Gespräche über… Farben

Notizbuch in hellem Lila

– Oh. Das war jetzt schneller als erwartet.

– Ja. Was will er denn schon wieder? Hm, immerhin hat er diesmal einen ganzen Titel oben stehen. Auch wenn der nicht mehr Sinn ergibt als der letzte. Farben. Wieso sollen wir denn über Farben reden?

– Vielleicht sollen wir unsere Lieblingsfarbe sagen?

– Und dann? An den Händen fassen und im Kreis tanzen?

– Du bist ein bisschen negativ.

– Ein bisschen? Sehr!

– Hast du denn überhaupt ’ne Lieblingsfarbe?

– Hm. Nicht das ich wüsste.

– Ich mag ja Grün.

– A…ha. Grün. Nun ja, warum auch nicht.

– So ein schön dunkles. Oder von mir aus auch mal heller.

– Ja ja. Grün. Ich hab’s verstanden.
Nicht, dass uns das irgendwie hier weiterhelfen würde.

– Stimmt.

– Das einzige, was mir jetzt zu Farben einfällt, ist, dass gestern die Dritte eine blaue Schrift hatte.

– Oh, stimmt.

– Wenn wir hier wenigstens mal ein paar Farben sehen würden. Von mir aus irgendwelche Farbstifte.

36 Buntstifte im Metalletui

– Oh. Okay.
Aber im Gegensatz zu diesen Stiften oder der Dritten gestern: Wie sehen wir denn eigentlich aus?

– Hm? Wie meinst du?

– Na, welche Farbe haben wir eigentlich?

– Das kommt wahrscheinlich drauf an, wie der jeweilige Browser funktioniert und welchen Hintergrund er zeigt. Ist er schwarz, wie es eigentlich sein soll, müssten wir weiß sein. Ist der Hintergrund weiß, sind wir wohl schwarz.

– Wow. Das ist ja mal langweilig.

B: Oh. Ihr seid ja schon wieder hier.

– Du doch auch.

B: Redet ihr wieder übers Reden?

– Nein. Diesmal nicht.

– Genaugenommen haben wir gerade über dich geredet?

B: Über mich?

– Ja. Wieso bist du blau?

B: Keine Ahnung.

– Aber es muss doch einen Grund haben, warum du blau bist und wir nicht?

B: Vielleicht sieht er mich blau?

– Was? Wie meinst du das denn?

B: Na ja. Vielleicht sieht er mich hier reden und denkt sich dabei: Blau.
Er hört mich quasi Blau.

– Das ist doch Unsinn. Wie soll jemand denn Blau hören können?

B: Na, wenn jemand Zahlen sieht und Farben denkt, warum soll das nicht auch mit Text und Sprache gehen?

– Farben sehen und Zahlen denken?

B: Nein, Zahlen sehen und Farben denken. Das heißt Synästhesie. Eine Person sieht z.B. eine Sieben und sieht Lila.

– Sowas gibt es?

B: Ja.

– Und woher weißt du sowas? Nicht, dass dieser Fakt wichtig wäre… aber gut, er passt zumindest zum Gesprächsthema.

B . Eine Freundin hat es.

– Oh. Wow.

B: Hm.

– Aber wenn jetzt 7 Lila ist, wie wäre es dann mit 777 oder 174? Überlagert sich das oder verstärkt sich gar?

B: Das kann ich nicht sagen. Das muss ich sie erst fragen.

– Wenn er dich blau sieht oder denkt, warum sieht er uns beide dann nur schwarz oder weiß?

B: Vielleicht weiß er eure Farben noch nicht?

– Er weiß sie noch nicht? Es kann doch nicht so schwer sein?

– Vielleicht will er passende Farben und nicht irgendwelche?

– Wie sollen die denn passen?

– Na ja, wenn er dich so hört, erkennt er deine Farbe wohl noch nicht genau.

– Rede ich vielleicht zu leise? HALLO!!

– Ich habe ja gesagt, ich mag Grün. Das muss nicht bedeuten, das ich Grün bin, aber das mir die Farbe gefällt. Und wenn ich das und dich nun miteinander in Verbindung bringe, denke ich nicht, dass du z.B. Grün bist.

– Ach ja? Was denn dann?

– Hm. Vielleicht was in Richtung Gelb?

B : Aber kein Neon oder Leucht.

– Nein, eher trüb. Sowas wie Ocker.

– Na vielen Dank.

– Ich sehe mich auch nicht Rot, oder Blau. Grün? Echt schwierig.

B: Wartet doch einfach noch ein bisschen. Vielleicht sieht er und ihr bis zum nächsten Mal ja klarer?

– Das nächste Mal? Na super. Da freue ich mich jetzt schon drauf. Womöglich dieses Mal ein Gespräch über… was denn z.B.? Den Mond? Oder Essen?

B: Könnte doch sein.

– Es reicht schon, dass wir nun die ganze Zeit über Farben geredet haben und immer noch Schwarz-Weiß sind.

– Das sind halt auch die wichtigsten Farben. Von daher…

– So ein Unsinn.

 

(Farbgedanken?)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Gespräche über…

5 Notizbücher in DIN A5 - eines in Grün, drei in Schwarz und eines in Lila, von links nach rechts

– Über? Über was?

– Keine Ahnung.

– Aber da steht doch ‚Gespräche über‘. Also muss doch über irgendwas gesprochen werden. Worüber denn nun?

– Kann ich dir nicht sagen.

– Aber was ist denn das für ein Titel.

– Ich vermute, er hat selbst keine Ahnung, worüber wir sprechen werden oder sollen.

– Aber warum macht er es dann überhaupt?

– Ich glaube, wir sind eine Art Übung.

– Wie bitte? Eine Übung?

– Ja. Sowas wie ’ne Schreibübung.

– Eine Schreibübung?! Ich bin doch keine Schreibübung.

– Na ja, du nicht. Aber hier so das Gespräch.

– Was für ein Unsinn. Wenn ihm nichts einfällt, worüber er schreiben kann, dann sollte er das Schreiben lassen! Ich habe echt besseres zu tun.

– Aber er wohl nicht.

– Was interessiert mich das denn? Wenn ich hier schon mitmache, kann ich ja wohl erwarten, einen richtigen Text zu bekommen und nicht einfach irgend etwas hingeklatschtes.

– Vielleicht ist das ja der Sinn der Übung?

– Das ist einfach eine Unverschämtheit. Uns hier rumquatschen zu lassen, ohne damit irgendetwas zu sagen. Wenn ich etwas sage, muss das einen Sinn haben!

– Hm.

– Wenn er nur reden will, ohne damit was zu sagen, sollte er in die Politik gehen. Da wird auch viel geredet, ohne das was dahinter ist.

– Och, ich denke, bei vielem ist da auch was hinter.

– Ja, aber meist das Gegenteil von dem was gesagt wurde.

– Hmm…

– Sie sagen Hü und machen Hott.

– Na ja.

– Und wenn sie das so machen, hätten sie auch gleich die Klappe halten sollen. So wie wir.

– Aber da wir ja nicht wirklich was sagen, können wir davon auch nicht das Gegenteil machen oder meinen.

– Dann hätten wir auch gleich schweigen können. So rede ich mir den Mund fusselig über nichts und wieder nichts.

– Aber das machst du gut.

– … Oh… Danke.

– Jetzt stell Dir mal vor, du hättest wirklich etwas zu sagen gehabt. Dann würden wir ja gar nicht mehr fertig werden.

– Was macht ihr da?

– Oh… äh… was?

– Ich habe Euch gefragt, was ihr da macht?

– Ach so. Reden.

– Worüber?

– Über nichts.

– Nichts?

– Na ja, außer übers Reden.

– Übers Reden reden? Wie langweilig.

– Wer war das?

– Kenn ich nicht.

– Aber ihr geht es da wie mir. Reden übers Reden ist langweilig. Und führt zu irgendwie nix.

– Na gut. Dann sollten wir vielleicht auch damit aufhören.

– Gut.

– Und was machen wir stattdessen?

– Wir schweigen wieder bedeutungsschwanger.

– Das klingt gut. Da bin ich dabei.

– Ja. Und ich hoffe, beim nächsten Mal haben wir besseres zu Reden.

– Schaun mer mal.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Kaufräusche und anderer Kram

Flip, mein grüner Corsa, steht mit geöffneter Fahrertür auf einem Parkplatz

Ich habe wieder Wochenende.
Daher hatte ich heute Morgen Zeit, um Einkaufen zu fahren und danach mal wieder ein Paket beim Kiosk und ein Buch für einen Kollegen im Buchladen abzuholen.

grüne Ledertasche für den Gürtel für Mittelaltermarkt und LARPZum Einkaufen hat es mich nach Maintal gezogen, da sie dort etwas im Angebot diese Woche haben, das ich interessant finde, an was ich aber vorher nie gedacht habe. Nämlich ein kleines Regal für die Küche, welches über die Mikrowelle gestellt werden kann. Entsprechend schimpft es sich auch Mikrowellenregal. Warum nicht? Dann kann ich alles, was bisher auf der Mikrowelle liegt, auf dieses Regal legen und sie bekommt etwas Luft.
Dann habe ich mir noch ein paar andere Sachen aus dem Prospekt rausgepickt und auf eine Einkaufsliste gesetzt – von denen ich dann doch zwei Sachen wieder vergessen habe. Dann waren die doch nicht so wichtig. Also kein Gemüsebrüh-Pulver oder Schokoküsse. ;o)

Umhängetasche in grünDas Paket, welches ich abgeholt habe, war von Mytholon, wo ich mich am St. Patricks-Day nicht zusammenreißen konnte und runtergesetzte Sachen in Grün kaufen musste. Zwei Taschen – eine für den Gürtel (s.o.) und eine zum Umhängen (rechts), und dann noch einen Mantel. Aber anscheinend halte ich mich für größer als ich bin. Eigentlich ist er mir nämlich zu groß. Hmm… Mist.
Und dabei hatte ich erst im Februar bei Mytholon wieder mal zugeschlagen. Weswegen ich ja auch die neue Plastikbox benötigte. Da gab es nämlich einen Umhang, eine Gugel und eine Umhängetasche für mich. Und weil ich ja sowieso was gekauft habe, habe ich für Wixhausen noch ein LARP-Beil mitbestellt. Und bei beiden Bestellungen gab es dann noch Kleinigkeiten frei dazu.LARP-Beil

Grüner Stoff und grüne GarnrolleFür mein Drehleiertaschen-Projekt habe ich endlich mal Stoff fürs Füttern bestellt und bekommen. Bin gespannt, wann ich da weiter mache – und wie ich das geregelt bekomme. *schluck*

Eben konnte ich mich nicht zurückhalten bei Arcane-Fanmaterial. Da berichte ich dann von, wenn es hier eingetroffen ist.

Skeletierte Armbanduhr mit schwarzem Zifferblatt von Fossil in DoseGestern, an meinem letzten Arbeitstag meines letzten Blocks, bin ich mal wieder in den Crew-Shop am Flughafen für Flughafenmitarbeiter gegangen. Da habe ich meinen Leuten GMS und Wixhausen mal ein Foto der Crew-Shop-Whiskys geschickt, falls es da was für sie gäbe. Und ich habe wieder eine Uhr entdeckt, die mich sehr an meine Armbanduhr erinnert, nur dass der Sekundenzeiger ein separates kleines Ziffernblatt hat. Hmm… brauch/will ich noch eine? *am Kopf kratz*

Das wäre alles Richtung Kaufräusche. Der andere Kram ist dann unter anderem, dass die Stadt hier irgendwann die Parkzone für Anwohner geändert hat.
Ich wohne hier bald 15 Jahre und konnte immer am Parkplatz am Schwimmbad stehen. Das wurde wohl geändert – und nun habe ich Tickets dafür bekommen, weil ein paar fleißige Stadtpolizisten anscheinend an zwei Tagen hintereinander hier unterwegs waren und Flip dort aufgeschrieben haben. Hmpf. Wenn sie die Zone ändern, hätten sie ja mal besser informieren können. Ich habe auch an Autos von Nachbarn Tickets gesehen, die da auch immer standen.
Ansicht der Preise eines Parkscheinautomats Gebührenpflicht Mo-Sa 09:00 - 22:00 Höchstparkdauer 3 Stunden Parkgebühren 1 Stunde € 1,50 3 Stunden € 4,50 Zwischen 0,50 € und 4,50 € sind Bezahlschritte von 0,10 € möglich Mindestgebühr € 0,50 Höchstgebühr € 4,50 Hinweise Automat wechselt nicht! Keine Geldrückgabe! Bei Defekt anderen Automaten nutzen.Nun habe ich zwar beiden widersprochen, aber bisher nur von einem etwas gehört und diesbezüglich bezahlt. Bei dem anderen warte ich noch auf Reaktion.
Ich denke, sie haben es letztes Jahr geändert, wie sie alles auf Parkscheibe für alle umgestellt haben – für 3 Stunden, nur Anwohner immer frei. Das hat nun zwar einige Dauerparker vertrieben, dafür darf ich jetzt immer schauen, wo ich zum Feierabend einen Platz finde. Immerhin kann ich mich aber Sonntags nach der Arbeit auf den Parkplatz stellen, wenn ich Montags eh wieder früh los muss. Zumindest habe ich mir das heute mal genauer angesehen.

Und als letzten Kram: Ich habe der Recruiterin heute endlich geantwortet. Dazu habe ich mich seit Ewigkeiten mal wieder in dem Portal angemeldet. Und beim Nachsehen auch nochmal explizit gesehen, dass ich tatsächlich angegeben hatte, das ich keine Jobangebote will. Aber hey, wenn sie reden will, von mir aus. Mal sehen, ob da nochmal was kommt.

Ja, das wäre es, was ich heute so loswerden wollte.
Ich hoffe, ihr habt alle noch eine wundertolle Restwoche. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Hmmm…

GIF von der Skyline von Frankfurt bei anbrechender Dunkelheit Im Vodergrund sind immer wieder Brückenpfeiler zu sehen und es wieder holt sich immer wieder.

Es ist jetzt bald 2 Jahre her, dass ich hier berichtet habe, das ich seit Ewigkeiten mal wieder eine Bewerbung geschrieben hatte. Für diese Bewerbung war es natürlich notwendig, einen Lebenslauf zu erstellen. Dazu habe ich auf die Hilfe eines Jobportals zurückgegriffen, wo ich diesen Lebenslauf erstellen, speichern + online nutzen konnte. Über dieses Portal kann ich mich auch mit Leuten vernetzen, die ich kenne… und mit denen ich vielleicht schon zusammengearbeitet habe.

Das ich mich darüber vernetzt habe, ist aber schon lange her. Das habe ich bei meinem ersten Zeitraum in diesem Portal gemacht. Irgendwann habe ich mich da abgemeldet + gelöscht, da ich nicht mehr viel Sinn darinnen gesehen habe.
Und dieses Mal habe ich mich nur mal für die Nutzung der Lebensläufe dort wieder angemeldet. Weder habe ich dort alte Kontakte gesucht, noch Kontaktvorschläge des Portals angenommen.

Nun habe ich eine Nachricht von einer Recruiterin einer Vermittlungsfirma bekommen. Genauer gesagt schon die zweite. Die erste hatte ich damals direkt abgesagt. Und nun hat sie sich nach einer Weile wieder gemeldet. Sogar mehrmals, weil ich bisher nicht reagiert habe. Denn irgendwie weiß ich nicht genau, wie.

Ich bin nun seit 20 Jahren am Flughafen. Ich habe mich an das Schichtarbeiten – auch an Wochenenden + Feiertagen – gewöhnt. Gut, das Wochenend- + Feiertagsarbeiten kannte ich ja auch vom Theater. Nur waren da die Arbeitszeiten anders. ;o)
Jetzt stehe ich halt früh auf, mach auf der Arbeit was nötig ist, und pünktlich zum Feierabend ist auch Feierabend. Ich weiß gar nicht, ob ich noch „normal“ arbeiten kann oder will. Für den Job des Buchhändlers hätte ich es mal versucht. Aber alles andere?

Sicher habe ich jetzt eine andere Arbeitsmoral als vor 30 Jahren. Ich hoffe, eine bessere. ;o)
Aber sonst?

Skeletierte ArmbanduhrIn einem Monat bin ich 55.
Das, was ich jetzt bekomme, ist etwas ganz anderes als vor 20 Jahren und reicht mir so gut aus, das ich meinen Niffen ja noch was Gutes tun kann. Das habe ich ja auch schon mal erwähnt. (Hier  + hier)
Und Fragen wie „Wo sehe ich mich in 5 Jahren?“ habe ich vor 30 Jahren schon nicht gemocht. Weil ich keine Antworten darauf hatte.

Was soll ich also jemanden erzählen, der mich diesbezüglich fragt?

Überhaupt: Das jemand meinen Lebenslauf interessant genug findet, um sich diesbezüglich bei mir zu melden?
Hmmm… ich denke, ich habe – selbstwertgefühlstechnisch – nicht so viel drauf. Da brauche ich wohl eher andere, die mich deswegen bewerten oder bestärken.
Allerdings… ein Gespräch hat noch niemanden geschadet. So hatte ich ja vor fast 30 Jahren auch mal eines mit einer Dame, die sich bei mir gemeldet hatte wegen einem neuen Job im Finanzdienstleistungsbereich. Das war aber so gar nichts für mich. Himmel, als eine Mitazubine von mir mich nach der Lehre mal zu einem Vorstellungstermin der Deutschen Vermögensberatung mitgenommen hatte – mit der Vorwarnung, mich ordentlich und schick anzuziehen… durfte ich fast wieder direkt gehen, weil ich keine Krawatte getragen habe. *Augenroll*
Doch abgesehen davon war das damals auch nichts für mich, auch wenn ich die beiden Termine mitgemacht habe.

Vielleicht/wahrscheinlich sollte ich ihr also endlich mal antworten + hören, was genau sie eigentlich will + sucht.

Vielleicht raffe ich mich dazu ja endlich mal auf?

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Ungefiltert

Regelwerke Seitenansicht D&D 5 von oben nach unten: Players Handbook Monster Manual Xanathars Ratgeber für Alles Dungeon Master Guide

Ich habe wieder was. Yay. :o)

Wir hatten gestern unseren monatlichen D&D-Termin. Und überraschenderweise waren tatsächlich alle Mitspieler anwesend. Anfang der Woche sah das noch anders aus. Doch eine Absage war falsch – und von der zweiten hatte sich der Termin zerschlagen. So waren also mal alle versammelt. Wie praktisch.
Tatsächlich sogar sehr. Denn für den einen Charakter war noch was vorgesehen, was ich nicht hätte machen können, wenn sein anderer Termin stattgefunden hätte.

Wir sind immer noch unterwegs in der Kampagne vom Hort der Drachenkönigin. Inzwischen sind wir kurz vor Neverwinter. Die Ware, denen meine Leute folgen sollen, ist in einer Herberge angekommen. Wie es von dort weitergehen soll, davon haben sie keine Ahnung. Doch tatsächlich waren wir dann ziemlich flott durch. Denn die verschiedenen Möglichkeiten meiner Gruppe erleichtern inzwischen einiges.

Als erstes durfte/musste sich unser Zwerg seiner speziellen Freundin der Drachenkultler stellen. Die hatte ihn schon auf dem Weg von Baldurs Gate nach Waterdeep gefressen. Also gab es ein kleines Kämpfchen 1 gegen 1. Und der Zwerg hätte es fast geschafft. Sie standen beide bei 4 Lebenspunkten, und dann muss er patzen. Bereits das zweite Mal. *sfz*
Also hat sie gewonnen. Und dann musste sie versuchen, ihm den Gnadenstoß zu geben. Das ging dem Rest der Truppe aber zu weit. Also hat sie sich mit diesem Versuch die Finger verbrannt, im wahrsten Sinne des Wortes. Und kann weiterhin einen Groll gegen ihn schieben.

Das war aber mehr ein Zwischenspiel. Denn das Wichtigste war ja: Wo geht der Stoff von hier aus hin?

