Gimmicks

Mitte Juni hat es mal wieder hingehauen, dass es bei mir gepasst hat. Ich konnte mal wieder mit zum Wrestling gehen. Über die nGw hatte ich ja schon mehrmals berichtet. Zwei Mal hatte ich es bisher dorthin geschafft, dafür letztes Jahr gar nicht.

Allerdings war die Hintergrundgeschichte des letzten Jahres eine „Übernahme“ der Liga durch deren Manager und einer Gruppe ihm zugehöriger Wrestler.

Ach – da mir diese Geschichte so gar nicht gefällt, werde ich das jetzt einfach mal so liegenlassen.

Aber darum ging es mir jetzt auch nicht. Bzw. darüber wollte ich gar nicht schreiben. Mich beschäftigt gerade eher das Gimmick, welches sich ein/e Wrestler/in für seine/ihre Rolle aussucht.

Ein sehr stimmungsvolles Gimmick hat da „Farmer Joe“. Ein großer, kräftiger, schwerer Mann, der einen auf Farmer macht, und dann beim Einlauf gerne Äpfel verteilt. Oder später mit Äpfeln am Gegner Mus macht. ^^
Die Banane mag diesen Typ ja gar nicht, doch er verbreitet einfach eine gute Stimmung. Da finde ich: Alles richtig gemacht.

Einer der jetzt „Bösen“ und damals auch schon nicht gut, sondern eher nervig anzuschauen, hatte damals noch als Gimmick einen Fidget Spinner. So ein kleines Ding zum in den Fingern drehen und rotieren lassen. Joa… lahm.
Gut, heute hat er ihm abgeschworen, dafür überzeugt er mehr durch Leistung. Ist erwachsen geworden, der Junge. Im Großen und Ganzen… ;o)

Ein gutes, stimmiges Gimmick ist wiederum das von dem Zeitreisenden. Das soll, glaube ich, der Hintergrund sein. Eine Gesichtsmaske im Steampunk-Outfit, mit Zahnrädern und so. Dazu noch ein Hut und Stock. Das ergibt für mich ein passendes Ganzes.
(Und im August, während der großen Hitze, ist er als 90er Jahre-Rettungsschwimmer aufgetreten. :oD)

Dann waren aber im Juni noch zwei offizielle Neuzugänge dabei, über deren Rollen bzw. Gimmicks ich mir ein wenig Gedanken gemacht habe.

Deswegen jetzt dieser Beitrag – und ihr müsst es ausbaden. :oD

Als erstes will ich über den männlichen Neuzugang berichten.

Der Name klang schonmal vielversprechend. „Sadistico“
(Ich habe lange überlegt, ob ich jetzt den Namen nenne… Doch gerade so ein Name weckt Assoziationen, deswegen wird er jetzt genannt. Außerdem habe ich gerade festgestellt, wie inkonsequent ich bei den Wrestling-Beiträgen mit dem Anonymisieren bin. Dann kommts auf einen mehr auch nicht drauf an. ^^)
Also „Sadistico“

Auch sein Auftritt war schonmal vielversprechend. Er hat nämlich einfach einen Vortrag des Vertreter…deppen unterbrochen. Nicht schlecht.
Sein Aufzug bestand dann aus einer Vollmaske, Lederjackett, Stock und Zylinder.
Geht auch noch. Doch das war es dann auch schon so gut wie. Er hat keine Reden geschwungen, (auch nicht verkehrt), aber sonst auch nicht gar so viel.

Eigentlich fand ich ihn für seinen Namen zu… lieb? Eher farblos.
Der Name „Sadistico“ weckt ihn mir die Vorstellung von mehr handeln statt reden. Und das Handeln dann auch nicht unbedingt regelgerecht. ;o)

Doch so viel war da jetzt in meiner Erinnerung nicht.

Als ihm der Vertreterdepp den Hut weggeschlagen hat, hätte ich bei dem Namen direkt einen Angriff auf den Vertreterdepp erwartet… Tja.

Ich meine, figurtechnisch machte er schon was her: Groß, muskulös… Aber so insgesamt war er noch zu farblos, zu wenig aktiv. Gegen alle Gegner. Ich hoffe, er findet sich noch rein in seinen Namen. Sonst kann er sich auch in Gänseblümchen umbennen. ;o)

Das zweite Gimmick, über das ich jetzt noch schreiben möchte, ist das des weiblichen Neuzugangs. Dieser war schon mal ein netter Anblick – und hatte zumindest auch mehr Aktionen und Action gezeigt als ihre Gegnerin. Nur ihr Gimmick und die Art der Präsentation hinterlässt bei mir ein Fragezeichen. Denn sie kam mit einem Schwert.

Joa, warum auch nicht. Insgesamt sollte sie wohl eine Kriegerin darstellen. Passt ja auch zum Wrestling. ;o) Was stört mich jetzt also an diesem Schwert? Denn irgendwas muss mich ja stören, sonst würde ich jetzt ja nicht über das Schwert, sondern über die Kämpferin schreiben.

