Mai(n)blicke

Der Mai naht, und damit wieder so einiges, worüber ich hinterher schreiben kann. Deshalb jetzt bereits ein kleiner Blick auf das, was für mich kommen wird – und damit eventuell auch hier für diesen Blog.

Letztes Jahr ging der April mit einem Walpurgis-Nacht-Besuch auf der Ronneburg zu Ende, mit einem Grillen bei ’nem Bekannten am 1. Mai – und einer anschließenden Änderung meines Beziehungsstatus in der Nacht vom 1. auf den 2. Mai.

Da ging der Mai gut los… nicht.

Aber das war letztes Jahr.

Ich wollte ja Vorausblicken auf den Mai DIESEN Jahres.

Als erstes kann ich sagen, es wird ein Monat mit wenigen Arbeitstagen. Einerseits Urlaub – andererseits meinte es die Firma dieses Mal gut mit mir und ich habe zusätzliche freie Tage bekommen.
(Gut, der eine Zusatzfrei-Tag ist auch gut für die Firma, denn das ist Fronleichnam. Ein Feiertag. Diesen Feiertagszuschlag schenkt sie sich dieses Mal. Aber egal – so hab ich nach der Nachtschicht einen Tag mehr frei, wieder in der Frühschicht anzukommen…)

Was steht an Urlaub an?

Ganz groß das WGT in Leipzig. Das ist heuer das fünfundzwanzigste seiner Art – und wird mein drittes werden.

Dann habe ich es für den Tag vor der Leipzigfahrt doch geschafft, mir eine Karte für die Steampunk-Oper von Coppelius, „Klein-Zaches“, zu kaufen. Der erste Versuch wollte nicht so. Aber jetzt. Also gibt es eine Fahrt in den Pott nach Gelsenkirchen.

Außerdem gibt es eine Fahrt in die Eifel zu einem Freund samt Familie und Bienenstöcken. Ursprünglich wollten wir zu zweit dahin fahren… doch da die Herren sich verkracht haben, fahr ich also alleine. Und ich sage jetzt nicht, wie alt die Jungs sind. ;-)

Was wird das alles für Auswirkungen auf den Blog haben?

Ich gehe davon aus, dass es wenigstens einen WGT-Bericht geben wird.

Ariadne auf Naxos - Schlußapplaus

Ariadne auf Naxos – Schlußapplaus

Auf die Oper bin ich gespannt – es wird dies mein 4. Opernbesuch werden, nach „Lulu“, „Salome“ und „Ariadne auf Naxos“. Vielleicht/wahrscheinlich werde ich darüber auch was berichten. Am liebsten mit Fotos, doch sehe ich da Probleme. Über den Eifelbesuch werde ich wohl eher nichts schreiben… es sei denn, ich finde das Imkereithema so faszinierend. ;-)

Und ansonsten?

Von meinen 7 Arbeitstagen im Mai sind 4 Nachtschicht. Die ersten und die letzten zwei. Was wieder das Schreiben begünstigen könnte – so wie jetzt. ;o)

Schau ’n mer ma.

Zeiten

20160430_161458

Das Leben
ist ein Kommen
und Gehen.
Manche kommen
und bleiben
ein Leben lang erhalten,
als Freunde, Feinde
Familie.
Manche bleiben
eine gute Zeit.
Irgendwann dann
von den Wellen der Zeit
abgetrieben
oder in ihnen
versunken.
Wieder andere
tauchen auf,
schießen an einem vorbei
und sind
schneller wieder verschwunden
als sie für ihr
Auftauchen
gebraucht haben.

Und so geht es weiter
und weiter.
Auf und ab,
da und vorbei.
Solange
bis man selbst
sein Ufer der Zeit
erreicht hat.
Und während man selbst
am Gehen ist
kommen hinter einem
schon wieder etliche Nachfolger.
Und mehr
und mehr
und immer so weiter
und weiter.
Bis dann auch
die Sonne
ihr Ufer der Zeit
erreicht hat.
Dann gehen alle.

Und die Zeit ist sich selbst überlassen.

Wer ist Hebus von Troy – woher kommt dieser Name oder Darum bin ich wer ich bin.

Heute gibt es mal ein wenig Hintergrund. Das habe ich ja bereits im August letzten Jahres mal angekündigt. Und jetzt endlich ist es soweit. (Wird ja auch Zeit, schließlich ist bald wieder das WGT.)
Also Nova, wenn du das liest: Aufgepasst jetzt. ;)

Quelle: Serie Lanfeust von Troy von Scotch Arleston (Text) und Didier Tarquin (Zeichnung)

Hebus
Quelle: Serie Lanfeust von Troy
von Scotch Arleston (Text) und Didier Tarquin (Zeichnung)

Zu meinem Namen – den Namen, den ich jetzt seit einigen Jahren am liebsten verwende:

Hebus. Oder halt Hebus von Troy.

Wer oder was ist Hebus von Troy? Warum dieser Name?

Kurzer Rückblick in meine Historie. *flacker*

1988 – in der Vor-Internet-Zeit – habe ich das Chatten für mich entdeckt. Bzw. die damalige Form davon: Kommunizieren unter Pseudonym in damaligen Anzeigenblättern, hier konkret das Frankfurter „das inserat“.

Ich bin darüber gestolpert, und wollte direkt mitmachen. Mein erstes Pseudonym war Moonlight. Was sich später auch in meiner ersten eigenen email-Adresse niedergeschlagen hat. Auch wenn dieses Pseudonym eher… naja, nicht viel über mich aussagt. Es war halt eine Kopfgeburt. Später habe ich mir als Doppelpseudo (DPS) den Namen Cliff McLane zugelegt. Wer Raumpatrouille Orion kennt, dem sagt vielleicht dieser Name etwas.
Diesen Namen habe ich dann öfters bei Computerspielen als Spielernamen eingetragen.

Eigentlich war Cliff McLane mehr ich als Moonlight.

Später habe ich einige Zeit als Schreiberling in einer privaten Pseudo-Zeitung mitgemacht, dem „Subway“. Und dafür habe ich mir das Schreiber-Pseudonym „Rabe vom Sub“ gegeben. Weil ich Raben einfach klasse finde, sie schlau sind – und auch frech. Und da war Rabe vom Sub genau passend. Ich habe zu allem meinen Senf dazugekraht.

Das war Anfang der 90er.

Die Serie Lanfeust von Troy von Arleston und Tarquin, erscheint bei Carlsen Comics.

Die Serie Lanfeust von Troy von Arleston und Tarquin,
erscheint bei Carlsen Comics.

Gegen Ende der 90er bin ich auf die Comicserie „Lanfeust von Troy“ gestoßen. Eine Fantasy-Serie, in der Menschen verschiedene Arten von Magie ausführen können, aber in der Regel jede Person nur eine Art. Bei der Titelfigur Lanfeust stellt sich allerdings heraus, dass er die ultimative Macht besitzt.

Ursprünglich nur gut im Metall erhitzen (ohne Feuer), was ihn zu einem guten Schmiedegesellen machte, gerät er in Berührung mit einem Teil des Magohamoth – DAS mystische Wesen des Planeten Troy, welches für die komplette Magie auf diesem Planeten verantwortlich ist. Und diese Berührung mit einem Stück Horn des Magohamoth lässt ihn alles vollbringen, was man sich nur vorstellen kann.

Entsprechend wird er von den Weisen von Eckmühl, der Wissensmetropole des Planeten, auf die Suche nach eben diesem Magohamoth geschickt.

Deswegen heißt die Serie auch Lanfeust von Troy.

Wo oder wer ist jetzt also Hebus?

Gleich.

Troy ist eine mittelalterliche Fantasy-Welt.

Mit magischen Kreaturen wie dem Magohamoth, aber auch einer Vielzahl an Monstern und Tieren und Kreaturen, wie man sie sich nur vorstellen kann.

Unter diesen Wesen sind auch Trolle vertreten: Ziemlich groß, wenigstens 2 Meter, stärker als Menschen, mit scharfen und spitzen Zähnen und stolz auf ihre mangelnde Körperhygiene und Wasserabneigung. Diese Wasserabneigung begründet sich wohl auch darauf, dass man plötzlich sauber werden/sein könnte und einen deswegen die Fliegen verlassen.

Wie bitte?

Ja, für Trolle ist die erste eigene Fliege, die um einen herumschwirrt, ein Reifezeugnis. Die erste eigene Fliege wird gefeiert. Mit ihr wird man in die Welt der Erwachsenen aufgenommen. Später können dann noch mehr Fliegen dazukommen… und jede davon wird gehegt und gepflegt, und mit einem Namen versehen. Die Fliegen sind die Schoßtiere eines Trolls.

Außerdem sind Trolle mit einem dichten Körperpelz versehen. Und sie sind wild.

Hebus Quelle: Lanfeust von Troy - Band 2: Thanos, der Rebell von Scotch Arleston (Text) und Didier Tarquin (Zeichnung)

Hebus
Quelle: Lanfeust von Troy – Band 2: Thanos, der Rebell
von Scotch Arleston (Text) und Didier Tarquin (Zeichnung)

Nur noch mal fürs Protokoll: WILD!

Wild im Sinne von: Wir haben Hunger, lasst uns mal den Bauernhof des nächsten Bauern besuchen. Und auf dem Bratspieß landet nach diesem Besuch: Das Vieh des Bauern, der Bauer selbst, die Bäuerin… zur Not geht es aber auch ohne Feuer. Bauer schmeckt roh auch gut.

Hebus Quelle: Lanfeust von Troy - Band 2: Thanos, der Rebell von Scotch Arleston (Text) und Didier Tarquin (Zeichnung)

Hebus
Quelle: Lanfeust von Troy – Band 2: Thanos, der Rebell
von Scotch Arleston (Text) und Didier Tarquin (Zeichnung)

Das sind die Trolle. Alle Trolle.

Doch als Weiser von Eckmühl kennt man Rituale und Zaubersprüche, die einen Troll zähmen. So sehr, dass er nur noch das macht, was ihm gesagt wird. Solange, bis dieser Spruch gebrochen wird. (Dafür könnte wieder Wasser ins Spiel kommen – oder viel Alkohol…)

Nun, Hebus ist so ein Troll. Der den Weg der Gruppe um Lanfeust kreuzt – und dann mittels Zauberspruch gezähmt wird.

Quelle: Lanfeust von Troy - Band 2: Thanos, der Rebell von Scotch Arleston (Text) und Didier Tarquin (Zeichnung)

Hebus ist sauer… ^^
Quelle: Lanfeust von Troy – Band 2: Thanos, der Rebell
von Scotch Arleston (Text) und Didier Tarquin (Zeichnung)

Und dieser Troll ist… toll. ;o)

Die geilste Szene, die mich total weggeschmissen hat, war das Bild von Eckmühl, nachdem der Spruch auf Hebus das erste Mal gebrochen ist. Entsprechend reagiert er erst mal richtig trollisch und lässt Körperteile und Körper der Wachen von Eckmühl durch die Gegend fliegen. Solange, bis der Zauber wieder erneuert ist. Dann soll er sich aus der Stadt zurückziehen, damit er nicht verhaftet wird. Aber höflich.  :-)

Quelle: Lanfeust von Troy - Band 2: Thanos, der Rebell von Scotch Arleston (Text) und Didier Tarquin (Zeichnung)

Quelle: Lanfeust von Troy – Band 2: Thanos, der Rebell
von Scotch Arleston (Text) und Didier Tarquin (Zeichnung)

Die Figur des Hebus ist witzig, frech, stark, sympathisch… und einfach um Längen interessanter als Lanfeust.

Hebus ist nicht edel. Hebus ist dreckig. Und er ist nicht langweilig. Einfach, weil die Trolle nicht langweilig sein können. Weswegen es für und über sie noch mehrere eigene Reihen gibt. Zum Beispiel die Serie „Troll von Troy“. Oder das Handbuch über die Trolle.

Die Serie Troll von Troy, von Arleston und Mourier,  erscheint bei Carlsen Comics.

Die Serie Troll von Troy, von Arleston und Mourier,
erscheint bei Carlsen Comics.

Dafür, dass diese Trolle ja eigentlich so böse sind und in ihren Geschichten die verschiedensten Menschen verfuttert werden, sind sie ziemlich große Sympathieträger.

Deswegen ist mein bevorzugterer Name für alle möglichen Arten von Anmeldungen seitdem Hebus, bzw. Hebus von Troy. Auch, weil dieser Name noch nicht so bekannt und damit in Gebrauch ist wie z.B. Hinz und Kunz.

Hm, wie ich gerade feststellen durfte, gibt es inzwischen eine TV-Serie zu Lanfeust?!

Was soll ich jetzt davon halten?

 

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Die Serie „Lanfeust von Troy“ ist von Scotch Arleston (Text) und Didier Tarquin (Zeichnung) und wurde nach Abschluss der Geschichte als „Lanfeust der Sterne“ fortgesetzt. Auch von Arleston und Tarquin. Beide Serien gibt es beim Carlsen Verlag.

Die Serie Lanfeust der Sterne von Arleston und Tarquin erscheint bei Carlsen Comics.

Die Serie Lanfeust der Sterne von Arleston und Tarquin
erscheint bei Carlsen Comics.

https://www.carlsen.de/comic/serie/lanfeust-von-troy/18277 – sowie
https://www.carlsen.de/serie/lanfeust-der-sterne/21314

Als weitere Serien und Hefte zum Universum von Troy gibt es aktuell bei Carlsen noch:

Troll von Troy von Jean-Louis Mourier und Christophe Arleston
https://www.carlsen.de/serie/troll-von-troy/19043

Die Eroberung von Troy von Christophe Arleston, illustriert von Ciro Tota
https://www.carlsen.de/serie/die-eroberung-von-troy/19045

Die Legenden von Troy von Christophe Arleston, illustriert von Keramidas
https://www.carlsen.de/serie/die-legenden-von-troy-tykko-der-wuestensohn/19492

Lanfeust Odysee von Christophe Arleston und Didier Tarquin
https://www.carlsen.de/serie/lanfeust-odyssee/20841

 

Außerdem gab es noch die Serie „Gnome von Troy“, welche im Moment nicht mehr bei Carlsen verlegt wird, sowie mehrere Teile der „Enzyklopädie von Troy“.
Auch diese leider momentan nicht mehr im Verlagsprogramm von Carlsen.

Die Serie Gnome von Troy von Arleston und Tarquin, ehemals erschienen bei Carlsen Comics.

Die Serie Gnome von Troy von Arleston und Tarquin, ehemals erschienen bei Carlsen Comics.

 

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Über das manchmal zu spät entdecken…

Es ist mal wieder Zeit für Musik. Zeit, sie zu hören, während ich diesen Blog darüber schreibe, oder vielmehr abtippe.

Ich habe ja schon einige Male über Musikthemen geschrieben. Über Konzerte; was meine Neffen und meine Nichte wohl hören mögen – ich habe die CDs für sie übrigens immer noch nicht fertig. Meine Nichte hat mich jetzt tatsächlich schon einige Male danach gefragt, aber dieses Projekt ist halt doch größer und aufwändiger als erwartet. Oder ich zu faul. Hmmm…

Auf jeden Fall bin ich beim Abtippen eines meiner letzten Blogs beim Nebenbei-dazu-Musik-hören über ein Lied auf einer meiner Youtube-Playlisten gestolpert, welches mich jetzt zu diesem Blog veranlasst hat.

Es gibt ja auf der ganzen Welt Musik, die einem – in dem Fall mir – gefallen kann. Doch vieles werde ich wohl niemals hören. Und wenn doch, ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass ich mir von der neuentdeckten Gruppe oder Interpreten vielleicht noch Lieder und CDs besorgen und anhören kann, aber diese niemals live erleben werde. Doch manchmal habe ich auch Glück.

So z.B. bei Coppelius, auf die mich eine Freundin vor inzwischen bald 3 Jahren aufmerksam gemacht hat. Dabei sind sie wenigstens in der Neuzeit seit 2004 wieder aktiv – und ich hätte sie wohl NIE bemerkt. Ich konnte diese Kapelle ;) inzwischen drei Mal live erleben. Und wenigstens Pfingsten hoffe ich, daraus ein „Vier Mal“ machen zu können, wenn sie beim WGT in Leipzig spielen, bevor sie Ende des Jahres eine angekündigte Pause beginnen.

Coppelius

Coppelius

Bei Katzenjammer war es knapp. Das vorletzte (?) Konzert von den Mädels in Offenbach 2011 oder 2012 habe ich erlebt. Letztes Jahr im Dezember konnte ich mich nicht ganz aufraffen, nach Frankfurt in die Jahrhunderthalle zu fahren – und jetzt hat Marianne die Band verlassen.
Dann gibt es in Zukunft vielleicht wieder was von Dandylion, ihrem Solo-Projekt.

Marianne Sveen - Dandylion

Marianne Sveen – Dandylion

Adaro hatte ich mir damals, vor über 10 Jahren, mal live in Tübingen angesehen, obwohl ich ihre CD erstmal nicht so interessant fand. Aber Live haben sie mich total überzeugt. So sehr, dass ich jetzt ja auch eine Drehleier mein Eigen nenne.
Konstanze – da bist eindeutig DU daran schuld! ^^
(Diese meine Leier werde ich wohl auch am Wochenende mal wieder in die Hand nehmen – doch das ist eine andere Geschichte. ;) )
Doch leider ist diese Band inzwischen Geschichte.

Auch bei wenigstens 2 weiteren Bands ist es zu spät.

Auf Valravn wurde ich im Final Destination aufmerksam. Durch eines der ganz wenigen Lieder, nach denen ich direkt danach den DJ gefragt habe, was das denn war. Dieser Song war „Kelling“.

Ich habe mich dann so sehr für Valravn begeistert, dass ich mir recht schnell ihre CDs über das große Netz besorgt habe. Leider hat dann die Sängerin und ein Musikus den Ausstieg aus der Band erklärt. Der letzte Gig, den sie hier in Deutschland gespielt haben, fand auf dem Festival-Mediaval 2013 in Selb statt. Doch da dieses Festival im September stattfindet, konnte ich damals dafür nicht mehr frei bekommen. Aber die CDs kann ich wenigstens weiter hören.

Genau wie bei Gåte.

Die haben sich leider getrennt, bevor ich überhaupt von ihnen gehört hatte. Und das ich sie dann überhaupt gehört habe, dafür ist der Mann aus Wixhausen verantwortlich. Der hatte für die Fahrt zu unserem ersten gemeinsamen Borkum-Urlaub 2012 eine gebrannte CD von denen dabei. Und die Stimme von Gunnhild hat mich direkt gepackt. Besonders bei dem Lied „Knut Liten og Sylvelin“.
Auch diese CD – Iselilja – habe ich mir recht flott besorgt. Und mich bei Youtube umgehört. So ist auch das Lied, das diesen Blog verantwortet, auf meiner Musik-Playlist gelandet.

Und wurde vergessen.

Und vor ein paar Tagen wieder angehört und entdeckt.
„Litle Fuglen“!

Dieses Lied ist jetzt auch dafür verantwortlich, dass ich mich endlich daran gemacht habe, die mir noch fehlenden Gåte-CDs zu besorgen. Also fast alle. Denn ich möchte, das „Litle Fuglen“ mit auf die CD für meine Nichte kommt. Unbedingt.

Ich selbst könnte es gerade in Schleife hören. Aber die Gruppe an sich werde ich nie mehr Live sehen können.

Schade.

Da war ich zu spät. Sie hat 2010 ihr letztes Abschiedskonzert gespielt.

 

Ich bin jetzt am Überlegen.

Gerne würde ich ein paar der hier erwähnten Lieder und/oder Gruppen mal via Youtube verlinken. Allerdings bin ich da… hmm… vorsichtig? Misstrauisch?

Es ist ja immer eine Sache des Rechts. Am eigenen Bild, dem eigenen „Content“. Schon deswegen nutze ich auf diesem meinem Blog nur noch eigene Bilder. Einfach, um ganz sicher zu gehen.

Mit Videos gar ist es ja dann das gleiche. Also werde ich keine Videos einbetten oder direkt verlinken. Einfach, weil ich keine Rechte daran besitze. Und nur weil ein Video auf Youtube steht, macht es deshalb noch lange nicht rechtfrei.

Doch ich werde mal ein Bandenspiel probieren.

Ich habe extra für diesen Blog eine Playlist auf meinem Youtube-Channel erstellt – und diese Playlist hierher verlinkt. Denn das ist ja mein Kanal (auf dem nicht wirklich was drauf ist), also kann ich ja auch mal Leuten eine Playlist zeigen.

Wen also mal ein paar der oben erwähnten Lieder oder Gruppen interessieren, der findet hier unten im Werbeblock  einen Link zum Reinhören via Youtube dafür. Einfach auf Blogplaylist klicken.

Vielleicht weiß ja auch jemand, ob dieses Bandenspiel so machbar ist? Rein rechtlich… Ich lasse mich gerne belehren. ;o)

Damit bis demnächst.

 

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Blogplaylist 16-04-2016

Die Lieder auf der Playlist in ihrer Reihenfolge und Betitelung nach den Videobeschreibungen – daher manchmal Groß und manchmal klein – und ohne å.
Die Reihenfolge der Lieder in der Playlist ist umgekehrt zur Erwähnung der Gruppen und Lieder im Text. D.h., die letzten kommen zuerst. Ansonsten liegt dieser Reihenfolge keinerlei Bewertung oder Gewichtung zugrunde. Die Lieder in der Playliste sollen nur einen kleinen Einblick auf die entsprechende Musik der erwähnten Gruppen geben.

Gåte Litle Fuglen

Gate – Knut liten og Sylvelin (Iselilja)

valravn ~ kelling (with lyrics)

Valravn – Koder På Snor

ADARO – Rôsen rôt Live Bilder

Adaro – Words Never Spoken

Dandylion (Marianne Sveen) ~ The Monster ~ at Kampen Bistro Jan 3, 2012

Dandylion – NeverLookDown

Katzenjammer – Lady Marlene Live HD

Katzenjammer – I Will Dance (When I Walk Away) – Accoustic Session

Coppelius – Moor (offizielle Musikvideographie)

Coppelius – Spieldose (offizielle Musikvideographie)


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Wie mein Bogen zu seinem Namen kam

Wie ja hier schon mal erwähnt, schieße ich Bogen seit 2011. Nicht gut, aber mit Freude.

Paul

Paul

Mein erster Bogen seitdem hieß Paul, der zweite war und ist Namenlos – und als dritten Bogen gab es im September, wie ebenso erwähnt, einen Langbogen nach einem Wikingerfund. Entsprechend wollte ich ihm einen Namen mit Nordischem oder Wikingereinfluß geben.

Eine Freundin hatte da auch einige im Kommentarfeld vorgeschlagen, aber irgendwie hat es bei keinem „Klick!“ gemacht.
Gut Name braucht halt Weile.

Mein namenloser Bogen

Namenlos

Letzte Woche bin ich zum Geburtstag meiner Drachenechse gefahren. Dafür habe ich Paul am neuen Standort vom Bogensport Rhein-Main eine neue Sehne besorgt, und habe dann zu Hause Paul mit eingepackt; meinen Seitenköcher, den ich nicht mehr benutze und sechs meiner alten Pfeile. Denn dat Echschen hatte direkt Interesse an Paul angemeldet, nachdem ich für den ja keinen Platz mehr habe. Und so hatte ich Paul plus Zubehör (wie auf dem Foto) im Gepäck auf der Fahrt nach dem niedrigen Ursel. Und Dank der Baustelle bei Preungesheim bis – für mich Abfahrt Heddernheim – hatte ich genug Zeit zum Nachdenken.

Ich kann jetzt nicht mehr genau sagen, wie ich auf den Gedanken kam – von daher ist der Titel dieses Beitrags vielleicht etwas hochgestochen – aber auf einmal war der Name da.

Ich habe wohl beim Thema Wikinger und nordisch ein wenig „um die Ecke“ gedacht.

Ich habe also jetzt einen Namen für meinen neuen Langbogen. Ich nenne ihn jetzt:
„Mr. Wednesday“

Der Name ist so richtig aufgeploppt, so dass ich ihn dann direkt verkündet habe, als ich endlich beim Geburtstagskind war. Welches sich sehr über Paul gefreut hat. :)

Warum jetzt „Mr. Wednesday“?
Ich kann es direkt vor mir sehen, wie manche jetzt diesen Namen mit Wikingern in Verbindung bringen wollen. Und keine Verbindung sehen. Und doch gibt es sie. Dazu muss ich jedoch auf das Buch „American Gods“ vom Autor Neil Gaiman verweisen. In diesem Buch geht es um all die alten Götter, die von all den Einwanderern über die Jahrhunderte mit nach Amerika gebracht wurden. Da zu diesen Einwanderern nun mal auch die Wikinger gehört haben…

Mr. Wednesday

Mr. Wednesday

Meines Wissens ist mein Bogen Mr. Wednesday aus Hickory gemacht. Das klingt für mich genauso amerikanisch wie jetzt Mr. Wednesday selbst. Von daher finde ich diesen Namen doppelt passend.

Wer es jetzt genau wissen möchte, wer Mr. Wednesday ist, dem empfehle ich, das Buch zu lesen. Oder noch einige Zeit zu warten, denn ein Sender aus Amerika ist gerade dabei, aus dem Buch eine Serie zu machen. Vielleicht war das auch ein kleiner Wegpunkt in meiner Namensfindung.

Gut. Einen Namen habe ich jetzt also.

Jetzt müsste ich nur noch gescheit schießen können. Bzw. das Schießen klappt ja soweit – mit dem Treffen hapert’s… ;-)

 

Neuigkeiten zur Car-Crash-Saison 2016

Ja, ich weiß.

Immer diese Anglizismen.
„Car-Crash-Saison“… Wenn man sich manchmal an den vielen Englischen und Möchtegernenglischen Wörtern in der deutschen Sprache stört (z.B. Servicepoint, Discounter, Lifestyle etc.), sollte man sich ja eigentlich an die eigene Nase fassen und dort anfangen. Aber ernsthaft: Auto-Unfall-Saison klingt längst nicht so gut wie „Car-Crash“. Zumindest das „Crash“ klingt viel lautmalerischer. Und Ohr liest ja mit… oder so.
Aber zum Thema jetzt.

Der Übergang vom März zum April 2016 war nicht so ganz meiner. Erst fährt jemand in mein geparktes Auto – dann setze ich den Mietwagen an die Leitplanke.

Gut ist was Anderes.

Inzwischen gibt es wieder ein wenig neues zu berichten:
Der Gutachter der DEKRA war da – und der hat mir jetzt einen Wiederbeschaffungswert von 4.400 Euro für meinen Meriva bescheinigt.
Und Reparaturkosten von 5.300,-.

Zum Glück gibt es eine 130% Regelung bei Unfallschäden. Entsprechend habe ich die Reparatur in Auftrag gegeben. Denn ich möchte mich nicht auf die Suche nach einem neuen Auto machen. Ich will einfach erst mal mein gewohntes Auto weiterfahren. Und dann halt jetzt anfangen zu sparen, damit ich mir nächstes Jahr ein neues gebrauchtes kaufen kann. Damit der Restwert nicht zu niedrig wird. Schließlich bin ich dieses Mal nur knapp an einem wirtschaftlichen Totalschaden vorbeigeschrammt.

Vorgestern kam jetzt ein Schreiben der Versicherung der Unfallverursacherin, dass ich mein beschädigtes Auto verkaufen soll. Damit die Versicherung nicht so viel zahlen muss.

„Denn auch Sie als Geschädigter sind dazu verpflichtet, den Rahmen des Zumutbaren wirtschaftlichsten Weg zur Schadenbehebung zu wählen.“

Bin ich das? Erstens lasse ich mir ungern so etwas vorschreiben, außerdem ist es eh zu spät. Denn die Reparatur ist inzwischen abgeschlossen.
Und nur, weil es einen Wiederbeschaffungswert von 4.400 Euro hat, heißt das ja nicht, dass ich so ein Auto zu diesem Preis überhaupt wiederbekomme.

Inzwischen kann ich ja etwas nebenhin legen zum Ansparen, doch das dauert auch seine Zeit. Zumal ich erst meine alten Schulden vom Autokauf an meine Familie tilgen will. Dann kommt jetzt noch der Selbstbeteiligungsbetrag für den ersten Mietwagen dazu, den ich ja wenigstens zahlen muss. Das sind auch 1000 Eurönchen, die ich aber lieber zahle, als jetzt das zehnfache. Da bin ich mit 1000 Euro noch gut mit bedient.

Mein Vater nicht-vor-Ort ist letzte Woche ja mal wieder nach China geflogen. Vorher haben wir uns wieder am Flughafen getroffen. Und er hat als erster das Wort „Versicherung“ benutzt, nach meiner Erzählung von der Bekanntschaft mit der Leitplanke, dank mich verschreckendes Viehzeugs. Bis dahin habe ich daran in keinster Weise gedacht und nur gesehen, dass ich den Schaden zahlen darf. Und wenn mein Auto schon auf 5.300 kommt, wird eine Corsa-Seite sicherlich noch teurer sein.

Ach ja, der Corsa war natürlich neu. Als ich dienstags damit zur Werkstatt bin, um dort den Unfall zu melden, hatte er 700paarunddreisig Kilometer drauf. :-(

Mein letzter Unfall war mit meinem ersten Fahrzeug, einem roten VW Polo. Mit dem bin ich, bei meiner letzten Fahrt von der Bundeswehr nach Hause, im Vogelsberg in die Leitplanken gerutscht, nachdem ich wegen Schnee und Glätte ins Schlingern und Rutschen gekommen bin. Das war im Dezember 1990! Seitdem…

Und dann jetzt alles auf einmal.

Der Mensch von der Werkstatt meinte dann auch, dass ich kein rotes Fahrzeug mehr von ihnen bekomme. Rotes Auto und Leitplanken… schlechte Kombination. Zum Glück bin ich nicht bei der Feuerwehr.
Ich habe tatsächlich einen anderen Wagen bekommen. Dieses Mal einen Opel Adam in schwarz. Und den fahre ich richtig gerne.Foto-0522

Mir kam dazu folgender Gedanke: Opel Meriva und auch Corsa sind Vernunftautos. Von wegen genug Platz und so. Der Opel Adam dagegen ist für den Spaß. Da ich hauptsächlich alleine in der Weltgeschichte herumfahre… Meine derzeitigen Überlegungen gehen jetzt tatsächlich dahin, dass ein Adam mein nächstes Fahrzeug werden könnte.

Doch jetzt werde ich mich erstmal mit den weiteren Auswirkungen der Crash-Saison beschäftigen dürfen. Sprich:
Mein eigenes repariertes Auto abholen: Check!
Leih-Adam abgeben: Check!
Selbstkosten für Corsa-Crash zahlen: Check!
Und dann sehen, wie es mit den Versicherungen weitergeht. Und was sonst noch so kommt… Vielleicht reicht’s ja noch mal zu einer Aktualisierung.

Doch als nächstes gibt es was zu meinem neuen Bogen und seiner Namensfindung, bzw. – gebung.

Demnächst hier in diesem Blog-Theater.

;o)

Zoomania !

Ja! Auch dahin haben wir es noch geschafft.

Letzte Woche, am 5.4. – dieses Mal wirklich in den E-Kinos. Und die Mädels haben mich eingeladen.

Vielen Dank nochmal. :-D

Karte Zoomania

Zoomania – ein Animationsfilm von Disney.
Im Original heißt der Film ja „Zootopia“. Was durchaus passend ist, nach Utopia. In anderen europäischen Ländern läuft er wohl auch als „Zootropolis“. Metropolis lässt grüßen. Warum er jetzt hier in Deutschland „Zoomania“ heißen muss… manisch ist in diesem Film nichts. Es ist mir ein Rätsel.
Aber gut – wahrscheinlich habe ich keine Ahnung von Marketing etc.
Also – zum Film.

Es geht um…

eine Gesellschaft, nur aus Tieren bestehend. Diese leben friedlich koexistierend zusammen, Raub- und Beutetiere. Die Hauptstadt dieser Gesellschaft ist Zoomania. Und die Hauptaussage dieser Gesellschaft lautet:
Du kannst alles sein.

Dieses Motto nimmt sich die Hauptfigur, die Häsin Judy Hopps zu Herzen. Sie will Polizistin werden! Schon als Kind hat sie dieses Ziel vor Augen, auf das sie hinarbeitet. So wird sie der erste Hase, der die Polizeiakademie durchläuft. Dass sie diese als Klassenbeste beendet, ist dann nur ein kleines I-Tüpfelchen für sie.

Danach in der Hauptstadt eingesetzt, muss sie sich gegen all die großen Tiere durchsetzen, die bisher als Polizisten arbeiten: Löwen, Elefanten, Wölfe, Nashörner, Büffel…
Als Leichtgewicht gegenüber diesen großen Tieren, wird sie als kleiner Hase erst nur als Politesse zur Parkraumüberwachung eingeteilt. Das finden zumindest ihre Eltern gut, die sie am liebsten im elterlichen Mohrrüben-Geschäft behalten und gar nicht erst hätten gehen lassen. Doch Judy bekommt die Gelegenheit, sich als Polizist zu bewähren, in dem sie sich auf die Suche nach einem der vermissten Tiere macht, die gerade in der Stadt von der Polizei gesucht werden. 14 Vermisste – alles Raubtiere. 13 große – und ein Otter.

Judy macht sich auf die Suche nach diesem Otter, mit Hilfe eines kleinkriminellen Fuchses, Nick Wilde, den sie zur Mitarbeit erpresst. Schließlich steht ihr Job auf dem Spiel – sie hat 48 Stunden Zeit dafür. Im Laufe dieser Stunden versteht sie sich immer besser mit Nick und sie schaffen es tatsächlich, Ergebnisse erzielen. Durch die Ergebnisse dieser Ermittlungen gerät die heile Welt von Zoomania etwas aus dem Gleichgewicht. Und weil sie sich dafür verantwortlich hält, kündigt sie ihren Job, obwohl sie es endlich geschafft hat. Doch das ist nicht das Ende. Denn der Polizist in ihr erwacht wieder.

Wie fand ich ihn?

Klasse!

Ohne Wenn und Aber.

Wir haben gelacht – und die Einfälle, Witze und Anspielungen sind unzählig. Und das Team Nick/Judy ist wirklich super.
Die Faultiere in der Kfz-Stelle… der größte Mafia-Pate als kleinstmöglichstes Raubtier…

Ich frage mich allerdings, warum sie dem Faultier Flash unbedingt eine neue Stimme verpassen mussten. Die Stimme im ersten Trailer hatte super gepasst, von der Artikulation und Sprachgeschwindigkeit her. Im Film wurde er dann von Rüdiger Hoffmann gesprochen, der zwar für seine Langsamkeit bekannt ist – aber in meinen Augen als Synchronstimme jetzt nicht so gut gepasst hat wie der Sprecher des ersten Trailers. Das alles nur für einen bekannten Namen? Da wäre ja vielleicht sogar de Madin besser gewesen? Das ist aber das einzige, das ich bemängeln kann.

Sonst war er einfach nur gut – und der Schlußgag war einfach überraschend klasse. Was haben wir gelacht. Wahrscheinlich hätte Pixar den nach dem Abspann gebracht. ;)

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass ich ihn mir nochmal ansehen könnte. Weil er einfach gut ist.

Ach ja, wir haben ihn „oldschool“ auf 2D gesehen. Falls das wer wissen will. ;-)

Damit habe ich alle Filme gesehen, die ich so sehen wollte. Jetzt hat der nächste Kinobesuch wieder Zeit.

Dann bringe ich als nächstes doch mal ein kleines Update über die Autocrash-Saison…