Konzerte 2023

GIF von Pau von The Warning am Schlagzeug

Ich war ja dieses Jahr auf ein paar Konzerten. Ich habe auch jeweils dann über die entsprechenden Konzerte geschrieben. Trotzdem habe ich jetzt nochmal Lust, kurz über sie zu schreiben.

Geschafft habe ich es immerhin zu drei Terminen. Wobei es ja noch einige mehr gegeben hätte, die mich interessiert haben.

Geschafft habe ich es im Mai zu Nordic Giants, GGGOLDDD + MONO nach Aschaffenburg + zu THE WARNING nach Berlin. Und dann, kurz vor Jahresende, ging es noch zu BABYMETAL nach Offenbach.

Wer dazu noch mehr wissen möchte, als was ich hier noch schreiben werde, kann sich ja die entsprechend verlinkten Beiträge durchlesen. Ich möchte jetzt nur nochmal sagen, dass sich jedes dieser Konzerte gelohnt hat.

Im grünen Bühnenlicht steht ein Mann mit nacktem Oberkörper und Maske mit Gitarre auf der Bühne, die er mit einem Bogen streichtBei den Nordic Giants, GGGOLDDD + MONO waren besonders MONO eine tolle „neue“ Band für mich.
Bei The Warning wusste ich ja, was mich erwartet. Und diese Erwartung wurde voll erfüllt. Tatsächlich ist laut der Statistik meines Blogs der Beitrag dazu dieses Jahr der meistgeklickte. Stand heute, 30.12. – 09:30 Uhr, mit 107 Direktaufrufen. Danach, mit einigem Abstand, kommt mein bisheriger Dauerbrenner mit dem Vergleich der Übersetzungen von Witches Abroad von Terry Pratchett mit 78.
Mal sehen, wie dies in den nächsten Jahren so aussehen wird.
Da The Warning ja in den Startlöchern für Großes steht, sehe ich hier noch Klickpotential. ;o)
BABYMETAL kommt immerhin auf 6 Klicks.

Ja, genau… bei BABYMETAL hat mich das Abgehen der Fans und teilweise die Musik überrascht. Angenehm überrascht. ;o)

Wen oder was habe ich denn nun verpasst?

Deine Lakaien waren in der Batschkapp – ausverkauft, wenn ich nicht irre. Am Tag drauf waren Sólstafir in der Batschkapp. Da hätte ich tatsächlich frei gehabt. Keine Ahnung, warum ich mich hier nicht aufgerafft habe. Oh, war das tatsächlich 2019, das ich sie gesehen habe? Krass.

Le Comte Caspar auf den Schultern von Bastille beim Konzert von Coppelius in Leipzig auf dem WGT im Heidnischen Dorf.Dann hat Coppelius wieder im Das Bett gespielt. Allerdings mitten in meinem Block. Und wenn ich kurz nach 2 Uhr aufstehen darf, ist mir nicht so danach, am Abend vorher auszugehen.
Ähnliches galt für Alien Weaponry, die an meinem und aller anderen auch-Sonntag in Wiesbaden waren. Auch wenn ich da „erst“ kurz nach 3 habe aufstehen müssen.
Also, am Tag danach. ;o)

Auch Brutus spielten in Aschaffenburg mitten in meinem Block, von daher… Sorry.

Gleiches gilt für Cellar Darling, die im Nachtleben gespielt haben. Auch wenn ich Anna Murphy mit ihrer Drehleier gerne mal wieder gesehen hätte.

Das müssten soweit alle gewesen sein, die ich näher ins Auge gefasst hatte.

Sicher hat es auch einige Konzerte gegeben, die mich hätten interessieren können, die ich mir schon gar nicht notiert habe – wie z.B. OMD – oder die ich gar nicht mitbekommen habe. Doch dann habe ich auch keinen Grund, mich zu ärgern, dass ich sie verpasst habe. ;o)

Das war also 2023.

Habe ich schon was für 2024?

Bisher nicht.

The Warning kommen zwar wieder im April nach Europa, doch in Deutschland bisher nur nach München, Berlin + Köln. Allerdings passen die Termine dieses Mal nicht zu meinem Schichtrhythmus. Tja. Dabei wurden hier schon in allen drei Städten die Locations zum Größeren gewechselt. In München spielen sie jetzt im Backstage. Dort war ich schon mal mit Timon bei Coppelius.

Ich hoffe ja, dass es im Sommer dann noch ein paar zusätzliche Termine gibt, wenn sie eh im Lande sind, um in Wacken zu spielen. *Daumen drück*

Auch Coppelius kommen nicht in die Gegend hier… und sonst habe ich noch keine Ideen, wer wie wo kommt. Das Warum ist für mich dann keine Frage. ;o)

Doch ich denke, bei ein oder zwei Konzerten werde ich sicher nächstes Jahr auch wieder sein. Muss ich halt mal die üblichen Verdächtigen abklappern, was bei denen so läuft.
Und dann werdet Ihr es sicher hier erfahren. ;o)

Kommt gut ins Neue Jahr.
2024 lässt grüßen. ;o)

GIF von Pau von The Warning am Schlagzeug

Weisheit Ade!

Tja, so geht es zu.
Heute durfte ich mich von meinem letzten Weisheitszahn verabschieden. Nun bin ich also mit meiner Weisheit Ende, oder so. ;o)

Ich bin heute Morgen brav zu meinem Termin gegangen, den ich für das Ziehen und die Wurzelspitzenresektion bekommen hatte. Doch die Dame an der Zange hat sich heute erst nur um den zu ziehenden Zahn gekümmert. Der andere Punkt wird dann beim nächsten Mal erledigt.
Habe ich auch nichts dagegen, so ist zumindest nicht mein ganzer Mund betäubt, sondern nur das obere rechte Viertel.

Weiße Care-Papiertüte, in der verpackte Tupfer-Kompressen, zwei Schmerztabletten, ein kleines Kühlpaket und ein Schreiben mit Hilfestellungen befindetDie Sache ging tatsächlich ganz flott. Ich habe länger auf dem Stuhl gewartet, dass jemand zu mir kommt, oder kurze Zeit, dass die Betäubung wirkt, als dann das Entfernen des Zahnes selber gedauert hat.
Sie hatte schon angekündigt, dass dies eine flotte Sache wird. Hat sie recht behalten.
Danach bekam ich wieder eine Care Paket-Tüte mit Kühlpäckchen, Mullbinden und zwei Schmerztabletten. Und es wurde nochmal ein Einzelfoto der Baustelle geschossen, in der Röntgenvariante. Und schon war ich fertig und durfte wieder gehen, bis nächste Woche zum Fäden ziehen. Insgesamt war ich vielleicht eine halbe Stunde auf dem Behandlungsstuhl, davon waren wahrscheinlich zwanzig Minuten warten und zehn Minuten Behandlung.

Ich hatte auf dem Stuhl Zeit zum Nachdenken. Und musste mal an meine bisherigen Zahnarzterfahrungen denken. Über die ich mich jetzt kurz auslassen werde.

Ich war von meiner Jugend, bis ich nach Rottweil ging, die ganze Zeit bei einem Zahnarzt. Und eigentlich wundere ich mich, dass ich nach dieser Zeit bei ihm Zahnarztbesuche noch relativ gelassen über mich ergehen lasse.
Im Nachhinein würde ich die Kunst von ihm eher als Metzgerei bezeichnen.

Als ich nach Rottweil zum Arbeiten bin, habe ich mir dort für die üblichen anfallenden Termine eine Zahnärztin in meiner Nähe ausgesucht.
Und die erste Behandlung dort war eine Offenbarung!
Ich konnte mir, wenn ich es wollte, eine Betäubung für eine Behandlung setzen lassen. Und der Bohrer, den sie benutzte, habe ich mit einem singenden Bohrer verglichen. Nicht dieses hohe Heulen bei ein und derselben Hochdrehzahl – WUIIIIIIIIIIIIIIIIIII – sondern er ließ sich in den Drehgeschwindigkeiten variieren. WUIiiiiIIiiiiii. Ein Grund dafür war wohl auch, dass sie selbst lärmempfindlich war. Deswegen leiser und laUTEr, je nachdem, wie es gebraucht wurde.
Das war… eine Erleuchtung.

Immerhin habe ich es geschafft, in den zwei Jahren in Rottweil meine ganzen Amalgam-Plomben von ihr gegen Kunststoff-Plomben austauschen zu lassen.
Das ich dann wieder zurück nach Hanau bin, und sie als meine Zahnärztin nicht mitnehmen konnte, war da das Blödeste.

Also habe ich mir hier wieder eine Zahnärztin gesucht. Und bin inzwischen nur noch bei Ärztinnen gewesen. Auch jetzt die Entfernung meiner Zähne hat ein und dieselbe Dame durchgeführt. Und auch das ganze Personal der Praxis ist supernett. Ich hätte es schlechter erwischen können.
Mein alter Metzger hatte, wie gesagt, nur den einen hochtönenden Bohrer. Außerdem wozu Betäubung. Wenn es mal ein wenig auf den Nerv geht, soll ich doch auch was davon haben. Und am besten jedes halbe Jahr kommen, dass mehr abgerechnet werden kann… So habe ich das zumindest interpretiert. Mir hat dann ein Besuch im Jahr gereicht.

Doch jetzt bin ich in guten Händen. Und was wir dann mit meinen Lücken machen, dass werden wir auch noch klären.

Ich stelle fest, dass die Betäubung für diesen Zahn schon ziemlich abgeklungen ist. Ich kann meinen rechten Nasenflügel schon länger wieder spüren. Der war auch taub, was beim Nase putzen etwas seltsam war. ;o)

LP-Cover der Band brutus - unison life Es ist ein stilisiertes U zu erkennen, dargestellt durch gelbe Streifen vor einem rot bis orangenem HintergrundDas Einzige, worauf ich dann wohl heute eher verzichten werde, ist meine tägliche Kanne Ostfriesentee, die ich sonst immer trinke, wenn ich frei habe. Doch wenn meine interne Baustelle besser gekühlt werden sollte, ist heißer Tee dann wohl eher kontraproduktiv.

Und da ich nun schon unterwegs war, habe ich dies entsprechend genutzt, mein gestern erwähntes Paket abzuholen.

Es war Musik, und nicht die erwartete Kunst. Wobei… Musik ist ja auch Kunst… Ach, Haarspalterei. ;o)

Ich habe also meine Platte von der Band BRUTUS aus Belgien heute abgeholt – und habe sie gerade zum Schreiben gehört. (Das wechselt im Moment auf Sigur Rós – Von.) Die Vinyl-Platte von BRUTUS ist auch eine hübsche farbige Platte. Schön Türkis mit Spritzern von Schwarz und Blau. Hat mir zumindest besser gefallen als die andere Variante, die sie auch haben.

Offene Papprolle, in der zwei Farbdrucke eingerollt zu erkennen sindDoch tatsächlich kam die erwartete Kunst heute auch an, wie ich wieder zu Hause war. Ich habe mir nämlich von Chris Riddell zwei Drucke bestellt. Nachdem seine Zeichnungen immer so schnell weggekauft werden, wenn er sie auf seine Seite stellt. Dann halt mal zwei Prints. Und zum Glück hatte ich dieses Mal auch genug Kleingeld für die Zollgebühren greifbar. Sonst hätte ich es wieder sonst wo abholen dürfen. Hauptpostamt… oder Kesselstadt…
Fotos von den Prints gibt es nicht, denn so schnell bekomme ich sie nicht glatt gerollt. Gibt es halt nur eines gerollt in der Röhre. Könnt ihr in die Röhre gucken. *ba-dumm tss*

Damit warte ich eigentlich nur noch auf meine Bestellung von Band-Maid. Und eigentlich auch auf die von den Füchsen. Doch die war bereits vom letzten Jahr, diese Bestellung. Ich denke, da wird nichts mehr eintrudeln. Die war eigentlich als Zugabe-Geschenk für Fuchs gedacht. Hm… Mist.

Nun gut, dann ist das so.
Heute Abend geht es mit Shadowrun in die Schweiz.
Und dann darf ich noch ein wenig Arbeiten ab Morgen, bis ich meinen Urlaub habe.

Habt ein schönes Wochenende.

Vinyl-Platte der Band brutus Die Farbe ist türkis mit blauen und schwarzen Spritzern