Urlaub 2022 – vorbei

Einfuhr der Inselbahn mit Licht am Borkumer Bahnhof

Inzwischen ist es Sonntag, der 20. November 2022. Das bedeutet, dass ich meine offiziellen Urlaubstage hinter mir habe und noch von den letzten Wochenendtagen zehre, bevor ich am Dienstag wieder zum Flughafen darf. Da geht es dann auch direkt wieder um 5 Uhr los. Allerdings habe ich die letzten Tage des Novembers nur bis 14 Uhr Dienst. Das bedeutet, ich komme immerhin etwas früher nach Hause. Kommt halt drauf an, wie die Bahn mitspielt.

Eine Wasserfläche, auf der Nebel liegt. Es ist kein Übergang von Wasser zum Nebel zu erkennen.

Letzte Woche bin ich also am Samstag wieder nach Hause gekommen, von meiner Woche auf Borkum. Wie war denn die Heimreise so…

Ich habe am Freitag soweit alles gespült, nachdem ich gegessen hatte. Für das Abendessen hatte ich mir Brötchen besorgt – und auch direkt welche für den nächsten Tag, für meine beiden gekochten Eier.
Am Samstag früh habe ich dann entsprechend diese Brötchen noch fertig gemacht und eingepackt, sowie meinen ganzen Rest gepackt. Noch das letzte Besteck sauber gemacht… und ich konnte los.

Oberdeck einer Fähre, bei der das Hinterteil des Decks schon fast wieder im Nebel verschwindet.

Der Zug vom Borkumer Bahnhof aus sollte um 07:15 Uhr starten. Ich war dann aber bereits zehn vor Sieben am Bahnhof. Was jetzt nicht wirklich schwierig war, da ich ja nur so einen kurzen Weg hatte.

Als ich um 6 aufgestanden bin, habe ich von meinem Fenster den neuen Leuchtturm noch gut gesehen. Kurz bevor ich los bin, dann schon nicht mehr. Da hat sich die Insel einfach nochmal die Decke übergezogen und wollte wohl weiterschlafen.
Verständlich, an so einem frühen Samstagmorgen.

Das Bähnchen kam dann angefahren gegen Sieben – und wurde dann direkt von den bereits Anwesenden geentert und wir konnten auf die Abfahrt warten, die pünktlich los ging.

Auch hier hat die Fahrt mit der Bahn wieder gut eine Viertelstunde gedauert. Unterwegs wurden am Jakob-von-Dyken-Weg noch die letzten Mitfahrer für die Bahn aufgelesen.

Die Sonne steht hinter Windrädern und den Abgaswolken der Eemshavener Industrie.

Die Fähre war dieses Mal ein anderes Schiff als bei der Hinfahrt. Außerdem war dies meine erste Überfahrt, die einen Abstecher nach Eemshaven gemacht hat. Bisher hatte ich tatsächlich immer nur Verbindungen erwischt, die direkt nach Emden gingen. Doch der Abstecher nach Eemshaven hat für ein paar schöne Bilder gesorgt. Denn – wie gesagt – die Insel hat sich nochmal zugedeckt. Und beim Annähern an Eemshaven hat dann das erste Mal die Sonne durch den Morgennebel gelunzt.

Ich saß bis dahin unten im Gastro-Bereich, wo dieses Mal tatsächlich auch bedient wurde. Entsprechend kam ich doch noch zu meinem Ostfriesentee-Kännchen auf dem Schiff. Rechtzeitig zum Frühstück und Abschied.
Anschließend war ich kurz am Oberdeck – doch der Morgennebel machte es da so ungemütlich und außerdem gab es, außer Nebel, eh nichts zu sehen, so dass ich mir unten wieder ein Plätzchen gesucht habe, an dem ich dann auch meine Eierbrötchen gegessen habe.

Sobald ich aber bei Eemshaven den Sonnenschein durch die Fenster sah, bin ich wieder nach oben gegangen. Und die Sonne gegen den Morgennebel hinter Fabrikgebäuden und Windrädern… das hat auch was.

Blick auf ein Schiff der Holland-Norwegen-Linie

Vor uns hatte sich dann ein größeres Schiff der Fährverbindung von Holland nach Norwegen geschoben, so dass sich der kurze Zwischenstopp in Eemshaven verzögerte, bis der große Pott endlich aus dem Weg war.
Ich wusste gar nicht, dass es eine feste Verbindung von den Niederlanden nach Norwegen gibt. Wenn ich mich auch nicht damit beschäftige… Doch mensch lernt ja nie aus. ;o)

Die Autos und Fußgänger wurden also dann endlich ausgeladen, bzw. durften aus eigener Kraft das Schiff verlassen. Und es ging wieder weiter, zurück auf die Ems und weiter Richtung Emden. Und tatsächlich auch wieder in den Nebel hinein. Der hatte sich auch in Eemshaven langsam gegen die Sonne durchgesetzt.
Und er sollte mich auch dann an Land noch ein Stückchen ins Innenland verfolgen.

Ich hatte ja vermutet/geschätzt, dass ich gegen halb Zehn von Emden aus starten könnte…
Nun, damit habe ich etwas falsch gelegen.
Durch das „Schiffchen“ der Holland-Norwegen-Linie sind wir kurz vor 9 erst wieder in Eemshaven losgekommen. Um halb Elf habe ich dann mein Parkticket bezahlt. War ich also gut eine Stunde später dran als vermutet.

Ich hatte in der Tankapp mal nachgesehen, wie teuer es denn nun wo an Land ist, und habe mich entsprechend entschieden, nicht an der Tankstelle direkt am Hafen zu tanken – wie sonst immer – sondern erst noch ein paar Kilometer zu fahren und dann bereits im Sonnenschein in Neermoor zu tanken.

Blick aus dem Autofenster auf Bagger, die an einer Auffahrt der Autobahn stehen, auf der gerade (nicht) gearbeitet wird.

Auch wenn der Nebel versucht hat, die Küste zuzudecken und zu verhindern, Emden zu finden ist, war das für die Schiffscrew keine Schwierigkeit. Sobald ich dann ein wenig ins Landesinnere gefahren war und mich von der Küste entfernt hatte, kam dann die Sonne raus.
Und sie hat mich die ganze Strecke über begleitet… bis ich nach Hessen kam. Dann auf Höhe von Wetzlar/Gießen hatte mich der Nebel wieder.
Na super.
Und da blieb er dann auch und hat mich begleitet bis nach Hause.
So habe ich den Tag im Nebel begonnen und im Nebel beendet.

Unterwegs hatte ich mich dieses Mal dafür entschieden, die 45 zu nehmen, und die Umleitungsempfehlungen wegen der Vollsperrung bei Lüdenscheid zu ignorieren. Nun ja…
Die Vollsperrung und Umleitung durch Lüdenscheid und Umgebung war ja das eine. Das andere war dann aber, dass danach die Autobahn nicht wirklich… gemütlicher wurde. Alle paar Kilometer gab es die nächste Baustelle wegen Brücken. Das war dann schon ein wenig nervig. Und interessant, dass wohl alles auf ein Mal bemerkt wird und gemacht werden muss. Nicht nach und nach… *Augen roll*

Typisch geformtes Schwazwaldhaus, jedoch im Bauzustand: Nur das Dachfenster ist vorhanden, alle anderen Fensteröffnungen sind ohne Fenster. Man kann in das Haus hineinsehen. Das Dach ist nicht mit Ziegeln gedeckt, sondern nur mit Holz bedeckt.

Nun, ich habe es nach Hause geschafft, heil und in einem Stück.
Das Gleiche gilt auch für meine Mitbringsel, die ich inzwischen fast alle unters Volk gebracht habe.
Sonntags war dann ein nachträgliches Geburtstagskuchenessen bei meiner Schwester angesagt – weswegen ich mich ja auch für den Zeitraum entschieden habe, an dem ich nun auf der Insel war.

Montags war frei – ich war einkaufen, damit ich auch wieder etwas zum Essen zu Hause hatte. Auch fürs Frühstück. Und am Nachmittag war ich ja dann bei meinem neuen Japanischkurs. Darüber konntet ihr ja schon lesen.

Und am Dienstag ging es direkt nochmal auf Achse.
Dieses Mal in den Süden – zu einem kleinen Trip nach Freiburg und meinem VnvO. Den hatte ich das letzte Mal vor über einem Jahr gesehen, vor dem Konzert von Eivør letztes Jahr im Oktober. Und da dachte ich mir, es ist mal wieder Zeit für einen kleinen Besuch.

Gepflasterter Spazierweg zwischen Rasenflächen, der auf einen See im Hintergrund zuführt. Vor dem See ist ein Zaun und ein Bäumchen steht im Zentrum des Bildes. Hinter dem See ist das andere Ufer zu sehen und der Himmel ist bewölkt.

Gestartet bin ich da, nach einem kleinem Tankabstecher zum Flughafen, gegen Zehn – und war dann doch wirklich schon kurz nach halb Eins am Nachmittag da.
Dort haben wir uns dann erst Mal zusammengesetzt und geplaudert, bevor wir noch einen kleinen Ausflug in den Schwarzwald gemacht haben.
Einmal Titisee mit kleinem Spaziergang und anschließendem Kaffee und Kuchen – und wieder zurück.
In Freiburg gings dann abends nochmal in unsere übliche Pizzeria, wo wir beide uns unabhängig voneinander für das gleiche Gericht entschieden.
Spaghetti Carbonara
War lecker.

Turm mit Uhr des Freiburger Münsters, zu sehen aus einer Häusergasse heraus Vor dem Münster und in der Gasse sind Marktstände aufgebaut

Am Mittwoch ging es für mich dann, nach einem kleinen Frühstück und noch einer Stippvisite in der Stadt, wieder zurück.

Den Abstecher zum Titisee habe ich auch genutzt, meiner Lieblingsnichte die extra gewünschte Karte zu schreiben und zu schicken. Denn sie meinte, als ich sagte, dass – wenn sie dann mal irgendwo studieren wird, sie auch eine einzelne Karte bekommt – sie bereits jetzt auch eine extra Karte bekommen könnte, auch wenn sie noch zu Hause wohnt. Darauf meinte ich: „Gut, ich habe ja noch eine Woche Urlaub. Dann bekommst du halt noch eine.“ ;o)

Außerdem habe ich für sie am Donnerstag und Freitag nochmal Fahrdienste geleistet – was meiner Schwester gar nicht recht war/ist. Dafür bekam sie (meine Nichte) zu hören, sie würde mich ausnutzen… doch mit drei Mal Fahren fühle ich mich noch nicht ausgenutzt. Dazu braucht es ein wenig mehr.
Trotzdem hat mir meine Schwester dann auch selbst nochmal gesagt, dass sie damit nicht einverstanden war/ist – auch, weil dies über ihren Kopf hinweg ging.
Nun… *schulterzuck*
Mal sehen, wie das da weitergeht.
Anscheinend gehen sich die beiden Damen im Moment gegenseitig auf die Nerven. Was bei Mutter/Tochter-Verhältnissen ja anscheinend öfters vorkommt.

Ein größerer Baum ist mit Weihnachtskugeln und Stern geschmückt.

Ich habe den letzten Fahrdienst dann aber auch noch genutzt, bei einem alten Freund sein Geburtstagsgeschenk und Mitbringsel von der Insel vorbeizubringen. Einmal Sanddornlikör, bidde sehr.
Da war er begeistert von – was ich gut finde. ^^

Und nun ist es Sonntag. Der letzte vor Advent. Gestern habe ich die ersten Schneeflocken gesehen. Morgen geht es dann wieder zu Japanisch – außerdem werde ich wohl mal Einkaufen fahren… und dann ist Dienstag, und es geht wieder in den normalen Trott. Ich habe halt immer noch nicht im Lotto gewonnen.
Ach… dafür hätte ich wohl überhaupt mal wieder Spielen müssen.
Irgendwas ist halt immer.

Habt eine schöne Woche – und macht Euch bereit für die Adventszeit. Hier beginnt morgen tatsächlich schon der Weihnachtsmarkt.
Mal sehen, ob ich da dieses Jahr mal hinkomme.
Nicht, dass mir das so wichtig wäre…

Nihongo

Aufgehende Sonne über Wasser

Mitte letzten Monats hatte ich hier ja mal von der hiesigen VHS berichtet. Und meinen Japanischkursen in derselben.
Außerdem hatte ich geschrieben, dass es da jetzt wieder einen Anfängerkurs gibt und ich es mir vielleicht mal wieder vorstellen könnte, einen zu besuchen.

Nun, heute war ich also das erste Mal seit Jahren wieder bei einer Japanisch-Unterrichtsstunde. Denn ich habe mich vor meinem Urlaub noch für den Anfängerkurs angemeldet.

Im Heft stand der Kurs mit Beginn im September drinnen. Da war ich noch nicht so weit. Vor zwei Wochen habe ich dann in der Zeitung gelesen, das in der VHS letzte Woche ein neuer Anfängerkurs für Japanisch anfangen würde. Da hatte ich nun spontan Lust. Das Interesse war ja schon wieder da. Ich habe dann nur erst noch mit der VHS telefonisch abgeklärt, ob diese kleine Zeitungsnotiz überhaupt richtig war, denn – wie gesagt – im Heft stand September. Die Dame von der VHS teilte mir dann mit, dass sich der Beginn des Kurses verschoben hatte und somit der Zeitungsartikel richtig war.
Also habe ich mich telefonisch quasi schon angemeldet, und dies dann noch online richtig festgemacht. Ich konnte dann zwar die erste Stunde nicht mitmachen, doch ich dachte mir, dass ich dies würde verkraften können.

Heute war also Stunde Zwei – und damit meine erste Stunde seit Ewigkeiten.

Die Lehrerin hatte letzte Woche am Dienstag und Mittwoch tatsächlich noch E-Mails an alle Mitmachenden geschickt mit Hausaufgaben und dann noch mit Vorschlägen für Unterrichtsbüchern. Ich muss gestehen, ich habe zwar mal kurz in die Mails hineingesehen, aber mich letzte Woche noch nicht wirklich damit beschäftigt.

Wie sieht denn nun der Kurs aus…

Die Lehrerin ist dieses Mal eine junge Dame – eine Italienerin. Der Kurs besteht zurzeit dann wohl aus 8 Lernenden: die Jüngste schätze ich irgendwie auf 14 oder 15, wenn es hochkommt. Dann noch ein junges Mädel von vielleicht 17-18. Dann geht es – würde ich vermuten – zu den zwei Freundinnen von Mitte 20, wie ich schätzen würde. Noch ein männlicher Vertreter von vielleicht Anfang 30, wenn überhaupt, und dann noch ein Paar von schätzungsweise in den 40ern. Na ja, und ich.
Und vielleicht habe ich mich bei den Altersschätzungen total verhauen. Wer weiß das schon. *schulterzuck*

Wie war es denn?

Ich bin direkt schon wieder in gemischten Gefühlen.
Meine ersten drei Kurse hatte ich ja alle bei einer Lehrerin aus Japan, die mit einem Deutschen verheiratet war. Und die hat eigentlich mit uns viel Deutsch gesprochen zwischendurch, und auch entsprechend erklärt. Außerdem haben wir in jeder Stunde etwa 5 Silben gelernt und geübt. Erst von der Hiragana-Schrift, dann in Katakana. Später kamen dann auch immer mehr Kanji-Zeichen dazu. Doch durch das Lernen von Hiragana und Katakana wurde das Lesen der Lernbücher schon ziemlich erleichtert.

Der Kurs vor ein paar Jahren dann, der wurde auch von einer jungen Japanerin durchgeführt. Ich hatte ja erwähnt, dass mir der Stil da nicht so gefiel. Denn sie sprach dann hauptsächlich Japanisch – was aber das Lernen irgendwie für mich nicht so vereinfacht, wenn ich gerade keinen blassen Schimmer habe, was mir da jemand versucht zu sagen. Da hilft es mir nicht wirklich, wenn es dann halt nochmal und nochmal auf Japanisch gesagt wird, ohne das ich WEISS, was es wirklich auf Deutsch bedeuten soll.
Deswegen hatte ich den Kurs dann auch sausen lassen.

Dieser Kurs geht nun wieder in diese Richtung.
Wird eine Sprache heute so gelernt, bzw. gelehrt? Das sie immer und immer wiederholt wird, ohne EINMAL eine richtige Übersetzung zu liefern?
Hat meine alte SENSEI eine alte Methode des Unterrichtes genutzt?
Ich verstehe es gerade nicht ganz. Warum ist das so?

Dieser Kurs richtet sich ja an Anfänger ohne Vorkenntnisse.
Dies kann ich von mir ja nun nicht wirklich behaupten. Zum Glück, momentan. So kommen mir ja tatsächlich die ein oder andere Begriffe und Redewendungen noch bekannt vor, wenn es um erste Kommunikationspunkte geht, wie sich vorstellen und Begrüßungen. Da kann ich noch auf alte Wissensreste zurückgreifen. Doch wie wird das werden, wenn wir weiter voranschreiten? Komme ich dann noch mit oder verstehe ich nur noch (wieder) Bahnhof?

Ich bin mir gerade gar nicht sicher, wie ich diesen Kurs nun finden werde.
(Eine kleine Anekdote am Rande: Am Eingang der VHS steht „Bitte Masken.“ Entsprechend saßen im Kurs dann drei Leute mit Masken. Unter anderem auch ich. Weil halt… warum nicht. Die Jüngste trug keine und war die ganze Zeit am Rumschniefen und Niesen und Nase putzen… Bin ich da in den letzten beiden Jahren nun etwas empfindlich geworden, wenn ich nun denke, dass doch am besten sie auch eine hätte tragen sollen… und warum sie nicht eher zu Hause geblieben ist mit dieser Erkältung? Weil der Kurs ja Geld gekostet hat? Hmm…)

Ich werde die Sache also weiter im Auge behalten. Vielleicht finde ich bis nächste Woche ja auch meine alten Japanisch-Bücher? Ich kaufe mir aber auch gerne neue. Was halt nötig ist und wie sich der Rest entscheidet. Und ich hoffe, das wird in Zukunft wieder etwas besser.
Oder vielleicht muss/sollte ich halt sagen, dass ich wohl eine eindeutige Übersetzung oder Anweisung oder Erklärung auf DEUTSCH brauche, dass ich es mir entsprechend aufschreiben und dann auch merken kann. Hoffentlich.

Nun – die Möglichkeit für eine Fortsetzung dieser Kursgeschichte ist durchaus gegeben.

Habt eine schöne Woche.

Sayonara.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Weisheit Ade!

Tja, so geht es zu.
Heute durfte ich mich von meinem letzten Weisheitszahn verabschieden. Nun bin ich also mit meiner Weisheit Ende, oder so. ;o)

Ich bin heute Morgen brav zu meinem Termin gegangen, den ich für das Ziehen und die Wurzelspitzenresektion bekommen hatte. Doch die Dame an der Zange hat sich heute erst nur um den zu ziehenden Zahn gekümmert. Der andere Punkt wird dann beim nächsten Mal erledigt.
Habe ich auch nichts dagegen, so ist zumindest nicht mein ganzer Mund betäubt, sondern nur das obere rechte Viertel.

Weiße Care-Papiertüte, in der verpackte Tupfer-Kompressen, zwei Schmerztabletten, ein kleines Kühlpaket und ein Schreiben mit Hilfestellungen befindetDie Sache ging tatsächlich ganz flott. Ich habe länger auf dem Stuhl gewartet, dass jemand zu mir kommt, oder kurze Zeit, dass die Betäubung wirkt, als dann das Entfernen des Zahnes selber gedauert hat.
Sie hatte schon angekündigt, dass dies eine flotte Sache wird. Hat sie recht behalten.
Danach bekam ich wieder eine Care Paket-Tüte mit Kühlpäckchen, Mullbinden und zwei Schmerztabletten. Und es wurde nochmal ein Einzelfoto der Baustelle geschossen, in der Röntgenvariante. Und schon war ich fertig und durfte wieder gehen, bis nächste Woche zum Fäden ziehen. Insgesamt war ich vielleicht eine halbe Stunde auf dem Behandlungsstuhl, davon waren wahrscheinlich zwanzig Minuten warten und zehn Minuten Behandlung.

Ich hatte auf dem Stuhl Zeit zum Nachdenken. Und musste mal an meine bisherigen Zahnarzterfahrungen denken. Über die ich mich jetzt kurz auslassen werde.

Ich war von meiner Jugend, bis ich nach Rottweil ging, die ganze Zeit bei einem Zahnarzt. Und eigentlich wundere ich mich, dass ich nach dieser Zeit bei ihm Zahnarztbesuche noch relativ gelassen über mich ergehen lasse.
Im Nachhinein würde ich die Kunst von ihm eher als Metzgerei bezeichnen.

Als ich nach Rottweil zum Arbeiten bin, habe ich mir dort für die üblichen anfallenden Termine eine Zahnärztin in meiner Nähe ausgesucht.
Und die erste Behandlung dort war eine Offenbarung!
Ich konnte mir, wenn ich es wollte, eine Betäubung für eine Behandlung setzen lassen. Und der Bohrer, den sie benutzte, habe ich mit einem singenden Bohrer verglichen. Nicht dieses hohe Heulen bei ein und derselben Hochdrehzahl – WUIIIIIIIIIIIIIIIIIII – sondern er ließ sich in den Drehgeschwindigkeiten variieren. WUIiiiiIIiiiiii. Ein Grund dafür war wohl auch, dass sie selbst lärmempfindlich war. Deswegen leiser und laUTEr, je nachdem, wie es gebraucht wurde.
Das war… eine Erleuchtung.

Immerhin habe ich es geschafft, in den zwei Jahren in Rottweil meine ganzen Amalgam-Plomben von ihr gegen Kunststoff-Plomben austauschen zu lassen.
Das ich dann wieder zurück nach Hanau bin, und sie als meine Zahnärztin nicht mitnehmen konnte, war da das Blödeste.

Also habe ich mir hier wieder eine Zahnärztin gesucht. Und bin inzwischen nur noch bei Ärztinnen gewesen. Auch jetzt die Entfernung meiner Zähne hat ein und dieselbe Dame durchgeführt. Und auch das ganze Personal der Praxis ist supernett. Ich hätte es schlechter erwischen können.
Mein alter Metzger hatte, wie gesagt, nur den einen hochtönenden Bohrer. Außerdem wozu Betäubung. Wenn es mal ein wenig auf den Nerv geht, soll ich doch auch was davon haben. Und am besten jedes halbe Jahr kommen, dass mehr abgerechnet werden kann… So habe ich das zumindest interpretiert. Mir hat dann ein Besuch im Jahr gereicht.

Doch jetzt bin ich in guten Händen. Und was wir dann mit meinen Lücken machen, dass werden wir auch noch klären.

Ich stelle fest, dass die Betäubung für diesen Zahn schon ziemlich abgeklungen ist. Ich kann meinen rechten Nasenflügel schon länger wieder spüren. Der war auch taub, was beim Nase putzen etwas seltsam war. ;o)

LP-Cover der Band brutus - unison life Es ist ein stilisiertes U zu erkennen, dargestellt durch gelbe Streifen vor einem rot bis orangenem HintergrundDas Einzige, worauf ich dann wohl heute eher verzichten werde, ist meine tägliche Kanne Ostfriesentee, die ich sonst immer trinke, wenn ich frei habe. Doch wenn meine interne Baustelle besser gekühlt werden sollte, ist heißer Tee dann wohl eher kontraproduktiv.

Und da ich nun schon unterwegs war, habe ich dies entsprechend genutzt, mein gestern erwähntes Paket abzuholen.

Es war Musik, und nicht die erwartete Kunst. Wobei… Musik ist ja auch Kunst… Ach, Haarspalterei. ;o)

Ich habe also meine Platte von der Band BRUTUS aus Belgien heute abgeholt – und habe sie gerade zum Schreiben gehört. (Das wechselt im Moment auf Sigur Rós – Von.) Die Vinyl-Platte von BRUTUS ist auch eine hübsche farbige Platte. Schön Türkis mit Spritzern von Schwarz und Blau. Hat mir zumindest besser gefallen als die andere Variante, die sie auch haben.

Offene Papprolle, in der zwei Farbdrucke eingerollt zu erkennen sindDoch tatsächlich kam die erwartete Kunst heute auch an, wie ich wieder zu Hause war. Ich habe mir nämlich von Chris Riddell zwei Drucke bestellt. Nachdem seine Zeichnungen immer so schnell weggekauft werden, wenn er sie auf seine Seite stellt. Dann halt mal zwei Prints. Und zum Glück hatte ich dieses Mal auch genug Kleingeld für die Zollgebühren greifbar. Sonst hätte ich es wieder sonst wo abholen dürfen. Hauptpostamt… oder Kesselstadt…
Fotos von den Prints gibt es nicht, denn so schnell bekomme ich sie nicht glatt gerollt. Gibt es halt nur eines gerollt in der Röhre. Könnt ihr in die Röhre gucken. *ba-dumm tss*

Damit warte ich eigentlich nur noch auf meine Bestellung von Band-Maid. Und eigentlich auch auf die von den Füchsen. Doch die war bereits vom letzten Jahr, diese Bestellung. Ich denke, da wird nichts mehr eintrudeln. Die war eigentlich als Zugabe-Geschenk für Fuchs gedacht. Hm… Mist.

Nun gut, dann ist das so.
Heute Abend geht es mit Shadowrun in die Schweiz.
Und dann darf ich noch ein wenig Arbeiten ab Morgen, bis ich meinen Urlaub habe.

Habt ein schönes Wochenende.

Vinyl-Platte der Band brutus Die Farbe ist türkis mit blauen und schwarzen Spritzern

Zugänge und zukünftige Abgänge

Schwarzes quadratisches Geschenk mit grünen Geschenkband

Ich habe dieser Tage ein 3-Tage-Wochenende. Yay!
Daher tippe ich doch den heutigen Beitrag mal wieder direkt in die Tastatur, statt ihn erst irgendwann vorzuschreiben.

Ich möchte heute mal berichten, was hier in der letzten Zeit so alles eingetrudelt ist – und was sich hier Verabschieden wird.
Einfach, um was zum Schreiben zu haben. ;o)

Spiel "Dorfromantik - Das Brettspiel" von Pegasus Spiele Auf der Verpackung ist eine große Windmühle zu sehen. Außerdem ist das Spiel signiert.Aufhänger ist das, was ich gestern bei einem Bekannten abgeholt habe.
Denn Drachenechse und Fuchs wohnen ja nun im Pott – und da haben sie das erste Wochenende im Oktober genutzt, um zur SPIEL nach Essen zu gehen, der Spielemesse. Zusammen mit einem befreundeten Pärchen hier aus der Ecke.
Wie ich erfahren habe, sollte das Computerspiel „Dorfromantik“ nun eine Brettspielvariante bekommen. Die wurde zumindest von Pegasus Spiele angekündigt – und ich habe Drachenechse und Fuchs mal gebeten, ob sie danach mal die Augen offenhalten können. Zumal wir alle drei im Computerspiel schon einige Zeit verbracht haben.
(Zwischen 53 Stunden bis 153 Stunden…)
Nun, das haben sie gemacht – und das Pärchen hat das Spiel mitgenommen, und ich habe es gestern abgeholt. Und als Dank für meine Umzugsunterstützung habe ich das Spiel geschenkt bekommen, d.h., ich musste den beiden nichts überweisen. Fuchs hat das mit dem Geschenk sogar so ernst genommen, dass sie es wirklich als solches verpackt hatte. (s.o.)
Ich habe es morgens abgeholt, doch dazu aufraffen, diese schöne Verpackung zu öffnen, konnte ich mich erst gestern Nacht, kurz vorm ins Bett gehen.
Und da durfte ich feststellen, dass das Spiel sogar signiert war. Uhh.
*strahl*

CD-Cover von Björks "Fossora"Dann gab es im musikalischen Bereich wieder Neuzugänge.
Einmal die neue CD von Björk – da war ich für die Vinyl leider zu langsam. Dafür habe ich mir die blau-marmorierte Platte von Sólstafir – Ótta – erstanden. Die kam auch entsprechend in den letzten Tagen bei mir an. Und sie ist gerade meine Schreibmusik. ;o)

Gestern durfte ich auch Lesestoff für meinen zukünftigen Urlaub abholen. Dafür habe ich mir ein paar Bücher von Jasper Fforde über den Second Hand-Handel organisiert. Einmal „Grau“ – und dann die ersten drei Bänder zu seiner Dragonslayer-Reihe auf Englisch. Das erste habe ich irgendwo hier bereits mal auf Deutsch gelesen, bzw. entsprechend rumliegen. Aber wo… Daher auch das erste nochmal im Original.

Bücher von Jasper Fforde Grau - The Last Dragonslayer - The Song of the Quarkbeast und The Eye of ZoltarIrgendetwas werde ich mir morgen auch abholen dürfen – das ist dann entweder auch Musik, oder Bilder. Das sehe ich morgen. Doch ich tippe erstmal auf Bilder.
Und eigentlich sollte meine Bestellung von Band-Maid auch noch iiiirgendwo unterwegs sein. *schulterzuck*

Damit komme ich zu den zukünftigen Abgängen.

Dies wird zum einen morgen früh einer meiner Weisheitszähne sein. Direkt in Verbindung mit einer Wurzelspitzenresektion eines anderen Zahnes. Yay… na ja.
Das bedeutet, ich werde morgen tagsüber mit taubem Mund herumlaufen. Immerhin ist der Termin „erst“ um 9 Uhr 30 – ich kann also gegen 8 nochmal ordentlich Frühstücken. Dann brauche ich eh erst abends wieder was. ;o)

kleines Regal mit zwei BödenEin weiterer Abgang wird ein Regal sein, welches ich von meinen Eltern bekommen habe. Das haben sie entweder aus ihrem jetzigen Keller aussortiert – oder von dem Lagerraum, den sie eine Weile gemietet hatten.
5 Regalböden und 16 Stangen eines zusammensteckbaren Regals in einem KartonBei mir steht es im Keller in einem Karton herum, weil ich es auch nicht wirklich aufbauen wollte oder konnte. Doch nun habe ich eine gute Nutzung dafür gefunden, bzw. gute Abnehmer, die damit wohl eher etwas anfangen können. Nämlich Drachenechse und Fuchs. So werde ich es ihnen mitbringen, wenn ich auf meinem Weg auf die Insel bei ihnen vorbeischaue. Und sie können es dann hoffentlich ihren Kellergegebenheiten anpassen.

Damit hätte ich eigentlich schon alles berichtet, was es zu diesem Thema zu berichten gibt. Mein Urlaub wird dann ein Extrabericht werden – und wer weiß, was mir ansonsten noch so einfällt. ;o)

Plattencover von Sólstafir - Òtta darüber liegen die beiden LPs in blau-weiß marmorierter Farbe

Dating-App, die 512te

Ausschnitt eines Bildschirmfotos mit folgdenem Text: Verifiziert FH St. Pölten Wohnt in Wien 24 km entfernt

Gut, so oft habe ich mich jetzt noch nicht über die Apps ausgelassen. 512 Mal ist vielleicht etwas übertrieben. Vor allem, da ich insgesamt bis jetzt hier erst 476 Beiträge veröffentlicht habe. ;o)

Aber ich denke, es ist mal wieder an der Zeit für eine kleine Aktualisierung.

Ich habe immer noch beide Apps installiert. Allerdings wische ich inzwischen viel seltener auf ihnen herum.

Aktuelle Such-Parameter:
App 1 = 38-51 Jahre und bis 50 Kilometer
Platzhirsch = 36-53 Jahre und 29 Kilometer
Bei beiden suche ich Frauen – da stehe ich eher drauf. ;o)
Seltsamerweise wurden mir – ich glaube bisher nur bei App 1 – auch schon mehrere Male Männer angezeigt. Haben die sich verklickt? Das sie Frauen suchen statt zu sein?
Keine Ahnung.

Ausschnitt eines Bildschirmfotos. Da steht geschrieben: Universität Osnabrück 25 km entfernt Über mich I am currently living in Nairobi. I am interested in sports, playing Beachvolleyball, doing horse riding and searching for a relationship.Das mit den Entfernungen hat keine von den beiden Apps wirklich im Griff. Da ist der Platzhirsch jedoch um einiges schlimmer. 8.000 Kilometer Entfernung kommt nicht im Geringsten an 29 Kilometer Suchradius heran.

Ich kann mir bei App 1 vorstellen, dass sie auf eine Entfernung von 10 Kilometer kommt, wenn die Dame gerade in Frankfurt weilt, auch wenn sie z.B. aus Paris kommt und in Paris wohnt. *schulterzuck*
Inzwischen richte ich mich da eher daran, was zu diesen beiden Punkten in den Apps steht. Ist der Wohnort und/oder Herkunftsort zu weit weg, oder kann ich Namen nicht lesen… auf Wiedersehen.
Bzw. ja eigentlich eher nicht.

Ich denke, bei App 1 funktioniert das wohl so ziemlich. Sonst würde sie mir ja nicht immer mal wieder sagen, dass alle Damen im Suchparameter gezeigt wurden.

Beim Platzhirsch ist mir schon aufgefallen, dass da Profile durchaus wiederholt werden. Das krasseste war, dass ich ein Profil zwei Mal hintereinander gesehen habe? Oder zumindest gefühlt, mit maximal einem anderen Profil dazwischen. Vielleicht denken sie ja da, dass ich es mir beim 2. oder 3. Mal anders überlege?

Ausschnitt eines Profilbild-Bildschirmfotos. Da steht zu lesen in neon-roter Schrift auf schwarzem Hintergrund (und sonst nichts) Everything is going to be Fucking AmazingVon GMS habe ich gehört, dass eine gemeinsame Bekannte nun auch beim Platzhirsch ist. Gesehen habe ich sie inzwischen auch ein paar Mal… aber bei ihr habe ich dann immer aufgehört.
Wie oft sie mich inzwischen wohl schon gesehen hat? ;o)

Was machen denn die „Likes“ für mich?

In der App 1 ist es im eigentlichen Suchbereich noch 1 Like; bei Ausweitung bis 68 Jahre 2. Eine Anpassung in der Entfernungsangabe ändert dagegen nichts.
Beim Platzhirsch stehe ich inzwischen bei 8 Likes. Zwischendurch waren es sogar 10.

Irgendwie kam da am Sonntag auch mal wieder ein Match zustande. Entsprechend habe ich die Dame angeschrieben. Wozu mache ich das sonst?
Bisher gab es darauf keine Reaktion.

Meinem zweiten Match, mit der ich tatsächlich auch geschrieben habe, habe ich gestern nun geschrieben, dass es mit uns wohl auch eher nichts wird. Einerseits, weil sie sich, laut eigener Aussage, in Düsseldorf befindet. Und laut der App ist das wohl nur 9 Kilometer von Frankfurt entfernt. Oder was immer sie da zu messen meint…
Doch außerdem lief unsere Kommunikation eher stockend. Ich fragte was – sie antwortete meist mit einem Satz. So in etwa. Ich habe ihr also geschrieben, dass der Funke bei uns wohl nicht übergesprungen ist, ich ihr aber noch viel Erfolg wünsche.

Kurz nachdem ich ihr diese Nachricht geschrieben hatte, hatte ich ein zweites Match bei App 1. Bei der müssen ja die Frauen zuerst schreiben. Und zwar innerhalb von 24 Stunden. Dieser Zeitrahmen kann aber vom Mann verlängert werden. Wohl immer in 24-Stunden-Schritten.
Beim ersten Match dort hatte ich diese Frist einmal verlängert. Wie ich jetzt nach dem zweiten Match nochmal schauen will… ist es weg.
Hat sie das Match also nach 10-12 Stunden direkt gelöscht?
Warum hat die Dame noch mal rumgewischt?
Ach, wahrscheinlich auch in die falsche Richtung?
*Augen roll*

Ausschnitt eines Bildschirmfotos mit folgendem Text: Politisch eher links. Bildertausch ist kein Problem, online bleibe ich (aus beruflichen Gründen) "Kopflos". SmileyUnd ganz besonders mag ich natürlich diese aussagekräftigen Profile mit Sonnenblumen oder Feldern als Foto. Oder irgendwelchen Sprüchen – und NUR Sprüchen. Oder die Aussage, dass die Dame online (aus beruflichen Gründen) „kopflos“ bleibt.
Warum sollte ich da nochmal dafür sein?

Das andere Extrem ist die Aussage „Wohnt in der-und-der-Straße Nummer soundsoviel“. Bei der Entfernung könnte mensch sich ja vielleicht diese Straße und das entsprechende Haus mal ansehen? 1 A-Stalkergrundmaterial.

Ach, da habe ich nochmal zwei Beispiele:
Zum einen klingt der Beruf total seriös (Ironiemodus)… und alle weiteren Angaben lassen mich wieder an der Entfernung zweifeln.

Ausschnitt eines Bildschirmfotos mit folgendem Text: Senior Manager At Bitcoin Mining Invest... Örebro, university Sweden Wohnt in Peterborough 16 km entfernt

Oder der Standort ist 18 Kilometer entfernt, aber in Frederiksberg wohnend und aus Hamburg kommend…

Ausschnitt eines Bildschirmfotos mit folgendem Text: Standort Frankfurt am Main, Hessen 18 km entfernt Wohnt in Frederiksberg Aus Hamburg

Wie wäre das denn, wenn eine Frau in einem Flugzeug über mich hinwegfliegt, so in den üblichen 10.000 – 12.000 Metern Flughöhe? Würden die Apps dann als Entfernung 0 Kilometer Entfernung angeben? Oder 12 Kilometer?

Ich werde diese Apps noch ein Weilchen benutzen. Doch ich werde weiterhin nichts dafür zahlen. Und ich gebe ihnen vielleicht noch eine Chance bis zum Ende des Jahres.
Vielleicht auch nicht mehr so lange. Wenn die entsprechende App mich zu sehr nervt.

Und dann werde ich halt so wieder alleine zuhause rumsitzen.
So sei es dann.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Volkshochschule

Logo der vhs Volkshochschule Hanau

Heute mal etwas total anderes. Hatte ich bisher nicht, von daher gut, mal wieder was Neues zu haben. Statt 3. + 4.-Aufgüsse von irgendwas. ;o)

Hier in Hanau gibt es eine Volkshochschule. Volkshochschulen gibt es ja in fast allen Städten oder Kreisen in Deutschland – denke ich.
Wenn jemand also irgendwas lernen möchte, sind da Volkshochschulen eine gute Gelegenheit. Es ist da halt eher die Frage, WAS jemand lernen möchte.

Vor über 30 Jahren habe ich meinen ersten Kurs dort mitgemacht. Fortbildung für den Beruf oder die Ausbildung, nämlich Schreibmaschine schreiben.
Oh, wenn ich gerade ins aktuelle Herbstprogramm sehe… solche Kurse gibt es gar nicht (mehr?). Zumindest nicht im Herbstprogramm. Weder Maschine schreiben, noch Steno. Ob das wohl mit den ganzen Computern zu tun hat, überall? ;o)

In unserer VHS gibt es viele Sachen, mit denen sich jemand beschäftigen kann. Sei es für den Beruf, oder Hobby… oder generell um sich fortzubilden.

Nach den Schreibmaschinenkursen war ich eine ganze Zeit bei keinen Kursen, bis ich ’95 oder ’96 Bock hatte, mich mal mit einer Sprache zu beschäftigen. Da habe ich nämlich im Programm gesehen, dass sie auch Japanisch anbieten. Und ich wusste, mit welcher Sprache ich mich NICHT beschäftigen wollte. Nämlich Italienisch. Zu dem Zeitpunkt habe ich in einer italienischen Firma gearbeitet, weswegen diese Sprache keine Option für mich darstellte.
Japanisch hingegen fand ich ausreichend exotisch, und in den 80ern war ich von der Serie „Shogun“ begeistert. In dieser Serie wurde die japanische Sprache nicht synchronisiert, sondern nach + nach immer mehr untertitelt. So hatte ich mir damals irgendwann mal ein kleines Wörterbuch zusammengeschrieben.

Also entschied ich mich für Japanisch.
Das hielt ich 3 Semester durch, bis meine Grundfaulheit siegte. Denn ich hätte lernen müssen, um mitzuhalten. Die Hiragana-Zeichen gingen ja noch, bei Katakana ging es langsam los… und Kanji… Vergiss es.

Also ließ ich es nach 3 Semestern wieder gut sein. Jedoch haben diese ersten drei Semester ausgereicht, später in Heidelberg einen Japaner zu überraschen. Denn als wir dorthin eine Wanderung hatten, bin ich mal nicht mitgelaufen, sondern war auch eher an der Stadt und dem Schloss interessiert.
Und wie ich da so umherwandelte in einem Garten vor dem Schloss, begab es sich, dass da – just zu diesem Zeitpunkt – eine Frau ihren Mann (wahrscheinlich) fotografieren wollte. Ich bekam es rechtzeitig mit und blieb stehen, damit sie das in Ruhe erledigen konnten. Als sie fertig waren, gingen wir alle drei wieder los, und der Mann bedankte sich bei mir. Mit einem „Arigato.“ Und zumindest die Redewendung zur Erwiderung darauf, die so viel bedeuten sollte wie „Keine Ursache.“, oder ähnlich, hatte ich mir gemerkt.
„Do itoshimashite.“
Das kam dann von mir als Erwiderung im Vorbeigehen.
Und sein erstauntes „Ay!“ und der überraschte Gesichtsausdruck… Dafür hatten sich die ersten 3 Semester auf jeden Fall gelohnt. :o)

2000 hat sich dann ein Freund entschlossen, nun auch mal einen Japanischkurs zu machen. Und da bin ich kurzentschlossen mit und habe meine zweiten 3 Semester gemacht.
Das besondere an diesem Kurs war, dass ich hier GMS + Drummertier kennengelernt habe.

Tatsächlich liefen Hiragana + Katakana-lernen nun auch etwas besser – allerdings kam dann Rottweil. Und darum war wieder nach 3 Semestern Schluss.

(Es gab tatsächlich im Fortgeschrittenenkurs, der nach unserem Anfängerkurs stattfand, noch Teilnehmer, die ich von meinem ersten Kurs kannte. Die waren dann schon B?)

Bienenwaben von oben, mit Folie abgedeckt. Auf den Waben sind einige Bienen zu sehen.Als ich von Rottweil wiederkam, habe ich nochmal von vorne angefangen. Wieder 3 Semester. Dann kam der Flughafen + Schichtdienst.
Wieder vorbei.

Ich glaube, vor 6-7 Jahren habe ich es nochmal versucht, nachdem es arbeitstechnisch nun Wunschzeiten gab und ich daher hauptsächlich Frühdienst hatte. Jedoch… meine alte Lehrerin machte da keinen Anfängerkurs mehr. Weiß gar nicht, ob es da noch diesen Fortgeschrittenenkurs gab.
Aber die neue Lehrerin… benutzte Bücher, die ich über Antiquariat kaufen musste, und ihr Stil lag mir auch nicht. Da habe ich den Kurs noch nicht mal beendet.

Zwischendurch gab es dann tatsächlich keine Japanischkurse mehr in unserer VHS – doch jetzt wieder. Sogar eine Online-Variante. Nun ja… es kann durchaus sein, dass ich es vielleicht doch mal wieder versuchen werde. Ich will es nicht ausschließen.

Ansonsten habe ich auch mal einen Tai-Chi-Kurs mitgemacht. Der war auch interessant. Und einen Fotokurs hatte ich auch schonmal.
Und für Drachenechses Zeichenkurs habe ich mal Model gestanden. :oD

Wie ich letztens erfahren habe, habe ich wohl tatsächlich meinen Freund aus der Eifel dazu gebracht, sich bei einem Online-Kurs unserer VHS hier anzumelden. Denn die VHS bietet ein „Webinar“ zum Thema „Herstellung Met – Honigwein“ an. Das ist ’ne Onlineschulung, die 30 € kostet… und für ihn als Imker mal ein richtiger Kurs dazu.
Ich hatte es ihm geschickt – und nun wird er was zum Thema Met lernen. Wie ich hoffe. ;o) Dann bekommt er vielleicht noch Ideen, was er mit seinem Honig machen kann.

Ich glaube, von meinem diesjährigen Besuch habe ich noch gar nichts geschrieben? Kann das sein? Na, vielleicht mache ich das noch.

Und wenn IHR irgendetwas Neues oder Altes lernen wollt – schaut doch mal bei der VHS in Eurer Ecke vorbei.

Es lohnt sich.

Ein großer Eimer mit Honig

Ende September 2022 – Was war, ist und sein wird

Stefan Brisland-Ferner von GARMARNA mit Drehleier

Letzter Tag vom September. Morgen kommt wieder ein Kalenderblättchen. Da will ich doch vorher auch nochmal was schreiben. Und da ich gerade nicht wirklich EIN Thema habe, welches mich juckt, mache ich stattdessen wieder eine Rundumsicht.

Also, was war denn so im September?

Metallene Fahrradboxen, 30 insgesamt, je 15 Stück neben- und aufeinander, von links vor den Boxen stehend gesehenMitte September hatte ich einen Lauf. Sprich 8 Tage hintereinander immer was Neues zum loswerden. Und dann wieder länger nichts. Wie es irgendwie immer wieder mal so ist. Doch das kenne ich schon. Von daher nichts neues.

Der September hat insoweit eine Neuerung für mich gebracht, dass ich nun ohne Auto schneller zum Bahnhof komme. Denn ich habe nun eine Fahrradbox am Bahnhof + dazu ein neues Fahrrad. Habe ich ja hier breitgetreten.

Gestern durfte ich dann feststellen, dass es einen Nachteil hat, nicht mit dem Auto zum Bahnhof zu fahren. Wenn es nämlich der Bahn spontan einfällt, doch NICHT zu fahren. Dann kann ich nicht spontan entscheiden, halt einfach zum Flughafen zu fahren, um doch pünktlich zu sein.
Stattdessen habe ich zwei Alternativen: Irgendwie später fahren + hoffen, dass die Alternativverbindung hoffentlich pünktlich ist und ich es so auch noch schaffe, pünktlich zu sein – oder wenn nicht und ich deswegen ein paar Minuten später einsteche, deswegen ein Gespräch mit der Fachbereichsleitung zu bekommen WARUM ich verspätet war.
Oder: Ich fahre nach Hause, melde mich für den Tag krank, bekomme dadurch keinen eventuellen Bonus für diesen Monat und schlafe nochmal ’ne Runde.
Sucht’s Euch aus.

Heute fuhr sie zumindest wieder pünktlich.

Skeletierte ArmbanduhrDas… wie nenne ich es denn jetzt?
Beste? Interessanteste? Blödeste?
Nun, es war auf jeden Fall so, dass die Bahn erst normal auf der Anzeige stand, dann – nachdem der eigentliche Abfahrtszeitpunkt vorbei war – war die Bahn auch weg von der Anzeige. Bis dahin gab es auch nicht EINE Durchsage. Ist ja schließlich die Deutsche Bahn. Außerdem wird um die Uhrzeit noch geschlafen…
Ich war dann gerade auf dem Weg die Treppe runter, da kam dann doch eine Durchsage, nämlich dass die S8 ca. 15 Minuten Verspätung hat. Also bin ich die Treppe wieder rauf und da stand sie auch wieder auf der Anzeige. Zauberei.
Ich habe die Mitteilung direkt einem Kollegen weitergefunkt, der eine Station später einsteigen wollte/sollte. Dann habe ich wieder gewartet…
und 5 Minuten später kam die Durchsage: „Fällt aus wegen Bauarbeiten.“

Ja, klar.

Diese Verzögerung hat so lange gedauert, dass eine Alternativbahn in der Zwischenzeit auch abgefahren war. (Wir reden hier von der Zeit um 4 Uhr morgens herum – da fahren nicht so viele Bahnen…) Eine zweite Alternative gab es noch, mit einem Puffer zwischen Ankunft und Dienstbeginn von 10 Minuten – jetzt entscheidet ihr.

Heute bin ich – trotz trockenem Wetter – mit Flip gefahren. Einfach, falls es heute wieder so gelaufen wäre wie gestern, um die Möglichkeit gehabt zu haben, mit dem Auto weiterzufahren.
(Sie fuhr heute wieder pünktlich. Ich hätte also Carlos benutzen können – dann hätte ich hier auch nicht die Nadel im Heuhaufen, sprich einen Parkplatz in der Nähe meines Zuhauses, suchen müssen.)
Ach ja, die Bahn. *Augenroll*

Was sonst noch?

Ich war mal wieder im Kino, seit Ewigkeiten, und bei einem Konzert. Alles nachzulesen. ;o)

Ich war bei einem Spieleabend auf öffentlichem Boden – über den ich immer noch nichts Weiteres geschrieben habe.

Im Vodergrund die aufgebaute Kamera, im Hintergrund das Vogelbad und die Insektenbar im KamerafokusIch habe mir im September eine Wildkamera zugelegt, zum besseren Spannen beim Vogelplanschen.
Und ich stelle fest, dass ich darüber hier noch gar nichts gesondert geschrieben habe. Ist mir wohl durch die Lappen gegangen. Ich habe sie zwar mal erwähnt… nun, dann habe ich da ja schon ein Zukunftsthema für Oktober. Gleich mal vorgemerkt.

Was noch?

Ich bin (wieder mal) in Datingversuchen unterwegs. Habe ich ja schon zwei Mal festgehalten hier. Das ist etwas das War und gleichzeitig auch Ist.

Aktueller Stand: App Eins noch kein Match. Parameter inzwischen ausgeweitet bis 100 km. Zwischendurch stand ich auf 3 Likes, jetzt wieder nur bei 2. *schulterzuck*
Doch, wie gesagt, noch kein Match. App Eins ist wirklich ein harter Brocken. ;o)

Beim Platzhirsch stehe ich jetzt bei 5 Likes. Meine eigenen Suchparameter sind inzwischen 36-52 und 29 km. Das mit der Entfernung ist ja sowieso ein großes Fragezeichen. Der Rest… na ja.
Und tatsächlich habe ich momentan ein zweites Match, mit dem ich in den letzten Tagen ein wenig am hin und herschreiben bin.
Ich habe mich darüber auch mal kurz mit GMS unterhalten. Mal sehen, was sich da insgesamt und im Besonderen noch tut.

Apropos GMS: Mit ihr bin ich spontan mal ein wenig spazieren gegangen. Weil sie angerufen hat, ob – und warum nicht? Warum immer nur zuhause rumsitzen? Also sind wir nach Wilhelmsbad gefahren und haben da ne Runde gedreht. Auf dem Schneckenberg auch 2 oder 3. ;o)
Sie hat dafür auch extra eine App, die festgehalten hat, wie lange und wo wir gelaufen sind. Eine Stunde lang; 3,76 km. Und 10 Meter rauf und runter…
Fotos konnte sie da auch einbinden. Interessant.

Meine Urlaubsplanungen waren ja bereits im August. Die brauche ich also nicht mehr groß zu erwähnen. Doch was denn noch?

Es gab Geburtstage im September, an die ich teilweise gedacht habe, manchmal zu spät… oder gar nicht.

Meine Lieblingsnichte durfte mal Porsche fahren. Ich war zwar nicht dabei, aber die Geschichte fand ich trotzdem gut. Und wir haben uns ja auch kurz am Flughafen getroffen. Auch witzig. Doch hier auch nichts neues.

Grüner Opel Corsa von hinten, Auf dem Kennzeichen steht "FLIP"War sonst noch was? Fahrrad, Apps, Balkon… Ach ja.
Ich durfte zum Zahnarzt, weil sich ein Zahn in Teilen verabschiedet hat. Übrig blieb die Wurzel. Dafür war ich am Montag in einer Praxis, um dies zu ändern. Jetzt habe ich einen Krater im Mund, der mit einem Faden verschlossen ist. Und der Knoten dieses Fadens liegt wohl besser als der letzte. Den letzten habe ich mit meiner Zunge schon vor dem Fäden ziehen gekillt, weil sie immer an dem Knoten rumspielen musste. Der jetzt… keine Ahnung, wo der sich versteckt.
Gute Arbeit.
Das ist das Ist. Und das Sein-wird wird am Dienstag das Fäden-ziehen sein.
Yay.

Ich denke, jetzt habe ich War und Ist soweit abgearbeitet. Was wird es denn sonst noch so im Oktober geben?

Flip kriegt TÜV. Ach ja, das war ja auch ein War. Nämlich das „Wo ist der blöde Fahrzeugschein?“
Ich habe ihn gefunden, ergo steht TÜV + Inspektion nichts mehr im Wege.

Eivør in hellem Blazer und Gitarre in den Händen, im Gegenlicht stehend gerade ins Mikrofon singend.Es liegt wenigstens ein Konzert an. EIVØR im Colos-Saal. Es kann aber eventuell noch ein oder zwei weitere Konzerte geben. Dafür habe ich aber noch keine Karten, bzw. muss erst danach noch einen Tag frei geschaufelt bekommen.

Genau, frei habe ich ja auch im Oktober. 2 mal einen Dritten und ein paar Tage Urlaub. Vielleicht fange ich da auch mal an, Bücher auszusortieren? Durch die Wildcam – siehe kurze Erwähnung oben – bekomme ich nun massig Planschbildchen und auch -videos meiner Meisenbesucher. Und nun denke ich daran, dafür vielleicht einen Extra-Instagram-Account zu machen. Vielleicht gibt’s was Neues, bis ich den Kamerabericht schreibe.

Auch der Oktober hat Geburtstage, an die ich denken kann – wenn ich es nicht vergesse. ;o)

Vielleicht lege ich mich im Oktober fest, was ich mit meinem Jahresurlaub im November mache. Und sonst?
Ich glaube fast, ich habe jetzt soweit alles.
Sollte ja reichen.

Blauer Eimer mit WasserAch nein – noch etwas weiteres, das mir eingefallen ist, während ich am Text abtippen bin und was ich vergessen habe, aufzuschreiben:
Ich darf mich ein wenig mit meinem Kaltwasserhahn im Bad am Waschbecken beschäftigen. Der hat nämlich ganz schön getropft. Ich habe nur durch das Tropfen fast zwei Eimer voll bekommen. Und das jetzt, wo es endlich wieder regnet und ich gerade nicht mehr soo viel Wasser brauche. Aber egal. Das wird aufgehoben. Und zumindest ein wenig habe ich den Hahn bereits auseinandergenommen. Nur für den letzten und wichtigsten Punkt muss ich wohl vorher nochmal YouTube befragen.
(Ich habe das Kaltwasser im Moment am Waschbecken auch abgedreht, übrigens. Dann tropft es zumindest nicht mehr.)

Und als zweite Erwähnung möchte ich nur mitteilen, dass es heute einen Kollegen interessiert hat, was ich denn zwischendurch immer geschrieben habe. Das kennen so manche Kollegen schon von mir, dass ich zwischendurch immer mal etwas Schriftlich festhalte. Und er wollte wissen, wofür.
Nun – ich habe es ihm gesagt. Wenn er schon fragt. Und anscheinend hat er auch direkt mal vorbeigesehen… nachdem ich einen Tippfehler noch berichtigen musste. ;o)

Nun, was ich WIRKLICH im Oktober veröffentlichen werde, seht Ihr ja dann. Freut Euch erstmal morgen auf das Kalenderbild.

Ansonsten einen schönen Herbst allerseits.

Mond in der Nacht spiegelt sich im Wasser

Erste Berichte

Teil eines Bildschirmfotos einer App Zu lesen ist: 11.928 km entfernt

Ich habe vor einer Woche über meinen aktuellen Dating-Versuch via App berichtet. Jetzt bin ich da zwar noch nicht ganz so lange dran, doch ich möchte hier meine ersten Berichte abliefern.

Um genau zu sein, bin ich bei der ersten App am 10. September eingestiegen. Von dem Datum ist nämlich das Foto, welches ich extra als erstes dafür gemacht und hochgeladen habe.
Den Platzhirsch habe ich mir am 19. September heruntergeladen – also letzten Montag.
Ich hatte ja bereits bei den Nachträgen über die ersten Erfahrungen berichtet. Was hat sich denn inzwischen getan?

Teil eines Bildschirmfotos einer App Zu lesen ist: Standort Königstein im Taununs, Hessen 32 km entfernt Wohnt in Los Angeles, CA Aus Rochester, MNIch habe in der Zwischenzeit ein wenig an den Suchparametern herumgeschraubt. Eigentlich hauptsächlich, da mir bei Version Eins nun mehrmals die Information auf den Schirm kam, dass ich nun alle Personen in meinem Suchparameter gesehen hätte.
Da stellt sich dann für mich die Frage: Woher sind die beiden Likes, die ich da noch stehen habe? Ich weiß, dass ich zwei verpasst habe. Das wurde mir – denke ich – direkt nach der Ablehnung mitgeteilt. Aber die beiden noch vorhandenen scheine ich ja nun noch nicht gesehen zu haben? Wo sind die also her?

Der Platzhirsch hat mir inzwischen auch einmal mitgeteilt, dass ich ein Match verpasst hätte. Nun, bei einem weiß ich das. Denn da war das verschwommene Bild doch soweit für mich entzifferbar, dass ich mir bei einer Ablehnung dachte, dass dies diese Dame ist.
Allerdings kam die Mitteilung, dass ich ein Match verpasst hätte, erst ein oder zwei Tage später. Hat dies also mit dieser Ablehnung zu tun? Oder gab es da noch eine andere? *Schulterzuck*

Teil eines Bildschirmfotos einer App Zu lesen ist: Wohnt in Oldenburg 16 km entferntTatsächlich habe ich beim Platzhirsch inzwischen auch mal ein Match hinbekommen. Kaum zu glauben. Also habe ich die Dame kurz angeschrieben – nicht nur mit einem „Hi.“ ;o) So ein-zwei Sätze habe ich schon hinbekommen. Klappt hier ja auch. ^^
Es kam auch eine Antwort – immerhin. Die da lautete, dass sie aus Versehen geswiped hätte.
Tja. Ist schon schwierig, Fotos in die richtige Richtung zu schieben. *Schulterzuck*

So habe ich nun also in App Eins zwei Likes stehen, immerhin noch. Beim Platzhirsch stehen noch 5, wovon ich eigentlich eines abgelehnt habe. Besteht also auch da noch ein wenig Hoffnung. ;o)

Ich habe allerdings das Gefühl, dass zumindest beim Platzhirsch sich manche Vorschläge wiederholen. Kann da aber meinen Daumen noch nicht ganz drauf halten.

Teil eines Bildschirmfotos einer App. Der Text lautet "Wohnt in ... (für mich nicht leserlich, da...Thailändisch?) 8.840 km entferntWas ich aber für beide mal loswerden will, ist die interessante Auffassung, die Entfernung meiner Suchparameter zu interpretieren.
Ich habe hier im Beitrag ein paar Bildschirmausschnitte von Vorschlägen verteilt. Allerdings nur beschränkt auf die Entfernungsangaben.

Extrem ist da ja der Platzhirsch. Ich habe da ein Entfernungslimit von 29 Kilometern eingestellt, mit der zusätzlichen Option, nur Leute in diesem Bereich anzuzeigen. Und die Weltweit-Option habe ich ausgeschaltet.
Da frage ich mich dann, wie ich zu Vorschlägen mit einer Entfernung von 8.000 Kilometern und mehr komme?
Bei App Eins ist es aber ähnlich. Was soll ich da für mich jetzt als gegeben annehmen? Die angegebene Entfernung? Oder eher die Entfernung, die es wohl ist bis zum angegebenen Wohnort? Ich meine, wenn ich vom Flughafen online bin, gibt es aber trotzdem in der Nähe keinen Ort namens Oldenburg innerhalb von 16 Kilometern…

Teil eines Bildschirmfotos einer App Zu lesen ist: Wohnt in ... (Kyrillische Schrift? - Moskau?) Heterosexuell Frau 9 km entferntDiese ganze Entfernungssachen finde ich etwas… meh.

Tatsächlich habe ich mir inzwischen angewöhnt, dass ich – wenn ich schon den Namen der Person oder den Herkunftsort nicht lesen kann, weil Kyrillisch oder Thailändisch oder was auch immer – ich direkt für mich nach links wische. Vielen Dank.

Auch stelle ich fest, dass ich außerdem so oberflächlich bin, dass ich inzwischen keine aufgeblasen aussehenden Kussmünder mehr sehen will. Selbst wenn es natürliche Lippen sein sollten.
Sorry. Tschüss.

Teil eines Bildschirmfotos einer App Zu lesen ist: Standort Frankfurt am Main, Hessen 18 km entfernt Wohnt in Chicago, IL Aus Chicago, ILKein Bild der anderen Person, so dass ich sie zumindest ein wenig sehen kann?
Tschüss.

Ich habe ja durchaus auch verschiedene Fotos von mir hochgeladen – da würde ich wenigstens gerne eines von dieser Person auf der anderen Seite sehen.

Ich kann mir vorstellen, dass Frauen in Apps und Dating-Plattformen ja eh ziemlich schnell zugetextet werden. Und dies sicherlich nicht immer fein, um es mal so auszudrücken. Allerdings können sie nur dann zugetextet werden, wenn es gematcht hat.
Ach, keine Ahnung.

Teil eines Bildschirmfotos einer App Zu lesen ist: Standort Frankfurt am Main, Hessen 17 km entfernt Wohnt in Köln - aus KölnEbenso erleichtert es manches mal auch meine Entscheidung, wenn es um die Punkte Maske und geimpft/ungeimpft geht, die tatsächlich auch bei der ein oder anderen Dame mit festgehalten sind.

Bisher gibt es also noch keine wirklich positiven Berichte zu verkünden. Außer, dass ich nun für mich manches Mal schneller entscheide, nach links zu wischen. Sei die Frau optisch auch noch so interessant. Doch wenn ich nicht lesen kann, was sie mitzuteilen hat…

Na ja, dies einfach mal ein kurzer erster Zwischenbericht. Mal sehen, wann es etwas Neues zu verkünden gibt.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Nachtragend

Mir fällt gerade nicht ein, worüber ich jetzt noch schreiben könnte. Andererseits habe ich nun schon 7 Tage in Folge geschafft, da geht doch noch einer mehr.

Habe ich denn nicht noch Sachen nachzutragen?

Nun, ich wollte ja meine Vinyl-Platte von GARMARNA noch zeigen. Das ist doch DIE Gelegenheit.
Daher hier erstmal die neueste/letzte Platte von GARMARNA – Förbundet – in silbernen Vinyl. Eine von 500 Stück. Zwei gäbe es noch bei Bandcamp.

Plattenhülle und Vinylplatte in Silber von GARMARNA - Förbundet Auf dem schwrzen Cover ist der Kopf einer Frau mit roten Augen zu sehen, aus deren Kopf Äste eines Baumes wachsen

Gibt es noch sonstige Nachträge?

Gut, ich habe gestern meine neueste Platte bekommen. Da sie aber wohl „nur“ Schwarz ist, reicht da ja ein Foto von der Hülle. Nämlich von Hekla – Á

LP-Hülle der LP Á von Hekla Due Hülle ist hauptsächlich schwwarz, zu sehen sind nur zwei Hände und eine Nasenspitze

Was denn sonst noch so?

Heute konnte/habe ich endlich mal wieder Carlos für meinen Weg zum Bahnhof genutzt. Die nächsten Tage soll es ja nochmal einigermaßen werden. Da darf er wohl noch ein paarmal ran.
Und ganz vielleicht wird am 3. Oktober, zum Geburtstag unseres Wixhäuser Balkonbauers, eine Fahrradtour gemacht. Stay tuned. ;o)

Zum vorletzten Thema, „daten“.

Ich habe mich jetzt doch auch noch beim Platzhirsch angemeldet. Außerdem schraube ich noch an meinen Suchparametern herum. Ich liege bei beiden jetzt so zwischen 36 + 52 und die Entfernung bei 29/30 Kilometer.
Bei Variante Eins – meiner ersten App – habe ich wohl ein zweites Match verpasst. Da habe ich tatsächlich überlegt ob ja oder nein. Doch wenn ich ja nur eine bestimmte Anzahl an „Jas“ habe…
*Schulterzuck*
Es ist natürlich Quatsch, alle zu „liken“. Andererseits erhöht mensch dadurch die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem „Match“ kommt.
Bei Version 1 fliegt der Like für mich damit auch direkt aus meiner Liste, wenn ich nicht irre.

Beim Platzhirsch ist das ein wenig anders. Auch das Handling.
Da komme ich tatsächlich inzwischen auf 4 Likes. Wenn ich davon eines aber nicht selbst like, wird hier nicht darauf hingewiesen und das Like bleibt dennoch in meiner Liste.
Vielleicht, wenn ich zu einer anderen Tageszeit und höherem Alkoholspiegel anders entscheide? ;o) *hick*
Sonst gibt es da bisher nichts weiter zu vermerken. Vielleicht noch, dass ich es interessant finde, dass es Damen – und wohl auch Herren – gibt, die in einer solchen App eben KEIN Bild von sich einstellen.
Haben die den Sinn dahinter nicht verstanden?
*Schulterzuck*
Es erleichtert mir damit aber zumindest meine Entscheidung.
*ab nach links*
Oh – eben kommt die erste Werbung des Platzhirsches rein…
„Nur heute 50% Rabatt auf Gold!“
Da warte ich doch noch ein Weilchen – vielleicht wird der Rabatt ja noch höher, wie damals in der schriftlichen Form.

Auch wenn ich UNBEDINGT ein Teil meines Chaos wieder mal geordnet bekommen müsste, habe ich zumindest mein Ziel für gestern geschafft. Meine Überweisung an den Kieferchirurgen wieder ausgegraben, damit ich einen Termin zur Restzahnentfernung, sprich Wurzel, machen konnte. Schneller als gedacht. Nächsten Montag… ähm, yay?

Foto einer Meise auf dem Rand des VogelbadsMeine Wildkamera…

Ein wenig hat sie schon aufgenommen. Mal sehen, ob ich zumindest ein Foto von ihr mal hochladen kann. Die Filme muss ich mir dann gesondert betrachten und bearbeiten.

Wieso kann ich eigentlich auf meinem Laptop keine Filme meines Communicators mehr betrachten? Dafür soll ich jetzt Extra-Code kaufen? Was?!
Seltsam.

Gang im Flughafen. Zu sehen ist einleuchtend blauer Würfel mit der weißen Aufschrift A15.Meine Nichte ist gestern mit ihrem Abschlusskurs nach Spanien geflogen. Und wir haben es geschafft, uns hinter der Kontrolle kurz zu sehen. Das hat Spaß gemacht.

Ich hatte ja Ende Juli von den Dramateuren und ihren Aufführungen berichtet. Und dass ich mit dem Gedanken spiele, sie vielleicht mal anzuschreiben.
Nun, das habe ich getan.
Allerdings geht es mir da nun wie bei meiner Frage nach der Fahrradbox. Nämlich: Nix. Soll ich jetzt nochmal? Oder eher nicht?
Dies würde ich eindeutig mit einem „Hmpf.“ beantworten.

Noch was? *nachblätter*

Och ja. Balkon + Samen.

Plastikkugel mit Samen im InnerenIch habe den Bienenfutterautomaten jetzt zumindest mal ausprobiert. Da hätte ich also genug neuen „Stoff“. ;o)
Von meinem Basilikum habe ich ein paar Blüten zum Plündern vorbereitet. Sollte ich mal langsam.

Hatte ich noch etwas? Ich glaube ja… aber komme ich jetzt darauf?

Ach ja, ich habe eine neue Buchreihe zu Lesen angefangen. Über die Magier von London – von Benedict Jacka. Dazu in Zukunft wohl nochmal mehr. Doch jetzt reicht es für heute erstmal.
Denn die Seite meines Buches ist voll. ;o)

Eine App… oder doch eher zwei?

Blaues Fragezeichen auf schwarzem Grund

Ich hatte erwähnt, wenn ich nicht irre, dass ich mir eine App heruntergeladen habe.

Nun, davon gibt es Tausende… und bei den meisten halte ich es nicht für wichtig oder interessant genug, dies mitzuteilen. Was macht diese App also zu etwas mitteilenswertem?

Ich hatte ja in den letzten Jahren immer mal wieder, wenn halt akut, von meinen ‚Dating‘-Versuchen berichtet. Von wegen mit Online-Plattformen, oder Speed-Dating.

Jetzt ist es also mal wieder soweit für eine kleine Neuauflage.
Dieses Mal über den Communicator. Weil… why not.

Schattenumriss auf steinigem UntergrundDarauf gekommen bin ich, nachdem letzte Woche das 10-jährige Jubiläum der bekanntesten dieser Apps war und es entsprechend auf verschiedenen Wegen darüber etwas zu lesen gab. Da dachte ich mir, dass ich mir die Sache ja auch mal ansehen kann.
Allerdings habe ich mich nicht für den Platzhirsch entschieden, sondern für eine ähnliche App, bei der die Damen den Erst-Kontakt aufnehmen, wenn die Voraussetzung dafür erfüllt ist. Dieses vielerwähnte „Match“.

Ich habe also ein paar Fotos ausgegraben und ausgesucht, hochgeladen… auch mein Profil verifiziert… diverse Sachen markiert, von wegen was mich interessiert etc. Was halt da so üblich ist. Ich sehe jetzt, dass mein Profil zu 90% vollständig ist. Ich habe sogar meine Instagram und Spotify-Accounts verknüpft, so dass potentielle Swiperinnen ;o) auch genug geboten bekommen zum Ansehen.

Und jetzt wische ich halt immer mal ein wenig herum.

Es hat auch ein wenig gedauert, bis ich gefunden habe, wo ich Einschränkungen einstellen kann. Denn auch wenn ich auf jüngere Frauen als ich selbst stehe – in der Regel – sehe ich wenig Chancen für einen alten Sack wie mich bei Zwanzigjährigen.
Dafür fehlen mir die nötigen Voraussetzungen, wie Jacht, Sportwagen, Villa. ;o)

Ich mit einer Maske, auf der die Scheibenwelt drauf istIch bin da jetzt seit letztem Samstag. Und war schon fleißig am links + rechts wischen. Sogar anscheinend zu oft nach rechts, denn da stehen mir, als Sparfuchs, nur eine bestimmte Anzahl am Tag zu. Und die hatte ich nun schon mehrmals erreicht.

Solange ich Sparfuchs bin, bekomme ich zwar angezeigt, dass sich wohl Damen für mein Profil interessieren – aber natürlich sehe ich die nur ganz unscharf und vernebelt. Wie üblich in diesen Kreisen, anscheinend.

Doch stelle ich bereits jetzt wieder fest, wie sehr sich Wünsche, Ansprüche und Möglichkeiten wohl eher nicht überschneiden. ;o)
Denn einerseits gehen meine Alterswünsche wohl zu weit nach unten, andererseits suche ich auch nur bis zu meinem Alter. Da heißt es von der App, dass noch 2 Jahre mehr angezeigt werden.

Ich habe nun festgestellt, dass ich bei den Likes – also die, welche sich für mich interessieren würden – nur die angezeigt bekomme, die in meinen Suchbereich liegen. Das sind zurzeit: Zwei.
Ändere ich den Filter und gehe bis 60, sind dies 4. Tja…

Eine Dame, die mich geliked hatte, habe ich wohl als für mich nicht so interessant befunden. Da hat sich die App dann gemeldet und gesagt, ich hätte ein Match verpasst. Ob ich nochmal widerrufen wollte… Natürlich gegen Geld.
Äh… nein.

Für wie wahrscheinlich halte ich es also inzwischen, dass ich da jemanden finde?
Eher für unwahrscheinlich.

Und so bin ich am Überlegen, ob ich nicht den Platzhirsch auch noch installiere? Ob dies die Chancen vergrößern würde?
Solange ich mein Suchfeld nicht reduziere, wohl eher nicht.

Aber no risk – no fun. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund