Dickköpfe

Ein paar Zeilen, inspiriert (auch) durch meine Familie.

 

Dickköpfe

Dickköpfe.
Sturschädel.
Die Schädel
aneinanderknallen.
Nicht nachgeben:
ICH
habe recht!

Nein.
ICH
habe recht.
Und wieder
RRRUMMS!

Keine Kopfschmerzen.
Das Hirn
ist gut gepolstert
in den
Dickköpfen
und Sturschädeln.

Der Grund?
Nichtig.
Unwichtig
auf lange Zeit gesehen.
Reine
Energieverschwendung,
das Beharren
auf den eigenen,
den EINZIGEN
Standpunkt.

Besser wäre
das Aussprechen,
das Miteinander reden.
Sich wieder
zusammenraufen…

Mag es auch
Punkte der Differenz
in der Vergangenheit
gegeben haben:
Wichtiger
sind die Punkte der
Gemeinsamkeit
für das Jetzt
und die Zukunft.

Aber wie
sagt mensch das
Dickköpfen
und Sturschädeln,
ohne
von beiden dann
auf die Hörner genommen
zu werden?

RRRUMMS!!!

Nah sein

Bedingt durch die jahreszeitliche Stimmung hatte ich einen Gedanken, der sich nun bereits einige Tage in meinen Gehirnwindungen aufgehalten hat.
Heute war er endlich so freundlich, auf mein Blatt zu flattern:

 

Nah sein

Warme Haut
weich und seiden
berühren
streicheln
nah sein.

Halten
gehalten sein
spüren
gespürt werden
nah sein.

Miteinander
gemeinsam
zusammen
verbunden
nah sein.

Jetzt
später
immer
ewig.

Nah sein.

 

200!

Ich habe gestern festgestellt, dass dies jetzt mein offiziell 200.ster Blogeintrag wird.

Genaugenommen ja eigentlich bereits 201 oder 202, nachdem ich 2 Beiträge wieder gelöscht habe. Obwohl… zählen die vielleicht auch dazu? Egal.

Sei’s drum.

Für mich ist das jetzt also mein 200.ster Beitrag – mehr, als ich mir am Anfang gedacht habe. Läppert sich halt doch. ;o)
Dann mach ich jetzt was außer der Reihe, und meinen Konzertbesuch von ONUKA gibt’s dann morgen.

Was könnte ich da jetzt machen?

Hatte da noch einen Friedhofs-Haiku, doch der ist noch nicht fertig + Bedarf noch der Überarbeitung. Gefällt mir bis jetzt nicht so recht. Hmm…

Dann mal überlegen – vielleicht fällt mir ja grad spontan was ein…

 

Worte fließen:
holpernd, schießend,
manchmal Schwallgleich,
manchmal stockend,
tropfffff end
vom Stift aufs Papier.


Ist die Idee

erstmal da
geht es meist recht schnell.
Ist sie es nicht
bleibt das Blatt lange hell.


Sind schließlich alle da

wo sie hingehören,
wird es übertragen,
abgeschrieben
in das elektronische Gedächtnis.


Vielleicht…

nochmal verändert.
Gefeilt
an Wort oder Stimmung.


Und zum Schluss

steht es dann hier.


Zum Lesen

für den,
der es findet
und den’s vielleicht
interessiert.


Wer weiß, wie lange…