Gefällt mir nicht

Bildschirmfoto der Monatsstatistik dieses Blogs vom Mai, 2026. Zu sehen ist vor dunklem Hintergrund eine Weltkarte, in der die USA hellgrün hervorgehoben sind. Darunter steht: Land und Aufrufe Vereinigte Staaten 35 Sonderverwaltungsregion Hongkong 6 Singapur 4 Deutschland 2 Frankreich 1 China 1

Ich habe ein Problem. Sozusagen.

Eigentlich würde ich hier gerne einfach so weitermachen wie bisher:
Mir geht was im Kopf um. Ich schreibe es auf und haue es dann in die Tasten und raus aus dem Kopf und auf den Blog.
Ich hätte auch noch was zum Abschreiben + auf den Blog setzen.

Jetzt kommt mein Problem:
Mir gefallen die Aufrufe nicht.
Genauer die Menge und woher sie kommen.
Nämlich weiterhin USA, und auch Hongkong + Singapur.
Warum?
Dabei habe ich es nun auch mal mit einem Plug-in versucht, der Zugriffe von diesen Ländern blockieren soll.
Funktioniert wohl nicht so ganz. :o/

Was wohl blockiert wird, ist das richtige Nutzen von Jetpack. Das läuft anscheinend auch über USA-IPs. So kann ich keine einfache Größenveränderungen meiner Fotos beim Einfügen in meinen Text mehr machen.
Das nervt geringfügig.
(Wieso geht das jetzt wieder? Ach, das geht nur mit dem zuletzt hochgeladenen Bild…)

Nicht die volle Funktionalität wie gewohnt, aber auch nicht das gewünschte Ergebnis. Sollte ich es mit einem IP-Blocker versuchen?

Ich habe gerade das Gefühl, ich habe keine große Lust, weiterhin hier etwas zu schreiben, wenn ich nicht weiß (und es nicht verhindern kann), in welche dubiosen Kanäle der Output fließt.
Das konnte ich zwar bisher auch nie beeinflussen, doch Aufrufe aus Deutschland + Umgebung machen ja noch Sinn.

Und das gefällt mir nicht.

Gar nicht.

Und deswegen habe ich im Moment nicht wirklich Lust, hier noch groß etwas zu schreiben. Vorerst.
(Ja, ich wiederhole mich.)

Also nicht wundern, wenn ich mich hier in Zukunft noch weniger zu Wort melde als bisher schon.

Könnte ich meinen Blog samt Inhalt in eine andere Festung umziehen, wo ominöse Aufrufe KEINEN Zugriff mehr bekommen?
Ginge sowas?
Und wenn ja, wohin?

Hm. Jemand Vorschläge/Ideen?

gezeichnete Hyäne

gezeichnet von @eugenia_kelheor / Instagram

Persönlichkeit

Kuhstatue mit gelben Vorderpfoten-Schonern und gelben Strickmützenschal

Ich bin seit ein paar Tagen immer wieder am überlegen, ab wann jemand – oder in diesem Fall: ich – wohl glauben kann, dass die Persönlichkeit der beobachteten Person interessant werden wird, oder ist. Und damit meine ich auch schon von/bei Kindern.

Vor ein paar Tagen waren in der S-Bahn eine Kindergruppe samt BetreuerInnen unterwegs, da dachte ich mir bei einem Mädchen, dass die sich bestimmt zu einer interessanten Frau entwickeln wird.
Geht das?
So eine Feststellung so schnell und vor allem schon in dem Alter zu machen? Wie alt werden die Kinder gewesen sein? Grundschule?

Vor über 30 Jahren bin ich bei der Hessisch-Thüringischen-Theaterwerkstatt in Rudolstadt ’92 ja als erstes mit einem Mädel aus Frankfurt ins Gespräch gekommen. Wir waren in einer Werkstatt und sind da zusammen zum Essen gelaufen. Und sie war ja auch nur… äh, wie alt nochmal? Auch fast 10 Jahre jünger, also so 13-14?
Ich weiß auch gar nicht mehr, wie es dazu gekommen ist. Aber wir haben uns ganz normal und gut unterhalten. Und danach standen wir noch einige Jahre im guten Kontakt. Mit Briefen + Treffen in Frankfurt. Ich glaube, seit ihrem Studium haben ich nichts mehr von ihr gehört. Also eigentlich auch seit ca. 2000. Da gab es irgendwie so einige Kontakteinschnitte bei mir. Doch das ist jetzt nicht das Thema. Jetzt geht es um interessante Persönlichkeiten.

In Meiningen waren ja Drachenechse, Fuchs und dann auch Timon + Fuchses Schwester dabei, mehrmals. Als die Schwester von Fuchs das erste Mal dabei war, war sie 15. Nach der Werkstatt habe ich dann irgendwann zu Drachenechse gemeint, das ich Fuchs ja auch mag, dass ich ihre Schwester aber interessanter fände. Darauf meinte Drachenechse nur: „Die ist 15!“
Deswegen kann ich doch trotzdem feststellen, dass sie eine interessante Person ist? Und kann ich so etwas nicht feststellen, ohne das mir dabei direkt etwas unterstellt wird?

Wenn ich jetzt schreibe, dass ich beim ersten Besuch in der Eifel, damals noch mit Werner, dachte, dass die jüngere der beiden Töchter eine interessante Persönlichkeit werden wird… wie klingt das? Bis jetzt trifft diese Einschätzung tatsächlich zu. Denn sie hat jetzt ein 1,0er Abi hingelegt. Nücht schlecht. Und die Studienideen, die sie beim letzten Besuch hatte, klangen auch interessant.

Also, wie schnell ist jemand einschätzbar?

Gut, bei einem Bruder von Drachenechse habe ich mich am Anfang etwas schwer getan. Das lag aber auch nur daran, dass er 12 und in einer schwierigen Phase war, würde ich sagen. 1-2 Jahre später haben wir schon besser harmoniert und der macht jetzt auch seinen Weg, auch wenn ich schon länger nichts Neues von ihm gehört habe. Aber Studium halt.

Und bei meiner Nichte bin ich ja sowieso voreingenommen. ;o)
Geht das Einschätzen bei weiblichen Personen schneller für mich als das von männlichen? Oder spricht da jetzt der Macho in mir? *Augenroll*

Also, wie schnell kann mensch mir ansehen, das ich manchmal etwas naiv/doof bin?

Na, hoffentlich nicht allzu schnell. ;o)

Commedia Dell'Arte-Maske von einem Totenschädel, mit Filter bearbeitet

Perfektionismus

ausgemalter Papageienkopf in Nahaufnahme

Wer möchte das nicht sein? Perfekt in dem, was mensch tut und macht?
Leider klappt das nicht von alleine. Bis das mit dem Perfekt so weit ist, muss so manches getan werden.
Nämlich das böse Wort Üben.

Mit dem Üben ist das dann wieder eine andere Sache. Dafür wird Zeit gebraucht. Und Motivation. Und es kommt auf das WAS an, bei dem mensch besser bis perfekt werden will.

Früher war das bei mir Text lernen fürs Theater. Und ich habe festgestellt, dass ich mich nicht einfach zu Hause hinsetzen kann, um da meine Texte zu lernen und aufzusagen. Aus dem (nicht hilfreichen) Gedanken heraus, dass ja draußen jemand vorbeigehen könnte, und diese Person dann vielleicht hört, das ich drinnen komische Selbstgespräche führe und sich dabei sonst was denkt. Wie gesagt, dieser Gedankengang war nicht hilfreich.

Waldweg der aufwärts zur Burgruine führtSo hat es erst ab Rottweil bei mir ‚Klick‘ gemacht mit dem Text lernen, als ich dafür raus bin, und ihn beim Spazieren gelernt habe. Auf einmal gings. Ich konnte mich bewegen (wichtiger Punkt), und meine Textstellen so oft ich wollte wiederholen. Wenn mir jemand entgegen kam, konnte ich die Klappe halten und danach einfach wieder weitermachen.
So habe ich seither Texte gelernt. Raus in die Natur und los.
Anschließend war es gut genug, um damit auf der Bühne zu proben. Perfekt vielleicht nicht.
Wobei, was wäre für die Bühne perfekt?

Meiner Nichte geht es wohl so ähnlich mit dem Zeichnen, bzw. Malen. Worauf sie zwar Lust hätte, von dem sie ihr Perfektionismus aber abhält. Weil sie weiß/denkt, dass sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden wäre. Es also dann nicht so perfekt wird, wie sie es gerne möchte. Also lieber etwas anderes gemacht.

Blick in einen schwarzen aufgeklappten Koffer mit bunten Stiften links, Pinsel, Spitzer und bunten Kreiden in der Mitte und Tuben mit Farben rechtsDa hätte ich wiederum nicht so eine Scheu vor. Da ich in dem Bereich so gut wie keine Erfahrungen habe und für mich das alles eh ein Experimentieren ist/wird. Das könnte ich tatsächlich einfach für mich zu Hause machen… aber da sind andere Ablenkungen einfach noch zu groß. So wird es erstmal nur bei den Ausmalbüchern bleiben. Doch irgendwann finden wir schon einen gemeinsamen Termin + setzen uns zusammen hin zum Experimentieren.
Doch wie ich von ihr gehört habe, testet sie ihre Stifte vom Koffer jetzt auch schon mal bei Ausmalbüchern. :oD

Theoretisch habe ich also keine Scheu davor, etwas zu machen oder zu üben, solange es niemand mitbekommt. Also, DAS ich übe, und nicht perfekt dabei bin.
Praktisch ist das wohl auch so. Denn das ich keine Drehleier übe, liegt ja auch daran, dass ich mir eher Gedanken mache über alle, die es vielleicht hören könnten, und die ich mit Fingerübungen (wichtig!) etc. nicht nerven will. Weil es mal nur mit 5 Minuten ja nicht getan ist. Also bleibt sie unangetastet.
Im Moment noch.
Doch ich hoffe ja, dass sich dies ab nächstem Jahr ändert… *Daumen drücken!*

Mit dem Schreiben ist das dagegen wieder gar kein Problem. Das schreibe ich hier in mein Büchchen, und zu Hause tippe ich es früher oder später in mein Monster, um es dann auf meinen Blog zu setzen. Da habe ich vielleicht nicht das Gefühl, das alles so perfekt ist, doch gut genug. Letztendlich sehe ich alles Schreiben als Übung an. Was da perfekt wäre… vielleicht haben Literatur’gstudierte‘ da ’ne Ahnung. Mir genügt schon, wenn ich nicht zu viele Rechtschreibfehler habe. Da greift mein Perfektionismus dann doch etwas. ;o)

Ich meine, ich tippe es dann nicht nur einfach ab und haue es raus. Nein, dann verbessere ich doch noch ein wenig herum. Stimmt die Rechtschreibung? Gefällt mir eine Umstellung im Satzbau noch etwas besser? Und vor allem, habe ich Bilder zum Text unterstützen?

Danach ist der Beitrag vielleicht immer noch nicht perfekt, aber – wie gesagt – gut genug.

Und so lange mir bei dem ganzen Vorgang niemand über die Schulter guckt, ist das in Ordnung für mich.
Das Ergebnis zählt.
Das ‚Unperfekte‘ davor braucht niemand zu sehen. ;o)

Notizbuch in hellem Grün, mit Gummi verschlossen

Nuancen

Selbstgemaltes Testblatt mit 72 Farben

In der verbalen Kommunikation untereinander können ja Nuancen in den Wortdeutungen ziemlich viel über die Stimmung der Kommunikation entscheiden.
Uh… ich kann auch hochgestochen. ;o)
Was ich sagen will ist, dass beim Reden miteinander ein Wort einiges verändern kann, bzw. die Deutung desselben.
Ich fange mit mir als schlechtem Beispiel mal an.

Als GMS noch in ihrer damaligen Band aktiv war, bin ich natürlich auch mal zu Auftritten gefahren, wenn es bei mir gepasst hat. Auch wenn die Band nicht ganz auf meiner Linie lag. Ich mag es ja schon hart, aber auch gerne verständlich. Das ist beim Growlen ja oftmals etwas schwierig. Für mich zumindest.
Ich habe die Musik von der Band dann mal als ‚Krach‘ bezeichnet. Für mich war dies zwar positiv bewerteter Krach, doch das Wort ‚Krach‘ im Zusammenhang mit Musik bedeutet ja meist das Gegenteil von positiv. Entsprechend fand GMS diese Bezeichnung von mir auch nicht so gut.
Da hab ich’s verbockt. *schulterzuck*

Ich in Gewandung mit Umhang vor dem inneren Zugang zur Ronneburg in HessenDann habe ich noch ein Beispiel aus meiner Firma. Da hatte ich wohl mal erzählt, dass ich auf Mittelaltermärkte gehe. Irgendwann wollte ein Kollege dazu nochmal etwas wissen. Allerdings hat er dabei das Wort ‚Kram‘ benutzt.
Die Benutzung dieses Wortes lies die Nachfrage für mich aber als nicht wirklich interessiert erscheinen. Denn ‚Kram‘ sah für mich da nicht wirklich positiv aus. Genauso wenig wie ‚Krach‘ für GMS.

Ein weiteres Wort, welches für mich nicht gerade positiv belegt ist, ist ‚Zenzi‘. Dieses Wort benutzte ein anderer Kollege, als er vor 10 Jahren nach dem Ende meiner damaligen kurzen Romanze sich nochmal nach der Person meines damaligen Interesses erkundigt hat. Er hatte sich halt den Namen nicht gemerkt, wusste aber noch, dass sie aus dem Süden von Deutschland war. Den Ersatznamen ‚Zenzi‘ fand ich dennoch nicht gut.

Jetzt hatte ich eigentlich noch einen Punkt, über den ich schreiben wollte. Eigentlich sogar der Punkt, weswegen dieses ganze Gedankenbauwerk überhaupt zustande kam. Und meint ihr, dieser Punkt fällt mir gerade wieder ein?
*Augenverdreh*
Irgendwie ums Verrecken nicht.

Na gut. Dann höre ich jetzt auf, darüber nachzudenken. So fällt es mir vielleicht wieder ein und dann gibt’s diesen  Gedanken als Nachtrag. Nicht nachtragend. Auch ein feiner Unterschied. ;o)

 

P.S.: Da ist er wieder!
Hat ja nur ne Viertelstunde gedauert, bis ich mal wieder diese Gedankenabzweigung genommen habe.
*Hand gegen Stirn*
Na gut, das liegt vielleicht auch daran, dass es hier um eine andere Art von Nuance geht. Obwohl…

Bei allen Punkten davor ging es ja darum, dass aus den Worten etwas anderes abgeleitet werden konnte. Nämlich meistens Desinteresse. Oder zumindest Abschätzigkeit.
Das geht auch im letzten Punkt hier.

Denn wenn bei der modernen Kommunikation via Apps und Messenger mit mir jemand mich mit meinem Nachnamen als Vornamen anschreibt… dann zeugt das bei mir auch für ein gewisses Desinteresse an meiner Person…
Denn wenn mich jemand interessiert, ist mit das erste, das ich versuche mir zu merken, der dazugehörige Namen – und eventuelle Schreibweisen.
Wenn die andere Person das nicht macht… tja…

Keine weitere Fragen mehr, Euer Ehren. ;o)

Jetzt aber fertsch!

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Erinnerungsweg

Strasse mit Häusern und Autos im Nebel. In der Mitte oben ist ein heller Streifen, an dem die Sonne zu erahnen ist.

Wir werden ja alle nicht jünger. Und je älter Mensch wird, desto mehr Zeiten hat er/sie, an die zurückgedacht werden kann.
Ich bin da keine Ausnahme.

Wir hatten jetzt die jährliche Abteilungsversammlung von unserer Bogensportabteilung. Ich hatte keine Lust, dorthin mit Flip zu fahren, um dann vielleicht erstmal einen Parkplatz suchen zu müssen… also bin ich gelaufen. Ein schöner Spaziergang durch die Milch zu Erinnerungen an die Vergangenheit. Zu Motorradstunden. Fahrten durch die Milch mit dem Rad…
Eine Grünanlage mit Spielplatz, in der ich mit Drachenechse mal unterwegs war. Entweder noch ganz am Anfang von uns – oder sogar noch davor?
Schon so lange her.

An das erste Mal Treffen mit Alex.
(Ich habe gerade keine Lust, nachzusehen, ob + wenn ja wie ich sie vielleicht mal hier tarnungsmäßig benannt haben könnte. Ich bleibe jetzt tatsächlich einfach mal bei Alex.)
Die war neu bei der Confusion – und wir haben uns direkt verstanden.

Wie geht das nur? Mensch lernt jemanden kennen und kann sofort mit dieser Person – oder halt nicht?

Verschiedene Masken der Commedia Dell'ArteAlex war 10 Jahre jünger als ich, und doch…
Ich glaube, es war direkt nach der ersten gemeinsamen Confusionsprobe, dass wir danach noch im Treppenhaus im O-P-H rumgesessen und gequatscht haben. So lange, bis die Theatergruppe nach der Confusion ihre Probe auch schon beendet hatte + unsere ‚Chefin‘ uns noch im Treppenhaus entdeckt hat.
Da habe ich Alex nach Hause geleitet, als Geleitschutz + damit ich einen Teil des Verspätungsärgers der Eltern auf mich nehmen könnte, wenn benötigt.
Danach waren wir 3-4 Jahre sehr gut befreundet, bis ich nach Rottweil bin. Oder kurz davor.
Wir waren gemeinsam mit anderen bei Theaterwerkstätten, haben Daniela bei ihrem Studium in Kaiserslautern besucht… und auf der Rückfahrt im Zug haben wir ein älteres Paar getroffen, mit denen sie dann gebärden konnte.
Und ich habe interessiert dabei gesessen.
Eisenbahnschienen im SchneeSie haben uns im Frankfurter Hbf. dann noch zu einem Kaffee eingeladen wg. der netten Unterhaltung. Ich glaube, während wir zusammen auf unsere nächste Verbindung gewartet haben. Und sie fanden es, glaube ich, erstaunlich, dass ich Alex einfach habe machen lassen. Warum auch nicht. Doch es scheint Leute zu geben, die es nicht ertragen können, wenn sich welche unterhalten, ohne dass sie sich selbst beteiligen können/wollen.
Ich bin mir nicht mehr sicher, ob sie uns nicht auch erst für ein Pärchen gehalten haben? Da war irgendwas…

Ja, am O-P-H bin ich auch vorbeigekommen. Das steht kurz für Olof-Palme-Haus. Da hatte die Confusion damals ihren Unterschlupf. Und entsprechend oft war ich dort.
Die Lichter waren an – also war eventuell wieder irgendeine Veranstaltung.
Wer da jetzt wohl die gute Seele des Hauses ist?

Ich würde ja gerne mal wieder hin, doch meine andere Theatergruppe, zu der ich meist zum Zuschauen gegangen bin – der ETC (English Theater Club) – ist irgendwie verschollen.
Das Los von Vereinen aus Schulkameraden, die dann keinen Nachwuchs finden.

Tja… *sfz*

Sonnenuntergang am Meer

Miteinander reden

Bis zur Hälfte des Bildes ist der furchige Sandstrand zu sehen. In der Mitte des Bildes ist die Dünenlinie zu erkennen. Darüber scheint die Sonne von einem blauen, wolkigem Himmel

Und da bin ich auch schon. Mehrmals angedeutet und endlich in Angriff genommen. Etwas zum Thema Kommunikation – oder halt dem miteinander reden.

Der Aufhänger für dieses Thema kam letzte Woche.

Wir spielen ja bereits seit 6 Jahren D&D und Shadowrun an festgelegten Terminen. Nämlich den 2. und 4. Freitag im Monat. Dafür haben wir jeweils eine Terminliste, in denen mit „X“ kommentiert werden kann, falls der/diejenige an dem Tag nicht kann. Sollten zu viele nicht können, lassen wir den Termin ausfallen.

Shadowrun-RegelwerkeDiese Terminlisten hatte Werner damals noch eingeführt. Außerdem hatte er irgendwo einen Bot aufgetan, der jeweils an den aktuellen Termin im Voraus erinnert hat. Nämlich eine Woche, dann einen Tag und zum Schluss eine Stunde vorher. Sicher ist sicher. Heute ist dann ja auch noch die Erinnerung für D&D nächste Woche fällig. ;o)
Dieser Bot hat auch noch ein paar Jahre nach Werner seinen Job getan. Bis halt irgendwann nicht mehr. Seitdem versuche ich an die jeweiligen Termine zu erinnern. Wenn ich dran denke. Manchmal vergesse ich es auch. Kann passieren.

Letzten Freitag wäre also wieder Shadowrun dran gewesen. Allerdings gab es vorher schon zwei Abmeldungen, was momentan noch zu viele sind um dann noch zu Spielen, in der Regel. So hatte ich in der Woche vorher, also am Freitag, dieses schonmal angesprochen und gefragt, ob wir spielen. Da der GM um Verschiebung gebeten hat, habe ich dies dann direkt am Samstag nochmal in die Runde geworfen. Ich zitiere:
*hmhmm – räusper*

„So, nochmal für alle, falls es jemand nicht mitbekommen haben sollte:
Wir spielen voraussichtlich erst wieder im Oktober.
Wenn außer mir nicht noch jemand absagt…“

Da für mich damit also klar war, dass wir erst wieder im Oktober spielen, habe ich als Bot-Ersatz dann nichts weiter geschrieben. Denn warum sollte ich einen Tag vorher dann nochmal schreiben, dass wir nicht spielen?

Tja. War anscheinend nicht klar genug.
Denn so 40 Minuten vor dem normalen Termin meldete sich ein Mitspieler und fragte, ob wir spielen? Der Bot hätte nichts gesagt…
Nun ja.
Habe ich also nochmal an alle geschrieben:

„Wir zocken heute NICHT – wer es letzte Woche nicht mitbekommen hat…“

Worauf derjenige, der nachgefragt hatte, sich aufregt. So deute ich zumindest sein Emoji und den Ton und Schreibweise seiner Nachricht.

„oh sorry.. der herr …
dann noch ein schönes we bis nächsten monat…dann schreibt das auch so“

Ich hätte dazu vielleicht ein-zwei Sachen antworten können. Aber das war mir die Sache nicht wert. Ich hatte + habe keine Lust, mich darüber noch mehr aufzuregen als nötig. Und hätte ich geantwortet, wäre wohl wieder eine Antwort gekommen usw. usf.

Nö.

Kalender für 2024 Zu sehen ist Januar bis Juni. Mit lila Textmarker sind die hessischen Ferien markiert.Stattdessen lasse ich mich nun hier darüber aus. Und muss mal fragen: War die Nachricht, das wir nicht spielen, bereit gut eine Woche vorher, wirklich so missverständlich? Und das es dann keine Erinnerungen für den Termin gab – weil es ja den Termin nicht gab – war das nicht deutlich genug? Hmm…
Gut, für den Fragenden wohl nicht. Wie würden andere das verstehen?
Das hat mich doch etwas beschäftigt.

Genau wie eine Nachricht, das ich immer arbeiten muss (bei vorgeschlagenen Terminen) und das sich daher das Fragen gar nicht mehr lohnt.

Hallo? Sorry, dass ich oft an Wochenenden arbeiten „darf“ + daher nicht mit in den Club/Konzert/Spielabend kann. Doch das ist ja nicht IMMER der Fall. Und damals fürs Final haben wir ja auch öfters Termine gefunden. Wenn es diese Paty halt nur einmal im Monat gibt + wir da sonst meistens auch Shadowrun spielen… tja.

Das sind kleine Stolpersteine, die sich immer mal wieder ergeben.

Neine Nichte, meine Neffen und meine Mutter von hinten auf deinem Weg im Hessenpark. Rechts neben dem Weg steht ein Plan vom HessenparkAuf der anderen Seite hoffe ich, dass sich der Mangel an Kommunikation in meiner Familie jetzt etwas legt. Denn seit dem Tod von meinem Opa haben meine Mutter und ihre jüngste Schwester – meine Große-Schwester-Tante – nicht mehr miteinander geredet. (Da fällt mir ein/auf: Vielleicht sollte ich das auch mal abkürzen und entsprechend festhalten? So mache ich jetzt mal aus Große-Schwester-Tante G-S-T. So für die Zukunft.)
Also – seit so 7 Jahren herrschte da ziemliche Funkstille. Auch von meiner Schwester her aus. Zwischen meiner Schwester und G-S-T zu vermitteln habe ich gar nicht erst versucht. Ich kenne die Dickköpfe.
Bei meinen Eltern habe ich es in kleinen Schritten versucht. Erzählt, wenn ich mal wieder mit ihr telefoniert habe… Immerhin sahen sie sich wenigstens über ihre Whats-Up-Kontaktliste, auch wenn sie sich wohl nicht geschrieben haben.

Nachdem jetzt aber fast alle Geschwister zur Beerdigung meines VvO gekommen sind, und sie sich nun auch wieder am Wochenende gesehen haben, als der Bonsai umgezogen wurde… vielleicht klappt es da auch langsam wieder mit der Verständigung untereinander? Ich hoffe es. Wie das mit meiner Schwester und G-S-T ist… wer weiß.

Ich habe nun auf jeden Fall genug kommuniziert. Oder wie es uff hessisch heißt: gebabbelt.
Das reicht für heute dann mal wieder. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Gedanken zu den Monstern und Outcasts von Wednesday

Vollmond mit Wolken

Ich hatte ja bereits angekündigt, dass ich ein wenig über die Monster oder Outcasts von Wednesday nachgedacht habe. Monster wäre wahrscheinlich die deutsche Bezeichnung für einige dieser Wesen. Tatsächlich kann ich im Moment gar nicht sagen, wie über sie in der deutschen Synchro gesprochen wird, da ich in letzter Zeit nur das englischsprachige Original gesehen und verfolgt habe.
Doch so Wesen wie Werwölfe, Gorgonen, Hydes und Vampire würden hier wohl sicherlich unter „Monster“ fallen. Wobei ja da auch immer die Frage ist, was ein Monster zu einem Monster macht.
Doch das wäre ein anderer Beitrag, um darüber nachzudenken.
Und ich war noch nie so der Philosoph. ;o)

Stattdessen habe ich mir Gedanken gemacht, inwieweit die entsprechenden Wesen üblicherweise gesehen werden – oder wie ich sie eher kenne. Und was halt so damit zu tun hat.

Beanie-Baby FledermausIch denke, das bekannteste oder am weitesten verbreitete und genutzte Wesen ist wohl der Vampir. Von denen war bei Wednesday jetzt ja nicht so viel zu sehen – außer, dass es sie halt gibt. Und das sie nicht auf eine reine Nachtaktivität angewiesen sind.
In der ersten Staffel gab es ja noch Yoko, die beim Poe-Cup ursprünglich mit im Boot von Enid gesessen hat. Hätte sie den Knoblauchallergieanfall nicht gehabt, hätte Wednesday ja nicht ihren Platz übernehmen müssen.
Dies lässt also darauf schließen, dass Vampire am Tag nicht Schlafen müssen, und wohl bei Sonnenschein auch nicht in Flammen aufgehen, wie in anderen Filmen über Vampire. Doch zumindest Knoblauch scheint gegen sie wirksam zu sein. Über die Sache mit dem Kreuz oder anderen religiösen Symbolen (der jiddische Vampir von Tanz der Vampire) wird nicht weiter eingegangen. Dafür waren sie einfach nicht wichtig genug. Zumindest haben sie am Tag Sonnenbrillen getragen und wohl auch in Särgen geschlafen.
Das sind zumindest zwei der üblichen Vampirsachen: Särge und Knoblauch

Dann komme ich als nächstes zu den Gorgonen. Wesen mit Schlangen statt Haaren auf dem Kopf, die in der Mythologie denjenigen versteinern, der/die sie ansieht.
Bei Wednesday wurde das etwas entschärft. So versteinert die Person zwar, welche einen Gorgonen – in unserem Fall Ajax – ansieht, allerdings nicht permanent. Wobei in der Serie kein Zeitraum für die Dauer der Versteinerung genannt wird. Oder ob etwas zum Entsteinern benötigt wird.
In der zweiten Staffel kommt das Versteinern jetzt mehrmals vor. Vielleicht wollte diese Fähigkeit in der ersten Staffel erstmal nur angetestet werden, wie sie im Ergebnis dann aussieht?
Wenn ich mich nicht irre, konnte Perseus, der Medusa enthauptet hat, sie durch einen verspiegelten Schild ansehen, ohne versteinert zu werden. Das Ajax sich dann natürlich ausgerechnet durch einen Spiegel selbst versteinert… hm… Pech? ;o)
Und wenn in der Serie das Versteinern selbst nun nicht tödlich ist, so ist es das dann natürlich doch, wenn jemand die versteinerte Statue danach zerschlägt. Sogar Teile reichen dann – denn wenn die Personen wieder entsteinern, fehlen diese Teile ja. Das würde ich nicht als gesund bezeichnen für diese Person.

In der zweiten Staffel wurden die Da Vincis eingeführt, bzw. vorgestellt.
Kreative Personen mit telekinetischen Kräften.
Da muss ich jetzt an Rowan aus der ersten Folge der ersten Staffel denken, der ja ebenfalls diese telekinetischen Kräfte hatte. Doch denke ich, dass die Da Vincis da eher eine Weiterentwicklung von Rowans Kräften sind. In der ersten Staffel war halt nur Telekinese Rowans Fähigkeit – die ihn ja sogar psychisch belastet hat. Das es nun plötzlich einen ganzen Haufen dieser Telekinetiker gab… wie praktisch. ;o)

Was haben wir denn noch so… Werwölfe, Hydes, Unsichtbare, Seher, Pyrotechniker, Gestaltwandler…

Berghänge und Schneefelder Auf dem Schnee direkt vor der Kamera sind drei Schatten zu sehen, aber keine Personen, die diese Schatten werfen. (Der mittlere Schatten ist der vom Fotografen.)Ich habe H. G. Wells „Der Unsichtbare“ bisher nicht gelesen, doch gab es ja so einige Verfilmungen zu diesem Thema. Von denen habe ich möglicherweise was gesehen. In all diesen Verfilmungen war der Unsichtbare bisher nur körperlich unsichtbar. Das heißt, seine Kleidungsstücke machten ihn „sichtbar“. Wollte er ganz unsichtbar sein, musste er seine Kleidung ablegen.
Dieses Problem hat Agnes nicht. Sie kann, wann immer sie will, mit allem was sie trägt, unsichtbar werden.
Ich glaube, in den Filmen (und dem Buch) kam es durch chemische Experimente zur Unsichtbarkeit, die sich letztendlich auch auf die Psyche des Unsichtbaren ausgewirkt haben. Nun, Agnes scheint selbst ebenfalls etwas psychisch instabil zu sein, auch ohne Experimente. Doch das kann durchaus auch an ihrer Familiensituation liegen. Ich glaube mich zu erinnern, dass es bei Buffy in einer Folgen der ersten Staffeln auch einen Mitschüler von Buffy gab, der unsichtbar geworden ist. Weil er von niemanden gesehen wurde. In diese Richtung geht bei mir auch das Gefühl für Agnes. Doch wenn sie jetzt von Wednesday und Enid als sie selbst gesehen wird, sollte ihr das hoffentlich gut tun. ;o)

Das nächste Opfer eines Experimentes ist in der Literatur ja Hyde, das innere böse Ich von Dr. Jekyll.
Auch in der ersten Staffel von Wednesday wurde ja klar gemacht, dass der Hyde in Tyler durch ein chemisches Gemisch geweckt wurde, welches Wednesday in der zweiten Staffel ja versucht nachzubrauen.
Jetzt war allerdings Tylers Mutter ebenfalls ein Hyde. So dass die Wesenheit des Hydes also an Tyler vererbt wurde.
In der Serie wird nun gesagt, dass Hydes nur durch einen Meister überleben können, welcher vorher ja auch den Hyde als solchen geweckt hat.
Allerdings wurde bei Tylers Mutter der Hyde durch familiäre Gewalt geweckt. Ich bin mir nicht sicher, ob da der gewalttätige Vater als Meister zu sehen ist?

Überhaupt – was hat es in der Serie mit den Vererbungen von Fähigkeiten auf sich?
Okay – Enids Eltern sind wohl Werwölfe – also ist Enid auch einer. Bei den Addams scheinen die Männer elektrifizierend, während die weibliche Seite von den Frumps aus eher Seherisch begabt zu sein scheinen. Obwohl Goody Addams aus der ersten Staffel ja klar eine Addams ist.
Doch z.B. Rowan aus der ersten Staffel. Seine Mutter war eine Seherin – und er hat dann Telekinese geerbt?
Tyler hat von seiner Mutter den Hyde-Gen verpasst bekommen – doch ihr Bruder war ein Da Vinci? Was war der Vater? Wie können verschiedene Fähigkeiten vererbt werden? Unterschiedliche Väter/Mütter?

Kurz zu den Werwölfen.
Sicherlich kann diese Fähigkeit vererbt werden. Aber oft passiert es ja auch durch den Angriff durch einen Werwolf, das der/diejenige selbst zum Werwolf wird. Ich denke da jetzt z.B. an den Film Ginger Snaps. Wie ich eben nochmal nachgelesen habe, scheint das aber nur in Filmen der Fall zu sein. Doch wenn wir jetzt einfach mal nach denen gehen: Wie ist denn das jetzt mit Tyler? Könnte er sich nun auch in einen Werwolf verwandeln, nachdem er mit Enid zum Ende der ersten Staffel gekämpft hat?

Was ist mit Xavier; der ja nur in der ersten Staffel zu sehen ist: Sein Vater ist Seher. Er selbst kann das auch teilweise – andererseits hat er die Fähigkeit, Gemälde zum Leben zu erwecken. Zwei zum Preis von einem. Wie praktisch. ;o)

Weiß geschminktes Gesicht mit rot unterlaufenen und blutig aussehenden Augen. Statt eines Mundes ist nur ein geschlossener Reißverschluss zu sehen.Wie ist das nun mit Isadora Capri? Sie kennt sich erstaunlich gut mit Werwölfen aus – weil sie wohl auch selbst einer ist. Andererseits war ihr Vater nach eigenen Angaben ein Hyde? Was ist sie dann nun? Beides?
Und warum ist der Tod eines Meisters auch der Tod des Hydes?
Ich könnte verstehen, dass dies in Hyde-Kreisen erzählt wird, damit sich nicht jeder Hyde gegen seinen Meister auflehnt.
Verschwörungstheorien! ;o)

Auf der einen Seite wird eine Regel bekannt gemacht – die auf der anderen Seite durch irgendetwas neu hinzugefügtes wieder gebrochen werden kann/wird.
Wednesdays Visionen in der ersten Staffel erfüllen sich alle oder waren wahr. In der zweiten Staffel versucht sie nun selbst, dagegen zu arbeiten. Sich selbst zu beweisen, dass ihre Vision falsch war.
Die Geschichte mit dem Alfa – und dem Steckenbleiben in der Wolfform. Welchen Schlupfwinkel haben sie sich da offen gelassen – oder werden sie sich noch bauen?

Das sind erstmal genug Wörter zum Lesen für Euch.
Die Outsider ohne Gesichter habe ich noch gar nicht berücksichtigt. Manche halten sie für die Urform der Gestaltwandler.
Und was ist mit Eugene und seinen Bienen und Insekten?
Noch so viele verschieden Arten – und es werden sicherlich nicht die letzten Ideen gewesen sein, die sich die Macher haben einfallen lassen. Vielleicht gibt es ja in der dritten Staffel eine Werwolf-Hyde-Kommune irgendwo in der Wildnis?

Lassen wir uns überraschen.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Freizeitbeschäftigungen

Vollmond hinter und durch Wolken

Wenn jemand nicht arbeitet, gibt es eine Vielzahl, mit dem der/diejenige sich die freie Zeit vertreiben kann: Haustier/e, Kinder, Sport, Ehrenämter…
Die Möglichkeiten sind nahezu fast unbegrenzt. Eigentlich nur durch die Zeit, welche ja begrenzt ist. Und Schlafen muss mensch ja auch noch irgendwann. Auch wenn das sicherlich für manche schon als liebste Freizeitbeschäftigung gelten mag. ;o)

Ich spreche jetzt nur mal für mich. Wie eigentlich immer, denke ich. Wie sieht/sah das bei mir aus? Also früher… früher habe ich meistens gelesen. Seit es geklappt hat, die einzelnen Buchstaben hintereinander verständlich zu lesen und zu verstehen.
Danke Susanne, dass du mir damals mal die Stadtbücherei gezeigt hast.

Ich an einem Stand des Hessentages beim Bogenschießen.Einige Jahre habe ich auch Zeit im Chor verbracht. Das Wandern mit der Familie kann ich wohl auch dazu zählen. Irgendwann kam dann das Theaterspielen dazu. Dafür fiel der Chor weg.
Mit Sport habe ich es immer wieder mal versucht. Kinderturnen (für so 2 Jahre?), später Judo… der letzte Versuch ist/war Bogenschießen. Auch wenn ich schon Ewigkeiten nicht mehr war. :o/

Theaterspielen hat lange gehalten. Und ich würde es wohl auch mal wieder versuchen, fände ich eine Gruppe, die mich reizt. (Ganz schön schnäubisch. Warum nicht irgendeine Gruppe? Hm… weil? ;o))

Früher habe ich auch gerne mal vor dem Fernseher gesessen. Jetzt sitze ich vor dem Rechner. Das ist nun wohl meine größte Freizeitbeschäftigung.

Da spiele ich, was ich ja ebenfalls überhaupt gerne mache. Auch, seit ich kann. Kartenspiele, Brettspiele, Rollenspiele, Computerspiele…

Ich schreibe immer wieder mal gerne etwas. Daher ja auch dieser Blog. Damit ich nicht immer nur für mich schreibe.

Das ausgemalte runde Motiv von vorher, nun noch mit Regenbogenfarben drumherum hinzugefügtSeit ein paar Jahren denke ich ja zumindest mal ans Malen/Zeichnen… whatever. Da bin ich ja immerhin mal bis zum AUSmalen gekommen. Weswegen ich ja tatsächlich hier auf der Arbeit zum Wachhalten im Juli eher mal zum Mal- als zum Lesebuch gegriffen habe.
(Daher habe ich für meine Nichte auch den dritten Band der Reihe noch nicht. Kann ich ihr nur den zweiten Band leihen, welchen ich auch noch nicht ganz beendet habe… *** Nachtrag: Also, ich HABE jetzt den dritten Band – und ich habe ihr den zweiten und dritten Band dann heute mal gegeben. Soll sie sie erst lesen.***)

Vielleicht/wahrscheinlich werde ich mich mit Ausmalen auch in Zukunft etwas beschäftigen. Dabei muss ich nicht so viel nachdenken. Dazu kann ich ja auch nochmal extra was schreiben.

geöffnete Reißverschlusstasche, darinnen 72 Aquarell-Buntstifte samt Pinsel, Stiftverlängerer, Spitzer und Pinsel mit WasserreservoirIch denke, zumindest in meinem Urlaub, wenn es mit Teilen der Familie weggeht, werde ich mal meine anderen neuen Stifte ausprobieren. Und wer weiß, was noch.

Musik hören klappt bei mir auch schon lange.
Selber machen ist dann wieder mit Üben verbunden.
Das ist ein Wort, welches ich ja irgendwie so gar nicht mag. Das Schreiben gelingt wenigstens auch ohne üben, welches von irgendwem gehört werden könnte…

Inzwischen hat also das Lesen bei mir etwas Konkurrenz bekommen, sozusagen.
Mal sehen, was ich in Zukunft vielleicht noch Neues für mich entdecke?

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Gibt es Regeln für Kunst?

36 Buntstifte im Metalletui

Nun. Ich würde ja sagen, in der Schule für den Unterricht ja. Weswegen ich da wohl auch nie wirklich ein großes Interesse entwickelt habe. Von wegen der strikten Getrennthaltung der Farben im Farbkasten. Bloß keine Farben zusammenschmieren…
Okay, das ist vielleicht sinnvoll, wenn ich an meine teilweise etwas…. ähm… verdreckten Farben denke.

Es war nie so meines.

Das erste Mal, dass ich gesehen habe, dass es auch anders geht, war beim Malen des Bühnenbildes von Jim Knopf + die Wilde 13 in Rottweil. Da wurde nicht schön ordentlich jede Farbe für sich gehalten, sondern tatsächlich mit anderen Farben übereinander gemalt. Ohne, dass die erste Farbe getrocknet war. :oO
Shocking!

Das war das erste Mal, dass ich mir vorstellen konnte, irgendwann mal selbst was zu malen. Was aber, ehrlich gesagt, auch nach 24 Jahren noch nicht passiert ist.

Auch später die Aufzeichnungen von Bob Ross wirkten einfach und ein wenig inspirierend.
Doch immer noch nicht genug.

Geöffneter Holzkoffer darinnen sind zu sehen: eine Farb-Mischpalette Farbtuben Spachtel Pinsel WasserbehälterJa, ich habe mir in den Jahren einiges an „Erstausstattung“ zugelegt. Staffeleien, Leinwände, Farben… Liegt alles irgendwo hier bei mir herum. Alles ungenutzt.

Letztens kam wieder was dazu.
Ein Holzkasten/-koffer, der zur Tischstaffelei umgebaut werden kann + in dem sich auch Farben + Material einpacken lassen können.
Praktisch.
Musste ich haben. *schulterzuck*

Dieser Kasten hat mich jetzt veranlasst, über Regeln in der Kunst nachzudenken, weil… wie könnte ich ihn bemalen, so dass die Holzmaserung danach noch zu sehen ist?

Gut, vielleicht ist das nicht wirklich eine Regelfrage für Kunst, doch um etwas bemalen zu können, braucht es Grundvoraussetzungen, was ja in gewisser Weise auch Regeln sind.

Ich könnte es mit Acrylfarben bemalen… doch vermute ich, dass Acryl sehr deckend wäre/ist, so dass danach keine Maserung mehr zu sehen ist. Wie wäre es dann mit Aquarellfarben? Die halte ich für etwas transparenter. Doch meinte Drachenechse da, dass die in der Maserung verlaufen würde. Hm… Also vorher grundieren?

HolzkofferIch habe die Überlegungen dazu im Moment zurückgestellt. Doch werde ich immer daran erinnert, wenn ich die Koffer/Kiste zuhause stehen sehe. Es sagt mir geradezu immer:
‚Mal mich an!‘

Wird sich noch ein wenig gedulden müssen, die Box.

Drachenechse hat auch Alkohol-Marker vorgeschlagen. Hm. Da muss ich noch eine Weile warten, dann bekomme ich dafür Experimentiermaterial. Denn ich konnte mich nicht beherrschen, und musste mir ein Mixed Media Art Kit bestellen. Da hat es dann auch Alkohol-Farben. Wenn das Kit hier eintrudelt, wäre/ist das dann auch bestimmt einen Beitrag wert. ;o)

Doch das war ja nur der erste Grund für diesen Beitrag.
Das ‚wie kann ich dat Ding am besten bemalen?‘
Stofftasche mit Banner darum von CASTLE ARTS 72 Premium Soft Touch COLOURED PENCILS Neben dieser Beschriftung steht ein Greif mit goldenen Flügeln und blauen HinterteilNun habe ich letztens ja seit Ewigkeiten wieder mal in einem meiner Ausmalbücher weitergemalt. Da musste ich auch an das damals denken, von wegen Schule + jede Farbe einzeln… was ich bei den Ausmalbüchern ja auch noch so handhabe. Allerdings ist das bei Buntstiften ja auch etwas schwerer, mit ihnen übereinander zu malen. Finde ich. Weswegen ich ja auch immer mehr Farbstifte haben wollte. Mehr Farbstifte = mehr Farben.
Tatsächlich habe ich aber meine 72er-Packung vom letzten Jahr noch nicht benutzt. Schande über mein Haupt. Doch es beruhigt mich, sie zu haben und zu wissen, dass ich sie jederzeit benutzen könnte.
Wenn ich es mal wollte. ;o)

Bei meiner letzten Ausmalstunde wurde das Vögelchen wieder um einiges bunter. Und ich wäre nun soweit zu überlegen: Sollte ich alles ausmalen, oder wäre es nicht sogar gut, auch mal etwas weiß zu lassen? Damit die entsprechenden Bilder dann nochmal anders wirken können, als wenn nur 1000 Farben auf eine Fläche geklatscht worden wären. Quasi.

Aber das ist dann eigentlich auch keine Regel.
Nirgends heißt es: Alles weiße muss aus-/angemalt werden. Denn im Gegensatz zu gewissen Grundregeln, welche Farben auf welchem Material wie wirken oder halten, gibt es ansonsten in der Kunst nicht wirklich Regeln. Es ist das, was jede/r für sich daraus macht.
Ich wünschte, ich hätte das schon damals in der Schule verstanden. Vielleicht würde ich dann mehr mit Farben als mit dem Stift in der Hand hantieren?
Wer weiß.

Vogel in einem Ausmalbuch, fast vollständig ausgemalt

 

Worin bist du gut?

Täglicher Schreibanreiz
Worin bist du gut?

 
Das ist der heutige Themenvorschlag von WordPress. Und ich denke der Erste, zu dem ich jetzt mal direkt etwas schreibe. Aber auch nur, weil ich darüber in den letzten Tagen sowieso mal darüber nachgedacht habe.

Gibt’s da was? Etwas, worin ich gut bin? Hm…
Ich weiß, worin ich nicht gut bin: Ehrgeiz. Aber das ist ja nicht die Frage. ;o)

Ich habe viele Jahre Theater gespielt. Bin ich daher gut darinnen?
Gut genug auf jeden Fall. Zumindest davon bin ich überzeugt.

Ich denke, in all den Jahren Theater war das Beste die zwei-drei Mal die Sachen mit der Musik, die ich hinbekommen habe. Einmal das Suchen und Finden der Musik für Salomes Tanz. Und die kleine Sache, die wir als Straßentheater geplant, aber dann nur mal in Meiningen vorgespielt haben.

Kopf einer Schaufensterpuppe auf einem schwarzen Kissen

Salome hat ja den berühmten Tanz der sieben Schleier. Den haben wir zu einem Lapdance umgewandelt, bei dem uns dann eine meiner alten Teamerinnen von Lim geholfen hat. Dafür habe ich von Apocalyptica „I’m not Jesus“ ausgesucht. Das Lied hatte den richtigen Rhythmus dafür. Und der Titel hat ja auch zum Thema super gepasst. ;o)

Für die Hexenküche von Faust fiel mir in der Nacht vor der Probe Musik von einem Kollegen in die Hände. Der hatte „Flamma Flamma“ von Nicholas Lens dabei und beim Hören dachte ich: DAS ist DIE Musik dafür.
Ich habe mir die CD von meinem Kollegen ausgeliehen und Drachenechse, die dann die Probe geleitet hat, während ich zu Hause geschlafen habe, eine Notiz geschrieben, dass ich mir speziell Lied Nummer 3 „Sumus Vicinae“ dafür vorstellen kann. Ohne einen Plan zu haben, wie. Doch das haben sie selbst ruckzuck rausgehabt. Zum Ende der Probe stand das Gerüst der Szene mit der Musik. Leider haben wir Faust nicht fertigbekommen. Für das Straßentheater haben wir die Musik + Szene dann einfach wieder aufgegriffen + integriert.

Wenn ich so an diese Spiel-Wut-Zeit zurückdenke…
Ich bin/war nie so der einfallsreichste Inszenierer. Da war Drachenechse mir um Längen voraus. Doch die Zusammenstellung der Szenen + Spielpartner, für das einfache Spielprojekt mit Einzelszenen für jeden, von mir war ganz ok. Die Ideen von Drachenechse dazu, als sie von Bayreuth wieder zurück war, waren dann das I-Tüpfelchen.

Später dann, während der Drehleierkurse in Bad Homburg, habe ich für eine unserer Kurspräsentationen auf meine Theaterzeit zurückgegriffen und einen Vorschlag für die Präsentation gemacht. So sind wir bei dieser Präsentation dann nicht wie üblich vorgegangen, in dem wir angesagt wurden, unsere Plätze eingenommen und dann gespielt haben, sondern wir haben – als wir dran waren – das Licht im Saal ausgemacht und sind dann alle nur mit klingenden Bordunen durch den Saal zur Auftrittsfläche gelaufen, um die Drehleier mal etwas anders zu fühlen. Dort haben wir dann gespielt, normal bei Licht, wie üblich. Doch das reinkommen war auch mal etwas Besonderes – bilde ich mir ein.

Ich vermute also, um auf die Eingangsfrage zurückzukommen, dass es bei mir da wohl eine Kombination von Musik und Inszenieren ist, wo ich recht gut sein könnte, würde ich mehr daran arbeiten.

Ansonsten ist es wohl zur Zeit eher meine Faulheit. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund