Bye, bye, WOW-Air

Heute, an meinem ersten Arbeitstag nach dem Urlaub (also letzten Montag, um genau zu sein. ;o)), auf dem Weg zur Werkstattkantine, musste ich an einen Punkt denken, der mich vor 2 Monaten schon beschäftigt hat. Aber wohl – bedingt durch die Larp-Planungen – nicht genug, um Niedergeschrieben zu werden. Aber jetzt.

Denn am Montag, beim Gehen zu Kantine, musste ich daran denken, dass ich – seit meinem Urlaub letztes Jahr – immer nach den Fliegern in dieser auffälligen Farbe Ausschau gehalten habe. Und wie ich in der ersten Aprilwoche, als ich nachgesehen habe, wann die Flieger nach Reykjavík gehen, nur noch Icelandair + Lufthansa-Flugverbindungen gesehen habe. Als ich dann im Netz nach WOW-Air gesucht habe, musste ich auf deren Seite feststellen, dass WOW-Air zum 28. März den Betrieb eingestellt hat.

Und ich habe es nicht mitbekommen.

(Ich scheine vieles nicht mitzubekommen… *hmpf*)

Nicht, dass dies im Moment so wichtig gewesen wäre für mich. Mein nächster großer Urlaub geht schließlich erstmal wieder nach Schottland.

Aber die Flieger in dieser Farbe waren immer so eine Erinnerungsauffrischung ans letzte Jahr. Außerdem war es genau die Farbe einer Bekannten.

Tja.

Und die ist jetzt vom Himmel verschwunden.

Deswegen wurde tatsächlich auch das Festival Sónar Reykjavík für Ende April in Reykjavík abgesagt. Da mit der Fluglinie, abgesehen von Festival-Besuchern, nämlich auch Musiker des Festivals hätten anreisen sollen.

Ich frage mich, was da mit den Fahrrädern am Stadion in Reykjavík passiert ist. Wurden die auch entfernt?

Nun gut.

Jetzt ist also ein bunter Farbfleck am Himmel weniger. Schade.
(Ha – am Mittwoch habe ich dann kurz gestutzt, als ich einen Flieger in ähnlicher Farbe gesehen habe. Ich dachte mir ‚wie jetzt…’… dann war es nur ein Tui-Flieger mit CEWE-Fotobuchwerbung drauf. Die war tatsächlich ähnlich.)

Wahrscheinlich ist es jetzt auch interessant, wie sich das auf die Touristenströme nach Island auswirken wird. Vielleicht werde ich das in 2 – 3 Jahren mal selbst vor Ort überprüfen. ;o)

Aber jetzt heißt es erstmal: Bye, bye, WOW-Air.

Du hast mich gut nach Island + zurück gebracht. Vielen Dank. Mach’s gut.

Ach nee, geht ja nicht mehr. :o/

Mensch gönnt sich ja sonst nichts… ^^

Ich habe jetzt vor kurzem (zum Zeitpunkt des Niederschreibens dieses Beitrags am Dienstag) meine erste, eigene Zeitung ausgelesen. Bedeutet: Ich habe seit gut 2 Jahren, schätze ich, von einem Kollegen immer seine gesammelten alten Zeitungen bekommen. Ich denke, meine „Zeitungspipeline“ habe ich so ein-zwei Mal erwähnt.

D.h., er hat unsere örtliche Zeitung nach einigen Tagen von seinen Eltern gesammelt abgeholt, gelesen, und dann an mich weitergeleitet. So habe ich die Zeitungen immer Blockweise bekommen und musste sie dann stapelweise ab“arbeiten“. Vor allem letztes Jahr nach meinem Urlaub war das schon fast Stress. Wenn ich einen Packen mit 10 Zeitungen abzuarbeiten habe… ;o)

Pipeline auch deswegen, weil ich diese dann nochmal an einen anderen Kollegen weitergegeben habe.

Ich habe durch diese meine Pipeline festgestellt, dass ich die örtliche Zeitung auch lesen kann, wenn sie zwei Wochen alt ist. Hat mich nicht weiter gestört.

Dabei hatte es mich aber lange gestört, die Zeitung nicht am Erscheinungstag lesen zu können. Schließlich kommt sie zwar morgens zur Auslieferung – aber da bin ich in der Regel schon unterwegs zur oder bereits auf der Arbeit. Weswegen ich sie nicht selbst abonnieren wollte.

Nachdem ich jetzt aber gut 2 Jahre tage- und wochenalte Zeitungen in Blockabfertigung gelesen habe, hat sich meine Meinung und Einstellung diesbezüglich geändert.

Denn erstens kam es immer wieder vor, dass auf dem Weg durch die Pipeline zu mir, Artikel und ganze Seiten in der Pipeline verschwunden sind. Gut – solange es Sportartikel waren, ist es mir nicht so aufgefallen. Aber bei anderen Artikeln manchmal schon.
Doch wie heißt es so schön? „Einem geschenktem Gaul…“

Seit April/Mai ist bei mir nun langsam der Entschluss gereift, dass es wieder mal an der Zeit wäre, selbst ein Abo in die Wege zu leiten. Aus mehreren Gründen.

1) Wenn ich nun schon wieder so lange passiv mitlese, wäre es nur gerecht, die Zeitung wieder aktiv zu unterstützen. In dem ich meinen monetären Beitrag für deren Arbeit leiste. Zumal ich mir das jetzt wieder leisten kann.

2) Die Blockabfertigung hat ein Ende. Ich habe nur eine, maximal 2 Zeitungen zu lesen, wenn ich sie zuhause nicht lesen will. Bedeutet: Die Berichte sind aktueller, es fehlt nichts mehr… und bei eventuellen Preisausschreiben (wie letztes Jahr die Karten für die Festspiele mit Blick hinter die Kulissen *Guckst Du Hier!* ), verpasse ich keinen Einsendeschluss mehr.

3) Wenn mich meine Eltern „werben“, gibt’s dafür auch noch ’ne Kleinigkeit.

Also habe ich Anfang Juni diesen Entschluss in die Tat umgesetzt, und habe mich von meinen Eltern „werben“ lassen. Da habe ich dann auch direkt Nägel mit Köpfen gemacht, und die digitale Variante mitgeordert. So dass ich, sollte ich mal wieder einen interessanten Zwitscherbeitrag sehen, diesen mir dann gleich Online zur Gänze zu Gemüte führen kann. Weil ich nämlich dann hinter die Bezahlwand schauen kann.

Yay!

Meine erste Zeitung habe ich nun, wie erwähnt, vorhin geschafft. (Also am Dienstag. ^^) Ha – und da das Kreuzworträtsel auszufüllen, mit dem Wissen ‚Das ist „mein“ Kreuzworträtsel und ich muss auf niemanden Rücksicht nehmen wegen dem Ausfüllen’… das war ein schönes Gefühl.

Drachenechse meinte zwar, als ich mitteilte, dass ich die Zeitung abonnieren will, ich sei ein ‚Spießer’…
Doch juckt mich das gar nicht. Ich stehe dazu, dass ich die Arbeit der Zeitung unterstützen will.

Und mit Zeitung meine ich auch Zeitung.

Und nicht sowas wie „Blöd“.

Die wird von mir keinen Cent bekommen.

So!   ;o)

 

Kommunikation ist manchmal schwierig

 

Was gibt’s Neues?

Das Übliche.

Dies – in etwa – war das Ergebnis meiner Frage, nachdem ich am Montag nach 2 Wochen Urlaub wieder in der Firma angetreten bin.

Nicht, dass ich etwas anderes erwartet habe. Was sollte sich auch Neues tun? Dass das offizielle Sperrgepäck-Leseverbot inzwischen wieder aufgehoben wurde? Das glaube ich nicht, Tim… um es mal so zu sagen.

Dazu bräuchte unser aktueller Fachbereichsleiter die nötige Einsicht. Die mensch bei einer reinen Pro-Firma / Contra-Menschenverstand-Einstellung vermissen wird.

Dennoch – mensch muss ja mal fragen. (Oder auch nicht wirklich – weil: Was soll sich schon ändern?)

Gut – ich habe dann am Tag 2 erfahren, dass es nochmal ‚ein Zückerchen‘ für ordnungsgemäß abgearbeitete Dienste geben wird. Immerhin.

Ich muss sagen, dass ich mich der ununterbrochenen Kommunikation mit meinen Kollegen ja auch selbst entziehe. Indem ich sage, dass auf meinen Communicator kein WhatsApp kommt. Dadurch bleibt mir viel erspart. Denn, ganz ehrlich: Ich will gar nicht mit all meinen Kollegen in der Informations- und Kommunikations-Pipeline stecken. Echt nicht. Ich suche mir meine Kommunikationspartner schon noch selbst aus.

Einer davon ist mein alter – jetzt ehemaliger – Zeitungslieferant. (Dazu kommt noch was.) Mit dem ich ja meine zweite Schulung für diesen Job hier rumgebracht habe. Und der ebenso Gatie ist.

Heute sitzen wir also mal wieder im Raum gegenüber. Und kurz, nachdem er heute Morgen in die Bahn eingestiegen war, fragte er, was ich von der Sache mit einem unsere Einsatzleiter halte. Von der ich, trotz 3 Tage arbeiten im gleichen Raum mit mehreren Kollegen, bis dahin nichts – NICHTS!!! – gehört hatte.

Nämlich, dass dieser Einsatzleiter unserer Abteilung am Pfingstmontag mit seinem Motorrad direkt hier am Flughafen nach Dienst einen Unfall hatte – und verstorben ist.

o.O

Echt jetzt?

Ich arbeite jetzt schon 3 Tage von 5:30 – 14:30 Uhr, und erst am 4. Tag erfahre ich das mal so… nebenher?

Ich kannte das bisher nur von oben, wenn wir mal wieder in die Fluggastkontrolle durften.

„Gibt’s was Neues? Hat sich was geändert?“ – „Alles wie gehabt.“

Dabei hatten sich manche Prozeduren schon mehrmals geändert, seitdem wir das letzte Mal oben waren.

Doch das ein Todesfall in der Vorgesetztenriege nach einer Woche schon nichts Neues mehr ist, und damit nicht mal mehr erwähnenswert…

Dabei war er noch einer der erträglicheren Einsatzleiter.

Das macht mich schon ein wenig sprachlos.

Laut meinem Ex-Zeitungslieferanten ging es da wohl letzte Woche in der/den WhatsApp-Gruppe(n) hoch her, deswegen.

Vielleicht war es deshalb nichts mehr Neues? Weil dieses Thema in dieser Woche so breitgetreten und zerredet wurde… dass es einfach jeder wissen musste.

Äh… nein?!

Nachdem ich gerade nochmal Berichte dazu gesucht habe: Ich glaube, ich habe von diesem Unfall gehört. Aber nicht im Traum daran gedacht, dass es jemand war, den ich kannte. Oder nur ein klitzekleines bisschen daran gedacht.

Das tut mir echt leid um ihn. Irgendwie unfassbar.

Doch ändert es nichts an meiner Einstellung gegenüber WhatsApp.

Ich möchte auch weiterhin nicht mit all meinen Kollegen in einer Informations- und Kommunikations-Pipeline stecken.

Doch an der Kommunikation an sich – und was neu ist und was nicht…
da müssen wir wohl noch mal ein wenig dran arbeiten, fürchte ich.

 

WGT 2019

So. Mein Urlaub ist rum, dann wird es jetzt mal Zeit für meinen WGT-Bericht. Das ist ja auch schon wieder ’ne Woche her. Wie die Zeit vergeht…

Nun, dann will ich mal.

Als erstes: Die Karten dieses Jahr waren sehr schön. Zum Glück wurde nur unten die Nummer abgeschnitten. Nachdem das geklärt wäre – los geht’s.

Wie üblich sind wir Donnerstag schon angefahren. Diese Mal am Steuer: Unsere GMS (Großmaschinenschubserin). Losgefahren sind wir um 11:30 Uhr – da waren wir so gegen/kurz nach 5. Nach einem Stau und dessen Umfahrung auf der A9 – und einem Päuschen am Autohof Quirla, noch vor der A9 und dem Stau darauf. Welcher übrigens lange nicht im Radio gemeldet wurde. Erst, als wir ihn schon umfahren hatten, hat er es ins Radio geschafft. Sowas doofes…

Ursprünglich wollte ich donnerstags noch Shoppen gehen – aber da war es schon ein bissl spät für. Also ins Hostel (so nah waren wir noch nie am Hauptbahnhof), dann doch schon Bändchen geholt – und dann wieder essen beim Inder. Da kam dann unsere geschrumpfte Leipzig-Connection dazu, mit der es dann noch ein wenig um die Häuser ging. Ein gemütlicher Start.

Daher ging es dann am Freitag zum Einkaufen. Nach einem Frühstück im Hauptbahnhof, wo ich die ersten bekannten Gesichter entdeckt habe: 2 Kollegen (Mann +Frau) aus meiner Firma, von den Achtern. Witzig.

Als erstes ging es zum Schuhe gucken/kaufen zu Haix. Mein Paar P3-Stiefel habe ich jetzt seit 2012 und bin immer noch begeistert von ihnen. Deswegen. Geschickterweise hatte Wixhausen auch neue Stiefel nötig. Und das Drumertier hat sich in rote Treter verguckt. Also haben wir zu dritt dort 4 Paar Treter gekauft. Wixhausen P3, ich P3 (mal als zweites Paar) + Halbschuhe und das Drumertier auch Halbschuhe. Nur unsere GMS fand nichts Gescheites. Und alles immerhin mit 15% WGT-Rabatt. Yay! ;o)

Dann ging’s zu EMP. Da habe ich dann leider nur einen meiner geplanten zwei Kilts holen können – aber besser als nix. Zurück ins Hotel + dann ab zum Picknick. Der Park war voll. Und die Bahnen anschließend auch. Doch zumindest ich habe es rechtzeitig zu meinem ersten Highlight-Konzert dieses WGTs geschafft – Coppelius im Heidnischen Dorf. Danach bin ich zu meinen Mitfahrern in die Agra gegangen, während eine Riesenschlange ins HeiDo zu In Extremo wollte.

Hm.

Ich habe das Gefühl, ich komme wieder vom Hundertstel aufs Tausendstel. Vom Ästchen aufs Stöckchen aufs Zweigchen… usw.

Dabei wollte ich dieses Mal doch eher einen kurzgefassten Bericht schreiben… Hm.
*Gesicht verzieh*
Dann versuche ich jetzt mal, das Ruder rumzureißen. Also, mal sehen, ob’s klappt. Hmm hmm… *räusper*

Dieses Jahr standen fürs WGT ein paar Punkte auf dem Programm: Ein paar Leute sehen + treffen, einige Konzerte besuchen, einkaufen (den Punkt hatte ich schon) und prinzipiell eine gute Zeit verbringen.

Das mit dem Leute sehen und treffen hat schonmal geklappt. Sogar besser als gedacht. Schließlich habe ich nicht nur meine erhofften Leipziger Connections Grablicht und’s Gürkchen getroffen, nein! Ich habe außerdem noch 2 Kollegen (s.o.) gesehen und 2 Mitglieder des Drehleier-Hot-Spots Bensheim getroffen. Letztere (natürlich) im HeiDo nach Coppelius + dann wieder vor Eluveitie.
Besonders schön war aber mal wieder, eine alte Freundin gesehen zu haben, die ich jetzt bestimmt schon 3-4 Jahre nicht mehr gesehen habe. Seit meinem letzten Besuch der Theaterwerkstatt Meiningen. Und sie kenne ich jetzt schon seit… bald 27 Jahren. o.O

Mit ihr und ihren Jungs war ich am Markkleeberger See unterwegs, am Montagnachmittag. Und haben dabei viel gesehen: Maulwurfkämpfe, Libellen, Fische, Frösche, umschlagende Raftingboote… Das war toll.
Ich habe ihr auch einen – in meinen Augen – leckeren Met mitgebracht. Ich hoffe, er schmeckt.

 

Jetzt zu den Konzerten.

Gesehen habe ich folgende Bands: Coppelius, XIV Dark Centuries, Welicoruss, Eluveitie, Schandmaul (den Anfang), Kælan Mikla und Tangerine Dream.
Coppelius war wieder mal klasse. Freu mich schon mal auf das neue Werk von ihnen.
XIV Dark Centuries und Welicoruss habe ich hauptsächlich durchs Warten auf Eluveitie mitbekommen. Wobei ich Welicoruss gar nicht mal schlecht fand.
Bei Eluveitie stand ich in der 3. Reihe und habe den Aufmarsch der Fotografen bestaunt. Das Konzert war so lange gut, bis Chrigel meinte ‚Tanzt doch…‘

Ich habe vorher schon getanzt – und ab dieser Aufforderung war ich mich mehr am Nach-Hinten-orientieren, damit mich nicht einer der blöden Mosher umrempelt. Nervig. Zum Anfang von Schandmaul hatte ich einen kleinen Ortswechsel zwecks Treffen vorgenommen… und stand dann dort an den nervigen dran. Das ging mir irgendwann so aufn Keks, das ich zurück ins Hostel gefahren bin und keinen Bock mehr auf New Model Army hatte.
Die Mädels von Kælan Mikla waren klasse. Und tatsächlich der erste Programmpunkt seid Jahren, an dem Grablicht und ich beide interessiert waren.

Ich hatte das Gefühl, mit so vielen Leuten hatten sie nicht gerechnet. Die Sängerin hat sich richtig gefreut. Irgendwie süß. ;o) Immerhin konnte ich am Merch-Stand wenigstens noch ein T-Shirt ergattern. Die wurden gut leergekauft.

Und der Abschluss mit Tangerine Dream war richtig fett. Wenigstens schon mal von der Länge her. 2h 40/45 Minuten… Da hatten sich die Reihen schon ganz schön ausgedünnt bis zum Ende.

Jetzt noch zur guten Zeit.

Die hatte ich.

Es war eine richtig schön gemütliche Sache. Wir haben uns geschrieben, wo wir sind – und entweder haben wir uns dann dort getroffen – oder auch nicht. Dann halt später. Und dieses Zwanglose war sehr entspannend.

Auch hat die Rückfahrt um einiges besser geklappt als die Hinfahrt. So war ich bereits nach 4 Stunden und 40 Minuten wieder Zuhause. Das ging richtig Huiiiii… ;o)

Ja. Das waren mal wieder ein paar schöne Tage in Leipzig. Bis auf die Deppen im HeiDo. Dafür hat der Nachmittag am Markkleeberger See das wieder super ausgeglichen. ;o)

Oh – ach ja… Den Leipziger Katzentempel haben wir auch besucht.

Was das ist?

Das Leipziger Katzenkaffee.

Mau! ;o)

 

 

Eiskugel

Ich habe mir in der letzten Woche ein paar Eiswürfelformen gekauft, weil sie a) im Angebot waren und b) mein Katzenmonster ein kleiner Eiswürfel-Junkie ist. Und ich deshalb gerne noch ein paar mehr Möglichkeiten haben wollte, Eiswürfel zu machen.

Alle schön aus Silikon – weil man dann die Würfel so leicht rausdrücken kann. 😀

Da war dann aber auch eine Form mit dabei, die ich mir nur deswegen geholt habe, weil ich mir anschauen wollte, wie da die Würfel aussehen.

Stellt sich heraus: Groß und rund.

Wofür, zum Geier, nimmt man den so riesen Eiskugeln?!?

Ein Bekannter meinte, zum Scheiben einwerfen und dabei keine Fingerabdrücke hinterlassen.

Ich glaube nicht, dass die wirklich dafür gedacht sind.

Andere Vorschläge/Ideen?

^^

Hintergrundüberlegungen

Ich habe es schon wieder von Hintergründen. Wie abwechslungsreich. ;o)

Dieses Mal nicht von einem Charakter, sondern globaler.

Mit Drachenechse habe ich mal an einer Welt gebaut. Eine Welt, auf der wir dann Geschichten zum Erzählen und Schreiben ansiedeln könnten. Das wir da das letzte Mal dran gesessen haben, ist jetzt auch schon… 5-6 Jahre her. Damals, als Drachenechse + Fuchs frisch nach Frankfurt gezogen sind. Seitdem ist es auf diesem Kanal ruhig geworden. Jetzt gibt es Bestrebungen, vielleicht mit Banane einen neuen Versuch zu starten. Außerdem haben wir ein Weltenbastler-Forum entdeckt. Nun, mal sehen. Vor allem, inwieweit ich da dabei sein werde. (Zumindest bei einem eigenem Forumsversuch habe ich mich jetzt mal mit angemeldet. ^^)
Denn das konnte ich bei unserem Start schon feststellen: Je mehr an einem Weltenbau beteiligt sind, desto unterschiedlicher sind die Meinungen. Bzw. gehen die Wünsche und Vorstellungen an einigen Punkten auseinander. Das könnte hin und wieder schwierig werden.
Solange aber jeder sein eigenes Ding machen kann, halt mit gedanklichem Input der Anderen, finde ich es aber gar nicht schlecht.

Wenn ich jetzt für eine Geschichte einen Weltenhintergrund brauche, kann ich (theoretisch) schalten und walten wie ich will. Wenn ich überhaupt einen Weltenhintergrund überlegen will + muss. Kommt halt drauf an: Ist es nur eine zwei-drei Seiten Kurzgeschichte, genügt die Geschichte an sich.

Wird sie aber größer, sollte ich mir nicht nur zu einzelnen Charakteren Hintergrund-Gedanken machen, sondern auch für die Welt ein paar Sachen überlegen. Wenn zum Beispiel alle zumindest die gleiche Sprache sprechen und verstehen können… Bei D&D wird diese Sprache als „Common“ oder Gemeinsprache bezeichnet. Die Sprache, die jeder versteht und spricht. Geht natürlich. Doch dann stellt sich (vielleicht) die Frage: Warum? Warum sollte jeder meiner Figuren in dieser Geschichte die gleiche Sprache sprechen? Wie kann das sein?

Ist eigentlich recht einfach. Dann stelle ich mir einfach ein Weltreich vor, in dem alle eine Hauptsprache sprechen. Wie z.B. das Römische Imperium. Oder wie halt hier viele Englisch sprechen, durch eine entsprechend weite Verteilung des Britischen Imperiums.

Kommen sie aus unterschiedlichen Gebieten dieses Weltreiches, kann man dies wahrscheinlich an der Aussprache erkennen. Wenn ein/e Deutsche/r jetzt Englisch spricht, hat er/sie eine andere Klangfarbe, als jetzt z.B. ein/e Inder/in.

Zusätzlich könnten diese Charaktere ja auch noch ihre heimatlichen Sprachen sprechen.

Ist dieses Weltreich entsprechend groß, nehmen wir jetzt wieder die Römer als Beispiel, können auch entsprechend unterschiedliche Hautfarben ins Spiel kommen. Von dunklen Nubiern im Süden bis zu blonden oder rothaarigen, weißhäutigen Pikten oder Wikinger im Norden. Dehnen wir es jetzt auch noch nach Osten aus, sind auch mandeläugigen Menschen mit eigener Farbgebung möglich. Sollte dieses Reich vielleicht nicht ganz so groß sein, aber mit Sklaven gehandelt haben, kann es auch alle möglichen Hautfarben geben. Je nachdem, wo die Sklavenjäger zugeschlagen haben.

Dann wäre zum Schluss jetzt nur noch die Frage der Namensgebung. Die ja meist sowieso eine Problemzone von mir ist – um es mal so zu sagen. ;o)

Es gibt ja inzwischen im Netz die verschiedensten Namensgeneratoren. Da kann mensch Namensvorschläge für Gegenden, Ortschaften, Menschen, Elfen und was weiß ich noch alles generieren. Oder ich setze selbst ein paar Buchstaben aneinander.

Doch nachdem ich jetzt von so einem großen Reich ausgehe – welches natürlich kein irdisches Reich ist – kam mir der Gedanke, ob die Charakternamen zumindest ein wenig das irdische Äquivalent erahnen lassen sollen/können? Also zum Beispiel eine Art Fantasie-afrikanischer Name, oder Spanisch, Chinesisch… Aber auch wieder nicht zu sehr.

Schwierig. Muss ich mir noch austüfteln. Oder mir Eure Meinung dazu mal anhören. ;o)

Auch schwierig ist dann, wenn ich plötzlich feststellen darf, dass der Name meiner Hauptfigur anscheinend auch der Name einer nicht-unwichtigen Figur einer bekannten Buchreihe ist. Die ich vor Jahren auch selbst mal gelesen habe, aber an die ich mich ansonsten nicht erinnern kann, im Moment. Und dass diese beiden Figuren dann auch noch dieselbe Charakterklasse haben…

Kann ich den Namen dann lassen? Wirkt er dann nicht wie ein Abklatsch oder Aufguss dieser anderen Figur? (Auch wenn sie nicht denselben Nachnamen haben – denn bis jetzt haben meine Figuren noch keine Nachnamen.)

Auch darüber muss ich mir jetzt klar werden.

Solange würde ich – bei einer bestehenden Geschichte-in-Arbeit – die bisherigen Namen vorerst beibehalten. Aber schon Gedanken darüber machen, was besser wäre. Oder nur andere Meinungen dazu anhören. ;o)

Also – wie würdet ihr das so halten?

Totale Fantasie-Namen? Klanglich ähnliche Namen bestimmter Gegenden?

Namen? Sind nur Schall + Rauch. ;o)