WGT 2019

So. Mein Urlaub ist rum, dann wird es jetzt mal Zeit für meinen WGT-Bericht. Das ist ja auch schon wieder ’ne Woche her. Wie die Zeit vergeht…

Nun, dann will ich mal.

Als erstes: Die Karten dieses Jahr waren sehr schön. Zum Glück wurde nur unten die Nummer abgeschnitten. Nachdem das geklärt wäre – los geht’s.

Wie üblich sind wir Donnerstag schon angefahren. Diese Mal am Steuer: Unsere GMS (Großmaschinenschubserin). Losgefahren sind wir um 11:30 Uhr – da waren wir so gegen/kurz nach 5. Nach einem Stau und dessen Umfahrung auf der A9 – und einem Päuschen am Autohof Quirla, noch vor der A9 und dem Stau darauf. Welcher übrigens lange nicht im Radio gemeldet wurde. Erst, als wir ihn schon umfahren hatten, hat er es ins Radio geschafft. Sowas doofes…

Ursprünglich wollte ich donnerstags noch Shoppen gehen – aber da war es schon ein bissl spät für. Also ins Hostel (so nah waren wir noch nie am Hauptbahnhof), dann doch schon Bändchen geholt – und dann wieder essen beim Inder. Da kam dann unsere geschrumpfte Leipzig-Connection dazu, mit der es dann noch ein wenig um die Häuser ging. Ein gemütlicher Start.

Daher ging es dann am Freitag zum Einkaufen. Nach einem Frühstück im Hauptbahnhof, wo ich die ersten bekannten Gesichter entdeckt habe: 2 Kollegen (Mann +Frau) aus meiner Firma, von den Achtern. Witzig.

Als erstes ging es zum Schuhe gucken/kaufen zu Haix. Mein Paar P3-Stiefel habe ich jetzt seit 2012 und bin immer noch begeistert von ihnen. Deswegen. Geschickterweise hatte Wixhausen auch neue Stiefel nötig. Und das Drumertier hat sich in rote Treter verguckt. Also haben wir zu dritt dort 4 Paar Treter gekauft. Wixhausen P3, ich P3 (mal als zweites Paar) + Halbschuhe und das Drumertier auch Halbschuhe. Nur unsere GMS fand nichts Gescheites. Und alles immerhin mit 15% WGT-Rabatt. Yay! ;o)

Dann ging’s zu EMP. Da habe ich dann leider nur einen meiner geplanten zwei Kilts holen können – aber besser als nix. Zurück ins Hotel + dann ab zum Picknick. Der Park war voll. Und die Bahnen anschließend auch. Doch zumindest ich habe es rechtzeitig zu meinem ersten Highlight-Konzert dieses WGTs geschafft – Coppelius im Heidnischen Dorf. Danach bin ich zu meinen Mitfahrern in die Agra gegangen, während eine Riesenschlange ins HeiDo zu In Extremo wollte.

Hm.

Ich habe das Gefühl, ich komme wieder vom Hundertstel aufs Tausendstel. Vom Ästchen aufs Stöckchen aufs Zweigchen… usw.

Dabei wollte ich dieses Mal doch eher einen kurzgefassten Bericht schreiben… Hm.
*Gesicht verzieh*
Dann versuche ich jetzt mal, das Ruder rumzureißen. Also, mal sehen, ob’s klappt. Hmm hmm… *räusper*

Dieses Jahr standen fürs WGT ein paar Punkte auf dem Programm: Ein paar Leute sehen + treffen, einige Konzerte besuchen, einkaufen (den Punkt hatte ich schon) und prinzipiell eine gute Zeit verbringen.

Das mit dem Leute sehen und treffen hat schonmal geklappt. Sogar besser als gedacht. Schließlich habe ich nicht nur meine erhofften Leipziger Connections Grablicht und’s Gürkchen getroffen, nein! Ich habe außerdem noch 2 Kollegen (s.o.) gesehen und 2 Mitglieder des Drehleier-Hot-Spots Bensheim getroffen. Letztere (natürlich) im HeiDo nach Coppelius + dann wieder vor Eluveitie.
Besonders schön war aber mal wieder, eine alte Freundin gesehen zu haben, die ich jetzt bestimmt schon 3-4 Jahre nicht mehr gesehen habe. Seit meinem letzten Besuch der Theaterwerkstatt Meiningen. Und sie kenne ich jetzt schon seit… bald 27 Jahren. o.O

Mit ihr und ihren Jungs war ich am Markkleeberger See unterwegs, am Montagnachmittag. Und haben dabei viel gesehen: Maulwurfkämpfe, Libellen, Fische, Frösche, umschlagende Raftingboote… Das war toll.
Ich habe ihr auch einen – in meinen Augen – leckeren Met mitgebracht. Ich hoffe, er schmeckt.

 

Jetzt zu den Konzerten.

