Wieder mal ein Blick in die Kristallkugel

Ja – hier mal kurzentschlossen und spontan ein Blick in meine Kristallkugel, was so in der Zukunft ansteht…

*blinsel*

*anhauch*

*erstmal Staub wegwisch*

Ahh… jetzt ja. ^^

 

Was liegt also an:

Am Sonntag geht es noch kurzentschlossen für mich in die Alte Oper nach Frankfurt.
Das heißt, kurzentschlossen eigentlich eher deswegen, weil ich Ende letzter Woche erst meine Spätschicht losgeworden bin. Dort hinzugehen hatte ich aber eigentlich vor, seitdem ich gesehen habe, dass dieses Konzert stattfindet.
Welches?
Oh, Verzeihung.

The Ukulele Orchestra of Great Britain!

 

*TUSCH!*

Ja – die UKES kommen nach Frankfurt – und seitdem ich sie auf Youtube entdeckt habe, war dies jetzt der erste Termin, den ich mitbekommen habe, hier im Frankfurter Raum.
Aber meine Ukulele werde ich zuhause lassen – wegen (Überraschung ^^) mangelnder Übung. Aber mal sehen, wieviele Zuschauer Ukulelen mitbringen werden. :oD

Dann geht es zu Pfingsten dieses Jahr wieder nach Leipzig.
Karten gibts noch keine, also kann ich hier keine zeigen.
Bisher bin ich da – bis jetzt – besonders gespannt auf COPPELIUS, die dann wieder spielen werden – JUHHUUU!!! – und Kælan Mikla aus Island.
Ok – vielleicht auch mal Megaherz mal schauen… mal sehen.

Im März werde ich wieder am Rad drehen – in Bad Homburg. Einladung gab es tatsächlich schon, entsprechend habe ich mich auch bereits angemeldet. Aber nicht geübt… *sfz*

Im April wird gelarpt… und Hochzeit gefeiert. YAY!
Ach Mist – ich muss ja meine Schneeflocken noch fertig machen. Und meinen Perspektivenfinder noch bauen. Oje…
Aber eingekauft habe ich dafür schon… Aber jetzt hier noch keine Bilder davon hochgeladen. Dann also vielleicht später. ;o)

Pfingsten… hatte ich schon.

Ja – und im November kommt Coppelius tatsächlich auch nach Frankfurt ins „Das Bett“!
Auch hier habe ich noch keine Karte – aber die werde ich mir noch organisieren. Den Tag werde ich schon irgendwie freigeschaufelt bekommen.

Kann sein, dass es eventuell noch andere Konzerte gibt, die mich vielleicht interessieren könnten – allerdings habe ich die noch nicht auf dem Schirm.
Ach halt – Sólstafir im März im Colos-Saal wäre da schon mal zu nennen…

Ich denke mal, ihr werdet es dann schon mitbekommen, was so alles stattgefunden haben wird. ;o)

Ich hätte noch so ein-zwei Sachen in meiner Blog-Pipeline… Mal sehen, wann ich da den Hahn aufdrehen werde. Teilweise muss/will ich auch noch was schreiben.
Also – tot ist der Blog hier noch nicht.

Ja – das war der Blick in meine Kristallkugel. Dann kann ich sie jetzt ja wieder besser staubsicher verpacken.

*wieder Tuch drüberleg und vergess*

 

 

+ 1

Am 1. Juli habe ich ja [hier] bereits von der anstehenden LARP-Hochzeit von Drachenechse + Fuchs nächstes Jahr berichtet.
Und das ich mich noch rechtzeitig dafür angemeldet habe, mit einer zusätzlichen Person. Die ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste.

Ich hatte ein paar Freunde dafür im Hinterkopf. Doch davon bekommen die lokalen tatsächlich in Zukunft noch eigene Einladungen, so dass ich von denen keinen mehr fragen kann, mein + 1 zu werden.

Die Hoffnung, dass sich mein Beziehungsstatus vielleicht mal wieder ändern wird und ich deshalb ein + 1 habe, hat sich bisher nicht erfüllt. Und steht in der nächsten Zukunft auch nicht zu erwarten an.

Deswegen habe ich jetzt mal eine Spielfreundin aus der Ferne gefragt, ob sie Lust hätte, mein + 1 beim Hochzeits-LARP zu sein.
Im Kontakt stehen wir schon seit Jahren, seit wir zusammen in einem Online-Browser-Game verheiratet waren. Da haben wir dann auch über Skype angefangen zu chatten, bis das Spiel irgendwie den Bach runtergegangen ist. Dann wurde der Kontakt zwar sporadischer, aber ganz weg war er nie.
Zumal sie meinem Blog folgt – Hallo Ex-Urlauberin! ;o) – und ich ihrem. Wenn sie mal wieder was schreibt. (Muss ihr ja folgen, schließlich habe ich sie dazu mit angestiftet. ^^)

Also habe ich mal in Wien angeklopft. Anschließend haben wir darüber eine gute Stunde hin und her telegrafiert. Der Gedanke wurde nicht gleich verworfen oder abgeschmettert.

Am 12., einen Tag später, haben wir dann nochmal kurz darüber geschrieben. Auch, weil wohl ihre Kolleginnen gesagt haben, sie soll gefälligst zusagen.
Der Bericht über den Vorschlag muss wohl mit einem gewissen Enthusiasmus vorgetragen worden sein. :oD

Heute (also am Donnerstag, den 13., der Tag, an dem ich den Beitrag vorgeschrieben habe.) habe ich ihr mal Kopien meiner Einladungsunterlagen geschickt. Aber anscheinend fehlt noch ’ne Seite. Muss ich mal nachsehen. (Gefunden und schon mal telegrafiert. Und hinterhergemailt inzwischen auch.)

Die Ideen scheinen bei ihr aber zu sprudeln.
Ein gutes Zeichen.
Damit ist sie besser als ich. Ich weiß immer noch nicht genau, was ich machen will/werde.

SL-Unterstützer oder irgendeinen Char?

 

Gut. Hab‘ noch a bissl Zeit.

Und zumindest EINE Frage wäre jetzt geklärt.

 

Nämlich, wer mein + 1 wird.

 

Yay!

 

 

Gedanken zu „Wie tarne ich einen Fotografen beim LARP“

LARPs gibt es ja für alle Genres.
Während es nun bei einem Endzeit- oder Sci-Fi-LARP weniger auffällig ist, wenn jemand mit einem Fotoapparat herumläuft, wird dies bei einem Fantasy-LARP schon schwieriger.

Gut, vielleicht gibt es bei einigen LARPs möglicherweise jemanden direkt von der SL, der mit SL-Markierung und Kamera herumläuft. Da müssen die Spieler dann halt drüber hinwegsehen. SL ist ja eh eher OT, und damit offiziell unsichtbar. Dennoch… Andererseits kann es natürlich auch sein, dass die SL nicht will, dass die ganze Zeit ein „Zeitreisender“ herumläuft.
Was kann man da machen – und warum mache ich mir darüber überhaupt Gedanken?

Nun…

Drachenechse und Fuchs – oder eher Fähe? Sollte ich sie wohl mal fragen, was ihre Meinung dazu ist. Äh, ja. Also Drachenechse und Fuchs/Fähe werden im Mai im kleinen Rahmen heiraten. Kleiner Rahmen bedeutet: Standesbeamter/in, Drachenechse, Fuchs/Fähe + eine gemeinsame Schulfreundin der beiden.
Die große Party steigt dann nächstes Jahr. Aber natürlich keine normale, nein.

In der gemeinsamen Zeit von Drachenechse und mir habe ich sie mit dem „Rollenspiel-Virus“ infiziert. Und dieser Virus hat sie seitdem nicht verlassen. Weswegen sie nun in einer DSA-Runde mitspielt, FATE anleitet, in einem Online-RPG eine Templerin + eine S4-Hexe spielt, und ihren Geburtstag jetzt an Pfingsten in einer Ferienwohnung bei Büdingen mit Rollenspielrunden nachfeiern will.
Und die Hochzeitsparty wird ein Hochzeits-LARP in einem Wasserschloss!

Und so kam letztens diese Frage auf, wie man einen Fotoapparat tarnen könnte. Wobei mir da ad hoc keine Idee einfiel. Doch Drachenechse will keine Zeitreisenden. Also haben meine Gehirnmühlen weitergemahlen… und heute Morgen kam mir eine Idee zu diesem Problem.

Ich bin ja ein Fan der Scheibenwelt von Terry Pratchett. Wer die Scheibenwelt kennt, weiß:
Dort gibt es auch die Fotografie. Trotz Fantasywelt.
Den Nicht-Scheibenwelt-Kennern sei jetzt kurz erklärt: Dies funktioniert rein fantastisch. Denn in diesem Kasten, in dem die Bilder entstehen, steckt ein kleiner Kobold, der schnell alles malt, was er gesehen hat. Wenn man dann viele Bilder gemacht hat, kann es vorkommen, dass vielleicht eine der Komplementärfarben ausgeht. Dann bekommen die Bilder einen Stich. Doch dies teilt der Kobold dann schon mit. Hoffentlich rechtzeitig vorher. ;o)

In diese Richtung ging mein erster Gedanke. Dieser hat sich jetzt weiterentwickelt. Meine Idee ist jetzt:

Nein, DE – das ist IMMER NOCH NICHT DARTH VADER !!!

Der Fotograf wird offiziell zum Maler. Überall, wo etwas Wichtiges passieren wird, ist er schon vorher da und hat seine Staffelei samt Leinwand aufgebaut. Doch weil er sich bei sooooviel Auswahl nicht entscheiden kann (typischer Künstler *g*), was er malen soll, hat er als Hilfsmittel ein Kästchen dabei, das ihm bei der Suche hilft, indem er sich damit nur Ausschnitte der großen Welt ringsumher ansieht, und sich so entscheidet, was als Motiv geeignet ist.
Dieses Kästchen ist dann natürlich der eigentliche Fotoapparat. Er wird nur anders verkauft.
Praktisch wäre natürlich wirklich nur eine Kastenkamera. Am besten mit der Möglichkeit, dass man aufgenommene Texte abspielen kann, welche die Koboldidee unterstützen.
Sowas wie „Mir geht das Grün aus. Nimm mal andere Motive als immer nur Bäume oder Orks.“
Irgendsowas.

Witzig stelle ich es mir vor, wenn der Maler einen Kampf unterbricht (nachdem er sich das Motiv mit seinem Kasten betrachtet und die Bilder bereits im Kasten hat) und sagt: „Oh. Das war aber gerade eine schöne Haltung. Können Sie gerade nochmal zurück? Das möchte ich gerne malen. Ja, sehr schön. Und jetzt nicht bewegen, bitte.“ Und dann fängt er an zu skizzieren und malen.
Wie lange zwei oder gar mehrere Kämpfer so etwas mitmachen würden? *G*

Dieser Maler könnte den Fotoapparat natürlich auch auf einem Stativ stehen haben. Schließlich hatten Maler ja auch durchaus mal Hilfsmittel parat.

Wenn man keine Kastenkamera hat, geht es wohl auch mit einer „normalen“ Kamera, bei der man durch einen Sucher blickt – also wohl eher eine Spiegelreflex-Kamera. Doch hier dann mit einer Festbrennweite, denn einen Zoom zu erklären macht es nochmal schwieriger. Außerdem sollte bei einer Digitalkamera der Monitor ausgeschaltet werden, der die gemachten Bilder nochmals anzeigt. Dann muss man sich mit dem Betrachten der Bilder halt warten. Früher konnte man sich die auch nicht gleich ansehen.

Die Möglichkeit einer Kommunikation mit seinem Hilfsgerät würde auf jeden Fall den fantastischen Aspekt unterstützen.
So ist man nicht einfach „nur“ ein Zeitreisender.

Das wären jetzt meine ersten Gedanken dazu.
Ich frage mich ja, wie dies in anderen LARPs gehandhabt wird. Oder ob man sich noch keine Gedanken zur Fotografentarnung gemacht hat. Doch das kann ich mir allerdings nicht vorstellen. In all den Jahren, die es jetzt bereits LARPs gibt, wird sich diesbezüglich doch sicher bereits jemand Gedanken darüber gemacht haben?

Vielleicht weiß jemand meiner Leser was darüber oder hat eigene Vorschläge?

Ich werde wohl nun auch noch ein wenig recherchieren. Zum Glück ist bis zum Stichtag noch etwas Zeit.

 

Bitte lächeln….

 

Und hier nochmal ein paar Begriffe und Abkürzungen zur Erklärung:

LARP = Life Action Role Play = Liferollenspiel

SL = Spielleitung = diejenigen, die die Fäden ziehen ;)

OT = Out-Time
Während das Spiel läuft, ist man IT = In-Time. Muss man etwas nachfragen, unterbricht man kurz und ist dann OT.

 

 

RPG & Hintergrund

Kurz als Einführungs-Erklärung: RPG steht für Role Playing Game, womit Rollenspiel gemeint ist. Und zwar nicht das, welches manche vielleicht mal im Privaten zu Hause im Schlafzimmer oder sonst wo veranstalten, sondern das Schlüpfen in andere Charaktere (Chars), um mit diesen und anderen Mitspielern, die das ebenso machen, Abenteuer zu bestehen.

Gut – hätte natürlich auch ROLLENSPIEL hinschreiben können, doch ich denke, mit RPG wissen inzwischen viele, was damit gemeint ist. ;o)

Dann kann ich jetzt ja anfangen.

Wir haben letzten Sonntag wieder geFATEt.
Die zweite Sitzung eines Abenteuers im FATE-Rollenspielversum.
Drachenechses erste Schritte als Spielleiter.
Ich muss sagen: sie macht das nicht schlecht. Vor allem auch mit Hintergrund-Atmo – und vorbereiteten Skizzen und Zeichnungen. Und da finde ich es gut, wie sie das mit diesen Skizzen und unserer 5ten Frau gehandhabt hat.

Unser erstes Treffen hatten wir Pfingsten. Und Drachenechse hat für ihre ersten Spielleiterschritte tatsächlich 5 Mitspieler zusammengefunden. Davon war eine der Besuch aus der Stadt der Stadtmusikanten. Bei der zweiten Sitzung jetzt hat sich unsere Zur-Zeit-Bremerin via Skype zugeschaltet.

Dafür mal ein Dank an die modernen Kommunikationsmöglichkeiten. ^^

Und Drachenechse hat dann die entsprechend anfallenden Skizzen nebenbei via Skype auch nach Bremen gebeamt, so dass unsere 5te Frau sich auch die entsprechenden Skizzen ansehen konnte. Ohne dass wir sie immer vor die Kamera am Laptop halten mussten. Auch die Atmo hat sie ihr zugebeamt.

Das finde ich wirklich klasse.

Wenn ich jedoch so über das System FATE nachdenke, bin ich nicht sicher, ob wir die Möglichkeiten voll ausschöpfen. Da ist sicherlich noch mehr drinnen. Doch so weit geht es voran.

Nach dem ersten Treffen war ich von meinem Charakter nicht so begeistert, nicht wirklich zufrieden.
Unser Spiel hat ein Setting nach der atomaren Apokalypse. Es gibt Mutationen und Mutanten – auch wenn nur Fuchs eine Mutant(in ?) spielt.
Das Leben ist nicht so einfach und fördert eigentlich das Schaffen von Charakteren mit abenteuer-förderlichen Attributen: Mutanten, Abenteurer/Bodyguards/Schatzjäger, Puffmutter, Obdachlose…
Und was mache ich? Ich entwerfe einen Uhrmachermeister, der sein Handwerk vom Vater abgeguckt hat. Mit eigener Werkstatt und Wohnraum – spezialisiert auf Taschenuhren. Eigentlich der totale Anti-Abenteuer-Char.

Und warum?

Um mal einen „etwas anderen“ Char zu machen, der etwas kann, was sich vielleicht anwenden lässt. Dumm nur, dass er vom richtigen abenteuerlichen Leben außerhalb seiner Werkstatt nicht viel weiß.

Entsprechend stand ich am ersten Spielabend hauptsächlich etwas dumm rum, während alle anderen sich bereits auf für sie durchaus üblichen Zoff eingestellt und bereitgemacht haben.

Beim zweiten Abend fand ich es dagegen recht erheiternd, die Aufregung nicht zu verstehen, die die anderen erfasst hat, als wir ein paar Ratten im Tunnel gehört haben. Sobald die anderen in Kampfmodus gehen, tue ich das dann zwar auch, ohne jedoch die Aufregung des Warums zu verstehen.
(Ok – die Ratten hatten dann zwar etwa Hundegröße – und ich meine damit nicht die von einem Pekinesen, sondern eher so Schäferhund… doch in den Augen meines Chars waren es doch nur Ratten.)
Einfach, weil ich damit noch nie etwas zu tun hatte, spielcharaktermässig.

Mal sehen, wie und wohin er sich noch entwickeln wird.

Über die Entwicklung eines Charakters habe ich mir in meiner Rollenspiel-Anfangszeit keine Gedanken gemacht. Damals, vor über 30 Jahren, hätte man am liebsten natürlich die eierlegende Wollmilchsau als Charakter gehabt. Alle Werte mit den höchsten Würfelergebnissen, die möglich sind.

Hintergrundgeschichte?

Unwichtig.

Wo kommen sie her? Wo sollen sie hin?

Wen interessiert’s.

Wichtig war nur der Archetyp, damals bei DSA1: Abenteurer, Magier, Krieger, Zwerg, Elf oder Halbelf.
Alles andere? Egal.

Das hat sich dann so langsam mit den Anfängen von DSA2 geändert. Mit dieser Version wurde das Talentsystem eingeführt. Und damit auch negative Charaktereigenschaften wie Goldgier, oder Höhen- oder Totenangst.

So wurde der Anreiz größer, Figuren mit Hintergrund zu schaffen. Auch, wenn ich seitdem bisher nie wieder DSA gespielt habe. Nur einmal bei einem Con. Stattdessen wurde mit einer Gruppe eine Zeitlang Shadowrun gespielt, wo ich mir auch ein wenig Gedanken über meinen Charakter gemacht habe. Und in einer anderen Gruppe konnte ich damals AD&D mitspielen – mit einem ursprünglichen NSC. Da musste ich mir keine Gedanken über Hintergrund machen. ;o)

In einem RP-Forum in einem der sozialen Netzwerke – ich denke, es war wohl StudiVZ – wurde sich mal über die einfallsloseste Standardhintergrundidee von Charakteren lustig gemacht. Diese da lautet:

Vater: Tot
Mutter: Tot
Geschwister: Tot
Haustiere: Tot
Heimatdorf:  Tot!
ALLE TOT!!!

Nur der Charakter lebt noch.

Dieser Hintergrund „Alle aus der Familie tot, nur ich nicht.“ ist wirklich häufiger anzutreffen (gewesen?). Ein Fan von so einem Hintergrund bin + war ich nie.

Den meisten Hintergrund habe ich mir zu zwei Charakteren von einem Online-Rollenspiel auf Ultima Online-Basis überlegt.

Das war einmal ein Bogenschütze, der kein Bauer bleiben wollte bei seiner Familie. Dann hat sich noch seine Angebetete für den Sohn des Schmieds entschieden, einfach aus dem Grund, weil als Frau eines Schmiedes ein besseres Leben zu erwarten war als sie es als die Frau eines Bauern oder Bogenschützen/Jägers gehabt hätte haben würde. Oder so. Das hat ihm auf jeden Fall den Rest gegeben und so ist er in die Welt gezogen, um sein Glück und Gold zu machen. Und um zu beweisen, dass man sehr wohl als Schütze reich werden kann.
Mit diesem Charakter, Vandalore, habe ich eine ganze Zeit gespielt. Zumindest so lange, dass er schon einiges an Gold an seine Familie schicken konnte. Und lange genug, dass er im Spiel eine Beziehung eingegangen ist – mit einer Bäuerin.
So sehr konnte er sich dann doch nicht von seinen Wurzeln lösen. ;o)

Mein zweiter Charakter in diesem Rollenspiel hat auch einen ganz eigenen Hintergrund bekommen.
Man konnte sich zu dem Zeitpunkt meiner Bewerbung auf diesem Rollenspiel-Shard als Heiler bewerben. Außerdem bestand die Möglichkeit, dunkler Adliger zu werden – also adliger Anhänger des „bösen“ Gottes.
Ich habe da beides kombiniert, und mich als dunkler Adliger beworben – Aalerich von Weissenstein – der seinen älteren Bruder getötet hat, weil der ein Anhänger des guten Gottes war. Na gut… natürlich auch ein wenig, um den Titel und alles zu erben, was man halt als Zweitgeborener nicht bekommen hätte.
Meine Bewerbung für die Heilerklasse mit diesem Charakter sah so aus, dass Aalerich fasziniert vom Giftmischen war. Schließlich ist ein Giftmischer nichts anderes als ein Heiler – nur mit umgekehrten Interessen.

Das waren meine ersten beide Charaktere mit richtig ausgefeiltem Hintergrund.

Auch für mein erstes LARP (Life Action Role Play – Liverollenspiel) habe ich für mich eine Seite für einen Char entwickelt/geschrieben, die mir so ganz gut gefallen hat. Allerdings konnte ich ihn dann während des LAPRs nicht so ausspielen, wie er mir aus den Fingern geflossen ist. Weil er so wenig ICH war. Dabei macht man doch auch Rollenspiel, um jemand anderes zu sein.
Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich das wirklich kann.
Halt zum Beispiel als eher selbst introvertiert einen total extrovertierten Charakter zu spielen – oder umgekehrt. Das auf-den-Putz-hauen mach ich selbst eher ungern – das schlägt sich auch beim Spiel mit meinen Charakteren nieder, fürchte ich.

Nun ja…

Noch einmal zu FATE und meinem Uhrmacher:
Ich hatte nach dem ersten Spiel zu Hause das Gefühl, dass ich einfach schlecht war.
Als Rollenspieler.
Doch ich gebe die Hoffnung nicht auf.
Solange ich für die anderen kein Klotz am Bein bin, besteht ja noch Hoffnung.

Und noch was zu LARP…
Dieses Jahr hat es nicht geklappt – doch wenn Drachenechse + Fuchs Spaß haben + nächstes Jahr nochmal/wieder mitmachen wollen bei einem… vielleicht klappt es ja dann auch bei mir mit dem Teilnehmen als NSC.
Dann muss ich mir selber schon mal keinen Gedanken über meinen Charakter machen.
Das dürfen dann andere.
Auch ein Vorteil.

;o)

PS: So, Drachenechse – wie du hier sehen kannst, habe ich mir den 7te See jetzt auch besorgt. Jetzt kann ich mir das mal in Ruhe ansehen – vielleicht wäre das ja dann auch mal was zum Spielen – und vielleicht wieder Anleiten…

PPS: Ich habe in den Tiefen des Netzes und des Alathair-Forums tatsächlich noch Geschichten von meinen beiden Charakteren Vandalore und Aalerich gefunden. Diese sind teilweise Vorgeschichte, öfter Berichte über aktuelle Spielgeschehen. Nur entsprechend als Erzählungen geschrieben.
Wer sich so etwas mal ansehen/lesen will:

http://forum.alathair.de/viewtopic.php?t=29364 –  Das ist Aalerichs Geschichte.

http://forum.alathair.de/viewtopic.php?t=34088 – Ein Teil von Vandalore.

http://forum.alathair.de/viewtopic.php?p=217574#217574 – und nochmal Vandalore

Lang lang ist’s her… Hach ja… (2007 + 2008)!

 

Ein schönes Neues!

P1040710Letztes Jahr habe ich das neue Jahr mit einer Statistik meines Bloganbieters WordPress begonnen, die wohl zur Bekanntmachung der Statistikfunktionen aufgearbeitet wurden zum Jahreswechsel 2015/2016. Insgeheim habe ich jetzt wieder mit so einer netten Statistik gerechnet. Doch da habe ich mich geirrt. Während ich dies hier schreibe, ist bereits der 3. Januar (und während ich das jetzt endlich mal abtippe sogar der 8. Januar), doch nirgends eine Statistik zum Bloggen in Sicht. Und bevor ich mir da jetzt selbst was zurechtstückele…

Wer wissen will, was ich letztes Jahr hier geschrieben habe, soll selbst nachsehen. Selbst entdecken und finden macht doch viel mehr Spaß, als es vorgekaut zu bekommen. ;o)
(Und von wo jetzt wie viele auf meine Zeilen zugegriffen haben, ist ja für andere eh nicht wirklich interessant. Wenn ich auf Englisch schreiben würde, wäre das vielleicht was anderes – so auf Deutsch ist der Zugriffsbereich sowieso schon eingeschränkter. ;))

Ich habe jetzt schon keinen Rückblick auf letztes Jahr geschrieben, da mich momentan der Skyrim-Zock-Virus gepackt hat. Aber für einen kleinen Blick voraus sollte ich die Zeit finden/nehmen.
Nun denn.

Was wird es für mich + vielleicht Euch hier 2017 geben?

2 Beiträge warten noch aufs Tippen (vielleicht jetzt in der Nachtschicht), werden aber auch nicht schlecht. Einen weiteren Gedanken hatte ich auch schon. Die Chancen stehen also gut, dass es dieses Jahr hier wieder ein paar Beiträge gibt.

Ansonsten…

Im März gibt es die 25.ste Theaterwerkstatt in Meiningen. Frei habe ich – ob ich auch fahre und dabei bin?

Im Juni ist wieder ein Familientreffen angesetzt. Auch da will ich hin – Blogbeitrag?

Wo es dieses Jahr nicht hingehen wird und daher auch nichts von zu lesen, dass wird das WGT sein. Das wird dieses Jahr ohne uns stattfinden.

Was am Horizont steht, ist vielleicht ein LARP als NSC, zusammen mit Drachenechse + Fuchs. Doch dafür muss der Urlaub erst noch genehmigt werden. (Das war zumindest der Fall beim Zeitpunkt des ersten Schreibens. Beim Zeitpunkt des Abtippens und damit auch baldigen Hochladens sieht es allerdings so aus, dass mein Urlaub dafür abgelehnt ist. Also müssen die beiden dann wohl ohne mich larpen gehen.)

Für das Hayner Burgfest steht er aber schon. Also, mein Urlaub. ;)

Das war ein kurzer Blick auf mein 2017. Was davon hier landen wird, werden wir sehen. Ich denke, es wird auch wieder einiges spontanes geben.

U WILL C.

;o)