Schreiben

Notizbuch in hellem Lila

Ich glaube, ich habe noch nie über das Schreiben geschrieben.

Nun – inzwischen weiß ich, dass ich mich da geirrt hatte, als ich diesen Blog vorgeschrieben habe. Ich habe mich nämlich bereits im Oktober 2016 über verschiedene Punkte ausgelassen, die ich jetzt auch nochmal geschrieben hatte. Da ich mich da aber ungern wiederhole, könnt ihr bei dem Link zum Oktober 2016 selber nachlesen, was ich da geschrieben habe. Und ich kann jetzt mein Vorgeschriebenes insofern überarbeiten, dass die doppelten Punkte einfach wegfallen und dadurch mein Text kürzer wird.
Wie praktisch. ;o)

Als ich den Beitrag vorgeschrieben habe, wollte ich halt gerne mal wieder etwas schreiben. Nun ist es ja nicht unbedingt so, als würde ich besonders viel schreiben. Andererseits wahrscheinlich mehr als manch andere.

Schreiben ist halt etwas, wofür ich nicht viel brauche. Nur ein Stift und Papier. Und etwas Licht, damit ich auch sehe, was ich schreibe, wäre auch ganz praktisch.
Theoretisch könnte ich mit einem Stift + Papier ja auch versuchen, Skizzen zu machen. Doch das habe ich vielleicht gerade 2 oder 3 Mal versucht. Das Ergebnis war meiner Meinung nach entsprechend.
Dann lieber schreiben.

8 verschiedene Ansichtskarten von Borkum rund aufgefächert. Es ist zu erkennen, dass es mehrere Karten von den einzelnen Varianten gibt. Oben liegen 4 Zehnerstreifen der Briefmarke für 70 ct. Außerdem 2 Briefmarken zu 10 ct und eine zu 5 ct.In der Vergangenheit war wohl insgesamt gesehen der Großteil meines Geschriebenen Kommunikation. Briefe, Karten, Nachrichten in diversen Pseudoforen und -zeitschriften. Hier jetzt im Blog ist es nochmal etwas anderes. Ich will nicht wirklich kommunizieren, d.h. ich erwarte keine Antworten. Es ist eher ein Monolog.
Ganz viele Monologe.
Oder so. ;o)

Wenn ich mich nun tatsächlich mal an Skizzen versucht hätte – wie gut könnte ich jetzt wohl sein? Statt auf der Niveau-Höhe eines Strichmännchens zu stehen? Und für Strichmännchen gibt es andere Experten, siehe KriegundFreitag. ;o)

Ich mag Schreiben halt, weil ich dafür nichts brauche, außer Stift und Papier. Keinen Strom, kein Handy… nicht immer auf dem Bildschirm rumwischen…

Ich denke nicht, dass ich mich im Schreiben groß verbessert habe. Vielleicht habe ich die ein oder andere aktuelle Rechtschreibung drauf. Dennoch sehe ich mir immer nach dem Texterfassen am Rechner die Markierungen des Textprogrammes an.

Ich komme zurecht. Vielleicht habe ich ja irgendwann in der Zukunft mal wieder die Muse, an einer Geschichte zu schreiben. Meine Drachengeschichte steht schon auf den Zehenspitzen.

Nun, ab morgen stehen bei der Arbeit die Chancen gut, dass die Nebenbeschäftigung „Schreiben“ wieder etwas befeuert wird. Es könnten in diesem Monat also eventuell noch ein paar Beiträge entstehen. Oder vielleicht spontan ein paar Zeilen geschrieben werden. Ein-zwei Sachen hätte ich auch schon: Platten, Musik, Rollenspiel…

Das mit den Beiträgen , das werdet ihr dann ja mitbekommen.

Augen auf.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Nicht Malen nach Zahlen

36 Buntstifte im Metalletui

In meinem Geschenkebeitrag zum letzten Weihnachtsfest vom 9. Januar dieses Jahres – wer nachlesen will, kann das hier tun – habe ich festgehalten, dass ich von Drachenechses Mama etwas zum Beschäftigen bekommen habe.
Nämlich wieder ein Malbuch.

Jetzt liegen ja irgendwo noch welche bei mir zu Hause herum. Und von denen habe ich nur in einem ein wenig herumgepinselt. Trotzdem habe ich das neue Buch im Januar direkt mal eingeweiht. Obwohl ich mir nicht sicher bin, ob dieses Bild zum Ausmalen gedacht war oder eher als Beispiel.

Im April 2022 habe ich ja bereits mal über meine Ausmalbüchchen geschrieben. (Guckst Du hier.) Und das ich am Anfang mit 12 Stiften begonnen habe. Im Beitrag hatte ich aber da bereits überlegt, ob mir 12 Stifte ausreichen. Tatsächlich habe ich mir seitdem mal ein 24-Stift-Päckchen zugelegt. Mit dem habe ich das neue Buch angefangen. Und festgestellt, dass die Farben außen auf den Stiften nicht unbedingt mit der Farbe dann auf dem Blatt übereinstimmen. Zumindest in einigen Fällen.

Zwei Buntstifte. Der obere sieht aus wie Ocker, darunter ist ein leuchtender gelber/goldener Fleck mit diesem Stift gemalt. Der untere Stift sieht aus wie Gold, die Farbe wirkt aber nicht leuchtend.Von diversen Künstlerinnen auf Insta habe ich inzwischen einige Male gesehen, dass sie ein Musterblatt mit den Farben machen. Daran musste ich bei den 24 Stiften denken. Allerdings… haben diese Stifte keine Identifizierungsmöglichkeiten außer der Farbe außen auf dem Stift. Und wenn eine Farbe leuchtender rauskommt, als sie von außen aussieht… und eine andere außen leuchtender wirkt als dann auf dem Papier…
Ungünstig.
Dann bringt es auch nichts, da alles als Beispiel hinzumalen, wenn ich später möglicherweise die Stifte verwechsele.

Darum habe ich das Bild erstmal nicht beendet. Stattdessen habe ich mich bei Drachenechse mal nach ihren polychromen Stiften erkundigt – und ob die nummeriert sind.

Sind sie.

Also nochmal neue Stifte kaufen?

Nun bin ich vor jetzt bald zwei Wochen während Umschichtarbeiten bei mir zuhause ;o) auf ein Metalletui mit offiziell 36 Farbstiften gestoßen. Davon waren immerhin noch 35 da. Und sie waren nummeriert.
Yay!

Ich gehe davon aus, dass diese Stifte noch eine Hinterlassenschaft von Drachenechse sind. Denn ich war bisher nie so wirklich maltechnisch interessiert. Jetzt aber kamen sie mir gerade recht. :o)

Kästchen auf Papier, bei denen davor Zahlen stehen und im Kästchen dann mit einer Farbe ausgefüllt sind.So habe ich heute erst mal ein Musterblatt gemalt. Welche Nummer sieht wie aus auf weißem Papier. Und dann habe ich das Bild fertig ausgemalt. Indem ich mir vorher überlegt habe, in welchem Farbbereich der Rest vollendet werden soll.

Joah. Ganz ok. Denke ich.

Jetzt habe ich also die neuen Stifte zum Rumprobieren. Auch wenn ich mich frage, welche Farbe da wohl fehlt. Ob ich das noch rausbekomme?

Tragischer finde ich allerdings, dass ich befürchte, dass ich wohl eine neue Brille brauche. Ich fürchte, mein Alter macht sich nun noch mehr bemerkbar und will wohl jetzt auch was für kleinere Schriften im näheren Bereich. :oO
OMG.

Mal sehen, welches Bild ich das nächste Mal in Angriff nehme – und was ich davon beim Ausmalen sehe. ;o)

Ausgemaltes Bild einer stilisierten gedruckten Kerze. Darüber steht "Winter" und "die andere Art zu malen".

Schwing die Hufe… äh, Stifte!

Ausmalbild: Oben ein Frauenkopf, der nach unten eine Art Frisur aus lauter Blumen und Blättern hat, zusammen mit ein paar Schmetterlingen, Käfer und Biene Dazu steht neben dem Kopf dieser Text: Na, glücklich? Geht auch vorbei. Über dem Ausmalbild liegen noch ein paar Buntstifte.

Ich hatte es ja sicherlich hier schon mal gelegentlich erwähnt, dass ich während meiner Arbeitszeit hin und wieder etwas nebenher erledige.
Lesen, Schreiben, Musik hören um das Gelaber meiner Kollegen nicht hören zu müssen…

Allerdings bin ich da seit einiger Zeit auch etwas… sagen wir mal: eingerostet.
Das heißt, die Zeitung bekomme ich noch hin zu lesen… aber dann fehlt mir im Moment ein wenig die Ausdauer. Ich kann mich seltenst dazu aufraffen, ein Buch in die Hand zu nehmen, da ich dann meist nach kurzer Zeit schon anfange, Seiten zu überspringen.
Ich hoffe ja, dass dies beim neuen Aaronovitch nicht der Fall sein wird. Der kommt ja bald – und ich habe das Buch wieder über Twitter bestellt. :oD

Also – lesen und schreiben ist irgendwie nicht so. Aber ich habe auch nur bedingt Lust, die ganze Zeit meinen Communicator in der Hand zu haben – auch wenn ich es (leider) doch in letzter Zeit mache. Hmpf.

Ein bunt ausgemaltes Ausmalbild einer KuckucksuhrIch dachte, ich hätte es erwähnt – aber wenn ich meine Medienansicht so sehe, ist das wohl nicht der Fall. Denn ich hatte vor ein paar Jahren zum Geburtstag ein Ausmalbilderbuch mit Buntstiften geschenkt bekommen.
Und dieses Geschenk habe ich letztes Jahr aktiviert. :oD

Das heißt, ich habe angefangen, mein erstes Bild nebenher auszumalen. Das ist das oben.
In der Zwischenzeit habe ich noch ein weiteres bekommen… und damit habe ich mich in den letzten Tagen ein wenig beschäftigt.

Nun – so sonderlich kreativ ist es jetzt vielleicht nicht, vorgefertigte Bilder auszumalen. Allerdings finde ich es besser, als nur stumpf auf Monitoren herumzuwischen. Irgendwie. Und tatsächlich fanden ein paar Kollegen diese Idee wohl auch gar nicht so schlecht, wie es schien.

Die nächsten Tage werde ich da wohl eher nicht dazu kommen – aber zum Ende des Monats können wir wieder drüber reden.
Ich bin inzwischen sogar soweit, dass ich mich frage, ob mir diese 12 Buntstifte wirklich reichen – oder ob ich nicht doch noch mehr Auswahl an Farben haben wollte.

Mal sehen…

Ein ausgemaltes Ausmalbild mit Blumen, Blättern und Ranken

Verschwörungsland

Ach ja…

Wenn ich hier auf der Arbeit manchen Gesprächen zuhöre(n muss), frage ich mich, ob ich irgendeine Qualifzierungsmassnahme verpasst habe?
Bei den ganzen Verschwörungstheorien, die ich hier mit anhören „darf“…

Die Erde ist flach. USA ist an allem schuld. (Gut – nicht ganz so von der Hand zu weißen, aber längst nicht so extrem, wie herum theoretisiert.) Merkel + AKK durften nicht in einem Flugzeug nach Amerika fliegen aus Sicherheitsgründen. (Ok, da musste ich auch spontan mal dran denken, weil das bei Staatsoberhäuptern anderer Staaten und wohl auch dem englischen Königshause so ist. Aber Merkel ist nicht unsere Königin und AKK nicht automatisch ihre Nachfolgerin als Kanzlerin, von daher: Bullshit. Und natürlich nicht sehr umweltschonend von den Damen.)

Apropos: Gerade hier besprochene Verschwörung:

Greta Thunberg ist nicht mit dem Segelschiff nach Amerika gefahren. Weil sie bei einem ersten Test nicht sehr seefest gewesen sein soll. Außerdem sei sie wohl unterwegs nicht erreichbar gewesen sein. Ergo ist sie nicht mit der Segelyacht gefahren, sondern in einem großen Begleitschiff. Wo die Übergabe stattgefunden haben soll, da habe ich nicht aufgepasst. Weil ich am Kopfschütteln und innerlich am Augenrollen war. Und dann mein Notizbuch holen musste zum Aufschreiben.

Ein anderer Kollege fühlte sich wohl persönlich von der Edeka-Werbung zum Muttertag angegriffen. Wie dumm Männer dabei dargestellt worden sind. „Ganz schlimm.“

Komisch. Ich habe mich darüber amüsiert.

Was stimmt denn nicht mit mir? ^^

Ich hoffe, dass mein MP3-Player genug Energie für den Arbeitstag hat. Das ist sonst echt nicht auszuhalten hier.

 

Krickel-krakel

So. Mein Arbeitsblock ist wieder rum – mit dem letzten Tag Spätschicht bis 23 Uhr. *wärks*

Ich habe ja hier schon öfters erwähnt, dass ich während meiner Arbeit gerne mal etwas schreibe.
Briefe, Geschichten, Blogbeiträge…

Leider drehen unsere grauen Herren auf der Arbeit momentan ein wenig am Rad.
Das bedeutet: Elektronische Geräte am Arbeitsplatz sind total untersagt.
Sehe ich auch ein und habe kein Problem damit.
Allerdings sind nun auch „Druckerzeugnisse“ – also Zeitungen und Bücher – nicht mehr gestattet.
Und einer der grauen Herren meint wohl, dass Lesen (und Schreiben) in eine Kladde oder ein Notizbuch auch unter Druckerzeugniss fällt.
Damit habe ich dann allerdings ein Problem.

Kurz zur Erklärung:
Es gibt Stellen, an den Sperrgepäckgeräten, an denen mensch alleine so 2, 3 oder bis zu 4 Stunden sitzen darf. Und nur weil mensch da sitzt, heißt das nicht, das mensch die ganzen 2, 3 oder 4 Stunden ununterbrochen zu tun hat.

Nein.

Denn manchmal kommt eine ganze Ladung Gepäck zum Röntgen – und dann ist wieder eine halbe Stunde oder mehr nichts zu tun.

Das war die Zeit, die ich zum Lesen und auch zum Schreiben genommen und -nutzt habe. Bis jetzt neulich… denn, wenn ich die ganze Zeit über einen längeren Zeitraum hinweg nur stumpf da sitzen darf und warten soll, das iiiiirgendwann einmal etwas zum Arbeiten kommt… dann schlaf ich ein.
Hmm… allerdings wollen sie (die Herren in Grau) natürlich niemanden auf einer Position beim Schlafen antreffen.

Tja… was nun?

Das mir der eine Herr in Grau untersagt, mein Notizbuch zu lesen oder reinzuschreiben (obwohl dies explizit nicht in einem Briefing oder Anweisung untersagt wird – denn in meinen Augen ist ein selbst ausgefülltes Notizbuch kein Druckerzeugniss)… was bleibt mir dann noch zu tun? Außer Schlafen (BÖÖÖSE!)?

Ein Kollege hat mir erzählt, dass er jetzt alte Spiele von Zuhause mitbringt. Gestern war es wohl Mikado. Andere haben ihre Rubiks Magic-Würfel wieder ausgepackt. Und ich? Ich bleibe beim Papier bearbeiten. Allerdings dieses Mal nicht mit Buchstaben – denn die scheinen ja auch BÖÖÖSE zu sein, sondern mit einem Bleistift. Ich krickel da jetzt ein wenig rum. Hauptsache Hirnbeschäftigung. Und ich warte darauf, dass dieser Herr in Grau dann mal vorbeikommt, während ich am krickeln bin, und mir das auch untersagen will.

Ich hatte jetzt Ende letzter Woche den ersten Einsatz meiner Krickelblätter. Da habe ich wirklich nur ein wenig gekritzelt.

Heute hatte ich dann also Spätschicht – und saß dort von 16:30 Uhr bis 22 Uhr (abgesehen von meiner einen Stunde Pause dann zwischendurch) auf Sperrgepäck-Plätzen.
Und da habe ich ein wenig mehr gekrickelt.

Mein erstes Krickel-Krakel war ein Landschafts…versuch.

(Ganz zum Schluß habe ich dann noch versucht, einmal die Perspektive zu drehen, quasi. Also von der anderen Seite zu schauen.)

Auch wenn sie zeitlich nicht direkt hintereinander entstanden sind, dachte ich mir, sie hier jetzt untereinander zu sehen macht das Vergleichen einfacher.

Mein zweites Krickelkrakel war dann der Versuch eines Baumes.

 

Ein Teil dieses Bildes hat mich dann zu meinem dritten Werk inspiriert. Welcher Teil kann das wohl gewesen sein? ^^

Dies ist also mein kreativer Output heute gewesen. 😉
Und ich stelle fest – rumzukritzeln kann schon interessant sein. Vielleicht sollte ich mich doch mal mit einem Zeichen- oder Malkurs beschäftigen.
Vor allem, da ich mit meinen Werken (natürlich) nicht so ganz zufrieden bin. Ich stelle nämlich wieder mal fest, wie schwer es mir irgendwie fällt, da so eine Art Perspektive oder Tiefe hineinzubekommen. Es sind Draufsichten – aber dann nur in zwei Dimensionen. Einfach plattes 2 D. Beim Baum z.B.: Die großen Äste nach links und rechts finde ich gar nicht so schlecht. Doch was ist mit den Ästen, die ja auf mich zukommen? Wie male ich sowas?
Beim letzten Bild würde ich ja sagen, dass die Schatten den… sagen wir mal: Steinen ^^ zumindest etwas Tiefe geben. Aber die Steine an sich finde ich wieder erstaunlich flach. Schwierig.

Na ja.

Große Kunst ist das jetzt nicht – doch ich dachte mir, ich bringe hier mal wieder etwas Abwechslung und Neues ins Spiel.
Vielleicht kommt da in Zukunft ja noch mal etwas in die Richtung? Wer weiß…

Zumindest ist mein nächster Block dann mal wieder ein Nachtschicht-Block, an einer Stelle, an der ich auch wieder offiziell etwas Lesen und Schreiben kann, während ich auf Arbeit warte. Das bedeutet, ich kann dann wieder so ein-zwei Beiträge ausklabüstern. Zumindest habe ich ein paar Ideen/Gedanken dafür.
Und dann ist auch schon fast die Hochzeit da.

AAAAAAAAAAAhhhhhhh!!!!!!

Wieso schreie ich denn? Ich heirate ja nicht.
Dann kann ich ja (eigentlich) ganz locker sein.

Also Gute Nacht allerseits. ^^