Abkürzungen + (Spitz)Namensregister

Schwarze geöffnete Klemmmappe mit weißem DIN A4-Papier, auf dem ein geöffneter Füller liegt

Ich habe hier ja auch die Möglichkeit, weitere Seiten zu meinem Blog hinzuzufügen.

Was ich ja gerne mal machen würde, wäre etwas, in das ich einfach mal alte Geschichten reinsetzen könnte. Doch da ich vermute, dass ich da nicht einfach eine Seite hinzufügen kann, bei der ich dann hin + wieder neue Geschichten hochladen kann, und die dann auch als neue Beiträge für diesen Blog erscheinen und gezählt werden, werde ich da möglicherweise in der Zukunft mal einen separaten Blog starten. Aber über Namen und wie + was… da hab‘ ich mir noch nicht groß Gedanken gemacht.

Worüber ich mir aber Gedanken gemacht habe, ist, dass ich ja so eine Extra-Seite für meine oft benutzten Abkürzungen und vielleicht auch Spitznamen schreiben könnte. Dann hätte jede/r die Möglichkeit, wenn Fragen aufkommen, was denn da was bedeutet, kurz nachzusehen. Und immerhin ist dieser Blog ja kein Games of Thrones… da sollte die Liste nicht soo lang werden.

Mal sehen, welche Namen + Abkürzungen fallen mir denn jetzt auf die Schnelle ein…

 

Abkürzungen und (Spitz)Namensregister

 

Balkonbauer
– ein neuer Spitzname, den ich für -> Wixhausen verwenden wollte, da wir letztes Jahr an seinem Balkon gebaut haben. Worüber ich nichts geschrieben habe. (Noch?) Aber irgendwie ist er bei mir immer noch als -> Wixhausen abgespeichert.

Banane
– zu Lebzeiten hier Banane genannt, da er sich selbst als eine solche böse bezeichnet hat, in verschiedenen Quellen. Nach seinem Tod hier in meinem Blog zu seinem richtigen Namen Werner gewechselt worden.
Freund, Spielleiter verschiedenster Rollenspielrunden…
leider nicht mehr da

Drachenechse
– mit meine beste Freundin, die Frau von -> Fuchs
Drachenechse kommt von Drachen, als welche sich ihr Klasse in der Schauspielschule bezeichnet hat – und Echse von Ex ;o)

Drummertier
– ein Freund, mit dem es schon öfters zum -> WGT ging und nun nach Island.
Kennengelernt bei einem Japanisch-Kurs bei der VHS Hanau 2000

Flip
– mein aktuelles AutoGrüner Opel Corsa von hinten, Auf dem Kennzeichen steht "FLIP"

Fuchs
– gute Freundin und Frau von -> Drachenechse, kreativer Geist

GMS
– steht für Großmaschinenschubserin = eine Freundin, die für den Versand von Großen Maschinen zuständig ist. Reisebegleiterin zu -> WGTs + nach Island.
Kennengelernt beim gleichen Japanischkurs wie das -> Drummertier

Jago
– mein Kater, gestorben 2017 mit 12

Katzenmonster
– meine Katzen, -> Jago und/oder -> Socke

LARP
– Live Action Role Playing = Liverollenspiel.
Hier läuft mensch in Gewandung herum und spielt seinen Rollenspielcharakter live. In der Regel mit Schaumstoff- und Latexwaffen. Kommt aber auf das System an.

Niffen
– steht für Nichte und Neffen. Wort in Island von einer Münchnerin angeeignet, die so ihre Nichten und Neffen zusammenfasst.

OTL
– Abkürzung von der Arbeit, steht für Operativen Team Leiter, also sprich Einsatzleiter

Socke
– meine Katze, siehe -> Katzenmonster

Timon
– Freundin aus München, Theaterschul-Kameradin von -> Drachenechse und ->Fuchs
hat mal in Bremen studiert und mit mir schon einige Konzerte besucht.

VnvO
– steht für Vater nicht vor Ort. Damit ist mein leiblicher Vater gemeint, welcher in Freiburg wohnt, daher „nicht vor Ort“

VvO
– steht für Vater vor Ort = der Mann meiner Mutter hier in Hanau, daher „vor Ort“.
(Praktisch, 2 Väter haben zu können ^^)

WGT
– steht für Wave-Gotik Treffen. Findet in der Regel – außerhalb Covid-Zeiten – zu Pfingsten in Leipzig statt.

Wien
– Hauptstadt Österreichs, hier aber oft als Spitzname für eine Online-Spielfreundin aus Wien genommen

Wienerin
– siehe -> Wien

Wixhausen
– eigentlich ein Ort in der Nähe von Darmstadt. Hier aber meistens als Bezeichnung für einen dort wohnenden Freund verwendet. Ebenfalls -> WGT – und Islandreisebegleiter. Außerdem -> Balkonbauer

 

Das waren jetzt alle öfters erwähnte Namen und Abkürzungen und Bezeichnungen, die mir gerade einfallen. Wenn ich dann später, nach Erstellen dieses Beitrags, beim eventuellen Durchforsten alter Beiträge noch weitere Namen finden sollte, kann ich diese ja entsprechend nachtragen.

Oder Euch fällt noch etwas oder jemand ein. ;o)

 

Sonnenuntergang am Meer

 

Urlaubsplanungen 2022

Völkerschlachtdenkmal Leipzig im Gegenlicht

Auch etwas, über das mensch sich jedes Jahr aufs Neue Gedanken machen darf, wenn nicht gar muss. Je nach Arbeitgeber ist das ja unterschiedlich. Damals, vor Rottweil und dem Theater, da war das alles recht unkompliziert. Da ging das auch kurzfristig. Es sei denn, jemand wollte die Brückentage des Jahres mitnehmen.

Gespräch unter Kollegen in der Sonne im Bockshof in Rottweil an der aufgebauten ZuschauertribüneIn Rottweil war der Urlaub dann in der spielfreien Zeit. Also vielleicht ein paar Tage um Fasching rum – und ansonsten im Sommer nach Abschluss der Freilicht-Zeit, bevor die neue Spielzeit losging.

Und nun, am Fluchhafen, ist das wieder anders. Da „darf“ ich mir tatsächlich im Vorjahr Gedanken machen, wann ich im Jahr drauf Urlaub machen will. Und das nicht erst so für die Zeit jetzt. Nein, da ist ja die 6-Wochen-Bearbeitungsfrist abgelaufen. Ich darf bis Ende Oktober meine Anträge abgeben, um fristgerecht zu sein.

Ich meine, ein Gutes ist ja jetzt: Als ich hier angefangen habe, hatte ich – glaube ich – einen Urlaubsanspruch von 24 oder 26 Tagen. Und dann hat es die Firma noch fertiggebracht, dir zusätzlich Tage abzuziehen, wenn du sie gestückelt hast. Das waren tolle Zeiten damals…

Vor ein paar Jahren ist es irgendeinem schlauen Kopf dann mal aufgefallen, dass wir ja gar keine 5-Tage-Woche haben, und wir von daher sogar einen Anspruch von jetzt 32 Tagen (!) haben.

Was für ein Unterschied.

Und von denen darf/soll ich halt bis Ende Oktober zumindest bis auf 5 Tage alle Tage beantragen.

Schloß in Meiningen bei Nacht, violett angeleuchtetGut, hab‘ ich gemacht. So auf den letzten Drücker. Denn ich hatte keine Ahnung, wann + wie ich nächstes Jahr Urlaub machen wollte.
Vor so 10 Jahren war ein wichtiger Termin ja immer die Theaterwerkstatt in Meiningen. Der wurde bei mir jetzt ja abgelöst durch die Drehleierkurse im Frühjahr und Herbst. Allerdings hat da das aktuelle Geschehen auch alles durcheinandergeworfen. Meiningen findet seit 2 Jahren nicht statt und in Bad Homburg ist letztes Jahr der Herbst-, und dieses Jahr der Frühjahreskurs ausgefallen. Und neue Termine ab 2022 stehen noch nicht auf der Seite.
Wie soll mensch da planen?

So habe ich einfach mal auf Verdacht ein paar Tage im März beantragt – die auch direkt genehmigt wurden, da 1. Quartal… Nur, um dann beim Herbstkurs zu hören, dass der Frühjahres-Kurs 2022 dieses Mal bereits im Februar stattfinden wird. So habe ich Zuhause dann nochmal die Tage dafür online beantragt. Und auch die wurden mir direkt am nächsten Arbeitstag genehmigt. Immerhin. Und der Herbsttermin steht noch nicht, weil es da bisher noch Überschneidungen mit anderen Kursen gibt. Da hilft nur abwarten.

Außerdem hatte ich ja, um auf meine Mindestmenge an Tagen zu kommen, den 1.-3. Januar beantragt. Was mir, wie erwartet, abgelehnt wurde. Aber durch die Online-Tage im Februar bin ich ja wieder im Soll. Aber was sonst noch?

Es laufen Überlegungen fürs WGT, welchen ich dieses Mal aber direkt ’ne Absage erteilt habe. Wie das erste Mal darüber in der Gruppe geschrieben wurde, war ich irgendwie nicht in Laune + Stimmung fürs WGT – deswegen meine Absage. Aber was sonst?

Kælan Mikla im KonzertDie letzten Jahre habe ich meist auch immer versucht, an meinem Geburtstag frei zu haben. Dann machen die Mädels von Kælan Mikla ja eine Tour… weswegen ich das kombinieren wollte. Frei über Ostern, bis zu meinem Geburtstag… und dann an Gründonnerstag nach München fahren + mit Timon auf ein Konzert gehen.

Nur, der Termin wurde mir abgelehnt, und stattdessen 2 Wochen davor als Alternative vorgeschlagen. Doch das ist mir dann doch zu früh für nix – weswegen ich für die Alternative jetzt einen Storno geschrieben habe, und stattdessen entweder einen Antrag für Ende April (um damit doch noch über meinen Geburtstag frei zu bekommen) oder Mitte Mai. Mal sehen. Ein paar Tage hab‘ ich ja auch schon im Mai – für das Konzert in Mannheim.
Oh – jetzt weiß ich grad nicht, ob sich die beiden Anträge nicht vielleicht überschneiden?

Zu spät.

Der Antrag für das Konzert im Mai wurde übrigens genehmigt. Wie eigentlich alle restlichen Tage auch. Sogar die Anfang September, die in den letzten Jahren immer abgelehnt wurden.

Wenn die 2 Wochen also verschoben werden, habe ich noch 5 Tage zur Verfügung. Vielleicht brauche ich die ja noch fürs Larp?

Shadowrun-RegelwerkeFür alle anderen Tage – bis auf Februar – habe ich noch nichts vor. Vielleicht habe ich ja mit dem Π mal Daumen-Termin für den Herbstkurs ja richtig gelegen. Sonst wird es da noch etwas schwierig. Aber bis dahin ist’s ja noch 1 Jahr hin. Jetzt muss ich erstmal sehen, ob ich es heute noch gebacken bekomme, diesen Beitrag einzugeben + hochzuladen. Denn heute Abend haben wir Shadowrun vorgezogen. Ob ich es bis dahin schaffe? Zumal ich den Beitrag noch am Laptop eingeben – und zu SR an meinen Rechner wechseln werde.
Die erste Nutzung… uuuuh….

Wir werden sehen, was ich machen kann.

Und WENN ich das heute noch geregelt bekomme, werde ich zumindest für die nächsten beiden Tage nix schreiben, weil Bescherung + Geburtstag. Das übliche halt.

Ich wünsche Euch allen ein frohes Fest, die richtigen Geschenke und lasst Euch nicht ärgern oder stressen.
Bis nach Weihnachten dann.

*Christbaum anzünd*

Ups… Feuer!

;o)

Blaue leuchtender Tannenbaum in Gelsenkirchen

WGT 2019

So. Mein Urlaub ist rum, dann wird es jetzt mal Zeit für meinen WGT-Bericht. Das ist ja auch schon wieder ’ne Woche her. Wie die Zeit vergeht…

Nun, dann will ich mal.

Als erstes: Die Karten dieses Jahr waren sehr schön. Zum Glück wurde nur unten die Nummer abgeschnitten. Nachdem das geklärt wäre – los geht’s.

Wie üblich sind wir Donnerstag schon angefahren. Diese Mal am Steuer: Unsere GMS (Großmaschinenschubserin). Losgefahren sind wir um 11:30 Uhr – da waren wir so gegen/kurz nach 5. Nach einem Stau und dessen Umfahrung auf der A9 – und einem Päuschen am Autohof Quirla, noch vor der A9 und dem Stau darauf. Welcher übrigens lange nicht im Radio gemeldet wurde. Erst, als wir ihn schon umfahren hatten, hat er es ins Radio geschafft. Sowas doofes…

Ursprünglich wollte ich donnerstags noch Shoppen gehen – aber da war es schon ein bissl spät für. Also ins Hostel (so nah waren wir noch nie am Hauptbahnhof), dann doch schon Bändchen geholt – und dann wieder essen beim Inder. Da kam dann unsere geschrumpfte Leipzig-Connection dazu, mit der es dann noch ein wenig um die Häuser ging. Ein gemütlicher Start.

Daher ging es dann am Freitag zum Einkaufen. Nach einem Frühstück im Hauptbahnhof, wo ich die ersten bekannten Gesichter entdeckt habe: 2 Kollegen (Mann +Frau) aus meiner Firma, von den Achtern. Witzig.

Als erstes ging es zum Schuhe gucken/kaufen zu Haix. Mein Paar P3-Stiefel habe ich jetzt seit 2012 und bin immer noch begeistert von ihnen. Deswegen. Geschickterweise hatte Wixhausen auch neue Stiefel nötig. Und das Drumertier hat sich in rote Treter verguckt. Also haben wir zu dritt dort 4 Paar Treter gekauft. Wixhausen P3, ich P3 (mal als zweites Paar) + Halbschuhe und das Drumertier auch Halbschuhe. Nur unsere GMS fand nichts Gescheites. Und alles immerhin mit 15% WGT-Rabatt. Yay! ;o)

Dann ging’s zu EMP. Da habe ich dann leider nur einen meiner geplanten zwei Kilts holen können – aber besser als nix. Zurück ins Hotel + dann ab zum Picknick. Der Park war voll. Und die Bahnen anschließend auch. Doch zumindest ich habe es rechtzeitig zu meinem ersten Highlight-Konzert dieses WGTs geschafft – Coppelius im Heidnischen Dorf. Danach bin ich zu meinen Mitfahrern in die Agra gegangen, während eine Riesenschlange ins HeiDo zu In Extremo wollte.

Hm.

Ich habe das Gefühl, ich komme wieder vom Hundertstel aufs Tausendstel. Vom Ästchen aufs Stöckchen aufs Zweigchen… usw.

Dabei wollte ich dieses Mal doch eher einen kurzgefassten Bericht schreiben… Hm.
*Gesicht verzieh*
Dann versuche ich jetzt mal, das Ruder rumzureißen. Also, mal sehen, ob’s klappt. Hmm hmm… *räusper*

Dieses Jahr standen fürs WGT ein paar Punkte auf dem Programm: Ein paar Leute sehen + treffen, einige Konzerte besuchen, einkaufen (den Punkt hatte ich schon) und prinzipiell eine gute Zeit verbringen.

Das mit dem Leute sehen und treffen hat schonmal geklappt. Sogar besser als gedacht. Schließlich habe ich nicht nur meine erhofften Leipziger Connections Grablicht und’s Gürkchen getroffen, nein! Ich habe außerdem noch 2 Kollegen (s.o.) gesehen und 2 Mitglieder des Drehleier-Hot-Spots Bensheim getroffen. Letztere (natürlich) im HeiDo nach Coppelius + dann wieder vor Eluveitie.
Besonders schön war aber mal wieder, eine alte Freundin gesehen zu haben, die ich jetzt bestimmt schon 3-4 Jahre nicht mehr gesehen habe. Seit meinem letzten Besuch der Theaterwerkstatt Meiningen. Und sie kenne ich jetzt schon seit… bald 27 Jahren. o.O

Mit ihr und ihren Jungs war ich am Markkleeberger See unterwegs, am Montagnachmittag. Und haben dabei viel gesehen: Maulwurfkämpfe, Libellen, Fische, Frösche, umschlagende Raftingboote… Das war toll.
Ich habe ihr auch einen – in meinen Augen – leckeren Met mitgebracht. Ich hoffe, er schmeckt.

 

Jetzt zu den Konzerten.

Gesehen habe ich folgende Bands: Coppelius, XIV Dark Centuries, Welicoruss, Eluveitie, Schandmaul (den Anfang), Kælan Mikla und Tangerine Dream.
Coppelius war wieder mal klasse. Freu mich schon mal auf das neue Werk von ihnen.
XIV Dark Centuries und Welicoruss habe ich hauptsächlich durchs Warten auf Eluveitie mitbekommen. Wobei ich Welicoruss gar nicht mal schlecht fand.
Bei Eluveitie stand ich in der 3. Reihe und habe den Aufmarsch der Fotografen bestaunt. Das Konzert war so lange gut, bis Chrigel meinte ‚Tanzt doch…‘

Ich habe vorher schon getanzt – und ab dieser Aufforderung war ich mich mehr am Nach-Hinten-orientieren, damit mich nicht einer der blöden Mosher umrempelt. Nervig. Zum Anfang von Schandmaul hatte ich einen kleinen Ortswechsel zwecks Treffen vorgenommen… und stand dann dort an den nervigen dran. Das ging mir irgendwann so aufn Keks, das ich zurück ins Hostel gefahren bin und keinen Bock mehr auf New Model Army hatte.
Die Mädels von Kælan Mikla waren klasse. Und tatsächlich der erste Programmpunkt seid Jahren, an dem Grablicht und ich beide interessiert waren.

Ich hatte das Gefühl, mit so vielen Leuten hatten sie nicht gerechnet. Die Sängerin hat sich richtig gefreut. Irgendwie süß. ;o) Immerhin konnte ich am Merch-Stand wenigstens noch ein T-Shirt ergattern. Die wurden gut leergekauft.

Und der Abschluss mit Tangerine Dream war richtig fett. Wenigstens schon mal von der Länge her. 2h 40/45 Minuten… Da hatten sich die Reihen schon ganz schön ausgedünnt bis zum Ende.

Jetzt noch zur guten Zeit.

Die hatte ich.

Es war eine richtig schön gemütliche Sache. Wir haben uns geschrieben, wo wir sind – und entweder haben wir uns dann dort getroffen – oder auch nicht. Dann halt später. Und dieses Zwanglose war sehr entspannend.

Auch hat die Rückfahrt um einiges besser geklappt als die Hinfahrt. So war ich bereits nach 4 Stunden und 40 Minuten wieder Zuhause. Das ging richtig Huiiiii… ;o)

Ja. Das waren mal wieder ein paar schöne Tage in Leipzig. Bis auf die Deppen im HeiDo. Dafür hat der Nachmittag am Markkleeberger See das wieder super ausgeglichen. ;o)

Oh – ach ja… Den Leipziger Katzentempel haben wir auch besucht.

Was das ist?

Das Leipziger Katzenkaffee.

Mau! ;o)

 

 

Bald…

Nächste Woche ist es soweit. Pfingsten. Und WGT.

Wieder mal. Das letzte Mal waren wir… 2016.
Nächste Woche sind wir also wieder in Leipzsch. ;o)
Und ab morgen (Samstag) habe ich Urlaub. Juhhu.

Bis gestern war das komplette Programm vom WGT noch nicht fertig. Wann welche Bands spielen fehlte noch. (Jetzt haben sie das natürlich auch geschafft. ^^)
Immerhin: in der App zum WGT sah das schon anders aus. Dies hatte mir die Großmaschinenschubserin berichtet – und da ich ja nun inzwischen auch einen voll-app-funktionsfähigen Communicator besitze… habe ich mir diese App also auch mal geholt. Von daher wusste ich nun schon, dass sich meine beiden wichtigsten Punkte schon mal nicht überschneiden. Denn Coppelius spielen am Freitag und Kælan Mikla am Sonntag. Gut, so wird es wohl nichts mit Faun – aber mensch kann halt nicht alles haben.

Auf Coppelius mit dem neuen Schlagzeuger bin ich gespannt. Gerade in den letzten Tagen gab es nämlich mehrere Videos auf deren Kanal, um ihn vorzustellen. Von daher – mal sehen, wie er sich ins Gruppengefüge einbindet.

Wie die App mir eben gesagt hat, sind meine Wunschkonzerte anscheinend nicht so voll oder gefragt wie z.B. Faun oder Cradle of Filth. Aber passt schon. ;o)

Mal sehen, wann wir am Donnerstag da sind.

Einmal zum Bändchenempfang – das ginge aber auch freitags früh – zum anderen zum Einkaufen. Denn im Moment steht mir der Sinn nach einem Kilt – und vielleicht ein paar Schuhen von Haix. 2016 habe ich zumindest mal einen schwarzen Kilt probiert. Schauen, wie er sich trägt und wie sich das anfühlt, und ob er mir steht. Zumindest beim Tragen fand ich ihn nicht schlecht und laut meinen Leuten sah er jetzt nicht total unmöglich an mir aus. ^^
Da war dann nur die Frage: Wann würde/wollte ich ihn überhaupt tragen? Würde ich überhaupt?

Der damalige Gedanke war, dass ich ihn mal fürs Final tragen könnte. Aber ansonsten?

Nun gibt es das Final ja leider nicht mehr. Trotzdem bin ich momentan so drauf, dass ich jetzt gerne einen möchte – um dann das Pfingstwochenende über damit herumzulaufen. Und sonst auch. Und ich möchte mal nach ein paar Halbschuhen schauen. Die möchte ich gerne probieren vor dem Kauf. Und in Leipzig gibt es nun mal einen Haix-Laden, und da ich jetzt meine Stiefel von Haix schon seit einigen Jahren habe (2012!), könnte ich mir vorstellen, da mal nach anderen Schuhen von zu schauen. Bräuchte ich langsam auch mal ein zweites Paar Stiefel? Zumindest Island letztes Jahr und das Nordmeer haben sie noch immer gut überstanden. 😉

Oh – eben hat sich ergeben, dass ich vielleicht eine Freundin in Leipzig sehen kann. Normalerweise ergreift sie zu Pfingsten die Flucht aus Leipzig.
Ich fänd’s klasse.
Zumal ich sie schon lange nicht mehr gesehen habe. Da ich jetzt eher nicht mehr zur Theaterwerkstatt nach Meiningen komme, bei der sie immer noch schön eine Werkstatt anbietet.
Schaun mer ma.

Ihr werdet es dann ja nach Pfingsten erfahren, vermute ich mal. Ich kenn mich ja. Und die Wienerin kennt mich wohl auch – denn sie telegrafiert mir, „da kommen dann wieder 5 Berichte“.

Ach – ich werde versuchen, mich dieses Mal wieder auf einen einzigen zu beschränken. ^^

Kristallkugel – was siehst du?

Jetzt habe ich die Vergangenheit erstmal schreibtechnisch abgeschlossen. Zumindest das Wichtigste.
Ich könnte nun noch etwas über die Aussegnungsfeier schreiben (vielleicht). Doch ist es mir jetzt erstmal wichtiger, einen Blick in die Kristallkugel zu machen, Richtung WGT.
Wo hatte ich sie nochmal hinge… genau, da oben auf’m Schrank.

*vorsichtig runterheb, auf Tisch stell und Tuch wegzieh*

Wo sind wir denn dran…

In gut einem Monat ist mal wieder ein Besuch beim WGT angesagt. Wieder mit den üblichen Verdächtigen: Wixhausen, Schlagzeug-Tier und Großmaschinenschubserin.
(Für diese Wortkreation bedanke ich mich bei der Drachenechse. *g*)

Die Karten habe ich letztens abgeholt bei der Post – die kamen natürlich nach meiner letzten Nachtschicht, als ich mitten im Tiefschlaf war. Ich finde sie so schön… fast zu schön zum einfach weggeben.

Das Programm steht noch nicht ganz fest – daher ist die richtige Gestaltung meines Programmes noch offen.

Es gibt 2 Gruppen, die ich unbedingt sehen möchte und von denen ich hoffe, dass nicht ausgerechnet diese beiden parallel spielen. Das wäre… hmpf.

Das eine ist die Band Kælan Mikla aus Island, das andere ist – wie sollte es anders sein – Coppelius.
Ansonsten wären durchaus noch ein paar andere Gruppen im Sichtbereich: Faun, Tangerine Dream, Schandmaul, Tanzwut…

Die Agra will besucht werden mit den Verkaufsständen, ebenso das Heidnische Dorf. Ansonsten… vielleicht besuchen wir mal das örtliche Katzencaffee?

Ich habe keine Lust, mich abzustressen. Deswegen: Abwarten und Tee trinken.
(Und hoffen, dass Coppelius und Kælan Mikla nicht gleichzeitig angesetzt sind.)

Was es dann so alles geworden ist, bekommt ihr dann hinterher mit.

Gut. Dann kann ich das Kügelchen jetzt ja wieder wegpacken.

*einhüll und wegstell*

Wieder mal ein Blick in die Kristallkugel

Ja – hier mal kurzentschlossen und spontan ein Blick in meine Kristallkugel, was so in der Zukunft ansteht…

*blinsel*

*anhauch*

*erstmal Staub wegwisch*

Ahh… jetzt ja. ^^

 

Was liegt also an:

Am Sonntag geht es noch kurzentschlossen für mich in die Alte Oper nach Frankfurt.
Das heißt, kurzentschlossen eigentlich eher deswegen, weil ich Ende letzter Woche erst meine Spätschicht losgeworden bin. Dort hinzugehen hatte ich aber eigentlich vor, seitdem ich gesehen habe, dass dieses Konzert stattfindet.
Welches?
Oh, Verzeihung.

The Ukulele Orchestra of Great Britain!

 

*TUSCH!*

Ja – die UKES kommen nach Frankfurt – und seitdem ich sie auf Youtube entdeckt habe, war dies jetzt der erste Termin, den ich mitbekommen habe, hier im Frankfurter Raum.
Aber meine Ukulele werde ich zuhause lassen – wegen (Überraschung ^^) mangelnder Übung. Aber mal sehen, wieviele Zuschauer Ukulelen mitbringen werden. :oD

Dann geht es zu Pfingsten dieses Jahr wieder nach Leipzig.
Karten gibts noch keine, also kann ich hier keine zeigen.
Bisher bin ich da – bis jetzt – besonders gespannt auf COPPELIUS, die dann wieder spielen werden – JUHHUUU!!! – und Kælan Mikla aus Island.
Ok – vielleicht auch mal Megaherz mal schauen… mal sehen.

Im März werde ich wieder am Rad drehen – in Bad Homburg. Einladung gab es tatsächlich schon, entsprechend habe ich mich auch bereits angemeldet. Aber nicht geübt… *sfz*

Im April wird gelarpt… und Hochzeit gefeiert. YAY!
Ach Mist – ich muss ja meine Schneeflocken noch fertig machen. Und meinen Perspektivenfinder noch bauen. Oje…
Aber eingekauft habe ich dafür schon… Aber jetzt hier noch keine Bilder davon hochgeladen. Dann also vielleicht später. ;o)

Pfingsten… hatte ich schon.

Ja – und im November kommt Coppelius tatsächlich auch nach Frankfurt ins „Das Bett“!
Auch hier habe ich noch keine Karte – aber die werde ich mir noch organisieren. Den Tag werde ich schon irgendwie freigeschaufelt bekommen.

Kann sein, dass es eventuell noch andere Konzerte gibt, die mich vielleicht interessieren könnten – allerdings habe ich die noch nicht auf dem Schirm.
Ach halt – Sólstafir im März im Colos-Saal wäre da schon mal zu nennen…

Ich denke mal, ihr werdet es dann schon mitbekommen, was so alles stattgefunden haben wird. ;o)

Ich hätte noch so ein-zwei Sachen in meiner Blog-Pipeline… Mal sehen, wann ich da den Hahn aufdrehen werde. Teilweise muss/will ich auch noch was schreiben.
Also – tot ist der Blog hier noch nicht.

Ja – das war der Blick in meine Kristallkugel. Dann kann ich sie jetzt ja wieder besser staubsicher verpacken.

*wieder Tuch drüberleg und vergess*

 

 

Urlaubsplanungen 2018

Alle Jahre wieder… die Überlegungen: Mache ich Urlaub, und wenn ja wann und wo?

Nun – als erstes ist bei mir immer die Frage zu klären des Wann. Erst wenn ich weiß, dass ich wirklich an einem bestimmten Zeitpunkt Urlaub habe, kann ich auch mit den Planungen dafür beginnen.

Ursprünglich wollte ich dieses Jahr meinen Urlaub nicht mit Pfingsten verbinden. Letztes Jahr war ja Pause für unsere Truppe vom WGT angesagt, dafür gab es ja wieder ein Familientreffen. (siehe auch „Familientreffen, die Zweite – 2017“) Also hatte ich auch letztes Jahr meinen Jahresurlaub nicht mit Pfingsten verknüpft, wie die Jahre zuvor. Da hatte ich die gute Woche Leipzsch geplant und dann noch eine drangehängt. Damit zwei Wochen Jahresurlaub draus wurden.

Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Dieses Jahr bin ich mir über Leipzig und WGT noch nicht sicher. Die Jungs wollen wohl wieder fahren… also habe ich sicherheitshalber die Woche Pfingsten mal geplant. Aber dann hatte ich dieses Mal eher Lust auf 2 Wochen richtig wegfahren – weswegen ich ursprünglich nach der Pfingsturlaubswoche eine Woche wieder arbeiten wollte – und dann die ersten zwei Wochen im Juni zu meinem Jahresurlaub ernennen wollte.

Diese Planung wurde von meiner Firma mit einem „Nein“ bedacht. Stattdessen haben sie mir dann die Alternative gemacht, noch zusätzlich eine Woche VOR Pfingsten und dann noch die Woche NACH der Pfingstwoche zu nehmen.

Da war ich ja nun gar nicht mit einverstanden, da Pfingsten für mich eine Extrasache wäre – und dann eine Woche davor und danach… dann kann ich das vergessen mit 2 Wochen am Stück zu machen. Also habe ich dieser Alternative widersprochen – und im Januar dann mit meinem Fachbereichsleiter eine mir genehme Alternative besprochen und festgeklopft. Deswegen habe ich also dieses Jahr über Pfingsten Urlaub – und dann noch die beiden folgenden Wochen. Also 3 Wochen am Stück.

Wow.

Was mach ich jetzt damit?

Ich habe auf jeden Fall Lust, tatsächlich mal wegzufahren. Oder zu Fliegen.
Mein erster spontaner Gedanke war: Island!
Darum habe ich mich direkt mal um Reiseführer gekümmert, welche die Planungen erleichtern/unterstützen sollen. Deswegen bin ich zu meiner Lieblingsbuchhändlerin gegangen, die mir zwei verschiedene zum Ansehen bestellt hat… und ich habe dann beide genommen. Da der eine eher etwas allgemeiner und der andere individueller ist. Und diesen Unterschied fand ich für zukünftige Planungen durchaus interessant. Hat sie also alles richtig gemacht. ;o)

Der Termin für meinen Urlaub weiß ich jetzt nun seid gut einem Monat – bin aber mit Planungen bisher nicht viel weitergekommen. Im Gegenteil. Ich hatte dann so langsam die Überlegungen, dass Urlaub in Island ja recht teuer wäre… und so viel Geld ausgeben nur für Urlaub? So hatte ich auch schon gedacht, dass ich ja auch vielleicht nur wieder mal nach Borkum machen könnte, halt jetzt mal im Frühjahr, statt im November/Dezember. Also habe ich mich mal wieder nach Ferienwohnungen in Borkum umgesehen… Denn eines war/bin ich mir sicher: Ich will weg und nicht die ganze Zeit zu Hause sitzen.

In der letzten Woche habe ich dann nochmal genauer nachgesehen, bis wann genau denn jetzt mein Urlaub geht. Denn ich hatte bis dahin nur mal so bis Anfang Juni geschaut nach Unterkünften. Und so durfte ich feststellen: Mensch, ich muss ja erst wieder am 12. Juni arbeiten! Locker mehr als eine Woche mehr, als ich bis dato geguckt habe.

Meine Überlegungen für Island sahen bis dahin so aus, dass es etwas mehr als eine Woche dort gewesen wäre – und dafür wäre mir der Preis eigentlich zu hoch gewesen, weswegen die Alternative „Borkum“ mal angedacht wurde. Wie ich nun feststellen durfte, dass ich ja noch über ne Woche mehr Urlaub habe, ist jetzt Island wieder ins Blickfeld gerückt.

In den letzten Tagen habe ich endlich mal ein wenig mehr nachgedacht und recherchiert, über wie und wo und warum… Dazu habe ich mir ein kleines Excel-Datenblättchen angelegt, in dem ich die erfahrenen Beträge eingetragen habe…

Meine Überlegungen belaufen sich jetzt tatsächlich auf zwei volle Woche Island. Flug, Mietwagen… und unterzukommen plane ich in Jugendherbergen. Von denen befinden sich an der Ringstraße genug, um sich von Herberge zu Herberge zu hangeln, und trotzdem einmal ganz herum zu kommen. Denn ich denke, wie für meine erste Reise nach Schottland im Jahr 2000, ist es für eine erste Reise gut, nicht nur an einer Stelle zu bleiben, sondern sich einen groben Überblick über alles zu verschaffen. Also einmal rund um die Insel. Und zum Schlafen genügt mir ein Bett, welches auch ruhig/gerne in einem Mehrbettzimmer stehen kann. Hauptsache ein Bett.

Zu dem Zeitpunkt, um den es jetzt geht, haben zwar meine Eltern hier vor Ort Geburtstag – doch ich habe jetzt vorhin mal abgeklärt, ob es für sie in Ordnung ist, wenn ich da weg bin. (Eigentlich sollte/ist das für eigene Planungen ja nicht wirklich wichtig, trotzdem wollte ich das vorher richtig geklärt haben. Was bin ich doch für ein Softie. ;))

Von 14 Tagen in Island habe ich also nun für bisher elf Tage mir eine jeweilige Herberge überlegt, bzw. rausgesucht. Drei Nächte hätte ich also noch zu verplanen, an denen ich auch gerne in einer Herberge mehrere verbringen könnte. Das muss ich mir noch genauer überlegen. Als erstes sollte wohl die Sache „Flugticket“ in Angriff genommen werden, da ich denke, dass dies der Posten sein wird, der sich erhöhen wird, je länger ich brauche.

Bei meiner ersten Überschlagung mit Flug, Auto und bis dahin 11 verplanten Nächten kam ich auf ca. 1.173 Euro. Wenn ich nach Borkum fahren wollte, dann käme ich zwar bei einigen Ferienwohnungen günstiger weg – doch bei etlichen wäre es fast genauso teuer. (Wobei ich natürlich eine günstigere Wohnung aussuchen würde. ;))

Ich tendiere also wieder eher zu Island als zu Borkum. Noch mehr, als ich ein paar Freunde vom Drehleiern mal gefragt habe, ob schon mal wer auf Island war und eine Antwort kam, welche einen eher negativen Grundtenor hatte. Von wegen „teure Lebenshaltungskosten, nur 15 Grad plus im Sommer und nur zwei Wege um die Insel – links oder rechtsrum…“

Die Temperatur stört mich gar nicht. Klar, 20 Grad wäre nicht schlecht, doch dann trage ich halt einen Pulli mehr. Und außerdem bin ich auf die Hot Pots gespannt. Im Freien im heißen Wasser sitzen… schön.

Nun gut. Dann sollte ich mich also in der nächsten Zeit mal um einen Flug bemühen, damit die Planungen weiter fortschreiten können.

Und wenn ich es dann wirklich dorthin geschafft habe, werdet ihr es sicherlich anschließend erfahren. Oder schon vorher. Mal sehen, was da kömmt. ;o)

 

Vertu sæII.

Mai vorbei – Juni To Go

Ich habe vor dem Mai einen kleinen Ausblick geschrieben, was ich alles so machen wollte im Mai + meinem Urlaub. Mit was so zu rechnen ist.

IMG_0019Da ist es nur gerecht, wenn ich jetzt noch einen kurzen Rückblick mache.
Eigentlich unnütz als Blog, denn schließlich war fast alles hier schon zu lesen.
Aber ich will auch mal sehen, ob und was im Juni vielleicht so ansteht. Zumindest das steht noch nirgends hier.

Aber erst kam der Mai…

Was war da so…?

Als erstes: wenige Arbeitstage. Und zusätzliche freie Tage. Nicht schlecht.
Dann gab es einen dorthin verlegten Kontroll-Zahnarzttermin. Weil ich den ursprünglichen Termin Ende April im wahrsten Sinne des Wortes verschlafen habe. Dussel, ich.
Himmelfahrt gab es einen gemütlichen Grilltag bei meiner Schwester samt Familie. Dank dem Zusatzfrei.

Und dann war da der Urlaub.

Mit viel Computerspielen, einen Ausflug nach Gelsenkirchen in die Oper…
Auch nahm ich tatsächlich endlich mal wieder mein Sisyphuswerk „Steuererklärung“ in Angriff. (Meine letzte hatte ich 2006 gemacht. Da ich aber auch nicht wirklich eine machen muss und der arme Staat ja eh kein Geld hat… hab ich es mir seither geschenkt.)
Vor 2 Jahren mal im Ansatz angefangen – doch dann wieder liegen gelassen, da ich ein bestimmtes Formular ums Verrecken nicht finden konnte.
Und dieses Jahr im Mai also mal wieder drangesetzt. Einfach, weil ich alles jetzt soweit mal besser sortiert hatte und dann halt auf dieses Formular verzichten wollte. Was dann aber plötzlich doch aus einer Versenkung erschien. Einfach so.

Dann kam das WGT – und damit auch zeitgleich leider eine Fortsetzung meiner Car-Crash-Saison.IMG_0012

Gegen Ende Mai bekam ich meine ersten Bienenschwarm-Tätigkeiten zu Gesicht. Und ich war mal wieder bei den Festspielen in Hanau.

Viel erlebt in den paar Tagen.

Eigentlich sogar noch etwas mehr – denn nachdem das „Steuer“-Werk mal soweit angeschrieben und wirklich ALLE wichtigen gesuchten Formulare endlich gefunden waren, habe ich mich mit einem Steuerberater aus meiner Bogensport-Abteilung getroffen, damit er doch mal drüber schaut. Hat er getan, noch leicht was modifiziert – und dann bin ich wieder gegangen. Zu Hause habe ich die Modifizierungen entsprechend weiter übertragen… und am selben Tag noch, am Montag, den 30. Mai, gegen 16 Uhr, meine „Werke“ für 2015 bis 2011 in den Briefkasten des Finanzamtes verfrachtet.

YAY!

Jetzt heißt es abwarten, was passiert.

Und das war der Mai.

Was wird jetzt der Juni bringen?

Etwas mehr freie Tage als ich im Mai überhaupt Arbeitstage hatte. Es geht also wieder anders herum. Mit Arbeit, Arbeit und ja, Arbeit. ;o)

Doch es steht auch ein besonderer Termin ins Haus: Ein kleiner Besuch in Bremen bei ’ner Freundin zu einer Präsentation ihrer Uni. Praktischerweise passend an einem meiner Wochenenden. Da freu ich mich drauf.

Bremer Stadtmusikanten samt getarnter Drachenechse ^^

Bremer Stadtmusikanten samt getarnter Drachenechse ^^

Das wird dann auch schon wieder der Juni gewesen sein. Vielleicht ergibt sich ja zwischendurch noch was. Oder ich habe mal wieder Lust, sonstiges zu schreiben.

Jetzt werde ich mich erstmal weiter einer Geschichte widmen, die ich letztes Jahr angefangen habe, und die gerade nach weiterer Aufmerksamkeit und Output ruft.
Dann will ich mal nicht so sein. ;o)
*Stift zück*

Also – bis demnächst – und habt einen schönen Juni.

WGT 2016 – das Fünfundzwanzigste / Zweiter Teil

Und weiter geht’s:

Völkerschlachtdenkmal Zoom Nacht

Tag 3 – Samstag, 14. Mai 2016

Nach dem langen Tag gestern wurde entsprechend lange geschlafen.
Während die Leipziger schon kurz vor 11 wieder Lebenszeichen, sprich Nachrichten, sandten, waren wir erst knapp eine Stunde später soweit. Zum Essen ging es dann los um halb 1 – da waren die Leipziger schon fast auf dem Weg zu Mark Benecke. Oder wären es besser mal gewesen – dann hätte es für sie gleich beim ersten Versuch geklappt. So finde ich den ersten Fail von ihnen mit Schluß bei etwa 20 Leuten vor ihnen – bei 700 Karten – fast übler als mein 601 von 600.
So waren wir Hessen wieder frühstücken in den Höfen. Danach habe ich mich abgesetzt: Ich bin nochmal in den vollen EMP-Laden gegangen, eine Kappe kaufen. Keinen Kilt. Zumal: Am Samstag waren eh nur noch rote und grüne Kilts da. Die schwarzen waren alle weg.
Der Rest hat es nach 3 Jahren endlich auf den MDR-Tower geschafft.
Nach EMP habe ich mich auf den Weg zur Agra gemacht, um dort einen Anhänger für mich samt Kette zu kaufen. Anschließend ging es das erste Mal ins Heido. Dort sollten um 15:50 Uhr Irdorath (BY) spielen. Und da die Sängerin, Marktsackt- und Drehleierspielerin dieser Band auch eine Teilnehmerin der Drehleierkurse in Bad Homburg ist, wollten sowohl die Trollinge als auch eine weiterer Drehleier- und Dudelsackspieler aus Leipzig diese Band sehen.
Ich war schon etwas früher da und habe direkt zwei weitere Bad Homburg-Teilnehmer bzw. Dozenten getroffen. Und dann auch die Trolligen.

P1040746

Irdorath (BY)

Wir standen recht weit vorne – und das Töchterchen der beide Trollinge hatte auch viel Spaß mit Tanzen und Drehen – bis ein Besoffener mit Metflasche gemeint hat, er müsste sie ansprechen. Oh Mann.
Vor dem Schluß des Konzerts sind sie dann erst mal gegangen. Ich habe sie später nach einigem Suchen und Simsen im Mittelalterteil des Dorfes gefunden.
Foto-0540Später sind noch kurz die Rest-Hessen im Heido aufgetaucht, doch dann recht schnell wieder in unseren Biergarten gegangen. Nachdem die Trollinge zwecks Essen in Richtung ihrer Unterkunft gestartet sind, habe ich mich meiner Reisegesellschaft im Biergarten angeschlossen. Gemeinsam ging es dann noch mal zur Agra-Messehalle, wo ich noch das zweite Objekt erstanden habe, welches ich am Abend vorher gesehen hatte: Einen süßen kleinen Drachen für die Drachenechse und Freundin. Doch war er wirklich süß oder doch nur Kitsch? Auch das konnte geklärt werden, dank den neuen Kommunikationsmöglichkeiten. 😉

Estampie

Estampie

Anschließend ging es für mich wieder gen Heido, zum zweiten Konzert von Irdorath (BY) und anschließend Estampie. Beides war gut, allerdings wurde es doch langsam frisch. So bin ich bereits mit den letzten Klängen von Estampie Richtung Unterkunft gestartet.

 
Da habe ich mich erst mal aufgewärmt, um dann weiter WGT-Erinnerungen zu protokollieren. Der Rest der Truppe kam dann zusammen vom Krupps-Konzert aus der Agra. Und wieder wurden die Segel kurz vor 4 gestrichen.

 

Tag 4 – Sonntag, 15. Mai 2016

Sonntag war mein Nichtstuer-Tag. Nach dem Aufstehen haben wir uns dazu entschlossen, auf den Flohmarkt an der alten Trabrennbahn in Panitzsch/Leipzig Ost zu gehen. Dazu haben wir uns ins Auto geschwungen und uns auf die Suche gemacht. Nach beim zweiten Versuch der Adresseingabe ins Navi dann auch der Ort gestimmt hat, haben wir ihn auch gefunden. Das schlechte Wetter ist am Sonntag auch in Leipzig angekommen, so dass wir erstmal im Regen hin sind. Angeblich sollte der Flohmarkt überdacht sein – das war aber nur der kleinste Teil unter den alten Tribünen. Immerhin kam für einige Zeit auch mal die Sonne raus, damit auch wir mal raus konnten. Das habe ich direkt dazu genutzt, Schafe für die Drachenechse zu fotografieren – und dabei selbst fotografiert zu werden.P1040769
20160515_134950Doch dann ging wieder starker Wind, ein paar Pavillons hat es zerblasen, die nächste große Regenwolke kam… und in der Pause nach diesem Guss sind wir vor dem nächsten Schauer schnellstens wieder zum Auto zurück. Die 3 Euro Eintritt haben sich da nicht wirklich rentiert. Doch die armen Standbesitzer waren bei einem Preis von 8 Euro pro Meter und Tag sicherlich auch nicht begeistert vom Wetter. Zumal das den Sonntag und bis Monntag Nachmittag so weiterging.
Wir sind also wieder zurück… und haben auf dem Parkplatz unserer Unterkunft direkt jemand anderen aus unserer Gegend getroffen. Autokennzeichen erleichtern das Erkennen. 😉 Und derjenige hatte im Hotelflur direkt die Tür gegenüber unserer. Wie witzig.

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Wir sind dann mal zu zweit zur Agra gestartet, wo ich im Konzertsaal nochmal was am Merch-Stand nachsehen wollte, während meine Begleitung Lords oft he Lost sehen wollte. Und was sonst alles da noch so laufen sollte. Headliner am Abend waren Lacrimosa.
Aber mich hat das alles nicht interessiert.
Ich habe noch auf die beiden wichtigen Leipziger gewartet, mit denen ich kurz durch die Messe bin. Doch dann habe ich mich abgesetzt und bin gen Unterkunft gestartet. Allerdings nicht direkt. Ich bin schon am Augustusplatz ausgestiegen und durch die Fußgängerzone geschlendert. Dabei durfte ich feststellen, dass ich ein Fußgängerzonen-Konzert von Care Noctem verpasst habe.
Das war Pech – die hätte ich gerne gehört. Wenn ich es gewusst hätte…

Weil ich es nicht eilig hatte, habe ich mich dann gemütlich vors Spizz gesetzt und was gegessen und getrunken. Meine Kartoffelsuppe war schneller da als mein Getränk.
Und DANN bin ich in die Unterkunft.

Dort habe ich alles soweit nachgetragen, und einfach mal gemütlich gegammelt. Der Rest der Rasselbande kam dann gegen 1 Uhr und meinten, sie müssten mich erstmal aufmischen und wecken… leider, für sie, war ich noch wach – konnten sie sich also das Mischen sparen. *g*
Die Leipziger wollten zwar einen Spieleabend/nacht machen, aber da ich mir die geplante Zeit nicht gemerkt habe – das Alter ^^ – und dann auch nichts mehr gehört habe, habe ich mir da auch keine Gedanken mehr darüber gemacht. Statt dessen haben wir Rhein-Mainler zu dritt zwei Runden „Chez Goth“ gespielt. Weswegen wir auch erst wieder nach 4 Uhr ins Bett sind.

 

Tag 5 – Montag, 16. Mai 2016

Am letzten Tag des WGT sind wir – nachdem wir dann mal alle wieder wach waren – zu dritt zum Frühstücken ins Spizz gegangen. Der 4. hatte eine Frühstückseinladung von seinen Leipziger Freunden.
Zum Glück haben wir noch ein Plätzchen ergattert. Denn die Aufstiegsfeier des RB Leipzigs mussten die ausgerechnet an diesem Tag auf dem Marktplatz dort machen. Entsprechend viel war dort los. Toll…
Es war so voll, dass sie irgendwann die obere Etage zugemacht haben, damit sie alles geregelt bekommen. Doch da saßen wir zum Glück längst.
Nach dem Frühstück fuhren wir zu zweit nochmal zur Agra, uns ein letztes Mal umschauen. Einen grünen Lederzylinder habe ich mal probiert, der gar nicht schlecht aussah – nur einen Tick zu groß. Was bei meinem Quadratschädel schon was heißt. ^^
Anschließend sind wir wieder zurück und haben in der Unterkunft den Rest der Bande getroffen. Die sind dann alle drei zum letzten Abend in den Kohlrabizirkus aufgebrochen, während für mich nur noch Coppelius im Heido auf dem Programm stand. Und da das Wetter tagsüber recht feucht von oben war, bin ich auch erst kurz vor 8 zum Heido gestartet – und da war das Wetter dann trocken.

Coppelius beim Aufbau

Coppelius beim Aufbau

Coppelius als Abschluß ab kurz vor 10 waren super.
Solange die Band davor, „Artwork“, noch spielte, war ich lieber nochmal im Mittelalterdorf. Dort hab ich mir eine Portion Käsespätzle reingezogen.
Am gleichen Stand hat dann ein paar Minuten nach mir das Mädel vom Mittwoch in Gelsenkirchen noch was zum Essen geholt.
Also – ich habe sie gesehen. Auch später auf dem Konzert. Sie mich aber nicht, weil a) sie bestimmt da eh nicht mehr dran gedacht hat und b) sie mit einer Gruppe unterwegs war.

Vor dem Konzert kam ich auch noch mit ein paar Leuten ins Gespräch und habe ich gut unterhalten. Zumindest eine von den dreien war aus Stuttgart und war u.a. im Felsenkeller gewesen, weil da ihr Bruder gespielt hat.
Interessant.
Und nur, weil ich an dem Abend mal mit Stock unterwegs war, hielt sie mich für einen Steampunker. ;o)
(Allerdings hab ich noch keine richtige Idee für ein gutes Kostüm…)

Also – das Konzert war super.

Coppelius

Coppelius

Das Wetter trocken.
Alles in allem ein guter Abschluß. Leider nur mit einer Zugabe, aber besser als nix.
Anschliessend habe ich mich von meinen 3 Gesprächspartners verabschiedet und mich in die Masse an der Straßenbahnhaltestelle eingereiht. Meine Leipziger hätten gerne noch ein Kräuterbrot vom Dorf mitgebracht bekommen – doch habe ich die Nachricht erst nach dem Konzert mitbekommen. Und da habe ich im Dorf nichts mehr gefunden. Außerdem haben wir es dieses Mal leider nicht mehr geschafft, uns zum Abschluß nochmal zu treffen.
Schade eigentlich. Aber es kann ja nicht immer klappen.
In der Unterkunft kamen dann irgendwann ganz begeistert meine 3 Mitreisenden reingeschneit und waren ganz hin+weg von ihrem Abend. Sehr gut.
An diesem Abend wurde es auch nicht ganz so spät, denn…

 

Tag 6 und Abreisetag: Dienstag, 17. Mai 2016

Dieses Mal haben wir nicht so lange geschlafen. Schließlich hätten wir bis 10:30 Uhr auschecken müssen. Doch wir haben es tatsächlich geschafft, gegen 9 abzufahren.
Allerdings…

Soviel Glück wie auf der Hinfahrt hatten wir auf der Heimfahrt nicht mehr: Einen ersten Stau wegen einer Baustelle gab es direkt auf der A38 bei Leipzig. Später dann auf der A9 bei Eisenberg eine Vollsperrung mit Ableitung und Umleitung bis Jena. Und da der Fahrer annahm, er käme schneller voran und von der Autobahn, wenn er vorher schon auf dem Standstreifen fahren würde… haben wir letztendlich länger in diesem Stau verbracht. Da man auf allen Fahrspuren zur Ableitung schneller voran kam als auf dem Standstreifen. That’s life.
Zum Glück hatten wir zwischen Stau 1 und Stau 2 eine Frühstücksrast am Autohof Zorbau eingelegt.
Später gab es noch eine kleine Pinkelpause am Parkplatzt Hummelskopf – und gegen 15:20 Uhr waren wir (endlich) wieder in Karlstein. Dort wurde wieder das Auto gewechselt. Auf dem letzten Weg zu mir nach Hause habe ich dann noch meine Schwester in Kahl in ihrem Auto gesehen – damit hatte sich dieser Kreis schon mal geschlossen. Und um kurz vor 4 hab ich zu Hause die Tür hinter mir zugemacht. Meine Katzenmonster haben sich gefreut.
Hoffe ich zumindest mal. ;o)

Das war das WGT 2016 – und nächstes Jahr geht es da vorraussichtlich dann mal nicht wieder da hin. *Ächz.*
Ich habe fertig!

Ach so – vielleicht noch ein kleines Fazit, so wie üblich oder immer:

Es waren wieder ein paar schöne Tage in Leipzig mit vielen lieben Leuten, die man getroffen hat. Konzertmässig war ich dieses Mal eher nicht so verplant – und auch einen Großkaufauftrag an Taschen lag dieses Mal nicht vor. Was ein Glück.
An den mitbekommenen Konzerten haben mich Abney Park, Faun, Irdorath (BY) und natürlich Coppelius voll begeistert. Bei Abney Park muss ich sehen, wie ich da an CDs komme; Faun habe ich ein paar; Irdorath habe ich gekauft – und Coppelius habe ich auch inzwischen alle. Von daher dieses Mal eine eher geringe CD-Kauf-Ausbeute.
Ich habe mal einen Kilt probiert – wenn ich jetzt noch wüßte, wann ich ihn wirklich tragen wollen würde… Der Gedanke ist in Warteposition.
Und ich habe in 3 Bands auf dem WGT Drehleiern gesehen und gehört – und die musste ich natürlich alle im Bild festhalten:

Drehleier bei Estampie

Drehleier bei Estampie

Drehleier bei Faun

Drehleier bei Faun

 

Drehleier bei Irdorath (BY)

Drehleier bei Irdorath (BY)

Nun gut. Bisschen was gesehen, bisschen was gehört, viel nichts getan:
Das war jetzt wirklich das WGT 2016.