Gesehen habe ich folgende Bands: Coppelius, XIV Dark Centuries, Welicoruss, Eluveitie, Schandmaul (den Anfang), Kælan Mikla und Tangerine Dream.
Coppelius war wieder mal klasse. Freu mich schon mal auf das neue Werk von ihnen.
XIV Dark Centuries und Welicoruss habe ich hauptsächlich durchs Warten auf Eluveitie mitbekommen. Wobei ich Welicoruss gar nicht mal schlecht fand.
Bei Eluveitie stand ich in der 3. Reihe und habe den Aufmarsch der Fotografen bestaunt. Das Konzert war so lange gut, bis Chrigel meinte ‚Tanzt doch…‘

Ich habe vorher schon getanzt – und ab dieser Aufforderung war ich mich mehr am Nach-Hinten-orientieren, damit mich nicht einer der blöden Mosher umrempelt. Nervig. Zum Anfang von Schandmaul hatte ich einen kleinen Ortswechsel zwecks Treffen vorgenommen… und stand dann dort an den nervigen dran. Das ging mir irgendwann so aufn Keks, das ich zurück ins Hostel gefahren bin und keinen Bock mehr auf New Model Army hatte.
Die Mädels von Kælan Mikla waren klasse. Und tatsächlich der erste Programmpunkt seid Jahren, an dem Grablicht und ich beide interessiert waren.

Ich hatte das Gefühl, mit so vielen Leuten hatten sie nicht gerechnet. Die Sängerin hat sich richtig gefreut. Irgendwie süß. ;o) Immerhin konnte ich am Merch-Stand wenigstens noch ein T-Shirt ergattern. Die wurden gut leergekauft.

Und der Abschluss mit Tangerine Dream war richtig fett. Wenigstens schon mal von der Länge her. 2h 40/45 Minuten… Da hatten sich die Reihen schon ganz schön ausgedünnt bis zum Ende.

Jetzt noch zur guten Zeit.

Die hatte ich.

Es war eine richtig schön gemütliche Sache. Wir haben uns geschrieben, wo wir sind – und entweder haben wir uns dann dort getroffen – oder auch nicht. Dann halt später. Und dieses Zwanglose war sehr entspannend.

Auch hat die Rückfahrt um einiges besser geklappt als die Hinfahrt. So war ich bereits nach 4 Stunden und 40 Minuten wieder Zuhause. Das ging richtig Huiiiii… ;o)

Ja. Das waren mal wieder ein paar schöne Tage in Leipzig. Bis auf die Deppen im HeiDo. Dafür hat der Nachmittag am Markkleeberger See das wieder super ausgeglichen. ;o)

Oh – ach ja… Den Leipziger Katzentempel haben wir auch besucht.

Was das ist?

Das Leipziger Katzenkaffee.

Mau! ;o)

 

 

Eiskugel

Ich habe mir in der letzten Woche ein paar Eiswürfelformen gekauft, weil sie a) im Angebot waren und b) mein Katzenmonster ein kleiner Eiswürfel-Junkie ist. Und ich deshalb gerne noch ein paar mehr Möglichkeiten haben wollte, Eiswürfel zu machen.

Alle schön aus Silikon – weil man dann die Würfel so leicht rausdrücken kann. 😀

Da war dann aber auch eine Form mit dabei, die ich mir nur deswegen geholt habe, weil ich mir anschauen wollte, wie da die Würfel aussehen.

Stellt sich heraus: Groß und rund.

Wofür, zum Geier, nimmt man den so riesen Eiskugeln?!?

Ein Bekannter meinte, zum Scheiben einwerfen und dabei keine Fingerabdrücke hinterlassen.

Ich glaube nicht, dass die wirklich dafür gedacht sind.

Andere Vorschläge/Ideen?

^^

Hintergrundüberlegungen

Ich habe es schon wieder von Hintergründen. Wie abwechslungsreich. ;o)

Dieses Mal nicht von einem Charakter, sondern globaler.

Mit Drachenechse habe ich mal an einer Welt gebaut. Eine Welt, auf der wir dann Geschichten zum Erzählen und Schreiben ansiedeln könnten. Das wir da das letzte Mal dran gesessen haben, ist jetzt auch schon… 5-6 Jahre her. Damals, als Drachenechse + Fuchs frisch nach Frankfurt gezogen sind. Seitdem ist es auf diesem Kanal ruhig geworden. Jetzt gibt es Bestrebungen, vielleicht mit Banane einen neuen Versuch zu starten. Außerdem haben wir ein Weltenbastler-Forum entdeckt. Nun, mal sehen. Vor allem, inwieweit ich da dabei sein werde. (Zumindest bei einem eigenem Forumsversuch habe ich mich jetzt mal mit angemeldet. ^^)
Denn das konnte ich bei unserem Start schon feststellen: Je mehr an einem Weltenbau beteiligt sind, desto unterschiedlicher sind die Meinungen. Bzw. gehen die Wünsche und Vorstellungen an einigen Punkten auseinander. Das könnte hin und wieder schwierig werden.
Solange aber jeder sein eigenes Ding machen kann, halt mit gedanklichem Input der Anderen, finde ich es aber gar nicht schlecht.

Wenn ich jetzt für eine Geschichte einen Weltenhintergrund brauche, kann ich (theoretisch) schalten und walten wie ich will. Wenn ich überhaupt einen Weltenhintergrund überlegen will + muss. Kommt halt drauf an: Ist es nur eine zwei-drei Seiten Kurzgeschichte, genügt die Geschichte an sich.

Wird sie aber größer, sollte ich mir nicht nur zu einzelnen Charakteren Hintergrund-Gedanken machen, sondern auch für die Welt ein paar Sachen überlegen. Wenn zum Beispiel alle zumindest die gleiche Sprache sprechen und verstehen können… Bei D&D wird diese Sprache als „Common“ oder Gemeinsprache bezeichnet. Die Sprache, die jeder versteht und spricht. Geht natürlich. Doch dann stellt sich (vielleicht) die Frage: Warum? Warum sollte jeder meiner Figuren in dieser Geschichte die gleiche Sprache sprechen? Wie kann das sein?

Ist eigentlich recht einfach. Dann stelle ich mir einfach ein Weltreich vor, in dem alle eine Hauptsprache sprechen. Wie z.B. das Römische Imperium. Oder wie halt hier viele Englisch sprechen, durch eine entsprechend weite Verteilung des Britischen Imperiums.

Kommen sie aus unterschiedlichen Gebieten dieses Weltreiches, kann man dies wahrscheinlich an der Aussprache erkennen. Wenn ein/e Deutsche/r jetzt Englisch spricht, hat er/sie eine andere Klangfarbe, als jetzt z.B. ein/e Inder/in.

Zusätzlich könnten diese Charaktere ja auch noch ihre heimatlichen Sprachen sprechen.

Ist dieses Weltreich entsprechend groß, nehmen wir jetzt wieder die Römer als Beispiel, können auch entsprechend unterschiedliche Hautfarben ins Spiel kommen. Von dunklen Nubiern im Süden bis zu blonden oder rothaarigen, weißhäutigen Pikten oder Wikinger im Norden. Dehnen wir es jetzt auch noch nach Osten aus, sind auch mandeläugigen Menschen mit eigener Farbgebung möglich. Sollte dieses Reich vielleicht nicht ganz so groß sein, aber mit Sklaven gehandelt haben, kann es auch alle möglichen Hautfarben geben. Je nachdem, wo die Sklavenjäger zugeschlagen haben.

Dann wäre zum Schluss jetzt nur noch die Frage der Namensgebung. Die ja meist sowieso eine Problemzone von mir ist – um es mal so zu sagen. ;o)

Es gibt ja inzwischen im Netz die verschiedensten Namensgeneratoren. Da kann mensch Namensvorschläge für Gegenden, Ortschaften, Menschen, Elfen und was weiß ich noch alles generieren. Oder ich setze selbst ein paar Buchstaben aneinander.

Doch nachdem ich jetzt von so einem großen Reich ausgehe – welches natürlich kein irdisches Reich ist – kam mir der Gedanke, ob die Charakternamen zumindest ein wenig das irdische Äquivalent erahnen lassen sollen/können? Also zum Beispiel eine Art Fantasie-afrikanischer Name, oder Spanisch, Chinesisch… Aber auch wieder nicht zu sehr.

Schwierig. Muss ich mir noch austüfteln. Oder mir Eure Meinung dazu mal anhören. ;o)

Auch schwierig ist dann, wenn ich plötzlich feststellen darf, dass der Name meiner Hauptfigur anscheinend auch der Name einer nicht-unwichtigen Figur einer bekannten Buchreihe ist. Die ich vor Jahren auch selbst mal gelesen habe, aber an die ich mich ansonsten nicht erinnern kann, im Moment. Und dass diese beiden Figuren dann auch noch dieselbe Charakterklasse haben…

Kann ich den Namen dann lassen? Wirkt er dann nicht wie ein Abklatsch oder Aufguss dieser anderen Figur? (Auch wenn sie nicht denselben Nachnamen haben – denn bis jetzt haben meine Figuren noch keine Nachnamen.)

Auch darüber muss ich mir jetzt klar werden.

Solange würde ich – bei einer bestehenden Geschichte-in-Arbeit – die bisherigen Namen vorerst beibehalten. Aber schon Gedanken darüber machen, was besser wäre. Oder nur andere Meinungen dazu anhören. ;o)

Also – wie würdet ihr das so halten?

Totale Fantasie-Namen? Klanglich ähnliche Namen bestimmter Gegenden?

Namen? Sind nur Schall + Rauch. ;o)