SL-Examen Teil 2

verschiedene Rollenspielwürfel

Wir haben wieder gespielt.

Der nächste D&D-Abend hat nun also stattgefunden. Was bedeutet: ich durfte wieder leiten. Das bedeutet wiederum: Ich musste wieder vorbereiten.
:oO

Im Gegensatz zum letzten Mal lief bei mir, vorbereitungstechnisch, irgendwie gar nichts.

Ich hatte einen ersten Gedanken (immerhin), der sich später noch etwas abgewandelt hat. Jedoch will ich das jetzt noch nicht genauer hier ausführen. Ich denke, das mache ich dann, wenn alles fertig und erledigt ist. Denn ich hatte einen Gedanken – doch so weit sind wir dieses Mal gar nicht gekommen. Auch sollte ich eigentlich keine Angst haben, dass einer meiner Mitspieler das hier zu lesen bekommt – aber sicher ist sicher.

Beim letzten Mal hatte ich also nicht genug – und dieses Mal hatte ich gefühlt so gut wie nichts – und dann kommen wir noch nicht mal so weit. Hmmm…

Das meiste, mit dem ich mich im Vorfeld herumgeschlagen habe, war, ein bis zwei NSCs bei Roll20 anzulegen. Nach 1-2 Stunden durfte ich dann feststellen, dass NSCs aus dem Monsterhandbuch relativ einfach gehen, weil ich sie einfach ins Formular rüberziehen kann.
Klar, hätte ich mich vorher mal schlau gemacht… ;o)

Ansonsten habe ich ein wenig Kartentechnisches gesucht, wofür ich mich nun nochmal bei einem Kartenbauer als Patreon eingetragen habe. Denn eine Karte ist schonmal die halbe Miete.
Wobei – für einen Mitspieler sollte ich das auf „Battle-Map“ konkretisieren.

Und ich habe eine Stadtkarte oder -ansicht gesucht, so als Stimmungshintergrund.
Genommen habe ich dann die Stadtansicht aus dem Spielleiterhandbuch. Die hat irgendwie am besten gepasst. Scannen wollte nicht gehen – also habe ich ein Foto mit meinem Communicator gemacht und dieses zurechtgeschnitten. Denn auf jeden Fall sollte es die Gruppe dorthin verschlagen.

Wir haben da weiter gemacht, wo wir das letzte Mal aufgehört haben.
Sprich: Sie sind alle in das nahe Dorf gegangen, zu einem gescheiten Frühstück, nachdem die Nacht davor ja keine Sättigungsspuren hinterlassen hatte. Dabei wurde mit dem Wirt gesprochen…
Die traurigen Überreste des Brautpaares wurden geholt und beigesetzt.
Vor der Beisetzung fiel dem Kleriker auf, dass Althea nicht mehr ihr Amulett hatte, welches sie als Adeptin zur Klerikerin der Göttin Lliira immer getragen hatte. Er bemühte sich dann auch, für unsere Gruppe eine Skizze dieses Amulettes zu zeichnen…

Skizze des Amulettes der Lliira - 3 sechzackige Sterne im Dreieck

Es wurde über Brons Bande spekuliert… und letztendlich wurde am Abend dann nachgesehen, ob die Feier wieder stattfand.

Allerdings war dies nicht mehr der Fall – aber ganz in Ordnung war es auch noch nicht, da es zumindest Lichterscheinungen gab. So, wie es sie auch schon gegeben hatte, bevor der richtige Spuk damals begonnen hatte.

Darum wurde jetzt nochmal im Keller gesucht, ob das Amulett vielleicht noch dort lag. Denn der Waldelf konnte sich erinnern, es bei dem Spuk gesehen zu haben. Er war sich sogar so sicher, dass Althea es noch getragen hatte, als Bron und sie gefesselt Richtung Keller geführt wurden, bevor der Spuk mit dem dritten Hahnenschrei beendet war.
Wo war es also hingekommen?
Bei den Überresten hatten sie nichts gefunden, im Keller bei nochmaliger Suche auch nicht…

Es blieb letztendlich nichts anderes übrig, als sich dann doch in der Stadt Dürrstein umzuhören. Also ging es da am nächsten Tag hin.

Der Neuzugang war so gewitzt, am Tor sich direkt mal mit Wächtern zu unterhalten, von wegen, welche Taverne denn so am besten ist + wer der Stadtvorsteher ist und wo er zu finden sei…
Und das war es dann so gut wie auch schon.

Der letzte Mensch der Truppe wurde vom Neuen mit 1 Goldstück zur Informationsbeschaffung ausgestattet und losgeschickt.
Und dann ging es in die Stadt… und wir waren fertig. Auch, weil einer der Spieler dieses Mal nur bis 10 konnte.

Ich fühlte mich im Vorfeld so schlecht vorbereitet.
Zum Glück wurde sich die meiste Zeit noch mit der Verarbeitung des letzten Abends beschäftigt.
Und sie wollten Namen hören.
Namen, Namen, Namen.
Wie der NSC heißt, die Dörfer + die Stadt… die Tavernen…

Die Tavernennamen habe ich mir dann auf die Schnelle aus der Tabelle vom SL-Buch ausgewählt.
So gibt es da (bis) jetzt 5 Tavernen.
Nämlich das Tänzelnde Pony, den Hüpfenden Wolf, den Silbernen Stern, der Betrunkene Pegasus, sowie den Bellenden Hirsch… und dann musste ich noch eine Stirnrunzelnde Rose für die Mitglieder der Uni/Akademie der Stadt kreieren. Damit waren es dann schon 6. Aber vielleicht mache ich noch eine für die zwielichtige Gesellschaft des Ortes – mal sehen.

Weder fanden sie die Ortsnamen dann kreativ – das schoben sie aber auf die Einfallslosigkeit der Landbewohner. Eichenhain und Kiefernfeld sind halt eher einfache Ortsmerkmale. Nach diesen dann einen ganzen Ort zu benennen… das war für unsere Weitgereisten sehr ländlich. ;o)

Die Aktion, die Wächter anzusprechen, fand ich gut. Auch wenn ich bis dahin nur das Tänzelnde Pony vorbereitet hatte. (Namenstechnisch. Und ich hatte einen Namen für den Wirt.) Die anderen wurden dann einfach wild ausgewählt. Auch zum Namen des Stadtoberhauptes musste ich auf die Schnelle auf einen Namensgenerator zugreifen. Ansonsten war ich auch so ehrlich zu sagen, dass ich das Bild der Stadt erstmal als erstes Stimmungsbild gedacht hatte. Doch es hat sie schon inspiriert zu fragen „Was ist das?“. Das konnte ich (noch) nicht beantworten, aber es hat nicht vom allgemeinen überlegen abgehalten. „Ein Galgen oder Scheiterhaufen.“ – „Eine Baustelle…“

Deswegen werden wir dann nächstes Mal die Stadt zusammen erkunden.

Und ich habe das Bild der Stadt bei uns im Server hochgeladen, so dass sich jede/r selbst Gedanken machen kann, was wo ist.

Und ich picke mir dann raus, was mir gefällt. Wenn ich da nicht andere Pläne haben sollte.

Ich hatte dieses Mal das Gefühl, dass wir uns alle auf das nächste Mal und auf die Stadterkundung freuen.

Ich weiß, dass ich bis dahin einige NSCs machen muss. Eine Diebesgilde, einen Stadtoberen…  Mir kommt gerade der Gedanke, vielleicht noch einen Helfer mit einzubauen? Denn der Herausforderungsgrad zum „Boss“ ist schwer. Will ich sie wirklich so sehr herausfordern?

Nun…

Bis dahin ist noch Zeit. Vielleicht ändere ich auch noch etwas an den Karten – aber ich denke, am meisten wird nächstes Mal die Stadt bespielt. Da kann ich nicht wirklich viel vorbereiten, weil ich nicht weiß, was ihnen so einfällt. Wichtig ist, dass ich etwas habe, um Namen zu generieren… die ich mir dann auch entsprechend aufschreiben sollte. ;o)

Meine Auswahl an Namensgeneratoren im Internet habe ich auch mal auf unseren Server gesetzt. Das ist eine bunte Auswahl, und theoretisch gibt es noch viele mehr. Allerdings denke ich, dass ich mich nach und nach auf ein paar spezialisieren werde.

Schau’n mer mal.

Und damit auf Wiedersehen bis nach Dürrstein.

Ob wir danach endlich wieder zur Kampagne zurückkommen?

 

Ewige Hochzeit

verschiedene Würfel - 6-seitige, 10-seitige, 8-seitige, 12-seitige. 20-seitige und einen W100

Vorgestern stand wieder unsere monatliche D&D-Runde an.
Bisher erwähnte ich dies ja eher mal sporadisch. Allerdings kann es durchaus sein, dass ich in Zukunft öfters darüber schreiben werde.
Denn es sieht so aus, als würde ich die Runde als Spielleiter übernehmen.

:-O

Der letzte Termin war also nun mein erster als Leiter. Und damit wir das erstmal Testen, wie es da so mit uns läuft, haben wir noch nicht mit unserer Kampagne weitergemacht. Die wurde ja noch von Werner gestartet und von Drachenechse weitergeführt.
Stattdessen habe ich als Erstes etwas Kleines entworfen, über das ich nun berichten werde.
Ihr habt es sicher schon geahnt. (Oder befürchtet.) ;o)

Wie mach ich jetzt weiter – erst mit meinem Gefühl zum Abend, oder erst mit der Geschichte, mit der wir uns beschäftigt haben? Hmm…
Ich denke, erst mein Gefühl.

Ich habe also den Plot für einen kleinen Einschub in die Kampagne entworfen. Und ich glaube, es fällt mir (noch) leichter, Plot zu überlegen und zu entwickeln, als ihn so 100%ig als SL rüberzubringen. Schriftlich etwas zu erzählen liegt mir im Moment noch mehr, als dies dann auszumalen und am (virtuellen) Spieltisch darzustellen und auszuspielen.
Dies ist meine momentane Einschätzung.

Es ist ja nicht so, dass ich nichts darstellen könnte – ich denke, da haben mich meine Jahre des Theaterspielens schon so einiges gelehrt. Aber improvisieren ist halt immer noch etwas anderes, als einen festen Text zu interpretieren.
Und ich habe mir ja keine festen Texte überlegt, sondern „nur“ den Handlungsfaden.
Komme ich also mal zu dem.

 

Die Hochzeit

Hof, vorbereitet zur Feier, mit Tanzfläche, Tische und Bänken

Bereit zur Feier
(Karte erstellt auf Roll20)

Da es ja nur eine kurze Unterbrechung der Kampagne sein soll, musste es sich eher um etwas Kleines, örtlich Begrenztes handeln, als etwas groß Weltbewegendes.
Was könnte mensch denn da machen…

Die Helden sind auf der Reise und wollen noch bis zum nächsten Ort zum Übernachten, statt in der Wildnis schlafen zu müssen.
Die Sonne ist untergegangen und die ersten Häuser sind zu erkennen – und davor liegt ein hell erleuchteter Bauernhof, bei dem gerade eine große Feier stattfindet.

Als die Spieler diesen Hof passieren, werden sie von zwei Leuten angesprochen und eingeladen, doch mitzufeiern.
Geheiratet haben Althea Nachthauch (20 – Halbelfin), Tochter von Mara (41 – Mensch) und Lancian Naïlo, (Mondelf – 170 Jahre); und Bron Blankholz (24 – Mensch), Sohn von Amafrey (40) und Stor (44) Blankholz.

Eingeladen werden sie von Immith (25), einer Rashemi – eine eher kleine muskulöse Frau mit dunkler Haut, dunklen Augen und schwarzen Haaren; sowie dem Chondathaner Randal, einem schlanken, großen, jungen Mann mit blonden Haaren und grünen Augen (26).

Immith und Randal sind Freunde vom Bräutigam Bron, mit dem sie – zusammen mit Brons Trauzeugen Mordai Nirgendwo, einem Tiefling von 26 Jahren – in einer Bande waren. Dazu komme ich dann noch.

Sie werden also eingeladen, doch hierzubleiben und mitzufeiern, weil wegen Ernte-/Pflanzzeit längst nicht so viele Nachbarn mitfeiern können/wollen wie gedacht. Es gibt Verpflegung satt – und in der Scheune einen Platz auf Stroh und Heu zum Schlafen.

Nun, die Möglichkeit, kostenlos etwas zu Essen und Trinken zu bekommen und dann auch noch ein Dach über den Kopf für die Nacht zu haben, lassen sich die Helden nicht entgehen.

Also werden sie als erstes zur Scheune gebracht, wo sie in der Ecke links neben dem Tor ihr überschüssiges Gepäck ablegen können. Danach bekommen sie ihren Tisch gezeigt, wo Platz für sie ist – und es kann gefeiert werden.

Karte der Scheune zum Schlafen

Innere der Scheune zum Schlafen
(Karte erstellt auf Roll20)

Als sie ankommen und den Schlafplatz gezeigt bekommen, wird draußen eine alte Hochzeitsballade vorgetragen. In der Scheune machen sie sich dann erst Mal mit dem neuen Mitspieler der Runde bekannt – und bis sie wieder rauskommen, ist der Vortrag gerade fertig, so dass sie den Vortragenden nicht sehen. Sie bekommen nur mit, wie sich die Braut Althea bei Hadarai Galanodel für den schönen Vortrag bedankt und dann alle Anwesenden auffordert, nun beim Essen ordentlich zuzuschlagen. (Selbst wenn sie vorher wieder herausgekommen wären, hätten sie Hadarai nicht gesehen. Auch dazu später mehr.)

Bei ihnen am Tisch sitzt noch ein örtlicher Kleriker von Chaunthea, Göttin der Landwirtschaft, der sich ein wenig beschwert, dass er an den letzten Tisch platziert worden ist. Wahrscheinlich, weil es das Brautpaar lieber mit Lliira hält, der Göttin der Freude. Denn der Kleriker von Lliira sitzt neben der Hochzeitstafel, zusammen mit den Trauzeugen, sowie dem Bruder von Bron samt dessen Frau. Also fast im Familienbereich.
Bedient werden sie an ihrem Tisch von der Halblingsdame Verna Grünflasche, die jedem etwas zu trinken bringt – und wenn eine der Schalen geleert sein sollte, diese wieder auffüllt. Gereicht werden Bier, Wein – und auch Wasser, wenn gewünscht. Zu Essen gibt es Braten, Gemüse, Keulen, Brot… was das Herz begehrt. Die Familien haben sich diese Feier durchaus etwas kosten lassen.

Nach der ersten großen Fresserei stimmen die Musiker – ein buntgemischter Trupp aus einem Halbling, einem Menschen und einem Zwerg – ihre Instrumente, die sich auf der kleinen Bühne links neben dem aufgebauten Bretterboden zum Tanzen befinden. Danach finden noch einige Hochzeitsspiele statt – das Übliche: anhand der Beine die Braut, bzw. den Bräutigam erkennen. Dazu werden die Gäste von den Zeremonien- und Spielleitern Immith und Randal animiert, mitzumachen.
Auch unsere Helden waren sich teilweise nicht zu schade.

Als letztes Spiel vor der richtigen Tanzer- und Feierei gab es noch eine Runde „Reise nach Baldurs Tor“, für das statt Stühle Strohballen auf die Fläche geschafft wurden.
Tatsächlich gewann dieses Spiel unser Drachengeborener – was vielleicht auch anhand seiner Größe und seines Gewichtes zu erklären sein könnte. Doch er war von allen Spielerteilnehmern tatsächlich der Geschickteste – und ob er wirklich gewinnt, habe ich ihn selbst auswürfeln lassen. Er sollte nur sagen Gerade oder Ungerade – und dann hatte er es selbst in der Hand. Bzw. der Maus. ;o)

Die Feiergesellschaft war schon eine bunte Truppe mit verschiedenen Menschennationalitäten, als auch an Rassen – Halblinge, Tiefling, Elfen…
Doch ein Drachengeborener war auch da eher ungewöhnlich. Deswegen waren die herumtobenden Kinder ganz begeistert. Ihnen machte er weiß, dass sich seine Flügel in der Scheune befanden, weil er sie abnehmen könnte – da hatte er kurz wieder seine Ruhe. Doch später machte er wirklich beim Fangen spielen mit und scheuchte die Kinder gut durch die Gegend.

Scheune mit Schläfern

Scheune mit Schläfern
(Karte erstellt auf Roll20)

Irgendwann wurden die Kinder in die Scheune zum Schlafen gebracht – und nach und nach zogen sich auch unsere Helden in die Scheune zurück.
Nur die ganz Hartnäckigen feierten noch weiter – bis zum Ende.

Denn als der erste Hahnenschrei ertönte, war von draußen Kampflärm zu hören. Dies bekamen fast alle mit, nur Grimm hatte wohl zu gut getrunken und schlief weiter.

In der Scheune wurde die Feiergesellschaft wach – die Kinder bekamen es mit der Angst zu tun und begannen sich zu verstecken. Ein paar im Schrank in der Ecke. Eine anwesende Frau hob anscheinend unsichtbare Kinder auf den Schrank. Sie waren zwar zu hören, aber zu sehen waren sie nicht.

Der zweite Hahnenschrei ertönte, und die ersten Angreifer stürmten in die Scheune. Zu sehen waren zwei – die unsere Helden direkt angreifen wollten. Allerdings ging der Eldritch Blast – ein Art Blitzschlag – einfach durch den Angreifer durch und der beachtete diesen nicht weiter. Auch der Schlag mit dem Schwert vom Drachengeborenen ging einfach durch den Angreifer hindurch. Dafür wurde dieser von der Frau, die die unsichtbaren Kinder auf den Schrank gehoben hatte, niedergestreckt. Und verschwand.
Auch der zweite Angreifer wurde getötet und löste sich auf. Doch auch die Frau wurde von einem unsichtbaren Angreifer aufgespießt und verschwand.

Alle Gäste, die in der Scheune geschlafen hatten, waren inzwischen von Unsichtbaren getötet worden und selbst verschwunden. Dann wurde das Brautpaar gefesselt von weiteren Unsichtbaren hereingestoßen und Richtung Bodenklappe gestoßen, wo es in einen kleinen Vorratskellerraum ging.
Die Helden konnten noch hören, wie eine Frauenstimme sagte „Ihr wolltet ja für immer zusammen sein…“ – was von höhnischem Gelächter quittiert wurde.

Dann ertönte der dritte Hahnenschrei – und die Szenerie war eine ganz andere.

Scheune in der Realität, eingefallen, Dreck und Pflanzen wachsen

Scheune in der Realität
(Karte erstellt auf Roll20)

Die Scheune war eingefallen, nur noch Dreck am Boden, in der Ecke wuchs schon ein Bäumchen durch das kaputte Dach und wo die Bodenklappe war, wucherte Gesträuch und Gebüsch und überall lagen Trümmer herum.
Außerdem war auf einmal jeder wieder Nüchtern und auch nicht mehr satt.

Sie entfernten das Gestrüpp und konnten die Bodenklappe freilegen, die noch vorhanden war. Allerdings war sie erst nicht zu öffnen – aus magischen Gründen, wie der Hexenmeister feststellte. Doch mit Gewalt ließ sich auch das regeln – und als die Klappe geöffnet wurde, fanden sie in diesem Keller die Überreste von zwei Leichen – welche sie anhand der Kleiderreste als Althea und Bron identifizierten.

Nähere /weitere Informationen bekamen sie dann noch von einem vorbeikommenden Holzfäller, der sie ansprach.

Die da sind – jetzt aus Spielleitersicht:

– Die Hochzeitsfeier findet seit 10 Jahren jede Nacht statt – seit kurz nach der eigentlichen Hochzeitsfeier.

– Für den Überfall verantwortlich ist die ehemalige Bande, der Bron angehörte, wie oben erwähnt. Der Grund: Die Anführerin der Bande, Miri Falbdrache, ist die Ex von Bron und konnte sich mit dieser Hochzeit nicht abfinden.
(Genau wie der Ex von Althea – Dorn Grauffels, ein örtlicher Kauffmannsohn. Der war zwar nicht bei dem Überfall mit dabei, doch ist er ein Strippenzieher und benutzt auch sonst die Bande von Miri hin und wieder.)

– Das Zeichen der Bande ist ein schwarzes Geweih, welches außerdem das Zeichen für Beshaba ist, Göttin des Unglücks. Zufall? ;o)

– alle Gäste, die bei dem Überfall ums Leben kamen, sind bei der Geisterfeier richtig zu sehen und zu fühlen. Oder anders ausgedrückt: Jeden, den die Spieler gesehen haben, hat die Nacht nicht überlebt.

– alle, die die Nacht überlebt haben (also zB die Kinder, die sich auf dem Schrank versteckt haben und nicht zu sehen waren, oder Hadarai Galanodel, der die Feier schon nach einer Stunde verließ, weil er noch weiterreiste), sind bei der Geisterfeier nicht zu sehen, aber zu hören.

– dass der Hof nicht mehr genutzt wird, liegt auch daran, dass die Feier jede Nacht stattfindet – und ein arbeitender Mensch dann einfach keine Ruhe finden kann.
(Wie Naaro treffend meinte „Ruhestörung durch Geister“.)

– ab dem ersten Hahnenschrei sind alle Geister nicht mehr feststofflich für lebendige Gäste

– ab dem zweiten Hahnenschrei lösen sich alle bis dahin Getöteten auf

– beim dritten Hahnenschrei ist der Spuk immer vorbei

– alles Gegessene oder was getrunken wurde, hält nur für die Nacht vor. Am nächsten Morgen ist alles verflogen.

– die erste Geisterfeier fand nicht direkt nach dem Überfall wieder statt, sondern es zeigten sich erste Lichterscheinungen etwas mehr als eine Woche nach dem Geschehen und dann nach knapp eineinhalb Wochen die richtige Feierwiederholung. Da waren dann beide im Keller gestorben.

– alle Getöteten wurden gefunden und beerdigt, nur das Brautpaar wurde nicht gefunden – da die Bodenklappe durch Pflanzenwachstum (Spruch eines Druiden) überwuchert und außerdem noch zusätzlich durch ein Arkanes Schloss (Spruch eines Magiers) gesichert war. So geriet die Klappe in Vergessenheit.

– falls die Spieler durch irgendwelche Punkte misstrauisch geworden wären (wenn sie etwas gehört hätten, aber niemanden dazu gesehen zB), hätten sie eine Wahrnehmungsprobe machen können. Je früher am Abend, desto schwieriger. Hätten sie es tatsächlich geschafft, hätten sie einen kurzen Blick auf die Wirklichkeit gehabt, wären aber direkt danach wieder durch etwas abgelenkt worden. Und dann hätte der Schein der Feier die Wirklichkeit wieder überlagert.

– wie wird der Fluch jetzt gebrochen? Durch eine einfache Beisetzung des Paares – oder dadurch, die Drahtzieher zur Verantwortung zu ziehen?

Hof in der Realität, verfallen und wuchernden Pflanzen

Hof in der Realität
(Karte erstellt auf Roll20)

Ich denke, dass werden wir dann beim nächsten Mal schauen.
Denn tatsächlich war die ganze Sache schneller fertig als gedacht. So waren wir bereits um gut 21:40 Uhr fertig – wo wir sonst bis 23 Uhr spielen… Und ich hatte nichts weiter mehr vorbereitet.

Das ist nun auch etwas, an dem ich arbeiten muss: Die Sache für den Abend anzupassen. Und etwas mehr Beschreibungen zu liefern.
Zumindest habe ich mit mir greifbaren Material den Hof und die Scheune in Schein und Wirklichkeit als Karten gebaut. Die Bilder seht ihr ja oben. Und zumindest diese Karten erleichterten es, das Szenario zu beschreiben – indem die Spieler ja quasi einen einfachen Überblick hatten.

Ich denke also, dass wir beim nächsten Mal nochmal in meinem erstellten Spiel spielen werden, welches ich auf das neue Szenario vorbereiten darf; bevor wir wieder auf das Spiel der Kampagne wechseln.
Dies wird dann mein erstes fertiges D&D-Spiel werden. Denn abgesehen vom Cthulhu-Schnellstarterszenario und den einen Ausflug zu Beyond the Wall, habe ich bisher nur Selbstgebautes geleitet bei D&D. Mal sehen, wie das werden wird.

Und ich muss mir jetzt noch Gedanken machen, wieviel Erfahrungspunkte die Herrschaften bekommen sollen. Das ist auch immer so etwas. *sfz*

Nun gut – dies war nun mein gedanklicher Nachtrag meines ersten kleinen (neuen) Szenarios für D&D. Nichts weltbewegendes, sondern nur etwas begrenzt lokal-Interessantes. Aber für ein erstes Beschnuppern, denke ich, ganz ok.
(Und sollte sich jemand inspiriert fühlen, diese Plot-Idee selbst für einen Spieleabend zu nutzen, kann er/sie dies gerne tun. Mich würden dann die Rückmeldungen der Mitspieler interessieren.)

Zumindest habe ich nichts Negatives zum Spielleiten gehört. Nur ein technisches Problem kam auf und konnte jetzt wohl behoben werden.

Es kann also nun sein, dass ich hier mein nächstes Szenario auch etwas ausbreiten werde. Einfach weil es „Meins“ ist. Wenn wir wieder in die Kampagne gehen, wahrscheinlich dann nicht mehr so.

Wir werden sehen…

Regelwerke Seitenansicht D&D 5

Nostalgie

Holzkästchen, aus dem Würfelsäckchen rausschauen

Ich hatte ja vor einiger Zeit von der Beerdigung von Werner berichtet. Unserem GM für D&D (5) und Shadowrun. Und des ein oder anderen One Shots.

ca. 25 WürfelsäckchenJetzt gab es da natürlich viele Sachen, mit denen sein Bruder und dessen Familie nichts anfangen können.
Natürlich, ein PC kann immer gebraucht werden.
Aber was ist mit Büchern, Miniaturen, Spielen, Regelwerken, Würfel…?

Wixhausen hat nun den 3D-Drucker abgenommen. Unser eisiger Shadowrun-Zwerg hat sich um die Miniaturen gekümmert.
Drachenechse hatte Glück. Sie hat die DSA-Regelbücher und Regional-Bänder, die Werner hatte, obwohl er mit DSA (Das Schwarze Auge) nichts anfangen konnte, bereits letztes Jahr im Tausch gegen ihre Seele bekommen. Alle anderen müssen jetzt zu schnöden Mammon greifen, um sich um alte Sachen von Werner kümmern zu können. (Auch Wixhausen und der eisige Zwerg.)
Es gab einen ganzen Satz Fotos, die Wixhausen von der Familie bekommen + in unserem Discord-Server verlinkt hat.
Also, eigentlich war das ja auch Werners Discord-Server. Doch zum Glück hat er, kurz vor dem anstehenden Krankenhaus-Termin, Drachenechse und mich zu Admins gemacht, solange er weg ist… 😦

Regelwerke Seitenansicht D&D 5Nun, es gab also viele Fotos.
Mit Büchern, Figuren, Rollenspielsystemen…

Unter anderem gab/gibt es da eine Anzahl von mehreren Büchern zum System „Deadlands“. Spontan hätte mich das interessiert.
Doch dann hatte ich den Gedanken, dass ich Würfel möchte. Aber wie… und wie viele… und für wieviel?

Ich wollte kein Billigheimer-Schnorrer sein – andererseits wollte ich aber auch nicht mir größtenteils Unbekannten das Geld hinterherwerfen. Um es mal so zu sagen. Also habe ich mich lange für nichts entschieden. Bis ich doch wusste, was ich gerne haben möchte.Draufsicht Regelwerke D&D 5

Die Kommunikation hat dann zwar noch ein wenig gestockt, doch vorletzten Freitag war dann der Abholtermin.

So habe ich für unsere D&D-Gruppe die Regelwerke für D&D 5 gesichert – und direkt unserer aktuellen SL Drachenechse gebracht. Endlich Regeln + Werte zum Nachblättern. 😉
Für mich habe ich die Regelwerke von D&D 3.5 genommen, und Würfel.

Ich wusste nicht, welche Würfel und wie viele. Ich hatte geschrieben, ich würde gerne für einen bestimmten Betrag Würfel nehmen.
Davon gab es genug. Auch die unterschiedlichsten Arten.

Regelwerke D&D 3.5Ich habe mich dann aber für Werners Würfelkästchen mit den Würfelsäckchen für Anfänger entschieden. Sowohl könnte ich mit diesen Würfeln am meisten anfangen, außerdem finde ich dies als Erinnerung an Werner am besten. Zusammen mit den 3.5er-Büchern, die ich ja alle selbst habe. Zumindest die 3 wichtigsten. (Eines ist immer meine Laptop-Unterlage auf dem Schoß. Wichtiger Job. ;o))

Und die 5er… die sehe ich jetzt als Bestand unserer Gruppe an. Und wenn mal jemand anderes leiten wollte/sollte, kann er/sie dann dafür die Bücher von Drachenechse bekommen.

Ich hoffe, Dir ist das so recht, Werner.

 

geöffnetes Holzkästchen mit Würfelsäckchen

Watt is ejn Rollenspiel?

 

Ich hatte es ja schon mehrmals vom Rollenspiel. Jetzt kam bei mir eine Frage an, wie Rollenspiele überhaupt in einer Gruppe funktionieren.

Dann greife ich diese Frage doch direkt mal auf und spreche – bzw. schreibe – mal über die Grundsätze: Watt is ejn Rollenspiel?

Da stelle mer uns ma janz dumm… ;o)

Rollenspiel.

Beim kurzen Überdenken dieses Begriffes fallen mir 4 verschiedene Varianten dazu ein.
Diese wären:
Pen & Paper RPG; MMORPG oder Online-Rollenspiel; Larp… und das Spiel von manchen Paaren zuhause im und fürs Bett.

Ich werde mich hier zu allen Punkten mal äußern – bis auf den letzten. Wer diesen Punkt nicht kennt, sollte zu Hause wohl eher mit seinem/r Partner_in sprechen. Vielleicht fällt der/dem dann was dazu ein. Da halte ich mich raus – wünsche aber viel Vergnügen. ;o)

Nicht raus halte ich mich zum Rest.

Und ich fange an mit dem guten alten Pen & Paper.

P&P RPG steht für Pen & Paper Role Playing Game – also das Rollenspiel mit Stiften und Papier. Das dürfte so die erste Variante des Rollenspiels gewesen sein.

Mensch überlegte sich einen Charakter, würfelte die Werte für diesen Charakter aus und hielt diese auf einem Blatt Papier mit dem Stift fest. Das waren dann die Grundwerte für die körperlichen Attribute seines/ihres Chars. (Charakters)

Also so etwas wie Stärke, Geschicklichkeit, Mut, Intuition, Klugheit, Charisma. Je nach System kann es auch noch einige Punkte mehr oder weniger geben, je nachdem, auf was dieses System angelegt ist/war.
Hatte mensch das Charakterblatt fertig ausgefüllt, gab mensch diesem Charakter noch einen Namen und überlegte sich (vielleicht) noch einen Hintergrund für diesen Charakter. Er wurde noch ausgerüstet mit Kleidung, Waffen, Kram…was ein_e Abenteurer_in halt so braucht… und los konnte es gehen.

Ein_e Spielleiter_in (oder Gamemaster – also als Abkürzung entweder SL oder GM) hatte ein Abenteuer vorbereitet und versammelte ein paar Mitspieler mit ihren Chars, um diese durch das Abenteuer zu leiten.

Ein klassisches Beispiel wäre z.B., dass jemand entführt worden ist, und die Gruppe angeheuert wird, die entführte Person zu finden.

Die SL weiß, wer diese Person entführt hat, wohin sie entführt wurde und wie sie gefunden bzw. befreit werden kann.

Die Spieler spielen ihre Charaktere. Das heißt, sie sagen, was ihr jeweiliger Charakter so macht, wo er/sie nach der entführten Person sucht, zusammen mit den Charakteren der anderen Spieler. Und wenn diese Charaktere sich dann unterhalten und über den Fall rätseln, machen dies die Mitspieler in ihren Rollen.

Wenn es gut läuft.

Sie reden sich also mit ihren Charakternamen an, und spielen und stellen somit ihre Charaktere dar – und der/die Spielleiter_in ist alle anderen Personen, die sie treffen.
Sie/er ist die Person, welche die Charaktere anheuert. Er/sie ist die Entführer und die entführte Person. Und sie/er ist die Landschaft und alles was zu hören/sehen/riechen/finden ist.

Die/der SL beschreibt den Spielern also, was ihre Charaktere hören/sehen/riechen/finden können.

Dazu werden nun die festgehaltenen Zahlen vom Charakterblatt benötigt. Denn auf diese werden entsprechende Proben abgelegt – d.h., es wird gewürfelt. Und je nach Wert + Würfelergebnis fällt dann das Ergebnis im Spiel aus.

Als Beispiel nehmen wir jetzt an, die Gruppe kommt an eine Tür. An der Tür angekommen, sagen sie, was sie dort tun. Eine_r möchte vielleicht an der Tür lauschen, ob dahinter etwas zu hören ist. Je nachdem, wie gut die Probe auf Lauschen ausfiel, hört sie/er vielleicht etwas – oder auch nicht.

Möchte die Gruppe die Tür nun öffnen, stellen sie fest, dass sie verschlossen ist.

Wie öffnet mensch nun eine imaginäre unsichtbare verschlossene Tür, welche nur in der Fantasie existiert?

Mensch könnte sagen: Die Tür ist auf.
Doch das ist ja zu einfach. Also wird auch hier wieder gewürfelt. Und zwar darauf, wie es ein Charakter versuchen möchte, sie zu öffnen. Ein starker Charakter (z.B. ein Ritter oder Barbar) würde es wohl mit Kraft versuchen. Ein geschickter Charakter (z.B. ein Dieb) würde wohl eher auf Dietriche und seine Geschicklichkeit zurückgreifen.

Verpatzt der starke Character dann seine Probe, ist die Tür vielleicht verstärkt und er prellt sich seine Schulter. Oder er bekommt die Tür halt einfach nicht auf. Beim Dieb könnte sich das Schloss der Tür öffnen, wie mit Butter geschmiert – bis zum ‚der Dietrich verhakt sich und bricht ab‘.

Trifft die Gruppe Gegner, werden die Kämpfe auch ausgewürfelt. Das kann schnell gehen – oder zu einer Würfelorgie ausarten.
(Das Rollenspieler dann so viele unterschiedliche Würfel haben; mit 3, 4, 6, 8, 10, 12 und 20 Seiten; hat dann z.B. mit den unterschiedlichen Waffen zu tun, mit denen gekämpft werden könnte. Ein kleines Messer macht dann halt nur bis 3 Punkte Schaden – während ein großes Zweihänder-Schwert dann vielleicht bis 20 Punkte Schaden machen kann.)

So erzählt sich dann die Geschichte.

Ein_e Spielleiter*in könnte dasselbe Abenteuer mehrmals mit verschiedenen Mitspielern spielen – und es wird meist immer anders laufen. Andere Lösungswege werden gewählt – daraus ergeben sich andere Konsequenzen.

Ein P&P-Rollenspiel ist quasi – wenn ich es so sagen kann – eine Art Hörspiel mit einem selbst als Darsteller_in seiner/ihrer Figur. Und der/die GM (SL) ist der/die Regisseur_in, die/der durch dieses Hörspiel führt. Der Erzähler sozusagen.

Dies wäre also das Pen&Paper-Rollenspiel.

Dann mache ich doch direkt weiter mit dem Larp.
LARP steht für Live Action Role Playing – und während die Spieler im P&P nur gesagt bekommen, wo sie sich aufhalten, tun sie dieses im Larp in der Regel wirklich. Sie spielen auf einer Burg oder in einem Wald… und die Gegner sind hier dann keine reine Fantasygestalten, sondern andere Menschen, die diese Gegner spielen. Und Kämpfe werden nicht ausgewürfelt, sondern mit Larpwaffen wirklich ausgefochten.

LARP ist also mehr ein Theaterstück, das mensch mit anderen Leuten füreinander aufführt. Ich denke, so habe ich es eventuell schon einmal hier beschrieben, irgendwo?

Wenn nicht, dann jetzt. ;o)

Wäre jetzt noch die Variante des Online-Rollenspiels.
Ich hatte geschrieben MMORPG.
Dies ist die Abkürzung für Massively Multiplayer Online Role Playing Game.

Also gaaanz viele Spieler spielen in einem Onlinespiel miteinander.
Das ist z.B. so etwas wie WOW – World of Warcraft.; bei der mensch sich mit Hilfe des Programms einen Charakter erstellt und mit dem dann Quests erfüllt – oder, wenn mensch das lieber möchte – mit anderen rollenspielt.
Da werden Dialoge getippt oder vielleicht auch via Headset geführt.

Oder mensch verzichtet auf das MMO und spielt nur ein Computer-Rollenspiel, in welchem Dialoge vorgeschlagen werden.

Vor über 10 Jahren hatte ich auch mal ein wenig MMORPG gespielt. Da lag das Hauptaugenmerk aber auf der Bezeichnung RPG. Es war wichtiger, mit anderen zu spielen, als in der Engine (im Programm) irgendwelche Werte zu erreichen. (Besser Angeln zu können – oder Tiere zu zähmen oder sonstiges.)

Die Rollenspiele, von denen ich hier am meisten berichte, fallen unter die Variante P&P. (Meine LARP-Beiträge habe ich ja dann als solche auch extra gekennzeichnet.) Bedeutet: Der Charakterbogen existiert ausgefüllt – doch wir treffen uns meist nicht mehr live. Sondern wir nutzen einen virtuellen Spieltisch, wo die Spielleitung Karten vor uns ausbreiten kann, auf welchen wir mit Markern herumziehen können. Auch die Würfel werden virtuell im System gewürfelt. Das machen wir mit D&D + Shadowrun jetzt tatsächlich bald 2 Jahre. Schon vor COVID.

Ich denke, seit März 2020 haben diese Art des Rollenspiels viele kennenlernen „dürfen“. Denn wenn mensch sich nicht mehr live treffen darf… Außerdem erleichtert es tatsächlich das ’sich treffen“ – vor allem, wenn sich die Mitspieler auf einen weiten Einzugsbereich verteilen.

Gestern haben wir ein Probespiel geführt, damit wir eine neue Mitspielerin mal beschnuppern konnten – und sie uns. Sie kommt aus dem eher nördlichen Bereich Deutschlands, im Gegensatz zum Rest der Truppe. Vor dem virtuellen Spieltisch hätte das nie geklappt. Aber so…

Doch, wir hatten wieder unseren Spaß. Drachenechse hat die Chose geleitet, und jede_r Mitspieler_in hat mal etwas Neues ausprobiert.
Und ich muss tatsächlich sagen: Mein Gnom hat mir Spaß gemacht. Und ich hatte das Gefühl, wir waren schon lange nicht mehr so durchgängig am rollenspielen gewesen.
Aber vielleicht habe ich mir das auch nur eingebildet?

Dies war jetzt mal meine kleine Einführung zum „Was ist Rollenspiel“. Jetzt kann ich noch erwähnen, dass es für jeden Geschmack etwas gibt.
Fantasy, Horror, Sci-Fi, Superhelden, Satire…

Das System, auf welches ich jetzt warte, ist zu den „Flüssen von London“.
Da bin ich gespannt drauf…

Rollenspiel…leiten :-O

Rollenspiele habe ich in der Schule kennengelernt.
Habe ich doch schon mal wo geschrieben? Jetzt aber keine Lust, nachzusuchen. Also kurz nochmal hier:
So ’84 oder ’85, glaube ich.
Seitdem immer wieder mal gespielt.

Als Spieler, sprich Konsument.

Um 2007 rum habe ich dann das allererste Mal selbstgeleitet. Eine eher abschreckende Erfahrung. Die folgenden Spiele liefen dann aber immer besser und besser. So für mich, gefühlt. Das waren, glaube ich, insgesamt 4 oder 5 Spiele, damals. Dann habe ich erst wieder geleitet… wann war das… echt erst 2018?

Auf jeden Fall an einem Rollenspiel-Wochenende zu Ehren von Drachenechses Geburtstag. Da habe ich auch ein Abenteuer gemacht. Darüber habe ich geschrieben, nämlich hier. Genau wie über meine letzte Leitung auch. Eine spontane Übernahme der Shadowrun-Gruppe. Und jetzt steht die nächste Leitung an.

Cthulhu.

Dieses Mal an einem Donnerstag. Auf Wunsch einer Mitspielerin, doch vielleicht was zum Thema Horror jetzt zum Ende Oktober zu machen.
Ich bin von mir selbst überrascht.

Gut – ich mache es mir da einfach. Ich nehme einfach das Abenteuer des Schnellstarters. Dafür bietet sich das ja an.

Aber ich werde es ein wenig aktualisieren.

Dann spielen wir nicht 1920, sondern jetzt.
Und nicht in Amerika, sondern in Deutschland. Ich habe mir Hamburg statt Baltimore ausgesucht. Dann ist es zwar nah – weil Deutschland – aber doch weit genug von Frankfurt weg.
Ich bin tatsächlich überrascht, wie locker ich es noch nehme. Gut, es sind auch noch 4 Wochen, etwa. Dennoch…

Vor allem, dass ich anscheinend richtig Lust drauf habe.
Aufs Anleiten?!?

Ich habe das System einmal testgespielt, bei der ersten CONspiracy im… April?
Trotzdem.

Gut, durch das fertige Abenteuer muss ich mir um wichtige NSCs + Gegner keinen Kopf machen. Das ist alles fertig.

Ich habe auch noch etwas Zeit, Roll 20 bis dahin in den Griff zu bekommen. Das Spiel an sich habe ich schon angelegt. Aber dann halt die wichtigen Karten nach Roll 20 zu bekommen und spielbare Tokkens zu schaffen… Das wird wohl noch ein paar Tutorials brauchen.

Es hatten 7 Leute Interesse bekundet. Ich will aber nur mit 6 maximal spielen. So hat einer zurückgezogen. Allerdings kann vom Rest jetzt eine Person nicht zu dem Termin. Was tatsächlich erstaunlich ist. (Im Sinne von „Nur eine?) Mal sehen, ob der Zurückgetretene noch Lust hat.

Ich habe auch schon 4 Char“gerüste“. Eigentlich 5 – aber No 5 kann halt nicht. Demnach ist das gar nicht so schlecht. Denke ich.

Ich bin gespannt, wie es werden wird.

Vielleicht wird der Abend dann ja auch so laufen, dass ich sage „Nie wieder leiten“…

Momentan denke ich das eher nicht.

Mit D&D machen wir nächste Woche ein Testspiel mit einer neuen möglichen Mitspielerin. Da unser Haupt-GM leider wieder verhindert ist, wird das Abenteuer nun von Drachenechse geleitet – auch wenn sie aus der D&D-Gruppe eigentlich raus ist.
Und Shadowrun übernimmt der Balkonbauer.
Dann ich noch mit Cthulhu.

Gaaaanz viele verschiedene GMs diesen Monat.
Das wird spannend werden.

Und irgendwie mit das spannendste:
Ich bin einer dieser GMs.

Uuuuh.

Ich denke, hier kann ich ruhigen Gewissens enden mit:

To be continued…

Oder auf Deutsch:

Fortsetzung folgt.  ;o)

Freitagabend – Rollenspielabend

Wie schon öfters erwähnt, ist Freitagabend unser Rollenspiel-Abend.

Nicht jeder – aber so alle 2-3 Wochen. Je nachdem, wie viele Freitage der Monat hergibt. Anfang des Monats läuft D&D, und zum Ende des Monats gibt’s Shadowrun (SR).

Der Spielmeister für beide Sachen ist die böse Banane. Allerdings hatte er Anfang des letzten Monats noch davon gesprochen, dass ihm langsam der „Stoff“ ausgeht und er entsprechend in der nächsten Zeit gerne das Leiten abgeben würde.
Nicht gleich, aber demnächst.

Wie der dumme Zufall es will, fiel er dann eine Woche vor dem letzten SR-Termin aus. Mit einem guten Grund. Doch bat er darum, den Termin letzten Monat nicht ausfallen zu lassen. Das bedeutete, eine_r aus unserer Gruppe musste sich was einfallen lassen.

Tatsächlich hatte ich auch einen kleinen Gedanken… und habe also letzten Monat seit Ewigkeiten mal wieder geleitet.

Dies müsste dann mein sechstes Mal gewesen sein, das ich gemeistert habe.

Natürlich war ich in den Regeln jetzt nicht so fit, weil ich mir in der einen Woche bzw. den 5 Tagen bis zum Spiel eher den Kopf zerbrochen habe über „Wie funktioniert Roll20?“ und über die Werte und Ausstattungen meiner NSCs. Doch bei den Regeln habe ich einfach während des Spiels einen erfahrenen SR-Spieler unserer Runde gefragt. Und wir haben dann alles so-in-etwa gemacht.
Es war ok.

Die Spieler haben es überlebt, meine NSCs haben überlebt (teilweise knapp ^^) und ich als GM tatsächlich auch.

Aber es zeigte mir mal wieder auf, wie wenig mensch oftmals seine Mitspieler einschätzen kann. Und wie kompliziert es ist, NSCs zu entwerfen, die auch Werte haben. Also wirkliche Charaktere, nicht nur einfaches Büchsenfutter.

Kurz zur Grundidee:
Zum Glück hatten wir in der vorletzten Sitzung einen Run abgeschlossen + in der letzten nur noch mal Nachwirkungen desselbigen gespürt.
Also waren wir völlig frei. Doch jetzt etwas für einen kompletten Run aus den Ärmeln zu schütteln, mitsamt Auftrag erhalten und planen etc… Das wäre in einer einmaligen Sache nicht geschafft worden. Ich kenne mich + meine Mitspieler. ;o)
Deswegen dachte ich mir: Lass den Run zu ihnen kommen.

Der Großteil der Gruppe lebt in Eschborn, in einem Haus über einem ehemaligen Supermarkt. In diesem hat sich ein Ork-Motorradclub eingerichtet, der unser (fast) aller Vermieter ist und mit + für den wir schon gearbeitet haben. Man läuft sich halt ständig auch so übern Weg oder geht teilweise zusammen einen Trinken.

Dieser Motorradclub, nennen wir ihn mal „Vipers“, hat einer rivalisierenden Gang aufgrund eines Tipps + damit ergangenen Auftrags eine Waffenlieferung abgejagt.
Diese sollte dann 2 Tage später an den eigenen Auftraggeber geliefert werden. Komplett.

„Leider“ möchten die Verantwortlichen der Lieferung diese wiederhaben – bzw. wenigstens einen bestimmten Teil davon. Also werden die Vipers weggelockt, und unsere Gruppe soll auf die Lieferung aufpassen. Das nichts wegkommt. ;o)

Soweit mein Grundgedanke.

Also habe ich mir überlegt, aus was diese Lieferung besteht – für den Fall, das meine neugierigen Mitspieler einen Blick riskieren wollen würden. (Mit der Banane hatte ich schon geklärt, ob die Orks nachschauen würden. Die Antwort war: Nein.) Und speziell unserem gierigen Geist hätte ich das zugetraut.

Stattdessen war dann die Reaktion auf „Passt mal auf, bis wir wiederkommen.“: „Na gut.“
*Fläääz*
Gut, es wurde mal nach den Kisten geguckt… dann zog sich unser Decker lieber wieder in seine Räumlichkeiten zurück, um sich endlich in Ruhe in das System der Orks zu hacken, um ansonsten einfach weiter seine Serien zu schauen. Den sich ankündigenden Besuch hat er nur ganz am Rande mitbekommen.
„Gegenüber steht ein Auto.“ … „Jetzt stehen da 3 Autos.“…

Wie gesagt, ich habe einen großen Teil der Planungszeit damit verbracht, mich mit Roll20 zu beschäftigen, um den Club bespielbar zu machen.

Dies hat nur bedingt geklappt.

Ich konnte meine Waffenkisten deponieren, und für meine NSCs Marker machen… aber dann, beim Spiel, konnten die Spieler ihre Marker nicht auf dem Plan verschieben und nicht auf das Würfeltool zugreifen. Das war alles ein wenig… unpraktisch.

Ich habe mir Gedanken gemacht dazu, von wem die Waffenlieferung war + wofür; was die NSCs wenigstens hätten holen sollen – und natürlich über die NSCs. Über ihre Werte + Ausrüstung, ihre Straßennamen… Schade, dass es nicht eine Art Tabelle gibt, bei der mensch mal schnell NSCs zusammenstückeln kann für bestimmte Erfahrungsstufen. Denn schließlich sollen/dürfen sie ja als Gegner auch nicht unbesiegbar sein.

Gut – die Gegner waren wohl auch nicht die besten, sonst wären sie sicher anders vorgegangen. Es hätte viele Möglichkeiten gegeben. Aber sie sind halt auch dann nur so gut wie ihr Spieler. ;o)

Nun, wir waren beschäftigt für diesen Abend.

Und beim letzten D&D-Abend haben wir stattdessen noch mal „Tails of Equestria“ gespielt – bzw. „My Little Pony“. Da hat ein Mitspieler das zweite Mal überhaupt geleitet. Dieses Mal in einer Welt, in der er sich auskennt ohne Ende, und mit willfährigen Mitspielern. Und das hat auch gut geklappt + wir hatten Spaß. :oD

Morgen ist es also mal wieder soweit. Shadowrun.

Da wird nun ein anderer Mitspieler das Zepter übernehmen. Erst mal als Versuch für alle. Und wenn der läuft, dann wohl auch weiterhin.

Und ich kann mir weiter überlegen, was ich vielleicht gerne mal Oneshoten würde.

Aber bis ich das weiß…

Das dauert noch.

Bis dahin probieren wir dann auch erstmal DSA mit Drachenechse aus.

Bei Angroschs Bart!

 

Wie würden Sie entscheiden?

Endlich mal wieder Zeit gehabt, bei Shadowrun mitzumachen.

Es hat wieder Spaß gemacht – und war passend zur Jahreszeit sehr weihnachtlich. Ja, auch eine Bikergang aus Orks kann Weihnachten, ho ho ho. ;o)

Dies führte zu einer Szene, die ich hier nun anreißen möchte:

Ausgangspunkt:
Der Fund von geschmuggelten digitalen Drogen. (Nicht BTL, sondern sogar 2XS.)
Von diesen gefundenen Drogen möchte sich die Gruppe trennen. Effektiv und so, dass klar ist, dass die Gruppe diese Drogen nicht mehr hat. Damit die eigentlichen Schmuggler gar nicht erst auf den Gedanken kommen, sie wieder zurück zu fordern.
Die Lösung für das Problem:
Es wird beschlossen, diese Drogen bei der Polizei abzugeben. Die wird den Fund einer solchen Menge (1000 2XS-Datenträger) schon verbreiten.

Tja.

Nur – wie gibt man die Sachen bei der Polizei ab?

Wie würden Sie entscheiden?

Variante A
Der Sack mit dem Zeug wird einfach vor dem Polizeirevier auf die Straße gestellt. Die werden es schon finden…

Variante B
Mensch betritt das Revier, faselt etwas von einem Klienten, der sich entschieden hat, diese 1000 2XS-Datenträger abzugeben, statt sie zu behalten… und nach Erwähnung dieser digitalen Drogensorte und der Menge entschließt sich der Überbringer, doch langsam zu gehen, als der Wachhabende nach einem Signalknopf greift.

Variante C
Mensch kommt mit dem Sack, in dem sich die Datenträger befinden, ins Polizeirevier, sagt „Fröhliche Weihnachten!“; legt den Sack auf den Tresen, sagt „Ich hab da was für Euch.“; macht den Sack auf, dreht ihn zum Wachhabenden, und während der hineinschaut, um zu sehen, was das sein soll, dreht Mensch sich um und geht wieder. Bis die Erleuchtung kommt, ist Mensch wieder über alle Berge.

Nun?

1, 2 oder 3? Bzw. A, B oder C?
Wie würden Sie das erledigen?

Ich möchte nur erwähnen, dass unsere Entscheidung für einiges an Lauferei und für einen jetzt-etwas-nach-links-ziehenden Wagen gesorgt hat. Die vielen Lüftungslöcher, wo mal Scheiben waren, hatte er aber schon davor. ;o)

Was sind wir doch für gute Wesen.
Die Polizei gab den Straßenwert mit 1.000.000 Nuyen an – und ein Phantombild vom Überbringer gab’s obendrauf. Weswegen der sich bei der Geschenkverteilaktion entschloss, zur Weihnachtsmütze auch einen falschen Bart zu tragen.

Ho ho ho!

:oD

 

Der Perspektivensucher – und meine Rolle dafür

Ich hatte ja bereits vor über einem Jahr mal einen Beitrag verfasst über

Gedanken zu „Wie tarne ich einen Fotografen beim LARP“

Ich habe diesen Gedanken weiterverfolgt und möchte jetzt berichten, wie es gelaufen ist – und wie ich meinen Perspektivensucher nun gebaut habe.

Als erstes: Hatte ich ursprünglich an eine „richtige“ Kamera gedacht, hat sich mein Gedankengang nach meinem Urlaub letztes Jahr ein wenig geändert.
Weil die Fotos letztes Jahr im Urlaub von/mit ihm echt gut geworden sind, habe ich nun letztendlich die Fotos mit meinem Communicator gemacht. Dieser befand sich auf einem Selfie-Stick und in einer Art Kasten, so dass er selber nicht zu sehen war.

Ich habe tatsächlich – dann doch endlich Mal – Anfang April angefangen, meinen Gedanken umzusetzen. Nämlich, mir aus einem festen Karton eine Art Gehäuse zu formen, in das mein Communicator passen sollte. Nach einem ersten Fehlversuch (weil zu schmal) habe ich mich dann für eine Breite von 15 cm entschieden, mit einer Höhe und Tiefe von 14 cm. Hinten war offen und vorne hatte ich ein Loch geschnitten, welches groß genug für meine Communicator-Linsen war. Gehalten habe ich diesen Fotoersatz mit einem Selfie-Stick, den ich durch den Boden des Kastens gebohrt habe.

Beim ersten Präsentieren dieser Konstruktion war diese noch recht wackelig. Stabilisiert habe ich sie dann später bei einem weiteren Basteltermin. Da habe ich den Kasten außen verstärkt und mit Papier verkleidet. Später habe ich noch im Innenbereich des Kartons die Teile fixiert und verstärkt, die dafür sorgten, dass mein Communicator nicht herumwackelt. Zum Schluss bekam dieser Kasten noch eine bunte Bemalung, um das verklebte Zeitungspapier zu tarnen.

Muss jetzt mal sehen, was ich an Fotos von der ganzen Konstruktion habe.

Funktioniert hat die ganze Sache jetzt so:

Ich habe meinen Perspektivensucher in meiner Rolle ständig in der linken Hand getragen, so dass ich die offene Seite nach Möglichkeit ver- oder abgedeckt habe.

Darinnen steckte mein Communicator auf dem Selfie-Stick; die ganze Zeit im Foto-Modus und den Ruhezustand abgeschaltet. Denn um ihn aus dem Ruhezustand wieder zu „wecken“, hätte ich ja in den Kasten greifen müssen. So war er fast sofort einsatzbereit. Gekoppelt war er via Bluetooth mit dem Stick. So konnte ich relativ unauffällig durch Drücken auf den Selfie-Stick-Auslöser neue „Perspektiven suchen“. ;o)

Natürlich sind am Freitagabend nicht alle Perspektiven gelungen. Da der Blitz ausgeschaltet war, sind einige etwas unscharf und verwackelt. Doch für den Samstagmorgen hat es dann ganz gut geklappt.
Noch was zum Technischen:
Dadurch, das der Communicator durchgängig an war, hat er auch entsprechend Energie geschluckt. Ich glaube, ich bin so mit 65% Energie am Freitagabend ins Spiel gegangen. Als ich ihn dann kurz vor 0 Uhr ausgemacht habe, war er bei 2%!
Nochmal Glück gehabt. ;o)

Jetzt was zu meiner dazugehörigen Rolle:

Mein Charakter war ein Maler mit dem Künstlernamen Bernhardee vom Pfeifengrund. Ich habe im Vorfeld einige meiner Fotos von Island letztes Jahr mit der App „Paper Artist“ zu Gemäldevarianten „verarbeitet“, und von diesen Varianten dann ein paar auf Leinwand drucken lassen. Da ich zu Weihnachten eh Fotosachen verschenkt habe (Kalender) und mir was habe drucken lassen, war die Idee mit den Leinwänden naheliegend. Zumal es da noch Rabatte drauf gab. ;o)

Der erste Versuch war mir vom Ergebnis allerdings zu dunkel, weswegen ich nochmal drei andere Motive drucken ließ. Die waren soweit auch in Ordnung, dass ich „als Künstler“ mit dem Ergebnis zufrieden sein konnte – weswegen ich sie auch beim Larp dabeihatte. Letztendlich waren sie in der Taverne zu besichtigen. Eine Woche vorher habe ich auch noch mein Zeichen darauf gemalt. So konnte ich mit Fug und Recht sagen: Diese Werke sind von mir. Sie waren auch der Aufhänger für meine Anwesenheit, denn meine Legende war, dass der Herzog meine Arbeit gesehen hatte, gut fand und mich deshalb als Maler für die Feierlichkeiten engagiert und eingeladen hat. Auf meinen Perspektivensucher angesprochen, was tatsächlich mehrmals geschah: „Was ist das für ein wunderlicher Apparat in Eurer Hand?“, konnte ich dann erklären, dass dies mein Perspektivensucher sei. Denn bei dem ganzen Ummichher hätte ich einfach zu viel Auswahl an Motiven und ich könnte mich dann nicht entscheiden. Dafür habe ich diesen Perspektivensucher gebaut. Ich schaue dann hindurch, blende die Umwelt soweit aus – und kann sehen, ob dies eine gute Perspektive für ein Gemälde ist.

Auf die Farben auf dem Kasten angesprochen und gefragt, war meine Begründung, dass durch die bunten Farben auf dem Perspektivensucher ich innen die Farben besser wahrnehmen kann. Künstler halt. :oD

Alle waren mit meinen Erklärungen und Ausführungen völlig einverstanden und ich konnte abends in der Taverne dann auch schon einige Perspektiven suchen. Aber ich bin halt anspruchsvoll – die eine Richtige war da nirgends dabei.

Ich muss sagen, dieser Charakter war irgendwie eine völlig neue Erfahrung für mich.

Bei meinen 2-3 Larperfahrungen bisher, habe ich immer feststellen dürfen, dass ich die Zähne kaum auseinander bekam.

Mein erster Char hat mir vom Hintergrund schreiben eine Menge Spaß gemacht. So sehr, dass ich über ihn vielleicht auch nochmal irgendwann was schreiben werde. Aber: Ich konnte ihn nicht spielen.

Wie gesagt, bisher war ich nie so der gesprächige Char. Doch mit dem Maler… Noch nie habe ich bei einem Larp so viel geredet wie mit ihm. Und es fiel mir auch noch nie so leicht. Ich war irgendwie selbst überrascht. Sicherlich auch geholfen hat, dass es wirklich was von mir zum Ansehen gab. Da wurde dann auch schon mal über diese Gemälde gesprochen und diskutiert.
So wurde meine Schwachstelle auch bemerkt und erkannt. Nämlich, dass ich bisher nur Landschaften gemalt hatte und mit Menschen keine Malerfahrungen habe. Doch war ich sicher, dass da der Unterschied nicht so groß sein kann und wird. :oD

Samstags morgens habe ich dann tatsächlich eine Zeitlang eine Staffelei mit Leinwand mit mir herumgetragen. Später habe ich diese dann vorerst in der Taverne gelassen.

Mein erstes Fazit von der Idee bis zur Verwirklichung und Ausführung:
Es hat erstaunlich gut funktioniert. Doch es gibt noch Platz für Verbesserungen und Änderungen.

1) Das Energieproblem.

Ist nicht wirklich eines, denn im Kasten wäre theoretisch noch Platz für eine Powerbank. Die könnte man locker noch auf dem Boden des Kästchens befestigen. Wahrscheinlich wäre das Schwierigste, den Stecker noch in den Communicator gesteckt zu bekommen. Ansonsten baut mensch halt einen entsprechend vergrößerten Perspektivensucher.

2) Eine richtige Kamera.

Will man hier jetzt eine richtige Kamera verwenden, funktioniert hier wohl nur eine Festbrennweite. Nimmt man eine digitale Spiegelreflex halt entsprechend 50 mm, zum Beispiel. Auch hier sollte man das Geschehen hinten auf dem Bildschirm sehen können VOR dem Bild machen.
Ich denke aber, dass der Perspektivensucher dann mit der Zeit recht schwer werden dürfte. Schließlich ist (und hat) eine große Kamera ein ganz anderes Gewicht als ein Mobiltelefon.

Und mensch muss sich Gedanken machen, wie man die Kamera auslösen kann.
Wenn Bluetooth geht, wäre vielleicht ein Fernauslöser möglich. Oder ein Drahtauslöser, denn man mit/am Griff befestigt. Dieser Griff wäre in diesem Fall wohl ein kleines Stativ.

Es soll wohl auch Drahtauslöser geben, die man um den normalen Auslöser der Kamera mit einem Band befestigt. Drückt mensch dann den Auslöserknopf an diesem Fern- oder Drahtauslöser, wird der Auslöser der Kamera mechanisch gedrückt. Dies könnte ich mir für eine kleine Kompaktkamera vorstellen. Der bzw. die Vorteile dieser Bauweise wären:
– nicht so schwer wie eine Spiegelreflex-Kamera
– benötigt nicht so viel Energie wie ein Mobiltelefon
– vielleicht auch Qualität der Bilder , die besser sein könnten/dürften als manches Mobiltelefon.

Auch hier wäre der Griff zum Halten ein Ministativ.

Ja… das wäre es jetzt zu meinem Perspektivensucher + meiner Rolle. Das Schöne eigentlich war: Alle wussten, was ich da mache und was das ist.
„Aha – Du hast es getarnt.“ (Ja – hatte ich. Weil nämlich keine Handys und Fotoapparate zum Fotografieren sichtbar erwünscht waren.)
Doch weil alle wussten, was das ist und was ich da mache und es zu meiner Rolle gepasst hat, haben viele mir gerne beim Perspektiven suchen geholfen. :oD

Ragnar Mayer, genannt Rotor (Shadowrun-Hintergrund)

Meine Hausaufgabe für Shadowrun hatte ich ja bereits abgeliefert. Jetzt fehlte nur noch mein Charakter, den ich in Zukunft spielen möchte. Den haben Banane und ich jetzt zusammen gebaut. Banane hat dafür auf Lebensmodule zurückgegriffen, die dann – je nach Modul – Werte für Eigenschaften, Kenntnisse und Fertigkeiten generieren. Nur mal das Beispiel, welches mir die Banane genannt hat: Sollte ich als Herkunft „Waisenkind“ auswählen, bekomme ich 3 Kenntnisspunkte für „Jugendamt“. Ich weiß ja dann, wie der Hase im Jugendamt läuft. Zumindest besser, als jemand, der eine andere Herkunft und Eltern hat.

So wählt mensch sich nach und nach durch diese Module hindurch, und hat am Ende einen Charakter mit Spielwerten. Wenn mensch weiß, in welche Richtung sein Charakter gehen soll, kann dieser dann in die entsprechende Richtung des Charakters aufgebaut werden.

Ich denke, wenn ich einen auf Schläger und später Straßensamurai machen wollte, würden mir verschiedene Gangs dabei helfen. ;o)
Aber das war eh nicht meine Wunschausrichtung. Mich zieht es dieses Mal mehr in die technische Richtung. Nämlich auf den Karrierepfad eines Riggers.
Was das ist?

Vielleicht wird das klar, wenn ich jetzt aus den getroffenen Entscheidungen meiner Herkunft und des Lebens bisher einen Hintergrundbericht baue.

Ich stelle nun also vor:

 

Ragnar Mayer, genannt „Rotor“:

 

Ragnar Mayer ist ein Kind der Konzerne. Genauer gesagt: des Yamato-Schmitz-Konzerns, welcher in Groß-Frankfurt eine größere Niederlassung betreibt und dort Elektronik-Bauteile fertigen lässt.

Beide Elternteile – Elea und Thilo Mayer – arbeiten in der Fertigung dieser Elektronikteile als kleine Lichtchen im großen Yamato-Schmitz-Konzerns. Schließlich musste ja auch irgendjemand die Bauteile zusammenlöten. So sind seine Eltern zwar Konzernmitarbeiter, aber an der niedrigsten Stelle, welche man nur haben kann.

Immerhin – als Konzernmitarbeiter erhielten seine Eltern die Möglichkeit, die konzerneigene Kinderkrippe und Kindergarten zur Betreuung von Ragnar zu nutzen. (Für den Konzern war es einfach günstiger, ein paar zusätzliche Betreuer/innen zu bezahlen. So konnten alle Eltern nämlich schneller wieder an ihre betreffenden Stellen zurückkehren, um dort wieder voll zu arbeiten.)

Ragnar kam also in den Genuss des Konzernkindergartens. Dort wurde Dmitri Grassow ein guter Freund von ihm.

Ragnars Eltern sind beide gebürtige ADL-Einwohner. Auch wenn sie ein Faible für die nordischen Länder haben. Diesem Faible verdankte Ragnar auch seinen Vornamen.

Dmitris Eltern dagegen stammten aus der Russichen Republik, von der es sie nach Groß-Frankfurt verschlagen hatte. Allerdings einige Hierarchie-Stufen höher als Ragnars Eltern. Doch das war den Jungs egal.

So kam Ragnar in jungen Jahren zu seinen ersten russischen Sprachkenntnissen.

Auch die Grundschule besuchten Ragnar und Dmitri noch zusammen, bevor sich danach der hierarchische Unterschied bemerkbar machte. Denn während Ragnar auf eine öffentliche Schule ging, musste Dmitri auf eine Privatschule für Kinder höhergestellter Konzernmitarbeiter wechseln. So verloren sie sich aus den Augen, und die russischen Kenntnisse wurden nicht mehr benötigt und blieben nur noch in rudimentären Grundsätzen in Ragnars Hirn haften.

Interessierten sich Dmitri und Ragnar in ihren Grundschuljahren für die ADL (Allianz Deutscher Länder) und ihrer Geschichte, richtete sich Ragnars Interesse, seitdem er alleine zur Schule gehen musste, auf Luftfahrzeuge und ihre Technik. Ein Lehrer hatte mal eine handtellergroße Drohne in den Unterricht mitgebracht, um ein paar Sachen zu demonstrieren. Ab diesem Zeitpunkt wollte er alles über Drohnen und das Fliegen derselben wissen und lernen. Als Ausgleich für stundenlanges in-den-Schülerwerkstätten-stehen, entdeckte er das Klettern für sich, welches in der weiterführenden Schule als Wahlpflichtfach angeboten wurde. Jedoch am liebsten hielt er sich in den Schülerwerkstätten auf, und versuchte dort, seine erste Drohne selbst zu Bauen und zum Fliegen zu bringen. Dies brachte ihm auch seinen Spitznamen „Rotor“ ein, weil er immer und ständig an Rotoren herumfeilte und -baute und praktisch nie ohne einen solchen zu finden war.

Diese Begeisterung brachte ihn dazu, an die Berufsfachschule von Yamato-Schmitz zu gehen, um dort Fahrzeug-, Luftfahrt- und Seefahrtmechanik zu lernen. Es gab zwar auch einen Kurs Industriemechanik, aber die fand Ragnar eher langweilig.

Er beschäftigte sich hauptsächlich mit Aeronautik, damit er irgendwann in der Zukunft seine komplett eigene Drohne würde bauen können. Das Handwerkszeug dazu bekam er in seiner Maschinenbauklasse beigebracht. Des Weiteren belegte er noch das Wahlfach „Japanisch“, weil er vermutete, dass ihn dies in einer japanischen Firma vielleicht etwas weiterhelfen würde.

Als er seinen Abschluss machte, wurde er anschließend von Yamato-Schmitz als Security-Rigger eingestellt. Allerdings durfte er dort bei seiner Arbeit nur auf einer Standard-Riggerkonsole mit externem VR-Headset arbeiten, statt ein ordentliches Cyberware-Upgrade zu erhalten und endlich das Fliegen mit allen Sinnen zu erleben. Und dies trotz mehrmaliger Anfragen Ragnars nach einem Upgrade.

Darum entschloss er sich, den Konzern zu verlassen. Er würde es schon selbst zu einem richtigen Rigger-Cyberware-Upgrade bringen. Solange würde er seine ¥ halt auf dem freien Markt verdienen.

Seine Eltern waren über diesen Entschluss nicht sehr begeistert.

Doch Ragnar brach nicht alle Brücken zum Konzern ab. Denn bei der Arbeit als kleiner Konzern-Sec-Rigger hatte er mit einer jungen Elfin zusammengearbeitet, die tatsächlich seine Leidenschaft für Drohnen aller Art – hauptsächlich aber für die der fliegenden Sorte – teilte. Mit Anuk Juna hatte er manche Stunden zusammen an den Konsolen gesessen und fast noch mehr über Drohnen gefachsimpelt.

Diese Connection war sein Fenster zu den aktuellsten Drohnentechnologien, auf die Konzerne momentan zugreifen konnten. Anuk hielt ihn da bei ihren gelegentlichen Treffen immer bestens informiert. Da konnte er mit seiner eigenen Lockheed Optic-X2 zwar nicht ganz mithalten, aber zumindest wissenstechnisch war er auf dem neuesten Stand.

Jetzt würde Ragnar also sehen, was Groß-Frankfurt für ihn bereithalten würde.

Am liebsten natürlich durch die Sensoren seiner Drohnen. Denn wenn er sein Upgrade endlich geschafft hatte, würde er es bei einer Drohne alleine nicht bewenden lassen.

Hausaufgabe Shadowrun

Wir wollen demnächst eine Onlinerunde Shadowrun starten.
Dafür hat der Spielleiter, die Banane, jedem Mitspieler eine Hausaufgabe gegeben…

Ursprünglich spielt das Shadowrun ja in Amerika, bei Seattle. Worüber es geht, werde ich jetzt nicht groß erklären, dass kann mensch im großen weltweiten Netz sicherlich schnell in Erfahrung bringen. Nur kurz: Es spielt in der Zukunft (inzwischen 2075), die Magie ist wieder da und sehr viel weiter entwickelte Technik.
Da wir alle aus der Ecke von Frankfurt kommen, dem Rhein-Main-Megaplex der Zukunft, wollen wir da natürlich auch spielen – weil wir uns dann zumindest ein wenig auskennen.

So – meine Hausaufgabe war:

Hausaufgabe: In der Nähe Deiner Wohnung gibt es einen Stuffer Shack, also einen Low Quality Fastfood Laden. Denk Dir den besitzer aus und 2 Bedienungen. Denk dran, das Viertel ist sehr weit heruntergekommen. Keine Spielwerte, nur Beschreibungen und Namen, gern auch den laden selbst.

Unser Heimatstartort im Rhein-Main-Megaplex wird Eschborn sein.

Meine Hausaufgaben habe ich jetzt gestern (endlich) gemacht und heute mit der Banane abgeklärt. Der hat dann noch ein paar Veränderungen/Anpassungen vorgenommen – doch ich werde jetzt einfach mal meinen Mist hier so zeigen, wie er mir eingefallen ist, bzw wie ich ihn der Banane geschrieben habe. Zumal ja eh keiner meiner Mitspieler hier mitliest. 😉

Falls es Interessierte gibt, die mal in Frankfurt Shadowrun spielen wollen. ^^

 

(Low Quality Fastfood Laden, Besitzer + 2 Bedienungen, 2075)

An der Niederurseler Allee beim ehemaligen Industriegebiet gibt es ein Tankstellengebäude, das mal zu einem Großmarkt gehört hat. Als der Großmarkt 2060 geschlossen wurde, betraf dies auch die Tankstelle. Bis 2062 John Mac Fadden daran dachte, daraus einen Fast Food Laden zu machen.

„The Golden Äppel“

John kam 2055 – kurz vor Inkrafttreten des Brexits – nach Deutschland und in die Gegend des Rhein-Main-Megaplexes, im Alter von 25 Jahren. Zusammen mit Frau und Kind.

2062 eröffnete er dann „The Golden Äppel“. Ein Laden, der einerseits – natürlich – einfache Burger und Fritten verkauft, andererseits aber auch versucht, etwas Lokalpatriotismus zu verbreiten. John stellte nämlich fest, dass in der Gegend um Frankfurt ein Getränk namens „Apfelwein“ sehr beliebt war. Außerdem war ein Gericht – oder Gerichte – sehr beliebt, in denen „Grie Soß“ aus (angeblich) lokalen Anbau als Spezialität der Gegend mit verarbeitet wurden.

Deswegen kam er auf den Namen „The Golden Äppel“ – eine (wie er findet) gelungene Mischung aus Englisch und Deutsch UND eine Anspielung auf das beliebte lokale Getränk „Äppler“.

Leider wurden seit 2025 nach und nach sämtliche Streuobstwiesen und Anbaugebiete für die“Grie Soß“ plattgemacht und zubetoniert. Originalen Apfelwein und Grüne Soße gibt es also schon lange nicht mehr. Trotzdem lassen sich Getränke mit der Bezeichnung „Apfelwein“ (die in Wirklichkeit nur leicht gefärbten Alkohol mit beigefügtem Apfelaroma (künstlich) enthielten) recht gut verkaufen.

Das Gleiche gilt für Gerichte mit der Beilage „Grie Soß“. (Auch die besteht inzwischen nur noch aus Farbstoffen und künstlichen, billigen Aromastoffen.)

So lassen sich alle Getränke und Gerichte zu einem günstigen Preis gut verkaufen. Sogar so gut, dass John Mac Fadden inzwischen noch weitere Läden des „The Golden Äppel“ aufgemacht hat. Wenigstens einen in Preungesheim in der Nähe der Konzernvollzugsanstalt, und einen im ehemaligen Stadtgebiet von Offenbach.

(Wenn gewünscht auch noch mehr an selbstgewählten Standorten. ;o))

 

Das erste Logo, das John als Schild für seinen Laden gewählt hatte, war ein Apfel. Dies wurde ihm jedoch vom Konzern Apple Inc. untersagt. Deswegen zieren jetzt ein Apfelweinglas, ein „Geripptes“, seine Läden.

Immerhin gegen den Namen „Äppel“ schien Apple Inc. nichts gehabt zu haben. Oder dieser Klagepunkt ging unter. Wer weiß.

 

Zum Laden in Eschborn gehören jetzt:

Der Besitzer und Eigentümer John Mac Fadden, 45 Jahre alt, gebürtiger Schotte und Brexitflüchtling. Selfmade-Man, doch ganz umgänglich und loyal.

Eine Bedienung/Helferin ist seine Tochter, Liz (von Elisabeth) Mac Fadden. Sie ist 22 und kann sich an die Zeit auf der Insel nicht mehr erinnern.

In der Küche hilft noch die Mutter von Liz und Frau von John, Kate Mac Fadden, 43 Jahre alt. So ist zumindest der erste Laden noch fest in Familienhand.

Außerdem gibt es noch Alf Toiber, 26, für die Spätschichten und Martha Schilling, 52, die seit der Eröffnung des Ladens immer wieder mal aushilft.