Der Perspektivensucher – und meine Rolle dafür

Ich hatte ja bereits vor über einem Jahr mal einen Beitrag verfasst über

Gedanken zu „Wie tarne ich einen Fotografen beim LARP“

Ich habe diesen Gedanken weiterverfolgt und möchte jetzt berichten, wie es gelaufen ist – und wie ich meinen Perspektivensucher nun gebaut habe.

Als erstes: Hatte ich ursprünglich an eine „richtige“ Kamera gedacht, hat sich mein Gedankengang nach meinem Urlaub letztes Jahr ein wenig geändert.
Weil die Fotos letztes Jahr im Urlaub von/mit ihm echt gut geworden sind, habe ich nun letztendlich die Fotos mit meinem Communicator gemacht. Dieser befand sich auf einem Selfie-Stick und in einer Art Kasten, so dass er selber nicht zu sehen war.

Ich habe tatsächlich – dann doch endlich Mal – Anfang April angefangen, meinen Gedanken umzusetzen. Nämlich, mir aus einem festen Karton eine Art Gehäuse zu formen, in das mein Communicator passen sollte. Nach einem ersten Fehlversuch (weil zu schmal) habe ich mich dann für eine Breite von 15 cm entschieden, mit einer Höhe und Tiefe von 14 cm. Hinten war offen und vorne hatte ich ein Loch geschnitten, welches groß genug für meine Communicator-Linsen war. Gehalten habe ich diesen Fotoersatz mit einem Selfie-Stick, den ich durch den Boden des Kastens gebohrt habe.

Beim ersten Präsentieren dieser Konstruktion war diese noch recht wackelig. Stabilisiert habe ich sie dann später bei einem weiteren Basteltermin. Da habe ich den Kasten außen verstärkt und mit Papier verkleidet. Später habe ich noch im Innenbereich des Kartons die Teile fixiert und verstärkt, die dafür sorgten, dass mein Communicator nicht herumwackelt. Zum Schluss bekam dieser Kasten noch eine bunte Bemalung, um das verklebte Zeitungspapier zu tarnen.

Muss jetzt mal sehen, was ich an Fotos von der ganzen Konstruktion habe.

Funktioniert hat die ganze Sache jetzt so:

Ich habe meinen Perspektivensucher in meiner Rolle ständig in der linken Hand getragen, so dass ich die offene Seite nach Möglichkeit ver- oder abgedeckt habe.

Darinnen steckte mein Communicator auf dem Selfie-Stick; die ganze Zeit im Foto-Modus und den Ruhezustand abgeschaltet. Denn um ihn aus dem Ruhezustand wieder zu „wecken“, hätte ich ja in den Kasten greifen müssen. So war er fast sofort einsatzbereit. Gekoppelt war er via Bluetooth mit dem Stick. So konnte ich relativ unauffällig durch Drücken auf den Selfie-Stick-Auslöser neue „Perspektiven suchen“. ;o)

Natürlich sind am Freitagabend nicht alle Perspektiven gelungen. Da der Blitz ausgeschaltet war, sind einige etwas unscharf und verwackelt. Doch für den Samstagmorgen hat es dann ganz gut geklappt.
Noch was zum Technischen:
Dadurch, das der Communicator durchgängig an war, hat er auch entsprechend Energie geschluckt. Ich glaube, ich bin so mit 65% Energie am Freitagabend ins Spiel gegangen. Als ich ihn dann kurz vor 0 Uhr ausgemacht habe, war er bei 2%!
Nochmal Glück gehabt. ;o)

Jetzt was zu meiner dazugehörigen Rolle:

Mein Charakter war ein Maler mit dem Künstlernamen Bernhardee vom Pfeifengrund. Ich habe im Vorfeld einige meiner Fotos von Island letztes Jahr mit der App „Paper Artist“ zu Gemäldevarianten „verarbeitet“, und von diesen Varianten dann ein paar auf Leinwand drucken lassen. Da ich zu Weihnachten eh Fotosachen verschenkt habe (Kalender) und mir was habe drucken lassen, war die Idee mit den Leinwänden naheliegend. Zumal es da noch Rabatte drauf gab. ;o)

Der erste Versuch war mir vom Ergebnis allerdings zu dunkel, weswegen ich nochmal drei andere Motive drucken ließ. Die waren soweit auch in Ordnung, dass ich „als Künstler“ mit dem Ergebnis zufrieden sein konnte – weswegen ich sie auch beim Larp dabeihatte. Letztendlich waren sie in der Taverne zu besichtigen. Eine Woche vorher habe ich auch noch mein Zeichen darauf gemalt. So konnte ich mit Fug und Recht sagen: Diese Werke sind von mir. Sie waren auch der Aufhänger für meine Anwesenheit, denn meine Legende war, dass der Herzog meine Arbeit gesehen hatte, gut fand und mich deshalb als Maler für die Feierlichkeiten engagiert und eingeladen hat. Auf meinen Perspektivensucher angesprochen, was tatsächlich mehrmals geschah: „Was ist das für ein wunderlicher Apparat in Eurer Hand?“, konnte ich dann erklären, dass dies mein Perspektivensucher sei. Denn bei dem ganzen Ummichher hätte ich einfach zu viel Auswahl an Motiven und ich könnte mich dann nicht entscheiden. Dafür habe ich diesen Perspektivensucher gebaut. Ich schaue dann hindurch, blende die Umwelt soweit aus – und kann sehen, ob dies eine gute Perspektive für ein Gemälde ist.

