Das Rad dreht sich

Erleuchteter Turm der Nürnberger Burg bei Nacht

… wenn auch letztes Wochenende nicht an meiner Leier.

Ja, letztes Wochenende war ich bei den
7. Nürnberger Borduntagen.
Wie der Name schon sagt: in Nürnberg. Wieder in der Jugendherberge direkt an der Burg. Mit Kursen für Drehleiern, Hümmelchen, Dudelsack + Ensemblekurse.
Dieses war dann auch meine erste Teilnahme an den Borduntagen. Ich hätte mich für einen Kurs an den ersten interessiert, jedoch ist da der Dozent erkrankt… und am Ersatz bestand kein Interesse. Doch jetzt habe ich es endlich auch mal geschafft.

Leih-DrehleierAm Donnerstag habe ich ja noch versucht, meine Leier wieder einzurichten. Auf einer Saite habe ich dann tatsächlich auch mal einen haltenden Ton hinbekommen. Allerdings ist mir dann aufgefallen, dass sich mein Rad ohne Berühren von irgendwelchen Saiten nicht mehr locker weiterdreht. Was es eigentlich tun sollte. Und das war mir dann zu viel. So habe ich Donnerstag noch ’ne E-Mail an die Orga geschrieben und kurzfristig noch um ’ne Leihleier gebeten – was auch eingerichtet werden konnte. So habe ich dieses Wochenende also mal fremdgedreht, sozusagen. ;o)

Mit dem Hinkommen hat alles geklappt. Ich habe unterwegs sogar noch ’ne günstige Tankstelle bei Wertheim gefunden. :o) Gestanden habe ich dann wieder in der Maxtorhof-Garage. Die ist am nächsten + günstigsten.

Auch wenn ich das erste Mal zu den Borduntagen da war, gab es doch ein paar bekannte Gesichter zu begrüßen – oder auch nicht. (Dazu kommt später noch was.) Das Zimmer wurde bezogen, und dann gab es die Begrüßung und es ging los.
Nach einer Vorstellungsrunde haben wir uns ans warmspielen + -schnarren gemacht. Und das haben wir entsprechend den Samstag über und den Sonntagmorgen  gemacht. ;o)

Freitags Abends gings zum Essen in einen Keller, wo das Essen gut, aber normal nicht meine Preisklasse ist. Zum Glück esse ich Fleisch, denn Vegetarier werden da nicht unbedingt berücksichtigt.

Das Essen war nett. Neue Leute kennengelernt, die dann direkt Auswirkungen auf die erste Traumnacht gehabt haben. Wenn auch eher von der Herkunft her.
Ach, na ja, so ist mein Kopf halt. *schulterzuck*

Elektro-Drehleier und weitere Kettchen mit HundenSamstags gab es vor + nach dem Mittagessen kleine Miniworkshops, in die jede/r gehen konnte, wie Interesse vorhanden war.
So habe ich mir den Workshop von Alex und seiner elektronischen Leier angesehen + -hört. Den zweiten Miniworkshop habe ich dann in meinem Bettchen bei einem Mittagsschläfchen verbracht. ;o)

Abends gab es ein paar Vorführungen + Session. Allerdings nur strikt bis 22 Uhr. Da wurden in Bad Homburg die Nächte schon eher durchgespielt. Zumindest locker bis 0 Uhr oder Eins.

Nun, dafür gab es dann halt noch eine Märchenstunde – anscheinend wie üblich. Davon habe ich mir die ersten 2 mit angehört + dann hat es mich in mein Bettchen verschlagen.

Sonntag haben wir tatsächlich NOCH mal ein Lied angefangen – das vierte – und einen Plan für unser Vorspielen gemacht. Das fand nach dem Mittagessen statt. Anschließend war allgemeiner Aufbruch. Auch wenn einige schon früher los sind, wegen Zugverbindungen – oder halt auch nicht. Am Freitag haben es einige erst gar nicht nach Nürnberg geschafft. Das traf sogar eine Dozentin, für die dann ganz kurzfristig jemand aus Passau eingesprungen ist.
Respekt.

Um 17 Uhr hatte ich es dann auch wieder nach Hause geschafft.

Auf der Fahrt hatte ich entsprechend auch gut 2 Stunden Zeit, mir verschiedenes durch den Kopf gehen zu lassen.

Ein Punkt war der vorhin angesprochene mit dem Nicht-begrüßen.
Ich meine, ich hatte das mal hier mit ’nem (inzwischen Ex-)Kollegen. Mit dem habe ich ne ganze Zeit kein Wort gewechselt, und er nicht mit mir. Doch da weiß ich, warum. Das hatte einen Grund.
In Nürnberg war nun auch eine Person dabei, die ich von Bad Homburg her vom Sehen kenne. Doch da wird auch kein Wort gewechselt. Ich denke, das geht mehr von der anderen Seite aus, aber gut. Ich hatte die Person auch schonmal auf dem Hayner Burgfest musizieren sehen. Doch da gab es auch kein ‚Hallo‘.
Ein kleines bisschen frage ich mich vielleicht, WARUM das so ist. Doch im Großen und Ganzen denke ich: Pöh. Dann nicht.
Andere Gesichter aus Bad Homburg sind da nicht so. Rede ich halt mit denen.

Ein weiterer Punkt, der mir so durch den Kopf ging, waren: Künstler.
Leute, die (gerne) groß + breit erzählen, was sie machen + wozu sie etwas nutzen wollen… Da verdrehe ich wohl teilweise nicht nur innerlich die Augen.
Und da ist es egal, ob das Musiker oder Theaterleute sind. Vielleicht gibt’s das ja auch bei Malern, oder Bildhauern, oder was auch immer gemacht wird. Keramik. Suchts Euch aus. Doch so dieses ’sich präsentieren und insgeheim zeigen, was mensch doch alles macht’… das ist nicht meins + ich mag es nicht so leiden.

Meine Katze Soche - schwarz-weiß - auf einer roten ZudeckeDas führt mich zu dem Punkt von mangelndem Ehrgeiz bei mir.
Woher das wohl kommt?
An etwas nur mit nötigem Minimum herangehen + arbeiten. Wenn überhaupt.
Das ich zu Hause nicht Leier geübt habe, habe ich erst meinen Katzen in die Schuhe geschoben, dann der Lautstärke meiner Leier.
Würde ich sie eher in die Hand nehmen, wäre sie so leise wie eine E-Leier?
Wenn ich so viel Geld ausgeben wollen würde: Würde ich sie endlich nutzen?
Es müsste ja nur mal eine Stunde am Tag sein.
Ich kann mir vorstellen, das würde schon einiges bewirken.

Hmpf.

Ja… das waren so ein paar Gedanken während meiner Heimfahrt.

Ukulele in GrünUnd, ja, ob ich so immer mit der Leier weitermachen will? Oder sollte ich doch so ehrlich sein und sagen, dass ich es besser lassen sollte?
Ich habe meine Bögen schon ewig nicht mehr in der Hand gehabt. Die Ukulele nur ein paar Mal…

Hm…

Frühjahreskrise, sozusagen.

Nun ja.

Dann komme ich erstmal wieder im normalen Alltags- und Arbeitsleben an, dann wird sicher wieder viel zugetüncht.

Bis zum nächsten Mal.
Oder vielleicht ja auch nicht?

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Meine erste Connichi – 2024

Titelbild des CONNICHI 2023 Veranstaltungsprogramms vom 6.-8- September 2024 Ein gezeichneter Mann im Anime-Comic-Style sitzt in einer Art Japanischem Naturbad. Auf seinen kurzen blauen Haaren liegt das kleine Tuch, welches in einem Onsen üblich ist. Vor ihm im Wasser planscht ein gelber Vogel, der ebenfalls das Tuch auf dem Kopf trägt, und rechts im Vordergrund sitzt eine gezeichnete Frau mit hochgesteckten roten Haaren und in ein Handtuch gehüllt, die mit blauen Augen den Betrachter des Bildes ansieht. Die Szenerie wird durch zwei Laternen links und rechts erleuchtet. Unten links steht noch: GRATIS Das Connichi Programmheft

Gestern war es also soweit. Der länger geplante Besuch der Connichi in Wiesbaden. Für mich mein erster Besuch.

Um rechtzeitig zur Türöffnung in Wiesbaden am RheinMain CongressCenter (RMCC) zu sein, hieß es früh aufstehen. GMS hat mich kurz nach halb Acht aufgelesen. Dann sind wir gen Wixhausen gestartet, von wo wir mit dem Balkonbauer weitergefahren sind. In Wiesbaden sind wir entsprechend kurz nach 9 im Parkhaus aufgeschlagen und haben dort als erstes unsere „Waffen“ überprüfen lassen. Als Psychos von Borderlands haben wir zu LARP-Varianten von Werkzeug gegriffen, welche auch ohne Probleme abgenommen wurden. Leider hatte GMS ihre Psychomaske zu Hause vergessen – dafür hatte sie eine schicke Borderlands-Kappe mit Stickern von Tina und anderen Borderlandmotiven, welche sie am Freitag auf dem Flohmarkt dort gefunden hatte. Hat sie also trotzdem zu uns gepasst. ;o)

Auf dem Weg zum Waffencheck wurden wir direkt mal angehalten für ein Foto. :oD
Das nächste haben wir dann gemacht, als wir die Freundinnen von GMS gefunden hatten. Von denen war auch eine als Psycho unterwegs. Eine nette Truppe. :oD

Vier Psychos von Borderlands in orangenen Hosen, weißen Unterhemden und Psychomasken, teilweise bewaffnet mit TNT-Stangen und verschiedenem Werkzeug, posieren für das Foto

Die Türen haben um 10 aufgemacht. Da wir recht früh da waren, mussten wir dann auch nicht so lange warten, bis wir es ins RMCC geschafft hatten. Die Schlange vor unserem Eingang war hinter uns definitiv um einiges länger als vor uns. ^^

Nach einem ersten Gruppenbesuch der Keramikabteilung ging es in den Rot-Kreuz-Bereich, um ein Pflaster für GMS abzuholen. Wie das halt so ist, wenn Würfelproben verpatzt werden. ;o)

Um 11 haben wir dann noch alle den ersten Programmpunkt gemeinsam angesehen, nämlich „Welten im Schatten – Japanisches Rotlicht“. Wie der Titel des Workshops vermuten lässt, war der Zutritt dort erst ab 18 gestattet.
Die Vortragende hat die ganze Sache mit recht viel Humor gemacht, das es eine Freude war, dabei zu sein. Hat sich definitiv gelohnt. Danach haben sich unsere Wege getrennt, da die Pläne ein wenig auseinandergingen.

Blick auf das Panel/den Workshop "Schreibworkshop - Geheimnisse der Magie" Auf einer großen Leinwand über den beiden anleitenden Damen stehen gesammelte Begriffe zum Thema Magie, Magiearten, wofür Magie verwendet werden kann und noch ein bisschen mehr zum Thema Magie.Mein nächster Workshop war fast im Anschluss, zwei Räume weiter. Nämlich ein Schreibworkshop zum Thema „Geheimnisse der Magie“. Mit dem Thema habe ich mich ja auch selbst bereits vor längerer Zeit auseinandergesetzt (2017), da ich in meiner Geschichte ja ebenfalls Magie verwende. Von daher ein Workshop, der sicher nicht vergebens ist.
Im Workshop wurde viel zusammen gesammelt. Und irgendwie hatte ich da meinen ersten Durchhänger – doch immerhin bin ich nicht schlafend vom Stuhl gefallen. Am Flughafen arbeiten trainiert da. ;o)
Zum Schluss habe ich mir die gesammelten Sachen, wie fast alle anderen Anwesenden auch, nochmal digital „gemerkt“. Mal sehen, inwiefern ich da in Zukunft darauf zurückgreifen werde.

Der Balkonbauer war um 14:30 Uhr beim Vortrag zu „Unheimliche Gestalten Gestern und Heute“. Ich hatte da so gedacht, ich könnte mir den ja auch ansehen – aber der Raum für diesen Vortrag war so voll, dass ich es mir anders überlegt habe. Letztendlich mussten sie noch Leute abweisen – doch ich bin schon vorher gegangen.

Also habe ich mich um- und mir die Händler näher angesehen. Ich hatte ja nun Zeit und nichts weiter vor, bis vielleicht auf den letzten Vortrag, der erst um 19:45 Uhr starten sollte, zum Thema Rollenspiel.
Also ein erster Gang durch die Händlerhalle.

Zwei Cosplayerinnen bei der Connichi in Wiesbaden: Jinx mit ihrer Haifisch-Kanone und Vi mit ihrem Atlas-Handschuh von Arcane.Wie ich später zu GMS meinte, erinnerte mich diese Halle mit den Ständen an die Stände in der Agra zum WGT, nur bunter. ;oD

In der Händlerhalle konnte ich auch nicht anders und MUSSTE zwei Cosplayerinnen mal fragen, ob ich sie fotografieren durfte. Das waren auch die einzigen CosplayerInnen, die ich fotografiert habe. Und ich musste sie fragen, da sie als Vi und Jinx von ARCANE unterwegs waren. Die Dritte im Bunde – Caitlyn – war ihnen zu diesem Zeitpunkt gerade abhandengekommen, da sie wohl im Museum war. Aber Vi und Jinx, und dann noch so gut getroffen… wow. Sie waren mir oben im Gang von den Workshops bereits aufgefallen – da bin ich auch wirklich kurz einem meiner OTLs vom Flughafen begegnet. :oD
Ich will das Foto von Vi und Jinx hier jetzt nutzen, auch wenn ich die beiden nicht nach ihrer Erlaubnis dafür gefragt habe. Ich greife deswegen nun auf die Augenbalken zurück, die ja gerade auch für die Werbung von der zweiten Staffel genutzt werden, in der blauen Jinx-Farbe, in die sie die Stadt anmalen will.
Ich hoffe, dass die Damen damit unkenntlich genug sind. Sonst bitte deswegen kurz melden. Danke.

Ich war also einkaufstechnisch unterwegs, sozusagen.
Das ich mir irgendetwas kaufen werde, abgesehen von Essen und Trinken, war mir schon vorher klar. Nur was es werden würde, das nicht.

Umhängetasche mit der Beschriftung "Long Live Death!" Eine kleine Figur, wahrscheinlich Katze, mit Hut und Pestmaske sitzt rechts von mehreren kleinen Flaschen und Falkons. Ganz links ist ein Totenschädel mit brennender Kerze darauf.Nun, das Erste war eine neue tolle Tasche.
Ich bin am Stand von Akuma-Inn vorbeigekommen, und da hat mich die letzte Tasche des Pestdoktors einfach so angelacht und zu mir gesprochen und gesagt: „Nimm mich mit!“
Ich konnte nicht widerstehen.
Und zumindest ist eine Tasche ja durchaus ein nützlicher Gegenstand. Auf jeden Fall besser als irgendwelche Würfelsets für x Euros. ;o)

Zwischendurch haben wir uns mal in einem ruhigen Bereich getroffen und zusammengesessen, bevor es zu den nächsten Punkten weiterging. Da ich immer noch keine weiteren Punkte hatte, bin ich auch mal durch den Kreativ-Markt geschlendert.
Letztendlich bin ich nochmal bei den normalen Händlern vorbei, und da konnte ich dann am Pegasus-Stand auch nicht widerstehen.

Grundregelwerk SHADOWRUN Erratierte Neuausgabe 2024 noch in Folie verpacktIch war in den ersten Rundgängen schon bei ihm vorbeigekommen. Ich hatte da mal kurz mit dem Gedanken gespielt, mir vielleicht das Avatar-Starterpack zu holen, da es so günstig war. Als ich dann nochmal beim Stand war, habe ich mir kostenlose Sachen zu Shadowrun genommen. Wir spielen zwar SR5, aber ein Abenteuer für umme? Warum nicht. Der Mensch vom Stand meinte dann, wenn ich mir das heute Abend noch ansehen würde, was ich da mitgenommen habe, und mir es gefällt und ich morgen wiederkommen würde, könnte ich das Regelwerk ja mitnehmen. Für keine zehn Euro.
Ich so „Was?“

Tja – so bin ich nun also zum Regelwerk von Shadowrun 6 gekommen. Denn für unter zehn Euro? Hallo? Das ist ein totales Schnäppchen, wenn sonst Grundregelwerke ja gerne 50 Euros kosten. Und schließlich spielen wir ja auch Shadowrun. Also ist es nicht ganz vergebens, mir das mal zu holen. *schulterzuck*

Zum Abschluss waren wir dann also noch im geplanten Workshop für:
RPG-Spielleitung: Rätsel und Mysterien.
Er ging etwas verspätet los, wahrscheinlich wegen Bahnproblemen, von denen ich nichts mitbekommen hatte. (Ich war mir ja nicht sicher im Vorfeld, ob ich es so lange aushalten würde, und wenn nicht, dass ich ja dann mit der Bahn heimfahren könnte. Gut, dass ich es ausgehalten habe, den Bahntechnisch lief wohl gestern nicht viel außer Chaos. ;o))

Stand auf der Connichi in Wiesbaden Zu sehen sind mehrere Drachenzeichnungen, unter denen die Künstlerin mit Drachengebißmaske sitzt. Daneben noch mehrere Gläser und andere Sachen, was es so alles zu kaufen gibt.Der Workshop war interessant, wenn auch für mich in nächster Zeit nicht wirklich nötig, da ich wohl eher kein Mysterium-Abenteuer in nächster Zukunft leiten werde. Aber immer gut, vorher mal etwas dazu gehört zu haben.

Danach sind wir dann wieder nach Hause gestartet. Wohin wir es auch alle gut geschafft haben. GMS und Balkonbauer sind heute auch nochmal hin und hatten hoffentlich nochmal ihren Spaß. Das werde ich wohl am Dienstag erfahren, denn da ist Abends mal wieder ein Besuch im Brückenkopf geplant.

Und das war also mein erster Besuch einer Anime- und Manga-Con. Es war interessant, in was für Cosplays die Leute so unterwegs waren. Sie waren so unterschiedlich, dass ich mir dann über mein Outfit nicht wirklich mehr Gedanken gemacht habe.
Ich glaube, ich habe auch Winifred von Hocus Pocus gesehen – und Sportacus und Stephanie von LazyTown. :oD

Blick vom Standort der Connichi - dem Rhein-Main-Congress-Center (RMCC) über die Herbertanlage zum Hauptbahnhof Wiesbaden. Es tummelt sich viel buntes Volk auf dem Grün der Anlage.

AI-Spielereien

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Spielen wir ja am Monatsanfang D&D, welches ich zur Zeit leite, ist Ende des Monats Shadowrun angesagt. Das leitet momentan noch GMS.

Wir spielen rein virtuell. Sprich wir reden über Discord und haben einen jeweiligen virtuellen Spieltisch bei Roll 20. Dort haben wir einerseits Zugriff auf unsere Charakterblätter, mit denen wir dann arbeiten + würfeln. Und auf den jeweiligen Spielplänen ziehen wir mit Tokens (Spielmarken), die unsere jeweiligen Spielcharaktere zeigen + darstellen.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Mein erstes Charakterbild bei Shadowrun hat mir noch Werner besorgt + gemacht. Das bedeutet, ich habe damit nun schon 4 Jahre gespielt. Und inzwischen gefällt es mir nicht mehr.

Rotor – mein Charakter – ist 23 (immer noch), sieht aber auf dem Charbild aus wie 30.
Ich sollte also einerseits endlich mal mein Spielalter anpassen – zumindest ein wenig – und ich wollte ein neues Charakterbild.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Tatsächlich mag ich meinen Charakter inzwischen doch ein wenig, so dass ich für mein Charakterbild tatsächlich auch mal eine Kommission bei einem Künstler oder Künstlerin gemacht hätte, um Rotor neu illustriert zu sehen. Ich hatte deswegen auch schon mal Drachenechse gefragt, ob sie da vielleicht jemanden hätte oder wüsste. Da konnte sie mir leider nicht weiterhelfen. Und meine Verbindungen in diese Richtung sind nicht vorhanden. Also weiter wie bisher.

Wirklich?

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Jetzt besteht ja inzwischen die Möglichkeit, Bilder von einer AI zeichnen zu lassen.
(AI = Artificial Intelligence – also eine Künstliche Intelligenz)
Theoretisch bin ich AI eher nicht-nutzend eingestellt. Sowohl Mal- als auch Schreibtechnisch. Doch für ein Bild von Rotor dachte ich mir, dass ich ja mal eine Ausnahme machen + einen Versuch starten kann.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru
Versuch 2

Also habe ich das Netz bemüht, bis ich eine Seite gefunden habe, bei der ich tatsächlich 5 Versuche machen konnte, einen Text in ein Bild zu verwandeln, ohne dass ich mich dafür anmelden oder registrieren musste. Diese Seite – Artguru.ai – hat dann noch die verschiedenen Auswahlmöglichkeiten des Bildformates (1:1; 2:3 oder 3:2), sowie verschieden Stilarten. Darunter passenderweise auch ein Stilart namens Cyberpunk.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Mein Grundtext war: Junger Mann, Mitte 20, mit stacheligem kurzen grünem Haar für Shadowrun. Teilweise hatte ich auch noch Augenfarben mit angegeben. Erst regenbogenfarben, dann violett. Zum Schluss nicht mehr.

Der erste Versuch zeigte tatsächlich die typischen Fehler eines AI-Bildes: Die Hände von ihm waren… sagen wir ungewöhnlich. ;o)

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun (in diesem Fall mit AI-Fehler in der rechten Hand. Es sind sozusagen eineinhalb Hände.)

Quelle: Artguru
Versuch 1

Doch ansonsten sah das Bild nicht schlecht aus. Also habe ich noch ein paar weitere Versuche gemacht, und auch Bildstile ausprobiert. So von wegen ID-Photo, oder Cartoon.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru
Versuch 3 – Stil ID-Photo

Nach der ersten Testreihe, von der ich das zweite Bild schon recht gut fand, habe ich zu Hause am Rechner und noch ein paar Tage lang am Communicator neue Varianten erstellt.

Als ich das erste Mal von regenbogenfarbenen auf violette Augen umgeschwenkt bin, hat die nicht so intelligente AI die Farben durcheinandergebracht und violette statt grüne Haare gemalt.
Wenn diese Variante die richtige Haarfarbe gehabt hätte, hätte ich wohl dieses Bild genommen. Da aber die Haarfarbe nicht stimmte, habe ich noch versucht, ob Artguru vielleicht die Haarfarbe in Grün ändern kann.
Nun ja, nicht wirklich.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun (hier im Cartoon-Stil)

Quelle: Artguru
Versuch 4 – Stil Cartoon

Also habe ich weitere Versuche gestartet… bis ich über 20 verschiedene Bilder hatte. Ein paar ziemlich gut. Ein paar naja.

Ich habe hier im Beitrag mal meine ersten Versuche und ein paar weitere verteilt. Denn das ist ja das Gute an AI-Bildern: Sie sind rechtmäßig nicht geschützt. ;o)

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit dunklem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Nun haben wir gestern wieder gespielt – und ich wollte mein neues Charbild haben.
So habe ich mich dann doch für eines entschieden, welches mir recht gut gefällt und meinen Wünschen soweit gerecht wird. Ich habe erst angefangen, einen Token mit einem anderen Bild zu bauen – und habe dann so 4-5 Versuche gebraucht, bis ich das Richtige gefunden hatte.
Auf dem meine Haare ganz drauf sind – und die richtige Farbe haben. ;o)

Also nicht dieses hier – der Versuch mit den violetten Haaren. Auch wenn dieses Bild klasse ist.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit violettem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Dafür dann nun dieses hier.

Bildvariante von Rotor: Junger Mann, Mitte 20, mit grünem, stacheligem Haar für Shadowrun

Quelle: Artguru

Endlich sieht Rotor nicht mehr so alt aus.
Aaah.

Unser Ork will das jetzt auch mal versuchen.
Doch ob die AI mit dem Begriff Ork was anfangen kann? Mit Zwerg konnte sie schon nichts anfangen. Und bei meinem Elfenversuch… na ja.
Was ist das für ein Auswuchs aus ihrem Kopf?
Ein Horn?

Tsiss…

Elfe mit spitzen Ohren und Schwert für Shadowrun - mit einem seltsamen Horn aus dem Kopf

Quelle: Artguru