Freundschaften

Taschenuhr an einer Kette

Ich habe vor ein paar Tagen etwas gelesen wie das Freundschaften durchschnittlich 24 Jahre halten.
Irgendwo in dem Dreh. Knapp über 20 Jahre.
Da frage ich mich, wie manche Menschen es schaffen, Jahrzehnte später noch Freundschaften zu ehemaligen Schulkameraden zu halten?

Meinen ältesten Freund kenne ich jetzt um die 30 Jahre. Ein „Nachlass“ meiner Pseudo-Zeiten, dem Chatten vor dem Internet. Es könnten auch 33-34 Jahre sein.

Zu meinen Schulkameraden habe ich keine Kontakte mehr. Ich habe zwar im letzten halben Jahr einen ehemaligen Schulkameraden meiner Abschlussklasse gesehen/getroffen… das lag aber nur daran, dass er wohl der Schwiegersohn meiner Vermieter ist.
Die Welt ist doch klein…

Wie sah das denn damals aus bei mir?

Schultechnisch war ich eineinhalb Jahre auf ’nem Gymnasium, um dann auf eine Realschule zu wechseln. Und waren wir in der Klasse im Gymnasium noch soweit alle ziemlich gleich alt, sah das in der Realschule anders aus. Denn dadurch, dass ich vor dem einmal-Sitzenbleiben gewechselt habe, war ich einer der wenigen Schüler_innen, die in der eigentlichen Altersstruktur der Klasse war. Von 30 waren wir vielleicht 10? Oder maximal 15. Doch ich tendiere eher zu 10.
10 Lernende, die so alt waren, wie es für eine Klasse 8 „normal“ ist. Alle anderen waren älter. Durch Ehrenrunden – und nach den Ehrenrunden erst vom Gymnasium auf die Realschule gewechselt. Oder einfach durch Ehrenrunden in der Realschule. Ich bin mir jetzt grad nicht sicher, ob welche von den Mitlernenden in meiner Altersgruppe eigentlich direkt dort auf die Realschule sind – oder ob alle von den Gymnasien heruntergespült wurden? Hm. Gut – bei etwa drei kann ich mir vorstellen, dass sie direkt in der Klasse nach der Förderstufe angefangen haben. Ansonsten bestand meine Klasse eigentlich damals hauptsächlich aus ‚gescheiterten Existenzen‘, wenn ich das jetzt mal so salopp sagen kann. Alleine mit mir kamen noch zwei oder drei andere in die Klasse. Alle von Gymnasien heruntergespült.

Bei meinem Abschluss war ich 16. Da waren bereits 5-6 von 30 über 18. Teilweise 19.

Ich muss der Klasse zugutehalten, dass sie mich in Kontakt mit dem Rollenspielen gebracht hat. Das Schönste diesbezüglich war eine Fußball-Schulsport-Veranstaltung, bei der Anwesenheitspflicht in der Sporthalle war. Wir waren vier oder fünf Leute aus der Klasse, die fürs Fußballspielen nicht gut genug waren… Nun, wir waren da, haben uns dann aber in die Vorhalle gesetzt und eine Runde D&D gespielt. Glaube ich. Kann auch DSA gewesen sein. Zumindest habe ich von ’nem Klassenkameraden seine erste DSA-Box abgekauft.

DAS ist geblieben.

Die Leute nicht.

Am Tag der Abschlusszeugnis-Ausgabe habe ich mir dieses Zeugnis geholt – und bin schon abends nicht mehr zur Abschlussfeier.
Ich habe den Schulhof verlassen – und nicht mehr zurückgeblickt. Auch wenn ich später dann doch an Klassentreffen teilgenommen habe – von denen das letzte aber bereits schon wieder Ewigkeiten her ist.
Nicht, dass dies wichtig wäre.

Ich frage mich, ob es anders gelaufen wäre, wäre ich auf dem Gymnasium geblieben? Da hätte ich die Menschen noch 3 Jahre länger um mich gehabt. (Mindestens. ;o))
Andererseits… Ich habe ab dem 16. Lebensjahr in einer Jugendtheatergruppe mitgemacht. Mit einem Jahr Bundeswehrunterbrechung bis ich 30 wurde. Von den Mitwirkenden dort hatte ich nur zu einer Mitspielerin noch einige Jahre losen Kontakt. Der ist inzwischen auch erloschen. Es ist also nicht gesagt, dass das Abitur etwas geändert hätte. *schulterzuck*

Wenn ich nun den Kaffeemaschinenmelker – Freund von GMS (erste große Erwähnung hier) – so sehe… bei einem Geburtstag letztens war zumindest noch ein guter Bekannte von ihm ein Abschlusskollege. Und das Geburtstagskind war wohl einen Jahrgang tiefer.

Gut, mein Abschluss ist bald 36 Jahre her. Bei ihnen ist das noch nicht so lange – doch lange genug.
Genug, um ins Nachdenken zu kommen.

Drachenechse – deren letztes Schuljahr ich quasi inaktiv begleiten durfte – hat inzwischen auch keine Kontakte mehr zu ihren, für sie damals wichtigsten, Mitlernenden. Einmal war es ein aktiver Kontaktabbruch, der Rest ist versandet.

Oh… wir kennen uns jetzt auch 18 Jahre.
:oO

Ich finde es erstaunlich, wie sich das so unterschiedlich entwickelt. Werner hätte ich dieses Jahr auch 31 Jahre gekannt.

Nun, GMS und Drummertier kenne ich inzwischen auch schon 22 Jahre. Da kam nämlich bei dem Geburtstag die Frage auf, wie wir uns alle kennen. Und die beiden habe ich bei einem Japanisch-Kurs der VHS Hanau kennengelernt. Und sie haben einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Jetzt schon 22 Jahre – auf viele weitere.

 

Leseheimat

Buchtitel Ben Aaronovitch "Die Silberkammer in der Chancery Lange" In einem blauen Kreis auf schwarzem Hintergrund steht eine weiße Öllampe mit totenköpfiger Deckelfigur, aus deren Dochtöffnung etwas wie weiße Flammen entweicht.

Ich hatte ja bereits mal erwähnt, dass ich in letzter Zeit nicht so lesebegeistert bin. Das ich entweder mich a) erst gar nicht zum Lesen aufraffen kann, oder b) im Lesestoff Sprünge mache, weil es mich nicht durchgehend fesselt.
Teilweise fand ich das schon ein wenig beunruhigend, dass mir das so geht. Schließlich bin ich schon, seit ich Lesen kann, eigentlich eine ziemliche Leseratte.

Doch halt in den letzten Monaten/Jahren nicht mehr so. Geht das für die Zukunft nun immer so weiter?

Letzte Woche kam nun das neue Buch zur Reihe von Ben Aaronovitch über „Die Flüsse von London“ bzw. Peter Grant heraus.

„Die Silberkammer in der Chancery Lane“

Da habe ich mich direkt zu Hause hingesetzt und angefangen zu lesen. Auf einen Schwung fast direkt mal das halbe Buch.

Gut – im Haus war (mal wieder) durch Grabungen vor dem Haus die Telefon- und damit auch Internetleitung tot.
Eine Ablenkung weniger.
Dennoch hat dies mir irgendwie gezeigt, dass ich durchaus noch ganz gerne lese. Nur ist anscheinend der Bereich, WAS ich lesen will, etwas geschrumpft. Oder das es zumindest Bücher gibt, die ich IMMER lesen kann.
Meine Leseheimat.

Dies geht mir jetzt so bei den Büchern über Peter Grant + den Flüssen von London – und all ihren Ablegern: Comics, Kurzgeschichten, andere Hauptdarsteller…
Vorher ging und geht mir das immer noch so bei den Werken von Terry Pratchett.
Ein Buch der Scheibenwelt geht immer.

Warum dies so ist, kann ich jetzt gar nicht genau beurteilen.
Liegt es am phantastischen Hintergrund?
Oder an den Charakteren?

Sowohl bei Pratchett, als auch bei Aaronovitch muss ich oft bei Beschreibungen, Handlungen oder Unterhaltungen einfach lachen.

Dies geht mir eigentlich auch in den meisten Werken von A. Lee Martinez so. Leider hat der inzwischen wohl keinen deutschen Verlag mehr. Was schade ist, denn wie die Geschichte von Constance Verity weitergeht, würde mich schon interessieren.

Dann sieht es wohl so aus, dass meine Leseheimat Bücher sind, die mich fesseln. Und amüsieren. Und abgedreht kann es ruhig auch sein, zumindest ein wenig.

Vielleicht sehe ich mich deshalb im Buchladen meines Vertrauens – und überhaupt – immer erst in den Fantasy-Abteilungen um. Und dann durchaus ebenso in der sogenannten Jugendecke. Auch wenn dies kein Garant für fesselnden Lesegenuss ist.
Nicht automatisch.

Doch es beruhigt mich etwas zu wissen, dass es Bücher gibt und Buchreihen, die ich einfach so lesen kann. Egal, wie oft. Sobald ich sie anfange zu lesen, fühle ich mich wie Zuhause.

Meine Leseheimat.

Deutsche Übersetzungen von Büchern von A. Lee Martinez Von links nach rechts: Der Automatische Detektiv Diner des Grauens Miss Minotaurus und der Huf der Götter Der Mond ist nicht genug Monsterkontrolle Constance Verity

Schwieriges Pflaster

Alte Eisenbahnbrücke über den Main im Morgennebel. Die Sonne ist als heller Punkt links oben zu sehen.

Es ist manchmal schwierig.

Ich habe diesen Blog ja, damit ich schreiben kann, was mich beschäftigt. Das ist bei den meisten Sachen ja kein Problem. Allerdings hin und wieder schon. So das erste Mal vor ein paar Jahren, als ich… sagen wir ’nicht so gut drauf‘ war.
Dies war definitiv ein Thema für meinen Blog gewesen… aber für mir bekannte Mitlesende nicht unbedingt etwas, das ich zeigen wollte. Da hatte ich dann mit Passwort angefangen… und das schnell wieder sein gelassen.
Wenn es also ein Thema gibt, das mir bekannte Mitleser zuordnen könnten oder bei denen es vielleicht um Themen geht, die mich in Zusammenhang mit mir bekannten Mitlesenden beschäftigen… dann wird das-darüber-schreiben schwierig.

Sollte zum Beispiel irgendwann eine Ophelia in mein Leben treten + sie beginnt, hier vielleicht auch mitzulesen… und ich würde mich in sie sowas von verknallen/verlieben – wie auch immer… DANN würde mir dies wohl auch fürs Erste schwerfallen, hier darüber zu schreiben. Weil – oje… sie kann es ja dann auch lesen….  :oO

Gut – bis so etwas zum Thema wird, das… keine Ahnung, steht in den Sternen…

Janz weit wech.

Nun gibt es etwas, was mich durchaus auch ein wenig beschäftigt. Aber darüber zu schreiben, ist aus obigen Gründen nicht so einfach.

Denn einerseits: wenn etwas niedergeschrieben ist, kann dies immer nachgelesen werden. So etwas bleibt frisch UND es birgt die Gefahr, in falsche Hälse zu rutschen. Da bei einem „darüber reden“ mögliche Missdeutungen ja gleich geklärt + ausgeräumt werden können. Bei was Schriftlichem sieht das anders aus.
Durfte ich schon Erfahrungen sammeln…
*hust*

Aber das Darüber-reden ist auch schwierig. Denn: Wie fange ich an?

Ich kann mit anderen dann eher darüber reden – wenn ich mich beim Reden nicht verzettle und den Punkt, um den es mir geht, dann schon wieder vergesse.
Beim Darüber-Schreiben kann ich nach dem Verzetteln zumindest wieder zurück zum Punkt kommen. Wenn ich es da nicht vergesse. Doch bin ich zuversichtlich.

Ich habe z.B. letztens seit Ewigkeiten mal wieder mit Timon telefoniert. Und zwar aufgrund eines Vorschlags von ihr, dem ich nachgekommen bin. Da haben wir erstmal über Gott, die Welt und überhaupt gequatscht, bis wir überhaupt zum eigentlichen Thema gekommen sind. Damit habe ich zwar dann auch angefangen… aber das, was mich eigentlich beschäftigt, ist untergegangen. (Siehe oben.)

Deswegen versuche ich jetzt, dieses hier nun in Worte zu fassen. Was mir nicht leicht fällt.
Habe ich den Kreis geschlossen?

Ich könnte mir vorstellen, meine Gedanken dazu auch etwas poetisch zu verpacken. Allerdings habe ich dafür noch nicht die nötige Inspiration + den richtigen Ansatz gefunden. Kommt vielleicht noch.
Habe ich nun lange genug drum rum gelabert?
Meine Güte…

Aaaalso…

Ich denke, ich bin jemand, der versucht, Menschen, die er mag, zu unterstützen. Hoffentlich weniger durch Besserwissereien, als vielmehr mit Gedanken, Ideen, vielleicht auch Zuhören. Und dann nicht (gleich) mit dem großen Hammer zu kommen wie ‚das geht nicht‘, ‚das funktioniert nicht‘, ‚das wird nie etwas…‘

Wenn nun etwas überlegt würde, dass wichtig FÜR den/die Andere/n ist, aber was ich vielleicht für MICH nicht so gut finde, dann steht der/die Andere/n über meinen Wünschen.

Das war bei meiner Lieblingsbuchhändlerin so, als sie den Buchhandel an den Nagel hängen wollte + getan hat. Und das wird auch bei anderen Lebensplänen so sein.

Wollte also z.B. jemand wegziehen, den ich für mich sehr wichtig finde + wo es mir lieber wäre, die räumliche Nähe würde bleiben, würde ich bei Fragen in Richtung Umzug FÜR den Umzug stimmen. Auch wenn mir dieser vielleicht nicht gefällt – aus welchen Gründen auch immer.

Da wahrscheinlich dann eher nicht darüber geredet wird, wie ich das finden würde, habe ich ja hier diese Möglichkeit, meine Gedanken kundzutun. Dies kann natürlich dazu führen, dass es heißt „Wieso hast du nichts gesagt?“ – wenn entsprechendes planende Personen hier mitlesen.
Doch warum sollte ich von mir aus anfangen herumzu“nöhlen“?
„Mimimi… nich wegziehen… mimi… Entfernung ist blöd… mimi…“

Wenn jemand auf den Gedanken kommt umzuziehen, wurden sich dabei schon genug Gedanken über den Umzug und das Drum rum gemacht. Da braucht es keinen Nörgler, dem das nicht so gefällt.

Dafür habe ich diesen Blog – da kann ich mein Mimimi reinschreiben…

Doch wie das dann ankommt…?

 

Es ist manchmal schwierig.

 

Geplante Spontanität

3 CDs von Aurora: All My Demons Greeting Me As A Friend Infections Of A Different Kind - Step 1 A Different Kind of Human - Step 2

Ich bin am überlegen…

Also, eigentlich ist der Titel ja ein wenig irreführend.
Denn wenn ich jetzt überlege und eventuell plane, hat das ja nun gar nichts mit Spontanität zu tun. Genau genommen.
Andererseits gefällt mir der Titel… *schulterzuck*

Ich bleibe also mal bei diesem Titel.

Und um was geht es eigentlich?

Eine meiner Musik“entdeckungen“ der letzten beiden Jahre ist Aurora. Andere kennen sie schon Jahre, ich habe sie so richtig erst seit Januar 2020 entdeckt.
Das erste Mal hatte ich sie zwar im Oktober 2017 gesehen, in einem Video von Wardruna, mit dem Lied „Helvegen“ aus einer Höhle in Norwegen. Ich hatte da zwar mal nach ihr gesucht – aber in nichts hineingehört.
Bis mir „Running with the Wolves“ untergekommen ist.

Wer Aurora noch nicht kennt:
Sofern jemand auf Disney-Filme steht, besteht aber zumindest die Möglichkeit, sie dennoch bereits gehört zu haben. Denn Aurora singt die Stimme des Nordwindes in Frozen 2.

Was hat das nun mit Spontanität zu tun?

Aurora gibt dieses Jahr wieder Konzerte. In Deutschland aber leider nur eines. Und dieses in Berlin. Das ist leider nicht unbedingt um die Ecke von Frankfurt – MAIN. Von daher war dieses Thema für mich erstmal erledigt. Der ursprüngliche Termin war außerdem am 24. Februar geplant – ein Termin der mitten in einem Arbeitsblock von mir liegt. Also zweimal nichts. Entfernung UND Zeit.

Jetzt wurde der Termin verlegt – auf den 21.06.2022. Zwar immer noch Berlin – aber dieser Tag (ein Dienstag) ist nun mein Samstag. Der erste freie Tag meines Wochenendes.
Und ich beginne zu überlegen: Soll ich einfach für dieses Konzert „spontan“ nach Berlin fahren?

Ich habe mal die Bahn befragt, was sie so zu den Verbindungen dazu sagen würde.
Und tatsächlich käme ich im Moment für knapp 18 Euro hin und für 28 zurück. Also gut 46 Euro. Bis zum Anhalter Bahnhof – der gerade mal 200 Meter vom Tempodrom weg ist.
Ich denke, die 200 Meter sollte ich mich auch zurechtfinden.

Ich bin ja tatsächlich schon mal wirklich recht spontan nach Berlin gefahren.
Da war ich aber noch jung. *hust* Das werden bald 30 Jahre…
Da bin ich einfach mal so mit dem Wochenendticket zur Reichstagsverhüllung gefahren. Dann die Nacht um die Ohren gehauen, indem ich ein wenig mit der 100 durch die Gegend gefahren bin… Das Unangenehmste an diesem Wochenende war eigentlich, dass es auch das Wochenende des DFB-Pokals war. Bedeutet massig Fußballfans in der Nacht unterwegs. *narf*

Doch dies wäre an diesem Tag ja eher unwahrscheinlich. Schliesslich ist das ein Dienstag.
Wie… mutig bin ich da inzwischen noch, dies einfach zu machen? Nachmittags losfahren, gemütlich mit dem ICE, zum Konzert bummeln, eine gute Zeit ver- und eine tolle Frau und Musikerin er-leben… dann ein paar Stunden um die Ohren schlagen, bis ich mit einem Zug wieder zurück gondeln kann…?

Reizen würde es mich ja schon. Und Alter schützt vor Torheit nicht.

Und heißt es nicht auch, 50 ist das neue 30?

Zumindest fühle ich mich eher so.

Gibt es Meinungen (die ich hören will ^^) ?

Strahler bei einem Konzert

 

Twitter…

Nebelschwaden

Ach ja, die sozialen Kanäle.

Wie zum Beispiel Twitter.

Bei Twitter bin ich nun seit Januar 2011. Das sind jetzt 11 Jahre.

Angemeldet habe ich mich da, weil ich Coldmirror folgen wollte. Hm… bedeutet das, dass ich sie vor 11 Jahren für mich entdeckt habe? Gute Frage.

Meine Kennung dort ist die gleiche wie hier der Namen meines Blogs, natürlich ohne das .blog. ;o) Dafür mit dem Klammeraffen davor.

Die Nutzung in den 11 Jahren war unterschiedlich. Erst war es nur eine Anmeldung. Und irgendwann habe ich dann tatsächlich doch mehr gelesen. Und auch mal geschrieben. Bis ich dann soweit war, alles lesen zu wollen, was in der Zwischenzeit seit meinem letzten Lesen so dazugekommen war.

Dank Twitter bin ich davon jetzt wieder geheilt.

Auch haben sie es irgendwie geschafft, jetzt tatsächlich mehr Werbe-Tweets zu schalten… Ewigkeiten habe ich keine Werbung gesehen. Vielleicht alle Jahre mal ein gesponserter Tweet. Dann ging es letztes Jahr auf einmal los. Jeder vierte oder fünfte Tweet war „gesponsert“. Habe ich die am Anfang alle mit „Nicht interessiert“ gewertet, gelingt es mir jetzt gut, sie zu ignorieren und über sie hinwegzusehen.

Doch als sie im Oktober/November die Neuerung eingeführt haben, dass sich der Twitter-Feed nicht mehr automatisch im Browser aktualisiert… tja.

Es ist für mich etwas anderes, wenn ich 2-3 Stunden Abwesenheit von Twitter durch langes Hochwischen ausgleiche – wenn ich nicht weiß, wie viel ich verpasst habe.
Jetzt aktualisieren sich die Beiträge nicht mehr von selbst. Stattdessen bleibt der letzte Beitrag, der gelesen wurde, oben stehen… und darüber kann ich nun sehen, wie viele Tweets seitdem gezwitschert wurden.

Wenn ich nun ein oder zwei Stunden nicht bei Twitter nachgesehen habe, z.B. weil ich vielleicht einen neuen Beitrag vorgeschrieben  oder abgetippt habe… und ich sehe dann da „101 Beiträge“…

Entschuldigung.

Ich scrolle nicht Ewigkeiten nach unten, bis ich vielleicht meinen zuletzt gelesenen Beitrag finde, nur um danach wieder nach oben zu lesen… damit da dann wieder eine neue Beitragszahl in unbekannter Größe dazugekommen ist.

Nope.

Dies betrifft tatsächlich nur die Browser-Variante. Die ich jedoch nutze, wenn ich zu Hause an meinem Lapi oder dem neuen Spielzeug sitze. Da werde ich sicher nicht über den Communicator surfen. Der soll sich ja auch mal erholen.

So verbringe ich also viel weniger Zeit im Twitterversum.
Bestimmt genau das, was sie damit erreichen wollten. Also vielen Dank, Twitter, für die erfolgreiche Entwöhnung von dir über meinen Browser.
Nicht mehr so viel lesen „müssen“.
Besten Dank.

Gut, dadurch bin ich bei vielen, denen ich folge, vielleicht nicht mehr ‚Up-to-date‘, und es gibt nicht mehr so viele Herzchen von mir. Aber ein Herzchen von mir macht oft nicht so den Unterschied.
Vielleicht bei ein oder zwei.
Für die: Sorry. *Schulterzuck*

Dann hatte ich ja Anfang des Monats beschlossen, meine Blogbeiträge mit Twitter zu verknüpfen. Hatte ich ja auch am 2. Januar gezwitschert. So wurden alle neuen Blogbeiträge direkt bei Twitter gezwitschert.

Allerdings… ich habe das jetzt für 7 Beiträge gemacht. Dies wird der achte. Und ich muss sagen… ich bin mit dem Ergebnis nicht so ganz zufrieden.

Damit meine ich jetzt nicht, dass ich keine Steigerung bei Lesern feststellen  könnte… soweit habe ich es gar nicht ausgewertet. Außerdem wäre da die Beitragsmenge noch zu gering, denke ich. Zumindest habe ich bis jetzt – Sonntag, 13:08 Uhr Schreibzeit – für Januar 2022 bereits 105 Aufrufe. Januar 2021 hatte ich gerade mal 61. Da hatte ich aber auch nur 2 Beiträge überhaupt geschrieben. Dieser Beitrag ist jetzt mein 9ter für 2022. Von daher kann ich das eh nicht vergleichen.

Aber darum geht es mir auch nicht.
Nein, mich stört da eher die Präsentation bei Twitter. Das ist dann nämlich einfach nur der Titel des Blogbeitrags, und vielleicht ein Foto dazu – sofern ich eines im Beitrag hatte. Und das war’s.

Klar, darunter kann mensch dann einfach auf den entsprechend verlinkten + angezeigten Beitrag klicken und selbst sehen, um was es in dem Beitrag geht. Aber… nun ja… ich finde das nicht ganz so schön. Ich denke, besser wäre es, wenn ich noch ein-zwei Sätze zum entsprechenden Beitrag schreiben würde als jetzt so „Hier. Nimm. Friss.“
Quasi.

Auch empfinde ich eventuell jetzt manche Sachen tatsächlich nicht wirklich als SO wichtig… und dann werden möglicherweise Leuten viele Beiträge einfach nur so vorgesetzt. Vor allem, wenn ich wieder einen Lauf habe.
Von daher denke ich, wird dies auch schon wieder der letzte direkt verlinkte Beitrag zu Twitter gewesen sein. Und in Zukunft werde ich wohl die Beiträge, die ICH möchte, selbst manuell bei Twitter posten. Dann kann ich nämlich auch noch etwas dazu schreiben, sofern ich das will.

Nur, das Ihr Bescheid wisst. ;o)

Habt noch einen schönen Sonntagabend – und damit ist mein neues Schreibbuch eingeweiht – und das neue Spielzeug als Erfassungsgerät. :o)

Kleiner Schreibtisch mit PC und zwei funktionierenden Monitoren

Was mit Musik…

Drehleier - Blick aufs den Steg, die 3 Melodiesaiten und das Rad. Rechts sind noch zwei Bordunsaiten zu sehen, links die Schnarrsaite und eine weitere Bordunsaite

Jetzt habe ich es schon geschafft, die letzten drei Tage immer was zu schreiben, da schaffe ich das heute und morgen auch noch. Und dann ist endlich mal wieder ein Drehleier-Workshop in Bad Homburg. Da werde ich jedoch eher nichts hier schreiben. Morgen gibt es noch das Ergebnis meiner Rezi – worüber schreibe ich dann heute?
Ich denke, ich bleibe mal beim Thema Musik.

Wie gesagt – es ist endlich mal wieder Drehleier-Workshop. Er findet wieder statt. Allerdings im kleineren Rahmen als sonst. Mal schauen, wie das laufen wird. Vor allem bin ich dann gespannt, ob und wie es dann ab nächstem Jahr weitergeht. Denn auf der Homepage des Kurses ist das nächste Wochenende der letzte eingetragene Termin.
Findet ab nächstes Jahr der Kurs überhaupt noch statt? Oder hört unser Organisator auf?

Ich hatte ihm ja mal eine Mail mit einer diesbezüglichen Frage geschickt, da es für die Urlaubsplanung durchaus interessant ist, wann ein Kurs stattfindet. Wie irgendwie erwartet, habe ich keine Antwort bekommen. Unser Organisator ist nicht so der Mail-Kommunikativste. Was will mensch machen. Ich habe jetzt zwar sowohl im März als auch im November mal Urlaub eingetragen, doch ob das die möglichen richtigen Termine sind… *schulterzuck*

Zumindest wird dieses Wochenende nochmal/wieder am Rad gedreht. Das erste Mal seit März 2020. Meine Leier wird sich freuen – hoffe ich. Bin halt eher der Nicht-Übende… Ach – und ich freu mich auch. Mal schauen, was ich noch hinbekomme.

Der andere Punkt mit dem Thema Musik ist die Ukulele, welche ich mir ja vor ein paar Jahren gekauft habe. Nur wegen der Optik. *Herzchen im Auge*

Grüne UkuleleSeit ich sie gekauft habe, hatte ich sie – bis Oktober – einmal in der Hand, wenn ich nicht irre. Dann habe ich durch eine gemeinsame Freundin mit GMS erfahren, dass es in einem Stadtteil hier einen Verein gibt mit dem Namen „Singen mit Ukulele“. Und die haben im Oktober einen Anfängerkurs gestartet. Der findet zwei Mal im Monat statt – und zumindest zwei Mal war ich jetzt dort. Doch irgendwie hatte ich vorher immer ein Gefühl von „keine Lust, hinzugehen“. Die ersten Male war es dann doch ganz interessant. Doch beim letzten Termin war das Gefühl (und das schlechte Wetter) stärker.

Und jetzt frage ich mich, ob ich da wirklich weitermachen möchte? Ob das die richtige Version des Musik-machens für mich ist? Ich bin da sehr… hmm…
Wenn ich vorher schon immer das Gefühl habe, keine Lust darauf zu haben? Auch wenn es dann gar nicht soo schlimm ist.
(Mama, Mama – er hat auch gar nicht gebohrt!)

Und dann juckt es mich irgendwie in den Fingern, mir womöglich noch einen E-Bass zuzulegen… Den ich dann – aller Wahrscheinlichkeit nach – auch eher nicht üben werde. Und das einfach nur, weil von ein paar meiner neuer entdeckten – also seit letztem Jahr – Musikgruppen die interessantesten Personen die Bassistinnen sind. *Hand gegen Stirn klatsch*

Am praktischsten wäre da so eine Matrix-Lösung.
„Ich möchte gerne einen 5-Saiten-Bass spielen können – lade mir die Software dafür mal runter…“

Doch die Softwarelösung für die Drehleier würde ich auch nehmen. Denn die war das erste Instrument, für das ich mich absichtlich entschieden habe. Und schließlich mache ich bei den Kursen schon seit 2013 mit und meine Leier habe ich jetzt auch schon 7 Jahre.
Und pimpen lassen will ich sie immer noch.
Das Innenleben der Drehleier - 3 Saiten, und HolzfähnchenSprich: Ich möchte gerne einen Holzsteg zum Saitenabheben, nicht mehr diese gebogenen Metallstifte. Einfach weil ich finde, dass eine Holzlösung für die Saiten besser ist. Und dann auch noch eine Kapodaster-Lösung für meine Schnarrsaite, so dass ich mit ihr auch andere Stimmungen als G ohne großes Umstimmen mitspielen könnte.

Ja… das wären so meine Musik-mach-Gedanken.

Die Bestätigung, dass der Drehleierkurs stattfindet, kam ja endlich gestern. Drei Tage vor dem Kurs! Ich hatte mich schon gammelnd Zuhause gesehen, Däumchen statt Rad drehend.
Darauf habe ich aber durchaus langsam mal wieder Lust. Also, aufs am-Rad-drehen jetzt. Weil ich das Instrument Klasse finde.

Aber was mach ich nun mit der Ukulele?

Und wenn es meinen Wunschbass gibt – was mach ich dann?
Nun, bis dahin brauch ich hier in der Wohnung erstma mehr Platz.

Da hätte ich schon ein-zwei Gedanken zu…

Wenn es soweit ist, mehr dazu.

Und jetzt freut euch darauf, morgen zu hören, wie ich bei der Rezi abgeschnitten habe(n werde).

2 grüne Drehleiern

Schreibkram

Ein Klemmbrett mit Papier und einem offenen Füller, bereit zum Schreiben.

Na sowas.

Inzwischen ist es Mitte Oktober, die kleine Spritztour nach Island auch bald 2 Wochen her… und ich habe noch nichts dazu geschrieben.

Überhaupt…

Ich hatte zumindest mal etwas angefangen über ein Gespräch mit einem Freund. Das habe ich nicht fertig geschrieben.
Dann über unsere letzte D&D-Runde. Die ist jetzt auch schon über einen Monat her und der nächste Termin wäre eigentlich letzten Freitag gewesen und wurde jetzt auf den nächsten als Ersatz gelegt.
Zumindest ist dies ganz klar ein Fall von „Abgelaufen.“ Nun muss ich ihn auch nicht mehr bringen.

Ich bin zurzeit so… wie soll ich sagen…
Schnarch?

Auf der Arbeit kann ich mich kaum dazu aufraffen, etwas während meiner Wartezeiten zu lesen. Geschweige denn zu schreiben. Oft hocke ich inzwischen auch stumpf rum + warte, ob + das was kommt.
Und wische lieber auf meinem Communicator herum.
*Augen verdreh*

Zuhause sieht es nur bedingt anders aus.

Hm.

Außerdem nervt mich auf der Arbeit schnell alles an. Kollegen, die Planungen…
Um es mal so zu sagen:

NARF!

Ich fürchte, ich stecke momentan irgendwie fest.
Gedanklicher Treibsand.

Ich hoffe ja, dass ich dann wenigstens mal einen Bericht vom Island-Trip zusammen bekomme. Wobei ich vermute, dass es dafür einiges an Fotos auszusuchen gibt.

Was’n Streß…

Ich hätte jetzt gerne mein Bett, eine gemütliche Zudecke – und mein Katzenmonster, das momentan viel auf mir rumliegt.

Einfach mal ein allgemeines *Hmpf!*.

Ein Foto mit einem hellen Jupiter übe reiner Landschaft und ein paar anderen Sternen

Was ein Theater…

Verschiedene Masken der Commedia Dell'Arte

Ich war im Juli seit Ewigkeiten mal wieder in einem Theaterstück. Meine Neffen sind nämlich mit mir zur Aufführung von „Robin Hood“ vom Kinder- und Jugendtheater Frankfurt im Nidda-Park.
Doch darüber will ich jetzt gar nicht schreiben.
Auch Fotos habe ich keine gemacht. Wer sich da ein paar Bilder ansehen möchte, muss auf die Instagram-Seite des Theaters gehen. Da kann mensch dann Fuchs als Robin sehen.

Ich habe mir vorhin für mich Gedanken zu dieser Aufführung gemacht, was mich dazu brachte, mal über meine Theaterzeit(en) nachzudenken und zu überlegen, welche Rollen/Stücke für mich am besondersten/wichtigsten waren.

Ich denke jetzt nur an den Zeitraum von 1986 bis 2012. Das ist ein gutes Vierteljahrhundert. Meine Zeit vom Jugendtheater über das Zimmertheater bis zu den eigenen Inszenierungen.

Ich denke, sehr wichtig ist „Die Frau in Schwarz“ vom Zimmertheater Rottweil. Sie steht so weit oben, da dies das erste (und einzige) Zwei-Personen-Stück war, in dem ich mitgemacht habe.
Kein Verstecken hinter anderen Schauspielern. Mensch muss die ganze Zeit voll bei der Sache sein. Das war eine Herausforderung. Und mein Kollege war klasse. Er und seine Familie haben sich damals ein wenig zu einem Familienanschluss für mich entwickelt.
Also – die Frau in Schwarz ganz oben, als allererstes.

Mit „Kunst“ haben wir später da noch ein 3-Personen-Stück gemacht, doch das finde ich für mich längst nicht so wichtig. Am wichtigsten von „Kunst“ war da der 1½-Seiten-Monolog… und die Filzstifte in der Nase, die es auch in die Zeitung geschafft haben.
Wuhuu… welch Wunder…

Weit vor „Kunst“ liegt bei mir da noch eher „Macbeth“ von 1999 in Gelnhausen. In dem Jahr war ich im „Theaterstress“ – 3 Premieren in 3 Monaten. Als hätten mir meine beiden festen Theatergruppen nicht gereicht, musste/wollte ich unbedingt beim Macbeth-Projekt mitmachen. Eigentlich wollte ich ja ‚nur‘ Soldat sein und kämpfen. Allerdings hat das zeitlich nicht gepasst. Also habe ich die kleine Rolle des Arztes übernommen. „Ein Arzt“ – auf der Besetzungsliste die zuletzt aufgeführte Rolle. Ein Auftritt von vielleicht 5 Minuten, wenn’s hochkommt. Kurz vor Schluss, zusammen mit Lady Macbeth. Und ihrer Zofe.
Und mit diesem kurzen Auftritt habe ich es geschafft, eine namentliche Erwähnung in der Zeitung herauszuschlagen. Bei locker über 50 Mitspielern macht mich das immer noch stolz. :oD

Etwa auf einer Ebene würde ich danach 3 Rollen/Stücke ansiedeln. Das wären die beiden ersten Projekte in den Jugendgruppen, bei denen ich mitgemacht habe – und ein Stück etwas ‚weiter hinten‘.

Das erste Stück von Lim war „Der eingebildete Kranke“ von Molière.
So kamen wir ja überhaupt zum Namen unserer Gruppe. Aus ‚Le Malade imaginaire‘ wurde ‚L’imagination malade‘ = L’im oder einfach Lim.
Ach ja, da habe ich Argan gespielt. Den eingebildeten Kranken, angelegt als ein Pantalone der Commedia Dell‘Arte – nur ohne Maske.
Das war 1987.

Lim war damals die eine Jugendtheatergruppe des Jugendbildungswerkes Hanau. Die andere Gruppe war die Confusion. In die stieg ich dann 1992 mit ein. Da war ich in der aktuellen Lim-Produktion nicht groß beschäftigt, also suchte ich mir eine andere Theaterauslastung.
Hi hi… der erste Kommentar zur Begrüßung einer Alt-Confusionärin war, als ich zu einer ersten Probe für Neue kam: „Was machst Du denn hier?“

Ja – unsere Gruppen kannten sich ein wenig. :oD

Die Confusion suchte für ihr neues Projekt noch Mitspieler. Das Projekt war „Draußen vor der Tür“ – und ich wurde da zu einem von erst 4, dann 3 Beckmännern. Der vierte machte irgendwann den Abgang – seine Diva-Allüren wurden nicht ordentlich gewürdigt. Also wurde sein Teil auf die anderen drei aufgeteilt. Das machte dann die Szene beim Oberst erst richtig gut.
Also Danke nochmal für deine verletzte Eitelkeit, Nr. 4.

Ja, das war klasse. Und diese Produktion hat meinen Mit-Lims gut gefallen. Seitdem war die kleine Rivalität, die es vielleicht gegeben hatte, weg.

Ja, der Beckmann war etwas Besonderes. Genau wie der Argan. Und als drittes kommt da jetzt noch Cathy dazu.

Mit Lim spielten wir 1995 – glaub ich – „Der siebte Himmel“ von Caryl Churchill, oder im Original Cloud Nine.
Im ersten Akt war ich Clive, der Kolonialheer – im zweiten Akt dann Cathy. Eine Fünfjährige.

Und die hat mir richtig Spaß gemacht zu spielen. So sehr, dass eine Mitspielerin, die in dem Stück ein paar Ohrfeigen verteilen durfte, ein paar sehr gute hingelegt hat. Eine bei mir, weil ich das nervende 5jährige-sein wohl gut gemacht habe.

Arlecchino-Maske der Commedia dell'arte auf KnieSpäter meinte dann einer unserer Leiter, dass ich mit Cathy einen neuen Punkt des Spielens erreicht hätte. So konnte ich danach tatsächlich ENDLICH auch mal den Arlecchino in der Commedia Dell’Arte spielen. In diesem Fall dann Misu, den männlichen Tel des Arlecchino-Duos Tira + Misu.

Misu war auch klasse. Die Zeit dieses Projektes wurde nur insofern eher schwierig für mich, weil ich total und hoffnungslos verschossen in die Darstellerin der Tira war. Das war dann eher Fegefeuer… :o|

Wenn es jetzt einmal unwahrscheinlicher weise zu einer Begegnung mit ihr kommen sollte, würde ich vielleicht „Hallo“ sagen. Mehr aber auch nicht. (Ich glaube, das habe ich irgendwo hier an einer Stelle meines gesamten Blogs auch schon mal erwähnt.)
Aber darum soll’s ja gar nicht gehen.

Also – Misu war auch wichtig für mich.

Gibt es denn jetzt noch irgendeine Rolle/Projekt, welches in mir heraussticht? *Grübel*

Ich denke, den Zettel möchte ich noch erwähnen. Den durfte ich im Sommernachtstraum in Rottweil spielen. Das letzte Stück als Profi dort am Zimmertheater. Und ich durfte da die Handwerker immer mit ein paar Prominenten der Stadt spielen. Leitern von Ämtern und der Sparkasse, Lehrern (das war die schlimmste Gruppe) und Leiter der Narrenzünfte.
Die Gruppen haben mal mehr, mal weniger Spaß gemacht. Aber meine Mit-Handwerker haben das Spielen mit mir wohl immerhin so sehr geschätzt, dass ich zum Schluss als Dank für die Mühen mit ihnen eine gefüllte Sparsau bekommen habe. Und das von denen, mit denen die Arbeit Spaß gemacht hat. Da hätte es kein Extra-Geld gebraucht. Von den Lehrern hätte ich schon was genommen. *fg*

Das waren die besonderen Stücke, in denen ich selbst mitgespielt habe. Ich denke, 2 Stücke/Projekte hätte ich noch, die für mich besonders sind/waren.

Das eine ist „Salome“ von Oscar Wilde.

Kopf einer Schaufensterpuppe auf einem schwarzen KissenDas dürfte das erste Stück sein, in dem ich den Großteil inszeniert habe. Mit Drachenechse als Jochanaan und Herodias. Ihren Kopf hat sie jetzt noch. :oD
(Und als Mitchefin. ;o))

Da wir die Handlung modern anlegten, waren mit die ersten Gedanken, die ich mir machte, zum Tanz der Salome. Da wurde dann ein Lapdance zu Apocalypticas ‚I’m not Jesus‘ draus.
Und deswegen ist das ein wichtiger Punkt für mich.
Diese Musik gefunden und eine coole Szene und ein gutes Stück gemacht zu haben. (Aber ich bin da parteiisch. ^^)

Und das letzte Stück, das ich erwähnen möchte, wäre jetzt noch das letzte Stück, welches ich gemacht habe. „Tartuffe“ von Molière. Dies ist wirklich das erste Stück, das ich alleine aufgezogen und geleitet habe. Drachenechse hatte mal mit nach den Strichen gesehen, von München aus. Ansonsten hatte ich alles in der Hand. Sogar das Motiv für unser Programmheft und das Plakat habe ich entworfen, nachdem ein Mitspieler, der eigentlich zeichentechnisch in seiner Freizeit unterwegs war, nicht mit einem Entwurf zu Potte kam. Deswegen nahm ich das irgendwann in die Hand. Damit war er dann zwar nicht so einverstanden und wollte so dann eigentlich nicht beworben werden, aber das war mir dann wurscht.

Plakat/Flyer für Tartuffe von Molière von der Thatergruppe Spiel-Wut. Ein paar weiße Flügel, die einen roten Teufelsschanz und einen goldenen Heiligenschein haben, auf dem 2 rote Hörner sitzenTatsächlich könnt ihr zu Tartuffe und den Proben und überhaupt dazu in meinem Blog so einiges lesen. Dazu müsst ihr allerdings ganz an den Anfang springen. Denn die Proben und das Drumherum dazu haben mich in der Anfangszeit meines Blogs zu ein paar Beiträgen „inspiriert“.

Tartuffe wäre also das letzte Projekt, das ich theatertechnisch hier hervorheben und erwähnen möchte. Tatsächlich ist Tartuffe auch das letzte Projekt, an dem ich mitgemacht habe, theatertechnisch. (Könnte sich vielleicht noch mit dem zerbrochenen Krug überschneiden, aber gefühlt ist Tartuffe das letzte.)

Wenn ich jetzt so überlege, dann wäre das jetzt ein vollendeter Bogen.

Angefangen mit Molière – aufgehört mit Molière.
Ist fast passend.

Damit schließe ich diesen Beitrag ab, mit diesem Kreis… oder Bogen… oder Kurve… je nachdem, wie mensch es bezeichnen möchte. Vielleicht geht es von diesem Punkt ja auch irgendwann wieder weiter.

Wer weiß…

 

P.S.: Einen Nachtrag hätte ich noch. Kein komplettes Stück, sondern nur eine Szene. Nämlich bei der Theaterwerkstatt von den Tohuwabohus in Meiningen, ich glaube 1999? Die Werkstatt, bei der ich mitgemacht hatte, war „Regie-Theater, Theater-Regie“ – und es war das erste Mal, dass ich mich in Richtung Regie umgesehen habe. Letztendlich habe ich dann in der Szene, die wir bearbeitet hatten gespielt und nicht inszeniert, doch das macht nichts.
Wir haben an der Mordszene von Woyzeck an Maria gearbeitet, und ich durfte einen Woyzeck machen.
Und das war auch toll. Und das Besondere hierbei war, dass danach eine damals gute Freundin meinte, dass sie mich gar nicht erkannt hätte, weil ich doch eher immer fröhlich wäre und lachen würde, aber da richtig böse gewesen sei.

Ja – das muss unbedingt noch hier mit zum Beitrag. Auch wenn ich diese Episode eventuell auch schon mal erwähnt habe?
Aber halt alt… und vergesslich… und schon sooo viele Beiträge. (367)
Da verliere ich dann schon mal den Überblick. ^^

 

P.P.S.: Heute unterwegs ist mir doch noch eine Sache eingefallen, die ich besonders und damit erwähnenswert finde. Auch hierbei handelt es sich nicht um ein komplettes Stück, deswegen denke ich da nicht sehr oft dran. Doch heute habe ich. ;o)
Ich glaube, es müsste 1996 gewesen sein, ein Projekt vom JBW Hanau mit den französischen Partnerstädten. Eine Art Austausch, bei dem Hanauer und Franzosen aus Francheville und wahrscheinlich Umgebung für knapp 10 Tagen zusammen in Dietzenbach untergebracht waren und mit verschiedenen Kunstarten eine Aufführung erarbeitet haben. Das waren Kunstarten wie Tanz, Video, Masken und Theater.
Eigentlich wollte ich zur Videogruppe. Allerdings waren von etwa 40 Teilnehmer gerade mal 5-6 Jungs. Wie üblich eigentlich. Und von diesen wenigen männlichen Teilnehmern war einer der Franzosen schon fest für die Videogruppe „gebucht“, weil seine Freundin, glaube ich, auch dort war. Also bin ich in die Theatergruppe, damit dort wenigstens auch eine männliche Person war. Da kannte ich auch die Teamerin, da es sich hierbei um die Leiterin der Confusion handelte.

Wir haben dann Figuren erdacht, mit denen wir durch einen Zeittunnel in das nächste Jahrtausend gehen wollten, aber abgeschnitten wurden vom Rest.
Da kam ich dann auf den Gedanken, dass ich ja dann vielleicht einen Videoreporter machen könnte. Ich fragte bei der Videogruppe nach, ob ich vielleicht für die Aufführung als Requisit eine Kamera bekommen könnte – und da mir dies zugesagt wurde, wurde ich Maximilian Schäfer vom Sender 23. Und es lief dann tatsächlich darauf hinaus, dass ich mit der Videokamera auf der Bühne stand – und das Bild der Kamera live via Kabel über einen Beamer auf eine Leinwand geworfen wurde. Liveberichterstattung aus dem Zeittunnel.
Und ich konnte doch noch mit der Videokamera arbeiten. :oD

Ich denke, inzwischen ist das sowas von alltäglich, dass in Theaterstücken live Videoeinspielungen gemacht werden. Und zwar nicht nur Aufgezeichnetes, sondern auch live gespieltes. Zumindest habe ich inzwischen schon oft darüber gelesen. Doch ich denke, 1996 war das noch nicht soo üblich.
Von daher ist diese Sache für mich noch extra erwähnenswert.
Wir waren Vorreiter.

Bilde ich mir jetzt einfach mal ein. ;o)

Commedia Dell'Arte-Maske von einem Totenschädel, mit Filter bearbeitet

Ja wie denn nun?

grüner Koffer

Heute will ich mal ein wenig aus meinem Nähkästchen plaudern… aber pst. Irgendwie geheim.
Wahrscheinlich.

Ich arbeite ja an einem Ort, wo viele Leute hingehen um wegzukommen. Momentan wohl nicht so viele, aber es gibt sie immer noch.
Und meine Aufgabe dort ist zu schauen, dass nichts mitgenommen werden darf, was nicht mitgenommen werden soll.

Jetzt werden wir von der Polizei bezahlt, damit die das nicht selbst machen muss. Und die ist dann natürlich nur interessiert, dass Sachen gefunden werden, die unter ihre Zuständigkeit fallen. Also verbotene Waffen, Sprengstoffe + natürlich auch Bomben. Die vorrangig.
Alles andere ist 2.te oder noch niedrigere Wichtigkeits-Klasse.

Jetzt ist es aber so, dass Bomben nur in den seltensten Fällen vorhanden sind.
Was ein Glück.
Verbotene Waffen fallen hin + wieder mal an: Butterflymesser, Springmesser, Wurfsterne… Letzte Woche hatte ich tatsächlich mal wieder eine Präzisionsschleuder (das ist eine Schleuder mit Unterarmstütze).
Öfters gab es auch schon Taschenlampen, die auch als E-Schocker funktionieren. Sowas fällt dann wieder unter den getarnten Bereich und ist von daher auch verboten. Wie Stockdegen. Getarnte Waffe = höchstwahrscheinlich verboten.

Das meiste, was eigentlich von uns gefunden wird, sind dann also DGR = Dangerous Goods. Gefährliche Güter.
Sachen, wofür die Reisenden bestätigen durften, dass so etwas nicht mitzunehmen ist im Reisegepäck.: Feuerzeuge, Powerbanks, Feuerwerk, Wunderkerzen, Gaskartuschen etc. etc.

(So sieht eine Box um die Weihnachtszeit aus, in der diese gefährlichen Güter gesammelt werden. Und nein, das ist kein Geschenkpapier. ;o))

graue Kiste mit vielen Röhren voller Konfettikanonen

Im Moment läuft die Erprobungsphase eines neuen Systems.
Kann viel, könnte noch mehr… aber das kostet ja Geld.
Also wird es beschnitten – und wir dürfen das System dann so testen und ausprobieren. Ich wohl nächste Woche. (Zum Zeitpunkt des Vorschreibens. Inzwischen durfte ich es schon live erleben.)
Jetzt möchte unser Auftraggeber also, dass wir uns nur um die Dinge kümmern, für die er bezahlt. Und das ist nun mal nicht DGR.viele Koffer (ca. 10) warten auf das Große Öffnen
Gefährliche Güter wären Sachen derjenigen, denen auch die Flugzeuge gehören. Oder in deren Namen sie fliegen. Aber nach Aussagen eines Einsatzleiters: Die bezahlen nicht dafür.
(Wahrscheinlich eher im Gegenteil. Wenn sich im Sommer die Koffer zum Aufmachen gestapelt haben, weil überall entweder Powerbanks oder Feuerzeuge oder Benzin-Motorsägen oder was weiß ich drinnen sind, schaut eher ein Vertreter vorbei und fragt, wieso das Gepäck so lange braucht bei uns.)

Jetzt heißt es also, wir sollen uns nicht mehr um DGR kümmern. Was einigen Kollegen dann wohl doch ziemlich den Lebenszweck nimmt.
Ich denke mir ‚von mir aus‘.

Wobei es dann wahrscheinlich interessant werden dürfte, sollte beim Verladen mal wieder eine Powerbank ein Gepäckstück abfackeln… und dieses Gepäckstück wurde vorher von uns kontrolliert.
Da kann ich mir schon vorstellen, dass mensch dann gerne wissen möchte, wer denn speziell DIESES Gepäckstück kontrolliert hat… und warum das DGR-Stück nicht herausgenommen wurde.

Wer ist dann schuld?

Und natürlich kann mensch inzwischen nachvollziehen, wer welches Gepäckstück kontrolliert und/oder bearbeitet hat. Da hat unser Auftraggeber schon für Sorge getragen. Schließlich muss mensch ja wissen, wer schuld ist, sollte was passieren.

Doch wenn wir uns jetzt nur noch auf unsere bezahlte Arbeit konzentrieren… wer ist dann verantwortlich für den ganzen Schmodder, der da sonst mitgenommen wird?

Wahrscheinlich finden es unsere Nicht-Auftraggeber besser, wenn nicht mehr so viel rausgeholt wird. Weniger Beschwerden.

Bis was passiert. Und wer war es dann?

Das wird dann die Frage des Tages sein…

PS:
Nun, nachdem ich also das erste Mal damit arbeiten durfte… Letztendlich finde ich immer noch DGR. Wenn sonst nichts drinnen ist (außer Klamotten), wäre es ja blöd, gar nichts zu sehen. Auch nicht die große Powerbank im Koffer, oder den Packen Feuerzeuge. Und ein einzelnes kleines Feuerzeug mag mir vorher auch schon mal durchgewitscht sein. Da hat der Zufall dann halt leider nicht zugeschlagen. Weil halt „Zufallsfund“. Was soll mensch machen…
*Schulterzuck*

 

Ihr 2 – oder nicht?

Ich habe mir überlegt, über was ich schreiben könnte. Auch, um mich wach + beschäftigt zu halten. ;o)

Da gibt’s jetzt eine Sache, wo ich mir dachte, dass wäre mal was zum drüber schreiben… dann mach ich das jetzt einfach auch. Wie ich den Beitrag benennen will, weiß ich aber noch nicht. Doch eine Überschrift wird mir noch einfallen. Irgendwas muss ja oben stehen. ;o)

Gut. Um was soll’s denn jetzt gehen?

Um Beziehungen.

Sozusagen.

Oder wieso jemand glauben mag, dass Personen in einer Beziehung sind. Auch wenn dies dann gar nicht der Fall ist.

Ich bin durchaus der Meinung, dass mensch hin und wieder mitbekommen kann, wenn „die Funken fliegen“. Gut, das ist jetzt vielleicht ein wenig übertrieben formuliert, doch hatte ich selbst schon einige Male das Gefühl, dass ein weibliches Wesen möglicherweise in gleicher Weise in meine Richtung schaut wie ich in ihre.
Ganz besonders bleibt mir da mein Ausflug nach Bayreuth in Erinnerung.

In Unterfranken bei Verwandten bin ich für eine Tour mit dem Motorrad nach Thüringen gestartet. Ursprünglich wollte ich eine damalige Mitspielerin einer meiner Theatergruppen besuchen. Die war allerdings nicht zu Hause. Ihre Eltern haben, wenn ich mich recht erinnere, ein altes Gemäuer aufgearbeitet, mit Hilfe von Jugendlichen. Ich hätte nun dableiben und mich anschließen können… doch wollte ich dann lieber ein wenig Motorrad fahren. Also bin ich durch den Thüringer Wald gekurvt. Ich glaube, über Coburg bis Bayreuth. Da wollte ich dann die B22 wieder zurückfahren. (Ein-zwei Jahre vorher fand der Familienurlaub nämlich bei Weiden statt. Und auf der Rückfahrt nach Hause dachte ich mir, dass dies eine schöne Motorradstrecke sein könnte.) Aber erst mal ein wenig die Beine in Bayreuth vertreten. Und die Gelegenheit nutzen, um, ich glaube, in einem Müller mal nach Platten + CDs zu sehen.

Ich weiß nicht, ob ich darüber hier schon mal berichtet oder es erwähnt habe… Als ich so im Laden stehe und in den CDs stöbere, in meinen Motorradklamotten – Lederhose und -jacke – habe ich auch ein paar Jugendliche bemerkt. Gut, mir sind mehr die Damen als die Jungs aufgefallen. ;o)

Anscheinend war das Auffallen gegenseitig – denn erst hat sich das eine Mädel mit einem „Pardon.“ an mir vorbeigedrückt, dann das andere.
Und irgendwie nicht, um auf der anderen Seite nach etwas weiter zu suchen. Nein, ich hatte das Gefühl, es war ein Vorbeidrücken um des Vorbeidrückens willens. Denn kaum waren sie vorbei, haben sie wieder die Köpfe zusammengesteckt und in meine Richtung geschielt.
Ach ja, Einbildung ist auch ’ne Bildung.
Und dies war eine sehr erhebende Einbildung.
Zehre ich jetzt noch von. ;o)

Bei anderen ist mir das mal bei einer Geburtstagsfeier aufgefallen. Anscheinend auch zwei, die sich das erste Mal auf dieser Feier getroffen haben… und da habe ja sogar ICH die Funken mitbekommen.

Doch das wäre jetzt ja nur beim ersten Mal sehen.
Da kann mensch selbst manchmal das Gefühl des gegenseitigen Interesses haben. Doch wie ist das, wenn mensch sich schon kennt und befreundet ist? Was lässt andere da dann denken, ob diese beiden Personen…?

In Rottweil habe ich mich ziemlich gut mit der Tochter einer Kollegin verstanden. ‚Ziemlich‘ deshalb, weil es bei mir ein auf und ab war – denn ich war tatsächlich ganz schön verschossen in sie. Allerdings erfolglos. Trotzdem hatten wir dann doch Zeiten, in denen wir viel miteinander geredet haben. Was einen anderen Kollegen zu dem Gedanken verleitete, zu fragen, ob wir zusammen wären.
Ich hätte dagegen ja nicht das Geringste einzuwenden gehabt – doch sie fand es wohl nicht so toll. Vielleicht auch deswegen, weil dieser Kollege bei ihr mehr Chancen gehabt hätte als ich. *Schulter zuck*
(Ich glaube, wenn ich mal meine Tagebücher von Rottweil raussuchen würde, könnte ich da so einiges erzählen, woran ich jetzt nicht mal mehr denke. ^^)

Oder bevor ich und Drachenechse zusammenkamen. (Müsste eine Woche vorher gewesen sein…) Da waren wir erst befreundet, weil wir uns gut verstanden haben, und nach einer Aufführung wollte sie mich mal ihrem Papa vorstellen. Hat sie auch. Doch ich habe mich da recht flott wieder rausgezogen, um beim Abbauen zu helfen.

Als wir dann zusammengekommen waren, und sie dies ihrem Papa mitteilen wollte, dass jetzt Freund + ich + so… da war der darüber nicht überrascht. Sondern eher ‚das dachte er sich schon‘.
Und wir dann so… ‚äääähh‘.

Zumindest hatte der Papa da mehr gesehen als wir.

Und dann hätte ich noch München. Zumindest jetzt wieder München. ;o)

Einmal durfte ich da als Freund herhalten, um einen anderen Verehrer zu vergraulen. Oder zu helfen, ihn auf Abstand zu halten. Hab‘ ich auch kein Problem damit. Ehrensache. Und das ich auf der Couch schlafe aus… weiß nicht mehr… Schnarchgründen? Das war zu einer Geburtstagsfeier von… wie nenne ich sie denn jetzt mal?
Ich hab’s: Timon. :o)
Aus den gleichen Gründen, weswegen ich hier Fuchs Fuchs nenne. Dann ratet mal. ;o)

Also, zu ihrer Geburtstagsfeier wurde ich bei einem Mitbewohner der WG offiziell als „Freund“ angekündigt.
Ein paar Jahre später wurde ich dann dafür gehalten. Als ich Timon nämlich in Bremen besucht habe und zu ihrer Projektpräsentation ging.
(Wer sich dafür nochmal/überhaupt interessiert, findet hier den entsprechenden Beitrag.)

Denn nach der Präsentation ging es noch zu ein paar Mitstudentinnen von ihr. Und später, nachdem ich wieder zu Hause war, berichtete mir Timon, dass ihre Mitstudent:innen dachten, dass wir zusammen sind.

Hm.

Und ich habe immer noch keine Ahnung, wie mensch so etwas vermuten kann.

Liegt es daran, dass mensch mehr als Freunde sein muss, um so viele Meter zu fahren, um montags eine Präsentation zu sehen?

Oder ist es das Verhältnis zueinander?

Gibt es einen Sinn?
(Im Leben und überhaupt? ;o))

Vielleicht hat ja jemand ein paar Ideen, die mensch mir mal dalassen könnte/möchte?

Vor ein paar Jahren meinte Fuchs noch, dass Drachenechse + ich uns wie ein altes Ehepaar benehmen würden.
Ich weiß nicht, ob das noch so ist. Aber das würde ja auch zu diesem Thema passen.

Wie auch immer: Keine Ahnung.
Davon aber viel. ;o)