Alles Gute

Gestern war nun die Geburtstagsfeier von meiner Lieblingsnichte.
Diese Wertung fällt leicht, wenn mensch nur eine Nichte hat. ;o)
Bei meinen Neffen könnte ich das jetzt nicht sagen. Zumal es mir ja tatsächlich auch nach bald 14 Jahren schwerfällt, die beiden auseinanderzuhalten.
Peinlich.

Aber es geht ja jetzt um meine Nichte. Und deren Geschenk.

Wir waren nämlich, wie erwähnt, am Donnerstag in Mainz im Frankfurter Hof, bei Igudesmann & Joo. Und es war ziemlich ausverkauft, würde ich sagen. Zwei der letzten Karten habe ich ja etwa eineinhalb Wochen vorher noch bekommen. Doch der Rest unserer Reihe war dann auch noch besetzt. Also war ich zumindest nicht der letzte Kartenkäufer. ;o)

Ich habe sie kurz vor 6 aufgelesen, dann habe ich nochmal – zur Sicherheit – einen Bankautomaten überfallen und anschließend ging es nach Meenz.
Wie das Netz mir mitteilte, war auf dem Hinweg der meiste Verkehr (zum Glück) auf der Gegenfahrbahn. So etwa bis Rüsselsheim. Dann durften wir uns auch langsam vorwärts tasten. Auch dann nach Mainz hinein.

Ich habe mir vorher gut ausgeguckt, wo ich hin muss und hatte mir vorgenommen, es einfach mal erst in ner Straße zu versuchen, einen Parkplatz zu bekommen. Keine Chance, kurz nach 19 Uhr. Also sind wir ins Parkhaus am Römischen Theater gefahren.

Wer sich die Karten genau ansieht, die ich mir habe schicken lassen, kann erkennen, dass wir mit den Tickets tatsächlich auch mit dem RMV hätten fahren können. Allerdings hätten wir auch da eine Stunde und Sieben Minuten mit der S-Bahn gebraucht. Und mir war es dann eher wichtig, dass ich nach dem Konzert schnell wieder nach Hause komme, damit meine Nichte so schnell als möglich ins Bett kommt. Da ja am Freitag noch Schule angesagt war.
Und wer so mitbekommt, was der RMV so gerne für Störungen fabriziert…

Letzte Woche ein Leitungsabriss durch einen ICE. Und am Mittwoch – wo ich zum Glück wieder frei hatte – wieder Störungen, Verhinderungen, Verspätungen… über den ganzen Tag.

Und da wundert sich der RMV, warum ich sicherheitshalber mit dem Auto nach Mainz fahre? Auch wenn ich auf dem Hinweg möglicherweise etwas im zähen Verkehr stecke?

Aber zurück zum Thema.

Also: Geparkt im Parkhaus am Römischen Theater.

Dann hieß es den Weg zum Frankfurter Hof finden.
Zum Glück sind wir beide orientierungsfähig. So hatte ich nach 2 kleinen Halts zum Checken des Weges dann auch den Weg zum Frankfurter Hof gefunden. Auch wenn meine Nichte schon geutzt hat, dass ich dem Lehrer am nächsten Morgen erklären sollte, warum sie zu spät zum Unterricht käme, weil wir uns in Mainz verirrt hätten. Dank mir.
Aber alles verlief nach Plan. Wir waren rechtzeitig da, und konnten dann in Ruhe abwarten, dass das Konzert los ging.

Dies war übrigens auch das erste Konzert überhaupt für meine Nichte.

Sie war zwar schon zweimal bei den Pferden in der Festhalle, sowie bei Let’s Dance mit ihrem Patenonkel und jetzt letztens bei Holiday on Ice – aber ein Konzert… das hatte sie noch nicht.

(Wir haben uns auf dem Weg nach Mainz unter anderem über Musik unterhalten – auch auf ihrer Feier gestern, als ich noch ein wenig bei ihr im Zimmer saß. Sie hat noch keinen festen Musikgeschmack. Sie hört halt Radio – und für ihren Sport Rope-Skipping hört sie immer nur die gleichen paar Lieder für ihre Übungen… aber so für sich selbst, hat sie da wohl noch nichts gefunden. Ich meinte dann, dass dies sicherlich noch kommt. Wenn sie dann erstmal mit ihren Freundinnen anfängt, abends mal wegzugehen zum Tanzen, dann wird sie bestimmt auch irgendwann entdecken, was ihr gut gefällt – und was weniger. War bei mir nicht anders. Ich habe angefangen mit Western-Soundtracks. Dann andere Soundtracks, bis immer mehr und mehr und anderes dazu kam. Was ich jetzt höre, hätte ich vor 30 Jahren noch nicht gewusst, dass mir das gefällt. Mein Geschmack hat sich bei mir so ab 20 langsam weiterentwickelt. Aber zurück nach Mainz.)

Wir saßen also oben rechts, direkt an einer Säule und an der der Brüstung. Den Platz hat sie sich gleich genommen, weil sie dann nicht neben anderen Leuten sitzen musste. Von daher fand sie den Platz gerade gut. Unten mittendrinnen hätte es ihr wohl eher nicht gefallen.

Sie hatte wohl auch ein klein wenig geforscht, was sie da wohl erwartet… Und als es dann endlich losging, hat es ihr auch gefallen. Genau wie mir.

Das erste Stück (von vielen) war eine Mischung aus der Maria der West Side Story und den Simpsons. :oD

Es waren viele klassische Elemente mit dabei, die aber alle ganz eigen gespielt wurden, oft mit Einschüben aus ganz anderen Liedern, auch aus dem Pop-Bereich. Dies ist sicherlich für Experten aus den Musikfächern nochmal so toll, wenn sie jedes Lied erkennen und zuordnen können. Doch auch nicht ganz so vielfältige Hörer können erkennen, dass mitten im Lied gerade etwas ganz anderes gespielt wurde, welches sicherlich dort eigentlich nicht hingehört. Und das macht ja den Reiz der beiden aus.
Beim letzten Lied…Medley war ich mal tatsächlich besonders schnell. Da habe ich erkannt, was kommen wird, noch bevor es der Rest aufgefasst hat. Entsprechend habe ich als einziger vielleicht ein oder zwei Sekunden vor dem Rest der Meute gelacht. Meine Nichte meinte da auf der Feier, dass sie das mega-peinlich fand. :oD
Das Liedstück, welches ich so schnell erkannt habe, war übrigens Chariots of Fire.
HA – ich weiß sogar, wie das Stück heißt. Ich bin sooo…

Wir haben uns auf jeden Fall gut amüsiert. Die Zugabe fanden wir besonders gut, weil da die Leute aus dem Saal alle mitmachen sollten. (Gut, eigentlich alle – aber die Balkonhocker halt…) So saßen wir also oben an der Brüstung und haben zugesehen, wie der ganze Saal Zeitlupe gespielt hat.
Auch schon zur Pause hatte ich sie gefragt, wie es ihr gefällt, worauf sie meinte, besser als erwartet. Von daher: Passt scho. ^^

Passend zu diesem Programm haben die Beiden auch ein Buch eine Banane geschrieben. Wer sich darüber jetzt wundert, hat das Programm nicht gesehen. ^^
Auf jeden Fall habe ich es mir in der Pause schon geholt, und dann signieren lassen, bevor wir zurück zum Auto sind.

Haben wir hinzu etwas mehr als ne Stunde gebraucht, ging die Heimfahrt ziemlich flott. Da habe ich dann gut 45 Minuten gebraucht, denke ich. Zumindest habe ich sie dann ne Minute vor Elf oder so wieder vor der Haustür abgesetzt.

Und jetzt war die Feier für die Familie, mit Kaffee und Kuchen und zum Abendessen Suppe… Lecker.

Da hatte ich für sie ja noch so ein paar Kleinigkeiten als Geschenk besorgt – und die Jungs bekamen zumindest je eine Toblerone von mir. Na gut – und das Star Wars Sammel-Album vom Kaufland habe ich dann auch dort gelassen. Da haben dann nur noch 3 Karten gefehlt.

Ich hatte noch das Kleid von den Märchenfestspielen dabei, damit sie es mal anprobiert – allerdings… hat es ihr tatsächlich nicht gepasst. Ihre Schultern sind wohl zu breit.

Sportler.

;o)

Aber das Larp-Schwert, welches ich auch mithatte, fand sie schon cool – und auch den Jungs hat es gefallen. Mit einem der beiden habe ich mich dann lange über Larp unterhalten. Was das ist und wie und warum und wo…

Ja – das war ein guter Nachmittag/Abend.

Und solange meine Nichte mich noch in ihr Zimmer ruft, damit wir quatschen können, ist alles ok. Dann habe ich sie noch nicht zu sehr blamiert oder genervt, so dass sie froh ist, mich nicht sehen zu müssen. Muss ich noch dran arbeiten. ;o)

Aber will ich gar nicht.

Doch – meine Nichte ist schon in Ordnung. Und ich bin immer wieder erstaunt, wie meine Schwester und mein Schwager das so hinbekommen haben. ;o)

Auf die nächsten 16 und mehr Jahre!

 

WGT 2019

So. Mein Urlaub ist rum, dann wird es jetzt mal Zeit für meinen WGT-Bericht. Das ist ja auch schon wieder ’ne Woche her. Wie die Zeit vergeht…

Nun, dann will ich mal.

Als erstes: Die Karten dieses Jahr waren sehr schön. Zum Glück wurde nur unten die Nummer abgeschnitten. Nachdem das geklärt wäre – los geht’s.

Wie üblich sind wir Donnerstag schon angefahren. Diese Mal am Steuer: Unsere GMS (Großmaschinenschubserin). Losgefahren sind wir um 11:30 Uhr – da waren wir so gegen/kurz nach 5. Nach einem Stau und dessen Umfahrung auf der A9 – und einem Päuschen am Autohof Quirla, noch vor der A9 und dem Stau darauf. Welcher übrigens lange nicht im Radio gemeldet wurde. Erst, als wir ihn schon umfahren hatten, hat er es ins Radio geschafft. Sowas doofes…

Ursprünglich wollte ich donnerstags noch Shoppen gehen – aber da war es schon ein bissl spät für. Also ins Hostel (so nah waren wir noch nie am Hauptbahnhof), dann doch schon Bändchen geholt – und dann wieder essen beim Inder. Da kam dann unsere geschrumpfte Leipzig-Connection dazu, mit der es dann noch ein wenig um die Häuser ging. Ein gemütlicher Start.

Daher ging es dann am Freitag zum Einkaufen. Nach einem Frühstück im Hauptbahnhof, wo ich die ersten bekannten Gesichter entdeckt habe: 2 Kollegen (Mann +Frau) aus meiner Firma, von den Achtern. Witzig.

Als erstes ging es zum Schuhe gucken/kaufen zu Haix. Mein Paar P3-Stiefel habe ich jetzt seit 2012 und bin immer noch begeistert von ihnen. Deswegen. Geschickterweise hatte Wixhausen auch neue Stiefel nötig. Und das Drumertier hat sich in rote Treter verguckt. Also haben wir zu dritt dort 4 Paar Treter gekauft. Wixhausen P3, ich P3 (mal als zweites Paar) + Halbschuhe und das Drumertier auch Halbschuhe. Nur unsere GMS fand nichts Gescheites. Und alles immerhin mit 15% WGT-Rabatt. Yay! ;o)

Dann ging’s zu EMP. Da habe ich dann leider nur einen meiner geplanten zwei Kilts holen können – aber besser als nix. Zurück ins Hotel + dann ab zum Picknick. Der Park war voll. Und die Bahnen anschließend auch. Doch zumindest ich habe es rechtzeitig zu meinem ersten Highlight-Konzert dieses WGTs geschafft – Coppelius im Heidnischen Dorf. Danach bin ich zu meinen Mitfahrern in die Agra gegangen, während eine Riesenschlange ins HeiDo zu In Extremo wollte.

Hm.

Ich habe das Gefühl, ich komme wieder vom Hundertstel aufs Tausendstel. Vom Ästchen aufs Stöckchen aufs Zweigchen… usw.

Dabei wollte ich dieses Mal doch eher einen kurzgefassten Bericht schreiben… Hm.
*Gesicht verzieh*
Dann versuche ich jetzt mal, das Ruder rumzureißen. Also, mal sehen, ob’s klappt. Hmm hmm… *räusper*

Dieses Jahr standen fürs WGT ein paar Punkte auf dem Programm: Ein paar Leute sehen + treffen, einige Konzerte besuchen, einkaufen (den Punkt hatte ich schon) und prinzipiell eine gute Zeit verbringen.

Das mit dem Leute sehen und treffen hat schonmal geklappt. Sogar besser als gedacht. Schließlich habe ich nicht nur meine erhofften Leipziger Connections Grablicht und’s Gürkchen getroffen, nein! Ich habe außerdem noch 2 Kollegen (s.o.) gesehen und 2 Mitglieder des Drehleier-Hot-Spots Bensheim getroffen. Letztere (natürlich) im HeiDo nach Coppelius + dann wieder vor Eluveitie.
Besonders schön war aber mal wieder, eine alte Freundin gesehen zu haben, die ich jetzt bestimmt schon 3-4 Jahre nicht mehr gesehen habe. Seit meinem letzten Besuch der Theaterwerkstatt Meiningen. Und sie kenne ich jetzt schon seit… bald 27 Jahren. o.O

Mit ihr und ihren Jungs war ich am Markkleeberger See unterwegs, am Montagnachmittag. Und haben dabei viel gesehen: Maulwurfkämpfe, Libellen, Fische, Frösche, umschlagende Raftingboote… Das war toll.
Ich habe ihr auch einen – in meinen Augen – leckeren Met mitgebracht. Ich hoffe, er schmeckt.

 

Jetzt zu den Konzerten.

Gesehen habe ich folgende Bands: Coppelius, XIV Dark Centuries, Welicoruss, Eluveitie, Schandmaul (den Anfang), Kælan Mikla und Tangerine Dream.
Coppelius war wieder mal klasse. Freu mich schon mal auf das neue Werk von ihnen.
XIV Dark Centuries und Welicoruss habe ich hauptsächlich durchs Warten auf Eluveitie mitbekommen. Wobei ich Welicoruss gar nicht mal schlecht fand.
Bei Eluveitie stand ich in der 3. Reihe und habe den Aufmarsch der Fotografen bestaunt. Das Konzert war so lange gut, bis Chrigel meinte ‚Tanzt doch…‘

Ich habe vorher schon getanzt – und ab dieser Aufforderung war ich mich mehr am Nach-Hinten-orientieren, damit mich nicht einer der blöden Mosher umrempelt. Nervig. Zum Anfang von Schandmaul hatte ich einen kleinen Ortswechsel zwecks Treffen vorgenommen… und stand dann dort an den nervigen dran. Das ging mir irgendwann so aufn Keks, das ich zurück ins Hostel gefahren bin und keinen Bock mehr auf New Model Army hatte.
Die Mädels von Kælan Mikla waren klasse. Und tatsächlich der erste Programmpunkt seid Jahren, an dem Grablicht und ich beide interessiert waren.