Männer… ;o)

Erstmal war es, glaube ich, das Schwert selbst. Irgendwie sah es aus wie ein Plastikspielzeug. Nun – irgendwie sollte es jetzt nicht verwundern, dass in einer Semiprofessionellen Wrestlingliga nicht wirklich scharf geschmiedete Waffen, bzw. Schwerter, herumgetragen oder präsentiert werden. Doch auch da gibt es verschiedene Ansätze, wie mensch vorgehen kann. Zum einen gibt es Schaukampfwaffen aus Stahl. Die sind nicht scharf, aber halt immer noch aus Metall. Von daher empfinde ich diese Variante für diesen Verwendungszweck noch als „zu gefährlich“. Dann gibt es Übungsschwerter aus Holz. Dies könnte dann so dargestellt werden, dass das Übungs-Holzschwert für ihre Gegnerin erstmal völlig ausreicht. Dafür holt sie ihr richtiges Schwert erst gar nicht raus und macht es dann womöglich noch schmutzig. So in etwa. Die dritte, nein, vierte Möglichkeit (die Plastikvariante jetzt mitgerechnet) wäre ein Larp-Schwert.

Warum auch nicht?

Es gibt da die verschiedensten Modelle, inzwischen. Und die sehen richtig gut aus. Ziemlich echt und teilweise auch sehr martialisch. Und das Gute an denen ist: Die sind tatsächlich dafür gedacht, damit jemanden zu hauen. Natürlich in gewissen Grenzen. Aber tatsächlich kann ich mir gut vorstellen, dass ein Wrestler oder Wrestlerin mit einem Larp-Schwert vermöbelt wird. ;o)

Dann wäre ihre Rolle halt Larp-Kämpferin. Warum auch nicht? Es gibt schlimmeres.  ;o)

Das wäre das Eine. Die Art der Waffe.
(Banane hat beim letzten Mal erkannt, dass es wohl ein Holzschwert war mit Silberfolie auf die Scheide gepackt. Bitte?!?)

Das Andere ist dann natürlich ihre Präsentation.

Ich hatte das Gefühl, sie hatte noch nie ein Schwert in der Hand. Sie hat dieses Teil halt vor sich hergetragen – aber abgenommen habe ich es ihr nicht. Als sie dann im Ring stand, hat sie damit nochmal auf ihre Gegnerin gedeutet. Jedoch kam es mir eher vor, als würde sie ein Billardqueue halten. Das wäre sicherlich auch als Gimmick möglich, nur müsste sie dann eine Kneipenschlägerin darstellen. So mit zerrissenen Jeans und Stiefel, nicht im kurzen Röckchen.

Obwohl… ;o)

Also, in meinen Augen bräuchte sie ein anderes – besseres – Schwert, und dann sollte sie mal testen, wie sie damit spielen kann. Es halten, heben, etc.

Ich glaube, da kommt mein Theaterhintergrund durch. ;o)

Wenn ich an „die gute alte Zeit“ denke…

„Hacksaw“ Jim Duggan mit seinem Kantholz, dem er auch einen Namen gegeben hatte, der mir jetzt nicht mehr einfällt. Das haben tatsächlich auch mal die Gegner zu spüren bekommen.
Oder der Undertaker. Mit seinem Bestatterhut, Mantel… und sein Manager Paul Bearer mit Urne vorneweg.

Es ist halt nicht nur wichtig, was mensch dabei hat, sondern auch wie mensch es präsentiert und damit spielt.

Kann ja auch sein, das andere dies ganz anders sehen. Dass sie bei der Kriegerin weniger auf das Schwert geachtet haben, als z.B. auf ihre blonden Haare. (Die habe ich durchaus auch bemerkt.) Aber zumindest ich finde es noch ausbaufähig. Da kann mensch noch etwas mehr draus machen.

Das so meine Meinung – endlich mal aus der Pipeline abgezapft. ^^

 

Glück im Spiel…

Die örtliche Tageszeitung, die ich von meinem Kollegen weitergereicht bekomme, bietet immer wieder Kartenverlosungen für örtliche Veranstaltungen an. So bin ich mit Fuchs vor 4 Jahren zu einem Konzert von „Eure Mütter“ gekommen. Pünktlich zu deren Umzug von München nach Frankfurt. Seitdem mache ich immer wieder mal mit – wenn der Einsendeschluss noch nicht rum ist, bis die Zeitung bei mir landet. ;o)

So habe ich auch am 8. Juli mal wieder an einer Verlosung teilgenommen, von 5×2 Karten für „Die Prinzessin auf der Erbse“ von den Brüder Grimm Festspielen, mit anschließendem Blick hinter die Kulissen.

Da diese Veranstaltung am Dienstag, den 17. Juli um 16 Uhr stattfinden sollte, dachte ich mir: ‚Joh, das passt. Da habe ich Nachtschicht – da kann ich um 4 auch mal ins Theater.‘
Also habe ich meine Teilnahme-SMS abgesetzt.

Und als ich am Mittwoch, dem 11. Juli, nach meiner letzten Spätschicht zu Hause eintraf, durfte ich aus dem Briefkasten ein Einwurf-Einschreiben mit 2 Karten + der Gewinnbenachrichtigung herausholen.

Uuuuh… Geht doch.

Aber wie war das mit dem „Glück im Spiel“?

Anyway.

Ich musste dann zwar etwas rumfragen, denn irgendwie waren alle schon ausgerechnet in diesem Stück gewesen… So habe ich mich dann entschieden, mit meiner Mutter hinzugehen. Auch, weil Fuchs + Drachenechse sich hinter Kulissen schon auskennen.

Also waren wir an diesem Dienstag im Amphitheater. Ich habe sie mit dem Auto entsprechend früh abgeholt, damit wir noch einen guten Parkplatz bekamen. Schließlich wollte/musste ich danach noch nach Hause + anschließend noch zum Arbeiten.

So haben wir erst vor dem Eingang gewartet, um dann doch reinzugehen und im Schatten zu sitzen und mit Blick auf den Eingang zu warten. Denn gegen halb 4 sollten die Gewinner sich mit der Redakteurin treffen, die uns anschließend hinter die Kulissen begleitet hat, zusammen mit einem Fotografen der Zeitung.

Meine Mutter + ich haben noch vor dem Eintreffen der Redakteurin 3 andere Gewinnerpärchen identifiziert, von denen 2 direkt in unserer Nähe gewartet haben – ebenso mit Blick auf den Eingang. ;o)

So kam ich also dieses Jahr auch mal wieder zu den Festspielen. Letztes Jahr die vergünstigtere Ausgabe vor Weihnachten hatte ich ja verpasst…

Wie war das Stück?

Für das Königreich hatten sie teilweise eine eigene Sprache, was ganz amüsant klang. Der Prinz war ein sympathischer wissenschaftlich interessierter „Nur“-Mensch, dem plötzlich eine junge Frau im Piratenoutfit samt Ballon vor die Füße geweht wurde.

Zu verfolgen, wie sich die beiden immer mehr annäherten, war schön anzusehen.

Inzwischen versuchte die Königsmutter, eine standesgemäße Verheiratung des Prinzen in die Wege zu leiten, indem sie eine Fürstin samt Töchter (2) ins Schloss einlud.

Ich will jetzt nicht das ganze Stück wiederkauen. Selbst sehen ist eh immer besser. Aber was gab es Besonderes zu vermerken zu dieser Aufführung?

Eher negativ + etwas ablenkend war, dass sich eine begleitete Person irgendwie aufregte und gen Bühne stürmte. Nach einigem Zureden an der Bühne und wieder am Platz, wurde diese hinausbegleitet und es kehrte wieder Ruhe ein. Die Schauspieler ließen sich dadurch jedoch nicht aus der Ruhe oder ihrem Text bringen. Zumindest merkte man ihnen nichts an.

Die zweite Besonderheit an diesem Tag war nach der Pause der Regen, der einsetzte.

Plötzlich fing es an zu Rauschen auf dem Zeltdach, passend zum Geschehen auf der Bühne – schließlich regnete es dort seit 7 Jahren. Und dieses Rauschen wurde immer stärker und heftiger… teilweise wurde der Regen bis zu uns in den Rücken geweht…

Bis eine Durchsage kam, dass wegen des Regens für 10 Minuten unterbrochen wird.

Auch hier hatten die Schauspielerinnen tapfer gegen das Rauschen angespielt, wobei dies ja mit Mikrofon und Lautsprechern eher kein Problem war.

Also gab es eine Pause, während außerhalb des Zeltes der Wolkenbruch herunterkam.

Als es sich nach gut 10 Minuten wieder beruhigt hatte, ging es weiter mit dem Stück.

Die beiden Damen auf der Bühne sprangen im Text etwas zurück – und mit leichten Anlaufschwierigkeiten lief es dann bis zum Schluss.

Das Stück an sich war ok. Mehr fällt mir gerade qualitativ nicht ein.

Nach dem Applaus wurde wieder gesammelt, was viele Zuschauer auch dazu nutzten, mit den Schauspieler*innen ihrer Wahl ein paar Worte zu wechseln oder Fotos zu machen. Dann gab es noch eine Scheckübergabe, die vom Zeitungsfotograf ebenso festgehalten wurde.

Und dann waren wir gefragt.

Erst ein Gruppenbild vor + auf der Bühne, danach wurden wir vom Intendanten persönlich herumgeführt. Linke und rechte Hinterbühne; was wird kulissentechnisch von Stück zu Stück verändert; wo ist welcher Platz…

Wir bekamen die Garderobe + Maske gezeigt, Requisiten…

Es war toll.

Wie es HINTER der Bühne vom Amphitheater aussieht, wollte ich schon lange wissen. Leider hatte es ja damals als Bruder für die Schwäne nicht geklappt. Doch so kam ich nun auf diesem Weg endlich mal dorthin. Und ich denke, für Leute, die bisher mit Theater und dessem Arbeitshintergrund gar nichts zu tun hatten, war es gleich nochmal so beeindruckend.

Nach einigen Tagen war der Bericht von dieser Führung in der Zeitung, mit einem Gruppenbild der Gewinner auf der Titelseite. Der Bericht selbst war richtig groß, mit vielen Fotos. U.a. auch eines von mir, wie ich selbst gerade diese Styroporstämme fotografiere. Als ich mich nach dem Foto rumgedreht habe, hat der Fotograf gerade seine Kamera wieder umgehängt.
Ertappt! ^^

Es war so interessant – da bekomme ich selbst mal wieder direkt Lust aufs Spielen. Aber dazu brauche ich erstmal wieder Connections, mit + bei denen ich spielen könnte.

Hmm…

 

Tanz + Theater / Theater + Tanz

 

Ich habe letztens das Video eines Präsentationszusammenschnittes einer Berliner Tanzschule gesehen.
Also, keiner Tanzschule, in die man als Jugendlicher geht, um Standardtänze zu lernen…
machen Jugendliche das eigentlich heutzutage noch?
Nun, in diesem Falle meine ich eine Schule für Tänzer.
So brotlose Kunst und so. ;o)

Ich fand das, was ich da in den 3 Minuten gesehen habe, durchaus faszinierend. Wenn ein*e Tänzer*in in vollem Lauf angestürmt kommt, das Gegenüber anspringt und sich dann um dieses zusammenrollt und oben hält – während das Gegenüber nicht nur stehenbleibt, sondern dabei ganz leicht und mühelos dabei aussieht… Und das mehrmals, in verschiedenen Varianten… Wow.

Das sollte ich mal machen. Alleine durch meine Masse würde ich mein Gegenüber umhauen. Abgesehen davon, dass ich mich bestimmt nicht am Bauch oder wo auch immer halten könnte, sondern runterrutschen würde wie ein Ring, den mensch über einen Stab geworfen hat. ;o)

Nachdem ich das Video gesehen hatte, musste ich an die Erarbeitung einer Szenencollage denken, an der ich vor gut 30 Jahren *sfz* teilgenommen habe. Das erste eigene, selbstentworfene Stück unserer Theatergruppe damals:

„GØTTERSPIELE“

Eine Collage mit Spielszenen, Musikszenen, Kaspertheater mit lebenden Kasperlpuppen *G*…
Im Szenenfindungsprozess hatten wir u.a. auch das Lied „Room 101“ von Eurythmics, zu dem wir improvisiert haben.

Und daran musste ich also denken, nachdem ich das Video gesehen hatte, denn ich habe mich gefragt, wie wohl so ein Tanzstück erarbeitet wird, und was da so dahinterstecken mag?

Denn als wir unserer Theatergruppe das erste Mal gezeigt haben, was wir zu der Musik gemacht haben, kam als erste direkte Frage unserer Teamer
„Und was ist da der Sinn?“
Den hatten wir (noch) nicht, sondern einfach nur den Gedanken, wie wir uns zu dieser Musik zu bewegen haben/bewegen wollten. Das war dann lange Zeit ein Streitpunkt zwischen uns und den Teamern:
„Diese Szene kommt so nicht auf die Bühne, solange da kein Sinn dahinter ist.“

Wie ist das beim Tanzen?

Klar, es gibt Bilder, die entstehen und gebaut werden. Also wird hinter allem auch ein Sinn stehen, auch wenn man ihn als Zuschauer nicht direkt erkennen kann. Denke ich.

Aber wie ist es dann, wenn eine*r eine Solotanzsequenz hat: Da wird wohl kaum festgelegt, wie jede einzelne Bewegung auszusehen hat? Ich denke, da läuft viel spontan. So dass sicherlich nicht jede Aufführung genau gleich aussehen wird. Oder doch nicht?
Außerdem: wird jede Bewegung bis aufs i-Tüpfelchen begründet?
Das kann ich mir nicht vorstellen.

Wir haben einmal – zu Spiel-Wut-Zeiten, vor bald 10 Jahren – etwas entworfen, mit dem wir Werbung machen wollten. Quasi eine Art Straßentheater, nur mit + zu Musik.
Wir haben da unsere Szenen auch nicht nach einem großen „Sinn“ entworfen. Gut, wir haben für jede Szene einen Sinn für uns darinnen gehabt, doch hauptsächlich haben wir uns Musik herausgesucht; überlegt, was wir dazu machen können und warum… und dann war die nächste Überlegung: Was für Musik jetzt + wie machen wir den Übergang…?

Damit sind wir dann letztlich nicht auf die Straße, weil wir uns nicht so recht getraut haben:
Wie ist das mit Straßentheater und Musik aus der Konserve? Rechte? Darf man überhaupt einfach irgendwo einen Rekorder hinstellen und etwas machen?
Das war uns alles zu ungewiss.
Wir haben es dann aber wenigstens einmal in Meiningen während der Theaterwerkstatt 2011 gemacht. So samstags abends, als offiziellen Programmpunkt. Weil das Thema dieser Werkstatt gut zu Straßentheater gepasst hat. Deswegen war mein Gedanke:
Lasst es uns wenigstens da mal machen.

Also haben wir alles wieder aufgefrischt: Was + wie… Ich musste die Musik wieder zusammenfinden + brennen… Und haben es als etwas von Spiel-Wut offiziell angemeldet.
Da die Drachenechse zu dem Zeitpunkt gerade in München auf der Schule war, haben wir dann den Samstagabend als letzte Probegelegenheit genutzt, während alle anderen beim Abendessen saßen. Und nach dem Abendessen haben wir es vorgespielt.

Der Saal in der VHS Meiningen hat auf einer Seite eine kleine, etwas erhöhte, Bühne, auf der während der Werkstätten geprobt und auch Stücke gespielt werden. Wir waren – meines Wissens – die ersten, die es nicht so gemacht haben.
Da wir diese Sache als Straßentheater gedacht hatten, war es so angelegt, dass wir in alle Richtungen gespielt haben. Deswegen haben wir uns von den Meiningern ein großes Seil aus deren Fundus geliehen und haben damit mitten im Saal einen Kreis und damit unsere Spielfläche gelegt. Dort hinein haben wir uns gesetzt, als dann alle Werkstattteilnehmer hochgekommen sind, um sich darum herum zu setzen. Als alle da waren, habe ich noch kurz etwas zur Begrüßung gesagt + dann die CD angeschmissen.

Und es lief.

Lief richtig gut.

Auch ohne allumfassenden Sinn. ;o)
Die Rückmeldungen waren sehr positiv. Ein Mitspieler war über die Reaktion auf eine Passage… nicht so ganz gefasst. Dabei war sie schon durchaus so von uns provoziert. Doch das er dann wirklich ausgepfiffen + -gebuht wurde, daran hatte er kurz zu knabbern. :oD
Ach ja… natürlich wurde diese Präsentation nicht mitdokumentiert. So habe ich nur irgendwo noch die CD mit der Musik herumfliegen.
Sollte sie zumindest. Seitdem bin ich nicht umgezogen. ^^

Bei dieser Präsentation haben wir einige Sachen strikt choreografiert, andere waren spontaner. Ich kann mir vorstellen, dass dies bei einer Tanzperformance so ähnlich sein dürfte. Manche Sequenzen sind strikt choreografiert, alleine schon aus Gründen der Symmetrie; andere haben Platz für Improvisationen. Und vielleicht gibt es auch irgendwo einen Sinn dahinter, der ab und zu aufblitzt. Vielleicht aber auch nicht.

Vielleicht werden im Laufe des Unterrichts auch einfach „nur“ verschiedenste Übungen und Szenen erarbeitet, welche dann in so einer Performance teilweise präsentiert werden. Wie z.B. jemanden mit vollem Schwung anspringen und sich um dessen Bauch zu wickeln, ohne das mensch herunterrutscht oder der andere umfällt.

Wie bei einer normalen Werkstattpräsentation auch.

Ich habe keine Ahnung, musste aber jetzt mal darüber nachdenken. Wie es halt so ist.

Weiß jemand mehr? 😉

 

 

Wrestling, die Zwote

 

Am 16. Dezember war es wieder soweit. Die nGw lud wieder in ihre Heiligen Hallen zur letzten Veranstaltung des Jahres. Dem

„PROBATION 12“

Dieses Mal waren wir die zwei Leute mehr, die beim letzten Mal nicht konnten.
(Dafür kann ich das nächste Mal nicht, das gleicht es dann wieder aus.)
Da wir zu sechst nicht in ein Auto passen, sind wir aus der Hanauer Ecke direkt gefahren. Und dies auch noch früher, um erstens einen Parkplatz und zweitens in der Sportgaststätte vor der Veranstaltung noch etwas zu essen.

Sowohl erstens als auch zweitens hat zu unserer Zufriedenheit funktioniert, auch wenn Weihnachtsfeiern etwas für… nicht-die-beste Planungen sorgten.

Doch wir wurden gut genährt – so konnte dann der Hauptpunkt des Abends in Angriff genommen werden. Wieder hatten wir Plätze in der ersten Reihe. Es gab nur leichte Turbulenzen wegen der Platzreservierungen, aber dies klärte sich recht schnell. Vor allem dank des engagierten Kümmerns vom Ringsprecher David.

Den Platz in der Mitte ließ ich dieses Mal meinem Chauffeur und habe mich für den Außenplatz entschieden. Dieser Platz war entschieden weniger Wrestlerflug gefährdet. ;o) Dafür allerdings gab es dort höheren Durchgangsverkehr. *narf!*

Auch jetzt werde ich wieder keine ausführliche Berichterstattung abliefern. Dazu müsste ich mir sonst zu viel notieren während des Geschehens. Auch Bilder habe ich dieses Mal wieder keine gemacht, trotz neuem Communicator. Einfach weil ich mich ganz auf die Veranstaltung konzentrieren + genießen wollte.

Da ich diesmal zumindest ein wenig Hintergrund hatte und wusste, was auf mich zukommen würde, viel mir das Anfeuern leichter. Für Alice sowieso – die sich mit zwei der Männer um einen Titel geschlagen hat. Und das hat sie gut. Sie hätte ihn auch gewonnen, wenn der Referee sich auf seine Aufgabe konzentriert hätte. Dann hätte sie ohne weiteres den Pin bis 3 geschafft. Hätte, hätte… So wurde nur bis Zwei gezählt – und danach holte sich der alte Champ den Pin und seinen Gürtel. Beeindruckend und irgendwie süß war ein kleines Mädchen, welche Alice abgefeuert hat.

„Steh auf, Alice! Steh auf!“

Und das ganz alleine. Ich schätze sie mal auf 6 oder 7.

Die Veranstaltungen der nGw sind überhaupt recht Familienfreundlich, so viele Kinder da immer mit dabei sind. Die, vom Zuschauereingang kommend, rechte Ringseite war komplett mit Kindern des Nachwuchses der Roten Teufel (Eishockey) aus Bad Vilbel besetzt – die vorher ihre Weihnachtsfeier in der Gaststätte hatten. Und danach ihren Spaß beim

„PROBATION 12“!

;o)

Es ging wieder gut zur Sache. Und wieder gab es Abgänge über die Seile – doch dieses Mal nicht auf mich. Ich saß ja nicht in der Mitte. ;o) Bei den Wrestlern gab es neue Gesichter, die bei unser Truppe verschieden gut ankamen.
Meine Sitznachbarin vom letzten Mal war mit ihren Damen auch wieder da – und wieder neben unserer Truppe. Als Fangruppe eines der Referees gehört sich das wohl auch so. 😉

Wir hatten wieder einen schönen, erlebnisreichen Samstagabend. Mit einer großen Verabschiedung zum Abschluss. Als nämlich der „gefeuerte“ Misfit seinen Abschied erklärte. Und mit Standing Ovations verabschiedet wurde.

Großes Kino.

Als David dann vorne die Verabschiedungsrede für uns Zuschauer der diesmaligen Veranstaltung durchführte, konnten wir sie im Offstage-Bereich jubeln hören.

Viel Glück Dir, Misfit.

Rechtzeitig zu dieser Veranstaltung war denn auch der Zusammenschnitt der letzten Veranstaltung vom Oktober fertig. Diesen könnt ihr Euch hier mal ansehen.

Quelle: Youtube   Kanal: nGwrestlingFFM
[nGw-wrestling.de] Die Highlights von nGw Switchback 2017!

(Wenn Ihr bei 5:33 mal auf Pause geht und genau hinschaut, könnt Ihr sehen, wie Ahura in meine Richtung geflogen kommt. Und während meine Sitznachbarin schon ahnte, was da auf uns zu  kommt und sich weggeduckt hat, bleibe ich voll freudiger Erwartung stolz sitzen.

*PLUMPS!*

Noob!)

Die nächste Veranstaltung ist dann am 10. März 2018. Doch da ich zu diesem Zeitpunkt in Bad Homburg wieder am Rad drehe, muss die nGw leider auf mich verzichten.

Hoffentlich klappt es danach wieder. Ich hoffe es – schließlich habe ich jetzt Zuschauerblut geleckt.

Oder so.

;o)

 

Es lebt noch…

Intro

Jetzt am Wochenende habe ich drei Sachen gemacht/erlebt, die ich nun in Blogs einfließen lassen möchte/werde. Um mal wieder ein bisschen was zum Lesen zu bieten. Diese drei Sachen beinhalten einen Veranstaltungsbesuch; einen Einkauf + einen Konzertbesuch. Das wäre eigentlich die chronologische Reihenfolge. Wie ich sie jetzt veröffentlichen werde… mal sehen.

Schreiben werde ich wahrscheinlich alles gleich, doch veröffentlichen wohl eher einen pro Tag. So wisst ihr, dass in den nächsten Tagen hier wieder was zum Lesen kommt.

Also, auf denn…

 

Es lebt noch…

Wie letztens mal erwähnt, war ich vor so 20/25 Jahren Wrestling-Fan, mit damals mehreren Besuchen bei Veranstaltungen der (damals noch) WWF und sogar auch einem bei der WCW.

Mein absoluter Lieblings-Wrestler ist übrigens der Undertaker.
Wollte ich nur mal gesagt haben.

UNDERTAKER FOREVER!

Auch wenn er inzwischen im Ruhestand ist. Immerhin hat er ihn erreicht. Andere hatten leider nicht das Glück.

Aber gut. Das war vor 20-25 Jahren.
Inzwischen bin ich da absolut nicht mehr Up-to-Date.
Kein Fernseh-Gucker mehr, nicht verkabelt = keine Ahnung.
Aber das finde ich auch nicht weiter tragisch.

Jetzt haben die Jungs (u.a. die Banane) vor einem Jahr entdeckt, dass es in Frankfurt-Sossenheim einen Sportverein gibt, der wirklich eine Abteilung „Wrestling“ anbietet. Und diese Abteilung veranstaltet tatsächlich um die 4 bis 5 oder 6 Mal im Jahr Events in ihren heiligen Hallen. Mit allem, was man auch von damals gekannt hat: Gute; Böse; einen Liga-Manager, der intrigiert; Referees; Ringsprecher; Stuhlgekloppe… Aber halt alles im kleineren Rahmen. Denn den meisten Platz in der Halle benötigt definitiv der Ring. Da ist dann an 3 Seiten vielleicht noch Raum für 4-5 Stuhlreihen.

Nun, die Jungs sind also vor einem Jahr zu ihrer ersten Veranstaltung, um sich diese „Amateur-Liga“ mal anzusehen. Für 8 Euro im VVK kann man ja nicht so viel verkehrt machen.
Und sie waren begeistert.

Seitdem war zumindest die Banane bei allen angesetzten Veranstaltungen – mit wechselnden Begleitern. Bei mir hat es immer nie geklappt, da entweder Arbeiten oder halt einfach andere Termine.

Letzten Samstag war es dann endlich soweit und es hat mal gepasst. Also bin ich mit. Ich hatte zwar einen Fotoapparat dabei, aber dort keine Lust zu fotografieren. Kann ich hier also nichts zeigen, außer meiner Eintrittskarte. Doch der Verein filmt immer + veröffentlicht dann Videos mit Eindrücken der Veranstaltung. Da kann ich zumindest später ja mal auf das Video vom September verweisen. Und dann vielleicht einen Verweis auf das Video vom letzten Samstag nachreichen, wenn es rauskommt.

Nun denn…

Banane hatte also alle Karten vorbestellt – dadurch erhält man reservierte Plätze. In unserem Fall in der ersten Reihe gegenüber dem Wrestler-Eingang. Ich saß in der Mitte vom Ring… und der war eine Armweite entfernt von mir. Also so ca. 50 cm?

Nah!

Wenn man direkt am/unterm Ring sitzt, wirkt er gleich nochmal so groß.

Banane hat in unserem Forum alle Kämpfe geschildert – doch wenn ich jetzt so überlege… ich glaube, alle Kämpfe + Kämpfer bekomme ich eh nicht mehr zusammen. Gibt es hier also nur Ausschnitte und meine Gedanken zur Sache.

In der ersten Pause gefragt, wie ich es finde, war mein Kommentar: „Interessant.“ Wobei ich explizit nochmal darauf verwiesen habe, nicht „nett“ gesagt zu haben.

Sicher. Es handelt sich bei dem Hauptteil der Teilnehmenden um sogenannte Amateure. Gehe ich zumindest davon aus. Laut der Banane ist aber wohl tatsächlich auch ein Profi dabei, aus England, der immer zu den Veranstaltungen kommt. Das spricht ja schonmal für die Sache an sich.

Jetzt sind nicht alle Kämpfe natürlich großes weltmeisterliches Niveau, aber doch solides Handwerk. Es war auch von allem etwas dabei: Tag-Team-Kampf, „normaler“ Kampf, sogar ein reines Frauen-Match. Zum Abschluss gab es dann den großen „Halloween-Rumble“!

Es gab Wiederkehrer; Geschichten wurden angefangen oder weitererzählt…

Der Wiederkehrer, „Maggot“, musste sich seine Rückkehr allerdings erst erkämpfen – gegen 3 Kämpfer, nacheinander. Und sollte natürlich alle drei gewinnen. Da ging es dann doch recht gut zur Sache. Am besten dann im dritten Kampf. Doch ganz am Anfang der Gefechtsreihe hat Banane erstmal eine Dusche abbekommen, als der Möchtegern-Heimkehrer seine Haare über ihm ausschüttelte. Links + rechts von Banane – wir blieben verschont. Nur Banane hat ge“bäääh“t.
😀

Im dritten Kampf hatten Banane + ich dann auf einmal einen Wrestler aufm Schoß. Der übers Ringseil geflogen kam und uns als Landeplatz ausgesucht hat. Na gut – dies eher passiv. 😉
Es geht doch nichts über gut eingeölte Männerkörper… äh, doch. Alice hätte ich mir da lieber gewünscht. Anscheinend die einzige Frau, die in Frankfurt wrestelt. Sie hat extra eine Portugiesin als Gegnerin bekommen. Aber ich war beim dritten Kampf und Wrestler aufm Schoß…

Nachdem er auf uns gelandet war, haben sich die beiden noch direkt vor uns im Gang entlang geprügelt. (Ich hatte fast Beschützergefühle gegenüber meiner Nachbarin zu meiner Rechten.) Bei der Prügelei im Gang hat der Heimkehrer auch direkt noch die Cola von Bananes Bruder ausgetrunken. Kämpfen macht halt durstig. Man hat also echt was geboten bekommen. 😀

Den dritten Kampf hat er aber (natürlich?) auch gefaked verloren. Denn eigentlich hätte er ihn tatsächlich gewonnen – aber da war der Ringrichter gerade ausgeknockt. Beim Gegenpin wurde er dagegen rechtzeitig aufmerksam gemacht. Sowas. ;o)

Maggot wurde dann aber doch wieder aufgenommen – auch wenn es davor noch einen geilen Spruch aus dem Publikum gab. :oD

Der letzte Kampf war dann ein Rumble. Da MUSSTEN die Leute übers oberste Seil und runter auf den Boden, um auszuscheiden. Entsprechende Furcht hatten wir in der ersten Reihe. *G*

Nun denn, mein Fazit: War schon klasse. Diese Nähe hat schon was. Als ich beim Rumble dem Heimkehrer Maggot geholfen habe, die Füße NICHT auf den Boden sondern wieder in/aufn Ring zu kriegen, hat er sich nett bedankt. Das ist schon cool, irgendwie.

Die Veranstaltung war probbenvoll. Einige mussten anscheinend auch stehen. Entsprechend will die Banane immer jetzt rechtzeitig vorbestellen. Ist bei mir halt nicht so einfach.

Jedoch fand ich die Sache an sich so interessant… doch denke ich, mit recht stark auf die 50 zugehend, brauche ich mit Wrestling auch nicht mehr anzufangen. Auch wenn ich es durchaus als sehr körperbezogenes und -betontes Improtheater sehen würde. Fände ich schon interessant. Und zumindest habe ich Judo-Fall-Erfahrung… Hm.

Nun ja. Wir hatten jedenfalls unseren Spaß – im Dezember findet dann die nächste Veranstaltung statt.

Wer jetzt vielleicht Lust hat, sich selbst zu informieren, gleich folgt der „Werbeblock“ zum Sportverein und zur Seite der nGw.

Let’s get ready to Ruuuuuumble!!!

 

„Werbeblock“

Wer sich selbst über das Programm der SG Sossenheim informieren möchte, findet den Verein hier:
http://www.sgsossenheim.de/

Und hier geht es zur eigenen Homepage der nGw:
http://www.ngw-wrestling.de/

Dies ist das Video der Veranstaltung vom September:

Quelle: Youtube Kanal: nGwrestlingFFM
[nGw-wrestling.de] Die Highlights von nGw Global Warming 2017!

„Werbeblock Ende“

 

Spontankultur – Hollarähdulliöh!

hollarädulliöh

Nun, wer mit dem zweiten Wort meines Titels etwas anfangen kann, ahnt vielleicht schon, um was es gehen wird… ;o)

 

Ich hatte gestern – also eigentlich vorgestern, weil es ist ja bereits nach 0 Uhr und damit schon Freitag – also am Mittwoch, nur um alle eventuelle Unklarheiten auszuschließen, dass zweifelhafte Vergnügen, das ich an meinem Verfügungstag arbeiten durfte.

Was mich sehr begeistert hat – da es ja Mittwoch war, und November, und keine Ferien in Flughafenrelevanten Bundesländern mehr waren. Und dann kam die Information des Arbeiten-dürfens erst am Vortag, gut zwei Stunden vor dem Feierabend.

Also – ich war sehr begeistert – und dies ist Ironie.

Zum Glück war es nur ein kürzerer Tag, wenn leider auch Fluggastkontrolle.
Doch ich habe ihn herumbekommen.

Und damit habe ich mich auf mein Wochenende gefreut, und aufs ausschlafen. Was man halt so macht. Und es kam dann noch spontan ein weiterer Punkt für dieses mein Wochenende hinzu. Denn gegen halb 7 am Abend bekam ich eine SMS vom Herren aus Wixhausen, ob ich am nächsten Tag – damals morgen, inzwischen gestern ^^ – spontan Lust hätte, zum Watzmann mitzukommen.

Nein, nicht der Berg.

Zumindest nicht wirklich, denn dafür wäre er doch ein wenig weit weg.

 

Nein – es ging um das Stück/“Rustikal“

DER WATZMANN RUFT

Ursprünglich von Tauchen, Ambros und Prokopetz.

 

Denn dieses Stück befindet sich gerade auf der Live-Abschiedstournee.
Und hat vorhin – also gestern Abend – in Mannheim im Rosengarten Station gemacht.

WatzmannDer Herr aus Wixhausen hatte mich damals schon mal gefragt, aber da wollte ich nicht unbedingt. Aber so spontan? Und dann sogar noch an meinem Samstag?

Da war ich doch dabei.

Die Spontananfrage ergab sich, weil sein Schwager nun doch nicht mitkommen konnte. Und ich musste für die Karte auch nichts zahlen. Dafür habe ich mich wenigstens mit einem Fahrdienst von Wixhausen nach Mannem und zurück und was zu Trinken im Rosengarten revanchiert.

 

So habe ich also tatsächlich die Original-Live-Version vom „Watzmann“ gesehen! Auch wenn Herr Tauchen inzwischen nicht mehr dabei ist. Stattdessen ist jetzt der Herr Eberhartinger mit von der Partie. Der ist dem ein oder anderen möööglicherweise als Frontmann der EAV, der Ersten Allgemeinen Verunsicherung, bekannt.
(Oh mein Gott – das ist jetzt auch 25 Jahre her, dass ich die EAV in Passau und dann nochmal in Dieburg gesehen habe… 25 JAHRE !!!)

Es war… prima.

Ein ganz einfaches Statement.

Ich habe mich blendend unterhalten und amüsiert, und diese Spontanentscheidung war richtig. Kurzum. Punkt. :o)

Ich könnte jetzt schreiben, wer was wie gespielt hat – und wie das Publikum reagiert hat.
Doch bin ich kein Journalist – und ich merke gerade, ich habe gar keine Lust, alles breitzutreten und zu kauen.

Ich habe Lust, zu sagen: Ich war beim Watzmann und es war super.

Das reicht ja eigentlich auch.

Gut – das ich die Aktion mit den Löffeln super fand – und natürlich auch eine Favoritin bei den Tänzerinnen ausgeguckt habe… kann ich ja auch noch mal erwähnen. Ach ja, und das bei der Jackenabholung eine der Garderobendamen sich positiv über mein Outfit geäußert hat, kann ich ja auch nochmal erwähnen. Passiert sonst ja nie.

Also – wirklich ein gelungener Abend – und ich freue mich, dass ich ihn nicht wie üblich zu Hause vor dem Kasten hier verbracht habe.

Damit zum Abschluss hiermit nochmal für alle:

 

Wie schallt’s von der Höh‘?

Hollarähdulliöh!

 

Kuuuckuck!!

 

Schreib, Du Stück!

schreib-page0

Los!
Nimm den Stift in die Hand
und hau die Worte
aufs Papier!

Schreib, Du Stück!

Setze mit dem Stift
Buchstabe an Buchstabe.
Verbinde sie
zu Wörtern,
Sätzen,
Gedichten,
Geschichten.

Schreib, Du Stück!

Spitz die Feder
und stich sie hinein
in deine Gedanken
und spieße sie
dann herunter
aufs Papier!

Schreib, Du Stück!

Wenn Du alles
geschrieben hast,
was Du schreiben wolltest
setze den Wörterhobel an
und hobel und feil alles weg,
was da ist an Zuviel.

Feile
an deinen Texten
bis sie sind
wie sie sein sollen.
Bis alle Buchstaben
und Wörter
da sitzen
wo sie hingehören.

Dann hast Du
vielleicht endlich
einen Text fertig.
Doch die nächsten
warten schon.
Auch sie wollen
endlich!
von Dir
aufs Papier
gebracht werden.

Darum los:

Schreib, Du Stück!

 

(Danke an Pinkfisch für die Inspiration.)