Festspielbesuch – Schneewittchen

Bühnenbild der Festspiele Hanau von vorne gesehen. 3 Etagen Unten 7 Torbögen, davon 5 verschlossen. Links und rechts führen Treppen nach oben. Vor dem zweiten Bogen von rechts steht ein leerer goldener Spiegelrahmen, vor den nächsten beiden Bögen nach links stehen Fahnen. In der mittleren Eben steht links ein Baum mit rosa Blättern. Daneben nochmal 6 Torbögen, Drei davon mit Vorhängen verschlossen. Über der dritten Ebene sieht man Berggipfel. Darüber Teile der Beleuchtung und das Zelt des Amphitheaters.

Drachenechses Mama hat mich mal wieder mit ins Theater genommen. Sogar schon zwei Mal dieses Jahr. Beim Tischlein-Deck-Dich waren wir auch schon. Doch ich will in meinem einzigen geplanten Beitrag des Monats über den Besuch von Schneewittchen berichten.

Schneewittchen war nun nicht das Musical der Spielzeit, dennoch war es mit Gesang und Musik. *sfz* Warum auch immer. Is‘ anscheinend cool?

Ich hätte den Gesang nun nicht unbedingt gebraucht. Vor allem, wenn ich die Liedtexte nicht komplett verstehe, akustisch. Saßen wir wohl etwas Lautsprecher-ungünstig. Wobei… Ich habe bisher noch nie so weit vorne gesessen. Reihe 4. Das ist ja fast Bühne.

Die Inszenierung war solide. Zuerst Schneewittchen im Prinzessinnen-Modus. Später als integrierter Zwerg.
Die Idee + Ausführung des beweglichen Spiegels fand ich sehr gut. So war dieser nicht in einer Ecke gebunden und ‚der Geist‘ im Spiegel konnte ihn über die ganze Bühne bewegen, im Verbund mit der bösen Königin.

Es hat eine Weile gedauert, bis ich durchgeblickt habe, was kommen wird + wohin die Reise geht. So schienen Prinz + Schneewittchen am Anfang durchaus perfekt zusammen zu passen. Der einzige Hinweis für mich, dass dies wohl nicht der Fall sein dürfte, war, dass der Prinz die gleichen Farben wie die Königin getragen hat.

Die beweglichen Tür’stopfen‘ waren praktisch + wurden gut genutzt. Schade, das Holzhacken von Schneewittchen hätte ich gerne von vorne gesehen. Auch fand ich das Spielelement der Stäbe für die Zwerge gut.

Ich muss sagen, diese Aufführung hat mir ziemlich gut gefallen. Besser als Moby Dick im Februar + das Tischlein-Deck-Dich. Drachenechses Mama hat es sich sogar schon zum zweiten Mal angesehen.
Verdient, wie ich finde. Das reizt fast mal wieder zum selbst-spielen. ;o)

Schneewittchen – gut gemacht.
*Beifall klatsch*

Bühnenbild der Festspiele Hanau von rechts aus gesehen. 3 Etagen Unten 6 Torbögen, davon 5 verschlossen. Links ist die Treppe nach oben zu sehen. Vor dem Bogen rechts steht ein leerer goldener Spiegelrahmen, vor den nächsten beiden Bögen nach links stehen Fahnen. In der mittleren Eben steht links ein Baum mit rosa Blättern. Daneben nochmal 5 Torbögen, Drei davon mit Vorhängen verschlossen. Über der dritten Ebene sieht man Berggipfel. Darüber Teile der Beleuchtung und das Zelt des Amphitheaters.

Perfektionismus

ausgemalter Papageienkopf in Nahaufnahme

Wer möchte das nicht sein? Perfekt in dem, was mensch tut und macht?
Leider klappt das nicht von alleine. Bis das mit dem Perfekt so weit ist, muss so manches getan werden.
Nämlich das böse Wort Üben.

Mit dem Üben ist das dann wieder eine andere Sache. Dafür wird Zeit gebraucht. Und Motivation. Und es kommt auf das WAS an, bei dem mensch besser bis perfekt werden will.

Früher war das bei mir Text lernen fürs Theater. Und ich habe festgestellt, dass ich mich nicht einfach zu Hause hinsetzen kann, um da meine Texte zu lernen und aufzusagen. Aus dem (nicht hilfreichen) Gedanken heraus, dass ja draußen jemand vorbeigehen könnte, und diese Person dann vielleicht hört, das ich drinnen komische Selbstgespräche führe und sich dabei sonst was denkt. Wie gesagt, dieser Gedankengang war nicht hilfreich.

Waldweg der aufwärts zur Burgruine führtSo hat es erst ab Rottweil bei mir ‚Klick‘ gemacht mit dem Text lernen, als ich dafür raus bin, und ihn beim Spazieren gelernt habe. Auf einmal gings. Ich konnte mich bewegen (wichtiger Punkt), und meine Textstellen so oft ich wollte wiederholen. Wenn mir jemand entgegen kam, konnte ich die Klappe halten und danach einfach wieder weitermachen.
So habe ich seither Texte gelernt. Raus in die Natur und los.
Anschließend war es gut genug, um damit auf der Bühne zu proben. Perfekt vielleicht nicht.
Wobei, was wäre für die Bühne perfekt?

Meiner Nichte geht es wohl so ähnlich mit dem Zeichnen, bzw. Malen. Worauf sie zwar Lust hätte, von dem sie ihr Perfektionismus aber abhält. Weil sie weiß/denkt, dass sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden wäre. Es also dann nicht so perfekt wird, wie sie es gerne möchte. Also lieber etwas anderes gemacht.

Blick in einen schwarzen aufgeklappten Koffer mit bunten Stiften links, Pinsel, Spitzer und bunten Kreiden in der Mitte und Tuben mit Farben rechtsDa hätte ich wiederum nicht so eine Scheu vor. Da ich in dem Bereich so gut wie keine Erfahrungen habe und für mich das alles eh ein Experimentieren ist/wird. Das könnte ich tatsächlich einfach für mich zu Hause machen… aber da sind andere Ablenkungen einfach noch zu groß. So wird es erstmal nur bei den Ausmalbüchern bleiben. Doch irgendwann finden wir schon einen gemeinsamen Termin + setzen uns zusammen hin zum Experimentieren.
Doch wie ich von ihr gehört habe, testet sie ihre Stifte vom Koffer jetzt auch schon mal bei Ausmalbüchern. :oD

Theoretisch habe ich also keine Scheu davor, etwas zu machen oder zu üben, solange es niemand mitbekommt. Also, DAS ich übe, und nicht perfekt dabei bin.
Praktisch ist das wohl auch so. Denn das ich keine Drehleier übe, liegt ja auch daran, dass ich mir eher Gedanken mache über alle, die es vielleicht hören könnten, und die ich mit Fingerübungen (wichtig!) etc. nicht nerven will. Weil es mal nur mit 5 Minuten ja nicht getan ist. Also bleibt sie unangetastet.
Im Moment noch.
Doch ich hoffe ja, dass sich dies ab nächstem Jahr ändert… *Daumen drücken!*

Mit dem Schreiben ist das dagegen wieder gar kein Problem. Das schreibe ich hier in mein Büchchen, und zu Hause tippe ich es früher oder später in mein Monster, um es dann auf meinen Blog zu setzen. Da habe ich vielleicht nicht das Gefühl, das alles so perfekt ist, doch gut genug. Letztendlich sehe ich alles Schreiben als Übung an. Was da perfekt wäre… vielleicht haben Literatur’gstudierte‘ da ’ne Ahnung. Mir genügt schon, wenn ich nicht zu viele Rechtschreibfehler habe. Da greift mein Perfektionismus dann doch etwas. ;o)

Ich meine, ich tippe es dann nicht nur einfach ab und haue es raus. Nein, dann verbessere ich doch noch ein wenig herum. Stimmt die Rechtschreibung? Gefällt mir eine Umstellung im Satzbau noch etwas besser? Und vor allem, habe ich Bilder zum Text unterstützen?

Danach ist der Beitrag vielleicht immer noch nicht perfekt, aber – wie gesagt – gut genug.

Und so lange mir bei dem ganzen Vorgang niemand über die Schulter guckt, ist das in Ordnung für mich.
Das Ergebnis zählt.
Das ‚Unperfekte‘ davor braucht niemand zu sehen. ;o)

Notizbuch in hellem Grün, mit Gummi verschlossen

Ausflug inn Pott

Leinwand im Theater, darauf ein gezeichneter springender Wal

Letztes Wochenende habe ich seit Ewigkeiten mal wieder einen kleinen Ausflug in den Pott gemacht. Ich hatte nämlich Fuchs geschrieben, dass ich mal wieder mit ihr Kochen wollte. Und als Termin hat sich dann letztes Wochenende herauskristallisiert. Dafür habe ich dann auch gerne mal Urlaub genommen.

So bin ich also am Samstag in den Pott gestartet, mit einem kleinem Tankstopp in Herborn, da dort das Futter für Flip günstiger was als Zuhause. Auf dem Hinweg mehr als auf dem Rückweg. Dafür brauche ich Flip nun wieder ’ne ganze Weile nicht mehr zu füttern. ;o)

Fuchs wohnt jetzt ein paar Straßen weiter von Drachenechse. Komisch, bei Drachenechse habe ich immer einen Platz direkt am/beim Haus bekommen. Bei Fuchs ist es etwas schwieriger, doch auch da habe ich in der Nähe was gefunden.
Reicht ja.

Wir sind dann erstmal einkaufen gegangen. Schließlich brauchten wir ja auch was zum Kochen.

Abends sind wir mit Drachenechse + Freund nach Düsseldorf ins Theater gefahren. Es lief Moby Dick, was Fuchs eh gerne mal sehen wollte. DIE Gelegenheit. ;o)
Vorher gab’s noch Tortellini mit Ziegenkäse, Birne, Walnuss + Brot. Mnjami.

Tja, das Theaterstück…
Was ich gut fand, war die Musik samt Band oder Orchester, die vor der Bühne im Graben saßen. Zum Schluss musste ich da auch noch einen Blick hineinwerfen.
Und die Technik fand ich gut.
Nur die Köpfe der Schauspieler auf der großen dunklen Bühne spotmässig herauszuleuchten… Respekt. Auch von den Schauspielern, genau IHRE Punkte zu finden. Das ist nicht einfach.
Das Stück selbst… war nicht so meines. Sehr repetitiv in einigen Stellen. Zu vielen Stellen. *Augenroll*

Anfangs fand ich das teilweise ständige Wiederholen noch nicht so nervig. Erst zum Schluss hin. Bei Fuchs war das wohl anders herum. Die fand es anfangs nervig.
Tatsächlich könnten sich alle drei; Fuchs, Drachenechse + Freund; vorstellen, sich das Stück nochmal anzusehen. Zum Glück bin ich da raus. ;o)
Oh, einige Körperbeherrschungen von Schauspielern waren auch nicht zu verachten. Das sollte ich auch noch lobend erwähnen. ;o)

Nachdem wir dann Drachenechse + Freund wieder abgesetzt hatten, gings wieder zu Fuchs. Da haben wir noch etwas zusammengesessen, bevor es auf Matrazenhorchdienst ging.
So lange wie an dem Sonntag habe ich ihn auch schon lange nicht mehr gemacht.

Ich weiß, dass ich tatsächlich einen interessanten Traum hatte. Den bekomme ich aber nun nicht mehr zusammen. *Schulterzuck*

Als wir dann endlich beide wieder wach waren, haben wir den Sonntag langsam mit Frühstück gestartet. Anschließend haben wir einen gemütlichen Tag in der Küche am Tisch verbracht. Fuchs hat mir ihr Nerdtum in Bezug auf Länderkunde gezeigt. :oD
Wir haben uns gut unterhalten… also, ich zumindest auf jeden Fall ;oD, und irgendwann hat Fuchs die Kochvorbereitungen angefangen. Dabei habe ich dann zumindest moralische Unterstützung geliefert.

Und es gab wieder Käsespätzle.

Käsespätzle

Das ist irgendwie inzwischen mein Essen bei ihr. Auch wenn ich das nicht extra bestellt habe. Doch weil sie die schon lange nicht mehr gemacht hatte, war es das, worauf sie Lust hatte es zu machen.

Ich durfte zumindest den Käse reiben. :oD

Die Endzubereitung in der Heißluftfritteuse fand ich interessant. Ich glaube, bei meinem Exemplar ginge das gar nicht. *nachdenklich guck*
Es war auf jeden Fall wieder… sättigend wäre untertrieben. :oD

Danach haben wir noch einen gemütlichen Spieleabend gemacht. Zum Aufwärmen haben wir mit 5-Minuten-Dungeon angefangen. Den ersten haben wir noch geschafft, aber dann verließen sie uns, die guten Karten. *schulterzuck*

Anschließend haben wir noch locker rum-Concept-ed.
Für einen Begriff, auf den sie mal ewig nicht gekommen ist, habe ich auch Ewigkeiten gebraucht. Da war sie mit meinem Versuch der Käsespätzle schneller. :o)
Aber komm mal auf Alufolie.
Gut, irgendwann hatte ich es tatsächlich auch mal geschafft. Puh.

Schließlich haben wir noch erste Schritte vom Zusammenbauen eines Regales angefangen, welches wir am Montag dann beendet haben. Sprich Rückwand dann noch festgenagelt und es wieder raus ins Kämmerchen geschafft.

Das geschah nach nicht ganz so lang schlafen diesmal + einem kleinen Frühstück, bei dem Fuchses Arbeitsdienste bereits telefonisch gebraucht wurden. Nachdem ich mich dann auf den Rückweg gemacht habe, konnte sie richtig ins Home Office starten. ;o)

Die Fahrerei zurück war etwas nasser als hinzus. Doch da die A45 endlich wieder offen ist, war das zu verkraften.
Schnee lag neben der Autobahn bis Wetzlar, dann wurde es wieder grün.

Und das war die Zusammenfassung meines diesmaligen Trips in den Pott. Mal sehen, wann der nächste kommt.
2027?
2028?
;o)

Zwiebeln zusammengeschmurgelt in der Pfanne

Erinnerungsweg

Strasse mit Häusern und Autos im Nebel. In der Mitte oben ist ein heller Streifen, an dem die Sonne zu erahnen ist.

Wir werden ja alle nicht jünger. Und je älter Mensch wird, desto mehr Zeiten hat er/sie, an die zurückgedacht werden kann.
Ich bin da keine Ausnahme.

Wir hatten jetzt die jährliche Abteilungsversammlung von unserer Bogensportabteilung. Ich hatte keine Lust, dorthin mit Flip zu fahren, um dann vielleicht erstmal einen Parkplatz suchen zu müssen… also bin ich gelaufen. Ein schöner Spaziergang durch die Milch zu Erinnerungen an die Vergangenheit. Zu Motorradstunden. Fahrten durch die Milch mit dem Rad…
Eine Grünanlage mit Spielplatz, in der ich mit Drachenechse mal unterwegs war. Entweder noch ganz am Anfang von uns – oder sogar noch davor?
Schon so lange her.

An das erste Mal Treffen mit Alex.
(Ich habe gerade keine Lust, nachzusehen, ob + wenn ja wie ich sie vielleicht mal hier tarnungsmäßig benannt haben könnte. Ich bleibe jetzt tatsächlich einfach mal bei Alex.)
Die war neu bei der Confusion – und wir haben uns direkt verstanden.

Wie geht das nur? Mensch lernt jemanden kennen und kann sofort mit dieser Person – oder halt nicht?

Verschiedene Masken der Commedia Dell'ArteAlex war 10 Jahre jünger als ich, und doch…
Ich glaube, es war direkt nach der ersten gemeinsamen Confusionsprobe, dass wir danach noch im Treppenhaus im O-P-H rumgesessen und gequatscht haben. So lange, bis die Theatergruppe nach der Confusion ihre Probe auch schon beendet hatte + unsere ‚Chefin‘ uns noch im Treppenhaus entdeckt hat.
Da habe ich Alex nach Hause geleitet, als Geleitschutz + damit ich einen Teil des Verspätungsärgers der Eltern auf mich nehmen könnte, wenn benötigt.
Danach waren wir 3-4 Jahre sehr gut befreundet, bis ich nach Rottweil bin. Oder kurz davor.
Wir waren gemeinsam mit anderen bei Theaterwerkstätten, haben Daniela bei ihrem Studium in Kaiserslautern besucht… und auf der Rückfahrt im Zug haben wir ein älteres Paar getroffen, mit denen sie dann gebärden konnte.
Und ich habe interessiert dabei gesessen.
Eisenbahnschienen im SchneeSie haben uns im Frankfurter Hbf. dann noch zu einem Kaffee eingeladen wg. der netten Unterhaltung. Ich glaube, während wir zusammen auf unsere nächste Verbindung gewartet haben. Und sie fanden es, glaube ich, erstaunlich, dass ich Alex einfach habe machen lassen. Warum auch nicht. Doch es scheint Leute zu geben, die es nicht ertragen können, wenn sich welche unterhalten, ohne dass sie sich selbst beteiligen können/wollen.
Ich bin mir nicht mehr sicher, ob sie uns nicht auch erst für ein Pärchen gehalten haben? Da war irgendwas…

Ja, am O-P-H bin ich auch vorbeigekommen. Das steht kurz für Olof-Palme-Haus. Da hatte die Confusion damals ihren Unterschlupf. Und entsprechend oft war ich dort.
Die Lichter waren an – also war eventuell wieder irgendeine Veranstaltung.
Wer da jetzt wohl die gute Seele des Hauses ist?

Ich würde ja gerne mal wieder hin, doch meine andere Theatergruppe, zu der ich meist zum Zuschauen gegangen bin – der ETC (English Theater Club) – ist irgendwie verschollen.
Das Los von Vereinen aus Schulkameraden, die dann keinen Nachwuchs finden.

Tja… *sfz*

Sonnenuntergang am Meer

Traumwelten

Vollmond hinter und durch Wolken

Ich habe letzte Nacht tatsächlich mal wieder einen Theatertraum gehabt. Was ja schon alleine deshalb erstaunlich ist, da es schon Ewigkeiten her ist, dass ich das letzte Mal auf einer Bühne stand. Das war nämlich 2013 – also inzwischen 12 Jahre bald. Für den Zerbrochenen Krug in Steinau.
(Ich dachte ja erst 2012, aber mein Blog hat mich eines besseren belehrt. Denn 2013 haben wir Tartuffe beendet – und meines Wissens auch den Krug.)
Meine letzte Theaterwerkstatt müsste die 2016 gewesen sein. Danach haben sich die Termine teilweise mit meiner Drehleierwerkstatt in Bad Homburg überschnitten. Oder ich hatte keine Lust. (Konnte ich alles in alten Beiträgen nachlesen. Gute Gedächtnisstütze, so ein Blog. ;o))
Also ist mein letztes eigenes Theatergeschehen lange her. Und trotzdem habe ich nach all den Jahren immer noch immer wieder mal Theaterträume. Das Hirn ist schon so ’ne Sache.

Ich glaube, der Traum müsste bei Lim angesiedelt gewesen sein, denn wir waren recht viele auf der Bühne. Und bevor es für mich auf die Bühne ging, durfte ich feststellen, dass ich meine Kostümsachen nicht dabei hatte. Also habe ich da improvisiert.

Ein Eisberg, dessen Spitze wie ein Würfel aussieht, in der GletscherlaguneIch war ein Diener eines Industriellen und das Stück soll von 1921 gewesen sein? Hatte irgendwer der Gruppe nachgesehen. Die letzte Aufführung war schon eine Weile her – deswegen auch Kostüm vergessen – und ich war mir nicht sicher, ob ich den Text noch hinbekomme. Allerdings hat mich das dieses Mal irgendwie nicht aufgeregt. Ich dachte, das wird schon.
Es hatte auch irgendwas mit Schnee zu tun…
Keine Ahnung, ob es da wirklich irgendein Stück gibt aus diesem Jahresbereich. Ich habe zumindest selbst keines jemals gespielt. Also, im Wachen. ;o)

Während der Aufführung bin ich dann wach geworden. Und dachte, dass ich darüber schreiben will/muss. Was ich jetzt tue.

Während meiner aktiven Zeit hatte ich das Gefühl eines textlichen Blindfluges wirklich nur einmal. Und zwar im zweiten Jahr in Rottweil. Als wir Kunst nochmal als Gastspiel während der Sommernachtstraum-Zeit gemacht haben. Das heißt, es waren seit der letzten Aufführung bereits einige Wochen vergangen und wir hatten uns seitdem nur mit dem Sommernachtstraum befasst. Und dann, auf einmal, zwischendurch das Gastspiel.
Ohne Probe vorher.

Da hatte ich auch das Gefühl, mit Vollgas durch einen Tunnel zu heizen – ohne Licht. Wird schon schiefgehen. Wir kennen ja den Weg. Augen zu und durch.
Huuuuiiii!!!

Pritschenfahrzeug des Bauhofs von Rottweil, mit Requisiten beladenGut, es hat tatsächlich geklappt und wir kamen gut durch die Aufführung. Da war das bemerkenswerteste an der Sache noch, dass es das Bild auf dem Rückweg vom Pritschenwagen gefegt hat.
Ups.

So ein bisschen hatte der Traum was von der Fahrt durch den Tunnel mit Kunst. Doch war ich für diese Fahrt gefühlt entspannter als damals vor 22 Jahren vor Kunst.

Bin gespannt, wann ich das nächste Mal im Traum auf einer Bühne stehen werde. Und wie lange mich solche Träume weiterhin besuchen werden…
Doch besser Theaterträume als Koffer im Traum zu röntgen, oder andere Arbeiten wiederzuerleben. ;o)

Arlecchino-Maske der Commedia dell'arte auf Knie

Worin bist du gut?

Täglicher Schreibanreiz
Worin bist du gut?

 
Das ist der heutige Themenvorschlag von WordPress. Und ich denke der Erste, zu dem ich jetzt mal direkt etwas schreibe. Aber auch nur, weil ich darüber in den letzten Tagen sowieso mal darüber nachgedacht habe.

Gibt’s da was? Etwas, worin ich gut bin? Hm…
Ich weiß, worin ich nicht gut bin: Ehrgeiz. Aber das ist ja nicht die Frage. ;o)

Ich habe viele Jahre Theater gespielt. Bin ich daher gut darinnen?
Gut genug auf jeden Fall. Zumindest davon bin ich überzeugt.

Ich denke, in all den Jahren Theater war das Beste die zwei-drei Mal die Sachen mit der Musik, die ich hinbekommen habe. Einmal das Suchen und Finden der Musik für Salomes Tanz. Und die kleine Sache, die wir als Straßentheater geplant, aber dann nur mal in Meiningen vorgespielt haben.

Kopf einer Schaufensterpuppe auf einem schwarzen Kissen

Salome hat ja den berühmten Tanz der sieben Schleier. Den haben wir zu einem Lapdance umgewandelt, bei dem uns dann eine meiner alten Teamerinnen von Lim geholfen hat. Dafür habe ich von Apocalyptica „I’m not Jesus“ ausgesucht. Das Lied hatte den richtigen Rhythmus dafür. Und der Titel hat ja auch zum Thema super gepasst. ;o)

Für die Hexenküche von Faust fiel mir in der Nacht vor der Probe Musik von einem Kollegen in die Hände. Der hatte „Flamma Flamma“ von Nicholas Lens dabei und beim Hören dachte ich: DAS ist DIE Musik dafür.
Ich habe mir die CD von meinem Kollegen ausgeliehen und Drachenechse, die dann die Probe geleitet hat, während ich zu Hause geschlafen habe, eine Notiz geschrieben, dass ich mir speziell Lied Nummer 3 „Sumus Vicinae“ dafür vorstellen kann. Ohne einen Plan zu haben, wie. Doch das haben sie selbst ruckzuck rausgehabt. Zum Ende der Probe stand das Gerüst der Szene mit der Musik. Leider haben wir Faust nicht fertigbekommen. Für das Straßentheater haben wir die Musik + Szene dann einfach wieder aufgegriffen + integriert.

Wenn ich so an diese Spiel-Wut-Zeit zurückdenke…
Ich bin/war nie so der einfallsreichste Inszenierer. Da war Drachenechse mir um Längen voraus. Doch die Zusammenstellung der Szenen + Spielpartner, für das einfache Spielprojekt mit Einzelszenen für jeden, von mir war ganz ok. Die Ideen von Drachenechse dazu, als sie von Bayreuth wieder zurück war, waren dann das I-Tüpfelchen.

Später dann, während der Drehleierkurse in Bad Homburg, habe ich für eine unserer Kurspräsentationen auf meine Theaterzeit zurückgegriffen und einen Vorschlag für die Präsentation gemacht. So sind wir bei dieser Präsentation dann nicht wie üblich vorgegangen, in dem wir angesagt wurden, unsere Plätze eingenommen und dann gespielt haben, sondern wir haben – als wir dran waren – das Licht im Saal ausgemacht und sind dann alle nur mit klingenden Bordunen durch den Saal zur Auftrittsfläche gelaufen, um die Drehleier mal etwas anders zu fühlen. Dort haben wir dann gespielt, normal bei Licht, wie üblich. Doch das reinkommen war auch mal etwas Besonderes – bilde ich mir ein.

Ich vermute also, um auf die Eingangsfrage zurückzukommen, dass es bei mir da wohl eine Kombination von Musik und Inszenieren ist, wo ich recht gut sein könnte, würde ich mehr daran arbeiten.

Ansonsten ist es wohl zur Zeit eher meine Faulheit. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Hmmm…

GIF von der Skyline von Frankfurt bei anbrechender Dunkelheit Im Vodergrund sind immer wieder Brückenpfeiler zu sehen und es wieder holt sich immer wieder.

Es ist jetzt bald 2 Jahre her, dass ich hier berichtet habe, das ich seit Ewigkeiten mal wieder eine Bewerbung geschrieben hatte. Für diese Bewerbung war es natürlich notwendig, einen Lebenslauf zu erstellen. Dazu habe ich auf die Hilfe eines Jobportals zurückgegriffen, wo ich diesen Lebenslauf erstellen, speichern + online nutzen konnte. Über dieses Portal kann ich mich auch mit Leuten vernetzen, die ich kenne… und mit denen ich vielleicht schon zusammengearbeitet habe.

Das ich mich darüber vernetzt habe, ist aber schon lange her. Das habe ich bei meinem ersten Zeitraum in diesem Portal gemacht. Irgendwann habe ich mich da abgemeldet + gelöscht, da ich nicht mehr viel Sinn darinnen gesehen habe.
Und dieses Mal habe ich mich nur mal für die Nutzung der Lebensläufe dort wieder angemeldet. Weder habe ich dort alte Kontakte gesucht, noch Kontaktvorschläge des Portals angenommen.

Nun habe ich eine Nachricht von einer Recruiterin einer Vermittlungsfirma bekommen. Genauer gesagt schon die zweite. Die erste hatte ich damals direkt abgesagt. Und nun hat sie sich nach einer Weile wieder gemeldet. Sogar mehrmals, weil ich bisher nicht reagiert habe. Denn irgendwie weiß ich nicht genau, wie.

Ich bin nun seit 20 Jahren am Flughafen. Ich habe mich an das Schichtarbeiten – auch an Wochenenden + Feiertagen – gewöhnt. Gut, das Wochenend- + Feiertagsarbeiten kannte ich ja auch vom Theater. Nur waren da die Arbeitszeiten anders. ;o)
Jetzt stehe ich halt früh auf, mach auf der Arbeit was nötig ist, und pünktlich zum Feierabend ist auch Feierabend. Ich weiß gar nicht, ob ich noch „normal“ arbeiten kann oder will. Für den Job des Buchhändlers hätte ich es mal versucht. Aber alles andere?

Sicher habe ich jetzt eine andere Arbeitsmoral als vor 30 Jahren. Ich hoffe, eine bessere. ;o)
Aber sonst?

Skeletierte ArmbanduhrIn einem Monat bin ich 55.
Das, was ich jetzt bekomme, ist etwas ganz anderes als vor 20 Jahren und reicht mir so gut aus, das ich meinen Niffen ja noch was Gutes tun kann. Das habe ich ja auch schon mal erwähnt. (Hier  + hier)
Und Fragen wie „Wo sehe ich mich in 5 Jahren?“ habe ich vor 30 Jahren schon nicht gemocht. Weil ich keine Antworten darauf hatte.

Was soll ich also jemanden erzählen, der mich diesbezüglich fragt?

Überhaupt: Das jemand meinen Lebenslauf interessant genug findet, um sich diesbezüglich bei mir zu melden?
Hmmm… ich denke, ich habe – selbstwertgefühlstechnisch – nicht so viel drauf. Da brauche ich wohl eher andere, die mich deswegen bewerten oder bestärken.
Allerdings… ein Gespräch hat noch niemanden geschadet. So hatte ich ja vor fast 30 Jahren auch mal eines mit einer Dame, die sich bei mir gemeldet hatte wegen einem neuen Job im Finanzdienstleistungsbereich. Das war aber so gar nichts für mich. Himmel, als eine Mitazubine von mir mich nach der Lehre mal zu einem Vorstellungstermin der Deutschen Vermögensberatung mitgenommen hatte – mit der Vorwarnung, mich ordentlich und schick anzuziehen… durfte ich fast wieder direkt gehen, weil ich keine Krawatte getragen habe. *Augenroll*
Doch abgesehen davon war das damals auch nichts für mich, auch wenn ich die beiden Termine mitgemacht habe.

Vielleicht/wahrscheinlich sollte ich ihr also endlich mal antworten + hören, was genau sie eigentlich will + sucht.

Vielleicht raffe ich mich dazu ja endlich mal auf?

Feuer vor schwarzem Hintergrund

GeeeREIZT !

Der Spinc-Wanderweg zum Ende des Tales hin. Einige Meter voraus ist meine Nichte zu sehen. Keine Bäume sind zum Talende zu sehen.

Bin ich nicht. Also im Moment. Das kann in 5 Minuten bei meinen Kollegen hier schon wieder anders aussehen. ;o)

Nein, ich dachte auf dem Weg zum Bahnhof an die Stimmung, die anscheinend öfters in der Familie meiner Schwester herrscht. Die hatte sich beim Besuch der Winterlichter nämlich mal über das Verhalten ihrer Tochter ausgelassen. Und das alle froh sind, dass sie momentan wieder unterwegs ist und damit wieder etwas Ruhe eingekehrt ist.
Anscheinend gehen sich die Herrschaften da gegenseitig ziemlich auf die Nerven.

Tja… ich stehe da zum Glück außen vor. Und ich habe mir nur den Anfang angehört, als meine Schwester angefangen hat, mit unserer Mutter darüber zu reden.

Auf dem Weg zum Bahnhof musste ich nun daran denken, das ich solche Phasen der Unausstehlichkeit in meinen Zwanzigern auch hatte. Nämlich irgendwie immer nach Theaterwochenenden. Wenn ich fast 3 Tage Theater am Stück hatte, hat mir die Rückkehr ins „normale“ Leben irgendwie immer gar nicht gepasst. Und entsprechend war ich wohl leicht reizbar.

Meine Nichte geht über eine der Brücken des BaumwipfelpfadsJetzt kann ich mir vorstellen, dass es bei meiner Nichte eventuell ähnlich ist. Das Wunschleben wäre bei ihrem Freund in Irland. Und wenn sie dann die ganze Zeit wieder ihre Familie um die Ohren hat, stehen die Nerven wohl unter Spannung. Dann hat mein Schwager noch eine gute Portion Cholerik mit in deren Familiengene gebracht… Da schlagen die Wellen dann sicher leicht hoch. Vor allem, wenn sich „die lieben Kleinen“ gegenseitig nichts sagen oder gefallen lassen wollen. Und es womöglich in verschiedene politische Richtungen geht… da nennt dann wohl einer ihrer Brüder seine Schwester auch mal „eine linksgrünversiffte Zecke“.
Nett.
Und bestimmt gute Stimmung fördernd.

Zumindest über Politik haben wir uns damals nicht gestritten. Ich war dann eher einfach so gereizt. Wenn sie sich nun also nicht nur so fetzen, sondern auch mal über Politik, dann kann ich mir vorstellen, dass da öfters explosive Stimmung herrscht. Da reicht ja oftmals Politik schon alleine bei anderen. Da braucht’s noch nicht mal Familienkrach zu sein.

Ich denke, ich stehe da wohl mehr auf der Seite meiner Nichte. Wahrscheinlich auch, weil wir uns nicht gegenseitig immer auf die Nerven gehen. ;o)
Ich meine, mit meiner Schwester halte ich es zwar eine Zeitlang aus… aber ab 3 Tagen am Stück wird’s auch bei uns ungemütlich.

Was wäre da ein Lösungsgedanke?

Wahrscheinlich der, dass meine Nichte ihre ersten eigenen 4 Wände bezieht. Aber von nichts ist das ein bisschen schwierig. Und dann noch Studium. Das kostet ja auch mehr, als es (im Moment) Geld bringt.

Alles nicht so einfach.

Und wird es wohl auch 2025 nicht werden.

Lange Haare mit Schneeflocken

Und mal wieder was mit Theater

Eintrittskarte zu Kunigunde darf nicht sterben! Zu sehen ist nur der Schriftzug des Titels auf grünem Untergrund, sowie Datum, Beginn und Spielort - und der Platz. Datum 08.11.24 Beginn 19:30 Uhr Pfarrheim Ramsthal Platz 97

Letzten Freitag habe ich seit über einem Jahr mal wieder einen Ausflug ins Frankenland gemacht. Denn ich musste da Verwandtschaft besuchen, aus Theatergründen.
Sozusagen. ;o)

Das erste Mal hatte mich meine GST vor bald zwei Jahren nach Informationen zum Thema Theater gefragt. Wie eine Gruppe da an Theaterstücke kommt und so. Denn eine Freundin von ihr wollte die Theatergruppe des Dorfes gerne wiederbeleben, die nach Corona und dem Tod des alten Leiters zu diesem Zeitpunkt nicht mehr vorhanden war.

Ich habe versucht, die an mich gerichteten Fragen nach bestem Gewissen zu beantworten. Sich mal mit der Freundin zusammensetzen hat zwar nicht geklappt, wie wir Socke beerdigt haben, da sie da nicht konnte. Aber ich habe meiner GST so viel als möglich zu beantworten versucht.
Das war letztes Jahr zu Pfingsten. Über den Besuch und die Beerdigung habe ich mich ja HIER ausgelassen – wenn das nochmal jemand lesen möchte.

Zum damaligen Zeitpunkt war also klar, dass ihre Freundin die Theatergruppe wiederbeleben wollte, und dass sie gerne meine GST an ihrer Seite haben wollte. Wovon die erstmal gar nichts hielt. Aber wie das so ist… Ich glaube gegen Ende letztens Jahres war sie dann weichgekocht. :o)
So hat meine GST dann mit die Regie übernommen, zusammen mit der Freundin.

Zwischendurch hatte sie nochmal ein paar Fragen an mich. Auch hier habe ich versucht, nützliche Antworten zu geben. Außerdem habe ich ihr ein paar kleine Theaterübungen geschrieben + ein Buch aus den Tiefen meiner Bücherstapel, in der Hoffnung, dass sie etwas davon nutzen kann.

Tja, und letzten Freitag war nun die Premiere.
Und da musste ich natürlich hin.

Einquartiert zum Übernachten hatte ich mich bei einem anderen Onkel samt Frau. Dort habe ich schon einige Nächte verbracht und mich durch einige Zimmer des Hauses geschlafen. :o)
Erst bin ich aber bei meiner GST aufgeschlagen, bevor sie zum Theater musste. Dann ans andere Ende des Dorfes… und als es Zeit war, sind wir alle gemütlich ins Dorf gegangen. Die Aufführung fand im Pfarrhaus statt. Und sie war voll. Alle Karten für die 4 geplanten Aufführungen waren bereits nach 2 Wochenenden Vorverkauf weg. Nicht schlecht.
Das habe ich auch von meinem Onkel gehört, dass das wohl immer der Fall war. So eine kulturelle Veranstaltung im Dorf ist wohl doch mal was anderes. Und im Publikum waren alle Altersklassen vertreten. So von 20 – 70 Jahre, grob geschätzt. Und es kamen nicht nur Leute aus dem Dorf , sondern wohl auch von den Dörfern aus der Umgegend.
Das Ergebnis war gut. Es hat allen AUF der Bühne und davor Spaß gemacht. Und das ist das Wichtigste, wie ich finde. Ich habe dann tatsächlich in der zweiten Pause ein paar Notizen auf meinem Communicator festgehalten, was mir so aufgefallen ist. Da ich wusste, dass meine GST gerne Rückmeldung bekommen wollte. Letztendlich war es auch gar nicht so viel. Alle haben gute Arbeit geleistet. Und am Trippeln kann gearbeitet werden. Es ist halt nicht leicht für manche, die das erste Mal überhaupt auf einer Theaterbühne stehen, nichts zu tun und einfach nur zu stehen. Und das war auch der einzige Anhaltspunkt, dass das erste Mal auf der Bühne gestanden wird. Das Spielen an sich war klasse. Und wenn jemand vor Lachen kurz aus der Rollen fällt, steigert das eigentlich nur die Gesamtfreude an sich. Denn vor der Bühne wird mitbekommen, wieviel Spaß AUF der Bühne herrscht. So what.

Auch hat sich die Regie nicht sklavisch an Regieanweisungen gehalten, was ich ebenfalls gut finde. So haben wir (mein Cousin + ich) bei einer Steigerung beide gedacht, dass dem Fön nun ein Laubbläser gegenübergestellt wird… dann kam derjenige mit einem großen Ventilator um die Ecke. :oD
Am nächsten Tag haben wir erfahren, dass tatsächlich ein Laubbläser im Heft stand – den fanden sie aber zu laut. Gut gemacht.

Nach der Aufführung war noch allgemeines gemütliches Beisammensein. Eine Gruppe hat sich dabei anscheinend auch auf der Bühne festgesessen. Wie das so ist. :o)

Morgen und übermorgen sind die letzten Aufführungen. Danach werde ich irgendwann mal nachfragen, wie die restlichen Aufführungen noch so gelaufen sind.

Natürlich hatte ich für meine GST ein kleines Premierengeschenk dabei. Das fand sie total lieb + auch die Gruppe fand das wohl gut. Und nun mal sehen, wie dieses Projekt weitergeht. Und ob mit GST, oder vielleicht auch nicht.

Aber für ein erstes Projekt zur Wiederbelebung haben sie alles richtig gemacht, wie ich finde. Wobei ich da ja nicht das Maß der Dinge bin. Aber doch vielleicht etwas kritischer als andere Zuschauenden. Da machen sich meine Theaterjahre doch bemerkbar. ;o)

In einer Fachwerkwand befindet sich ein großer rötlich-brauner Vorhang. Davor sind die Stühle bereits mit Zuschauern besetzt - und über dem Vorhang steht in der Mitte - Fidelia Verein Ramsthal.

20 Jahre

Arlecchino-Maske der Commedia dell'arte auf Knie

Heute vor 20 Jahren war die Premiere vom Sommernachtstraum von der Confusion, wenn ich mich nicht total falsch erinnere.

Das war mein zweiter Lauf bei der Confusion. Zu ihm bin ich durch Drachenechse gekommen, mit der ich mich bei der Premiere von der Confusionschefin für „Die Zofen“ gut verstanden hatte. So gut, dass wir zusammen mit zwei weiteren Confusionären 2004 zur Theaterwerkstatt nach Meiningen gefahren sind. Habe ich bestimmt schon irgendwo mal hier geschrieben.
Nun, die Confusion hat noch einen Techniker gebraucht. Ich hatte Zeit, da arbeitslos… also habe ich sie zu einer Probe begleitet und habe der Chefin dabei mal wieder Hallo gesagt.

Ich habe meinen ersten Lauf bei der Confusion ’99 beendet, nach „Yvonne, die Burgunderprinzessin“. Mit 30 wollte ich nicht mehr wirklich in einer Jugendgruppe mitspielen. Auch wenn ich mich nicht alt gefühlt habe – und immer noch nicht tue. Zumindest lange nicht so alt wie das, was auf meinem Ausweis steht. ;o)
Doch Technik ist ja was anderes. Da kann ich auch unterstützen, wenn ich nicht mehr das Zielalter habe. Und ich glaube, die anderen Confusionäre hatten mich teilweise erst für einen Schulkameraden von Drachenechse gehalten. :oD

Requisiten für den Sommernachtstraum: Eine Leiter und eine Strickleiter am Baum im BockshofDer Sommernachtstraum war das letzte Stück, bei dem ich in Rottweil mitgemacht habe. Und ein Jahr später die Technik zu Hause für zu machen – prima.

Die Premiere war also am 03. Juli 2004, wenn ich nicht irre. Denn der Tag drauf wurde dann auch wichtig.
Lang ist’s her.

An dieser Stelle ganz besonders liebe Grüße in den Pott. ;o)

Das Interessanteste an diesem Projekt vom Sommernachtstraum war dann, dass wir es im Sommer auch mal einfach so im Park von Wilhelmsbad gespielt haben. Beleuchtet mit Taschenlampen, Eintritt frei. Das war cool.

Keine Ahnung, was die ganzen Confusionäre von damals jetzt so anstellen. Wahrscheinlich auf der ganzen Welt verstreut.

Immerhin weiß ich, wo Drachenechse steckt. :o)

4 Halloween-Elementar"geister" ind Blau, Rot, Weiß und Grün