Danke für die Aufmerksamkeit. ;o)

WGT 2016 – das Fünfundzwanzigste / Teil 1

Direkt was zu Beginn dieses Beitrags:
Ich habe das Gefühl, dass ich dieses Mal besonders viel geschrieben habe. Und damit ein Beitrag im überschaubaren Rahmen bleibt, teile ich diesen hier zum diesjährigen WGT auf in Teil 1 – der hier, mit Tag 1 und Tag 2 – und Teil 2. Da kommt dann der Rest.
(Wenn man schon Bücher in 2 Filme aufteilen kann, erlaube ich mir das mit meinem Blog für ein Ereignis auch. ;o))

Dann will ich noch klarstellen: Das diesjährige WGT war zwar das Fünfundzwanzigste, so wie es im Titel steht, allerdings für mich persönlich erst das dritte.
Das, was ich vom WGT 2000 gesehen habe, als ich damals eine Freundin in Leipzig über Pfingsten besucht hab, zähle ich nicht dazu.
Das waren damals eh meist „nur“ viele schwarze Menschen in der Stadt und vor dem Völkerschlachtdenkmal – und der Mittelaltermarkt bei der Moritzbastei war auch noch wirklich ein solcher auf den Rasenanlagen dort. Aber das steht auf einem anderen Blatt…

Darum jetzt hier also: Teil 1 meines WGT-Blogs für 2016.Völkerschlachtdenkmal Zoom Nacht


Tag 1 und Anreise / Donnerstag, 13. Mai 2016

Aufgestanden etwa gegen 6:40 Uhr – und dann erst mal fertig gepackt. Anschließend noch mal den Müll weggebracht und eine Picknickdecke aus meinem normal dastehenden Auto geholt.
(Dies ist ein wichtiger Hinweis!)
Abholung erfolgte dann bei mir vor dem Haus gegen 7:45 Uhr – beim Warten auf das Auto konnte ich meiner Schwester winken, die mit ihrem Hund ’ne Morgenrunde gedreht hat. Auch, wenn ich sie erst nicht erkannt habe. Dann kam mein Taxi und es ging auf nach Karlstein, um dort in den großen Wagen für 4 umzusteigen. Erstmal wurde bei dem Kofferraum-Tetris gespielt – der Highscore wurde erreicht und alles verstaut. 😉 Damit wir dann den weiten Weg nach Leipzig auch durchstehen, ging es erst mal noch zum Frühstücken in die dortige Bäckerei und dann auf die Tour. Abfahrt war kurz nach 9 Uhr.
Irgendwann auf der A4 – noch vor Thüringen – sind mir die Augen zugefallen, doch bis Erfurt waren sie dann wieder auf.

Dieses Jahr war es das erste Mal, dass wir in einem Rutsch bis Leipzig durchgefahren sind. Da unsere Unterkunft jedoch erst ab 14 Uhr beziehbar war, haben wir dieses Jahr mal den Versuch gewagt, erst zur Agra zu fahren, um uns dort die Bänder zu holen. So sind wir auch in den einzigen Stau der ganzen Hinfahrt geraten. Denn irgendwie wollten da gegen 12 Uhr ganz viele Autos abfahren. Das hat sich gestaut bis zur Agra. So sehr, dass sogar die Polizei zum Verkehr regeln da herumstand. An mehreren Stellen. Um 12:55 Uhr hatten wir es dann endlich auch bis zur Agra geschafft. Das Gute an diesem Stau war: Wir konnten die gute Bärlauch-Luft von Leipzig genießen. *g*

Auf dem Gelände vor der Agra haben wir es uns dann gemütlich gemacht – mit Klogängen, Bratwürstchen und Getränken. Anschließend haben wir uns in die erste sich bildende Schlange vor der Kasse eingereiht.
Reflex.
Denn als wir dort einige Zeit in der Sonne gestanden hatten, stellte sich heraus, dass DIESE Schlange wirklich nur für Eintrittskarten zuständig war. Die Bändchenausgabe geschah dann an einem Container – vor dem noch keine Schlange stand.
Niemand – bis sich geklärt hatte, dass die Bändchenausgabe eben dort erfolgen wird. Danach gab es dort auch eine Schlange. Eine kleine erst – und wir ganz vorne mit dabei. So Platz 4 bis 7. ;o)

Diese Schlange wurde dann größer, während die andere irgendwann kleiner wurde, und die Leute von der Kartenschlange in die Bändchenschlange wechselten. Das Problem war nur: der Container war da; die Leute für die Bändchen waren da – sowohl zum Ausgeben, als auch zum Empfangen… aber die Bändchen halt nicht.
Die kamen tatsächlich erst um 15 Uhr.
Doch dann ging es für uns zumindest sehr schnell: Karte am Container abreißen lassen, Bändchen umlegen lassen, zu einem nebendran aufgestellten Pavillon gehen, dort wurden die Bändchen festgeklemmt und dann gekürzt.
Und das war’s.

Apartment CentralDamit konnten wir endlich in unsere neue Unterkunft. Dieses Mal ins „Apartment Central“ in der Pfaffendorfer Straße, nachdem das „Elisa“ uns letztes Jahr zwar gleich reservieren ließ, dann aber wegen Wasserschaden und Renovierung wieder absagte. Hmm… nun gut.

Also jetzt eine neue Unterkunft. Mit einem Apartment mit 2 Schlafzimmern und einem Wohnbereich und Küchenzeile.
Und reserviertem Parkplatz.

Dort hieß es erst einmal Auto ausladen. Und Zimmerverteilung mit kleineren Schwierigkeiten. (Ich will mit dem ins Zimmer… ;o))

In der Zwischenzeit hatte ich mit unserem Leipziger Kontakt ein paarmal selbigen. Von der Agra und dann von der Unterkunft. Um gut Viertel nach 4 waren wir langsam soweit, gen Bahnhof zu starten, um dort nach unseren Leipzigern zu schauen. Die standen ab etwa halb 4 dort in der richtig langen Schlange. Das war die längste Schlange, die wir bisher dort gesehen hatten. Unsere Leipziger standen in der Mitte. Wir haben ihnen ein wenig Gesellschaft geleistet – es wurden wieder Biere abgegriffen – und sind dann zum Vietnamesen Essen gegangen, danach noch etwas einkaufen (Fusselrollen!) und dann zurück. Ich habe mich dort für den Abend fertiggemacht – Linsen rein fürs Belantis und Stiefel an. Anschließend nach Kontakt mit den Leipzigern schnell zum Bahnhof zu den Shuttle-Bussen zum Freizeitpark. Dadurch, dass die dort schon anstanden, konnte ich direkt mit reinschlüpfen – während der letzte von ihnen den nächsten nehmen musste. Glück für mich. Eine Schlange ausgetrickst. ^^

P1040702Vor dem Belantis ging es dann in die nächste Schlange. Da die Tore waren nämlich noch zu und wurden erst um 20 Uhr geöffnet. Als ich endlich durch war, durfte ich noch kurz eine kleine Diskussion wegen meiner Kamera halten, die ich letztendlich doch mitnehmen durfte. YAY!

Drinnen sind wir direkt gen „Huracan“ gegangen. Davor gab es zwar auch schon wieder eine Schlange, aber nachdem wir endlich durch waren, war sie noch größer – glaube ich.
Ein Mädel aus der Schweiz, die sich den Leipzigern beim Schlange stehen angeschlossen hatte, wollte lieber nicht fahren und durfte deshalb meine Taschenhalterin machen.
Zehn vor 9 hatten wir es dann endlich in einen Wagon der Bahn geschafft… und dann ging es JAAAAAAAAA….
Wenn man jubelt und schreit, ist senkrecht nach unten und Überschläge und Schrauben nur noch halb so schlimm. ;o)
Das Beweisfoto der Bahn habe ich mir auch gesichert – und weiter ging es zur nächsten Achterbahn. Die war zwar etwas gemäßigter, die Schlange davor nicht so ganz. Nach der zweiten Achterbahn verließ uns dann auch meine Taschenhalterin Schweizer Herkunft. Ist als Begleitung eines anderen Mädels mit zurückgefahren. Und vielleicht haben sie vor der Abfahrt auch noch den Zuckerwattestand gefunden.
(Spoiler) Danach habe ich sie die ganzen restlichen Tage nicht mehr gesehen. (Spoiler Ende)

Während sich also die Schweiz neutralisiert hat, haben wir uns in die Schlange an der Wildwasserbahn eingereiht. Bis wir die dann hinter uns hatten und mit der Fahrt fertig waren, war es auch schon kurz nach halb elf. Und um 22:50 Uhr sollte das angekündigte Feuerwerk stattfinden. Also haben wir uns ein Fleckchen auf einem Hügel gesucht und des Feuerwerks geharrt. Welches übrigens richtig klasse war. Einfach super. Die Versuche des Filmens desselben oder ein-zwei Bilder machen… na ja. Klappt nicht so ganz, wenn man es lieber live genießen will, und nicht durch den Monitor einer Kamera. Doch wer’s braucht…P1040710

Nach dem Geballer sind wir noch einmal um den See gegangen – und haben uns dann wieder auf den Rückweg gemacht. Das bedeutet: In die nächste Schlange zu den Bussen.
Als endlich mal wieder Busse für den Hauptbahnhof kamen, hat die Schlange bestimmt wieder zurück bis zum Eingang vom Belantis gereicht. Doch wir waren tatsächlich dann im zweiten – oder war’s der erste? Egal. Es ging wieder zurück. Am Hauptbahnhof angekommen, wollten die Leipziger noch was essen und ich bin zur Unterkunft zurück.

Der Rest meiner Reisegruppe war zu dem Zeitpunkt 1x im Bett am Schlafen und 2x bei der blauen Stunde, irgendwo hinter der Agra im Bärlauchgebiet.
Für mich war der Anreisetag so etwa um 2 Uhr vorbei. Mein Doppelbett-Mitschläfer hatte es auch bis nach 3 Uhr geschafft – da war ich nochmal kurz wach.

 

Tag 2 – Freitag, 13. Mai 2016

Da wir dieses Jahr nur einen Katzensprung – sozusagen – zu den Höfen am Brühl hatten, haben wir uns dort dann etwas zum Frühstücken gesucht.

Doch vor dem Frühstück kam noch eine… wie sag ich das jetzt?
Meine Mutter sieht, wenn ich weg bin, bei mir nach meinen Katzenmonstern. Und die hatte kurz nach 9 ’ne SMS geschrieben, wo denn ein Autoschlüssel wäre, um mein Auto richtig zu parken. Allerdings habe ich die Angewohnheit, richtig zu parken. So stand es ja auch richtig, bevor wir losgefahren sind – s.o.
Habe ich ihr halt gesmst, wo mein Schlüssel ist.
Um 10 vor 11 kam dann ein Anruf meiner Mutter wg. Schlüssel und Auto – als alle wach waren und fast bereit, loszugehen. Der Inhalt des Gespräches war: Ein Nachbar ist in mein geparktes Auto gefahren und hat den Hinterreifen auf den Bordstein geschoben.
Ähhh… ja. Das darf doch nich wahr sein.
Doch darüber gibt es dann was in der Fortsetzung der Car-Crash-Saison. Hier soll es ja ums WGT gehen.

Also weiter: Frühstück. In den Höfen am Brühl.

2 haben sich Burger reingezogen – und die anderen beiden sind in eine Bäckerei. Ich gehöre übrigens zu den Bäckereibesuchern.
Danach wollten wir mal in den EMP-Laden, sind vorher aber noch im Wonderland 13 hängen geblieben. Dort habe ich etwas Westenartiges gesehen und probiert… aber das Anziehen war mir zu kompliziert. Schon war ich davon geheilt. ;o) Gab es also nur eine große Portion Pechkekse für alle fürs Picknick später. Der Laden von EMP war gerade mal 2 Türen weiter – und weiter ging das Schauen. Dort habe ich dann tatsächlich mal einen schwarzen Kilt probiert. Als Rückmeldung kam dann, dass es nicht schlecht aussieht – und mir hatte es auch ganz gut gefallen. So ist der Gedanken an einen schwarzen Kilt jetzt eine Runde weitergekommen. Eigentlich fast 2 – bis abends hatte ich mir vorgenommen, einen zu kaufen. Dieser Gedanke wurde dann aber wieder eine Stufe zurückgestuft.

Also – EMP. Kilt – Check. Das war es dort für mich. Danach ging es noch in den EMP-Outlet. Dort wieder was westiges anprobiert, aber diese Größenangaben waren echt… Selbst 2XL war mir zu klein, bzw. eng. Genau wie einem anderen, der die auch probiert hatte und nicht mal meine Figur hatte, sondern wirklich schlank.
Hallo? Das taugt ja dann schon nicht mal mehr als Richtwert.
Einer meiner Mitfahrer hatte ebenso Probleme beim Mantel probieren. Ich glaube, letztendlich sind wir ohne Geldverlust aus dem Laden gekommen.

P1040715Dann ging es endlich ans Einkaufen fürs Picknick. Aufm Rückweg schnell noch ein Ciabatta-Brot geholt und heim.
Da wir zu diesem Zeitpunkt bereits kurz nach 2 hatten, habe ich bei meinen Eltern kurze Erkundigungen zum Auto-Stand eingeholt, dann wurde weitergeplant.
Es wurden Absprachen mit den Leipzigern getroffen, in Schale geworfen und los ging’s. Eine Haltestelle fahren, kurz auf die Leipziger warten und mit der nächsten Bahn weiter. Zu unserem üblichen Fleckchen am See. Der dieses Mal kein See mehr war, sondern eher eine Mondlandschaft mit etwas Wasser. An ihm wurde nämlich rumgebaggert.P1040722
Nachdem wir uns gegen 3 ausgebreitet hatten, konnte ich mich daranmachen, weitere WGT-Besucher zu finden. Von meinen Drehleierkursen in Bad Homburg. Über Umwege konnte der Kontakt aufgenommen werden und wir uns finden. Dann noch deren Bagage (Mann, Kind, Decke, Kram) eingesammelt und mit zu unserem Fleckchen verfrachtet. Dort wurde dann gemütlich zusammengesessen. Und eine Runde Pechkekse verteilt. Was bei mir für viel Erleuchtung gesorgt hat, denn:

„Auf jeden Topf passt ein Deckel. Dumm nur, dass du einer Auflaufform gleichst!“

Jetzt ist mir einiges klarer.

Gegen 18 Uhr haben wir unser Beisammensein aufgelöst. Die Trolligen sind zurück zu ihrem Auto, die Leipziger und zwei von uns (incl. mir) sind zurück in die Unterkünfte. Dort umgezogen – und als die letzten beiden den Weg zurückgefunden hatten, habe ich mich zur Agra aufgemacht. Mit einer schönen vollen 11E. 3-4 Minuten später ist eine 11 gefahren – die bis zur Agra an meine Bahn aufgeschlossen hatte. Auf dem Weg von der Haltestelle zum Eingang des Agra-Geländes war ich dann plötzlich in der Gesellschaft der Leipziger – die in der 11 waren.
So konnten wir also gemeinsam in die Agra und den Rest des Konzerts von Abney Park mitverfolgen.

Abney Park

Ich fand sie gar nicht mal schlecht. Leider hatte ich nicht mehr ganz so viel Geld dabei – weswegen ich dann von hier auf CD-Fang-Tour gehen muss.

Nach Abney Park war eine Umbaupause, in der die Leipziger in die Verkaufshalle verschwunden und von dort aus wohl weiter getourt sind. Sie wollten noch in den Kohlrabizirkus zu Project Pitchfork.

Ich hatte links einen guten Platz und bin darum dortgeblieben. Die Trollinge habe ich an dem Abend leider nicht mehr getroffen, dafür den zweiten Teil der Leipzig-Fraktion. Und später kam noch ein Rhein-Mainler dazu. Da waren die zweiten Leipziger aber auch schon wieder weg.

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Faun

Was mich alles nicht so gestört hat, da ich mich ganz auf das Konzert von Faun konzentriert habe.
Es war super. Und in der Halle war es gut warm. So kam ich gut ins Schwitzen beim Tanzen.
Nach dem Konzert haben wir zwei Rhein-Mainler eine erste gemütliche Runde durch die Verkaufshalle gedreht, bei der mir direkt zwei mögliche Sachen zum Kaufen ins Auge fielen.
Der Rest unserer Mitfahrer wollte eigentlich auch in den Kohlrabizirkus, aber anscheinend gab es da wieder große Probleme mit dem Einlaß. So dass sie von ihrer Fledermausführung kommend beim Anblick der Riesenschlange beschlossen, auch zur Agra zu kommen… um dann im Heidnischen Dorf zu versacken. Die Leipziger hatten es dagegen gegen halb 11 endlich in den Zirkus geschafft.

Währenddessen haben wir zwei, die ja schon in der Agra waren, auf den Rest gewartet. Bis die Information kam, dass sie erst mal ins Heidnische Dorf sind. Da habe ich mich entschlossen, schon mal zur Unterkunft zu fahren, um mich dort nass machen zu lassen. Von der Dusche, natürlich. 😉
Danach habe ich erste Notizen für diesen Blog gemacht.

Zwei von drei Rest-Rhein-Mainlern kamen dann innerhalb von vielleicht 2-3 Minuten an. Der erste kommt rein, geht kurz in Küche und Toilette – da geht das zweite Mal die Tür auf.
Das war lustig. Zumal die beiden sich auf der Straße nicht gesehen haben.
Der letzte hat dann noch etwas auf sich warten lassen, schließlich aber auch den Weg zurückgefunden.

Ursprünglich war es wohl angedacht, dass die Leipziger noch zum Absinth-Vernichten vorbeikommen wollten/sollten. Die waren jedoch schon gegen 0 Uhr zuhause – und um 1 Uhr haben sie gepennt. Während „die Alten“ noch in der Weltgeschichte herumsprangen. Und ins Bett sind wir dann sogar erst um 4 Uhr! War noch ein gemütlicher Abend – für die einen mit ein bisschen, die anderen ein bisschen mehr Absinth. ^^

Das war Tag 2.
Und damit dieser Blog – Teil 2 mit dem Rest sollte heute noch im Laufe des Tages folgen.
Please hold the line…