
Heute haben wir mal etwas anderes gemacht.
Wir, das waren GMS, eine Freundin von ihr und ich.
Und viiiiiele andere Menschen auch. ;o)
Mitte Januar hatte sich GMS bei mir gemeldet und gefragt, ob ich Lust hätte, mit zum Kostümverkauf der Oper Frankfurt zu gehen.
Der war heute.
Und da ich tatsächlich frei hatte, dachte ich mir ‚Klar, warum nicht.‘
Dieser Verkauf sollte um 10 Uhr starten – also sind wir kurz nach 9 von ihr aus gestartet, haben uns bei der Batschkapp um die Ecke hingestellt und sind mit der U7 bis zur Bockenheimer Warte gefahren. Denn der Verkauf fand statt im Bockenheimer Depot.
Auf dem Weg dorthin haben wir noch überlegt, wo es wohl zum Verkauf gehen und ob es wohl schwer zu finden sein würde.
Tja… nicht wirklich.
Wir waren etwa gegen 9 Uhr 45 an der Bockenheimer Warte, und als wir an die Erdoberfläche zurückgekommen sind, war es ganz einfach zu sehen, wo der Verkauf stattfinden würde. Nämlich wohl am Ende bzw. Anfang der Schlange, die sich vom Eingang des Bockenheimer Depots am Zugang zur U-Bahn vorbeischlängelte und irgendwo hinten um die Ecke zur Zeppelinallee verschwand.
Also sind wir erstmal auf die Suche nach dem Ende der Schlange gegangen.
Die sich um die weit entfernte Ecke schlängelte… und dann noch die nächste Ecke… und da in der Sophienstraße bis fast zur nächsten Straße.
Also haben wir uns da eingereiht – und wir waren nicht lange das Ende der Schlange. :o) Denn es kamen immer noch mehr und mehr Leute, die sich hinter uns angestellt haben.
Und dann hieß es warten.
Mal wieder ein paar Meter gehen.
Und warten.
Und so weiter. Und sofort.
Als wir wieder einen Blick auf das Depot hatten, kam jemand vom Verkauf an unsere Ecke und hat uns informiert, dass noch genug Sachen da seien und es wohl noch 60 bis 90 Minuten von hier dauern würde.
Wir hatten eine gute Wartezeit. Haben mit den Wartenden hinter und vor uns gesprochen, und uns gut amüsiert. Unter anderem auch darüber, dass bei Fahrgeschäften in Freizeitparks Schilder stehen würden mit „Von hier noch xy Minuten Wartezeit.“
Da dies der erste große Verkauf war, hatten sie wohl mit Andrang gerechnet – aber nicht SO viel.
Als wir endlich die letzte Gerade der Warteschlange erreicht hatten, stand die Schlange hinter uns immer noch bis zur Ecke der Zeppelinallee.
Wie gesagt, die Stimmung in der Schlange war tatsächlich gut. Vor uns hatten sich welche für die Wartezeit Sekt besorgt – na gut, warum nicht. Wer’s mag. ;o)
Und als wir in der letzten Gerade standen und jemand mit einer großartigen Maske aus dem Ausgang herauskam, wurde dieser Erfolg beklatscht. Ein Auge, von dem spitze Stachel in Schwarz und Gold weggingen.

Wir haben letztendlich gut 3 Stunden in der Schlange verbracht, bis wir es bis zum Eingang geschafft hatten. Und natürlich war das Material inzwischen sehr zusammengeschrumpft. Doch wir haben es hinein geschafft.
Jetzt bin ich eigentlich mehr zum Begleiten mitgefahren, ohne wirkliche Pläne, etwas zu erstehen. Aber, tja… zum Schluss war ich von uns dreien der Einzige, der etwas gekauft hat. Denn direkt neben dem Eingang gab es ein Stapel weißer Stiefel, an denen ich nicht vorbeigehen konnte. *schulterzuck*
Also habe ich geschaut und probiert – und habe dann ein Paar davon in Größe 43 an mich genommen.
Und dann durfte ich in der Schlange zur Kasse stehen. :oD
Wenn mich morgen also jemand fragen sollte, was ich heute gemacht habe, kann ich ruhigen Gewissens sagen: Schlange gestanden. :oD


Inzwischen versuche ich, mich bei Impulskäufen etwas zurückzuhalten. Zumindest, wenn der Kauf über einen verträglichen Betrag geht. Dann schlafe ich erst mal drüber. Hier muss ich als Beispiel an die Ukulele denken, die nun hier bei mir herumliegt.

Im Februar will ich seit langem mal wieder nach Essen. Ich möchte/muss unbedingt mal wieder mit Fuchs was Kochen. Na gut – sie kocht, aber ich gehe ein wenig zur Hand. Dafür kam dann von ihr der Vorschlag des Faschings-Wochenendes. Da hatte ich zwar nicht frei, doch habe einfach mal Urlaub beantragt. Ich hatte eh noch so viele freie Tage zu verplanen.
Dann habe ich zumindest zwei neue Mandalas in Arbeit gehabt. Da gibt es hier allerdings nur mal einen Ausblick auf die unausgemalten Varianten. Auch hier irgendwo im Beitrag eingestreut.











Am Donnerstag habe ich ja noch versucht, meine Leier wieder einzurichten. Auf einer Saite habe ich dann tatsächlich auch mal einen haltenden Ton hinbekommen. Allerdings ist mir dann aufgefallen, dass sich mein Rad ohne Berühren von irgendwelchen Saiten nicht mehr locker weiterdreht. Was es eigentlich tun sollte. Und das war mir dann zu viel. So habe ich Donnerstag noch ’ne E-Mail an die Orga geschrieben und kurzfristig noch um ’ne Leihleier gebeten – was auch eingerichtet werden konnte. So habe ich dieses Wochenende also mal fremdgedreht, sozusagen. ;o)
Samstags gab es vor + nach dem Mittagessen kleine Miniworkshops, in die jede/r gehen konnte, wie Interesse vorhanden war.
Das führt mich zu dem Punkt von mangelndem Ehrgeiz bei mir.
Und, ja, ob ich so immer mit der Leier weitermachen will? Oder sollte ich doch so ehrlich sein und sagen, dass ich es besser lassen sollte?
Ich habe die neuen Saiten für sie noch vor Weihnachten bekommen, und die tiefe Melodiesaite vor ein paar Tagen auch endlich mal aufgezogen. Allerdings…
Da ich ja am Freitag wieder unter die Leute gehen will – abgesehen von den mehr oder weniger nervenden Kollegen – war ich heute mal wieder zur Schur, damit es zumindest auf meinem Kopf ordentlich aussieht. ;o)
Ja, draußen ist es nun Winter. Das bedeutet, dass das Vogelbad immer wieder zufriert. Außerdem habe ich natürlich noch die üblichen Knödelchen zum Füttern draußen. Zu Weihnachten habe ich von meiner Mutter auch eine halbe Kokosnuss bekommen, da sich zu ihrem Balkon irgendwie keine Vögel hin verirren. Doch bei mir hat sie inzwischen recht gut abgenommen. Außerdem habe ich nun noch einen Apfel in einer meiner ¾-Kokosnüsse deponiert. Mal testen, ob die Vögelchen auf Frucht stehen. ;o)