WGT 2019

So. Mein Urlaub ist rum, dann wird es jetzt mal Zeit für meinen WGT-Bericht. Das ist ja auch schon wieder ’ne Woche her. Wie die Zeit vergeht…

Nun, dann will ich mal.

Als erstes: Die Karten dieses Jahr waren sehr schön. Zum Glück wurde nur unten die Nummer abgeschnitten. Nachdem das geklärt wäre – los geht’s.

Wie üblich sind wir Donnerstag schon angefahren. Diese Mal am Steuer: Unsere GMS (Großmaschinenschubserin). Losgefahren sind wir um 11:30 Uhr – da waren wir so gegen/kurz nach 5. Nach einem Stau und dessen Umfahrung auf der A9 – und einem Päuschen am Autohof Quirla, noch vor der A9 und dem Stau darauf. Welcher übrigens lange nicht im Radio gemeldet wurde. Erst, als wir ihn schon umfahren hatten, hat er es ins Radio geschafft. Sowas doofes…

Ursprünglich wollte ich donnerstags noch Shoppen gehen – aber da war es schon ein bissl spät für. Also ins Hostel (so nah waren wir noch nie am Hauptbahnhof), dann doch schon Bändchen geholt – und dann wieder essen beim Inder. Da kam dann unsere geschrumpfte Leipzig-Connection dazu, mit der es dann noch ein wenig um die Häuser ging. Ein gemütlicher Start.

Daher ging es dann am Freitag zum Einkaufen. Nach einem Frühstück im Hauptbahnhof, wo ich die ersten bekannten Gesichter entdeckt habe: 2 Kollegen (Mann +Frau) aus meiner Firma, von den Achtern. Witzig.

Als erstes ging es zum Schuhe gucken/kaufen zu Haix. Mein Paar P3-Stiefel habe ich jetzt seit 2012 und bin immer noch begeistert von ihnen. Deswegen. Geschickterweise hatte Wixhausen auch neue Stiefel nötig. Und das Drumertier hat sich in rote Treter verguckt. Also haben wir zu dritt dort 4 Paar Treter gekauft. Wixhausen P3, ich P3 (mal als zweites Paar) + Halbschuhe und das Drumertier auch Halbschuhe. Nur unsere GMS fand nichts Gescheites. Und alles immerhin mit 15% WGT-Rabatt. Yay! ;o)

Dann ging’s zu EMP. Da habe ich dann leider nur einen meiner geplanten zwei Kilts holen können – aber besser als nix. Zurück ins Hotel + dann ab zum Picknick. Der Park war voll. Und die Bahnen anschließend auch. Doch zumindest ich habe es rechtzeitig zu meinem ersten Highlight-Konzert dieses WGTs geschafft – Coppelius im Heidnischen Dorf. Danach bin ich zu meinen Mitfahrern in die Agra gegangen, während eine Riesenschlange ins HeiDo zu In Extremo wollte.

Hm.

Ich habe das Gefühl, ich komme wieder vom Hundertstel aufs Tausendstel. Vom Ästchen aufs Stöckchen aufs Zweigchen… usw.

Dabei wollte ich dieses Mal doch eher einen kurzgefassten Bericht schreiben… Hm.
*Gesicht verzieh*
Dann versuche ich jetzt mal, das Ruder rumzureißen. Also, mal sehen, ob’s klappt. Hmm hmm… *räusper*

Dieses Jahr standen fürs WGT ein paar Punkte auf dem Programm: Ein paar Leute sehen + treffen, einige Konzerte besuchen, einkaufen (den Punkt hatte ich schon) und prinzipiell eine gute Zeit verbringen.

Das mit dem Leute sehen und treffen hat schonmal geklappt. Sogar besser als gedacht. Schließlich habe ich nicht nur meine erhofften Leipziger Connections Grablicht und’s Gürkchen getroffen, nein! Ich habe außerdem noch 2 Kollegen (s.o.) gesehen und 2 Mitglieder des Drehleier-Hot-Spots Bensheim getroffen. Letztere (natürlich) im HeiDo nach Coppelius + dann wieder vor Eluveitie.
Besonders schön war aber mal wieder, eine alte Freundin gesehen zu haben, die ich jetzt bestimmt schon 3-4 Jahre nicht mehr gesehen habe. Seit meinem letzten Besuch der Theaterwerkstatt Meiningen. Und sie kenne ich jetzt schon seit… bald 27 Jahren. o.O

Mit ihr und ihren Jungs war ich am Markkleeberger See unterwegs, am Montagnachmittag. Und haben dabei viel gesehen: Maulwurfkämpfe, Libellen, Fische, Frösche, umschlagende Raftingboote… Das war toll.
Ich habe ihr auch einen – in meinen Augen – leckeren Met mitgebracht. Ich hoffe, er schmeckt.

 

Jetzt zu den Konzerten.

Gesehen habe ich folgende Bands: Coppelius, XIV Dark Centuries, Welicoruss, Eluveitie, Schandmaul (den Anfang), Kælan Mikla und Tangerine Dream.
Coppelius war wieder mal klasse. Freu mich schon mal auf das neue Werk von ihnen.
XIV Dark Centuries und Welicoruss habe ich hauptsächlich durchs Warten auf Eluveitie mitbekommen. Wobei ich Welicoruss gar nicht mal schlecht fand.
Bei Eluveitie stand ich in der 3. Reihe und habe den Aufmarsch der Fotografen bestaunt. Das Konzert war so lange gut, bis Chrigel meinte ‚Tanzt doch…‘

Ich habe vorher schon getanzt – und ab dieser Aufforderung war ich mich mehr am Nach-Hinten-orientieren, damit mich nicht einer der blöden Mosher umrempelt. Nervig. Zum Anfang von Schandmaul hatte ich einen kleinen Ortswechsel zwecks Treffen vorgenommen… und stand dann dort an den nervigen dran. Das ging mir irgendwann so aufn Keks, das ich zurück ins Hostel gefahren bin und keinen Bock mehr auf New Model Army hatte.
Die Mädels von Kælan Mikla waren klasse. Und tatsächlich der erste Programmpunkt seid Jahren, an dem Grablicht und ich beide interessiert waren.

Ich hatte das Gefühl, mit so vielen Leuten hatten sie nicht gerechnet. Die Sängerin hat sich richtig gefreut. Irgendwie süß. ;o) Immerhin konnte ich am Merch-Stand wenigstens noch ein T-Shirt ergattern. Die wurden gut leergekauft.

Und der Abschluss mit Tangerine Dream war richtig fett. Wenigstens schon mal von der Länge her. 2h 40/45 Minuten… Da hatten sich die Reihen schon ganz schön ausgedünnt bis zum Ende.

Jetzt noch zur guten Zeit.

Die hatte ich.

Es war eine richtig schön gemütliche Sache. Wir haben uns geschrieben, wo wir sind – und entweder haben wir uns dann dort getroffen – oder auch nicht. Dann halt später. Und dieses Zwanglose war sehr entspannend.

Auch hat die Rückfahrt um einiges besser geklappt als die Hinfahrt. So war ich bereits nach 4 Stunden und 40 Minuten wieder Zuhause. Das ging richtig Huiiiii… ;o)

Ja. Das waren mal wieder ein paar schöne Tage in Leipzig. Bis auf die Deppen im HeiDo. Dafür hat der Nachmittag am Markkleeberger See das wieder super ausgeglichen. ;o)

Oh – ach ja… Den Leipziger Katzentempel haben wir auch besucht.

Was das ist?

Das Leipziger Katzenkaffee.

Mau! ;o)

 

 

Wieder mal ein Blick in die Kristallkugel

Ja – hier mal kurzentschlossen und spontan ein Blick in meine Kristallkugel, was so in der Zukunft ansteht…

*blinsel*

*anhauch*

*erstmal Staub wegwisch*

Ahh… jetzt ja. ^^

 

Was liegt also an:

Am Sonntag geht es noch kurzentschlossen für mich in die Alte Oper nach Frankfurt.
Das heißt, kurzentschlossen eigentlich eher deswegen, weil ich Ende letzter Woche erst meine Spätschicht losgeworden bin. Dort hinzugehen hatte ich aber eigentlich vor, seitdem ich gesehen habe, dass dieses Konzert stattfindet.
Welches?
Oh, Verzeihung.

The Ukulele Orchestra of Great Britain!

 

*TUSCH!*

Ja – die UKES kommen nach Frankfurt – und seitdem ich sie auf Youtube entdeckt habe, war dies jetzt der erste Termin, den ich mitbekommen habe, hier im Frankfurter Raum.
Aber meine Ukulele werde ich zuhause lassen – wegen (Überraschung ^^) mangelnder Übung. Aber mal sehen, wieviele Zuschauer Ukulelen mitbringen werden. :oD

Dann geht es zu Pfingsten dieses Jahr wieder nach Leipzig.
Karten gibts noch keine, also kann ich hier keine zeigen.
Bisher bin ich da – bis jetzt – besonders gespannt auf COPPELIUS, die dann wieder spielen werden – JUHHUUU!!! – und Kælan Mikla aus Island.
Ok – vielleicht auch mal Megaherz mal schauen… mal sehen.

Im März werde ich wieder am Rad drehen – in Bad Homburg. Einladung gab es tatsächlich schon, entsprechend habe ich mich auch bereits angemeldet. Aber nicht geübt… *sfz*

Im April wird gelarpt… und Hochzeit gefeiert. YAY!
Ach Mist – ich muss ja meine Schneeflocken noch fertig machen. Und meinen Perspektivenfinder noch bauen. Oje…
Aber eingekauft habe ich dafür schon… Aber jetzt hier noch keine Bilder davon hochgeladen. Dann also vielleicht später. ;o)

Pfingsten… hatte ich schon.

Ja – und im November kommt Coppelius tatsächlich auch nach Frankfurt ins „Das Bett“!
Auch hier habe ich noch keine Karte – aber die werde ich mir noch organisieren. Den Tag werde ich schon irgendwie freigeschaufelt bekommen.

Kann sein, dass es eventuell noch andere Konzerte gibt, die mich vielleicht interessieren könnten – allerdings habe ich die noch nicht auf dem Schirm.
Ach halt – Sólstafir im März im Colos-Saal wäre da schon mal zu nennen…

Ich denke mal, ihr werdet es dann schon mitbekommen, was so alles stattgefunden haben wird. ;o)

Ich hätte noch so ein-zwei Sachen in meiner Blog-Pipeline… Mal sehen, wann ich da den Hahn aufdrehen werde. Teilweise muss/will ich auch noch was schreiben.
Also – tot ist der Blog hier noch nicht.

Ja – das war der Blick in meine Kristallkugel. Dann kann ich sie jetzt ja wieder besser staubsicher verpacken.

*wieder Tuch drüberleg und vergess*

 

 

Konzerttermine

Und die nächsten Konzertkarten sind gesichert…

 

Im September – am 24., um genau zu sein – geht es wieder zu Coppelius, vor deren geplanten Pause.
Und da die Herren leider nicht im direkten Rhein-Main-Umkreis auftreten, fahr ich dafür das erste Mal nach Mannheim.

Karten-Konzerte Herbst 2016

Und im November, am 20., kommt Eivør wieder nach Frankfurt in die Brotfabrik.
Und zumindestens die Karte dafür hab ich schon mal – jetzt mal sehen, dat et klappt.

In diesem Sinne…

Konzerte !!! (2015)

Nach dem Frust, den ich gestern mal losgeworden bin, jetzt wieder was zum Aufbauen:

KONZERTPLANUNGEN FÜR DIESES JAHR !!!

YAY !

Strahler
Was steht so alles an?

Fest gebucht mit Kartenbestellungen sind:

Apocalyptica am 4.10.2015 in der Batschkapp – diese Karte hängt schon bei mir zuhause an der Pinwand – und am Tag nach dem Konzert hab ich meinen letzten freien Urlaubstag eingeplant. ;o)

Gestern bestellt und mal sehen wie lange jetzt die Post braucht, wenn gestreikt wird:
Epica, Eluveitie und Scar Symmetry am 28.10.2015 in der Hugenottenhalle in Neu-Isenburg!
Nachdem ich Eluveitie ja Anfang des Monats in Leipzig nicht sehen konnte, da sich deren Auftritt mit Qntal überschnitten hat, geht es dann halt Ende Oktober dahin. Und ich geh auch nicht allein, sondern momentan sind wir zu dritt. :o)

Das waren die bisher fest gebuchten Konzerte – ansonsten stehen noch ein paar auf meiner Liste, wo ich mir Karten besorgen will – auch wenn ich nicht weiß, was für einen Dienst ich dann zu dem Zeitpunkt haben werde.
Die also vielleicht noch dazukommenden Konzerte wären bisher:
P1030829
Joachim Witt mit seiner ICH-Tour 2015 am 18.10.2015 in der Batschkapp – das letzte Mal gesehen letztes Jahr im Colos-Saal in Aschaffenburg. Und ich nehme mal an, ich werde da auch wieder die schon erwähnten Groupies treffen. ^^

Die „Nits“ aus den Niederlanden – nicht nur in der Nähe, nein, dieses Mal tatsächlich mal in MEINER Stadt! Da MUSS ich hin! Am 3. Dezember 2015 im Comödienhaus in HANAU !  Mit ihrer HOTEL EUROPA-Tour.
Das letzte Mal müsste ich sie 2010 in Aschaffenburg im Colos-Saal gesehen haben. P1020930
Überhaupt müsste das eigentlich DIE Band sein, die ich am meisten gesehen habe: ein oder zwei Mal in der alten Batschkapp noch, dann ein paar Mal in Aschaffenburg… und jetzt Hanau.
Ok – wenn es eine Band nun mal auch schon 40 Jahre gibt… da kann man auch schon mal auf ein paar Konzerten gewesen sein.
Wem diese Band nichts sagt: In Deutschland der größte Hit war „In the Dutch Mountains“. Befragt Youtube. ^^

Was könnte sonst noch kommen…?

Noch weit hin – erst nächstes Jahr – vielleicht Die Kammer im Das Bett am 19.02.2016.
Vielleicht Katzenjammer am 19.12.2015 in der Jahrhunderthalle – nicht schlecht, die Damen. Vielleicht aber auch eher nicht.

Ich denke, damit habe ich vorerst genug Konzertgänge in Planung.
Vielleicht läuft man sich ja irgendwo über’n Weg. ;o)

 

Nachtrag 1.0

Ich denke, es wäre mal an der Zeit, ein paar Dinge nachzutragen, bzw. zu aktualisieren:

Konzerte
Zu den bisher erwähnten Konzerten sind inzwischen noch einige dazugekommen:
Jetzt Anfang August war ich mit ’ner Freundin bei „Eure Mütter“ – und im September geht es mit meinen Eltern noch zu Bodo Wartke. Da freu ich mich auch schon drauf – und einige Konzerte gibt es noch in der Wahrscheinlichkeitsschleife…
(Word kennt das Wort Wahrscheinlichkeitsschleife?!?)

Musik und Drehleier
a) Ich hab in Trossin von einer Bekannten das Angebot bekommen, eine ihrer Drehleiern zu leihen. Ende Juli, Anfang August haben wir dann – wie es so schön neudeutsch heißt – miteinander „kommuniziert“. Da wurde das Angebot bestätigt und präzisiert: Leihgebühr von 70 Euro im Monat.
Nach relativ kurzem Überlegen hab ich mich dann GEGEN das Angebot entschieden. Denn 70 Euro auszugeben für etwas, was mir dann hinterher nicht gehört… das war mir dann doch zu viel.
Allerdings
b) hat sich jetzt doch die Möglichkeit auf eine eigene Leier zu einem finanzierbaren Betrag aufgetan.
Und sobald ich dann (hoffentlich) dieses mein eigenes Exemplar in den Händen halte, kann ich den nächsten Nachtrag verfassen. Mit Bildern…
Schau’n mer mal.
Die Bücher zum Drehleierhandling hab ich inzwischen auch schon besorgt – und mein Stimmgerät werde ich lieber teurer beim örtlichen Gitarrenladen kaufen, als billig billig über Amazon.
Oder vielleicht doch ebay?

Urlaub
So – für Borkum sind jetzt 2 Wohnungen gebucht.
Nächstes Jahr möchten wir wieder zum WGT. Und die Woche davor ist von meiner Familie väterlicherseits ein großes Familientreffen angesetzt.
Das werd ich versuchen, miteinander zu verbinden. Und ich möchte nächstes Jahr einmal eine Nyckelharpa ausprobieren – und Dudelsack in Trossin!

Kontakte
Da war ja auch noch was…
Nachtrag hier: Es gab dann doch insgesamt drei (in Zahl: 3) Zuschriften für mich. Davon waren 2 eigentlich außerhalb meines „Zielbereiches“. Geantwortet habe ich trotzdem. Davon hat Nr. 1 sich von sich aus dann nicht mehr gemeldet – und bei Nr. 2 konnte ich mich nicht aufraffen, anzurufen.
Nr. 3 war die interessanteste Person – bei der es leider mit einem kurzfristig vorgeschlagenem Kinobesuchtreff nicht geklappt hat. Dann haben wir uns noch etwas geschrieben – und nach meinem Urlaub war ihre mail-Adresse plötzlich nicht mehr erreichbar.
Tja.
Na gut – wer nicht will… und sie hätte es auch einfach sagen können.
Gut – das hätte ich wohl auch bei Nr. 2…
Doch auch Nichtanrufen ist eine Aussage – genau wie mail-Adresse löschen.
Das hab ich jetzt übrigens auch gemacht.
Ich weiß jetzt zwar nicht, welche Mitteilung man bekommt, wenn man dieser meiner Adresse jetzt schreibt – doch diese extra gemachte mail-Adresse für die Kontaktanzeige wird gelöscht – wenn es laut Yahoo auch noch 3 Monate dauert.
Doch dann: Neue Anzeige – neue Adresse.
Und…

neuer Nachtrag. ;o)

Mein WGT-Besuch 2014

Völkerschlachtdenkmal Zoom Nacht
Dieses Jahr waren wir zu viert das erste Mal auf dem WGT (Wave Gotik Treffen) in Leipzig. Und ich will jetzt nur mal kurz das Erlebte zusammenfassen:

Donnerstag, 05. Juni 2014
Anreise nach Leipzig. Morgens gemütlich nach einem gemeinsamen Frühstück gestartet, dann ab auf die Autobahn. Treffen war kurz nach 10 Uhr – Abholung bei mir zu Hause. Was ein Service. ;o)
Keine Staus, Verkehr ertragbar. Nach Rast an der Raststätte Eichelborn-Süd mit kleiner Nahrungsaufnahme und Austreten für alle schwache Blasen, ging es weiter gen Leipzig. Auf dem nächsten Teilstück bin ich dann weggedöst – wohl wegen vorheriger Kartoffelsupp-Nahrungsaufnahme. Doch kurz vor der ersten Leipzig-Autobahn-Abzweigung war ich wieder da. Unser Hostel haben wir dann gegen 15 Uhr geentert und das Zimmer in Beschlag genommen. Da haben wir uns erst mal auf den Betten abgelegt – und sind dann zur Bändchenausgabe (dem Tausch des Abreißstreifens der Eintrittskarte gegen das Bändchen, das für alle Eintritte und Fahrten mit den Bussen und Bahnen berechtigt) losgezogen. Die sollte gegen 17 Uhr beginnen. Gegen kurz nach 16 Uhr waren wir am Hauptbahnhof, in dessen Nähe sie erfolgen sollte. Als wir sie dann eeendlich gefunden haben, sind wir direkt auf meine neue Kontaktperson für’s WGT aus Leipzig gestoßen, Thomas, und haben zusammen das Schlangestehen bewältigt – gut 1,5 Stunden. Zum Glück für meine Mitwarter Dank Thomas und Gruppe mit Bierunterstützung.

Das ist kein Trauerzug - hier steht man nach den Bändchen des WGT 2014 an.

Das ist kein Trauerzug – hier steht man nach den Bändchen des WGT 2014 an.

Nachdem wir sie dann endlich hatten, sind wir in die Stadt und haben bei einem der vielen Inder unseren Hunger und den einiger Spatzen gestillt. Dann sind wir wieder zurück – und haben es uns wieder auf unserer Buden gemütlich gemacht.

Freitag, 06.06.2014
Auf dem Weg in die Stadt erst mal gefrühstückt. Danach weiter gen Hauptbahnhof und von dort erstmal zum Völkerschlachtdenkmal gefahren.

Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Völkerschlachtdenkmal Leipzig

Danach noch einen kurzen Besuch des Südfriedhofs gemacht – und wieder zurück in die Stadtmitte, eine Kleinigkeit essen. Anschließend mit Thomas und Co aufs viktorianische Picknick. Den einzigen Programmpunkt des ganzen WGTs, den ich uuunbedingt machen/sehen wollte, war „Wagner reloaded“ – Apocalyptica meets Wagner in der Arena Leipzig. Entsprechend habe ich mich vom Rest der Truppe abgeseilt und bin zur Arena gelaufen. Leider nicht den kürzesten Weg, sondern mit 1 – 2 Schleifen. Dort dann in der Schlange gestanden ab 18 Uhr. Erst in der Sonne, später Schatten – aber in netter Begleitung zum Plaudern. 600 Karten gab es an diesem Tag für WGT-Besucher – ich war Nummer 601. Vor mir ging die Türe zu. Obwohl bei Abzählungen wir immer im Bereich 470/480 waren.
Pech.
Kein Apocalyptica – und die nette Gesellschaft auch weg, da drinnen.

Darum wieder zum Rest der Truppe gestoßen – und dann, nach gröbster Durstlöschung – ein Whiskey-Eis gegessen vor Frust. Dann haben wir uns zum Kohlrabizirkus aufgemacht – früher Großmarkthalle, daher der Name – die mich aber eher an Brüste als an Kohlrabi erinnert hat.
In den Vorbereich gut reingekommen – in die Halle ging erstmal nichts.
Darauf erst mal draußen gewartet und mit anderen geplaudert. Der Eingang zum Gelände war zu diesem Zeitpunkt komplett dichtgemacht. Und Thomas mit Anhang stand dann draußen.
Irgendwann sind wir dann doch noch in die Halle und haben den Schluß von [:SITD:] und den Anfang von HOCICO angehört und gesehen. Als HOCICO lief, wurde dann auch der Haupteingang zum Gelände wieder geöffnet – so dass ich auch Thomas noch in der Halle begrüßen konnte.
Dann haben wir uns von einem Taxi heimfahren lassen – und nach kurzen Niederschreiben ging’s ab in die Heia. ;o)
Auch wenn der Schlaf durch die Gedanken an 598 hat auf sich warten lassen.

Samstag, 07.06.2014
Nach dem Frühstück ging es heute als erstes auf einen Flohmarkt, der auf unserem Weg zum Hauptbahnhof stattfand. Ich hab mir nichts geholt – tatsächlich mal – dafür hat einer der Jungs sich einen Ledermantel für 12,- Euro gekauft.
Die Beute wurde dann erst mal in die Höhle zurückgebracht, danach ging es gen Hauptbahnhof und von dort dann zur Agra und dem heidnischen Dorf. Dort hab ich mir eine einfache Umhängetasche für 5 Euros geholt, ’ne Kleinigkeit zum Essen… und dann sind wir wieder zurück zur Agra.
Da Leipzig ein Dorf ist, haben wir auf dem Hin- und Rückweg vom Dorf Bekannte getroffen und in der Agra-Halle dann Thomas und Freundin. Es gab interessante Stände, interessante Leute und viel Schwarz.

Wie der Titel schon sagt: Die Agra-Halle von innen.

Die Agra-Halle von innen.

Nachdem wir genug gebummelt und ausgeruht und gebummelt hatten, sind wir zu zweit zum Südfriedhof aufgebrochen, zu „Seraphim meets Lambda“ – LESUNG mit Sandra Baumgärtner und KONZERT mit Lambda.

Auf dem Südfriedhof

Auf dem Südfriedhof

Zu zweit deswegen, weil einer bei der Agra bleiben wollte – und der zweite einen Notbesuch beim Zahnarzt wegen ausgefallenem Stiftzahn der Lesung und dem Konzert vorgezogen hatte. Ja, Crepes essen ist gefährlich. ;o)
Die Lesung war ok, die Stufen der Titelbildgestaltung interessant zu hören, aber ich glaube, die Bücher werd ich mir erst mal nicht holen. Sorry, Sandra.
Aber das Konzert von Lambda war toll. Kontrabass und Gesang. Sooo schön! Wie gut, das Astrid eingefallen ist, das wir die Gruppe schon mal gesehen haben. Die beiden CDs hab ich mir direkt geholt.
Danach ging es zum Essen in die Stadt zurück, der Einfachheit halber zu BK. Und dann haben wir uns wieder zum Kohlrabizirkus aufgemacht…. in der falschen Bahn, was für eine kleine Nachtwanderung gesorgt hat. Aber dort angekommen haben wir noch mal gute Musik gehört – von Primordial – bevor es zurück ging. Zu Hause ging es zum Sonnencreme abwaschen unter die Dusche – und nach Festhalten des heutigen Tages in die Federn. Und meine Ideen für ein Steampunk-Outfit schreiten voran.

Sonntag, 08.06.2014
Der Tag fängt Scheiße an. Nämlich mit der Nachricht vom Tod eines Familienmitglieds einer meiner Mitreisenden. Entsprechend verabschiedet dieser sich vor dem Frühstück und fährt mit dem Auto zur Familie.

Alter Kutsch-Leichenwagen vor der Sixtina

Alter Kutsch-Leichenwagen vor der Sixtina

Ordnung muss sein!

Ordnung muss sein!

Der Rest geht erst zu einem Absinthfrühstück in die Sixtina, dann ins Grassi-Museum und danach splitten wir uns auf. Ich gehe mit Thomas und Freundin erst zu OST+FRONT an die Parkbühne – und dann ins Musical „Jekyll & Hyde“ in die Musikalische Komödie.
Wieder sind die 150 Freikarten für WGT-Besucher weg – aber so zahlen wir halt nur 10 Euro. Und ich hab endlich mal Bilder zur Musik vor Augen, die ich zu Hause auf meinem Rechner habe.
Danach ging es schnell in die Agra, wo wir UMBRA ET IMAGO fertig angesehen haben – alle zusammen, wieder vereint… zu Fünft. Anschließend sind wir nochmal ins heidnische Dorf, incl. Diskussionen mit ambitionierten jungen Christen, die diskutieren und auch missionieren wollten? Zumindest haben sie versucht, fleißig kleine Bücher zu verteilen.
Im heidnischen Dorf noch etwas abgehangen, von fernem Primordial gelauscht und dann zurück.
Noch 2 Nächte.
Ach, nach Gesprächen mit Wagner-Besuchern denke ich inzwischen, dass es zumindest vom Stück her nicht so schlimm war, Nummer 601 gewesen zu sein. Nur noch wegen 598 wurmt es mich.

Montag, 09.06.2014
Heute nach dem Aufstehen erst mal zum Hauptbahnhof, die Zugkarte für morgen holen. Abfahrt 09:11 Uhr. Interessanterweise ist eine Karte für 3 Personen günstiger als 3 Karten für je 1 Person. Immerhin 6 Euro gespart! Pro Person!
Dann etwas gefrühstückt und danach noch was zum Trinken geholt. Dabei einem jungen Punkerpärchen mitgeteilt, das zwar Montag, aber auch Feiertag ist. Kommentar: Wieso denn das?
Kurze, schnelle Einschätzung von mir: Leipzig hat viele HausruinenRuine 1,Ruine 2 Graffitis… und Punker.
Danach haben wir Hessen versucht, wieder zur Eisdiele zu finden, um die Leipziger Abordnung zu treffen. Am besten nimmt man uns dafür wohl an die Hand… ;o) Doch mit Hilfe von Thomas haben wir sie dann doch wieder gefunden… Das kommt davon, wenn man nicht richtig abbiegt. Nun, an der Eisdiele haben wir uns ein letztes Mal lecker Eis geholt – ich irgendeine besondere Schokolade und Zitrone. Dann ging es zum heidnischen Dorf.
Versucht, die davor lauernden (immer noch) jungen Christen zu ignorieren. Im Dorf hab ich einen 3-Kampf gewagt: Speerwerfen, Bogen- und Armbrustschießen. Und immerhin je 2 Mal beim Schießen getroffen. Von je 5 Schuß. Anschließend haben wir ein Gruppenfoto gemacht und sind rüber zur Agra. Nicht, ohne vorher am Straßenstand der geschäftstüchtigen Leutchen noch was zu trinken.
In der Agra Absinth und Giger-Buch für unseren frühzeitig Abgefahrenen geholt, als kleines Präsent. Danach wieder im Cafe rumgehangen, bis wir zur Moritzbastei sind. Doch vorher haben wir uns an der Agra-Eingangsmauer nochmal fotografieren lassen.
An der Moritzbastei wurden noch zwei der letzten Fächer gekauft von unserer Gruppe, D E R !  Verkaufsschlager des diesjährigen WGTs, würde ich vermuten. Kein Wunder, bei bis zu 32 oder mehr Grad.
Dann war die Zeit gekommen, uns von unseren Leipzigern zu verabschieden und zurück zu Elisa, unserer Unterkunft zu gehen. Kurz erholt und Sachen abgeladen, dann auf zu den letzten musikalischen Unternehmen in den Kohlrabizirkus – diesmal mit der richtigen Bahn. Zu hören bekamen wir MANEGARM, VARG und EQUILIBRIUM.Experiment mit Equilibrium 2Im KohlrabizirkusExperiment mit Equilibrium 1
Die Zeit in der Halle hab ich genutzt, um ein wenig mit meiner kleine Kamera zu experimentieren, bevor wir ein letztes Mal in unser Hostel gefahren sind.
Waren wir also nicht bei den BLOODSUCKING ZOMBIES FROM OUTER SPACE – bei denen ich vielleicht 598 nochmal hätte sehen können. Na ja – wenn ich sie überhaupt gesehen hätte…
Wünsche ich ihr halt hier eine gute Reise auf dem Jakobsweg – auch wenn sie das nie lesen wird. Wie auch… ;o)
Morgen geht es also nach Hause – und jetzt erst mal unter die Brause. ;o) Und dann schnell noch zumindest ein paar Karten schreiben.

10.06.2014, Dienstag
Es geht nach Hause. Eine Viertelstunde vor dem Wecker wach geworden. Sachen gepackt. Und dann gegen 07:45 Uhr vom Taxi abholen lassen. Am Hbf erst mal gefrühstückt – dann Flüssigkeit für die Fahrt geholt und die bis jetzt fertig geschriebenen Karten weggeschmissen… ich meine: ein. ;o)
Dann auf zum IC Leipzig-Wiesbaden, Plätze suchen – ohne Reservierung.
Sogar relativ Glück gehabt – es musste sich nur einer von uns drei umsetzen. In Erfurt und Eisenach wollte niemand die „ggf. freigeben“-Plätze haben, auf denen wir saßen. Letzte Karten, die ich noch hatte, im Zug geschrieben. Der Rest der geplanten Kartenempfänger, die ich nicht berücksichtigen konnte, bekommen dann Anfang Juli eine aus München. Die geschriebenen Karten beim Umsteigen in Fulda eingeworfen.

SO halt ich eine Digitalkamera...

SO halt ich eine Digitalkamera…

An unserer Endstation wurden wir dann von unserem 4. Mann abgeholt und heimgefahren, nachdem wir unser Geschenk direkt übergeben haben. Und was war das für eine Hitze, nach dem klimatisierten Zug. In Fulda war es ja grad am Gewittern beim Umsteigen.
So war ich also gegen 13:40 Uhr wieder zu Hause.
Verbrauch Leipzig-Hanau: 1,5 Liter Cola.

Das war mein WGT 2014.
Jetzt geht es in die Nachbereitung: CDs auf’s Laptop ziehen, Bilder rüberziehen und sichten, Blog beenden und schreiben und dann hochladen.

Groupie sein ist nicht schwer – oder doch?

Ich frage mich, was jemanden zum „Groupie“ macht. Bzw. wie fanatisch man als richtiger Fan sein muss…

Strahler
Dieses Jahr ist mein Jahr der Konzertbesuche:
Coppelius, Judith Holofernes, Joachim Witt, Tangerine Dream, uva.
In der Regel reicht mir, auf EIN Konzert einer Band oder eines Künstlers zu gehen.
Ein Theaterstück würde ich mir auch zwei Mal ansehen – doch gibt es ja Menschen, die versuchen, auf so viele Konzerte wie möglich einer Tour von einer Band oder eines Künstlers zu gehen.
Ich war tatsächlich dieses Jahr das erste Mal überhaupt auf 2 Konzerten einer Gruppe hintereinander, nämlich von Coppelius am 03.04. in Aschaffenburg und am 04.04. in München.
Aber nicht, weil ich unbedingt zweimal hin wollte – sondern weil ich es mit einem Besuch bei Freunden und einer überzähligen Karte in München verbinden konnte.
Ich fand übrigens beide Konzerte großartig – München besser als Aschaffenburg – weil ich die Herren und ihre Musik toll finde. Aber deswegen hinterher reisen, wie Leute es im Dezember gemacht haben, die am Tag vor Frankfurt in Kaiserslautern und DAVOR in Annaberg-Buchholz waren? 3 Tage hintereinander?!?
Oder vorgestern bei Joachim Witt – wo Bekannte am Tag davor in Mannheim waren – und zur Premiere der Tour in Berlin… und dann noch nach Köln wollen und wohl auch noch nach Kaiserslautern…?!?
Auch dieses Konzert hat mir gefallen – der Goldene Reiter als Zugabe großartig – und ich habe auch einen ganzen Stapel CDs von ihm zu Hause…
Aber durch die halbe Bundesrepublik reisen, um jemanden mehrmals mit ein und demselben Konzert zu sehen?
Irgendwie bin ich da zu knauserig für. Denn es sind ja nicht nur die Eintrittskarten, die bezahlt werden wollen – auch die gefressenen Kilometer dafür wollen gefüttert sein.
Was bringt jemanden dazu, sowas zu tun?
Nicht einmal, sondern immer wieder – und dafür vielleicht noch seinen Urlaub nehmen? Denn alleine die ganze Zeit, die man dafür braucht…

Gut – das man als Mutter jede Aufführung der eigenen Kinder sehen will, kann ich noch verstehen – und macht die Mutter noch nicht direkt zu so einer Art Groupie. Solange man familiär verbunden ist, ist es noch etwas anderes. Wenn die Eltern/Kinder/Partner/sehr guten Freunde damit zu tun haben…

Aber einem eigentlich fremden Menschen so fanatisch zu folgen… wie wird man so? Was fehlt mir dazu? Warum tue ich das nicht? Nur, weil ich nicht will? Oder nicht genug will?
Nicht, dass ich das jetzt schlecht finde, das ich mich nicht so fanatisch sehe… aber was macht andere so fanatisch? Was müsste jemand sein oder tun, das ICH ihm so folgen würde?!
Ich weiß es nicht – wißt IHR es?