Interesse und der richtige Zeitpunkt

Vollmond und Jupiter über Wald

Mit dem ‚jemanden finden‘ ist es ja oftmals nicht so einfach. Denn selbst wenn ich irgendwann denke, ich habe jemanden gefunden, gehört da ja noch ein wenig mehr dazu. Vor allem Dingen: Besteht denn von der anderen Seite auch Interesse an meiner Person?
Und dann kann es auch noch vom richtigen Zeitpunkt abhängen. Und ist der verpasst – tja, dann war’s das.

Wichtig für mich ist ja überhaupt erstmal, dass ich mit der anderen Person reden kann. Normales Unterhalten. Wir beide reden miteinander, ohne das wir uns gegenseitig die Worte aus der Nase ziehen müssen.

Ein grünes AugeDas finde ich wichtig, auch wenn ich ehrlich gestehen muss, dass sicher auch die Optik eine Rolle spielt. Wäre je gelogen, würde ich etwas anderes sagen.

Also, ich weiß, wann ich Interesse habe.
Aber ich habe so Scheuklappen auf den Augen, das ich nicht mitbekomme, wenn dies jemand an mir hat. Wohl auch, weil ich mir das nicht vorstellen kann. Interesse an mir? Kann ja gar nicht sein. *schulterzuck*

Von daher: Wenn ich Interesse habe, kommuniziere ich gerne mit der anderen Person. Das wird ja heutzutage erleichtert durch Messengerdienste der verschiedensten Art. Threema, Telegram, Signal. Oder auch SMS schreiben oder wie auch immer.
Und dann merke ich mir vielleicht auch den ein oder anderen Kommunikationspunkt. Doch weiß ich, ob von der anderen Seite auch Interesse bestehen könnte? Nein.
Allerdings sage ich es auch dann vielleicht irgendwann zu spät, das ich Interesse hätte. Und dann ist der richtige Zeitpunkt eventuell schon vorbei.

Das hatte ich definitiv ’99-2000.
Ich war interessiert an – ich nenne sie jetzt mal Zicke, weil sie sich selbst dieses Namensschild bei einer Party von mir verpasst hat. Zicke habe ich beim Macbeth-Projekt in Gelnhausen kennengelernt. Da gehörte sie zu den Tänzern.
Sie überhaupt in der großen Truppe mal anzusprechen… ich glaube, wir haben das erste Mal ein paar Worte nach der Premiere gewechselt, weil sie oder jemand von ihr Geburtstag hatte? Ich glaube sie.  Egal. Irgendwann haben wir auf jeden Fall mal geredet. Nach meiner Party bin ich dann mal zu einem Spieleabend bei ihr eingeladen worden. Da war auch eine Mittänzerin-Freundin von ihr dabei. Halt ein Spieleabend mit Freunden.
Taschenuhr an einer KetteAls der Abend zu Ende war und alle aufgebrochen sind, hätte ich tatsächlich eher Lust gehabt, noch ein wenig zu bleiben. Ich wollte ihr das dann auch sagen, als ich mit dem Auto an ihr vorbeigefahren bin… allerdings hatte da die Tanzfreundin noch irgendwas, das ihr noch eingefallen war, und war nochmal mit ihr auf dem Weg nach oben.
Also bin ich gefahren.
Und habe so den richtigen Zeitpunkt verpasst. Denn das wäre er gewesen.
Wie ich später von Zicke gehört habe.

Sowas ähnliches hatte ich schonmal vorher. Da wurde ich noch zu einem Kaffee eingeladen – und ich Depp hatte keine Zeit. *Hand gegen Stirn*

Hm… in Rottweil hatte ich noch keinen blassen Dunst zum Begriff ‚horny‘. Und das mit 31. *kopfschüttel* Was hätte sich aus dieser Unterhaltung noch entwickeln können?

Alles möglicherweise verpasste richtige Zeitpunkte.

Ich habe ja nur Glück gehabt, das Drachenechse eine größere Zeitspanne für den richtigen Zeitpunkt hatte. Da habe ich es immerhin noch rechtzeitig kapiert.

Wenigstens einmal.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Abschiede

Frauenskulptur im Grünen auf dem Südfriedhof in Leipzig

Letzte Woche, beim Telefonat mit meinen Eltern, hat mich meine Mutter gefragt, ob ich schon in die Zeitung des Tages reingeschaut hätte.
Hatte ich nicht.
So wurde ich von ihr quasi direkt darüber informiert, was ich dann am Tag drauf gesehen habe:

Im Teil mit den Todesanzeigen stand ein mir bekannter Name. Nämlich der eines Jugendfreundes.
Ich glaube, wir waren schon seit dem Kindergarten befreundet. Nach der Grundschule waren wir zwar auf verschiedenen Schulen, trotzdem haben wir da noch Sachen unternommen. Wir waren zusammen in der Tanzschule, und auch bei meinem ersten richtigen Konzert, nämlich bei Jennifer Rush.

Dann haben wir uns aus den Augen verloren, würde ich sagen. Nach meiner Bundeswehrzeit hatten wir eigentlich nichts mehr miteinander zu tun.

Vor 20 Jahren waren er und seine Frau dann wieder mit meiner Schwester bekannt, weil die beiden Damen im selben Zeitraum geworfen haben. Einmal war ich mit der ganzen Truppe mit bei einem Indoorspielplatz.

Dann haben sich die Damen irgendwie überworfen…
Ich weiß auch nicht, ob die jungen oder die alten Damen.

Letztes Jahr hatte ich noch die Todesanzeige seines Vaters gesehen.

Tja. Und nun seine.

Er war knapp drei Monate älter als ich. Nur.
Die Einschläge kommen also näher. Doch ich will meinen nächsten Geburtstag in Irland noch feiern.

Aber er ist ja nicht der erste Freund aus der Jugend oder später, der/die nun nicht mehr ist.

Über Werner hatte ich ja schon geschrieben, mehrmals. Dann hatte ich mal eine Freundin erwähnt, die in Amsterdam weiterbehandelt werden sollte. Daniela hat diese Behandlung noch gut 3 Monate geschafft, und dann ist sie zwei Tage vor ihrem 40.sten gestorben.
Daniela war eine Freundin aus meiner ersten Zeit bei der Confusion. Und auch wenn wir uns kaum noch gesehen haben, haben wir uns doch immerhin immer mal wieder geschrieben.

9.1.1971 - 31.10.2019Eine andere Freundin aus meiner Kinder- und Jugendzeit war Susanne.
Sie war zuerst die Freundin meiner Kindergartenflamme. ;o) Die war dann lange Jahre eine gute Freundin, in der Grundschule und der gemeinsamen Konfirmandenzeit. Susanne war ihre Freundin – später waren wir dann zusammen befreundet.
Susanne habe ich meine Zeit im Kinderchor zu verdanken. Da hatte sie mich mit hingenommen… und ich bin ewig geblieben.

Susanne war ein Jahr jünger als ich – und ihre Todesanzeige habe ich auch in der Zeitung gesehen. Das war 2019. Daniela war 2018, und Werner 2020.

Älter und jünger als ich.

Auch wenn ich mit dem Freund meiner Kindheit und Jugendtage nichts mehr zu tun hatte… wenn mich meine Firma lässt, würde ich trotzdem gerne zu seiner Trauerfeier gehen. Irgendwo hinten hinstellen.
Damit ich sagen kann:

Mach’s gut, Markus.

30.1.1970 - 14.1.2024

Dating-App, die 512te

Ausschnitt eines Bildschirmfotos mit folgdenem Text: Verifiziert FH St. Pölten Wohnt in Wien 24 km entfernt

Gut, so oft habe ich mich jetzt noch nicht über die Apps ausgelassen. 512 Mal ist vielleicht etwas übertrieben. Vor allem, da ich insgesamt bis jetzt hier erst 476 Beiträge veröffentlicht habe. ;o)

Aber ich denke, es ist mal wieder an der Zeit für eine kleine Aktualisierung.

Ich habe immer noch beide Apps installiert. Allerdings wische ich inzwischen viel seltener auf ihnen herum.

Aktuelle Such-Parameter:
App 1 = 38-51 Jahre und bis 50 Kilometer
Platzhirsch = 36-53 Jahre und 29 Kilometer
Bei beiden suche ich Frauen – da stehe ich eher drauf. ;o)
Seltsamerweise wurden mir – ich glaube bisher nur bei App 1 – auch schon mehrere Male Männer angezeigt. Haben die sich verklickt? Das sie Frauen suchen statt zu sein?
Keine Ahnung.

Ausschnitt eines Bildschirmfotos. Da steht geschrieben: Universität Osnabrück 25 km entfernt Über mich I am currently living in Nairobi. I am interested in sports, playing Beachvolleyball, doing horse riding and searching for a relationship.Das mit den Entfernungen hat keine von den beiden Apps wirklich im Griff. Da ist der Platzhirsch jedoch um einiges schlimmer. 8.000 Kilometer Entfernung kommt nicht im Geringsten an 29 Kilometer Suchradius heran.

Ich kann mir bei App 1 vorstellen, dass sie auf eine Entfernung von 10 Kilometer kommt, wenn die Dame gerade in Frankfurt weilt, auch wenn sie z.B. aus Paris kommt und in Paris wohnt. *schulterzuck*
Inzwischen richte ich mich da eher daran, was zu diesen beiden Punkten in den Apps steht. Ist der Wohnort und/oder Herkunftsort zu weit weg, oder kann ich Namen nicht lesen… auf Wiedersehen.
Bzw. ja eigentlich eher nicht.

Ich denke, bei App 1 funktioniert das wohl so ziemlich. Sonst würde sie mir ja nicht immer mal wieder sagen, dass alle Damen im Suchparameter gezeigt wurden.

Beim Platzhirsch ist mir schon aufgefallen, dass da Profile durchaus wiederholt werden. Das krasseste war, dass ich ein Profil zwei Mal hintereinander gesehen habe? Oder zumindest gefühlt, mit maximal einem anderen Profil dazwischen. Vielleicht denken sie ja da, dass ich es mir beim 2. oder 3. Mal anders überlege?

Ausschnitt eines Profilbild-Bildschirmfotos. Da steht zu lesen in neon-roter Schrift auf schwarzem Hintergrund (und sonst nichts) Everything is going to be Fucking AmazingVon GMS habe ich gehört, dass eine gemeinsame Bekannte nun auch beim Platzhirsch ist. Gesehen habe ich sie inzwischen auch ein paar Mal… aber bei ihr habe ich dann immer aufgehört.
Wie oft sie mich inzwischen wohl schon gesehen hat? ;o)

Was machen denn die „Likes“ für mich?

In der App 1 ist es im eigentlichen Suchbereich noch 1 Like; bei Ausweitung bis 68 Jahre 2. Eine Anpassung in der Entfernungsangabe ändert dagegen nichts.
Beim Platzhirsch stehe ich inzwischen bei 8 Likes. Zwischendurch waren es sogar 10.

Irgendwie kam da am Sonntag auch mal wieder ein Match zustande. Entsprechend habe ich die Dame angeschrieben. Wozu mache ich das sonst?
Bisher gab es darauf keine Reaktion.

Meinem zweiten Match, mit der ich tatsächlich auch geschrieben habe, habe ich gestern nun geschrieben, dass es mit uns wohl auch eher nichts wird. Einerseits, weil sie sich, laut eigener Aussage, in Düsseldorf befindet. Und laut der App ist das wohl nur 9 Kilometer von Frankfurt entfernt. Oder was immer sie da zu messen meint…
Doch außerdem lief unsere Kommunikation eher stockend. Ich fragte was – sie antwortete meist mit einem Satz. So in etwa. Ich habe ihr also geschrieben, dass der Funke bei uns wohl nicht übergesprungen ist, ich ihr aber noch viel Erfolg wünsche.

Kurz nachdem ich ihr diese Nachricht geschrieben hatte, hatte ich ein zweites Match bei App 1. Bei der müssen ja die Frauen zuerst schreiben. Und zwar innerhalb von 24 Stunden. Dieser Zeitrahmen kann aber vom Mann verlängert werden. Wohl immer in 24-Stunden-Schritten.
Beim ersten Match dort hatte ich diese Frist einmal verlängert. Wie ich jetzt nach dem zweiten Match nochmal schauen will… ist es weg.
Hat sie das Match also nach 10-12 Stunden direkt gelöscht?
Warum hat die Dame noch mal rumgewischt?
Ach, wahrscheinlich auch in die falsche Richtung?
*Augen roll*

Ausschnitt eines Bildschirmfotos mit folgendem Text: Politisch eher links. Bildertausch ist kein Problem, online bleibe ich (aus beruflichen Gründen) "Kopflos". SmileyUnd ganz besonders mag ich natürlich diese aussagekräftigen Profile mit Sonnenblumen oder Feldern als Foto. Oder irgendwelchen Sprüchen – und NUR Sprüchen. Oder die Aussage, dass die Dame online (aus beruflichen Gründen) „kopflos“ bleibt.
Warum sollte ich da nochmal dafür sein?

Das andere Extrem ist die Aussage „Wohnt in der-und-der-Straße Nummer soundsoviel“. Bei der Entfernung könnte mensch sich ja vielleicht diese Straße und das entsprechende Haus mal ansehen? 1 A-Stalkergrundmaterial.

Ach, da habe ich nochmal zwei Beispiele:
Zum einen klingt der Beruf total seriös (Ironiemodus)… und alle weiteren Angaben lassen mich wieder an der Entfernung zweifeln.

Ausschnitt eines Bildschirmfotos mit folgendem Text: Senior Manager At Bitcoin Mining Invest... Örebro, university Sweden Wohnt in Peterborough 16 km entfernt

Oder der Standort ist 18 Kilometer entfernt, aber in Frederiksberg wohnend und aus Hamburg kommend…

Ausschnitt eines Bildschirmfotos mit folgendem Text: Standort Frankfurt am Main, Hessen 18 km entfernt Wohnt in Frederiksberg Aus Hamburg

Wie wäre das denn, wenn eine Frau in einem Flugzeug über mich hinwegfliegt, so in den üblichen 10.000 – 12.000 Metern Flughöhe? Würden die Apps dann als Entfernung 0 Kilometer Entfernung angeben? Oder 12 Kilometer?

Ich werde diese Apps noch ein Weilchen benutzen. Doch ich werde weiterhin nichts dafür zahlen. Und ich gebe ihnen vielleicht noch eine Chance bis zum Ende des Jahres.
Vielleicht auch nicht mehr so lange. Wenn die entsprechende App mich zu sehr nervt.

Und dann werde ich halt so wieder alleine zuhause rumsitzen.
So sei es dann.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Erste Berichte

Teil eines Bildschirmfotos einer App Zu lesen ist: 11.928 km entfernt

Ich habe vor einer Woche über meinen aktuellen Dating-Versuch via App berichtet. Jetzt bin ich da zwar noch nicht ganz so lange dran, doch ich möchte hier meine ersten Berichte abliefern.

Um genau zu sein, bin ich bei der ersten App am 10. September eingestiegen. Von dem Datum ist nämlich das Foto, welches ich extra als erstes dafür gemacht und hochgeladen habe.
Den Platzhirsch habe ich mir am 19. September heruntergeladen – also letzten Montag.
Ich hatte ja bereits bei den Nachträgen über die ersten Erfahrungen berichtet. Was hat sich denn inzwischen getan?

Teil eines Bildschirmfotos einer App Zu lesen ist: Standort Königstein im Taununs, Hessen 32 km entfernt Wohnt in Los Angeles, CA Aus Rochester, MNIch habe in der Zwischenzeit ein wenig an den Suchparametern herumgeschraubt. Eigentlich hauptsächlich, da mir bei Version Eins nun mehrmals die Information auf den Schirm kam, dass ich nun alle Personen in meinem Suchparameter gesehen hätte.
Da stellt sich dann für mich die Frage: Woher sind die beiden Likes, die ich da noch stehen habe? Ich weiß, dass ich zwei verpasst habe. Das wurde mir – denke ich – direkt nach der Ablehnung mitgeteilt. Aber die beiden noch vorhandenen scheine ich ja nun noch nicht gesehen zu haben? Wo sind die also her?

Der Platzhirsch hat mir inzwischen auch einmal mitgeteilt, dass ich ein Match verpasst hätte. Nun, bei einem weiß ich das. Denn da war das verschwommene Bild doch soweit für mich entzifferbar, dass ich mir bei einer Ablehnung dachte, dass dies diese Dame ist.
Allerdings kam die Mitteilung, dass ich ein Match verpasst hätte, erst ein oder zwei Tage später. Hat dies also mit dieser Ablehnung zu tun? Oder gab es da noch eine andere? *Schulterzuck*

Teil eines Bildschirmfotos einer App Zu lesen ist: Wohnt in Oldenburg 16 km entferntTatsächlich habe ich beim Platzhirsch inzwischen auch mal ein Match hinbekommen. Kaum zu glauben. Also habe ich die Dame kurz angeschrieben – nicht nur mit einem „Hi.“ ;o) So ein-zwei Sätze habe ich schon hinbekommen. Klappt hier ja auch. ^^
Es kam auch eine Antwort – immerhin. Die da lautete, dass sie aus Versehen geswiped hätte.
Tja. Ist schon schwierig, Fotos in die richtige Richtung zu schieben. *Schulterzuck*

So habe ich nun also in App Eins zwei Likes stehen, immerhin noch. Beim Platzhirsch stehen noch 5, wovon ich eigentlich eines abgelehnt habe. Besteht also auch da noch ein wenig Hoffnung. ;o)

Ich habe allerdings das Gefühl, dass zumindest beim Platzhirsch sich manche Vorschläge wiederholen. Kann da aber meinen Daumen noch nicht ganz drauf halten.

Teil eines Bildschirmfotos einer App. Der Text lautet "Wohnt in ... (für mich nicht leserlich, da...Thailändisch?) 8.840 km entferntWas ich aber für beide mal loswerden will, ist die interessante Auffassung, die Entfernung meiner Suchparameter zu interpretieren.
Ich habe hier im Beitrag ein paar Bildschirmausschnitte von Vorschlägen verteilt. Allerdings nur beschränkt auf die Entfernungsangaben.

Extrem ist da ja der Platzhirsch. Ich habe da ein Entfernungslimit von 29 Kilometern eingestellt, mit der zusätzlichen Option, nur Leute in diesem Bereich anzuzeigen. Und die Weltweit-Option habe ich ausgeschaltet.
Da frage ich mich dann, wie ich zu Vorschlägen mit einer Entfernung von 8.000 Kilometern und mehr komme?
Bei App Eins ist es aber ähnlich. Was soll ich da für mich jetzt als gegeben annehmen? Die angegebene Entfernung? Oder eher die Entfernung, die es wohl ist bis zum angegebenen Wohnort? Ich meine, wenn ich vom Flughafen online bin, gibt es aber trotzdem in der Nähe keinen Ort namens Oldenburg innerhalb von 16 Kilometern…

Teil eines Bildschirmfotos einer App Zu lesen ist: Wohnt in ... (Kyrillische Schrift? - Moskau?) Heterosexuell Frau 9 km entferntDiese ganze Entfernungssachen finde ich etwas… meh.

Tatsächlich habe ich mir inzwischen angewöhnt, dass ich – wenn ich schon den Namen der Person oder den Herkunftsort nicht lesen kann, weil Kyrillisch oder Thailändisch oder was auch immer – ich direkt für mich nach links wische. Vielen Dank.

Auch stelle ich fest, dass ich außerdem so oberflächlich bin, dass ich inzwischen keine aufgeblasen aussehenden Kussmünder mehr sehen will. Selbst wenn es natürliche Lippen sein sollten.
Sorry. Tschüss.

Teil eines Bildschirmfotos einer App Zu lesen ist: Standort Frankfurt am Main, Hessen 18 km entfernt Wohnt in Chicago, IL Aus Chicago, ILKein Bild der anderen Person, so dass ich sie zumindest ein wenig sehen kann?
Tschüss.

Ich habe ja durchaus auch verschiedene Fotos von mir hochgeladen – da würde ich wenigstens gerne eines von dieser Person auf der anderen Seite sehen.

Ich kann mir vorstellen, dass Frauen in Apps und Dating-Plattformen ja eh ziemlich schnell zugetextet werden. Und dies sicherlich nicht immer fein, um es mal so auszudrücken. Allerdings können sie nur dann zugetextet werden, wenn es gematcht hat.
Ach, keine Ahnung.

Teil eines Bildschirmfotos einer App Zu lesen ist: Standort Frankfurt am Main, Hessen 17 km entfernt Wohnt in Köln - aus KölnEbenso erleichtert es manches mal auch meine Entscheidung, wenn es um die Punkte Maske und geimpft/ungeimpft geht, die tatsächlich auch bei der ein oder anderen Dame mit festgehalten sind.

Bisher gibt es also noch keine wirklich positiven Berichte zu verkünden. Außer, dass ich nun für mich manches Mal schneller entscheide, nach links zu wischen. Sei die Frau optisch auch noch so interessant. Doch wenn ich nicht lesen kann, was sie mitzuteilen hat…

Na ja, dies einfach mal ein kurzer erster Zwischenbericht. Mal sehen, wann es etwas Neues zu verkünden gibt.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Eine App… oder doch eher zwei?

Blaues Fragezeichen auf schwarzem Grund

Ich hatte erwähnt, wenn ich nicht irre, dass ich mir eine App heruntergeladen habe.

Nun, davon gibt es Tausende… und bei den meisten halte ich es nicht für wichtig oder interessant genug, dies mitzuteilen. Was macht diese App also zu etwas mitteilenswertem?

Ich hatte ja in den letzten Jahren immer mal wieder, wenn halt akut, von meinen ‚Dating‘-Versuchen berichtet. Von wegen mit Online-Plattformen, oder Speed-Dating.

Jetzt ist es also mal wieder soweit für eine kleine Neuauflage.
Dieses Mal über den Communicator. Weil… why not.

Schattenumriss auf steinigem UntergrundDarauf gekommen bin ich, nachdem letzte Woche das 10-jährige Jubiläum der bekanntesten dieser Apps war und es entsprechend auf verschiedenen Wegen darüber etwas zu lesen gab. Da dachte ich mir, dass ich mir die Sache ja auch mal ansehen kann.
Allerdings habe ich mich nicht für den Platzhirsch entschieden, sondern für eine ähnliche App, bei der die Damen den Erst-Kontakt aufnehmen, wenn die Voraussetzung dafür erfüllt ist. Dieses vielerwähnte „Match“.

Ich habe also ein paar Fotos ausgegraben und ausgesucht, hochgeladen… auch mein Profil verifiziert… diverse Sachen markiert, von wegen was mich interessiert etc. Was halt da so üblich ist. Ich sehe jetzt, dass mein Profil zu 90% vollständig ist. Ich habe sogar meine Instagram und Spotify-Accounts verknüpft, so dass potentielle Swiperinnen ;o) auch genug geboten bekommen zum Ansehen.

Und jetzt wische ich halt immer mal ein wenig herum.

Es hat auch ein wenig gedauert, bis ich gefunden habe, wo ich Einschränkungen einstellen kann. Denn auch wenn ich auf jüngere Frauen als ich selbst stehe – in der Regel – sehe ich wenig Chancen für einen alten Sack wie mich bei Zwanzigjährigen.
Dafür fehlen mir die nötigen Voraussetzungen, wie Jacht, Sportwagen, Villa. ;o)

Ich mit einer Maske, auf der die Scheibenwelt drauf istIch bin da jetzt seit letztem Samstag. Und war schon fleißig am links + rechts wischen. Sogar anscheinend zu oft nach rechts, denn da stehen mir, als Sparfuchs, nur eine bestimmte Anzahl am Tag zu. Und die hatte ich nun schon mehrmals erreicht.

Solange ich Sparfuchs bin, bekomme ich zwar angezeigt, dass sich wohl Damen für mein Profil interessieren – aber natürlich sehe ich die nur ganz unscharf und vernebelt. Wie üblich in diesen Kreisen, anscheinend.

Doch stelle ich bereits jetzt wieder fest, wie sehr sich Wünsche, Ansprüche und Möglichkeiten wohl eher nicht überschneiden. ;o)
Denn einerseits gehen meine Alterswünsche wohl zu weit nach unten, andererseits suche ich auch nur bis zu meinem Alter. Da heißt es von der App, dass noch 2 Jahre mehr angezeigt werden.

Ich habe nun festgestellt, dass ich bei den Likes – also die, welche sich für mich interessieren würden – nur die angezeigt bekomme, die in meinen Suchbereich liegen. Das sind zurzeit: Zwei.
Ändere ich den Filter und gehe bis 60, sind dies 4. Tja…

Eine Dame, die mich geliked hatte, habe ich wohl als für mich nicht so interessant befunden. Da hat sich die App dann gemeldet und gesagt, ich hätte ein Match verpasst. Ob ich nochmal widerrufen wollte… Natürlich gegen Geld.
Äh… nein.

Für wie wahrscheinlich halte ich es also inzwischen, dass ich da jemanden finde?
Eher für unwahrscheinlich.

Und so bin ich am Überlegen, ob ich nicht den Platzhirsch auch noch installiere? Ob dies die Chancen vergrößern würde?
Solange ich mein Suchfeld nicht reduziere, wohl eher nicht.

Aber no risk – no fun. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Neuigkeiten zu meiner alten Dame

Meine Katze Soche - schwarz-weiß - auf einer roten Zudecke

Das Wichtigste zuerst: Sie lebt noch!

Ich hatte ja das letzte Mal am 17. Januar über meine alte Dame geschrieben. Bzw. sie zumindest erwähnt. Jetzt ist es mal wieder an der Zeit, ihr einen ganzen Beitrag zu widmen.

Ich finde es irgendwie erstaunlich: So direkt kurz nach Weihnachten, da hatte ich schon Zweifel, ob Socke das neue Jahr überhaupt erleben wird.
Abgemagert… wenn sie gemaunzt hat, klang das so schlecht… nur in irgendeinem Karton, Höhle oder Transportbox liegend…

Ich kann nicht in sie hineinsehen, und weiß nicht, was für Schmerzen sie hat, wenn. Doch meine Einstellung ist + war: Solange sie beim Futter wenigstens zum Teil reinhaut, geht es noch.

Klar hat sie kaum was gefressen. Doch zumindest vor einem Monat waren ja dann die Suppen etwas, wovon sie die Flüssigkeit zumindest fleißig geschlabbert hat.

Da habe ich dann zum Stabmixer gegriffen. In der Hoffnung, ihr mehr Fleischfetzen unterzujubeln.

Anfang Januar sah das alles nicht so gut aus. Ich habe mich mal mit mir auf die Waage gestellt – und nachdem sie runtergesprungen ist, war da nur noch eine Differenz von 2,7-2,8 kg. Doch mein Sturkopf hat weitergemacht. Fressnäpfe gefüllt, teilweise bearbeitet – zum Schluss jetzt wieder nicht mehr so oft – und alle paar Stunden was vorgesetzt.
Am 7. Januar habe ich über meine Schwester noch eine Medizin für ihr Ohr bekommen, welche den Appetit anregen soll. Die hat sie auch ein paarmal verpasst bekommen. Und ab dem Tag, wo sie nicht mehr zu mir gekommen ist, so dass ich sie ihr nicht geben konnte, hat sie ein wenig mehr gefuttert.

Sie hat jetzt einen neuen Platz.Meine Katze Socke liegt auf einer Decke zwischen Holzseitenteil und Karton.

In der Regel ist sie jetzt in der Ecke auf meiner Couch in der Küche zu finden. Zwei – drei Tage ist sie ja noch zu mir unter die Decke geschlüpft. Das ist aber auch schon wieder lange her.

Ich habe in der Zwischenzeit noch zwei Wiegeversuche unternommen. Da sah es dann einmal so aus wie um die 3 kg – und beim letzten Mal letzte Woche wie 3,2 – 3,3 kg. Ich fühle ihre Wirbelsäule immer noch stark durch, aber so sieht sie einigermaßen aus. Dafür hat sie nun einen Ausfluss am linken Auge. Teilweise sieht das auch aus wie Eiter. Allerdings ist das – in meinen Augen – vorerst nicht ganz so wichtig. Wichtig ist jetzt Gewicht.
Mit meinen Fischzweifeln habe ich mich auch ziemlich geirrt. Das ist inzwischen – zumindest momentan – die Hauptrichtung, in die ich zur Zeit gehe.

Zur Geburtstagsfeier meiner Lieblingsnichte habe ich eine große Tasche vollgemacht mit all den Sachen, die sie im Moment eher nicht frisst. Die ganzen Stängchen… und Kleinigkeiten von meiner Schwester… und meine Reste Trockenfutter bis auf eine letzte Reserve. Die habe ich dann für deren Katzenwesen mitgenommen.
Doch über die Feier meiner Nichte gibt’s noch ’n extra Beitrag. Weiter im Katzentext.

Also – wie erwähnt, hat sie einen neuen Platz. Da komme ich auch besser an sie ran. Mit Streicheln und so. Zum Extrakuscheln ins Bett ist sie ja länger nicht mehr gekommen.

Meine Katze Socke liegt wieder auf dem roten Kissen.Dafür hat es aber plötzlich gestern + vorgestern, als ich am neuen Rechner saß und gezockt habe (The Long Dark), neben mir getrappelt auf der Rollunterlage – und meine Madame stand auf einmal neben mir. Da habe ich sie mir geschnappt und auf meinen Schoß gesetzt/gelegt – und dann hat sie mir ein wenig Gesellschaft geleistet. Wenn ich das jetzt so sehe und mit dem Zustand von vor über einem Monat vergleiche…

Ich hätte nicht gedacht, dass sie es bis Februar überhaupt schafft. Und jetzt wirkt sie sogar wieder etwas beweglicher.

Ich mache also die nächste Zeit so weiter wie die letzten Wochen. Ich habe genug Nassfutter, um da durchzuvariieren. Von manchen frisst sie mehr, manches bleibt mehr übrig. Solange sie überhaupt frisst. Das ist erstmal das Wichtigste. Und wenn sie wieder genug Kraft hat, können wir weitersehen. Vielleicht geht es dann nochmal/wieder zum Arzt und es wird eine neue Blutuntersuchung gemacht, ob + was sich vielleicht geändert hat. Das werde ich bei Gelegenheit mal mit meiner Schwester bequatschen.

Ansonsten kann ich jetzt über sie nichts weiter berichten. Vielleicht in einem Monat wieder?

Ihr werdet es mitbekommen.

Denke ich.

Immer schön die Augen offenhalten. ;o)

Nochmal Socke auf dem roten Kissen. Unter dem linken Auge ist jetzt eine felllose Stelle, die auch feucht aussieht.

Drachenechse

Kopf einer Schaufensterpuppe auf einem schwarzen Kissen

Drachenechse hatte Geburtstag.

Und natürlich habe ich wenigstens mal bei den beiden vorbeigesehen. Und voll gefüllt mit Kuchen ging es wieder zurück.

Abends hat sie noch einen Extra-Twitch-Geburtstagsstream bekommen.
Nicht von mir. Doch ich habe mal reingesehen, bevor es für mich ins frühe Bett ging. Und ich fühle mich jetzt inspiriert, einen Beitrag über sie zu schreiben.
Ehre wem Ehre… und so.
(Weißte Bescheid, Drachenechse. ;o))

Fenster der VHS MeinigngenSo im Oktober oder November müsste es sein, dass sie mich ihr halbes Leben kennt. Denn kennengelernt haben wir uns so zwei-drei Monate vor ihrem 18.ten, bei einem Theaterstück, bei dem wir geholfen haben. Sie als Kasse, ich als Technik. Kurze Zeit später sind wir, zusammen mit wenigstens Titania (und Zettel?) dann zur Theater-Werkstatt nach Meiningen gefahren. Die war da noch im alten VHS-Gebäude und nicht im Kloster.

Lang ist’s her.

Bis ich sie mein halbes Leben kenne, das dauert dann allerdings noch etwas. Da habe ich ihr ein paar Jahre voraus.

Was kann – oder besser: was WILL ich denn über sie schreiben?
Am besten ja etwas, was ich bisher noch nicht geschrieben habe.

Mein erster Gedanke überhaupt zu diesem Beitrag war ja, wie faszinierend ich es finde, wie sie sich in neue Sachen reinknien kann.

Nachdem sie, durch Werner (und mich) mit dem Rollenspielen bekannt gemacht wurde, hat sie dann auch mal die Variante einer Schulkameradin von ihr ausprobiert. Die war zu diesem Zeitpunkt mit ihrer Zwillingsschwester in einem Online-Rollenspiel unterwegs. Also hat Drachenechse das dann auch mal getestet… und war dort dann lange Zeit ziemlich aktiv.
In der Anfangsphase sah das dann so aus, dass sie öfters so lange gespielt hat, bis ich wieder aufgestanden bin. (Ist jetzt nicht SO die Kunst, wenn ich um halb 3 aufstehen darf.) Da hatte sie dann wenigstens zwei, sogar drei Charaktere gleichzeitig, die alle bespielt werden wollten und mussten.

Ich habe mich ja insoweit inspirieren lassen von ihr, dass ich auch dort eine Zeitlang unterwegs war, mit erst einem, dann zwei Charakteren. Doch bedingt durch Technikprobleme habe ich dann den Anschluss verloren und es letztendlich sein lassen.
Auch war ich da längst nicht so engagiert wie sie. Sie hat ihren Wirkungsbereich von Alathair dann auch noch auf nicht nur eines, sondern gleich mehrere Foren-Rollenspiele ausgeweitet.

Wie der aktuelle Stand da bei ihr ist, weiß ich nicht genau. Ich glaube, Ala wollte sie aufhören, und Foren-RPGs… da weiß ich nicht, wie viele + welche sie da noch macht.

Rote DSA-RegelwerkeAnsonsten leitet sie inzwischen ihre DSA-Gruppe (im Wechsel), hat (noch) das Zepter in der Hand bei unserer D&D-Onlinerunde… und das nächste LARP wartet darauf, das wieder LARPs gemacht werden können.
Dann würden wir da zu viert etwas in Angriff nehmen, zusammen mit Fuchs + … ja, wie nenn ich ihn denn jetzt? (Hab ich noch keinen Blog-Namen, aber es ist einer von Nadines Brüdern, sozusagen.)
Zumindest war das der letzte Teamstand.

Doch Drachenechse interessiert sich nicht nur für Rollenspiele. Sie begeistert sich auch fürs Zeichnen. In unserer gemeinsamen Zeit hatte sie da auch an VHS-Kursen teilgenommen. Und einmal habe ich dort sogar Modell gespielt. Deswegen könnte ich bei einer Frage, mit was ich schon alles Geld verdient habe, tatsächlich auch Aktmodell aufführen. :oD
Das hatte sie dann tatsächlich soweit inspiriert (bilde ich mir jetzt ein), dass sie später, in München, auch als Aktmodell gearbeitet hat. Und da gibt es echt schlimmere Jobs.

Schwarze Barbapapa-Figur mit Pinsel und Farbpalette in den HändenLetztes Jahr hat sie diese Begeisterung fürs Zeichnen wiederbelebt und beim ersten Online-Con sich direkt gut mit einem der teilnehmenden Künstler verstanden. Inzwischen war/ist er (auch) ihr Lehrer – gut, mit dem „ist“ bin ich mir gerade nicht sicher – sie ist Moderatorin bei seinem Twitch-Kanal und jetzt hat er für sie diesen Geburtstagsstream getwicht. Zusammen mit Künstlerfreundinnen, die sie ordentlich gefeiert haben.
Verdient.

Und das finde ich ja so faszinierend und auch bewundernd.
Sie hat sich in diesem einem Jahr diesen Künstlerkreis erschlossen, mit viel Einsatz (Moderation des Kanals direkt beim Kennenlernen bis um Uhr). So hat sie inzwischen so viele Kreise um sich…
Ach, zum Glück bin ich auch einer davon.

Während Drachenechse sich dieses Jahr wieder der Zeichnerei zugewandt hat, habe ich mich ja mit Musik beschäftigt. Allerdings nur konsumierender weise. Weil ich immer noch nicht übe. Erinnert mich ein wenig an meine Jugendtheatergruppenzeit. Da habe ich auch keine Texte gelernt.

Während ich mich also ein wenig beschäftige mit Schreiben, mehr Musik hören + stumpf fertige Spiele am Zocken bin, ist Drachenechse dabei, ihren Zeichenstil zu verfeinern; am plotten von Rollenspielabenteuern und dann noch kreativ am Schreiben in Foren-RPGs.

Und Fuchs ist irgendwie alles. Und macht und kann alles. Malen, Zeichnen, Theater… Vielleicht sollte ich sie Kreativfuchs nennen? ;o)

Mir gefällt es so sehr, die beiden zusammen zu sehen. Und dazu müssen sie sich nicht mal knuddeln. Ich mag und finde es einfach gut, wie sie miteinander umgehen. Sie passen so gut zusammen.
Deswegen – um jetzt mal zum Schluss dieser Lobhudelei zu kommen:

Ich wünsche mir für Drachenechse, dass sie und Fuchs noch ganz viel Zeit mit- + füreinander haben. Und vielleicht bleiben da auch ab und zu ein paar Zeitkrümmelchen mit den beiden für mich über?
Ach, ich bin egoistisch wie immer.

Ganz viele und gute Dinge für dich, Drachenechse.
Am besten zusammen mit Fuchs.

Und damit: Schluss jetzt!
Sonst wird es (noch) peinlicher für mich. ;o)

4 Halloween-Elementar"geister" ind Blau, Rot, Weiß und Grün

Ihr 2 – oder nicht?

Ich habe mir überlegt, über was ich schreiben könnte. Auch, um mich wach + beschäftigt zu halten. ;o)

Da gibt’s jetzt eine Sache, wo ich mir dachte, dass wäre mal was zum drüber schreiben… dann mach ich das jetzt einfach auch. Wie ich den Beitrag benennen will, weiß ich aber noch nicht. Doch eine Überschrift wird mir noch einfallen. Irgendwas muss ja oben stehen. ;o)

Gut. Um was soll’s denn jetzt gehen?

Um Beziehungen.

Sozusagen.

Oder wieso jemand glauben mag, dass Personen in einer Beziehung sind. Auch wenn dies dann gar nicht der Fall ist.

Ich bin durchaus der Meinung, dass mensch hin und wieder mitbekommen kann, wenn „die Funken fliegen“. Gut, das ist jetzt vielleicht ein wenig übertrieben formuliert, doch hatte ich selbst schon einige Male das Gefühl, dass ein weibliches Wesen möglicherweise in gleicher Weise in meine Richtung schaut wie ich in ihre.
Ganz besonders bleibt mir da mein Ausflug nach Bayreuth in Erinnerung.

In Unterfranken bei Verwandten bin ich für eine Tour mit dem Motorrad nach Thüringen gestartet. Ursprünglich wollte ich eine damalige Mitspielerin einer meiner Theatergruppen besuchen. Die war allerdings nicht zu Hause. Ihre Eltern haben, wenn ich mich recht erinnere, ein altes Gemäuer aufgearbeitet, mit Hilfe von Jugendlichen. Ich hätte nun dableiben und mich anschließen können… doch wollte ich dann lieber ein wenig Motorrad fahren. Also bin ich durch den Thüringer Wald gekurvt. Ich glaube, über Coburg bis Bayreuth. Da wollte ich dann die B22 wieder zurückfahren. (Ein-zwei Jahre vorher fand der Familienurlaub nämlich bei Weiden statt. Und auf der Rückfahrt nach Hause dachte ich mir, dass dies eine schöne Motorradstrecke sein könnte.) Aber erst mal ein wenig die Beine in Bayreuth vertreten. Und die Gelegenheit nutzen, um, ich glaube, in einem Müller mal nach Platten + CDs zu sehen.

Ich weiß nicht, ob ich darüber hier schon mal berichtet oder es erwähnt habe… Als ich so im Laden stehe und in den CDs stöbere, in meinen Motorradklamotten – Lederhose und -jacke – habe ich auch ein paar Jugendliche bemerkt. Gut, mir sind mehr die Damen als die Jungs aufgefallen. ;o)

Anscheinend war das Auffallen gegenseitig – denn erst hat sich das eine Mädel mit einem „Pardon.“ an mir vorbeigedrückt, dann das andere.
Und irgendwie nicht, um auf der anderen Seite nach etwas weiter zu suchen. Nein, ich hatte das Gefühl, es war ein Vorbeidrücken um des Vorbeidrückens willens. Denn kaum waren sie vorbei, haben sie wieder die Köpfe zusammengesteckt und in meine Richtung geschielt.
Ach ja, Einbildung ist auch ’ne Bildung.
Und dies war eine sehr erhebende Einbildung.
Zehre ich jetzt noch von. ;o)

Bei anderen ist mir das mal bei einer Geburtstagsfeier aufgefallen. Anscheinend auch zwei, die sich das erste Mal auf dieser Feier getroffen haben… und da habe ja sogar ICH die Funken mitbekommen.

Doch das wäre jetzt ja nur beim ersten Mal sehen.
Da kann mensch selbst manchmal das Gefühl des gegenseitigen Interesses haben. Doch wie ist das, wenn mensch sich schon kennt und befreundet ist? Was lässt andere da dann denken, ob diese beiden Personen…?

In Rottweil habe ich mich ziemlich gut mit der Tochter einer Kollegin verstanden. ‚Ziemlich‘ deshalb, weil es bei mir ein auf und ab war – denn ich war tatsächlich ganz schön verschossen in sie. Allerdings erfolglos. Trotzdem hatten wir dann doch Zeiten, in denen wir viel miteinander geredet haben. Was einen anderen Kollegen zu dem Gedanken verleitete, zu fragen, ob wir zusammen wären.
Ich hätte dagegen ja nicht das Geringste einzuwenden gehabt – doch sie fand es wohl nicht so toll. Vielleicht auch deswegen, weil dieser Kollege bei ihr mehr Chancen gehabt hätte als ich. *Schulter zuck*
(Ich glaube, wenn ich mal meine Tagebücher von Rottweil raussuchen würde, könnte ich da so einiges erzählen, woran ich jetzt nicht mal mehr denke. ^^)

Oder bevor ich und Drachenechse zusammenkamen. (Müsste eine Woche vorher gewesen sein…) Da waren wir erst befreundet, weil wir uns gut verstanden haben, und nach einer Aufführung wollte sie mich mal ihrem Papa vorstellen. Hat sie auch. Doch ich habe mich da recht flott wieder rausgezogen, um beim Abbauen zu helfen.

Als wir dann zusammengekommen waren, und sie dies ihrem Papa mitteilen wollte, dass jetzt Freund + ich + so… da war der darüber nicht überrascht. Sondern eher ‚das dachte er sich schon‘.
Und wir dann so… ‚äääähh‘.

Zumindest hatte der Papa da mehr gesehen als wir.

Und dann hätte ich noch München. Zumindest jetzt wieder München. ;o)

Einmal durfte ich da als Freund herhalten, um einen anderen Verehrer zu vergraulen. Oder zu helfen, ihn auf Abstand zu halten. Hab‘ ich auch kein Problem damit. Ehrensache. Und das ich auf der Couch schlafe aus… weiß nicht mehr… Schnarchgründen? Das war zu einer Geburtstagsfeier von… wie nenne ich sie denn jetzt mal?
Ich hab’s: Timon. :o)
Aus den gleichen Gründen, weswegen ich hier Fuchs Fuchs nenne. Dann ratet mal. ;o)

Also, zu ihrer Geburtstagsfeier wurde ich bei einem Mitbewohner der WG offiziell als „Freund“ angekündigt.
Ein paar Jahre später wurde ich dann dafür gehalten. Als ich Timon nämlich in Bremen besucht habe und zu ihrer Projektpräsentation ging.
(Wer sich dafür nochmal/überhaupt interessiert, findet hier den entsprechenden Beitrag.)

Denn nach der Präsentation ging es noch zu ein paar Mitstudentinnen von ihr. Und später, nachdem ich wieder zu Hause war, berichtete mir Timon, dass ihre Mitstudent:innen dachten, dass wir zusammen sind.

Hm.

Und ich habe immer noch keine Ahnung, wie mensch so etwas vermuten kann.

Liegt es daran, dass mensch mehr als Freunde sein muss, um so viele Meter zu fahren, um montags eine Präsentation zu sehen?

Oder ist es das Verhältnis zueinander?

Gibt es einen Sinn?
(Im Leben und überhaupt? ;o))

Vielleicht hat ja jemand ein paar Ideen, die mensch mir mal dalassen könnte/möchte?

Vor ein paar Jahren meinte Fuchs noch, dass Drachenechse + ich uns wie ein altes Ehepaar benehmen würden.
Ich weiß nicht, ob das noch so ist. Aber das würde ja auch zu diesem Thema passen.

Wie auch immer: Keine Ahnung.
Davon aber viel. ;o)

 

Beziehungslevel

Ich weiß nicht, ob ich darüber schon irgendwann einmal was in die Richtung geschrieben habe – doch wenn, ist das sehr lange her. Kann ich also wieder/nochmal/das erste Mal darüber schreiben.
Denn ich habe im Moment wieder (mal?) die Phase, über Beziehungslevel nachzugrübeln.
Und zwar über die von anderen zu mir – oder umgekehrt. ;o)

 

Ich würde die Level mal so unterteilen:

Die Masse (mir in der Regel nicht bekannt)

Weitere Bekannte (ich kenne diese Personen zumindest vom Sehen. Könnte diese Stufe auch „Bekannte Gesichter“ nennen.)

Die nächste Stufe wären dann die „Nähere Bekannte“.
Das sind bekannte Gesichter, mit denen ich auch bereits mal ein paar Worte gewechselt habe – und die auch wissen (vermutlich), wer ich bin. Wenn es gut läuft, kann ich mir auch die passenden Namen merken. ;o)

Nun kommen wir in den Freundschaftsbereich. Auch der ist bei mir in Stufen unterteilt. Die da wären:

Kumpel – befreundet, hin + wieder trifft mensch sich vielleicht mal, und mensch kennt sich schon gefühlt ewig.

Freund – mensch trifft und schreibt sich immer wieder mal, auch mal für Kleinigkeiten oder einfach so. Und zwischendurch ist es mal ruhiger. Und mit Freunden kann mensch über so gut wie alles reden. Ein Geben + Nehmen.

Davon ist die Steigerungsform dann noch der/die beste Freund_in. Mit der/dem/denen schreibe ich noch mehr als mit dem ‚einfachen’ Freund. Mensch sieht sich öfters, unternimmt mehr miteinander.

Jetzt gibt es noch zwei Stufen, die mehr ins Körperliche gehen und sich teilweise aus den vorherigen Stufen rekrutieren können.

Dies wäre einmal die Stufe „Geliebte_r“.
Diese Stufe kann sich (theoretisch) aus allen vorherigen Stufen ergeben. Menschen kennen sich, reden miteinander, unternehmen etwas… und schlafen miteinander.
(Das ist ja auch eine Unternehmung. ^^)
Ohne weitere – ich sag mal: Verpflichtung.

Theoretisch könnte ich dies auch noch weiter unterteilen – allerdings ist mir diese Stufe ziemlich fremd. Also lass ich die einfache Bezeichnung stehen.

Es gibt für mich da nur noch die Steigerungsform „Beziehung“ oder Partnerschaft. Das ist alles.
Reden. Unternehmungen. Sex. Gemeinsam Leben.
Das „Ideal“.

Die Menschen, die ich jetzt nicht berücksichtigt habe, das ist die Familie. Auch sie setzt sich aus allen Beziehungsstufen – ok, fast allen – zusammen. Und zählt doch extra. Nämlich als Familie.
Da ändert sich auch nicht viel dran. Solange mensch nicht was mit ´nem Cousin/Cousine anfängt. ;o)

Dagegen sind die anderen Stufen durchaus fließend. Menschen lernen sich kennen, reden mehr miteinander – oder weniger. So verschieben sich die Beziehungen zueinander.

Eine Person stand bei mir mal auf der Stufe Freund.
Ich habe mich immer mal wieder bei der Person gemeldet + zum Essen verabredet. Allerdings hatte ich irgendwann das Gefühl, dass die Kontakte immer von mir ausgingen… und irgendwann hatte ich da keine Lust mehr drauf.
Seitdem würde ich die Person bei Kumpel einstufen.

Andere sind in die Freundschaftsstufe gerutscht. Eigentlich sind alle Stufen auch eine Sache der Kommunikation miteinander – also zwischen mir und den Anderen. Menschen, mit denen ich viel schreibe + unternehme, stehen logischerweise weit oben.

Nun sind die Zeiten gerade etwas komplizierter. Kontaktbeschränkungen usw.

Da können sich Menschen längst nicht mehr so oft sehen wie vorher. Wenn dann Schriftliches fast nur auf ein Mindestmaß von „Hallo.“ und „Tschüss.“ beschränkt wird, können Stufen ins Wanken geraten.

Was kann mensch da tun, um dem entgegenzuwirken?

Mal schreiben „Wir müssen reden…“?

Eine Formulierung, die ich… wie soll ich sagen… fürchten gelernt habe in meiner Beziehungszeit, damals. ;o)

Ich denke zumindest, dass ein Ansprechen besser wäre als ein Abschreiben.

Was sagt die Gemeinde?

 

Onlineflittern… ach nee, -flirten

 

Ja, ich denke, ich aktualisiere hier auch mal wieder.

Der aktuelle Stand ist: Ich habe mein Profil bei der Geek-Flirtseite gelöscht. Da kam ja mal so irgendwie gar nichts rüber. Und ständig ein neuer Schwarm Bots – mit Namen + 3 Zahlen, wie z.B. Zwerg478. Deswegen hatte ich da vor einiger Zeit genug und habe mich gelöscht.

Dann ist da jetzt noch Finya.

Ja. Tatsächlich habe ich inzwischen auch schon mal ein paar Damen angeschrieben. Wenn ich jetzt nachsehe, habe ich 9 Nachrichten im Gesendet-Kasten.

In meinem Eingangskasten liegen momentan vier. Nämlich u.a. die eine von [hier (und ich habe ihr nicht ein zweites Mal geschrieben)] und meine Kollegin. Der Rest… Keine Reaktion oder Nachricht noch nicht mal gelesen.
Dies fördert bei mir nicht unbedingt den Schreibfluss, um es mal so zu sagen.

Dann ist auch hier das Aufkommen der Fake-Profile recht hoch, denke ich. Alleine am Freitag habe ich wieder 2-3 Profile gemeldet, weil sie irgendwelche Fotos von kurvigen Instagrammerinnen oder russischen Flirtseiten zeigten.

Mal im Ernst: Wenn ich mir schon denke „Die sieht zu gut aus, die kann nicht echt sein.“ – Warum haben die Mitarbeiter, die diese Bilder prüfen, nicht diesen Gedanken? Liegt es vielleicht daran, dass sie die nicht oder kaum ausgefüllten Profile dazu nicht gleichzeitig sehen? Oder die Kennenlernwünsche von 30-75 Jahren?

Aber Bilder von mir als „nicht regelkonform“ ablehnen, weil ich vor etwas Hintergrund stehe, wie bei diesen beiden hier… Aber dann Fotos von Frauen freigeben, auf der mehrere Personen mit Gesicht zu sehen sind. Oder die genauso in der Gegend rumstehen wie ich in meinem abgelehnten.

Das… nervt ein wenig.

Und es juckt mich immer mehr, auch hier wieder auf den Profil-löschen-Button zu drücken.

Auch hier jetzt ein Hmpf

Damit ist alles Wichtige gesagt.