Kalender-Recycling

Geschenk in Schottland-Kalenderfoto verpackt, mit Meer und Felsen

Nur mal gaaanz schnell zwischendurch…

Ich habe ja Anfang des Jahres angefangen, alte Kalenderfotos als Geschenkpapier wiederzuverwenden.

Eulebild eine Eulenkalenders als Geschenkverpackung

Unter anderem hatte mein VnvO vor ein paar Tagen Geburtstag, und ich fragte meine Buchhändlerin, ob sie mir das Buch als Geschenk einpacken könnte – und habe das dann revidiert, weil ich ja noch Kalender zum Verwerten habe.

Kauz eines Eulenkalenders als Geschenkverpackung

Ich muss sagen – alle meine bisherigen Geschenke in Kalenderblättern sehen tatsächlich nicht schlecht aus.
Und wenn ich den großen Schottlandkalender von 2014 nehme, passen auch A4-große Bücher ohne Probleme rein.
Und das Papier davon ist so fest – das könnte auch gut als ein Verpackung für den Versand herhalten.

Doch – bis jetzt gefallen mir die Ergebnisse ganz gut.

Und aus dem Wochenkalender kann ich dann vielleicht wenigstens Kartenumschläge draus machen.

Foto eines Schottlandkalenders als Geschenkverpackung - zu sehen ist die Ruine Castle Moil bei Kyleakin

Drachenechse

Kopf einer Schaufensterpuppe auf einem schwarzen Kissen

Drachenechse hatte Geburtstag.

Und natürlich habe ich wenigstens mal bei den beiden vorbeigesehen. Und voll gefüllt mit Kuchen ging es wieder zurück.

Abends hat sie noch einen Extra-Twitch-Geburtstagsstream bekommen.
Nicht von mir. Doch ich habe mal reingesehen, bevor es für mich ins frühe Bett ging. Und ich fühle mich jetzt inspiriert, einen Beitrag über sie zu schreiben.
Ehre wem Ehre… und so.
(Weißte Bescheid, Drachenechse. ;o))

Fenster der VHS MeinigngenSo im Oktober oder November müsste es sein, dass sie mich ihr halbes Leben kennt. Denn kennengelernt haben wir uns so zwei-drei Monate vor ihrem 18.ten, bei einem Theaterstück, bei dem wir geholfen haben. Sie als Kasse, ich als Technik. Kurze Zeit später sind wir, zusammen mit wenigstens Titania (und Zettel?) dann zur Theater-Werkstatt nach Meiningen gefahren. Die war da noch im alten VHS-Gebäude und nicht im Kloster.

Lang ist’s her.

Bis ich sie mein halbes Leben kenne, das dauert dann allerdings noch etwas. Da habe ich ihr ein paar Jahre voraus.

Was kann – oder besser: was WILL ich denn über sie schreiben?
Am besten ja etwas, was ich bisher noch nicht geschrieben habe.

Mein erster Gedanke überhaupt zu diesem Beitrag war ja, wie faszinierend ich es finde, wie sie sich in neue Sachen reinknien kann.

Nachdem sie, durch Werner (und mich) mit dem Rollenspielen bekannt gemacht wurde, hat sie dann auch mal die Variante einer Schulkameradin von ihr ausprobiert. Die war zu diesem Zeitpunkt mit ihrer Zwillingsschwester in einem Online-Rollenspiel unterwegs. Also hat Drachenechse das dann auch mal getestet… und war dort dann lange Zeit ziemlich aktiv.
In der Anfangsphase sah das dann so aus, dass sie öfters so lange gespielt hat, bis ich wieder aufgestanden bin. (Ist jetzt nicht SO die Kunst, wenn ich um halb 3 aufstehen darf.) Da hatte sie dann wenigstens zwei, sogar drei Charaktere gleichzeitig, die alle bespielt werden wollten und mussten.

Ich habe mich ja insoweit inspirieren lassen von ihr, dass ich auch dort eine Zeitlang unterwegs war, mit erst einem, dann zwei Charakteren. Doch bedingt durch Technikprobleme habe ich dann den Anschluss verloren und es letztendlich sein lassen.
Auch war ich da längst nicht so engagiert wie sie. Sie hat ihren Wirkungsbereich von Alathair dann auch noch auf nicht nur eines, sondern gleich mehrere Foren-Rollenspiele ausgeweitet.

Wie der aktuelle Stand da bei ihr ist, weiß ich nicht genau. Ich glaube, Ala wollte sie aufhören, und Foren-RPGs… da weiß ich nicht, wie viele + welche sie da noch macht.

Rote DSA-RegelwerkeAnsonsten leitet sie inzwischen ihre DSA-Gruppe (im Wechsel), hat (noch) das Zepter in der Hand bei unserer D&D-Onlinerunde… und das nächste LARP wartet darauf, das wieder LARPs gemacht werden können.
Dann würden wir da zu viert etwas in Angriff nehmen, zusammen mit Fuchs + … ja, wie nenn ich ihn denn jetzt? (Hab ich noch keinen Blog-Namen, aber es ist einer von Nadines Brüdern, sozusagen.)
Zumindest war das der letzte Teamstand.

Doch Drachenechse interessiert sich nicht nur für Rollenspiele. Sie begeistert sich auch fürs Zeichnen. In unserer gemeinsamen Zeit hatte sie da auch an VHS-Kursen teilgenommen. Und einmal habe ich dort sogar Modell gespielt. Deswegen könnte ich bei einer Frage, mit was ich schon alles Geld verdient habe, tatsächlich auch Aktmodell aufführen. :oD
Das hatte sie dann tatsächlich soweit inspiriert (bilde ich mir jetzt ein), dass sie später, in München, auch als Aktmodell gearbeitet hat. Und da gibt es echt schlimmere Jobs.

Schwarze Barbapapa-Figur mit Pinsel und Farbpalette in den HändenLetztes Jahr hat sie diese Begeisterung fürs Zeichnen wiederbelebt und beim ersten Online-Con sich direkt gut mit einem der teilnehmenden Künstler verstanden. Inzwischen war/ist er (auch) ihr Lehrer – gut, mit dem „ist“ bin ich mir gerade nicht sicher – sie ist Moderatorin bei seinem Twitch-Kanal und jetzt hat er für sie diesen Geburtstagsstream getwicht. Zusammen mit Künstlerfreundinnen, die sie ordentlich gefeiert haben.
Verdient.

Und das finde ich ja so faszinierend und auch bewundernd.
Sie hat sich in diesem einem Jahr diesen Künstlerkreis erschlossen, mit viel Einsatz (Moderation des Kanals direkt beim Kennenlernen bis um Uhr). So hat sie inzwischen so viele Kreise um sich…
Ach, zum Glück bin ich auch einer davon.

Während Drachenechse sich dieses Jahr wieder der Zeichnerei zugewandt hat, habe ich mich ja mit Musik beschäftigt. Allerdings nur konsumierender weise. Weil ich immer noch nicht übe. Erinnert mich ein wenig an meine Jugendtheatergruppenzeit. Da habe ich auch keine Texte gelernt.

Während ich mich also ein wenig beschäftige mit Schreiben, mehr Musik hören + stumpf fertige Spiele am Zocken bin, ist Drachenechse dabei, ihren Zeichenstil zu verfeinern; am plotten von Rollenspielabenteuern und dann noch kreativ am Schreiben in Foren-RPGs.

Und Fuchs ist irgendwie alles. Und macht und kann alles. Malen, Zeichnen, Theater… Vielleicht sollte ich sie Kreativfuchs nennen? ;o)

Mir gefällt es so sehr, die beiden zusammen zu sehen. Und dazu müssen sie sich nicht mal knuddeln. Ich mag und finde es einfach gut, wie sie miteinander umgehen. Sie passen so gut zusammen.
Deswegen – um jetzt mal zum Schluss dieser Lobhudelei zu kommen:

Ich wünsche mir für Drachenechse, dass sie und Fuchs noch ganz viel Zeit mit- + füreinander haben. Und vielleicht bleiben da auch ab und zu ein paar Zeitkrümmelchen mit den beiden für mich über?
Ach, ich bin egoistisch wie immer.

Ganz viele und gute Dinge für dich, Drachenechse.
Am besten zusammen mit Fuchs.

Und damit: Schluss jetzt!
Sonst wird es (noch) peinlicher für mich. ;o)

4 Halloween-Elementar"geister" ind Blau, Rot, Weiß und Grün

Ein Jahr…

Ein analoges rundes Ziffernblatt, bei dem die Zeiger auf 12 Uhr 51 stehen - und 31 Sekunden.

Tja.

C19 hat uns noch voll im Griff.
Und nein, es ist nicht Variante 19, sondern 2019 gefunden/entdeckt/entsprungen/was-auch-immer worden.

Was hat sich denn bei mir so in diesem Jahr getan?
Mal schauen.

Ich war um einiges weniger am Flughafen.
Das ist schonmal gut.

Alleine letztes Jahr April und Mai, als die Kurzarbeit bei uns losging, war ich ganze 2 Tage am Flughafen, auch bedingt durch Urlaub. Dies steigerte sich langsam wieder. Diesen Monat komme ich nun auf fast 151 Stunden. Mit 12 Tagen Urlaub dabei. Und alleine das sind ja schon gut 91 Stunden. Mal sehen, wie sich das noch weiter entwickeln wird. Die Kurzarbeit wurde zumindest bis Ende des Jahres verlängert.
Ist mir recht. Solange ich so über die Runden komme. Aber die Grundlohnvoraussetzungen sind halt inzwischen ganz andere.
19,01 € im Gegensatz zu 7,59 €…

Was habe ich mit meiner freien Zeit getan?

Bunte Schallplatten. eine in Grün, eine bräunlich, eine weiß und zwei in BlauIch habe viel Musik entdeckt.

Von Mexico mit The Warning, über Norwegen mit Aurora (und auch Heilung) und den Niederlanden mit der Band Gold nach Island mit MAMMÚT. Sólstafir und Kælan Mikla + Björk kannte ich da ja schon. Sigur Rós gehört auch noch dazu. Nach Island und zu den näher in Augenschein genommenen Gruppen.

Für die Musik habe ich mich bei Patreon angemeldet. Um eine kleine Unterstützung zu leisten. Als erstes für Kælan Mikla, jetzt seit einem Jahr. Dann auch für The Warning und seit dem ersten April ist Coppelius nun auch dort zu finden. Und ich bin dabei.

Für die erste Online-Con letztes Jahr (oder die zweite?) zu Ostern, die CONspiracy, hatte ich für eine Verlosungsaktion an die KunstNotHilfe etwas gespendet.
Und weil ich das wichtig fand und im Gegensatz zu mir als Lohnempfänger – und sei es auch „nur“ des Kurzarbeitslohns – viele Künstler ja gar nichts bekommen, habe ich da eine Daueraktion draus gemacht. Wäre vielleicht geschickter gewesen, ich hätte mich dafür dort richtig registriert. Dann könnte ich den Betrag vielleicht mal ändern, wenn nötig. Vielleicht geht das jetzt ja noch. Dann sollte ich dies mal tun. Muss ich schauen.

Zumindest in meinem Blog habe ich immer wieder mal etwas geschrieben. Meine Geschichte im Kopf – an der war ich schon länger nicht mehr dran. Der letzte Eintrag ist vom 19.12.2019.
Zumindest

habe ich das Notizbuch davon für eine kleine Geschichtsideenotiz genutzt, jetzt im Februar. Na ja, das Notizbuch wird ja nicht schlecht – und die Geschichte ist immer noch im Hinterkopf. Von daher – irgendwann geht es weiter. Das weiß ich.
Wahrscheinlich mit einer Überarbeitung/Anpassung der Namen.
Das vermute ich. ;o)

Lange Haare mit SchneeflockenIch habe mir eine Drohne gekauft. Und bin noch nicht einmal mit ihr geflogen. Weil sie nicht so anschlusskompatibel mit meinem Communicator ist.
*Augen roll*

Dabei wollte ich sie ja auch mal dafür nutzen, meine Nichte auf dem Pferd zu filmen.
Das war auch dieses Jahr öfters. Bedingt durch mehr freie Tage, habe ich öfters Pferdeshuttle für meine Nichte gemacht, wenn meine Schwester nicht konnte. Dort dann ein wenig Pferdepflege oder Äpfel sammeln, und dann mit Nichte + Pferd eine kleine Runde drehen + dabei unterhalten.
Schön.

Ich habe seit Ewigkeiten mal wieder auf einem Motorrad gesessen. Das Vorwärtsfahren ging ja auch soweit. Das Problem war das Rückwärtsrollen lassen… Ja, DAS war auch etwas in diesem letzten Jahr.
Mein Motorrad-UM-fall…
War ja nicht mein erster. Meine Virago habe ich ein paar Mal hingelegt. Doch irgendwie hat das damals besser geklappt. Tja.

Irgendwie habe ich das Gefühl, 100% in Ordnung ist mein Bein immer noch nicht.

Ich wurde von meinen Freunden (dem Balkonbauer, der GMS + dem Kaffeemaschinenmelker) im Doppelkopfspielen angelernt. Und das haben wir inzwischen einige Runden getan. Ansonsten waren die persönlichen Kontakte eher reduziert, auch zu Drachenechse + Fuchs. Es gab welche, aber eher selten. Sogar mit meinen Eltern hier habe ich hauptsächlich telefoniert. Aber das inzwischen fast täglich.
Vorher habe ich mich vielleicht so alle 1-2 Wochen gemeldet. Und jetzt…
Gut, wenn wir uns richtig gesehen haben, habe ich natürlich nicht angerufen. Ansonsten vielleicht maximal 2 oder 3 Mal nicht, wegen Ausnahmen. (Zum Beispiel eine Motorradtour an den Edersee.) Doch sonst…

Innenraum eines Transporters mit Speermüll und GerümpelIm November habe ich es, mit Hilfe der drei oben erwähnten (GMS, KMM + BB ^^) geschafft, eeeendlich meine Couchüberreste zu entsorgen. Und einiges andere auch.

Seitdem haben sich 1-2 Punkte zum Besseren geändert, andere müssen noch. Gerade diese Woche habe ich mich wieder ein wenig um mein(e) Papierstapel gekümmert + auf Ordner verteilt. Und dem Altpapier und der Shreddertasche. Da saß ich tatsächlich den ganzen Tag dran. Von vielleicht 9 (?) bis abends 8, oder so. (Ich habe nicht Buch geführt.) Aber alles habe ich noch nicht geschafft. 2 Stapelchen müssten noch in die entsprechenden Ordner – und dann darf ich mich noch um die Steuer kümmern. Weil für letztes Jahr MUSS ich ja.
Nun – zumindest habe ich schon Post für meine elektronische Registrierung bekommen. Sollte ich dann nur auch mal machen.

Kunst im Garten 0 3 unterschiedlich große, metallene WürfelumrissformenEs ging – logischerweise – NICHT nach Schottland und der Isle of Skye. Und auch dieses Jahr wird es eher nix mit Wegfahren. Die Drehleierkurse für Herbst + Frühjahr sind auch ausgefallen. Menno.
Pimpen lassen habe ich sie auch noch nicht. Das versuche ich dann mit einem Besuch bei meinem VnvO zu kombinieren. Wenn ich mal wieder da runter fahre. Letztes Jahr haben wir uns ja dann in Haßfurt getroffen. Das war auch schön.

Damit hätte ich fast alles geschafft.

Ich habe (für mich) neue Spiele gespielt: Subnautica, Endzone und jetzt seit ein paar Tagen Dorfromantik. Entspanntes Karten aneinanderlegen + Landschaften vergrößern…

Ach. Ich habe ja im Bereich „Bands“ ganz Japan vergessen. Band-Maid! Rockige Japanerinnen in Hausmädchen-Kostümen. Cool. Leider sind meine Restjapanisch-Kenntnisse zu spärlich, um den Posts ohne Übersetzungen folgen zu können. Doch ich musste feststellen: Wenn ich öfters wieder Hiragana + Katagana-Zeichen sehe, kommt die Erinnerung, wie welches Zeichen ausgesprochen wird, langsam wieder. Und heute, an diesem Vorschreibetag – also tatsächlich heute ^^ – habe ich eine Bemerkung von GMS umgesetzt und in meinem Communicator die Japanischen Schriftzeichen hinzugefügt. Und weil ich gerade dabei war auch die isländischen. (Auch wenn es anders herum war.)

Landschaft, blasses Grün, leichte Erhebung, im Hintergrund schneebedeckte Erhöhungen
Ach ja, Island.

Da füllt sich seit 2 Wochen ein Tal mit Lava und ich kann nicht hin. :o/

Nun, dafür folge ich dem Reykjavík Grapevine jetzt. Das ist eine Zeitung / Nachrichten-Portal mit Meldungen zu und über Island auf Englisch. Und da habe ich mir quasi ein Abo für 2 Personen geleistet. Doch bisher habe ich noch keine zweite Person dafür gefunden. Nun gut.

Ich bin ja letztes Jahr auch bei Instagram aufgeschlagen. Darüber habe ich ebenfalls schon geschrieben. Und ich durfte inzwischen feststellen, dass ich über den Communicator + Browser dort auch Fotos hochladen kann.
Sicher, mit App ging es wohl noch besser und schneller… doch dazu bräuchten sie ja meine Nummer für die App, von daher: Nope.

Und als Abschluss jetzt noch… der Verlust eines Freundes. Auch das fiel ja in dieses „tolle“ Jahr.

Also wirklich ein kunterbuntes Allerlei.

Wie Ostereier.

Dann mal viel Spaß beim Suchen die Tage.

Frohe Ostereiersuche!

Ein Sechser-Eierkarton, mit 4 weißen und 2 braunen Eiern. Dazu folgender Text: Ääääh... Moment. Ich glaube, da hat der Osterhase was vergessen...  FROHE OSTERN !!  Ich hoffe, Ihr bekommt buntere Eier als ich. ;o)  dê Bärnd ^^

Alles Gute 2

Rotes Eichhörnchen an Eichhörnchenfutterstation

Heute ist (wäre) der Geburtstag von Werner.

Also bin ich nach der Arbeit direkt mal zum Friedhof gefahren, um ihm meine Aufwartung zu machen. Auch von Drachenechse und Fuchs wusste ich, dass sie hinwollten. Doch ich dachte, dass wir uns da vielleicht verpassen, weil sie schon früher losgefahren sind.

Als ich Flip geparkt hatte, musste ich beim Aussteigen feststellen, dass auch Wulle, ein gemeinsamer Freund von Werner und mir, wohl den gleichen Gedanken gehabt hatte. Denn er stand direkt neben mir und stieg auch gerade aus. Und während wir auf eine gemeinsame Bekannte von Werner und Wulle gewartet haben, kamen auch Drachenechse und Fuchs vorbei.

So wurde Werner also zumindest schon mal von 5 Leuten heute besucht.
Wulle meinte, mehr als die letzten Jahre – weil Werner kein Freund von Geburtstag feiern war. Zumindest nicht seines eigenen. Doch jetzt konnte er ja nichts mehr gegen sagen. *fies grins*

Das genaue Fleckchen zuzuordnen war dann doch nicht so einfach.
Also wurde das Mitbringsel von Fuchs und Drachenechse über eine größere Fläche verteilt. Irgendetwas davon wird dann schon auf dem richtigen Fleck gelandet sein.

Dann haben wir noch ein Eichhörnchen bewundert, dass eine Futterstation in der Nähe hatte und zum Essen vorbeikam.
Niedlich. (siehe oben)

Ich denke, an diesem Tag jetzt ist es dann auch eine gute Gelegenheit, die DSA-Bücher zu zeigen, für die Drachenechse ihre Seele hergegeben hat. Schließlich habe ich die beiden vor kurzen besucht wegen einer Waschmaschinengeschichte – dazu ein andermal mehr.
Auf jeden Fall konnte ich da die gesammelten Werke – soweit gerade im Regal – mal fototechnisch festhalten.
Deswegen hier jetzt also Drachenechses Seele:

Die Regelbücher

Rote DSA-Regelwerke

Quellenbände

Blaue DSA-Quellenbänder

Regionalbände

Grüne DSA-Regionalbänder

Abenteuer

DSA-Abenteuer

Und damit bis nächstes Jahr, Werner.
Weglaufen ist ja nicht mehr.

Und alles Gute, wo immer du jetzt bist.
(Auch wenn du es – wie immer – nicht hören möchtest.)

Fundstücke 2

Morgennebel am Fluss mit einem alten Kran und einer Eisenbahnbrücke im Hintergrund und der Sonne, die durch den Nebel leuchtet

 

Und hier kommen, wie versprochen, die nächsten und damit letzten beiden Gästebucheinträge:

 

Es war einmal…

ein früher Morgen. Dem gefiel es, ein früher Morgen zu sein. Er war ein so früher Morgen, dass er im Sommer wenigstens einen ersten Hauch Morgenröte zu sehen bekam. Und auch wenn es ihm gefiel, ein früher Morgen zu sein, dachte er sich, dass er doch auch gerne mal etwas anderes gesehen hätte und schaffte es tatsächlich auch, für einen Tag mit einem späten Nachmittag zu tauschen.

Doch was er dort sehen musste, gefiel ihm jetzt nicht sonderlich.
Das Licht war so grell, es gab viel zu viele Farben und außerdem fielen ihm schon fast wieder die Augen zu. Deswegen war er froh, als er am nächsten Tag wieder seiner Frühen-Morgen-Tätigkeit nachkommen konnte.

Und die Moral von der Geschicht: Entweder du bist Frühaufsteher – oder nicht.

;o)

 

Und last but not least:


06.05.2010 um 07:18 Uhr

 

Es war einmal…

ein dreitausendster Gästebucheintrag. Der wusste schon lange vorher von seiner Bestimmung, der dreitausendste Gästebucheintrag zu werden. Und darauf bildete er sich eine ganze Menge ein.

Mit stolzgeschwellter Brust schritt er vor den anderen Gästebucheinträgen auf und ab und malte sich selbst und ihnen aus, was für ein toller 3000ster Gästebucheintrag er doch sein würde: wie wohlgerundet seine 3 und wie vollbauchig seine 0er werden würden…
Den anderen Einträgen ging er damit ganz schön auf die Nerven.

Er war so in das Stolzieren vertieft, dass er gutgemeinten Ratschlägen, das er sich langsam auf den Weg machen müsste, ignorierte und weiter über seine schönen Zahlen schwadronierte.

Irgendwann – als ihm keiner mehr zuhören wollte – dachte er sich ‚Na gut, jetzt kann ich los.‘ Und musste dann feststellen, dass sich inzwischen ein anderer Eintrag die 3000 geschnappt hatte – und nicht nur das – auch 87 weitere Einträge hatten sich bereits eingereiht, so dass für ihn nur noch die 3088 blieb, die er grummelnd nahm.

Und die Moral von der Geschicht:
Wer nicht kommt zur rechten Zeit, muss die Nummer nehmen, die übrig bleibt.

 

Verschiedene Varianten der Zahl Zwei übereinander und unterschiedlichen Größen

 

Fundstücke

eine Drachenfigur

Ich bin ja in den letzten Tagen am Papiere sortieren – hat ja hier vielleicht schon jemand mitbekommen. 😉

Dabei habe ich so einiges gefunden, was ich hier dann auch mal zeigen möchte/werde, irgendwann in der nächsten Zeit.

Heute fange ich damit an.

Und zwar bin ich auf ein paar Ausdrucke gestoßen.
Ganz schwach kann ich mich erinnern, dass es sich dabei um Einträge in – ich glaube – ein und dasselbe Gästebuch handelt.
Allerdings habe ich keine Ahnung mehr, wem ich sie hineingeschrieben habe, noch wo. Doch zumindest bei 3 von den 4 gefundenen Einträgen weiß ich Datum und Uhrzeit – denn die habe ich festgehalten. Als Überschrift, sozusagen.
Und wenn ich die jetzt so lese, muss ich sagen: Dass ich das mal geschrieben habe? Gefällt mir immer noch. Und deshalb werde ich sie jetzt einfach hier nochmal wiedergeben. Nur mögliche Schreibfehler werde ich ändern. Ansonsten lasse ich sie, wie sie sind.
Und davon gibt es dann heute 2 – und morgen 2.
(Vielleicht hat ja Drachenechse noch ne Idee, wo ich damals vielleicht unterwegs gewesen sein könnte…)
[Gerade kommt mir der Gedanke, ich könnte es vielleicht in das Gästebuch der bösen Frau geschrieben haben, damals zu wkw-Zeiten… Hmmm… Ja, ich glaube, das passt.]

 

29.03.2010 um 21:55 Uhr

 

Es war einmal…

eine Frau, die wollte uuunbedingt von allen und jedem einen Eintrag in ihr Gästebuch haben. Mit dem Buch unter dem Arm geklemmt lief sie durch den Wald und sprach jeden, der ihr begegnete, mit folgenden Worten an:

„Du – ich habe hier mein Gästebuch – willst du mir nicht was reinschreiben – damit ich weiß, dass ich dir begegnet bin?“

Und sie begegnete vielen Menschen und auch Tieren im Wald…
Natürlich konnten die Tiere nicht schreiben – aber so hinterließen sie andere Andenken in dem Gästebuch.

Der Schwarzspecht hämmerte ein Loch in die untere rechte Ecke; der Laubfrosch hinterließ ein paar Flügelchen seiner letzten Fliegenmahlzeit auf seiner Seite.

Der Müller konnte auch nicht schreiben, er streute daher etwas von seinem besten Mehl auf die Seite – und sein Esel nutzte die Gelegenheit, eine Ecke umzuknicken und so ein Eselsohr zu machen.

Das Buch war schon ziemlich voll, da begegnete ihr auch noch der Walddrache.
Dem war das Reinschreiben oder etwas zu hinterlassen zu blöde – und er spuckte einen gezielten kleinen, aber dafür um so heißeren Feuerstrahl auf das Buch.

So blieb der Frau nur ein kleines Häufchen Asche übrig…

Und die Moral von der Geschicht – frag einen Drachen nach einem Eintrag in dein Gästebuch nicht.

 

Und

29.03.2010 um 22:27 Uhr

 

Es war einmal…

eine Frau – die ging in die nächste Stadt, weil sie immer viel Besuch bekam und nun gerne etwas gehabt hätte, um sich an diesen Besuch auch noch zu erfreuen und zu erinnern, wenn er schon wieder weg war. Sie wusste nur nicht, was dafür am Besten geeignet wäre.
Also ging sie in die Stadt, um sich umzusehen und dabei zu überlegen, was denn wohl das Beste dafür wäre…

Als erstes führte sie ihr Weg zum Bäckermeister Kuchenschaufel – der konnte ihr da aber nicht weiterhelfen, denn die Brötchen und Stückchen, die er immer für ihre Besucher buk, wurden immer gegessen – und wenn der Besuch weg war, waren auch die Brötchen und Stückchen weg.

Dann ging sie zum Malermeister Pinsel. Der empfahl ihr einen seiner Pinsel und Farbe – damit die Besucher bei der Frau auf die Wand schreiben könnten. Allerdings hatte die Frau so viele Regale und Schränke, dass sie keinen Platz an der Wand frei hatte. Dies war also auch nichts.

Als letztes versuchte sie es noch beim Schneidermeister Stopfer. Der zeigte ihr eine seiner Sticknadeln und die verschiedensten bunten Garne, die man mit so einer Nadel versticken kann. Da dachte sich die Frau „Das ist genau das richtige – so kann jeder mir als Andenken etwas sticken!“ – und schwer beladen mit Nadeln und Garnen kehrte sie nach Hause zurück.

Ab diesem Tag durfte jeder ihrer Besucher etwas in eine ihrer vielen Kissen sticken, wenn er sie besuchte – und oft bildeten sich große Stickgruppen bei ihr, weil dies allen so eine Freude bereitete, zusammen etwas zu sticken.

Und die Moral von der Geschicht – keine Ahnung – das hat man mir nicht aufgestickt.

 

Nadel

Spontanemang

Arlecchino-Maske der Commedia dell'arte auf Knie

Meine Pipeline an vorgeschriebenen Beiträgen ist leer. Ich habe die letzten Tage alles übertragen, was ich vorge“arbeitet“ hatte.
Wenn ich mir meine Mediathek ansehen, mit Fotos, die ich noch für Beiträge verwenden wollte, habe ich da zumindest noch einen bis zwei vor Augen, bzw. im Kopf. Aber noch nicht auf Papier.

Das bedeutet, wenn ich meinen „Run“ an Beiträgen weiter halten möchte, muss ich jetzt eher spontan in die Tasten hauen.

Dann mache ich das doch wirklich mal – denn tatsächlich hat sich heute spontan ein Gedanke für einen neuen Beitrag ergeben. Daran habe ich gestern noch gar nicht gedacht. Schnell kann’s gehen.

Gestern und heute hat mein Telefon geklingelt.
Dazu ist es ja da.
Allerdings konnte ich gestern nicht rechtzeitig rangehen, aus… Gründen. ;o)
Heute war das etwas anderes.
Die Nummer, die dabei gestern und heute auf meinem Telefondisplay angezeigt wurde, sagte mir gar nichts. Doch wurde zumindest dann abends bei der Recherche diese Nummer schon mal nicht als Gewinnspiel oder sonstiger obskurer Anrufer ausgewiesen.
Sie war halt nicht bekannt – und auch die Rückwärtssuche im Örtlichen brachte mir da keine Erkenntnis. Doch ich dachte, dass sich diese Person dann einfach nochmal melden wird/soll, wenn es wichtig ist. Denn zurückrufen wollte ich nicht. Heutzutage kann mit Telefonnummern-Anzeigen ja leicht Schindluder betrieben werden.

Ja – und heute klingelte es wieder. Und ich konnte ran gehen.
Und sprach dann mit einer netten Dame einer meiner Versicherungen, die ich habe. Die mir mitteilte, dass sie keine Telefonnummer von mir gehabt hätten, und sie deshalb gesucht hat, ob sie eine findet online.
(Wahrscheinlich hatte ich da eventuell mal eine Handynummer angegeben, die nicht mehr gültig ist. Habe ich noch nicht nachgesehen.)
Und wie hat sie mich dann jetzt gefunden, bzw. eine Telefonnummer von mir?

Nun, tatsächlich habe ich dem großen T schon vor Jahren gesagt, ich möchte nicht mehr im Telefonbuch stehen. Und beim kurzen Check gerade eben konnte ich mich vergewissern: Das ist immer noch so.

Wie findet mensch also jemanden, der die einfache Suche unterbunden hat?

Ich weiß jetzt nicht, wie lange sie gesucht hat – doch wurde sie fündig.
Hier, in meinem Blog.
😮

Und rief dann an, um sich zu vergewissern, ob ich der richtige bin.

Tja, das war ich wohl.

Und ich musste wieder mit dem ungewohnten Gefühl zurechtkommen, dass jemand, den ich – in diesem Falle – gar nicht kenne, Beiträge von mir und über mich gelesen hat.

Ich meine, das hatte ich bisher eigentlich erst einmal, dass mich jemand überraschend auf meinen Blog angesprochen hat. Nämlich 2015 in Leipzig. Das war damals schon ungewohnt. Und mir fast ein wenig… unangenehm? Peinlich?

Es zwingt mich ja niemand, etwas zu schreiben und dann hier zu veröffentlichen. Das mache ich ja ganz und gar freiwillig. Wieso bin ich dann überrascht, sollte sich wirklich jemand finden, den ich nicht kenne, der etwas gelesen hat?

Laut meiner Blog-Statistik hat mein Blog 35 Follower.
Wow.
Und davon kenne ich wirklich und wahrhaftig persönlich wahrscheinlich 3 oder 4. Dann kommt noch mein VnvO dazu, der kein Follower ist, sondern eher ab und zu mal vorbeischaut. Genau wie noch ein-zwei Freunde.
Das ist eigentlich schon ’ne ganze Menge, finde ich.
Dafür, dass ich diese Sache namens Blog eigentlich ohne große Lesererwartung mache. Einfach, weil ich Lust darauf habe.
Also kann ich mich nicht beschweren.

Im Prinzip schreibe ich die Sachen ja eher für mich – und der Blog bietet nur die Möglichkeit, dass jemand, den vielleicht eines der Themen/Beiträge interessiert, diesen dann lesen kann. Zumal ich mich ja auf kein bestimmtes Thema festgelegt habe.

Gut, ich habe viele Rollenspiel-Beiträge. Auch um Bücher geht es hin und wieder. Aber halt auch um ganz banalen Kram. Und gedichtet habe ich auch schon.

Muss/Soll es mir jetzt also unangenehm sein, wenn mich jemand auf meinen Blog anspricht?

Ich denke nicht. Sicher, es ist ungewohnt – doch habe ich mich mit der Dame dann noch ein wenig über Blogthemen und das Warum und überhaupt unterhalten. Und vielleicht habe ich ihr eine neue Bücherreihe näherbringen können. (Vielleicht sollte ich doch mal versuchen, ob ich nicht in den Buchhandel gehen könnte. ^^)

Also ist mein spontanes Thema heute die Überraschung, dass mein Impressum doch dazu dienen kann, mich zu erreichen.

Und damit sende ich ein paar Grüße nach Butzbach. :o)

Planze mit Wassertropfen auf den Blättern

 

Nostalgie

Holzkästchen, aus dem Würfelsäckchen rausschauen

Ich hatte ja vor einiger Zeit von der Beerdigung von Werner berichtet. Unserem GM für D&D (5) und Shadowrun. Und des ein oder anderen One Shots.

ca. 25 WürfelsäckchenJetzt gab es da natürlich viele Sachen, mit denen sein Bruder und dessen Familie nichts anfangen können.
Natürlich, ein PC kann immer gebraucht werden.
Aber was ist mit Büchern, Miniaturen, Spielen, Regelwerken, Würfel…?

Wixhausen hat nun den 3D-Drucker abgenommen. Unser eisiger Shadowrun-Zwerg hat sich um die Miniaturen gekümmert.
Drachenechse hatte Glück. Sie hat die DSA-Regelbücher und Regional-Bänder, die Werner hatte, obwohl er mit DSA (Das Schwarze Auge) nichts anfangen konnte, bereits letztes Jahr im Tausch gegen ihre Seele bekommen. Alle anderen müssen jetzt zu schnöden Mammon greifen, um sich um alte Sachen von Werner kümmern zu können. (Auch Wixhausen und der eisige Zwerg.)
Es gab einen ganzen Satz Fotos, die Wixhausen von der Familie bekommen + in unserem Discord-Server verlinkt hat.
Also, eigentlich war das ja auch Werners Discord-Server. Doch zum Glück hat er, kurz vor dem anstehenden Krankenhaus-Termin, Drachenechse und mich zu Admins gemacht, solange er weg ist… 😦

Regelwerke Seitenansicht D&D 5Nun, es gab also viele Fotos.
Mit Büchern, Figuren, Rollenspielsystemen…

Unter anderem gab/gibt es da eine Anzahl von mehreren Büchern zum System „Deadlands“. Spontan hätte mich das interessiert.
Doch dann hatte ich den Gedanken, dass ich Würfel möchte. Aber wie… und wie viele… und für wieviel?

Ich wollte kein Billigheimer-Schnorrer sein – andererseits wollte ich aber auch nicht mir größtenteils Unbekannten das Geld hinterherwerfen. Um es mal so zu sagen. Also habe ich mich lange für nichts entschieden. Bis ich doch wusste, was ich gerne haben möchte.Draufsicht Regelwerke D&D 5

Die Kommunikation hat dann zwar noch ein wenig gestockt, doch vorletzten Freitag war dann der Abholtermin.

So habe ich für unsere D&D-Gruppe die Regelwerke für D&D 5 gesichert – und direkt unserer aktuellen SL Drachenechse gebracht. Endlich Regeln + Werte zum Nachblättern. 😉
Für mich habe ich die Regelwerke von D&D 3.5 genommen, und Würfel.

Ich wusste nicht, welche Würfel und wie viele. Ich hatte geschrieben, ich würde gerne für einen bestimmten Betrag Würfel nehmen.
Davon gab es genug. Auch die unterschiedlichsten Arten.

Regelwerke D&D 3.5Ich habe mich dann aber für Werners Würfelkästchen mit den Würfelsäckchen für Anfänger entschieden. Sowohl könnte ich mit diesen Würfeln am meisten anfangen, außerdem finde ich dies als Erinnerung an Werner am besten. Zusammen mit den 3.5er-Büchern, die ich ja alle selbst habe. Zumindest die 3 wichtigsten. (Eines ist immer meine Laptop-Unterlage auf dem Schoß. Wichtiger Job. ;o))

Und die 5er… die sehe ich jetzt als Bestand unserer Gruppe an. Und wenn mal jemand anderes leiten wollte/sollte, kann er/sie dann dafür die Bücher von Drachenechse bekommen.

Ich hoffe, Dir ist das so recht, Werner.

 

geöffnetes Holzkästchen mit Würfelsäckchen

Ja wie denn nun?

grüner Koffer

Heute will ich mal ein wenig aus meinem Nähkästchen plaudern… aber pst. Irgendwie geheim.
Wahrscheinlich.

Ich arbeite ja an einem Ort, wo viele Leute hingehen um wegzukommen. Momentan wohl nicht so viele, aber es gibt sie immer noch.
Und meine Aufgabe dort ist zu schauen, dass nichts mitgenommen werden darf, was nicht mitgenommen werden soll.

Jetzt werden wir von der Polizei bezahlt, damit die das nicht selbst machen muss. Und die ist dann natürlich nur interessiert, dass Sachen gefunden werden, die unter ihre Zuständigkeit fallen. Also verbotene Waffen, Sprengstoffe + natürlich auch Bomben. Die vorrangig.
Alles andere ist 2.te oder noch niedrigere Wichtigkeits-Klasse.

Jetzt ist es aber so, dass Bomben nur in den seltensten Fällen vorhanden sind.
Was ein Glück.
Verbotene Waffen fallen hin + wieder mal an: Butterflymesser, Springmesser, Wurfsterne… Letzte Woche hatte ich tatsächlich mal wieder eine Präzisionsschleuder (das ist eine Schleuder mit Unterarmstütze).
Öfters gab es auch schon Taschenlampen, die auch als E-Schocker funktionieren. Sowas fällt dann wieder unter den getarnten Bereich und ist von daher auch verboten. Wie Stockdegen. Getarnte Waffe = höchstwahrscheinlich verboten.

Das meiste, was eigentlich von uns gefunden wird, sind dann also DGR = Dangerous Goods. Gefährliche Güter.
Sachen, wofür die Reisenden bestätigen durften, dass so etwas nicht mitzunehmen ist im Reisegepäck.: Feuerzeuge, Powerbanks, Feuerwerk, Wunderkerzen, Gaskartuschen etc. etc.

(So sieht eine Box um die Weihnachtszeit aus, in der diese gefährlichen Güter gesammelt werden. Und nein, das ist kein Geschenkpapier. ;o))

graue Kiste mit vielen Röhren voller Konfettikanonen

Im Moment läuft die Erprobungsphase eines neuen Systems.
Kann viel, könnte noch mehr… aber das kostet ja Geld.
Also wird es beschnitten – und wir dürfen das System dann so testen und ausprobieren. Ich wohl nächste Woche. (Zum Zeitpunkt des Vorschreibens. Inzwischen durfte ich es schon live erleben.)
Jetzt möchte unser Auftraggeber also, dass wir uns nur um die Dinge kümmern, für die er bezahlt. Und das ist nun mal nicht DGR.viele Koffer (ca. 10) warten auf das Große Öffnen
Gefährliche Güter wären Sachen derjenigen, denen auch die Flugzeuge gehören. Oder in deren Namen sie fliegen. Aber nach Aussagen eines Einsatzleiters: Die bezahlen nicht dafür.
(Wahrscheinlich eher im Gegenteil. Wenn sich im Sommer die Koffer zum Aufmachen gestapelt haben, weil überall entweder Powerbanks oder Feuerzeuge oder Benzin-Motorsägen oder was weiß ich drinnen sind, schaut eher ein Vertreter vorbei und fragt, wieso das Gepäck so lange braucht bei uns.)

Jetzt heißt es also, wir sollen uns nicht mehr um DGR kümmern. Was einigen Kollegen dann wohl doch ziemlich den Lebenszweck nimmt.
Ich denke mir ‚von mir aus‘.

Wobei es dann wahrscheinlich interessant werden dürfte, sollte beim Verladen mal wieder eine Powerbank ein Gepäckstück abfackeln… und dieses Gepäckstück wurde vorher von uns kontrolliert.
Da kann ich mir schon vorstellen, dass mensch dann gerne wissen möchte, wer denn speziell DIESES Gepäckstück kontrolliert hat… und warum das DGR-Stück nicht herausgenommen wurde.

Wer ist dann schuld?

Und natürlich kann mensch inzwischen nachvollziehen, wer welches Gepäckstück kontrolliert und/oder bearbeitet hat. Da hat unser Auftraggeber schon für Sorge getragen. Schließlich muss mensch ja wissen, wer schuld ist, sollte was passieren.

Doch wenn wir uns jetzt nur noch auf unsere bezahlte Arbeit konzentrieren… wer ist dann verantwortlich für den ganzen Schmodder, der da sonst mitgenommen wird?

Wahrscheinlich finden es unsere Nicht-Auftraggeber besser, wenn nicht mehr so viel rausgeholt wird. Weniger Beschwerden.

Bis was passiert. Und wer war es dann?

Das wird dann die Frage des Tages sein…

PS:
Nun, nachdem ich also das erste Mal damit arbeiten durfte… Letztendlich finde ich immer noch DGR. Wenn sonst nichts drinnen ist (außer Klamotten), wäre es ja blöd, gar nichts zu sehen. Auch nicht die große Powerbank im Koffer, oder den Packen Feuerzeuge. Und ein einzelnes kleines Feuerzeug mag mir vorher auch schon mal durchgewitscht sein. Da hat der Zufall dann halt leider nicht zugeschlagen. Weil halt „Zufallsfund“. Was soll mensch machen…
*Schulterzuck*

 

Hüllen-Recycling

Ordner mit leeren Klarsichthüllen

 

In der Regel schreibe ich ja meine Beiträge auf der Arbeit vor, während der Wartezeit auf weitere Gepäckstücke. So wie den gestern, zum Beispiel. Ich hätte auch noch wenigstens zwei in der Pipeline, d.h. in meinem Buch, und vielleicht noch einen weiteren im Kopf.

Doch manchmal haue ich einen Beitrag auch direkt in die Tasten. So wie jetzt diesen hier. (Und weil ich nicht zwischengespeichert habe, durfte ich ihn – obwohl ich fast fertig war – sogar nochmal tippen. *NARF!*) Durch ihn schiebe ich jetzt die anderen Beiträge einfach mal nach hinten. Wann ich sie dann letztendlich abtippen und in den Blog hochladen werde, dass werdet ihr schon mitbekommen. Vermute ich mal. ;o)

Was ist denn jetzt so wichtig, dass ich so spontan schreibe?

Ich habe zum Monatsanfang zwei neue Versicherungen abgeschlossen, für die ich Klarsichthüllen zum Einordnen brauchte. Und davon habe ich – meines Wissens – keine mehr da.
Zumindest keine neuen.
Weswegen ich auf den Gedanken gekommen bin, meinen „Ordner of Shame“ zu leeren, und davon die Hüllen wiederzuverwerten.

„Ordner of Shame“? Was ist denn das?

Dieser Name schoss mir durch den Kopf, als ich heute meine ganzen alten Bewerbungen an deutschsprachige Theater aus den Jahren 2004 und 2005 herausgenommen habe. Nach diesem langen Zeitraum brauche ich die wohl nicht mehr. Im Gegensatz zu den Klarsicht-Hüllen.

Eigentlich bin ich ja eher ein Vertreter des Chaos. Doch diese Bewerbungen habe ich damals tatsächlich alle schön säuberlich einzeln in Klarsichthüllen im Ordner abgeheftet. War mir das so wichtig, dass ich deswegen damit so ordentlich umgegangen bin?
Nun ja – selbst wenn, jetzt ist er wieder ziemlich leer.
Gut – ich habe ein paar Lebensläufe und natürlich die Kopien meiner Zeugnisse im Ordner gelassen. Der Rest sind jetzt leere, wieder verwendbare Klarsichthüllen. Und die Bewerbungen und eventuelle Reaktionen darauf stecken in einer Tasche, um bei Gelegenheit geschreddert zu werden.Tasche mit Papieren

„Ordner of Shame“ – wie kam ich auch auf den Gedanken, ich könnte als Quereinsteiger nochmal an ein anderes Theater gehen? Ohne Vitamin B?

Nun gut. Jetzt bin ich also am Flughafen – und diese zweite Textversion ist etwas anders geworden, als die erste Variante… doch kann ich nicht wirklich genau sagen, wo der Unterschied ist. Und ihr bekommt es sowieso so vorgesetzt, wie ich es gleich veröffentlichen werden. Das kann sich nochmal unterscheiden, wenn mir vielleicht noch Tippfehler auffallen sollten.
Hätte ich den Beitrag direkt in WordPress geschrieben, hätte ich mir diese zweite Variante sparen können. Denn dort wäre es abgespeichert worden.
Doch wer vorschreiben will, ohne abzuspeichern, muss bestraft werden.

Aus Schaden und Klug und so… wie bei dem Ex-Inhalt des Ordners.
Da bin ich jetzt (vielleicht) auch klüger.

P.S: Wie ich den Beitrag rüberkopieren will, finde ich das, was ich als erstes geschrieben habe. Denn ich hatte ihn nicht, wie ich gedacht habe, gelöscht, sondern das Schreibprogramm hat nur ein neues Dokument geöffnet.
Kann mir mal jemand gegen die Stirn hauen – oder muss ich das selbst erledigen? *FACEPALM!*