Traumwelten

Vollmond hinter und durch Wolken

Ich habe letzte Nacht tatsächlich mal wieder einen Theatertraum gehabt. Was ja schon alleine deshalb erstaunlich ist, da es schon Ewigkeiten her ist, dass ich das letzte Mal auf einer Bühne stand. Das war nämlich 2013 – also inzwischen 12 Jahre bald. Für den Zerbrochenen Krug in Steinau.
(Ich dachte ja erst 2012, aber mein Blog hat mich eines besseren belehrt. Denn 2013 haben wir Tartuffe beendet – und meines Wissens auch den Krug.)
Meine letzte Theaterwerkstatt müsste die 2016 gewesen sein. Danach haben sich die Termine teilweise mit meiner Drehleierwerkstatt in Bad Homburg überschnitten. Oder ich hatte keine Lust. (Konnte ich alles in alten Beiträgen nachlesen. Gute Gedächtnisstütze, so ein Blog. ;o))
Also ist mein letztes eigenes Theatergeschehen lange her. Und trotzdem habe ich nach all den Jahren immer noch immer wieder mal Theaterträume. Das Hirn ist schon so ’ne Sache.

Ich glaube, der Traum müsste bei Lim angesiedelt gewesen sein, denn wir waren recht viele auf der Bühne. Und bevor es für mich auf die Bühne ging, durfte ich feststellen, dass ich meine Kostümsachen nicht dabei hatte. Also habe ich da improvisiert.

Ein Eisberg, dessen Spitze wie ein Würfel aussieht, in der GletscherlaguneIch war ein Diener eines Industriellen und das Stück soll von 1921 gewesen sein? Hatte irgendwer der Gruppe nachgesehen. Die letzte Aufführung war schon eine Weile her – deswegen auch Kostüm vergessen – und ich war mir nicht sicher, ob ich den Text noch hinbekomme. Allerdings hat mich das dieses Mal irgendwie nicht aufgeregt. Ich dachte, das wird schon.
Es hatte auch irgendwas mit Schnee zu tun…
Keine Ahnung, ob es da wirklich irgendein Stück gibt aus diesem Jahresbereich. Ich habe zumindest selbst keines jemals gespielt. Also, im Wachen. ;o)

Während der Aufführung bin ich dann wach geworden. Und dachte, dass ich darüber schreiben will/muss. Was ich jetzt tue.

Während meiner aktiven Zeit hatte ich das Gefühl eines textlichen Blindfluges wirklich nur einmal. Und zwar im zweiten Jahr in Rottweil. Als wir Kunst nochmal als Gastspiel während der Sommernachtstraum-Zeit gemacht haben. Das heißt, es waren seit der letzten Aufführung bereits einige Wochen vergangen und wir hatten uns seitdem nur mit dem Sommernachtstraum befasst. Und dann, auf einmal, zwischendurch das Gastspiel.
Ohne Probe vorher.

Da hatte ich auch das Gefühl, mit Vollgas durch einen Tunnel zu heizen – ohne Licht. Wird schon schiefgehen. Wir kennen ja den Weg. Augen zu und durch.
Huuuuiiii!!!

Pritschenfahrzeug des Bauhofs von Rottweil, mit Requisiten beladenGut, es hat tatsächlich geklappt und wir kamen gut durch die Aufführung. Da war das bemerkenswerteste an der Sache noch, dass es das Bild auf dem Rückweg vom Pritschenwagen gefegt hat.
Ups.

So ein bisschen hatte der Traum was von der Fahrt durch den Tunnel mit Kunst. Doch war ich für diese Fahrt gefühlt entspannter als damals vor 22 Jahren vor Kunst.

Bin gespannt, wann ich das nächste Mal im Traum auf einer Bühne stehen werde. Und wie lange mich solche Träume weiterhin besuchen werden…
Doch besser Theaterträume als Koffer im Traum zu röntgen, oder andere Arbeiten wiederzuerleben. ;o)

Arlecchino-Maske der Commedia dell'arte auf Knie

Der Mai neigt sich dem Ende zu

Hochhäuser von Frankfurt im Dämmerlicht von der Zeil/Hauptwache aus gesehen.

Und da ich heute frei habe – Wochenende sei Dank – haue ich jetzt mal wieder direkt in die Tasten. Da heute der erste Tag meines Wochenendes ist, bedeutet das, dass ich morgen, am Feiertag, auch frei habe. Auf Wiedersehen, Feiertagszuschlag. ;o)
Dafür sollte ich dann eigentlich im Juni die Feiertage mitnehmen, sprich Pfingsten und Fronleichnam. Eigentlich, denn bisher kann ich noch nicht sagen, ob und wie ich im Juni arbeiten darf. Denn meine Firma hat es mal wieder geschafft, bis jetzt noch keinen Plan für Juni rauszugeben. Wunderbar… *Gesicht verzieh* Eintrittskarte zum Konzert der Gruppe 
The Warning
in der Batschkapp am
17.06.2025 um 20 Uhr  Ich hoffe ja, dass es wie üblich bei Frühdienst bleibt, denn ich weiß zwar bereits, dass mein beantragter freier Tag am 18. genehmigt ist, doch wichtiger wäre da noch der Frühdienst einen Tag davor. Denn da kommen The Warning nach Frankfurt, und zumindest meine Karte habe ich ja schon. Von daher hoffe ich, dass sie da nicht auf Spät- oder gar Nachtdienst für mich kommen.
Na ja, sind ja noch drei Tage… *Augen verdreh*
Wenn mensch sich mal überlegt – abgesprochen ist inzwischen der 25.! Früher war es mal der 15.! Wie haben die das nur hinbekommen? Und wenn nicht, war ja immer noch genug Puffer bis zum nächsten Monat. Da machen 2-3 Tage ja nichts. Aber so…

Ausgesetzte Pflanze aus Topf im ErdreichDas Gute an heute, abgesehen von meinem Samstag, ist, dass es endlich mal wieder geregnet hat. Dann muss ich mein ausgesetztes Bäumchen mal zwei-drei Tage nicht begießen. ;o)
Nachdem es ja letztes Jahr der ausgesetzte Tannenbaum bei meinen Verwandten nicht geschafft hat, weil es wohl auch zu trocken war, habe ich meiner ausgesetzten Buche vor der Fahrt zur Arbeit immer so 2 Liter gegönnt. Bis jetzt lebt sie noch. Und das nach drei Wochen. Vielleicht bekommt sie ja nun durch den Regen heute noch ein bisschen Pflanzennachbarschaft. Zumindest habe ich auf der Freifläche noch ein wenig Bienenfutter verstreut. ;o)

Zwanzigseitiger Würfel, mit einem Drachenkopf als 20.Für die nächsten Monate muss ich mal versuchen, meine Kaufgelüste wieder ein wenig in den Griff zu bekommen. Damit ich wieder ein wenig Puffer aufbauen kann. Das heißt, nicht mehr so viel Fanart kaufen – oder Platten – oder Würfel. *hust*
Das habe ich mir zwar gestern auch schon gedacht… und habe trotzdem wieder was geordert. *Augen verdreh*
Aber jetzt!
Ganz ehrlich.
*unschuldig guck*
Von was für einem Würfel ich spreche? Och, nur so einen kleinen, bunten… ähem…
Und die Fanart gibt’s dann nochmal gesondert extra.

Malvenblüte hellviolettIch hatte mir im Mai in einem Laden hier mal so Postkarten zum Selbstausmalen gekauft. Ich dachte mir, die bekomme ich wohl schneller mal zwischendurch fertig, als immer ein Buch zum Ausmalen mitzuschleppen.
Dumm nur, dass das Papier der Postkarten etwas komisch beschichtet ist. Da hatten meine Buntstifte, die ich dabei hatte, irgendwie keinen Grip. Dann muss ich mal meine Filzstifte ausprobieren, die ich hier noch rumliegen habe. Ob die besser gehen?

Malvenblüte dunkelviolettAuf meinem Balkon habe ich inzwischen tatsächlich so einige Blüten offen. Alleine zwei Malvenpflanzen – der große Busch in hellviolett – und dann noch eine kleine Pflanze mit dunkelvioletten Blüten. Und nicht gerade wenigen. Außerdem noch Kornblumen und anderes Pflanzenzeugs. Mach ich vielleicht auch mal wieder einen extra Bericht drüber.
Aber die Beeren wollen dieses Jahr nicht so wirklich. Weder in Heidelbeer-, noch in Walderdbeerform. Na ja, mensch kann nicht alles haben. ;o)

Joa, ich denke, das wäre mein kurzer Bericht für heute.
Genießt den Feiertag morgen.
Ich werde ihn ganz gemütlich zu Hause verbringen.
Bis jetzt. ;o)

Malvenpflanze mit ganz vielen dunkelvioletten Blüten

Fertiggelesen: Flammengeküsst – FOURTH WING von Rebecca Yarros

Cover des Buches FOURTH WING der Serie FLAMMENGEKÜSST von REBECCA YARROS mit einem roten Aufkleber "Mit Bonuskapiteln" von dtv - Softcover

Und ich habe das Geschenk meines VnvOs fertiggelesen. Wie dem Titel zu entnehmen ist, war das Fourthwing von Rebecca Yarros.

Das Buch gibt es ja schon eine Weile. Von daher gibt es wohl kaum etwas, was noch nicht darüber geschrieben wurde. Ich habe allerdings nichts darüber gelesen, einfach weil ich mich nicht wirklich für Buchbesprechungen interessiere. Egal ob auf TikTok oder YouTube oder sonst wo. Ich werde also kaum etwas Neues beitragen können. Trotzdem will ich jetzt was darüber schreiben.

Ich habe das Buch zuerst quer gelesen. Bin vom Viadukt durch die diversen interessanten Stationen von Violets Ausbildung bis zum Ende gesprungen. Auch die drei Zusatzkapitel aus Xadens Sicht, die meine Ausgabe des (dicken) Taschenbuches enthält, hatte ich bereits gelesen. Weil ich oft das Ende vorziehe – und die drei Kapitel waren halt ganz am Schluss. ;o)
Dabei musste ich mal wieder darüber nachdenken, dass mir diese Art des Lesens – hin- und herspringen – im Papierform doch leichter fällt, als bei einem E-Book. ;o)

„- ohne die Dokumentation der wahrheitsgetreuen Fakten unserer Geschichte zum Wohl zukünftiger Generationen…“
Diese kleine Bemerkung im Rahmen der ersten Stunde Gefechtskunde bringt mich dazu, direkt vom Anfang an zu denken, dass es mit der Wahrheit dann vielleicht nicht ganz so weit her ist, wenn extra darauf hingewiesen wird.
*Sfz*
Es gibt heutzutage ja viele, die denken, dass es mit der Wahrheit nicht so weit her ist. Das mag vielleicht in einigen Punkten so sein. Aber diese großen Verschwörungstheorien… *augenroll*
Und jetzt sehe ich selbst Verschwörungen voraus.
Wobei ich mich da auch frage, ob mir diese Formulierung so aufgestoßen wäre, hätte ich nicht quer gelesen?

Ach, wer weiß.

Aber in diesem Buch geht es ja um die Ausbildung zu Drachenreitern. Und hier insbesondere um die von Violet, die eigentlich gar keiner werden wollte. Denn ursprünglich wollte sie Schriftgelehrte werden, wie ihr Vater.

Das mich dieses Buch vor Zeiten nicht interessiert hat, lag sicher hauptsächlich an der Zugehörigkeit dieses Buches zur Romantic-Fantasy.
In meinem Beitrag Was ich mag und was ich nicht mag in Büchern habe ich ja Romantasy als Beispiel aufgeführt, was nicht so meines ist. Von daher kann ich mein ursprünglich mangelndes Interesse an dem Buch verstehen. Es nun doch bekommen und gelesen zu haben, war aber nicht verkehrt. Sicher, es gibt da ein paar Punkte, die in meinen Negativbeispielen stehen. Doch das Buch besteht ja aus mehr als diesen Punkten.

Scorch, der Beanie Babies-DracheDie Ausbildung ist spannend geschrieben.
Auf was für Ideen Violet zurückgreift, um als kleinste Kadettin mit leicht zerbrechlichen Knochen gegen größere Kadetten zu bestehen…
Ihre langsame Wandlung von der Schriftgelehrten zur Reiterin, sowohl physisch, als auch im Kopf…
Und das sie dann sogar von zwei Drachen gewählt wird, statt wie jeder andere Reiter von einem… das gleicht die zwei-drei Punkte der Romantik gut aus. ;o)
So sehr, dass ich mir nun ja nicht nur bereits das zweite Buch der Reihe selbst besorgt habe, sondern jetzt auch über das erste Buch ein paar Zeilen schreibe. Was ich wohl nicht gemacht hätte, hätten die negativen Seiten (für mich) überwogen.

Jetzt bin ich vor allem gespannt darauf, zu was für eine Art Drachen sich Andarna entwickeln wird. Überhaupt gefällt mir das Verhältnis von Violet zu Andarna und Tairn, ihren Drachen. Und die Gespräche, die sie öfters führen. :oD

Nun kann ich dieses Buch also auch mal meiner Nichte weitergeben. Mal sehen, was sie davon hält. Und das zweite Buch habe ich mir jedenfalls mit Farbschnitt geholt.
Wenn schon, denn schon. ;o)

Buch mit Farbschnitt (einem fliegenden goldenen Drachen über Gewitterwolken) Das Buch ist das Hardcover von Iron Flame - Flammengeküsst von Rebecca Yarros.

Worin bist du gut?

Täglicher Schreibanreiz
Worin bist du gut?

 
Das ist der heutige Themenvorschlag von WordPress. Und ich denke der Erste, zu dem ich jetzt mal direkt etwas schreibe. Aber auch nur, weil ich darüber in den letzten Tagen sowieso mal darüber nachgedacht habe.

Gibt’s da was? Etwas, worin ich gut bin? Hm…
Ich weiß, worin ich nicht gut bin: Ehrgeiz. Aber das ist ja nicht die Frage. ;o)

Ich habe viele Jahre Theater gespielt. Bin ich daher gut darinnen?
Gut genug auf jeden Fall. Zumindest davon bin ich überzeugt.

Ich denke, in all den Jahren Theater war das Beste die zwei-drei Mal die Sachen mit der Musik, die ich hinbekommen habe. Einmal das Suchen und Finden der Musik für Salomes Tanz. Und die kleine Sache, die wir als Straßentheater geplant, aber dann nur mal in Meiningen vorgespielt haben.

Kopf einer Schaufensterpuppe auf einem schwarzen Kissen

Salome hat ja den berühmten Tanz der sieben Schleier. Den haben wir zu einem Lapdance umgewandelt, bei dem uns dann eine meiner alten Teamerinnen von Lim geholfen hat. Dafür habe ich von Apocalyptica „I’m not Jesus“ ausgesucht. Das Lied hatte den richtigen Rhythmus dafür. Und der Titel hat ja auch zum Thema super gepasst. ;o)

Für die Hexenküche von Faust fiel mir in der Nacht vor der Probe Musik von einem Kollegen in die Hände. Der hatte „Flamma Flamma“ von Nicholas Lens dabei und beim Hören dachte ich: DAS ist DIE Musik dafür.
Ich habe mir die CD von meinem Kollegen ausgeliehen und Drachenechse, die dann die Probe geleitet hat, während ich zu Hause geschlafen habe, eine Notiz geschrieben, dass ich mir speziell Lied Nummer 3 „Sumus Vicinae“ dafür vorstellen kann. Ohne einen Plan zu haben, wie. Doch das haben sie selbst ruckzuck rausgehabt. Zum Ende der Probe stand das Gerüst der Szene mit der Musik. Leider haben wir Faust nicht fertigbekommen. Für das Straßentheater haben wir die Musik + Szene dann einfach wieder aufgegriffen + integriert.

Wenn ich so an diese Spiel-Wut-Zeit zurückdenke…
Ich bin/war nie so der einfallsreichste Inszenierer. Da war Drachenechse mir um Längen voraus. Doch die Zusammenstellung der Szenen + Spielpartner, für das einfache Spielprojekt mit Einzelszenen für jeden, von mir war ganz ok. Die Ideen von Drachenechse dazu, als sie von Bayreuth wieder zurück war, waren dann das I-Tüpfelchen.

Später dann, während der Drehleierkurse in Bad Homburg, habe ich für eine unserer Kurspräsentationen auf meine Theaterzeit zurückgegriffen und einen Vorschlag für die Präsentation gemacht. So sind wir bei dieser Präsentation dann nicht wie üblich vorgegangen, in dem wir angesagt wurden, unsere Plätze eingenommen und dann gespielt haben, sondern wir haben – als wir dran waren – das Licht im Saal ausgemacht und sind dann alle nur mit klingenden Bordunen durch den Saal zur Auftrittsfläche gelaufen, um die Drehleier mal etwas anders zu fühlen. Dort haben wir dann gespielt, normal bei Licht, wie üblich. Doch das reinkommen war auch mal etwas Besonderes – bilde ich mir ein.

Ich vermute also, um auf die Eingangsfrage zurückzukommen, dass es bei mir da wohl eine Kombination von Musik und Inszenieren ist, wo ich recht gut sein könnte, würde ich mehr daran arbeiten.

Ansonsten ist es wohl zur Zeit eher meine Faulheit. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Nachtrag zu War ich das?

Vollmond hinter Wolken

Ich habe gestern wieder mal mit meinem VnvO telefoniert. Bevor er es sich nun hoffentlich bald sehr gut gehen lässt im Fernen Süden, wollte er nochmal mit mir quatschen. Seinen ersten Versuch gestern früh hatte ich noch abgeblockt, da ich da gerade bei der Arbeit saß. Aber von zu Hause war das dann kein Problem. So haben wir uns also zumindest wenigstens virtuell wiedergesehen, der modernen Technik sei Dank. ;o)
Dabei hat er mich auch nochmal auf meinen Beitrag „War ich das?“ angesprochen. Und hat mir berichtet, an was er sich davon noch erinnert hat. Nämlich, dass er dieses Buch gelesen hatte und er es mir hätte geben wollen, ich dazu aber – in etwa – gesagt habe, dass ich das Buch zwar in den Läden gesehen habe + mal geschaut hätte, um was es ging. Das würde mich nun aber nicht so interessieren und deswegen hätte ich auch kein Interesse an dem Buch.

Hm… ja. Das könnte ich sein.

Ich denke, ich kann mich jetzt schwach an so einen gearteten „Fall“ erinnern, wo mir mein VnvO ein Buch hatte geben wollen, ich aber zu diesem Zeitpunkt kein Interesse daran hatte. Weswegen ich den Vorschlag von meinem VnvO auch abgeblockt habe. Ob es nun dieses Buch war, oder ich noch anderen erstmal keine Chance gegeben habe, das weiß ich jetzt aber nicht.

Ich denke zumindest, dass ich zum Zeitpunkt dieses Vorfalls gerade selbst noch genug Bücher zum Lesen hatte, und ich deshalb kein Buch wollte, von dem ich annahm, es wäre nichts für mich.

Buch mit Farbschnitt (einem fliegenden goldenen Drachen über Gewitterwolken) Das Buch ist das Hardcover von Iron Flame - Flammengeküsst von Rebecca Yarros.Jetzt ist das aber anscheinend nicht in Fels gehauen (meine Abneigung), sondern wohl eher eine Momentaufnahme. Nur, weil ich zum damaligen Zeitpunkt kein Interesse hatte, bedeutet nicht, dass ich generell kein Interesse daran habe. Das ist nachweislich nicht richtig. Schließlich habe ich es jetzt gelesen + sogar schon Nummer 2 geholt. Mir fällt jetzt tatsächlich nur ein Buch ein, dem ich keine Chance gegeben habe. Geschickterweise auch ein Geschenk von meinem VnvO. Die Biographie des „Literaturpapstes“ hat mich nie interessiert oder gereizt – weil ich ihn nicht leiden konnte.
Sorry.

Tja, also war ich es wohl doch, auf den sich mein Vater bezogen hat. Ups. Doch ich denke, es war nicht ganz so schlimm, wie ich erst dachte. Ich kann ja nicht alle Bücher lesen wollen. *hüstel*

Ja. Ich dachte, das sollte ich also nochmal hinterhergetragen haben. Und vielleicht schaffe ich es ja in den nächsten Tagen auch mal, meinen Beitrag zu diesem Buch fertig vorzuschreiben.
Bis dahin wünsche ich meinem VnvO nun noch einen guten Flug + eine aufbauende Zeit. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Augenmagnet

Ein grünes Auge

Ich durfte letztens mal wieder feststellen, wie es manche Menschen gibt, die auf mich einfach wie Augenmagneten wirken. Bedeutet, dass ich einfach immer wieder in die Richtung sehen muss. Und auch wenn ich versuche, dies nicht ZU auffällig zu machen, denke ich, dass mir dieses wohl eher nicht gelingt. Ich meine, ich habe meinen Kollegen nicht gefragt, ob ich auffällig war… doch ich denke, so etwas ist doch sichtbarer als mensch denkt.

Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich unauffällig auffällig immer wieder zu einer Person schauen musste. Natürlich weiblicher Natur… und inzwischen in einem Altersbereich, in dem ich mich immer mehr zum ‚creepy Alten‘ mache. *Augenroll*

Ich glaube, das erste Mal, dass ich selbst wohl jemanden ins Auge gefallen bin, war irgendwann in den 80ern. Irgendwo zwischen 15 + 17? Da waren wir (die Familie) in den Ferien im Allgäu, zwischen Wangen + Ravensburg. Von dort sind wir einige Male zum Blausee zum Baden gefahren. Und einmal habe ich mich wohl nicht unsichtbar genug gemacht. Da lag ich auf meinem Handtuch… und wurde plötzlich geblendet. Von einem Mädel, das mit ein paar Leuten rumlag, und die es schaffte, mich mit irgendwas spiegelnden zu blenden. Das war schon kein Zufall mehr, sondern pure Absicht.
Habe ich es genutzt, um sie mal anzusprechen?
Natürlich nicht. *nochmal Augenroll*

Dann hatte ich ein gegenseitiges – denke ich – Ansehen während meiner Bundeswehrzeit in Schwalmstadt. Auch hier natürlich ohne Kontaktaufnahme.
In Schwalmstadt ist mir dann auch mal selbst aufgefallen, das jemand meine Begleiterin nicht aufhören konnte, anzusehen. Dafür, dass ich eigentlich selbst was von ihr wollte, habe ich es recht locker genommen. Wohl auch wegen der Entfernung. Ihr ist es natürlich auch aufgefallen. Und sie hat zu ihm dann, als wir gegangen sind, Tschüss gesagt. Wie gemein? ;o)

Vor 10 Jahren, als ich im Final wieder einen Augenmagneten hatte, habe ich sie nach Ewigkeiten dann doch mal angesprochen + nach ihrem Namen gefragt. Kurz darauf hat das Final zugemacht + ich konnte ihren Namen Yvonne nie anwenden. *schulterzuck*

Auch hier am Flughafen gibt es immer wieder mal Damen, bei denen es mir schwerfällt, NICHT hinzusehen. Und wenn ich nun so darüber nachdenke, fürchte ich fast, dass sie das auch wissen oder mitbekommen. Wie peinlich. Irgendwie.
Und es ist ja nicht so, dass ich aufhören kann, hinzusehen, nur weil ich das weiß.
Da ist bei mir wohl Hopfen +  Malz verloren. *schulterzuck*

Vielleicht geht’s ja dem einen oder der anderen ähnlich? Das würde mich beruhigen. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

War ich das?

Vollmond hinter Wolken

Ich habe von meinem VnvO ja auch ein  Buch zu meinem Geburtstag bekommen. Als ich von der Arbeit kam, lag das Päckchen im Hausflur. Auf der beigelegten Karte stand eine Formulierung, wegen der ich nochmal bei meinem Papa nachfragte, als ich ihm Bescheid gab, dass das Buch angekommen ist. Darauf meinte er, ich hätte mal abfällig über dieses Buch geredet.

Das hat mich nun doch etwas beschäftigt, diese Aussage. So sehr, dass sie mir nun ein paar Zeilen wert ist. Denn ich kenne das Buch noch gar nicht. Ich habe es in den Läden stehen sehen, das war aber auch alles. Von daher kann ich noch gar keinen Grund gehabt haben, darüber abfällig zu reden.

Jetzt kenne ich das von Freunden har. Da wird dann irgendwann gesagt, dass wir ja den und den Film zusammen gesehen haben… worauf ich dann festhalten musste – öfters schon – dass dies nicht der Fall gewesen ist. Wer immer mit in dem Film/dem Konzert war: Ich war es nicht. Dies klarzustellen ist öfters nicht so einfach.

So habe ich auch meinen Papa gefragt, ob er mich da verwechselt? Zuerst war er sich sicher, das nicht. Ich weiß nicht, ob ich da wirklich Zweifel in ihm wecken konnte? (Wie sieht’s aus, Papa? ;o))

Jetzt klingt abfällig auch ziemlich… nun ja, abfällig halt. Nicht einfach nur kritisch, sondern negativ abwertend. Und ich kann mich nicht erinnern, so mal über ein Buch gesprochen zu haben. Ich hätte mal genauer nachfragen sollen, WAS ich denn dazu gesagt haben soll.

Bücher von Jasper Fforde Grau - The Last Dragonslayer - The Song of the Quarkbeast und The Eye of ZoltarAls Erstes denke ich nun zu dieser Sache: Wenn mir ein Buch/Film nicht gefällt, habe ich keinen Grund, das Buch/den Film fertigzulesen/-zusehen. Zugegeben, ich denke, das fällt mir bei einem Buch leichter. Und es tut mir jetzt noch leid, dass ich Drachenechse damals ziemlich genervt und ihr wohl auch den Film versaut habe, weil ich ihn während des Ansehens schlecht geredet habe. DA war ich wirklich abfällig.
Aber in dieser Art über ein Buch zu reden? Noch dazu eines, welches ich gar nicht kenne?
Ich kann mir das nicht vorstellen.

Was ist denn überhaupt abfällig?
‚Das ist ja Scheiße.‘ ‚Das ist nichts Halbes + nichts Ganzes.‘ ?
Manche Kritikpunkte ergeben sich bei mir auch erst nach längerer Zeit. Zum Beispiel die Sache mit dem ‚Was-war-vor-Hogwarts-mit-den-Zauberer-und-Hexen-Kindern?‘

Ich hoffe ja, dass ich mich – seit der Sache mit dem Kinofilm + Drachenechse – gebessert habe. Das ich mein mögliches Missfallen für etwas nun nicht größer mache als die Sache. Und Kunst liegt ja eh im Auge des Betrachters.

Ich hoffe, ich sage nicht über irgendwas geschriebenes generell ‚Das ist ja Mist.‘, sondern dass ich die Punkte herauspicken kann, die mir nicht gefallen.
Doch ich denke, meistens kenne/erlebe ich das von anderen. Denn im Prinzip bin ich recht begeisterungsfähig… ;o)

Von daher denke ich auch, dass mich dieses Buch interessieren wird. Ich hatte es mir halt nur noch nicht geholt.
Eingeschobener Nachtrag beim Abtippen: Inzwischen habe ich das Buch fast durch. Und ich könnte mir vorstellen, dass mein VnvO vielleicht einen Teil meines Beitrags Was ich mag und was ich nicht mag in Büchern auf dieses geschenkte Buch bezieht? Denn es gibt da durchaus ein-zwei Punkte, die ich darinnen angeführt habe, welche in dem Buch vorkommen. Nämlich das „Enemy to Lover“… und was sonst noch so damit zu tun hat. ;o) Einschub Ende
Und da ich es noch nicht kenne, kann ich nicht schlecht darüber geredet haben.

Wer immer das auch war – ich bin mir sicher, ich wars nicht. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Es ist Mai

Pusteblume

Wie doch die Zeit vergeht.
Und schon ist auch der April vorbei und der Mai ist gekommen. Vorsicht vor den Bäumen. ;o)

Noch geschlossene BlüteIch habe zwar in meinem letzten Arbeitsblock noch etwas vorgeschrieben – hatte aber bisher nicht die Lust, es abzutippen. Das kommt irgendwann in der Zukunft, da es an keine Zeit gebunden ist. Was ich stattdessen jetzt hier loswerden möchte, sind unter anderem wieder ein paar kleine Änderungen auf meinem Balkon.

Meine ersten Pusteblumen haben sich geöffnet. *puuust*

Und irgendwie haben sich in meinen Pflanzen massig Blattläuse oder so nieder gelassen. Ich frage mich ja, wo das ganze Viechszeug eigentlich hier hoch auf meinen Balkon kommt. Hmpf.
Pflanze im TopfNun gut – ich lasse ihnen den Erfolg für dieses Jahr. Doch bin ich schon am überlegen, ob ich dann nach dem nächsten Winter alles kurz und klein mache und neue Samen aussähe – in der Hoffnung, dass sich die kleinen Tierchen mit dem Entfernen der Pflanzen auch entfernen. Aber dieses Jahr lass ich das jetzt wuchern und wachsen, wie es will.

Am Samstag habe ich endlich die Ausbürgerung meiner Buchenpflanze unternommen. Die Weide, die ja auch darinnen als erstes gewachsen ist, lebt zwar nicht mehr, doch ich hoffe, das die Buche sich dort unten, wo ich sie ausgesetzt habe, ausbreiten und wachsen kann. Ich habe die Stelle genommen, wo es den großen Baum umgehauen hat. Da ist jetzt ja viel Platz… Und nachdem am Samstag ja auch Regen angesagt war – sogar ein ordentliches Gewitter – habe ich mich mit dem Topf in der Nacht still und heimlich dorthin aufgemacht und dort ein Loch für den Topfinhalt gegraben. Durch den Regen war der Boden schön aufgeweicht, so dass es auch mit meiner kleinen Schaufel kein Problem war, rumzubuddeln.
Leerer Blumentopf und erdverschmierte kleine SchaufelIch bin jetzt gespannt – wie ich heute das erste Mal nachgesehen habe, wirkt das Pflänzchen etwas mickrig. Ich denke, sie machte sich hier hauptsächlich auch deshalb so groß, weil sie Halt vom Balkongeländer hatte. Wie das jetzt völlig ungebunden funktionieren soll… vielleicht versuche ich da in einer weiteren Nacht- und Nebelaktion ja noch mal etwas. Ich habe ja noch die Reste der Weide hier, die vielleicht etwas Stütze bringen können. Doch erstmal soll sie sich jetzt dort weiter verwurzeln. Das Gute war ja, das es Samstagnacht auch noch geregnet hat, während und nachdem ich sie umgesetzt hatte. So hatte sie gleich etwas Feuchtigkeit zum Weiterwachsen.

Ausgesetzte Pflanze aus Topf im ErdreichDafür habe ich mir heute für den nun-frei-gewordenen Topf nochmal eine Lavendelpflanze besorgt. Unten am Boden steht sie zwar jetzt nicht SO in der Sonne, doch vielleicht reicht ihr das ja? Zumindest ist der Topf schön groß, dass sie sich da ordentlich verwurzeln kann.

Gibt es sonst noch was?

Ich mache mir Gedanken zu einer Sache, die ich mir Mitte April gekauft habe. Mehr will ich aber dazu gerade nicht sagen, da ich sonst vermute, dass ich nicht das mache, worüber ich mir Gedanken mache. Weil ich es dann wieder zerredet habe. Aber wenn ich da weitergekommen bin, gedanklich und vielleicht auch praktisch, dann ist das hier sicher einen Beitrag wert.

Außerdem habe ich mir mal, aus praktischen Gesichtsgründen, ein neues Ladekabel mit drei Endsteckern geholt: C, 8-Pin + Micro. Das habe ich jetzt bei Flip in dessen USB-Anschluss verfrachtet. Und somit habe ich immer die Möglichkeit, mein mobiles Gerät aufzuladen, wenn ich mit Flip unterwegs bin. Und ich könnte sogar jetzt meine diversen Powerbanks laden. Und vielleicht finde ich noch eine Möglichkeit für den dritten Anschluss. ;o)

Lavendelpflanze im TopfMorgen muss ich eh wieder mit Flip fahren. Da geht irgendwie in meiner Anfangszeit nicht ein Zug in die richtige Richtung. Nicht mal Schienenersatzverkehr. *sfz*

Ja – das wäre der Anfang vom Mai. Mal sehen, auf wie viele Beiträge ich im Mai komme. Im April war ich ja etwas fleißiger. Und die Änderungen in meinen Blogeinstellungen scheinen auch etwas bewirkt zu haben. So haben sich die Aufrufe meines Blogs wieder ziemlich reduziert. Von 182 im Januar auf 43 im März oder 67 im April. Aber das wirkt zumindest ehrlicher als die großen Zahlen letztes Jahr.

Joa – und damit auf in den Mai… ach, sind wir ja schon. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund