Freundschaften

Taschenuhr an einer Kette

Ich habe vor ein paar Tagen etwas gelesen wie das Freundschaften durchschnittlich 24 Jahre halten.
Irgendwo in dem Dreh. Knapp über 20 Jahre.
Da frage ich mich, wie manche Menschen es schaffen, Jahrzehnte später noch Freundschaften zu ehemaligen Schulkameraden zu halten?

Meinen ältesten Freund kenne ich jetzt um die 30 Jahre. Ein „Nachlass“ meiner Pseudo-Zeiten, dem Chatten vor dem Internet. Es könnten auch 33-34 Jahre sein.

Zu meinen Schulkameraden habe ich keine Kontakte mehr. Ich habe zwar im letzten halben Jahr einen ehemaligen Schulkameraden meiner Abschlussklasse gesehen/getroffen… das lag aber nur daran, dass er wohl der Schwiegersohn meiner Vermieter ist.
Die Welt ist doch klein…

Wie sah das denn damals aus bei mir?

Schultechnisch war ich eineinhalb Jahre auf ’nem Gymnasium, um dann auf eine Realschule zu wechseln. Und waren wir in der Klasse im Gymnasium noch soweit alle ziemlich gleich alt, sah das in der Realschule anders aus. Denn dadurch, dass ich vor dem einmal-Sitzenbleiben gewechselt habe, war ich einer der wenigen Schüler_innen, die in der eigentlichen Altersstruktur der Klasse war. Von 30 waren wir vielleicht 10? Oder maximal 15. Doch ich tendiere eher zu 10.
10 Lernende, die so alt waren, wie es für eine Klasse 8 „normal“ ist. Alle anderen waren älter. Durch Ehrenrunden – und nach den Ehrenrunden erst vom Gymnasium auf die Realschule gewechselt. Oder einfach durch Ehrenrunden in der Realschule. Ich bin mir jetzt grad nicht sicher, ob welche von den Mitlernenden in meiner Altersgruppe eigentlich direkt dort auf die Realschule sind – oder ob alle von den Gymnasien heruntergespült wurden? Hm. Gut – bei etwa drei kann ich mir vorstellen, dass sie direkt in der Klasse nach der Förderstufe angefangen haben. Ansonsten bestand meine Klasse eigentlich damals hauptsächlich aus ‚gescheiterten Existenzen‘, wenn ich das jetzt mal so salopp sagen kann. Alleine mit mir kamen noch zwei oder drei andere in die Klasse. Alle von Gymnasien heruntergespült.

Bei meinem Abschluss war ich 16. Da waren bereits 5-6 von 30 über 18. Teilweise 19.

Ich muss der Klasse zugutehalten, dass sie mich in Kontakt mit dem Rollenspielen gebracht hat. Das Schönste diesbezüglich war eine Fußball-Schulsport-Veranstaltung, bei der Anwesenheitspflicht in der Sporthalle war. Wir waren vier oder fünf Leute aus der Klasse, die fürs Fußballspielen nicht gut genug waren… Nun, wir waren da, haben uns dann aber in die Vorhalle gesetzt und eine Runde D&D gespielt. Glaube ich. Kann auch DSA gewesen sein. Zumindest habe ich von ’nem Klassenkameraden seine erste DSA-Box abgekauft.

DAS ist geblieben.

Die Leute nicht.

Am Tag der Abschlusszeugnis-Ausgabe habe ich mir dieses Zeugnis geholt – und bin schon abends nicht mehr zur Abschlussfeier.
Ich habe den Schulhof verlassen – und nicht mehr zurückgeblickt. Auch wenn ich später dann doch an Klassentreffen teilgenommen habe – von denen das letzte aber bereits schon wieder Ewigkeiten her ist.
Nicht, dass dies wichtig wäre.

Ich frage mich, ob es anders gelaufen wäre, wäre ich auf dem Gymnasium geblieben? Da hätte ich die Menschen noch 3 Jahre länger um mich gehabt. (Mindestens. ;o))
Andererseits… Ich habe ab dem 16. Lebensjahr in einer Jugendtheatergruppe mitgemacht. Mit einem Jahr Bundeswehrunterbrechung bis ich 30 wurde. Von den Mitwirkenden dort hatte ich nur zu einer Mitspielerin noch einige Jahre losen Kontakt. Der ist inzwischen auch erloschen. Es ist also nicht gesagt, dass das Abitur etwas geändert hätte. *schulterzuck*

Wenn ich nun den Kaffeemaschinenmelker – Freund von GMS (erste große Erwähnung hier) – so sehe… bei einem Geburtstag letztens war zumindest noch ein guter Bekannte von ihm ein Abschlusskollege. Und das Geburtstagskind war wohl einen Jahrgang tiefer.

Gut, mein Abschluss ist bald 36 Jahre her. Bei ihnen ist das noch nicht so lange – doch lange genug.
Genug, um ins Nachdenken zu kommen.

Drachenechse – deren letztes Schuljahr ich quasi inaktiv begleiten durfte – hat inzwischen auch keine Kontakte mehr zu ihren, für sie damals wichtigsten, Mitlernenden. Einmal war es ein aktiver Kontaktabbruch, der Rest ist versandet.

Oh… wir kennen uns jetzt auch 18 Jahre.
:oO

Ich finde es erstaunlich, wie sich das so unterschiedlich entwickelt. Werner hätte ich dieses Jahr auch 31 Jahre gekannt.

Nun, GMS und Drummertier kenne ich inzwischen auch schon 22 Jahre. Da kam nämlich bei dem Geburtstag die Frage auf, wie wir uns alle kennen. Und die beiden habe ich bei einem Japanisch-Kurs der VHS Hanau kennengelernt. Und sie haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Jetzt schon 22 Jahre – auf viele weitere.

 

Abkürzungen + (Spitz)Namensregister

Schwarze geöffnete Klemmmappe mit weißem DIN A4-Papier, auf dem ein geöffneter Füller liegt

Ich habe hier ja auch die Möglichkeit, weitere Seiten zu meinem Blog hinzuzufügen.

Was ich ja gerne mal machen würde, wäre etwas, in das ich einfach mal alte Geschichten reinsetzen könnte. Doch da ich vermute, dass ich da nicht einfach eine Seite hinzufügen kann, bei der ich dann hin + wieder neue Geschichten hochladen kann, und die dann auch als neue Beiträge für diesen Blog erscheinen und gezählt werden, werde ich da möglicherweise in der Zukunft mal einen separaten Blog starten. Aber über Namen und wie + was… da hab‘ ich mir noch nicht groß Gedanken gemacht.

Worüber ich mir aber Gedanken gemacht habe, ist, dass ich ja so eine Extra-Seite für meine oft benutzten Abkürzungen und vielleicht auch Spitznamen schreiben könnte. Dann hätte jede/r die Möglichkeit, wenn Fragen aufkommen, was denn da was bedeutet, kurz nachzusehen. Und immerhin ist dieser Blog ja kein Games of Thrones… da sollte die Liste nicht soo lang werden.

Mal sehen, welche Namen + Abkürzungen fallen mir denn jetzt auf die Schnelle ein…

 

Abkürzungen und (Spitz)Namensregister

 

Balkonbauer
– ein neuer Spitzname, den ich für -> Wixhausen verwenden wollte, da wir letztes Jahr an seinem Balkon gebaut haben. Worüber ich nichts geschrieben habe. (Noch?) Aber irgendwie ist er bei mir immer noch als -> Wixhausen abgespeichert.

Banane
– zu Lebzeiten hier Banane genannt, da er sich selbst als eine solche böse bezeichnet hat, in verschiedenen Quellen. Nach seinem Tod hier in meinem Blog zu seinem richtigen Namen Werner gewechselt worden.
Freund, Spielleiter verschiedenster Rollenspielrunden…
leider nicht mehr da

Drachenechse
– mit meine beste Freundin, die Frau von -> Fuchs
Drachenechse kommt von Drachen, als welche sich ihr Klasse in der Schauspielschule bezeichnet hat – und Echse von Ex ;o)

Drummertier
– ein Freund, mit dem es schon öfters zum -> WGT ging und nun nach Island.
Kennengelernt bei einem Japanisch-Kurs bei der VHS Hanau 2000

Flip
– mein aktuelles AutoGrüner Opel Corsa von hinten, Auf dem Kennzeichen steht "FLIP"

Fuchs
– gute Freundin und Frau von -> Drachenechse, kreativer Geist

GMS
– steht für Großmaschinenschubserin = eine Freundin, die für den Versand von Großen Maschinen zuständig ist. Reisebegleiterin zu -> WGTs + nach Island.
Kennengelernt beim gleichen Japanischkurs wie das -> Drummertier

Jago
– mein Kater, gestorben 2017 mit 12

Katzenmonster
– meine Katzen, -> Jago und/oder -> Socke

LARP
– Live Action Role Playing = Liverollenspiel.
Hier läuft mensch in Gewandung herum und spielt seinen Rollenspielcharakter live. In der Regel mit Schaumstoff- und Latexwaffen. Kommt aber auf das System an.

Niffen
– steht für Nichte und Neffen. Wort in Island von einer Münchnerin angeeignet, die so ihre Nichten und Neffen zusammenfasst.

OTL
– Abkürzung von der Arbeit, steht für Operativen Team Leiter, also sprich Einsatzleiter

Socke
– meine Katze, siehe -> Katzenmonster

Timon
– Freundin aus München, Theaterschul-Kameradin von -> Drachenechse und ->Fuchs
hat mal in Bremen studiert und mit mir schon einige Konzerte besucht.

VnvO
– steht für Vater nicht vor Ort. Damit ist mein leiblicher Vater gemeint, welcher in Freiburg wohnt, daher „nicht vor Ort“

VvO
– steht für Vater vor Ort = der Mann meiner Mutter hier in Hanau, daher „vor Ort“.
(Praktisch, 2 Väter haben zu können ^^)

WGT
– steht für Wave-Gotik Treffen. Findet in der Regel – außerhalb Covid-Zeiten – zu Pfingsten in Leipzig statt.

Wien
– Hauptstadt Österreichs, hier aber oft als Spitzname für eine Online-Spielfreundin aus Wien genommen

Wienerin
– siehe -> Wien

Wixhausen
– eigentlich ein Ort in der Nähe von Darmstadt. Hier aber meistens als Bezeichnung für einen dort wohnenden Freund verwendet. Ebenfalls -> WGT – und Islandreisebegleiter. Außerdem -> Balkonbauer

 

Das waren jetzt alle öfters erwähnte Namen und Abkürzungen und Bezeichnungen, die mir gerade einfallen. Wenn ich dann später, nach Erstellen dieses Beitrags, beim eventuellen Durchforsten alter Beiträge noch weitere Namen finden sollte, kann ich diese ja entsprechend nachtragen.

Oder Euch fällt noch etwas oder jemand ein. ;o)

 

Sonnenuntergang am Meer

 

Kurztrip nach Island 2021

Ich in einem T-Shirt mit der Beschriftung

Da war ja noch was…

Die Gelegenheit ist gerade günstig, also schreibe ich doch jetzt (endlich) über unseren kleinen Kurztrip zum Vulkan…

Ich vor einer Islandkarte auf einem großem Bildschirm, mit einem Stift auf den Bereich des Golden Circles deutend

Im Sommer haben wir recht kurzfristig beschlossen, dass wir doch vielleicht mal nach dem Vulkan schauen könnten. Wir, das waren die üblichen WGT-Reiseverdächtigen: Die GMS, das Drummertier und Wixhausen… et moi. ;o) Nur sollte die Reise dieses Mal halt nicht nach Leipzig gehen, sondern ein bisschen weiter. Auch wenn die Reisezeit in etwa gleich sein dürfte. Und vom ersten Gedanken der Reise bis zur Genehmigung meines ganzen passenden Resturlaubs hat es nicht so lange gedauert. Also wurde geplant. Dazu hatte ich ja sogar mal ein Foto bei Insta gepostet. Wo hab‘ ich das denn… *wühl, such* Ah, da. Entweder war das Foto vom Drummertier oder von Wixhausen. Kann ich grad nicht mehr genau nachvollziehen, da die Kommunikation mit diesem Foto noch über meinen alten Communicator lief – und ich zu blöd war, auch die Chats zu sichern.

Nun. Wir haben also geplant, an 2 Terminen.

Es war nämlich als Erstes die Frage:
Was wollen wir machen, bzw. wie weit wollen wir?
Wir sind über den Zeitraum einer WGT-Fahrt nach Island geflogen, sprich 6 Tage, also 5 Übernachtungen. Davon am letzten Tag der Rückflug bereits um 07:25 Uhr. Also eigentlich nur knapp 5 Tage.
Was tun in diesem relativ kurzen Zeitrahmen? Wollen wir wirklich bis Jökulsárlón?

Ein Lava-Ausläufer des Lavafeldes

Was wir auf jeden Fall vorhatten, war, nach dem Vulkan in Fagradalsfjall zu sehen. Und irgendwo in heißere Wasser legen… Aber was noch alles?
Reiten? Schneemobil?

Beim ersten Treffen haben wir nur die erste + letzte Unterkunft gesichert. Beim zweiten waren wir alle dabei, also konnten wir den Rest besprechen + planen.

Auf jeden Fall wollten wir bis Vík í Mýrdal.

Inselberg in Island, nördlich von Hjörleifshöfði. Name mir nicht bekannt - und darüber die Sonne als heller Fleck

Von Grindavík bis zur Gletscherlagune Jökulsárlón sind es etwa 405 Kilometer, nach diversen Routenplanern. Da liegt Vík ziemlich genau in der Mitte.
Nun sind 200 Kilometer eine gute Strecke, um sie an einem Tag gemütlich, mit Stopps + Pausen, zu schaffen. Auch 300 Kilometer geht da noch einigermaßen. Bei 400 Kilometer werden die Möglichkeiten für Halts und sich Umschauen schon eng. Und das wäre dann die Strecke Vík – Jökulsárlón – Vík gewesen. Und am Golden Circle wollten wir uns auch umsehen…

Deswegen wurde die Gletscherlagune von dieser Reise gestrichen, und es konnte der Rest geplant und -bucht werden: Unterkünfte + Auto

Handgepäck für vier Personen

Am 28. September war es dann soweit. Vor unserem Flug durften wir noch einen Antigen-Test machen, um ganz sicher zu gehen. Auch, weil das eine der Einreisebedingungen von Island war.
Den Test erledigten wir alle am Montag, damit wir unsere elektronische Anmeldung fertig machen konnten.
Am Reisetag bin ich dann morgens mit GMS per Bus zum Hauptbahnhof gefahren. Da war Drummertier gerade am Kaffeeschlürfen und auf uns warten. Zusammen ging es anschließend mit der Regionalbahn zum Fluchhafen. Da habe ich noch kurz mein Kreuzchen für die BR-Wahl gemacht, und danach haben wir uns auf die Suche nach Wixhausen ins T2 begeben.

Dort hat die Rasselbande dann eingecheckt – das war die Aussage des Schaltermitarbeiters zu unserem Grüppchen, die für viel Erheiterung gesorgt hat.

Ab durch die Sicherheitskontrolle.
In Frankfurt lief alles ohne Probleme. Sie haben nochmal meine Stiefel gecheckt, das war’s aber auch. Dann hieß es warten.
Haben wir auch überstanden. ;o)

Sicht auf ein Flugzeug von unserem Flugzeug aus

Als wir schließlich das Flugzeug geentert haben, haben wir erst unsere regulären Plätze eingenommen. Nämlich die Reihe in der Mitte plus einen Gangplatz auf einer Fensterseite. Da allerdings noch so viele Plätze im Flugzeug frei waren, konnten wir uns alle an Fensterplätze setzen.

Das war dann auch mein Programm für die 3½ Stunden Flugzeit.

*GLUBSCH!*

In Island am Flughafen haben wir dann erst das Auto organisiert (nachdem der Zollfreie Einkauf gut genutzt wurde…), dann sind wir direkt die ersten Nahrungsmittel einkaufen gegangen. Danach haben wir unsere erste Unterkunft gesucht.

Von dort gings anschließend zum Vulkan. Bzw. zumindest zum Lavafeld in der Nähe des Parkplatzes 3.

Lavafeld des Vulkans von Fagradalsfjall

Bis dahin haben wir es auf jeden Fall geschafft. Dann waren uns allerdings die Wettergötter nicht ganz gewogen. Denn der Wind war teilweise so stark, dass wir den ersten Berg nicht erklommen haben, sondern umgedreht sind.
Das war zumindest gut für ein Mädel einer anderen Gruppe, denn so haben wir bei der Suche ihrer fortgewehten Mütze geholfen + sie sogar noch gefunden. In der Dämmerung nicht so einfach. Das war die gute Tat des Tages. ;o)

So sind wir in unsere Unterkunft gefahren und haben erstmal was gegessen. Draußen wurde in der Zwischenzeit nicht übel herumgeweht. Wahrscheinlich waren der ganze Wind und das Schneegestöber Auswirkungen der orangenen Wetterwarnung, die an diesem Tag weiter nördlich angesagt war.

Das war der erste Tag.

Große Hummerfigur

Der zweite Tag begann auch trübe und feucht.
Es ging über die 427 und dann die 34 an der Küste entlang. Es gab zu sehen: Regenwolken, einen großen Hummer vor einem geschlossenen Restaurant, Regenbögen, ein Gefängnis… so sah es zumindest aus. (Und wie ich jetzt eben beim virtuellen Fliegen über die Karte feststelle, handelte es sich dabei um Litla-Hraun.)

Blick auf Keldur

In Selfoss sind wir in eine Bäckerei eingekehrt und haben gehaltvolle Stückchen zu uns genommen. Auch habe ich da erste Souvenirs + meine benötigten Briefmarken besorgt. Und weiter ging es jetzt auf der 1, mit einem kleinen Halt beim Urriðafoss und einem Abstecher nach Keldur. Da war auch der letzte Versuch des Regens, uns zu erwischen. Doch wir haben ihn überlistet und uns einfach nochmal 5 Minuten ins Auto gesetzt. Das hat ihn so irritiert, dass er uns die nächsten Tage in Ruhe gelassen hat, wenn wir unterwegs im Freien waren. Ha!

Skógafoss mit Regenbogen

Zu viert sind wir dieses Mal auch zum Seljalandsfoss gefahren. Den hatte ich 2018 ja rechts liegen lassen. War aber durchaus interessant. Und wir waren vor der ganz großen Meute da. Von daher war das erträglich.

Auch zum Skógafoss sind wir und haben da außerdem den Weg nach oben genommen. (Darauf hatte ich 2018 ebenfalls verzichtet.) Hier hatten wir auch einen von vielen Regenbögen der Woche bei schöner Sonne im Skógafoss.

Von dort ging es anschließend als nächstes zu unserer Unterkunft. Da hat sich uns, auf dem Weg zu unserer Hütte + beim darauf folgenden Spaziergang zum Strand, einer der Hofhunde angeschlossen. Er wollte gerne Stöckchen + Steinchen holen. Da hat ignorieren nichts gebracht. :oD

Zum Abendessen ging’s nach Vík in die Nähe der Tankstelle. War lecker.
Als wir wieder zurück bei unserer Hütte waren, war es dunkel und sternenklar. Das haben Wixhausen und GMS genutzt, um mit dem Feldstecher nach den Sternen zu sehen, Drummertier ist auf dem Bett eingedöst und ich konnte die Astrofotofunktion meines Communicators testen. Yes!

Sternenhimmel mit Andromedanebel (?)

An dem Abend war von Polarlichtern nichts zu sehen, trotz sternenklarem Himmel. Mensch kann nicht alles haben.

Drummertier, Wixhausen und GMS bei Fotosession im Freien - Berge im Hintergrund

Am nächsten Morgen haben wir die Hütte wieder geräumt und alles ins Auto geschafft… wohl bis auf die Sachen, die im Kühlschrank gelegen haben. Dort haben wir wohl vergessen, nachzuschauen. *Hand gegen Stirn klatsch*

Für diesen Tag hatten wir uns spontan am Abend vorher entschieden, eine Tour zu einer Eishöhle zu buchen. Also auf nach Vík, zur Tour.

Von dort ging es mit einem GROSSEM Auto zu einer Eishöhle nördlich der 1.
Na gut, momentan ist es eher noch ein Eishöhlchen, da die alte eingestürzt ist. Dennoch war dies ein sehr interessanter Ausflug. Das lag auch an unserem Führer Sven, mit seiner Begleiterin Miss Spice. Ein Original mit aktivem Hund. Coole Sache.Star Wars Höhle unter Hjörleifshöfði

(Wer mehr von unserem Führer sehen möchte, der sollte nach Sveinn Snorri Sighvatsson suchen. Doch Vorsicht! Vielleicht sieht mensch mehr als mensch möchte…*g*)

Anschließend haben wir uns bei Kaffee + Kakao im Schulbus aufgewärmt, und nach einem weiteren Einkauf in Vík ging es erstmal gen Hjörleifshöfði. Nur dieses Mal zur Höhle, bei der wohl auch irgendwas starwarsiges gedreht wurde.

Warnschild vor unberechenbaren Wellen am Strand von Reynisfjara

Hier war auch das einzige Mal, dass ich meine Drohne habe aufsteigen lassen. Sonst war der Wind zu stark. Wir haben es allerdings nicht bis zum Strand geschafft, da der Weg weiter war als gedacht. Stattdessen sind wir nochmal an die Black Sand Beach gefahren, nach Reynisfjara.
Auch die war ein Punkt, den ich 2018 links liegen gelassen habe.
An diesem Strand wird groß vor Sneaker Waves gewarnt, also unberechenbare Wellen, die Leute ins tiefe Wasser mitziehen. Einen Monat später hat es dort wirklich wieder eine Touristin erwischt. Trotz Warnungen. Wir sind aber heil dort weggekommen.

Weil es nun langsam Zeit wurde, haben wir uns zur nächsten Unterkunft aufgemacht. Wieder ein schickes Hüttchen… mit Hot Tub auf der Terrasse. Der wurde von uns denn auch direkt an diesem Abend und am nächsten genutzt. Das war gemütlich. Im warmen Wasser liegen… und die gewünschten Polarlichter sehen.

Sind das da? – Nee. Das ist nur ne Wolke. – Das jetzt vielleicht? – Nee, auch nicht. – DAS bewegt sich jetzt aber! (Tataa!!)

Polarlicht über Hot Tub-Abdeckung

Der Abend wurde feucht-fröhlich, da hier die erste besorgte Flasche aus dem Duty Free-Shop mit besonderem Inhalt geleert wurde. ;o)

Blick auf Hekla

Dafür ging der nächste Tag ruhig + spät los. Ich habe die Zeit vor dem Frühstück direkt für meine Postkarten-Schreibaktion genutzt. 30 Karten schreiben sich halt nicht von jetzt auf gleich. ;o)

Dieser Tag brachte uns nun in den Golden Circle.
Geysir, Strokkur, Gullfoss…mit einem kleinen Abstecher Richtung Þingvellir.Eruption von Strokkur

Abends wollten wir wieder Essen gehen. Direkt in unserer Nachbarschaft waren die Räumlichkeiten des Ingólfsskáli Viking Restaurants, von dem ich über YouTube schon gehört hatte. Das war aber für eine Firmenfeier geschlossen. Eine Dame der Firma meinte bei einem kurzen, witzigen Gespräch, dass wir uns ja auch mit einschleichen könnten. Sie hätten sich durch Corona sowieso schon ewig nicht mehr gesehen.
Vielleicht lag es deshalb auch daran, dass sie mich mit einem Kollegen verwechselt und mir deshalb den Stinkefinger gezeigt hatte. Weswegen wir überhaupt ins Gespräch kamen. Ich hatte es nicht mal registriert… aber das war soo witzig. :oD

Wir haben uns jedoch nicht getraut und sind lieber nach Sellfoss gefahren. Der Abend nach dem Essen war dann nicht ganz so lang und innerlich feucht. Auch gab es dieses Mal keinen Blick auf mögliche Polarlichter von unserem Hot Tub aus. Tja, so isses halt.

Der letzte Tag brachte uns schließlich zum heißen Fluss nach Reykjadalur. Auch hier durfte ich feststellen, was sich in 3 Jahren alles geändert hat.
Ein Kaffeehaus, eine neue Zufahrt, Parkplatz zum Bezahlen, und auch am Fluss oben war der Weg geändert und etwas verlegt worden. Weg von den heißen Dampfstellen.

Schatten von 4 Reisenden

Und ich habe mich nicht getraut, mich ins heiße oder warme Wasser zu legen. Mir war zu kalt. Aber GMS + Wixhausen haben sich todesmutig in die warmen Fluten gestürzt. ;o)
(Das Drummertier ist unterwegs umgedreht.)

Danach musste GMS noch etwas besorgen, was uns zu einem Abstecher in ein Einkaufszentrum nach Reykjavík brachte. (Es war ungewohnt, so viele Menschen auf einem Haufen + dann noch zum großen Teil maskenlos zu sehen. Inzwischen wird das sicher wieder anders aussehen…)

Blick auf Þingvellir

Als letzten Punkt gab es nochmal Schwefeldüfte und bunte Erde satt – in/bei Krýsuvík – bevor wir zu unserer letzten Unterkunft fuhren. Hier ging es nochmal Burger essen, bevor wir früh zu Bett gingen.

Um 4 Uhr war Frühstück… und das war es.

Anzeigentafel zum Flug nach Frankfurt mit Flug-Nr. FI520 um 07:25 Uhr bei Gate C21

Auto zurückbringen. Einchecken. Beim Security Check die Reste meiner Zahncreme loswerden, weil der Kontrolleur in Island bemerkt hat, dass es sich um eine fast leere 150 ml-Tube handelte. Na gut – zumindest von Deutschland nach Island hatte ich es geschafft, sie zu schmuggeln. Und zu Hause habe ich ja noch Zahncreme.
Dafür waren die Stiefel egal.
Aufs Boarden warten. Ab ins volle Flugzeug. Dieses Mal keine Plätze zum Wechseln. Von daher keinen Fensterplatz. Daher auf dem Rückweg Musik vom Flugzeugprogramm gehört. Natürlich was Isländisches: MAMMÚT.

In Frankfurt dann noch von einer Kollegin vom Drummertier abgeholt und bis nach Hanau gefahren worden.

Karte des geplanten Fluges mit Standort des Flugzeugs kurz vor Schottland

Und DAS war der Kurztrip dieses Jahr nach Island.

Die Fotos haben wir schon ausgetauscht.

Zu Weihnachten habe ich mit Fotos von mir einen Kalender für meinen VnvO, für Timon + für die Familie meiner Schwester gebaut.

Irgendwann in der nächsten Zeit werde ich noch ein bis vielleicht zwei Fotobücher bauen.
Mal sehen, wie die werden.

Vielleicht poste ich hier ja auch nächstes Jahr pro Monat ein Kalenderblatt des Kalenders? Das wäre ja auch mal was.

Ich wünsche Euch ein besseres Jahr 2022, als es 2021 war, im Großen und Ganzen.

Blick auf Berge nördlich von Reykjavík

Kultur…

Mineralien im Museum

Als erstes die versprochene Info zu meinem PCR-Test:

Negativ!

Ich muss sagen, alles andere hätte mich auch verwundert – zumindest ein wenig.

Interessant ist ja, dass laut dem Zertifikat der Test wohl schon am Montag um 19:25 Uhr ausgewertet war. Wäre er dann auch schon abrufbereit gewesen? Hm…

Weihnachtsmarkttasse des Weihnachtsmarktes Darmstadt vom Jahr 2018Da ich mit einer späteren Auswertung gerechnet hatte, habe ich zumindest erst Dienstag früh interessehalber mal nachgesehen. Da hatte ich mich aber mit ein paar Freunden – GMS + Wixhausen – zum Frühstücken verabredet. Denn ohne Test kein Arbeiten… Allerdings habe ich, als ich festgestellt habe, dass das Ergebnis feststeht, dann direkt noch die Mail an meine Firma geschrieben, in der ich das Testergebnis + meine Buchung mit dem Preis für den Test direkt angehängt habe. Geht es also am Freitag wieder normal zum Flughafen.

Die überraschende Freizeit wurde dann allerdings kulturell genutzt. Denn wir haben uns nach dem Frühstücken mit einer Art Shuttle (oder darmstädtischen Uber) nach Darmstadt chauffieren lassen.

Ursprünglich wollten wir in den Gothic-Laden, in dem wir uns vor unserem ersten WGT-Besuch mal ein wenig ausstaffiert hatten. Der befand sich damals im Hinterraum eines Spieleladens.

Allerdings gab es ihn nicht mehr – also den Gothic-Laden. Haben wir uns also ein wenig im Spieleladen umgesehen. Hmm… hätten sie einen D&D 5-Spielleiterschirm gehabt, hätte ich vielleicht was gekauft. So blieb es beim Ein-wenig-Umsehen.

Schmuckstück in OrchideenformDann sind wir weiter Richtung Innenstadt und ein wenig über den bereits aufgebauten Weihnachtsmarkt gebummelt – einen ersten Glühwein bzw. Kinderpunsch inclusive.

Und dann ging’s ins Museum.

Genauer: Ins Hessische Landesmuseum in Darmstadt

Ich kann gar nicht genau sagen, wann ich das letzte Mal in einem Museum war – abgesehen vom Hessenpark, dem Museumsdorf von Hessen in Neu-Anspach. Denn da war ich mit meiner Familie ja im Sommer das letzte Mal.
Ich glaube, dass letzte Mal Museum, also so richtig Museum, war dann wahrscheinlich vor… Jahren das Senckenberg-Museum.
Also lange her.

Da kann ein wenig Kultur nun nicht schaden. Zumal dann die spontane freie Zeit wenigstens sinnvoll genutzt wurde. ;o)

Schmuckstück in BlumenformWir haben angefangen im Keller, bei den alten Ägyptern, sind dann nach dem Keller erstmal bis ganz nach oben und haben uns anschließend runtergearbeitet. Alles war momentan nicht zu besichtigen, doch haben wir genug zu sehen gehabt. Ein paar Sachen verteile ich hier auch mal im Beitrag, die mir besonders gefallen haben. Bzw. von denen ich dann auch mal das ein oder andere Foto gemacht habe. Wenn ich jetzt gerade nochmal so auf den Orientierungsplan vom Museum schaue, glaube ich, dass wir die Gemäldegalerie total ausgelassen haben. Denn Bilder haben wir nicht wirklich angesehen. Dafür Knochen, Steine, Tiere, Schmuck, Waffen…

Dieses Luntenschloss-Revolvergewehr finde ich ja besonders interessant. Das ist aus der ersten Hälfte des Siebzehnten Jahrhunderts. Das bedeutet vor 1650, wenn ich richtig aufgepasst habe mit der Zuteilung der Jahreszahlen. ;o)
Das die da sowas schon gebaut haben, was anscheinend sogar funktioniert hat… Auch wenn es sich damals noch nicht so wirklich durchgesetzt hat, wie mir scheint. Sonst hätte ich es da nicht zum ersten Mal gesehen.

3 Schusswaffen aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts

Da sieht mensch mal wieder, wozu so ein Museumsbesuch doch alles gut ist. *zwinker*

Nachdem wir dann also soweit von oben nach unten alles im Groben durch hatten, sind wir nochmal alle aufs Töpfchen, wie sich das gehört, und dann weitergeritten. ;o)

2 Schnabeltiere im Australien-DioramaNämlich zur Weihnachtsmarkt-Runde 2.

Dieses Mal mit kleiner Essensaufnahme und Glühwein- und Kinderpunschzufuhr Nummer 2.

Das war es dann mit Darmstadt.

Wir haben uns danach wieder zurück chauffieren lassen, noch ein wenig zusammengesessen und anschließend ging es wieder nach Hause.

Ich denke, am meisten Spaß hatten wir bei den lieben Tierchen, als wir mit einem Museumswärter (?) ins Gespräch kamen. Beziehungsweise er hatte uns ein-zwei Fragen zu den ausgestellten Tieren gestellt, die wir beantworten konnten. Auch wenn diese nur die nach den Namen der Tiere war. Er meinte zumindest, er wäre beeindruckt. Ha! ;o)

Mal schauen, wann es mich nun in der Zukunft wieder in ein Museum verschlägt. Zufällig wohl eher nicht, dieses muss schon aktiv geplant und durchgeführt werden.

Welche Museen schaut ihr euch so an?

Schmuckstück mit Frau

 

Ein Jahr…

Ein analoges rundes Ziffernblatt, bei dem die Zeiger auf 12 Uhr 51 stehen - und 31 Sekunden.

Tja.

C19 hat uns noch voll im Griff.
Und nein, es ist nicht Variante 19, sondern 2019 gefunden/entdeckt/entsprungen/was-auch-immer worden.

Was hat sich denn bei mir so in diesem Jahr getan?
Mal schauen.

Ich war um einiges weniger am Flughafen.
Das ist schonmal gut.

Alleine letztes Jahr April und Mai, als die Kurzarbeit bei uns losging, war ich ganze 2 Tage am Flughafen, auch bedingt durch Urlaub. Dies steigerte sich langsam wieder. Diesen Monat komme ich nun auf fast 151 Stunden. Mit 12 Tagen Urlaub dabei. Und alleine das sind ja schon gut 91 Stunden. Mal sehen, wie sich das noch weiter entwickeln wird. Die Kurzarbeit wurde zumindest bis Ende des Jahres verlängert.
Ist mir recht. Solange ich so über die Runden komme. Aber die Grundlohnvoraussetzungen sind halt inzwischen ganz andere.
19,01 € im Gegensatz zu 7,59 €…

Was habe ich mit meiner freien Zeit getan?

Bunte Schallplatten. eine in Grün, eine bräunlich, eine weiß und zwei in BlauIch habe viel Musik entdeckt.

Von Mexico mit The Warning, über Norwegen mit Aurora (und auch Heilung) und den Niederlanden mit der Band Gold nach Island mit MAMMÚT. Sólstafir und Kælan Mikla + Björk kannte ich da ja schon. Sigur Rós gehört auch noch dazu. Nach Island und zu den näher in Augenschein genommenen Gruppen.

Für die Musik habe ich mich bei Patreon angemeldet. Um eine kleine Unterstützung zu leisten. Als erstes für Kælan Mikla, jetzt seit einem Jahr. Dann auch für The Warning und seit dem ersten April ist Coppelius nun auch dort zu finden. Und ich bin dabei.

Für die erste Online-Con letztes Jahr (oder die zweite?) zu Ostern, die CONspiracy, hatte ich für eine Verlosungsaktion an die KunstNotHilfe etwas gespendet.
Und weil ich das wichtig fand und im Gegensatz zu mir als Lohnempfänger – und sei es auch „nur“ des Kurzarbeitslohns – viele Künstler ja gar nichts bekommen, habe ich da eine Daueraktion draus gemacht. Wäre vielleicht geschickter gewesen, ich hätte mich dafür dort richtig registriert. Dann könnte ich den Betrag vielleicht mal ändern, wenn nötig. Vielleicht geht das jetzt ja noch. Dann sollte ich dies mal tun. Muss ich schauen.

Zumindest in meinem Blog habe ich immer wieder mal etwas geschrieben. Meine Geschichte im Kopf – an der war ich schon länger nicht mehr dran. Der letzte Eintrag ist vom 19.12.2019.
Zumindest

habe ich das Notizbuch davon für eine kleine Geschichtsideenotiz genutzt, jetzt im Februar. Na ja, das Notizbuch wird ja nicht schlecht – und die Geschichte ist immer noch im Hinterkopf. Von daher – irgendwann geht es weiter. Das weiß ich.
Wahrscheinlich mit einer Überarbeitung/Anpassung der Namen.
Das vermute ich. ;o)

Lange Haare mit SchneeflockenIch habe mir eine Drohne gekauft. Und bin noch nicht einmal mit ihr geflogen. Weil sie nicht so anschlusskompatibel mit meinem Communicator ist.
*Augen roll*

Dabei wollte ich sie ja auch mal dafür nutzen, meine Nichte auf dem Pferd zu filmen.
Das war auch dieses Jahr öfters. Bedingt durch mehr freie Tage, habe ich öfters Pferdeshuttle für meine Nichte gemacht, wenn meine Schwester nicht konnte. Dort dann ein wenig Pferdepflege oder Äpfel sammeln, und dann mit Nichte + Pferd eine kleine Runde drehen + dabei unterhalten.
Schön.

Ich habe seit Ewigkeiten mal wieder auf einem Motorrad gesessen. Das Vorwärtsfahren ging ja auch soweit. Das Problem war das Rückwärtsrollen lassen… Ja, DAS war auch etwas in diesem letzten Jahr.
Mein Motorrad-UM-fall…
War ja nicht mein erster. Meine Virago habe ich ein paar Mal hingelegt. Doch irgendwie hat das damals besser geklappt. Tja.

Irgendwie habe ich das Gefühl, 100% in Ordnung ist mein Bein immer noch nicht.

Ich wurde von meinen Freunden (dem Balkonbauer, der GMS + dem Kaffeemaschinenmelker) im Doppelkopfspielen angelernt. Und das haben wir inzwischen einige Runden getan. Ansonsten waren die persönlichen Kontakte eher reduziert, auch zu Drachenechse + Fuchs. Es gab welche, aber eher selten. Sogar mit meinen Eltern hier habe ich hauptsächlich telefoniert. Aber das inzwischen fast täglich.
Vorher habe ich mich vielleicht so alle 1-2 Wochen gemeldet. Und jetzt…
Gut, wenn wir uns richtig gesehen haben, habe ich natürlich nicht angerufen. Ansonsten vielleicht maximal 2 oder 3 Mal nicht, wegen Ausnahmen. (Zum Beispiel eine Motorradtour an den Edersee.) Doch sonst…

Innenraum eines Transporters mit Speermüll und GerümpelIm November habe ich es, mit Hilfe der drei oben erwähnten (GMS, KMM + BB ^^) geschafft, eeeendlich meine Couchüberreste zu entsorgen. Und einiges andere auch.

Seitdem haben sich 1-2 Punkte zum Besseren geändert, andere müssen noch. Gerade diese Woche habe ich mich wieder ein wenig um mein(e) Papierstapel gekümmert + auf Ordner verteilt. Und dem Altpapier und der Shreddertasche. Da saß ich tatsächlich den ganzen Tag dran. Von vielleicht 9 (?) bis abends 8, oder so. (Ich habe nicht Buch geführt.) Aber alles habe ich noch nicht geschafft. 2 Stapelchen müssten noch in die entsprechenden Ordner – und dann darf ich mich noch um die Steuer kümmern. Weil für letztes Jahr MUSS ich ja.
Nun – zumindest habe ich schon Post für meine elektronische Registrierung bekommen. Sollte ich dann nur auch mal machen.

Kunst im Garten 0 3 unterschiedlich große, metallene WürfelumrissformenEs ging – logischerweise – NICHT nach Schottland und der Isle of Skye. Und auch dieses Jahr wird es eher nix mit Wegfahren. Die Drehleierkurse für Herbst + Frühjahr sind auch ausgefallen. Menno.
Pimpen lassen habe ich sie auch noch nicht. Das versuche ich dann mit einem Besuch bei meinem VnvO zu kombinieren. Wenn ich mal wieder da runter fahre. Letztes Jahr haben wir uns ja dann in Haßfurt getroffen. Das war auch schön.

Damit hätte ich fast alles geschafft.

Ich habe (für mich) neue Spiele gespielt: Subnautica, Endzone und jetzt seit ein paar Tagen Dorfromantik. Entspanntes Karten aneinanderlegen + Landschaften vergrößern…

Ach. Ich habe ja im Bereich „Bands“ ganz Japan vergessen. Band-Maid! Rockige Japanerinnen in Hausmädchen-Kostümen. Cool. Leider sind meine Restjapanisch-Kenntnisse zu spärlich, um den Posts ohne Übersetzungen folgen zu können. Doch ich musste feststellen: Wenn ich öfters wieder Hiragana + Katagana-Zeichen sehe, kommt die Erinnerung, wie welches Zeichen ausgesprochen wird, langsam wieder. Und heute, an diesem Vorschreibetag – also tatsächlich heute ^^ – habe ich eine Bemerkung von GMS umgesetzt und in meinem Communicator die Japanischen Schriftzeichen hinzugefügt. Und weil ich gerade dabei war auch die isländischen. (Auch wenn es anders herum war.)

Landschaft, blasses Grün, leichte Erhebung, im Hintergrund schneebedeckte Erhöhungen
Ach ja, Island.

Da füllt sich seit 2 Wochen ein Tal mit Lava und ich kann nicht hin. :o/

Nun, dafür folge ich dem Reykjavík Grapevine jetzt. Das ist eine Zeitung / Nachrichten-Portal mit Meldungen zu und über Island auf Englisch. Und da habe ich mir quasi ein Abo für 2 Personen geleistet. Doch bisher habe ich noch keine zweite Person dafür gefunden. Nun gut.

Ich bin ja letztes Jahr auch bei Instagram aufgeschlagen. Darüber habe ich ebenfalls schon geschrieben. Und ich durfte inzwischen feststellen, dass ich über den Communicator + Browser dort auch Fotos hochladen kann.
Sicher, mit App ging es wohl noch besser und schneller… doch dazu bräuchten sie ja meine Nummer für die App, von daher: Nope.

Und als Abschluss jetzt noch… der Verlust eines Freundes. Auch das fiel ja in dieses „tolle“ Jahr.

Also wirklich ein kunterbuntes Allerlei.

Wie Ostereier.

Dann mal viel Spaß beim Suchen die Tage.

Frohe Ostereiersuche!

Ein Sechser-Eierkarton, mit 4 weißen und 2 braunen Eiern. Dazu folgender Text: Ääääh... Moment. Ich glaube, da hat der Osterhase was vergessen...  FROHE OSTERN !!  Ich hoffe, Ihr bekommt buntere Eier als ich. ;o)  dê Bärnd ^^

Welches Schwein… Motorradl soll’s denn sein?

Ich glaube, das Thema Motorrad hatte ich noch nicht. Gut, bis auf die letzten beiden aktuellen Beiträge. Aber davor halt noch nicht, denke ich. Weil es lange auch kein Thema mehr für mich war.

Als kleiner Junge fand ich Motorräder natürlich (?) toll. Ich weiß noch, dass ich von einer Maschine ganz begeistert war. Auch wenn ich jetzt keine Ahnung mehr habe, was für eine das gewesen sein könnte. Alter + Gedächtnis und so. Vor allem, wenn es über 40 Jahre her ist.

Ich dachte auf jeden Fall, dass ich auch mal einen Motorradführerschein machen will/werde. Noch weit vor meinem 18. Geburtstag war ich der Meinung, ich mache ihn zusammen mit meinem Autoführerschein.

Als es dann soweit war mit dem Führerschein machen, war ich jedoch der Meinung ‚ach nee, mir reicht es, mich erst Mal nur mit dem Auto zu beschäftigen. Da habe ich genug zu tun.‘ Also machte ich nur den Autoführerschein, in aller Ruhe, ohne Eile… und beim ersten Versuch.

3 Jahre später sprach mich ein damaliger Freund vom Judo an und fragte, ob ich nicht auch mit den Motorradführerschein machen wollte. Da dachte ich mir ‚wenn nicht jetzt, dann nie mehr.‘ und ich sagte ja.

So kam ich zu meinem Motorradführerschein.

Ok, nicht ganz so einfach. Ich musste schon was dafür tun, wieder lernen und so (ein bisschen). Und fahren lernen… (ein bisschen mehr)
(Und in der ersten Theoriestunde meinen großen Schwarm für lange Zeit treffen… doch das ist ’ne andere Geschichte.)

Ich machte also meinen Motorradführerschein. Am 15.05.1992.

Und dann kaufte ich mir ein Motorrad.

Ein weißer Roller, eine helle und eine blau Virago Motorräder) hintereinander geparkt.

Die hinterste ist meine.

Klingt auch einfach.
Wie „Ich kaufe mir ein Buch.“
Aber da musste ich doch etwas mehr überlegen. Was will ich fahren? Wie viel will/kann ich ausgeben? WIE will ich fahren?

Es wurde dann eine neue Virago. Eine Yamaha XV 535. Erst mit 17 KW – weil Füherschein (damals) 1a – später offen dann mit 34 KW (=46 PS). Ein Chopper.

Etwas zum gemütlicheren Fahren, und mit Kardan. Ich weiß jetzt nicht mehr, ob ich sie mir ’92 schon oder erst ’93 gekauft habe. Doch als ich sie hatte, bin ich sie fleißig gefahren. (Und ich denke, es war doch schon 1992.)

Bis ich sie mal zu schnell im Graben geparkt hatte.
(Das hatte ich tatsächlich bereits erwähnt. Und warum. Und zwar HIER.)
Da ließ es etwas nach, die Freude am Fahren. Außerdem dauerte es halt einige Zeit, bis das neue Rad da war.

Als ich dann 2001 nach Rottweil bin, habe ich sie verkauft. Leider weiß ich nicht mehr, für wieviel. Noch weiß ich, wie viele Kilometer sie da hatte.

Das nächste Mal Motorrad gefahren bin ich dann 2008. Zum Geburtstag von meinem VnvO nach Freiburg. Mein altes Auto fand ich damals etwas… ich weiß nicht.
Ich fand es besser, GMS zu fragen, ob sie noch ihr Motorrad hat + sie es mir leihen könnte. Hatte sie + tat sie. Und ich fuhr damit nach Freiburg und zurück.

Ein etwas anderes Fahrgefühl als auf meiner Virago, aber bei dieser Fahrt zum Geburtstag hatte alles super geklappt.

Und dann kam der September dieses Jahres.

Ich hatte ja vor ein paar Jahren tatsächlich wieder Mal mit dem Gedanken an ein Motorrad gespielt. Doch diesen Gedanken dann erstmal wieder zurückgestellt. Es war nicht so wichtig.

Für die Tour jetzt war es eine recht schnelle Entscheidung. Der Heilprozess brauchte da einiges länger.

Und tatsächlich – direkt danach, nach meinem Umfall, so am Donnerstag oder Mittwoch Abend, da dachte ich ‚Gut. Das Thema Motorrad hat sich dann wohl doch für mich erledigt.‘

Je besser es – bzw. ich – dann wieder lief, umso mehr machten sich wieder Motorrad-Gedanken breit.
GMS hatte ihre Leihmaschine auch umfallen lassen. Körperlich besser als ich – von der Maschine her teurer. Da sie aber bei der Fahrt fast die ganze Zeit Herzchen in den Augen hatte und sowieso fragen wollte, wie viel sie kosten würde, so gebraucht als Vorführmaschine… hat sie sie gekauft. Und dadurch Reparaturkosten gespart. ;o)

Diese Maschine hätte ich mir noch nicht leisten können. Doch habe ich entdeckt, dass der Händler online auch gebrauchte Maschinen hat. So genau hatte ich mich nicht umgesehen, damals vor Ort, als ich nach einer Mietmaschine geschaut habe.
Aber online ist das ja kein Problem.

Also habe ich mich online umgesehen.

1995 ist der Händler zu seinem jetzigen Standort umgezogen. Bei der Eröffnung konnte mensch auch Maschinen Probe fahren. Das hab‘ ich direkt auch mal gemacht.
Ich hatte eine Enduro ausprobiert – die mochte ich nicht. Und ich glaube auch eine XJ 600 Diversion. Da bin ich mir nicht mehr sicher. Aber definitiv hatte ich eine ganz neue XJ 900 getestet. Mit 14 Kilometern oder so aufm Tacho. Die fand ich toll. Höher und etwas anders als meine Virago, aber klasse.
Und um einiges teurer.

Jetzt beim online umsehen bin ich ganz unten bei den Sporttourern auf eine gestoßen. Erstzulassung Mai 1998 – aber nur 18.188 km auf dem Tacho. Für 2.980. Ein Preis, den sogar ICH mir leisten könnte. Und ich fand die damals schon toll. Das einzige Manko an der Maschine jetzt: Sie ist… rot!

Mit roten motorisierten Fahrzeugen habe ich bisher nicht so viel Glück gehabt. 2 rote Autos fühlten sich von Leitplanken angezogen. Und die rote gemietete Maschine habe ich auf mich fallen lassen.
(Ich habe echt vor der Tour gedacht, ob die Farbwahl vielleicht etwas mutig war.)

Ich habe mich dann noch ein wenig im Netz umgesehen, und abends, bei einem Treffen in der Art Bar in Frankfurt mit meinen Tourfreunden + ein paar anderen mehr, war das Thema Motorrad dann eine ganze Zeitlang Gesprächsthema. Das ging so weit, dass wir GMS’s Ex-Mann auch fast wieder soweit gebracht haben, es mal wieder zu versuchen.

Ich habe mich dann in diversen Online-Märkten erst Mal nach gebrauchten XJ 900 Diversions umgesehen.

Allerdings: Bevor ich mir wieder eine Maschine zulege, brauche ich eine Garage oder einen Platz zum Unterstellen. Das war auch ein Grund, weswegen ich mir damals die Garage gemietet hatte. Denn ich will sie nicht mehr auf der Straße stehen lassen. Was ich hier auch gar nicht so könnte. Vor einer Unterstellmöglichkeit kein Motorrad.
Aber für den Fall… kann ich mich ja umschauen und überlegen, was ich will.

Auf der Rückfahrt vom Taunus sind wir ein Stück Autobahn gefahren. Dabei haben wir auch mal ein wenig Stoff gegeben, sozusagen. GMS wollte mal sehen, was so geht. Und auch ich war mal ein wenig neugierig. So bin ich auf jeden Fall bis 170 km/h gekommen, und weiß, dass da noch einiges mehr drinnen war. Doch auf der Maschine selbst habe ich das kaum gespürt. Durch die andere Sitzhaltung und die kleine Scheibe vorne. Auf meiner Virago hatte ich bei 130 schon das Gefühl, mich bläst’s gleich runter. Da aufrechter Sitz und keine Scheibe. So hatte ich immer das volle Gefühl vom Spiel der Elemente. ;o)

In den bald 2 Wochen, seitdem ich angefangen habe, zum ersten Mal wieder rumzustöbern, hatte ich genug Zeit, mir den ein oder auch anderen Gedanken zu machen.

Als erstes war ich blickverliebt in 1-2 XJ 900, die es gebraucht in meiner Lieblingsfarbe GRÜN gab. Dann habe ich weiter nachgedacht.

Die Tracer 900 hatte wohl so 116 PS. Fast 3 Mal soviel wie meine Virago.
Und ja, der Anzug war beim Gas geben ein etwas anderer als bei meinem alten motorisierten Pferd. (Etwas, was ich eigentlich nicht wirklich brauche…)

Außerdem war der Sitz der Tracer höher. Auch ich kam im Stand nur mit dem Ballen und Zehen auf den Boden. Vielleicht auch ein Grund für meinen Plumps. Meine Virago habe ich damals auch ein paar Mal gelegt, aber immer nur mit Kratzern an der Maschine. Weil ich tiefer saß?

Ich weiß nicht mehr, wie gut ich bei der XJ 900 auf den Boden kam. Wenn ich jetzt so nachforsche, komme ich bei der Tracer 900 auf 850 mm Sitzhöhe, bei der XJ 900 auf 790 mm – und bei der Virago auf 700 mm. Oder laut einer anderen Quelle auf 686 mm. So sitzt mensch auf der Virago logischerweise am tiefsten. Auf der XJ 900 zumindest etwas tiefer als auf der Tracer. Doch wie viel macht das aus?

Auch in den Leergewichten sind Unterschiede.
Tracer = 214 kg, XJ 900 = 276 kg, Virago so 182 kg

Wobei ich bei dem Gewicht für die XJ 900 ab 1994 ein wenig zweifele. Von 1982-1994 lag das Gewicht immer so bei 242 kg. Wieso sollte eine Änderung da 30 kg mehr ausmachen? Hat sie Goldbarren eingebaut bekommen?!

Doch selbst mit 240 kg hältst du eine Maschine nicht so einfach vom Kippen ab – wenn sie einmal kippt. Das geht schon mit den 190 kg der Virago nicht mehr. Zumindest ICH nicht – solange ich kein Krafttraining mache. Und ich habe es vor über 20 Jahren versucht. (Sie nicht kippen zu lassen, nicht Krafttraining…)
Aufheben ist dann wieder was anderes.
Da sitzt mensch ja dann auch nicht drauf. Nicht mehr. ;o)

Ich denke, es ist egal, welches große Motorrad du hast. Stehst du und es kommt ins Kippen, bleibt meist nur fallen lassen. Ab einem gewissen Gewicht hältst du keine Maschine mehr, die du zwischen den Beinen hast. Dann kommt es drauf an, wie du sie fallen lässt – und worauf. Auf’s Knie wäre z.B. schlecht. ;o)

Es gibt ein GIF, bei der einer Frau ein Motorrad entgegenfällt und sie umschmeißt. Sieht vielleicht witzig aus. Doch ich kann mir nicht vorstellen, dass dies ohne Brüche ausging.
Nicht mehr ganz so witzig.

Was für eine Maschine hätte ich denn jetzt gerne?
Was soll es sein?

Die Tracer zu fahren war ok. Doch zumindest habe ich mich nicht schockverliebt in sie, so wie GMS in ihre Tiger.

Stattdessen dachte ich ja dann an eine XJ 900 Diversion. Doch dann kam die Erinnerung an mein altes Motorross durch…und ich tendierte wieder zu einer Virago.

Und jetzt?

Weiß ich es gerade nicht mehr. Diversion oder Virago…
Beide Kardanantrieb – aber die Diversion mit fast 10 Liter größerem Tank. Also statt 200 Kilometer weit mit einer Tankfüllung gut um die 400 Kilometer weit kommen. Schon ein Unterschied.

Wahrscheinlich muss ich einfach ein paar Maschinen anschauen und testen, wenn es soweit ist.

Denn erstens habe ich ja eh noch keine Garage – und zweitens bin ich noch nicht wieder ganz fit. Von daher… *schulterzuck* eigentlich alles vergebene Denkliebesmüh.

Fahr ich also erstmal wieder mit Flip durch die Gegend – oder humple mich durch. Wobei das Humpeln schon wirklich viel besser geworden ist. Erst bei längeren Strecken macht es sich bemerkbar – oder bei Steigungen.

In diesem Sinne – Ihr werdet Neues zu gegebener Zeit erfahren. ;o)