SL-Examen Teil 2

verschiedene Rollenspielwürfel

Wir haben wieder gespielt.

Der nächste D&D-Abend hat nun also stattgefunden. Was bedeutet: ich durfte wieder leiten. Das bedeutet wiederum: Ich musste wieder vorbereiten.
:oO

Im Gegensatz zum letzten Mal lief bei mir, vorbereitungstechnisch, irgendwie gar nichts.

Ich hatte einen ersten Gedanken (immerhin), der sich später noch etwas abgewandelt hat. Jedoch will ich das jetzt noch nicht genauer hier ausführen. Ich denke, das mache ich dann, wenn alles fertig und erledigt ist. Denn ich hatte einen Gedanken – doch so weit sind wir dieses Mal gar nicht gekommen. Auch sollte ich eigentlich keine Angst haben, dass einer meiner Mitspieler das hier zu lesen bekommt – aber sicher ist sicher.

Beim letzten Mal hatte ich also nicht genug – und dieses Mal hatte ich gefühlt so gut wie nichts – und dann kommen wir noch nicht mal so weit. Hmmm…

Das meiste, mit dem ich mich im Vorfeld herumgeschlagen habe, war, ein bis zwei NSCs bei Roll20 anzulegen. Nach 1-2 Stunden durfte ich dann feststellen, dass NSCs aus dem Monsterhandbuch relativ einfach gehen, weil ich sie einfach ins Formular rüberziehen kann.
Klar, hätte ich mich vorher mal schlau gemacht… ;o)

Ansonsten habe ich ein wenig Kartentechnisches gesucht, wofür ich mich nun nochmal bei einem Kartenbauer als Patreon eingetragen habe. Denn eine Karte ist schonmal die halbe Miete.
Wobei – für einen Mitspieler sollte ich das auf „Battle-Map“ konkretisieren.

Und ich habe eine Stadtkarte oder -ansicht gesucht, so als Stimmungshintergrund.
Genommen habe ich dann die Stadtansicht aus dem Spielleiterhandbuch. Die hat irgendwie am besten gepasst. Scannen wollte nicht gehen – also habe ich ein Foto mit meinem Communicator gemacht und dieses zurechtgeschnitten. Denn auf jeden Fall sollte es die Gruppe dorthin verschlagen.

Wir haben da weiter gemacht, wo wir das letzte Mal aufgehört haben.
Sprich: Sie sind alle in das nahe Dorf gegangen, zu einem gescheiten Frühstück, nachdem die Nacht davor ja keine Sättigungsspuren hinterlassen hatte. Dabei wurde mit dem Wirt gesprochen…
Die traurigen Überreste des Brautpaares wurden geholt und beigesetzt.
Vor der Beisetzung fiel dem Kleriker auf, dass Althea nicht mehr ihr Amulett hatte, welches sie als Adeptin zur Klerikerin der Göttin Lliira immer getragen hatte. Er bemühte sich dann auch, für unsere Gruppe eine Skizze dieses Amulettes zu zeichnen…

Skizze des Amulettes der Lliira - 3 sechzackige Sterne im Dreieck

Es wurde über Brons Bande spekuliert… und letztendlich wurde am Abend dann nachgesehen, ob die Feier wieder stattfand.

Allerdings war dies nicht mehr der Fall – aber ganz in Ordnung war es auch noch nicht, da es zumindest Lichterscheinungen gab. So, wie es sie auch schon gegeben hatte, bevor der richtige Spuk damals begonnen hatte.

Darum wurde jetzt nochmal im Keller gesucht, ob das Amulett vielleicht noch dort lag. Denn der Waldelf konnte sich erinnern, es bei dem Spuk gesehen zu haben. Er war sich sogar so sicher, dass Althea es noch getragen hatte, als Bron und sie gefesselt Richtung Keller geführt wurden, bevor der Spuk mit dem dritten Hahnenschrei beendet war.
Wo war es also hingekommen?
Bei den Überresten hatten sie nichts gefunden, im Keller bei nochmaliger Suche auch nicht…

Es blieb letztendlich nichts anderes übrig, als sich dann doch in der Stadt Dürrstein umzuhören. Also ging es da am nächsten Tag hin.

Der Neuzugang war so gewitzt, am Tor sich direkt mal mit Wächtern zu unterhalten, von wegen, welche Taverne denn so am besten ist + wer der Stadtvorsteher ist und wo er zu finden sei…
Und das war es dann so gut wie auch schon.

Der letzte Mensch der Truppe wurde vom Neuen mit 1 Goldstück zur Informationsbeschaffung ausgestattet und losgeschickt.
Und dann ging es in die Stadt… und wir waren fertig. Auch, weil einer der Spieler dieses Mal nur bis 10 konnte.

Ich fühlte mich im Vorfeld so schlecht vorbereitet.
Zum Glück wurde sich die meiste Zeit noch mit der Verarbeitung des letzten Abends beschäftigt.
Und sie wollten Namen hören.
Namen, Namen, Namen.
Wie der NSC heißt, die Dörfer + die Stadt… die Tavernen…

Die Tavernennamen habe ich mir dann auf die Schnelle aus der Tabelle vom SL-Buch ausgewählt.
So gibt es da (bis) jetzt 5 Tavernen.
Nämlich das Tänzelnde Pony, den Hüpfenden Wolf, den Silbernen Stern, der Betrunkene Pegasus, sowie den Bellenden Hirsch… und dann musste ich noch eine Stirnrunzelnde Rose für die Mitglieder der Uni/Akademie der Stadt kreieren. Damit waren es dann schon 6. Aber vielleicht mache ich noch eine für die zwielichtige Gesellschaft des Ortes – mal sehen.

Weder fanden sie die Ortsnamen dann kreativ – das schoben sie aber auf die Einfallslosigkeit der Landbewohner. Eichenhain und Kiefernfeld sind halt eher einfache Ortsmerkmale. Nach diesen dann einen ganzen Ort zu benennen… das war für unsere Weitgereisten sehr ländlich. ;o)

Die Aktion, die Wächter anzusprechen, fand ich gut. Auch wenn ich bis dahin nur das Tänzelnde Pony vorbereitet hatte. (Namenstechnisch. Und ich hatte einen Namen für den Wirt.) Die anderen wurden dann einfach wild ausgewählt. Auch zum Namen des Stadtoberhauptes musste ich auf die Schnelle auf einen Namensgenerator zugreifen. Ansonsten war ich auch so ehrlich zu sagen, dass ich das Bild der Stadt erstmal als erstes Stimmungsbild gedacht hatte. Doch es hat sie schon inspiriert zu fragen „Was ist das?“. Das konnte ich (noch) nicht beantworten, aber es hat nicht vom allgemeinen überlegen abgehalten. „Ein Galgen oder Scheiterhaufen.“ – „Eine Baustelle…“

Deswegen werden wir dann nächstes Mal die Stadt zusammen erkunden.

Und ich habe das Bild der Stadt bei uns im Server hochgeladen, so dass sich jede/r selbst Gedanken machen kann, was wo ist.

Und ich picke mir dann raus, was mir gefällt. Wenn ich da nicht andere Pläne haben sollte.

Ich hatte dieses Mal das Gefühl, dass wir uns alle auf das nächste Mal und auf die Stadterkundung freuen.

Ich weiß, dass ich bis dahin einige NSCs machen muss. Eine Diebesgilde, einen Stadtoberen…  Mir kommt gerade der Gedanke, vielleicht noch einen Helfer mit einzubauen? Denn der Herausforderungsgrad zum „Boss“ ist schwer. Will ich sie wirklich so sehr herausfordern?

Nun…

Bis dahin ist noch Zeit. Vielleicht ändere ich auch noch etwas an den Karten – aber ich denke, am meisten wird nächstes Mal die Stadt bespielt. Da kann ich nicht wirklich viel vorbereiten, weil ich nicht weiß, was ihnen so einfällt. Wichtig ist, dass ich etwas habe, um Namen zu generieren… die ich mir dann auch entsprechend aufschreiben sollte. ;o)

Meine Auswahl an Namensgeneratoren im Internet habe ich auch mal auf unseren Server gesetzt. Das ist eine bunte Auswahl, und theoretisch gibt es noch viele mehr. Allerdings denke ich, dass ich mich nach und nach auf ein paar spezialisieren werde.

Schau’n mer mal.

Und damit auf Wiedersehen bis nach Dürrstein.

Ob wir danach endlich wieder zur Kampagne zurückkommen?

 

Ergiebig

So schnell kann’s gehen.

Dachte ich doch gestern noch, dass ich für den Mai nichts mehr schreiben werde, hat mich der Arbeitstag heute eines besseren belehrt.
Denn in den ersten beiden Arbeitsstunden habe ich soviele verbotene Waffen in Gepäckstücken gesehen und rausnehmen lassen, wie sonst über Jahre nicht.

3 Koffer mit gefundenen verbotenen Waffen - Schlagring, Gürtelschnallenmesser + StockdegenDeswegen muss ich da doch da unbedingt heute noch was klitzekleines zu schreiben.

Als erstes kam ein Gepäckstück vorbei, aus dessen Röntgenbild mich ein Schlagring angelacht hat.

Gut – ein Schlagring ist noch eine der verbotenen Waffen, die wir noch am ehesten so zu Gesicht bekommen, hin und wieder.

Dann hatten wir diesen Koffer geöffnet, den Schlagring rausgetan und auf unseren Einsatzleiter gewartet.
Der leistete uns dann noch ein wenig Gesellschaft, um zumindest kurz auf die Landespolizei zu warten…
dann kam erst ein markiertes Gürtelschnallenmesser, dann ein markierter Stockdegen und dann nochmal 2 Stockdegen in einem Gepäckstück vorbei.

Und das alles innerhalb der ersten zwei Stunden.

Eigentlich hatte ich da das Soll meines Arbeitstages lange überschritten. ;o)Tasche mit 2 gezogenen Stockdegen

Jetzt wird es wahrscheinlich wieder ein Jahr dauern, bis ich was „böses“ erblicke. Denn so viel – und dann auch noch unterschiedliches – auf einmal…

Nun gut – ich habe morgen meinen letzten Arbeitstag des Blocks. Den werde ich auch noch rumkriegen. Und dann kann ich mich zumindest 2 Tage von dieser anstrengenden Woche erholen. Und dann mal sehen, wie es am Wochenende im Terminal 2 laufen wird. Das wird dann ja ab morgen wieder geöffnet.

Zumindest heute auf den Fahrten zu den Kontrollstellen mit dem Fahrdienst war schon wieder ziemlich viel los.
Mal sehen, ob es bald wieder heißt „Business as usual“…

Bürokram

Fächermappe gechlossen als Tasche

Muss mal wieder was schreiben.

Vielleicht wird das dann im Mai noch was, damit ich wenigstens 2 Beiträge für Mai habe.

Wenn nicht, dann halt Juni. Ich seh‘ das ja nicht so eng. Sonst würde ich ja auch mehr schreiben. Auch wenn ich dann noch weniger wüsste, worüber.

Wahrscheinlich… werde ich mal wieder etwas Werbung für Musik machen – im Juni.
Vielleicht auch mal, wie sich neue Regale machen.
Wenn ich alle habe… und sie vor allem auch aufgebaut sind.

Aber jetzt… geht es mal um die Steuern.

Eine Tätigkeit im Bürokram-Sektor, mit der ich mich ungern – und von daher so gut wie nicht – mit beschäftige.

Das bedeutet, dass ich sie gerne mal nicht mache.

Das letzte Mal habe ich meine Steuern 2012-2015 zusammen gemacht.
Ich hätte ja auch 5 Jahre gemacht – aber das Finanzamt hat dann nur 4 angenommen.
Das Ergebnis war ganz nett – hat mich aber dennoch nicht inspiriert, sie im nächsten Jahr wieder zu machen.

Jetzt kam das Jahr 2020 – und mit ihr die Kurzarbeit. Aus bekannten Gründen. Und damit dann wiederum verbunden dieses Mal das Muss, die Steuer zu machen. Yay… nicht so.
Und da das ganze Papier jetzt wegfällt, soll ja nun alles über Elster laufen.

Also gut.

Bei meinen Ordnerarbeiten vor ein paar Monaten sind mir tatsächlich auch die Schreiben meiner Firma wieder in die Finger gefallen, die ich mir immer am Anfang des Folgejahres schreiben lasse, mit welchen mir meine Anwesenheitstage bescheinigt werden.
(So muss ich mir schonmal nicht die Arbeit machen, die Tage zu zählen. Praktisch.)
Und zwar alle Bescheinigungen von 2017 bis jetzt.

Das ist dann schon mal ein wichtiger Punkt in meiner Steuergeschichte.

Und für mich ein Zeichen, mich dann vielleicht doch mal an dieses Unternehmen zu wagen. Wieder mal.
Also habe ich im April einen ersten Schritt gemacht, und mich bei Elster angemeldet.

Bis da dann alles richtig steht, dauert es ja eine Weile. Bis die Schreiben für die Registrierung und Registrierungscodes vom Finanzamt kommt, etc.

Aber ich hatte den ersten Schritt in Angriff genommen.
Wie ich beim täglichen Telefonat mit meinen Eltern dann erfuhr, hatte mein VvO das auch gemacht.
Als die Post dann kam, habe ich meine Registrierung beendet und durfte feststellen, dass ich wohl auch über Elster auf die elektronisch übermittelten Daten zugreifen konnte/durfte.

Da ich aber unmittelbar bei Beendigung der Registrierung noch keinen Erfolg damit hatte, aber auch etwas von 24 Stunden Freischaltezeit gelesen hatte, dachte ich mir ‚Gut. Dann klappt es vielleicht ab morgen.‘
Und damit habe ich Elster erstmal wieder Elster sein lassen. Für einige Zeit.

Bis ich mich mit meinen Eltern verabredet hatte, mal vorbeizuschauen, weil irgendwas bei meinem VvO nicht so funktionieren sollte.
Das nahm ich zum Anlass, vor dem Besuch bei den Eltern mal zu prüfen, ob ich jetzt auf die Daten zugreifen konnte. Und siehe da – es klappte.

Da wusste ich zwar noch nicht, wie ich diese Daten automatisch in die Formulare eintragen konnte, aber das wollte ich dann in Ruhe testen.

Ich konnte meinem VvO anscheinend tatsächlich etwas helfen, denn er kam dann in sein Konto rein und hat dann direkt fleißig ausgefüllt. Solange saß ich dann mit meiner Mutter auf’m Balkon und wir haben gequatscht und das schöne Wetter genossen. Mein VvO kam dann an dem Tag wohl durch, meinte aber, es ließe sich nicht übermitteln. Ich war mir jetzt nicht sicher, ob die Registrierung schon wirklich fertig war und schlug dann vor, alles jetzt einfach mal liegen zu lassen, und dass es dann vielleicht morgen gehen könnte.
Also machte er Schluss – und ein paar Tage später hieß es dann beim Telefonieren, dass er das Zeug jetzt gesendet hat.

Dann konnte ich mich ja wieder mit herumschlagen.
Also, mit meinem Kram halt.

Interessant fand ich bis dahin, dass ich ja anscheinend 4 Jahre machen konnte – denn ich dachte vom letzten Mal her, dass es nur 3 gewesen wären.
(Aber 2012 bis 2015 sind 4, wenn mensch die Finger zum Zählen benutzt. Kann helfen. ^^)
Also dachte ich mir ‚Na gut. Wenn ich schon mache, dann mach ich gleich alle 4. Dann fällt eine mögliche Nachzahlung für 2020 nicht so ins Gewicht.‘

Also setzte ich mich an einem meiner Kurz-frei-Tage an den Rechner und nahm die Spur auf.
Ich fand, nach einigem Experimentieren, heraus, wie die Bescheinigungen eingefügt werden. Das spart schonmal viel Zeit, wenn ich die ganzen Beträge nicht mehr einsetzen muss, bzw. überhaupt erstmal suchen muss, wo was eingetragen gehört.

Bruttolohn, Kirchensteuer, Nettolohn… all das wusste Elster, wohin es gehört.

Das machte die Steuern ja schon fast erträglich.

Ich fing also, nach ein paar Versuchen, mit 2017 an. Irgendwann kam ich an einem Punkt, wo ich in meinen Ordnern nochmal Verschiedenes nachsehen musste – und dann machte ich mich erstmal daran, wieder mal alles in einem Excel-Formular festzuhalten, was ich versicherungstechnisch so alles ab 2017 überwiesen habe. Und da ich damit schon angefangen hatte, wollte ich das auch fertig machen. So saß ich dann also von etwa 16 Uhr bis ca. 21 Uhr dran, alle Versicherungsbeiträge und so Kram einzutragen.

So fiel mir dann der Zugriff bei meiner nächsten Session leichter, bei sowas wie Lebensversicherungs- oder Gewerkschaftsbeiträge.
Und nachdem ich es einmal (endlich) gemacht habe, muss ich in Zukunft nur aktualisieren.

Die nächste Session brachte mich ein wenig voran – und ergab dann bei der Prüfung noch etwas, das ich klären musste. Doch machte ich mich dann erstmal an 2018, 19 + 20.

2018 ergab das gleiche Problem, und ich bemerkte meinen Fehler mit den Kfz-Versicherungen (noch rechtzeitig).
Vorgestern kamen nun die letzten Sachen, die ich nochmal angefragt hatte.
Gestern habe ich diese eingetragen + auch meinen letzten Versicherungsbetrag.

Bei allen Formularen werden mir nun keine Fehler mehr angezeigt. Und die geschätzten Beträge der Rückerstattung sind… nicht schlecht, um es mal so zu sagen.

Meine Brille habe ich jetzt wieder runtergeschmissen, weil ich dafür doch keine Möglichkeit sehe – aber ansonsten…

Ich werde dann heute oder eher morgen/übermorgen alles nochmal in Ruhe durchgehen – und dann wohl auf den Sendeknopf drücken. Oder wie immer das funktionieren wird.

Und dann mal sehen, wie gut Elster mit seiner Prognose lag. 2021 sollte dann noch etwas leichter gehen, weil ich dann auf das Formular von 2020 zurückgreifen können sollte, welches irgendwie übernommen werden kann.

Ich werde es sehen.

Zumindest sammele ich jetzt schon mal Kram von Versicherungen in meiner Fächermappe, wo ich auch den Kram habe für diese jetzt – und damit sollte ich nächstes Jahr alles etwas schneller geschafft haben.

Denke ich. ;o)

Fächermappe geöffnet, mensch sieht beschriftete Fächer mit 2020, 2019, 2018, 2017 und 2021

Ewige Hochzeit

verschiedene Würfel - 6-seitige, 10-seitige, 8-seitige, 12-seitige. 20-seitige und einen W100

Vorgestern stand wieder unsere monatliche D&D-Runde an.
Bisher erwähnte ich dies ja eher mal sporadisch. Allerdings kann es durchaus sein, dass ich in Zukunft öfters darüber schreiben werde.
Denn es sieht so aus, als würde ich die Runde als Spielleiter übernehmen.

:-O

Der letzte Termin war also nun mein erster als Leiter. Und damit wir das erstmal Testen, wie es da so mit uns läuft, haben wir noch nicht mit unserer Kampagne weitergemacht. Die wurde ja noch von Werner gestartet und von Drachenechse weitergeführt.
Stattdessen habe ich als Erstes etwas Kleines entworfen, über das ich nun berichten werde.
Ihr habt es sicher schon geahnt. (Oder befürchtet.) ;o)

Wie mach ich jetzt weiter – erst mit meinem Gefühl zum Abend, oder erst mit der Geschichte, mit der wir uns beschäftigt haben? Hmm…
Ich denke, erst mein Gefühl.

Ich habe also den Plot für einen kleinen Einschub in die Kampagne entworfen. Und ich glaube, es fällt mir (noch) leichter, Plot zu überlegen und zu entwickeln, als ihn so 100%ig als SL rüberzubringen. Schriftlich etwas zu erzählen liegt mir im Moment noch mehr, als dies dann auszumalen und am (virtuellen) Spieltisch darzustellen und auszuspielen.
Dies ist meine momentane Einschätzung.

Es ist ja nicht so, dass ich nichts darstellen könnte – ich denke, da haben mich meine Jahre des Theaterspielens schon so einiges gelehrt. Aber improvisieren ist halt immer noch etwas anderes, als einen festen Text zu interpretieren.
Und ich habe mir ja keine festen Texte überlegt, sondern „nur“ den Handlungsfaden.
Komme ich also mal zu dem.

 

Die Hochzeit

Hof, vorbereitet zur Feier, mit Tanzfläche, Tische und Bänken

Bereit zur Feier
(Karte erstellt auf Roll20)

Da es ja nur eine kurze Unterbrechung der Kampagne sein soll, musste es sich eher um etwas Kleines, örtlich Begrenztes handeln, als etwas groß Weltbewegendes.
Was könnte mensch denn da machen…

Die Helden sind auf der Reise und wollen noch bis zum nächsten Ort zum Übernachten, statt in der Wildnis schlafen zu müssen.
Die Sonne ist untergegangen und die ersten Häuser sind zu erkennen – und davor liegt ein hell erleuchteter Bauernhof, bei dem gerade eine große Feier stattfindet.

Als die Spieler diesen Hof passieren, werden sie von zwei Leuten angesprochen und eingeladen, doch mitzufeiern.
Geheiratet haben Althea Nachthauch (20 – Halbelfin), Tochter von Mara (41 – Mensch) und Lancian Naïlo, (Mondelf – 170 Jahre); und Bron Blankholz (24 – Mensch), Sohn von Amafrey (40) und Stor (44) Blankholz.

Eingeladen werden sie von Immith (25), einer Rashemi – eine eher kleine muskulöse Frau mit dunkler Haut, dunklen Augen und schwarzen Haaren; sowie dem Chondathaner Randal, einem schlanken, großen, jungen Mann mit blonden Haaren und grünen Augen (26).

Immith und Randal sind Freunde vom Bräutigam Bron, mit dem sie – zusammen mit Brons Trauzeugen Mordai Nirgendwo, einem Tiefling von 26 Jahren – in einer Bande waren. Dazu komme ich dann noch.

Sie werden also eingeladen, doch hierzubleiben und mitzufeiern, weil wegen Ernte-/Pflanzzeit längst nicht so viele Nachbarn mitfeiern können/wollen wie gedacht. Es gibt Verpflegung satt – und in der Scheune einen Platz auf Stroh und Heu zum Schlafen.

Nun, die Möglichkeit, kostenlos etwas zu Essen und Trinken zu bekommen und dann auch noch ein Dach über den Kopf für die Nacht zu haben, lassen sich die Helden nicht entgehen.

Also werden sie als erstes zur Scheune gebracht, wo sie in der Ecke links neben dem Tor ihr überschüssiges Gepäck ablegen können. Danach bekommen sie ihren Tisch gezeigt, wo Platz für sie ist – und es kann gefeiert werden.

Karte der Scheune zum Schlafen

Innere der Scheune zum Schlafen
(Karte erstellt auf Roll20)

Als sie ankommen und den Schlafplatz gezeigt bekommen, wird draußen eine alte Hochzeitsballade vorgetragen. In der Scheune machen sie sich dann erst Mal mit dem neuen Mitspieler der Runde bekannt – und bis sie wieder rauskommen, ist der Vortrag gerade fertig, so dass sie den Vortragenden nicht sehen. Sie bekommen nur mit, wie sich die Braut Althea bei Hadarai Galanodel für den schönen Vortrag bedankt und dann alle Anwesenden auffordert, nun beim Essen ordentlich zuzuschlagen. (Selbst wenn sie vorher wieder herausgekommen wären, hätten sie Hadarai nicht gesehen. Auch dazu später mehr.)

Bei ihnen am Tisch sitzt noch ein örtlicher Kleriker von Chaunthea, Göttin der Landwirtschaft, der sich ein wenig beschwert, dass er an den letzten Tisch platziert worden ist. Wahrscheinlich, weil es das Brautpaar lieber mit Lliira hält, der Göttin der Freude. Denn der Kleriker von Lliira sitzt neben der Hochzeitstafel, zusammen mit den Trauzeugen, sowie dem Bruder von Bron samt dessen Frau. Also fast im Familienbereich.
Bedient werden sie an ihrem Tisch von der Halblingsdame Verna Grünflasche, die jedem etwas zu trinken bringt – und wenn eine der Schalen geleert sein sollte, diese wieder auffüllt. Gereicht werden Bier, Wein – und auch Wasser, wenn gewünscht. Zu Essen gibt es Braten, Gemüse, Keulen, Brot… was das Herz begehrt. Die Familien haben sich diese Feier durchaus etwas kosten lassen.

Nach der ersten großen Fresserei stimmen die Musiker – ein buntgemischter Trupp aus einem Halbling, einem Menschen und einem Zwerg – ihre Instrumente, die sich auf der kleinen Bühne links neben dem aufgebauten Bretterboden zum Tanzen befinden. Danach finden noch einige Hochzeitsspiele statt – das Übliche: anhand der Beine die Braut, bzw. den Bräutigam erkennen. Dazu werden die Gäste von den Zeremonien- und Spielleitern Immith und Randal animiert, mitzumachen.
Auch unsere Helden waren sich teilweise nicht zu schade.

Als letztes Spiel vor der richtigen Tanzer- und Feierei gab es noch eine Runde „Reise nach Baldurs Tor“, für das statt Stühle Strohballen auf die Fläche geschafft wurden.
Tatsächlich gewann dieses Spiel unser Drachengeborener – was vielleicht auch anhand seiner Größe und seines Gewichtes zu erklären sein könnte. Doch er war von allen Spielerteilnehmern tatsächlich der Geschickteste – und ob er wirklich gewinnt, habe ich ihn selbst auswürfeln lassen. Er sollte nur sagen Gerade oder Ungerade – und dann hatte er es selbst in der Hand. Bzw. der Maus. ;o)

Die Feiergesellschaft war schon eine bunte Truppe mit verschiedenen Menschennationalitäten, als auch an Rassen – Halblinge, Tiefling, Elfen…
Doch ein Drachengeborener war auch da eher ungewöhnlich. Deswegen waren die herumtobenden Kinder ganz begeistert. Ihnen machte er weiß, dass sich seine Flügel in der Scheune befanden, weil er sie abnehmen könnte – da hatte er kurz wieder seine Ruhe. Doch später machte er wirklich beim Fangen spielen mit und scheuchte die Kinder gut durch die Gegend.

Scheune mit Schläfern

Scheune mit Schläfern
(Karte erstellt auf Roll20)

Irgendwann wurden die Kinder in die Scheune zum Schlafen gebracht – und nach und nach zogen sich auch unsere Helden in die Scheune zurück.
Nur die ganz Hartnäckigen feierten noch weiter – bis zum Ende.

Denn als der erste Hahnenschrei ertönte, war von draußen Kampflärm zu hören. Dies bekamen fast alle mit, nur Grimm hatte wohl zu gut getrunken und schlief weiter.

In der Scheune wurde die Feiergesellschaft wach – die Kinder bekamen es mit der Angst zu tun und begannen sich zu verstecken. Ein paar im Schrank in der Ecke. Eine anwesende Frau hob anscheinend unsichtbare Kinder auf den Schrank. Sie waren zwar zu hören, aber zu sehen waren sie nicht.

Der zweite Hahnenschrei ertönte, und die ersten Angreifer stürmten in die Scheune. Zu sehen waren zwei – die unsere Helden direkt angreifen wollten. Allerdings ging der Eldritch Blast – ein Art Blitzschlag – einfach durch den Angreifer durch und der beachtete diesen nicht weiter. Auch der Schlag mit dem Schwert vom Drachengeborenen ging einfach durch den Angreifer hindurch. Dafür wurde dieser von der Frau, die die unsichtbaren Kinder auf den Schrank gehoben hatte, niedergestreckt. Und verschwand.
Auch der zweite Angreifer wurde getötet und löste sich auf. Doch auch die Frau wurde von einem unsichtbaren Angreifer aufgespießt und verschwand.

Alle Gäste, die in der Scheune geschlafen hatten, waren inzwischen von Unsichtbaren getötet worden und selbst verschwunden. Dann wurde das Brautpaar gefesselt von weiteren Unsichtbaren hereingestoßen und Richtung Bodenklappe gestoßen, wo es in einen kleinen Vorratskellerraum ging.
Die Helden konnten noch hören, wie eine Frauenstimme sagte „Ihr wolltet ja für immer zusammen sein…“ – was von höhnischem Gelächter quittiert wurde.

Dann ertönte der dritte Hahnenschrei – und die Szenerie war eine ganz andere.

Scheune in der Realität, eingefallen, Dreck und Pflanzen wachsen

Scheune in der Realität
(Karte erstellt auf Roll20)

Die Scheune war eingefallen, nur noch Dreck am Boden, in der Ecke wuchs schon ein Bäumchen durch das kaputte Dach und wo die Bodenklappe war, wucherte Gesträuch und Gebüsch und überall lagen Trümmer herum.
Außerdem war auf einmal jeder wieder Nüchtern und auch nicht mehr satt.

Sie entfernten das Gestrüpp und konnten die Bodenklappe freilegen, die noch vorhanden war. Allerdings war sie erst nicht zu öffnen – aus magischen Gründen, wie der Hexenmeister feststellte. Doch mit Gewalt ließ sich auch das regeln – und als die Klappe geöffnet wurde, fanden sie in diesem Keller die Überreste von zwei Leichen – welche sie anhand der Kleiderreste als Althea und Bron identifizierten.

Nähere /weitere Informationen bekamen sie dann noch von einem vorbeikommenden Holzfäller, der sie ansprach.

Die da sind – jetzt aus Spielleitersicht:

– Die Hochzeitsfeier findet seit 10 Jahren jede Nacht statt – seit kurz nach der eigentlichen Hochzeitsfeier.

– Für den Überfall verantwortlich ist die ehemalige Bande, der Bron angehörte, wie oben erwähnt. Der Grund: Die Anführerin der Bande, Miri Falbdrache, ist die Ex von Bron und konnte sich mit dieser Hochzeit nicht abfinden.
(Genau wie der Ex von Althea – Dorn Grauffels, ein örtlicher Kauffmannsohn. Der war zwar nicht bei dem Überfall mit dabei, doch ist er ein Strippenzieher und benutzt auch sonst die Bande von Miri hin und wieder.)

– Das Zeichen der Bande ist ein schwarzes Geweih, welches außerdem das Zeichen für Beshaba ist, Göttin des Unglücks. Zufall? ;o)

– alle Gäste, die bei dem Überfall ums Leben kamen, sind bei der Geisterfeier richtig zu sehen und zu fühlen. Oder anders ausgedrückt: Jeden, den die Spieler gesehen haben, hat die Nacht nicht überlebt.

– alle, die die Nacht überlebt haben (also zB die Kinder, die sich auf dem Schrank versteckt haben und nicht zu sehen waren, oder Hadarai Galanodel, der die Feier schon nach einer Stunde verließ, weil er noch weiterreiste), sind bei der Geisterfeier nicht zu sehen, aber zu hören.

– dass der Hof nicht mehr genutzt wird, liegt auch daran, dass die Feier jede Nacht stattfindet – und ein arbeitender Mensch dann einfach keine Ruhe finden kann.
(Wie Naaro treffend meinte „Ruhestörung durch Geister“.)

– ab dem ersten Hahnenschrei sind alle Geister nicht mehr feststofflich für lebendige Gäste

– ab dem zweiten Hahnenschrei lösen sich alle bis dahin Getöteten auf

– beim dritten Hahnenschrei ist der Spuk immer vorbei

– alles Gegessene oder was getrunken wurde, hält nur für die Nacht vor. Am nächsten Morgen ist alles verflogen.

– die erste Geisterfeier fand nicht direkt nach dem Überfall wieder statt, sondern es zeigten sich erste Lichterscheinungen etwas mehr als eine Woche nach dem Geschehen und dann nach knapp eineinhalb Wochen die richtige Feierwiederholung. Da waren dann beide im Keller gestorben.

– alle Getöteten wurden gefunden und beerdigt, nur das Brautpaar wurde nicht gefunden – da die Bodenklappe durch Pflanzenwachstum (Spruch eines Druiden) überwuchert und außerdem noch zusätzlich durch ein Arkanes Schloss (Spruch eines Magiers) gesichert war. So geriet die Klappe in Vergessenheit.

– falls die Spieler durch irgendwelche Punkte misstrauisch geworden wären (wenn sie etwas gehört hätten, aber niemanden dazu gesehen zB), hätten sie eine Wahrnehmungsprobe machen können. Je früher am Abend, desto schwieriger. Hätten sie es tatsächlich geschafft, hätten sie einen kurzen Blick auf die Wirklichkeit gehabt, wären aber direkt danach wieder durch etwas abgelenkt worden. Und dann hätte der Schein der Feier die Wirklichkeit wieder überlagert.

– wie wird der Fluch jetzt gebrochen? Durch eine einfache Beisetzung des Paares – oder dadurch, die Drahtzieher zur Verantwortung zu ziehen?

Hof in der Realität, verfallen und wuchernden Pflanzen

Hof in der Realität
(Karte erstellt auf Roll20)

Ich denke, dass werden wir dann beim nächsten Mal schauen.
Denn tatsächlich war die ganze Sache schneller fertig als gedacht. So waren wir bereits um gut 21:40 Uhr fertig – wo wir sonst bis 23 Uhr spielen… Und ich hatte nichts weiter mehr vorbereitet.

Das ist nun auch etwas, an dem ich arbeiten muss: Die Sache für den Abend anzupassen. Und etwas mehr Beschreibungen zu liefern.
Zumindest habe ich mit mir greifbaren Material den Hof und die Scheune in Schein und Wirklichkeit als Karten gebaut. Die Bilder seht ihr ja oben. Und zumindest diese Karten erleichterten es, das Szenario zu beschreiben – indem die Spieler ja quasi einen einfachen Überblick hatten.

Ich denke also, dass wir beim nächsten Mal nochmal in meinem erstellten Spiel spielen werden, welches ich auf das neue Szenario vorbereiten darf; bevor wir wieder auf das Spiel der Kampagne wechseln.
Dies wird dann mein erstes fertiges D&D-Spiel werden. Denn abgesehen vom Cthulhu-Schnellstarterszenario und den einen Ausflug zu Beyond the Wall, habe ich bisher nur Selbstgebautes geleitet bei D&D. Mal sehen, wie das werden wird.

Und ich muss mir jetzt noch Gedanken machen, wieviel Erfahrungspunkte die Herrschaften bekommen sollen. Das ist auch immer so etwas. *sfz*

Nun gut – dies war nun mein gedanklicher Nachtrag meines ersten kleinen (neuen) Szenarios für D&D. Nichts weltbewegendes, sondern nur etwas begrenzt lokal-Interessantes. Aber für ein erstes Beschnuppern, denke ich, ganz ok.
(Und sollte sich jemand inspiriert fühlen, diese Plot-Idee selbst für einen Spieleabend zu nutzen, kann er/sie dies gerne tun. Mich würden dann die Rückmeldungen der Mitspieler interessieren.)

Zumindest habe ich nichts Negatives zum Spielleiten gehört. Nur ein technisches Problem kam auf und konnte jetzt wohl behoben werden.

Es kann also nun sein, dass ich hier mein nächstes Szenario auch etwas ausbreiten werde. Einfach weil es „Meins“ ist. Wenn wir wieder in die Kampagne gehen, wahrscheinlich dann nicht mehr so.

Wir werden sehen…

Regelwerke Seitenansicht D&D 5

Kalender-Recycling

Geschenk in Schottland-Kalenderfoto verpackt, mit Meer und Felsen

Nur mal gaaanz schnell zwischendurch…

Ich habe ja Anfang des Jahres angefangen, alte Kalenderfotos als Geschenkpapier wiederzuverwenden.

Eulebild eine Eulenkalenders als Geschenkverpackung

Unter anderem hatte mein VnvO vor ein paar Tagen Geburtstag, und ich fragte meine Buchhändlerin, ob sie mir das Buch als Geschenk einpacken könnte – und habe das dann revidiert, weil ich ja noch Kalender zum Verwerten habe.

Kauz eines Eulenkalenders als Geschenkverpackung

Ich muss sagen – alle meine bisherigen Geschenke in Kalenderblättern sehen tatsächlich nicht schlecht aus.
Und wenn ich den großen Schottlandkalender von 2014 nehme, passen auch A4-große Bücher ohne Probleme rein.
Und das Papier davon ist so fest – das könnte auch gut als ein Verpackung für den Versand herhalten.

Doch – bis jetzt gefallen mir die Ergebnisse ganz gut.

Und aus dem Wochenkalender kann ich dann vielleicht wenigstens Kartenumschläge draus machen.

Foto eines Schottlandkalenders als Geschenkverpackung - zu sehen ist die Ruine Castle Moil bei Kyleakin

Drachenechse

Kopf einer Schaufensterpuppe auf einem schwarzen Kissen

Drachenechse hatte Geburtstag.

Und natürlich habe ich wenigstens mal bei den beiden vorbeigesehen. Und voll gefüllt mit Kuchen ging es wieder zurück.

Abends hat sie noch einen Extra-Twitch-Geburtstagsstream bekommen.
Nicht von mir. Doch ich habe mal reingesehen, bevor es für mich ins frühe Bett ging. Und ich fühle mich jetzt inspiriert, einen Beitrag über sie zu schreiben.
Ehre wem Ehre… und so.
(Weißte Bescheid, Drachenechse. ;o))

Fenster der VHS MeinigngenSo im Oktober oder November müsste es sein, dass sie mich ihr halbes Leben kennt. Denn kennengelernt haben wir uns so zwei-drei Monate vor ihrem 18.ten, bei einem Theaterstück, bei dem wir geholfen haben. Sie als Kasse, ich als Technik. Kurze Zeit später sind wir, zusammen mit wenigstens Titania (und Zettel?) dann zur Theater-Werkstatt nach Meiningen gefahren. Die war da noch im alten VHS-Gebäude und nicht im Kloster.

Lang ist’s her.

Bis ich sie mein halbes Leben kenne, das dauert dann allerdings noch etwas. Da habe ich ihr ein paar Jahre voraus.

Was kann – oder besser: was WILL ich denn über sie schreiben?
Am besten ja etwas, was ich bisher noch nicht geschrieben habe.

Mein erster Gedanke überhaupt zu diesem Beitrag war ja, wie faszinierend ich es finde, wie sie sich in neue Sachen reinknien kann.

Nachdem sie, durch Werner (und mich) mit dem Rollenspielen bekannt gemacht wurde, hat sie dann auch mal die Variante einer Schulkameradin von ihr ausprobiert. Die war zu diesem Zeitpunkt mit ihrer Zwillingsschwester in einem Online-Rollenspiel unterwegs. Also hat Drachenechse das dann auch mal getestet… und war dort dann lange Zeit ziemlich aktiv.
In der Anfangsphase sah das dann so aus, dass sie öfters so lange gespielt hat, bis ich wieder aufgestanden bin. (Ist jetzt nicht SO die Kunst, wenn ich um halb 3 aufstehen darf.) Da hatte sie dann wenigstens zwei, sogar drei Charaktere gleichzeitig, die alle bespielt werden wollten und mussten.

Ich habe mich ja insoweit inspirieren lassen von ihr, dass ich auch dort eine Zeitlang unterwegs war, mit erst einem, dann zwei Charakteren. Doch bedingt durch Technikprobleme habe ich dann den Anschluss verloren und es letztendlich sein lassen.
Auch war ich da längst nicht so engagiert wie sie. Sie hat ihren Wirkungsbereich von Alathair dann auch noch auf nicht nur eines, sondern gleich mehrere Foren-Rollenspiele ausgeweitet.

Wie der aktuelle Stand da bei ihr ist, weiß ich nicht genau. Ich glaube, Ala wollte sie aufhören, und Foren-RPGs… da weiß ich nicht, wie viele + welche sie da noch macht.

Rote DSA-RegelwerkeAnsonsten leitet sie inzwischen ihre DSA-Gruppe (im Wechsel), hat (noch) das Zepter in der Hand bei unserer D&D-Onlinerunde… und das nächste LARP wartet darauf, das wieder LARPs gemacht werden können.
Dann würden wir da zu viert etwas in Angriff nehmen, zusammen mit Fuchs + … ja, wie nenn ich ihn denn jetzt? (Hab ich noch keinen Blog-Namen, aber es ist einer von Nadines Brüdern, sozusagen.)
Zumindest war das der letzte Teamstand.

Doch Drachenechse interessiert sich nicht nur für Rollenspiele. Sie begeistert sich auch fürs Zeichnen. In unserer gemeinsamen Zeit hatte sie da auch an VHS-Kursen teilgenommen. Und einmal habe ich dort sogar Modell gespielt. Deswegen könnte ich bei einer Frage, mit was ich schon alles Geld verdient habe, tatsächlich auch Aktmodell aufführen. :oD
Das hatte sie dann tatsächlich soweit inspiriert (bilde ich mir jetzt ein), dass sie später, in München, auch als Aktmodell gearbeitet hat. Und da gibt es echt schlimmere Jobs.

Schwarze Barbapapa-Figur mit Pinsel und Farbpalette in den HändenLetztes Jahr hat sie diese Begeisterung fürs Zeichnen wiederbelebt und beim ersten Online-Con sich direkt gut mit einem der teilnehmenden Künstler verstanden. Inzwischen war/ist er (auch) ihr Lehrer – gut, mit dem „ist“ bin ich mir gerade nicht sicher – sie ist Moderatorin bei seinem Twitch-Kanal und jetzt hat er für sie diesen Geburtstagsstream getwicht. Zusammen mit Künstlerfreundinnen, die sie ordentlich gefeiert haben.
Verdient.

Und das finde ich ja so faszinierend und auch bewundernd.
Sie hat sich in diesem einem Jahr diesen Künstlerkreis erschlossen, mit viel Einsatz (Moderation des Kanals direkt beim Kennenlernen bis um Uhr). So hat sie inzwischen so viele Kreise um sich…
Ach, zum Glück bin ich auch einer davon.

Während Drachenechse sich dieses Jahr wieder der Zeichnerei zugewandt hat, habe ich mich ja mit Musik beschäftigt. Allerdings nur konsumierender weise. Weil ich immer noch nicht übe. Erinnert mich ein wenig an meine Jugendtheatergruppenzeit. Da habe ich auch keine Texte gelernt.

Während ich mich also ein wenig beschäftige mit Schreiben, mehr Musik hören + stumpf fertige Spiele am Zocken bin, ist Drachenechse dabei, ihren Zeichenstil zu verfeinern; am plotten von Rollenspielabenteuern und dann noch kreativ am Schreiben in Foren-RPGs.

Und Fuchs ist irgendwie alles. Und macht und kann alles. Malen, Zeichnen, Theater… Vielleicht sollte ich sie Kreativfuchs nennen? ;o)

Mir gefällt es so sehr, die beiden zusammen zu sehen. Und dazu müssen sie sich nicht mal knuddeln. Ich mag und finde es einfach gut, wie sie miteinander umgehen. Sie passen so gut zusammen.
Deswegen – um jetzt mal zum Schluss dieser Lobhudelei zu kommen:

Ich wünsche mir für Drachenechse, dass sie und Fuchs noch ganz viel Zeit mit- + füreinander haben. Und vielleicht bleiben da auch ab und zu ein paar Zeitkrümmelchen mit den beiden für mich über?
Ach, ich bin egoistisch wie immer.

Ganz viele und gute Dinge für dich, Drachenechse.
Am besten zusammen mit Fuchs.

Und damit: Schluss jetzt!
Sonst wird es (noch) peinlicher für mich. ;o)

4 Halloween-Elementar"geister" ind Blau, Rot, Weiß und Grün

Ein Jahr…

Ein analoges rundes Ziffernblatt, bei dem die Zeiger auf 12 Uhr 51 stehen - und 31 Sekunden.

Tja.

C19 hat uns noch voll im Griff.
Und nein, es ist nicht Variante 19, sondern 2019 gefunden/entdeckt/entsprungen/was-auch-immer worden.

Was hat sich denn bei mir so in diesem Jahr getan?
Mal schauen.

Ich war um einiges weniger am Flughafen.
Das ist schonmal gut.

Alleine letztes Jahr April und Mai, als die Kurzarbeit bei uns losging, war ich ganze 2 Tage am Flughafen, auch bedingt durch Urlaub. Dies steigerte sich langsam wieder. Diesen Monat komme ich nun auf fast 151 Stunden. Mit 12 Tagen Urlaub dabei. Und alleine das sind ja schon gut 91 Stunden. Mal sehen, wie sich das noch weiter entwickeln wird. Die Kurzarbeit wurde zumindest bis Ende des Jahres verlängert.
Ist mir recht. Solange ich so über die Runden komme. Aber die Grundlohnvoraussetzungen sind halt inzwischen ganz andere.
19,01 € im Gegensatz zu 7,59 €…

Was habe ich mit meiner freien Zeit getan?

Bunte Schallplatten. eine in Grün, eine bräunlich, eine weiß und zwei in BlauIch habe viel Musik entdeckt.

Von Mexico mit The Warning, über Norwegen mit Aurora (und auch Heilung) und den Niederlanden mit der Band Gold nach Island mit MAMMÚT. Sólstafir und Kælan Mikla + Björk kannte ich da ja schon. Sigur Rós gehört auch noch dazu. Nach Island und zu den näher in Augenschein genommenen Gruppen.

Für die Musik habe ich mich bei Patreon angemeldet. Um eine kleine Unterstützung zu leisten. Als erstes für Kælan Mikla, jetzt seit einem Jahr. Dann auch für The Warning und seit dem ersten April ist Coppelius nun auch dort zu finden. Und ich bin dabei.

Für die erste Online-Con letztes Jahr (oder die zweite?) zu Ostern, die CONspiracy, hatte ich für eine Verlosungsaktion an die KunstNotHilfe etwas gespendet.
Und weil ich das wichtig fand und im Gegensatz zu mir als Lohnempfänger – und sei es auch „nur“ des Kurzarbeitslohns – viele Künstler ja gar nichts bekommen, habe ich da eine Daueraktion draus gemacht. Wäre vielleicht geschickter gewesen, ich hätte mich dafür dort richtig registriert. Dann könnte ich den Betrag vielleicht mal ändern, wenn nötig. Vielleicht geht das jetzt ja noch. Dann sollte ich dies mal tun. Muss ich schauen.

Zumindest in meinem Blog habe ich immer wieder mal etwas geschrieben. Meine Geschichte im Kopf – an der war ich schon länger nicht mehr dran. Der letzte Eintrag ist vom 19.12.2019.
Zumindest

habe ich das Notizbuch davon für eine kleine Geschichtsideenotiz genutzt, jetzt im Februar. Na ja, das Notizbuch wird ja nicht schlecht – und die Geschichte ist immer noch im Hinterkopf. Von daher – irgendwann geht es weiter. Das weiß ich.
Wahrscheinlich mit einer Überarbeitung/Anpassung der Namen.
Das vermute ich. ;o)

Lange Haare mit SchneeflockenIch habe mir eine Drohne gekauft. Und bin noch nicht einmal mit ihr geflogen. Weil sie nicht so anschlusskompatibel mit meinem Communicator ist.
*Augen roll*

Dabei wollte ich sie ja auch mal dafür nutzen, meine Nichte auf dem Pferd zu filmen.
Das war auch dieses Jahr öfters. Bedingt durch mehr freie Tage, habe ich öfters Pferdeshuttle für meine Nichte gemacht, wenn meine Schwester nicht konnte. Dort dann ein wenig Pferdepflege oder Äpfel sammeln, und dann mit Nichte + Pferd eine kleine Runde drehen + dabei unterhalten.
Schön.

Ich habe seit Ewigkeiten mal wieder auf einem Motorrad gesessen. Das Vorwärtsfahren ging ja auch soweit. Das Problem war das Rückwärtsrollen lassen… Ja, DAS war auch etwas in diesem letzten Jahr.
Mein Motorrad-UM-fall…
War ja nicht mein erster. Meine Virago habe ich ein paar Mal hingelegt. Doch irgendwie hat das damals besser geklappt. Tja.

Irgendwie habe ich das Gefühl, 100% in Ordnung ist mein Bein immer noch nicht.

Ich wurde von meinen Freunden (dem Balkonbauer, der GMS + dem Kaffeemaschinenmelker) im Doppelkopfspielen angelernt. Und das haben wir inzwischen einige Runden getan. Ansonsten waren die persönlichen Kontakte eher reduziert, auch zu Drachenechse + Fuchs. Es gab welche, aber eher selten. Sogar mit meinen Eltern hier habe ich hauptsächlich telefoniert. Aber das inzwischen fast täglich.
Vorher habe ich mich vielleicht so alle 1-2 Wochen gemeldet. Und jetzt…
Gut, wenn wir uns richtig gesehen haben, habe ich natürlich nicht angerufen. Ansonsten vielleicht maximal 2 oder 3 Mal nicht, wegen Ausnahmen. (Zum Beispiel eine Motorradtour an den Edersee.) Doch sonst…

Innenraum eines Transporters mit Speermüll und GerümpelIm November habe ich es, mit Hilfe der drei oben erwähnten (GMS, KMM + BB ^^) geschafft, eeeendlich meine Couchüberreste zu entsorgen. Und einiges andere auch.

Seitdem haben sich 1-2 Punkte zum Besseren geändert, andere müssen noch. Gerade diese Woche habe ich mich wieder ein wenig um mein(e) Papierstapel gekümmert + auf Ordner verteilt. Und dem Altpapier und der Shreddertasche. Da saß ich tatsächlich den ganzen Tag dran. Von vielleicht 9 (?) bis abends 8, oder so. (Ich habe nicht Buch geführt.) Aber alles habe ich noch nicht geschafft. 2 Stapelchen müssten noch in die entsprechenden Ordner – und dann darf ich mich noch um die Steuer kümmern. Weil für letztes Jahr MUSS ich ja.
Nun – zumindest habe ich schon Post für meine elektronische Registrierung bekommen. Sollte ich dann nur auch mal machen.

Kunst im Garten 0 3 unterschiedlich große, metallene WürfelumrissformenEs ging – logischerweise – NICHT nach Schottland und der Isle of Skye. Und auch dieses Jahr wird es eher nix mit Wegfahren. Die Drehleierkurse für Herbst + Frühjahr sind auch ausgefallen. Menno.
Pimpen lassen habe ich sie auch noch nicht. Das versuche ich dann mit einem Besuch bei meinem VnvO zu kombinieren. Wenn ich mal wieder da runter fahre. Letztes Jahr haben wir uns ja dann in Haßfurt getroffen. Das war auch schön.

Damit hätte ich fast alles geschafft.

Ich habe (für mich) neue Spiele gespielt: Subnautica, Endzone und jetzt seit ein paar Tagen Dorfromantik. Entspanntes Karten aneinanderlegen + Landschaften vergrößern…

Ach. Ich habe ja im Bereich „Bands“ ganz Japan vergessen. Band-Maid! Rockige Japanerinnen in Hausmädchen-Kostümen. Cool. Leider sind meine Restjapanisch-Kenntnisse zu spärlich, um den Posts ohne Übersetzungen folgen zu können. Doch ich musste feststellen: Wenn ich öfters wieder Hiragana + Katagana-Zeichen sehe, kommt die Erinnerung, wie welches Zeichen ausgesprochen wird, langsam wieder. Und heute, an diesem Vorschreibetag – also tatsächlich heute ^^ – habe ich eine Bemerkung von GMS umgesetzt und in meinem Communicator die Japanischen Schriftzeichen hinzugefügt. Und weil ich gerade dabei war auch die isländischen. (Auch wenn es anders herum war.)

Landschaft, blasses Grün, leichte Erhebung, im Hintergrund schneebedeckte Erhöhungen
Ach ja, Island.

Da füllt sich seit 2 Wochen ein Tal mit Lava und ich kann nicht hin. :o/

Nun, dafür folge ich dem Reykjavík Grapevine jetzt. Das ist eine Zeitung / Nachrichten-Portal mit Meldungen zu und über Island auf Englisch. Und da habe ich mir quasi ein Abo für 2 Personen geleistet. Doch bisher habe ich noch keine zweite Person dafür gefunden. Nun gut.

Ich bin ja letztes Jahr auch bei Instagram aufgeschlagen. Darüber habe ich ebenfalls schon geschrieben. Und ich durfte inzwischen feststellen, dass ich über den Communicator + Browser dort auch Fotos hochladen kann.
Sicher, mit App ging es wohl noch besser und schneller… doch dazu bräuchten sie ja meine Nummer für die App, von daher: Nope.

Und als Abschluss jetzt noch… der Verlust eines Freundes. Auch das fiel ja in dieses „tolle“ Jahr.

Also wirklich ein kunterbuntes Allerlei.

Wie Ostereier.

Dann mal viel Spaß beim Suchen die Tage.

Frohe Ostereiersuche!

Ein Sechser-Eierkarton, mit 4 weißen und 2 braunen Eiern. Dazu folgender Text: Ääääh... Moment. Ich glaube, da hat der Osterhase was vergessen...  FROHE OSTERN !!  Ich hoffe, Ihr bekommt buntere Eier als ich. ;o)  dê Bärnd ^^

Alles Gute 2

Rotes Eichhörnchen an Eichhörnchenfutterstation

Heute ist (wäre) der Geburtstag von Werner.

Also bin ich nach der Arbeit direkt mal zum Friedhof gefahren, um ihm meine Aufwartung zu machen. Auch von Drachenechse und Fuchs wusste ich, dass sie hinwollten. Doch ich dachte, dass wir uns da vielleicht verpassen, weil sie schon früher losgefahren sind.

Als ich Flip geparkt hatte, musste ich beim Aussteigen feststellen, dass auch Wulle, ein gemeinsamer Freund von Werner und mir, wohl den gleichen Gedanken gehabt hatte. Denn er stand direkt neben mir und stieg auch gerade aus. Und während wir auf eine gemeinsame Bekannte von Werner und Wulle gewartet haben, kamen auch Drachenechse und Fuchs vorbei.

So wurde Werner also zumindest schon mal von 5 Leuten heute besucht.
Wulle meinte, mehr als die letzten Jahre – weil Werner kein Freund von Geburtstag feiern war. Zumindest nicht seines eigenen. Doch jetzt konnte er ja nichts mehr gegen sagen. *fies grins*

Das genaue Fleckchen zuzuordnen war dann doch nicht so einfach.
Also wurde das Mitbringsel von Fuchs und Drachenechse über eine größere Fläche verteilt. Irgendetwas davon wird dann schon auf dem richtigen Fleck gelandet sein.

Dann haben wir noch ein Eichhörnchen bewundert, dass eine Futterstation in der Nähe hatte und zum Essen vorbeikam.
Niedlich. (siehe oben)

Ich denke, an diesem Tag jetzt ist es dann auch eine gute Gelegenheit, die DSA-Bücher zu zeigen, für die Drachenechse ihre Seele hergegeben hat. Schließlich habe ich die beiden vor kurzen besucht wegen einer Waschmaschinengeschichte – dazu ein andermal mehr.
Auf jeden Fall konnte ich da die gesammelten Werke – soweit gerade im Regal – mal fototechnisch festhalten.
Deswegen hier jetzt also Drachenechses Seele:

Die Regelbücher

Rote DSA-Regelwerke

Quellenbände

Blaue DSA-Quellenbänder

Regionalbände

Grüne DSA-Regionalbänder

Abenteuer

DSA-Abenteuer

Und damit bis nächstes Jahr, Werner.
Weglaufen ist ja nicht mehr.

Und alles Gute, wo immer du jetzt bist.
(Auch wenn du es – wie immer – nicht hören möchtest.)

Fundstücke 2

Morgennebel am Fluss mit einem alten Kran und einer Eisenbahnbrücke im Hintergrund und der Sonne, die durch den Nebel leuchtet

 

Und hier kommen, wie versprochen, die nächsten und damit letzten beiden Gästebucheinträge:

 

Es war einmal…

ein früher Morgen. Dem gefiel es, ein früher Morgen zu sein. Er war ein so früher Morgen, dass er im Sommer wenigstens einen ersten Hauch Morgenröte zu sehen bekam. Und auch wenn es ihm gefiel, ein früher Morgen zu sein, dachte er sich, dass er doch auch gerne mal etwas anderes gesehen hätte und schaffte es tatsächlich auch, für einen Tag mit einem späten Nachmittag zu tauschen.

Doch was er dort sehen musste, gefiel ihm jetzt nicht sonderlich.
Das Licht war so grell, es gab viel zu viele Farben und außerdem fielen ihm schon fast wieder die Augen zu. Deswegen war er froh, als er am nächsten Tag wieder seiner Frühen-Morgen-Tätigkeit nachkommen konnte.

Und die Moral von der Geschicht: Entweder du bist Frühaufsteher – oder nicht.

;o)

 

Und last but not least:


06.05.2010 um 07:18 Uhr

 

Es war einmal…

ein dreitausendster Gästebucheintrag. Der wusste schon lange vorher von seiner Bestimmung, der dreitausendste Gästebucheintrag zu werden. Und darauf bildete er sich eine ganze Menge ein.

Mit stolzgeschwellter Brust schritt er vor den anderen Gästebucheinträgen auf und ab und malte sich selbst und ihnen aus, was für ein toller 3000ster Gästebucheintrag er doch sein würde: wie wohlgerundet seine 3 und wie vollbauchig seine 0er werden würden…
Den anderen Einträgen ging er damit ganz schön auf die Nerven.

Er war so in das Stolzieren vertieft, dass er gutgemeinten Ratschlägen, das er sich langsam auf den Weg machen müsste, ignorierte und weiter über seine schönen Zahlen schwadronierte.

Irgendwann – als ihm keiner mehr zuhören wollte – dachte er sich ‚Na gut, jetzt kann ich los.‘ Und musste dann feststellen, dass sich inzwischen ein anderer Eintrag die 3000 geschnappt hatte – und nicht nur das – auch 87 weitere Einträge hatten sich bereits eingereiht, so dass für ihn nur noch die 3088 blieb, die er grummelnd nahm.

Und die Moral von der Geschicht:
Wer nicht kommt zur rechten Zeit, muss die Nummer nehmen, die übrig bleibt.

 

Verschiedene Varianten der Zahl Zwei übereinander und unterschiedlichen Größen