Ich hatte das Gefühl, mit so vielen Leuten hatten sie nicht gerechnet. Die Sängerin hat sich richtig gefreut. Irgendwie süß. ;o) Immerhin konnte ich am Merch-Stand wenigstens noch ein T-Shirt ergattern. Die wurden gut leergekauft.

Und der Abschluss mit Tangerine Dream war richtig fett. Wenigstens schon mal von der Länge her. 2h 40/45 Minuten… Da hatten sich die Reihen schon ganz schön ausgedünnt bis zum Ende.

Jetzt noch zur guten Zeit.

Die hatte ich.

Es war eine richtig schön gemütliche Sache. Wir haben uns geschrieben, wo wir sind – und entweder haben wir uns dann dort getroffen – oder auch nicht. Dann halt später. Und dieses Zwanglose war sehr entspannend.

Auch hat die Rückfahrt um einiges besser geklappt als die Hinfahrt. So war ich bereits nach 4 Stunden und 40 Minuten wieder Zuhause. Das ging richtig Huiiiii… ;o)

Ja. Das waren mal wieder ein paar schöne Tage in Leipzig. Bis auf die Deppen im HeiDo. Dafür hat der Nachmittag am Markkleeberger See das wieder super ausgeglichen. ;o)

Oh – ach ja… Den Leipziger Katzentempel haben wir auch besucht.

Was das ist?

Das Leipziger Katzenkaffee.

Mau! ;o)

 

 

Konzerttime – Sólstafir

Ich bin in der Nachtschicht, und habe Zeit zu schreiben. Unter anderem auch…

über den Tag vor meiner Nachtschicht. Bzw. genauer: den Abend vor meiner Nachtschicht. Denn…

Ich war mal wieder im Konzert.

Ich meine, über meinen Besuch des Konzertes der Ukes in der alten Oper habe ich zwar auch (noch) nichts geschrieben (Es war klasse… und voll… und die Orgel sieht auch klasse aus… ;o)), doch über das Konzert vom Montag im Colos-Saal will ich doch kurz was schreiben.

Ich war bei:

Sólstafir

Eine Band aus Island.

Ich glaube, ich habe von ihr das erste Mal gehört als Band, welche die Tochter eines ehemaligen Kollegen gut findet. Und was ich da dann von der Band gesehen/gehört habe, war so interessant, dass ich die Gelegenheit eines eigenen Besuchs genutzt habe.

Das Konzert ging pünktlich um 20 Uhr los. Und irgendwie habe ich wohl was an mir… Ich stand so in der Mitte, etwas hinter einem Tisch. Ich hatte einen guten Blick auf die Bühne und noch etwas Platz vor mir. War eigentlich alles in Ordnung. Das hat sich wohl dann auch ein Pärchen gedacht – und sich vor mich gequetscht.

Toll.

Dann musste das Mädel auch noch öfters unbedingt mit ihrem Typen quatschen… naaag.

Davon abgesehen fand ich das Konzert ziemlich gut. Ich denke, die Band an sich besteht wohl aus den beiden Gitarristen (von denen einer auch der Sänger ist), dem Bassisten, dem Keyboarder und dem Schlagzeuger. Nehme ich an.

Aber auf der Bühne hatten sie nun noch 4 Streicherinnen dabei: 2 Geigen, 1 Viola und eine Goth-Cellistin.

Die Musikstücke waren Klangteppiche, die mich an das Hochland von Island erinnert haben. Und dann kam der Vulkanausbruch.

Sozusagen.

Nach so 40-45 Minuten gab es eine Pause, und nach der Pause ging es noch bis so Viertel nach 10 – dann war Schluß. Keine Zugabe(n) mehr.

Dafür stand kurz danach fast die gesamte Truppe vorne am Eingang und hat sich fotografieren lassen und Autogramme gegeben.

Fand ich schonmal gut – auch wenn ich beides nicht genutzt habe.

Dafür habe ich mir noch 3 CDs geholt und ein T-Shirt. Wenn ich das VOR dem Konzert schon geholt hätte, wäre ich schneller fertig gewesen. Dann wäre ich nämlich so ziemlich der einzige gewesen. Nur hätte ich dat Zeuch dann die ganze Zeit halten müssen.

Aber ich hatte ja Zeit.

Doch, war schon cool.

Jetzt muss ich die CDs nur mal schleunigst auf meinen Rechner ziehen.

Und bei einem Kollegen habe ich schonma etwas Werbung gemacht.
Mal sehen/hören, was er davon hält.

Ich fand’s gut.

Alveg geðveik tónlist!

Sängerinnen an die Macht

Vorgestern war den zweiten Montag in Folge Konzertbesuch angesagt. Dieses Mal keine elektronische Musik, sondern Metal, zum Teil auch mit Folk-Einschlägen. Und zwar offiziell Eluveitie + Amaranthe in der Batschkapp.

Hier hieß es „Einlass ab 18 Uhr – Beginn 18:30 Uhr.“ Und im Gegensatz zu letzter Woche, wo der Einlass ab 19:30 Uhr und Beginn um 20 / 20:30 Uhr angesagt war, es aber erst um 21:30 losging, war in der Batschkapp der Einlass pünktlich – und die erste Musik begann gegen 18:40 Uhr, also fast pünktlich. Und zwar weder mit Eluveitie, noch mit Amaranthe. Doch gleich dazu mehr.

Dieses Mal waren wir zu dritt beim Konzert.
Die Freundin, welche ich in Neu-Isenburg damals für Eluveitie begeistern/interessieren konnte, und ein Arbeitskollege von ihr aus der Taunus-Ecke. Wir, aus der östlichen Ecke von Frankfurt, waren pünktlich kurz nach 6 dort. Nachdem sie dann ihren Kollegen telefonisch erreicht hatte, sind wir aus der Schlange noch mal herausgetreten. Denn er brauchte noch etwas, doch sie hatte die Karten.

Haben wir die Zeit genutzt, mal das Kulinarische Angebot zu betrachten, welches es vor der Halle gab.
Doch weil meine Begleiterin gerade auf Diätpfaden wandelte – völlig unnötigerweise, wie wir beiden Männer fanden – blieb die Fressbude von uns verschont. Als wir dann wieder zum Ende der schrumpfenden Schlange gingen, erblickte sie dort ihren Kollegen, der sich schon freute, da er dachte, er sei zuerst da gewesen. Er hatte die Auskunft „Wir stehen in der Schlange.“ nicht auf die Schlange vor dem Einlass bezogen.

Haaa ha.  ;o)

Wir sind dann auch recht flott in die Halle gekommen, und wieder wurde mein Foto nicht bemerkt oder bemängelt. So konnte ich auch wieder ein bis mehrere Fotos machen. Schließlich will ich ja auch hier was zeigen. ;o)

Bevor es losging, habe ich mir am Merch-Stand direkt wieder die neue/aktuelle CD von Eluveitie besorgt:
Evocation II: Pantheon.

Wieder mal sind meine Begleiter eher wegen der zweiten offiziellen Band „Amaranthe“ mitgegangen, während ich definitiv wegen Eluveitie dort war.

In der Band hatte es letztes Jahr ja einige Umbrüche gegeben. 3 Leute sind weg – unter anderem auch Anna Murphy, die (auch) für Gesang und Drehleier zuständig war. Da musste also jemand neues her.

Jetzt gibt/gab es vor 2 Jahren auf YouTube ein Mädel aus Polen, welche Drehleiercover von Eluveitieliedern gespielt hat: Die Lieder laufen lassen + dazu dann die Drehleierparts gespielt.
Vom Melodiespielen her war sie wirklich klasse.
Als ich nun irgendwann Anfang des Jahres bei Eluveitie mal wieder nachgesehen habe, ob sie ihre Abgänge ausgeglichen haben, standen die neuen Mitglieder auch auf der Homepage. Es hat ein Weilchen gebraucht, bis ich gerafft habe, dass die neue Drehleierspielerin das Mädel aus Polen ist. Weil ich mir nicht ganz sicher war – da ja Fratzenbuchverweigerer – habe ich sie auf ihrem Kanal einfach mal gefragt, ob ich das richtig erkannt habe.

Hatte ich.

Von daher war ich neugierig, sie Live zu sehen.
Dies war mein Grund, hinzugehen.
Und natürlich die Musik.

Mit der es, wie schon erwähnt, gegen 20 vor 7 losging. Mit einer unbekannten Band. Zumindest uns drei nicht bekannt.

Die Band heißt „The Charm The Fury“ und ist eine Metalband aus den Niederlanden. Es hat einen Moment gedauert, bis ich gerafft habe, dass die Person, die da growlt, eine Frau ist. Lag daran, dass ich anfangs noch nicht so aufmerksam gen Bühne geblickt habe. Stattdessen habe ich direkt die ersten Bilder gemacht. Da war ich mehr auf den Fotoapparat konzentriert, als darauf, wirklich alles gehörtechnisch auseinanderzunehmen oder zu visualisieren. Ich habe es erst gerafft, als sie zwischen growlen + normaler Singstimme gewechselt hat im Lied. Da habe auch ich es verstanden.

Dafür, dass sie uns absolut nicht bekannt war – also, die Band – fanden wir sie aber gar nicht schlecht. Das kann ich zumindest von uns Männern sagen. Ich fand sie sogar so gut, dass ich mir in der Umbaupause direkt noch eine CD von ihnen am Merch-Stand geholt habe.
Ehre, wem Ehre gebührt.

„The Charm The Fury“ haben so ungefähr ’ne 3/4 Stunde gespielt, als erste Anheizer. Anschließend gab es eine kleine Umbaupause – gut nutzbar, um Nachschub an Flüssigem zu organisieren, oder um Flüssiges wegzubringen. Dann ging es mit Amaranthe weiter. Die Hauptband für meine Begleiter.

Als ich auch hier eine Frauenstimme habe singen hören, war da direkt eine Frage an meine weibliche Begleitung fällig, ob auch Amaranthe eine Sängerin haben. Diese Frage wurde natürlich bejaht, Sie haben eine Sängerin und zwei Sänger. Bzw. einen Sänger und einen Shouter/Growler.
So wurde mir zumindest klar, dass heute lauter Sängerinnen mit vorne stehen.

Der Auftritt von Amaranthe war ok, soweit ich das beurteilen kann. Wir standen halt recht weit hinten – veranlasst durch meine Begleitung. Nochmal ein Stück vom Technikpult entfernt – also dahinter.

Von daher kam vielleicht nicht alles ton- und stimmungsmässig bei uns an. So war es halt… ok. Immerhin hat meine Begleitung weiblicherseits ein paarmal gestrahlt, wenn wieder ein Lied angespielt wurde, welches sie kannte. Mir sagten alle irgendwie nichts. Doch egal.

MEINE Band sollte ja noch kommen.

Amaranthe hat dann noch eine Zugabe gespielt – und der arme Bassist hat wohl vor einiger Zeit ein Missgeschick erlebt. Denn er saß die ganze Zeit mit Gipsbein auf der Bühne, ging mit Krücken als letztes ab + zur Zugabe als erstes wieder auf.

Gute Besserung. ;o)

In der zweiten Umbaupause durften wir drei dann mal wieder feststellen, wie klein die Welt doch ist. Als sich nämlich durch Zufall herausstellte, dass ich den besten Kumpel des Arbeitskollegen über andere Kanäle kannte. Auf diesen Gedanken bin ich nur durch die typische ungewöhnliche Aussprache seines Namens gekommen. Das war witzig.

Und dann kam Eluveitie.

Wir standen immer noch hinter dem Mischpult. Möglicherweise ging deswegen an der hörbaren Abmischung etwas verloren. Zumindest meinte unsere Dame später, dass sie nach einem Toilettengang an der Tür besser bzw. mehr gehört hätte.

Nun gut. Es war hinten jetzt nicht total schlecht, aber so einiges war bei uns kaum zu hören. Die Drehleier konnte ich oftmals mehr ahnen als hören. Wobei es bei der Melodie noch ging. Auch weil ich wusste, auf was ich hören muss. Falls sie jedoch wirklich geschnarrt, und nicht nur die Kurbel schneller gedreht hat, habe ich davon NICHTS gehört.

Die Fidel war zu hören, auch die Flöten und die Pipe… aber auch von der keltischen Harfe, welche die neue Sängerin auch ab und zu gespielt hat, war für mich nichts zu hören.

Ich denke, nächstes Mal muss ich einfach wieder mehr ins Getümmel. Dann werden die Bilder möglicherweise auch wieder etwas besser.

Gegen halb, dreiviertel Elf war dann Schicht im Schacht. Wenn ich jetzt einen Vergleich zu letzter Woche in Offenbach ziehe, habe ich dieses Mal definitiv mehr für mein Geld bekommen. Wenn man dies so vergleichen könnte.

Nach dem ganzen Geschehen habe ich meine weibliche Begleitung zu Hause abgeliefert, habe selbst nochmal den BK heimgesucht, um zu guter Letzt heim zu fahren.

Dort habe ich direkt mal die Bilder betrachtet und mich um dann um 2 langgelegt.

In den 3 Stunden Schlaf, bis ich mein verbliebenes Monster gefüttert habe, hat mich irgendwie das Alter eingeholt. Jetzt fühlt sich mein rechtes Bein an, als hätte ich eine Prellung an der Hüfte – die es natürlich nicht gibt.

Autschn.

Gestern habe ich dann direkt mal all meine angesammelten CDs eindigitalisiert: Eluveitie; The Charm The Fury; ONUKA; Wardruna… Auch wenn Helvegen von Warduna rumgezickt hat. Die ganze CD war kein Problem, nur das letzte Lied wollte ums Verrecken nicht.
Doch ich habe es doch noch geschafft.

Jetzt läuft neue Musik auf meinen Ohren – und ich kann überlegen, wo es als nächstes hingehen wird.

YEAH!

Let’s keep rocking!

 

 

Relativ oder der Besuch bei ONUKA

Nun kommt ONUKA.

Jetzt nicht Live, denn heute spielen sie nicht, sondern erst wieder am 7. November in Odessa. Und wenn ich sage „spielen“, dann ist ja klar, dass es sich dabei entweder um eine Theater- oder Musikgruppe handelt.
Das Letztere ist hier der Fall.

ONUKA ist eine Band aus der Ukraine.
Diese Band hat am Montag in Offenbach im Hafen 2 gespielt. Auch eine Location, welche ich bis dato noch nicht kannte. Glaub ich.
Vor 20 Jahren (oh Gott) sind wir von Lim wohl auch mal nach Offenbach zum Zappeln gegangen – ich war dort vielleicht 2 oder 3 Mal. Aber ich habe mir den Namen nicht gemerkt. Oder halt… das hieß MTW. Die Ecke würde schon stimmen, aber dort sah es anders aus. Also, innen. Aber das tut ja jetzt nichts zur Sache. (Doch ich will’s natürlich mal wieder genau wissen und musste gucken – das muss wohl direkt neben dem Hafen 2 sein. Sag ich doch, die Ecke stimmte…)

Das Konzert fand nun auf jeden Fall im Hafen 2 statt.

Wie bereits erwähnt, ist ONUKA eine Band aus der Ukraine. Die wurde mir auf den Schirm gebracht kurz nach dem ESC (Eurovision Song Contest) dieses Jahr in Kiew. Da hat nämlich Markus Heitz die Band als das Beste am ESC bezeichnet.
(https://twitter.com/markus_heitz/status/863677650879094784)
Und auch gleich ein Video dazu verlinkt.
Beim ESC haben sie nämlich außer Konkurrenz als Pausenfüller gespielt, während man seine telefonische Stimme abgeben konnte. (Und nachdem ich jetzt tatsächlich letztens das erste Mal selbst ein Video verlinkt habe – das der nGw, mache ich das jetzt doch auch nochmal mit dem Video vom ESC.)


(Quelle: Youtube, Kanal ONUKA )

Ich habe mir damals das gepostete Video angesehen, welches Markus Heitz verlinkt hatte, und war auch recht begeistert. Also habe ich ONUKA in meinen Lesezeichenordner „Bands“ aufgenommen, um leichter an Neuigkeiten von ihnen zu kommen. Den Platz im Ordner teilen sie sich z.B. mit Coppelius, Nits, Faun, Lambda, Eluveitie und einigen anderen mehr.

Lange Zeit sah es nicht wirklich aus, als würden sie im absehbarem Zeitrahmen in die Gegend kommen. Bis ich vor vielleicht 3 – 4 Wochen bei einem Kontrollbesuch auf deren Seite feststellen durfte: Oh, sie kommen nach Offenbach! In ein paar Wochen.

Nach dem Gegencheck im Kalender wusste ich, dass es an meinem Sonntag stattfindet + ich am nächsten Tag um 5 Uhr anfangen darf. Aber nur 5 Stunden lang arbeiten muss. Das klang durchaus überschaubar. Also…?
Muss ich hin. Und war ich auch.
Wie gesagt: Am Montag.

Einlass sollte ab 19:30 Uhr sein – und ich glaube Beginn ab… war es 20:30 Uhr? Hab ich mir nicht aufgeschrieben.

War ich also kurz vor halb 8 dort. Auch wegen der Parkplatzsuche. Nach dem Auto abstellen, habe ich bereits auf dem Weg zur Halle + dort im Wartebereich Russisch gehört.
Oder Ukrainisch?
Gibt es da Unterschiede?

Ich glaube, man hatte mir mal gesagt, dass ja, doch für mich hört sich das alles gleich an. Sorry an alle Sprachgewandten + Landsleute dieses Landes, falls euch diese Aussage entsetzt/beleidigt. Doch meine Ohren wissen es nicht besser.

Der Eingangsbereich der Halle begann sich also bereits zu füllen, während noch Musik aus der Halle dröhnte. Der Soundcheck lief noch. Deswegen wurde der Zutritt in die Halle und zur Garderobe auch erst kurz nach 8 geöffnet.

Nachdem ich es dann auch in die Halle geschafft hatte, standen wir dann alle da.

Lange.

Denn es ging nicht um 20:30 Uhr los, und auch nicht um 21 Uhr. So gegen 21:30 Uhr war es dann fast so weit.

Das – muss ich sagen – fand ich nervigsten. Das Rumgestehe und die Warterei. Dann sollen sie doch nächstens bitte gleich die Zeit später ansetzen.

Doch kurz nach halb 10 ging es dann doch endlich mal los. Und es wurde immer wieder fleißig mitgefilmt und fotografiert. Und immer wieder Selfies gemacht, mit Bühne + Band im Hintergrund. Immer wieder diese Rumleuchterei + Geblitze… Auch schon während der Wartezeit.

Auch dieses Mal hatte ich meine kleine Kamera dabei – und ja, auch ich habe ein paar Bilder gemacht – könnt ihr ja hier sehen – doch bei mir ging das ohne Blitz. Die Bühne war ja hell genug.

Die Musik war ok. Hatte ich soweit alles schon mal via YouTube gehört. So ab der Hälfte, als das bekannteste Lied gespielt wurde, Vidlik, war das Eis dann gebrochen. Zumindest bei mir. Hatte ich mich bis dahin im leichten Zappeln betätigt, war es in der zweiten Hälfte in meinen Augen, bzw. Ohren, besser.

Sie haben ohne Pause gespielt und eine Zugabe gegeben – nochmal Vidlik. Dann war es gegen 23 Uhr, und ich habe mich nach dem Kauf wenigstens einer CD auf den zügigen Heimweg gemacht. Ich denke auch nicht, dass sie noch eine zweite Zugabe gegeben haben. Das sah beim Verlassen der Halle für mich nicht wirklich so aus. Auch war meine Nacht eh schon so kurz.

Ich fand es gut, sie gesehen zu haben. Denn wer weiß, ob sie noch mal in die Gegend kommen werden. Die Moderationen waren für mich kaum verständlich, da sie meist auf Ukrainisch/Russisch gesprochen hat, und nur ein paar Mal in mir eher weniger verständlichem Englisch. Vielleicht lag es ja auch an der Akustik. ;o)

Doch ich war ja dort, um die Musik zu hören. Da ist eine verständliche Sprache ja manchmal störend, wenn man versteht, was für ein Quatsch da möglicherweise gerade gesungen wird. ;o)

Ich hatte einen Platz, der wohl ziemlich in Blickrichtung der Keyboarderin lag. Da hatte ich öfters das Gefühl, sie würde in meine Richtung sehen – also zu mir. Ausgerechnet. In einem Saal mit wer weiß wieviel hundert Menschen.
Ja, im Einbilden bin ich manchmal durchaus nicht schlecht. ;o)

Mal sehen, wann ich jetzt die CD auf meinen Kasten gezogen kriege. Dauert ja manchmal etwas länger bei mir… Wenn sie wieder mal ins Rhein-Main-Gebiet kommen, würde ich auch wieder versuchen, hinzugehen. Definitiv.

Dafür, dass die Nacht nach dem Konzert mit gut 3 Stunden Schlaf dann doch recht kurz war, habe ich den Folgetag recht gut überstanden. Manchmal können halt auch 3 Stunden Schlaf ausreichend sein. Nur vielleicht nicht zu oft.
Aber Schlaf- oder Wartezeit – es ist halt alles…

Relativ.

 

Spontankultur – Hollarähdulliöh!

hollarädulliöh

Nun, wer mit dem zweiten Wort meines Titels etwas anfangen kann, ahnt vielleicht schon, um was es gehen wird… ;o)

 

Ich hatte gestern – also eigentlich vorgestern, weil es ist ja bereits nach 0 Uhr und damit schon Freitag – also am Mittwoch, nur um alle eventuelle Unklarheiten auszuschließen, dass zweifelhafte Vergnügen, das ich an meinem Verfügungstag arbeiten durfte.

Was mich sehr begeistert hat – da es ja Mittwoch war, und November, und keine Ferien in Flughafenrelevanten Bundesländern mehr waren. Und dann kam die Information des Arbeiten-dürfens erst am Vortag, gut zwei Stunden vor dem Feierabend.

Also – ich war sehr begeistert – und dies ist Ironie.

Zum Glück war es nur ein kürzerer Tag, wenn leider auch Fluggastkontrolle.
Doch ich habe ihn herumbekommen.

Und damit habe ich mich auf mein Wochenende gefreut, und aufs ausschlafen. Was man halt so macht. Und es kam dann noch spontan ein weiterer Punkt für dieses mein Wochenende hinzu. Denn gegen halb 7 am Abend bekam ich eine SMS vom Herren aus Wixhausen, ob ich am nächsten Tag – damals morgen, inzwischen gestern ^^ – spontan Lust hätte, zum Watzmann mitzukommen.

Nein, nicht der Berg.

Zumindest nicht wirklich, denn dafür wäre er doch ein wenig weit weg.

 

Nein – es ging um das Stück/“Rustikal“

DER WATZMANN RUFT

Ursprünglich von Tauchen, Ambros und Prokopetz.

 

Denn dieses Stück befindet sich gerade auf der Live-Abschiedstournee.
Und hat vorhin – also gestern Abend – in Mannheim im Rosengarten Station gemacht.

WatzmannDer Herr aus Wixhausen hatte mich damals schon mal gefragt, aber da wollte ich nicht unbedingt. Aber so spontan? Und dann sogar noch an meinem Samstag?

Da war ich doch dabei.

Die Spontananfrage ergab sich, weil sein Schwager nun doch nicht mitkommen konnte. Und ich musste für die Karte auch nichts zahlen. Dafür habe ich mich wenigstens mit einem Fahrdienst von Wixhausen nach Mannem und zurück und was zu Trinken im Rosengarten revanchiert.

 

So habe ich also tatsächlich die Original-Live-Version vom „Watzmann“ gesehen! Auch wenn Herr Tauchen inzwischen nicht mehr dabei ist. Stattdessen ist jetzt der Herr Eberhartinger mit von der Partie. Der ist dem ein oder anderen möööglicherweise als Frontmann der EAV, der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, bekannt.
(Oh mein Gott – das ist jetzt auch 25 Jahre her, dass ich die EAV in Passau und dann nochmal in Dieburg gesehen habe… 25 JAHRE !!!)

Es war… prima.

Ein ganz einfaches Statement.

Ich habe mich blendend unterhalten und amüsiert, und diese Spontanentscheidung war richtig. Kurzum. Punkt. :o)

Ich könnte jetzt schreiben, wer was wie gespielt hat – und wie das Publikum reagiert hat.
Doch bin ich kein Journalist – und ich merke gerade, ich habe gar keine Lust, alles breitzutreten und zu kauen.

Ich habe Lust, zu sagen: Ich war beim Watzmann und es war super.

Das reicht ja eigentlich auch.

Gut – das ich die Aktion mit den Löffeln super fand – und natürlich auch eine Favoritin bei den Tänzerinnen ausgeguckt habe… kann ich ja auch noch mal erwähnen. Ach ja, und das bei der Jackenabholung eine der Garderobendamen sich positiv über mein Outfit geäußert hat, kann ich ja auch nochmal erwähnen. Passiert sonst ja nie.

Also – wirklich ein gelungener Abend – und ich freue mich, dass ich ihn nicht wie üblich zu Hause vor dem Kasten hier verbracht habe.

Damit zum Abschluss hiermit nochmal für alle:

 

Wie schallt’s von der Höh‘?

Hollarähdulliöh!

 

Kuuuckuck!!

 

Konzerttermine

Und die nächsten Konzertkarten sind gesichert…

 

Im September – am 24., um genau zu sein – geht es wieder zu Coppelius, vor deren geplanten Pause.
Und da die Herren leider nicht im direkten Rhein-Main-Umkreis auftreten, fahr ich dafür das erste Mal nach Mannheim.

Karten-Konzerte Herbst 2016

Und im November, am 20., kommt Eivør wieder nach Frankfurt in die Brotfabrik.
Und zumindestens die Karte dafür hab ich schon mal – jetzt mal sehen, dat et klappt.

In diesem Sinne…

Steampunk-Oper „Klein Zaches, genannt Zinnober“ mit Coppelius

Heute war es soweit.

Mein kleiner Ausflug in den Ruhrpott stand an – zur Oper von Coppelius.

„Klein Zaches, genannt Zinnober“

Foto-0534

Da ich seit Montag Urlaub habe – und es morgen nach Leipzig geht, ich also da keinen Termin für die Oper mehr wahrnehmen konnte – habe ich die Gelegenheit des freien Tages genutzt, um dann halt einfach zu einer Schülervorstellung zu fahren. Das bedeutet: Aufführung um 11 Uhr.

Von hier sind es um die 260-270 km bis dorthin. Sollte also zu schaffen sein.
Und war es auch.

Gestartet bin ich kurz nach 7 heute Morgen. Einmal A45 bis zum Abbiegen im Pott. Auf der Hinfahrt mit einem kleinen Umweg über die U17 bei Herborn, da es gerad zu der Zeit wegen Unfalls eine Vollsperrung gab. Zumindest beim HR hieß es, 2 Kilometer – wer weiß, wie lange ich dort gestanden hätte. Ich denke mal, die halbe Stunde wird sich schon rentiert haben.

Ich habe mich mal wieder von meinem Tablet navigieren lassen – und ich bin mit dessen Künsten jetzt nicht ganz so zufrieden. „Leicht Links“ oder „Leicht Rechts“… also entweder ganz oder gar nicht. Wenn es da nur eine Abfahrt gibt, kann ich schlecht „nur ein bisschen rechts“ fahren – dann muss ich die Abfahrt schon ganz nehmen. Und auch etwas ungeschickt ist es, wenn die Mitteilung zum links abbiegen erst an der Ampel kommt – aber vorher kein Wort darüber verloren wurde. Aber na ja – das sind ja Peanuts. Immerhin bin ich angekommen.

Allerdings war mit den Parkplätzen, von denen das Musiktheater geschrieben hat, um diese Uhrzeit nicht so viel zu wollen – die waren alle voll. Deswegen bin ich nach mehrmaligen Kreisen auf Erkundung in die Nachbarschaft gegangen und konnte mein Auto dann tatsächlich in einer Nebenstraße parkend abstellen. Ohne was Zahlen zu müssen. Dafür mit ein bisschen Fußweg.
Ach, Bewegung tut gut – manchmal und in Maßen. 😉

So war ich also etwa gegen 10:45 Uhr am Musiktheater angelangt.Blog Oper-Eintrittskarte

Rechtzeitig genug, um auch wirklich bei Vorstellungsbeginn auf meinem Platz sitzen zu können.

(In der Pause kam zu einem meiner leere Nebenplätze ein Mädel im Coppelianischen Outfit, die das Problem hatte, dass die öffentlichen Verkehrsmittel – die lieben Busse und Bahnen – wohl ziemlich Verspätung hatten. Deswegen konnte sie den ersten Teil nur von ganz oben mitverfolgen. Dieses Problem hatten andere wohl auch. Da bin ich mit meiner Parkplatzsuche ja noch gut weggekommen. ^^)

Es war ja offiziell eine Schülervorstellung – das hat man auch gemerkt. Alleine an den Massen an Schülern und Schülerinnen, die alle vor dem Theater herumstanden. Doch es gab durchaus auch einige Fans von Coppelius, die an diesem Vormittag den Weg auf sich genommen hatten. Aber die Schüler waren klar in der Überzahl. Und ich muss sagen, sogar den größten Zeitraum über recht diszipliniert. Nur im zweiten Teil war es dann doch zu merken, welche Altersklasse hauptsächlich im Theater saß.

Meine Nachbarin sprach von einem Kartenpreis von 11 Euro. Ich frag mich, wie und wo sie da rangekommen ist – aber ich bin mit meinem normalen Preis auch voll zufrieden. Überhaupt, dass ich es sehen konnte.

Die Vorstellung hat mir gut gefallen. Bastille ist einfach ein guter Balthasar, und die einzigen beiden Nicht-Coppelianer Rüdiger Frank als E.T.A. Hoffmann und Klein Zaches und Ulrike Schwab als Fee und Candida sind auch einfach klasse besetzt. Das hat man zum Schluß auch beim Applaus gemerkt. Ich hatte das Gefühl, das Rüdiger Frank und Ulrike Schwab besonders viel Applaus bekommen haben.

Doch auch der Rest der Coppelius-Kapelle haben ihren Applaus auf der Bühne abgeholt. Sissy Voss als Mosch Terpin, der allen seine Luftpumpe zeigen wollte; Max Coppella als Pfarrer und Lagerfeld-Verschnitt; Comte Caspar als Fabian, dem Freund von Balthasar; Nobusama als trommelnder Gehilfe von Prosper Alpanus – der von Graf Lindorf gegeben wurde.

Prosper Alpanus hatte mit den größten … ähm… Überflug auf der Bühne: Auf einer großen Libelle. Das war beeindruckend.

Überhaupt fand ich die Bühne sehr praktisch. Komplett oder in Teilen anhebbar – was für die einzelnen Spielorte wirklich sehr günstig war und bis Sonntag noch ist.

Das Orchester der „Neue Philharmonie Westfalen“ saß auf der Hinterbühne – und nachdem es auf der Hauptbühne so richtig losging, war es bis zum Schluss nur noch zu hören. Auch sie wurden beim Schlussapplaus ordentlich beklatscht.

Die technische Ausstattung war beeindruckend – große, sich drehende Zahnräder; eine fliegende Libelle für Prosper Albanus und einen fliegenden Stuhl für die Fee, Einwegspiegel… Und Graf Lindorf konnte sogar zeigen, dass er Hochrad fahren kann.

Es war eine Freude, zuzusehen.

Ich könnte jetzt vielleicht mal darüber sinnieren, was jetzt eigentlich eine Oper zu einer Oper macht… Muss alles gesungen werden? Schwierige Gesangspartien? Was?

Denn bei „Klein Zaches“ wurde auch gesprochen – während mein Lieblingsmusical „Les Misérables“ so gut wie ohne gesprochenes Wort auskommt.

Und macht es eine Oper gleich zu Steampunk, wenn es Zahnräder auf der Bühne gibt und viel Dampfschwaden? Auch wenn ja der erste Auftritt aller Coppelianer als eine Art Maschinenmenschen waren…

Ach – nicht so wichtig. Es hat mir gefallen. Punkt.

Und natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, mir danach noch das zugehörige Opern-Shirt zu besorgen.

Ach – übrigens, Münchnerin in Bremen – rate mal, was es demnächst in der Post bei dir gibt. 😉Oper T-Shirts

 

Ich hatte es jetzt ja auch schon mal mit einem Blog zum Thema Fan oder Groupie sein – und dem entsprechenden Wege auf sich nehmen…

Gut – ich bin jetzt tatsächlich mal einfach so 540 Kilometer in der Weltgeschichte rumgefahren, für etwas mehr als 2 Stunden Kunst.

Die bereits erwähnte Dame sieht es sich dann morgen abend nochmal an – die heutige Schülervorstellung war dann nur noch ein Zubrot, weil ja für sie nur 11 Euro – dann wird sie wohl am Montag auch bei Coppelius sein, da eigentlich aus Leipzig kommend… und Ende des Jahres wird sie die Konzerte in Leipzig, Dresden und Annaberg-Buchholz noch mitnehmen.

Äh ja.

Nicht schlecht.

Ach – ich bin wenigstens mit Montag dann zufrieden. Ob man sich dort allerdings wieder über den Weg laufen wird…

Das erfahrt ihr dann in meinem WGT-Blog. ^^

Versprochen.

 

Ich schließe mit einem weisen Wort von Mosch Terpin:

„Dunkelheit ist die Abwesenheit von Licht.“

Musik ist Trumpf

Gestern hat sie mal wieder aufgetrumpft. Recht kurzfristig.Blogbild Karte Nachtgeschrei 10-03-2016

Anfang der Woche bin ich mal wieder auf der Homepage der Band „Elmsfeuer“ vorbeigesurft. Der „Kapitän“ und Sänger hatte vor Jahren zu einem Projekt von Spiel-Wut mit einem Freund Lieder mit Gitarre und Gesang beigesteuert. Seit ein paar Jahren ist er jetzt Sänger bei „Elmsfeuer“ und da habe ich schon mehrmals die Gelegenheit genutzt, sie Live zu sehen.

Als ich also Anfang der Woche wieder mal bei ihrer Homepage „piratenrock.de“ vorbeigesurft bin, durfte ich feststellen, dass sie gestern bei einem Konzert von „Nachtgeschrei“ als Vorgruppe im Nachtleben in Frankfurt spielen würden.
Im Rahmen dieses Konzertes sollte auch das neueste Bandmitglied vorgestellt werden, nachdem die ursprüngliche Akkordeonspielerin aufgehört hatte und deren Nachfolge etwas schwierig zu besetzen war. Doch endlich haben sie wieder einen festen Ersatz und damit ein neues Crewmitglied.

Da ich momentan eine Schicht habe, bei der ich „erst“ gegen 3:30 Uhr wieder aufstehen muss, um rechtzeitig am Flughafen zu sein, dachte ich mir:
„Hmm… warum eigentlich nicht. Wenigstens Elmsfeuer ansehen – und bei Nachtgeschrei dann mal schauen…“

Also bin ich gestern Abend wieder mal ins Nachtleben.

Dieses war jetzt mein 4. Mal.
Ich glaube, das erstes Mal war ich vor 3 Jahren bei Adversus, mit Lisa Morgenstern als Support.
(Die hat mich übrigens zu DIESEM BLOG inspiriert. 😉 )
Ein paar Monate später war ich dann zu Elmsfeuer und Nachtgeschrei dort – mit anschließender Polizeikontrolle. Dieses Erlebnis kann man sich HIER nochmals auffrischend durchlesen.
Ende 2013 ging es ins Nachtleben zu Coppelius. Und gestern also wieder zu Elmsfeuer und Nachtgeschrei.

Einlaß sollte ab 20 Uhr sein, Beginn ab 21 Uhr.
Ich war gegen 20:50 Uhr da – und da spielte Elmsfeuer schon. Wie ich später hörte, hatten sie schon um 20:45 Uhr angefangen. Als ich eintraf, waren sie wohl gerade beim zweiten Lied. Da habe ich zum Glück nicht viel verpasst. Bis auf das neue Intro, welches sie jetzt haben. Höre ich das halt später. Entweder Live oder auf der neu geplanten CD.

War das schwierig zu ersetzende Instrument samt Musikerin ja ein Akkordeon, spielt der Neuzugang nun Keyboard. Was durchaus einen gewissen Vorteil bietet, da mit einem Keyboard ja mehrere Instrumente klangmässig dargestellt werden können – auch ein Akkordeon. Der alte Klang ist also durchaus gerettet, und um eine Vielzahl an Instrumenten erweitert. Sie haben jetzt also noch mehr Möglichkeiten für Stimmungen.

Stellenweise war das Keyboard noch etwas stark. Stärker als die ja auch anwesende Geige. An der Mischung kann also noch etwas gearbeitet werden für die Zukunft.
Ansonsten fand ich sie gut wie immer. Doch habe ich mich etwas vom stellenweise lahmen Publikum anstecken lassen.
Dafür hier eine kleine Entschuldigung an die Band.

Es wurden einige neue Lieder gespielt, die ich bisher noch nicht gehört hatte. Die kommen dann auch auf die neue Platte, für die es demnächst ins Studio gehen soll. Mal sehen, wie lange es dauert, bis sie fertig ist.

Nach dem Konzert von Elmsfeuer, in der Umbaupause zu Nachtgeschrei, habe ich mich in Richtung des Merch-Standes geschoben. Doch soweit habe ich inzwischen alles von der Band. Aber ich habe dort eine alte Mitspielerin (und Freundin des Sängers) getroffen, mit der ich insgeheim ja gerechnet und auf sie gehofft hatte. Da war somit auch eine gute Unterhaltung mündlich drinnen.

Von Nachtgeschrei habe ich dann nur die ersten beiden Lieder mitbekommen, bevor ich gegangen bin. Hauptsächlich wollte ich mal sehen, welche Drehleier dort jetzt gespielt wird. Auf der Homepage war ein Link zur Drehleierwerkstatt von Sebastian Hilsmann, und ich denke, das dort jetzt mit einer Largo gespielt wurde. Außerdem hat sich da wohl in der Band auch etwas an der Besetzung getan, denn ich bin sicher, dass letztes Mal ein Mann die Drehleier und ein anderes Instrument gespielt hat.
Natürlich nicht gleichzeitig. 😉

Die Heimfahrt gestaltete sich dieses Mal auch ohne die Mitwirkung der Polizei.

Dies war jetzt also der Bericht über einen recht kurzfristigen Konzertbesuch. Dieses Mal wieder ohne Bilder vom Konzert.

Sicher anstehen in der Zukunft tut jetzt vorerst nur das WGT. Vielleicht kurz vorher noch ’ne Oper. Doch da sollte ich mich auch langsam mal um ’ne Karte bemühen.
Davon werden dann irgendwann in der Zukunft auch entsprechende Berichte kommen. Ihr werdet sie dann erkennen, wenn es soweit ist.
Ihr könnt ja schließlich lesen.

;o)

Hotel-Tour – 40 Jahre Nits

Vorletzte Woche war das – voraussichtlich – letzte Konzert für mich dieses Jahr.
Voraussichtlich – es sei denn, ich gehe doch noch zu den Mädels von Katzenjammer dieses Wochenende.
Mal sehen.

Aber zurück zum letzten Konzert.
Vorletzten Donnerstag war ich bei der Band, deren Konzerte ich wohl bisher am meisten besucht habe. In den 40 Jahren, seit sie besteht, gab es dazu ja schon einige Male die Gelegenheit dazu.

Die Band ist „The Nits“ – oder inzwischen auch nur noch „Nits“.

Die „Nits“ sind jetzt – seit einigen Jahren:

P1040610

Henk Hofstede – Gesang, Gitarre, Keyboard

 

P1040612

Robert Jan Stips – Keyboard, Gesang

 

P1040611

Rob Kloet – Schlagzeug, Percussion

 

Ich kann jetzt gar nicht genau sagen, wie oft ich sie jetzt schon gesehen habe – 5 oder 6 Mal?
Auf jeden Fall zwei Mal in der alten Batschkapp, und wenigstens zwei Mal im Colos-Saal in Aschaffenburg. Und dieses Mal kamen sie tatsächlich sogar in die Stadt, in der ich lebe, in das schöne Comödienhaus nach Hanau. Da musste ich natürlich hin, wie ich wohl hier bereits mal erwähnt hatte.

Das Comödienhaus ist schön zum Theaterspielen und Schauen. Die Bühne ist leicht nach vorne zur Bühnenkante geneigt, so dass man aus dem Zuschauerraum auch einen Blick auf den Bühnenboden hat.
Ja nach Konzert ist das Haus sicherlich auch dafür schön.
Klassik zum Beschallen lassen: Wunderbar.
Jedoch Musik, die auch mal zum Tanzen verleitet: Eher unpraktisch.

Ich meine, ich kann auch im Sitzen mittanzen, wenn es sein muss *zappel*, doch für die Band ist der Anblick vielleicht nicht so prickelnd. Auch ist das Comödienhaus recht klein. Obwohl – die Bestuhlung reicht für etwa 220 Leute. Ein paar freie Plätze habe ich noch gesehen. Also denke ich mal, das gut 200 Leute da waren. Auch wenn ich heute in unserer Zeitung gelesen habe, dass es nur 100 gewesen sein sollen. Womit ich nicht ganz einverstanden bin – aber ich habe nicht wirklich einen Überblick gehabt, wie viele Plätze noch frei waren. Also irgendwas zwischen 100 und 200. ;o)

Von diesen – ich bleib mal bei meinen 200 – 200 Personen konnten sich dann tatsächlich ganze 2 aufraffen, zu tanzen. Der erste tatsächlich schon vor der Pause. Kam von hinten vorgelaufen, um vorne rechts am Notausgangsbereich… sagen wir mal, sich zu bewegen. Tanzen… na ja, würde ich so nicht. ;o)
Die zweite Person war eine Dame, die im zweiten Teil des Abends eigentlich erst bei + zur Zugabe der Dutch Mountains nach links vorne gezogen ist.
Da ich in Reihe 7 gut in der Mitte saß, blieb mir für den Abend nur Sitztanzen.

Mal kurz zur Frage: Wer sind eigentlich die Nits?
Die Nits sind eine Band aus den Niederlanden. Der größte Hit in deutschen Landen dürfte in den 80ern „In the Dutch Mountains“ gewesen sein. Der hat es in den 90ern dann sogar auf eine CD von MacDoof geschafft. Und zwar auf die „Rock“-CD. Die Jahreszahl weiß ich aber nicht mehr.
Das nur kurz zur Band.
Jetzt wieder zurück zum Konzert.

Im Vorfeld nur unbekannte Gesichter im Mitpublikum. Und als ich dann saß, hat sich das einzige mir bekannte Gesicht mit Begleitung tatsächlich direkt vor mich in die Reihe gesetzt. 😉
Es gab neue, mir noch nicht bekannte Lieder – und auch bekannte, natürlich. Im Hintergrund lief auf 3 kleinen Leinwänden Videosequenzen zu den Liedern. Teilweise Aufnahmen aus Hotelfenstern, in denen sie im Lauf der Jahre Halt gemacht haben. Oder auch Aufnahmen von Straßen oder aus einer fahrenden Bahn heraus, passend beschleunigt oder verlangsamt zum jeweiligen Lied und teilweise moderiert von Henk.

So wie Henk, Stimme des Ganzen, in der Regel die Gitarre spielt + singt, bearbeitet Rob in der Regel das Schlagzeug. Doch dieses Mal konnte man mehrmals auch Rob’s Stimme hören – und Henk durfte sich auf einer großen Pauke austoben. Robert dagegen blieb die ganze Zeit an den Tasten – und singen durfte er natürlich auch dazu.

Es gibt ein paar Lieder, die gefallen mir besonders gut.
Davon möchte ich nur mal 2 erwähnen, die natürlich auch gespielt wurden:
Cars & Cars und natürlich In the Dutch Mountains.
In the Dutch Mountains lief als erste Zugabe. Zwei gab es insgesamt. Beide wurden mit Standing Ovations beklatscht. Natürlich davor der „offizielle“ Schluß auch schon – VOR den Zugaben. 😉
Danach konnte man dann an einem kleinen Merch-Stand noch zuschlagen.

Was ich auch gemacht habe.
Mein Nits Nest-T-Shirt löst sich langsam auf, und die aktuellen CDs fehlten mir auch noch. Entsprechend habe ich mir die Doppel-CD zur Tour und Malpensa von 2012.
Und ein T-Shirt.
Und die Doppel-CD habe ich mir auch von allen drei unterschreiben lassen. 😀

Tja – dann mal schauen, wie lange es jetzt bis zum nächsten Konzert der Nits in erreichbarer Nähe dauert. Zumal ich befürchte, dass die nächste Location hier im Rhein-Main-Gebiet noch kleiner werden wird. Vielleicht das Bett oder der Sinkkasten.

Schaun mer mal.

Kleine Schlußanekdote: Irgendwie musste ich bei Henk, wie er sich auf der Trommel austobte und bei manchen Tanz- und Gesangseinlagen irgendwie an Mel Brooks denken. Bei dieser Gestik…
Nicht wichtig – wollte ich nur mal bemerkt haben.P1040616

;o)