Nicht arbeiten müssen

Aufgehende Sonne über Wasser

Ahh… das tut so gut.
Ich habe jetzt Urlaub, weswegen ich endlich mal nicht Arbeiten muss. Also, am Flughafen.
Eigentlich ist das heute der dritte Tag eines meiner ehemaligen 3-Tage-Wochenenden. Das bedeutet, dass mein Urlaub tatsächlich erst morgen wirklich beginnt.

Der Betriebsrat und unsere Geschäftsführung konnten sich nicht auf eine gescheite Betriebsvereinbarung einigen, weswegen die Firma nun eine uralte (2017) Betriebsvereinbarung ausreizt bis zum Umfallen. Ich bin nur froh, dass ich jetzt Urlaub habe, denn der August hatte zwar zwei Zwei-Tage-Wochenenden für mich, dafür waren die letzten beiden immer nur ein Tag zwischendurch frei. Das ist etwas, wo sich mensch ja richtig erholen kann. Nicht.

Jetzt hatte ich nun also ein Drei-Tage-Wochenende vorneweg, und bin tatsächlich schon am Grübeln, was ich eigentlich die ganze Zeit machen soll?

Bescheid für 2022 über Einkommensteuer, Solidaritätszuschlag und KirchensteuerIch habe mich gestern und heute ein wenig mit meiner Steuererklärung beschäftigt. Doch viel werde ich da nicht mehr ändern können, denke ich. Von daher werde ich sie wohl morgen auf den Weg bringen.
(Ich schicke sie nie sofort weg, wenn ich sie beendet habe. Ich brauche da immer noch ein-zwei Tage Überlegungszeit zu.)

Gut, ich habe Borderlands wieder angefangen, aber die ganze Zeit werde ich auch nicht Zocken wollen. Vor allem, wenn ich mich mit einem Level-Endgegner herumhauen darf und der mich immer (noch) plättet. *Augenroll*

Am Sonntag wollen wir in den Biergarten und dann zum Museum wandern. Und mit einer Gruppe eine Verabredung zu treffen, ist manches Mal nicht ganz so einfach. *schulterzuck*
Immerhin haben wir uns wohl nun auf etwas geeinigt.
Blick in die Djembe-Tasche, in der die alte Drehleiertasche samt Drehleier geradezu verschwindetUnd da dies bei Wixhausen stattfindet, kann ich die Gelegenheit auch direkt nutzen, meine zukünftige Drehleiertasche weiter auszuschäumen.
Fragt nicht. Die Antwort kommt ungefragt wenn sie fertig ist. Also in einer ganzen Weile.
Ich denke auf jeden Fall nicht, dass ich sie bis zum Tag der Drehleier fertigbekommen werde. Ich kenne mich ja. ;o)
Der wird dann übrigens auch am letzten meiner freien Tage stattfinden, im Hessenpark im Taunus. Die letzten beiden Male habe ich da immer gearbeitet, doch dieses Jahr klappt‘s endlich. Also, sollte am 15. September jemand zum Tag der Drehleier in den Hessenpark kommen, dann könnten wir uns da über den Weg laufen. Und auch wenn ich eher nicht spielen werde an dem Tag, werde ich meine als Anschauungsobjekt wohl trotzdem dabei haben.

Tja, und der Rest?

Keine Ahnung.

Ich bin am überlegen, ob ich vielleicht im Oktober mal ein paar Tage wegfahre. Vielleicht plane ich das?

Blick über den Spinc-Wanderweg über dem Upper Lake Der Bohlenweg zieht sich den ganzen Bergrücken entlang.Meine Nichte ist heute nochmal für zwei Wochen nach Irland geflogen. Anscheinend ist ihr zu Hause jetzt zu langweilig, solange das Studium noch nicht losgeht.
Doch DAS werde ich wohl eher nicht machen.
Ich denke, ich werde versuchen, mich die nächsten Tage mal ans länger schlafen können zu gewöhnen. Und nicht schon nach 6 Stunden wieder wach werden. ;o)

Wie gesagt, morgen wird meine Steuererklärung wohl auf die Reise gehen. Da ich sie hier erwähnt habe, genügt es ja dann, wenn ich das Ergebnis habe, darüber hier zu berichten. ;o)

Ach ja – wir werden nächstes Wochenende mal zur Connichi nach Wiesbaden fahren. Ich habe noch keine Ahnung, was ich mir da ansehen werde oder was mich dort erwartet. Aber wahrscheinlich wird dies dann auch ein Extrabericht werden.
Da die Connichi sich mit dem Hayner Burgfest überschneidet, werde ich also eher nicht aufs Burgfest gehen, denke ich. Aber da habe ich noch eine Woche Zeit, mir das zu überlegen.

Vielleicht gehe ich ins Kino? Nächstes Wochenende ist ja wieder das Kinofest. Hmm…

Ach, ich denke, ihr werdet es erfahren. ;o)

Roter angeleuchteter Vorhang im Kino

Immer noch Urlaub

Bauwerk aus Steinen im Wald

Das bedeutet: Immer noch lange wachbleiben können, und Schlafen bis zum von-alleine-aufwachen. Was tatsächlich meist früher ist als erwartet. Tja… *schulterzuck*

Was habe ich jetzt so die letzten Tage angestellt?

Freitag war, wie bereits erwähnt, am Abend D&D angesagt.
Und wieder durfte ich feststellen, dass Vorbereitung wirklich nur dann etwas bringt, wenn alle erwarteten Spieler dabei sind. Wenn es dann noch kurzfristige Absagen gibt, werden spontane Änderungen nötig, bzw. Anpassungen. Sonst sind die Gegner zu stark oder zu schwach…
Letztendlich gab es dieses Mal gar keine Gegner. Außer sie selbst. Ich habe mich stattdessen in der Vorbereitung eher darum gekümmert, wie und wo ich Löwengebrüll herbekommen und abspielen kann beim Spiel. Denn ich dachte mir, es wäre da ganz nett, nicht zu erklären, was zu hören ist, sondern es hörbar zu machen. Immerhin hat das soweit funktioniert – und unsere Druidin hat so ein neues Tierchen zum Verwandeln geliefert bekommen.

WaldwegDas heutige Hindernis haben sie nach einiger Diskussion und Überlegung tatsächlich recht gut überwunden, wie ich finde und ihnen zugestehe.
Und geprügelt haben sie sich zur Feier des Tages dann mal selbst. Denn unser Namenlose hat ein wenig trainiert – was unser angetrunkener drachengeborener Paladin nutzte, um ihn zu einem Trainingskampf herauszufordern.

Denn haben wir nach den regulären Kampfregeln ausgeführt, nur sozusagen mit abgestumpften Waffen, so dass der erste auf 0 Schlafen gelegt wurde. Da unser Großer angetrunken war, hat er mit Nachteil gewürfelt… dennoch sind beide erstmal im Ring herumgefallen.
Gewonnen hatte diesen Kampf dann tatsächlich der Kleine, ganz knapp.

Am nächsten Abend gab es dann nochmal einen Trainingskampf unseres Großen mit einem der begleitenden NSCs. Für die dazugestossene Kamelreiterin hatte ich in der Vorbereitung extra die Werte des Banditenhauptmanns genommen, da ich sie als ausgebildete Kämpferin sehe – und da fand ich diese Werte durchaus angemessen.
Dieses „Monster“ (Banditenhauptmann) hat einen Herausforderungsgrad von 2. Unsere Charaktere sind inzwischen alle Level 5 – von daher war dieser Kampf auch für mich mal eine Möglichkeit, das mal auszutesten.
Der Drachengeborene hat fair gekämpft, nur mit seinem Schwert gearbeitet – dieses Mal ohne Abzüge – und wieder verloren.
Ich denke, das war für uns alle interessant zu sehen.

Blick auf die AutobahnSamstag habe ich dann wieder so gut wie nicht viel gemacht – und gestern bin ich dann spontan bei einer Wanderung unseres Vereins mit. Denn meine Mutter hatte mir am Samstag am Telefon gesagt, dass sie aus erkältungstechnischen Gründen zu Hause bleibt, weswegen ich beschlossen habe, für sie mitzufahren.

Eine andere Möglichkeit an dem Wochenende wäre ja gewesen, zum Hayner Burgfest zu gehen. Am Sonntag haben das GMS und Wixhausen wohl auch gemacht. Es war nur noch nicht klar, ob ich dann auch gehe.
Allerdings hatte ich aber tatsächlich irgendwie keine Lust. Ja, wenn wir hier zusammen losgefahren wären, dann vielleicht. Aber ich hatte irgendwie keinen Antrieb, alleine dorthin zu fahren. Auch wenn ich dann den Rest dort getroffen hätte.
Keine Ahnung, warum ich keine Böcke drauf hatte.
Als dann meine Mutter sagte, sie fällt aus für die Wanderung, war das auch so eine Art guter Grund, etwas anderes zu machen.

Wanderer in einer Reihe auf einem WaldpfadAlso ging es gestern mit dem Bus gen Himmelreich. Eine Gegend bei Wertheim im Spessart, wo wir dann zum Glück hauptsächlich im Wald, und damit im Schatten gelaufen sind.
Unterwegs gab es Steintürmchen – und sogar eine Art Steinburg (s.o.), wie ich diese Konstruktion im Wald bezeichnen würde. Zumindest hatte es die Form einer kleinen Miniaturburg, würde ich sagen. Da hat jemand einiges an Zeit reingesteckt, denke ich.
Als Mittagessen habe ich die Pfifferlinge genommen, die meine Mutter für sich eingetragen hatte – und nach der Mittagsrast ging es nochmal nach Wertheim. Da ist meine Familie, sprich mein VvO, meine Schwester und ihr Männe et moi in eine Eisdiele eingefallen. Und haben da einigen Gästen den Weg zur Toilette gewiesen. ‚Die Treppe hoch…‘

Hochwasserstand-Anzeige in Wertheim an einer Hauswand. Notiert sind die Hochwasserstände vo, 26. November 1882, 1876, 1882 1909 1862 1831 1850 1841 1848So war ich wenigstens ein wenig unterwegs.

Heute Morgen war ich nur mal kurz was einkaufen – und bin dann auch nach Kesselstadt gefahren, weil mal wieder ein Päckchen dort im Kiosk gelandet ist zum Abholen. *Augen verdreh*
Und ansonsten? Nüx.

Linsen mit Spatzen und WürstchenAch, am Samstag habe ich zum Essen mal wieder Linsen mit Spatzen gemacht, auch wenn ich beim Machen feststellen musste/durfte, dass ich nicht mehr genug Weizenmehl hatte. Doch ich hatte noch Roggenmehl rumlagern… und nachdem das wohl sicher genug gelagert war, so dass nichts drinnen rumgekrabbelt ist, habe ich das Weizenmehl halt damit aufgestockt. Ging auch. Vielleicht versuche ich ja morgen oder die Tage mal damit Pfannenkuchen zu machen, damit ich es wenigstens mal ein wenig verbrauche.

Doch das erfahrt ihr vielleicht in der nächsten Urlaubausgabe.

Ach ja – es gibt einen neuen Walter Moers!
Den habe ich mir auch direkt am Freitag geleistet. Auch wenn ich vorher vielleicht besser mal nach dem Preis hätte schauen sollen. Doch zum Glück hatte ich gerade vorher einen Automaten „besucht“.
Ich denke, so ist meinem VnvO und mir jetzt wenigstens schonmal klar, was es für ihn zu Weihnachten geben wird… ;o)

Buchtitel von Walter Moers: Die Insel der Tausend Leuchttürme zu sehen ist eine Mauer, in die ein Auge eingelassen ist

Urlaub läuft…

Blick auf meine Computer-Ecke. Schreibtisch mit zwei Monitoren, die beide gehen, unten rechts der Rechner, nun auf einer kleinen Erhöhung und mein Rollcontainer daneben vor der Balkontür

Mein Urlaub läuft. Und was stelle ich so an?
Nicht wirklich viel.

Am Sonntag war offiziell das Geburtstagsessen meiner Schwester, nachgeholt von Juli. Doch eigentlich war es als Abschiedsessen der engen Familie für meine Nichte gedacht. Doch dann wollten noch mehr Familienmitglieder mitmachen – also wurde es zum Geburtstagsnachholessen.
Abschiedsessen deshalb, da sie am Montag früh für ein Jahr nach Irland ist. Und da darf sie jetzt schaffen…
Ein paar Worte haben wir schon übers Netz geschrieben.

Ich bin dann am Montag ins Jossatal gefahren, da eine Freundin aus dem Kreis von GMS & Co. wieder zurückgezogen ist. Aus der großen Stadt Gießen. ;o)
Sie hat es als ersten Erwachsenenumzug bezeichnet, da die Arbeit ein Umzugsunternehmen geleistet hat. Ich habe ihr hauptsächlich geholfen im Gesellschaft leisten und Brötchen vernichten. Dann ein klitzekleines bisschen im Rumschieben, ansonsten habe ich ein paar Lüsterklemmen angeschraubt. Aber ich habe es noch nicht mal richtig geschafft, ihre Anlage korrekt zum Laufen zu bringen.
Ich würde mich nicht zu einem Umzug anfordern. ;o)

ausgebautes altes Netzteil mit KabelDienstag habe ich tagsüber nicht viel gemacht – und Abends ging es nach Wixhausen, und da wurde mein elektrisches Monster wiederbelebt. Sprich mein Rechner, der jetzt über ein Jahr bei ihm rumstand, weil ich es nicht auf die Rolle bekommen habe, das wahrscheinlich defekte Netzteil einzuschicken. Und nach einem Jahr habe ich mir jetzt ein neues gekauft und Wixhausen durfte versuchen, alles wieder angeschlossen zu bekommen. Was nach über einem Jahr nicht ganz so einfach war. Doch als alles soweit verkabelt war, sprang er tatsächlich bei einem ersten Versuch immerhin an. Yay!

Gestern habe ich dann seine Ecke wieder für ihn hergerichtet. Zusammen mit der angedachten Erhöhung, die jetzt aber wahrscheinlich nochmal geändert wird. Durch meinen kleinen Rollcontainer wurde es in der Ecke aber nun etwas eng für das Rechnermonster. Doch ich habe einigermaßen alles hingequetscht bekommen.

Und dann kam die Probe aufs Exempel… und erst ging nur der neue Monitor. Weil der Adapterstecker von meinem alten Monitor etwas locker war. Dann lief es auch mit Monitor zwei.
So weit so gut.

Im Laufe des ersten Tests, nachdem einige Updates gefahren waren, habe ich gemerkt, dass von meinen drei Ventilatoren der oberste zwar beleuchtet war, aber sich nicht gedreht hat.
Ein bisschen später habe ich noch festgestellt, dass meine große HDD-Festplatte nicht aufgetaucht ist. So habe ich das Kuschel-MMORPG auf meiner SSD-Platte gespeichert. Und das war schon ein ziemlicher Unterschied vom dem Monster hier zu Laptop No.2.
Bei No.2 hat es gerne mal geruckelt oder gelaggt zwischendurch beim Laufen. Dieses Problem habe ich jetzt nicht mehr. Woohoo.
*rumflitz*

Der vermutete und sich als solcher herausgestellte Stromstecker für den Ventilator.Heute Morgen habe ich mich erstmal mit meinen Eltern zum Frühstücken getroffen. Zu Hause habe ich wieder eine Maschine mit Wäsche gefüllt. Ideal, wenn es draußen so warm ist. Jedoch hat es nicht geklappt, ganz trocken zu werden bis heute Abend.
Dann bleibt sie halt noch draußen bis morgen. Hab ich auch kein Problem. *schulterzuck*

Und dann ging es meinem Monster nochmal an die Eingeweiden.
Mit fernschriftlicher Hilfe aus Wixhausen, mit Fotos hin und herschicken, habe ich als erstes das nicht angeschlossene Kabel meines dritten Ventilators entdeckt. Stromanschluss an meine HDD-Platte gefundenUnd dann auch noch den Stromanschluss an meine HDD-Platte geregelt bekommen.
Außerdem habe ich meine beiden Regale, die neben den Schreibtisch hier stehen, noch ein paar Zentimeter nach links verschoben. Da war eine Lücke, die ich nun verkleinert habe – und jetzt habe ich hier rechts auch genug Platz für Monster und Rollcontainer.
Nach oben kann ich den Tisch nun auch verstellen, ohne das der Rechner sich aufhängt. Allerdings ist da dann das Kabel von meinem kleinen Lautsprecher zum Subwoofer zu kurz.
Doch da ist mir schon ein Gedanke gekommen, den ich morgen mal ansehen werde, ob das so passt, wie ich mir das vorstelle.

Morgen spielen wir wieder D&D – das muss ich mir dann morgen mal ansehen. Besser wäre es. ;o)

Ich muss nun von No.2 noch einiges hier rüber ziehen mit Hilfe diverser Sticks. Ich habe auch meine erste CD direkt hier wieder abgespeichert.
Allerdings hat dat Programm keine Infos zu der CD gefunden, was sonst kein Problem war. Muss ich auch noch sehen, wie ich das (hoffentlich) wieder gescheit einstellen kann.

Und was sonst noch so?

GMS hatte gefragt, ob ich zum Hayner Burgfest jetzt am Wochenende gehe.
Tatsächlich habe ich diesen Urlaub auch extra in diesen Bereich gelegt, um dies zu berücksichtigen. Allerdings habe ich mir da jetzt schon lange keine Gedanken mehr darüber gemacht. Das war für mich irgendwie abgehakt.
Vielleicht gehe ich ja jetzt am Sonntag mit, das muss ich noch sehen.

Dies war der erste Bericht zu/aus meinem Urlaub – von dem meine Kollegen wissen wollten, ob ich weg mache. Nee, mache ich nicht. Ich will nur nicht zum Flughafen.

Check!

Die Füße für die Rechnererhöhung.

Zeit für Urlaubsgedanken 2023

Ein hellgrüner Koffer steht senkrecht auf dem Boden.

Alle Jahre wieder… darf sich der Kopf zerbrochen werden, wann denn Urlaub im Folgejahr genommen werden soll. Es ist noch nicht September – und ich habe nun bereits meine ersten Urlaubsanträge für nächstes Jahr abgegeben. Und dabei weiß ich noch nicht mal, was ich dieses Jahr überhaupt mache.

Dieses Jahr hatten wir ja noch einen Urlaubsanspruch von 32 Tagen, nachdem vor ein paar Jahren irgendwem aufgefallen war, dass 24 Tage bei unserer Arbeitswoche ja viel zu wenig waren. Da hatten wir die bereits eine Weile (Jahr/e).

Nun wird gerade versucht, wieder umzustellen auf einen 6/2-6/2-5/3 Rhythmus. Versucht, weil erst gab es da Betriebsratspolitik, und nun soll da wieder nach der Krankenquote gesehen werden. Wenn soundso hoch, bzw. niedrig, dann kann dieser Rhythmus bleiben.
Aber da ist der Firma direkt aufgefallen: ‚He, wenn ihr jetzt so viel frei habt, dann stehen euch gar nicht mehr so viele Urlaubstage zu! Aber gnädiger Weise lassen wir diese Tagesanzahl noch für den Rest des Jahres gelten.‘

Nun, ich habe meine Urlaubstage mal nach der angegebenen Formel berechnet, auf die dabei von unserer Firma verwiesen wurde. Bei 6-2-6-2-5-3 komme ich nächstes Jahr auf 260 Arbeitstage. Dies ergibt dann einen Urlaubsanspruch von 30 Tagen.
Och, da verzichte ich doch gerne auf 2 Tage Urlaub, wenn ich dafür 18 zusätzliche freie Wochenende-Tage bekomme. :o)

Elektro-Drehleier und weitere Kettchen mit HundenAlso brauchte ich erstmal meinen jährlichen neuen Kalender zum Eintragen. Und dann konnte ich mich daran machen, bis zu 30 Tage verplanen.

Für was benötige ich denn schon sicher Urlaub?

Nun – bis zur Pandemie waren für mich erste Planungszeiten die Wochenenden im Frühjahr + Herbst zum Drehleierkurs in Bad Homburg. Auch die Daten der Theaterwerkstatt in Meiningen waren früher wichtig.
Allerdings ist es jetzt mit planungssicheren Drehleierkursen wohl noch etwas schwierig. So ist der aktuell letzte Kurstermin auf der Terminseite der Herbst-Kurs vom letzten Jahr, 12.-14.11.2021. Für dieses Jahr im Frühjahr wurde beim letzten Kurs zwar ein Termin genannt, doch der war dann ohne Kurs. Für nächstes Jahr steht noch gar nichts drinnen. Ist es also ein wenig zu befürchten, das es vielleicht keinen mehr geben wird?

Und nach Meiningen fahre ich ja a) schon lange nicht mehr zur Werkstatt (letzte Mal 2016) und b) läuft da, bedingt durch die Pandemie auch keine Werkstatt momentan.

Theoretisch brauche ich also eigentlich für beide Sachen nichts zu planen.
Aber zumindest habe ich für den Drehleierkurs in Bad Homburg wenigstens auf Verdacht ein Wochenende im Februar gesichert.

verschiedene RollenspielwürfelWas aber sicher ist, das ist von unserm Discord-Forum, worüber ja unsere Rollenspiele laufen, ein Wochenende, an dem wir uns Live treffen wollen. Um Rollenspiele diverser Systeme zu zocken. So von Freitag bis Sonntag in einem Ferienhaus oder ähnlichem. Das haben wir 2018 schonmal gemacht. ‚Wir‘ war in diesem Fall ein Teil unserer Fate-Gruppe; also Drachenechse, Fuchs, JJ et moi, sowie Drachenechses alte DSA-GM. Deswegen bin ich ja überhaupt auf diesen Gedanken gekommen. Und da ein Teil unserer Gruppe inzwischen aus dem Norden kommt, ist so ein Wochenende ideal, um sich mal real treffen zu können. Es kann ja nicht jeder nach Wacken zu einem Treff fahren, wie unsere D&D-Zwerge.

Das Wochenende wurde tatsächlich bereits genehmigt, also kann es da nun an die Planungen gehen. Wie viele wollen kommen? Dann wohin?
Wahrscheinlich geht es um die Ecke von Paderborn drum rum. Denn dieser Bereich dürfte etwa in der Mitte liegen.

Was wären noch Termine, die ich mir vielleicht freihalten sollte?

Nun, Pfingsten mit dem WGT ist immer mal wieder ein Planungspunkt. Die Rasselbande *G* denkt für nächstes Jahr auch mal wieder an eine Fahrt zum WGT. Allerdings… habe ich immer noch nicht wirklich Lust aufs WGT. Auf Leipzig allerdings schon. Na ja… dann plane ich mal zu Pfingsten Urlaub ein, in der Hoffnung, dass dies klappt. Und wenn, dann fahre ich doch einfach mit nach Leipzig. Und ob dann WGT oder nicht… das sehe ich dann.

Das Neue Rathaus Leipzig in Hintergrund, davor ein Verteilerkasten an der Straße, welcher mit dem Neuen Rathaus von Leipzig bemalt ist.Weitere Termine, die ich immer versuche, zu berücksichtigen… was wäre denn da noch?

Da wären das Hayner Burgfest und Büdingen.

Das Hayner Burgfest ist immer so das zweite Wochenende im September und Büdingen alle paar Jahre. Nächstes Jahr wieder.
Allerdings sind mir irgendwie ein größerer Teil meiner üblichen Marktgänger abhandengekommen…
Also habe ich Büdingen nun nicht berücksichtigt in meinen Planungen. Und das Hayner Burgfest-Wochenende habe ich jetzt einfach mal in meinen Wunsch-Jahres-Urlaub integriert. Den würde ich dann nämlich gerne im September machen wollen.

Dann dachte ich noch daran, vielleicht eine Woche nach meinem Geburtstag zu nehmen. Allerdings hätte ich damit bereits 30 Tage verplant gehabt und damit keinen Tag mehr für wichtige Notfälle oder nochmal 1-2 Wochenenden. Also habe ich mir diese Woche geschenkt. Zumal ich an meinem Geburtstag Wochenende haben sollte. Dann brauche ich dafür keinen Urlaub.

Ja… das wären also nun meine Urlaubs-Termin-Gedanken für 2023 bisher. Mal sehen, was meine Firma dazu sagt.

Und ich sollte mir langsam Gedanken dazu machen, was ich mit meinem diesjährigen Jahresurlaub später im November mache. Vielleicht mal wieder Borkum? Hmm…

Sonnenuntergang am Meer

Mischmasch: Bohnen in die Ohren, Herbstputz, Bogen-Shopping

Ich durfte in den letzten Tagen feststellen, dass ich irgendwie ganz schön Bohnen in den Ohren haben muss. Oder zumindest Ohrenschmalz. Oder irgendwie wird mein Amboß falsch behämmert.
Ich versteh ja schon öfter mal was falsch. So akustisch.

„Schlechte Akustik hier.“
„Was?“
„Schlechte Akustik hier!“
„Hä?!“
„SCHLECHTE AKUSTIK HIER !!!“
*schnüffel, schnupper*
„Ah ja. Jetzt riech ich’s auch!“

Ganz gerne mal beim Arzt. Da höre ich gerne mal meinen Namen aufgerufen – oder eben nicht. Oder in ner Unterhaltung. Doch da kann man ein falsch gehörtes Wort ja mit Nachfragen relativ schnell klären.
Doch wie kann ich mein jüngstes Fehlhören nur erklären, bzw. entschuldigen?
Ich habe das Lied von Namika jetzt ja wirklich schon einige Male gehört. Und ich fand dieses Lied etwas seltsam bis unlogisch. Aber gut – wenn jemand unbedingt über sein Lieblingshemd singen will… bitte schön.
Wie gesagt, irgendwie komisch. Immer gewundert – und doch immer Lieblingshemd verstanden.
IMMER!
Jetzt hab ich es vor 3 Tagen mal wieder im Auto gehört. Und zum Ende des Liedes habe ich auf einmal das Gefühl, dass sie Lieblingsmensch gesungen hat. Was ja alles viel logischer macht. Lieblingsmensch macht halt doch mehr Sinn als Lieblingshemd.
Was mich fragen lässt: Bin ich behämmert?
Wie kann ich Hemd statt Mensch verstehen?!
Bin gespannt, wenn ich das Lied das nächste Mal höre. Ob dann wirklich mein akustischer Knoten geplatzt ist.
*nachträglich noch rot werd*
(Nachtrag: Ja – er ist geplatzt – endlich versteh ich Lieblingsmensch. Gerade via Youtube getestet…)

***

Ich weiß ja nicht, ob das üblich ist. Doch es gab ein-zwei Beiträge, die ich so nicht mehr lesen lassen wollte, und die ich deshalb geändert oder –löscht habe. So, wie es mir jetzt danach war und ist.
Also statt Frühjahrsputz ein kleiner Herbstputz.
Wundert euch also nicht, wenn ihr vielleicht etwas nicht mehr so findet. Falls ihr es schon gelesen hattet. Und wenn nicht – ihr es also noch nicht gelesen hattet – ist es jetzt auch egal.
Wie gesagt – keine Ahnung, ob man das in Blogs so handhabt – ICH auf jeden Fall mache das jetzt mal so.

***

Und nun zum letzten Punkt.
Ich schieße Bogen seit Mai 2011.
Da habe ich es endlich mal geschafft, zu einem Probetraining zu gehen. Beim großen Sportverein hier hatte sich im Jahr vorher eine Bogensportabteilung gegründet. Und wie dort mal ein offenes Training zum Reinschnuppern angeboten wurde, konnte ich nicht, da ich Nachtschicht hatte. Aber 2011 dann endlich. Lange gewollt, endlich geschafft.
Das Gute an dieser – jetzt auch meiner – Bogensportabteilung ist, dass dort fast jede Bogenart geschossen werden kann. Nur Compounds sind momentan untersagt.
Ich wollte dagegen schon Ewigkeiten Langbogen schießen.
Nichts zum groß zusammenbauen und/oder mit Stabilisatoren oder gar Visier.
Einfach eine Art längerer Stock – mit Schnur.
Dies war mir schon beim Probetraining klar. Entsprechend habe ich an meinen drei Probetrainingstagen auch direkt zwei mit Langbogen geschossen. Und habe mir dann keinen Recurve-Bogen geholt, sondern einen Langbogen gekauft. Den gab es für etwa 100 Euro, und hatte – für meinen Anfang – 30 lbs (Pfund) Zuggewicht.
Ich gab ihm den Namen Paul.

Paul

Paul

Doch mit Paul hab ich nicht so lange geschossen.
Nach nicht mal einem Jahr hab ich einem Abteilungskollegen einen Langbogen abgekauft, der auf Compound umgestiegen ist. Dieser Bogen – namenlos – kam schon auf 45 lbs (Pfund).

Mein namenloser Bogen

Mein namenloser Bogen

Ab da hatte ich dann bald den Wunsch, mich noch weiter zu steigern. Ich wollte irgendwann einen Bogen im D-Profil haben – wie einen englischen Langbogen – mit 60-65 Pfund Zuggewicht.
Dafür hatte ich seit einigen Jahren einen Bogenbauer im Auge, den ich auf dem Hayner Burgfest gesehen habe.
(Ich mache den Werbeblock am Ende des Blogs, wer noch genaueres Wissen will. 😉 )

Dieses Jahr war es endlich soweit.
Letztes Wochenende bin ich wieder am Hayner Burgfest um den Stand herumgestrichen und habe mich dann am Sonntag endlich mal zu einem Gespräch aufgerafft. Dabei wurde klar, dass man Bögen nicht nach Sicht kauft – sondern vorher ausprobiert. (Zumindest bei diesem Bogenbauer.)
Dafür war ich aber an dem Sonntag nicht richtig gekleidet – und das Wetter war schlecht.
Also musste das Einkaufen noch mal verschoben werden.
Auf dieses Wochenende – bzw. genauer den Freitag.
Den von Freitag bis Sonntag – also heute – fand in Petersberg-Marbach bei Fulda ein neuer Mittelaltermarkt statt. An dem auch der Bogenbauer mit seinem Stand teilgenommen hat. Und da ich am Freitag nur eine kurze Schicht bis 10 Uhr hatte, konnte ich gut am Nachmittag dorthin fahren, mit meinem Namenlosen samt Köcher, Armschutz und Schießhandschuh im Gepäck.
So bin ich dort gegen 16:45-17 Uhr aufgeschlagen.
Ein Eintritt von 4 Euro war da geschenkt, im Gegensatz zu manch anderen Eintrittsgebühren von MA-Märkten. Und doch kann es nicht jedem recht gemacht werden. Denn vor mir war eine Mutter mit ihrem Sohn an der Kasse. Der sich nicht abstempeln lassen wollte. Weil sie keinen Dino-Stempel hatten. Und das Wikinger-Schiff war keine gute Alternative. Weil kein Wickie zu sehen war. *sfz*
Letztendlich konnte man ihm dann doch einen Stempel gaaaanz leicht aufdrücken. Und alle waren glücklich. Vielleicht bis auf den Kleinen. Anyway.

Ich hab den Stand gefunden – und dann war wieder die Frage: Was will ich haben.
Wenn ich das mal so einfach sagen könnte…
Klar war: D-Profil und 60, vielleicht 65 Pfund. Doch der 65 Pfund-Gedanke wurde nach Tests als erstes verworfen – da meine Technik katastrophal war (und sicher noch ist) und ich nicht mal den vollen Auszug nutzte. Also konzentrierten wir uns auf 60 Pfund. Da standen 2 Wikinger und 1-2 englische Langbögen zur Auswahl. Zum Schluß war die Frage: Wikinger oder Engländer?
Auch wenn beide eher den Engländer für mich gedacht und an mir gesehen hätten, habe ich mich letztendlich für den Wikinger entschieden. Aus einem banalen Grund: Englische Langbögen haben eine Griffwicklung aus Samt und Leder. Und ich fand die Lederwicklung unangenehm in der Hand. Der Wikinger war Holz pur. Und zum Glück mit Markierung, wo ich greifen muss.
Im Prinzip habe ich jetzt genau das bekommen, was ich wollte und mir ursprünglich gedacht hatte: einen Langbogen aus einem Stück Holz.
Dazu habe ich mir direkt noch Pfeile gekauft/fertig machen lassen. Da der Bogen jetzt nicht gar so teuer war, konnte ich mir gleich mal mehr Pfeile leisten. So habe ich mir alle elf 55 Pfund-Pfeile machen lassen, die sie da hatten. So kam alles zusammen – Bogen, Pfeile, Spannschnur und Leinölfirniss – auf etwas mehr als 400 Euro. Der Langbogen, den sie eher für/an mir gesehen haben, hätte schon alleine mehr als alles zusammen gekostet.
Glück gehabt.
Doch ich habe mich nicht nach dem Preis entschieden. Möchte ich nur noch mal extra dazu sagen.

Ich hatte jetzt ja auch meinen namenlosen Bogen dabei. Um zu zeigen, mit was ich bisher schieße. Gut war schon mal, dass die erste optische Sichtprüfung für den Bogen positiv ausgefallen ist. Er wurde zumindest schon mal als schön empfunden.
In der Mitte der Sehne hatte allerdings das Wickelgarn, wo der Pfeil aufgenockt wird, nach den 4 Jahren ziemliche Auflösungserscheinungen. Nachdem der neue Bogen ausgesucht und mit Pfeilen bestückt war, wurde mein alter Bogen wieder instandgesetzt. Er erhielt eine neue Mittelwicklung, die Nockpunkte wurden entfernt und die Sehne noch etwas weiter gedreht. Als er das alles erledigt hatte, ging es zum Testen an einen anderen Stand, an dem man Bogenschießen konnte. Denn dort gab es entsprechend Ziele: eine Zielscheibe, sowie einen kleinen Frischling und eine Ente.
Dort hat er – der Bogenbauer – dann Bogen und neue Pfeile getestet.
Die ersten drei Pfeile gingen in die Scheibe zum Antesten – von den restlichen 8 Pfeilen ging einer direkt neben dem Frischling ins Stroh und einer vor der Ente in den Boden. Der Rest ging in den Frischling und die Ente. Und mir war klar, warum er selber Turniere veranstaltet und dann nicht selbst daran teilnimmt. 😉
Der Fazit des Tests war: Der Bogen ist gut und ich soll ihn auf jeden Fall behalten. Was ich auch vorhabe. Und es ist schön zu hören, wenn jemand, der sich damit auskennt, sagt: Der Bogen ist gut. Nicht nur schön.
Gegen 19:30 Uhr hab ich mich dann wieder auf den Heimweg gemacht. Mit meinen Neuerwerbungen.
Zuhause musste ich feststellen, das ich 3 Bögen nicht mehr auf meine Garderobe bekomme. Das bedeutet wohl, das mich Paul verlassen wird. Erst bekommt er noch ne neue Sehne von mir, und dann mal sehen.
Für meinen Wikinger hab ich noch keinen Namen. Ursprünglich wollte ich meinen nächsten Bogen Gabriel oder Michael nennen. Das passt nun nicht mehr. Jetzt muss ich mir was nordisches überlegen. Auch ein Bild hab ich von ihm noch nicht. Ich werde ihn dann später mal vorstellen.
Auch weiß ich jetzt, in welche Richtung meine neue Gewandung gehen muss, da meine alte Hose sich auflöst. Vielleicht gibt es dann ja mal in Zukunft ein Bild komplett mit Bogen und Gewandung.
Lasst euch überraschen. ;o)

Das war der Blog-Teil, jetzt noch kurz die versprochene Werbung:

Meine Bogenabteilung ist eine Unterabteilung der Turngemeinde 1837 Hanau a.V.
Im Netz ist die TGH unter http://www.tg-hanau.de/ zu finden.

Paul habe ich mir damals bei Bogensport Rhein-Main gekauft.
Die sind im Netz unter http://www.bogensport-rheinmain.de/ zu erklicken.

Und nun noch – last, but very not least – mein neuer Bogenbauer:
Mein Wikinger ist von Traditional-Bow.
Deren Seite befindet sich im weltweiten Web unter:
http://www.traditional-bow.de/

Und damit sind wir am Ende des Werbeblocks angekommen – auf Wiederlesen.