Namen sind (nicht) nur Schall und Rauch

Draufsicht Regelwerke DnD 5

Ja, wer kennt das nicht. Ich baue einen Charakter für ein Rollenspiel – und dann muss ich mir wieder einen Namen einfallen lassen. Hach…
Gut – ich denke, Nicht-Rollenspieler haben dieses Problem eventuell nicht. ;o)
Doch auch für irgendeine Geschichte werden Namen benötigt.
Okay, nun schreibt jetzt auch nicht unbedingt jede/r Geschichten.
Dann bleiben wir also mal beim Rollenspiel. ;o)

Eine teilnehmende Person in unserer D&D-Runde denkt daran, sich einen neuen Charakter zu bauen. Nach bald 7 Jahren besteht Lust auf etwas Neues.

Nun liegt es mir fern, meinen Mitspielenden da groß viel vorzuschreiben. Wenn sie was Neues machen möchten, stehe ich da nicht im Weg. Das Einzige, auf was ich sie beschränken will ist, dass sie sich an das Spielerhandbuch halten und nicht irgendwelche exotischen Ideen verwirklichen wollen. Aus dem einfachen Grund, weil wir unsere Charaktere bei Roll20 über den Charakterbauer entwickeln, und der „nur“ die Feinheiten für Hintergründe, Fertigkeiten, Zaubersprüche etc. vom Spielerhandbuch und Buch des Meisters nutzen kann. Weil nur diese Grundsachen dort gekauft sind, und daher Eigenkreationen nicht wirklich vereinfacht genutzt werden können. Das musste ich einem Mitspieler klar machen, der gerne als Kämpfer einen Landsknecht gespielt hätte… doch diese Variation gibt es im Hauptregelwerk nicht, also musste ich ihn da enttäuschen.

Zwanzigseitiger Würfel, mit einem Drachenkopf als 20.Ansonsten mache ich meinen Mitspielenden eigentlich keine Vorschriften. Wir sind alle alt genug und wollen schließlich Spaß haben. Auch wenn es eventuell mal jemanden geben könnte, der/die seinen/ihren Charakter nach Überlegungen „baut“, was am effektivsten ist. *Augenroll*

Allerdings bin ich nun auf eine Sache gestoßen, wo ich dann doch versuchen werde, dem zukünftigen Charakter etwas anderes vorzugeben.
Nämlich bei der Namensgebung.

Die Person, die einen neuen Charakter spielen will, hat mir dessen Werte etc. „rübergebeamt“. Ich habe nun noch nicht alle Werte etc. ‚geprüft‘, da ich davon ausgehe, dass die Erstellung über den Charakterentwickler schon aufpasst, dass nichts zu viel vergeben werden kann. Was mir dabei allerdings in die Augen gesprungen ist, war der geplante Name für den Charakter.

Mudd’a Fgg

Ähm…warum muss ich da an ein englisches Schimpfwort oder Kraftausdruck denken? Und bin ich da der Einzige?

Ich habe der Person schon mitgeteilt, dass ich diesen Namen eigentlich nicht mag oder unpassend finde. Einfach aus dem Grund, dass wir bei D&D eh schon Schwierigkeiten haben, ‚ordentlich‘ Rollenspiel zu betreiben. Also miteinander zu reden, ohne uns dabei immer wieder aus der Welt rauszuhauen. Das ist bei Shadowrun irgendwie einfacher, doch liegt das vielleicht daran, dass SR nun mal in einer Welt in der Zukunft spielt, und nicht in irgendeiner mittelalterlichen Fantasywelt. Von daher ist uns da die Sprache eh näher als bei D&D.
Doch dies muss ich nicht noch erschweren, in dem ich mir einen besonders „lustigen“ Namen für meinen Charakter einfallen lasse. Wie zum Beispiel einen Elf namens Zwölf. Ha ha.
Oder halt einen Motherf***.

Ich werde nachher mal ein wenig mit der mitspielenden Person funken – und ich hoffe, dass sie sich für einen anderen Namen entscheidet.
Ich habe schon zu ihr gesagt, dass ich nicht gedacht habe, dass ich da so pedantisch sein kann.

Doch das bin ich wohl manchmal. *schulterzuck*
Müsst ihr mit klarkommen.
Oder wenigstens meine Mitspielenden.

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Ungefiltert

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Ich habe wieder was. Yay. :o)

Wir hatten gestern unseren monatlichen D&D-Termin. Und überraschenderweise waren tatsächlich alle Mitspieler anwesend. Anfang der Woche sah das noch anders aus. Doch eine Absage war falsch – und von der zweiten hatte sich der Termin zerschlagen. So waren also mal alle versammelt. Wie praktisch.
Tatsächlich sogar sehr. Denn für den einen Charakter war noch was vorgesehen, was ich nicht hätte machen können, wenn sein anderer Termin stattgefunden hätte.

Wir sind immer noch unterwegs in der Kampagne vom Hort der Drachenkönigin. Inzwischen sind wir kurz vor Neverwinter. Die Ware, denen meine Leute folgen sollen, ist in einer Herberge angekommen. Wie es von dort weitergehen soll, davon haben sie keine Ahnung. Doch tatsächlich waren wir dann ziemlich flott durch. Denn die verschiedenen Möglichkeiten meiner Gruppe erleichtern inzwischen einiges.

Als erstes durfte/musste sich unser Zwerg seiner speziellen Freundin der Drachenkultler stellen. Die hatte ihn schon auf dem Weg von Baldurs Gate nach Waterdeep gefressen. Also gab es ein kleines Kämpfchen 1 gegen 1. Und der Zwerg hätte es fast geschafft. Sie standen beide bei 4 Lebenspunkten, und dann muss er patzen. Bereits das zweite Mal. *sfz*
Also hat sie gewonnen. Und dann musste sie versuchen, ihm den Gnadenstoß zu geben. Das ging dem Rest der Truppe aber zu weit. Also hat sie sich mit diesem Versuch die Finger verbrannt, im wahrsten Sinne des Wortes. Und kann weiterhin einen Groll gegen ihn schieben.

Das war aber mehr ein Zwischenspiel. Denn das Wichtigste war ja: Wo geht der Stoff von hier aus hin?

Bei der Besprechung sind sie noch davon ausgegangen, dass die Kisten mit den geraubten Schätzen normal weitergehen würden. Als sich unsere Druidin dann mal die Tresorkammer ansehen wollte, so als kleines Spinnchen, fand sie darinnen Echsenmenschen vor, die die Schatzkisten verschwinden ließen.
Also brach die Gruppe jetzt selbst in die Tresorkammer ein und überraschten da die Echsenmenschen, als diese die letzte Kiste des Tages/der Nacht abholen wollten.

Jetzt ist es bei unseren Runden mit dem Rollenspielen immer etwas schwierig. Bei D&D mehr als bei Shadowrun, habe ich das Gefühl. Und ich denke, es liegt an der Sprache am virtuellen Tisch. Denn bei SR fällt es nicht so auf, wenn moderne Sprache verwendet wird. Bei D&D reißt das immer wieder etwas aus der Stimmung raus. Und in all den Jahren konnten wir das noch nicht austreiben. Vielleicht ist es etwas besser geworden.
Nun, als jetzt gestern die Echsenmenschen durch die Falltür kamen, sind alle erstmal erstarrt. Gruppe und Echsenmenschen.
Darauf gab es schnell für alle einen kleinen Check über die Infos, die ihnen über Echsenmenschen bekannt waren. Die waren im allgemeinen ganz gut – nur unser Neuzugang wusste nichts über sie.
So war aber allen bekannt, dass sie drakonisch sprechen. Bis auf unseren Neuen halt. ;o) Und da wir einen Drachengeborenen haben, war klar, wer der Sprachführer wird. Und er ergriff das Wort…

„Guten Abend. Falltürkontrolle!“

Und so ging es in einem Schwung weiter. Und ich habe da jetzt mal ‚Gesagt-ist-gesagt‘ angewendet. Auch, weil es alles gut zusammengepasst hat und nicht wirklich modern klang. Und wir wissen ja alle, auch Asterix hatte schon Bürokratieschwierigkeiten. Und warum sollte es nicht irgendwo wirklich einen Falltürinspektor geben können? ;o)

verschiedene RollenspielwürfelEr wollte das dann zwar eigentlich nicht gesagt haben, doch ich habe ihn direkt noch eine Überzeugungsprobe machen lassen… auf die er tatsächlich eine 20 gewürfelt hat. :oO
Entsprechend waren die Echsenmenschen ob dieser zur Schau gestellten Autorität eingeschüchtert und haben die Falltür kontrollieren lassen.
Und ich fand diese Aktion so absurd und Klasse. Unglaublich. :oD

In unserem D&D-Teil unseres Discord-Servers hat er nun geschrieben, dass er sich beim nächsten Mal zwei Mal überlegen muss, ob er ungefiltert Unsinn erzählen will.

Doch ist das nicht eigentlich der Sinn vom Rollenspiel? Ungefilterten Unsinn zu erzählen? Das macht doch eigentlich den größten Teil des Spaßes aus. Unsinn zu machen und zu sehen, wie alle damit zurechtkommen. Solange der Unsinn in einer neutralen Sprache ist + nicht unbedingt in heutiger.
Perfekt.
Das hat richtig Spaß gemacht.

Vorher hatten wir auch schon ein bisschen Spaß beim Kochen. Sozusagen. ;o)

Ich muss jetzt in unserem Forum auch unbedingt nochmal schreiben, dass ich ungefilterten Unsinn durchaus gut finde – solange die Sprache zeitlos ist.

Wie läuft es so bei euren Runden? Welche Sprachen nutzt ihr? Zeitlos, fantastisch, modern?
Wie haltet ihr die Stimmung?
Das würde mich mal interessieren. :oD

Draufsicht Regelwerke D&D 5

Scheibenwelt-Rollenspiel-Kickstarter

Briefmarken der Royal Mail Stamps von der Discworld PRESENTATIONS-PACK Auf den 8 Briefmarken sind zu sehen: RINCEWIND, MOIST (Feucht) VON LIPWIG, der BIBLIOTHEKAR, OMA WETTERWACHS samt MAGRAT und NANNY OGG, SAM VIMES, TOD und MORT, TIFFANY ACHING (Weh) und GREAT A'TUIN

Wie hier in den letzten Jahren ja bereits mehrfach erwähnt, bin ich ein Fan der Scheinwelt. Und der ein oder die andere mag noch gemerkt haben, dass ich Pen&Paper-Rollenspielen nicht abgeneigt bin. ;o)

Vor 30 Jahren gab es mal ein Universal-Rollenspielsystem namens GURPS. Das deckte die grundsätzlichen Regeln des Rollenspielens ab, und dazu gab es dann die verschiedensten Module für die gewünschten Spielarten: Sci-Fi, Horror, etc.
Irgendwo muss ich zuhause noch das Buch für das Modul der Scheibenwelt rumfliegen haben. Hmm…

Nun wird gerade ein neuer Scheibenwelt-RPG-Ballon gestartet. Die Kickstarter-Kampagne dazu geht noch 4 Tage.
Ursprünglicher Zielbetrag waren 100.000 £, oder umgerechnet etwa 118.814 €.
Stand der Kampagne beim Abtippen des Beitrags ist momentan 2.063.495 €.
:oO

Natürlich musste ich bei dieser Kampagne mitmachen. Das ging gar nicht anders. Und nach ein paar Tagen Laufzeit habe ich meinen ursprünglichen Finanzierungs-Beitrag nochmal geändert. Ich wollte ja schon etwas mehr geben., dann mache ich halt noch etwas mehr. *schulterzuck*

Wer nun vielleicht auch Lust hat, mal in Ankh-Morpork auf Abenteuerrunde zu gehen:

WERBEBLOCK 1

http://kck.st/3BTZE9D

Dies ist der Link zur Kickstarterkampagne von

Terry Pratchett’s Discworld RPG: Adventures in Ankh-Morpork
A tabletop roleplaying game set on Terry Pratchett’s Discworld

WERBEBLOCK 1 ENDE

 

 

Zur Zeit läuft tatsächlich auch eine Kampagne, um die Schlümpfe spielen zu können. Und so interessant ich diesen Gedanken für ein kleines Abenteuer zwischendurch auch finde… das ist nicht genug, um mich daran zu beteiligen. 49 $ um das Regelbuch als Buch und nicht nur als PDF zu bekommen… nee.
Aber gut, wer gerne mitschlumpfen will.
Hier war das Ziel 10.000 $, momentan steht es bei etwa 121.288 $ und hat noch 19 Tage Schlumpf.

WERBEBLOCK 2

http://kck.st/4eQUrhL

Dies ist der Link zur Kickstarterkampagne von

The Smurfs: Roleplaying Game
A tabletop roleplaying game based in the Smurfs Universe.

WERBEBLOCK 2 ENDE

 

So. Genug Werbung gemacht. Vielleicht möchte ja noch jemand bei eines der Projekte einsteigen? Die Macher haben sicher nichts dagegen.

An die Würfel…
SCHLUMPF!! :o)

Schlumpf mit Halloween-Kürbiskopf

Planlos in Tokyo

Shadowrun-Regelwerke

Wir haben nun mal wieder in den Schatten gespielt. Sozusagen.

Das letzte Mal war im August, da im September unser Chef Urlaub gemacht hat. Dafür haben wir da dann einen Oneshot gespielt.

Und nun war also endlich mal wieder Shadowrun dran.
Wir haben da weitergemacht, wo wir vor 2 Monaten aufgehört haben. Die Zeit seitdem habe ich genutzt, um endlich mal zu steigern. Es hatten sich inzwischen so viele Karmapunkte angesammelt… Allerdings war es mir irgendwie zu… blöd?, einfach irgendwelche Fertigkeiten oder so zu steigern. Ohne wirklichen Hintergrund. Was ich stattdessen gemacht habe – nach Rücksprache mit unserem GM – war, mir Vorteile zu besorgen. So habe ich mir nun Beidhändigkeit geleistet, weil ich dann in der einen Hand meinen Taser für Fernkampf und in der anderen meinen Elektroschlagstock halten kann. :o)
Dann gibt es noch die Vorteile „Rennpilot“ und „Technisches Improvisationstalent“, die ich mir genommen habe. Da sie eigentlich das unterstützen, was + wie ich spielen will. Von daher war das endlich eine gute Möglichkeit für mich, Karmapunkte abzubauen.
Aber gut, das war nach dem jetzt vorletzten Mal.
Dieses Mal sollten wir also ein verdächtiges Gebäude näher betrachten. Ein Gebäude, welches mit Wächtergeistern geschützt war und was weiß ich noch für Kram.
Ich habe eine meiner kleinen Krabblerdrohnen ein wenig auf Spionagetour geschickt. Nicht, dass das viel gebracht hätte. Außer ein ungewöhnliches Drohnenmodel aufzuschrecken, das mich als Spieler verdächtig an die Jägermaschinen vom Film Matrix erinnert hat. Immerhin hat meine Drohne einen Spalt gefunden, in den sie sich quetschen und ganz klein machen konnte. Wo ich sie auch fürs erste gelassen habe.

Dann haben wir einen kleinen Abstecher zu einem anderen Punkt auf unserer To-do-Liste gemacht. Nämlich eine bestimmte Person zu finden.
In der uns mitgeteilten Bar war er allerdings nicht zu sehen. Ich habe dann einfach mal die Dame hinter der Bar nach ihm gefragt. Angeblich sagte ihr der Name zwar nichts, doch die Reaktion ließ anderes vermuten. So habe ich ihr meine Nummer auf eine Serviette oder so geschrieben, damit sie sich melden kann, wenn die Person doch noch auftaucht.

Da hat sich der Gesuchte dann tatsächlich gemeldet und letzten Endes lief es auf ein 1 zu 1 Gespräch zwischen ihm + mir hinaus.
Etwas, was ich ja eigentlich gar nicht mag. Weswegen ich ja auch kein Unterhändler oder so sein wollte, sondern Rigger. Ich spiele lieber einen Bastler wie B.A., statt einen auf Faceman oder Hannibal zu machen. *Augenroll*
Für das Gespräch habe ich fleißig OT genutzt, um mir Ratschläge von meinen Mitspielern einzuholen, was ich sagen könnte.
Gut, ich war nur bedingt überzeugend. *schulterzuck*

Und wieder zurück zum Gebäude. Dem (für uns) zu gut gesicherten.

Wo wir letztendlich auch nicht wirklich weitergekommen sind. Alles deutet darauf hin, dass wir da rein müssen… nur das Wie?
Unser Meister meinte, er hätte einiges an Brotkrumen gestreut. Aber irgendwie hat die keiner von uns bemerkt. Wir brauchen wohl eher ganze Brote. Mit Eisenfüllung. *Augenverdreh*
Das war bei uns noch nie anders. Viel Kopfzerbrechen, wie wir etwas machen sollen, ohne das gleich der ganze Firmenkonzern auf uns gehetzt wird. *sfz*

Jetzt haben wir einen Monat Zeit für Ideen.
Eine kam mir gerade. Hm…

Eine andere Sache ist die, dass ich meinen Mitstreitern gerne mal die Möglichkeit geben würde, selber Drohnen zu steuern. Ich muss mir vielleicht mal ein billiges Kindermodel erstellen, damit die, die möchten, erste Flugschritte machen können. Und ich könnte erste Unterrichtspunkte aufbauen. ;o)
Muss ich Zuhause mal schauen.

Und wie wir in das Haus kommen?
Keine Ahnung bisher. Deswegen sind wir ja nicht umsonst

Planlos in Tokyo.

;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Angekommen

Draufsicht Regelwerke D&D 5

Hurra!

Letzten Freitag, am 12., war wieder der monatliche Spieltermin für unsere D&D-Runde. Und was soll ich sagen… wir sind endlich in Waterdeep angekommen. Woohoo!

Wenn ich jetzt so hier in meinem Blog in den Tiefen meiner Beiträge forsche und feststelle, das wir im Oktober 2022 mit der Karawane losgereist sind…
(Kannst Du hier nochmal selbst nachlesen.)
Ha, was habe ich damals gedacht, wie lange wir brauchen? Ein halbes Jahr? Ach je. Da habe ich mich aber ziemlich verrechnet. Doch jetzt muss ich doch mal überschlagen, wie viele Sitzungen wir dafür gebraucht haben.
*mal gerade nachschlag*

verschiedene Rollenspielwürfel22 Termine. Zumindest theoretisch. Praktisch waren es dann doch nur 19. Da wir nämlich zum Startzeitpunkt der Karawane noch eine Absprache hatten, dass wir es ausfallen lassen, wenn 2 Charaktere fehlen. Das haben wir im Februar 2023 geändert, damit wir endlich mal mit der Reise weiterkommen, aber irgendwie immer jemand gefehlt hat.
Von den 19 gespielten Terminen waren an gerade mal 5 alle Spieler dabei. An 7 weiteren hat jeweils immer 1 Charakter gefehlt, und an weiteren 7 sogar 2. Wenn die auch noch alle ausgefallen wären…

Ich meine, tatsächlich ist seit langem erst im Juni der D&D-Abend durch zu viele Ausfälle abgeblasen worden. Sonst hätten wir es vielleicht schon letzten Monat geschafft?
Nein, ich glaube nicht. Dann hätte ich sie noch einen Abend in Dolchfurt aufgehalten. Damit alle (oder möglichst viele) dabei sind, wenn wir in Waterdeep ankommen.

Nun haben wir es also geschafft. 1100 Kilometer.
Ich habe versucht, die vorgeschlagenen und -gegebenen Punkte einigermaßen umzusetzen. In manchen Sachen haben mich die Spieler überrascht. Sie sind tatsächlich einigen Kämpfen aus dem Weg gegangen.
Nun, jetzt ist die Karawane also vorbei. Alle haben ihren Lohn erhalten. Der einzige, der leer ausging, war unser dazugestoßener Halbling. Den hat sich ein Spieler neu gebaut, da er keine Lust mehr auf seinen Zwerg hatte. Dafür hat dieser dann in der Karawane die Zwergenliebe seines Lebens gefunden. Wie schön für ihn. Schlecht für den Halbling. Nicht nur, dass er keinen Lohn bekommen hat, weil er sich nicht als Wächter verdient hatte. Nein, er hängt nun auch mit den Erfahrungspunkten hinterher, da sein Spieler öfters nicht konnte und durch das späte Neucharakterschaffen eh nicht an die Punkte der anderen herankam. So sind inzwischen alle – bis auf den Halbling – Stufe 6. Als letzter hat es unser Schurke geschafft. Für den Halbling dauert das noch.

Unsere ursprüngliche Mönchs/Druidin ist inzwischen ganz auf Druidin umgeschwenkt. Dafür hat unser Paladin jetzt eine Stufe Zauberer dazugenommen. Damit er auch mal ein paar Spontanzauber wirken kann. (Immerhin hat er beim ersten Ausprobieren nichts abgefackelt. ^^)

Nun, schauen wir mal, wie es weitergehen wird. Endlich können wir ja zumindest diesen Punkt hinter uns lassen.

Deswegen geht es gleich wieder auf die Straße. Aber das habe ich ihnen noch nicht gesagt. Das kriegen sie dann schon beim nächsten Mal selbst mit. ;o)

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Na dann Prost

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Wieder ein DnD-Abend vorbei. Und ich habe wieder etwas zu berichten. Wie praktisch.

Unsere kleine Bardendame + unser bierbrauende Halbling hatten sich vorab abgemeldet. War also das reduzierte Team zu verarzten.
Die Woche auf der Arbeit hatte ich nicht so die Muse, mich damit zu beschäftigen. Und als ich wenigstens am Tag des Geschehens doch nochmal etwas überlegen wollte, hatte ich keine Inspiration. Also habe ich gewartet, bis ich zuhause war und habe gehofft, dass mir noch ’ne Kleinigkeit einfallen wird.

Ich habe dann als erstes nach einer Karte geschaut, die mich inspiriert. Mein erster Gedanke war, dass die Herberge für diese große Rast vielleicht in einem kleinem Dorf liegt, mit dem ich was improvisieren kann. Doch da bin ich nicht fündig geworden. Lag vielleicht daran, dass Patreon einiges umgestellt hat, und daher das Sortieren von Battlemaps „meines“ Künstlers nicht mehr so funktioniert.

Ich habe mir dann die Karte eines verfallenen kleinen Dorfes genommen. Denn unser drachengeborene Paladin sucht andere Drachengeborene, um etwas über seine Rasse zu lernen und zu erfahren, als Waisenkind… So habe ich also das verfallene Dorf als ehemaliges Dorf von Drachengeborenen gedacht, die verschwunden sind.

In der Herberge wurde er entsprechend von einem alten Stallburschen angesprochen, dass dieser ja schon lange keine Drachengeborenen mehr gesehen habe, und das in einem Dorf in der Nähe mal welche gelebt haben.

Da es sich bei dieser Rast um eine große mit der Dauer von einem Tag handelte, war für einen kleinen Abstecher dorthin definitiv Zeit. Und unser Paladin hat den hingeworfenen Brotkrumen interessiert aufgenommen. ;o)

Ich hatte ansonsten nur noch 3 kleine Fundsachen vorbereitet, da dieses Dorf bereits 10 Jahre verlassen ist. Daher ist dort natürlich nichts mehr zu finden. Bis auf diese Kleinigkeiten.

Dies war mein Grundgedanke für diesen Abend.
Was aber dann tatsächlich noch mehr Zeit gebraucht und für unsere Unterhaltung gesorgt hat, war eine spontane Geschichte.

Dieser Wirt war höfflich, freundlich und zuvorkommend. SO zuvorkommend, dass es unseren Schurken schon misstrauisch gemacht hat. :oD
Als dann noch unser Zwerg und die Halbelfin dazukamen, wurde es erst richtig lustig. Denn natürlich ist das Grundgetränk auf Reisen und überhaupt Bier. Nur nicht für unsere Halbelfe. Die trinkt keinen Alkohol und hat deshalb Limonade bestellt. Bekommen hat sie auch etwas aus Früchten. ;o)
Gut, Limonade war es jetzt nicht unbedingt, doch es hat zumindest fruchtig gerochen – mit einer leicht scharfen Unternote.

Der Zwerg hat noch versucht, sie zu warnen. Doch sie fand diese ‚Limonade‘ lecker. Also hat sie noch eine andere probiert… und dann direkt ein Probierrad mit allen Fruchtvarianten, die noch vorrätig waren. Das waren dann insgesamt Varianten aus: Birnen, Pfirsichen, Kirsche, Apfel, Zwetschge, Feige, Mistelchen, Himbeere, Brombeere, Heidelbeere und Erdbeere. Unser Schurke hat die Variante mit der Kartoffelbasis versucht.
Die ganzen Varianten  haben wir alle zusammen erarbeitet. Genau wie den Namen des Wirtes. :o)
Und dann sah die Sache so aus, dass die Männer der Frau beim Saufen zugesehen haben. Quasi. :oD

verschiedene RollenspielwürfelIch habe sie zwar jedes Mal würfeln lassen, doch das Ergebnis haben wir dann mehr dafür genommen, ob es schmeckt oder nicht. Der Hit war Apfel bei ihr.
Die Jungs haben sie insofern unterstützt, das einer ihr freundlicherweise das sich-bewegende Glas festgehalten hat. Und zum Schluss haben sie sie dann noch auf ihr Zimmer gebracht, sogar mit Eimer. Für alle Fälle.

Am nächsten Morgen ging es ihr nun nicht ganz so gut, doch viel besser als erwartet. Ihr Boss hat dann gefragt, warum sie so blass aussieht. Und nachdem sie den Grund auch noch erschnuppern konnte, hat sie (der Boss) ihr (unserer Halbelfin) dann erklärt, dass diese Limonaden wohl doch Alkohol enthalten haben. Anschließend hat sie (der Boss) noch den Jungs eine Standpauke am Frühstückstisch gehalten.

Unser Spieler des Paladins musste dabei anfangen zu lachen. Und auch wenn ich erst noch nachgefragt habe, ob er jetzt als Spieler oder als Charakter gelacht hat, konnte ich diese Vorlage nicht ungenutzt lassen, um als NSC darauf zu reagieren.

Gut, sie sind dann noch zum Dorf gegangen + haben dort Spuren  + die erdachten Sachen gefunden, doch DIE Sache des Abends war die „Limonaden-Probe“. :oD

Jetzt kann ich mir Gedanken machen, ob ich irgendwann später nochmal auf dieses Dorf anspielen will + wenn ja wie. Doch dafür habe ich noch lange Zeit. Und bis zum nächsten Mal habe ich nun auch wieder Zeit für Überlegungen + Gedanken über das Was + Wie als Nächstes.

In zwei Wochen geht’s mit Shadowrun weiter. Ich hoffe, dass das Kerosin oder Benzin so lange reicht in meinem gekaperten Hubschrauber. :oD

Flieger, grüß mir die Sonne… ;o)

Flügelspitze gegen den noch hellen Horizont nach Sonnenuntergang

Elektrifizierend…

Shadowrun-Regelwerke

Heute wieder mal ein kurzer Beitrag zu unserem letzten Shadowrun-Abend.
Kurz aus mehreren Gründen:
Wir haben dieses Mal nicht so lange gemacht wie sonst, weil Roll20 unserer Meisterin die Unterlagen versteckt oder gelöscht hat… und weil dieses Notizbuch auch seinem Ende entgegen geht. Ab jetzt sind es noch gut 8 Seiten A5. Für Shadowrun reicht es auf jeden Fall. Und dann… mal sehen.

Also Shadowrun.

Ich hoffe, unter den Lesenden hier gibt es welche, die es selbst schon gespielt haben oder noch spielen. Wie bei jedem Rollenspiel legt mensch sich ja vorher so im Groben fest, was für ein Typ der Charakter sein soll, der gespielt wird. Ein Schläger, Kämpfer, Zauberer… oder eher Unterstützer.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Da Rotor, mein Charakter, im Spiel ein Rigger ist, sehe ich ihn persönlich bei Kämpfen nicht in der ersten Reihe stehen. Rigger sind die Fahrer + Flieger der Gruppe. In meinem Fall also eigentlich mehr für die Fernaufklärung zuständig mit Flug- oder Krabbeldrohnen. Leider hat das mit dem „aus Kämpfen raushalten“ noch nie geklappt. Dabei ist mein SC (Spielcharakter) gar nicht darauf ausgelegt.

Jetzt hat Rotor inzwischen zwar auch eine ’normale‘ SR-Bewaffnung – irgendwelche Pistolen – doch eigentlich ist meine Lieblingswaffe mein Taser. Denn wenn es sich bei dem Gegner nicht gerade um eine Pflanze handelt, besteht theoretisch bei einem Taser besser die Möglichkeit, einem Gegner schneller geistigen Schaden zuzufügen, als mit einer Pistole überhaupt erstmal durch einen möglichen Rüstungsschutz durchzukommen. Geistiger Schaden bringt Nachteile auf weitere Proben… und ein paar Treffer, und der Gegner ist auch zumindest ausgeschaltet.

Wenn ich gut würfle schneller als bei lauten Feuergefechten. Deswegen habe ich mir für Nahkampfsituationen nun auch einen Betäubungsschlagstock zugelegt. Und als nächstes werde ich mir jetzt noch Schockhandschuhe besorgen. Damit ich auch in einem Spa schnell etwas Zusätzliches griffbereit habe, für denn Fall, dass wieder Sumos Amok laufen… ;o)

Ich will keine Gegner umbringen – ich will Kämpfe schnell beenden. Am besten, ohne dass mir viel wehgetan wird. ^^

So also auch am Freitag.

Ich war mit einem Kamerad unterwegs, einen Hubschrauber zu kapern. Da ich wusste, dass dies nicht ohne Widerstand klappen würde, hatte ich sowohl Schlagstock, als auch Taser bereit + gezückt. Und als wir zum ersten Hindernis kamen, habe ich auf die Ansprache dieses Hindernisses direkt den Taser sprechen lassen.
Was sollen die unnützen Diskussionen. *schulterzuck*

Gut,  der erste Schuss hatte noch nichts ausgerichtet. Als nächstes brachte ihn mein Kamerad zu Boden… dann war ich wieder dran und habe nochmal gezappt.

Ich habe den Gegner auch getroffen. Jedoch kam mein Mitstreiter nicht schnell genug von ihm weg und stand auch noch mit den Füßen im Wasser des Baches… ähem.

UPS.

Zwei KO zum Preis von einem.
Yay?

Ich fürchte, das nächste Mal werde ich was zu hören bekommen.

So habe ich ihn zumindest aus dem Wasser gezogen und an Land abgelegt und bin weiter zum Hubschrauber. Der Pilot wollte mich mit einer Pistole einschüchtern, doch das half ihm in diesem Fall nicht.

verschiedene RollenspielwürfelDer erste Schuss mit dem Taser auf ihn ging noch vorbei, der letzte saß. Die Schüsse von ihm auf mich gingen auch vorbei. So habe ich ihm zum Schluss noch meinen Elektroschlagstock schmecken lassen.
Ich bin über mich selbst überrascht. :o)

Also habe ich den ausgeschalteten Piloten rausgeschmissen und mich dann mit dem Hubschrauber erstmal vom Acker gemacht.

Den restlichen Spaß dieser Geschichte darf nun die Truppe nächstes Mal ausbaden. Zumindest mein Kamerad ist schon wieder wach. Ähem.

Wie handhaben das andere Shadowrun-Spieler?

Unser Ork nennt seine beiden Pistolen seine „zwei Ladys“. Wenn er dann wenigstens mal gut damit umgehen würde. *fies grins*

Nun, zumindest die letzten beiden Male habe ich mich nicht ganz schlecht angestellt,
Und ihr so? ;o)

 

(Noch 5-6 Blätter…)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Randale in der Herberge

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Am Freitag stand mal wieder unser D&D-Termin an. Wir haben dieses Mal dort weitergemacht, wo wir das letzte Mal aufgehört haben. Die Überschrift gibt euch da eine kleine Idee. ;o)

Die Gruppe ist immer noch auf dem Weg nach Waterdeep mit dem Handelszug – oder Karawane – oder wie immer wir es sonst bezeichnen wollen. Eine ganze Reihe Leute wollen halt von A nach B und reist zusammen. Und unsere Gruppe mittendrinnen.
Immerhin haben wir „schon“ die Hälfte des Weges geschafft. Hat ja auch lange genug gedauert.

Fürs letzte Mal habe ich mir aus dem Abenteuer die Zufallsbegegnung „Kein Platz in der Herberge“ rausgepickt. Vier getarnte Veteranen machen sich in einer Herberge breit und lassen niemanden sonst ein Zimmer bekommen – oder gar ein Platz im Stall für die Tiere.
Eine Begegnung, die eigentlich nur in einem Krawall enden kann. Schließlich tun die Typen alles dafür, damit sie ihren Spaß bekommen.

Jetzt waren tatsächlich meine Leute nicht die gewesen, die den Streit anzettelten. Doch zum Glück gibt es da ja die Multiplikatoren „NSC“. Darunter gibt es eine streitlustige, aber ehrliche Schildzwergin, der das Getue zu viel wird und die keine Ungerechtigkeiten leiden kann.
So kommt es zur großen Keilerei. Mit Waffeneinsatz.

Wenn ich nach der Formel für Zufallsbegegnungen und deren Grad an Gefährlichkeit gehe, handelt es sich bei 4 Veteranen mit Herausforderungsgrad (HG) 3, wenn sich alle 6 Gruppenmitglieder an der Rauferei beteiligen, um eine harte Bedrohung. Hält sich nur einer raus, werden sie schon zu einer tödlichen Bedrohung.

Jetzt ist beim letzten Mal unser größte Prügelknabe aus dem Netz geflogen, bevor wir überhaupt in der Herberge ankamen.
Da waren es schon einer weniger.
Dann hat sich unser Schurke lieber heimlich alleine auf Erkundungstour durchs Haus begeben.
(Übrigens eine tolle Karte, die ich da im Netz gefunden habe. Einen Dank an die Macher des „Bluebell Coaching Inn“. ;o))
So waren es also nur vier Charaktere der Gruppe gegen vier streitlustige Veteranen.

Gut, ich hatte noch drei weitere NSCs mit in die Keilerei geschickt. Einmal die Schildzwergin, als Auslöser des Ganzen. Die hat aber nur die Werte einer Wache – und wir alle wissen, wie leicht zu schlagen Wachen in Fantasywelten sind. ;o) Dafür dann aber noch zwei Zwischeneinsteiger, die unterwegs zur Karawane gestoßen sind. Eine Kämpferin und ihren Gefährten, einen Kleriker. Der Kämpferin hatte ich die Werte eines Banditenhauptmanns gegeben – und in einem Trainingskampf hat sie unseren Paladin schon geschlagen. Und der Kleriker ist halt Kleriker, bzw. Priester, laut dem Monsterhandbuch. Denn warum soll es Kleriker als SC aber nicht als NSC geben? ;o)

Den Kampf, bis zur Unterbrechung, hat die Gruppe alleine ausgetragen. Und durfte dabei ganz schön Federn lassen. Der Kleriker war nur mit Heilen beschäftigt. Erst von der Schildzwergin, dann von unserer Druidin.
Unsere Bardin konnte auch nicht viel machen. Tja, und unser Zwergen-Hexenmeister + der Paladin sahen auch nicht mehr so gut aus.
Was mich nach der Bewertung „Tödlich“ nicht verwundert hat.

Dieses Mal war unser kleiner Haudrauf wieder mit dabei – dafür hat unsere Bardin gefehlt. Das habe ich aber erst kurz vor Spielbeginn mitbekommen.

So habe ich mir also im Vorfeld Gedanken gemacht, wie ich die Gruppe lebend da raushole. Ich dachte an einen Schutzgeist oder Schutzelementar, die verhindern, dass die Taverne in Schutt + Asche gelegt wird.
Letztendlich habe ich einen menschlichen Schutz genommen. Nämlich die Frau des Wirten, die Magierin ist und ihre Studien im Keller der Herberge durchführt. Und halt nebenbei noch ’ne Herberge führt.

Eine Magierin oder weiblicher Magus aus dem Monsterbuch hat einen HG von 6. Von daher durchaus schlagkräftig. Ein Magus war damals auch der erste Gegner, der ein paar Leute der Gruppe zu Boden gebracht hat. Wenn ich nicht damals auch eine NSC hätte mitlaufen lassen…
Doch es ist nicht verkehrt, den Spielern hin und wieder die Gefährlichkeit mancher Gegner vor Augen zu führen. Es ist halt nicht alles Fallobst, was herumläuft. ;o)

Ich hatte die Standard-Magierin – oder halt Magus – aus dem Monsterbuch nur insofern abgeändert, dass ich ihr andere Zauber rausgesucht habe, die ihre Taverne oder Herberge NICHT einäschern. Also alles mit Feuer raus, dafür andere Nettigkeiten gesucht und rein.

verschiedene RollenspielwürfelDas war meine Vorbereitung für diesen Abend.
Die Dame dann noch als NSC anlegen, ihr ein Token verpassen + die Zauber anpassen, sie auf der Karte unsichtbar machen… und der Abend konnte kommen.

Dieses Mal habe ich mich erst ein wenig mit unserem, durchs Haus streunenden, Schurken befasst, der durch den Krach in der Schankstube doch auch in ersten Stock hingelockt wurde.

Unser prügelnde Halbling hat sich der Keilerei angeschlossen und direkt versucht, einen der Gegner mit seinem Ki zu betäuben. Das hat leider nicht funktioniert. Also ging die gestartete Prügelei normal weiter. Na ja… Prügelei… mit Waffen halt.

Tatsächlich hat unser Hexenmeister jetzt auch mal wieder seinen Feuerball ausgepackt – und den bis dahin fast allen meist noch gutaussehenden Gegnern ziemlichen Schaden zugefügt.
Gut, der Einrichtung in der Ecke auch, doch eine Taverne abfackeln steht eh noch auf deren ToDo-Liste. ;o)

Meine kämpfende NSC hat nun auch in den Kampf eingegriffen, nachdem ihre Warnung nichts genutzt hat. Die Bardin habe ich aus dem dicksten Getümmel rausgezogen, und unsere mehrfach angeschlagene Druidin hat das auch gemacht.
Beim nächsten Angriff der Raufer ging jetzt noch unser Hexenmeister zu Boden. Um den haben sich dann die Schildzwergin und unsere Bardin gekümmert.

In der ganzen Rauferei gab es nun noch zwei besondere Aktionen, die mich – und hoffentlich auch den Rest – ziemlich amüsiert haben.

Die erste Aktion war der Eingriff unseres Schurken in den Kampf. Denn oben, auf der Balustrade des Gastraumes, von dem es auch einen Zugang zu den Zimmern im ersten Stock gibt, hatte sich einer der Bediensteten versteckt. Schließlich ist es besser, bei einer Rauferei nicht gesehen zu werden.
Jetzt hatte diesen Bediensteten aber doch die Neugierde gepackt, weswegen er sich an die Balustrade begeben hatte, um runterzusehen.
Das nutzte unser Schurke, um sich von hinten anzuschleichen und ihn über die Brüstung zu kippen. Direkt auf einen der Gegner drauf.

Die zweite Aktion war von unserem Paladin, der sich eine Flasche mit Hochprozentigem von der Bar nahm, sie einem der Bösen über die Rübe zog und ihn dann mit seinem aufflammenden Schwert schlug – und ihn damit in Brand setzte.

Feuer vor schwarzem HintergrundSehr kreativ. Sowas unterstütze ich. ;o)

Jetzt standen von den 4 Raufbolden nur noch einer, bzw. der musste sich erst wieder aufrappeln, da der Bedienstete auf ihn gefallen war. Den vorletzten hatte der noch brennende Alkohol ausgeschaltet. Immerhin war der Paladin so freundlich, diesen mit seiner zweiten Aktion, die er noch hatte, zu löschen. :o)

Diesen Moment nutzte nun meine Herbergsmutter, Magierin Moira, um aus dem Keller aufzutauchen und die ganze Keilerei mit einem lauten
„WAS IST HIER LOS!?“
zu beenden.

Ich fand es spaßig.

Der Schurke ging dann doch noch auf weitere Diebestour, und hat aus den Räumen der Raufer einiges mitgehen lassen. Bei zwei Sachen muss ich nochmal nachschlagen, was sie bewirken.

Die Karawane durfte jetzt doch in die Herberge + den Gastraum. Dabei hat unser Hexenmeister den Drachenkultlern einen Streich gespielt. Nun ja, quasi.
Ich denke, den müssen das nächste Mal dann die Raufer ausbaden. Da habe ich schon eine Idee. *teuflisches Grinsen*

Das war meine Aktualisierung hier zum aktuellen Gruppengeschehen. Mal sehen, wie die Zusammenfassung in unserer Discord-Gruppe aussehen wird. ;o)

Draufsicht Regelwerke D&D 5

Einfallsreich

Draufsicht Regelwerke D&D 5

Wir haben heute wieder D&D gespielt.

Wieder habe ich mich die letzten Tage nicht darauf vorbereitet, doch heute dachte ich mir, dass ich doch wenigstens mal meine Notizbücher und das Abenteuer mitnehmen sollte, um mir ein paar Gedanken zu machen.

Die sahen dann so aus, dass die Karawane inzwischen die Hälfte des Weges zurückgelegt hat. Beim letzten Mal haben wir mal zwei Trainingskämpfe gemacht. Einmal unser Schurke gegen den Paladin – und dann habe ich eine NSC-Kämpferin aus der Karawane auch nochmal gegen den Paladin kämpfen lassen. Ebenfalls als Trainingskampf. Und beide Male hat unser Drachengeborene verloren.

Das war aber eher eine zufällige Geschichte, die sich ergeben hatte, weil es dem Schurken und dem Paladin eingefallen ist, das mal zu machen.
Hey, Eigeninitiative. Top! *Daumen hoch*

Doch jetzt musste ich mir ja wenigstens wieder eine Kleinigkeit überlegen.
Theoretisch hatte ich die ganze Reise bereits ausgewürfelt: Wann findet eine Zufallsbegegnung statt und so. Da wäre nun in diesem Bereich der Reise eigentlich nichts vorgesehen gewesen… allerdings sind sie heute an der Ruine der Burg Drachenspeer – oder halt Castle Dragonspear – angekommen.
Eine große Ruine neben dem Handelspfad, der geradezu nach einer Begegnung ruft. Und natürlich ist da nichts im ursprünglichen Abenteuer vorgesehen.
Im Gegenteil, diese Burg wird da nicht einmal erwähnt.

Ich dachte ja erst, dass dies ein Dorf oder Stadt ist, bis ich das nachgeschlagen habe.

Heute habe ich dann also überlegt, was ich in so einer Ruine wohl verstecken könnte. Und dann habe ich mich für zwei Eulenbären und eine Gruppe Hobgoblins entschieden. Diese aber nicht zusammen, sondern jede Gruppe in ihrem Bereich der Ruine.

Regelwerke Seitenansicht D&D 5 von oben nach unten: Players Handbook Monster Manual Xanathars Ratgeber für Alles Dungeon Master GuideAls ich dann zu Hause war, habe ich nur noch eine Karte dafür gesucht und die Monster vorbereitet.
Und das war es soweit tatsächlich auch, im Großen und Ganzen.
Ich wollte nicht zu viel planen, denn dann machen sie doch alles anders als gedacht. Tatsächlich hätte es ja auch sein können, dass sie gar nicht zur Ruine gehen. Dann hätte am nächsten Morgen halt einer der mitlaufenden NSCs gefehlt. Doch zum Glück wollte sich unser Schurke die Ruine ansehen.
*grins*
Und ich habe tatsächlich unsere Druidennonne und den Drachengeborenen dazu gebracht, mal inGame ein wenig über Drachen zu sprechen. Denn wenn der Spieler es sowieso erklären wollte, kann er das auch mal als sein Charakter machen. ;o)

Es ging dann schon mal gut los, als sie den Feuerschein der Hobgoblins bemerkt haben, und unsere Gnomenbardin laut mit einem „Halloooo“ auf sich aufmerksam gemacht hat. Außerdem hat sich unser Drachgeborene eine Fackel angemacht, damit er auf jeden Fall bemerkt wird.

Die Reaktion darauf war dann, dass die Pfeile angeflogen kamen.
Auch wenn sie natürlich nichts bewirkt haben. Typisch.
Doch immerhin hat der Hauptmann von ihnen mit einem Wurfspeer tatsächlich den Schurken angekratzt.

Irgendwie haben Hobgoblins immer die dumme Angewohnheit, schnell umzufallen. Das war auch dieses Mal wieder so. Jedoch haben aber alle bei dem Geplänkel so einen Krach gemacht, dass sich die Eulenbären auf den Weg gemacht haben. Und sie haben sich auch entsprechend bemerkbar gemacht.

Als die beiden dann um das Hauptgebäudeteil angerannt kamen, war die erste Reaktion der Spieler erstmal ein „Oh Sch…“ – oder zumindest fast. Absolute Begeisterung hört sich anders an. Denn zumindest haben zwei von ihnen diese netten Tierchen im Film bereits in Aktion gesehen.

Und was haben sie gemacht, um diesen Tieren zu entgehen?

Einmal hat der Schurke seine Krähenfüße ausprobiert – welche tatsächlich einen der beiden aufgehalten haben. Der zweite kam zwar bis an den Schurken ran und hat ihm nochmal hinterhergehackt, als der sich an ihm vorbei zur Gruppe bewegt hat… damit da unsere Bardin eine vorbereitete Winzige Hütte von Leomunds erschaffen konnte.

Und dann haben sie es sich in ihr gemütlich gemacht und gewartet.
Unglaublich.
Ich musste so lachen.

Ich habe die beiden Eulenbären sich dann erstmal um die Überreste der Hobgoblins kümmern lassen. An einer Feuerillusion hat sich einer der Bären auch noch die Pfote verbrannt, und dann haben sie gefuttert.

Da außer dem komischen Material der Hütte nichts sichtbar war, habe ich dann steigende Intelligenzproben für die Tierchen gemacht, ob und wie lange sie sich dort aufhalten.

Taschenuhr an einer KetteDer erste hat die Sache bereits nach einer Stunde vergessen.
Doch der zweite war hartnäckiger. Der hat tatsächlich fast 5 Stunden an diesem Gebilde ausgeharrt. Doch dann war es auch bei ihm vorbei.
Jeder der beiden hatte sich noch einen Snack von den Hobgoblins für ihr Zuhause mitgenommen und dann waren sie weg.

Nachdem die Gruppe noch eine Weile gewartet hatte, wurde die Hütte dann aufgegeben und sie wollten sich leise auf den Rückweg machen – und ausgerechnet unsere Gnomenbardin hat da tatsächlich den geforderten Wert unterschritten. Wahrscheinlich weil sie auf den letzten Krähenfuß getreten war.
Darauf machten sich die Eulenbären wieder mit ihrem Rufen und Kreischen bemerkbar, und die Gruppe nahm die Beine in die Hand.

Dieser Gedanke, sich einfach in ein undurchdringliches Versteck zurückzuziehen und die Sache auszusitzen, finde ich so unglaublich…
Die Bardin hat auch schon einen recht starken Gladiator dazu gebracht, einen Lachanfall zu bekommen, so dass sie nicht gegen ihn kämpfen mussten, sondern ihn so wegsperren konnten.
Wer kommt denn auf so etwas… ;o)

Ich finde diesen Einfallsreichtum erfrischend. Kopf statt Muskeln.
Ach, ich wünschte, das hätte ich auch.
Doch ich habe weder noch. ;o)

verschiedene Rollenspielwürfel

Intermezzo

Shadowrun-Regelwerke

Der letzte Shadowrun-Abend war ja „nur“ ein kleines Intermezzo, für das wir kein Protokoll gebraucht hätten, wie wir am Freitag gesagt haben.
Denn unsere momentane GM, die GMS, war unterwegs und Wixhausen hatte eine Kleinigkeit vorbereitet, auch zum Experimentieren mit Roll20.
Ich habe nun zwar kein Protokoll geführt, hatte aber doch Lust, das Geschehen festzuhalten, soweit ich mich erinnere. ;o)
Und wenn ich das schon mache, kann ich das auch in meinem Blog nochmal festhalten.

 

Durch ungeahnte Vorgänge sind wir irgendwie in einer Game-Show aufgewacht, um es mal so zu sagen. Doublefire, Geist, Eis und ich. Beaker war irgendwie am Anfang nicht da – vielleicht haben die Drogen, die zu dieser Game-Show geführt haben, nicht schnell genug gewirkt. ^^

Es ging los in einem typisch Japanischen Raum. Der war leer, bis auf ein Gestell mit 4 Katanas an einer Wand – und sobald wir uns jeder eines genommen hatten, kamen 4 Typen in Anzügen und Katanas herumfuchtelnd durch die Papierwände gestürmt.
Also haben wir ein wenig gekämpft. Leider waren die einzigen, die es erwischt hatte, Doublefire und Eis, glaube ich. Die wurden etwas angeschnitten – aber wohl nur virtuell. Darüber waren wir genauso verwundert wie unsere Gegner. Und während wir uns darüber noch gewundert haben, hatte der Game-Show-Moderator seinen Auftritt. Der sah aus wie Pai Mei von Kill Bill – und er hatte drei vercyberte Girlz als Hilfe dabei.

Plötzlich zog sich durch den Raum eine tiiiiiieeefe Schlucht und eines der Girlz legte eine Planke darüber. Über die durfte jeder von uns und von den Gegnern gehen. Als Gewinn glaubte Rotor vorher noch etwas von Millionen Nuyen gehört zu haben. Doch der Moderator nuschelte so, dass er nicht wirklich alles verstehen konnte.
Also – einmal über die Planke, bitte.
Das war für noch für keinen von uns allen ein Problem.

Auf der anderen Seite bekam jeder einen guten Bissen Wasabi gereicht, der unsere Lebensgeister durchaus beschäftigte. Allerdings nicht genug, dass wir es nicht wieder über die Planke zurückgeschafft hätten.

verschiedene RollenspielwürfelAuf der anderen Seite gab es dann einen Schnaps, der ziemlich Umdrehungen hatte. So viele, dass es bei den Gegnern Ausfälle gab und auch Rotor und Geist sich auf dem Boden der Tatsachen wiederfanden, debil besoffen kichernd.
Den Rückweg hat Doublefire trotzdem noch geschafft, nur Eis fiel von der Planke. Auch von den anderen hatte es noch einer zurückgeschafft – da fiel Beaker plötzlich doch noch vom virtuellen Himmel.
Der durfte dann alles schnell durchlaufen und hat auch alles geschafft. Von den Gegnern kam aber keine weitere Verstärkung, so dass die Runde Zwei zu Eins ausging.

Und die Endrunde wurde gestartet.
Einmal Stadtkrieg für Arme, in der 5 gegen 5-Ausführung.

Die Gruppe ging geschlossen vor. Rotor nahm sich des Balles an und Eis sicherte nach hinten. Was vielleicht auch daran lag, dass er nicht ganz so schnell war wie die anderen.

Als wir uns der Endzone der Gegner näherten, kam eine Granate geflogen und der Spaß begann.
Erst zwei, dann drei Gegner vor uns – zwei hinter uns.

Als erstes gaben die hinter uns auf, dann die ersten zwei vor uns. Und beim dritten schaffte Rotor es tatsächlich, dass der aufgab. Beaker zeigte ihm zwar dann noch, wie es NOCH besser ausgesehen hätte, aber hey, das Ergebnis zählt.

So haben wir also offiziell gewonnen – aber vom angeblichen Gewinn sahen wir nicht einen müden Nuyen, sondern kamen in irgendeiner Hintergasse wieder zu uns.

Super. Wenn ich den erwische… ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund