Gaaaaaanz kurz…

Ha!

Ich habe mich heute in die Tiefen meiner Wohnung begeben, um mal ein wenig auszumisten – mit tatkräftiger Unterstützung.
Und dabei ist mir doch tatsächlich einer meiner verbliebenen Scorches in die Hände gefallen!
Deswegen werde ich das Foto von einem Scorch hiermit nachliefern. :oD

Außerdem habe ich gestern mal alte Kalender zu Altpapier verarbeitet – und versucht, meinem letztjährigen Eulenkalender mal ein neues Betätigungsfeld zuzuweisen.
Nämlich als Geschenkpapier.

Ich finde, es ist gar nicht mal soo schlecht geworden.

Mal sehen, was meine Nichte dann zu diesem Geschenkpapier sagt. Bisher sind sie von mir viel altes Zeitungspapier als Geschenkpapier gewöhnt.
(Das ist halt auch ein Papier, wo mensch sich nicht so angestrengt fühlt, es ooooooordentlich aufzumachen. Sondern stattdessen RATSCH !!!)

Jepp.
Das war es auch schon für heute.

So habe ich also für weitere Geschenke noch 11 weitere Eulen – und einen alten Schottlandkalender.
Oder ich mache Briefumschläge draus, wie die Mama von Fuchs vorgeschlagen hat.
Dann muss ich aber wieder mehr Briefe schreiben…

Huuiiiii – Urlaubsaktivitäten + Nachtrag Familientreffen 2017

Mein Urlaub ist vorbei, und der Flughafen hat mich wieder. Ich kann nicht sagen, dass ich ihn vermisst hätte.

Komisch. ;o)

Immerhin war meine Firma so nett zu mir, mir direkt nach meinem Urlaub als erstes Nachtschicht zu geben. So habe ich doch direkt noch einen Tag mehr frei. Quasi.
Auch wenn diese Nachtschicht geringfügig mit dem nächsten Wochenende ins Gehege kommt. Bzw. den Plänen dafür. Doch das kriegen wir dann.

Jedoch hatte ich keine Lust, schon einen Tag früher meinen Urlaub zu beenden, um einem Kollegen dafür einen Tag frei zu verschaffen. Ich habe da nicht grundsätzlich etwas dagegen, einen Tag von einem Kollegen zu übernehmen. Doch mache ich das lieber, wenn ich kurz drauf mehrere Tage frei habe, statt gleich mit 7 Tagen anzufangen. Vor allem wusste ich da noch nicht mal, das ich anschließend Nachtschicht haben werde.

Jetzt sitze ich also wieder hier, mit meiner kleinen Leuchte, und fasse mal so meinen Urlaub zusammen.

Als erstes der Nachtrag zum Familientreffen:

Was ich dabei sehr interessant fand, und beim Bericht vergessen habe – Schande! – war ein Blick in die Geschichte.
Freitags im Elternhaus konnte ich ein Taufkleidchen, in dem bereits fast die versammelte Familie gesteckt hat, genau in Augenschein nehmen.
Meine Cousins + Cousinen, deren Kinder, deren Eltern… Ich hab‘ halt gefehlt.

Ach – woran man sehen konnte, wer in dem Kleidchen schon alles getauft wurde? Die Namen und die Daten waren alle auf dem Kleid eingestickt.

Wie gesagt, meiner hat gefehlt. Doch ansonsten gab es da viele Namen zu lesen. Und die ältesten waren nicht die meiner Tanten, Onkels + Vaters-nicht-vor-Ort (in Zukunft kürze ich das am besten mit VnvO ab.  😉 Doch ich schweif grad wieder ab, zurück zum Taufkleid.)
Also, nicht die ältere Schwester meines VnvO war das älteste Datum, irgendwann in den 1940ern… Nein. Das älteste Datum war 1892! Und 1895?
Den Verwandtschaftsgrad bekomme ich allerdings gerade nicht mehr zusammen. Uroma und deren Bruder? Nicht ganz so wichtig. Das Datum zählt.

So, wie es aussieht, wird da wohl letzte/vorletzte Woche wieder ein Name dazugekommen sein. Nämlich das vierte Kind von meinem Cousin.

Dieses Taufkleid fand ich wirklich interessant.

Und man sieht diesem Taufkleidchen das Alter nicht an. Nur die letzten Namen sind nicht mehr so sauber gestickt. Das fiel auf.

Geschichte zum Anfassen. Sogar die eigene Familiengeschichte.

Einfach wow.

Das zum Nachtrag. Dass ich das vergessen habe…

Dann jetzt zu meinen weiteren Urlaubsaktivitäten.

Mittwochs hatte ich mit meinem VnvO grob spontan den Besuch des Europaparks verabredet. Aus diesem Grund: Mein VnvO wohnt in Freiburg – und war noch nie dort.
Ich hatte ja Urlaub + bis dahin nichts vor… also, was liegt da näher, als dann einfach mal zusammen hinzugehen?
Die Termine meines VnvO mit seinem Auto fielen alle zufriedenstellend aus. Es konnte also fahren. So stand die Verabredung „11 Uhr Europapark.“.

Da meine Anfahrtsstrecke geringfügig größer war *hust*, bin ich tatsächlich schon um 6:00 Uhr gestartet. Sogar kurz vor – um 5 nach 6 schon im ersten Stau, bzw stockendem Verkehr zu stehen. Nämlich in dem, um überhaupt erstmal auf die Autobahn zu kommen.
Dann noch eine kurze Stippvisite am Flughafen zum Tanken und Dienstplan holen – und ab ging es in den Süden.

Bei Karlsruhe gab es um 8 noch einen Stau, so dass ich erst gegen halb 10 in Rust war, statt wie gehofft vor 9 und Parköffnung.
Es gab dann noch einen Klumpen am Sicherheitscheck, die Kasse wiederum war dann recht frei. So war ich gegen 9:50 im Park.

Yay!

Es fanden erste Orientierungsschritte statt, dann wartete ich nach dem Einlass auf meinen VnvO. Als dieser dann den weiten Weg von 3 oder 4 Ausfahrten von Freiburg aus auch geschafft hatte, machten wir uns einen gemütlichen, heißen Tag im Europapark.

Als erstes wurde die neueste Attraktion getestet – einen Flug im Kino durch + über Europa. Sanft, aber doch magenbewegend. Weswegen wir (uns) dann auf die einfachen Bahnen setzten: Europapark-Express, Panoramabahn, später noch die Monorail-Bahn, Fjord Rafting + die daVinci-Flugmaschine. Ach ja, die Piraten in Holland nicht zu vergessen. Ich meine Batavia + Niederlande. Dort haben wir nämlich die Show mit Artisten des Chinesischen Nationalzirkuses angesehen. Und die Zeit bis dorthin mit den Piraten überbrückt.

Arrrrr.

Es war ein schöner, gemütlicher Tag, der meinen VnvO vielleicht jetzt ja öfters dorthin fahren lässt. Wenn ICH in Freiburg wohnen würde – ich denke, ich hätte direkt eine Jahreskarte.
Ansonsten haben wir es super getroffen. Nicht so viel los, warm bis heiß, und unsere längste Wartezeit war beim Fjord Rafting mit etwa 20 Minuten. Das ist für solche Wetterverhältnisse nix. Es waren auch nicht alle Restaurants + Fressbuden geöffnet. Waren halt keine Ferien irgendwo. Sah eine Woche vorher + jetzt bestimmt anders aus.

Heimzus gab es wieder Stau bei Karlsruhe. Eher mehr zähfließender Verkehr. Noch ein abschließendes Tanken und meine Couch (bzw. ja jetzt Bett) und meine Katzenmonster hatten mich wieder.

Donnerstags stand mein Allergietest an – mit größter Reaktion bei Hausstaub + Katze.
Okee…
Mal sehen, was die Blutuntersuchung bringt. Nachmittags gab’s Geburtstagseis mit Familie + meinen Geburtstagsneffen…

Freitags ging es nach Frankfurt in den Nidda Park, um Fuchs in „Shaun das Schaf“ vom Kinder- und Jugendtheater Frankfurt anzusehen. Und im Gegensatz vom Mama Schaf hier habe ich mir das Ganze mit offenen Augen angesehen. ;o)

Anschließend habe ich sie noch nach Hause chauffiert – und wir haben uns alle drei was vom Pizzadienst bringen lassen. War sehr lecker – doch wegen dem Nachtisch musste er nochmal anrücken.

Samstags war das Sommerfest des Sportvereines, in dessen Bogensportgruppe ich hin und wieder Pfeile fliegen lasse. Zu diesem Sommerfest hat unsere Gruppe Bogenschießen auf unserem Gelände angeboten. War ich also am Samstag dort. Dadurch, dass wir so viele von unserer Gruppe waren, hat sich die Last des Betreuens dieses Mal auch gut verteilt, wie ich finde.

Sonntags war der „offizielle“ Geburtstagskaffee + -kuchen für die Jungs. War ich also an dem Tag auch beschäftigt. Dabei habe ich erfahren, dass meine Nichte wohl vor einigen Monaten Schach entdeckt hat. Mal sehen, wie ich dies in Zukunft unterstützen kann.

Montags habe ich meine Eltern besucht – weil ich mir am Sonntag von meiner Mutter Geld gewechselt hatte, ihr dann allerdings den falschen Schein in ihren Geldbeutel zurückgelegt habe. Ähem. Peinlich. Das musste ich natürlich direkt am Montag wieder korrigieren.

Dabei habe ich gleich auch noch einen kleinen Räumtermin mit meiner Mutter für Dienstag und Frühstücken mit beiden für Mittwoch ausgemacht.

Dienstag kam also meine Mutter vorbei, und wir haben einen Teil meines Schrankes ausgemistet. Geht in Gesellschaft einfach besser – und ich kann jetzt tatsächlich wieder die Wand hinten in den Fächern sehen. Zumindest in den wichtigsten.

Gebracht hat es: Platz – und 4 Säcke für die Altkleidercontainer.

Mittwochs haben wir zusammen gefrühstückt, und mittags bin ich wieder nach Frankfurt, um mir dieses Mal „Alice im Wunderland“ anzusehen. Dabei handelte es sich um das diesmalige Projekt des Gewächshauses; der Theaterschule, in der Drachenechse und Fuchs Gruppen leiten.

Der Abschluss dieses Projektes wurde noch mit einem Eis begessen. Anschließend bin ich noch kurz mit zu den beiden, um etwas abzuholen + ihnen ein paar der aussortierten Sachen zu bringen. Danach bin ich jedoch direkt nach Hause, statt wie vorher angedacht noch mit meiner Drehleier zur Bal-Folk-Session nach Mörfelden zu fahren.

Donnerstags habe ich dann tatsächlich mal

NICHTS

gemacht. Halt vom Zocken abgesehen. ;o)

Freitags ging es abends mit ’ner Freundin seit langem mal wieder ins Final.
Nicht so lang, doch geschwitzt habe ich genug. Nachdem der DJ den Veitstanz + Paulas Spiel direkt hintereinander gespielt hatte… Danach habe ich sie noch vor’s Haus ihres Freundes gefahren, und auf dem Heimweg meine Altkleidersäcke eingeworfen.

Und das war es so im Groben.

Samstags + Sonntags habe ich mich dann bereits langsam auf den Nachtrhythmus eingestellt, mit Computerspielen bis um Uhr ;o) – und jetzt habe ich inzwischen meine dritte Nacht. Und bis ich das alles dann noch abgetippt habe, ist auch die vierte Nacht geschafft, und damit sind es nur noch zwo.

Samstags hat mein Schwesterchen Geburtstag, da muss ich mir keine Verpflegungsgedanken machen. Und Sonntag geht es nach Büdingen. Zum ersten Mal meine neuen Gewandungsteile ausführen.

*ächz*

Wenn ich das alles jetzt so schreibe, fände ich einen Urlaub nach dem Urlaub zum Erholen vom Urlaub fast angebracht.

Doch dafür habe ich ja jetzt Nachtschicht. ;o)

Ist ja fast so gut wie Urlaub. Zumindest zeitweise.

Und es gibt dafür Nachtschichtzuschlag.

YAY!

 

Vergangen…heit

Letzte Woche habe ich meine Vergangenheit weggeschmissen.

Einfach weg.

Warum?

Nun…

Letzte Woche hatte ich endlich mal wieder eine ganze Woche Urlaub. Doch dieses Jahr habe ich diesen Spätherbst-Urlaub mal nicht zum Verreisen genutzt. Es ging nicht auf die Insel – weder die kleine, noch die große. Auch wenn ich durchaus Lust gehabt hätte, mal wieder zu fahren. Aber dann doch irgendwie nicht genug.
Also blieb ich zu Hause.

Wie sich herausstellte, war dies auch ganz gut so. Denn so konnte ich diese Woche dazu nutzen – konnte? Musste! – meinen Keller etwas auszumisten. Denn der soll gemacht werden, weswegen alles aus meinem Keller raus musste.

Ich sage es mal so: Von den Jägern und Sammlern der Vorzeit ist bei mir definitiv mehr Sammler übriggeblieben. Ich werfe eher ungern was weg – weswegen beim damaligen Umzug hierher auch vieles einfach in Kartons und dann hier in den Keller gestopft wurde.
Und seitdem standen diese Kartons zum großen Teil unberührt dort herum.
(Der Umzug war vor inzwischen 6 (!) Jahren.)

Wenn der Schornsteinfeger nicht an einen Kaminzugang in meinem Keller gemusst hätte, wäre da noch weniger passiert. So musste ich wenigstens diesen Zugang „freischaufeln“.
Aber seitdem…

Doch jetzt war es soweit. Es wurde ausgemistet. Mit der Hilfe meiner Mutter – wie Mütter halt helfen, meine mir zumindest. Auch wenn es ihr in manchen Punkten nicht schnell genug ging.

Manches war schnell entschieden.

So bei manchen Spielsachen, die an meine Schwester, bzw. die Kinder meiner Schwester gingen. z.B. die 1:72-Modellfiguren, die ich bestimmt teilweise schon 40 Jahre habe… hatte; Legofiguren und -steine; Playmobilsachen… aber da nicht alles. Die 10 kg-Waschmittelpulver-Trommel voll mit Playmobilkleinzeug habe ich vorerst behalten. Aber so Extrafiguren und Ritter etc.
Meiner Mutter habe ich für ihr Flohmarktfach noch Ü-Ei-Kram mitgegeben, und Modellautos… und und und.
Das war alles relativ einfach.

Was dann lange gedauert hat, das war der Papierkram.

Den ersten Papierschwung habe ich noch im Keller aussortiert.

Dies war der Punkt, den meine Mutter schneller gemacht hätte. Die hätte gesehen ‚Papier? Kann weg.‘ – und Schwupps! wäre alles sofort en bloc ins Altpapier gewandert. Das kann + konnte ich nicht – noch nie. Wirklich nicht. Auch bei mir lag es dann zwar im Altpapier, doch ich musste zumindest jedes Blatt mal angesehen haben.

Vor der kleinen Auslagerung aus meinem Keller raus gab es letztendlich noch etwa 4 Kartons, die nicht geklärt waren. Davon waren wenigstens zwei Kartons nur Papiere, die ich dann alleine in meiner Wohnung aussortiert habe.

Ja.

Da habe ich dann also meine Vergangenheit weggeschmissen.

Alte Schulsachen aus meiner Realschulzeit. Pseudokram. Und hauptsächlich Briefe, Briefe, Briefe.

An mich und von mir.

Ich hatte mir bereits vor über 20 Jahren angewöhnt, Briefe, die ich geschrieben habe zu kopieren. Damit ich auch bei einer längeren Schreibpause noch wusste, um was es ging.

Und ich stelle fest: Ich habe doch mehr geschrieben, als ich gedacht hätte. Und an viel mehr Personen. Meist weiblich. Die jetzt folgende Aufzählung birgt keine Garantie für Vollzähligkeit, und bedeutet keine Wertung über die Wichtigkeit des Briefwechsels. Es sind einfach Namen, an die ich erinnert wurde und an die ich mich hier jetzt gerne weiter erinnern möchte:

Hanka, Daniela, Alex, Steffi, Bärbel, Birte, Hanne, Kathrin, Steffi, Suse, Katja, Wendy, Antje, Simone, Norman, Dörte, Nicola, Juliette, Noemi, Ela, Vampirli (Anja), Tina, Psyche, Guru, Birgit, Katja, Leonie, Babsi, Christian, Riki, Swetlana, Kirsten, Sandra, Herbert, Petra, Harisharan, meine Schwester

Es gab Ansichtskarten von meinen Eltern; von mir; an mich… Kreative Post von mir auf einer Faxpapierrolle. Da konnte man wirklich von einem Meter Post sprechen. Briefe auf mehr Kontaktanzeigen von mir, als ich mich erinnern konnte. Schulhefte, Arbeitshefte…

Das ist jetzt alles weg. Zumindest so gut wie. Gedanklich ist es wenigstens nicht mehr da. Meine Vergangenheit liegt auf dem Müll – genauer Altpapier.

Was ich behalten habe sind Adresslisten. Von Theatergruppen und Schulklassen. Real- und Berufsschule.

Ich habe etwas aus meiner Schulzeit aufgehoben, von dem ich jetzt denke, dass mir dies noch einen guten Ansatz für einen oder mehrere neue Blogs bietet. Wenigstens einen.

Fotos habe ich behalten, sofern sie nicht ganz unscharf oder ohne Motiv waren.

Ich habe alte Texte + Textfragmente behalten, während ich diverse kitschige Verse dem totalen Vergessen überantwortet habe.

Und so ging meine Vergangenheit von mir.vergangenheitskarton
Bzw., wenn dieser Karten ganz leer ist, ist meine Vergangenheit dahin. Ein Teil ist schon weg. Der Stapel stand ursprünglich über und war bestimmt 10-15 cm höher.

Das Sich-Trennen von den Spielzeugen geht mir nicht so nah, wie mich das Trennen von meiner Post beschäftigt. Denn all die Zeilen von mir, in denen ich mich teilweise immer noch so gut bei kurzen Überfliegen und Einblicken wiedererkannte… So fühlt es sich an, als würde ich mich selbst wegwerfen.

Ich – bereit für die Entsorgung.

 

Ok, ok. Ich mache gerade ein wenig auf Drama-King und übertreibe… etwas. ;o) Doch vielleicht kann dieses Gefühl ja auch jemand nachvollziehen? Oder stehe ich da alleine?

Sei es, wie es sei.

Mein Keller ist jetzt zumindest frei wie gefordert.
Ein Großteil meiner Vergangenheit ausgemistet + weggeworfen.
Und somit ungeschrieben.

Ziel erfüllt?