Bei der Besprechung sind sie noch davon ausgegangen, dass die Kisten mit den geraubten Schätzen normal weitergehen würden. Als sich unsere Druidin dann mal die Tresorkammer ansehen wollte, so als kleines Spinnchen, fand sie darinnen Echsenmenschen vor, die die Schatzkisten verschwinden ließen.
Also brach die Gruppe jetzt selbst in die Tresorkammer ein und überraschten da die Echsenmenschen, als diese die letzte Kiste des Tages/der Nacht abholen wollten.

Jetzt ist es bei unseren Runden mit dem Rollenspielen immer etwas schwierig. Bei D&D mehr als bei Shadowrun, habe ich das Gefühl. Und ich denke, es liegt an der Sprache am virtuellen Tisch. Denn bei SR fällt es nicht so auf, wenn moderne Sprache verwendet wird. Bei D&D reißt das immer wieder etwas aus der Stimmung raus. Und in all den Jahren konnten wir das noch nicht austreiben. Vielleicht ist es etwas besser geworden.
Nun, als jetzt gestern die Echsenmenschen durch die Falltür kamen, sind alle erstmal erstarrt. Gruppe und Echsenmenschen.
Darauf gab es schnell für alle einen kleinen Check über die Infos, die ihnen über Echsenmenschen bekannt waren. Die waren im allgemeinen ganz gut – nur unser Neuzugang wusste nichts über sie.
So war aber allen bekannt, dass sie drakonisch sprechen. Bis auf unseren Neuen halt. ;o) Und da wir einen Drachengeborenen haben, war klar, wer der Sprachführer wird. Und er ergriff das Wort…

„Guten Abend. Falltürkontrolle!“

Und so ging es in einem Schwung weiter. Und ich habe da jetzt mal ‚Gesagt-ist-gesagt‘ angewendet. Auch, weil es alles gut zusammengepasst hat und nicht wirklich modern klang. Und wir wissen ja alle, auch Asterix hatte schon Bürokratieschwierigkeiten. Und warum sollte es nicht irgendwo wirklich einen Falltürinspektor geben können? ;o)

verschiedene RollenspielwürfelEr wollte das dann zwar eigentlich nicht gesagt haben, doch ich habe ihn direkt noch eine Überzeugungsprobe machen lassen… auf die er tatsächlich eine 20 gewürfelt hat. :oO
Entsprechend waren die Echsenmenschen ob dieser zur Schau gestellten Autorität eingeschüchtert und haben die Falltür kontrollieren lassen.
Und ich fand diese Aktion so absurd und Klasse. Unglaublich. :oD

In unserem D&D-Teil unseres Discord-Servers hat er nun geschrieben, dass er sich beim nächsten Mal zwei Mal überlegen muss, ob er ungefiltert Unsinn erzählen will.

Doch ist das nicht eigentlich der Sinn vom Rollenspiel? Ungefilterten Unsinn zu erzählen? Das macht doch eigentlich den größten Teil des Spaßes aus. Unsinn zu machen und zu sehen, wie alle damit zurechtkommen. Solange der Unsinn in einer neutralen Sprache ist + nicht unbedingt in heutiger.
Perfekt.
Das hat richtig Spaß gemacht.

Vorher hatten wir auch schon ein bisschen Spaß beim Kochen. Sozusagen. ;o)

Ich muss jetzt in unserem Forum auch unbedingt nochmal schreiben, dass ich ungefilterten Unsinn durchaus gut finde – solange die Sprache zeitlos ist.

Wie läuft es so bei euren Runden? Welche Sprachen nutzt ihr? Zeitlos, fantastisch, modern?
Wie haltet ihr die Stimmung?
Das würde mich mal interessieren. :oD

Draufsicht Regelwerke D&D 5

Hin und her

Im Vordergrund CD-Drehregal in Schwarz und leer, dahinter ein ähnliches Drehregal in Schwarz, voller CDs

Ich hatte ja letztens geschrieben, dass ich über Kleinanzeigen ein langgesuchtes CD-Drehregal gefunden habe.
Oh, doch schon länger her als gedacht. Schon Mitte Februar war das. Gut, im Februar habe ich ja nicht gerade viel geschrieben. Von daher… wer nicht suchen will, aber trotzdem lesen möchte, was ich da geschrieben habe: Einmal hier klicken.

Nun hatte ich ja auch bemerkt, dass ich wohl endlich selbst mal versuchen sollte, was darüber los zu werden. Und was soll ich sagen: Es hat geklappt. Ich habe endlich mal angefangen, was reinzusetzen. Und das erste Teil bin ich auch schon losgeworden. :o)

Karton einer Aluminiumliege mit Sonnendach in schwarz, lz. Aufschrift mit abnehmbaren Kopfpolster und praktischer Seitentasche Maße ca. 196x65x83 cmEinmal hatte ich vor Jahren mal eine Liege mit Sonnenschutz gekauft, von der ich dachte, dass ich die ja gut auf den Balkon stellen könnte.
Nun – stattdessen hat sie jetzt jahrelang originalverpackt in meinem Flur gestanden und meine Katze konnte damals noch gut auf ihr herumklettern. Und seitdem Socke ja nicht mehr ist, habe ich auf dem Balkon stattdessen nun Grünzeug stehen. Und von daher ist da nicht wirklich Platz für die Liege.
Also… habe ich sie endlich bei den Kleinanzeigen reingestellt. Vor allem, da ich vor habe, an ihrer Stelle nun einen Schuhschrank mit Sitzkissen hinzustellen.
Mal sehen, wann ich geregelt bekomme, ihn aufzustellen. ;o)
Ach ja – und die Liege bin ich direkt losgeworden.

Dann hatte ich im Oktober einen Turmwäscheständer gekauft, mit dem Plan, ihn im Bad in der Dusche aufzustellen. Tja… leider musste ich da allerdings feststellen, das er zu groß, bzw. meine Dusche zu klein war/ist. Ich könnte ihn zwar von der Standfläche in die Dusche bekommen – nur dann kann ich die Flügel zum Trocknen der Wäsche nicht ausklappen, da meine Duschwände im Weg sind.
Dumm gelaufen.
Turmwäscheständer in der Dusche, nicht aufgeklappt.Wer konnte auch ahnen, das sie SO klein ist. Ich nicht. Ich bin von einem Standardmaß ausgegangen. Ha!
Also habe ich ihn auch in die Kleinanzeigen gesetzt.
Da hat sich dann zwar abends auch jemand gemeldet. Aber wohl mehr, um zu fragen, ob er von einem Markenhersteller ist. Der Trockner könnte dann am nächsten Abend abgeholt werden.
Zu dem Zeitpunkt konnte ich das aber nicht bestätigen, da ich die zugehörige Verpackung bereits entsorgt hatte. Entsprechend habe ich dann nichts mehr gehört. Anscheinend ist der Trockner nur mit dem Namen interessant.
(Ich habe jetzt gerade nochmal nachgesehen, ob ich nicht am Trockner noch irgendwas finden kann… und was soll ich sagen: Er ist tatsächlich von der gewünschten Firma. Soll ich den Preis dann nochmal raufsetzen? Hmmm…)
Ich habe nun nochmal ein Foto des Namens gemacht und werde ihn zur Anzeige hinzufügen. Und vielleicht checke ich nochmal die Preise und aktualisiere meinen… Wir wollen ja niemanden zum Schnäppchenmachen überreden. *fiesgrins*

Das war das Hin – und nachdem ich nun damit angefangen habe, fallen mir vielleicht noch ein paar Sachen ein für die Anzeigen.

Plastikbox mit DeckelDas Her war, dass ich gestern seit Ewigkeiten mal wieder bei den Schweden war. Da habe ich mir nochmal eine Box geholt – in die ich nun meine Umhänge stecken möchte. Denn meine große Box ist inzwischen zu voll und ich bekomme den Deckel gar nicht mehr richtig zu. Da freuen sich die Motten.

Und ich habe mir ein 4er- und ein 2er-Regal geholt, für meine Ecke. Damit komme ich auf eine gute Höhe und Breite – und ich finde es irgendwie krass, das ein 4er- und ein 2er-Regal günstiger sind, als wenn ich mir ein 6er hole.

Das wäre es soweit aus meinem Wochenende, welches auch noch morgen ist. Dadurch kann ich leider wieder mal nicht am Flughafen mitstreiken.
So ein Pech aber auch. ;o)
Und nein, ich werde nicht extra hinfahren, denn ich bin morgen mit meinen Eltern zum Frühstück verabredet. Und danach muss ich in der Stadt klären, warum ich meinen Anwohnerparkausweis nicht online verlängern konnte.
Da bin ich also auch beschäftigt. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Nicht zu glauben

Lichter von Frankfurt bei Nacht und im Main gespiegelt

Heute war der erste Tag nach einem meiner Wochenenden. Wie passend. Wo doch heute tatsächlich auch für alle anderen Montag ist. Für manche sogar Rosenmontag. ;o)

Ich hatte heute die gleiche Schicht wie letzte Woche, nur an einem anderen Einsatzort. Statt Leitstelle E am anderen Ende des Terminals 2 habe ich diesen Block in der Halle Mitte. Mitten im Geschehen, sozusagen. Denn während zur Leitstelle E nicht so viel Gepäck zur weiteren Kontrolle kommt, steht in der Halle Mitte öfters das Band kaum still.

Eigentlich habe ich in der Halle Mitte meinen Lieblingsarbeitsplatz. Da, wo mit am meisten vorbeikommt – weswegen ich in der Regel kaum Konkurrenz um diesen Platz zu fürchten habe. Oder diese Seite der Halle.
Heute war ich aber tatsächlich zu spät. Beide Plätze links waren schon besetzt. Ja, ist es denn…

Also bin ich nach rechts, und hatte da auch genug zu tun. Und musste wirklich mal wieder den Kopf schütteln, was Passagiere so alles mitnehmen.

Letztes Jahr im August hatte ich in einem Koffer Rüstungsteile einer Ritterrüstung samt Schwert.
Das war mal etwas anderes – aber das ist ja auch erlaubt.
Heute dagegen war mein erster Koffer, den ich bekommen habe, direkt so für mich ‚Hä?‘

Ausschnitt eines Röntgenbildes mit E-Zigaretten und SpraydoseBevor ein Mensch ein Flugticket buchen kann, werden auch die Sachen angezeigt, die NICHT mitgenommen werden dürfen.
Die Sachen, die dann bei uns entnommen werden. *fies grins*
Dazu gehören Feuerzeuge, Benzinfeuerzeuge, Powerbanks, Motorsägen, E-Zigaretten und alle möglichen Arten von Akkus mit Lithium. Unter anderem.
Sollte jemand den Akku eines Laptops im Koffer haben, aber kein Laptop dazu, dann hat er/sie danach meist auch keinen Akku mehr.
Teilweise können die Sachen am Flughafen noch abgeholt werden, wenn es wirklich teure Sachen sind. Wenn nicht: Auf Wiedersehen.

in einer Box liegen viele Verpackungen von E-ZigarettenIm ersten Koffer heute war soviel elektrisches mit Batterie zu sehen… ich dachte mir schon: ‚Sind das E-Zigaretten?‘ Aber es waren SO VIELE. Über den ganzen Koffer verteilt. Ich konnte es mir nicht vorstellen.
Also habe ich ihn aufmachen lassen als §5-Maßnahme. Um bei der ersten E-Zigarette direkt den Koffer auf DGR (Dangerous Goods) zu setzen und an die Stufe 4 weiterzugeben.
Meistens sind es vielleicht mal 2-3 E-Zigaretten, die in einem Koffer sind.
Heute waren die Kollegen fleißig beschäftigt, den ganzen Koffer umzukrempeln, um die ganzen E-Zigaretten rauszufischen.
Ich habe nicht mitbekommen, wie viele es jetzt endgültig gewesen sind. Aber ich gehe mal von mindestens 50 Stück aus – und die Box war danach gut gefüllt mit dem Scheiß.

Auf einem Metalltisch stehen 52 Spraydosen wie Deo etcMit Spraydosen ist es dagegen so eine Sache. Haarspray und Deo darf ja mitgenommen werden. Aber nur in Maßen. Die da lauten maximal 2 Liter insgesamt. Das scheint ein paar Koffer und Taschen später die Person nicht interessiert oder gewusst zu haben. Denn die Tasche war VOLL mit Spraydosen.
Alleine die, die dann entnommen wurden, waren 52 Stück!
Wofür braucht jemand so viel Deo? Nutzt das dann überhaupt noch was?
Als ich die Tasche wieder ins System zum Weiterfahren eingeschleust habe, war sie um einiges leichter. ;o)

Es kann ja eigentlich nicht so schwer sein, sich VORHER zu informieren, was in das Reisegepäck überhaupt darf. Ich bin diesbezüglich im Laufe der Jahre schon mehrfach von Familienmitgliedern deswegen gefragt worden. Und wenn das Ticket gebucht wird, muss jede/r bestätigen, dass sie/er diese Verbote gesehen hat. Wenn sich dann allerdings nicht daran gehalten wird… ist die Möglichkeit groß, dass danach der Koffer/die Tasche vielleicht leichter ist als vorher.

Also – vorher überlegen, was Ihr einpacken wollt in den Koffer. Denn sonst… ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Entwicklungen

Balkenstatistik meiner Blog-Aufrufe täglich Oben steht 0 Aufrufe -2 (-100%) Die Balken gehen von 17.02.2025 bis 01.03.2025 Der Balken vom 17.02. ganz links ist am höchsten, zwischen 18 und 24 Aufrufen. Danach ist eine größere Lücke, dann zwei kleinere Balken, beide um die 3 Aufrufe, eine Lücke und dann wieder 6 Balken um die 2 bis 3 Aufrufe. Der 01.03. ist rötlich hervorgehoben, hat aber noch gar keine Aufrufe.

Ach ja…

Was immer meine Änderungsversuche letzte Woche auch bewirkt haben mögen… zumindest diese Woche gab es keine große Aufruf-Spitze. Das find ich doch mal gut. Doch ich muss da erstmal weiter ein Auge drauf haben. Für einen Beitrag wäre diese Entwicklung aber wirklich etwas wenig.
Wie kann ich denn da die Wortanzahl erhöhen?

In meinem Alter *hust* ist der Blick zurück ja weiter als der nach vorne. Also, was kann ich denn da in der Entfernung für Entwicklungen erkennen?
Ich denke, meine eigene.

Wie ich gerade sehe, habe ich vor bald 5 Jahren schonmal etwas in die Richtung geschrieben. Dann jetzt halt nochmal – und den alten Beitrag findet ihr hier zum Gegenlesen. ;o)
So, wie habe ich mich denn entwickelt?
Ich würde sagen: Langsam.

Mit 12-13 habe ich die weiblichen Wesen, die ich interessant fand (oder das), mehr geärgert und -nervt. Mit 17-19 war ich dann eher auf einem normalen Niveau. Ich musste nicht mehr ärgern. Sondern konnte mit meinem Gegenüber normal umgehen. Aber dazu stehen, DAS ich eigentlich interessiert an mehr gewesen wäre, konnte ich da auch noch nicht. Wahrscheinlich hätte das auch nichts gebracht, als mir die Nachbarstochter meiner Großeltern in Euerdorf ihren Korb gab.
Davor war ich irgendwie immer auf der Lauer, wenn ich bei meinen Großeltern und Familie war, ob sie vielleicht gerade draußen was zu tun hatte, worauf ich dann oft auch draußen aufgetaucht bin. So ein Zufall… nicht. ;o)
Wir haben uns gut verstanden, und irgendwann hat sie mich mal zu sich in den Keller geholt, um mir da den Korb zu überreichen, sozusagen. Und ich so ‚ach nee, das sei ja gar nicht so… und überhaupt die Entfernung…‘
Danach hatte ich erstmal Schüttelfrost.
Feigling.
Und danach habe ich trotzdem weiterhin zum Fenster rausgespitzt. Bis ich lieber zu meiner GST in den Nachbarort gefahren bin zu Besuch. Auch, weil es mir selbst zu doof wurde. Und jetzt komme ich eher nicht mehr nach Euerdorf ins Haus, weil mit dem Onkel und seiner Familie habe ich nicht ganz so viel zu tun.

Schloß in Meiningen bei Nacht, violett angeleuchtet1991 konnte ich mich tatsächlich mal in Ruhe und ernsthaft mit einem Mädel aus Rudolstadt unterhalten. Das war bei meiner ersten Hessisch-Thüringischen-Theaterwerkstatt (HTTW) in Dietzenbach damals.
Ich kam mir beim Tischfußballspielen von ihr beobachtet vor. Und ich habe es tatsächlich geschafft, sie deswegen anzusprechen.
Ich fand das Gespräch so gut, dass ich über Umwege zum Briefeschreiben mit ihr gekommen bin. Das Jahr darauf in Rudolstadt fand sie meine Art aber nicht mehr so interessant. Hm. Wobei ich bei beiden Werkstätten gleich aufgedreht war, würde ich denken/vermuten.
Das war übrigens die Werkstatt, 1992, bei der ich es nicht gekonnt/-schafft habe, einem weinenden Mädel aus Rudolstadt Unterstützung zu geben. Stattdessen wurde eine Mitspielerin von mir vorgeschickt, weil ich das ja nicht könnte.
Sowas von…

Die nächsten 2-3 Jahre muss ich mich aber durchs Leben auch irgendwie entwickelt haben. Ich frage mich gerade, wie?

1992 habe ich meinen Job beim Papiervertrieb angefangen. Der Job, den ich – vor dem Flughafen – am längsten gemacht habe. Da war ich am Anfang auch… längst nicht reif oder entwickelt genug. Das ging so weit, dass mein Chef mit mir meinen Schreibtisch aufgeräumt hat. *rot werd*
Ich glaube, diesen Weckruf hat’s gebraucht. Ein paar Jahre später hat er mir ein Lob von einem Kunden weitergegeben, dass ich immer so fröhlich/freundlich sei. Ich weiß es gar nicht mehr genau. Es war eigentlich etwas banal-selbstverständliches, aber wohl doch nicht so selbstverständlich, so das es extra lobend hervorgehoben wurde.
Da hat doch definitiv eine Entwicklung stattgefunden.

Und jetzt nochmal auf meine Angst + keine Ahnung zu haben, was ich bei Tränen machen sollte – drei Jahre später habe ich es selbst geschafft. Und bekam da ja auch eine kleine Belohnung für.
Obwohl… klein…
War doch eher groß. Zumindest finde ich, dass der erste Kuss eine große Sache ist. Wenn ich so darüber nachdenke… eigentlich jeder erste Kuss. Wenigstens für mich.
Hm…

Meinen ersten Korb mit Schüttelfrost gab es ja so mit 18 etwa. Irgendwo in dem Bereich. Den Tag habe ich mir jetzt nicht gemerkt.
1991-92 gab es dann meinen nächsten Liebeskummer. Den habe ich recht gut verkraftet, soweit. Zumindest wenn ich jetzt so zurückblicke.
1996 gab es wieder einen. Der war schwerer zu verkraften. In den Zeitrahmen fiel dann auch die beste Geburtstagsparty, bei der ich mitgemacht habe. War das 97? Da waren nämlich auch spontan 2 Gäste aus Meiningen angereist… und mit der einen habe ich dann die meiste Zeit auf einem der herumstehenden Podeste rumgelegen und gekuschelt. Das war… *sfz*
Auch wenn es da bei uns eventuell ein paar Fehlinterpretationen gab.
Ich bin mir nicht sicher, aber so im Nachhinein habe ich das Gefühl. Wenn wir vielleicht mal richtig gesprochen hätten… vielleicht hätte bei uns da auch etwas mehr werden können?
Wunschdenken.
Und nun, fast 30 Jahre später, auch nicht mehr wichtig.
Aber auch das war eine Entwicklung.

Ob ich mich inzwischen noch entwickle?

Hmm…

Schwer zu sagen.
Wahrscheinlich müssten das nun andere beurteilen. Denn mir fällt an mir nun ja nicht soviel auf. Von außen lässt es sich halt oftmals besser feststellen.

Wie ja auch hier bei meinem Blog die Aufrufe über die Statistiken. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund