
Schon lange keinen Beitrag über ein Buch geschrieben. Und ob dieser Beitrag nun überhaupt groß gelesen wird, nachdem ich meinen Blog (fürs erste) auf PRIVAT gesetzt habe? Und es kommen immer noch Klicks aus den USA und Hongkong. Doch zumindest nicht mehr so viele. Immerhin.
Nun gut.
Komm ich doch mal zum eigentlichen Thema.
Zum Buch „THE HOUSE WITCH“ von DELEMHACH (Emilie Nikota).
(Passend zur Walpurgisnacht heute. ^^)
Das Buch ist mir aufgrund seiner schönen Aufmachung – ansprechendes Titelbild und passend schöner Farbschnitt zum Titelbild – im März das erste Mal aufgefallen. Da musste ich direkt erstmal ein Foto von dem Buch machen, a) damit ich es nicht vergesse und b) es meiner Nichte mal zeigen kann.
Bestellt habe ich es dann über den Buchladen meines Vertrauens. ;o) Und seitdem ich es zu Hause hatte, hatte ich starkes Interesse, reinzulesen. Was ja tatsächlich nicht bei allen Büchern so der Fall ist. Doch hier wollte ich.
Als ich letzte Woche nun die Gelegenheit hatte, habe ich sie genutzt. Und was soll ich sagen? Die Erwartungen sind erfüllt worden.
Was waren meine Erwartungen?
Eine Geschichte mit Phantasie, da es um eine Haushexe gehen sollte, welche gerne kocht. – Check! –
Seit langem habe ich auf der Arbeit mal wieder lieber ein Buch gelesen, um Wartezeiten zu überbrücken, als mich wenigstens um meine Zeitungen zu kümmern. So ein-zwei Zeitungen, ja. Aber dann musste das Buch ran. 614 Seiten, von denen ich es irgendwie geschafft hatte, die ersten einzureißen. Tsiss.
Die Hauptfigur des Buches ins Finlay Ashowan, ein junger – natürlich gutaussehender – rothaariger Mann von 28 Jahren (wenn ich mich recht erinnere), der als Königlicher Koch angestellt wurde. Was keiner wissen soll ist, dass Finlay – kurz Fin – eine Hexe ist.
Kurz zur Erklärung von Magie hier in dieser Welt: Es gibt natürlich-magisch-begabte Menschen – Hexen (alle, auch die männlichen) – und Magier. Die studieren die Magie jahrelang, brauchen für das Magiewirken aber Unterstützung durch einen Kristall… und Hexen und Magier können sich nicht ausstehen.
Ursprünglich gab es reine Hexen, die nur ihrem Element zugeordnet wurden.: Feuer, Wasser, Erde, Luft. Inzwischen gibt es auch „unreine“ oder mutierte Hexen, welche nicht mehr so einfach zuzuordnen sind.
So ist Fins Gabe einer Haushexe bisher wohl nur einmal festgestellt worden, weswegen Fin über alle seine Fähigkeiten längst nicht alles weiß. Bisher beschränkt er sich auf das Unterstützen in der Küche und sein Heim sicher machen. (Also z.B. fliegende Teller, selbstschälende Messer und frei kehrende Besen.) Und ein größeres Heim bringt auch mehr Macht für ihn, da er auf mehr Bewohner aufpassen darf, die wohl sein magisches Reservoir füllen. Ein Schloss mit x wie vielen Bewohnern ist halt etwas anderes als eine Hütte mit 2.
Natürlich gehört auch eine Liebesgeschichte dazu *leicht die Augen verdreh*, doch zumindest keine Enemy to Lover. Ansonsten geht es hauptsächlich darum, wie Fin sich seinen Platz im Schloss schafft und unerwartet immer wieder Mal wichtiger wird, als er gedacht hätte.
Dabei wollte er nur Kochen…
Mir hat das Buch gut gefallen.
Natürlich musste ich mal nachsehen im Netz, ob es noch weitere Geschichten/Bücher zu Fin gibt. Im Original wohl ja. Da gibt es wenigstens drei. Was Sinn macht, da der erwartete Krieg und die Auseinandersetzung mit seinem Vater noch nicht stattgefunden haben. Ich hoffe, dass es im Deutschen die Fortsetzungen auch geben wird. Auch, weil mich interessiert, für wen Hannah sich entscheiden wird. Denn die Liste der Verehrer für die einstmals verschüchterte Magd scheinen immer mehr zu werden. :o)
Doch, mir gefällt das Buch. Schade, dass ich schon durch bin. Das hier war mal wieder ein Fall, dass ich am liebsten immer wieder im Buch weiterlesen wollte, aber irgendwie auch nicht wollte, dass das Buch zu Ende geht. Und ich schon meiner Schwester gesagt habe, dass ich zum Treffen ein Buch mitbringe. Aber noch kann ich ja darinnen lesen.
Solltet Ihr auch in Erwägung ziehen. ;o)