Auf die Farben auf dem Kasten angesprochen und gefragt, war meine Begründung, dass durch die bunten Farben auf dem Perspektivensucher ich innen die Farben besser wahrnehmen kann. Künstler halt. :oD

Alle waren mit meinen Erklärungen und Ausführungen völlig einverstanden und ich konnte abends in der Taverne dann auch schon einige Perspektiven suchen. Aber ich bin halt anspruchsvoll – die eine Richtige war da nirgends dabei.

Ich muss sagen, dieser Charakter war irgendwie eine völlig neue Erfahrung für mich.

Bei meinen 2-3 Larperfahrungen bisher, habe ich immer feststellen dürfen, dass ich die Zähne kaum auseinander bekam.

Mein erster Char hat mir vom Hintergrund schreiben eine Menge Spaß gemacht. So sehr, dass ich über ihn vielleicht auch nochmal irgendwann was schreiben werde. Aber: Ich konnte ihn nicht spielen.

Wie gesagt, bisher war ich nie so der gesprächige Char. Doch mit dem Maler… Noch nie habe ich bei einem Larp so viel geredet wie mit ihm. Und es fiel mir auch noch nie so leicht. Ich war irgendwie selbst überrascht. Sicherlich auch geholfen hat, dass es wirklich was von mir zum Ansehen gab. Da wurde dann auch schon mal über diese Gemälde gesprochen und diskutiert.
So wurde meine Schwachstelle auch bemerkt und erkannt. Nämlich, dass ich bisher nur Landschaften gemalt hatte und mit Menschen keine Malerfahrungen habe. Doch war ich sicher, dass da der Unterschied nicht so groß sein kann und wird. :oD

Samstags morgens habe ich dann tatsächlich eine Zeitlang eine Staffelei mit Leinwand mit mir herumgetragen. Später habe ich diese dann vorerst in der Taverne gelassen.

Mein erstes Fazit von der Idee bis zur Verwirklichung und Ausführung:
Es hat erstaunlich gut funktioniert. Doch es gibt noch Platz für Verbesserungen und Änderungen.

1) Das Energieproblem.

Ist nicht wirklich eines, denn im Kasten wäre theoretisch noch Platz für eine Powerbank. Die könnte man locker noch auf dem Boden des Kästchens befestigen. Wahrscheinlich wäre das Schwierigste, den Stecker noch in den Communicator gesteckt zu bekommen. Ansonsten baut mensch halt einen entsprechend vergrößerten Perspektivensucher.

2) Eine richtige Kamera.

Will man hier jetzt eine richtige Kamera verwenden, funktioniert hier wohl nur eine Festbrennweite. Nimmt man eine digitale Spiegelreflex halt entsprechend 50 mm, zum Beispiel. Auch hier sollte man das Geschehen hinten auf dem Bildschirm sehen können VOR dem Bild machen.
Ich denke aber, dass der Perspektivensucher dann mit der Zeit recht schwer werden dürfte. Schließlich ist (und hat) eine große Kamera ein ganz anderes Gewicht als ein Mobiltelefon.

Und mensch muss sich Gedanken machen, wie man die Kamera auslösen kann.
Wenn Bluetooth geht, wäre vielleicht ein Fernauslöser möglich. Oder ein Drahtauslöser, denn man mit/am Griff befestigt. Dieser Griff wäre in diesem Fall wohl ein kleines Stativ.

Es soll wohl auch Drahtauslöser geben, die man um den normalen Auslöser der Kamera mit einem Band befestigt. Drückt mensch dann den Auslöserknopf an diesem Fern- oder Drahtauslöser, wird der Auslöser der Kamera mechanisch gedrückt. Dies könnte ich mir für eine kleine Kompaktkamera vorstellen. Der bzw. die Vorteile dieser Bauweise wären:
– nicht so schwer wie eine Spiegelreflex-Kamera
– benötigt nicht so viel Energie wie ein Mobiltelefon
– vielleicht auch Qualität der Bilder , die besser sein könnten/dürften als manches Mobiltelefon.

Auch hier wäre der Griff zum Halten ein Ministativ.

Ja… das wäre es jetzt zu meinem Perspektivensucher + meiner Rolle. Das Schöne eigentlich war: Alle wussten, was ich da mache und was das ist.
„Aha – Du hast es getarnt.“ (Ja – hatte ich. Weil nämlich keine Handys und Fotoapparate zum Fotografieren sichtbar erwünscht waren.)
Doch weil alle wussten, was das ist und was ich da mache und es zu meiner Rolle gepasst hat, haben viele mir gerne beim Perspektiven suchen geholfen. :oD

Das Drumherum

Und er öffnet sich direkt wieder, der Vorhang zum Larp. Allerdings jetzt, um zu zeigen, was ich so davor + danach angestellt habe, in meinem Urlaub.

Vorneweg

Ostern hatte ich dieses Jahr arbeitstechnisch noch mitgenommen.
Also bis Ostermontag. Und ab Dienstag hatte ich Urlaub. Wo ich nicht viel gemacht habe. Hauptsächlich abends nochmal Musik überspült – ich meine überspielt. ;o)
Mittwoch ging es langsam los. Da kam die Zeremonien-Meisterin kurz nach 3 in HU an. Ich habe sie aufgelesen, und dann haben wir noch ein schönes Feigenbäumchen gesucht. Für die Zeremonie als Wunschbaum. Als wir das Bäumchen dann hatten, ging es nach Niederursel. (Hier zukünftig NU. ^^)

Da habe ich dann meinen Perspektivensucher angemalt. Dann ging es für mich wieder nach Hause.

Am Donnerstag wurde es dann richtig… voll.
Um 10:30 Uhr einen Zahnarzttermin, 12:00 Uhr Auto (Transporter) abholen und 13:15 wieder zum HU Hbf.

Natürlich ging es dieses Mal, wo ich es eilig hatte, nicht so schnell zu beim Zahnarzt wie sonst. Um Viertel nach Elf war ich endlich fertig. Daher durfte ich dann direkt zur Autovermietung fahren. Dort hat dann alles ganz gut und pünktlich geklappt, so dass ich wieder nach Hanau konnte. Da durfte ich meine Spiel-Freundin aus Wien auflesen. In Zukunft hier nur „die Wienerin“ genannt. ;o) (Ich hoffe, das ist recht, Madame… ;o))

Mit der bin ich dann wieder nach NU gefahren, nach einem kleinem Einkaufsabstecher. In NU angekommen wurden erstmal alle miteinander bekannt gemacht… und dann ging es los mit dem Transporter beladen. Als erstes die Getränke.

Nachdem wir die soweit drinnen hatten, wurden die Briefkästen und anderer Kram eingeladen. Als dieser erste Ladeteil beendet war, bin ich mit der Wienerin wieder nach Hanau; habe sie bei ihrer Unterkunft abgesetzt; noch Gläser bei meinen Eltern geholt und kurz nach Hause. Anschließend haben wir uns im Brückenkopf getroffen + gemütlich was gegessen + getrunken + gequatscht.

Als ich sie dann wieder abgeliefert hatte, bin ich nach Hause… und habe endlich selbst angefangen zu packen. Alle Gewandungsteile in die große Box und halt den Rest auch. Gegen 2 war ich fertig und bin dann auch mal zu Bett. Um dann kurz vor 6 wieder aufzustehen. Da durfte ich nämlich meinen ganzen Kram ins Auto runterbringen *schwitz*
Um 7 habe ich die Wienerin aufgelesen und wir sind wieder nach NU. Dort sind alle Koffer und Gepäckstücke im Transporter gelandet und wir haben uns aufgeteilt. 3 Personen im Transporter + 4 im Auto. Und kurz nach 8 gings los, jedes Auto ausgestattet mit einem unserer Funkgeräte.
Die Fahrt ging um einiges zügiger voran als die Woche zuvor. Doch bedingt durch eine Pipi- + Kaffeepause hat sich unsere Ankunft um knapp eine Stunde verzögert. So waren wir dann erst gegen 11:45 Uhr am Wasserschloss. Da ging es dann ans ausladen.

Gegen 13:00 Uhr hatte ich meinen ersten Abholdienst am Bahnhof Bad Karlshafen. Dann noch einen um 15 Uhr und den letzten um 16 Uhr. Alle anderen haben selbst den Weg hingefunden.

Das Ausladen ging gut vorwärts. Die Getränke in die Taverne und ansonsten…

Ich weiß gar nicht mehr, was ich wann wohin geschleppt habe. Nur, dass rechtzeitig alles fertig und da war, wo es hingehörte. Madame aus Wien war sogar so nett, das Bettzeug in unsere Stube zu schleppen und mein Bett mitzubeziehen.

Joa. Das war also das Vorneweg. Jetzt zum Hinterher.

Hinterher

Sonntag früh war ja alles vorbei, Larp + Zeremonie, deswegen ging es da wieder ans Aufräumen und Auto beladen. Es haben sehr viele mitgeholfen, weswegen wir den Transporter fast voll hatten, bevor es wieder angefangen hat zu regnen. Zwischendurch war ich nochmal Taxi zum Bahnhof.

Bei den Caterer-Sachen vom Samstagabend gab es eine fehlende Schüssel; anhand der Stückliste, die wir hatten. Doch bei der Abgabe auf der Rückfahrt bestätigte sich, dass dies ein Fehler vom Caterer war. Es hat alles gepasst.

Auf der Autobahn zurück war jetzt ein wenig mehr los. Da hat sich das Ferienende dann doch bemerkbar gemacht. Es gab wieder eine kleine Kaffeepause, diesmal an der Raststätte Rimberg, an der wir dieses Mal die Fahrer gewechselt haben. Hatte bisher Fuchs den Transporter gefahren und ich meinen Flip, bin ich dann auf den Transporter umgestiegen und Drachenechse hat Flip weitergefahren.

Gegen 19 Uhr waren wir dann in NU, etwa. Noch unser Gepäck wieder ins Auto geladen, von der Wienerin und mir, und es ging nach Hause. Sie bei ihrer neuen Unterkunft abgeliefert, den Montag besprochen und dann heim, Katze knuddeln.

Montags stand dann an: Wienerin abholen; in Frankfurt aussetzen; NU; Transporter leer machen; wegbringen; in die Stadt fahren; mich mit Wienerin treffen (bin mit der Bezeichnung noch nicht ganz zufrieden); Kleinmarkthalle, Dom, My Zeil und Goethehaus besuchen; NU; Abendessen beim Brautpaar; heimfahren.

Dienstag gab es dann noch eine kleine Hanau-Führung, bevor ich sie wieder am Hauptbahnhof abgesetzt habe und noch auf eine Aussegnungsfeier gefahren bin. Dafür habe ich dann abends auf den Besuch der Ronneburg verzichtet.

Und das wars – erstmal. *ächz!*

Wasserpumpe im Goethe-Haus

 

LARP-Hochzeit vorbei

Ja. Wir haben jetzt Mai. Das bedeutet, dass die LARP-Hochzeit jetzt Vergangenheit ist.

Ich habe Nachtschicht (noch – zumindest zum Zeitpunkt des Vorschreibens ^^) und kann mich da jetzt wieder ein wenig von den letzten Tagen erholen. ;o)
Außerdem weihe ich mein neues Buch ein.

Eigentlich habe ich gestern schon mal angefangen zu schreiben. Da war ich aber einerseits müde und andererseits habe ich jetzt nochmal rumüberlegt, und fange deshalb nochmal von vorne an.

Denn… ich werde das Larp-Wochenende und den Urlaub dazu in drei Teile, bzw. Beiträge, aufsplitten.

Als erstes jetzt das Larp + die Hochzeit.

Der zweite wird dann das Davor + Danach.

Und der dritte geht über meinen Perspektivensucher und meine Rolle(n). Das macht es (hoffentlich) etwas übersichtlicher. Also kommen wir jetzt mal zum Larp.

Das Larp

Ingame sind wir am Freitag etwa so gegen 18:00 Uhr gegangen, kurz darauf.
Gespielt haben wir im Wasserschloss Wülmersen, nördlich von Kassel, zwischen Trendelburg und Bad Karlshafen.
(Jetzt ist es ja rum, da kann ich den Ort ja verraten. ;o))

Begonnen haben wir mit einer kleinen Einführung und Erklärung für alle in der Taverne. Da wurde von Drachenechse und Fuchs die Spielwährung verteilt (Säckchen mit Würfeln), Kommandos und Zeichen erklärt („STOP“ und überkreuzte Arme), sowie kurz das Kämpfen angesprochen.

Am Würfelsäckchen war ein kleines Holzschildchen mit dem Charakternamen befestigt. Mit diesem Schildchen konnte sich dann jeder ein Fach an unseren Briefkästen markieren. Dies war dann sein/ihr Fach, in welches Nachrichten, Briefe, Spielanweisungen der SL gesteckt wurden. Oder einfach nur Zettel darüber, was mensch in der Nacht geträumt hat. Die Spieler konnten sich auch gegenseitig Nachrichten schreiben, was wohl tatsächlich genutzt wurde.

Die Briefkästen hatten einen Tisch in unserer Taverne, um den Zugriff für alle zu erleichtern.

Nachdem diese erste Einführung abgeschlossen war, bin ich als SL mit den anreisewilligen Gästen der Hochzeit bis zur größeren Brücke in etwas Entfernung gegangen. Vielleicht gerade mal so 100-200 Meter. Von dort habe ich sie in Grüppchen wieder zurückgeschickt. Die Mägde und Mitglieder des Schlosses haben derweil selbst eine Vorstellungsrunde bekommen, damit sie schon mal wussten, wer zum Schloss gehört.

Mit dem letzten Grüppchen bin ich wieder mit zurück. In der Zwischenzeit waren noch zwei Gruppen Nachzügler angekommen. Nachzügler wg. Verkehr und Arbeit. Also bin ich mit denen dann auch nochmal losgezogen und habe dann unterwegs versucht, die Einführung von vorher weiterzugeben. Weil es jetzt nicht so viele waren, sind wir dann auch alle zusammen wieder „angereist“.

Da waren wir dann pünktlich zum Abendessen. Ansonsten kamen freitags keine Spieler/Gäste mehr an, sondern erst am Samstag.

Trotzdem haben wir zu zweit erst noch bereitgestanden, bis Drachenechse zu mir meinte, ich sollte dann auch mal in Charakter gehen. Also habe ich mich in Schale geworfen.

Durch das Warten auf Nachzügler und dem Umziehen dann, habe ich ein kleines Kampftraining bzw. eine Trainingseinheit verpasst. Drachenechse als Oberstleutnant der Stadtwache hatte dabei genauso einen Übungskampf wie auch Fuchs. Gekämpft wurde mit ein-zwei anderen Waffenträgern (Wächter + Page und auch einem Söldner, glaube ich). Anscheinend wurden dabei sogar Wetten abgeschlossen. Mit Würfeln. :oD

Später fand das Spiel hauptsächlich in der Taverne statt – und an einem Feuerkorb, an dem Geschichten erzählt wurden, nachdem der Regen dann doch zum Glück aufgehört hatte. Leider zu spät, um ein großes Lagerfeuer zu machen. Doch so wurde der Feuerkorb gut genutzt, auch am Samstag Abend – und die Geschichten hatten auch mit dem Plot zu tun.

Gegen 0 Uhr wurde aber sowohl die Taverne geschlossen, als auch der Feuerkorb gelöscht. Da konnten dann alle ins Bett gehen – wg. anstrengender Anreise – bis auf die SL und ihre Helfer. Wir saßen da dann noch im Hauptquartier herum und haben Rätsel für einen Plotpunkt entwickelt. Und ich habe Träume aufgeschrieben. Damit wenigstens nach Möglichkeit auch jeder mal etwas in seinem Postfach findet.

Nach und nach hat sich da das Team ausgedünnt – bis Fuchs und ich auch gegen halb 4 ins Bett sind. Da dann von den „Chefs“ noch ein ursprünglich für vor-dem-Frühstück geplanter Plotpunkt gestrichen wurde, konnten auch wir vom Team einigermaßen ausschlafen. Die gestrichenen Mäuse wurden dann einfach zeitlich nach hinten in die Taverne verlegt. Das hat auch gepasst. Fand ich persönlich sogar schöner, glaube ich. Weil dann schon alle wach waren.

Von 8 – 10 gab es Frühstück – und dann gab es nochmal gegen 10 eine zweite weitere Einführungsrunde für alle, weil ein paar Punkte vergessen worden waren. Nämlich Muggels, Diebereien, … und Time-Out wurde noch eingeführt.
Jetzt waren Drachenechse und Fuchs die SL – weil die Prinzessin Drachenechse am Vorabend schon verschwunden war, und Lady Fuchs in der Nacht. Also ging es jetzt ans Suchen und Finden.

Doch erst wurden die Mäuse freigelassen… 😀
Nämlich eine Mäuseplage. Halt in der Taverne und nicht im Frühstücksraum. Das war schonmal witzig (s.o.). Dann kam es zu einem kleinem Räuberüberfall – leider gerade, als fast alle woanders auf der Suche waren. Als der Großteil der Suchmannschaft aber wieder da war, sind die Räuber flux stiften gegangen. Der Grund ihres Überfalls: sie behaupteten, sie hätten die Prinzessin und wollten Lösegeld für sie.

Als sich die Meute an die Verfolgung machte, trafen wir ein Waldmännchen – oder besser -frauchen. ^^
Dem/der ging es nicht gut – weswegen man zurückging, um ein Hilfsmittel zu brauen. Einen Apfel-Zimt-Tee… mit dem Rätsel der letzten Nacht.
Wieder zurück – und dem Frauchen ging es dann wieder besser und konnte uns sagen, in welche Richtung wir mussten.

So fanden wir das Räuberlager. Die Besetzung war aber sehr schwach. Zwei Räuberchen… gegen fast die ganze Truppe. Letztendlich wurden sie zum Aufgeben überredet – und haben tatsächlich auch ein Lösegeld bekommen, bevor sie stiften gingen. Aber sie hatten nicht Prinzessin Drachenechse – sondern Lady Fuchs, die etwas ramponiert aussah. Sie wurde dann auf einem Umhang (geile Idee!) ein ganzes Stück weit zurückgetragen, bis sie wieder zu sich kam.
Ramponiert hatte sie übrigens ein goldener Drache – und die Räuber haben sie danach nur aufgelesen. Warum sich viel Arbeit machen…? ^^

Nach einer kleinen Pause machte man sich dann auf, diesen Drachen zu finden. Dabei half wieder das Waldfrauchen. Ein Troll (moi) wollte sie auch erst nicht vorbeiziehen lassen – doch beim Anblick der Menge und der Waffen, ließ er den Trupp doch passieren. (Außerdem hatte ich die extra gekaufte Keule ganz vergessen und im HQ liegen lassen. *StirnvorKopfklatsch*)
So wurde der goldene Drache gefunden – bei dem es sich um Prinzessin Drachenechse handelte, wie sich herausstellte.

Der Herzog – ihr Vater – ist/war zwar ein Gegner der magischen Künste, trotzdem wollte die Prinzessin ihrer Verlobten etwas besonderes schenken und den Lieblingsfalken von Lady Fuchs mit Hilfe von Magie golden färben. Leider hatte allerdings eine Zutat im Zauberbuch gefehlt, so dass sich die Prinzessin selbst in einen Drachen verwandelte. Wenn auch einen goldenen – die Farbe war ja immerhin richtig. ^^
Weswegen sie in den Wald flüchtete – und der Falke war auch weg.

Letztendlich konnte sie aber durch die Hilfe aller Beteiligten und eines Aufhebungszaubers ihre menschliche Gestalt zurückbekommen. Auch die Lady Fuchs war dabei anwesend – so dass es danach eine schöne Wiedervereinigung der beiden gab.

Nehme ich jedenfalls an. Denn ich hatte mich zu diesem Zeitpunkt für den letzten Plotpunkt für die Zwielichtigen fertig gemacht. Nämlich für den Gaunerkönig, um die Aufgabe für die Diebe, Gauner + Spione zu bewerten, die diese bekommen hatten. Denn um zur rechten Hand des Gaunerkönigs ernannt zu werden, sollten sie das Wertvollste am Hof stehlen – und ihm gegenüber dann begründen, warum dies das Wertvollste war.

Dies war ursprünglich der letzte geplante Plotpunkt.
Nachdem dieser auch abgeschlossen war – ich habe übrigens jemanden zur rechten Hand ernannt, der nichts materiell gestohlenes vorweisen konnte, aber sagte, dass die Informationen, die er/sie gesammelt hatte, sich für ihn/sie bereits ausgezahlt haben.
Hätte natürlich jemand das Vertrauen des Herzogs gestohlen, wäre mir dies das Wertvollste gewesen.
Tja… ;o)

Wir waren also durch mit allem Geplanten – sogar früher als gedacht – und gerade im Hauptquartier versammelt, als nochmal ein Spielleiter gewünscht wurde. Weil Spieler den geflüchteten Falken von Lady Fuchs fangen wollten, mit einer Ratte als Köder.
Also sind wir zu zweit hin – und dann hat sich der kleine Drache der Hexe diese Ratte geschnappt und ist damit in die Hexenküche geflogen.
Das war ein Hallo und Gelaufe. :oD

Ich denke mal… den Falken haben wir dann dort gefangen/gefunden. Nehme ich an. Ich deute Fuchsens Einschreiten dort so. ^^

Jetzt waren wir also wirklich durch. Und konnten die Zeremonie und die Feierei vorbereiten.

Ursprünglich war sie außen geplant, in der Ruine. Doch da hat uns das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Also wurde umdisponiert und sie fand innen statt.

Quelle: Großmaschinenschubserin

Die Zeremonie war toll. Und Fuchs und Drachenechse hatten viel zu Lachen + auch zu Weinen. Ich habe zum Glück auch die Ringe rechtzeitig wiedergefunden (die ich freitags auf der Hinfahrt auf einmal überreicht bekommen habe. 😮 ), so dass ich da nicht mit leeren Händen dagestanden habe.

Quelle: Großmaschinenschubserin

Es war ein toller Abend, eine wunderschöne Zeremonie und überhaupt prima. Das Essen war lecker. Der Hochzeitstanz der beiden, bei dem wir Helfer auch mittanzen „durften“ ;o), hat tatsächlich auch geklappt.

Es wurde noch gezaubert – ein paar Gruppentänze getanzt… und zum Schluss saß man entweder im Saal, wo wir gegessen hatten – der ehemaligen Taverne – oder wieder vor dem Lagerfeuer.

Ich denke, man kann dieses Larp als Erfolg bezeichnen. Drachenechses DSA-Spieler meinten schon, dass jetzt jeder Hochzeitstag als Larp gefeiert wird.
Nun, mal sehen.

Vielleicht gibt es ja mal wieder ein Larp von Drachenechse + Fuchs + vielleicht auch mit mir.

Wenn ja – dann werdet ihr dies sicherlich erfahren. ;o)

Und damit schließt sich der Vorhang zur Larp-Hochzeit 2019.

Gehabt Euch wohl.

Noch x Tage…

 

Und die letzte Woche vor Drachenechses + Fuchses großem Tag ist angebrochen.
Ok, der große Tag war eigentlich schon letztes Jahr, aber jetzt halt vor allen Augen noch mal die Bestätigung.

Dafür, dass ich dachte, ich schreibe dann erst NACH der LARP-Hochzeit wieder darüber… habe ich mich ganz schön geirrt. ;o)

Kleines Update:
Hatte Nachtschicht bis Donnerstag früh. Nachdem ich mit meinem Nickerchen fertig war, bin ich zum Basteln wieder nach Niederursel. Schließlich musste ich mal meinen Perspektivensucher mehr stabilisieren. Das habe ich auch gemacht. Leider habe ich vergessen, vom bisherigen Stand der Dinge mal ein paar Fotos zu machen. Die kommen also noch. Auch, damit ihr euch dann mal vorstellen könnt (in etwa), wie ich mir das so gedacht habe. Ich denke, es könnte so funktionieren. *Auf Holz klopf!*

Fuchs hat die Gelegenheit auch zum Basteln genutzt. Geht in Gemeinschaft halt doch besser von der Hand.

Tja.

Und dann war der Freitag. Gestern. Genau genommen: Karfreitag.
Bedeutet: Feiertag.
Das wiederum bedeutet: Feiertagsverkehr!

Denn… da ich gestern (also Karfreitag) frei hatte, sind wir zusammen in den Norden gefahren.

Durch den Stau + stockenden Verkehr auf der A5 und A7… bis wir endlich da waren, wo in einer Woche gefeiert und gespielt wird. Denn wir haben uns nochmal genauer dort umgesehen und „Locations gescoutet“, wie es so schön neudeutsch heißt. ;o)

Also, Fuchs + Drachenechse wollten vorher nochmal hin, und ich hatte Zeit und durfte mit. Jetzt habe ich also schon mal eine kleine Ahnung, wie es dort aussieht. So richtig, nicht nur über die Bilder aus dem Netz. Live ist halt doch etwas anderes.

Wir haben uns also umgesehen. Überlegungen gemacht, und dann ein paar Orte festgelegt. Dafür haben wir Fotos gemacht…

Allerdings muss ich jetzt erstmal fragen, welche ich vielleicht hier nutzen darf, mit freundlicher Genehmigung von Fuchs + Drachenechse. Nachdem wir mit dem Suchen + Schauen soweit durch waren, haben wir vor Ort beim Cafe noch jeder ein lecker Kartoffelsüppchen gegessen, was getrunken… und die Toiletten besucht. (Das ist oft ein guter Grund, irgendwo für eine Kleinigkeit einzukehren. *G*)

Dann ging es wieder auf die Rückfahrt.
Ach, was war die entspannt.

(Bis auf eine dumme Nuss, die einfach vor mir auf die Autobahn aufgefahren ist, so dass ich abbremsen musste. Bis ich dann wieder genug Fahrt drauf hatte um sie zu überholen, hat es eine ganze Weile gebraucht. Kasseler Berge halt. Und als ich es geschafft habe, durfte ich sehen, dass sie ihr Handy in der Hand hatte. Kein Kommentar (mehr).)
Für die Rückfahrt haben wir nur kurze 2h 40 gebraucht, etwa.

Hinzus sind wir so halb 10 gestartet – und waren erst gegen 13 Uhr oder so da.
Und das mit 2 Toilettenpausen auf der Hin- und ein Tank- und ein Pipipäuschen auf der Rückfahrt. Mal sehen, wie wir dann nächsten Freitag durchkommen, mit einem Transporter + einem Auto.
Zumindest ist dann kein Feiertagsverkehr…

Ja – jetzt noch 2 Tage arbeiten für mich… und dann geht es in die Endvorbereitungs-Phase.
Ich muss dann mal all meine Gewandungsteile in die Box stecken, Bettwäsche einpacken für 2 Betten, und ansonsten… sehen, was noch so anfällt.

Ob es jetzt vorher nochmal etwas gibt, glaube ich nicht.

Ach – noch was zu meinem letzten Beitrag.

Was da in eine Bemerkung hineingelegt wird, die ich nicht näher erläutern wollte wg der wissenden Mitleser… Was das denn sei + ich damit meine? Wegen einem geplanten Beitrag oder wieso weshalb…
*sfz*
Ich weiß jetzt nicht, ob ich in Zukunft solche Bemerkungen einfach weglasse und nur mit z.B. meinem VnvO darüber schreibe, bevor ich damit Gott + die Welt verrückt mache.
Mal sehen.
Wenn ich es genau hätte sagen wollen, hätte ich das getan. Aber so…

Aber ich weiß jetzt:

Regel Nummer 1: Erschreck die Braut nicht.
(Und da es hier gleich zwei davon gibt… böser Fehler. ;o))

 

LARP-Hochzeit is coming

Die Zeit rennt.

Das bedeutet: Die LARP-Hochzeit von Fuchs und Drachenechse rückt näher und näher.

*Blick in den Kalender*

5 Wochen.

Oh.

Oha.

Okee…

Nun, das LARP-Gerüst steht immer mehr.

Die Mädels haben die meisten Charakterbeschreibungen bekommen, und für 9 noch fehlende von Besuchern wurde eine Seite mit Stellenanzeigen vom Fuchs gebaut.

Da gab es dann z.B. so Stellen wie Burgdmagd, Page, Anstandswauwau oder Burgwache. Dies soll die Auswahl, was man machen kann, ein wenig erleichtern. Denn schließlich haben viele Gäste von LARP vorher noch nie etwas gehört.

Anscheinend gab es auch schon die ersten Bewerbungen. ;o)

Jede/r hat inzwischen nochmal Post erhalten mit Aufgaben oder Hintergrund zur gewählten Rolle. Da haben sich die beiden auch richtig Mühe gemacht.

Jetzt, letzten Sonntag, habe ich auch endlich meinen Briefkasten fertig bekommen. Also angemalt und so. Endlich.

Und das Ergebnis finde ich nun tatsächlich annehmbar. Hatte da vorher so einige Krisen. ^^

(Jeder Schlafraum soll seinen eigenen Briefkasten bekommen, mit einem Fach für jeden Spieler. So dass er während des Larps Post bekommen kann. Dafür Briefkästen, an denen wir seit Dezember rumgebastelt haben.)

Meinen Perspektivenfinder/sucher habe ich noch immer nicht gebaut. Ich habe eine Idee, die ich endlich mal umsetzen müsste, um zu sehen, ob es so klappt…

Wird Zeit.

Ende November hatte ich ja bei Mytholon zugeschlagen und Teile gekauft: Gürtel, Hemden, Tuniken, Larpwaffen… Weil es da 20% Nachlass auf alles gab, am „schwarzen“ Wochenende, habe ich bei dieser Bestellung fast 62 Euro gespart.

Dann habe ich mir noch Stiefel bei Leonardo Carbone in Frankfurt geholt, und damit sollte ich eigentlich über die LARP-Runden kommen. Dachte ich. Jetzt hat sich in den letzten Wochen nochmal etwas getan, weswegen ich etwas bei Mytholon nachbestellt habe. Nämlich Hosen und… Wird jetzt noch nicht verraten. Danach vielleicht.

Bevor ich Anfang März nach Bad Homburg zum am-Rad-drehen gefahren bin, habe ich endlich von meiner großen Bestellung alles probiert. Und gestern habe ich jetzt alle Hemden und Tuniken einmal ordentlich durchs Wasser gezogen, so als erste Waschung. ;o)

Nun muss ich mir noch eine große Aufbewahrungsbox kaufen, in der ich dann meine ganzen LARP- und MA-Klamotten und -Kram lagern kann. Auch für den Transport.

Drachenechse und Fuchs meinten auch, ich sollte alles mitnehmen/bringen, was ich diesbezüglich so zuhause habe. Also auch meinen Ledermantel – und wahrscheinlich nehme ich dann mein Dornröschenkleid auch mit. Und sei es als „Kleid einer berühmten Vorfahrin“.

Mein gekauftes Schwert ist tatsächlich recht groß. Auch im Vergleich zu den Schwertern der Mädels… Nun, vielleicht kann es auch einfach als Schwert des Herzogs dienen. Denn ich werde es wohl eher nicht brauchen.

Ja, es wird langsam.

Letztens habe ich mal in die Orgagruppe geschrieben, dass ich das Gefühl habe, dass es mit dem LARP wird wie vor jeder Premiere: 4 Wochen vorher „Aaaah, noch so viel zu tun!!!“
Zur Premiere dann: Läuft.

Ich hoffe, ich irre mich da nicht.

Zumindest die Sache mit den Musikern konnte nicht zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht werden. Jetzt soll ich Musik für die Konserve zusammensuchen. Da fange ich nächste Woche an, wenn meine Nachtschicht vorbei ist und ich ein paar Tage frei habe.

Mit Wien habe ich inzwischen auch ein paarmal geschrieben. (Huhuuu! *Wink!* ;o))

Das wird alles spannend.

Defintiv.

Dies war ein kleiner Bericht über die LARP-Hochzeit-Vorbereitungen.

Hm… Noch 5 Wochen… Ich denke, der nächste Beitrag über die Hochzeit wird erst NACH der Hochzeit kommen. Es sei denn vielleicht was Kurzes über den Perspektivensucher/finder.

Wenn es klappt, wie ich will. ;o)

 

Behaltet diesen Kanal im Auge. ^^

 

Wieder mal ein Blick in die Kristallkugel

Ja – hier mal kurzentschlossen und spontan ein Blick in meine Kristallkugel, was so in der Zukunft ansteht…

*blinsel*

*anhauch*

*erstmal Staub wegwisch*

Ahh… jetzt ja. ^^

 

Was liegt also an:

Am Sonntag geht es noch kurzentschlossen für mich in die Alte Oper nach Frankfurt.
Das heißt, kurzentschlossen eigentlich eher deswegen, weil ich Ende letzter Woche erst meine Spätschicht losgeworden bin. Dort hinzugehen hatte ich aber eigentlich vor, seitdem ich gesehen habe, dass dieses Konzert stattfindet.
Welches?
Oh, Verzeihung.

The Ukulele Orchestra of Great Britain!

 

*TUSCH!*

Ja – die UKES kommen nach Frankfurt – und seitdem ich sie auf Youtube entdeckt habe, war dies jetzt der erste Termin, den ich mitbekommen habe, hier im Frankfurter Raum.
Aber meine Ukulele werde ich zuhause lassen – wegen (Überraschung ^^) mangelnder Übung. Aber mal sehen, wieviele Zuschauer Ukulelen mitbringen werden. :oD

Dann geht es zu Pfingsten dieses Jahr wieder nach Leipzig.
Karten gibts noch keine, also kann ich hier keine zeigen.
Bisher bin ich da – bis jetzt – besonders gespannt auf COPPELIUS, die dann wieder spielen werden – JUHHUUU!!! – und Kælan Mikla aus Island.
Ok – vielleicht auch mal Megaherz mal schauen… mal sehen.

Im März werde ich wieder am Rad drehen – in Bad Homburg. Einladung gab es tatsächlich schon, entsprechend habe ich mich auch bereits angemeldet. Aber nicht geübt… *sfz*

Im April wird gelarpt… und Hochzeit gefeiert. YAY!
Ach Mist – ich muss ja meine Schneeflocken noch fertig machen. Und meinen Perspektivenfinder noch bauen. Oje…
Aber eingekauft habe ich dafür schon… Aber jetzt hier noch keine Bilder davon hochgeladen. Dann also vielleicht später. ;o)

Pfingsten… hatte ich schon.

Ja – und im November kommt Coppelius tatsächlich auch nach Frankfurt ins „Das Bett“!
Auch hier habe ich noch keine Karte – aber die werde ich mir noch organisieren. Den Tag werde ich schon irgendwie freigeschaufelt bekommen.

Kann sein, dass es eventuell noch andere Konzerte gibt, die mich vielleicht interessieren könnten – allerdings habe ich die noch nicht auf dem Schirm.
Ach halt – Sólstafir im März im Colos-Saal wäre da schon mal zu nennen…

Ich denke mal, ihr werdet es dann schon mitbekommen, was so alles stattgefunden haben wird. ;o)

Ich hätte noch so ein-zwei Sachen in meiner Blog-Pipeline… Mal sehen, wann ich da den Hahn aufdrehen werde. Teilweise muss/will ich auch noch was schreiben.
Also – tot ist der Blog hier noch nicht.

Ja – das war der Blick in meine Kristallkugel. Dann kann ich sie jetzt ja wieder besser staubsicher verpacken.

*wieder Tuch drüberleg und vergess*

 

 

+ 1

Am 1. Juli habe ich ja [hier] bereits von der anstehenden LARP-Hochzeit von Drachenechse + Fuchs nächstes Jahr berichtet.
Und das ich mich noch rechtzeitig dafür angemeldet habe, mit einer zusätzlichen Person. Die ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste.

Ich hatte ein paar Freunde dafür im Hinterkopf. Doch davon bekommen die lokalen tatsächlich in Zukunft noch eigene Einladungen, so dass ich von denen keinen mehr fragen kann, mein + 1 zu werden.

Die Hoffnung, dass sich mein Beziehungsstatus vielleicht mal wieder ändern wird und ich deshalb ein + 1 habe, hat sich bisher nicht erfüllt. Und steht in der nächsten Zukunft auch nicht zu erwarten an.

Deswegen habe ich jetzt mal eine Spielfreundin aus der Ferne gefragt, ob sie Lust hätte, mein + 1 beim Hochzeits-LARP zu sein.
Im Kontakt stehen wir schon seit Jahren, seit wir zusammen in einem Online-Browser-Game verheiratet waren. Da haben wir dann auch über Skype angefangen zu chatten, bis das Spiel irgendwie den Bach runtergegangen ist. Dann wurde der Kontakt zwar sporadischer, aber ganz weg war er nie.
Zumal sie meinem Blog folgt – Hallo Ex-Urlauberin! ;o) – und ich ihrem. Wenn sie mal wieder was schreibt. (Muss ihr ja folgen, schließlich habe ich sie dazu mit angestiftet. ^^)

Also habe ich mal in Wien angeklopft. Anschließend haben wir darüber eine gute Stunde hin und her telegrafiert. Der Gedanke wurde nicht gleich verworfen oder abgeschmettert.

Am 12., einen Tag später, haben wir dann nochmal kurz darüber geschrieben. Auch, weil wohl ihre Kolleginnen gesagt haben, sie soll gefälligst zusagen.
Der Bericht über den Vorschlag muss wohl mit einem gewissen Enthusiasmus vorgetragen worden sein. :oD

Heute (also am Donnerstag, den 13., der Tag, an dem ich den Beitrag vorgeschrieben habe.) habe ich ihr mal Kopien meiner Einladungsunterlagen geschickt. Aber anscheinend fehlt noch ’ne Seite. Muss ich mal nachsehen. (Gefunden und schon mal telegrafiert. Und hinterhergemailt inzwischen auch.)

Die Ideen scheinen bei ihr aber zu sprudeln.
Ein gutes Zeichen.
Damit ist sie besser als ich. Ich weiß immer noch nicht genau, was ich machen will/werde.

SL-Unterstützer oder irgendeinen Char?

 

Gut. Hab‘ noch a bissl Zeit.

Und zumindest EINE Frage wäre jetzt geklärt.

 

Nämlich, wer mein + 1 wird.

 

Yay!