Planlos in Tokyo

Shadowrun-Regelwerke

Wir haben nun mal wieder in den Schatten gespielt. Sozusagen.

Das letzte Mal war im August, da im September unser Chef Urlaub gemacht hat. Dafür haben wir da dann einen Oneshot gespielt.

Und nun war also endlich mal wieder Shadowrun dran.
Wir haben da weitergemacht, wo wir vor 2 Monaten aufgehört haben. Die Zeit seitdem habe ich genutzt, um endlich mal zu steigern. Es hatten sich inzwischen so viele Karmapunkte angesammelt… Allerdings war es mir irgendwie zu… blöd?, einfach irgendwelche Fertigkeiten oder so zu steigern. Ohne wirklichen Hintergrund. Was ich stattdessen gemacht habe – nach Rücksprache mit unserem GM – war, mir Vorteile zu besorgen. So habe ich mir nun Beidhändigkeit geleistet, weil ich dann in der einen Hand meinen Taser für Fernkampf und in der anderen meinen Elektroschlagstock halten kann. :o)
Dann gibt es noch die Vorteile „Rennpilot“ und „Technisches Improvisationstalent“, die ich mir genommen habe. Da sie eigentlich das unterstützen, was + wie ich spielen will. Von daher war das endlich eine gute Möglichkeit für mich, Karmapunkte abzubauen.
Aber gut, das war nach dem jetzt vorletzten Mal.
Dieses Mal sollten wir also ein verdächtiges Gebäude näher betrachten. Ein Gebäude, welches mit Wächtergeistern geschützt war und was weiß ich noch für Kram.
Ich habe eine meiner kleinen Krabblerdrohnen ein wenig auf Spionagetour geschickt. Nicht, dass das viel gebracht hätte. Außer ein ungewöhnliches Drohnenmodel aufzuschrecken, das mich als Spieler verdächtig an die Jägermaschinen vom Film Matrix erinnert hat. Immerhin hat meine Drohne einen Spalt gefunden, in den sie sich quetschen und ganz klein machen konnte. Wo ich sie auch fürs erste gelassen habe.

Dann haben wir einen kleinen Abstecher zu einem anderen Punkt auf unserer To-do-Liste gemacht. Nämlich eine bestimmte Person zu finden.
In der uns mitgeteilten Bar war er allerdings nicht zu sehen. Ich habe dann einfach mal die Dame hinter der Bar nach ihm gefragt. Angeblich sagte ihr der Name zwar nichts, doch die Reaktion ließ anderes vermuten. So habe ich ihr meine Nummer auf eine Serviette oder so geschrieben, damit sie sich melden kann, wenn die Person doch noch auftaucht.

Da hat sich der Gesuchte dann tatsächlich gemeldet und letzten Endes lief es auf ein 1 zu 1 Gespräch zwischen ihm + mir hinaus.
Etwas, was ich ja eigentlich gar nicht mag. Weswegen ich ja auch kein Unterhändler oder so sein wollte, sondern Rigger. Ich spiele lieber einen Bastler wie B.A., statt einen auf Faceman oder Hannibal zu machen. *Augenroll*
Für das Gespräch habe ich fleißig OT genutzt, um mir Ratschläge von meinen Mitspielern einzuholen, was ich sagen könnte.
Gut, ich war nur bedingt überzeugend. *schulterzuck*

Und wieder zurück zum Gebäude. Dem (für uns) zu gut gesicherten.

Wo wir letztendlich auch nicht wirklich weitergekommen sind. Alles deutet darauf hin, dass wir da rein müssen… nur das Wie?
Unser Meister meinte, er hätte einiges an Brotkrumen gestreut. Aber irgendwie hat die keiner von uns bemerkt. Wir brauchen wohl eher ganze Brote. Mit Eisenfüllung. *Augenverdreh*
Das war bei uns noch nie anders. Viel Kopfzerbrechen, wie wir etwas machen sollen, ohne das gleich der ganze Firmenkonzern auf uns gehetzt wird. *sfz*

Jetzt haben wir einen Monat Zeit für Ideen.
Eine kam mir gerade. Hm…

Eine andere Sache ist die, dass ich meinen Mitstreitern gerne mal die Möglichkeit geben würde, selber Drohnen zu steuern. Ich muss mir vielleicht mal ein billiges Kindermodel erstellen, damit die, die möchten, erste Flugschritte machen können. Und ich könnte erste Unterrichtspunkte aufbauen. ;o)
Muss ich Zuhause mal schauen.

Und wie wir in das Haus kommen?
Keine Ahnung bisher. Deswegen sind wir ja nicht umsonst

Planlos in Tokyo.

;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

LONDON is calling…

Flügelspitze vor weißem Hintergrund

Erstaunlich.

Habe ich doch letztens noch überlegt, ob der nächste Beitrag noch VOR London kommen wird… und jetzt ist dies bereits der zweite Beitrag noch VOR London. Und tatsächlich auch darüber.
Über das VOR.

Wenn ich alleine irgendwohin reise, packt mich vorher öfters eine gewisse Nervosität. Wenn es weiter weg geht, und ich noch nicht dort war, ist sie vielleicht auch etwas größer, als wenn ich schon mal dort war.

Rucksack und kleiner Koffer, über den eine schwarze Jacke gehängt ist, an einer BushaltestelleVor meinem Abflug nach Island 2018 habe ich das Gefühl auch gehabt. Oder halt ein Gefühl. Nämlich auf dem Weg zum Flughafen eine Nervosität von ‚will ich wirklich?‘, und ’schaffe ich das?‘. Das hat sich leicht gesteigert, je näher das Flugzeug kam… und sobald ich in Island gelandet war, war nicht mehr wirklich ein Grund vorhanden. Sobald ich in meinem Auto saß, ging es dann eher darum: Jetzt zieh‘ ich das durch.
Und es war toll.
Da war zum Ende des Urlaubes dann eher wieder das Gefühl von ‚ich will gar nicht zurück‘.

Das hatte ich in Indien nicht. ;o)
Vor Indien war ich auch nicht so nervös. Da bin ich ja mit meinem VnvO geflogen und der hat alles organisiert.

Vor Schottland mit meiner Schwester auch eher nicht, denn da waren wir ja zusammen unterwegs. Vor meiner ersten Borkumreise war eher die Angst, ob ich es rechtzeitig zur Fähre schaffe. Aber eine Fähre ist kein Flugzeug. Da kann ich mitnehmen, soviel ich tragen kann. ;o)

Auch vor 2 Jahren der Kurztrip nach Island mit der ‚Rasselbande‘ war kein Problem. Denn zum einen war ich nicht alleine unterwegs, und zum anderen kannte ich die Reise nach Island schon.
Kinderspiel. ;o)

Jetzt wird es in 3 Tagen nach London gehen.
Da war ich noch nicht – und auch wenn GMS am Samstag dann ja noch kommen wird, stelle ich fest, dass sich die gewisse Nervosität wieder einstellt.
Ich würde sagen… seit gestern.
Da habe ich mich an meinem Sonntag wieder gedanklich mit der Reise befasst… und schon tauchen erste Gedanken auf wie:

Handgepäck für vier PersonenKlappt das alles?
Genügen die E-Mails, die ich damals für alles bekommen habe? Das gilt hoffentlich als elektronisches Ticket für den Flug?
Was will ich mir eigentlich alles ansehen?
Was soll ich einpacken – ich habe noch gar nichts gepackt…
Ich habe meine Postkartenliste noch gar nicht…

Aaaaaahhh !!!

Gut.

Ich habe mir gestern also die App meiner Fluglinie heruntergeladen und mich dort angemeldet. Was ein wenig gedauert hat, weil ich natürlich vergessen hatte, dass hier meine übliche Anmeldevariante bedingt durch ein Sonderzeichen nicht ging. *Augenroll*
(Vielleicht sollte ich das mal generell umstellen?)
Nun, ich habe also die App. In der stehen meine gebuchten Flüge drinnen… Vielleicht werde ich mich heute nochmal hier erkundigen, ob das reicht, da ich nichts in Papierform bekommen habe.
Sonst hätte ich ein Problem.

Rabenanhänger aus Silber mit ausgebreiteten FlügelnUrsprünglich war mein Gedanke, dass ich wenigstens zum Tower will wegen der Raben. Wie ich mich gestern dann so gedanklich wieder mit der Reise beschäftigt habe, habe ich davon aber nun erstmal Abstand genommen. Denn da wäre ich sicher einige Stunden beschäftigt. Und dann soll er ja auch viel besucht sein… wann würde ich es dann schaffen, reinzukommen?

Letzte Woche hatte ich mal in meinem kleinen Reiseführer geblättert und wurde da nochmal an den Sky Garden erinnert. Zu dem geht’s kostenlos, mensch braucht nur ein Ticket. Die gibt’s ab 3 Wochen vorher zum Reservieren.
Als ich dann nachgesehen habe, war mein Reisezeitraum natürlich schon vorbei und es war nichts mehr frei.
Nun gut.

Schwarzes City-Fahrrad mit Fahrradkorb am Holzbalken stehendEinmal hatte ich auch den Gedanken, dass ich ja auch ein Fahrrad mieten und selbst durch die Gegend strampeln könnte.
Nun, mal sehen.

Gestern hatte ich nun die Idee, dann einfach mal einen Hop On-Hop Off-Bus zu nutzen, statt selber alles zu erlaufen. Gebucht habe ich den aber noch nicht. GMS hat mich auch wieder an das London Ticket erinnert. Heute Morgen, auf dem Weg zur Arbeit, habe ich danach nochmal gesehen… und meine Nervosität eher gesteigert.
Wie das sein kann?

Nun, im London Ticket sind viele Sehenswürdigkeiten mit drinnen.
Tower, Tower Bridge, Bus, Globe Theater…
Wenn ich das nun also so sehe, was da alles mit drinnen ist… dann weckt dies ein Gefühl von ‚wenn da soviel drinnen ist, muss ich auch soviel sehen wie möglich, damit sich das rentiert…‘
Das Denkmal am Culloden Battlefield - eine große, mit großen Steinen gemauerte Art Säule von mehreren Metern Durchmesser und über 10 Meter hochUnd dieses Ausschöpfen-müssen und so-viel-rausholen-wie-möglich hat mich tatsächlich in Schottland schon bei meiner Schwester genervt. Denn da waren wir mit dem Scottish-Explorer-Pass unterwegs, und da hatte sie auch so Anwandlungen.
‚Ich habe für alles bezahlt, also muss ich so viel es geht von dem Alles bekommen.‘
So eine All-you-can-eat-Buffett-Mentalität, bei der ich mir den Teller vollmache, auch wenn ich nicht mehr kann.

Und darauf habe ich tatsächlich keine Lust.
Ich will nicht noch irgendwas ansehen MÜSSEN, nur weil ich dafür AUCH bezahlt habe.

Von daher habe ich das London Ticket heute noch nicht besorgt. Ich muss mir das heute Nachmittag zu Hause nochmal in Ruhe ansehen und überlegen. Und Preise vergleichen.

Jetzt… tendiere ich schon zu einem Bus. Vielleicht auch für 2 Tage. Ansonsten schaue ich mir viel wohl eher erstmal von außen an. Und betrachte alles erstmal ruhig und gemütlich. Ich fahre nicht dorthin, um mich zu stressen. Ich will das Theaterstück sehen – und ansonsten mal die Stadt betrachten.
In aller Ruhe.
Die letzten beiden Tage dann auch mit GMS.
Wenn ich etwas WIRKLICH sehen will… dann muss ich wohl nochmal hin.
Ganz einfach.

***Update jetzt beim Abtippen: Ich habe mir kein London Ticket genommen, dafür aber ein zwei-Tages-Ticket von einem der Busse zum Auf- und Abspringen. Dann muss ich nicht alles erlaufen. ;o)
Auch hat mir einer der Mitarbeiter, welche vor den Check-In-Schaltern stehen, gesagt, dass die App mit den ganzen Daten wohl genügt. Puh.***

Ich habe von meiner Sparkasse letztens auch einen neuen Satz Karten bekommen, da z.B. meine Kreditkarte Ende des Monats ausläuft.
Praktisch.
Dann nehme ich diese alte mit – falls ich irgendwelchen Langfingern in die Quere kommen sollte.
Dann haben die nicht lange was von. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Nix wie weg!

Regelwerke Seitenansicht D&D 5 von oben nach unten: Players Handbook Monster Manual Xanathars Ratgeber für Alles Dungeon Master Guide

So.

Es ist der Tag danach – bis ich das jetzt abtippe sogar der Tag nach dem Tag danach. Der Tag nach D&D. Was haben wir denn nun so gemacht, bzw. was habe ich sie machen lassen?

Der Termin im Juni endete ja damit, dass die Gruppe die sich eingeschlichenen Doppelgänger enttarnt hat. Beim anschließenden Kampf wurden beide besiegt. Der eine wurde bis 0 heruntergeprügelt – der zweite hat vor der 0 die Fahne gestrichen. Da wir jetzt in der Gruppe tatsächlich einen Charakter mit guter Gesinnung haben, wurden die beiden Doppelgänger nun auch nicht getötet, sondern gefangen genommen. Damit endete das Spiel im Juni.
Und genau da setzten wir gestern wieder ein.

Von unserer Spielergruppe hatte sich einer wegen Umzug abgemeldet – und den zweiten kurzfristigen Ausfall hatten wir dieses Mal Reizgas zu verdanken. Echt, Leute gibt’s.
Ich hoffe, nächstes Mal sind wir mal wieder vollzählig. Zumindest gab es bis jetzt noch keine Absage. Aber der Monat ist ja noch lang. Und wieder war es gut, nicht zu viel geplant zu haben.

Gut, ich habe schon etwas vorbereitet, worüber ich mich jetzt aber nicht weiter auslassen werde, denn Gruppenmitglied liest mit, pst. ;o)

Eigentlich waren wir gestern – also am Freitag ^^ – dann nur mit den beiden Gefangenen beschäftigt. Die Gruppe hat versucht, die Beweggründe zu verstehen, welche die Doppelgänger umtreibt. Denn sie konnten nicht verstehen, warum jemand so lebt.

Von Doppelgängern hatte bisher nur unser Paladin gehört. Der hatte die höchste Probe geschafft und bekam daher von mir die entsprechenden Doppelgänger-informationen und konnte diese dann an den Rest der Truppe weitergeben.

Tatsächlich ist dies manchmal die Sache, bei der mir selbst die Erklärungen schwerfallen. Vorgeschlagene Begegnungen, für die ich mir dann selbst noch passende Begründungen ausdenken darf anhand von Erklärungen, die im Monsterbuch stehen. Und ob die dann entsprechend passen?

Shadowrun-RegelwerkeDavon hatte wir es dann auch kurz: Begründungen und Motive für Handlungen. Denn GMS hat momentan unsere SR-Leitung übernommen, da wir jetzt in Japan rumfallen + sie das aus erster Hand kennt. Und sie hat erwähnt, dass sie die letzten Tage gar nicht dazu gekommen ist, am nächsten SR-Termin rumzufeilen. (Der ist in zwei Wochen.) Wobei da dann unser Vor-GM Balkonbauer versucht hat, zu beruhigen, als auch ich. Doch ich kann das völlig nachvollziehen, das Vorbereiten + Planen + NSCs bauen vor dem nächsten Abenteuer. Wie ich die ersten Termine selbst geleitet habe, habe ich mir fast den ganzen Monat vorher ständig Gedanken + Planungen gemacht.
Sie versuchen zu Beruhigen bringt da nicht wirklich was. Wahrscheinlich eher das Gegenteil. Zu hören, wie wenig sich andere vorbereiten würden…
Sie meinte, sie müsste das Wie + Warum für sich wissen, bevor sie weitermachen kann. Da musste ich an die Grübeleien zu meiner Geschichte denken, die ich dann auch meist für mich erst zu Ende gedacht haben muss – oder zumindest so gut wie, bevor ich mich mit der Geschichte selbst wieder befassen kann.
Unsere Hirne wollen halt was sie wollen.
Zurück zu den Doppelgängern.

Die hatten es den Tag über nicht leicht.
Da die Karawane weiterziehen wollte, wurden sie gefesselt auf ihre Pferde gesetzt und diese hinten an einen Wagen gebunden. Auf diesem Wagen gehört unsere Druidin zum Wachpersonal. Und im Wagen dahinter sind unser zauberhafter Zwerg und unsere Bardin Wachpersonal. Von daher waren sie den ganzen Tag unter Beobachtung.
Zwischendurch kam noch unser Mann vom Ende des Zuges vorbei, um sie selbst mal zu befragen. Am liebsten hätte er mit ihnen einen Bund geschlossen, bei dem sie sich wo hätten einschleichen können, um ihm dann von innen die Türe zu öffnen. Doch das war für die beiden zu sehr Arbeit, und damit nichts für sie. Als er dann wieder bei seinem Wagen ankam, war dort sein Chef sehr unzufrieden, dass sein Leibwächter sonst wo in der Weltgeschichte unterwegs war. (Da frage ich mich tatsächlich, ob einer den Job verlieren könnte. Doch was spricht da dagegen? Hmm…)

Am Rastplatz für die große Rast angekommen, wurden die beiden Doppelgänger in ihrer natürlichen Form etwas bis über die Brust im Erdboden eingegraben. Diese Mühe machten sich unsere Druidin und der Paladin. Wobei ich gerade überlege, dass ich sie ja auch mit Namen nennen kann. Habe ich bisher ja auch. ;o)
Also, Aurora und Torinn haben unsere beiden Bösewichter eingegraben. In der Zwischenzeit hat unser Namenloser zwei alte Holzeimer aus der Taverne organisiert. Aurora nutzte den einen dann direkt mal, um sich draufzusetzen. Dafür hat sie die beiden dann auch noch gefüttert.
So lieb!
Auch wenn sie eher auf deren Stoffwechsel gehofft hat.
Nicht ganz so lieb. ;o)

Die vier anwesenden Spieler haben sich auf die 4 Wachen für die eingegrabenen verteilt und die Nacht konnte beginnen.
Aurora fing an, danach Torinn, Grimm und zum Schluss noch der Namenlose.
Doch weil sie wohl das Vorhaben + die Gedanken von ihm soweit mitbekommen hatten… und weil eine Flucht mitten in der Nacht am erfolgversprechendsten ist, haben sie gewartet, bis Grimm an der Reihe war. Eine halbe Stunde nach Wachablösung schritten sie zur Tat. Da bemerkte Grimm, dass die beiden Holzeimer, die sie über ihre Köpfe gestülpt bekommen hatten, sich nicht mehr etwa einen halben Meter über dem Boden befanden, sondern nun auf dem Boden standen.

verschiedene RollenspielwürfelMit gezückter Axt ging er hin, um sich das näher anzusehen. Dafür kickte er den einen Eimer weg, um genauer nachzuschauen, was da vor sich ging.
So sah er nun in das Loch, das für einen etwa 170-180 cm großen Humanoiden gegraben worden war – und aus dem Loch sah ihn etwas an, das wie Esvelle aussah, die kleine Tochter seiner Auftraggeber im Wagenzug.
Und ein etwa 1 Meter kleines Kind war natürlich zu klein für die Fesseln und das Loch. So schnellte sie sich Grimm direkt entgegen, während er noch versuchte zu erfassen, was da passiert war.

In diesem Kampf vermöbelten nun die beiden Doppelgänger Grimm bis zum Umfallen und machten sich dann davon. Grimm konnte zwar noch einen Alarmruf absetzen, bevor er ausgeknockt wurde, doch bis sich seine Leute sammelten, waren die beiden vorerst weg.
Zur Krönung von Grimms Niederlage wurde er von seinem eigenen Abbild niedergestreckt.

In dem nun ausbrechenden Chaos im Lager versuchten Torinn mit seinem Geisterwolf und Primela mit ihrem Hund, die Geruchsspur aufzunehmen – nach einer kurzen OG-Philosophiestunde, ob Gestaltwandler nicht nur das Aussehen ihrer Opfer, sondern evtl. auch deren Geruch annehmen könnten. Doch soweit wollten wir es dann doch nicht treiben. ;o)
Allerdings hatte die beiden Vierbeiner bisher wenig Erfahrung als Bluthunde, weswegen sie nur planlos im Kreis herumliefen. Da taugten Grimms Spurenleserfähigkeiten einiges mehr. Sie konnten die Spuren bis zur Pferdeweide verfolgen und bekamen mit, dass am anderen Ende der Weide Unruhe unter die Tiere kam und dann zwei Pferde davongaloppierten.

So einfach wollten sie sie aber nicht entkommen lassen. Grimm wollte ihnen grimmig wenigstens noch einen Blast hinterherjagen.
So machten sich Aurora, Grimm + Torinn an die weitere Verfolgung. Dafür nahm Aurora jetzt das erste Mal im Spiel (und vielleicht überhaupt das erste Mal seit ihrer Ausbildung) die Gestalt eines Schlachtrosses an und ließ Grimm reiten, während Torinn auf seinem Wolf ritt.
Doch die beiden Doppelgänger hatten einfach einen besseren Start.
Aurora war das Pferd sein noch nicht gewöhnt und galoppierte in der langsamst möglichen Geschwindigkeit. So konnte Grimm beim besten Willen von den Flüchtenden nichts mehr sehen – und der Hufschlag verklang in der Ferne.

Nix wie weg!

Also kehrten sie wieder zum Lagerplatz zurück und Aurora wurde wieder sie selbst. Torinn und Grimm fanden diese neue Fähigkeit von Aurora sehr nützlich. Und auch wenn diese Flucht ganz ohne Tokens und Karte vor sich ging, bin ich mir sicher, dass sie nun die Fähigkeiten ihrer Tiergestalten öfters nutzen wird. Ein Anfang ist gemacht.

Und die beiden Doppelgänger sind entkommen.
Das macht mich froh. Denn ich denke, dass diese Flucht ihrem Wesen wohl eher entsprochen haben dürfte als das, wie ich sie das letzte Mal habe handeln lassen. Ein Angriff aus einer Position der Überraschung…

Auch wenn Grimm dem einen durchaus Wunden zugefügt hat – und ich schon fast Angst um ihn bekam – haben sie zu zweit gegen einen ganze Arbeit geleistet. *fies grins*
Und er hatte mal keinen Grund, sich über zu schwache Gegner zu beschweren.
Oh, wenn ich eben richtig nachgerechnet habe, hat er seine erste tödliche Herausforderung überlebt.
Wobei er das nur aufs Würfelpech schiebt. :o)

Und mit dem Ankommen wieder bei der Karawane, dem Wunden lecken + Erholen von dem Stress, hatten wir den Abend dann auch schon beendet. Da war es 10, eine Stunde früher als sonst – doch ich finde, es hat gepasst und ich habe noch etwas mehr Schlaf mitnehmen können.

Und jetzt werden wir sehen, was beim nächsten Mal passiert.

Tschüss Doppelgänger.
*hinterherwink*

Draufsicht Regelwerke D&D 5

Planungen sind so ne Sache

Draufsicht Regelwerke D&D 5

Vorhin ist die Erinnerung für morgen eingetroffen.
Denn morgen spielen wir wieder D&D. Dies bedeutet, ich sollte langsam mal wieder reinschauen und überlegen, was morgen so passieren könnte.
Könnte – denn mit Planungen ist das so ’ne Sache.

Die Gruppe ist ja nun gerade mit der Karawane, bzw. dem Handelszug auf dem Weg nach Waterdeep. Immerhin kommen wir langsam voran. Bald haben wir die Trollklauen geschafft.

Notizen im Buch von oben nach unten 770 - 42. Tag - Große Rast 792 43, Tag - 814 44. Tag - 836 45. Tag - 858 46. Tag - 880 47. Tag - 902 48. Tag - 902 49. Tag Dolchenfurt große RastBevor wir losgereist sind, habe ich den großen Grundriss der Reise in meinem Notizbuch festgehalten. Von wegen, welche Strecke bereits geschafft ist und der wievielte Tag der Reise ist.  Danach habe ich die Zufallsbegegnungen nach dem Abenteuerbuch ausgewürfelt. Also was wann wo passieren wird.

Inzwischen hatte ich einiges an Zeit, an dieser Liste herumzufeilen und Sachen zu ändern. Ich habe nun ein paar ausgewürfelte Begegnungen ausgetauscht untereinander, da die jeweilige Begegnung an anderer Stelle besser passen würde. Für manche Begegnungen musste ich auch noch ein paar Mitreisende hinzufügen.

Notizzettel Aufstellung Karawane Reihenfolge der Wagen und ihre Fahrer und WächterDa habe ich inzwischen auch das Handling geändert.
Erst hatte ich die einzelnen Wagen mit Personen + Inhalt auf einem A4-Blatt notiert. Die nächste Variante von einem A4-Blatt weg war dann, kleine Karteikarten pro Wagen zu beschriften – und sie bis zum nächsten Spieltermin zu verlegen.
*Hand gegen Stirn!*

Jetzt habe ich die einzelnen Wagen auf Roll20 als Dokumente angelegt. Pro Wagen ein Dokument. Auch hier mit allen Mitreisenden: Fuhrleute, Wächter, Ware, Besonderheiten der einzelnen NSCs. Und dasselbe mit den einzelnen Fußgruppen + Einzelreisenden.
Der Vorteil hier ist nun, dass ich die Reihenfolge der Wagen wechseln kann. Und der/die jeweilige SchriftführerIn kann alle Namen sehen, die neu dazugekommen sind. Außerdem können so alle nachsehen, wer jetzt alles im Zug dabei ist + wo.
Das habe ich letzten Monat eingeführt – mal sehen, was sich daraus ergeben kann.

verschiedene RollenspielwürfelDes Weiteren habe ich letzten Monat nun etwas für unsere Druidin eingeführt/ausprobiert, mit dem ihr die Verwandlung in eine Tiergestalt erleichtert werden kann/soll. Ich habe ihr nämlich ihre ganzen möglichen Tiergestalten unter ihrem Charakter als Ordner angelegt + gesammelt. Von dort sollte sie dann das jeweilige Tier auf die Karte ziehen können. Und für erste Tests, ob das so funktioniert wie gedacht, habe ich spontan im nächsten Rasthaus neue Reisende mit Kamel hinzugefügt. Das kannte sie bisher nicht, und das Hinzufügen eines Kamels in ihre Liste hat tatsächlich funktioniert. Jetzt bin ich gespannt, wann sie das erste Mal diese Möglichkeit nutzen wird. Bis jetzt hat sie die Auswahl aus etwa 27 Tieren, wenn ich eben richtig gezählt habe. Und bei der Reise wird bestimmt noch das ein oder andere dazukommen. ;o)

Überhaupt – wie ich Monster/Wesen spontan hinzufügen kann, habe ich für die Tiergestalten gelernt – und es macht so vieles einfacher. Nämlich einfach von der digitalen Monsterbeschreibung auf die Karte ziehen und es wird direkt der NSC-Token samt Daten in der Liste hinzugefügt.

Dies erleichterte dann auch eine spontane Planänderung letztes Mal, denn die ursprünglich angedachte Sache konnte so (noch) nicht stattfinden, da es zu einem spontanen Ausfall kam.
Darum habe ich mir die Begegnung mit zwei Doppelgängern schnell während des Spiels ausgeguckt, und habe sie dann am Schluss ausgespielt. Wobei ich wohl echt oft selbst einfach planlos bin. Ich denke, das hätte für die beiden viel besser laufen können. Doch noch leben sie – und von daher mal sehen, wie das nun weitergeht.

Morgen Nacht zum Schlafengehen weiß ich mehr. ;o)

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Schwieriges Pflaster

Alte Eisenbahnbrücke über den Main im Morgennebel. Die Sonne ist als heller Punkt links oben zu sehen.

Es ist manchmal schwierig.

Ich habe diesen Blog ja, damit ich schreiben kann, was mich beschäftigt. Das ist bei den meisten Sachen ja kein Problem. Allerdings hin und wieder schon. So das erste Mal vor ein paar Jahren, als ich… sagen wir ’nicht so gut drauf‘ war.
Dies war definitiv ein Thema für meinen Blog gewesen… aber für mir bekannte Mitlesende nicht unbedingt etwas, das ich zeigen wollte. Da hatte ich dann mit Passwort angefangen… und das schnell wieder sein gelassen.
Wenn es also ein Thema gibt, das mir bekannte Mitleser zuordnen könnten oder bei denen es vielleicht um Themen geht, die mich in Zusammenhang mit mir bekannten Mitlesenden beschäftigen… dann wird das-darüber-schreiben schwierig.

Sollte zum Beispiel irgendwann eine Ophelia in mein Leben treten + sie beginnt, hier vielleicht auch mitzulesen… und ich würde mich in sie sowas von verknallen/verlieben – wie auch immer… DANN würde mir dies wohl auch fürs Erste schwerfallen, hier darüber zu schreiben. Weil – oje… sie kann es ja dann auch lesen….  :oO

Gut – bis so etwas zum Thema wird, das… keine Ahnung, steht in den Sternen…

Janz weit wech.

Nun gibt es etwas, was mich durchaus auch ein wenig beschäftigt. Aber darüber zu schreiben, ist aus obigen Gründen nicht so einfach.

Denn einerseits: wenn etwas niedergeschrieben ist, kann dies immer nachgelesen werden. So etwas bleibt frisch UND es birgt die Gefahr, in falsche Hälse zu rutschen. Da bei einem „darüber reden“ mögliche Missdeutungen ja gleich geklärt + ausgeräumt werden können. Bei was Schriftlichem sieht das anders aus.
Durfte ich schon Erfahrungen sammeln…
*hust*

Aber das Darüber-reden ist auch schwierig. Denn: Wie fange ich an?

Ich kann mit anderen dann eher darüber reden – wenn ich mich beim Reden nicht verzettle und den Punkt, um den es mir geht, dann schon wieder vergesse.
Beim Darüber-Schreiben kann ich nach dem Verzetteln zumindest wieder zurück zum Punkt kommen. Wenn ich es da nicht vergesse. Doch bin ich zuversichtlich.

Ich habe z.B. letztens seit Ewigkeiten mal wieder mit Timon telefoniert. Und zwar aufgrund eines Vorschlags von ihr, dem ich nachgekommen bin. Da haben wir erstmal über Gott, die Welt und überhaupt gequatscht, bis wir überhaupt zum eigentlichen Thema gekommen sind. Damit habe ich zwar dann auch angefangen… aber das, was mich eigentlich beschäftigt, ist untergegangen. (Siehe oben.)

Deswegen versuche ich jetzt, dieses hier nun in Worte zu fassen. Was mir nicht leicht fällt.
Habe ich den Kreis geschlossen?

Ich könnte mir vorstellen, meine Gedanken dazu auch etwas poetisch zu verpacken. Allerdings habe ich dafür noch nicht die nötige Inspiration + den richtigen Ansatz gefunden. Kommt vielleicht noch.
Habe ich nun lange genug drum rum gelabert?
Meine Güte…

Aaaalso…

Ich denke, ich bin jemand, der versucht, Menschen, die er mag, zu unterstützen. Hoffentlich weniger durch Besserwissereien, als vielmehr mit Gedanken, Ideen, vielleicht auch Zuhören. Und dann nicht (gleich) mit dem großen Hammer zu kommen wie ‚das geht nicht‘, ‚das funktioniert nicht‘, ‚das wird nie etwas…‘

Wenn nun etwas überlegt würde, dass wichtig FÜR den/die Andere/n ist, aber was ich vielleicht für MICH nicht so gut finde, dann steht der/die Andere/n über meinen Wünschen.

Das war bei meiner Lieblingsbuchhändlerin so, als sie den Buchhandel an den Nagel hängen wollte + getan hat. Und das wird auch bei anderen Lebensplänen so sein.

Wollte also z.B. jemand wegziehen, den ich für mich sehr wichtig finde + wo es mir lieber wäre, die räumliche Nähe würde bleiben, würde ich bei Fragen in Richtung Umzug FÜR den Umzug stimmen. Auch wenn mir dieser vielleicht nicht gefällt – aus welchen Gründen auch immer.

Da wahrscheinlich dann eher nicht darüber geredet wird, wie ich das finden würde, habe ich ja hier diese Möglichkeit, meine Gedanken kundzutun. Dies kann natürlich dazu führen, dass es heißt „Wieso hast du nichts gesagt?“ – wenn entsprechendes planende Personen hier mitlesen.
Doch warum sollte ich von mir aus anfangen herumzu“nöhlen“?
„Mimimi… nich wegziehen… mimi… Entfernung ist blöd… mimi…“

Wenn jemand auf den Gedanken kommt umzuziehen, wurden sich dabei schon genug Gedanken über den Umzug und das Drum rum gemacht. Da braucht es keinen Nörgler, dem das nicht so gefällt.

Dafür habe ich diesen Blog – da kann ich mein Mimimi reinschreiben…

Doch wie das dann ankommt…?

 

Es ist manchmal schwierig.

 

Urlaubsplanungen 2022

Völkerschlachtdenkmal Leipzig im Gegenlicht

Auch etwas, über das mensch sich jedes Jahr aufs Neue Gedanken machen darf, wenn nicht gar muss. Je nach Arbeitgeber ist das ja unterschiedlich. Damals, vor Rottweil und dem Theater, da war das alles recht unkompliziert. Da ging das auch kurzfristig. Es sei denn, jemand wollte die Brückentage des Jahres mitnehmen.

Gespräch unter Kollegen in der Sonne im Bockshof in Rottweil an der aufgebauten ZuschauertribüneIn Rottweil war der Urlaub dann in der spielfreien Zeit. Also vielleicht ein paar Tage um Fasching rum – und ansonsten im Sommer nach Abschluss der Freilicht-Zeit, bevor die neue Spielzeit losging.

Und nun, am Fluchhafen, ist das wieder anders. Da „darf“ ich mir tatsächlich im Vorjahr Gedanken machen, wann ich im Jahr drauf Urlaub machen will. Und das nicht erst so für die Zeit jetzt. Nein, da ist ja die 6-Wochen-Bearbeitungsfrist abgelaufen. Ich darf bis Ende Oktober meine Anträge abgeben, um fristgerecht zu sein.

Ich meine, ein Gutes ist ja jetzt: Als ich hier angefangen habe, hatte ich – glaube ich – einen Urlaubsanspruch von 24 oder 26 Tagen. Und dann hat es die Firma noch fertiggebracht, dir zusätzlich Tage abzuziehen, wenn du sie gestückelt hast. Das waren tolle Zeiten damals…

Vor ein paar Jahren ist es irgendeinem schlauen Kopf dann mal aufgefallen, dass wir ja gar keine 5-Tage-Woche haben, und wir von daher sogar einen Anspruch von jetzt 32 Tagen (!) haben.

Was für ein Unterschied.

Und von denen darf/soll ich halt bis Ende Oktober zumindest bis auf 5 Tage alle Tage beantragen.

Schloß in Meiningen bei Nacht, violett angeleuchtetGut, hab‘ ich gemacht. So auf den letzten Drücker. Denn ich hatte keine Ahnung, wann + wie ich nächstes Jahr Urlaub machen wollte.
Vor so 10 Jahren war ein wichtiger Termin ja immer die Theaterwerkstatt in Meiningen. Der wurde bei mir jetzt ja abgelöst durch die Drehleierkurse im Frühjahr und Herbst. Allerdings hat da das aktuelle Geschehen auch alles durcheinandergeworfen. Meiningen findet seit 2 Jahren nicht statt und in Bad Homburg ist letztes Jahr der Herbst-, und dieses Jahr der Frühjahreskurs ausgefallen. Und neue Termine ab 2022 stehen noch nicht auf der Seite.
Wie soll mensch da planen?

So habe ich einfach mal auf Verdacht ein paar Tage im März beantragt – die auch direkt genehmigt wurden, da 1. Quartal… Nur, um dann beim Herbstkurs zu hören, dass der Frühjahres-Kurs 2022 dieses Mal bereits im Februar stattfinden wird. So habe ich Zuhause dann nochmal die Tage dafür online beantragt. Und auch die wurden mir direkt am nächsten Arbeitstag genehmigt. Immerhin. Und der Herbsttermin steht noch nicht, weil es da bisher noch Überschneidungen mit anderen Kursen gibt. Da hilft nur abwarten.

Außerdem hatte ich ja, um auf meine Mindestmenge an Tagen zu kommen, den 1.-3. Januar beantragt. Was mir, wie erwartet, abgelehnt wurde. Aber durch die Online-Tage im Februar bin ich ja wieder im Soll. Aber was sonst noch?

Es laufen Überlegungen fürs WGT, welchen ich dieses Mal aber direkt ’ne Absage erteilt habe. Wie das erste Mal darüber in der Gruppe geschrieben wurde, war ich irgendwie nicht in Laune + Stimmung fürs WGT – deswegen meine Absage. Aber was sonst?

Kælan Mikla im KonzertDie letzten Jahre habe ich meist auch immer versucht, an meinem Geburtstag frei zu haben. Dann machen die Mädels von Kælan Mikla ja eine Tour… weswegen ich das kombinieren wollte. Frei über Ostern, bis zu meinem Geburtstag… und dann an Gründonnerstag nach München fahren + mit Timon auf ein Konzert gehen.

Nur, der Termin wurde mir abgelehnt, und stattdessen 2 Wochen davor als Alternative vorgeschlagen. Doch das ist mir dann doch zu früh für nix – weswegen ich für die Alternative jetzt einen Storno geschrieben habe, und stattdessen entweder einen Antrag für Ende April (um damit doch noch über meinen Geburtstag frei zu bekommen) oder Mitte Mai. Mal sehen. Ein paar Tage hab‘ ich ja auch schon im Mai – für das Konzert in Mannheim.
Oh – jetzt weiß ich grad nicht, ob sich die beiden Anträge nicht vielleicht überschneiden?

Zu spät.

Der Antrag für das Konzert im Mai wurde übrigens genehmigt. Wie eigentlich alle restlichen Tage auch. Sogar die Anfang September, die in den letzten Jahren immer abgelehnt wurden.

Wenn die 2 Wochen also verschoben werden, habe ich noch 5 Tage zur Verfügung. Vielleicht brauche ich die ja noch fürs Larp?

Shadowrun-RegelwerkeFür alle anderen Tage – bis auf Februar – habe ich noch nichts vor. Vielleicht habe ich ja mit dem Π mal Daumen-Termin für den Herbstkurs ja richtig gelegen. Sonst wird es da noch etwas schwierig. Aber bis dahin ist’s ja noch 1 Jahr hin. Jetzt muss ich erstmal sehen, ob ich es heute noch gebacken bekomme, diesen Beitrag einzugeben + hochzuladen. Denn heute Abend haben wir Shadowrun vorgezogen. Ob ich es bis dahin schaffe? Zumal ich den Beitrag noch am Laptop eingeben – und zu SR an meinen Rechner wechseln werde.
Die erste Nutzung… uuuuh….

Wir werden sehen, was ich machen kann.

Und WENN ich das heute noch geregelt bekomme, werde ich zumindest für die nächsten beiden Tage nix schreiben, weil Bescherung + Geburtstag. Das übliche halt.

Ich wünsche Euch allen ein frohes Fest, die richtigen Geschenke und lasst Euch nicht ärgern oder stressen.
Bis nach Weihnachten dann.

*Christbaum anzünd*

Ups… Feuer!

;o)

Blaue leuchtender Tannenbaum in Gelsenkirchen

Vorbereitungen…

Es laufen die Vorbereitungen für einen Besuch von Fagradalsfjall in ein paar Monaten.

Dafür habe ich jetzt vorgestern ein wichtiges Kleidungsstück bekommen, welches ich mir über den Shop des Reykjavík Grapevine besorgt habe. Nämlich das T-Shirt mit dieser Beschriftung:

Beschriftung Rot auf Schwarz:
DON'T WALK ON THE LAVA

Und alles weitere neue kommt demnächst. Doch das war jetzt mal eine kleine, schnelle Aktualisierung.

(Zur Abwechslung mal auf die Schnelle erstellt mit meinem Noch-Communicator.)

Planung

Ich bin kein großer Geburtstags-Feierer.

Damit meine ich meinen eigenen.

Er ist mir jetzt nicht so wichtig, dass ich ihn immer feiern müsste. Wenn man dann das Kosten/Nutzungsverhältnis ansieht…

Deshalb feiere ich halt mal, wenn ich Lust darauf habe oder denke, dass es mal wieder Zeit wird zu feiern.

So wie damals meinen… ich glaube 26sten. Nach einer Aufführung, ich glaube von „Siebter Himmel“. (Könnte auch der 27ste gewesen sein.)

Oder mit der Familie habe ich meinen 29 1/2sten gefeiert. Damit ein Teil der Familie keinen Grund hatte, sich zu beschweren, dass ich meinen 30sten NICHT gefeiert habe. Doch da war ich in Schottland.

Letztes Jahr, also eigentlich schon vorletztes, habe ich ein paar Freunde in den „Lahmen Esel“ eingeladen. 2016 wollte ich ursprünglich mal wieder mit Familie und ein paar Freunden was machen, doch dann ist mir die Car Crash-Saison dazwischengekommen.

Aber dieses Jahr möchte ich jetzt gerne wieder mal.

Eine Feier für „Noch nicht der 50ste.“

Und ich möchte Freunde und Familie kombinieren. Geht zwar leider nicht mit der ganzen Familie, denn mütter- und vater-nicht-vor-Ort-licherseits wohnen die Familien zu weit weg. Wenn ich den Treffpunkt Richtung Osten verlegen würde, wären mütterlicherseits mehr Teilnehmer zu erwarten. Auch V-n-v-O-licherseits wären da ein paar möglich.

Allerdings orientiere ich mich Richtung Westen, da ich gerne meinen Freund aus der Eifel samt Familie mit dabeihätte. Aus dem banalen Grund, dass ich gerne seine Kinder mit den Kindern meiner Schwester zusammentreffen und bekanntmachen möchte. Schließlich sind sie ein Alter. Bzw. die älteren sind jetzt 12 (noch), und die jüngeren 10. Und ich frage mich, wie die sich wohl verstehen würden.

Daher muss der Treffpunkt in den Westen gelegt werden, auf vielleicht halbe Strecke.

 

2017 habe ich an einem Freitag Geburtstag. Arbeitstechnisch ein Sonntag für mich. Darum habe ich für den Samstag + Sonntag direkt Urlaub genommen. Dann kann man theoretisch samstags etwas unternehmen, und sich sonntags dann davon erholen.

Wäre nur die Frage, was und wo.

Momentan tendiere ich dazu, das Rheinland-Pfälzisches Freilichtmuseum Bad Sobernheim als Treffpunkt zu nehmen. Dieses befindet sich nochmal etwa 20 km von Bad Kreuznach entfernt im Westen, in/bei eben Bad Sobernheim. Das wären von mir zuhause aus etwa 124 km, von den Bienenstöcken meines Freundes in der Eifel etwa 105 km.

Im/beim Museumsdorf gibt es eine Gaststätte, da wäre die Verpflegung gesichert. Im Museumsdorf sind außerdem auch Hunde erlaubt, also könnte meine Schwester ihren Hund auch dorthin mitnehmen. Viele Punkte, die dafürsprechen, da in weitere Planungen einzusteigen.

Ich stelle mir das bisher so vor:
Treffen vor dem Museumsdorf zwischen 11:15 + 11:30 Uhr. Dann als Gruppe rein, Mittagessen, im Dorf rumstromern wie man mag, Kaffee + Kuchen… und das war’s.

Fände ich interessant und nicht so öde wie stundenlang in ’ner Gaststätte rumsitzen, wie es von Teilen der Familie gerne betrieben wird. *gähn*

Sogar über meine Geschenkwünsche habe ich mir schon Gedanken gemacht. Nämlich das ich mir nicht wirklich was wünschen will.

Ich will mir nicht zwanghaft etwas wünschen müssen, was ich geschenkt bekommen könnte.

Und ich habe keine Lust auf irgendwelche Gutscheine.

Denn ich will mir keine Gedanken machen müssen, wie und wo ich diese Gutscheine verwenden kann.

Und Bargeld will ich auch nicht.

Deshalb… werde ich mir wünschen, dass das Geld für eventuelle Geschenke gespendet werden soll. Wer mich fragen muss, was ich mir wünsche, der bekommt gesagt, er soll das Geld spenden.

Ganz einfach.

So denke ich mir das jetzt.

Da der Urlaub genehmigt wurde, könnte ich auch endlich in die weiteren Planungen einsteigen. Doch bisher wäre das so der momentane Stand der Dinge.

Allerdings ist bis April noch viel Zeit.

Bis jetzt noch.

*tick…tack…tick…tack*

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Probentermin vom 22. Juli 2012 – mehrere zum Preis von einer…

Mein letzter Probenblog ist ja schon einige Zeit her – soviel zum Thema Kontinuität…

Kurz zusammengefasst – seid dem letzten Blog sind jetzt gut fünf Wochen rum – theoretisch hätten es dann auch fünf Proben incl. heute sein können – aber praktisch waren es dann nur vier Proben seitdem – und einmal Eis essen.
Das Eis essen hatte auch ein wenig technische Gründe, da nämlich kein Schlüssel für unseren Probenraum da war – und wir dann umgeschwenkt sind. Da kann man schon sehen, wie eifrig wir am gelingen unserer Aufführung arbeiten und daran interessiert sind, sie gut über die Bühne zu bringen…

Es hat sich seid dem letztem Blog eine kleine Personaländerung ergeben – nämlich werde ich jetzt den Polizisten übernehmen – und für die stumme Rolle Flipote habe wir wohl auch noch jemand interessierten. Diese Änderung hat sich jetzt in der letzten Woche ergeben.

An einem Termin haben wir jetzt tatsächlich mal den kompletten 5. Aufzug gemacht – und das war schon längst mal fällig.
Heute haben wir uns im ersten Aufzug ein wenig umgetan und weitere Ideen entwickelt und eingebracht.

Von daher sollte ich da eigentlich mit der Ausbeute zufrieden sein.
Tatsächlich aber hätte ich gerne noch etwas mehr gemacht – doch dann war der zeitliche Rahmen unserer Dorine aufgebraucht, weswegen wir dann Schluß für heute gemacht haben.
Dabei wurde dann kurz das Thema „Probenanfang“ angesprochen – und deswegen (u.a. – denk ich) bin ich jetzt ein wenig… grummelig?!

Einerseits ist später einigen unserer Mitspieler lieber – andererseits können sie dann vielleicht nicht so lange – und am besten wäre eh Samstag…
Dann wird noch immer mit Text auf der Bühne gearbeitet – und ich als „Cheffe“ sollte da dann die Truppe drängen, dass sie ihre Texte lernen sollen…

Hallo?!
Ich kenne das von einer Jugendtheatergruppe, bei der unsere Leiterin immer ans Textlernen erinnert und gemahnt hat – nicht, dass es wirklich was genutzt hätte. Aber das war eine Jugendtheater-gruppe. In unserer Gruppe ist jetzt unsere jüngste Mitspielerin 20 – die älteste… sag ich nicht, bin ja Gentleman. ;o)
Also sollten die Leute definitv alt genug sein, um sich das selbst mal klar zu machen, dass sie mal langsam ihren Text lernen sollten.

Ich habe gerade das Gefühl, dass ich als Anleitender jedes bischen managen und organisieren soll – und der Rest der Truppe sich dann genüßlich bespaßen lässt und gnädigerweise mitmacht… irgendsowas in die Richung.
Und das nervt mich gerade ein wenig… und ich denke:
„Wenn das Projekt rum ist, hab ich erst mal die Nase voll!“
Das ist anscheinend immer so eine Phase mittendrinnen oder vor Ende: Lass es rum gehen und dann endlich wieder Ruhe!
Und dann hat man Ruhe und dann geht es nach ’ner Weile wieder los:
„Och – es wäre ja mal wieder Zeit was zu machen…“
*sfz*

Na ja – nächsten Samstag treffen wir uns dann zumindest mal zu einem Extratermin – zum Grillen – und zum Besprechen aller möglicher Punkte wie Plakatgestaltung, Programmheft, Kostüme, Requisiten und was uns sonst noch so einfällt.
Vielleicht bringt uns das ja den großen Schritt nach vorne, den ich gerne mal hätte…

Wie heißt es da so schön – Abwarten und Tee trinken.
Oder auch: Schau’n mer mal…

Von der Schwierigkeit, Termine zu planen…

Es wird mal wieder Zeit, was los zu werden… meine letzten Zeilen hier sind ja schon Ewigkeiten her…
Heute mal zum Thema Termine und Treffen planen. Quasi…

Ich weiß nicht, ob es früher besser war – wenn man Einladungen verschickt hat und gebeten hat, dass doch bitte Bescheid gesagt wird, ob man daran teilnimmt oder nicht, damit man besser planen kann…
Oder man wollte sich mit ein paar Leuten treffen und hat wegen einem Termin gefragt…
War das früher dann auch schon so, das es viele Leute gab, die einfach gar nicht reagiert haben?
Oder doch wenigstens abgesagt haben, wenn es bei Ihnen nicht gepasst hat, so rein terminlich?

Ich möchte z.B. demnächst eine Party machen… oder besser ein gemütliches Beisammensein.
Dafür hab ich gut um die 120 Einladungen verschickt/ausgesprochen.
Natürlich auch in dem Wissen, dass einige meiner Bekannten rein räumlich gesehen schon so weit weg wohnen, dass es sich für sie gar nicht rentiert, für eine kleine Party diesen weiten Weg zu machen. Doch ich wollte denen zumindest die Möglichkeit geben, sich diese Sache vielleicht doch mal zu überlegen – und vielleicht wären sie an dem Termin ja sowieso in der Nähe? Könnte ja sein. Ansonsten besteht heutzutage ja eigentlich gar kein Problem, auf eine solche Einladungsmail einfach den Antwort-Button zu drücken und dann zu sagen „Sorry – aber da kann ich nicht/ist mir zu weit – ohne mich.“
Nun ja – eigentlich…

Faktisch sieht es momentan so aus, dass von diesen gut 120 Einladungen etwa 70 noch gar nicht reagiert haben.
Und das, obwohl ich diejenigen, die noch gar nicht reagiert hatten, sogar noch mal zur Erinnerung angeschrieben habe. Darauf gab es dann wenigstens noch ein paar Antworten – immerhin. Und sei es, dass eine Absage über gemeinsame Bekannte kam. Das ist immerhin etwas – auch wenn da ja theoretisch die Direktantwort möglich gewesen wäre…

Die gleiche Sache ist ja auch bei der gemeinsamen Terminfindung für irgendwelche Unternehmungen: Es sind irgendwie immer welche dabei, die es anscheinend nicht für nötig befinden, irgendwelche Stellungnahmen abzugeben.
Ich schließe mich da in ein – zwei Punkten auch gar nicht aus – doch sind das meist Termine, die mich nur am Rande betreffen, da der Hauptaugenmerk auf einem anderen Personenkreis liegt. Doch wenn es um Termine im direkten Freundes-/Bekanntenkreis geht, versuche ich doch wenigstens zu antworten – und sei es, dass ich eine spätere Antwort abgeben werde, weil ich den speziellen Termin noch nicht konkret beantworten kann…

Gab es diese Nichtantworter also früher auch schon so extrem – und fällt mir das nur gerade momentan wieder so sehr auf – oder war das Antwortverhalten früher besser und die lieben Leute sind heutzutage nur wegen der Fülle an Medien so überfordert, dass das Drücken eines kleinen Antwort-Knopfes total untergeht?
Haben wir dieses Verhalten etwa dem Spam der heutigen Zeit zu verdanken? (Mein Postfach war so voll – da hab ich deine mail ganz vergessen…)

Insgesamt finde ich das etwas schwach – um es mal sanft auszudrücken.

Wahrscheinlich werde ich mir in Zukunft bei ein paar Leuten dann wohl auch das Antworten schenken – denke ich – denn vielleicht rechnen sie ja auch nicht wirklich mit einer Antwort – wenn sie selber ja auch schon keine geben?
Oder ich versuche doch besser zu sein als sie und weiterhin auch sofortige Absagen zu erteilen?

Ach – mal sehen.
Ich weiß noch nicht wirklich, ob ich anderen deren Planungen erleichtern möchte…
Wahrscheinlich werde ich das entscheiden, wenn es soweit ist.

Auf jeden Fall bin ich mit dieser Gesamtsituation unzufrieden – und das mußte ich jetzt hier mal loswerden.