Erkenntnisse vom Weihnachten 2016

Am 25.sten konnte ich einen Blick in ein Buch über unnützes Wissen werfen.

Zum Beispiel, dass 70% der Leute bevorzugen, wenn das Klopapier so aufgehängt ist, dass das nächste Blatt vorne statt hinten herunterhängt.
Da bin ich voll in der Masse integriert.

Dann durfte ich noch lesen, das Mensch sich 6 Mal in seinem Leben verliebt.
Dann kann ich mir die Sucherei jetzt ja sparen. Da ist mein Soll aufgebraucht. Da wird das ja nichts mehr.

Gut, das ich das jetzt endlich weiß.

Unwhite Christmas

Und schon ist Weihnachten wieder rum. Ratzfatz. Noch ein paar Tage, dann ist schon 2017.
Neues Jahr, alte Leier.
Wobei – ich will meine Drehleier ja nicht beleidigen. Mir fällt nur gerade keine andere Bezeichnung ein.

Theoretisch habe ich noch 2 Blogbeiträge vorgeschrieben. Jetzt kommt Numero Drei, den ich schneller übertragen sollte als die anderen beiden. Einfach, weil bei dem der Bezugszeitpunkt schnell vorübergeht. Nämlich die Nähe zu Weihnachten.

Letztes Jahr gab es da 3 Beiträge zu. Dieses Jahr will ich wenigstens einen machen. Auch wenn ich mich dieses Jahr mit Geschenken meinerseits recht einfallslos gezeigt habe.

Heilig Abend durfte ich vormittags noch arbeiten. War aber erträglich. Ich brauche mich über meine Arbeit eh nicht zu beschweren. Eher über manche Kollegen. Doch das gehört jetzt nicht hierher.
Also, Arbeit: War ok. Sogar etwas länger Tarifpause gehabt – ideal für gemütlich Essen gehen in eine der Kantinen.
Nach der Arbeit nach Hause – wohin auch sonst. Dort habe ich dann als erstes Geschenk für dieses Jahr das von meinem Vater-nicht-vor-Ort aufgemacht. Und damit direkt das Highlight des diesjährigen Weihnachtsfestes bekommen.schuetze1-2016

Eine geschweißte Figur aus Schrauben und Draht oder Metall.

Einen Bogenschützen.

Der sogar Brillenträger ist. :oD

Dieses Geschenk fand und finde ich so toll, das hätte mir völlig ausgereicht. Doch war noch ein Umschlag bei mit so Zeug, für das man sich Sachen kaufen kann.

Ohne Zweifel auch ganz super – doch war der Bogenschütze mein Highlight.

Zum Abendessen ging es dann zu meiner Schwester. Vor dem Essen war Bescherung. Wie gesagt, von meiner Seite aus dieses Jahr recht einfallslos.

Einmal habe ich wie üblich das Weihnachtspaket meiner Firma an meine Schwester und Familie weitergegeben. Da sind immer Sachen zum Essen und Kaffee drinnen. Ich trinke keinen Kaffee – und 5 Mann vertilgen so Zeug leichter als einer. Ich habe nur den Schokoladenanteil leicht… modifiziert. Aus einmal Zartherb fünfmal etwas mit O am Anfang gemacht. ;o)
Dazu hatte ich für meine Schwester das letzte Harry Potter-Buch auf Deutsch. Das kennt sie noch nicht – und auf Englisch wollte sie das „cursed child“ von mir nicht geliehen haben.

Meine Neffen + Nichte haben nur jeweils so etwas in der Art bekommen, was auch im Umschlag meines Vaters-nicht-vor-Ort war.
Ich habe es auch nicht eingepackt – sondern nur zwei dieser Blättchen zu Flugzeugen gefaltet. Quasi ein Düsenjäger, ein anderes Flugzeug und Nummer Drei war dann einfach ein fliegender Teppich.
Was bin ich doch einfallsreich… ähem.

Meine Eltern haben gar nichts zum Anfassen bekommen. Da habe ich dann geklärt, das wir dafür wieder etwas gemeinsam machen. Essen gehen, wohin fahren… Mal sehen.

Mein Schwager hat sein Weihnachtsgeschenk erst am 25.sten bekommen – das war dann nämlich auch so etwas papierenes, nur geringfügig größer, da es ja dann auch gleichzeitig sein Geburtstagsgeschenk war.

Von meiner Schwester + Co. gab es Katzenfutter für meine Monster + einen Gutschein. Und von meinen Eltern auch Papier. ;o)

Meinem Vater-nicht-vor-Ort habe ich ein Jugendbuch von Jasper Fforde geschickt/schenkt. Nämlich „Die letzte Drachentöterin“. Eine schöne Geschichte, die mich übrigens zu meinem Autorenbeitrag inspiriert hat.

Bleiben noch Drachenechse + das Füchschen.

Wie gesagt – Heilig Abend gab es Essen bei meiner Schwester. Am 25. hab‘ ich dieses Jahr mal Urlaub genommen. So konnte ich auch zum – für andere Leute: Mittagessen, für mich an dem Tag: Frühstück ;o) zu meinen Eltern in deren neue Wohnung. Mit der ganzen Familie, sprich Schwester, Schwager und Kiddies mit dabei.

Kaffee gab es dann wieder bei meiner Schwester, da ja Geburtstag Schwager.

Und dann war noch Abendessen bei Drachenechse und Fuchs angesagt. Zusammen mit Drachenechses Mama + Bruder.

Fressen pur an dem Tag.

Und auch hier habe ich mich geschenktechnisch nicht mit Ruhm bekleckert. Denn für die Mama und den Bruder der Drachenechse hatte ich dann nur so ne lahme Packung Schokolade der lilanen Art dabei. Nicht mal eingepackt.
Mag das für die Mitarbeiter der Lieblingsbuchhandlung zur Vorweihnachtszeit als nettes Geschenk für jeden ja schön sein – aber als Weihnachtsgeschenk…
Ich bin so schlecht.

geschenke2016Dafür habe ich von ihrer Mama ein Duftset bekommen + vom Bruder auch Schokolade – aber wenigstens etwas festlich verpackt.

Drachenechse und Fuchs haben dagegen wieder ihre üblichen Kalender erhalten – Schafe + Füchse – sowie jeder ein T-Shirt… und ’ne Plätzchenform als Geschenkmarkierer.
Natürlich ein Schaf + ein Fuchs.
Ich habe dafür ein schickes Notizbuch bekommen. Das ich jetzt noch nicht benutze, weil ich erst die alten vollschreiben werde.
Vom Fuchs gab es dann sogar abends noch ein Spiel über Steam, welches sie aus meiner Wunschliste rausgesucht hatte. Das war noch mal ’ne Überraschung.

Ja. Das war also Weihnachten und Geschenke für dieses Jahr.
Und damit wohl auch fast alle Blogbeiträge von mir für dieses Jahr. Vielleicht schaffe ich ja doch noch die beiden letzten zu übertragen. Sonst kommen sie halt nächstes Jahr.

Wahrscheinlich beginne ich das nächste Jahr dann wieder mit einem Statistikblog und noch einem kleinen Ausblick auf 2017.

Nun – falls also von mir nichts mehr kommen sollte dieses Jahr, wünsche ich allen einen guten Rutsch.

Kommt gut nach 2017 – und auf das es besser wird als 2016.

Ach ja – und warum diese Überschrift? Kein Schnee in Sicht.

Möge die Macht mit Dir sein – Rogue One

Ich war mal wieder im Kino.

Hat ja lange genug gedauert. ;)

 

Nun hätte ich eigentlich noch so 2-3 andere Blog-Posts zu schreiben, weil zumindest zwei vorgeschrieben, und ein Update stünde ja noch an – allerdings war ich, wie gesagt, mal wieder im Kino. Und ich habe jetzt Lust, darüber zu schreiben.
Also mach ich das nun einfach mal direkt am Rechner.

Drachenechse wollte – als großer Star Wars Fan – natürlich in den Film. Und da es mir inzwischen – wie erwähnt – mehr Spaß macht, zusammen mit anderen ins Kino zu gehen, hab‘ ich mich angeschlossen. Zwar waren wir jetzt nicht am Sonntag mit ihrem Papa drinnen, dafür dann heute mit ihrer Freundin.

Ach so – welcher Film?
Das steht im zweiten Teil der Überschrift:

Rogue One: A Star Wars Story

Wir waren letztes Jahr schon zusammen in Star Wars 7 – darüber habe ich noch nichts geschrieben. Werde ich auch nicht mehr. Erwähnt hatte ich es aber mal. Von dem Film war ich aber jetzt… nicht soo begeistert. Ich fand es gut, das ich R2-KT gesehen habe. Ansonsten war da der Gedanke dann eher *Gähn – schon wieder ein Todesplanet/stern.*

Und das Blöde war: Ich musste damals mitten im Film soo dringend auf die Toilette… habe ich mich in meiner Reihe durchgeschlängelt, saßen zum Glück nicht so viele drinnen. Aber zurück wollte ich mich da nicht quetschen. Weswegen ich dann zwar in der Reihe wieder saß – aber außen am Rand.

Dieses Mal habe ich die Karten vorher reserviert, nämlich am Sonntag, und ich habe die Reihe 14 genommen. Das ist im Kino Europa an der Hauptwache die Reihe, vor der der Gang geht. Das bedeutet: Beinfreiheit. Und man muss sich nicht so peinlich durchquetschen, wenn man mal muss. Doch dieses Mal bin ich noch vor der Werbung gegangen. Bin ja lernfähig – in manchen Sachen. ;o)

 

Wie fand ich jetzt den Film, nach dem ganzen Drumherum-Geschreibe?

Als erstes Mal, um was geht’s?

Bei „Rogue One: A Star Wars Story“ handelt es sich, wie man aus dem Titel schon erahnen kann, um eine Geschichte im Star Wars-Universum. Angesiedelt ist der Film direkt vor dem alten ersten Teil. Also jetzt dem 4. Teil in der unendlichen Geschichte der Star Wars-Filme. ;o)
Die Hauptfigur ist Jyn Erso (Felicity Jones), die Tochter von Galen Erso (Mads Mikkelsen), seines Zeichens einer der Erbauer des ersten Todessterns. Dieser arbeitete aber nicht ganz freiwillig an dem Todesstern, weswegen er die bekannte Schwachstelle eingebaut hat. Und wie diese „Konstruktionsfehlplanung“ in die Hände der Rebellen kommt, das sieht man in diesem Film.

Obwohl er im Star Wars-Universum spielt, geht es dieses Mal nicht um Jedis. Doch ein paar bekannte Figuren aus den alten Filmen haben ein paar Auftritte – mal mehr mal weniger gut.

Damit meine ich: ja, Darth Vader tritt auf. Und man kann ihn auch mal richtig in Action sehen. Im Original hat er wohl immer noch die Stimme von James Earl Jones, wie in den klassischen Filmen auch, auch wenn unter seinem Kostüm jetzt natürlich ein neuer Schauspieler steckt. In der deutschen Fassung hat er aber auch eine andere Stimme, wenn mich nicht alles irrt.
R2D2 + C3PO sagen „Hallo“ – was Drachenechse besonders gefreut hat.
Und dann sind noch Grand Moff Tarkin und auch Prinzessin Leia zu sehen.
Und diesen Charakteren sieht man es leider an, dass die Gesichtszüge aus dem Computer erstanden sind. Und das war jetzt nur in der 2D-Filmversion.
Das ist fast ein bisschen schade, fand ich zumindest Grand Moff Tarkins Auftritte dann immer ein wenig… hmm. Gut, da Peter Cushing nun mal 1994 gestorben ist, gab es wohl keine andere Möglichkeit. Aber ganz froh bin ich mit dieser Lösung nicht. (Man muss ja immer was zu meckern haben. ;))

Ansonsten… ein guter Film.

Er hat mir richtig gut gefallen. Felicity Jones ist ein taffes Girl, dass sich zu behaupten weiß. Chirrut Îmwe (Donnie Yen) als blinder Mönchs-Krieger des Jedi-Tempels – so wie ich es verstanden habe – kommt sehr gut rüber. Besser, als ich es anhand des ersten Trailers damals gedacht hätte. Sein Freund und Partner Baze Malbus (Wen Jiang) als sehender und um sich ballernder Teil dieses Duos ist sympathisch – wenn man kein Imperialist ist, denk ich mal.
Die Lacher auf seiner Seite hatte aber am meisten der Droide dieses Films, K-2SO. Ein umprogrammierter Imperialer Roboter, mit dem sich Jyn Erso erst anfreunden muss. K-2SO ist der Begleiter von Diego Luna (Cassian Andor), der sich erst mit Jyn Erso auf die Suche nach Saw Gerrera (Forest Whitaker) macht, einem extremistischen Rebellen. Dieser hatte Jyn Erso als Kind zu sich genommen und hat nun Informationen zugespielt bekommen, die die Allianz gerne hätte.

Und so geht die Geschichte ihren Gang.

Also – wie gesagt: Der Film hat mir gut gefallen. Der Handlungsbogen ist gut gespannt und erzählt. Die Wissenslücke, wieso überhaupt der Todesstern diese Schwachstelle hatte, wurde gefüllt. Und man erfährt auch den Preis, den die Allianz dafür gezahlt hat. Denn umsonst ist nur der Tod, wie es ja heißt. Und den gab es reichlich.

Was ich besonders gut finde ist, dass dieser Film nicht das typische „Disney“-Siegel hat.

Ich finde den Film ansehenswert – definitiv. Vielleicht tue ich mir ja nochmal die Originalversion an – mal sehen. Aber auch dann wieder „nur“ in 2D – das reicht auch.

 

In diesem Sinne: Möge die Macht mit Euch sein!