Wieder mal ein wenig Drehleier

Turm der Nürnberger Burg

Nachdem ich ja jetzt eine einigermaßen gute Transporttasche habe und mein Melodiesteg nun höhenverstellbar ist, war es am letzten Wochenende soweit:

Wartungskurs für Drehleier in Nürnberg

Es ist schon Ewigkeiten her, dass ich das letzte Mal in Nürnberg oder gar an der Burg war. Und nun gut 2 Tage. Denn der Wartungskurs fand in der Jugendherberge statt, die direkt an der Burg ist. Entsprechend musste ich erstmal ein paar Touri-Burgfotos machen. ;o)

Turm von der Jugendherberge Nürnberg

Dann gab es beim Kurs wieder die verschiedensten Leiern zu sehen und es wurden alle möglichen Probleme von Leiern besprochen. Am Samstag wurde es dann praktisch. Wattieren und Kolophonieren für alle. Außerdem Fähnchen einstellen und Tasten ausbauen + gangbar machen…
Dazu hatte Alex extra eine Leier „bearbeitet“, an der wir uns ohne Angst ausprobieren konnten.
Das war das erste Mal, dass ich Tasten ausgebaut habe. Und später bei meiner direkt auch gemacht habe.

Zwei Drehleiern - eine davon eine E-Drehleier

drei Drehleiern, zwei dunkel bis schwarz, die dritte braun

Zwei Drehleiern - eine braun, die andere grün

 

Zwei E-Drehleiern

Gerissene Saite und meine DrehleierInsgesamt war meine Leier dieses Mal ziemlich unkooperativ. Nach dem Stimmen haben sich die Wirbel wieder gelockert… so viel Kreide habe ich schon lange nicht mehr gebraucht. Und dann habe ich noch meine tiefe G-Saite geschreddert. Jetzt kann ich mal zusehen, eine akzeptable Saite als Ersatz zu finden, bis spätestens Anfang Januar. Dann sind die Nürnberger Borduntage. Und da in Bad Homburg keine Kurse mehr stattfinden werden, will/muss ich ja jetzt woanders hin.

Mal sehen, wie lange ich brauche, eine Saite zu organisieren.

Und sollte ich vielleicht generell mal alle Leierbauer, von denen ich weiß, aufzählen?

Mal sehen.

Sicht in ovales Treppenhaus nach unten

Da ist sie wieder

Meine Drehleier

Ich habe heute meine Drehleier endlich wieder aus Butzbach abgeholt. Dort war sie ja, damit der Melodiesteg verstellbar gemacht werden konnte. Fertig war sie schon ’ne ganze Weile, doch hatte ich keine Möglichkeit, zum Tag der Drehleier zu kommen. Der fand dieses Jahr auf der Ronneburg statt, also fast um die Ecke – doch hatte ich Flip da gerade in der Werkstatt – und außerdem ging es an dem Tag auch noch mit der Familie zusammen in den Urlaub. Über den ich ja
auch hier ein paar Zeilen geschrieben habe.
Also mussten Andreas und ich noch einen gemeinsamen Zeitpunkt finden, damit ich sie VOR der nächsten Drehleierwerkstatt nächstes Wochenende wieder habe.
Und dieser Zeitpunkt war heute.

Ich habe hier jetzt mal je ein Foto von davor und danach. Das macht die Änderung wohl deutlicher, als wenn ich versuche, es zu erklären. ;o)
So kann ich in Zukunft drauf verzichten, Papierfetzen zwischen Saite und Melodiesteg zu klemmen.

Melodiesteg von Drehleier, unter die Saiten sind Papierstücke geklemmt

Vorher

geteilter Melodiesteg von Drehleier, zwischen dem oberen und unteren Teil sind nun Stellschrauben hinzugefügt jetzt ist kein Papier mehr nötig zum dazwischenklemmen

Nachher

Andreas hat mir inzwischen so einige Punkte an meiner Leier verändert.
(Ja, nach Rücksprache mit ihm nutze ich hier tatsächlich den richtigen Namen – und ich werde zum Ende des Beitrags auch mal wieder einen richtigen Werbeblock für ihn machen. ;o))
Das war als erstes der Absteller aus Holz für die Melodiesaiten, weil das einfach besser für diese Saiten ist als die Metallvarianten, die davor den Job erledigt haben.

Links die Melodiesaitenabsteller aus Metall, rechts die Holzbrückenlösung Links steht "Vorher" - Rechts steht "Nachher"

Da die Leier ja dann sowieso schon bei ihm war, hatte ich ihn ja auch nach Kapodastern für die Schnarre gefragt. Da hat er sich auch etwas einfallen lassen.

Zwei Kapodaster an der Schnarrsaite

Tatsächlich habe ich darüber ja bereits einen Beitrag geschrieben.
Den findet ihr hier!
Auch habe ich ihm meine neue Drehleiertasche zu verdanken, die endlich ihre Aufgabe erfüllen kann. Wobei – es gäbe da durchaus noch Gedanken für Veränderungen, über die wir heute auch nochmal gesprochen haben… Wenn und falls ich diese Veränderungen mal in Angriff nehmen werde, lasse ich es euch wissen.

Radschutz der Leier, befestigt mit einer Saite am Schallloch der LeierWas ich heute noch gemacht habe, war dann, endlich mal den Radschutz mit einer überstehenden Restsaite an die Leier zu binden. Damit sie nicht immer irgendwo herumliegt, wenn ich sie zum Spielen abnehme, sondern an der Leier baumeln kann.

Und Andreas hat mir noch einen Punkt gezeigt, der in der Zukunft eine kleine Überarbeitung vertragen könnte. Nämlich den Sattel in der Leier statt mit nur einer Schraube in der Mitte besser auch mit 2 Schrauben rechts und links zu befestigen, damit er sich nicht doch noch irgendwann verstellt.
Ich denke, das er nur eine Schraube als Befestigung hat, liegt wohl an der ursprünglichen Form meiner Leier. Denn Kurt Reichmann, der Erbauer, sagte mir bei unserem ersten Treffen, dass sie ursprünglich nur 2 Melodiesaiten gehabt hat. Da hat dann eine Schraube in der Mitte natürlich am besten gepasst. Doch darum kann ich mich irgendwann in der Zukunft mal kümmern. Jetzt heißt es zu schauen, ob ich sie tatsächlich mal wieder in die Hand nehmen werde – abgesehen von den nächsten Seminaren. ;o)

Sattel der Drehleier mit drei Melodiesaiten befestigt mit einer Schraube in der Mitte

Und damit komme ich zu einem

 

WERBEBLOCK

 

Der Bauer, der bei den Modifizierungen meiner Leier gute Arbeit geleistet hat, ist Andreas Werries, inzwischen aus Butzbach.
Sollte also jemand mal Interesse an einer eigenen Drehleier haben oder Hilfe bei Modifizierungen oder Änderungen oder Wartungssachen brauchen, kann mensch sich gerne an ihn wenden.
Er hat auch eine eigene Homepage, über die Kontakt aufgenommen werden oder sich einfach erstmal informiert werden kann.

https://drehleier-werries.de/

Letztes Jahr beim Tag der Drehleier im Hessenpark haben wir auch einen guten Tag zusammen gehabt – und ich war kurz davor, mir eine weitere Leier zuzulegen. Zum Glück (?) war sie schon anderweitig versprochen. Sonst… Auch wenn ich meine eigene ja so gut wie nicht spiele. Aber der Trend zur Zweitleier… ;o)
Doch hier noch ein Bild von den Leiern, die er alle dabei hatte.

Fünf verschiedene Drehleiern

 

Und damit

 

WERBEBLOCK ENDE

 

Erinnerungsweg

Strasse mit Häusern und Autos im Nebel. In der Mitte oben ist ein heller Streifen, an dem die Sonne zu erahnen ist.

Wir werden ja alle nicht jünger. Und je älter Mensch wird, desto mehr Zeiten hat er/sie, an die zurückgedacht werden kann.
Ich bin da keine Ausnahme.

Wir hatten jetzt die jährliche Abteilungsversammlung von unserer Bogensportabteilung. Ich hatte keine Lust, dorthin mit Flip zu fahren, um dann vielleicht erstmal einen Parkplatz suchen zu müssen… also bin ich gelaufen. Ein schöner Spaziergang durch die Milch zu Erinnerungen an die Vergangenheit. Zu Motorradstunden. Fahrten durch die Milch mit dem Rad…
Eine Grünanlage mit Spielplatz, in der ich mit Drachenechse mal unterwegs war. Entweder noch ganz am Anfang von uns – oder sogar noch davor?
Schon so lange her.

An das erste Mal Treffen mit Alex.
(Ich habe gerade keine Lust, nachzusehen, ob + wenn ja wie ich sie vielleicht mal hier tarnungsmäßig benannt haben könnte. Ich bleibe jetzt tatsächlich einfach mal bei Alex.)
Die war neu bei der Confusion – und wir haben uns direkt verstanden.

Wie geht das nur? Mensch lernt jemanden kennen und kann sofort mit dieser Person – oder halt nicht?

Verschiedene Masken der Commedia Dell'ArteAlex war 10 Jahre jünger als ich, und doch…
Ich glaube, es war direkt nach der ersten gemeinsamen Confusionsprobe, dass wir danach noch im Treppenhaus im O-P-H rumgesessen und gequatscht haben. So lange, bis die Theatergruppe nach der Confusion ihre Probe auch schon beendet hatte + unsere ‚Chefin‘ uns noch im Treppenhaus entdeckt hat.
Da habe ich Alex nach Hause geleitet, als Geleitschutz + damit ich einen Teil des Verspätungsärgers der Eltern auf mich nehmen könnte, wenn benötigt.
Danach waren wir 3-4 Jahre sehr gut befreundet, bis ich nach Rottweil bin. Oder kurz davor.
Wir waren gemeinsam mit anderen bei Theaterwerkstätten, haben Daniela bei ihrem Studium in Kaiserslautern besucht… und auf der Rückfahrt im Zug haben wir ein älteres Paar getroffen, mit denen sie dann gebärden konnte.
Und ich habe interessiert dabei gesessen.
Eisenbahnschienen im SchneeSie haben uns im Frankfurter Hbf. dann noch zu einem Kaffee eingeladen wg. der netten Unterhaltung. Ich glaube, während wir zusammen auf unsere nächste Verbindung gewartet haben. Und sie fanden es, glaube ich, erstaunlich, dass ich Alex einfach habe machen lassen. Warum auch nicht. Doch es scheint Leute zu geben, die es nicht ertragen können, wenn sich welche unterhalten, ohne dass sie sich selbst beteiligen können/wollen.
Ich bin mir nicht mehr sicher, ob sie uns nicht auch erst für ein Pärchen gehalten haben? Da war irgendwas…

Ja, am O-P-H bin ich auch vorbeigekommen. Das steht kurz für Olof-Palme-Haus. Da hatte die Confusion damals ihren Unterschlupf. Und entsprechend oft war ich dort.
Die Lichter waren an – also war eventuell wieder irgendeine Veranstaltung.
Wer da jetzt wohl die gute Seele des Hauses ist?

Ich würde ja gerne mal wieder hin, doch meine andere Theatergruppe, zu der ich meist zum Zuschauen gegangen bin – der ETC (English Theater Club) – ist irgendwie verschollen.
Das Los von Vereinen aus Schulkameraden, die dann keinen Nachwuchs finden.

Tja… *sfz*

Sonnenuntergang am Meer

Schnipp-Schnipp

Malvenblüte dunkelviolett

Mein letzter Beitrag nur über die Gewächse auf meinem Balkon ist ja schon eine ganze Weile her. Anscheinend genieße ich das Grün auf ihm jetzt mehr, anstatt ständig darüber zu schreiben.

Ich bin froh, dass so etwas Leben auf meinem Balkon herrscht. Wenn dann noch die Vögel vorbeischauen – noch besser. Allerdings ist meine Malve im Pflanztrog so gewuchert… Sie war so groß geworden, dass sich ein Großteil ihrer Stängel in Richtung meiner freien Balkonflächen zugeneigt haben. Durch Wind und Gewicht und was weiß ich noch. Tatsächlich hat sie auch gerade wieder geblüht.
Doch mir wurde es nun zu viel.
Wenn ich meinen Wäscheständer aufstellen wollte, musste ich immer zusehen, wie ich das Grün zurückdrücken konnte… das wollte ich nicht mehr.

Wuchernde Malve

So habe ich jetzt zur Pflanzenschere gegriffen, und alles gekappt, was auf die freie Fläche hinausgewuchert ist. *schnipp-schnipp*

Ausgedünnte Malvenpflanze im Pflanztrog, darüber die Minzpflanze

Jetzt habe ich endlich wieder eine freie Balkonfläche. Aah.
Und der Sack ist wieder gut gefüllt. Denn bei meinem Heidelbeerstöckchen habe ich auch zugeschlagen.

Heidelbeerstöckchen im zugewuchertem Topf

Heidelbeerstöckchen, alleine im Topf
Also, nicht beim Stöckchen selbst, aber bei allem, was da sonst im Topf gewachsen ist. Ich frage mich ja, ob aus ihm nochmal was besseres wird. Im Moment ist das Heidelbeerpflänzchen eher kümmerlich.

Genau wie der nun gestutzte Malvenbusch, blüht meine kleine Malve mit den dunkleren Blüten auch gerade wieder/immer noch? Sollten also Bienen noch was zum Sammeln suchen, müssen sie sich an die halten.

Tatsächlich blüht meine Walderdbeere auch wieder. Und mehrere Beeren könnten vielleicht noch etwas werden. Und das zum Ende Oktober. Das hätte ich nicht gedacht.

Walderdbeerpflanze mit Blüten und zwei kleinen Beeren am werden

Nachdem ich nun den ‚Malvenbusch‘ zusammengestutzt habe, habe ich einen guten Blick auf meine Minze, die fleißig vom Topf herunterwuchert. Aber ich habe das Gefühl, erst seitdem mein Getreide weg ist. Anscheinend hatte das vorher das ganze Wasser gebraucht, welches ich gegossen hatte. Doch jetzt…

Wuchernde Minzpflanze

Ich kann verstehen, dass es Leute gibt, die meinen, Minze wäre wie Unkraut. Doch ich finde, es gibt sicherlich schlimmere Gewächse als Minze. Zumindest mag ich den Geruch. Also schön weiterwuchern. ;o)

Malve mit dunkelvioletten BlütenAnsonsten sind meine Kästen immer noch ordentlich grün. Meine Malven haben sich auf zwei weitere Töpfe ausgebreitet… Meine Lavendelpflanzen leben auch noch. Sollte ich die auch mal stutzen?
Keine Ahnung.
Vielleicht kann mir da ja das große weltweite Netz helfen. Muss ich mal schauen.
Und den vollen Sack leere ich demnächst wohl an der neuen Station hier in Hanau aus. ;o)

Grünschnitt im Sack

Familienplaudereien

4 Halloween-Elementar"geister" in Blau, Rot, Weiß und Grün

Ich hatte es ja erst vom Miteinander-reden. Auch in und mit der Familie. Mach ich doch direkt nochmal in die Richtung weiter. Und nicht nur das: Ich kombiniere das doch direkt noch mit dem letzten Beitrag. Wie praktisch. ;o)

Ich habe nämlich nun auch mal mit meiner Schwester telefoniert. Mit meiner Mutter mache ich das ja so gut wie täglich. Es sei denn, wir sehen uns an dem Tag. Oder ich bin mal unterwegs. ;o)
Mit meiner Schwester telefoniere ich dagegen so gut wie nie. Vielleicht sollten wir das auch mal ändern? Muss ja nicht so oft sein wie mit den Eltern oder jetzt halt nur noch mit Muttern… aber doch schon öfter als nie? Mal sehen.

Ich wollte ihr ja meinen Konsumgedanken zum Thema Heißluftfritteuse vorstellen. Eine größere für sie + ich nehme dafür die Kleine.
Nun, sie war nicht abgeneigt. Also schauen wir da mal, was mein Schwager zu sagt.
(Er sagt, er ist auch einverstanden und wir müssen dann halt mal sehen.)
Und ich hätte wieder mal einen Verwendungszweck für mein Tagesgeld von der Firma. Da hätte ich auch nichts dagegen. Irgendwo muss es ja mal hin. ;o)

Großer Ahorn-Bonsai auf einem BalkonUnd dann haben wir nochmal so geplaudert. Auch mal über letzten Samstag, wo das Bäumchen nach Ramsthal überführt wurde. Und wie es so war, mal wieder einen Großteil der Familie von dort zu sehen. Ohne, dass es sich bei dem Grund des Treffens um eine Beerdigung handelt.

Meine G-S-T hatte diese Woche Geburtstag. Von meiner Mutter habe ich gehört, dass sie ihr tatsächlich mal wieder Geburtstagsgrüße geschickt hat. Ich denke, die ersten seit langem.

Es hat mich überrascht, dass tatsächlich meine Schwester sich beim Mann von meiner G-S-T gemeldet und Bescheid gesagt hat, dass sie kommen. Denn das war da auch eher ruhig zwischen ihnen. Aus welchen Empfindlichkeitsgründen auch immer.

Das meine Schwester mit Mann + Tochter dann losgezogen sind, um meine G-S-T mal bei der Arbeit zu besuchen + dort sogar was zu kaufen… das hat mich noch mehr überrascht. Das meine G-S-T diese Einkäufe dann auch noch geliefert hat… ich bin begeistert.

Meine Cousine samt Mann kam dann auch noch vorbei, und mein Cousin mit Tochter war auch da… so war also mal wieder reges Familientreiben, wie ich es gewöhnt bin, wenn ich sie mal besucht habe. Gut, vielleicht nicht immer so rege bei mir, aber halt nicht ungewöhnlich.

Und es hat meiner Schwester gefallen. So sehr, dass sie mal die Idee einer Familien-Kanu-Tour angesprochen hat. Sowas wäre auf der Saale auch möglich. Meine Cousine hat direkt Interesse bekundet. :o)

Meine Schwester fand auch interessant, wie aktiv unsere Mutter war. Auch wenn sie irgendwann mal Ruhe gesucht hat. Was verständlich ist, wenn mensch lange Zeit meistens alleine oder halt nur zu zweit war. Das bedeutet nicht wirklich Trubel. Das ist bei… 11-12 Personen schon etwas anderes.

Neine Nichte, meine Neffen und meine Mutter von hinten auf deinem Weg im Hessenpark. Rechts neben dem Weg steht ein Plan vom HessenparkSeltsamerweise mag ich diesen Trubel dort sehr. Wenn ich so darüber nachdenke, liegt das da wahrscheinlich auch mit an der Ungezwungenheit. Mensch sitzt mal hier, mal da. Redet hier + da… während die Geburtstage mit der Familie hier meist Abendessen in irgendwelchen Lokalitäten sind. Da habe ich nach 2-3 Stunden meist genug. Obwohl… auch wenn es bei meiner Schwester stattfindet und dann eher ungezwungen ist.
Hm, schwierig.

In Haßfurt habe ich dagegen auch keine Probleme, einfach nur Zeit zu verbringen und dabeizusitzen.

Na ja. So ist das halt.

Dann werde ich die weiteren Familientreffen mal abwarten. ;o)
Und bei meinem VnvO könnte ich mich auch mal wieder melden. *kopfkratz*

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Kaufen oder Nicht Kaufen

Theaterstrüppi - ein gezeichneter Busch - mit Schnurrbart und erhobenen Händen steht mit geschlossenen Augen vor einem roten Vorhang.

Ja, das ist doch eine passende Überschrift zum Thema Konsum. Darüber wollte ich ja auch mal was schreiben.

Über das Kaufen (oder halt nicht) von wichtigen oder eher unwichtigen Dingen. Was ich ja – leider – mehr als genug mache. Das Dumme ist dann nur: Das Gekaufte braucht dann wieder irgendwo einen Platz. Ähm … ja. Oder eher nein. Doch das soll ein anderes Thema sein.
Manche Dinge sind ja durchaus notwendig. Waschmaschinen… Kühlschränke…
Hab ich.

Im Moment habe ich mich ja auch selbst etwas eingeschränkt, da ich meinen Niffen ein Jahr Sparpläne finanziere. Laut meiner Nichte hat sie letztens wohl auch das erste Mal irgendwo ein Plus gesehen.
Dadurch fällt schonmal Geld weg, welches ich sonst womöglich anderweitig am Ausgeben versucht wäre. ;o)

Skeletierte ArmbanduhrNicht wirklich nötig, aber doch ganz praktisch, ist ja eine Uhr. So habe ich mir nun vor 5 Jahren, im Januar 2022, meine erste Armbanduhr seit… fast 30 Jahren gekauft. Also damals vielleicht so 25 oder etwas mehr Jahre. Die habe ich mir gekauft, a) weil sie mir gefallen hat und b) sie eine Automatik ist. Das heißt, wenn ich sie trage und dadurch bewege, zieht sie sich von selbst auf. Ohne Batterie.
(Und ich gestehe, ich bin auch durch die Flüsse von London-Reihe ein klein wenig für Automatikuhren inspiriert worden.)
Und ich trage sie. Wenn ich Zuhause bin, lege ich sie allerdings auch gerne mal ab, doch unterwegs kann ich nun wieder auf meinen Arm schauen + nicht in der Gegend herum nach irgendwelchen öffentlichen Uhren.

Im April habe ich mir ja sogar noch mal eine zugelegt, die ich schick fand. Beide habe ich nicht gleich spontan gekauft, sondern bin erstmal einige Tage immer wieder drum rumgestrichen, wie um den heißen Brei. Bei der neuen musste ich allerdings dann feststellen, dass ich ab+zu die Zeit nicht leicht + eindeutig ablesen konnte. Weswegen die erste Uhr weiterhin meine tägliche Uhr ist.

Damit komme ich zum Punkt des „oder Nicht Kaufen“. Oder einen Punkt davon.

Analoge Armbanduhr in PlastikhülleIch habe mich also wieder an eine Armbanduhr gewöhnt. Und habe mir sogar nochmal ’ne zweite geholt, Das sollte ja eigentlich reichen.
Tja… trotzdem gehe ich hin + wieder hier in den Crew-Shop am Flughafen und schaue, was sie so haben. Und da ist mir wieder eine Uhr ins Auge gestochen. Allerdings… zu einem Preis, bei dem ich mehrmals überlege, ob ich das bereit bin auszugeben. Und dabei war sie hier schon für weniger als die Hälfte zu haben, für den dieses Gerät beim Hersteller zu haben ist.
Und dabei ging es nicht um einen dreistelligen Betrag.

Boah. Hat diese Uhr mich angefixt, immer wenn ich im Crew-Shop war. Ich hatte auch schon mal überlegt, ob sie wohl auch Ratenzahlungen machen würden?
Für eine Armbanduhr!

Irgendwann hat dann mal wieder das Angebot gewechselt, und ich war fein raus. Ohne Uhr. Dafür weniger Schulden oder mehr Euro auf dem Konto. Wie mensch es sehen möchte. Doch dieses ‚will ich eigentlich gerne haben, aber…‘ war ein Grund für diesen Beitrag.
Wie gesagt, würden ein paar Euronen monatlich nicht momentan zu meinen Niffen gehen… wäre ich womöglich eher schwach geworden. *schulterzuck*

Dafür habe ich ja jetzt wieder im Communicatorbereich zugeschlagen. Das war/ist auch viel Geld dafür, allerdings weiß ich, dass ich ihn täglich nutzen werde. Und ich bin halt auf die Fotos angefixt… weswegen ich mir damals das 5er geholt habe. Wegen der Astrofotografie.

Die Milchstraße

Gut, das geht bei anderen Firmen + Modellen inzwischen wohl auch, doch ich bin jetzt dieses gewöhnt. Dafür war/bin ich nun bereit, viel Geld zu bewegen. Wenn hier auch über mehrere Monate hinweg.

Gerade im Moment bin ich von einem neuen Spielzeug angefixt. Nun ja… Spielzeug. Halt ein Küchengerät. (Also Spielzeug.) Das gab es diese Woche stark vergünstigt in ’nem Laden in Klein-Krotzenburg. Und ich denke mir ‚Och joh. Das wäre doch mal was… für Pommes oder so.‘
Die Rede ist von einer Heißluftfritteuse. Etwas, das mein VvO wohl auch einfach mal gekauft hatte, meine Eltern dann aber nie benutzt haben. Weswegen die dann meine Schwester bekommen hat. Die habe ich jetzt gefragt, ob sowas was taugt. Sie meinte, für mich bestimmt. Für 5 Personen allerdings etwas klein. Weswegen ich mal mit meiner Schwester sprechen will. Denn die, welche sie bekommen haben, ist auch so eine mit 2,2 Litern Fassungsvermögen. Etwas kleiner als die Angebotene. Also für 5 Personen auch zu klein.
Jetzt hätte ich ja mal Lust auf dieses Spielzeug, denke aber auch, dass meine Schwester mit einer größeren ja mehr anfangen könnte…
Also – warum schenke ich meinem Schwager zum Geburtstag + Weihnachten nicht eine größere, und nehme mich dafür der Kleineren an?
Das muss ich mal mit meiner Schwester bekakeln. Mal hören, was die Chefin der Familie so sagt. ;o)

Tja. Das wäre also tatsächlich mal ein „akuter Fall von Konsumrausch“.

Damit kann ich den Beitrag nun beenden. Worüber ich noch berichten wollte, mache ich dann extra. Denn das fällt auch unter den Kunstbereich. Mach ich das dann halt da. :o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Miteinander reden

Bis zur Hälfte des Bildes ist der furchige Sandstrand zu sehen. In der Mitte des Bildes ist die Dünenlinie zu erkennen. Darüber scheint die Sonne von einem blauen, wolkigem Himmel

Und da bin ich auch schon. Mehrmals angedeutet und endlich in Angriff genommen. Etwas zum Thema Kommunikation – oder halt dem miteinander reden.

Der Aufhänger für dieses Thema kam letzte Woche.

Wir spielen ja bereits seit 6 Jahren D&D und Shadowrun an festgelegten Terminen. Nämlich den 2. und 4. Freitag im Monat. Dafür haben wir jeweils eine Terminliste, in denen mit „X“ kommentiert werden kann, falls der/diejenige an dem Tag nicht kann. Sollten zu viele nicht können, lassen wir den Termin ausfallen.

Shadowrun-RegelwerkeDiese Terminlisten hatte Werner damals noch eingeführt. Außerdem hatte er irgendwo einen Bot aufgetan, der jeweils an den aktuellen Termin im Voraus erinnert hat. Nämlich eine Woche, dann einen Tag und zum Schluss eine Stunde vorher. Sicher ist sicher. Heute ist dann ja auch noch die Erinnerung für D&D nächste Woche fällig. ;o)
Dieser Bot hat auch noch ein paar Jahre nach Werner seinen Job getan. Bis halt irgendwann nicht mehr. Seitdem versuche ich an die jeweiligen Termine zu erinnern. Wenn ich dran denke. Manchmal vergesse ich es auch. Kann passieren.

Letzten Freitag wäre also wieder Shadowrun dran gewesen. Allerdings gab es vorher schon zwei Abmeldungen, was momentan noch zu viele sind um dann noch zu Spielen, in der Regel. So hatte ich in der Woche vorher, also am Freitag, dieses schonmal angesprochen und gefragt, ob wir spielen. Da der GM um Verschiebung gebeten hat, habe ich dies dann direkt am Samstag nochmal in die Runde geworfen. Ich zitiere:
*hmhmm – räusper*

„So, nochmal für alle, falls es jemand nicht mitbekommen haben sollte:
Wir spielen voraussichtlich erst wieder im Oktober.
Wenn außer mir nicht noch jemand absagt…“

Da für mich damit also klar war, dass wir erst wieder im Oktober spielen, habe ich als Bot-Ersatz dann nichts weiter geschrieben. Denn warum sollte ich einen Tag vorher dann nochmal schreiben, dass wir nicht spielen?

Tja. War anscheinend nicht klar genug.
Denn so 40 Minuten vor dem normalen Termin meldete sich ein Mitspieler und fragte, ob wir spielen? Der Bot hätte nichts gesagt…
Nun ja.
Habe ich also nochmal an alle geschrieben:

„Wir zocken heute NICHT – wer es letzte Woche nicht mitbekommen hat…“

Worauf derjenige, der nachgefragt hatte, sich aufregt. So deute ich zumindest sein Emoji und den Ton und Schreibweise seiner Nachricht.

„oh sorry.. der herr …
dann noch ein schönes we bis nächsten monat…dann schreibt das auch so“

Ich hätte dazu vielleicht ein-zwei Sachen antworten können. Aber das war mir die Sache nicht wert. Ich hatte + habe keine Lust, mich darüber noch mehr aufzuregen als nötig. Und hätte ich geantwortet, wäre wohl wieder eine Antwort gekommen usw. usf.

Nö.

Kalender für 2024 Zu sehen ist Januar bis Juni. Mit lila Textmarker sind die hessischen Ferien markiert.Stattdessen lasse ich mich nun hier darüber aus. Und muss mal fragen: War die Nachricht, das wir nicht spielen, bereit gut eine Woche vorher, wirklich so missverständlich? Und das es dann keine Erinnerungen für den Termin gab – weil es ja den Termin nicht gab – war das nicht deutlich genug? Hmm…
Gut, für den Fragenden wohl nicht. Wie würden andere das verstehen?
Das hat mich doch etwas beschäftigt.

Genau wie eine Nachricht, das ich immer arbeiten muss (bei vorgeschlagenen Terminen) und das sich daher das Fragen gar nicht mehr lohnt.

Hallo? Sorry, dass ich oft an Wochenenden arbeiten „darf“ + daher nicht mit in den Club/Konzert/Spielabend kann. Doch das ist ja nicht IMMER der Fall. Und damals fürs Final haben wir ja auch öfters Termine gefunden. Wenn es diese Paty halt nur einmal im Monat gibt + wir da sonst meistens auch Shadowrun spielen… tja.

Das sind kleine Stolpersteine, die sich immer mal wieder ergeben.

Neine Nichte, meine Neffen und meine Mutter von hinten auf deinem Weg im Hessenpark. Rechts neben dem Weg steht ein Plan vom HessenparkAuf der anderen Seite hoffe ich, dass sich der Mangel an Kommunikation in meiner Familie jetzt etwas legt. Denn seit dem Tod von meinem Opa haben meine Mutter und ihre jüngste Schwester – meine Große-Schwester-Tante – nicht mehr miteinander geredet. (Da fällt mir ein/auf: Vielleicht sollte ich das auch mal abkürzen und entsprechend festhalten? So mache ich jetzt mal aus Große-Schwester-Tante G-S-T. So für die Zukunft.)
Also – seit so 7 Jahren herrschte da ziemliche Funkstille. Auch von meiner Schwester her aus. Zwischen meiner Schwester und G-S-T zu vermitteln habe ich gar nicht erst versucht. Ich kenne die Dickköpfe.
Bei meinen Eltern habe ich es in kleinen Schritten versucht. Erzählt, wenn ich mal wieder mit ihr telefoniert habe… Immerhin sahen sie sich wenigstens über ihre Whats-Up-Kontaktliste, auch wenn sie sich wohl nicht geschrieben haben.

Nachdem jetzt aber fast alle Geschwister zur Beerdigung meines VvO gekommen sind, und sie sich nun auch wieder am Wochenende gesehen haben, als der Bonsai umgezogen wurde… vielleicht klappt es da auch langsam wieder mit der Verständigung untereinander? Ich hoffe es. Wie das mit meiner Schwester und G-S-T ist… wer weiß.

Ich habe nun auf jeden Fall genug kommuniziert. Oder wie es uff hessisch heißt: gebabbelt.
Das reicht für heute dann mal wieder. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund