eBook oder altmodisches Papier

Mein ebook-Reader mit einem Teil meiner Bibliothek: Die Alex Verus-Reihe Band 1-3: Das Labyrinth von London / Das Ritual vo.. Jacka EPUB 4,7 MB Der Galgen von Tyburn Ben Aaronovitch EPUB 1,1 MB - Beendet Die Glocke von Whitechapel Ben Aaronovitch EPUB 1,3 MB - Beendet Fingerhut-Sommer Ben Aaronovitch EPUB 910kB - Beendet Der böse Ort Aaronovitch EPUB 2,3 MB - beendet Die Flüsse von London Aaronovitch PocketBook

Ich habe in der letzten Zeit mal wieder die Muse gehabt, beim Warten auf Arbeit an meinen jeweiligen Einsatzplätzen etwas zu lesen. Im November oder so war ich da ja nicht so drauf.

Vor meinem Urlaub 2018 in Island habe ich mir damals ja tatsächlich einen eBook-Reader gekauft, da ich bei Humble Bundle eine ganze Sammlung Bücher für Reisen gekauft hatte. Allerdings… letztendlich habe ich den Reader dann doch nicht benutzt, weil die Sache mit dem Blättern und Bildern ansehen irgendwie… mir zu kompliziert war. Bzw. das Ergebnis nicht sonderlich befriedigend.

Letztes Jahr habe ich ihn nun wieder reaktiviert, und habe da inzwischen einige Bücher gelesen. Ich hatte beim Sonderangebot für die ersten 3 Flüsse von London-Büchern zugeschlagen, einem eBook-Sammelband. Seitdem habe ich noch einige eBooks gekauft. Von den Flüssen von London, und von der Magier von London-Reihe von Benedict Jacka.
Auch hier habe ich inzwischen die ersten vier Bücher auf meinem Reader und durch.

Mit das letzte, welches ich mir auf den Reader geholt habe, abgesehen vom 4. Teil der Magier von London-Reihe, war das dritte Buch der Lockwood & Co.-Reihe. Denn ich hatte die ersten beiden mal wieder gelesen, nachdem die Serie rauskam. Das dritte habe ich nicht gefunden, dafür 4 + 5.
Also habe ich nun Nummer Drei nochmal für den Reader gekauft.

Und ich habe festgestellt, bzw. mir ist klar geworden, was ich eher nicht so gerne lese. Doch das kann ich hier gerade nicht in die richtigen Worte fassen. Also überspringe ich das jetzt mal.

Das ist übrigens etwas, was bei einem eBook nicht wirklich geht. Oder was mir da schwerer fällt: Etwas überspringen.

Sollte sich die Handlung einer Sache nähern, die ich eher zum Fremdschämen finde zum Beispiel, dann überschlage ich beim Papier einfach 2-3 Seiten. Beim Reader kann ich das zwar auch überblättern, doch da fällt es mir schwerer.

Manchmal lese ich etwas eine Zeitlang quer, und komme später zurück, das Übersprungene doch noch zu lesen. Und da fällt mir die Orientierung beim altmodischen Papier einfach leichter.
Und doch finde ich den Reader inzwischen auch ganz praktisch. Wobei ich auf ihm noch nicht wirklich etwas ganz Neues gelesen habe. Alle Bücher bisher habe ich auch auf Papier. Doch alleine die paar Bücher, die ich nun bisher drauf und gelesen habe (12 Stück)… wenn ich die alle auf einmal mit Rumschleppen wollte…

Ein Kollege hat sich inzwischen einen Color-Reader meiner Marke geholt + ist davon begeistert. Und was er mir davon gezeigt hat… ja, nicht schlecht.

Sollte ich mir doch noch so einen zulegen?

Oder ein neues Tablet?

Doch inzwischen glaube ich, da wäre ein Reader wirklich besser.
Und die letzten Lockwood-Bücher lese ich jetzt wieder auf Papier.
Und blättere dabei so weit vor, wie ich will.

Weil ich es da einfach kann. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

AI-Spielereien

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Spielen wir ja am Monatsanfang D&D, welches ich zur Zeit leite, ist Ende des Monats Shadowrun angesagt. Das leitet momentan noch GMS.

Wir spielen rein virtuell. Sprich wir reden über Discord und haben einen jeweiligen virtuellen Spieltisch bei Roll 20. Dort haben wir einerseits Zugriff auf unsere Charakterblätter, mit denen wir dann arbeiten + würfeln. Und auf den jeweiligen Spielplänen ziehen wir mit Tokens (Spielmarken), die unsere jeweiligen Spielcharaktere zeigen + darstellen.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Mein erstes Charakterbild bei Shadowrun hat mir noch Werner besorgt + gemacht. Das bedeutet, ich habe damit nun schon 4 Jahre gespielt. Und inzwischen gefällt es mir nicht mehr.

Rotor – mein Charakter – ist 23 (immer noch), sieht aber auf dem Charbild aus wie 30.
Ich sollte also einerseits endlich mal mein Spielalter anpassen – zumindest ein wenig – und ich wollte ein neues Charakterbild.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Tatsächlich mag ich meinen Charakter inzwischen doch ein wenig, so dass ich für mein Charakterbild tatsächlich auch mal eine Kommission bei einem Künstler oder Künstlerin gemacht hätte, um Rotor neu illustriert zu sehen. Ich hatte deswegen auch schon mal Drachenechse gefragt, ob sie da vielleicht jemanden hätte oder wüsste. Da konnte sie mir leider nicht weiterhelfen. Und meine Verbindungen in diese Richtung sind nicht vorhanden. Also weiter wie bisher.

Wirklich?

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Jetzt besteht ja inzwischen die Möglichkeit, Bilder von einer AI zeichnen zu lassen.
(AI = Artificial Intelligence – also eine Künstliche Intelligenz)
Theoretisch bin ich AI eher nicht-nutzend eingestellt. Sowohl Mal- als auch Schreibtechnisch. Doch für ein Bild von Rotor dachte ich mir, dass ich ja mal eine Ausnahme machen + einen Versuch starten kann.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru
Versuch 2

Also habe ich das Netz bemüht, bis ich eine Seite gefunden habe, bei der ich tatsächlich 5 Versuche machen konnte, einen Text in ein Bild zu verwandeln, ohne dass ich mich dafür anmelden oder registrieren musste. Diese Seite – Artguru.ai – hat dann noch die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten des Bildformates (1:1; 2:3 oder 3:2), sowie verschieden Stilarten. Darunter passenderweise auch ein Stilart namens Cyberpunk.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Mein Grundtext war: Junger Mann, Mitte 20, mit stacheligem kurzen grünem Haar für Shadowrun. Teilweise hatte ich auch noch Augenfarben mit angegeben. Erst regenbogenfarben, dann violett. Zum Schluss nicht mehr.

Der erste Versuch zeigte tatsächlich die typischen Fehler eines AI-Bildes: Die Hände von ihm waren… sagen wir ungewöhnlich. ;o)

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun (in diesem Fall mit AI-Fehler in der rechten Hand. Es sind sozusagen eineinhalb Hände.)

Quelle: Artguru
Versuch 1

Doch ansonsten sah das Bild nicht schlecht aus. Also habe ich noch ein paar weitere Versuche gemacht, und auch Bildstile ausprobiert. So von wegen ID-Photo, oder Cartoon.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru
Versuch 3 – Stil ID-Photo

Nach der ersten Testreihe, von der ich das zweite Bild schon recht gut fand, habe ich zu Hause am Rechner und noch ein paar Tage lang am Communicator neue Varianten erstellt.

Als ich das erste Mal von regenbogenfarbenen auf violette Augen umgeschwenkt bin, hat die nicht so intelligente AI die Farben durcheinandergebracht und violette statt grüne Haare gemalt.
Wenn diese Variante die richtige Haarfarbe gehabt hätte, hätte ich wohl dieses Bild genommen. Da aber die Haarfarbe nicht stimmte, habe ich noch versucht, ob Artguru vielleicht die Haarfarbe in Grün ändern kann.
Nun ja, nicht wirklich.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun (hier im Cartoon-Stil)

Quelle: Artguru
Versuch 4 – Stil Cartoon

Also habe ich weitere Versuche gestartet… bis ich über 20 verschiedene Bilder hatte. Ein paar ziemlich gut. Ein paar naja.

Ich habe hier im Beitrag mal meine ersten Versuche und ein paar weitere verteilt. Denn das ist ja das Gute an AI-Bildern: Sie sind rechtmäßig nicht geschützt. ;o)

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit dunklem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Nun haben wir gestern wieder gespielt – und ich wollte mein neues Charbild haben.
So habe ich mich dann doch für eines entschieden, welches mir recht gut gefällt und meinen Wünschen soweit gerecht wird. Ich habe erst angefangen, einen Token mit einem anderen Bild zu bauen – und habe dann so 4-5 Versuche gebraucht, bis ich das Richtige gefunden hatte.
Auf dem meine Haare ganz drauf sind – und die richtige Farbe haben. ;o)

Also nicht dieses hier – der Versuch mit den violetten Haaren. Auch wenn dieses Bild klasse ist.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit violettem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Dafür dann nun dieses hier.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Endlich sieht Rotor nicht mehr so alt aus.
Aaah.

Unser Ork will das jetzt auch mal versuchen.
Doch ob die AI mit dem Begriff Ork was anfangen kann? Mit Zwerg konnte sie schon nichts anfangen. Und bei meinem Elfenversuch… na ja.
Was ist das für ein Auswuchs aus ihrem Kopf?
Ein Horn?

Tsiss…

Elfe mit spitzen Ohren und Schwert für Shadowrun - mit einem seltsamen Horn aus dem Kopf

Quelle: Artguru

Zeit der Unsicherheit

Türschloss

Ich bin inzwischen mitten in meinem sechsten Lebensjahrzehnt – fünf habe ich bereits vollendet, deswegen steht die ja in meiner Altersangabe vorne. Und in all den Jahren habe ich mir nie wirklich Gedanken um Einbrecher gemacht. Weil… warum?

Seit ich in meiner jetzigen Höhle wohne sogar noch weniger. Denn da wohne ich im zweiten Stock Altbau. Bei einer Deckenhöhe von über 3 Metern sind das locker 7 Meter, bis mein Stockwerk überhaupt anfängt.

Ich habe zwar einen Balkon, doch auf den würdest du nur vom Nachbarbalkon kommen.
Gut, die Wohnung dort scheint wohl wieder leer zu sein, nach einem kurzen  Mietintermezzo im Herbst – und einer Katze, die wenigstens zwei Mal auf meinem Balkon zu Besuch war.

Ich würde also eher sagen: Wenn jemand bei mir einbrechen wollte, dann über den Balkon.

Auch wohne ich ja nicht wie ein Kollege in Frankfurt im Erdgeschoß, der im Januar Einbrecher bei sich verscheucht hat, die über das gekippte Fenster einsteigen wollten – wohl weil sie dachten, es sei keiner zu Hause.
Ich frage mich, wer sich da mehr erschreckt hat: Mein Kollege im Aufschrecken aus dem Halbschlaf des Einschlafens, oder die beiden Möchtegern-Einsteiger?
Wobei – beim Nachbarn von dem Kollegen war kurz vorher eingebrochen worden.

Aber – wie gesagt: Ich wohne nicht im Erdgeschoß.
Auch habe ich kein teures E-Fahrrad in meinem Keller stehen, welches einem anderem Kollegen aus eben diesem seinem – im hintersten Winkel liegenden – Keller geklaut wurde.

Nein, ich wohne im 2. Stock Altbau – und dazu muss „das Böse“ erstmal durchs Treppenhaus kommen. Und zwei Stockwerke hochgehen.
Naaa… das macht keiner.

Dachte ich.

Bis letzte Woche Freitag, als die Mieterin von ÜBER mir unten vor dem Haus stand, als ich heimkam, und auf die Polizei gewartet hat, weil bei ihr eingebrochen wurde.

Was?!

3 Stockwerke durchs Treppenhaus?

Meine Vermieterin wohnt unten im Haus im Erdgeschoss. Ich hatte ja immer das Gefühl, dass sie schon mitbekommen hat, wer so kommt oder geht. Doch anscheinend hat sich das ein wenig gelegt, seit ihr Mann nicht mehr lebt.
Zumindest hat sie definitiv nichts davon mitbekommen.

Dafür war dann die Polizei laut genug im Treppenhaus. Mit Tür schlagen, wohl zu Testzwecken. Da ich von der Nachbarin schon Bescheid wusste, bin ich auch nicht raus, um wegen dem Krach nachzusehen. Ich habe mich gefragt, ob sie dann nochmal durchs Haus gehen + fragen… haben sie nicht.

Ich habe nun also keine Ahnung, WANN dies passiert ist.
Tagsüber… oder Nachts…
Doch denke ich mir jetzt: Oh. Blöd.

Jetzt war an meiner Wohnungstür schon immer ein zweites Schloss für einen Extra-Riegel. Das habe ich am Anfang nur mal getestet. Und seitdem nie benutzt.
Bis jetzt.

Tatsächlich habe ich dieses Schloss nun schon mehrmals benutzt. Und zwar wenn ich jetzt zur Arbeit gehe – und auch schon während der Einkaufszeit.

Und letzten Sonntag, wo ich frei hatte + nicht aus dem Haus bin, habe ich auch mal von innen zugedreht. Denn woher soll ich wissen, dass – wer auch immer es auch war – es nicht nochmal im Haus + vielleicht gar bei mir versuchen will?
Und WENN er/sie/es das tut, will ich es so schwer wie möglich machen.

Ist die Frage, wie lange ich das nun machen werde.

Nun, wenigstens eine Weile.

Und vielleicht legt sich dieses Gefühl der Unsicherheit ja auch wieder.

Mal sehen.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Randale in der Herberge

Regelwerke Seitenansicht D&D 5 von oben nach unten: Players Handbook Monster Manual Xanathars Ratgeber für Alles Dungeon Master Guide

Am Freitag stand mal wieder unser D&D-Termin an. Wir haben dieses Mal dort weitergemacht, wo wir das letzte Mal aufgehört haben. Die Überschrift gibt euch da eine kleine Idee. ;o)

Die Gruppe ist immer noch auf dem Weg nach Waterdeep mit dem Handelszug – oder Karawane – oder wie immer wir es sonst bezeichnen wollen. Eine ganze Reihe Leute wollen halt von A nach B und reist zusammen. Und unsere Gruppe mittendrinnen.
Immerhin haben wir „schon“ die Hälfte des Weges geschafft. Hat ja auch lange genug gedauert.

Fürs letzte Mal habe ich mir aus dem Abenteuer die Zufallsbegegnung „Kein Platz in der Herberge“ rausgepickt. Vier getarnte Veteranen machen sich in einer Herberge breit und lassen niemanden sonst ein Zimmer bekommen – oder gar ein Platz im Stall für die Tiere.
Eine Begegnung, die eigentlich nur in einem Krawall enden kann. Schließlich tun die Typen alles dafür, damit sie ihren Spaß bekommen.

Jetzt waren tatsächlich meine Leute nicht die gewesen, die den Streit anzettelten. Doch zum Glück gibt es da ja die Multiplikatoren „NSC“. Darunter gibt es eine streitlustige, aber ehrliche Schildzwergin, der das Getue zu viel wird und die keine Ungerechtigkeiten leiden kann.
So kommt es zur großen Keilerei. Mit Waffeneinsatz.

Wenn ich nach der Formel für Zufallsbegegnungen und deren Grad an Gefährlichkeit gehe, handelt es sich bei 4 Veteranen mit Herausforderungsgrad (HG) 3, wenn sich alle 6 Gruppenmitglieder an der Rauferei beteiligen, um eine harte Bedrohung. Hält sich nur einer raus, werden sie schon zu einer tödlichen Bedrohung.

Jetzt ist beim letzten Mal unser größte Prügelknabe aus dem Netz geflogen, bevor wir überhaupt in der Herberge ankamen.
Da waren es schon einer weniger.
Dann hat sich unser Schurke lieber heimlich alleine auf Erkundungstour durchs Haus begeben.
(Übrigens eine tolle Karte, die ich da im Netz gefunden habe. Einen Dank an die Macher des „Bluebell Coaching Inn“. ;o))
So waren es also nur vier Charaktere der Gruppe gegen vier streitlustige Veteranen.

Gut, ich hatte noch drei weitere NSCs mit in die Keilerei geschickt. Einmal die Schildzwergin, als Auslöser des Ganzen. Die hat aber nur die Werte einer Wache – und wir alle wissen, wie leicht zu schlagen Wachen in Fantasywelten sind. ;o) Dafür dann aber noch zwei Zwischeneinsteiger, die unterwegs zur Karawane gestoßen sind. Eine Kämpferin und ihren Gefährten, einen Kleriker. Der Kämpferin hatte ich die Werte eines Banditenhauptmanns gegeben – und in einem Trainingskampf hat sie unseren Paladin schon geschlagen. Und der Kleriker ist halt Kleriker, bzw. Priester, laut dem Monsterhandbuch. Denn warum soll es Kleriker als SC aber nicht als NSC geben? ;o)

Den Kampf, bis zur Unterbrechung, hat die Gruppe alleine ausgetragen. Und durfte dabei ganz schön Federn lassen. Der Kleriker war nur mit Heilen beschäftigt. Erst von der Schildzwergin, dann von unserer Druidin.
Unsere Bardin konnte auch nicht viel machen. Tja, und unser Zwergen-Hexenmeister + der Paladin sahen auch nicht mehr so gut aus.
Was mich nach der Bewertung „Tödlich“ nicht verwundert hat.

Dieses Mal war unser kleiner Haudrauf wieder mit dabei – dafür hat unsere Bardin gefehlt. Das habe ich aber erst kurz vor Spielbeginn mitbekommen.

So habe ich mir also im Vorfeld Gedanken gemacht, wie ich die Gruppe lebend da raushole. Ich dachte an einen Schutzgeist oder Schutzelementar, die verhindern, dass die Taverne in Schutt + Asche gelegt wird.
Letztendlich habe ich einen menschlichen Schutz genommen. Nämlich die Frau des Wirten, die Magierin ist und ihre Studien im Keller der Herberge durchführt. Und halt nebenbei noch ’ne Herberge führt.

Eine Magierin oder weiblicher Magus aus dem Monsterbuch hat einen HG von 6. Von daher durchaus schlagkräftig. Ein Magus war damals auch der erste Gegner, der ein paar Leute der Gruppe zu Boden gebracht hat. Wenn ich nicht damals auch eine NSC hätte mitlaufen lassen…
Doch es ist nicht verkehrt, den Spielern hin und wieder die Gefährlichkeit mancher Gegner vor Augen zu führen. Es ist halt nicht alles Fallobst, was herumläuft. ;o)

Ich hatte die Standard-Magierin – oder halt Magus – aus dem Monsterbuch nur insofern abgeändert, dass ich ihr andere Zauber rausgesucht habe, die ihre Taverne oder Herberge NICHT einäschern. Also alles mit Feuer raus, dafür andere Nettigkeiten gesucht und rein.

verschiedene RollenspielwürfelDas war meine Vorbereitung für diesen Abend.
Die Dame dann noch als NSC anlegen, ihr ein Token verpassen + die Zauber anpassen, sie auf der Karte unsichtbar machen… und der Abend konnte kommen.

Dieses Mal habe ich mich erst ein wenig mit unserem, durchs Haus streunenden, Schurken befasst, der durch den Krach in der Schankstube doch auch in ersten Stock hingelockt wurde.

Unser prügelnde Halbling hat sich der Keilerei angeschlossen und direkt versucht, einen der Gegner mit seinem Ki zu betäuben. Das hat leider nicht funktioniert. Also ging die gestartete Prügelei normal weiter. Na ja… Prügelei… mit Waffen halt.

Tatsächlich hat unser Hexenmeister jetzt auch mal wieder seinen Feuerball ausgepackt – und den bis dahin fast allen meist noch gutaussehenden Gegnern ziemlichen Schaden zugefügt.
Gut, der Einrichtung in der Ecke auch, doch eine Taverne abfackeln steht eh noch auf deren ToDo-Liste. ;o)

Meine kämpfende NSC hat nun auch in den Kampf eingegriffen, nachdem ihre Warnung nichts genutzt hat. Die Bardin habe ich aus dem dicksten Getümmel rausgezogen, und unsere mehrfach angeschlagene Druidin hat das auch gemacht.
Beim nächsten Angriff der Raufer ging jetzt noch unser Hexenmeister zu Boden. Um den haben sich dann die Schildzwergin und unsere Bardin gekümmert.

In der ganzen Rauferei gab es nun noch zwei besondere Aktionen, die mich – und hoffentlich auch den Rest – ziemlich amüsiert haben.

Die erste Aktion war der Eingriff unseres Schurken in den Kampf. Denn oben, auf der Balustrade des Gastraumes, von dem es auch einen Zugang zu den Zimmern im ersten Stock gibt, hatte sich einer der Bediensteten versteckt. Schließlich ist es besser, bei einer Rauferei nicht gesehen zu werden.
Jetzt hatte diesen Bediensteten aber doch die Neugierde gepackt, weswegen er sich an die Balustrade begeben hatte, um runterzusehen.
Das nutzte unser Schurke, um sich von hinten anzuschleichen und ihn über die Brüstung zu kippen. Direkt auf einen der Gegner drauf.

Die zweite Aktion war von unserem Paladin, der sich eine Flasche mit Hochprozentigem von der Bar nahm, sie einem der Bösen über die Rübe zog und ihn dann mit seinem aufflammenden Schwert schlug – und ihn damit in Brand setzte.

Feuer vor schwarzem HintergrundSehr kreativ. Sowas unterstütze ich. ;o)

Jetzt standen von den 4 Raufbolden nur noch einer, bzw. der musste sich erst wieder aufrappeln, da der Bedienstete auf ihn gefallen war. Den vorletzten hatte der noch brennende Alkohol ausgeschaltet. Immerhin war der Paladin so freundlich, diesen mit seiner zweiten Aktion, die er noch hatte, zu löschen. :o)

Diesen Moment nutzte nun meine Herbergsmutter, Magierin Moira, um aus dem Keller aufzutauchen und die ganze Keilerei mit einem lauten
„WAS IST HIER LOS!?“
zu beenden.

Ich fand es spaßig.

Der Schurke ging dann doch noch auf weitere Diebestour, und hat aus den Räumen der Raufer einiges mitgehen lassen. Bei zwei Sachen muss ich nochmal nachschlagen, was sie bewirken.

Die Karawane durfte jetzt doch in die Herberge + den Gastraum. Dabei hat unser Hexenmeister den Drachenkultlern einen Streich gespielt. Nun ja, quasi.
Ich denke, den müssen das nächste Mal dann die Raufer ausbaden. Da habe ich schon eine Idee. *teuflisches Grinsen*

Das war meine Aktualisierung hier zum aktuellen Gruppengeschehen. Mal sehen, wie die Zusammenfassung in unserer Discord-Gruppe aussehen wird. ;o)

Draufsicht Regelwerke D&D 5

Wieder ein Geburtstag – mit feuriger Begleitung

Bildschirmfoto der Eruption vom 08.02.2024 Livestream von RÚV. Unten links steht in kleiner Schrift Grindavík 2024-02-08 06:36:06 Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Þorbjörn Es ist Nacht, der Himmel und der Vordergrund ist dunkel. In der Mitte des Bildes ziehen sich die Feuerfontänen des aktuellen Ausbruchs durch die Hälfte des Bildes. Links und rechts davon ist glühende Lava zu erkennen und eine große Rauchwolke erhebt sich über dem Eruptionsstreifen. Unten rechts steht RUV.is

Bildschirmfoto
Quelle YouTube-Kanal von RÚV

Erst wollte ich diesen Beitrag „Happy Birthday, Blog“ nennen – aber den gibt’s schon. Nämlich seit 2 Jahren. Da habe ich zu seinem 10jährigen gratuliert.
Das bedeutet: Mein Blog wird heute 12.
Noch ein Jahr, und ich habe einen Teenager. ;o)

Gestern hatte ich nichts, über das ich schreiben wollte. So habe ich nun also keinen 5er oder gar 6er-Lauf.
Macht nix.

Wollte ich dann nun zum Geburtstag vielleicht ein wenig in den Statistiken des Blogs wühlen, habe ich nun einen anderen Gedanken. Denn…

GMS hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass Island den Geburtstag meines Blogs mit einem neuen Ausbruch feiert.
Quasi. ;o)

Denn es hat sich wieder eine Spalte/Riss geöffnet, von dieses Mal etwa 3 Kilometern Länge, aus dem die Lava schießt.

Wenn das nicht mal ein Geburtstagsfeuerchen ist… ;o)

Bildschirmfoto der Eruption vom 08.02.2024 Livestream von RÚV. Unten links steht 2024-02-08 09:36:14 Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Svartsengi Ein kühles Morgengrauen liegt über einer schneebedeckten flachen Landschaft. Durch das Bild zieht sich von rechts unten nach links Mitte eine Straße. In der Mitte des Bildes rechts, hinter ein paar Hügeln, zieht sich auf dem schneebedeckten untergrund eine rot glühende Lavazunge nach links, Richtung Bildmitte und der Straße zu. Unten rechts steht RUV.is

Bildschirmfoto
Quelle YouTube-Kanal von RÚV

So kombiniere ich nun also meine Glückwünsche für meinen Blog + den Beitrag für Eruption 6.

Erste Bilder habe ich schon gesehen, und ich folge nun wieder der englischen Seite von RUV.is. (https://www.ruv.is/english)
Wenn ich dann zuhause bin, werde ich mir nochmal 1-2 Bilder von den Livestreams herauspicken.

Der Riss ist etwa 3 Kilometer lang und wieder im Gebiet der Dezember-Eruption. Das bedeutet, momentan wieder für die Infrastruktur nicht gefährlich.
Das war er zumindest zu Beginn – doch inzwischen ist die Lavas schneller geflossen als erwartet und hat die Heißwasserversorgung der Halbinsel erwischt. Außerdem scheint sie Lust auf einen Besuch in der Blauen Lagune zu haben, da sie zumindest die Straße in der Nähe der Ausfahrt von der Blauen Lagune überquert hat – sozusagen…
Es können noch Wetten angenommen werden, wie lange sie dieses Mal dauert. Auch wenn erste Berichte schon wieder sagen, dass sie aufhört.

Ob mein Blog es schafft, diese große Kerze bis zum Ende des Tages auszublasen? ;o)

Bildschirmfoto der Eruption vom 08.02.2024 Livestream von RÚV. Unten links steht 2024-02-08 07:15:34 Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Þorbjörn - 2 Es ist Nacht, der Himmel und der Vordergrund ist dunkel, doch es ist schneebedeckter Boden zu erkennen. In der Mitte des Bildes erstreckt sich der Feuerstreifen des aktuellen Ausbruchs. Eine große Rauchwolke erhebt sich über dem Eruptionsstreifen. Unten rechts steht RUV.is

Bildschirmfoto
Quelle YouTube-Kanal von RÚV

Neues für den Plattenteller und den MP3-Player

Regalfach voller Schallplatten, teilweise in extra Schutzhüllen Darunter im Fach liegt jetzt die Box von Judith Holofernes

So, nachdem ich mich die letzten Tage über Filme, Streiks und mein Schlafgebahren ausgelassen habe, denke ich, es ist mal wieder Zeit, von meinen neuesten Platten und Bandcamp-Erwerbungen zu berichten.

Ich fange an miiiit…

der Steam Powered Giraffe.

Die Band Steam Powered Giraffe hatte ihr drittes Album MK III 2013 herausgebracht, und zum 10-jährigen Jubiläum haben sie daraus nochmal eine bunte Doppel-LP gemacht.
Gut – ich kenne Steam Powered Giraffe jetzt nicht soo gut (noch nicht), doch einer bunten Doppel-LP konnte ich nicht widerstehen. Sorry nicht sorry. *schulterzuck*

Cover der LP Steam Powered Giraffe MKIII zu sehen sind die drei Mitglieder der Band in ihren Steampunk-Roboter-Bemalungen

Dunkelblaue Vinyl-Platte Aufschrift des Innenlabels: Property of Walter Robotics Steam Powered Giraffe 1. Curtain-Raiser 2. Steam Powered Giraffe 3. Mecto Amore 4. Hatch Fever Disc 1 - Side A MK III ©2013 Steam Powered Giraffe LLC www.SteamPoweredGiraffe.com

Hellblau-wolkige Vinyl-Platte Aufschrift des Innenlabels: Top Secret!!! Steam Powered Giraffe 1. Fancy Shoes 2. Steam Powered Giraffe (Reprise) 3. Turn Back the Clock 4. Bleak Horizon Disc 2 - Side D MK III ©2013 Steam Powered Giraffe LLC www.SteamPoweredGiraffe.com

Nur digital gab es letzten Freitag Nachschub. Da war wieder Bandcamp-Friday, den ich genutzt habe, weitere digitale Platten zu erstehen. Dann kann ich sie zumindest anhören – und damit die Künstler unterstützen mit meiner Erwerbung. Dadurch, dass es ’nur‘ digitale Erwerbungen waren, habe ich dafür natürlich keine Fotos, trotzdem will ich kurz festhalten, was ich mir da so runtergeladen habe:

Von Blood and Sun habe ich mir den DUSK CENTURY BROADCAST zugelegt.

Oh, ich sehe gerade: Eine Vinyl-Platte habe ich doch gekauft. Die wird also später vorgestellt. Also macht Euch auf eine kleine Platte von MONO gefasst.

Nur digital von MONO habe ich mir
Holy Ground: NYC Live with the Wordless Music Orchestra
zugelegt, sowie außerdem noch
My Story, The Buraku Story (An Original Soundtrack).
Von CLANN habe ich mir „Seelie“ zugelegt und von JFDR „Museum“. Mal sehen, was ich so davon halte. ;o)

Ach ja – The Warning hat letzten Freitag auch eine neue Single rausgebracht, mit einem witzigen und interessanten Video. Das Lied heißt S!CK. Das habe ich mir zwar noch nicht am Freitag, aber dann doch gestern noch digital besorgt. Und Werbung habe ich auch schon gemacht dafür.

Die letzte Platte, die leibhaftig bei mir eingetroffen ist, dass war das Debüt-Album von The Last Dinner Party – PRELUDE TO ECTASY.
Bei dieser Platte handelt es sich tatsächlich um eine richtige Bild-Vinyl-Platte, mit einem Bild der Band auf der ersten Seite und einem Bild von Blumen auf der Rückseite. So eine hatte ich bisher noch nicht – bis auf eine Platte von Aurora, wenn ich nicht irre. Die ist ähnlich und hat dann eventuell ein bewegtes Bild – aber von der habe ich hier kein Foto.
Muss The Last Dinner Party genügen.

Bild-Vinyl-Platte der Band The Last Dinner Party Die Platte steckt in einer Klarsichthülle mit einem Aufklebee, auf dem steht: The Last Dinner Party Prelude to Ectasy Limited Edition Picture Disc Featuring the Singles Nothing Matters, Sinner & My Lady of Mercy Das Bild auf der Platte zeigt die Band.

Vinyl-Platte in Klarsichthülle Auf dieser Seite der Platte sind viele Blumen zu sehen

Das wäre es mit den aktuellsten Lieferungen und Erwerbungen, musiktechnisch gesehen.

Fortsetzung folgt.

Ghostbusters: Afterlife

Vollmond hinter und durch Wolken

In den letzten Tagen kam ja der neue Trailer zum neuen Ghostbusters-Film raus.

Ghostbusters: Frozen Empire

Ich wusste gar nicht, dass nach dem letzten Film eine Fortsetzung geplant war. Auch wenn ich ihn nicht gesehen hatte. Allerdings waren die Ausschnitte + Trailer gar nicht so schlecht. Aber ins Kino bin ich halt nicht.

Ich habe die ersten beiden Ghostbusters-Filme damals begeistert im Kino gesehen. Und es gab dann ja eine Computerspielumsetzung, die ich hauptsächlich an den Computern zum Testen in den Kaufhäusern damals angetestet hatte. Doch diese Möglichkeit ist nun auch Geschichte.

Alle möglicherweise nachfolgenden Filme nach 1 + 2 habe ich nicht mehr gesehen. Auch, weil sie… nicht richtig? gewirkt hatten.
Das sah bei den Trailern zu Afterlife immerhin anders aus. Auch, dass sie nun eine junge Generation ins Spiel bringen war eine interessante Idee.
Doch nicht genug fürs Kino.

Nachdem jetzt aber der neue Trailer rauskam, und der auch wieder interessant aussieht – und die letzten drei noch lebenden Original-Ghostbusters wieder mitspielen… hatte ich am Wochenende das Bedürfnis nachzusehen, ob ich den Film auf einer meiner beiden Streaming-Plattformen finde.
Diese Suche war von Erfolg gekrönt. Auch wenn er Ende Februar dort verschwindet. Doch für dieses Wochenende war das ja noch ausreichend. ;o)

Also habe ich tatsächlich mal wieder einen zusammenhängenden Film angesehen am Samstagabend – statt wieder nur planlos YouTube-Videos zu schauen.
Der letzte Film war „NIMONA“, den ich dort gesehen – und dann eher über die Reihenfolge der Synchronisationsrollen geschrieben habe.
Dieses Mal also

Ghostbusters: Afterlife

Als Erstes muss ich sagen, dass ich die deutsche Titelvariante ziemlich… sagen wir mal ‚unpraktisch‘ finde – nett ausgedrückt.
Hier hieß er wohl – wenn ich das nun so nachschlage: „Ghostbusters – Legacy“.

Warum ersetzt mensch den einen englischen Titel durch einen anderen englischen Titel? Wo doch der originale Titel viel aussagt? Und wenn der deutsche Verleiher schon unbedingt auf das Erbe oder das Vermächtnis von Egon Spengler besonders hinweisen will, warum dann nicht auf Deutsch? „Ghostbusters – Das Vermächtnis“ wäre nun nicht viel schlimmer gewesen.

Ach ja…

Commedia Dell'Arte-Maske von einem Totenschädel, mit Filter bearbeitetEs geht um das Erbe von Dr. Egon Spengler, in den Original-Filmen gespielt von Harold Ramis, und damit wirklich der einzige Original-Ghostbusters-Darsteller, der nicht mehr am Leben ist.

Seine Erben sind seine Tochter Callie + deren beide Kinder, Trevor und Phoebe, die an den AdW fahren, wo Egon Spengler eine Farm hatte.

Damit belasse ich es mit der Handlungszusammenfassung. Ich habe auch bisher nie Filme oder Serien 1 zu 1 nacherzählt. Ich picke mir jetzt lieber die Sachen heraus, die ich besonders interessant finde. Sollten da nun noch der ein oder andere Spoiler dabei sein… es war genug Zeit ihn zu sehen. ;o)

Seine 12 jährige Enkelin Phoebe schlägt ziemlich nach ihrem Opa. Ein kleines Genie, bastelt an allem möglichen und knackt auch mal ein Schloss, wenn es sein muss. Dafür, dass sie eigentlich nicht an Geister glaubt, ist es für sie kein Problem, sichselbstbewegende Schachfiguren zu akzeptieren. Auch, dass sie wohl durch den Geist ihres Großvaters in sein Labor geführt wird und er ihr sozusagen hilft, ein Protonpack zu reparieren. Nicht, indem er sich ihr zeigt, aber stattdessen zeigt, wo sie Ersatzteile + Werkzeug findet.

Ihr Bruder kümmert sich um die Fahrtbereitmachung von ECTO-1 – auch wenn es ohne die Hilfe vom Opa nicht gleich geklappt hätte.

Der Flirt von Phoebes Mutter Callie und dem Sommerschul-Lehrer wird durch die Reaktionen der Kinder nochmal witziger.
Phoebe findet tatsächlich einen Schulfreund – „Podcast“ – und bei dem frage ich mich, ob ich sein Kopf- und Kamerateil bei der Erprobung des Protonpacks nicht irgendwo schonmal gesehen habe? Dieses Polaroid-Foto schießen + dann das Wedeln mit dem Foto zum Entwickeln. Oder war das von dem Trailer damals? Es kommt mir so bekannt vor.

Später sind tatsächlich alle alten – ersten – Geisterjäger zu sehen. Harold Ramis dann aber nur in Archiv-Aufnahmen + als Bodydouble.
Im Abspann werden sie auch alle extra aufgeführt. Sogar Sigourney Weaver.
Als ich ihren Namen las, dachte ich ‚Hä? Hab ich da was verpasst?‘
Doch sie kam erst danach und hat Bill Murray ein wenig geschockt. :oD

Auch ziemlich gut finde ich eigentlich – nach zwei Mal ansehen – die Parallelen von Phoebe und ihrem Opa. Beides Genies, beide das gleiche Brillenmodell… und vor dem großen Finale die gleiche Pose, um das Böse heranzulocken.

Doch, mir hat der Film gefallen. Und er war definitiv besser, als nur stumpf Videos zu schauen.

Wie gesagt, ich habe ihn mir (bis jetzt) zwei Mal angesehen. Einmal im Original – und dann am Tag drauf nochmal in der deutschen Synchro. Der Einzige, den ich von den ersten Filmen vermisst habe, war Rick Moranis. Vielleicht gibt es ja im Frozen Empire ein kurzes Wiedersehen mit ihm? Schön wär’s.

Zum Anfang des Abspanns lief tatsächlich auch das Original-Ghostbusters-Lied von Ray Parker jr. Nach der kurzen Szene mit Bill + Sigourney lief dann ein stimmungsvolles, vom Titel her passendes Lied namens „Haunted House“. Da war ich überrascht, zu diesem Lied ganz am Schluss in den Credits zu lesen, das es von der Darstellerin der Phoebe – Mckenna Grace – geschrieben + gesungen wurde.

Huch.

Was ist das überhaupt für ein Vorname? Mckenna.
Sachen gibt’s.

Doch über Namen äußere ich mich dann ein andermal.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Streikveränderungen

Anzeigetafel am Flughafen mit stattfindenen und gecancelten Flugverbindungen zwischen 07:51 und 08:45 Uhr

Da kann ich ja nun auch schon fast sagen: Alle Jahre wieder…

In den letzten Wochen war und ist wieder ein hohes Streikaufkommen: Bahn, Öffis, wir…

Ja, auch am Flughafen war wieder ein Streiktag. Letztes Jahr waren es 2 oder 3, wovon ich zumindest einen Tag mitgestreikt habe. Denn den oder die anderen Streiktag(e) hatte ich frei. Doch wenn ich arbeiten darf… „darf“ in Anführungszeichen… und es wird gestreikt, mache ich mit.

Letztes Jahr habe ich mich da nur kurz am Flughafen aufgehalten, weil Parken + so (kann hier nachgelesen werden), doch am Donnerstag war ja eine einfache Anreise mit der Bahn möglich, also war ich auch länger da. Auch wenn ich die Gelegenheit genutzt habe, nicht schon vor 5 Uhr da sein zu müssen, sondern erst kurz vor 7 eingetrudelt bin. Und damit scheine ich noch einer der frühesten meiner Kollegen gewesen zu sein.

Tatsächlich habe ich inzwischen ein paar Streiks mitmachen dürfen. Auch wenn es ein weiter Weg bis dahin war.
Ich habe hier am Flughafen vor nun fast 19 Jahren angefangen… *Entsetzt-Smiley*
Und das für gerade mal Sieben Euro Achtundfünfzig. In Zahlen: 7,58 !!!

Damals soll wohl auch mal bei einer Kontrolle der Spruch von Fluggästen gefallen sein „Pass auf Deinen Geldbeutel auf. Die verdienen nur 7,58.“
Ob diese Anekdote richtig ist? Ich habe sie nicht erlebt. Doch wenn wir jetzt allgemein den Mindestlohn von 12,41 € sehen… da waren wir um einiges drunter. Ich habe ja sogar 2 Jahre noch einen Nebenjob gemacht, damit es hinkommt bei mir. Von 2008 – 2010 habe ich noch nach dem Flughafen in einem Callcenter gearbeitet. Für 12 Euro die Stunde. Das war mehr, als ich hier am Flughafen zu der Zeit bekommen habe. Da gab es zu dem Zeitpunkt um die zehn Euro.
Jetzt? Bekommen wir 20,60 €. Zumindest die Alteingesessenen. Ich denke, für „Anfänger“ ist es das erste Jahr etwas weniger.

Das ist natürlich eine ganz andere Hausnummer. Doch die kamen nicht von alleine.

Irgendwann vor 2010 war ich schonmal in der Gewerkschaft. Da hatten die Vertrauensleute – besonders einer – die Reden von Streik geschwungen… und dann gab es einen ganz schnellen klitzekleinen Schnellabschluß ohne Streik. Wahrscheinlich weil der Verhandlungsführer gut mit den Arbeitgebern war.
Da war ich aus der Gewerkschaft ganz schnell wieder draußen.

Damit hatte sich Verdi damals selbst ein großes Eigentor geschossen, denn so haben sich Kollegen nach einer Alternative für sie umgesehen und so die Komba ins Spiel + an den Flughafen gebracht. (Ich glaube, das habe ich auch in dem anderen Beitrag festgehalten.)
Und jetzt?
Jetzt ist das ein Hickhack zwischen den Gewerkschaften + ihren Vertretern + ihren Mitgliedern. Das ist schon teilweise peinlich.

Aber ich wollte mich ja hier zum Thema Streik auslassen.

Sonnenstrahlen am Horizont hinter dem VorfeldBis wir dann wirklich das erste Mal gestreikt haben, hat das Jahre gedauert. Und ich glaube, der erste kleine Streik war mal ein Testballon in meiner Abteilung. An einem Tag, an dem ich frei hatte. Da haben Kollegen mal für 3-4 Stunden die Arbeit niedergelegt. Und es haben einige mitgemacht.

Ich weiß nicht, warum wir vorher nie gestreikt haben. Ich glaube, es lag wirklich am Gewerkschaftsmenschen.
Wann war denn nun der erste RICHTIGE Streik? 2012? Oder eher 2014?

Dadurch, dass der Flughafen bis dahin nie vom Sicherheitspersonal bestreikt wurde, waren sich die Firmen ihrer selbst sehr sicher. Das ja eh kaum Leute in der Gewerkschaft wären und von daher eh niemand streiken würde…
Da hatten sie sich ziemlich geirrt.
Aber sowas von.

Damals bin ich pünktlich für den Dienst in Dienstkleidung angekommen, und wir wurden von den Kollegen direkt an den Treppen begrüßt.
Wir haben tatsächlich dann alle noch in der Steuerung angerufen und gesagt, dass wir uns dem Streik anschließen. Anschließend sind wir durch den Flughafen gezogen – wobei es da ein paar Kollegen gab, die die Sache nicht verstanden hatten. Die haben gegen die Fluggäste Stimmung gemacht, was ja nicht der Sinn und Zweck der Sache war.
Es war auf jeden Fall Chaos.

Dabei hat es sich der Vertreter der Komba bei vielen verscherzt, weil er bei der Kundgebung etwas gesagt hatte, was nicht stimmte. Und hinterher wollte er es nicht gesagt haben… Doch ich war dabei + habe es gehört…

So hat sich diese Gewerkschaft für mich ebenfalls disqualifiziert. Doch nachdem wir dann wirklich 2-3 Mal gestreikt hatten, und es sich langsam bemerkbar machte, bin ich auch wieder in die Gewerkschaft eingetreten. Nachdem ich mich wirklich vertreten gefühlt hatte.

Wenn ich nun den erste Streik und den letzten vergleiche…
Was für ein Unterschied.

Noch vor 2 Jahren oder so haben wir einen Marsch auf der Flughafenstraße gemacht. Da haben uns sogar LKWs von der Autobahn gegrüßt.
Dieses Mal sollte auch ein Zug stattfinden. Doch irgendwie war nach der Kundgebung Schluss. Anscheinend haben wir ein zu trauriges Bild abgegeben.

Es haben sich wohl viele Kollegen als Notdienst eingetragen. Anscheinend sogar so viele, dass die Firma angeblich überlegt hätte, eine Spur aufzumachen. Um also wirklich Passagiere von außen zu kontrollieren. Auch bei den Kollegen in meiner Abteilung gab es wohl einige „Notdienstler“.

Beim ersten Streik war der Parkplatz voll.

Dieses Mal?
Sah es zwischendurch kläglich aus. Doch es ist ein gemischter Trupp durch die Hallen des Flughafens gezogen, das waren da wohl mehr, als in der Kälte auf dem Parkplatz. Außerdem bin ich ja auch inzwischen nicht mehr zum Dienstbeginn da, wenn ich weiß, dass ich streiken werde.
Und in der Steuerung rufe ich auch nicht mehr an. Die sehen ja, das ich nicht einsteche. Letztes Jahr wurde ich dann am Streiktag mit „No Show“ festgehalten.
Für die Kundgebung waren dann sogar einige KollegInnen aus dem Spätdienst da. Ich denke, das bedeutet, dass die Planungen inzwischen Arbeitnehmerfreundlicher sind.

Wahrscheinlich sind es eher neue Kollegen, die sich nicht trauen zu streiken, weil Probezeit + so. Doch die alten KollegInnen, die schon Jahre dabei sind…

Anscheinend wird das Geld nun als ausreichend angenommen.
‚Wenn ich streike, bekomme ich ja für den Tag gar kein Geld, wenn ich nicht in der Gewerkschaft bin. Warum soll ich also streiken? Ich bekomme ja eh alles ab, was die anderen erstreiken.‘

Traurig.

Der Streikwille ist müde geworden.
Die Arbeitenden träge.
Ich sehe nicht rosig für den nächsten Streik.

Hoffentlich irre ich mich.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Ein paar Worte zu meinem Schlaf

Schloß in Meiningen bei Nacht, violett angeleuchtet

Ich mag Schlaf. Das gleichmal vorweg gesagt. Ich verstehe nur nicht, was ich inzwischen für ein Schlafgebahren habe.

Wenn ich Wochenende habe, freue ich mich immer darauf, dass ich ja nun Ausschlafen kann. Im Bett liegen und nicht von irgendeinem Wecker geweckt werden, bis ich von alleine aufwache. Aaahh…

Allerdings… wie lange IST lange schlafen, bzw. ausschlafen?

Wenn ich normal in der Frühschicht Dienst habe, stehe ich meistens entweder gegen halb 3 oder kurz nach 3 auf. Je nachdem, ob ich um 5 Uhr Dienstbeginn habe, oder um 6.
Dafür gehe ich dann irgendwann gegen oder nach 21 Uhr ins Bett. Meistens habe ich dann so grob zwischen viereinhalb und etwas mehr als fünf Stunden Schlaf.
Das hört sich nun nicht wirklich nach viel an – doch inzwischen habe ich mich da so ziemlich dran gewöhnt. Sogar so sehr, dass, wenn ich dann mal wieder Wochenende habe – wie z.B. heute – ich auch so nach fünf Stunden wach werde. Und dabei bleibe ich dann schon länger wach als normal.

Skeletierte ArmbanduhrAndererseits aber… die Tage war Streik angesetzt.
(Dazu kommt von mir auch noch etwas.)
An diesem Tag musste ich nicht nach fünf Stunden aufstehen, sondern habe da den Wecker um einiges später gestellt.
Was soll ich sagen: Ich bin nicht vor meinem Wecker wach geworden.
Ich musste nicht zwischendurch auf Toilette, und bin auch nicht einfach so wach geworden. Nein, an dem Tag habe ich meine Möglichkeit voll ausgeschöpft.

Am Tag drauf durfte ich dann wieder gegen halb drei aufstehen, weil dieser mein letzter Tag der Arbeitswoche war. Entsprechend bin ich in meinem üblichen Zeitrahmen ins Bett gegangen… und ZACK! Eine Minute vor meinem Wecker war ich wach.

Jetzt ist Wochenende – und statt auch wieder sieben Stunden zu schlafen… nein, da muss ich nach meinen fünf Stunden wach werden. Und danach ging das Einschlafen auch nicht mehr. *sfz*

Ich verstehe es nicht.

Gut, wenn ich jetzt so auf meine Jahre zurücksehe… auch bei Wochenendseminaren war ich eigentlich immer eher einer, der als erstes wieder wach geworden ist. Anscheinend benötige ich nicht ganz so viel Schlaf wie andere. Das bedeutet aber nicht, dass ich nicht trotzdem gerne länger schlafen würde, wenn ich schon kann. Vor allem: Ich bin jetzt zwar wach – und war dann deswegen schon früher in der Stadt und alles. Aber irgendwie fühle ich mich, als würde mir noch der Schlaf in den Augen hängen.
*schulterzuck*

Nun, mal sehen, wie die Sache dann morgen aussehen wird. Ob ich dann zumindest länger schlafen kann – oder wenn ich schon mal zwischendurch auf Toilette muss, dass ich es danach wenigstens wieder schaffe, einzuschlafen.

Ich werde es sehen – aber darüber nun eher nichts mehr schreiben.

Nicht Gute-Nacht. ;o)

Die Milchstraße