Spezi….alisierung

Gestern habe ich bei YouTube mal angefangen, das Let’s play eines DSA-Brettspieles von Orkenspalter TV zu sehen.

Ok, kurz ausgeholt:
DSA steht für „Das Schwarze Auge“ und ist DAS deutsche Rollenspielsystem. DAS im Sinne von „als Konkurrenz/Alternative zu D&D in Deutschland entworfene“. Und zwar Anfang der 80er. Genauer 1984 – wenn mich Wikipedia nicht angeschwindelt hat. Aber doch – könnte hinkommen. Als ich es in der Schule kennenlernte, war alles noch ganz einfach gehalten. Halt „DSA 1.“
Und Orkenspalter TV ist ein Kanal auf YouTube, der sich mit Rollenspielen, Comics, LARP, usw. usf beschäftigt. Hier jetzt halt mal ein Brettspiel zum Schwarzen Auge.
Und damit wieder zurück ins Funkhaus – bzw. zu meinem Beitrag.

Bei DSA ist eine Besonderheit, dass die Welt, in der es angesiedelt ist (High Fantasy), sich seit 35 Jahren ständig weiterentwickelt.
Nein, das ist etwas falsch ausgedrückt. Oder ungenau. Schwierig.
Also – einerseits haben sich natürlich die Regeln des Rollenspiels seit der Entstehung mehrmals weiterentwickelt. Dies zeigt sich daran, dass wir nun bei DSA 5 sind. Doch diese Entwicklung meine ich jetzt nicht. Ich meine tatsächlich die Welt, die dafür erfunden wurde.

Aventurien.

Dieses Land hat in den Jahren seit der Entwicklung (Erfindung) natürlich auch Sachen erlebt/durchmachen müssen. So ist für jemanden, der heute anfängt, DSA 5 zu spielen, der Hintergrund ein ganz anderer als vor 30 oder noch vor 20 Jahren. Und immer kommt etwas Neues hinzu. Die Welt – Aventurien – entwickelt sich weiter und weiter. Durch Intrigen, Komplotte, Kriege, Götter… Wie sich eine Welt halt entwickelt. Wer heute auf die Welt kommt, hat auch ein anderes Weltverständnis als jetzt ich oder wie z.B. Drachenechse. Weil es zwar die gleiche Welt ist – aber doch auch ganz anders.
Und als ich damals meinen ersten Kontakt mit ihr hatte, war noch vieles Weiß auf den Landkarten. Und jetzt… komme ich langsam zum Punkt.
(Endlich. ;o))

Ich sah also dieses Video. Oder zumindest den Anfang bisher davon, und hörte dem Gespräch der Spieler zu, und wie sie versuchten zu klären, WANN das Brettspiel angesiedelt ist, in welchem Zeitraum der Aventurien-Geschichte. Denn ein Charakter, der im Spiel wohl vorkommt,
„der ist gar nicht da. Der ist in Myranor.“

Ich bin mir nicht sicher, ob ich es schon mal mit dem Thema „Spezialisierung“ hatte. Wenn ja, dann ist das lang her. Und jetzt ist die Zeit, (wieder ?) etwas dazu zu schreiben, weil dieser Ausspruch mich zum Denken gebracht hat.
Denken? Sagen wir Grübeln. Denken ist zu hochtrabend. ;o)

Ich habe also damals, in den DSA-Anfängen, meine ersten Kontakte mit DSA und Rollenspiel gehabt. Bei einem Con Anfang der 90er habe ich dann tatsächlich auch mal DSA 2 gespielt, mit dem neuentwickelten Talentsystem.
Und seitdem nichts mehr. Stattdessen D&D; Shadowrun; Paranoia; PP&P; Vampire… Was sich halt so ergeben hat. Ich habe mich da nie spezialisiert. Mich nie auf nur ein System festgelegt. Genauso wie mit diesem Blog hier. (Das Thema hatte ich ja auch gerade.)

Es gibt Leute – bestimmt so einige – die seit dem Herauskommen von DSA nur (oder hauptsächlich) DSA spielen. 30 oder mehr Jahre Erfahrung. Die wissen, wann welcher Aventurische Gott wo einen Pups gelassen hat. Überspitzt gesagt.

Drachenechse spielt jetzt bald seit 4 Jahren oder so in einer festen Gruppe DSA.

Ich habe sie nach dem Video wahrscheinlich ein wenig genervt, weil ich plötzlich so viele Fragen hatte: Wie hoch sind ihre Chars; wann wird nochmal gesteigert etc…

Und ich musste über das Festlegen nachdenken. Das Spezialisieren.

Etwas, das mir anscheinend ziemlich fern liegt.

Ich will nicht nur eine Sache super perfekt können.
Ich möchte lieber viele Sachen ausprobieren.

Sogar bei meiner jahrelangen großen Leidenschaft konnte und wollte ich mich nicht spezialisieren. Ich wollte beim Theaterspielen nicht NUR spielen. Nein. Mich hat auch die Technik interessiert. Ich hatte nicht das ständige Bedürfnis, AUF der Bühne stehen zu wollen. Ich fand das Technik-machen dann genauso reizvoll und interessant. Wenn es mit der Bühne dann noch geklappt hat: Gut. Aber nicht so wichtig.

Ich denke auch nicht, dass ich deswegen schlechter gespielt habe/hätte, als diejenigen, die nur AUF der Bühne stehen wollten.

Ich denke: Entweder mensch kann spielen – oder mensch kann es nicht.
Alles andere ist Erfahrungssache.

War 2002 auch das erste Stück, welches wir nur zu zweit gespielt haben, eine besondere Herausforderung für mich – ich würde es mir jetzt noch zutrauen, auch alleine was zu spielen. Und das, obwohl ich 2012 das letzte Mal auf einer Theaterbühne stand.

Und ich traue mir auch etwas Böses zu – im Gegensatz zur Drachenechse, die meint, ich könne gar nichts Böses machen. Auch weil so lange her und überhaupt ich zu lieb/gut/was auch immer bin.

Pfff!

Wenn ich den richtigen bösen Monolog finden würde, könnte ich mal schauen, was ich machen könnte, um sie da eines Besseren zu belehren.

Na klar kann ich Böse!

Weil: Entweder mensch kann spielen – oder nicht.

Und ich kann. Das weiß ich. Auf diese Aussage lege ich mich fest.
Auch wenn ich mich ansonsten wohl auf nichts festlegen oder spezialisieren will.

Hätte ich das früher mal gemacht – wer weiß, was ich dann jetzt machen würde. Oder nun machen könnte, statt dem, was ich gerade mache.
Wenn ich mich spezialisiert hätte, wüsste ich vielleicht genauer, was ich beruflich machen könnte, statt Freunde und meinen VnvO zu fragen, was sie glauben, was ich kann.

Keine Ahnung, woran dies liegt, dass ich mich nicht auf eine Sache festlegen will.

Dies betrifft meinen Musikgeschmack, meine Lesevorlieben… Bei manchen Dingen weiß ich, was ich NICHT will. Zum Beispiel mit Kollegen über Politik diskutieren. Weil mir da die Geduld und vielleicht auch die Artikulation fehlt. Und ich habe einfach keinen Bock darauf. ;o)

Aber ansonsten?

Auch damals, als ich in den 90ern ’ne ganze Zeit lang die Orkus gelesen habe. Da habe ich für mich auch gesagt: Ich sehe mich nicht schwarz. Eher Bunt mit dunklen Stellen.
(DAS könnte ich schonmal erwähnt haben. So vor 2 Jahren etwa hier?)

So ist es anscheinend mit vielem anderen auch.
Eigentlich nicht nur anscheinend.

Ich höre nicht nur xy, lese nicht nur yz. Esse nicht nur a, mache nicht nur trallala…

Ich bin nicht ein kompaktes Ganzes, sondern eher eine Multiform.

Ich will Lesen, Schreiben, Fotografieren, Filmen, Malen, Sehen, Musik hören, vielleicht selbst spielen…

Muss ich mich spezialisieren?

Ich denke, ich bin lieber… speziell. ;o)

 

Blog-Zeit

Ich möchte wieder etwas schreiben, weiß aber nicht, wie ich anfangen soll. Also lass ich erstmal die Buchstaben und Worte fließen, und hoffe, dass sie dann die gewünschte/gedachte Richtung einnehmen werden. Irgendwie krieg ich das schon hingebogen. Denn ich habe mal wieder ein wenig rumüberlegt. Über das Leben, das Schreiben, diesen Blog…
Dann gibt’s noch etwas anderes, was mich schon länger beschäftigt, doch das wird dann ein extra Beitrag.

Jetzt erstmal zu diesem hier.

Ich habe mit diesem Blog angefangen am 08.02.2012.

Den Floh hat mir die Drachenechse ins Ohr gesetzt, weil sie damals auch gebloggt hatte. Doch das hat sich in der Zwischenzeit erledigt.
Und ich?
Ich bin immer noch dabei. Ich zahle inzwischen ja sogar dafür, damit keine Werbung mehr (für Euch?) sichtbar sein sollte – und ich meinen einfachen Seitennamen habe:

HebusvonTroy.blog

Das lässt sich doch merken. Und es reicht, alles in kleinen Buchstaben zu schreiben. ;o)
Auch wenn ich ja nicht wirklich der Meisterschreiber bin. Ich schreibe nicht täglich – nicht mal wöchentlich. Ich schreibe, wie ich Lust habe und es mich überkommt und ich mich aufraffen kann. Und doch habe ich im November 2017 meinen 200.sten Beitrag geschrieben. Keine Ahnung, bei wieviel ich jetzt stehe. Zuhause, an meinem Laptop, könnte ich das wahrscheinlich einfach sehen – doch mit der App ist das etwas schwieriger.

Nachdem ich jetzt also gerade festgestellt habe, wann ich meinen ersten Beitrag geschrieben habe – (Ja, das steht ein ganzes Stück oberhalb dieser Zeilen. Aber da habe ich mit einem Platzhalter gearbeitet, und den genauen Tag erst nachgeliefert. Nämlich gerade.) – stelle ich hiermit fest, dass ich knapp meinen Bloggeburtstag verpasst habe. Ich glaube, ich trage ihn jetzt mal in meinen Kalender ein. ;o)

Ich blogge nun also bereits seit 8 Jahren. Immer wieder mal. Und vor allem: Immer irgendwas. Nach all den Jahren immer noch nicht festgelegt, über was ich schreibe. Oder… obwohl… doch.
Mich. Und was mich so beschäftigt. Und was ich tue. Und das ist nun mal ein buntes Sammelsurium. Immer noch.

Oh – ich sehe gerade: Ich stehe jetzt bei 319 Beiträgen. Gut – mit dem hier sind es 320. Eigentlich gar nicht soo schwer zu finden. Mensch muss nur wissen, wo es gucken muss… Dann muss ich doch nochmal schauen, was ich zu meinen „Followern“ sehen kann.

Hm… das sollen inzwischen 31 sein. Krass.
Wobei da die Frage ist, wie viele davon wirklich noch folgen. (Also, Nachrichten bekommen oder wirklich noch in ihren Blogreader schauen…) Auch weiß ich ja von 2-3 Leuten, die mir nicht über die offiziellen Kanäle folgen – also sich als Follower bei mir eingetragen haben, entweder selbst als Blogger oder per email-Adresse – sondern so bei meinem Blog vorbeischauen, immer wieder mal. Aber überhaupt – dass es überhaupt mal mehr werden würden, als die angedachten 3-4 Leutchen… Wie gesagt: Krass.

Ach ja – natürlich ist dies dann auch manchmal ein Punkt bei mir, den ich vielleicht berücksichtigen sollte/es einfach mache. Wer mir folgt…
Denn falls ich wirklich mal schlecht drauf sein sollte, dann habe ich das Gefühl, dass ich dies nicht unbedingt in meinem Blog auch ausdrücken sollte. Weil dann ja gute Freunde/Bekannte/Verwandte dieses dann auch lesen und mitbekommen (könnten). Und das will ich vielleicht nicht unbedingt. Weil sonst eventuell Rückfragen dazu kommen… Hatte ich ja schon mall. Und da war es ja vergleichsweise harmlos.
Ich hatte ja tatsächlich mal überlegt, mir noch einen zweiten Blog zuzulegen, für meine düsteren Gedanken. Doch gemacht habe ich das noch nicht. (Dort was geschrieben.)
Dann landet dieser Kram halt nach meiner Selbstzensur nur im normalen Tagebuch.
Die nächste Möglichkeit dazu kommt bestimmt. ;o)

Ich frage mich gerade, ob bei meinem ganzen Sammelsurium hier jemand etwas/mehr spezielleres Lesen möchte?
Ob es Wünsche in irgendwelche Richtung gibt?
Bücher? Filme? Spiele? Gedichte? Meine Gefühlsleben?
(Also weiter so wie bisher. ;o))
Nicht, dass ich mich da in irgendwelcher Art daran halten würde… ;o)

Was ja tatsächlich ganz praktisch an der WordPress-App ist: Ich kann jetzt einfach ruck-zuck Fotos zu meinen Medien hinzufügen.

Zum Beispiel Fotos von den Vorbereitungen vom Flughafen auf Sabine…

Oder einen Blick von meiner Nachtschicht zu Sabine.

Oder einen kleinen Ausschnitt auf den Hausbau in der Nachbarschaft.
(Das ist übrigens das Bild ganz oben. ^^)

Oder dieses wunderschöne Buch von V.E. Schwab. Das habe ich mir für meine Nachtschicht im Buchladen meines Vertrauens bestellt und gehofft, dass ich auch die Ausgabe mit den Raben bekomme.
Habe ich – wie schön.

Ja.

Das wäre es soweit jetzt mal.

Also fast:
Ich Muss Mich Langsam Um Meinen Urlaub Kümmern!
Aber ich denke auch gerade in den letzten Tagen: ‚Ach, vielleicht doch keine 2 Wochen. 10 Tage reichen doch auch…‘

Und ich muss endlich meine Geburtstagsfeier-Einladung machen!
Drachenechse war so nett, mir bei einem ersten Entwurf meines Wunschfotos behilflich zu sein. Vielleicht probiere ich da selbst ja doch auch nochmal was, wenn es wirklich nicht so schwer ist… Hmm…

Mal sehen. So oder so – Ihr werdet von allem sicherlich lesen – demnächst in diesem Blog.

 

 

Alles Gute

Gestern war nun die Geburtstagsfeier von meiner Lieblingsnichte.
Diese Wertung fällt leicht, wenn mensch nur eine Nichte hat. ;o)
Bei meinen Neffen könnte ich das jetzt nicht sagen. Zumal es mir ja tatsächlich auch nach bald 14 Jahren schwerfällt, die beiden auseinanderzuhalten.
Peinlich.

Aber es geht ja jetzt um meine Nichte. Und deren Geschenk.

Wir waren nämlich, wie erwähnt, am Donnerstag in Mainz im Frankfurter Hof, bei Igudesmann & Joo. Und es war ziemlich ausverkauft, würde ich sagen. Zwei der letzten Karten habe ich ja etwa eineinhalb Wochen vorher noch bekommen. Doch der Rest unserer Reihe war dann auch noch besetzt. Also war ich zumindest nicht der letzte Kartenkäufer. ;o)

Ich habe sie kurz vor 6 aufgelesen, dann habe ich nochmal – zur Sicherheit – einen Bankautomaten überfallen und anschließend ging es nach Meenz.
Wie das Netz mir mitteilte, war auf dem Hinweg der meiste Verkehr (zum Glück) auf der Gegenfahrbahn. So etwa bis Rüsselsheim. Dann durften wir uns auch langsam vorwärts tasten. Auch dann nach Mainz hinein.

Ich habe mir vorher gut ausgeguckt, wo ich hin muss und hatte mir vorgenommen, es einfach mal erst in ner Straße zu versuchen, einen Parkplatz zu bekommen. Keine Chance, kurz nach 19 Uhr. Also sind wir ins Parkhaus am Römischen Theater gefahren.

Wer sich die Karten genau ansieht, die ich mir habe schicken lassen, kann erkennen, dass wir mit den Tickets tatsächlich auch mit dem RMV hätten fahren können. Allerdings hätten wir auch da eine Stunde und Sieben Minuten mit der S-Bahn gebraucht. Und mir war es dann eher wichtig, dass ich nach dem Konzert schnell wieder nach Hause komme, damit meine Nichte so schnell als möglich ins Bett kommt. Da ja am Freitag noch Schule angesagt war.
Und wer so mitbekommt, was der RMV so gerne für Störungen fabriziert…

Letzte Woche ein Leitungsabriss durch einen ICE. Und am Mittwoch – wo ich zum Glück wieder frei hatte – wieder Störungen, Verhinderungen, Verspätungen… über den ganzen Tag.

Und da wundert sich der RMV, warum ich sicherheitshalber mit dem Auto nach Mainz fahre? Auch wenn ich auf dem Hinweg möglicherweise etwas im zähen Verkehr stecke?

Aber zurück zum Thema.

Also: Geparkt im Parkhaus am Römischen Theater.

Dann hieß es den Weg zum Frankfurter Hof finden.
Zum Glück sind wir beide orientierungsfähig. So hatte ich nach 2 kleinen Halts zum Checken des Weges dann auch den Weg zum Frankfurter Hof gefunden. Auch wenn meine Nichte schon geutzt hat, dass ich dem Lehrer am nächsten Morgen erklären sollte, warum sie zu spät zum Unterricht käme, weil wir uns in Mainz verirrt hätten. Dank mir.
Aber alles verlief nach Plan. Wir waren rechtzeitig da, und konnten dann in Ruhe abwarten, dass das Konzert los ging.

Dies war übrigens auch das erste Konzert überhaupt für meine Nichte.

Sie war zwar schon zweimal bei den Pferden in der Festhalle, sowie bei Let’s Dance mit ihrem Patenonkel und jetzt letztens bei Holiday on Ice – aber ein Konzert… das hatte sie noch nicht.

(Wir haben uns auf dem Weg nach Mainz unter anderem über Musik unterhalten – auch auf ihrer Feier gestern, als ich noch ein wenig bei ihr im Zimmer saß. Sie hat noch keinen festen Musikgeschmack. Sie hört halt Radio – und für ihren Sport Rope-Skipping hört sie immer nur die gleichen paar Lieder für ihre Übungen… aber so für sich selbst, hat sie da wohl noch nichts gefunden. Ich meinte dann, dass dies sicherlich noch kommt. Wenn sie dann erstmal mit ihren Freundinnen anfängt, abends mal wegzugehen zum Tanzen, dann wird sie bestimmt auch irgendwann entdecken, was ihr gut gefällt – und was weniger. War bei mir nicht anders. Ich habe angefangen mit Western-Soundtracks. Dann andere Soundtracks, bis immer mehr und mehr und anderes dazu kam. Was ich jetzt höre, hätte ich vor 30 Jahren noch nicht gewusst, dass mir das gefällt. Mein Geschmack hat sich bei mir so ab 20 langsam weiterentwickelt. Aber zurück nach Mainz.)

Wir saßen also oben rechts, direkt an einer Säule und an der der Brüstung. Den Platz hat sie sich gleich genommen, weil sie dann nicht neben anderen Leuten sitzen musste. Von daher fand sie den Platz gerade gut. Unten mittendrinnen hätte es ihr wohl eher nicht gefallen.

Sie hatte wohl auch ein klein wenig geforscht, was sie da wohl erwartet… Und als es dann endlich losging, hat es ihr auch gefallen. Genau wie mir.

Das erste Stück (von vielen) war eine Mischung aus der Maria der West Side Story und den Simpsons. :oD

Es waren viele klassische Elemente mit dabei, die aber alle ganz eigen gespielt wurden, oft mit Einschüben aus ganz anderen Liedern, auch aus dem Pop-Bereich. Dies ist sicherlich für Experten aus den Musikfächern nochmal so toll, wenn sie jedes Lied erkennen und zuordnen können. Doch auch nicht ganz so vielfältige Hörer können erkennen, dass mitten im Lied gerade etwas ganz anderes gespielt wurde, welches sicherlich dort eigentlich nicht hingehört. Und das macht ja den Reiz der beiden aus.
Beim letzten Lied…Medley war ich mal tatsächlich besonders schnell. Da habe ich erkannt, was kommen wird, noch bevor es der Rest aufgefasst hat. Entsprechend habe ich als einziger vielleicht ein oder zwei Sekunden vor dem Rest der Meute gelacht. Meine Nichte meinte da auf der Feier, dass sie das mega-peinlich fand. :oD
Das Liedstück, welches ich so schnell erkannt habe, war übrigens Chariots of Fire.
HA – ich weiß sogar, wie das Stück heißt. Ich bin sooo…

Wir haben uns auf jeden Fall gut amüsiert. Die Zugabe fanden wir besonders gut, weil da die Leute aus dem Saal alle mitmachen sollten. (Gut, eigentlich alle – aber die Balkonhocker halt…) So saßen wir also oben an der Brüstung und haben zugesehen, wie der ganze Saal Zeitlupe gespielt hat.
Auch schon zur Pause hatte ich sie gefragt, wie es ihr gefällt, worauf sie meinte, besser als erwartet. Von daher: Passt scho. ^^

Passend zu diesem Programm haben die Beiden auch ein Buch eine Banane geschrieben. Wer sich darüber jetzt wundert, hat das Programm nicht gesehen. ^^
Auf jeden Fall habe ich es mir in der Pause schon geholt, und dann signieren lassen, bevor wir zurück zum Auto sind.

Haben wir hinzu etwas mehr als ne Stunde gebraucht, ging die Heimfahrt ziemlich flott. Da habe ich dann gut 45 Minuten gebraucht, denke ich. Zumindest habe ich sie dann ne Minute vor Elf oder so wieder vor der Haustür abgesetzt.

Und jetzt war die Feier für die Familie, mit Kaffee und Kuchen und zum Abendessen Suppe… Lecker.

Da hatte ich für sie ja noch so ein paar Kleinigkeiten als Geschenk besorgt – und die Jungs bekamen zumindest je eine Toblerone von mir. Na gut – und das Star Wars Sammel-Album vom Kaufland habe ich dann auch dort gelassen. Da haben dann nur noch 3 Karten gefehlt.

Ich hatte noch das Kleid von den Märchenfestspielen dabei, damit sie es mal anprobiert – allerdings… hat es ihr tatsächlich nicht gepasst. Ihre Schultern sind wohl zu breit.

Sportler.

;o)

Aber das Larp-Schwert, welches ich auch mithatte, fand sie schon cool – und auch den Jungs hat es gefallen. Mit einem der beiden habe ich mich dann lange über Larp unterhalten. Was das ist und wie und warum und wo…

Ja – das war ein guter Nachmittag/Abend.

Und solange meine Nichte mich noch in ihr Zimmer ruft, damit wir quatschen können, ist alles ok. Dann habe ich sie noch nicht zu sehr blamiert oder genervt, so dass sie froh ist, mich nicht sehen zu müssen. Muss ich noch dran arbeiten. ;o)

Aber will ich gar nicht.

Doch – meine Nichte ist schon in Ordnung. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie meine Schwester und mein Schwager das so hinbekommen haben. ;o)

Auf die nächsten 16 und mehr Jahre!