Urlaub vorbei – wieder mal

Die letzten Stunden meines Urlaubs laufen. Morgen früh darf ich wieder raus und ran.
Yay…

Nun ja.

Was habe ich denn in den paar Tagen alles angestellt – wenn ich schon nicht weggefahren bin?

Angefangen hat mein Urlaub letzte Woche mit einem Konzert im Bett.
Denn Coppelius haben ihre „Bühnenabstinenzverweigerungskonzertreise“ am 7.11. gestartet und waren dann am 8.11. im ‚Das Bett‘ in Frankfurt – mit der Gruppe „Smeltz“ als Vorgruppe. Wie sie sich selbst bezeichneten: „die wienerisch’ste Band Frankfurts“.
Ich habe hier auch nur ein Foto mit zwei Leuten von Smeltz, dass ich gemacht habe, weil ich zu Recht dachte, dass der Sänger von Smeltz auch bei „Die Kammer“ mitmacht.
Das hat er im Laufe der 45 Minuten denn auch selbst bestätigt.

Von Coppelius habe ich kein Foto gemacht – da habe ich das Konzert so genossen.
Vielleicht gibt es ja eines Ende des Monats – wenn eine Freundin aus München mit mir nochmal zu deren Konzert in München gehen.

Samstags bin ich abends mit meinem Kollegen erstmal in Niederissigheim zur „Magic Monday Show“ gegangen, die dort einen Auftritt hatten, für den mein Kollege zwei Karten gewonnen hatte.
Das war tatsächlich ganz spaßig.

Anschließend ging es dann noch zum Geburtstags-Sit-In der Großmaschinenschubserin, deren Geburtstag ich tatsächlich verpasst habe. Schande!
Da sie doch nicht in Urlaub weg war, hat sie gefeiert – und da bin ich noch zum Schluss dazu gekommen. War gemütlich.

Sonntags war tatsächlich mal wieder Spieleabend bei Fuchs und Drachenechse – zusammen mit einem Bruder von Drachenechse. Wie der feststellen musste, hatte er die Motivation von Fuchs, etwas zu Kochen, unterschätzt. Wir saßen gut gefüllt am Spieltisch. :oD

Montags habe ich dann meine Leier zu ihrem Papa, bzw. Erbauer gebracht. Denn beim Kurs jetzt Anfang des Monats in Bad Homburg hatte ich auf einmal die Kurbel in der Hand. Es hatte sich wohl schon angekündigt und ein Dozent hatte im März schon gesagt, da müsste mal nach gesehen werden – doch ich Dödel war der Meinung, dass es für mich schon reicht. Tja. Irgendwann halt nicht mehr.
Zum Glück gab es noch das Schmuckstück unseres Organisators – da konnte ich mit der zumindest spielen.
Und jetzt ist sie in Frankfurt und bekommt eine neue Achse – und ist danach hoffentlich wieder wie neu.
Immerhin hatte ich sie im September vor der Bal-Folk-Session mal ordentlich abgestaubt. So fand der Bauer sie dann gut gepflegt. Und das mit über 50… also die Leier jetzt. ;o)

Mittwochs habe ich mich dann mit dem Freund aus Wixhausen in Langen getroffen – zu einem kleinen Umtrunk und etwas zu essen. Der Umtrunk sollte erst in Hanau sein, weil aber da jemand abgesagt hatte, dachte ich mir ‚warum soll er immer hierher fahren – geht doch auch mal andersrum‘. Zum Schluss habe ich ihm dann noch meine überzählige Warnweste gegeben, damit er im Dunkeln nicht schwarzgekleidet mit dem Fahrrad nach Wixhausen zurückfahren muss. Die war eh zu viel – da ich im Auto schon 5 Warnwesten habe und ich mit dem Auto noch einen dazu bekommen habe. :oD

Die Woche habe ich mir dann auch mal wieder bei Steam ein paar Spiele gekauft, mit denen ich mich die Tage ein wenig beschäftigt habe. Um es mal so zu sagen. ^^

Auch wenn ich „Graveyard Keeper“ ziemlich… zäh finde. Viel Gelaufe, nichts (oder kaum etwas) erklärt… und alles selbst rauszufinden… Dennoch habe ich da inzwischen, lt. Steam, schon 29 Stunden mit zugebracht. Mehr als mit dem zweiten Spiel. „Foundation“ habe ich bisher nur mal angespielt. Gerade mal 116 Minuten…

Damit komme ich langsam zum Ende meines Urlaubs…

Freitags abends habe ich seit Ewigkeiten mal wieder etwas länger telefoniert – mit der Freundin in München, mit der es dann in zwei Wochen zu Coppelius geht.
Dabei hat mein Katzenmonsterchen einen neuen Karton für sich entdeckt, in den sie UNBEDINGT rein musste. Vorhin lag sie da auch wieder drinnen. :oD

Gestern war der Dreieich-Con.
Banane wollte da ursprünglich eine „Ratten“-Spielrunde leiten. Allerdings wurde sein Eintragungszettel von der Organisation zu den Kindern gehängt – so hat sich niemand dafür eingetragen. Drachenechse und ich hatten extra nochmal nachgefragt und dachten dann, dass die Gruppe schon voll gewesen wäre und haben uns dann zusammen für die letzten 2 Plätze einer Goblin-Spielrunde eingetragen.
Die war geschickter weise direkt neben dem Tisch von Banane – und wurde von einem 13jährigem geleitet. Macht Rollenspiel, seit er 6 (!) ist und leitet seit einem Jahr – und das war seine erste Con-Runde UND sein eigenes System.
So schade es war, dass es nicht mit der Rattenrunde geklappt hat – als Goblins hatten wir auch unseren Spaß. Wie sich herausgestellt hat, sind zumindest 3 der Mitspieler auch nur auf dieses Runde ausgewichen – weil sie die Ratten-Runde auch nicht gefunden haben, die sie eigentlich spielen wollten.
Nun – Banane hat es nicht so schwergenommen – er musste nicht leiten und ist trotzdem umsonst reingekommen.

Nach der Runde haben wir uns dann umgesehen – ich habe 2 alte Bekannte getroffen und ein gemeinsamer alter Kumpel mit Sohn war auch da… Hatten wir was zu Quatschen, was zum Gucken… und dann zum Schluss auch was zum Einkaufen.
Hier mal meine Beute…

Und heute war dann der Geburtstags-Brunch dieses gemeinsamen Kumpels. Zu seinem 50.sten!
Ja – das Essen war gut. Aber andererseits… Ich saß bei ein paar alten Bekannten, mit denen mich aber nicht mehr sehr viel verbindet. Und so fand ich diese Feier eher… hm.

Nun ja.
Jetzt ist er also rum, mein Urlaub.

Zum Glück habe ich nun nur zwei Tage Frühschicht. Da kann ich langsam wieder reinkommen – und mich danach direkt wieder erholen von. ^^
Zum Ende der Woche geht dann wieder meine nächster Nachtschichtblock los.
Mal sehen, wie ich den überstehen werde – und mit was ich mich in diesem beschäftigen werde.

Vielleicht lest ihr ja da wieder was von mir, falls mich die Muse an den Haaren packt.
Muss sie nur gut zupacken, meine Haare sind recht kurz.

 

WGT 2019

So. Mein Urlaub ist rum, dann wird es jetzt mal Zeit für meinen WGT-Bericht. Das ist ja auch schon wieder ’ne Woche her. Wie die Zeit vergeht…

Nun, dann will ich mal.

Als erstes: Die Karten dieses Jahr waren sehr schön. Zum Glück wurde nur unten die Nummer abgeschnitten. Nachdem das geklärt wäre – los geht’s.

Wie üblich sind wir Donnerstag schon angefahren. Diese Mal am Steuer: Unsere GMS (Großmaschinenschubserin). Losgefahren sind wir um 11:30 Uhr – da waren wir so gegen/kurz nach 5. Nach einem Stau und dessen Umfahrung auf der A9 – und einem Päuschen am Autohof Quirla, noch vor der A9 und dem Stau darauf. Welcher übrigens lange nicht im Radio gemeldet wurde. Erst, als wir ihn schon umfahren hatten, hat er es ins Radio geschafft. Sowas doofes…

Ursprünglich wollte ich donnerstags noch Shoppen gehen – aber da war es schon ein bissl spät für. Also ins Hostel (so nah waren wir noch nie am Hauptbahnhof), dann doch schon Bändchen geholt – und dann wieder essen beim Inder. Da kam dann unsere geschrumpfte Leipzig-Connection dazu, mit der es dann noch ein wenig um die Häuser ging. Ein gemütlicher Start.

Daher ging es dann am Freitag zum Einkaufen. Nach einem Frühstück im Hauptbahnhof, wo ich die ersten bekannten Gesichter entdeckt habe: 2 Kollegen (Mann +Frau) aus meiner Firma, von den Achtern. Witzig.

Als erstes ging es zum Schuhe gucken/kaufen zu Haix. Mein Paar P3-Stiefel habe ich jetzt seit 2012 und bin immer noch begeistert von ihnen. Deswegen. Geschickterweise hatte Wixhausen auch neue Stiefel nötig. Und das Drumertier hat sich in rote Treter verguckt. Also haben wir zu dritt dort 4 Paar Treter gekauft. Wixhausen P3, ich P3 (mal als zweites Paar) + Halbschuhe und das Drumertier auch Halbschuhe. Nur unsere GMS fand nichts Gescheites. Und alles immerhin mit 15% WGT-Rabatt. Yay! ;o)

Dann ging’s zu EMP. Da habe ich dann leider nur einen meiner geplanten zwei Kilts holen können – aber besser als nix. Zurück ins Hotel + dann ab zum Picknick. Der Park war voll. Und die Bahnen anschließend auch. Doch zumindest ich habe es rechtzeitig zu meinem ersten Highlight-Konzert dieses WGTs geschafft – Coppelius im Heidnischen Dorf. Danach bin ich zu meinen Mitfahrern in die Agra gegangen, während eine Riesenschlange ins HeiDo zu In Extremo wollte.

Hm.

Ich habe das Gefühl, ich komme wieder vom Hundertstel aufs Tausendstel. Vom Ästchen aufs Stöckchen aufs Zweigchen… usw.

Dabei wollte ich dieses Mal doch eher einen kurzgefassten Bericht schreiben… Hm.
*Gesicht verzieh*
Dann versuche ich jetzt mal, das Ruder rumzureißen. Also, mal sehen, ob’s klappt. Hmm hmm… *räusper*

Dieses Jahr standen fürs WGT ein paar Punkte auf dem Programm: Ein paar Leute sehen + treffen, einige Konzerte besuchen, einkaufen (den Punkt hatte ich schon) und prinzipiell eine gute Zeit verbringen.

Das mit dem Leute sehen und treffen hat schonmal geklappt. Sogar besser als gedacht. Schließlich habe ich nicht nur meine erhofften Leipziger Connections Grablicht und’s Gürkchen getroffen, nein! Ich habe außerdem noch 2 Kollegen (s.o.) gesehen und 2 Mitglieder des Drehleier-Hot-Spots Bensheim getroffen. Letztere (natürlich) im HeiDo nach Coppelius + dann wieder vor Eluveitie.
Besonders schön war aber mal wieder, eine alte Freundin gesehen zu haben, die ich jetzt bestimmt schon 3-4 Jahre nicht mehr gesehen habe. Seit meinem letzten Besuch der Theaterwerkstatt Meiningen. Und sie kenne ich jetzt schon seit… bald 27 Jahren. o.O

Mit ihr und ihren Jungs war ich am Markkleeberger See unterwegs, am Montagnachmittag. Und haben dabei viel gesehen: Maulwurfkämpfe, Libellen, Fische, Frösche, umschlagende Raftingboote… Das war toll.
Ich habe ihr auch einen – in meinen Augen – leckeren Met mitgebracht. Ich hoffe, er schmeckt.

 

Jetzt zu den Konzerten.

Gesehen habe ich folgende Bands: Coppelius, XIV Dark Centuries, Welicoruss, Eluveitie, Schandmaul (den Anfang), Kælan Mikla und Tangerine Dream.
Coppelius war wieder mal klasse. Freu mich schon mal auf das neue Werk von ihnen.
XIV Dark Centuries und Welicoruss habe ich hauptsächlich durchs Warten auf Eluveitie mitbekommen. Wobei ich Welicoruss gar nicht mal schlecht fand.
Bei Eluveitie stand ich in der 3. Reihe und habe den Aufmarsch der Fotografen bestaunt. Das Konzert war so lange gut, bis Chrigel meinte ‚Tanzt doch…‘

Ich habe vorher schon getanzt – und ab dieser Aufforderung war ich mich mehr am Nach-Hinten-orientieren, damit mich nicht einer der blöden Mosher umrempelt. Nervig. Zum Anfang von Schandmaul hatte ich einen kleinen Ortswechsel zwecks Treffen vorgenommen… und stand dann dort an den nervigen dran. Das ging mir irgendwann so aufn Keks, das ich zurück ins Hostel gefahren bin und keinen Bock mehr auf New Model Army hatte.
Die Mädels von Kælan Mikla waren klasse. Und tatsächlich der erste Programmpunkt seid Jahren, an dem Grablicht und ich beide interessiert waren.

Ich hatte das Gefühl, mit so vielen Leuten hatten sie nicht gerechnet. Die Sängerin hat sich richtig gefreut. Irgendwie süß. ;o) Immerhin konnte ich am Merch-Stand wenigstens noch ein T-Shirt ergattern. Die wurden gut leergekauft.

Und der Abschluss mit Tangerine Dream war richtig fett. Wenigstens schon mal von der Länge her. 2h 40/45 Minuten… Da hatten sich die Reihen schon ganz schön ausgedünnt bis zum Ende.

Jetzt noch zur guten Zeit.

Die hatte ich.

Es war eine richtig schön gemütliche Sache. Wir haben uns geschrieben, wo wir sind – und entweder haben wir uns dann dort getroffen – oder auch nicht. Dann halt später. Und dieses Zwanglose war sehr entspannend.

Auch hat die Rückfahrt um einiges besser geklappt als die Hinfahrt. So war ich bereits nach 4 Stunden und 40 Minuten wieder Zuhause. Das ging richtig Huiiiii… ;o)

Ja. Das waren mal wieder ein paar schöne Tage in Leipzig. Bis auf die Deppen im HeiDo. Dafür hat der Nachmittag am Markkleeberger See das wieder super ausgeglichen. ;o)

Oh – ach ja… Den Leipziger Katzentempel haben wir auch besucht.

Was das ist?

Das Leipziger Katzenkaffee.

Mau! ;o)

 

 

Bald…

Nächste Woche ist es soweit. Pfingsten. Und WGT.

Wieder mal. Das letzte Mal waren wir… 2016.
Nächste Woche sind wir also wieder in Leipzsch. ;o)
Und ab morgen (Samstag) habe ich Urlaub. Juhhu.

Bis gestern war das komplette Programm vom WGT noch nicht fertig. Wann welche Bands spielen fehlte noch. (Jetzt haben sie das natürlich auch geschafft. ^^)
Immerhin: in der App zum WGT sah das schon anders aus. Dies hatte mir die Großmaschinenschubserin berichtet – und da ich ja nun inzwischen auch einen voll-app-funktionsfähigen Communicator besitze… habe ich mir diese App also auch mal geholt. Von daher wusste ich nun schon, dass sich meine beiden wichtigsten Punkte schon mal nicht überschneiden. Denn Coppelius spielen am Freitag und Kælan Mikla am Sonntag. Gut, so wird es wohl nichts mit Faun – aber mensch kann halt nicht alles haben.

Auf Coppelius mit dem neuen Schlagzeuger bin ich gespannt. Gerade in den letzten Tagen gab es nämlich mehrere Videos auf deren Kanal, um ihn vorzustellen. Von daher – mal sehen, wie er sich ins Gruppengefüge einbindet.

Wie die App mir eben gesagt hat, sind meine Wunschkonzerte anscheinend nicht so voll oder gefragt wie z.B. Faun oder Cradle of Filth. Aber passt schon. ;o)

Mal sehen, wann wir am Donnerstag da sind.

Einmal zum Bändchenempfang – das ginge aber auch freitags früh – zum anderen zum Einkaufen. Denn im Moment steht mir der Sinn nach einem Kilt – und vielleicht ein paar Schuhen von Haix. 2016 habe ich zumindest mal einen schwarzen Kilt probiert. Schauen, wie er sich trägt und wie sich das anfühlt, und ob er mir steht. Zumindest beim Tragen fand ich ihn nicht schlecht und laut meinen Leuten sah er jetzt nicht total unmöglich an mir aus. ^^
Da war dann nur die Frage: Wann würde/wollte ich ihn überhaupt tragen? Würde ich überhaupt?

Der damalige Gedanke war, dass ich ihn mal fürs Final tragen könnte. Aber ansonsten?

Nun gibt es das Final ja leider nicht mehr. Trotzdem bin ich momentan so drauf, dass ich jetzt gerne einen möchte – um dann das Pfingstwochenende über damit herumzulaufen. Und sonst auch. Und ich möchte mal nach ein paar Halbschuhen schauen. Die möchte ich gerne probieren vor dem Kauf. Und in Leipzig gibt es nun mal einen Haix-Laden, und da ich jetzt meine Stiefel von Haix schon seit einigen Jahren habe (2012!), könnte ich mir vorstellen, da mal nach anderen Schuhen von zu schauen. Bräuchte ich langsam auch mal ein zweites Paar Stiefel? Zumindest Island letztes Jahr und das Nordmeer haben sie noch immer gut überstanden. 😉

Oh – eben hat sich ergeben, dass ich vielleicht eine Freundin in Leipzig sehen kann. Normalerweise ergreift sie zu Pfingsten die Flucht aus Leipzig.
Ich fänd’s klasse.
Zumal ich sie schon lange nicht mehr gesehen habe. Da ich jetzt eher nicht mehr zur Theaterwerkstatt nach Meiningen komme, bei der sie immer noch schön eine Werkstatt anbietet.
Schaun mer ma.

Ihr werdet es dann ja nach Pfingsten erfahren, vermute ich mal. Ich kenn mich ja. Und die Wienerin kennt mich wohl auch – denn sie telegrafiert mir, „da kommen dann wieder 5 Berichte“.

Ach – ich werde versuchen, mich dieses Mal wieder auf einen einzigen zu beschränken. ^^

Kristallkugel – was siehst du?

Jetzt habe ich die Vergangenheit erstmal schreibtechnisch abgeschlossen. Zumindest das Wichtigste.
Ich könnte nun noch etwas über die Aussegnungsfeier schreiben (vielleicht). Doch ist es mir jetzt erstmal wichtiger, einen Blick in die Kristallkugel zu machen, Richtung WGT.
Wo hatte ich sie nochmal hinge… genau, da oben auf’m Schrank.

*vorsichtig runterheb, auf Tisch stell und Tuch wegzieh*

Wo sind wir denn dran…

In gut einem Monat ist mal wieder ein Besuch beim WGT angesagt. Wieder mit den üblichen Verdächtigen: Wixhausen, Schlagzeug-Tier und Großmaschinenschubserin.
(Für diese Wortkreation bedanke ich mich bei der Drachenechse. *g*)

Die Karten habe ich letztens abgeholt bei der Post – die kamen natürlich nach meiner letzten Nachtschicht, als ich mitten im Tiefschlaf war. Ich finde sie so schön… fast zu schön zum einfach weggeben.

Das Programm steht noch nicht ganz fest – daher ist die richtige Gestaltung meines Programmes noch offen.

Es gibt 2 Gruppen, die ich unbedingt sehen möchte und von denen ich hoffe, dass nicht ausgerechnet diese beiden parallel spielen. Das wäre… hmpf.

Das eine ist die Band Kælan Mikla aus Island, das andere ist – wie sollte es anders sein – Coppelius.
Ansonsten wären durchaus noch ein paar andere Gruppen im Sichtbereich: Faun, Tangerine Dream, Schandmaul, Tanzwut…

Die Agra will besucht werden mit den Verkaufsständen, ebenso das Heidnische Dorf. Ansonsten… vielleicht besuchen wir mal das örtliche Katzencaffee?

Ich habe keine Lust, mich abzustressen. Deswegen: Abwarten und Tee trinken.
(Und hoffen, dass Coppelius und Kælan Mikla nicht gleichzeitig angesetzt sind.)

Was es dann so alles geworden ist, bekommt ihr dann hinterher mit.

Gut. Dann kann ich das Kügelchen jetzt ja wieder wegpacken.

*einhüll und wegstell*

Wieder mal ein Blick in die Kristallkugel

Ja – hier mal kurzentschlossen und spontan ein Blick in meine Kristallkugel, was so in der Zukunft ansteht…

*blinsel*

*anhauch*

*erstmal Staub wegwisch*

Ahh… jetzt ja. ^^

 

Was liegt also an:

Am Sonntag geht es noch kurzentschlossen für mich in die Alte Oper nach Frankfurt.
Das heißt, kurzentschlossen eigentlich eher deswegen, weil ich Ende letzter Woche erst meine Spätschicht losgeworden bin. Dort hinzugehen hatte ich aber eigentlich vor, seitdem ich gesehen habe, dass dieses Konzert stattfindet.
Welches?
Oh, Verzeihung.

The Ukulele Orchestra of Great Britain!

 

*TUSCH!*

Ja – die UKES kommen nach Frankfurt – und seitdem ich sie auf Youtube entdeckt habe, war dies jetzt der erste Termin, den ich mitbekommen habe, hier im Frankfurter Raum.
Aber meine Ukulele werde ich zuhause lassen – wegen (Überraschung ^^) mangelnder Übung. Aber mal sehen, wieviele Zuschauer Ukulelen mitbringen werden. :oD

Dann geht es zu Pfingsten dieses Jahr wieder nach Leipzig.
Karten gibts noch keine, also kann ich hier keine zeigen.
Bisher bin ich da – bis jetzt – besonders gespannt auf COPPELIUS, die dann wieder spielen werden – JUHHUUU!!! – und Kælan Mikla aus Island.
Ok – vielleicht auch mal Megaherz mal schauen… mal sehen.

Im März werde ich wieder am Rad drehen – in Bad Homburg. Einladung gab es tatsächlich schon, entsprechend habe ich mich auch bereits angemeldet. Aber nicht geübt… *sfz*

Im April wird gelarpt… und Hochzeit gefeiert. YAY!
Ach Mist – ich muss ja meine Schneeflocken noch fertig machen. Und meinen Perspektivenfinder noch bauen. Oje…
Aber eingekauft habe ich dafür schon… Aber jetzt hier noch keine Bilder davon hochgeladen. Dann also vielleicht später. ;o)

Pfingsten… hatte ich schon.

Ja – und im November kommt Coppelius tatsächlich auch nach Frankfurt ins „Das Bett“!
Auch hier habe ich noch keine Karte – aber die werde ich mir noch organisieren. Den Tag werde ich schon irgendwie freigeschaufelt bekommen.

Kann sein, dass es eventuell noch andere Konzerte gibt, die mich vielleicht interessieren könnten – allerdings habe ich die noch nicht auf dem Schirm.
Ach halt – Sólstafir im März im Colos-Saal wäre da schon mal zu nennen…

Ich denke mal, ihr werdet es dann schon mitbekommen, was so alles stattgefunden haben wird. ;o)

Ich hätte noch so ein-zwei Sachen in meiner Blog-Pipeline… Mal sehen, wann ich da den Hahn aufdrehen werde. Teilweise muss/will ich auch noch was schreiben.
Also – tot ist der Blog hier noch nicht.

Ja – das war der Blick in meine Kristallkugel. Dann kann ich sie jetzt ja wieder besser staubsicher verpacken.

*wieder Tuch drüberleg und vergess*

 

 

Eigene Namenswahl

Ich bin ja, wie bereits mehrmals hier vermerkt, ein Anhänger der Kapelle Coppelius. Ich schreibe Anhänger, weil Fan ja einen ursprünglich eher negativen Ursprung hat – fanatisch – und Kapelle statt Band, weil Kapelle besser in den Sprachduktus von Coppelius passt. ;o)

Ich würde mich außerdem nie als „größter Fan von…“ bezeichnen. Einfach, weil ich denke, eben nicht so fanatisch zu sein. Auch wenn ich sagen muss, dass ich ja tatsächlich für Coppelius nach Gelsenkirchen und Mannheim gefahren bin. Und tatsächlich überlegt habe, zu ihrem letzten Konzert vor ihrer Pause im Dezember nach Berlin zu fahren. Nach Berlin. Einfach nur, weil ich frei hatte…
Wenn ich da so in meinen Beiträge über Groupies und Fans und die Oper von Coppelius nachlese, komme ich fast zur Überzeugung, auch recht fanatisch zu sein… ;o)

Das Besondere an Coppelius; abgesehen von ihrer Musik, die mir richtig gut gefällt; sind die Rollen der Musiker auf der Bühne. Jeder hat eine Bühnenfigur, die entsprechend gekleidet ist. Die höheren Herren – Graf Lindorf, Le Comte Caspar, Max Coppella und Sissy Voss – tragen alle Gehröcke und Zylinder auf der Bühne. Nobusama trägt meist einen dunklen Kimono und Bastille, der Diener, Frack. Und sie sind sowohl vor ihren Konzerten in ihren Rollen, als auch danach. Mir war bisher keiner der Realnamen der Künstler bekannt – einfach, weil auch ihre Homepage diese Rollenverteilung beibehält. Und als Anhänger dieser Kapelle können einem die Namen der Personen hinter diesen Rollen… nicht wirklich egal, aber halt nicht so wichtig sein.
Wenn man Coppelius will, bekommt man sie so. Fertig.

Das ich jetzt in den letzten Tagen entdeckt habe, wie vielleicht einige Coppelianer im realen Leben heißen, ist eine Information, welche ich mir gerne merken will und mir auch so einiges klarer macht. Allerdings ist es nicht meine Aufgabe, diese anderen Namen groß breit zu treten – auch wenn ich wirklich als erste Reaktion einen entsprechenden Kommentar abgegeben habe, dass ich glaube, jemanden von Coppelius zu sehen. Nach einigen Stunden Zeit und Nachdenkens bin ich aber zu der Überzeugung gelangt, diesen Kommentar wieder zu löschen. Denn wenn die Musiker von Coppelius als Mitglieder von Coppelius nur ihre Bühnennamen benutzen wollen, ist es nun meine Meinung, dieses auch zu respektieren, und nicht mögliche realen Namen auszuposaunen. Schließlich bin ich kein Journalist mit der Aufgabe, Geheimnisse aufzudecken.

Meiner Freundin, der ich diese Anhängerschaft zu verdanken habe ^^, der habe ich allerdings von dieser Entdeckung berichtet. Einfach, weil ich zu diesem Zeitpunkt eine Bestätigung brauchte. Habe ich zwar von ihr noch nicht bekommen, doch inzwischen ist es auch nicht mehr nötig, da ich mir sehr sicher bin. Einmal, weil ich ein recht gutes Personengedächtnis habe, was Stimme und Aussehen betrifft, auch wenn sich da in den letzten Jahren immer mal wieder Lücken auftun. Muss am Alter liegen… ;o) Und zum zweiten, weil ich jetzt tatsächlich auch eine offizielle Bestätigung gelesen habe. Und mir dachte: Also doch.

Zumindest ist Coppelius als Coppelius beim Winter Wacken 2018 dabei – dieses haben sie schon bekannt gegeben. Also besteht die Hoffnung, dass Coppelius auch bald wieder zu normalen Konzerten zurückkommt.

Würde mich freuen. :o)

Denn Sie wissen: Coppelius hilft!

Coppelius

 

Konzerttermine

Und die nächsten Konzertkarten sind gesichert…

 

Im September – am 24., um genau zu sein – geht es wieder zu Coppelius, vor deren geplanten Pause.
Und da die Herren leider nicht im direkten Rhein-Main-Umkreis auftreten, fahr ich dafür das erste Mal nach Mannheim.

Karten-Konzerte Herbst 2016

Und im November, am 20., kommt Eivør wieder nach Frankfurt in die Brotfabrik.
Und zumindestens die Karte dafür hab ich schon mal – jetzt mal sehen, dat et klappt.

In diesem Sinne…

WGT 2016 – das Fünfundzwanzigste / Zweiter Teil

Und weiter geht’s:

Völkerschlachtdenkmal Zoom Nacht

Tag 3 – Samstag, 14. Mai 2016

Nach dem langen Tag gestern wurde entsprechend lange geschlafen.
Während die Leipziger schon kurz vor 11 wieder Lebenszeichen, sprich Nachrichten, sandten, waren wir erst knapp eine Stunde später soweit. Zum Essen ging es dann los um halb 1 – da waren die Leipziger schon fast auf dem Weg zu Mark Benecke. Oder wären es besser mal gewesen – dann hätte es für sie gleich beim ersten Versuch geklappt. So finde ich den ersten Fail von ihnen mit Schluß bei etwa 20 Leuten vor ihnen – bei 700 Karten – fast übler als mein 601 von 600.
So waren wir Hessen wieder frühstücken in den Höfen. Danach habe ich mich abgesetzt: Ich bin nochmal in den vollen EMP-Laden gegangen, eine Kappe kaufen. Keinen Kilt. Zumal: Am Samstag waren eh nur noch rote und grüne Kilts da. Die schwarzen waren alle weg.
Der Rest hat es nach 3 Jahren endlich auf den MDR-Tower geschafft.
Nach EMP habe ich mich auf den Weg zur Agra gemacht, um dort einen Anhänger für mich samt Kette zu kaufen. Anschließend ging es das erste Mal ins Heido. Dort sollten um 15:50 Uhr Irdorath (BY) spielen. Und da die Sängerin, Marktsackt- und Drehleierspielerin dieser Band auch eine Teilnehmerin der Drehleierkurse in Bad Homburg ist, wollten sowohl die Trollinge als auch eine weiterer Drehleier- und Dudelsackspieler aus Leipzig diese Band sehen.
Ich war schon etwas früher da und habe direkt zwei weitere Bad Homburg-Teilnehmer bzw. Dozenten getroffen. Und dann auch die Trolligen.

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Irdorath (BY)

Wir standen recht weit vorne – und das Töchterchen der beide Trollinge hatte auch viel Spaß mit Tanzen und Drehen – bis ein Besoffener mit Metflasche gemeint hat, er müsste sie ansprechen. Oh Mann.
Vor dem Schluß des Konzerts sind sie dann erst mal gegangen. Ich habe sie später nach einigem Suchen und Simsen im Mittelalterteil des Dorfes gefunden.
Foto-0540Später sind noch kurz die Rest-Hessen im Heido aufgetaucht, doch dann recht schnell wieder in unseren Biergarten gegangen. Nachdem die Trollinge zwecks Essen in Richtung ihrer Unterkunft gestartet sind, habe ich mich meiner Reisegesellschaft im Biergarten angeschlossen. Gemeinsam ging es dann noch mal zur Agra-Messehalle, wo ich noch das zweite Objekt erstanden habe, welches ich am Abend vorher gesehen hatte: Einen süßen kleinen Drachen für die Drachenechse und Freundin. Doch war er wirklich süß oder doch nur Kitsch? Auch das konnte geklärt werden, dank den neuen Kommunikationsmöglichkeiten. 😉

Estampie

Estampie

Anschließend ging es für mich wieder gen Heido, zum zweiten Konzert von Irdorath (BY) und anschließend Estampie. Beides war gut, allerdings wurde es doch langsam frisch. So bin ich bereits mit den letzten Klängen von Estampie Richtung Unterkunft gestartet.

 
Da habe ich mich erst mal aufgewärmt, um dann weiter WGT-Erinnerungen zu protokollieren. Der Rest der Truppe kam dann zusammen vom Krupps-Konzert aus der Agra. Und wieder wurden die Segel kurz vor 4 gestrichen.

 

Tag 4 – Sonntag, 15. Mai 2016

Sonntag war mein Nichtstuer-Tag. Nach dem Aufstehen haben wir uns dazu entschlossen, auf den Flohmarkt an der alten Trabrennbahn in Panitzsch/Leipzig Ost zu gehen. Dazu haben wir uns ins Auto geschwungen und uns auf die Suche gemacht. Nach beim zweiten Versuch der Adresseingabe ins Navi dann auch der Ort gestimmt hat, haben wir ihn auch gefunden. Das schlechte Wetter ist am Sonntag auch in Leipzig angekommen, so dass wir erstmal im Regen hin sind. Angeblich sollte der Flohmarkt überdacht sein – das war aber nur der kleinste Teil unter den alten Tribünen. Immerhin kam für einige Zeit auch mal die Sonne raus, damit auch wir mal raus konnten. Das habe ich direkt dazu genutzt, Schafe für die Drachenechse zu fotografieren – und dabei selbst fotografiert zu werden.P1040769
20160515_134950Doch dann ging wieder starker Wind, ein paar Pavillons hat es zerblasen, die nächste große Regenwolke kam… und in der Pause nach diesem Guss sind wir vor dem nächsten Schauer schnellstens wieder zum Auto zurück. Die 3 Euro Eintritt haben sich da nicht wirklich rentiert. Doch die armen Standbesitzer waren bei einem Preis von 8 Euro pro Meter und Tag sicherlich auch nicht begeistert vom Wetter. Zumal das den Sonntag und bis Monntag Nachmittag so weiterging.
Wir sind also wieder zurück… und haben auf dem Parkplatz unserer Unterkunft direkt jemand anderen aus unserer Gegend getroffen. Autokennzeichen erleichtern das Erkennen. 😉 Und derjenige hatte im Hotelflur direkt die Tür gegenüber unserer. Wie witzig.

P1040740

Wir sind dann mal zu zweit zur Agra gestartet, wo ich im Konzertsaal nochmal was am Merch-Stand nachsehen wollte, während meine Begleitung Lords oft he Lost sehen wollte. Und was sonst alles da noch so laufen sollte. Headliner am Abend waren Lacrimosa.
Aber mich hat das alles nicht interessiert.
Ich habe noch auf die beiden wichtigen Leipziger gewartet, mit denen ich kurz durch die Messe bin. Doch dann habe ich mich abgesetzt und bin gen Unterkunft gestartet. Allerdings nicht direkt. Ich bin schon am Augustusplatz ausgestiegen und durch die Fußgängerzone geschlendert. Dabei durfte ich feststellen, dass ich ein Fußgängerzonen-Konzert von Care Noctem verpasst habe.
Das war Pech – die hätte ich gerne gehört. Wenn ich es gewusst hätte…

Weil ich es nicht eilig hatte, habe ich mich dann gemütlich vors Spizz gesetzt und was gegessen und getrunken. Meine Kartoffelsuppe war schneller da als mein Getränk.
Und DANN bin ich in die Unterkunft.

Dort habe ich alles soweit nachgetragen, und einfach mal gemütlich gegammelt. Der Rest der Rasselbande kam dann gegen 1 Uhr und meinten, sie müssten mich erstmal aufmischen und wecken… leider, für sie, war ich noch wach – konnten sie sich also das Mischen sparen. *g*
Die Leipziger wollten zwar einen Spieleabend/nacht machen, aber da ich mir die geplante Zeit nicht gemerkt habe – das Alter ^^ – und dann auch nichts mehr gehört habe, habe ich mir da auch keine Gedanken mehr darüber gemacht. Statt dessen haben wir Rhein-Mainler zu dritt zwei Runden „Chez Goth“ gespielt. Weswegen wir auch erst wieder nach 4 Uhr ins Bett sind.

 

Tag 5 – Montag, 16. Mai 2016

Am letzten Tag des WGT sind wir – nachdem wir dann mal alle wieder wach waren – zu dritt zum Frühstücken ins Spizz gegangen. Der 4. hatte eine Frühstückseinladung von seinen Leipziger Freunden.
Zum Glück haben wir noch ein Plätzchen ergattert. Denn die Aufstiegsfeier des RB Leipzigs mussten die ausgerechnet an diesem Tag auf dem Marktplatz dort machen. Entsprechend viel war dort los. Toll…
Es war so voll, dass sie irgendwann die obere Etage zugemacht haben, damit sie alles geregelt bekommen. Doch da saßen wir zum Glück längst.
Nach dem Frühstück fuhren wir zu zweit nochmal zur Agra, uns ein letztes Mal umschauen. Einen grünen Lederzylinder habe ich mal probiert, der gar nicht schlecht aussah – nur einen Tick zu groß. Was bei meinem Quadratschädel schon was heißt. ^^
Anschließend sind wir wieder zurück und haben in der Unterkunft den Rest der Bande getroffen. Die sind dann alle drei zum letzten Abend in den Kohlrabizirkus aufgebrochen, während für mich nur noch Coppelius im Heido auf dem Programm stand. Und da das Wetter tagsüber recht feucht von oben war, bin ich auch erst kurz vor 8 zum Heido gestartet – und da war das Wetter dann trocken.

Coppelius beim Aufbau

Coppelius beim Aufbau

Coppelius als Abschluß ab kurz vor 10 waren super.
Solange die Band davor, „Artwork“, noch spielte, war ich lieber nochmal im Mittelalterdorf. Dort hab ich mir eine Portion Käsespätzle reingezogen.
Am gleichen Stand hat dann ein paar Minuten nach mir das Mädel vom Mittwoch in Gelsenkirchen noch was zum Essen geholt.
Also – ich habe sie gesehen. Auch später auf dem Konzert. Sie mich aber nicht, weil a) sie bestimmt da eh nicht mehr dran gedacht hat und b) sie mit einer Gruppe unterwegs war.

Vor dem Konzert kam ich auch noch mit ein paar Leuten ins Gespräch und habe ich gut unterhalten. Zumindest eine von den dreien war aus Stuttgart und war u.a. im Felsenkeller gewesen, weil da ihr Bruder gespielt hat.
Interessant.
Und nur, weil ich an dem Abend mal mit Stock unterwegs war, hielt sie mich für einen Steampunker. ;o)
(Allerdings hab ich noch keine richtige Idee für ein gutes Kostüm…)

Also – das Konzert war super.

Coppelius

Coppelius

Das Wetter trocken.
Alles in allem ein guter Abschluß. Leider nur mit einer Zugabe, aber besser als nix.
Anschliessend habe ich mich von meinen 3 Gesprächspartners verabschiedet und mich in die Masse an der Straßenbahnhaltestelle eingereiht. Meine Leipziger hätten gerne noch ein Kräuterbrot vom Dorf mitgebracht bekommen – doch habe ich die Nachricht erst nach dem Konzert mitbekommen. Und da habe ich im Dorf nichts mehr gefunden. Außerdem haben wir es dieses Mal leider nicht mehr geschafft, uns zum Abschluß nochmal zu treffen.
Schade eigentlich. Aber es kann ja nicht immer klappen.
In der Unterkunft kamen dann irgendwann ganz begeistert meine 3 Mitreisenden reingeschneit und waren ganz hin+weg von ihrem Abend. Sehr gut.
An diesem Abend wurde es auch nicht ganz so spät, denn…

 

Tag 6 und Abreisetag: Dienstag, 17. Mai 2016

Dieses Mal haben wir nicht so lange geschlafen. Schließlich hätten wir bis 10:30 Uhr auschecken müssen. Doch wir haben es tatsächlich geschafft, gegen 9 abzufahren.
Allerdings…

Soviel Glück wie auf der Hinfahrt hatten wir auf der Heimfahrt nicht mehr: Einen ersten Stau wegen einer Baustelle gab es direkt auf der A38 bei Leipzig. Später dann auf der A9 bei Eisenberg eine Vollsperrung mit Ableitung und Umleitung bis Jena. Und da der Fahrer annahm, er käme schneller voran und von der Autobahn, wenn er vorher schon auf dem Standstreifen fahren würde… haben wir letztendlich länger in diesem Stau verbracht. Da man auf allen Fahrspuren zur Ableitung schneller voran kam als auf dem Standstreifen. That’s life.
Zum Glück hatten wir zwischen Stau 1 und Stau 2 eine Frühstücksrast am Autohof Zorbau eingelegt.
Später gab es noch eine kleine Pinkelpause am Parkplatzt Hummelskopf – und gegen 15:20 Uhr waren wir (endlich) wieder in Karlstein. Dort wurde wieder das Auto gewechselt. Auf dem letzten Weg zu mir nach Hause habe ich dann noch meine Schwester in Kahl in ihrem Auto gesehen – damit hatte sich dieser Kreis schon mal geschlossen. Und um kurz vor 4 hab ich zu Hause die Tür hinter mir zugemacht. Meine Katzenmonster haben sich gefreut.
Hoffe ich zumindest mal. ;o)

Das war das WGT 2016 – und nächstes Jahr geht es da vorraussichtlich dann mal nicht wieder da hin. *Ächz.*
Ich habe fertig!

Ach so – vielleicht noch ein kleines Fazit, so wie üblich oder immer:

Es waren wieder ein paar schöne Tage in Leipzig mit vielen lieben Leuten, die man getroffen hat. Konzertmässig war ich dieses Mal eher nicht so verplant – und auch einen Großkaufauftrag an Taschen lag dieses Mal nicht vor. Was ein Glück.
An den mitbekommenen Konzerten haben mich Abney Park, Faun, Irdorath (BY) und natürlich Coppelius voll begeistert. Bei Abney Park muss ich sehen, wie ich da an CDs komme; Faun habe ich ein paar; Irdorath habe ich gekauft – und Coppelius habe ich auch inzwischen alle. Von daher dieses Mal eine eher geringe CD-Kauf-Ausbeute.
Ich habe mal einen Kilt probiert – wenn ich jetzt noch wüßte, wann ich ihn wirklich tragen wollen würde… Der Gedanke ist in Warteposition.
Und ich habe in 3 Bands auf dem WGT Drehleiern gesehen und gehört – und die musste ich natürlich alle im Bild festhalten:

Drehleier bei Estampie

Drehleier bei Estampie

Drehleier bei Faun

Drehleier bei Faun

 

Drehleier bei Irdorath (BY)

Drehleier bei Irdorath (BY)

Nun gut. Bisschen was gesehen, bisschen was gehört, viel nichts getan:
Das war jetzt wirklich das WGT 2016.

Danke für die Aufmerksamkeit. ;o)

Steampunk-Oper „Klein Zaches, genannt Zinnober“ mit Coppelius

Heute war es soweit.

Mein kleiner Ausflug in den Ruhrpott stand an – zur Oper von Coppelius.

„Klein Zaches, genannt Zinnober“

Foto-0534

Da ich seit Montag Urlaub habe – und es morgen nach Leipzig geht, ich also da keinen Termin für die Oper mehr wahrnehmen konnte – habe ich die Gelegenheit des freien Tages genutzt, um dann halt einfach zu einer Schülervorstellung zu fahren. Das bedeutet: Aufführung um 11 Uhr.

Von hier sind es um die 260-270 km bis dorthin. Sollte also zu schaffen sein.
Und war es auch.

Gestartet bin ich kurz nach 7 heute Morgen. Einmal A45 bis zum Abbiegen im Pott. Auf der Hinfahrt mit einem kleinen Umweg über die U17 bei Herborn, da es gerad zu der Zeit wegen Unfalls eine Vollsperrung gab. Zumindest beim HR hieß es, 2 Kilometer – wer weiß, wie lange ich dort gestanden hätte. Ich denke mal, die halbe Stunde wird sich schon rentiert haben.

Ich habe mich mal wieder von meinem Tablet navigieren lassen – und ich bin mit dessen Künsten jetzt nicht ganz so zufrieden. „Leicht Links“ oder „Leicht Rechts“… also entweder ganz oder gar nicht. Wenn es da nur eine Abfahrt gibt, kann ich schlecht „nur ein bisschen rechts“ fahren – dann muss ich die Abfahrt schon ganz nehmen. Und auch etwas ungeschickt ist es, wenn die Mitteilung zum links abbiegen erst an der Ampel kommt – aber vorher kein Wort darüber verloren wurde. Aber na ja – das sind ja Peanuts. Immerhin bin ich angekommen.

Allerdings war mit den Parkplätzen, von denen das Musiktheater geschrieben hat, um diese Uhrzeit nicht so viel zu wollen – die waren alle voll. Deswegen bin ich nach mehrmaligen Kreisen auf Erkundung in die Nachbarschaft gegangen und konnte mein Auto dann tatsächlich in einer Nebenstraße parkend abstellen. Ohne was Zahlen zu müssen. Dafür mit ein bisschen Fußweg.
Ach, Bewegung tut gut – manchmal und in Maßen. 😉

So war ich also etwa gegen 10:45 Uhr am Musiktheater angelangt.Blog Oper-Eintrittskarte

Rechtzeitig genug, um auch wirklich bei Vorstellungsbeginn auf meinem Platz sitzen zu können.

(In der Pause kam zu einem meiner leere Nebenplätze ein Mädel im Coppelianischen Outfit, die das Problem hatte, dass die öffentlichen Verkehrsmittel – die lieben Busse und Bahnen – wohl ziemlich Verspätung hatten. Deswegen konnte sie den ersten Teil nur von ganz oben mitverfolgen. Dieses Problem hatten andere wohl auch. Da bin ich mit meiner Parkplatzsuche ja noch gut weggekommen. ^^)

Es war ja offiziell eine Schülervorstellung – das hat man auch gemerkt. Alleine an den Massen an Schülern und Schülerinnen, die alle vor dem Theater herumstanden. Doch es gab durchaus auch einige Fans von Coppelius, die an diesem Vormittag den Weg auf sich genommen hatten. Aber die Schüler waren klar in der Überzahl. Und ich muss sagen, sogar den größten Zeitraum über recht diszipliniert. Nur im zweiten Teil war es dann doch zu merken, welche Altersklasse hauptsächlich im Theater saß.

Meine Nachbarin sprach von einem Kartenpreis von 11 Euro. Ich frag mich, wie und wo sie da rangekommen ist – aber ich bin mit meinem normalen Preis auch voll zufrieden. Überhaupt, dass ich es sehen konnte.

Die Vorstellung hat mir gut gefallen. Bastille ist einfach ein guter Balthasar, und die einzigen beiden Nicht-Coppelianer Rüdiger Frank als E.T.A. Hoffmann und Klein Zaches und Ulrike Schwab als Fee und Candida sind auch einfach klasse besetzt. Das hat man zum Schluß auch beim Applaus gemerkt. Ich hatte das Gefühl, das Rüdiger Frank und Ulrike Schwab besonders viel Applaus bekommen haben.

Doch auch der Rest der Coppelius-Kapelle haben ihren Applaus auf der Bühne abgeholt. Sissy Voss als Mosch Terpin, der allen seine Luftpumpe zeigen wollte; Max Coppella als Pfarrer und Lagerfeld-Verschnitt; Comte Caspar als Fabian, dem Freund von Balthasar; Nobusama als trommelnder Gehilfe von Prosper Alpanus – der von Graf Lindorf gegeben wurde.

Prosper Alpanus hatte mit den größten … ähm… Überflug auf der Bühne: Auf einer großen Libelle. Das war beeindruckend.

Überhaupt fand ich die Bühne sehr praktisch. Komplett oder in Teilen anhebbar – was für die einzelnen Spielorte wirklich sehr günstig war und bis Sonntag noch ist.

Das Orchester der „Neue Philharmonie Westfalen“ saß auf der Hinterbühne – und nachdem es auf der Hauptbühne so richtig losging, war es bis zum Schluss nur noch zu hören. Auch sie wurden beim Schlussapplaus ordentlich beklatscht.

Die technische Ausstattung war beeindruckend – große, sich drehende Zahnräder; eine fliegende Libelle für Prosper Albanus und einen fliegenden Stuhl für die Fee, Einwegspiegel… Und Graf Lindorf konnte sogar zeigen, dass er Hochrad fahren kann.

Es war eine Freude, zuzusehen.

Ich könnte jetzt vielleicht mal darüber sinnieren, was jetzt eigentlich eine Oper zu einer Oper macht… Muss alles gesungen werden? Schwierige Gesangspartien? Was?

Denn bei „Klein Zaches“ wurde auch gesprochen – während mein Lieblingsmusical „Les Misérables“ so gut wie ohne gesprochenes Wort auskommt.

Und macht es eine Oper gleich zu Steampunk, wenn es Zahnräder auf der Bühne gibt und viel Dampfschwaden? Auch wenn ja der erste Auftritt aller Coppelianer als eine Art Maschinenmenschen waren…

Ach – nicht so wichtig. Es hat mir gefallen. Punkt.

Und natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, mir danach noch das zugehörige Opern-Shirt zu besorgen.

Ach – übrigens, Münchnerin in Bremen – rate mal, was es demnächst in der Post bei dir gibt. 😉Oper T-Shirts

 

Ich hatte es jetzt ja auch schon mal mit einem Blog zum Thema Fan oder Groupie sein – und dem entsprechenden Wege auf sich nehmen…

Gut – ich bin jetzt tatsächlich mal einfach so 540 Kilometer in der Weltgeschichte rumgefahren, für etwas mehr als 2 Stunden Kunst.

Die bereits erwähnte Dame sieht es sich dann morgen abend nochmal an – die heutige Schülervorstellung war dann nur noch ein Zubrot, weil ja für sie nur 11 Euro – dann wird sie wohl am Montag auch bei Coppelius sein, da eigentlich aus Leipzig kommend… und Ende des Jahres wird sie die Konzerte in Leipzig, Dresden und Annaberg-Buchholz noch mitnehmen.

Äh ja.

Nicht schlecht.

Ach – ich bin wenigstens mit Montag dann zufrieden. Ob man sich dort allerdings wieder über den Weg laufen wird…

Das erfahrt ihr dann in meinem WGT-Blog. ^^

Versprochen.

 

Ich schließe mit einem weisen Wort von Mosch Terpin:

„Dunkelheit ist die Abwesenheit von Licht.“

Mai(n)blicke

Der Mai naht, und damit wieder so einiges, worüber ich hinterher schreiben kann. Deshalb jetzt bereits ein kleiner Blick auf das, was für mich kommen wird – und damit eventuell auch hier für diesen Blog.

Letztes Jahr ging der April mit einem Walpurgis-Nacht-Besuch auf der Ronneburg zu Ende, mit einem Grillen bei ’nem Bekannten am 1. Mai – und einer anschließenden Änderung meines Beziehungsstatus in der Nacht vom 1. auf den 2. Mai.

Da ging der Mai gut los… nicht.

Aber das war letztes Jahr.

Ich wollte ja Vorausblicken auf den Mai DIESEN Jahres.

Als erstes kann ich sagen, es wird ein Monat mit wenigen Arbeitstagen. Einerseits Urlaub – andererseits meinte es die Firma dieses Mal gut mit mir und ich habe zusätzliche freie Tage bekommen.
(Gut, der eine Zusatzfrei-Tag ist auch gut für die Firma, denn das ist Fronleichnam. Ein Feiertag. Diesen Feiertagszuschlag schenkt sie sich dieses Mal. Aber egal – so hab ich nach der Nachtschicht einen Tag mehr frei, wieder in der Frühschicht anzukommen…)

Was steht an Urlaub an?

Ganz groß das WGT in Leipzig. Das ist heuer das fünfundzwanzigste seiner Art – und wird mein drittes werden.

Dann habe ich es für den Tag vor der Leipzigfahrt doch geschafft, mir eine Karte für die Steampunk-Oper von Coppelius, „Klein-Zaches“, zu kaufen. Der erste Versuch wollte nicht so. Aber jetzt. Also gibt es eine Fahrt in den Pott nach Gelsenkirchen.

Außerdem gibt es eine Fahrt in die Eifel zu einem Freund samt Familie und Bienenstöcken. Ursprünglich wollten wir zu zweit dahin fahren… doch da die Herren sich verkracht haben, fahr ich also alleine. Und ich sage jetzt nicht, wie alt die Jungs sind. 😉

Was wird das alles für Auswirkungen auf den Blog haben?

Ich gehe davon aus, dass es wenigstens einen WGT-Bericht geben wird.

Ariadne auf Naxos - Schlußapplaus

Ariadne auf Naxos – Schlußapplaus

Auf die Oper bin ich gespannt – es wird dies mein 4. Opernbesuch werden, nach „Lulu“, „Salome“ und „Ariadne auf Naxos“. Vielleicht/wahrscheinlich werde ich darüber auch was berichten. Am liebsten mit Fotos, doch sehe ich da Probleme. Über den Eifelbesuch werde ich wohl eher nichts schreiben… es sei denn, ich finde das Imkereithema so faszinierend. 😉

Und ansonsten?

Von meinen 7 Arbeitstagen im Mai sind 4 Nachtschicht. Die ersten und die letzten zwei. Was wieder das Schreiben begünstigen könnte – so wie jetzt. ;o)

Schau ’n mer ma.