Wieder neues Vinyl

Regalfach voller Schallplatten, teilweise in extra Schutzhüllen Darunter im Fach liegt jetzt die Box von Judith Holofernes

Ich durfte heute feststellen, dass ich beim Platten einkaufen, bedingt durch die größeren Zeiträume, die teilweise zwischen Ankündigung der Platte und der Veröffentlichung der Platte liegen, eventuell mal den Durchblick über meine Bestellungen verliere. *hust*

Doch erstmal zu Aurora.

Ihr neues Album „WHAT HAPPENED TO THE HEART?“ kam am 7. Juni heraus. Das habe ich tatsächlich mal nicht im Voraus gekauft – auch wenn ich dachte, ich hätte. Doch war ich mir nicht sicher – also habe ich es nach der Veröffentlichung bestellt. Eingetroffen ist es am 19. Juni 2024.
Da sie 16 Lieder geschrieben hat, wurde sogar eine Doppel-LP daraus, die ich dann in der Weirdo-Version in transparenter Jade-Farbe bestellt habe.
Und ein T-Shirt habe ich mir auch mal wieder gegönnt. Ich habe ja sonst keine. *doppel-hust*

Vorderseite des Albums von AURORA. Aurora ist dreifach zu sehen, das silberne Herz vor sich, gedankenvoll nach oben blickend. Drt Hintergrund ist blau wie der Himmel mit Wolken, in unterschiedlichen Blauabstufungen, bis Schwarz.

Rückseite meiner AURORA-Albumausgabe. In der Mitte steht in Großbuchstaben AURORA WHAT HAPPEND TO THE HEART? Im Kreis um diese zentrale Textgestaltung sind im Kreis alle Lieder, und auf welcher Seite sie sind, aufgeführt. Der Hintergrund ist blau wie der Himmel mit Wolken, in unterschiedlichen Blauabstufungen, bis Schwarz.

Beide Vinylplatten von AURORA in transparentem Grün/Jade. In der Mitte der Platten ist ein Bild von Aurora mit einem silbernem Herz in der Hand.

Des weiteren hat EIVØR am 14. Juni ihr neues Album „ENN“ herausgebracht.
Und da kommt jetzt mein Beitragsanfang ins Spiel. Denn anscheinend habe ich meine Bestellungen durcheinander gebracht – oder es war Absicht? *kopfkratz*
Wenn es Absicht war, kann ich mich aber nicht mehr sicher daran erinnern. Alter, und so…
Langer Rede, kurzer Sinn:
Gestern habe ich von diesem Album eine Bestellung bekommen, die transparent, lila und weiß marmoriert ist. Die habe ich wohl am 01. Juni getätigt.
Und heute habe ich eine Lieferung abgeholt, in der nun nochmal eine lilane Platte drinnen war. Die hatte ich am 14. Juni über Bandcamp bestellt – und die Bestellung vom 01. Juni lief über EIVØRs Merch-Store.
Da sind wohl ein wenig die Pferde mit mir durchgegangen. ;o)

Vorderseite des Albums ENN von EIVØR. EIVØR steht in einer Lederjacke in Rauchschwaden. Ihr Kopf wird von vorne angestrahlt und wirft einen großen Schatten auf den projezierten Hintergrund einer Leinwand.

Vorderseite vom Booklet von EIVØRs ENN, das dem Album beiliegt. EIVØR in einem aufwändigen Kostüm.

Vinyl-Platte von EIVØR - ENN die transparent, lila und weiß marmoriert ist.

Vinyl-Platte von EIVØR - ENN in Lila.

Morgen kommt nun das neue Album von The Warning raus – Keep Me Fed.
Gut… da weiß ich, dass ich es mehrfach bestellt habe, doch längst nicht so oft, wie vielleicht gewollt.
Da habe ich zumindest heute die Mail bekommen, die den Versand meiner Bestellung verkündet.
Mal sehen, wie lange die braucht, um hier anzukommen.
Ich werde es euch dann wissen lassen.
Ganz sicher. ;o)

Schwarzes T-Shirt mit einer Art silbernem Metallherz in der Mitte, eingebettet in den Titel WHAT HAPPEND TO THE HEART?

Mal nur bis zum Happy…

Bühnenaufbau: Links geht eine Treppe nach oben in die zweite Ebene. Dort sind Mauern und rechts eine geschlossene Tür zu sehen, sowie daneben eine geöffnete Tür mit einer Art Fliegennetz davor, hinter der Licht leuchtet. Davor ist ein Geländer. Die untere erste Ebene ist frei. In der Mitte geht eine Art Durchgang nach hinten ins Dunkele. Links davon ist ein Brunnen, sowie eine Steinbank unter einem Fenster zu sehen, daneben eine Tür. Auch rechts vom Durchgang sind eine Tür, Fenster und Steinbank zu sehen. Außerdem ranken sich Kletterpflanzen nach oben bis unter das Geländer.

Es war mal wieder Theaterzeit. Denn Drachenechses Mama hat wieder an mich gedacht. Yay.

Allerdings werde ich dieses Mal tatsächlich nicht den Namen des besuchten Stückes nennen. Denn ich will das Stück nicht… niedermachen? schlecht reden? Mein Gefühl für die Inszenierung war irgendwie nicht so vorhanden. Weswegen ich in der Pause gegangen bin. Da war mir mein Schlaf vor der Arbeit mal wichtiger.

Jetzt spricht das ja für sich, wenn jemand in der Pause geht. Allerdings: zumindest Drachenechses Mama hat sich das Stück zum zweiten Mal angesehen. Das sagt ja auch etwas über das Stück aus – und gleicht mein frühes Gehen wieder aus. Außerdem laufen die Festspiele noch. Weswegen ich das Stück nicht „zerreißen“ will. Was ich auch gar nicht könnte, denn ich habe es nicht ganz gesehen. Also kann ich mir kein komplettes Urteil über das ganze Stück bilden.
Von daher: Kein Urteil, kein Namen.
Jede/r darf/muss sich also selbst eine Meinung bilden.
Ich bin dieses Mal halt nur bis zum Happy-(Zwischen)End geblieben.

Warum habe ich es nicht länger ausgehalten?

Ich bin jetzt niemand, der geht, sobald ihm was an einem Stück nicht gefällt. Dies ist auch ein klein wenig eine Sache des Respekts.
Darum bin ich in der Pause gegangen. Da fällt es nicht so auf. Ich kann mich nur an ein Mal erinnern, wo wir es nicht bis zum Ende ausgehalten haben. Dazu gleich.

Was hat mich gestört? Oder fand ich auch etwas gut?
Aufgefallen ist mir die Stimme der Hauptdarstellerin. Auch mit (oder trotz?) Mikro würde ich sagen: Die hat Power.
Irgendwie war das aber auch das einzige Positive.
Die Sprache hat mir nicht gefallen, und ich muss wohl mal nachlesen, ob das alles wirklich SO gesagt wird. Eine eingefügte Figur/Rolle war… *schulterzuck*
Ja gut, sie hat gesungen, aber… hm.
Eine Nebenrolle fand ich eher nervig, weil versucht komisch. Ich erkenne den Ansatz + an welche Rolle sie mich erinnert… das war’s aber auch schon. Deswegen müsste ich auch hier nochmal nachlesen.

Mein Bett, bezogen mit einem Bettbezug und Kissen am Rand aufgestelltDas, was ich gesehen habe, fand ich alles etwas… flach, irgendwie.
So flach, dass ich mir wohl dachte, da lege ich mich lieber selber flach… in mein Bett. *badumm-tss!*

Ich kann mich wirklich nur an einmal erinnern, wo ich mittendrinnen gegangen bin, wie erwähnt. Genauer gesagt sogar kurz vor dem Schluss.
Das war irgendwann Mitte der 90er. Über meine zweite Gruppe, die Confusion, bin ich zu einer dritten gekommen, um dort eigentlich Licht und Technik zu machen, für „Die Physiker“.
Eine Woche vor unserer Premiere bei den damaligen Amateurtheatertagen hier in Hanau spielte tatsächlich eine bekannte Schulgruppe ebenfalls „Die Physiker“. Da sind wir natürlich rein, um zu sehen, wie unsere Version wohl im Vergleich wäre.

Der damalige Leiter der Schul-Gruppe, Deutschlehrer (und auch mal 1½ Jahre mein Klassenlehrer), war immer sehr ambitioniert und hat ‚das Volk‘ teilweise in Klassenstärke auffahren lassen. Ich denke, hier hatte er die Physiker in Mehrfachstärke besetzt.
Wahrscheinlich, um den Text besser zu verteilen.

Wir waren alle von der Aufführung enttäuscht. Deswegen ist ein Teil unserer Gruppe in der Pause gegangen. Respekt und so. Der Rest wollte dem Rest der Inszenierung noch ’ne Chance geben und ist geblieben. Doch als dann die Stimmen der Physiker vom Band kamen, die entsprechende Rolle aber noch nicht mal dazu agiert hat, als Playback sozusagen – sondern stattdessen etwas gegessen hat – da war’s vorbei. Da ist dann auch der Rest der Gruppe gegangen + zum ersten Teil der Truppe in der Kneipe dazugestossen.

Unsere Premiere eine Woche später war dann so gestoppte voll – auch von vielen Schülern aus der Schulgruppe. So viele, dass sie sich in die Gänge gesetzt haben. (Wenn wir alle Zeit gehabt hätten, hätten wir nochmal spielen können.) Und ein erstaunter Punkt der Schüler war, wie wir den ganzen Text behalten konnten. :oD

Doch sonst?
Wüsste ich nicht, wann ich mal nicht bis zum Schluss geblieben bin. Jetzt halt mal wieder. Bin gespannt, wann ich das nächste Mal ins Theater gehe. Ich denke nicht, dass mir mein Schlaf dann wieder wichtiger wäre.
Wir werden sehen. ;o)

Arlecchino-Maske der Commedia dell'arte auf Knie

ZEIT

Zwei silberne Blechdosen, mit einem stilisierten Auto und dem Aufdruck www.fsz-rhein-main.de als Fahrzeugboden.

Gestern haben meine Neffen es auch geschafft: Sie sind 18 geworden.
Wie die Zeit vergeht…

Ich musste jetzt daran denken, dass die Jungs es gar nicht anders kennen, als das ich beim Flughafen arbeite. Schließlich bin ich jetzt in meinem 20.sten Jahr am Flughafen. Das bedeutet, dass auch meine Nichte es gar nicht anders kennt, als das ich beim Flughafen arbeite. Und sie wird 21.
Meine Güte, es gäbe auch bald einen 20. Jahrestag. :oO

Zeit geht so schnell rum. Je älter jemand (ich) wird, desto schneller.

Ich hätte nie gedacht, dass ich so lange hier bleiben werde. Das ist inzwischen locker doppelt so lange als mein längster Job davor. Doch müsste ich das kurz nachrechnen. ;o)
Oh ja, ziemlich genau.
Denn bei mika/diazit als Industriekaufmensch und später Mädchen für vieles war ich um die 116 Monate, etwa. Und hier bin ich jetzt 232 Monate und mehr werdend. Das ist ziemlich genau doppelt so lange. Und es kommt mir um einiges länger vor. Es wird auf jeden Fall auch noch um einiges länger werden.

Erschreckend, das alles.

Gut, zumindest das Geschenk für die Jungs fiel mir dieses Jahr leicht. Denn sie haben, genau wie ihre Schwester, jeder einen Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining bekommen. Anscheinend ist einer schon am überlegen, sich ein Auto zuzulegen. Was für ihn eher machbar ist, da er in der Lehre ist. Da ist das Finanzieren der Nebenkosten leichter möglich.

Und mit was für einem Auto sie ihr Training dann machen, das müssen sie selber schauen.

Und ich schaue wohl weiter auf meine Uhr.

*tick… tick*

Skeletierte Armbanduhr

Wieder mal Zeit für einen Versuch

Auflaufform mit kleingeschittenen Kartoffeln, Kohlrabi, Spinat, Zwiebeln und Tomaten.

Ich habe Wochenende. Den zweiten Tag von drei Tagen frei. Das bedeutet, ich habe endlich mal wieder Lust und Muse, mir was Größeres zum Essen zu machen.
Größer im Sinne von ‚Arbeiten mit dem Ofen‘. Denn wenn ich nicht frei habe und Arbeiten gehen darf *hust*, dann gehe ich ja immer in die Kantine in meiner Tarifpause. Egal, zu welcher Zeit das ist: Acht Uhr. Neun Uhr. Obwohl mir definitiv Pause ab 9 Uhr lieber ist, denn ab da gibt es die Ausgabe der jeweiligen Tagesgerichte. Davor muss ich immer sehen, was sie da haben und auf was ich vielleicht Lust habe. Muss ich mir zwar beim Tagesgericht auch immer mal wieder überlegen, aber da gibt es mehr Vielfalt. Und Abends esse ich dann inzwischen wieder nur Brot. Gut, belegt. Aber halt nur Brot.

Kleingeschnittene Koartoffeln, Kohlrabi und ZwiebelIch habe ja nun bereits einige Male versucht, ein Gericht von der Kantine nachzuempfinden. Sozusagen. Nämlich den Kartoffel-Kohlrabi-Gratin, der in der Kantine immer ziemlich gut schmeckt. Heute dachte ich mir, dass es mal wieder Zeit ist, einen weiteren Versuch zu starten.

Da ich da bereits vor einiger Zeit dran gedacht habe, hatte ich mir eine kleine Auflaufform aus einem Angebot gekauft. Die kam dann heute zum Einsatz.

Einen Kohlrabi hatte ich mir bereits letztes Wochenende besorgt. Gestern waren die Kartoffeln soweit. Außerdem hatte ich noch ein paar Cherrytomaten, die ich mit verhackstückt habe.
Und ich habe mir heute tatsächlich mal Blattspinat gekauft. Ich musste das endlich mal MIT Spinat ausprobieren.

Blattspinat-BlätterJetzt war/ist der Spinat allerdings so viel… ich habe ihn also erstmal gewaschen, als ich wieder zu Hause war und habe ihn zum Abtropfen und Antrocknen ausgelegt. Ich hatte im Laden zwar jetzt auch gefrorenen, kleingehackten Blattspinat entdeckt, doch bin ich heute erstmal mit der frischen Variante gegangen. Auch, weil ich von meiner Mutter den Tipp gehört habe, die nicht benutzten Reste einzufrieren. Das mach ich dann morgen, denke ich, wenn sie ganz abgetrocknet sind.

Alleine brauch ich ja nicht so viel. Da habe ich nur etwas mehr als den halben Kohlrabi genommen und nur zwei Kartoffeln. Und natürlich musste eine Zwiebel auch sein, ist ja klar. ;o)

Kleingeschnittene Kohlrabiblätter links, geviertelte Cherrytomaten in der Mitte und kleingeschnittenen Blattspinat rechtsNachdem ich meine ganzen geplanten Zutaten (Kohlrabi, Kartoffel, Zwiebel, Tomaten, Blattspinat und versuchsweise auch ein paar Blätter des Kohlrabi) kleingeschnitten hatte, ging es los mit dem Anheizen. ;o)

Als Flüssigkeitsgrundlage habe ich heute mal Sahne genommen. Da sind noch ein paar Kräuter drinnen gelandet, Wasser, und als weiteres Experiment noch Remoulade aus der Tube. Denn die muss ich ja auch verbrauchen – und was spricht da dagegen? In meinen Augen nix. ;o)

Wie war heute das Ergebnis?

Gefüllte Auflaufform mit Käse überstreutNun, vor allem erstmal heiß. Ich kann es dann nie wirklich abwarten und die Sache etwas abkühlen lassen. Doch eigentlich war ich soweit heute mal zufrieden. Die Flüssigkeit im Auflauf ist zwar immer noch nicht wie in der Kantine, aber so haben sich meine gewählten Komponenten heute ganz erträglich arrangiert. Vielleicht wäre ja noch mehr Platz für Spinat gewesen – doch soweit fand ich die Mischung ganz gut. Und ich habe heute neuen Käse angefangen und es mit dem Bestreuen nicht so übertrieben wie bei einem meiner letzten Versuche. So sah das Ergebnis, als ich es aus dem Ofen geholt habe, auch ganz ok aus. Weniger ist halt manchmal doch mehr. Und die neue kleine Auflaufform hatte genau die richtige Größe für diesen Versuch. Jetzt kann ich mir bis zu meinem nächsten Versuch beruhigt wieder Zeit lassen.
Und morgen habe ich dann noch Kohlrabi so zum Essen zu Hause. :oD

Blubbernde Auflaufform mit gebräuntem Käse über Kartoffel-Kohlrabi-Auflauf. GIF

Freuden der Öffis

Ein Bahnsteig in der Nacht Auf der Anzeige steht RE59 04:23 Uhr über Maintal Ost - Frankfurt Ost - Frankfurt Süd - F-Stadion zum FFM Flughafen Regionalbahnhof weiter angeschrieben 04:54 Uhr RB 51 Frankfurt (M) Hbf und 04:17 Uhr (04:57 Uhr) IC 60471/471 Zürich HB / Ankunft Am Bahnsteig steht der Zug nach Zürich.

Ursprünglich dachte ich ja nur an die Bahn. Doch gestern hat sich auch der Bus für einen Punkt qualifiziert, so dass ich den Beitrag nun einfach mal auf die Öffentlichen erweitere.
Der Grundgedanke war mal wieder die Freude der Pünktlichkeit der Bahn. Oder vielmehr der Wunsch nach derselben. ;o)

Vor ein paar Tagen bin ich mit der Verbindung um 04:23 Uhr gefahren. Ein Regional-EXPRESS.
Es sah alles super aus: Der Zug stand tatsächlich bereits locker 10 Minuten vor der Fahrt am Bahnsteig. Yay.
Nicht wie so manche anderen Male, wenn um 04:23 Uhr noch nichts von ihm am Horizont zu sehen ist. (Er beginnt in Hanau.)

Oder wie letzte Woche für die 03:46 Uhr S-Bahn. Sie hat in der Abstellung schon in unsere Richtung geleuchtet. Ein gutes Zeichen. Und dann kommt auf einmal 5 Minuten vor der geplanten Abfahrt die Durchsage „Fällt aus wegen Baustelle.“. Die Begeisterung am Gleis hielt sich in Grenzen. So bin ich halt flugs wieder zurück zu Flip und nach Neu-Isenburg gefahren. Seltsamerweise ist die Bahn tatsächlich noch eingefahren, wie ich auf dem Weg zu Flip gesehen habe. Doch ist sie wirklich gefahren? Und wenn ja wie weit?
Wer weiß. Ich zumindest nicht.

GIF von der Skyline von Frankfurt bei anbrechender Dunkelheit Im Vodergrund sind immer wieder Brückenpfeiler zu sehen und es wieder holt sich immer wieder.Doch ich wollte ja vom 04:23 Uhr-Express-Erlebnis berichten.
Also: Bahn da. Fährt pünktlich los.
Und fängt an zu zockeln. Und stehen zu bleiben. Und zu schleichen.
So hat sie bis zum ersten Halt – normalerweise etwa 5-6 Minuten – eine Verspätung von gut 30 Minuten geschafft.
Das freut meinen Magen + Blutdruck doch bestimmt. Ich spür das…

Ein paar Tage später dann mit der S-Bahn.
Sie steht schon da, als ich die Treppe zum Bahnsteig hochgehe. Auch da locker 10-15 Minuten vor der Abfahrt. Theoretisch also mehr als genug Zeit, noch einen eventuell fehlenden Wagen anzuhängen.
Wann wird er angehängt? Pünktlich zur Abfahrtszeit. Und schon fahren wir 5 Minuten später. *Augen verdreh*

Taschenuhr an einer KetteDurch diese ganzen Bahnerlebnisse schon fast traumatisiert, war ich der Meinung, das Busse ja immer fahren. Weswegen ich gestern denke, dass ich mal die Verbindung nehme… die dann natürlich nicht auftaucht.
Super.
Und der Nachfolgebus ist dann wieder proppenvoll.
Habe ich heute schon mit den Augen gerollt?

Doch es gibt (und gab) ja auch andere Erlebnisse in der Bahn. Gestern früh ist in Frankfurt einer nach Geld fragend durch den Zug gelaufen.
Was wäre wohl passiert, wenn Kontrolleure oder Bahn-Sicherheitsdienst im Wagen gewesen wären? Ich kann und konnte mir noch nie vorstellen, dass Leute, die nach Geld fragen vorher Geld für Fahrscheine ausgegeben haben.

Vor Ewigkeiten, in meiner Flughafenanfangszeit, also so vor 19 Jahren, gab es immer mal wieder Gruppen von Musikern, die von einer Stadion zur anderen gespielt haben. So Trallala Hopsasa. Einsteigen. Spielen. Aussteigen.
An die musste ich bei dem Geld-Nachfrager denken. Denn da habe ich schon Ewigkeiten keine mehr gesehen. Und vor allem gehört. (Und ich vermisse sie auch nicht.)
Auch bei denen konnte ich mir nie vorstellen, dass sie Fahrscheine gekauft haben. Doch vielleicht irre ich mich da ja auch.
Zumindest die Verspätungen sind eindeutiger. Hoffentlich hat’s heute keine auf meinem Weg ins Wochenende. Obwohl , da sehe ich es lockerer. Hauptsache, ich komme nach Hause.
(Und das kam ich pünktlich. :oD)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Löcher im Sein

Ich weiß nicht, was in letzter Zeit los ist. Seit zwei-drei Wochen fühle ich mich schusseliger und vergesslicher als jemals zuvor.
Einmal was vergessen – ja, geschenkt.
Zwei Mal… na gut.
Doch ich habe das Gefühl, dass es sich bei mir gerade häuft

Los ging es vor so 2-3 Wochen. Da habe ich meine erste Mütze von der Firma in der Bahn liegen lassen. Da ich sie nämlich in der Bahn immer ausziehe. Oder meistens.
Gut, ich hätte sie schon vorher fast ein-zwei Mal vergessen. Doch habe ich es da noch gemerkt, wenn sie von meinem Rucksack gefallen ist vor dem Aussteigen.
Nun, vor 2-3 Wochen also nicht.
Auf dem Weg zum Einstechen habe ich zwar bereits bemerkt das sie fehlt, doch wollte ich da nicht zurück gehen. Auch, weil sie eh nicht mehr die Schönste war. Sorry Mütze. *schulterzuck*

Na gut – kann passieren.
Also habe ich da dann eine meiner ersten Mützen genommen. Ich ziehe sie eigentlich eh mehr zum Sonnenschutz an, oder als kleinen Regenabweiser.
Die Kappe hatte auch bereits einige Jahre auf dem Buckel und war ziemlich ausgeleiert. Aber so fürs Arbeiten hats noch gepasst.
War – weil sie ging den Weg der ersten Kappe. Auch aus der Bahn ausgestiegen und die Rolltreppe hoch und oben „Oh.“

Das war vielleicht ne Woche später? Etwa.

Seitdem habe ich einmal meinen Communicator zu Hause liegen lassen auf dem Weg zur Arbeit.
Ich habe da eigentlich immer die gleichen Abläufe, bevor es losgeht:
Essen. Zähne putzen. Anziehen. Communicator umstellen und einstecken. Schuhe anziehen. Rucksack packen (Zeitung und mein erstes Getränk für den Arbeitstag einstecken). Checken, ob der Flughafenausweis eingesteckt ist. Los.
Nun, an dem Tag habe ich da wohl einen Punkt übersprungen – und dann vor dem Bahnhof nach dem Parken von Flip gemerkt, dass ich meinen Communicator nicht einstecken hatte.
Jetzt brauche ich ihn aber, da ich darauf nun mein Deutschlandticket habe. Die Entschuldigung/Begründung, doch nochmal nach Hause zu fahren und ihn zu holen. Und dann bin ich halt mal nicht mit der Bahn gefahren, sondern nach Neu-Isenburg und von da aus dann mit dem Bus.
Kann ja mal vorkommen.

Ein paar Tage später habe ich mein erstes Getränk nicht eingesteckt. Einen Tag vorher habe ich es noch rechtzeitig bemerkt. Einen Tag drauf erst auf der Arbeit. *Gesicht verzieh*

Gestern dann, zum krönenden Abschluss, wie ich bis heute Morgen dachte, hatte ich meinen Schlüsselbund für zu Hause nicht mehr einstecken, als ich zu Hause ankam. Ich hatte Flip geparkt und war auf dem Weg zur Haustür… was nicht da war, war mein Schlüssel.

Nun hatte ich so ein ähnliches Erlebnis vor ein paar Monaten schon mal. Er war nicht in meiner Gatejacke, wo er IMMER ist… also hatte ich mich bereits bei meinen Eltern gemeldet, um dort den Ersatzschlüssel abzuholen. Ich wusste, dass ich ihn auf der Arbeit noch gehabt haben musste, da am Schlüsselbund auch ein Token ist, mit dem ich mich auf unseren Geräten anmelden muss zum Arbeiten. Da ich gearbeitet hatte, konnte ich ihn also nicht zu Hause vergessen haben.
Zu dem Zeitpunkt bin ich mit Hemd und Weste zur Arbeit – jetzt gehe ich nur mit Poloshirt. Und auf dem Weg zu meinen Eltern habe ich festgestellt, das ich ihn in meine Westentasche gesteckt hatte, nach dem letzten Anmelden. Also konnte ich direkt umkehren, damals, und meine Eltern informieren, dass ich doch nicht vorbeikomme(n muss).
Daran denkend, habe ich also erstmal meine ganzen Jackentaschen abgesucht. Und auch in meinem Rucksack nachgesehen, ob ich ihn vielleicht da eingesteckt hatte? Das war alles nicht der Fall. Dann habe ich auf meinem Arbeitsplatz angerufen, ob sie vielleicht da einen Schlüsselbund haben liegen sehen?
Das war zum Zeitpunkt meines Anrufes ebenfalls nicht der Fall.
Also bin ich gestern dann WIRKLICH zu meinen Eltern gegangen, um da meine Ersatzschlüssel zu holen, damit ich überhaupt rein komme.

Das einzig Gute an diesem Wochenende war/ist ja dann eigentlich, wie ich gestern dachte, dass ich einem Kollegen meinen zweiten freien Tag gegeben habe, und deshalb morgen wieder zum Arbeiten darf. Dadurch hätte ich nach einem Tag frei gleich selbst nochmal die Gelegenheit, mich dort umzusehen.

Wie gesagt, ich dachte, das wäre der Höhepunkt einer Reihe von Vergesslichkeiten.

Heute Morgen bin ich dann etwas Einkaufen gefahren – und natürlich habe ich meinen Communicator wieder zu Hause liegen lassen. Nicht, dass ich ihn zum Einkaufen gebraucht hätte. *Augen roll*
Doch als Krönung meiner Einkaufstour habe ich dann noch verpeilt, meine Parkkarte zu entwerten, BEVOR ich mit Flip zum Ausfahren bin.
Ok – ich habe heute mal einen Einkaufswagen benutzt, was ich in der Regel nicht mache. So habe ich sonst meine Parkkarte zum Entwerten direkt immer in der Hand. Heute habe ich erst den Einkaufswagen geleert und dann weggetan. Und dabei NICHT an die Karte gedacht, die seelenruhig in meinem Geldbeutel steckte.
Wenn ich sonst losfahre, habe ich sie dann immer in der Hand, bzw. meiner dritten Hand – sprich zwischen den Zähnen – damit ich sie direkt in ihren Schlitz stecken kann  und dann „Auf Wiedersehen.“
Heute ist es mir auf dem Weg nach unten im Auto eingefallen. Ich fummle sie raus – und dann fällt mir ein, dass ich sie nicht entwertet habe.
Aaaargh!
Zum Glück war gerade niemand hinter mir und es ist auch gerade niemand hochgefahren, so dass ich Flip gewendet habe, nochmal hochgefahren bin und sie DANN entwertet habe.

Ich fasse es nicht.

Vorhin hat mich ein Kollege angerufen und mich gefragt, ob ich etwas vermisse. Denn mein Schlüsselbund ist doch noch dort aufgetaucht. Bzw. wurde gefunden. Nämlich an dem Gerät, wo ich mich zwischendurch kurz mal angemeldet hatte, um mir einen Koffer in 3D anzusehen. Ich wusste, dass ich da war und mich angemeldet habe. Doch anscheinend habe ich den Schlüssel da abgelegt… und dann liegen lassen.

Wie schon erwähnt: Einmal was vergessen – geschenkt.
Doch ich traue mich schon fast nicht, anzufangen zu zählen, wie oft das in den letzten Tagen passiert ist. Das ist schon nicht mehr normal.
Gut – normal… wer will schon ’normal‘ sein?
Doch in dieser Hinsicht wäre ich es gerne.

Balkonade

Viele geöffnete Malvenblüten an einer Pflanze.

Ich möchte mal wieder ein kurzes Update zu meinem Balkon einschieben. Nachdem ich nun so lange für den Irland-Beitrag gebraucht habe, kann ich mich ja wieder etwas kürzer fassen. ;o)

Was gibt es denn da zu berichten?

frische Erde in BlumentopfeckeNach dem unerwarteten Besuch des Waschbären hänge ich über Nacht die Meisenknödel immer ab. Entsprechend lange halten sie jetzt wieder. Bisher hatten sich um die ja meist Amseln und Blaumeisen gekümmert. Gestern war dafür mal eine ganze Schar Kohlmeisen da, würde ich sagen. Sie sahen lange nicht so groß aus wie üblich – von daher vermute ich, dass dies gestern ein oder zwei Kohlmeisen-Familien waren mit jungen Vögeln. Da sind um die Knödel locker um die 10 Vögelchens rumgeschwirrt.
Süß.

Erde im Blumentopf mit ein paar kleinen Pflanzen, die aus der teils feuchten Erde schauen.Heute habe ich am Vogelbad wieder den Hausrotschwanz gesehen. Für einen Fotobeweis war ich aber zu langsam. *schulterzuck*

Ansonsten sehe ich mir gerne meine Blumenkästen an.
Ich habe da einige Veränderungen vorgenommen:
Ich hatte letztes Jahr eine runtergesetzte Lavendelpflanze in einem kleinen Topf gekauft. Die hat den Winter wohl tatsächlich überlebt – während meine erste Lavendelpflanze total vertrocknet ist. So habe ich die Lebenszeichen aussendende Pflanze nun in einen größeren Topf umgesiedelt. Der Inhalt dessen war nur noch ein wenig Grün – das habe ich den anderen Lavendeltopf gesteckt. Mal sehen, ob sich da noch mehr tun wird.Blumentopf mit ein wenig Lavendelblättern und einer kleinen Lavendelblüte. In der Erde sind mehrere kleinen grünen Blätter zu sehen, kurz vor dem Herauswachsen.
Außerdem habe ich einige Stellen an meinen Blumenkästen mit neuer Erde aufgefüllt. Auch den alten Lavendeltopf. Bei dem musste ich nochmal versuchen, ob ich Kornblumen rausbekomme. Irgendwas Grünes zeigt sich da inzwischen. Mal sehen, was das ist/wird.
Bei den aufgefüllten Topfstellen wächst auch neues/frisches Grün.

Wuchernde Malvenpflanze auf dem BalkonAm meisten wuchert es wieder in meinem großen Pflanztrog. Da wuchern Lichtnelken in rot und weiß. Und vor allem meine Malve. :oO
Die kommt inzwischen auf eine Höhe von locker 160 Zentimetern – und das obere Drittel ist voller Blüten. Mindestens zwanzig oder mehr. Und das waren längst noch nicht alle – da kommen noch einige mehr.
So schön.

Bei meinen Walderdbeeren gab es inzwischen ein paar fertige…  allerdings habe ich nur eine abbekommen. War vielleicht keine gute Idee, den lieben Vögelchen zu zeigen, dass es hier was zu Futtern gibt. *schulterzuck*
Ich bin gespannt, wie das dann bei den Heidelbeeren werden wird.

Das war es mal wieder zum Leben von meinem Balkon und drumherum. Bis zum nächsten Mal.

Große Malvenpflanze mit vielen geöffneten Blüten auf dem Balkon. Die Pflanze ist höher als die Balkonbröstung im Hintergrund.

Viele geöffnete Malvenblüten an einer Pflanze.

Seit ein paar Tagen Nummer 8

Bildschirmfoto der Eruption vom 29.05.2024 Livestream von RÚV. Unten links steht 2024-06-01 23:52:43 Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Sýlingarfell Im der Bildmitte links ist eine kleine Kratererhöhung zu erkennen, hinter der Lava emporschießt. Rechts ist eine größere Kratererhöhung, in der ebenfalls Lavazu sehen ist und eine große Rauch/Dampfwolke, die von der Lasva dort ausgeht und nach links getrieben wird. Zwischen den beiden Kratern ist ein leuchtender Lavastrom zu sehen, der bin in den Vordergrund reicht und ebenfalls im Hintergrund zu sehen ist. Der Himmel ist zwischen Abenddämmerung und Nacht. Unten rechts steht RUV.is

Bildschirmfoto
Quelle YouTube-Kanal von RÚV

Ich habe über die letzten Eruptionen geschrieben – dann muss ich es auch über diese tun.

Am 29. Mai 2024 war es wieder soweit: Um 12:46 Uhr Ortszeit hat sich mal wieder die Erde geöffnet und Eruption Nummer 8 seit 2021 hat begonnen. Auf der englischen Site des RUV gibt es im Anfangsbereich des aktuellen Ausbruch-Blogs eine Zeitrafferaufnahme des Ausbruchs zu sehen.
(https://www.ruv.is/english/2024-05-29-eruption-on-reykjanes-peninsula-413853)
Der Zeitpunkt des Eintrags ist 15:19 Uhr – wenn jemand genauer nachsehen möchte. ;o)

Ich hatte an dem Tag zwar mitbekommen, dass es mal wieder losgeht. Da ich da aber (endlich) mal am Abtippen meines Irland-Beitrages war, hatte ich jedoch keine Zeit und Muse, mich um einen aktuellen Vulkanbeitrag zu kümmern.

Inzwischen läuft der Ausbruch vier Tage. Es tritt immer noch Lava aus, wie auf den aktuellen Bildschirmfotos des Livestreams unschwer zu erkennen ist. Jedoch hat sich der Ausfluss der Lava soweit reduziert, dass der Liveblog von RUV bereits wieder im Pausenmodus ist, solange sich nichts Neues tut.

Auch diese Spaltöffnung hat es auf über 3 Kilometer Länge gebracht. Sie liegt auch genau im gleichen Gebiet, wie der letzte Ausbruch. Ich denke, die Kratererhöhung, die in den Fotos rechts zu sehen ist, ist wahrscheinlich sogar der gleiche Krater wie von der letzten Eruption.

Es wurden wieder Straßen von der Lava überrollt, doch zumindest Suðurstrandarvégur ist noch frei.

So, dies einfach nur mal schnell zwischendurch, um der Kontinuität nachzukommen.
Ich wünsche Euch einen schönen Sonntag ohne Ausbrüche. ;o)

Bildschirmfoto der Eruption vom 29.05.2024 Livestream von RÚV. Unten links steht 2024-06-02 09:54:56 Oben links im Eck steht die Standortangabe der Kamera: Sýlingarfell Rechts im Bild ist ein Krater, der Lava spuckt und qualmt, links ein kleinerer Krater, über dem ebenfalls Lava zu sehen ist. Der Vordergrund sieht feucht aus und es steigen ebenfalls Schwaden davon auf. Unten rechts steht RUV.is

Bildschirmfoto
Quelle YouTube-Kanal von RÚV