Kurzurlaub mit Familie

80 Farbstifte - von 0 bis WG6

Und nun haben wir September – und ich bin diesen Monat nicht so oft am Flughafen. ;o)

Die letzten Tage haben wir wieder einen kleinen Familienurlaub gemacht, wie letztes Jahr. Dieses Mal zusätzlich mit Nichte – und wir waren in/bei Lüdenscheid.

Ich dachte ja, ich kann ihnen mal zeigen was ein Rollenspiel ist – dafür hatte ich extra „Samtpfotentango“ dabei – ein Einführungsspiel für „Die Schwarze Katze“. Doch letztendlich haben wir nur Rummikub und Kniffel gespielt.
Und wie letztes Jahr musste ich mir etwas Buntes kaufen.
Nämlich ein Angebot der Nord-Gruppe – 80 Stifte.
Deswegen musste ich UNBEDINGT am Montag auch in den Laden da – und ich habe irgendwie die einzige Tasche davon gefunden.
Deswegen hat es oben die bunten Stifte – und hier noch das Testblatt.

Selbstgemachtes Testblatt für die 80 Farbstifte

Den Abschluss bildet das Foto eines Rindviehs von der Ochsentour.

Muh!

Rindvieh auf Weide mit großen Hörnern

So machst du dir nicht viele Freunde, Postbank

Gezeichnetes stilisiertes Posthorn in Schwarz vor gelblich schraffiertem Hintergrund

Meine Eltern waren ja nun gefühlte Ewigkeiten bei der Postbank als ihrem Girokonten-Verwalter.

Nun schreibe ich meistens meine Beiträge ja so, dass Erwähnte oder Betroffene nicht (so schnell) erkannt werden. Es sei denn, ich rege mich über etwas auf. Wie Gepflogenheiten bei der Bahn – worüber ich mich auch gerade wieder erzürnen könnte. Vielleicht mach ich das ja noch.
Oder halt jetzt mal über die Postbank.

Nun ist mein VvO ja leider im Juli verstorben. Dies machte (und macht) einiges an Bürokratiekram nötig. Unter anderem auch die Streichung seines Namens vom Girokonto.

Jetzt hatte sich meine Schwester damals erkundigt, ob dies mit Sterbeurkunde einfach gehen würde. Die Aussage war dann ‚Nein. Denn dann müsste das komplette Konto geschlossen und ein neues, nur auf meine Mutter, neu aufgemacht werden.‘

Auf diesen Aufwand hatte meine Mutter zu diesem Zeitpunkt nicht den nötigen Nerv. Auch, weil sie nicht wusste, ob sie nicht woanders ein neues Girokonto eröffnen wollte.
Dies hat sie in der Zwischenzeit getan. Bei dem Institut, wo die Eltern noch ein Tagesgeldkonto hatten. Da war es auch kein Problem, dieses Konto umschreiben zu lassen.

Also wollten wir, dass das Institut das Umziehen des Girokontos erledigt. Dafür wurde von diesem die Postbank angeschrieben, damit diese die Informationen über laufende Daueraufträge etc. an das neue Institut mitteilen kann, so dass die Betreffenden dann über die Kontoänderung informiert werden können.
So weit, so gut.

Bis meine Mutter Anfang Dezember dieses Schreiben von der Postbank bekommen hat.

Brief von der Postbank Den Text gebe ich jetzt hier nicht komplett wieder.

Die Bank hat sich also quergestellt und geweigert, den Kontowechsel durchzuführen, weil ja alle Erben nicht berücksichtigt wurden.
Hallo?
Bei diesem Konto handelt(e) es sich um ein normales Girokonto, kein Sparkonto mit xwievielen Euros drauf. Also, was soll das?

Wir haben uns dann Sonntags bei meiner Schwester getroffen und nach Blick auf meinen Dienstplan einen Termin ausgemacht, um gemeinsam der Postbank auf die Pelle zu rücken, bewaffnet mit Stammbuch und Ausweisen. Denn ein Erbschein hat bisher noch niemand gewollt. Aber für die Auflösung eines Girokontos dann?
Und nicht nur das: die Erben sollen sich persönlich mit Personalausweis legitimieren. Aber das Schreiben der Postbank wurde maschinell erstellt und ist ohne Unterschrift gültig.
Ja… Prima.

Nun.
Letzten Mittwoch waren wir also bei der Post. Letztendlich hat die Kündigung des Kontos doch nicht so einen Aufwand gebraucht. Meine Schwester hat mit der Mutter und dem Mann am Schalter alles geregelt.
Ich habe mich derweil mit meiner Nichte etwas zurückgezogen, damit nicht so ein großer Menschenklumpen vor dem Schalter steht. Und habe mit ihr das Weihnachtsgeschenk besprochen. Worüber ich demnächst noch was schreiben werde.

So wird meine Mutter nun also das Konto bei der Postbank Mitte Januar los. Und die paar Hanseln mit Daueraufträgen + Abbuchungen, die kriegen wir auch selbst geregelt.

Aber Postbank – so machst du dir nicht viele Freunde.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Familienplaudereien

4 Halloween-Elementar"geister" in Blau, Rot, Weiß und Grün

Ich hatte es ja erst vom Miteinander-reden. Auch in und mit der Familie. Mach ich doch direkt nochmal in die Richtung weiter. Und nicht nur das: Ich kombiniere das doch direkt noch mit dem letzten Beitrag. Wie praktisch. ;o)

Ich habe nämlich nun auch mal mit meiner Schwester telefoniert. Mit meiner Mutter mache ich das ja so gut wie täglich. Es sei denn, wir sehen uns an dem Tag. Oder ich bin mal unterwegs. ;o)
Mit meiner Schwester telefoniere ich dagegen so gut wie nie. Vielleicht sollten wir das auch mal ändern? Muss ja nicht so oft sein wie mit den Eltern oder jetzt halt nur noch mit Muttern… aber doch schon öfter als nie? Mal sehen.

Ich wollte ihr ja meinen Konsumgedanken zum Thema Heißluftfritteuse vorstellen. Eine größere für sie + ich nehme dafür die Kleine.
Nun, sie war nicht abgeneigt. Also schauen wir da mal, was mein Schwager zu sagt.
(Er sagt, er ist auch einverstanden und wir müssen dann halt mal sehen.)
Und ich hätte wieder mal einen Verwendungszweck für mein Tagesgeld von der Firma. Da hätte ich auch nichts dagegen. Irgendwo muss es ja mal hin. ;o)

Großer Ahorn-Bonsai auf einem BalkonUnd dann haben wir nochmal so geplaudert. Auch mal über letzten Samstag, wo das Bäumchen nach Ramsthal überführt wurde. Und wie es so war, mal wieder einen Großteil der Familie von dort zu sehen. Ohne, dass es sich bei dem Grund des Treffens um eine Beerdigung handelt.

Meine G-S-T hatte diese Woche Geburtstag. Von meiner Mutter habe ich gehört, dass sie ihr tatsächlich mal wieder Geburtstagsgrüße geschickt hat. Ich denke, die ersten seit langem.

Es hat mich überrascht, dass tatsächlich meine Schwester sich beim Mann von meiner G-S-T gemeldet und Bescheid gesagt hat, dass sie kommen. Denn das war da auch eher ruhig zwischen ihnen. Aus welchen Empfindlichkeitsgründen auch immer.

Das meine Schwester mit Mann + Tochter dann losgezogen sind, um meine G-S-T mal bei der Arbeit zu besuchen + dort sogar was zu kaufen… das hat mich noch mehr überrascht. Das meine G-S-T diese Einkäufe dann auch noch geliefert hat… ich bin begeistert.

Meine Cousine samt Mann kam dann auch noch vorbei, und mein Cousin mit Tochter war auch da… so war also mal wieder reges Familientreiben, wie ich es gewöhnt bin, wenn ich sie mal besucht habe. Gut, vielleicht nicht immer so rege bei mir, aber halt nicht ungewöhnlich.

Und es hat meiner Schwester gefallen. So sehr, dass sie mal die Idee einer Familien-Kanu-Tour angesprochen hat. Sowas wäre auf der Saale auch möglich. Meine Cousine hat direkt Interesse bekundet. :o)

Meine Schwester fand auch interessant, wie aktiv unsere Mutter war. Auch wenn sie irgendwann mal Ruhe gesucht hat. Was verständlich ist, wenn mensch lange Zeit meistens alleine oder halt nur zu zweit war. Das bedeutet nicht wirklich Trubel. Das ist bei… 11-12 Personen schon etwas anderes.

Neine Nichte, meine Neffen und meine Mutter von hinten auf deinem Weg im Hessenpark. Rechts neben dem Weg steht ein Plan vom HessenparkSeltsamerweise mag ich diesen Trubel dort sehr. Wenn ich so darüber nachdenke, liegt das da wahrscheinlich auch mit an der Ungezwungenheit. Mensch sitzt mal hier, mal da. Redet hier + da… während die Geburtstage mit der Familie hier meist Abendessen in irgendwelchen Lokalitäten sind. Da habe ich nach 2-3 Stunden meist genug. Obwohl… auch wenn es bei meiner Schwester stattfindet und dann eher ungezwungen ist.
Hm, schwierig.

In Haßfurt habe ich dagegen auch keine Probleme, einfach nur Zeit zu verbringen und dabeizusitzen.

Na ja. So ist das halt.

Dann werde ich die weiteren Familientreffen mal abwarten. ;o)
Und bei meinem VnvO könnte ich mich auch mal wieder melden. *kopfkratz*

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Letzte Wanderung

Urne mit Kranz und Foto in der Aussegnungshalle

Heute war es soweit.
Mein VvO, mein Vater-vor-Ort, ist heute seine letzte Wanderung gegangen. Genauer gesagt hat ihn meine Schwester getragen.

In der Vorbereitung war die Frage, wie viele Leute wohl kommen würden? Mit wie vielen Leuten wäre wohl beim anschließenden Trauerkaffee zu rechnen?
Nun hat mein VvO ja jahrzehntelang den Vorsitz der Hanauer Spessart-Touristen geführt. Den Wanderverein, der viel von unserer Zeit geprägt hat. Wanderungen, Vortouren, Wege markieren, Mehrtagesfahrten…
Doch wie es heutzutage so ist: Es kam kein frisches Blut mehr nach. Die Jüngsten im Verein waren meine Nichte und Neffen. Dann meine Schwester mit Mann – dann ich. Und ich bin, seit ich beim Flughafen bin und auch schon vorher in Rottweil, nur noch in Ausnahmen mitgegangen. Wenn es halt von meiner Arbeitszeit gepasst hat.
So ist der Verein zum Jahresende 2023 aufgelöst worden, nach 144 Jahren.
Was die alten Herrschaften trotzdem nicht davon abgehalten hat, einmal im Monat unterwegs gewesen zu sein.
So waren also einige der Senioren des Vereins zur Beerdigung dabei. So wie sonst mein VvO und meine Mutter zu Beerdigungen von Vereinsmitgliedern sind.

Der größte andere Teil war dann Familie.
So sind tatsächlich vier von fünf noch lebenden Geschwistern meiner Mutter gekommen. Das war stellenweise überraschend, doch gerne gesehen. So haben sich Geschwister seit langem mal wieder gesehen und miteinander geredet, die sich teilweise nicht mehr so grün waren/sind. Doch vielleicht ändert sich das ja nun wieder?
Und natürlich die Schwester und der Bruder samt Ehepartner meines VvO.

Und dann gab es noch ein paar Gäste, die in keine der beiden Kategorien „Verein oder Familie“ fielen.

Urne mit Kranz

Apropos fielen: Mitten im Aussegnungsgottesdienst, nach dem ersten Lied, während der Pfarrer am Reden war, ist hinter uns eine der Gäste umgefallen auf dem Stuhl.
Zum Glück waren zwei Frauen mit Ahnung da – meine Schwester und meine Cousine. Meine Schwester ist zwar Tierarzthelferin, doch in der Lehre war ja auch etwas Humanmedizin dabei, wenn ich nicht irre. Und meine Cousine hat das auf Humanmedizin-Seite gemacht, jahrelang. Seit ein paar Jahren hat sie zwar den Job gewechselt, doch da hat sie immer noch etwas mit Medizin zu tun, aber mehr entfernt. Die hat sich dann um sie gekümmert, bis der Rettungswagen da war und bis sie zum Krankenhaus gestartet sind. Da waren wir schon hinten ab durch die Mitte.

Der Pfarrer hat seinen Job gut gemacht. Und er kann singen. Ein wichtiger Punkt für einen Pfarrer, irgendwie.
Wir wollten ja eine fröhliche Trauerfeier, deswegen kam sein Versprecher mit dem Familiennamen auch nicht schlecht an. Hat gepasst. ;o)

Meine Schwester hat die Urne dann zum Grab getragen, auf der letzten Wanderung. Und das Wetter war gut und die Sonne hat geschienen.
Ein guter Abschluss.

Danach sind wir zum großen Teil nochmal zum Trauerkaffee gegangen. Ein Teil der Geschwister hat sich direkt wieder nach Hause auf den Weg gemacht, aber ein Teil ist auch geblieben. Das war auch mal wieder schön, sie alle gesehen zu haben. Auch wenn wir das jetzt nicht immer auf Beerdigungen machen sollten.

Nach dem Kaffee sind wir, die engste Familie mit Bruder und Schwester und Co, nochmal zum Grab gegangen. Da war dann bereits alles erledigt. Kleine Urnengräber sind halt schnell wieder verfüllt.

Ich hoffe, der Platz gefällt dir, Papi.

Grab mit Kranz

Irgendwann in der Zukunft werden wir dann zusammen nach einem Grabstein schauen. Doch dafür lassen wir uns noch etwas Zeit.

Zumindest bis hierher haben wir es schon mal geschafft.

Grab mit Kränzen am Boden

Erledigungen

Baum auf Friedhof. Dahinter drei Gräber mit Grabsteinen und ein gepflasterter Weg, und dann weitere Gräber und Bäume.

Nun ist einiges zu tun und zu organisieren.
Am Montag waren wir jetzt das erste Mal beim Bestatter. Sowohl meine Schwester, als auch ich haben unserer Mutter dabei Gesellschaft geleistet. Außerdem sehen 4 oder gar 6 Augen mehr als zwei. Und mit den Ohren ist es das genauso.

In der Sache ziehen wir alle am selben Strang. Ich bin auch nicht ganz so aktiv wie meine Schwester. Doch wenn sie vorprescht, habe ich da auch nichts dagegen.
Sie hatte u.a. den ersten Kontakt zum Bestatter aufgenommen + den Termin ausgemacht. Auch hat sie versucht, unseren Wunschpfarrer a.D. zu bekommen, doch der ist leider im Urlaub zu diesem Zeitpunkt.

Ich habe zumindest mal einen Teil der Verwandtschaft in Ramsthal informiert. Sonst bin ich mehr dabei, sozusagen.

Am ersten Termin hat meine Schwester auch direkt gefragt, ob Briefe geschrieben werden könnten, die vor der Verbrennung noch in den Sarg können? Und auch, ob auch jemand von uns die Urne tragen könnte, statt einem Friedhofsmitarbeiter?

Das wurde beides bejaht – und jetzt bei der Aussuche des Baumes von der Dame vom Friedhof auch nochmal vorgeschlagen.
Also, das mit dem Tragen der Urne.
Wer das dann macht, das sehen wir dann noch.

Wir haben am ersten Termin über die Traueranzeige entschieden, sowie natürlich über die Urne. Und den Termin und wie überhaupt.
Zwei Tage später sind wir nochmal vorbei, um die geschriebenen Briefe abzugeben + die Sterbeurkunden abzuholen. Anschließend sind wir zu dritt zur Versicherung, damit meine Mutter klären konnte, wie sie am besten in Zukunft Unterlagen einreichen kann.

Dieses Gespräch verlief sehr positiv und so konnte sie die momentan gesammelten Sachen direkt abgeben. Ziemlich unkompliziert. Und für die Zukunft macht sie dann wahrscheinlich einen kleinen Ausflug in die Stadt für weitere Abgaben.

Am Tag drauf ging es auf den Friedhof, um den Baum für das Baumgrab auszusuchen.
Auch hier war die Dame sehr freundlich, die das mit uns gemacht hat. Und ich habe (mal wieder) Werbung für Flora Incognita gemacht, da damit auch Bäume erkennbar sind und ihr das direkt vorgeführt.
Wir haben uns dann für einen jungen Baum nah am Weg entschieden.

Anschließend ging es noch zum Floristen, um dort eine Blumenauswahl fürs Gesteck zu treffen.
Auch hier waren wir alle auf derselben Wellenlänge.

Nach diesen beiden Terminen sind wir auch mal nicht in ein Café wie die letzten Tage immer. Denn es war noch Vormittag. So haben wir zwar nochmal beim Wunschcafé für den Termin vorbeigeschaut, doch an dem Wochentag hatte dieses Café zu. Doch meine Mutter konnte das mit meinen Neffen heute klären.

Was sich aber bei den verschiedenen Terminen herauskristallisiert hat ist, das meine Mutter, meine Schwester, mein Schwager + ich dann im September für ein paar Tage Richtung Borken fahren.
Meiner Schwester ist eine Ferienwohnung in der Ecke untergekommen, wo sie sich dann dachte, mit meiner Mutter hinzufahren. Und da ich zu diesem Zeitpunkt auch gerade Urlaub haben werde + nichts vor, habe ich mich mal drangehängt.
Warum nicht. Bevor ich nur die ganze Zeit zu Hause rumsitze. Der letzte gemeinsame Familienurlaub ist zwar schon lange her – und ich war dann auch mal froh, nicht mehr mit ihr fahren zu „müssen“. Doch das nun kann ich mir ganz gut vorstellen.
Bin mal gespannt.

Doch bis dahin kommt noch ’n bissl was. :o/

Traueranzeige

Anzeige im Hanauer Anzeiger vom 26.07.2025

Auf Wiedersehen

Mein Vater-vor-Ort und ich an einem Baum, mit Wald und ein Auto im Hintergrund.

Luft ist etwas feines. Blöd dann nur, wenn von all der uns umgebenden Luft nicht genug dahin kommt, wo wir sie brauchen. Und nur, weil genug Luft in eine Lunge kommt, bedeutet das noch nicht, dass sie es auch ins Blut schafft.
Tja.
Bei meinem Vater-vor-Ort, VvO, wie ich ihn hier immer abgekürzt habe, wenn ich ihn mal erwähnt habe, hat es die Luft, oder genauer der Sauerstoff, nicht wirklich ins Blut geschafft.

So ist er gestern also eingeschlafen.
Ob jetzt deswegen und was vielleicht noch mitgespielt hat, ist da nun egal.

Meine Mutter, meine Schwester und ich waren da, als die Werte an den Geräten immer weiter runtergingen.

Meine Mutter und meine Schwester waren nach der Benachrichtigung vom Krankenhaus noch rechtzeitig da, um seine letzten klaren Momente mitzubekommen. Da hat er nochmal klar geäußert, dass er jetzt gehen will und das sein Bruder + seine Schwester nicht informiert werden sollten.

Ich stand gerade in der Kantine, als der Anruf meiner Schwester kam. Dann habe ich erstmal meine Pause gemacht… aber dann konnte ich meine Zeit doch nicht fertig absitzen. Stattdessen bin ich eine Stunde früher heim – Plusstunden habe ich noch genug. Und von dort dann ab ins Krankenhaus.

Tja.

Eingeschlafen ist er dann um 17:20 Uhr.
Danach sind wir erstmal raus in ein Café am Marktplatz, wo mein Schwager + meine Nichte noch dazugekommen sind.
Um 19 Uhr konnten sie dann nochmal alle zu ihm, um sich zu verabschieden. Da waren dann auch sein Bruder + seine Schwester dabei, sowie seine Enkel. Ich habe mich dagegen schon nach Hause abgesetzt.

Das waren jetzt 50 Jahre, die ich ihn kennen durfte. Es hätten gerne noch einige mehr werden dürfen.

Nun habe ich gestern in meinem Communicator mal nachgesehen, aber tatsächlich kaum Fotos gefunden, wo nur wir zwei drauf sind.
Das einzige war dann das oben, welches meine Mutter gemacht hat, als wir zu dritt am 20. Mai nochmal oben am Hahnekamm zum Essen waren und ich dann mit ihm noch ein wenig gegangen bin, da meine Mutter nicht mehr so gut zu Fuß ist. Als wir vom kleinen Spaziergang zurückkamen, hat meine Mutter das festgehalten.
Eines habe ich noch, wo wir zu dritt drauf sind. Das war am 19. Juli 2023. Also genau vor 2 Jahren. :o(
(Da muss ich nur erstmal meine Mutter fragen, ob ich sie zeigen darf. Das Ergebnis seht ihr dann unten.)

Sonst sind die meisten Fotos von ihm mit den Enkeln oder Essen, wenn er mit meiner Mutter unterwegs war. Ich muss mal schauen, ob ich in meinen alten Fotoalben was mit uns beiden finde. *sfz*

Ich dachte erst, ich wollte viel mehr über ihn erzählen. Was wir so gemacht haben. Aber dazu habe ich jetzt im Moment doch keine Lust. Vielleicht ein anderes Mal.
Also beende ich diesen Beitrag jetzt hier.

Auf Wiedersehen, Papi.
Ich hab‘ dich lieb.

Meine Mutter, mein Vater-vor-Ort und ich auf einem Selfie vom Hahnekammturm. Im Hintergrund sind die Schornsteine des Staudingers zu erkennen und die Mainebene mit Häusern mit Blick Richtung Taunus.

GeeeREIZT !

Der Spinc-Wanderweg zum Ende des Tales hin. Einige Meter voraus ist meine Nichte zu sehen. Keine Bäume sind zum Talende zu sehen.

Bin ich nicht. Also im Moment. Das kann in 5 Minuten bei meinen Kollegen hier schon wieder anders aussehen. ;o)

Nein, ich dachte auf dem Weg zum Bahnhof an die Stimmung, die anscheinend öfters in der Familie meiner Schwester herrscht. Die hatte sich beim Besuch der Winterlichter nämlich mal über das Verhalten ihrer Tochter ausgelassen. Und das alle froh sind, dass sie momentan wieder unterwegs ist und damit wieder etwas Ruhe eingekehrt ist.
Anscheinend gehen sich die Herrschaften da gegenseitig ziemlich auf die Nerven.

Tja… ich stehe da zum Glück außen vor. Und ich habe mir nur den Anfang angehört, als meine Schwester angefangen hat, mit unserer Mutter darüber zu reden.

Auf dem Weg zum Bahnhof musste ich nun daran denken, das ich solche Phasen der Unausstehlichkeit in meinen Zwanzigern auch hatte. Nämlich irgendwie immer nach Theaterwochenenden. Wenn ich fast 3 Tage Theater am Stück hatte, hat mir die Rückkehr ins „normale“ Leben irgendwie immer gar nicht gepasst. Und entsprechend war ich wohl leicht reizbar.

Meine Nichte geht über eine der Brücken des BaumwipfelpfadsJetzt kann ich mir vorstellen, dass es bei meiner Nichte eventuell ähnlich ist. Das Wunschleben wäre bei ihrem Freund in Irland. Und wenn sie dann die ganze Zeit wieder ihre Familie um die Ohren hat, stehen die Nerven wohl unter Spannung. Dann hat mein Schwager noch eine gute Portion Cholerik mit in deren Familiengene gebracht… Da schlagen die Wellen dann sicher leicht hoch. Vor allem, wenn sich „die lieben Kleinen“ gegenseitig nichts sagen oder gefallen lassen wollen. Und es womöglich in verschiedene politische Richtungen geht… da nennt dann wohl einer ihrer Brüder seine Schwester auch mal „eine linksgrünversiffte Zecke“.
Nett.
Und bestimmt gute Stimmung fördernd.

Zumindest über Politik haben wir uns damals nicht gestritten. Ich war dann eher einfach so gereizt. Wenn sie sich nun also nicht nur so fetzen, sondern auch mal über Politik, dann kann ich mir vorstellen, dass da öfters explosive Stimmung herrscht. Da reicht ja oftmals Politik schon alleine bei anderen. Da braucht’s noch nicht mal Familienkrach zu sein.

Ich denke, ich stehe da wohl mehr auf der Seite meiner Nichte. Wahrscheinlich auch, weil wir uns nicht gegenseitig immer auf die Nerven gehen. ;o)
Ich meine, mit meiner Schwester halte ich es zwar eine Zeitlang aus… aber ab 3 Tagen am Stück wird’s auch bei uns ungemütlich.

Was wäre da ein Lösungsgedanke?

Wahrscheinlich der, dass meine Nichte ihre ersten eigenen 4 Wände bezieht. Aber von nichts ist das ein bisschen schwierig. Und dann noch Studium. Das kostet ja auch mehr, als es (im Moment) Geld bringt.

Alles nicht so einfach.

Und wird es wohl auch 2025 nicht werden.

Lange Haare mit Schneeflocken

Ein Kreis schließt sich

Neine Nichte, meine Neffen und meine Mutter von hinten auf deinem Weg im Hessenpark. Rechts neben dem Weg steht ein Plan vom Hessenpark

Das ist ja nicht bei allen Kreisen so. Beziehungsweise… dann sind es ja eigentlich keine Kreise. Äh… ja.
Hier schließt sich aber zumindest einer.
Nämlich in meiner Familie.

Ich habe gestern beim Telefonat mit meinen Eltern eine Bestätigung bekommen, von etwas, was ich schon länger vermutet habe. Und diese Bestätigung betrifft den erwähnten Kreis. Nämlich den, dass meine Schwester anscheinend nun am gleichen Punkt ist, an dem meine Eltern mit ihr vor etwa 30 Jahren waren. Wahrscheinlich noch ein paar Tage mehr. Das sich nämlich die Tochter der Familie einen Freund gewählt hat, der wohl nicht ins richtige Nationalitätenraster passt.

Das hat meine Schwester damals nämlich auch geschafft.
Die Eltern waren davon sogar so begeistert (nicht), dass sie mich gefragt haben, ob ich nicht mal mit ihr sprechen könnte.
Allerdings musste ich da leider ablehnen.

Ein Freund oder Partner ist ja jemand, mit dem die Person selbst zurechtkommen muss. Nicht die Eltern oder sonst wer.
Und wenn in dem Fall damals meine Schwester meinte, dieser Mensch wäre der Richtige für sie zu diesem Zeitpunkt oder wie lange auch immer, dann ist das die Sache meiner Schwester. Und damit eine Entscheidung, in die ich mich nicht einmischen werde, bzw. eingemischt habe.

Pulverturm und davor aufgebaute Zuschauertribüne am Bockshof in RottweilEigentlich war ich nur mit einer möglichen Person von den von ihr erwähnten Menschen über die Zeit vielleicht nicht so einverstanden.
Inzwischen sehe ich das wohl auch ein wenig anders, doch liegen hier auch einige Jahre dazwischen.
Aber immerhin ist sie nun bereits seit 20 Jahren mit meinem Schwager verheiratet. Also… ist doch immerhin einer der Familie in festen Händen. ;o)
Sie ist damals mit ihm zusammen gekommen, als ich in Rottweil war. Dadurch war meine Wohnung hier ja meistens leer – also habe ich sie da auch mal unterschlüpfen lassen. Warum auch nicht. Ist immer gut, wenn jemand auf die Wohnung aufpassen kann. Und sie konnten mal ein wenig ungestört zusammen sein. ;o)

Tja, und nun ist es wohl an meiner Nichte, in die Fußstapfen ihrer Mutter zu treten. Und ich kann mir vorstellen, dass dies dort nicht für große Begeisterung sorgt.
Doch auch hier bin ich der Meinung: Meine Nichte muss mit der Person zurechtkommen. Eine große Schwierigkeit ist da schon, dass es bei den beiden in Irland gefunkt hat. Das sind schon zwei Schwierigkeiten. Nationalität und Entfernung. Wer weiß, wie sich das entwickelt.
Doch zumindest ist sie nun vor dem Start ihres Studiums nochmal für 2 Wochen in Irland. Erst „bei Freunden“… doch gestern dann die Bestätigung, dass sie bei ihrem Freund ist. Weswegen meine Schwester sich wohl mal bei meiner Mama auslassen musste. Tja… *zwinker*

Ich hatte damals zum Ende meines Urlaubs in Irland geahnt, dass es in die Richtung geht. Deswegen habe ich zu meiner Nichte zum Abschied gesagt, dass sie auf sich aufpassen soll. Und ich halte große Stücke auf sie. Ich denke, sie weiß schon, was sie will, kann und tut.

Meine Nichte ist da um einiges schlauer als ich. ;o)
Und immerhin habe ich jetzt erfahren, wie er heißt.
Mensch muss halt mal fragen. ^^

Der Spinc-Wanderweg zum Ende des Tales hin. Einige Meter voraus ist meine Nichte zu sehen. Keine Bäume sind zum Talende zu sehen.

Pläne für 2024

Ein größerer Baum ist mit Weihnachtskugeln und Stern geschmückt.

Ho ho ho…

Wenn ich den Beitrag SO anfange, könnte mensch auf den Gedanken kommen, dass dies jetzt mein Weihnachts- und Geschenke-Beitrag wäre, wie ich ihn die letzten Jahre gemacht habe.
Ist er aber (noch) nicht. Denn es gibt da noch etwas, was ich noch nicht auf den Weg gebracht habe, obwohl es rechtzeitig da war. Tja, was soll ich sagen… Der Geist ist willig… blah. ^^
Ihr wisst Bescheid. ;o)

Also statt Euch nun zu schreiben, was es von mir so alles gab und was ich so bekommen habe, kann ich über einen frisch gefassten Plan für das nächste Jahr berichten. Gut, und dabei dann ich auch von der größten positiven Überraschung dieser Tage berichten – schon.

Pferd auf der Wiese im Morgendunst - im Hintergrund rechts steht ein Mistwagen und die Sonne ist nur als heller Fleck in der Mitte zu erahnen.Die Feiertage bin ich so ziemlich komplett mit Familie belegt:
Bescherung bei der Schwester mit den Eltern und meinen Niffen; heute Geburtstag des Schwagers + morgen geht’s dann nochmal zum Mittag zu den Eltern.
Jetzt ist meine Lieblingsnichte bereits seit Anfang September in Irland, weil sie da ein Jahr auf einer Farm Work+Travel macht, sozusagen. In ihrem Fall eine Reitschule mit so um die 60 Pferde – und entsprechend viel Arbeit.
Jetzt war bisher nicht die Rede davon, dass sie zu Weihnachten hier ist. Entsprechend habe ich nicht damit gerechnet… und gestern sicherlich bestimmt entsprechend schlau aus der Wäsche gesehen, als sie mit dem Rest der Familie aus der Kirche zurückkam. :oO
Was für eine schöne, tolle Überraschung. Haben sie mich total drangekriegt. ^^

Meine Schwester und Schwager machen Anfang Februar dann nun doch einen Kurztrip nach Irland, um ihrer Tochter dort Hallo zu sagen. Dieser Gedanke hat auch entsprechend lange gedauert – auch, weil sie eine Hundedame zu Hause haben, die entsprechend Aufmerksamkeit benötigt. Und da ist das dann mal ein Wochenende, an dem es möglich ist.

Nun hat meine Nichte mir auf ihrer Weihnachtskarte geschrieben, dass ich ja auch mal zu Besuch vorbeikommen könnte.

Nun gut.

Also haben wir heute mal nachgesehen, wann es am besten ist. Immerhin habe ich ja jetzt vor ein paar Tagen endlich mal meine bearbeiteten und tatsächlich genehmigten Urlaubsanträge zurückbekommen.
(Dabei habe ich festgestellt, dass ich ja nun wirklich meinen Jahresurlaub im September habe. Dann hätte ich GMS und Wixhausen ja doch die kompletten 3 Tage auf die Animexx begleiten können. Doch zu dem Zeitpunkt, als GMS die Karten organisiert hat, wusste ich ja nicht, ob/das ich da mehr als ein Wochenende frei habe. *Schulterzuck* Nun gut, ein Tag ist besser als gar keiner.)

Ich habe in meinen Planungen einige Wochenenden reserviert für mögliche Drehleierkurse. Allerdings fürchte ich, wird es wohl eher keine Kurse mehr in Bad Homburg geben, wie es aussieht. Schade.
So also z.B. das Wochenende, bevor meine Schwester nach Irland macht. Also brauche ich da nicht.
Nun war jetzt die Frage, ob März – oder über meinen Geburtstag im April, da ich mir dafür auch Urlaub vor einem Wochenende genommen habe.

Wir haben nun gemeinsam beschlossen: April.

Schatten des Flugzeugs in rundem Regenbogen auf den WolkenAlso kann ich mit meiner Nichte meinen Geburtstag in Irland feiern. :oD
Und ich kann jetzt schon mal nach Verbindungen und Unterkünften schauen. Und mit Mietwagen, damit ich mit meiner Nichte mal etwas weiter weg fahren kann, als sie normalerweise kommt. Coole Sache.

Und sonst?

Nun, an Ostern arbeite ich Karfreitag und Ostermontag. Dazwischen habe ich tatsächlich Wochenende. Und weil ich gern noch ein paar Feiertagszuschläge abgreifen will, habe ich beschlossen, nächstes Jahr zu Pfingsten keinen Urlaub zu nehmen. Müssen die üblichen Verdächtigen ohne mich nach Leipzig. Doch ich bin sicher, das werden sie gut hinbekommen. ;o)

Da dann die Animexx genau in der Mitte meines Jahresurlaubs liegt, werde ich da dann wohl auch eher nicht groß wegfahren. Vielleicht für ein paar Tage, mal sehen.

Im Oktober wurde der Urlaub über den LARP-Termin auch genehmigt – auch wenn da jetzt noch etwas organisiert werden muss. Weiteres dazu folgt bestimmt.

Im November habe ich auch nochmal ein Wochenende für mögliche Drehleiereien reserviert. Wenn wahrscheinlich auch vergebens. Aber gut, auch damit werde ich dann schon etwas anzufangen wissen. ;o)

Und das wären im Groben vorerst nun meine möglichen Pläne für das nächste Jahr. Mal sehen, was sich dann noch so tun wird.

Ich wünsche Euch jetzt ebenso gute Urlaubsplanungen für das nächste Jahr – und kommt gut rüber. Vielleicht hören/lesen wir uns ja nochmal im alten Jahr.

Wenn nicht – Ihr kennt ja das Übliche. ;o)

Feuerwerk

Zeit für Familie

Große braune Holz-Windmühle

Ich habe es ja angedroht… ich meine, angekündigt. Ich habe wieder diverse Familientreffen gehabt und darüber wollte ich ja auch schreiben. Doch ich werde sie jetzt alle in einem Beitrag abhandeln. So kann ich die Fotos unseres Hessenpark-Ausflugs über den ganzen Beitrag streuen. Denn die letzten beiden Tage habe ich fast nur Fotos von Pflanzen gemacht, um mal die Flora Incognita-App vorzuführen. Darum also als erstes unsere frühjahrliche Fahrt zum Hessenpark.

Meine beiden Neffen und Nichte von hinten gesehen, auf einem Weg im Hessenpark. Im Hintergrund ist der Bau zu sehen, in dem die alten Traktoren und Werkzeuge stehen.Die hat schon fast so was wie Tradition. Eine Fahrt mit den Eltern, manchmal ich – wenn ich kann – und meine Schwester samt Familie + Hund. Letzte Woche dieses Mal nur mit meinen Niffen und mir. Da wir damit zu viel für ein Auto waren, bin ich auch gefahren und habe mir unterwegs von meiner Nichte etwas für/zu ihren anstehenden Abiturprüfungen erzählen lassen.

Das Wetter war dieses Jahr leicht feucht von oben. Das hat uns aber nicht vom üblichen Picknick im Park mit Brötchen + Nussecken der Parkbäckerei abgehalten. Die Reste danach waren überschaubar. ;o)

Anschließend ging es noch weiter durch den Park, der an dem Tag recht leer war. Zumindest in den hinteren Bereichen waren kaum Leute zu sehen.
Es gibt noch eine Gastronomie im Park, die Martinsklause. Da sind auf den Bänken davor sonst meist alle Plätze belegt, genau wie die Spielgeräte am dort liegenden Spielplatz alle besetzt sind.
Letzte Woche nicht.
Da war dort nichts los. Wohl auch, weil es immer wieder leicht genieselt bis geregnet hat. Entsprechend war es teilweise auch recht frisch. Und deswegen nicht so viel los im Park. Zum Eingang hin wurde es dann wieder voller.

Neine Nichte, meine Neffen und meine Mutter von hinten auf deinem Weg im Hessenpark. Rechts neben dem Weg steht ein Plan vom HessenparkBevor wir wieder nach Hause gefahren sind, wurden in der Bäckerei nochmal Brote mitgenommen, von meiner Mutter und mir.

Das Brot vom Hessenpark fand ich schon immer besonders. Das habe ich das erste Mal vor 40 Jahren bei einem Ausflug des Schulchors kennengelernt. Da ging es zur Saalburg und zum damaligen kleinen Hessenpark. Und da wurde eine Runde Brot ausgegeben. Sauerteigbrot aus dem Steinofen mit einer wunderbaren Kruste. *Herzchen in den Augen*
Fand ich vor ein paar Jahren das Brot dort noch nicht günstig, jedoch sein Geld wert, ist es inzwischen im „normalen“ Preisbereich angekommen.
(Oder die anderen Brote im Steinofenbrot-Preisbereich?)

Das war also der Ausflug in den Hessenpark.

Gestern + vorgestern hatte ich Urlaub, da mein VnvO vorgestern 75 geworden ist und er mir geschrieben hat, dass es ein Geburtstagsessen in Haßfurt gäbe. Entsprechend habe ich den Urlaub beantragt Anfang März… und schon gar nicht mehr mit einer Genehmigung gerechnet. Doch – oh Wunder – es hat dann doch noch geklappt. Da habe ich diese Fahrt nach Unterfranken direkt genutzt, auch noch ein paar Onkels + Tanten mütterlicherseits am Abend vorher mal zum Essen einzuladen.

Ich und vor und auf mir ein kleiner HundDas hat alles super geklappt und war ein schöner Abend. Wir sind zum Essen ins Tennis-Café in Bad Kissingen, weil ja auf dem Land die meisten Gaststätten montags geschlossen haben. Da hat es uns recht gut gefallen. Das Essen war lecker – und ich habe mich von den ganzen Burger-Bestellungen mitreißen lassen. Sehr positiv fand ich, dass die Bedienung kurz nach der Bestellung nochmal zum Nachfragen kam, ob mein Onkel – der auf seinem Burger keine Tomaten wollte – dann Tomatenketchup für die Pommes wollte. Das fanden wir alle sehr positiv. Und der Abend kam mich längst nicht so teuer wie vorsichtshalber vorbereitet. ;o)

Übernachtet habe ich bei den einen – und am nächsten Morgen bin ich dann nochmal zu meiner anderen Tante gefahren. Meiner Großen-Schwester-Tante. Die musste nämlich erst später zum Arbeiten. Und wir hatten dann ein bisschen Zeit zum Quatschen. Das war auch wieder schön.
Ihrem Mann hatte ich die zusätzliche „ERROR“-CD von The Warning mitgebracht, die ich Anfang des Jahres bestellt hatte. Schließlich habe ich sie ihm letztes Jahr schon digital geschenkt, und da wollte ich sie ihm noch so RICHTIG als „Hardware“ vorbeibringen. Auch, damit er damit noch andere warnen kann. ;o)

Rotgelbe Schlüsselblumen im Zentrum, daneben gelbe Schlüsselblumen und vorne links LöwenzahnUnd ab ging’s nach Haßfurt.

Gemütlich über Land fahrend war ich so früh da, dass ich erst noch einen kleinen Spaziergang zum Friedhof gemacht habe, bevor ich bei der Familie aufgeschlagen bin. Dort gab’s dann einen leckeren Erdbeerkuchen/torte, und abends gings zum Essen.

Am nächsten Morgen wurde noch gemeinsam gefrühstückt, bis sich die Anwesenden wieder verstreut haben.

Ein Baumstamm, an dem ab einer beonders markierten Stelle 3 Stämme herauswachsen - als wäre der Baum da ursprünglich abgesägt worden und dann sind da 3 Stämme herausgewachsenIch habe mich vorgestern zwischen Kaffee + Abendessen gut mit meinem Onkel unterhalten, als wir uns den großen Garten angesehen haben und er berichtet hat, was es so Neues gibt. Da habe ich auch erfahren, dass dieser Baum auf Borkum wohl veredelt wurde. Denn einen ähnlichen hatte er auch. Nur damit hatte ich mich noch nie beschäftigt + von daher überhaupt keine Ahnung.

Raum mit Dachschräge. Über dem Eingangsbereich ist eine Verlängerung des Raumes unter der Dachschräge zu erkennen.Bevor ich ganz nach Hause gefahren bin, habe ich nochmal bei meiner Cousine in Königsberg vorbeigeschaut und da eine Hausbesichtigung bekommen. Sehr schick.

Und anschließend ging es für mich auch wieder nach Hause.

Vor der Raststätte Rhön gab es, bedingt durch Straßenarbeiten, auch noch einen Stau, da 3 Spuren auf 1 Spur zusammengeführt wurden.
Doch das habe ich auch hinbekommen.

Damit müssen wir jetzt nur einen Termin finden, an dem ich meine gerettete Nordmanntanne zu meiner Großen-Schwester-Tante fahren und dort wieder einpflanzen kann, zusammen mit Socke. Die darf dann unter den Baum.

Weiße Blüten am BaumVielleicht ja gegen Pfingsten. Mal sehen.

Es waren wieder ein paar schöne Tage mit Teilen meiner Familie. Und das, obwohl ich kurz vorher dachte, dass ich eigentlich gar nicht los will. Am liebsten zu Hause bleiben…

Genauso ein Gefühl habe ich auf für Mai, wenn ich zu einer Feier von Timon fahren werde. Wo ich jetzt teilweise denke ’naaaah…‘. Weit, anstrengend… meh. Doch das mach ich trotzdem. Das bin ich Timon schuldig.
Vielleicht lest ihr hier dann ja auch etwas davon. Bis dahin…

Oink!

mehrere Schweine in Schlamm und Wasser stehend