Nochmal Alita (kann Spoiler enthalten)

Leider läuft der Film jetzt nicht mehr in der Gegend. Ich war ja auch nur 5 Mal drinnen… ;o)

Ich glaube, mein bisheriger Spitzenreiter war Highlander. In dem war ich… ich glaube drei Mal drinnen. Die Flodders habe ich mir damals zwei Mal angesehen – und den ersten Herr der Ringe auch. Ich glaube zumindest, es war der erste Teil. Denn das war damals meine Rottweil-Zeit. Entsprechend war ich dort mit ein paar Freunden im Kino. Und hier dann nochmal mit Hanauer und Frankfurter Freunden. Könnte aber auch der zweite oder dritte Teil gewesen sein. Auf jeden Fall einen von der Serie.

Aber 5 Mal – das habe ich bisher nicht geschafft. Ich schaffe ja schon seltenst ein Mal…

Da ich ihn aber nun bereits so oft gesehen habe, hatte ich jetzt Gelegenheit, mir zu überlegen, was mir gut oder besonders gut gefällt und was vielleicht nicht so.

Und da ich nun warten muss, bis es den Film für Zuhause gibt, beschäftige ich mich halt in der Zwischenzeit gedanklich damit. Zumal ich bei meinem Beitrag über den Film so gut wie kaum was über ihn geschrieben habe. Von daher kann ich ja jetzt mehr erzählen. ;o)

Ich kenne Alita ja noch von/als Manga.

Und die Fundszene, in der Doc Ido Alita findet und hochhält – dies ist, meiner Erinnerung nach, sehr genau aus dem Manga übernommen. Schon mal ein wichtiger Punkt.

Das mir die Art, wie sie Alita gemacht haben, gut gefallen hat, habe ich ja schon kurz erwähnt. Hatte ich mir zwar auch beim ersten Bild, welches ich von Alita mit ihren großen Augen gesehen hatte (und ich meine wirklich große Augen ^^), gedacht: „Oje…“, hat mich dies im Film dann gar nicht gestört. Im Gegenteil. Ich hatte mich im Vorfeld durch die Trailer schon so an diese gewöhnt, dass ich in einem Video, welches Rosa Salazar bei der Arbeit und dann das bearbeitete Ergebnis (Alita) zeigte, mir eher Rosa ungewohnt erschien.

Ich glaube, der einzige Moment, in dem mir Alita unecht und künstlich erschien, war, als sie unter Wasser zum Raumschiff der URM ging. Diese kurze Szene kommt mir so animiert vor… Dafür war sie dann sofort wieder mehr als echt, sobald sie im Schiff aus dem Wasser herauskam.

Besonders haben mir ein paar Gesichtsausdrücke und Haltungen gefallen, die Alita gegeben wurden. Der erste war dieser gelungene Ausdruck von Panik im Nachhinein, nachdem sie die ersten beiden Cyborgs besiegt und Grewishka vertrieben hatte.

Ich fand gut, wie sie unwillkürlich und instinktiv in eine Verteidigungshaltung gegangen ist, als der große Roboter der Factory auf sie zu stampfte. Später der Blick dann, mit dem sie Tanji betrachtet, nachdem er sie beim Motorballtraining böse umgehauen hat und die nächste Runde gestartet wird. Der verheißt ihm nichts Gutes. Auch, als sie zum Motorball-Testspiel antritt und Ido ihr noch rechtzeitig mitteilt, dass alle anderen sie umbringen wollen.

Und fast hätte ich den Ausdruck vergessen zu erwähnen, den sie hat, nachdem Ido die Kneipenschlägerei beendet und sie einen letzten Tritt landet. Der war einfach nur das schlechte Gewissen, weil sie weiß, das Ido weiß, wer die Prügelei angefangen hat. So schön. :oD

Manch einer bemängelt ja die… wie soll ich sagen… die gutgläubige Naivität, mit der sie die anderen Kopfgeldjäger zur Zusammenarbeit auffordert. Dieser Pathos… der zum Glück (für die Szene) von Zapan direkt zerstört wird.

Oder die Schmalzigkeit, mit der sie Hugo ihr Herz schenken will. Wobei – die Szene wird ja keinesfalls schmalzig gespielt. Aber der Gedanke an sich ist halt Schmalz pur: Ich schenke Dir mein Herz. Hier – nimm es…
(Das wollen Menschen dann meistens nie. Die Erfahrung habe ich mal in einem Clownsworkshop gemacht, als ich meiner Mitspielerin mein schlagendes Herz gereicht habe. Wollte sie auch nicht. Komisch. *poch… poch… poch* ^^)

Im Anschluss macht sich Alita selbst direkt darüber lustig. „Das war ganz schön krass…“

Und gerade diese Szenen geben ihr eine reale Lebendigkeit… Solch eine Szene wie in der Bar mit einem gewissen Pathos vorgetragen – der dann rein gar nichts nützt. Oder auf den Gedanken kommen, sein Herz zu verschenken.

Wäre es ein „cooler“ Charakter, würde der sowas nie machen, oder sein Vortrag hätte Erfolg. Auch hätte er immer einen coolen Spruch parat, der passt.

Aber diese Ausreißer Alitas aus der Coolheit finde ich gerade so natürlich, so echt.

Niemand ist ständig nur cool.

Doch hat sie auch solche Coolheitsmomente, nämlich als sie Zapan mit Worten Contra gibt und ihn dann, als er mit Worten nicht mehr weiterkommt und handgreiflich wird, ihn einfach durch den Tisch haut. BÄMM!

Überhaupt diese eine Szene war mit der Ausschlaggeber, der mich diesen Film voller Vorfreude erwarten ließ.

Ja. Dieser Film ist definitiv einer der Highlights meiner zuletzt gesehenen Filme. Und jetzt heißt es warten, dass es ihn für Zuhause gibt. Und dann mal sehen, wie oft ich ihn mir da anschauen werde. Denn in 2D funktioniert er ja auch.

Bereits getestet – alleine im Kino. ;o)

 

 

Alita: Battle Angel

Ich war mal wieder im Kino.
Genaugenommen nicht nur einmal…

Ich kann gerade gar nicht sagen, wann ich davor das letzte Mal gegangen bin. Und wohin.
So lange ist das jetzt schon wieder her.
Hin und wieder gab es zwar mal den ein oder anderen Film, bei dem ich dachte
‚Joa… da könnte ich mal wieder reingehen…‘
Um dann doch nicht zu gehen.
Weder zu Deadpool 2, noch zu Ghost in the Shell…
Irgendwie hat dann doch das nötige Quäntchen Interesse gefehlt.
Ganz anders bei diesem Film:

Alita: Battle Angel

Ich liebe diesen Film.
Ganz einfach ganz kurzgefasst.
Aber ich kann mich auch etwas weiter fassen.

 

Um was geht’s?

Alita: Battle Angel ist die Realverfilmung einer Manga-Serie. Es gab da wohl auch schon eine Anime-Verfilmung – also einen „Zeichentrick“-Film – von dem ebenso Elemente verwendet wurden.
Und es geht dabei…
Um Alita.
Ach? Bei dem Filmtitel?
Ja. ;o)

In der fernen, düsteren Zukunft (26…53?).
Es gibt nur noch eine Himmelsstadt: Zalem.
Auf der großen Müllkippe darunter findet Dr. Ido (Christoph Waltz) bei der Suche nach noch verwendbaren Cyborgersatzteilen den Kopf mit halben Brustkorb eines weiblichen Cyborgs, dessen Gehirn noch am Leben ist.
Deswegen nimmt er ihn/sie mit, und baut ihr in seiner Klinik einen neuen Körper an.
Als sie dann wieder zu sich kommt, in ihrem neuen Körper, kann sie sich an nichts erinnern. So gibt er ihr den Namen Alita.
Und wir sehen dann, wieder kurzgefasst, wie Alita sich selbst, ihre Fähigkeiten und die Welt neu entdeckt.

 

Wie gefällt er mir/wie fand ich ihn?

Ich habe ja schon gesagt, dass ich diesen Film liebe. Und ich lasse dazu jetzt nur mal einen Punkt sprechen. Nämlich… die Anzahl meiner Kinobesuche.

Ich war das erste Mal zur Preview am 13. Februar.
Dann war ich letzten Dienstag, den 26. Februar, zum zweiten Mal. Und nun gestern zum dritten Mal. Und da habe ich meine Niffen mitgenommen.
(Meine Nichte und meine Neffen.)

Der Besuch gestern war relativ spontan. Der Gedanke kam mir am Dienstag im Kino. Weil ich mal jemanden dabeihaben wollte. Und auch, weil ich mir gedacht habe, dass dies eine gute Idee ist, einfach mal was mit ihnen zu unternehmen – einfach so.
Und der Film hat ihnen gefallen. Ein Neffe hat direkt danach gefragt, ob es eine Fortsetzung gibt. :oD

Dies – und alleine die Tatsache, dass ich nun bereits 3 Mal (!!!) im selben Film gewesen bin, ist ein eindeutiges Indiz dafür, wie sehr mir der Film gefällt.
So sehr, dass ich jetzt doch auch noch einen Blogbeitrag darüber schreiben muss, um sagen zu können:

Seht Euch den Film an!

 

Warum?

Ich habe es vorhin gerade noch versucht, einem Kollegen zu erklären.
Ich finde, der Film hat alles.
Eine starke Frauenfigur, eine gewisse Naivität, eine gute Charakterentwicklung, Bösewichte, Action, Liebe, Verlust…

Alita wird von Rosa Salazar gespielt – auch wenn man diese im Film nicht in Natur sieht, sondern Alita komplett als CGI (Spezialeffekt) über Rosas Spiel gelegt wird. Aber dies so gut, mit der ganzen Mimik und allem…
Ich denke nicht daran, das Alita auf der Leinwand dort eigentlich „nur“ ein Kunstgeschöpf ist, weil sie einfach für mich nur echt wirkt. Trotz ihrer großen Augen.

Es gibt Kritiken, die sie, die Alita in dem Film, als – wie war das? – „sexualized „ideal“ type of body“ bezeichnen – bzw. dass sie sich diesen Körper selbst so formt… Doch das ist irgendwie totaler Quatsch.
Auf der Homepage der „Rotten Tomatos“ – einer Kritik-Seite – kam Alita bei den „professionellen“ Kritikern lange nur auf eine Wertung von 59 von 100. Wie ich eben festgestellt habe, hat sich das jetzt auf 60 von 100 geändert. Ist wohl eine neue Kritik hinzugekommen.
Seltsamerweise schafft der Film aber bei „normalen“ Kinogängern einen Wert von 94 von 100.
Bei IMDb gibt es da zum heutigen Zeitpunkt eine Wertung von 7,6 von 10.
Bei vielen Videos, die ich inzwischen zu Alita gesehen habe, steht oft, dass die Leute mehrmals gegangen sind. So wie ich.

Ich finde ihn soooo klasse.
Er hat alles.

Möglicherweise habe ich vorhin schon einen Kollegen überzeugt, ihn mal anzusehen.
Das würde ich gerne auch Euch.
Gebt dem Film eine Chance.
Er hat es echt verdient.

Und dabei habe ich noch gar nicht erwähnt, dass Alita nun mein erster 3D-Film überhaupt war. Und ich war überrascht, wie gut es tatsächlich funktioniert. Auch wenn ich ihn immer noch mal in 2D sehen möchte.
Und ich weiß auch schon, was für eine DVD oder Blu-ray ich mir in der Zukunft kaufen werde.

Aber noch läuft er.
Also nutzt die Gelegenheit, rafft Euch auf…

Ich weiß nicht, ob mein Beitrag nicht vielleicht schon ein bisschen zu spät zum
ins-Kino-gehen-animieren ist, aber ich will es wenigstens versuchen.

Von mir einen großen Daumen nach oben.

(Und am Dienstag ist Kinotag! *Hint! Hint!* ^^)

 

 

Boten der Zukunft

 

In den letzten Tagen habe ich ein paar Trailer und Teaser und Nachrichten gelesen über Filme, die nächstes Jahr in die Kinos kommen werden – oder in Entstehung sind.
Und von diesen Projekten gehört/gelesen zu haben…
Da denke ich mir ‚Wow. Da bin ich aber mal gespannt.‘

Das erste Projekt ist eine Mangaverfilmung.
Und zwar von Battle Angel Alitta. Im Film jetzt „Alitta Battle Angel“.
Die drei Trailer, die ich jetzt dazu gesehen habe…
Uuh!

Das nächste Projekt ist die Verfilmung eines ersten Buches einer Jugendbuchreihe von Eoin Colfer. „Artemis Fowl“
Ich wusste gar nicht, dass da eine Verfilmung geplant war. Es erschien mir bisher eher unverfilmbar. Der erste Teaser ist zumindest nicht ganz uninteressant. Mal sehen, was Kenneth Branagh da gebraut hat. Zwiespältig sehe ich da noch Disney…

Und als letztes folgt jetzt noch die Realverfilmung einer Anime-Serie. Nämlich von „Cowboy Bepop“.
Die habe ich damals gerne gesehen. Bin gespannt, was da aus den interstellaren Kopfgeldjägern gemacht wird.

Oh, einer noch.

Das es eine Realverfilmung vom „König der Löwen“ geben wird, finde ich dagegen voll überflüssig. Zumal der Trailer fast 1zu1 (gefühlt) wie der Zeichentrickfilm aussieht.
Geldmacherei.

Meine Meinung.

Alle anderen… schaun mer mal. ;o)

 

Teilgeschenk-Einlösung / Moana bzw. Vaiana

Ich habe ja zu Weihnachten 2015 von Drachenechse und Fuchs eine Kinogutschein-Box vom Kinopolis bekommen. Da ich nun die letzten Tage bei Youtube immer mehr Videos zum letzten Disney-Film „Moana“ – bzw. auf Deutsch ja „Vaiana“ – gesehen habe, und ich irgendwie nicht absehen kann, ansonsten in nächster Zeit mal mit jemandem zusammen ins Kino zu gehen, habe ich mich entschlossen, dies heute mal alleine zu machen. Ich habe gesehen, dass der Film hier im Kinopolis um 14 Uhr läuft – und ich habe frei. Bevor ich eh nur den ganzen Tag zuhause rumsitze… dachte ich mir also, ich nutze mal einen der beiden Kinogutscheine. Außerdem waren in der Kinobox ja noch Gutscheine für Trinken und Popcorn oder Nachos… Deshalb habe ich mich entschlossen, außerdem etwas zum Trinken und zum Essen zu holen.foto-0617

Also bin ich heute kurz nach 1 los, um diese Gutscheine hier in das zu verwandeln. 😉foto-0618

Wie gesagt, ich habe in den letzten Tagen so viele Videos zu dem Film gesehen, dass ich ihn eigentlich schon fast ganz kannte – aber ich wollte ihn mir einfach noch mal ganz und auf der großen Leinwand ansehen. Und er hat mir wirklich gut gefallen.

Ich saß alleine in der vorletzten Reihe – vor mir saßen ein paar Kinder mit Erwachsenenbegleitung, hinter mir ebenso. Aber es wäre noch viel Platz gewesen.

Ich habe mich ja gefragt, weswegen ausgerechnet dieser Film im Deutschen einen anderen Titel bekommen hat. Zumal dies ja der Name der Hauptfigur ist. Also wurde aus Moana Vaiana – und diesen Namen finde ich um einiges komplizierter zu merken als Moana. Zum Glück hat mir die Dame an der Kasse doch den richtigen Film gefunden. Auch wenn sie erst mal schauen musste, welchen Film ich da wohl gemeint habe. Nachdem ich jetzt aber vorhin einfach nochmal bei IMDb nachgesehen habe, durfte ich feststellen, dass die Änderung einen wohl pikanteren Hintergrund hat. Nämlich eine italienische Pornodarstellerin mit dem Namen Moana. Das war Disney wohl zu gefährlich. Für mich kann ich zumindest sagen, ich hätte das nicht gewusst, wenn ich nicht nachgesehen hätte. Anscheinend ist die Dame mir noch nicht unter die Augen gekommen… ^^

Also – wie gesagt: Ich finde, der Film hat sich gelohnt. Auch in der deutschen Synchro – da ich auf YT eigentlich nur Originalszenen gesehen habe – in Englisch. Und da fand ich es sehr interessant, das Dwayne Johnson den Halbgott Maui gesprochen hat. Alten Wrestling-Fans dürfte er noch als „The Rock“ bekannt sein. Auch wenn er inzwischen wirklich „nur“ noch erfolgreicher Schauspieler ist, wie ich mal behaupten würde. Doch auch die Original-Stimme von Moana/Vaiana war klasse – und beide haben ihre Lieder selbst gesungen. Anders als in der deutschen Synchro.

Der Film läuft ja bereits seit Dezember in Deutschland in den Kinos – und bis auf eine Kritik bei https://popcornfilme.com/ ging der Film irgendwie an mir vorbei. Was schade ist. Doch zum Glück läuft er immer noch im Kleinen – und ich habe ihn rechtzeitig entdeckt. Also – wer ihn noch nicht gesehen hat: Er lohnt sich. Und als typischer Disney-Film darf mal wieder gesungen und getanzt werden. Doch das ist ertragbar. ;o)

Jetzt mal sehen, wann ich meinen zweiten Teil der Kinobox einlöse.
Vielleicht zu „Ghost in the Shell“?

Ich habe noch keine Ahnung – wünsche aber allen anderen Kinogängern viel Spaß im Kino.

 

Möge die Macht mit Dir sein – Rogue One

Ich war mal wieder im Kino.

Hat ja lange genug gedauert. 😉

 

Nun hätte ich eigentlich noch so 2-3 andere Blog-Posts zu schreiben, weil zumindest zwei vorgeschrieben, und ein Update stünde ja noch an – allerdings war ich, wie gesagt, mal wieder im Kino. Und ich habe jetzt Lust, darüber zu schreiben.
Also mach ich das nun einfach mal direkt am Rechner.

Drachenechse wollte – als großer Star Wars Fan – natürlich in den Film. Und da es mir inzwischen – wie erwähnt – mehr Spaß macht, zusammen mit anderen ins Kino zu gehen, hab‘ ich mich angeschlossen. Zwar waren wir jetzt nicht am Sonntag mit ihrem Papa drinnen, dafür dann heute mit ihrer Freundin.

Ach so – welcher Film?
Das steht im zweiten Teil der Überschrift:

Rogue One: A Star Wars Story

Wir waren letztes Jahr schon zusammen in Star Wars 7 – darüber habe ich noch nichts geschrieben. Werde ich auch nicht mehr. Erwähnt hatte ich es aber mal. Von dem Film war ich aber jetzt… nicht soo begeistert. Ich fand es gut, das ich R2-KT gesehen habe. Ansonsten war da der Gedanke dann eher *Gähn – schon wieder ein Todesplanet/stern.*

Und das Blöde war: Ich musste damals mitten im Film soo dringend auf die Toilette… habe ich mich in meiner Reihe durchgeschlängelt, saßen zum Glück nicht so viele drinnen. Aber zurück wollte ich mich da nicht quetschen. Weswegen ich dann zwar in der Reihe wieder saß – aber außen am Rand.

Dieses Mal habe ich die Karten vorher reserviert, nämlich am Sonntag, und ich habe die Reihe 14 genommen. Das ist im Kino Europa an der Hauptwache die Reihe, vor der der Gang geht. Das bedeutet: Beinfreiheit. Und man muss sich nicht so peinlich durchquetschen, wenn man mal muss. Doch dieses Mal bin ich noch vor der Werbung gegangen. Bin ja lernfähig – in manchen Sachen. ;o)

 

Wie fand ich jetzt den Film, nach dem ganzen Drumherum-Geschreibe?

Als erstes Mal, um was geht’s?

Bei „Rogue One: A Star Wars Story“ handelt es sich, wie man aus dem Titel schon erahnen kann, um eine Geschichte im Star Wars-Universum. Angesiedelt ist der Film direkt vor dem alten ersten Teil. Also jetzt dem 4. Teil in der unendlichen Geschichte der Star Wars-Filme. ;o)
Die Hauptfigur ist Jyn Erso (Felicity Jones), die Tochter von Galen Erso (Mads Mikkelsen), seines Zeichens einer der Erbauer des ersten Todessterns. Dieser arbeitete aber nicht ganz freiwillig an dem Todesstern, weswegen er die bekannte Schwachstelle eingebaut hat. Und wie diese „Konstruktionsfehlplanung“ in die Hände der Rebellen kommt, das sieht man in diesem Film.

Obwohl er im Star Wars-Universum spielt, geht es dieses Mal nicht um Jedis. Doch ein paar bekannte Figuren aus den alten Filmen haben ein paar Auftritte – mal mehr mal weniger gut.

Damit meine ich: ja, Darth Vader tritt auf. Und man kann ihn auch mal richtig in Action sehen. Im Original hat er wohl immer noch die Stimme von James Earl Jones, wie in den klassischen Filmen auch, auch wenn unter seinem Kostüm jetzt natürlich ein neuer Schauspieler steckt. In der deutschen Fassung hat er aber auch eine andere Stimme, wenn mich nicht alles irrt.
R2D2 + C3PO sagen „Hallo“ – was Drachenechse besonders gefreut hat.
Und dann sind noch Grand Moff Tarkin und auch Prinzessin Leia zu sehen.
Und diesen Charakteren sieht man es leider an, dass die Gesichtszüge aus dem Computer erstanden sind. Und das war jetzt nur in der 2D-Filmversion.
Das ist fast ein bisschen schade, fand ich zumindest Grand Moff Tarkins Auftritte dann immer ein wenig… hmm. Gut, da Peter Cushing nun mal 1994 gestorben ist, gab es wohl keine andere Möglichkeit. Aber ganz froh bin ich mit dieser Lösung nicht. (Man muss ja immer was zu meckern haben. ;))

Ansonsten… ein guter Film.

Er hat mir richtig gut gefallen. Felicity Jones ist ein taffes Girl, dass sich zu behaupten weiß. Chirrut Îmwe (Donnie Yen) als blinder Mönchs-Krieger des Jedi-Tempels – so wie ich es verstanden habe – kommt sehr gut rüber. Besser, als ich es anhand des ersten Trailers damals gedacht hätte. Sein Freund und Partner Baze Malbus (Wen Jiang) als sehender und um sich ballernder Teil dieses Duos ist sympathisch – wenn man kein Imperialist ist, denk ich mal.
Die Lacher auf seiner Seite hatte aber am meisten der Droide dieses Films, K-2SO. Ein umprogrammierter Imperialer Roboter, mit dem sich Jyn Erso erst anfreunden muss. K-2SO ist der Begleiter von Diego Luna (Cassian Andor), der sich erst mit Jyn Erso auf die Suche nach Saw Gerrera (Forest Whitaker) macht, einem extremistischen Rebellen. Dieser hatte Jyn Erso als Kind zu sich genommen und hat nun Informationen zugespielt bekommen, die die Allianz gerne hätte.

Und so geht die Geschichte ihren Gang.

Also – wie gesagt: Der Film hat mir gut gefallen. Der Handlungsbogen ist gut gespannt und erzählt. Die Wissenslücke, wieso überhaupt der Todesstern diese Schwachstelle hatte, wurde gefüllt. Und man erfährt auch den Preis, den die Allianz dafür gezahlt hat. Denn umsonst ist nur der Tod, wie es ja heißt. Und den gab es reichlich.

Was ich besonders gut finde ist, dass dieser Film nicht das typische „Disney“-Siegel hat.

Ich finde den Film ansehenswert – definitiv. Vielleicht tue ich mir ja nochmal die Originalversion an – mal sehen. Aber auch dann wieder „nur“ in 2D – das reicht auch.

 

In diesem Sinne: Möge die Macht mit Euch sein!

Zoomania !

Ja! Auch dahin haben wir es noch geschafft.

Letzte Woche, am 5.4. – dieses Mal wirklich in den E-Kinos. Und die Mädels haben mich eingeladen.

Vielen Dank nochmal. 😀

Karte Zoomania

Zoomania – ein Animationsfilm von Disney.
Im Original heißt der Film ja „Zootopia“. Was durchaus passend ist, nach Utopia. In anderen europäischen Ländern läuft er wohl auch als „Zootropolis“. Metropolis lässt grüßen. Warum er jetzt hier in Deutschland „Zoomania“ heißen muss… manisch ist in diesem Film nichts. Es ist mir ein Rätsel.
Aber gut – wahrscheinlich habe ich keine Ahnung von Marketing etc.
Also – zum Film.

Es geht um…

eine Gesellschaft, nur aus Tieren bestehend. Diese leben friedlich koexistierend zusammen, Raub- und Beutetiere. Die Hauptstadt dieser Gesellschaft ist Zoomania. Und die Hauptaussage dieser Gesellschaft lautet:
Du kannst alles sein.

Dieses Motto nimmt sich die Hauptfigur, die Häsin Judy Hopps zu Herzen. Sie will Polizistin werden! Schon als Kind hat sie dieses Ziel vor Augen, auf das sie hinarbeitet. So wird sie der erste Hase, der die Polizeiakademie durchläuft. Dass sie diese als Klassenbeste beendet, ist dann nur ein kleines I-Tüpfelchen für sie.

Danach in der Hauptstadt eingesetzt, muss sie sich gegen all die großen Tiere durchsetzen, die bisher als Polizisten arbeiten: Löwen, Elefanten, Wölfe, Nashörner, Büffel…
Als Leichtgewicht gegenüber diesen großen Tieren, wird sie als kleiner Hase erst nur als Politesse zur Parkraumüberwachung eingeteilt. Das finden zumindest ihre Eltern gut, die sie am liebsten im elterlichen Mohrrüben-Geschäft behalten und gar nicht erst hätten gehen lassen. Doch Judy bekommt die Gelegenheit, sich als Polizist zu bewähren, in dem sie sich auf die Suche nach einem der vermissten Tiere macht, die gerade in der Stadt von der Polizei gesucht werden. 14 Vermisste – alles Raubtiere. 13 große – und ein Otter.

Judy macht sich auf die Suche nach diesem Otter, mit Hilfe eines kleinkriminellen Fuchses, Nick Wilde, den sie zur Mitarbeit erpresst. Schließlich steht ihr Job auf dem Spiel – sie hat 48 Stunden Zeit dafür. Im Laufe dieser Stunden versteht sie sich immer besser mit Nick und sie schaffen es tatsächlich, Ergebnisse erzielen. Durch die Ergebnisse dieser Ermittlungen gerät die heile Welt von Zoomania etwas aus dem Gleichgewicht. Und weil sie sich dafür verantwortlich hält, kündigt sie ihren Job, obwohl sie es endlich geschafft hat. Doch das ist nicht das Ende. Denn der Polizist in ihr erwacht wieder.

Wie fand ich ihn?

Klasse!

Ohne Wenn und Aber.

Wir haben gelacht – und die Einfälle, Witze und Anspielungen sind unzählig. Und das Team Nick/Judy ist wirklich super.
Die Faultiere in der Kfz-Stelle… der größte Mafia-Pate als kleinstmöglichstes Raubtier…

Ich frage mich allerdings, warum sie dem Faultier Flash unbedingt eine neue Stimme verpassen mussten. Die Stimme im ersten Trailer hatte super gepasst, von der Artikulation und Sprachgeschwindigkeit her. Im Film wurde er dann von Rüdiger Hoffmann gesprochen, der zwar für seine Langsamkeit bekannt ist – aber in meinen Augen als Synchronstimme jetzt nicht so gut gepasst hat wie der Sprecher des ersten Trailers. Das alles nur für einen bekannten Namen? Da wäre ja vielleicht sogar de Madin besser gewesen? Das ist aber das einzige, das ich bemängeln kann.

Sonst war er einfach nur gut – und der Schlußgag war einfach überraschend klasse. Was haben wir gelacht. Wahrscheinlich hätte Pixar den nach dem Abspann gebracht. 😉

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich ihn mir nochmal ansehen könnte. Weil er einfach gut ist.

Ach ja, wir haben ihn „oldschool“ auf 2D gesehen. Falls das wer wissen will. 😉

Damit habe ich alle Filme gesehen, die ich so sehen wollte. Jetzt hat der nächste Kinobesuch wieder Zeit.

Dann bringe ich als nächstes doch mal ein kleines Update über die Autocrash-Saison…

„Hail, Caesar!“

Es ist mal wieder Nachtragzeit.

Also richtet Euch darauf ein, die nächsten Tage hier wieder ein paar Beiträge zum Lesen zu bekommen.

Fang ich also mal mit dem ältesten Ereignis zum Nachtragen an.

Es ging mal wieder ins Kino.

Am 15.03. waren wir in „Hail, Caesar!“.Karte Hail Caesar
Wir, das waren in diesem Fall die Freundin meiner Drachenechse und meinereiner.

„Hail, Caesar!“ ist ein Film der Coen-Brothers – die im Gegensatz zu den Wachowskis von „Matrix“ ja immer noch Brüder sind. (Das ging mir gerade durch den Kopf, hat aber so gar nichts mit dem Film zu tun. ;o))

Wieder waren wir Dienstags im Kino, zum Kinotag. Einen Tag, der meiner Begleitung gar nichts sagte. Aber jetzt. 😉

Laut den Informationen aus dem weltweiten Netz lief dieser Film nur in 2 Kinos in Frankfurt.
Davon einmal im Original und einmal in Deutsch. Und dass, obwohl auch dieser Film erst etwa 4-5 Wochen Laufzeit auf dem Kasten hatte.

In Deutsch lief er im „Eldorado“ – das ich dem Namen und der Homepage nach den E-Kinos an der Hauptwache zugeordnet hatte. Entsprechend sind wir dann so mit der U-Bahn gefahren, dass wir kurz vor 18 Uhr dort „aufgeschlagen“ sind. Um dann festzustellen, das der Film nicht in den E-Kinos lief. Denn das Eldorado ist eine Zweigstelle der E-Kinos, wohin wir dann noch schnellstens hinlaufen mussten, da ja offizieller Start um 18 Uhr war.
5 nach 6 hatten wir das Kino dann gefunden und erreicht. Ein schnuckeliges Kino, noch mit Balkon. Aber so klein, dass das Mädel an der Kasse auch gleichzeitig das Popcorn und die Getränke verkauft. Und bis wir unsere Plätze auf dem Balkon eingenommen hatten, ging der Film dann auch richtig los. Da hat alles gepasst.
Punktlandung.
Bereits das zweite Mal mit dem Füchschen. ;o)

Zum Film – um was geht’s?

Der Film spielt in den 50ern, den goldenen Zeiten des alten Kinos.

Hauptfigur ist der Manager und damit auch „Troubleshooter“ eines Filmstudios, Eddie Mannix (Josh Brolin), welcher, das kann man wirklich so sagen, 25 Stunden eines Tages damit beschäftigt ist, den Betrieb am Laufen und vor Skandalen fern zu halten. Dazu gehört unter anderem, im Vorfeld bereits Kirchenvertreter zu einem Klärungsgespräch einzuladen, da das Studio gerade einen Monumentalfilm zu Jesus Christus dreht. Und bevor irgendeine Kirche dagegen wettern kann, werden halt vorher Unklarheiten abgeklärt. Dazu werden dann nicht nur die Katholiken eingeladen, nein, auch gleich noch die Evangelischen, ein Rabbi und die Orthodoxe Kirche. Sicher ist sicher.

Von dieser Produktion wird der Star entführt, Baird Whitlock, von George Clooney gespielt. Und Eddie Mannix wird gezeigt, wie er das Geld für die Entführer auftreibt, sich dabei mit Klatschkolumnistinnen auseinandersetzen muss – Tilda Swinton in einer Doppelrolle – und vieles mehr.

Es gibt die „Badenixe“, deren Schwangerschaft überdacht werden muss, den singenden Cowboydarsteller, der plötzlich zu einer modernen Sprechrolle kommt. Nicht zu vergessen, die singende und tanzende Matrosenmannschaft, welche nicht fehlen darf. Also ein ganzes Spektrum an Filmgenres, welche in den 50ern so für Filme sorgten, wird hier im Studiobetrieb gezeigt. Und wie in all dem Durcheinander die Entführung aufgeklärt wird und Mannix für sich selbst klarwerden muss, ob er lieber einen ruhigeren Job als Manager bei Lockheed will… oder nicht.
Das ist mal im Groben der Versuch einer Zusammenfassung.

Wie fand ich ihn?

Er war kurzweilig und amüsant.
Er hat mir gut gefallen. Der Blick auf die verschiedenen Filmaufnahmen, und die unterschiedlichen Stars mit ihren Macken…
Scarlett Johannson als männerverschlingende Badenixe, die auf starke Männer steht (Jonah Hill); der etwas blöde Baird Whitlock (George Clooney); der tanzende Matrose (Channing Tatum)…

Als beste Figur kam eigentlich von den Schauspielertypen der Cowboy weg – Alden Ehrenreich als Hobie Doyle. Dieser hat zwar ein wenig Probleme mit ungewohntem Text, und wirkt im ungewohntem Genre erst etwas hölzern, kommt aber als Charakter am besten weg. Beim Warten auf die vom Studio arrangierte Verabredung beschäftigt er sich ein wenig mit Lassoübungen – und macht diese später während der Verabredung mit Spaghettinudeln weiter. (Natürlich gekochte. ;))

Etwas schade finde ich, dass in meinen Augen die beste Szene bereits im Trailer verwurschtet wurde, mitsamt der Auflösung.

„Wäre es doch bloß so einfach…“

Andererseits hat jedoch gerade dieser Ausschnitt mich für diesen Film interessiert. Von daher haben sie das wohl richtig gemacht.

Mein Fazit

Eine kurzweilige Unterhaltung, die in meinen Augen durchaus in mehr Kinos hätte laufen können.
Abgesehen davon fand ich das Kino auch klasse.
Der Abend hat sich gelohnt.

Als nächstes steht jetzt „Zoomania“ an…