Vorbereitungen…

Es laufen die Vorbereitungen für einen Besuch von Fagradalsfjall in ein paar Monaten.

Dafür habe ich jetzt vorgestern ein wichtiges Kleidungsstück bekommen, welches ich mir über den Shop des Reykjavík Grapevine besorgt habe. Nämlich das T-Shirt mit dieser Beschriftung:

Beschriftung Rot auf Schwarz:
DON'T WALK ON THE LAVA

Und alles weitere neue kommt demnächst. Doch das war jetzt mal eine kleine, schnelle Aktualisierung.

(Zur Abwechslung mal auf die Schnelle erstellt mit meinem Noch-Communicator.)

Ergiebig

So schnell kann’s gehen.

Dachte ich doch gestern noch, dass ich für den Mai nichts mehr schreiben werde, hat mich der Arbeitstag heute eines besseren belehrt.
Denn in den ersten beiden Arbeitsstunden habe ich soviele verbotene Waffen in Gepäckstücken gesehen und rausnehmen lassen, wie sonst über Jahre nicht.

3 Koffer mit gefundenen verbotenen Waffen - Schlagring, Gürtelschnallenmesser + StockdegenDeswegen muss ich da doch da unbedingt heute noch was klitzekleines zu schreiben.

Als erstes kam ein Gepäckstück vorbei, aus dessen Röntgenbild mich ein Schlagring angelacht hat.

Gut – ein Schlagring ist noch eine der verbotenen Waffen, die wir noch am ehesten so zu Gesicht bekommen, hin und wieder.

Dann hatten wir diesen Koffer geöffnet, den Schlagring rausgetan und auf unseren Einsatzleiter gewartet.
Der leistete uns dann noch ein wenig Gesellschaft, um zumindest kurz auf die Landespolizei zu warten…
dann kam erst ein markiertes Gürtelschnallenmesser, dann ein markierter Stockdegen und dann nochmal 2 Stockdegen in einem Gepäckstück vorbei.

Und das alles innerhalb der ersten zwei Stunden.

Eigentlich hatte ich da das Soll meines Arbeitstages lange überschritten. ;o)Tasche mit 2 gezogenen Stockdegen

Jetzt wird es wahrscheinlich wieder ein Jahr dauern, bis ich was „böses“ erblicke. Denn so viel – und dann auch noch unterschiedliches – auf einmal…

Nun gut – ich habe morgen meinen letzten Arbeitstag des Blocks. Den werde ich auch noch rumkriegen. Und dann kann ich mich zumindest 2 Tage von dieser anstrengenden Woche erholen. Und dann mal sehen, wie es am Wochenende im Terminal 2 laufen wird. Das wird dann ja ab morgen wieder geöffnet.

Zumindest heute auf den Fahrten zu den Kontrollstellen mit dem Fahrdienst war schon wieder ziemlich viel los.
Mal sehen, ob es bald wieder heißt „Business as usual“…

Kalender-Recycling

Geschenk in Schottland-Kalenderfoto verpackt, mit Meer und Felsen

Nur mal gaaanz schnell zwischendurch…

Ich habe ja Anfang des Jahres angefangen, alte Kalenderfotos als Geschenkpapier wiederzuverwenden.

Eulebild eine Eulenkalenders als Geschenkverpackung

Unter anderem hatte mein VnvO vor ein paar Tagen Geburtstag, und ich fragte meine Buchhändlerin, ob sie mir das Buch als Geschenk einpacken könnte – und habe das dann revidiert, weil ich ja noch Kalender zum Verwerten habe.

Kauz eines Eulenkalenders als Geschenkverpackung

Ich muss sagen – alle meine bisherigen Geschenke in Kalenderblättern sehen tatsächlich nicht schlecht aus.
Und wenn ich den großen Schottlandkalender von 2014 nehme, passen auch A4-große Bücher ohne Probleme rein.
Und das Papier davon ist so fest – das könnte auch gut als ein Verpackung für den Versand herhalten.

Doch – bis jetzt gefallen mir die Ergebnisse ganz gut.

Und aus dem Wochenkalender kann ich dann vielleicht wenigstens Kartenumschläge draus machen.

Foto eines Schottlandkalenders als Geschenkverpackung - zu sehen ist die Ruine Castle Moil bei Kyleakin

Alles Gute 2

Rotes Eichhörnchen an Eichhörnchenfutterstation

Heute ist (wäre) der Geburtstag von Werner.

Also bin ich nach der Arbeit direkt mal zum Friedhof gefahren, um ihm meine Aufwartung zu machen. Auch von Drachenechse und Fuchs wusste ich, dass sie hinwollten. Doch ich dachte, dass wir uns da vielleicht verpassen, weil sie schon früher losgefahren sind.

Als ich Flip geparkt hatte, musste ich beim Aussteigen feststellen, dass auch Wulle, ein gemeinsamer Freund von Werner und mir, wohl den gleichen Gedanken gehabt hatte. Denn er stand direkt neben mir und stieg auch gerade aus. Und während wir auf eine gemeinsame Bekannte von Werner und Wulle gewartet haben, kamen auch Drachenechse und Fuchs vorbei.

So wurde Werner also zumindest schon mal von 5 Leuten heute besucht.
Wulle meinte, mehr als die letzten Jahre – weil Werner kein Freund von Geburtstag feiern war. Zumindest nicht seines eigenen. Doch jetzt konnte er ja nichts mehr gegen sagen. *fies grins*

Das genaue Fleckchen zuzuordnen war dann doch nicht so einfach.
Also wurde das Mitbringsel von Fuchs und Drachenechse über eine größere Fläche verteilt. Irgendetwas davon wird dann schon auf dem richtigen Fleck gelandet sein.

Dann haben wir noch ein Eichhörnchen bewundert, dass eine Futterstation in der Nähe hatte und zum Essen vorbeikam.
Niedlich. (siehe oben)

Ich denke, an diesem Tag jetzt ist es dann auch eine gute Gelegenheit, die DSA-Bücher zu zeigen, für die Drachenechse ihre Seele hergegeben hat. Schließlich habe ich die beiden vor kurzen besucht wegen einer Waschmaschinengeschichte – dazu ein andermal mehr.
Auf jeden Fall konnte ich da die gesammelten Werke – soweit gerade im Regal – mal fototechnisch festhalten.
Deswegen hier jetzt also Drachenechses Seele:

Die Regelbücher

Rote DSA-Regelwerke

Quellenbände

Blaue DSA-Quellenbänder

Regionalbände

Grüne DSA-Regionalbänder

Abenteuer

DSA-Abenteuer

Und damit bis nächstes Jahr, Werner.
Weglaufen ist ja nicht mehr.

Und alles Gute, wo immer du jetzt bist.
(Auch wenn du es – wie immer – nicht hören möchtest.)

Fundstücke 2

Morgennebel am Fluss mit einem alten Kran und einer Eisenbahnbrücke im Hintergrund und der Sonne, die durch den Nebel leuchtet

 

Und hier kommen, wie versprochen, die nächsten und damit letzten beiden Gästebucheinträge:

 

Es war einmal…

ein früher Morgen. Dem gefiel es, ein früher Morgen zu sein. Er war ein so früher Morgen, dass er im Sommer wenigstens einen ersten Hauch Morgenröte zu sehen bekam. Und auch wenn es ihm gefiel, ein früher Morgen zu sein, dachte er sich, dass er doch auch gerne mal etwas anderes gesehen hätte und schaffte es tatsächlich auch, für einen Tag mit einem späten Nachmittag zu tauschen.

Doch was er dort sehen musste, gefiel ihm jetzt nicht sonderlich.
Das Licht war so grell, es gab viel zu viele Farben und außerdem fielen ihm schon fast wieder die Augen zu. Deswegen war er froh, als er am nächsten Tag wieder seiner Frühen-Morgen-Tätigkeit nachkommen konnte.

Und die Moral von der Geschicht: Entweder du bist Frühaufsteher – oder nicht.

;o)

 

Und last but not least:


06.05.2010 um 07:18 Uhr

 

Es war einmal…

ein dreitausendster Gästebucheintrag. Der wusste schon lange vorher von seiner Bestimmung, der dreitausendste Gästebucheintrag zu werden. Und darauf bildete er sich eine ganze Menge ein.

Mit stolzgeschwellter Brust schritt er vor den anderen Gästebucheinträgen auf und ab und malte sich selbst und ihnen aus, was für ein toller 3000ster Gästebucheintrag er doch sein würde: wie wohlgerundet seine 3 und wie vollbauchig seine 0er werden würden…
Den anderen Einträgen ging er damit ganz schön auf die Nerven.

Er war so in das Stolzieren vertieft, dass er gutgemeinten Ratschlägen, das er sich langsam auf den Weg machen müsste, ignorierte und weiter über seine schönen Zahlen schwadronierte.

Irgendwann – als ihm keiner mehr zuhören wollte – dachte er sich ‚Na gut, jetzt kann ich los.‘ Und musste dann feststellen, dass sich inzwischen ein anderer Eintrag die 3000 geschnappt hatte – und nicht nur das – auch 87 weitere Einträge hatten sich bereits eingereiht, so dass für ihn nur noch die 3088 blieb, die er grummelnd nahm.

Und die Moral von der Geschicht:
Wer nicht kommt zur rechten Zeit, muss die Nummer nehmen, die übrig bleibt.

 

Verschiedene Varianten der Zahl Zwei übereinander und unterschiedlichen Größen

 

Fundstücke

eine Drachenfigur

Ich bin ja in den letzten Tagen am Papiere sortieren – hat ja hier vielleicht schon jemand mitbekommen. 😉

Dabei habe ich so einiges gefunden, was ich hier dann auch mal zeigen möchte/werde, irgendwann in der nächsten Zeit.

Heute fange ich damit an.

Und zwar bin ich auf ein paar Ausdrucke gestoßen.
Ganz schwach kann ich mich erinnern, dass es sich dabei um Einträge in – ich glaube – ein und dasselbe Gästebuch handelt.
Allerdings habe ich keine Ahnung mehr, wem ich sie hineingeschrieben habe, noch wo. Doch zumindest bei 3 von den 4 gefundenen Einträgen weiß ich Datum und Uhrzeit – denn die habe ich festgehalten. Als Überschrift, sozusagen.
Und wenn ich die jetzt so lese, muss ich sagen: Dass ich das mal geschrieben habe? Gefällt mir immer noch. Und deshalb werde ich sie jetzt einfach hier nochmal wiedergeben. Nur mögliche Schreibfehler werde ich ändern. Ansonsten lasse ich sie, wie sie sind.
Und davon gibt es dann heute 2 – und morgen 2.
(Vielleicht hat ja Drachenechse noch ne Idee, wo ich damals vielleicht unterwegs gewesen sein könnte…)
[Gerade kommt mir der Gedanke, ich könnte es vielleicht in das Gästebuch der bösen Frau geschrieben haben, damals zu wkw-Zeiten… Hmmm… Ja, ich glaube, das passt.]

 

29.03.2010 um 21:55 Uhr

 

Es war einmal…

eine Frau, die wollte uuunbedingt von allen und jedem einen Eintrag in ihr Gästebuch haben. Mit dem Buch unter dem Arm geklemmt lief sie durch den Wald und sprach jeden, der ihr begegnete, mit folgenden Worten an:

„Du – ich habe hier mein Gästebuch – willst du mir nicht was reinschreiben – damit ich weiß, dass ich dir begegnet bin?“

Und sie begegnete vielen Menschen und auch Tieren im Wald…
Natürlich konnten die Tiere nicht schreiben – aber so hinterließen sie andere Andenken in dem Gästebuch.

Der Schwarzspecht hämmerte ein Loch in die untere rechte Ecke; der Laubfrosch hinterließ ein paar Flügelchen seiner letzten Fliegenmahlzeit auf seiner Seite.

Der Müller konnte auch nicht schreiben, er streute daher etwas von seinem besten Mehl auf die Seite – und sein Esel nutzte die Gelegenheit, eine Ecke umzuknicken und so ein Eselsohr zu machen.

Das Buch war schon ziemlich voll, da begegnete ihr auch noch der Walddrache.
Dem war das Reinschreiben oder etwas zu hinterlassen zu blöde – und er spuckte einen gezielten kleinen, aber dafür um so heißeren Feuerstrahl auf das Buch.

So blieb der Frau nur ein kleines Häufchen Asche übrig…

Und die Moral von der Geschicht – frag einen Drachen nach einem Eintrag in dein Gästebuch nicht.

 

Und

29.03.2010 um 22:27 Uhr

 

Es war einmal…

eine Frau – die ging in die nächste Stadt, weil sie immer viel Besuch bekam und nun gerne etwas gehabt hätte, um sich an diesen Besuch auch noch zu erfreuen und zu erinnern, wenn er schon wieder weg war. Sie wusste nur nicht, was dafür am Besten geeignet wäre.
Also ging sie in die Stadt, um sich umzusehen und dabei zu überlegen, was denn wohl das Beste dafür wäre…

Als erstes führte sie ihr Weg zum Bäckermeister Kuchenschaufel – der konnte ihr da aber nicht weiterhelfen, denn die Brötchen und Stückchen, die er immer für ihre Besucher buk, wurden immer gegessen – und wenn der Besuch weg war, waren auch die Brötchen und Stückchen weg.

Dann ging sie zum Malermeister Pinsel. Der empfahl ihr einen seiner Pinsel und Farbe – damit die Besucher bei der Frau auf die Wand schreiben könnten. Allerdings hatte die Frau so viele Regale und Schränke, dass sie keinen Platz an der Wand frei hatte. Dies war also auch nichts.

Als letztes versuchte sie es noch beim Schneidermeister Stopfer. Der zeigte ihr eine seiner Sticknadeln und die verschiedensten bunten Garne, die man mit so einer Nadel versticken kann. Da dachte sich die Frau „Das ist genau das richtige – so kann jeder mir als Andenken etwas sticken!“ – und schwer beladen mit Nadeln und Garnen kehrte sie nach Hause zurück.

Ab diesem Tag durfte jeder ihrer Besucher etwas in eine ihrer vielen Kissen sticken, wenn er sie besuchte – und oft bildeten sich große Stickgruppen bei ihr, weil dies allen so eine Freude bereitete, zusammen etwas zu sticken.

Und die Moral von der Geschicht – keine Ahnung – das hat man mir nicht aufgestickt.

 

Nadel

Spontanemang

Arlecchino-Maske der Commedia dell'arte auf Knie

Meine Pipeline an vorgeschriebenen Beiträgen ist leer. Ich habe die letzten Tage alles übertragen, was ich vorge“arbeitet“ hatte.
Wenn ich mir meine Mediathek ansehen, mit Fotos, die ich noch für Beiträge verwenden wollte, habe ich da zumindest noch einen bis zwei vor Augen, bzw. im Kopf. Aber noch nicht auf Papier.

Das bedeutet, wenn ich meinen „Run“ an Beiträgen weiter halten möchte, muss ich jetzt eher spontan in die Tasten hauen.

Dann mache ich das doch wirklich mal – denn tatsächlich hat sich heute spontan ein Gedanke für einen neuen Beitrag ergeben. Daran habe ich gestern noch gar nicht gedacht. Schnell kann’s gehen.

Gestern und heute hat mein Telefon geklingelt.
Dazu ist es ja da.
Allerdings konnte ich gestern nicht rechtzeitig rangehen, aus… Gründen. ;o)
Heute war das etwas anderes.
Die Nummer, die dabei gestern und heute auf meinem Telefondisplay angezeigt wurde, sagte mir gar nichts. Doch wurde zumindest dann abends bei der Recherche diese Nummer schon mal nicht als Gewinnspiel oder sonstiger obskurer Anrufer ausgewiesen.
Sie war halt nicht bekannt – und auch die Rückwärtssuche im Örtlichen brachte mir da keine Erkenntnis. Doch ich dachte, dass sich diese Person dann einfach nochmal melden wird/soll, wenn es wichtig ist. Denn zurückrufen wollte ich nicht. Heutzutage kann mit Telefonnummern-Anzeigen ja leicht Schindluder betrieben werden.

Ja – und heute klingelte es wieder. Und ich konnte ran gehen.
Und sprach dann mit einer netten Dame einer meiner Versicherungen, die ich habe. Die mir mitteilte, dass sie keine Telefonnummer von mir gehabt hätten, und sie deshalb gesucht hat, ob sie eine findet online.
(Wahrscheinlich hatte ich da eventuell mal eine Handynummer angegeben, die nicht mehr gültig ist. Habe ich noch nicht nachgesehen.)
Und wie hat sie mich dann jetzt gefunden, bzw. eine Telefonnummer von mir?

Nun, tatsächlich habe ich dem großen T schon vor Jahren gesagt, ich möchte nicht mehr im Telefonbuch stehen. Und beim kurzen Check gerade eben konnte ich mich vergewissern: Das ist immer noch so.

Wie findet mensch also jemanden, der die einfache Suche unterbunden hat?

Ich weiß jetzt nicht, wie lange sie gesucht hat – doch wurde sie fündig.
Hier, in meinem Blog.
😮

Und rief dann an, um sich zu vergewissern, ob ich der richtige bin.

Tja, das war ich wohl.

Und ich musste wieder mit dem ungewohnten Gefühl zurechtkommen, dass jemand, den ich – in diesem Falle – gar nicht kenne, Beiträge von mir und über mich gelesen hat.

Ich meine, das hatte ich bisher eigentlich erst einmal, dass mich jemand überraschend auf meinen Blog angesprochen hat. Nämlich 2015 in Leipzig. Das war damals schon ungewohnt. Und mir fast ein wenig… unangenehm? Peinlich?

Es zwingt mich ja niemand, etwas zu schreiben und dann hier zu veröffentlichen. Das mache ich ja ganz und gar freiwillig. Wieso bin ich dann überrascht, sollte sich wirklich jemand finden, den ich nicht kenne, der etwas gelesen hat?

Laut meiner Blog-Statistik hat mein Blog 35 Follower.
Wow.
Und davon kenne ich wirklich und wahrhaftig persönlich wahrscheinlich 3 oder 4. Dann kommt noch mein VnvO dazu, der kein Follower ist, sondern eher ab und zu mal vorbeischaut. Genau wie noch ein-zwei Freunde.
Das ist eigentlich schon ’ne ganze Menge, finde ich.
Dafür, dass ich diese Sache namens Blog eigentlich ohne große Lesererwartung mache. Einfach, weil ich Lust darauf habe.
Also kann ich mich nicht beschweren.

Im Prinzip schreibe ich die Sachen ja eher für mich – und der Blog bietet nur die Möglichkeit, dass jemand, den vielleicht eines der Themen/Beiträge interessiert, diesen dann lesen kann. Zumal ich mich ja auf kein bestimmtes Thema festgelegt habe.

Gut, ich habe viele Rollenspiel-Beiträge. Auch um Bücher geht es hin und wieder. Aber halt auch um ganz banalen Kram. Und gedichtet habe ich auch schon.

Muss/Soll es mir jetzt also unangenehm sein, wenn mich jemand auf meinen Blog anspricht?

Ich denke nicht. Sicher, es ist ungewohnt – doch habe ich mich mit der Dame dann noch ein wenig über Blogthemen und das Warum und überhaupt unterhalten. Und vielleicht habe ich ihr eine neue Bücherreihe näherbringen können. (Vielleicht sollte ich doch mal versuchen, ob ich nicht in den Buchhandel gehen könnte. ^^)

Also ist mein spontanes Thema heute die Überraschung, dass mein Impressum doch dazu dienen kann, mich zu erreichen.

Und damit sende ich ein paar Grüße nach Butzbach. :o)

Planze mit Wassertropfen auf den Blättern

 

Nostalgie

Holzkästchen, aus dem Würfelsäckchen rausschauen

Ich hatte ja vor einiger Zeit von der Beerdigung von Werner berichtet. Unserem GM für D&D (5) und Shadowrun. Und des ein oder anderen One Shots.

ca. 25 WürfelsäckchenJetzt gab es da natürlich viele Sachen, mit denen sein Bruder und dessen Familie nichts anfangen können.
Natürlich, ein PC kann immer gebraucht werden.
Aber was ist mit Büchern, Miniaturen, Spielen, Regelwerken, Würfel…?

Wixhausen hat nun den 3D-Drucker abgenommen. Unser eisiger Shadowrun-Zwerg hat sich um die Miniaturen gekümmert.
Drachenechse hatte Glück. Sie hat die DSA-Regelbücher und Regional-Bänder, die Werner hatte, obwohl er mit DSA (Das Schwarze Auge) nichts anfangen konnte, bereits letztes Jahr im Tausch gegen ihre Seele bekommen. Alle anderen müssen jetzt zu schnöden Mammon greifen, um sich um alte Sachen von Werner kümmern zu können. (Auch Wixhausen und der eisige Zwerg.)
Es gab einen ganzen Satz Fotos, die Wixhausen von der Familie bekommen + in unserem Discord-Server verlinkt hat.
Also, eigentlich war das ja auch Werners Discord-Server. Doch zum Glück hat er, kurz vor dem anstehenden Krankenhaus-Termin, Drachenechse und mich zu Admins gemacht, solange er weg ist… 😦

Regelwerke Seitenansicht D&D 5Nun, es gab also viele Fotos.
Mit Büchern, Figuren, Rollenspielsystemen…

Unter anderem gab/gibt es da eine Anzahl von mehreren Büchern zum System „Deadlands“. Spontan hätte mich das interessiert.
Doch dann hatte ich den Gedanken, dass ich Würfel möchte. Aber wie… und wie viele… und für wieviel?

Ich wollte kein Billigheimer-Schnorrer sein – andererseits wollte ich aber auch nicht mir größtenteils Unbekannten das Geld hinterherwerfen. Um es mal so zu sagen. Also habe ich mich lange für nichts entschieden. Bis ich doch wusste, was ich gerne haben möchte.Draufsicht Regelwerke D&D 5

Die Kommunikation hat dann zwar noch ein wenig gestockt, doch vorletzten Freitag war dann der Abholtermin.

So habe ich für unsere D&D-Gruppe die Regelwerke für D&D 5 gesichert – und direkt unserer aktuellen SL Drachenechse gebracht. Endlich Regeln + Werte zum Nachblättern. 😉
Für mich habe ich die Regelwerke von D&D 3.5 genommen, und Würfel.

Ich wusste nicht, welche Würfel und wie viele. Ich hatte geschrieben, ich würde gerne für einen bestimmten Betrag Würfel nehmen.
Davon gab es genug. Auch die unterschiedlichsten Arten.

Regelwerke D&D 3.5Ich habe mich dann aber für Werners Würfelkästchen mit den Würfelsäckchen für Anfänger entschieden. Sowohl könnte ich mit diesen Würfeln am meisten anfangen, außerdem finde ich dies als Erinnerung an Werner am besten. Zusammen mit den 3.5er-Büchern, die ich ja alle selbst habe. Zumindest die 3 wichtigsten. (Eines ist immer meine Laptop-Unterlage auf dem Schoß. Wichtiger Job. ;o))

Und die 5er… die sehe ich jetzt als Bestand unserer Gruppe an. Und wenn mal jemand anderes leiten wollte/sollte, kann er/sie dann dafür die Bücher von Drachenechse bekommen.

Ich hoffe, Dir ist das so recht, Werner.

 

geöffnetes Holzkästchen mit Würfelsäckchen

Hüllen-Recycling

Ordner mit leeren Klarsichthüllen

 

In der Regel schreibe ich ja meine Beiträge auf der Arbeit vor, während der Wartezeit auf weitere Gepäckstücke. So wie den gestern, zum Beispiel. Ich hätte auch noch wenigstens zwei in der Pipeline, d.h. in meinem Buch, und vielleicht noch einen weiteren im Kopf.

Doch manchmal haue ich einen Beitrag auch direkt in die Tasten. So wie jetzt diesen hier. (Und weil ich nicht zwischengespeichert habe, durfte ich ihn – obwohl ich fast fertig war – sogar nochmal tippen. *NARF!*) Durch ihn schiebe ich jetzt die anderen Beiträge einfach mal nach hinten. Wann ich sie dann letztendlich abtippen und in den Blog hochladen werde, dass werdet ihr schon mitbekommen. Vermute ich mal. ;o)

Was ist denn jetzt so wichtig, dass ich so spontan schreibe?

Ich habe zum Monatsanfang zwei neue Versicherungen abgeschlossen, für die ich Klarsichthüllen zum Einordnen brauchte. Und davon habe ich – meines Wissens – keine mehr da.
Zumindest keine neuen.
Weswegen ich auf den Gedanken gekommen bin, meinen „Ordner of Shame“ zu leeren, und davon die Hüllen wiederzuverwerten.

„Ordner of Shame“? Was ist denn das?

Dieser Name schoss mir durch den Kopf, als ich heute meine ganzen alten Bewerbungen an deutschsprachige Theater aus den Jahren 2004 und 2005 herausgenommen habe. Nach diesem langen Zeitraum brauche ich die wohl nicht mehr. Im Gegensatz zu den Klarsicht-Hüllen.

Eigentlich bin ich ja eher ein Vertreter des Chaos. Doch diese Bewerbungen habe ich damals tatsächlich alle schön säuberlich einzeln in Klarsichthüllen im Ordner abgeheftet. War mir das so wichtig, dass ich deswegen damit so ordentlich umgegangen bin?
Nun ja – selbst wenn, jetzt ist er wieder ziemlich leer.
Gut – ich habe ein paar Lebensläufe und natürlich die Kopien meiner Zeugnisse im Ordner gelassen. Der Rest sind jetzt leere, wieder verwendbare Klarsichthüllen. Und die Bewerbungen und eventuelle Reaktionen darauf stecken in einer Tasche, um bei Gelegenheit geschreddert zu werden.Tasche mit Papieren

„Ordner of Shame“ – wie kam ich auch auf den Gedanken, ich könnte als Quereinsteiger nochmal an ein anderes Theater gehen? Ohne Vitamin B?

Nun gut. Jetzt bin ich also am Flughafen – und diese zweite Textversion ist etwas anders geworden, als die erste Variante… doch kann ich nicht wirklich genau sagen, wo der Unterschied ist. Und ihr bekommt es sowieso so vorgesetzt, wie ich es gleich veröffentlichen werden. Das kann sich nochmal unterscheiden, wenn mir vielleicht noch Tippfehler auffallen sollten.
Hätte ich den Beitrag direkt in WordPress geschrieben, hätte ich mir diese zweite Variante sparen können. Denn dort wäre es abgespeichert worden.
Doch wer vorschreiben will, ohne abzuspeichern, muss bestraft werden.

Aus Schaden und Klug und so… wie bei dem Ex-Inhalt des Ordners.
Da bin ich jetzt (vielleicht) auch klüger.

P.S: Wie ich den Beitrag rüberkopieren will, finde ich das, was ich als erstes geschrieben habe. Denn ich hatte ihn nicht, wie ich gedacht habe, gelöscht, sondern das Schreibprogramm hat nur ein neues Dokument geöffnet.
Kann mir mal jemand gegen die Stirn hauen – oder muss ich das selbst erledigen? *FACEPALM!*