Urlaub 2022 – vorbei

Einfuhr der Inselbahn mit Licht am Borkumer Bahnhof

Inzwischen ist es Sonntag, der 20. November 2022. Das bedeutet, dass ich meine offiziellen Urlaubstage hinter mir habe und noch von den letzten Wochenendtagen zehre, bevor ich am Dienstag wieder zum Flughafen darf. Da geht es dann auch direkt wieder um 5 Uhr los. Allerdings habe ich die letzten Tage des Novembers nur bis 14 Uhr Dienst. Das bedeutet, ich komme immerhin etwas früher nach Hause. Kommt halt drauf an, wie die Bahn mitspielt.

Eine Wasserfläche, auf der Nebel liegt. Es ist kein Übergang von Wasser zum Nebel zu erkennen.

Letzte Woche bin ich also am Samstag wieder nach Hause gekommen, von meiner Woche auf Borkum. Wie war denn die Heimreise so…

Ich habe am Freitag soweit alles gespült, nachdem ich gegessen hatte. Für das Abendessen hatte ich mir Brötchen besorgt – und auch direkt welche für den nächsten Tag, für meine beiden gekochten Eier.
Am Samstag früh habe ich dann entsprechend diese Brötchen noch fertig gemacht und eingepackt, sowie meinen ganzen Rest gepackt. Noch das letzte Besteck sauber gemacht… und ich konnte los.

Oberdeck einer Fähre, bei der das Hinterteil des Decks schon fast wieder im Nebel verschwindet.

Der Zug vom Borkumer Bahnhof aus sollte um 07:15 Uhr starten. Ich war dann aber bereits zehn vor Sieben am Bahnhof. Was jetzt nicht wirklich schwierig war, da ich ja nur so einen kurzen Weg hatte.

Als ich um 6 aufgestanden bin, habe ich von meinem Fenster den neuen Leuchtturm noch gut gesehen. Kurz bevor ich los bin, dann schon nicht mehr. Da hat sich die Insel einfach nochmal die Decke übergezogen und wollte wohl weiterschlafen.
Verständlich, an so einem frühen Samstagmorgen.

Das Bähnchen kam dann angefahren gegen Sieben – und wurde dann direkt von den bereits Anwesenden geentert und wir konnten auf die Abfahrt warten, die pünktlich los ging.

Auch hier hat die Fahrt mit der Bahn wieder gut eine Viertelstunde gedauert. Unterwegs wurden am Jakob-von-Dyken-Weg noch die letzten Mitfahrer für die Bahn aufgelesen.

Die Sonne steht hinter Windrädern und den Abgaswolken der Eemshavener Industrie.

Die Fähre war dieses Mal ein anderes Schiff als bei der Hinfahrt. Außerdem war dies meine erste Überfahrt, die einen Abstecher nach Eemshaven gemacht hat. Bisher hatte ich tatsächlich immer nur Verbindungen erwischt, die direkt nach Emden gingen. Doch der Abstecher nach Eemshaven hat für ein paar schöne Bilder gesorgt. Denn – wie gesagt – die Insel hat sich nochmal zugedeckt. Und beim Annähern an Eemshaven hat dann das erste Mal die Sonne durch den Morgennebel gelunzt.

Ich saß bis dahin unten im Gastro-Bereich, wo dieses Mal tatsächlich auch bedient wurde. Entsprechend kam ich doch noch zu meinem Ostfriesentee-Kännchen auf dem Schiff. Rechtzeitig zum Frühstück und Abschied.
Anschließend war ich kurz am Oberdeck – doch der Morgennebel machte es da so ungemütlich und außerdem gab es, außer Nebel, eh nichts zu sehen, so dass ich mir unten wieder ein Plätzchen gesucht habe, an dem ich dann auch meine Eierbrötchen gegessen habe.

Sobald ich aber bei Eemshaven den Sonnenschein durch die Fenster sah, bin ich wieder nach oben gegangen. Und die Sonne gegen den Morgennebel hinter Fabrikgebäuden und Windrädern… das hat auch was.

Blick auf ein Schiff der Holland-Norwegen-Linie

Vor uns hatte sich dann ein größeres Schiff der Fährverbindung von Holland nach Norwegen geschoben, so dass sich der kurze Zwischenstopp in Eemshaven verzögerte, bis der große Pott endlich aus dem Weg war.
Ich wusste gar nicht, dass es eine feste Verbindung von den Niederlanden nach Norwegen gibt. Wenn ich mich auch nicht damit beschäftige… Doch mensch lernt ja nie aus. ;o)

Die Autos und Fußgänger wurden also dann endlich ausgeladen, bzw. durften aus eigener Kraft das Schiff verlassen. Und es ging wieder weiter, zurück auf die Ems und weiter Richtung Emden. Und tatsächlich auch wieder in den Nebel hinein. Der hatte sich auch in Eemshaven langsam gegen die Sonne durchgesetzt.
Und er sollte mich auch dann an Land noch ein Stückchen ins Innenland verfolgen.

Ich hatte ja vermutet/geschätzt, dass ich gegen halb Zehn von Emden aus starten könnte…
Nun, damit habe ich etwas falsch gelegen.
Durch das „Schiffchen“ der Holland-Norwegen-Linie sind wir kurz vor 9 erst wieder in Eemshaven losgekommen. Um halb Elf habe ich dann mein Parkticket bezahlt. War ich also gut eine Stunde später dran als vermutet.

Ich hatte in der Tankapp mal nachgesehen, wie teuer es denn nun wo an Land ist, und habe mich entsprechend entschieden, nicht an der Tankstelle direkt am Hafen zu tanken – wie sonst immer – sondern erst noch ein paar Kilometer zu fahren und dann bereits im Sonnenschein in Neermoor zu tanken.

Blick aus dem Autofenster auf Bagger, die an einer Auffahrt der Autobahn stehen, auf der gerade (nicht) gearbeitet wird.

Auch wenn der Nebel versucht hat, die Küste zuzudecken und zu verhindern, Emden zu finden ist, war das für die Schiffscrew keine Schwierigkeit. Sobald ich dann ein wenig ins Landesinnere gefahren war und mich von der Küste entfernt hatte, kam dann die Sonne raus.
Und sie hat mich die ganze Strecke über begleitet… bis ich nach Hessen kam. Dann auf Höhe von Wetzlar/Gießen hatte mich der Nebel wieder.
Na super.
Und da blieb er dann auch und hat mich begleitet bis nach Hause.
So habe ich den Tag im Nebel begonnen und im Nebel beendet.

Unterwegs hatte ich mich dieses Mal dafür entschieden, die 45 zu nehmen, und die Umleitungsempfehlungen wegen der Vollsperrung bei Lüdenscheid zu ignorieren. Nun ja…
Die Vollsperrung und Umleitung durch Lüdenscheid und Umgebung war ja das eine. Das andere war dann aber, dass danach die Autobahn nicht wirklich… gemütlicher wurde. Alle paar Kilometer gab es die nächste Baustelle wegen Brücken. Das war dann schon ein wenig nervig. Und interessant, dass wohl alles auf ein Mal bemerkt wird und gemacht werden muss. Nicht nach und nach… *Augen roll*

Typisch geformtes Schwazwaldhaus, jedoch im Bauzustand: Nur das Dachfenster ist vorhanden, alle anderen Fensteröffnungen sind ohne Fenster. Man kann in das Haus hineinsehen. Das Dach ist nicht mit Ziegeln gedeckt, sondern nur mit Holz bedeckt.

Nun, ich habe es nach Hause geschafft, heil und in einem Stück.
Das Gleiche gilt auch für meine Mitbringsel, die ich inzwischen fast alle unters Volk gebracht habe.
Sonntags war dann ein nachträgliches Geburtstagskuchenessen bei meiner Schwester angesagt – weswegen ich mich ja auch für den Zeitraum entschieden habe, an dem ich nun auf der Insel war.

Montags war frei – ich war einkaufen, damit ich auch wieder etwas zum Essen zu Hause hatte. Auch fürs Frühstück. Und am Nachmittag war ich ja dann bei meinem neuen Japanischkurs. Darüber konntet ihr ja schon lesen.

Und am Dienstag ging es direkt nochmal auf Achse.
Dieses Mal in den Süden – zu einem kleinen Trip nach Freiburg und meinem VnvO. Den hatte ich das letzte Mal vor über einem Jahr gesehen, vor dem Konzert von Eivør letztes Jahr im Oktober. Und da dachte ich mir, es ist mal wieder Zeit für einen kleinen Besuch.

Gepflasterter Spazierweg zwischen Rasenflächen, der auf einen See im Hintergrund zuführt. Vor dem See ist ein Zaun und ein Bäumchen steht im Zentrum des Bildes. Hinter dem See ist das andere Ufer zu sehen und der Himmel ist bewölkt.

Gestartet bin ich da, nach einem kleinem Tankabstecher zum Flughafen, gegen Zehn – und war dann doch wirklich schon kurz nach halb Eins am Nachmittag da.
Dort haben wir uns dann erst Mal zusammengesetzt und geplaudert, bevor wir noch einen kleinen Ausflug in den Schwarzwald gemacht haben.
Einmal Titisee mit kleinem Spaziergang und anschließendem Kaffee und Kuchen – und wieder zurück.
In Freiburg gings dann abends nochmal in unsere übliche Pizzeria, wo wir beide uns unabhängig voneinander für das gleiche Gericht entschieden.
Spaghetti Carbonara
War lecker.

Turm mit Uhr des Freiburger Münsters, zu sehen aus einer Häusergasse heraus Vor dem Münster und in der Gasse sind Marktstände aufgebaut

Am Mittwoch ging es für mich dann, nach einem kleinen Frühstück und noch einer Stippvisite in der Stadt, wieder zurück.

Den Abstecher zum Titisee habe ich auch genutzt, meiner Lieblingsnichte die extra gewünschte Karte zu schreiben und zu schicken. Denn sie meinte, als ich sagte, dass – wenn sie dann mal irgendwo studieren wird, sie auch eine einzelne Karte bekommt – sie bereits jetzt auch eine extra Karte bekommen könnte, auch wenn sie noch zu Hause wohnt. Darauf meinte ich: „Gut, ich habe ja noch eine Woche Urlaub. Dann bekommst du halt noch eine.“ ;o)

Außerdem habe ich für sie am Donnerstag und Freitag nochmal Fahrdienste geleistet – was meiner Schwester gar nicht recht war/ist. Dafür bekam sie (meine Nichte) zu hören, sie würde mich ausnutzen… doch mit drei Mal Fahren fühle ich mich noch nicht ausgenutzt. Dazu braucht es ein wenig mehr.
Trotzdem hat mir meine Schwester dann auch selbst nochmal gesagt, dass sie damit nicht einverstanden war/ist – auch, weil dies über ihren Kopf hinweg ging.
Nun… *schulterzuck*
Mal sehen, wie das da weitergeht.
Anscheinend gehen sich die beiden Damen im Moment gegenseitig auf die Nerven. Was bei Mutter/Tochter-Verhältnissen ja anscheinend öfters vorkommt.

Ein größerer Baum ist mit Weihnachtskugeln und Stern geschmückt.

Ich habe den letzten Fahrdienst dann aber auch noch genutzt, bei einem alten Freund sein Geburtstagsgeschenk und Mitbringsel von der Insel vorbeizubringen. Einmal Sanddornlikör, bidde sehr.
Da war er begeistert von – was ich gut finde. ^^

Und nun ist es Sonntag. Der letzte vor Advent. Gestern habe ich die ersten Schneeflocken gesehen. Morgen geht es dann wieder zu Japanisch – außerdem werde ich wohl mal Einkaufen fahren… und dann ist Dienstag, und es geht wieder in den normalen Trott. Ich habe halt immer noch nicht im Lotto gewonnen.
Ach… dafür hätte ich wohl überhaupt mal wieder Spielen müssen.
Irgendwas ist halt immer.

Habt eine schöne Woche – und macht Euch bereit für die Adventszeit. Hier beginnt morgen tatsächlich schon der Weihnachtsmarkt.
Mal sehen, ob ich da dieses Jahr mal hinkomme.
Nicht, dass mir das so wichtig wäre…

Nihongo

Aufgehende Sonne über Wasser

Mitte letzten Monats hatte ich hier ja mal von der hiesigen VHS berichtet. Und meinen Japanischkursen in derselben.
Außerdem hatte ich geschrieben, dass es da jetzt wieder einen Anfängerkurs gibt und ich es mir vielleicht mal wieder vorstellen könnte, einen zu besuchen.

Nun, heute war ich also das erste Mal seit Jahren wieder bei einer Japanisch-Unterrichtsstunde. Denn ich habe mich vor meinem Urlaub noch für den Anfängerkurs angemeldet.

Im Heft stand der Kurs mit Beginn im September drinnen. Da war ich noch nicht so weit. Vor zwei Wochen habe ich dann in der Zeitung gelesen, das in der VHS letzte Woche ein neuer Anfängerkurs für Japanisch anfangen würde. Da hatte ich nun spontan Lust. Das Interesse war ja schon wieder da. Ich habe dann nur erst noch mit der VHS telefonisch abgeklärt, ob diese kleine Zeitungsnotiz überhaupt richtig war, denn – wie gesagt – im Heft stand September. Die Dame von der VHS teilte mir dann mit, dass sich der Beginn des Kurses verschoben hatte und somit der Zeitungsartikel richtig war.
Also habe ich mich telefonisch quasi schon angemeldet, und dies dann noch online richtig festgemacht. Ich konnte dann zwar die erste Stunde nicht mitmachen, doch ich dachte mir, dass ich dies würde verkraften können.

Heute war also Stunde Zwei – und damit meine erste Stunde seit Ewigkeiten.

Die Lehrerin hatte letzte Woche am Dienstag und Mittwoch tatsächlich noch E-Mails an alle Mitmachenden geschickt mit Hausaufgaben und dann noch mit Vorschlägen für Unterrichtsbüchern. Ich muss gestehen, ich habe zwar mal kurz in die Mails hineingesehen, aber mich letzte Woche noch nicht wirklich damit beschäftigt.

Wie sieht denn nun der Kurs aus…

Die Lehrerin ist dieses Mal eine junge Dame – eine Italienerin. Der Kurs besteht zurzeit dann wohl aus 8 Lernenden: die Jüngste schätze ich irgendwie auf 14 oder 15, wenn es hochkommt. Dann noch ein junges Mädel von vielleicht 17-18. Dann geht es – würde ich vermuten – zu den zwei Freundinnen von Mitte 20, wie ich schätzen würde. Noch ein männlicher Vertreter von vielleicht Anfang 30, wenn überhaupt, und dann noch ein Paar von schätzungsweise in den 40ern. Na ja, und ich.
Und vielleicht habe ich mich bei den Altersschätzungen total verhauen. Wer weiß das schon. *schulterzuck*

Wie war es denn?

Ich bin direkt schon wieder in gemischten Gefühlen.
Meine ersten drei Kurse hatte ich ja alle bei einer Lehrerin aus Japan, die mit einem Deutschen verheiratet war. Und die hat eigentlich mit uns viel Deutsch gesprochen zwischendurch, und auch entsprechend erklärt. Außerdem haben wir in jeder Stunde etwa 5 Silben gelernt und geübt. Erst von der Hiragana-Schrift, dann in Katakana. Später kamen dann auch immer mehr Kanji-Zeichen dazu. Doch durch das Lernen von Hiragana und Katakana wurde das Lesen der Lernbücher schon ziemlich erleichtert.

Der Kurs vor ein paar Jahren dann, der wurde auch von einer jungen Japanerin durchgeführt. Ich hatte ja erwähnt, dass mir der Stil da nicht so gefiel. Denn sie sprach dann hauptsächlich Japanisch – was aber das Lernen irgendwie für mich nicht so vereinfacht, wenn ich gerade keinen blassen Schimmer habe, was mir da jemand versucht zu sagen. Da hilft es mir nicht wirklich, wenn es dann halt nochmal und nochmal auf Japanisch gesagt wird, ohne das ich WEISS, was es wirklich auf Deutsch bedeuten soll.
Deswegen hatte ich den Kurs dann auch sausen lassen.

Dieser Kurs geht nun wieder in diese Richtung.
Wird eine Sprache heute so gelernt? Das sie immer und immer wiederholt wird, ohne EINMAL eine richtige Übersetzung zu liefern?
Hat meine alte SENSEI eine alte Methode des Unterrichtes genutzt?
Ich verstehe es gerade nicht ganz. Warum ist das so?

Dieser Kurs richtet sich ja an Anfänger ohne Vorkenntnisse.
Dies kann ich von mir ja nun nicht wirklich behaupten. Zum Glück, momentan. So kommen mir ja tatsächlich die ein oder andere Begriffe und Redewendungen noch bekannt vor, wenn es um erste Kommunikationspunkte geht, wie sich vorstellen und Begrüßungen. Da kann ich noch auf alte Wissensreste zurückgreifen. Doch wie wird das werden, wenn wir weiter voranschreiten? Komme ich dann noch mit oder verstehe ich nur noch (wieder) Bahnhof?

Ich bin mir gerade gar nicht sicher, wie ich diesen Kurs nun finden werde.
(Eine kleine Anekdote am Rande: Am Eingang der VHS steht „Bitte Masken.“ Entsprechend saßen im Kurs dann drei Leute mit Masken. Unter anderem auch ich. Weil halt… warum nicht. Die Jüngste trug keine und war die ganze Zeit am Rumschniefen und Niesen und Nase putzen… Bin ich da in den letzten beiden Jahren nun etwas empfindlich geworden, wenn ich nun denke, dass doch am besten sie auch eine hätte tragen sollen… und warum sie nicht eher zu Hause geblieben ist mit dieser Erkältung? Weil der Kurs ja Geld gekostet hat? Hmm…)

Ich werde die Sache also weiter im Auge behalten. Vielleicht finde ich bis nächste Woche ja auch meine alten Japanisch-Bücher? Ich kaufe mir aber auch gerne neue. Was halt nötig ist und wie sich der Rest entscheidet. Und ich hoffe, das wird in Zukunft wieder etwas besser.
Oder vielleicht muss/sollte ich halt sagen, dass ich wohl eine eindeutige Übersetzung oder Anweisung oder Erklärung auf DEUTSCH brauche, dass ich es mir entsprechend aufschreiben und dann auch merken kann. Hoffentlich.

Nun – die Möglichkeit für eine Fortsetzung dieser Kursgeschichte ist durchaus gegeben.

Habt eine schöne Woche.

Sayonara.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Borkum 2022 – Finale

Kuhstatue mit gelben Vorderpfoten-Schonern und gelben Strickmützenschal

Und damit neigen sich meine Tage auf der Insel dem Ende zu.
Morgen um die Zeit sitze ich – so Flip und die Autostraßen mitspielen – wieder zu Hause an meinem Schreibtisch.
Alter Leuchtturm von BorkumWie heißt es doch so schön: Alles hat ein Ende…

Deswegen berichte ich jetzt, was ich noch so die letzten Tage hier angestellt habe.

Natürlich nichts. Ich war immer brav. ;o)

Ich hatte mir ja ein Fahrrad gemietet. Damit war ich dann entsprechend am Mittwoch und am Donnerstag nochmal unterwegs.

Feuerschiff "Borkum Riff" im HafenEigentlich wollte ich ja ursprünglich am Mittwoch mal ins Heimatmuseum. Allerdings stimmt da die Information über die Öffnungszeiten im Netz nicht mit den wirklichen Öffnungszeiten am Museum im November überein. Hmm…

Also bin ich spontan losgefahren Richtung Reede, was ich eigentlich erst am Donnerstag vorhatte. Da aber Mittwoch früh noch die Sonne vom Himmel lachte und Regen erst ab 14 Uhr angekündigt war, dachte ich mir, dass ich das doch schaffen sollte, in diesem Zeitrahmen hin und zurück zu kommen…

Neuer Leuchtturm hinter nasser FensterscheibeHinzu habe ich lt. App 40 Minuten gebraucht, zurück dann 38. Und dort habe ich dann wenigstens auch mal das Feuerschiff „Borkum Riff“ von außen gesehen.

Pünktlich gegen 14 Uhr hat es dann wirklich geregnet. Da habe ich bereits wieder zuhause Tee getrunken. Und dann diese Regenzeit dazu genutzt, meine letzten Karten zu schreiben. Nur die letzte war etwas schwierig. Denn ich hatte auf meiner Liste tatsächlich einen Namen doppelt aufgeschrieben. Also musste ich noch irgendeine Adresse aus meinen Fingern saugen, wohin ich noch eine Karte schreiben wollte. Ich wollte wirklich ALLE Karten dieses Mal schreiben und verschicken. *Erledigt*

Gerader Weg, der durch ein Wäldchen führt mit Bäumen links und rechtsDas war dann also ein eher ruhiger Mittwoch.
Gestern früh hat dann tatsächlich erstmal wieder die Sonne geschienen, statt der angekündigten Bewölkung. Die kam erst im Laufe des Tages.
Doch die Sonne habe ich dazu genutzt, nochmal zum Ostland zu fahren. Da habe ich von der Aussichtsdüne Ostland aus eine Runde am Nordstrand und durch die Dünen gedreht. Da war ich auch wieder 2,5 Stunden unterwegs, für knapp 7,8 km, lt. App.

Zurück ging es dann wieder am Flughafen vorbei über den Waldlehrpfad, der parallel zur Straße verläuft.
Wieder in der Stadt bin ich erstmal in meine 4 Wände, um was zu trinken. Später bin ich nochmal los, um einerseits das Fahrrad samt Helm zurückzubringen…
Schild zur Bedeutung der Wasserdelle, der Wasservorrat von Borkum. Außerdem ein Wegweiser: Links geht es zum Zentrum über die Norddünen 2,7 - und rechts zum Ostland über Norddünen 3,1(Ich war ja tatsächlich nur einer von ganz wenigen Fahrradfahrern, die mit Helm unterwegs waren. Und es waren einige Fahrradfahrer_innen unterwegs. Bin mir nicht sicher, wie ich das finde.
Ach, und ich frage mich, ob ich nicht das Fahrrad einfach noch etwas länger hätte nutzen können, denn ich habe es einfach dem Mitarbeiter dort gegeben… aber es war jetzt nicht, als hätte er etwas kontrolliert, ob ich es auch innerhalb meiner Zeit zurückgegeben hätte… *schulterzuck*)
Gut, also das Fahrrad war ich wieder los. Danach habe ich noch meine Einwegflaschen weggebracht – und mir nochmal etwas für mein letztes Vollbad besorgt.
Wellness, und so. ;o)
Neuer Leuchtturm im Hintergrund vorne stehen zwei Erwachsene mit 2 Kindern mit LaternenAnscheinend ist auf der Insel auch der 10. November der Tag, an dem die kleinen Kinder mit den Laternen rumziehen – und von Geschäft zu Geschäft gehen, dort singen und etwas bekommen.
Kannte ich so auch noch nicht.

Mitbringsel-Beutezug zwei große Flaschen, eine kleinere Apothekenflasche und 3 Gläschen, außerdem zwei Beutel mit Sanddorn-InhaltenHeute nun habe ich meine Mitbringsel besorgt…
und danach ging es nochmal an den Strand, und dann tatsächlich nochmal bis fast zum Flughafen und den Waldlehrpfad zurück. Da war ich wieder 2,5 Stunden unterwegs und habe nochmal 9 Kilometer zurückgelegt.
Unterwegs gab es Kaninchen, Pilze und Fasane zu sehen.

Reste eines toten SeehundesAch, einen Seehund habe ich auch gesehen. Gestern. Quasi.
An dessen Überresten war nämlich eine Krähe beschäftigt, weswegen mir dieser Fleck überhaupt erst aufgefallen ist.

Und nun ist mein Urlaub so ziemlich vorbei.

Ich habe meine ganzen gekauften Nahrungsmittel (fast) verbraucht. Muss ich wohl die Restbutter, Ketchup und Käse noch mitnehmen. Aber ansonsten…
Meine letzten beiden Eier habe ich vorhin gekocht – ich hoffe, lange genug. Dann kann ich morgen früh auf der Fähre Eierbrötchen essen zum Frühstück.

Sandstrand mit Sand, der vom Wind vor sich hergeweht wirdDie Bahn geht morgen ja bereits um 07:15 Uhr.
Das bedeutet, dass ich wahrscheinlich kurz nach 9 bei Flip bin und so gegen halb 10 von Emden starten kann? Mal sehen, wie lange ich brauche.

Wenn ich das hier fertig geschrieben und hochgeladen habe, muss ich nochmal spülen – und langsam packen.
Ich hoffe, die ganzen Gläschen bleiben heil.

Es war wieder schön auf der Insel – kann ich jedem nur empfehlen.

Ob alles soweit geklappt hat, werde ich dann nachreichen.
Ihr kennt mich ja.

Bis zur Hälfte des Bildes ist der furchige Sandstrand zu sehen. In der Mitte des Bildes ist die Dünenlinie zu erkennen. Darüber scheint die Sonne von einem blauen, wolkigem Himmel

Borkum 2022 – Teil 2

Zwei Treppengeländer (rechts und links) verschwinden nach unten im Sand

Ich bin noch auf der Insel.

Was habe ich denn in den letzten beiden Tagen angestellt?

8 verschiedene Ansichtskarten von Borkum rund aufgefächert. Es ist zu erkennen, dass es mehrere Karten von den einzelnen Varianten gibt. Oben liegen 4 Zehnerstreifen der Briefmarke für 70 ct. Außerdem 2 Briefmarken zu 10 ct und eine zu 5 ct.Gestern tatsächlich nicht so viel. Gefühlt.
Als erstes habe ich meine Briefmarken für meine Postkartensession besorgt. Dann war ich nochmal ein wenig einkaufen. Sowas wie Seife – die ich natürlich NICHT in meinem Kulturbeutel gepackt habe, obwohl ich zu Hause sogar so schön kleine Seifen rumliegen hab.
Außerdem etwas für meine geplante Badesession. Damit es auch schön schäumt, wenn. Das muss schon sein. ;o)
Und Servietten statt Küchenrollen – einfach damit ich etwas zum Aufwischen habe. Und Servietten brauchen dann nicht so viel Platz wie Küchenrollen – die es auch mindestens im Doppelpack gibt.

Nachdem ich meine Erwerbungen in meiner Unterkunft abgeladen habe, musste ich mal ein wenig für meine Planungen im Netz recherchieren.
Wann haben Aquarium, Heimatmuseum und Gezeitenland auf?

KrabbeDa das Nordsee-Aquarium nur montags, mittwochs, samstags und sonntags geöffnet hat, bin ich doch dann direkt noch gen Aquarium losgestiefelt.
Die letzten Male hieß es zwar, dass es ein Nordsee-Aquarium hat, doch war es da nie geöffnet. Deswegen musste ich das doch mal nutzen.
Tatsächlich hatte ich es mir wohl etwas größer vorgestellt – doch genug gab es trotzdem zu sehen.

Danach bin ich noch ein wenig Spazieren gegangen, im nördlichen Bereich der Stadt. Dieses Mal auch ohne App-Unterstützung, da ich eigentlich gar nicht so weit gehen wollte. Dabei bin ich auch auf Hecken gestoßen, in denen es ziemlich laut zuging…

 

Frankierte Postkarte nach Wien in Österreich. Aus Platzgründen sind oben die beiden 5 und 70 ct Briefmarke aufgeklebt und die beiden 10 ct-Briefmarken kleben unten unter der Kennung für AustriaIch dachte zwar dann gestern, dass ich nicht so viel gemacht habe. Und dass ich bei dem doch recht guten Wetter mehr hätte machen sollen. Denn wenn ich mich nur mit meinem Kasten hätte beschäftigen wollen, hätte ich nicht hierherkommen müssen. Andererseits – warum soll ich mich stressen mit einem überladenen Pflichtprogramm?
So war zumindest etwas Nützliches, was ich gestern noch begonnen hatte, etwa ein Drittel meiner geplanten Karten zu schreiben. Immerhin etwas.

Und damit komme ich zu heute.

Ich habe mir zum Frühstück dieses Mal Brötchen geholt, statt mein Toastbrot weiter zu reduzieren. Das kommt noch.
Und nach dem Frühstück habe ich meinen Plan umgesetzt und mir ein Fahrrad gemietet. Direkt mal für drei Tage. So komme ich vielleicht mal aus eigener Kraft da hin, wo ich noch nicht war.

Schwarzes City-Fahrrad mit Fahrradkorb am Holzbalken stehendUnd so bin ich in den Osten gestartet.

Am Flughafen vorbei, bis zum Ostland. (Da bin ich mit Wixhausen und dem Drummertier 2012 mit dem Bus hingefahren. Jetzt bin ich selbst gestrampelt.) Vom Ostland runter an den Deich und da zur Abwechslung mal Richtung Aussichtsdüne „Steerenklipp“. Da habe ich mein Radl abgestellt und habe von dort zu Fuß eine Runde zum Strand gemacht. Wieder am Steerenklipp habe ich erstmal ein Brötchen verputzt – und dann ging es auf dem Deich wieder zurück Richtung Hafen. Aber nur etwa die Hälfte der Strecke. Der Wind da oben war mir echt zu viel. Unten am Deich lang ging es dann einfacher.
Heute ging es dann noch nicht Richtung Hafen – das habe ich noch vor. So ging es durch die Greune Stee wieder zurück.

Eine Brücke bestehend aus zwei Stahlträgern ist auf der Gegenseite abgerutscht und die Träger liegen dort im WasserUrsprünglich hatte ich vor, abends noch meine beiden letzten Frikadellen mit Kartoffelsalat zu essen. Da ich aber ja unterwegs das Frikadellenbrötchen hatte, habe ich umdisponiert auf Linsensuppe – für die ich mir nochmal Brötchen kaufen musste.

Und dann war ich wieder in meinen Räumlichkeiten.

Bei der App hätte ich wohl die beiden Touren getrennt halten sollen, da sie sich nur auf eine Sache konzentrieren kann. Und aufgrund der Geschwindigkeit dachte sie da wohl, ich wäre gelaufen.
So sagt mir die App nun, dass ich mich wohl insgesamt 3 Stunden und 10 Minuten bewegt hätte, und dabei 26,1 km zurückgelegt habe.
Das ist doch immerhin etwas.
Das Fahrrad hatte ich um 10:27 Uhr festgehalten, kurz danach bin ich gestartet. In der Stadt vorerst abgestellt habe ich es dann um 14:31 Uhr – das sagt damit eigentlich, dass ich gut 4 Stunden unterwegs war.

Damit bin ich eigentlich recht zufrieden. So habe ich doch mal etwas getan.

Sanddorn-Beeren am StrauchUnd zum Abschluss – vor dem Essen sozusagen – habe ich mich für meine erste Baderunde entschieden.
Aaaahh…

So ein Vollbad ist für mich so etwas wie Wellness.
Einfach in aller Ruhe im warmen Wasser liegen und dem Geräusch des Schaums lauschen. Mehr brauche ich nicht. Mehr würde mich da sogar eher stören, denke ich.
Ich weiß noch, dass ich es sogar mal bei einer Mehrtagestour mit dem Wanderverein gemacht habe. Sprich: Unser Zimmer hatte eine Badewanne – und während die anderen den letzten Abend lustig zugebracht haben, habe ich mich lieber in die Wanne gelegt.
Gut – die Wanne hier ist nicht ganz so groß – doch zum Entspannen hat es gereicht.

Und nun bin ich so aufgewärmt und müde, dass ich wohl heute nicht mehr so alt werde.

Bis zur nächsten Fortsetzung…

ein schwarzer Europäischer Hummer

Borkum 2022 – Teil 1

 

Ich bin hier.
Seit 8 Jahren das erste Mal wieder. Ein paar Tage Borkum für mich, damit ich nicht nur zu Hause herumsitze in meinem Urlaub. Das mach ich eh schon genug. Also habe ich mich mal wieder aufgerafft und mich für ein paar Tage Borkum entschieden.

Selfie von mir auf SchiffsdeckDas ist jetzt das insgesamt 4. Mal, dass ich für ein paar Tage im November/Dezember auf der Insel bin. Davon war ich zwei Mal sogar nicht alleine hier, da ich 2012 und 2014 noch Wixhausen und Drummertier dazu animieren konnte. Jetzt halt mal wieder alleine unterwegs.
Und da ich mein Laptop mitgenommen habe, kann ich doch direkt mal in die Tasten hauen, was es bis jetzt so gibt. Dann muss ich nicht hinterher alles in einen Bericht quetschen – und ihr bekommt ein bisschen mehr zu lesen.
Und Fotos zum Angucken. Win-win. *Grins*

Blick zum Horizont vom Schiff aus - der Horizont ist grau mit Wolken und SchauernAngekommen bin ich gestern, bald vorgestern, nachdem ich noch eine Stippvisite bei Drachenechse und Fuchs gemacht habe. Das war mal wieder gut. Und von dort aus ging es dann gestern früh weiter nach Emden.
Da dadurch die Fahrtzeit kürzer war, konnte ich mich bereits für die Fähre um 12:30 Uhr entscheiden. Von Hanau aus wäre es mir eventuell zu knapp gewesen.
So aber hat es wunderbar geklappt. Ich habe Flip sich auch mal wieder so austoben lassen, dass sich die angesetzte Zeit des Navis sich noch um ein paar Minuten verringert hat. Auf dem Weg zu Drachenechse und Fuchs war das anders herum.

Ein Plätzchen für Flip gesucht, und ab zum Anleger. Um 12 Uhr war auch schon der Zugang zur Fähre möglich. Erst habe ich mich ein wenig umgesehen, und eine interessante Projektion für Kinder entdeckt, die ich direkt mal Filmen musste. Siehe hier die Fischlis…

 

Rotes SchiffDann hatte ich mich direkt neben der Ausgabe platziert, da ich eigentlich vorhatte, auf der Fähre meinen ersten Ostfriesentee zu mir zu nehmen.
Allerdings war die Schlange so lang und wurde irgendwie nach einer Stunde immer noch nicht weniger, dass ich dann stattdessen nach oben auf das Panoramadeck gegangen bin. Und dann habe ich die Restfahrt von dort betrachtet. Und die Zeit für Selfies und Fotos genutzt. Seht ihr ja hier so verteilt.

Die Inselbahn von Borkum am Bahnhof BorkumAm Fähranleger Borkum angekommen, wurde umgestiegen auf die Inselbahn. Mit der ging es dann bis in die Stadt.
Bedingt durch GMS und auch Wixhausen habe ich mir auch eine App für Outdoor-Aktivitäten runtergeladen, und das Weltkarten-Paket gekauft. So kann ich Touren planen… oder einfach aufzeichnen, wenn ich wo unterwegs bin. Und diese App sagt mir dann hinterher, wie weit, lang und schnell ich unterwegs war.
Nun – das habe ich doch direkt mal für die Fährüberfahrt und die Zugfahrt zur Stadt genutzt.
Die Überfahrt hat 1 Stunde und 50 Minuten gedauert, mit einer Entfernung von 49,3 km und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 26,9 km/h.
Außerdem mit einem Gesamtanstieg von 330 m und Gesamtabstieg von 320 m. War wohl doch etwas Seegang. *lach*
Die Fahrt mit der Inselbahn dauerte dann nur 15 Minuten, über 7,21 Kilometer, mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 29,4 km/h.
Der Gesamtanstieg von 40 Metern und Gesamtabstieg von 30 Metern erscheint mir hier auch richtiger.

Blick aus meinem Apartmentfenster auf den Neuen Leuchturm und ein paar andere Häuser von BorkumDieses Mal habe ich das erste Mal so direkt in Zentrumsnähe etwas gebucht. Aus einem eher banalen Grund…
Ich habe mal nachgesehen: Für meine ersten fünf Tage in Borkum 2011 hat mich die Ferienwohnung 100 Euros gekostet. Das war damals wirklich noch ein Schnäppchen.
Dieses Mal habe ich nicht die ganz günstigste Variante genommen, die möglich gewesen wäre, weil ich bei den Fotos der nächsten Stufe etwas entdeckt hatte, das mich dieses mein Apartment jetzt hat buchen lassen.
Eine Badewanne.

BadewanneIn der Beschreibung stand zwar dann nur Dusche/WC, doch ich dachte mir, ich lasse es mal darauf ankommen, ob das Foto richtig ist oder nicht.
Denn im tiefsten Herzen bin ich ein Bader statt Duscher.
Ja, Duschen geht… doch sich mal gemütlich in einer Wanne versenken… ahh…

Also habe ich eines der Apartments gebucht, bei denen eine Wanne zu sehen war. Und das praktische am Standort des Apartmenthauses ist dann auch noch, dass es gerade mal 1-2 Minuten vom Bahnhof weg ist. Direkt an der Fußgängerzone gelegen, die vom Bahnhof zum Strand geht.

So zentral war ich noch nie.
Und da meine Rückfahrt um 7:15 geht, muss ich nicht ganz soo früh loslaufen, nur um rechtzeitig am Bahnhof zu sein.
Wie praktisch.

Blick die Bismarckstrasse auf Borkum entlang Richtung StrandIch habe also nach dem Eintreffen erstmal mein Heim für die nächsten Tage inspiziert und wirklich auch meine gewünschte Wanne entdeckt.
YES!

Danach ging es noch einkaufen, da ich gelesen habe, dass tatsächlich jetzt im November bis Dezember der Supermarkt sonntags nicht aufhaben wird. Habe ich mich also mit den ersten Vorräten eingedeckt.
Danach habe ich einen ersten Blick auf den Strand geworfen und eine erste kleine Runde gedreht. Und danach habe ich ENDLICH meinen ersten Ostfriesentee in Ostfriesland getrunken. Und der war mitgebracht von Zuhause. Ha.

3 Zeichnungen zum Darstellen der Veränderung der Seehundbank "Hohes Riff" Dargestellt sind 2014, 2015 und 2018 Die Bank wird immer größer und nähert sich dem Rest des Strandes an, so dass sich fast so etwas wie ein See auf dem Strand bildet.Dies war der Tag meiner Ankunft.

Heute habe ich einen ziemlich ruhigen Tag verbracht.
Gemütlich gefrühstückt – und dann doch, trotz trübem Wetter, eine Runde gedreht. Habe ich mich in meine Island-Regenklamotten gehüllt und mich auf den Weg gemacht. Und da hat es nicht geregnet.
Noch nicht.
Doch zum Glück hatte ich sie an, denn es wurde dann noch etwas feuchter von oben. Nicht ganz so schlimm wie bei meinem allerersten Besuch hier.
Da wurde ich im November durch ein Gewitter geweckt. Mit anschließendem Hagel. Da ist ein bisschen Gepuste und Regen längst nicht so übel. Außerdem wollte ich hauptsächlich raus.
Teile des Nordseekletterparks BorkumSo war ich dann etwas mehr als ein Stündchen unterwegs. Ich habe da auch mal meine alten Unterkünfte abgelaufen, auch wenn ich meine erste nicht mehr erkannt habe. Muss ich nochmal hin. Die Adresse habe ich ja.

Wieder zurück gab es dann meinen täglichen Tee. Später habe ich dann nochmal ein kleines Ründchen im näheren Bereich gedreht. Einfach, weil ich nicht die ganze Zeit in der Wohnung sitzen wollte.

Und das war sozusagen Tag 2.

Ein Zaun aus Walkiefer-KnochenJetzt bleibt abzuwarten, wie das weitere Wetter wird. Denn anscheinend hat tatsächlich am Bahnhof noch der Fahrradverleih geöffnet – und ich spiele mit dem Gedanken, mir da dann mal eines auszuleihen. Auch ist wohl das Meereswasser-Aquarium geöffnet. Das war vor 8 Jahren noch nicht der Fall. Ich denke, da werde ich auch mal hingehen. Vielleicht auch endlich mal das Heimatmuseum… und ganz eventuell ins Gezeitenland.

Ja, ich denke, ich werde mich hier schon noch zu beschäftigen wissen.

Und mit was, dass erfahrt ihr in der Fortsetzung. ;o)

Selfie von mir - über mir im Hintergrund die Insel Borkum

Weisheit Ade!

Tja, so geht es zu.
Heute durfte ich mich von meinem letzten Weisheitszahn verabschieden. Nun bin ich also mit meiner Weisheit Ende, oder so. ;o)

Ich bin heute Morgen brav zu meinem Termin gegangen, den ich für das Ziehen und die Wurzelspitzenresektion bekommen hatte. Doch die Dame an der Zange hat sich heute erst nur um den zu ziehenden Zahn gekümmert. Der andere Punkt wird dann beim nächsten Mal erledigt.
Habe ich auch nichts dagegen, so ist zumindest nicht mein ganzer Mund betäubt, sondern nur das obere rechte Viertel.

Weiße Care-Papiertüte, in der verpackte Tupfer-Kompressen, zwei Schmerztabletten, ein kleines Kühlpaket und ein Schreiben mit Hilfestellungen befindetDie Sache ging tatsächlich ganz flott. Ich habe länger auf dem Stuhl gewartet, dass jemand zu mir kommt, oder kurze Zeit, dass die Betäubung wirkt, als dann das Entfernen des Zahnes selber gedauert hat.
Sie hatte schon angekündigt, dass dies eine flotte Sache wird. Hat sie recht behalten.
Danach bekam ich wieder eine Care Paket-Tüte mit Kühlpäckchen, Mullbinden und zwei Schmerztabletten. Und es wurde nochmal ein Einzelfoto der Baustelle geschossen, in der Röntgenvariante. Und schon war ich fertig und durfte wieder gehen, bis nächste Woche zum Fäden ziehen. Insgesamt war ich vielleicht eine halbe Stunde auf dem Behandlungsstuhl, davon waren wahrscheinlich zwanzig Minuten warten und zehn Minuten Behandlung.

Ich hatte auf dem Stuhl Zeit zum Nachdenken. Und musste mal an meine bisherigen Zahnarzterfahrungen denken. Über die ich mich jetzt kurz auslassen werde.

Ich war von meiner Jugend, bis ich nach Rottweil ging, die ganze Zeit bei einem Zahnarzt. Und eigentlich wundere ich mich, dass ich nach dieser Zeit bei ihm Zahnarztbesuche noch relativ gelassen über mich ergehen lasse.
Im Nachhinein würde ich die Kunst von ihm eher als Metzgerei bezeichnen.

Als ich nach Rottweil zum Arbeiten bin, habe ich mir dort für die üblichen anfallenden Termine eine Zahnärztin in meiner Nähe ausgesucht.
Und die erste Behandlung dort war eine Offenbarung!
Ich konnte mir, wenn ich es wollte, eine Betäubung für eine Behandlung setzen lassen. Und der Bohrer, den sie benutzte, habe ich mit einem singenden Bohrer verglichen. Nicht dieses hohe Heulen bei ein und derselben Hochdrehzahl – WUIIIIIIIIIIIIIIIIIII – sondern er ließ sich in den Drehgeschwindigkeiten variieren. WUIiiiiIIiiiiii. Ein Grund dafür war wohl auch, dass sie selbst lärmempfindlich war. Deswegen leiser und laUTEr, je nachdem, wie es gebraucht wurde.
Das war… eine Erleuchtung.

Immerhin habe ich es geschafft, in den zwei Jahren in Rottweil meine ganzen Amalgam-Plomben von ihr gegen Kunststoff-Plomben austauschen zu lassen.
Das ich dann wieder zurück nach Hanau bin, und sie als meine Zahnärztin nicht mitnehmen konnte, war da das Blödeste.

Also habe ich mir hier wieder eine Zahnärztin gesucht. Und bin inzwischen nur noch bei Ärztinnen gewesen. Auch jetzt die Entfernung meiner Zähne hat ein und dieselbe Dame durchgeführt. Und auch das ganze Personal der Praxis ist supernett. Ich hätte es schlechter erwischen können.
Mein alter Metzger hatte, wie gesagt, nur den einen hochtönenden Bohrer. Außerdem wozu Betäubung. Wenn es mal ein wenig auf den Nerv geht, soll ich doch auch was davon haben. Und am besten jedes halbe Jahr kommen, dass mehr abgerechnet werden kann… So habe ich das zumindest interpretiert. Mir hat dann ein Besuch im Jahr gereicht.

Doch jetzt bin ich in guten Händen. Und was wir dann mit meinen Lücken machen, dass werden wir auch noch klären.

Ich stelle fest, dass die Betäubung für diesen Zahn schon ziemlich abgeklungen ist. Ich kann meinen rechten Nasenflügel schon länger wieder spüren. Der war auch taub, was beim Nase putzen etwas seltsam war. ;o)

LP-Cover der Band brutus - unison life Es ist ein stilisiertes U zu erkennen, dargestellt durch gelbe Streifen vor einem rot bis orangenem HintergrundDas Einzige, worauf ich dann wohl heute eher verzichten werde, ist meine tägliche Kanne Ostfriesentee, die ich sonst immer trinke, wenn ich frei habe. Doch wenn meine interne Baustelle besser gekühlt werden sollte, ist heißer Tee dann wohl eher kontraproduktiv.

Und da ich nun schon unterwegs war, habe ich dies entsprechend genutzt, mein gestern erwähntes Paket abzuholen.

Es war Musik, und nicht die erwartete Kunst. Wobei… Musik ist ja auch Kunst… Ach, Haarspalterei. ;o)

Ich habe also meine Platte von der Band BRUTUS aus Belgien heute abgeholt – und habe sie gerade zum Schreiben gehört. (Das wechselt im Moment auf Sigur Rós – Von.) Die Vinyl-Platte von BRUTUS ist auch eine hübsche farbige Platte. Schön Türkis mit Spritzern von Schwarz und Blau. Hat mir zumindest besser gefallen als die andere Variante, die sie auch haben.

Offene Papprolle, in der zwei Farbdrucke eingerollt zu erkennen sindDoch tatsächlich kam die erwartete Kunst heute auch an, wie ich wieder zu Hause war. Ich habe mir nämlich von Chris Riddell zwei Drucke bestellt. Nachdem seine Zeichnungen immer so schnell weggekauft werden, wenn er sie auf seine Seite stellt. Dann halt mal zwei Prints. Und zum Glück hatte ich dieses Mal auch genug Kleingeld für die Zollgebühren greifbar. Sonst hätte ich es wieder sonst wo abholen dürfen. Hauptpostamt… oder Kesselstadt…
Fotos von den Prints gibt es nicht, denn so schnell bekomme ich sie nicht glatt gerollt. Gibt es halt nur eines gerollt in der Röhre. Könnt ihr in die Röhre gucken. *ba-dumm tss*

Damit warte ich eigentlich nur noch auf meine Bestellung von Band-Maid. Und eigentlich auch auf die von den Füchsen. Doch die war bereits vom letzten Jahr, diese Bestellung. Ich denke, da wird nichts mehr eintrudeln. Die war eigentlich als Zugabe-Geschenk für Fuchs gedacht. Hm… Mist.

Nun gut, dann ist das so.
Heute Abend geht es mit Shadowrun in die Schweiz.
Und dann darf ich noch ein wenig Arbeiten ab Morgen, bis ich meinen Urlaub habe.

Habt ein schönes Wochenende.

Vinyl-Platte der Band brutus Die Farbe ist türkis mit blauen und schwarzen Spritzern

Zugänge und zukünftige Abgänge

Schwarzes quadratisches Geschenk mit grünen Geschenkband

Ich habe dieser Tage ein 3-Tage-Wochenende. Yay!
Daher tippe ich doch den heutigen Beitrag mal wieder direkt in die Tastatur, statt ihn erst irgendwann vorzuschreiben.

Ich möchte heute mal berichten, was hier in der letzten Zeit so alles eingetrudelt ist – und was sich hier Verabschieden wird.
Einfach, um was zum Schreiben zu haben. ;o)

Spiel "Dorfromantik - Das Brettspiel" von Pegasus Spiele Auf der Verpackung ist eine große Windmühle zu sehen. Außerdem ist das Spiel signiert.Aufhänger ist das, was ich gestern bei einem Bekannten abgeholt habe.
Denn Drachenechse und Fuchs wohnen ja nun im Pott – und da haben sie das erste Wochenende im Oktober genutzt, um zur SPIEL nach Essen zu gehen, der Spielemesse. Zusammen mit einem befreundeten Pärchen hier aus der Ecke.
Wie ich erfahren habe, sollte das Computerspiel „Dorfromantik“ nun eine Brettspielvariante bekommen. Die wurde zumindest von Pegasus Spiele angekündigt – und ich habe Drachenechse und Fuchs mal gebeten, ob sie danach mal die Augen offenhalten können. Zumal wir alle drei im Computerspiel schon einige Zeit verbracht haben.
(Zwischen 53 Stunden bis 153 Stunden…)
Nun, das haben sie gemacht – und das Pärchen hat das Spiel mitgenommen, und ich habe es gestern abgeholt. Und als Dank für meine Umzugsunterstützung habe ich das Spiel geschenkt bekommen, d.h., ich musste den beiden nichts überweisen. Fuchs hat das mit dem Geschenk sogar so ernst genommen, dass sie es wirklich als solches verpackt hatte. (s.o.)
Ich habe es morgens abgeholt, doch dazu aufraffen, diese schöne Verpackung zu öffnen, konnte ich mich erst gestern Nacht, kurz vorm ins Bett gehen.
Und da durfte ich feststellen, dass das Spiel sogar signiert war. Uhh.
*strahl*

CD-Cover von Björks "Fossora"Dann gab es im musikalischen Bereich wieder Neuzugänge.
Einmal die neue CD von Björk – da war ich für die Vinyl leider zu langsam. Dafür habe ich mir die blau-marmorierte Platte von Sólstafir – Ótta – erstanden. Die kam auch entsprechend in den letzten Tagen bei mir an. Und sie ist gerade meine Schreibmusik. ;o)

Gestern durfte ich auch Lesestoff für meinen zukünftigen Urlaub abholen. Dafür habe ich mir ein paar Bücher von Jasper Fforde über den Second Hand-Handel organisiert. Einmal „Grau“ – und dann die ersten drei Bänder zu seiner Dragonslayer-Reihe auf Englisch. Das erste habe ich irgendwo hier bereits mal auf Deutsch gelesen, bzw. entsprechend rumliegen. Aber wo… Daher auch das erste nochmal im Original.

Bücher von Jasper Fforde Grau - The Last Dragonslayer - The Song of the Quarkbeast und The Eye of ZoltarIrgendetwas werde ich mir morgen auch abholen dürfen – das ist dann entweder auch Musik, oder Bilder. Das sehe ich morgen. Doch ich tippe erstmal auf Bilder.
Und eigentlich sollte meine Bestellung von Band-Maid auch noch iiiirgendwo unterwegs sein. *schulterzuck*

Damit komme ich zu den zukünftigen Abgängen.

Dies wird zum einen morgen früh einer meiner Weisheitszähne sein. Direkt in Verbindung mit einer Wurzelspitzenresektion eines anderen Zahnes. Yay… na ja.
Das bedeutet, ich werde morgen tagsüber mit taubem Mund herumlaufen. Immerhin ist der Termin „erst“ um 9 Uhr 30 – ich kann also gegen 8 nochmal ordentlich Frühstücken. Dann brauche ich eh erst abends wieder was. ;o)

kleines Regal mit zwei BödenEin weiterer Abgang wird ein Regal sein, welches ich von meinen Eltern bekommen habe. Das haben sie entweder aus ihrem jetzigen Keller aussortiert – oder von dem Lagerraum, den sie eine Weile gemietet hatten.
5 Regalböden und 16 Stangen eines zusammensteckbaren Regals in einem KartonBei mir steht es im Keller in einem Karton herum, weil ich es auch nicht wirklich aufbauen wollte oder konnte. Doch nun habe ich eine gute Nutzung dafür gefunden, bzw. gute Abnehmer, die damit wohl eher etwas anfangen können. Nämlich Drachenechse und Fuchs. So werde ich es ihnen mitbringen, wenn ich auf meinem Weg auf die Insel bei ihnen vorbeischaue. Und sie können es dann hoffentlich ihren Kellergegebenheiten anpassen.

Damit hätte ich eigentlich schon alles berichtet, was es zu diesem Thema zu berichten gibt. Mein Urlaub wird dann ein Extrabericht werden – und wer weiß, was mir ansonsten noch so einfällt. ;o)

Plattencover von Sólstafir - Òtta darüber liegen die beiden LPs in blau-weiß marmorierter Farbe

Kaltschnäuzigkeit

Vor einiger Zeit gab es ja den Fall, dass ein Mann in einem Sparkassenvorraum lag und gestorben ist, weil Menschen einfach über ihn drübergestiegen sind, um an den Automaten zu kommen und dann wieder zu gehen, ohne sich zu kümmern.

Wie wäre das denn bei mir? Wie würde ich mich verhalten?

Ich denke, die meisten Menschen denken von sich nur das Beste. Wie schlau mensch ist. Wie sozial… mitfühlend.
Na gut, das letzte vielleicht nicht mehr so.

Ich denke, vor 34-35 Jahren war ich das noch mehr als jetzt.

Während meiner Ausbildungszeit habe ich auf dem Weg morgens zur Arbeit auf dem Weg jemanden liegen sehen. Und ich habe mich gekümmert. Ich weiß nicht mehr genau, was + wie, aber zumindest angesprochen habe ich ihn. Und eine stabile Seitenlage versucht?

Das war nicht weit weg von meinem Zuhause – und kurze Zeit später habe ich – glaube ich mich zu erinnern – gehört, dass der Mann verstorben ist.

Heute?

Ich habe nun bereits mehrmals morgens (vor 4 Uhr) am Bahnhof Personen auf dem Bahnsteig liegen sehen.
Habe ich sie angesprochen und mich gekümmert?
Tatsächlich… Nein.

Im besten Fall schläft die entsprechende Person nur. Im schlechteren guten Fall schläft sie, ist aber betrunken. Oder möglicherweise anders berauscht. Im schlechtesten Fall geht es ihr wirklich nicht gut… und ich sollte mich kümmern. Was mensch so beigebracht bekommen wurde, damals. Bis zu einem möglichen Notruf und so lange Warten, bis Hilfe da ist.

In der Zwischenzeit ist die Bahn wohl abgefahren. Und ich bin nicht mehr in der Lage, pünktlich bei der Arbeit zu sein.

Inwieweit würde es meine Firma wohl Gutfinden, dass ich wg. Hilfeleistung zu spät zur Arbeit kam?
Wahrscheinlich würde sie diesen Grund als gerechtfertigt akzeptieren, nach dem Gespräch über das Wieso.
(Macht meine Firma ja gerne, Gespräche führen, wenn sich um Minuten wegen der Bahn verspätet wurde. Einmal kam ich 1½ Stunden zu spät, weil ich in eine Autobahnvollsperrung geraten bin. Da ging NICHTS mehr. Und ich war noch nicht mal ganz auf die Autobahn aufgefahren…
Doch wegen den 1½ Stunden musste ich nicht zu einem Gespräch. Vielleicht waren sie froh, dass ich überhaupt noch aufgetaucht bin?
Doch ich bin wieder abgeschweift.)

Was hat sich bei bzw. IN mir geändert, dass ich nun eher einen Bogen mache, statt evtl. helfen (zu müssen)?

Ich denke, ich bin zynischer geworden, kaltschnäuziger.

Es wäre (hoffentlich) wohl etwas anderes, würde ich sehen, wenn jemand gerade stürzt, und diese Person auf mich nicht betrunken wirkt. Ansonsten wird jetzt alles bei mir unter „Suff“ eingeordnet, und da dieser Zustand für mich so weit weg ist, ist für mich das Unterstützen dieses Zustands eher abwegig. Deswegen mache ich nun lieber einen Bogen um eine morgens am Boden liegende Person, die nicht in einen Schlafsack gehüllt ist.

Tut mir leid. Ich denke, da bin ich (auch) schuldig im Sinne der Anklage. :o/

Irgendwie… traurig?