Ende September 2022 – Was war, ist und sein wird

Stefan Brisland-Ferner von GARMARNA mit Drehleier

Letzter Tag vom September. Morgen kommt wieder ein Kalenderblättchen. Da will ich doch vorher auch nochmal was schreiben. Und da ich gerade nicht wirklich EIN Thema habe, welches mich juckt, mache ich stattdessen wieder eine Rundumsicht.

Also, was war denn so im September?

Metallene Fahrradboxen, 30 insgesamt, je 15 Stück neben- und aufeinander, von links vor den Boxen stehend gesehenMitte September hatte ich einen Lauf. Sprich 8 Tage hintereinander immer was Neues zum loswerden. Und dann wieder länger nichts. Wie es irgendwie immer wieder mal so ist. Doch das kenne ich schon. Von daher nichts neues.

Der September hat insoweit eine Neuerung für mich gebracht, dass ich nun ohne Auto schneller zum Bahnhof komme. Denn ich habe nun eine Fahrradbox am Bahnhof + dazu ein neues Fahrrad. Habe ich ja hier breitgetreten.

Gestern durfte ich dann feststellen, dass es einen Nachteil hat, nicht mit dem Auto zum Bahnhof zu fahren. Wenn es nämlich der Bahn spontan einfällt, doch NICHT zu fahren. Dann kann ich nicht spontan entscheiden, halt einfach zum Flughafen zu fahren, um doch pünktlich zu sein.
Stattdessen habe ich zwei Alternativen: Irgendwie später fahren + hoffen, dass die Alternativverbindung hoffentlich pünktlich ist und ich es so auch noch schaffe, pünktlich zu sein – oder wenn nicht und ich deswegen ein paar Minuten später einsteche, deswegen ein Gespräch mit der Fachbereichsleitung zu bekommen WARUM ich verspätet war.
Oder: Ich fahre nach Hause, melde mich für den Tag krank, bekomme dadurch keinen eventuellen Bonus für diesen Monat und schlafe nochmal ’ne Runde.
Sucht’s Euch aus.

Heute fuhr sie zumindest wieder pünktlich.

Skeletierte ArmbanduhrDas… wie nenne ich es denn jetzt?
Beste? Interessanteste? Blödeste?
Nun, es war auf jeden Fall so, dass die Bahn erst normal auf der Anzeige stand, dann – nachdem der eigentliche Abfahrtszeitpunkt vorbei war – war die Bahn auch weg von der Anzeige. Bis dahin gab es auch nicht EINE Durchsage. Ist ja schließlich die Deutsche Bahn. Außerdem wird um die Uhrzeit noch geschlafen…
Ich war dann gerade auf dem Weg die Treppe runter, da kam dann doch eine Durchsage, nämlich dass die S8 ca. 15 Minuten Verspätung hat. Also bin ich die Treppe wieder rauf und da stand sie auch wieder auf der Anzeige. Zauberei.
Ich habe die Mitteilung direkt einem Kollegen weitergefunkt, der eine Station später einsteigen wollte/sollte. Dann habe ich wieder gewartet…
und 5 Minuten später kam die Durchsage: „Fällt aus wegen Bauarbeiten.“

Ja, klar.

Diese Verzögerung hat so lange gedauert, dass eine Alternativbahn in der Zwischenzeit auch abgefahren war. (Wir reden hier von der Zeit um 4 Uhr morgens herum – da fahren nicht so viele Bahnen…) Eine zweite Alternative gab es noch, mit einem Puffer zwischen Ankunft und Dienstbeginn von 10 Minuten – jetzt entscheidet ihr.

Heute bin ich – trotz trockenem Wetter – mit Flip gefahren. Einfach, falls es heute wieder so gelaufen wäre wie gestern, um die Möglichkeit gehabt zu haben, mit dem Auto weiterzufahren.
(Sie fuhr heute wieder pünktlich. Ich hätte also Carlos benutzen können – dann hätte ich hier auch nicht die Nadel im Heuhaufen, sprich einen Parkplatz in der Nähe meines Zuhauses, suchen müssen.)
Ach ja, die Bahn. *Augenroll*

Was sonst noch?

Ich war mal wieder im Kino, seit Ewigkeiten, und bei einem Konzert. Alles nachzulesen. ;o)

Ich war bei einem Spieleabend auf öffentlichem Boden – über den ich immer noch nichts Weiteres geschrieben habe.

Im Vodergrund die aufgebaute Kamera, im Hintergrund das Vogelbad und die Insektenbar im KamerafokusIch habe mir im September eine Wildkamera zugelegt, zum besseren Spannen beim Vogelplanschen.
Und ich stelle fest, dass ich darüber hier noch gar nichts gesondert geschrieben habe. Ist mir wohl durch die Lappen gegangen. Ich habe sie zwar mal erwähnt… nun, dann habe ich da ja schon ein Zukunftsthema für Oktober. Gleich mal vorgemerkt.

Was noch?

Ich bin (wieder mal) in Datingversuchen unterwegs. Habe ich ja schon zwei Mal festgehalten hier. Das ist etwas das War und gleichzeitig auch Ist.

Aktueller Stand: App Eins noch kein Match. Parameter inzwischen ausgeweitet bis 100 km. Zwischendurch stand ich auf 3 Likes, jetzt wieder nur bei 2. *schulterzuck*
Doch, wie gesagt, noch kein Match. App Eins ist wirklich ein harter Brocken. ;o)

Beim Platzhirsch stehe ich jetzt bei 5 Likes. Meine eigenen Suchparameter sind inzwischen 36-52 und 29 km. Das mit der Entfernung ist ja sowieso ein großes Fragezeichen. Der Rest… na ja.
Und tatsächlich habe ich momentan ein zweites Match, mit dem ich in den letzten Tagen ein wenig am hin und herschreiben bin.
Ich habe mich darüber auch mal kurz mit GMS unterhalten. Mal sehen, was sich da insgesamt und im Besonderen noch tut.

Apropos GMS: Mit ihr bin ich spontan mal ein wenig spazieren gegangen. Weil sie angerufen hat, ob – und warum nicht? Warum immer nur zuhause rumsitzen? Also sind wir nach Wilhelmsbad gefahren und haben da ne Runde gedreht. Auf dem Schneckenberg auch 2 oder 3. ;o)
Sie hat dafür auch extra eine App, die festgehalten hat, wie lange und wo wir gelaufen sind. Eine Stunde lang; 3,76 km. Und 10 Meter rauf und runter…
Fotos konnte sie da auch einbinden. Interessant.

Meine Urlaubsplanungen waren ja bereits im August. Die brauche ich also nicht mehr groß zu erwähnen. Doch was denn noch?

Es gab Geburtstage im September, an die ich teilweise gedacht habe, manchmal zu spät… oder gar nicht.

Meine Lieblingsnichte durfte mal Porsche fahren. Ich war zwar nicht dabei, aber die Geschichte fand ich trotzdem gut. Und wir haben uns ja auch kurz am Flughafen getroffen. Auch witzig. Doch hier auch nichts neues.

Grüner Opel Corsa von hinten, Auf dem Kennzeichen steht "FLIP"War sonst noch was? Fahrrad, Apps, Balkon… Ach ja.
Ich durfte zum Zahnarzt, weil sich ein Zahn in Teilen verabschiedet hat. Übrig blieb die Wurzel. Dafür war ich am Montag in einer Praxis, um dies zu ändern. Jetzt habe ich einen Krater im Mund, der mit einem Faden verschlossen ist. Und der Knoten dieses Fadens liegt wohl besser als der letzte. Den letzten habe ich mit meiner Zunge schon vor dem Fäden ziehen gekillt, weil sie immer an dem Knoten rumspielen musste. Der jetzt… keine Ahnung, wo der sich versteckt.
Gute Arbeit.
Das ist das Ist. Und das Sein-wird wird am Dienstag das Fäden-ziehen sein.
Yay.

Ich denke, jetzt habe ich War und Ist soweit abgearbeitet. Was wird es denn sonst noch so im Oktober geben?

Flip kriegt TÜV. Ach ja, das war ja auch ein War. Nämlich das „Wo ist der blöde Fahrzeugschein?“
Ich habe ihn gefunden, ergo steht TÜV + Inspektion nichts mehr im Wege.

Eivør in hellem Blazer und Gitarre in den Händen, im Gegenlicht stehend gerade ins Mikrofon singend.Es liegt wenigstens ein Konzert an. EIVØR im Colos-Saal. Es kann aber eventuell noch ein oder zwei weitere Konzerte geben. Dafür habe ich aber noch keine Karten, bzw. muss erst danach noch einen Tag frei geschaufelt bekommen.

Genau, frei habe ich ja auch im Oktober. 2 mal einen Dritten und ein paar Tage Urlaub. Vielleicht fange ich da auch mal an, Bücher auszusortieren? Durch die Wildcam – siehe kurze Erwähnung oben – bekomme ich nun massig Planschbildchen und auch -videos meiner Meisenbesucher. Und nun denke ich daran, dafür vielleicht einen Extra-Instagram-Account zu machen. Vielleicht gibt’s was Neues, bis ich den Kamerabericht schreibe.

Auch der Oktober hat Geburtstage, an die ich denken kann – wenn ich es nicht vergesse. ;o)

Vielleicht lege ich mich im Oktober fest, was ich mit meinem Jahresurlaub im November mache. Und sonst?
Ich glaube fast, ich habe jetzt soweit alles.
Sollte ja reichen.

Blauer Eimer mit WasserAch nein – noch etwas weiteres, das mir eingefallen ist, während ich am Text abtippen bin und was ich vergessen habe, aufzuschreiben:
Ich darf mich ein wenig mit meinem Kaltwasserhahn im Bad am Waschbecken beschäftigen. Der hat nämlich ganz schön getropft. Ich habe nur durch das Tropfen fast zwei Eimer voll bekommen. Und das jetzt, wo es endlich wieder regnet und ich gerade nicht mehr soo viel Wasser brauche. Aber egal. Das wird aufgehoben. Und zumindest ein wenig habe ich den Hahn bereits auseinandergenommen. Nur für den letzten und wichtigsten Punkt muss ich wohl vorher nochmal YouTube befragen.
(Ich habe das Kaltwasser im Moment am Waschbecken auch abgedreht, übrigens. Dann tropft es zumindest nicht mehr.)

Und als zweite Erwähnung möchte ich nur mitteilen, dass es heute einen Kollegen interessiert hat, was ich denn zwischendurch immer geschrieben habe. Das kennen so manche Kollegen schon von mir, dass ich zwischendurch immer mal etwas Schriftlich festhalte. Und er wollte wissen, wofür.
Nun – ich habe es ihm gesagt. Wenn er schon fragt. Und anscheinend hat er auch direkt mal vorbeigesehen… nachdem ich einen Tippfehler noch berichtigen musste. ;o)

Nun, was ich WIRKLICH im Oktober veröffentlichen werde, seht Ihr ja dann. Freut Euch erstmal morgen auf das Kalenderbild.

Ansonsten einen schönen Herbst allerseits.

Mond in der Nacht spiegelt sich im Wasser

Was ist Spaß oder angemessen?

Strahler bei einem Konzert, mit grünlich aussehendem Licht

Hier noch ein Beitrag, den ich schon einige Zeit in der Pipeline habe. ;o)

Ich war im Mai ja zumindest bei einem Konzert von Kælan Mikla. Hätte ja gerne mehrere davon mitgenommen, aber eines ist besser als keines. ;o)

Ich folge auch der kompletten Gruppe via IG. Und da kamen nach dem letzten Konzert dieser Tour ein paar Posts, zu denen ich mir hier mal Gedanken machen wollte.
Und jetzt ist endlich die Zeit gekommen… ;o)
Ist ja auch nur 2… ach nee, inzwischen 4 Monate her.
Um was geht’s?

Kælan Mikla wurden und werden im Merchandise-Bereich von Merchbabe unterstützt. Merchbabe ist einer Freundin von ihnen, die damit auch ihr Geld verdient. Und sie hat davon berichtet, dass bei diesem letzten Konzert der Tour ein Pärchen war, von dem der männliche Teil ein T-Shirt getragen hat, auf dem – auf Isländisch – stand, dass er ein Kind von der Sängerin will.

Das fanden die Mädels jetzt nicht so witzig.
Auch, weil es wohl immer wieder – sagen wir mal – übergriffige „Fans“ gibt, die mehr Körperkontakt nehmen als ihnen zusteht. Das da ein „Scherz“, der in diese Richtung geht, nicht gerne gesehen ist, weil unangemessen…
Doch bei wem könnte so ein Scherz überhaupt angemessen sein?

Ja, es gibt das Klischee des Rockstars, von wegen Sex, Drugs etc. Entsprechend gibt es da auch das Bild des weiblichen Fans, welche dem männlichen Rockstar zukreischt
„Ich will ein Kind von Dir!!!“

Ist es denn jetzt ein Unterschied, ob ein weiblicher oder ein männlicher Fan ein Kind will?

Alleine rein technisch gesehen würde ich schon mal sagen: Ja.
Das „Andenken“ an eine gemeinsame Zeit bleibt der Frau für den Rest des Lebens. Dem Mann wohl eher nicht so.

Ich finde, diesen Spruch als Scherz kann mensch bringen, wenn es sich bei der empfangenden Person um eine Person aus dem eigenen Freundes- oder Bekanntenkreis handelt. Du kennst sie, sie kennt dich – und beide wissen, dass dies als Scherz gemeint ist.
Kennt ihr euch nicht… ist der Spruch eher nicht angebracht.
Es würde sich wahrscheinlich weniger Gedanken darum gemacht, wenn er von jungen oder auch älteren Damen gegenüber männlichen Musikern / Schauspielern / was auch immer sonst noch geäußert würde.
Aber eigentlich ist er bei nicht-persönlich-bekannten Personen nie angebracht.

Wenn ich mir vorstelle, dieser Spruch würde gegenüber den Mädels von The Warning geäußert oder als T-Shirt getragen… da dürfte sich derjenige auch so einiges von den anderen Fans anhören.
Und das mit Recht.

Und ich bin fest der Meinung, diese meine Meinung kommt nicht daher, dass ICH diesen Spruch in meiner Theaterzeit nie gehört habe. ;o)

Grünliche Nebelschwaden

Konzertzeit – GARMARNA und Trobar de Morte

 

Foto vom Auftrittsbeginn der Vorband von GARMARNA, Trobar de Morte aus Spanien. Links und rechts auf der Bühne steht je ein Mand in einer schwarzen Kutte mit roten Ränder. Ind der Mitte sind im Rauch zwei weitere Personen mit Masken zu sehen, die Hörner haben.

Gestern Abend war ich das erste Mal in Wiesbaden im Kulturzentrum Schlachthof. Und da der ja in der Nähe des dortigen Hauptbahnhofs liegt, habe ich mich entschlossen, das in der Eintrittskarte enthaltene RMV-Ticket zu nutzen. Dafür bin ich mit Carlos – den ich euch noch vorstellen werde – zum Hauptbahnhof, habe ihn dort sicher verwahrt und bin dann mit der S-Bahn bis zu ihrem gegenteiligen Schluss gefahren.

In Wiesbaden angekommen, musste ich nun nur noch den Schlachthof finden, was doch recht einfach war. Und wie es der Zufall wollte, sind gleichzeitig mit mir auch meine zwei Drehleierfreunde eingetroffen, die auch zu diesem Konzert wollten. Der weibliche Teil davon ist die Dame mit der alten Dorfgaststätte, von deren Neueröffnung ich Anfang Mai kurz berichtet habe. So nebenbei.
Und ihr Freund ist die zweite Person – ich will ihn ja nicht unterschlagen. ;o)

So haben wir also zusammen den Schlachthoff geentert. Wie wir feststellen durften, wäre es da schwierig gewesen, sich NICHT zu sehen. Denn allzu groß war der Saal nicht. Sie hat denn direkt überlegt, dass sich die Größe der Säle schon ähneln würden – und sie sich ja mal GARMARNA zu einem Privatkonzert einladen könnte. Quasi. ;o)

Die Sängerin von Trobar de Morte, Lady Morte, im roten Kleid. Auf dem Kopf trägt sie zwei gedrehte Hörner, in den ausgebreiteten Armen hält sie eine Verlängerung der Arme, an denen Stoff wie in einer Art Flügel befestigt ist. Diese Flügel scheinen Befestigungspunkte auf Höhe der Achseln zu haben.Los ging es kurz nach Acht mit der Vorband – Trobar de Morte – aus Barcelona. Dazu kamen sie in Kutten verkleidet herein, zu Tönen vom Band, die stark an eine Zeremonie oder ein Ritual erinnerten. Zwei Frauen trugen Masken mit Hörnern und in den Händen rauchende Gefäße, die auf dem Boden platziert wurden.
Und dann wurden die Kutten schnell abgelegt und die Musik konnte beginnen.

Am meisten fiel mir auf, wie stark das Schlagzeug wirkte. Da bebten die Hosenbeine. Dafür hatte ich das Gefühl, dass ich den manchmal gespielten Sack nicht so wahrnahm. Doch laut dem Freund von unserer Neu-Wirtin hatte er den gehört. Liegt vielleicht auch daran, dass er selbst auch Sack spielt, nicht nur Leier.

Die Musik war ansprechend. Die Neu-Wirtin nutzte die Gelegenheit, sich direkt warm zu tanzen. Auch ich selbst bin nicht wirklich ruhig stehen geblieben.

Eine der beiden Gehörnten Gestalten entpuppte sich als die Sängerin, die selbst auch ein paarmal zu Instrumenten griff. Unter anderem auch einer Drehleier. Wobei wir drei uns über die Qualität ihres Drehleierspiels nicht so ganz sicher waren. ;o)

Die andere gehörnte Dame kam dann mehrmals zum Tanzen auf die Bühne dazu. Etwas, dass auch Lady Morte – die Sängerin – manchmal tat.
Sehr interessant fand ich die Fächer, die mit rotem Stoff verlängert waren/wurden und bei einer anderen Gelegenheit die Art Flügel von Lady Morte.

Die Musik war zum Warm werden auf jeden Fall geeignet und war nicht schlecht. Allerdings habe ich mir hier tatsächlich mal keine CD dazu mitgenommen.

Und dann kam GARMARNA – nach einer kurzen Umbaupause – die wir nutzten, einen Geburtstagsanruf bei einer weiteren Drehleierfreundin zu machen. Unser Geburtstagsliedchen… werfen wir den Mantel des Schweigens darüber. ^^

Konzertfoto von GARMARNA im Schlachthof Wiesbaden am 15.09.2022 Emma Härdelin am Mikrofon, eine Violine samt Bogen in der linken Hand haltend, links daneben Stefan Brisland-Ferner Violine spielendFür mich war es das erste Mal, dass ich GARMARNA gesehen habe. Bisher kannte ich nur Lieder von ihnen über YouTube. Also eher nicht-live. Das letzte Album hatte ich mir direkt als Vinyl-LP gekauft – und ich stelle fest, dass ich davon hier gar kein Foto reingesetzt habe. Geht ja gar nicht – wird nachgereicht.

Da ich jetzt nun kein Schwedisch kann, kann ich über den Inhalt der Lieder nicht viel sagen. Die Sängerin von GARMARNA, Emma Härdelin, fasste zwischendurch dann immer mal zusammen, um was es in den einzelnen Liedern so ging. Meist war es recht blutig. ;o)

Das Konzert hat mir sehr gut gefallen. Danach brauchte ich auf jeden Fall das aktuelle T-Shirt und eine der CDs, von denen ich noch nicht viel habe.

Auch GARMARNA hatte eine Drehleier im Einsatz, auf die wir alle drei ein wenig gespannt waren, nachdem wir gesehen hatten, wie sie gestimmt wurde. Allerdings kam sie erst zur Zugabe zum Einsatz. Vorher spielte Stefan Brisland-Ferner durchgehend Violine und Viola. Ich hatte da teilweise schon ein wenig Angst um Emma, damit er sie nicht versehentlich mit dem Bogen in den Augen erwischt.
Aber sein Drehleierspiel war klasse. Als erstes ist mir direkt aufgefallen, dass seine Leier keinen Deckel über den Saiten hat. (Das ist jetzt nicht so schwer, DAS zu bemerken.) Es wurde dann auch recht offensichtlich, warum dies so war. Denn er griff auch gerne mal auf die Saiten, statt immer nur brav die Tasten zu drücken.
Zum großen Abschluss der Zugabe haben die Instrumentalisten zusammen abgerockt, gefühlt locker fünf Minuten. Da hat sich Emma direkt vorher zurückgezogen.
Wie Stefan da mit der Drehleier umging… uuuuh…

Das Konzert war echt klasse.

Danach war dann nur für mich noch die Rückfahrt mit der Bahn zu schaffen.
Theoretisch gibt es ja eine Direktverbindung zwischen Wiesbaden und Hanau, die ich ja auch auf der Hinfahrt nutzen konnte. Allerdings mitten in der Nacht… da musste ich die S1 und dann eine Regionalbahn ab Frankfurt nehmen. Und dann vom Hanauer Bahnhof mit Carlos wieder nach Hause.
Für die Rückfahrt habe ich so gut zwei Stunden gebraucht. Wäre ich mit Flip gefahren, ich denke, da hätte ich es in einer geschafft. Aber für die Hinfahrt hat es wohl keinen großen Unterschied gemacht.

Das war also mein Konzert mit GARMARNA und Trobar de Morte.
Passend zum Schreiben höre ich jetzt GARMARNA nebenbei.

Und im Oktober gibt es dann möglicherweise einen Bericht vom Konzert mit Eivør. Oh – das Konzert ist ja in recht genau einem Monat.
Na dann.

 

Kleiner Ausflug nach Berlin zum Konzert von AURORA am 21.06.2022

Aurora als Silhouette mit Mikrofonständer in der linken Hand vor einem großen rötlich leuchtenden Ausschnitt eine Kreises - herangezoomt

Ich hatte ja bereits in meinem Beitrag vom 05.02.2022 – guckst Du hier – über den Gedanken des Konzertbesuchs von Aurora in Berlin geschrieben.

Handy-Ticket 21.06.2022 Hanau Hbr - Berlin Anhalter Bf Storno ausgeschlossen Auftrags-Nr: (ausgestrichen) Gesamtpreis: 64,80 EUR Gebucht am 13.02.2022 um 18:25 Uhr ----- Reservierung: Hanau Hbf - Berlin Hbf am 21.06.2022, ICE 796, ab 14:33 Wg. 11, Pl. 62, 1 Fenster, Tisch, Nichtraucher, Handy (ausgestrichen) ----- Reservierung: Berlin Hbf - Hanau Hbf am 22.06.2022, ICE 275, ab 04:30 Wg. 11, Pl. 61, 1 Fenster, Tisch, Nichtraucher, Handy (ausgestrichen)Dieses Konzert fand nun letzten Dienstag statt. Und ich bin hin – und es war klasse!

Da ich ja nun nicht so oft mit dem ICE fahre… ich glaube, regulär mal vom WGT in Leipzig bis nach Fulda? Ja, 2014. Steht auch in meinem WGT-Beitrag. Ansonsten höchstens mal in Zeiten der Flughafen-Tunnel-Sperrung vom Flughafen weg. Da war das nämlich ICE-fahren auch mit Jobticket ma zugelassen.

Nun, dieses Mal also hochoffiziell regulär. Und weil ich das so selten fahre (so gut wie nie), und ich ja auch entsprechend früh gebucht hatte, habe ich nun für Hin- + Rückfahrt in der 1. Klasse gerade mal 64,80 bezahlt. Und direkt gleich mal Sitzplätze mit reserviert. Yay.
Theoretisch zumindest.
Denn natürlich war direkt der erste Zug nach Berlin ein Ersatzzug. Und in dem gab es keinen Wagen 11.

Also hieß es, einen Platz schnappen, an dem noch niemand sitzt. Habe ich gut hinbekommen. ;o)
(Direkt vor mir war eine Sitzplatzgruppe mit Tisch, an dem sich 4 junge Männer niedergelassen hatten und Karten gespielt haben. Von denen hatte wohl einer nur ein 2. Klasse-Ticket. Da hat die Dame von der Bahn wohl was zu gesagt, und er hätte wohl auch einen Aufpreis zahlen wollen… wie auch immer – letztendlich ist er mit seinen Kumpels da bis Berlin gefahren. *schulterzuck*)

Anzeige auf dem ICE-Bildschirm: ICE 796 Wagen 26 nach Berlin Hbf (Berlin Ostbf ist gestrichen) Ankunft 18:15 am Bahnhof Berlin-Spandau Gleis 6 weiter nach Berlin Hbf (gestrichen sind Berlin Hbf und Berlin Ostbf) 252 km/h - 17:39 UhrFür die Fahrt habe ich mir noch zwei Käse-Laugenstangen besorgt, und was zum Trinken… und damit war ich versorgt und konnte die Fahrt soweit genießen.
Huiii…
Die höchste Geschwindigkeit hatten wir zwischen Braunschweig und Berlin-Spandau. 252 km/h.
Doch auch davor haben wir die 250er-Marke zwei Mal geknackt. Das musste ich direkt ein wenig in der Welt verbreiten. ;o)

Ankunft in Berlin war dann pünktlich – allerdings über Berlin Tief. Entsprechend lautete die Ansage in Hanau am Bahnhof bereits:
„Achtung, der Zug hält in Berlin Hauptbahnhof.
Achtung, der Zug hält nicht in Berlin-Hauptbahnhof.“
:oD
Ääh, ja.

Also – Ankunft auf Tief, dann hoch zur S3, Richtung Erkner. Eine Station zur Friedrichsstraße gefahren + da sollte es mit der S25 Richtung Berlin-Südkreuz weitergehen… um 18:43 Uhr… Allerdings hatte es an der Haltestelle vorher wohl einen Notarzteinsatz gegeben. So ging die 5-Minuten-Anzeige für die S25 wohl mal auf 4 Minuten runter – um dann wieder auf 5 Minuten zu springen.
Thea Wang mit Gitarre am MikrofonNach gut einer halben Stunde kam dann ENDLICH wieder eine Bahn in die richtige Richtung, die entsprechend mit Applaus am Bahnsteig gefeiert wurde. Und so war ich statt etwa 18:50 Uhr oder so erst um 19:21 Uhr vor dem Tempodrom.
Und um 19:30 Uhr ging es direkt los mit der ersten Vorsängerin.

Erst alleine mit ihrer Gitarre, später mit Unterstützung von Fredrik von Auroras Band, spielte Thea Wang ein paar ihrer Lieder zur ersten Einstimmung für den Abend. Das klappte auch ziemlich gut. Alle ihre Lieder wurden mit einem herzlichen Applaus belohnt. Dann gab es eine kurze Umbaupause – und danach trat Sei Selina mit 2 Mann Unterstützung auf. Auch ihre Beiträge wurden begeistert beklatscht – wofür sich Aurora kurz vor Schluss auch noch einmal herzlich bedankte.
Sei Selina spielte vielleicht eine halbe-dreiviertel Stunde, wonach ein letztes Mal umgebaut wurde.

Sei Selina am MikrofonWenn es mit der letzten Verbindung etwas besser geklappt hätte, hätte ich vielleicht noch ein paar Meter weiter vorne einen Platz gefunden. So stand ich nun – keine Ahnung, 30 Meter oder etwas mehr? – von der Bühne entfernt. Und vom Start mit Thea Wang bis Auroras Auftritt hatte sich mein Standort noch leicht Richtung Mitte und nach vorne verlagert. So stand ich zum Schluss auf der Höhe von 2 Mädels, die zu Beginn noch 1-2 Meter vor mir gestanden hatten.
Direkt bei mir standen zwei andere Mädels, von denen die kleinere die letzte Umbaupause für eine wichtige Erledigung nutzte… nach reiflicher Überlegung + Furcht, es könnte gleich weitergehen. Aber zum Glück ließ sich der Bühnenarbeiter beim nochmaligen Saugen der Bühne Zeit – bzw. er machte die Sache gründlich, damit die Hauptperson des Abends sich ohne große Gefahren barfuß auf der Bühne bewegen konnte. Und dann ging es kurz nach 21 Uhr los.

Ich war nun inzwischen schon auf dem ein und anderen Konzert gewesen. Doch dieses Mal habe ich irgendwie das erste Mal dieses… Kreischen? erlebt. Dieser Jubel, als sie endlich auf der Bühne erschien.
Gut, den ein oder anderen Dezibel habe ich auch dazu beigetragen.
Doch meist war der Jubel erst am Ende der anderen Konzerte so richtig am Toben. Hier ging es direkt damit los. :oO

Jetzt hatte ich im Vorfeld noch versucht, etwas Reserveplatz auf dem Communicator zu schaffen, für Fotos + Videos von meinem kleinen Ausflug.
Letztendlich habe ich beim Konzert aber nur ein paar Fotos gemacht und dann eher versucht, eine ihrer schönen Zwischenmoderationen zu erwischen. Auch, da hier jemand mit Handy am Filmen vielleicht nicht gar so stört. Leider habe ich aber – wie ich finde – ihre besten Passagen verpasst.
Direkt nach dem ersten Lied hat sie kurz Deutsch gesprochen – und gesagt, dass sie das mal in der Schule hatte, aber inzwischen vergessen hat. Und danach ging es für den Rest des Abends auf Englisch weiter.

Aurora, mit Mikrofon in der Hand, in blauem Licht wohl gerade singend

Der zweite witzige Punkt war, wie sie sich über den Inhalt ihres Kleides lustig gemacht hat – „Fake Boobs (?)“. Außerdem hat sie sich auch über ihr Lachen lustig gemacht. Und dem ursprünglichen hohen „Hihihi…“ ein „Hehehe“ bis tiefen „Höhöhö….“ Folgen lassen.

Wenn ihre Lieder und ihr Bewegen und Performen auf der Bühne nicht wäre – alleine für ihre Zwischengespräche würde sich immer wieder ein Konzert von ihr lohnen. Sie redet einfach darüber, was ihr gerade in den Sinn kommt. So… erfrischend. ;o)
Es war eine gute Mischung aus neuen und alten Liedern. Das offiziell letzte Lied – vor der Zugabe – war „Running with the Wolves“. Das war Live einfach großartig. Auch mit dem Chor des Publikums. Das hat auch vorher schon fleißig mitgesungen. So habe ich mehrmals in dieser Menge gestanden, und das Lied von Aurora kam über den Lautsprecher und um mich herum aus dem Publikum.
Ja, das wäre filmenswert gewesen, genau wie das Meer der Handytaschenlampen bei „The River“.
(Tatsächlich hatte ich mir den Titel nicht gemerkt – doch Dank YouTube konnte ich das noch rausbekommen. Da kommen später noch zwei Links für.)
Taschenlampen statt Feuerzeuge oder gar Wunderkerzen hat auch was. Vor allem, wenn viele mitmachen.

Im Innenraum des Tempdroms Viele Leute zwischen mir un der Bühne, teilweise noch am Boden sitzend Vor einem schwarzen Hintergrund in der Mitte sind ein Schlagzeug und Schlagzeugbecken zu sehen.Von den beiden zuletzt erwähnten Mädels bei/vor mir war die kleinere mehrere Male nah am Wasser gebaut.. Um es mal so auszudrücken. Das lag wohl einerseits an der Freude, Aurora live zu sehen – und dann auch an dem ein oder anderen, was Aurora sagte.
Als sie nämlich sagte, das nächste Lied sei für diejenigen, die verletzt worden sind, musste ihre Freundin sie erstmal in den Arm nehmen und trösten, weil das hat sie wirklich getroffen, wie es aussah.
Zum Schluss hat – glaube ich – die Kleine auch nochmal versucht, näher zur Bühne zu kommen.

Es war ein super Konzert. Es hat sich total gelohnt, dafür nach Berlin zu fahren.

Am Berliner Hauptbahnhof habe ich auch die ersten anderen Fans gesehen, die damit bestimmt den gleichen Weg wie ich hatten. Schließlich war das Tempodrom ausverkauft.
Kein Wunder, bei nur einem anderen Konzert von ihr in Deutschland – und das andere halt auf einem Festival.

Als die Zugabe beendet war, hatte ich noch ein paar Stunden zu überbrücken, bevor mein Zug zurück gehen sollte. Theoretisch hätte ich mehr als genug Zeit gehabt, an der Halle zu warten, um Aurora nochmal zu sehen. Doch das mache ich irgendwie so gut wie nie. So auch dieses Mal nicht.
Stattdessen dachte ich mir, dass ich mal langsam zum Hauptbahnhof gehen könnte. Auch wenn ich mit dem 9 €-Ticket ja auch in der Stadt hätte rumfahren können. Doch mir war mehr nach einem Stadtbummel.
Zu Ende war das Konzert so gegen/kurz nach halb elf, würde ich sagen. Habe ich auf die Uhr geguckt? Weiß ich nicht mehr. *schulterzuck*
Ich hatte auf jeden Fall viel Zeit.

Holocaust-DenkmalIn der Nähe des Tempodroms, in Sichtweite vom Anhalter Bahnhof – also der alten Fassade – war ein Pizza/Dönerladen. Da war nach dem Konzert entsprechend viel los. (Zum Glück bin ich kein Biertrinker. Ich glaube, im Tempodrom habe ich ein Schild mit 9 € gesehen…)
Beim Anblick des Pizzaladens dachte ich mir, das ich jetzt eigentlich auch mal wieder was essen könnte. Da sollte sich doch in einer großen Stadt irgendwo was finden lassen, auf dem Weg zum Hauptbahnhof – oder dann halt im Hbf. So ging ich gemütlich weiter.

Brandenburger Tor von Westseite aus gesehenDas letzte Mal am Brandenburger Tor war ich zur Reichstagsverhüllung, 1995. Seitdem hat sich da einiges verändert. Denke ich. Ist ja schon eine Weile her. Was für mich auf jeden Fall neu war, war das Holocaust-Denkmal, welches sich ja direkt neben dem Brandenburger Tor befindet.
Hinter oder vor dem Tor – je nach Standort – war noch eine Open Air-Musikveranstaltung. Die war dann wohl auch gerade zu Ende, als ich am Tor stand. Für eine Sportveranstaltung waren außerdem auch einige Straßen gesperrt. Praktisch für einen Abendspaziergang.
Beleuchtetes ReichstagsgebäudeAm Reichstag vorbei… an dem die ersten Rasensprenger der Nacht begannen. Auch denke ich, das mir da ein Fuchs vor die Füße lief. Erst dachte ich, es sei ein streunender Hund, doch die Statur dann… Auch wenn ich ihn für einen Fuchs ziemlich hochbeinig fand. Von daher hätte es auch ein Mähnenwolf sein können, von den langen Beinen her. Nun – für ein Foto von dem Herrn oder Dame Tier war ich nicht fix genug.

Am Hauptbahnhof angekommen, hatte ich doch langsam Hunger. Allerdings waren die üblichen Fressläden wie Burger King kurz nach Elf auch schon zu.
Alles dicht… bis auf den Laden vom „Backwerk“. Nun gut – habe ich mir da halt zwei Schnitzel-Ciabatta-Brötchen und was zum Trinken geholt. Anschließend habe ich mir eine Bank gesucht + gefunden, wo ich in Ruhe essen konnte.
Und dann war 0 Uhr – und  dich hatte immer noch viereinhalb Stunden bis Abfahrt. *sfz*

Deswegen habe ich mich entschlossen, zum „Hohlen Zahn“ zu gehen, der Gedächtniskirche.

Rasensprenger vor Schloss Bellevue in AktionGemütlich an der Spree entlang, am Schloss Bellevue vorbei – wo DA dann die Rasensprenger ansprangen – an der Siegessäule vorbei… an der wohl auch gerade eine Verfolgungsfahrt stattfand – ein schnell fahrendes größeres Auto, welches vor einem Polizeiwagen mit Blaulicht, aber ohne Sirene, davonfuhr.
Vermute ich. Etwas später kam noch ein Polizei-Transporter mit Blaulicht ohne Sirene vorbei.
Beleuchteter Schriftzug vom Zoo Berlin - mit Gorillafigur zwischen Zoo und BerlinZur Gedächtniskirche – und dann wieder am Zoo vorbei zurück. Dann habe ich mich noch ne ganze Weile an die Spree gesetzt, um die Zeit zu überbrücken. Am anderen Ufer fand in einem Haus noch irgendeine Party statt. Ich konnte die Glitzerkugel sehen – und der Musik ohne Probleme folgen. Die müssen dort eine ziemliche Lautstärke drauf gehabt haben. Wenn ich jetzt nochmal so nachsehe – HKW steht wohl für Haus der Kulturen. Nun – da war Party.

breiter Fuß- und Fahrradweg an der Spree, beleuchtet von Straßenlaternen

Doch kurz nach 3 hatte ich auch keine Lust mehr, da rumzuhocken, und bin wieder gen Hauptbahnhof gewackelt.

Dort durfte ich dann feststellen, das Getränke am Automaten an den Bahnsteigen im Hauptbahnhof günstiger sind als im Backwerk – oder anderen Läden.
Und das für meine Bahn eine Verspätung von 20 Minuten angegeben war. Naaa toll.

Also gammelte ich die Wartezeit noch am Bahnsteig ab, weil ich nicht mehr rumlaufen wollte. Aus den 20 Minuten wurden dann nur 12 Minuten – und die waren bis Hanau auch weg.

Und dieses Mal gab es auch „meinen“ Wagen 11 mit meinem reservierten Platz. Yay!

Zuganzeige am Bahnhof - darauf steht: Information zu RE 7: Streckensperrung zwische 04:20 Uhr - Verspätung ca. 15 Min. RE 2 / 63957 Wismar ein Monitor darunter steht: 04:32 +20 - ICE 275 Interlaken Ost - ungspflicht 05:11 - RE 1 Magdeburg HbfDas erste, was ich am Platz gemacht habe, war die drahtlose Stromübertragung zu aktivieren. 10% waren mir a bissl wenig. Zwischen Braunschweig und Fulda habe ich dann auch mal die Augen zugemacht. Und um halb 9 waren wir in Hanau und ich um 9 Uhr zu Hause – und so zwanzig nach am Schlaf nachholen.
*razepüüüh…*

Das war also mein voll spontaner *hust* Ausflug nach Berlin und der Besuch eines tollen Konzertes von Aurora.
Jederzeit wieder.

Im Vordergrund die Spree, links der Alex, etwas rechts über dem Alex der Mars, weiter rechts der Mond und rechst über dem Mond der Jupiter. Der Morgen scheint zu dämmern.

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Ich habe jetzt ja lange genug gebraucht, um das hier festzuhalten – und ich habe erwähnt, dass ich nicht wirklich etwas gefilmt habe.
Aber ich habe nun zwei Videos gefunden, in welchen das komplette Konzert festgehalten wurde. Und die möchte ich hier nochmal für alle Interessierten verlinken.

Das erste ist von Thomas Krell. Aufnahmeort ist wohl von der Tribüne gegenüber der Bühne. Entsprechend ist Aurora eher klein im Video, aber der Ton ist ziemlich gut.

https://youtu.be/sHRrF-XcOX4

 

Das zweite ist auf dem Kanal von Abaddonna zu finden.
Erst ein kleines bisschen zur Anreise und dem Warten vor dem Tempodrom – und dann direkt an der Bühne aufgenommen. Entsprechend ist Aurora hier super groß zu sehen – und es ist viel von der Stimmung unten zu hören.

https://youtu.be/c4hZ4FzUbn8

 

Schaut doch mal dort vorbei.

WERBEBLOCK ENDE

Eintrittskarte zu Konzert von Aurora im Tempodrom Berlin am 21. Juni 2022, 20 Uhr - Manege Stehplatz Aurora in ihrem grünen Kleid halt die bemalte weiße Maske vor sich. Die Karte liegt auf einem dunklem Hintergrund, auf dem steht: THE GODS WE CAN TOUCH

Konzertzeit again

Handtrommel mit Holzstück als Griff und Schlägel im rötlichen Licht auf der Bühne stehend

Es geht wieder. Live-Konzerte!

Genau genommen war ich ja bereits am 1. Mai schon auf einem – doch zähle ich es nicht ganz dazu. Vielleicht wegen den Sitzplätzen. ;o)

Eivør in hellem Blazer und Gitarre in den Händen, im Gegenlicht stehend gerade ins Mikrofon singend.Ich rede jetzt einfach mal von der Art Konzert, bei dem vor der Bühne gestanden und vielleicht (hoffentlich) auch etwas getanzt wird. Die haben sich ja in den letzten beiden Jahren aus Gründen rar gemacht. Ich habe es da zwar – recht spontan – letztes Jahr geschafft, zu Eivør ins Colos-Saal nach Aschaffenburg zu gehen. In der Zeit zwischen den Wellen, genauer im Oktober. Und ich stelle fest, dass ich darüber gar nichts geschrieben habe. Aber nach 7 Monaten brauche ich das auch nicht mehr. Ich erwähne es nur mal – der guten Ordnung halber – und zeige Euch ein Foto dazu.

Und dann komme ich zum aktuellen Geschehen.

Denn ich hatte mir das letzte Wochenende frei genommen, damit ich am Samstagabend nach Mannheim fahren konnte. Da hat im MS Connexion Complex Kælan Mikla aus Island gespielt. Und da mein erster Termin, zu dem ich gerne mit Timon gegangen wäre – Gründonnerstag in München – bedingt durch Nicht-Urlaub gescheitert ist, musste wenigstens Mannem sein. ;o)

Ich hatte mir mit dem Karte besorgen auch ganz schön Zeit gelassen, bis ich sie 3 Tage vor dem Konzert dann doch endlich gekauft habe. Geschickterweise im Buchladen meines Vertrauens. Konnte ich doch direkt auch einen Gutschein von ihm nutzen.
Wie praktisch.

Aber jetzt endlich zum Konzert.

Eintrittskarte für Coppelius Tour 2016 am Samstag den 24.09.2016 20 Uhr im MS Connexion Complex, Mannheim Preis: 19,80 freie Platzwahl und Eintrittskarte für Eivør in der Brotfabrik am Sonntag, den 20.11.2016 - 20 Uhr Preis; 21,30 €Wie gesagt, im MS Connexion Complex.

Beim Strecke ansehen, wo das ist und ich hin muss, kam mir ein Straßenname so bekannt vor. Alte Seilerei… ich denke nicht, dass es die als Straßennamen oft gibt. Und beim Nachforschen durfte ich feststellen, dass ich 2016 wohl tatsächlich schonmal zu einem Konzert dort gewesen bin.
Oh – die Eintrittskarte davon ist ja auch in meinem Medienkatalog hier. Damals bin ich zu Coppelius gefahren…
Dieses Mal also zu Kælan Mikla, und der offiziellen Unterstützung Kanga.

Die Anfahrt viel mir dieses Mal etwas schwerer als 2016. Da habe ich irgendwie den Weg mit Notizen – glaube ich – gleich gefunden. Dieses Mal musste ich mich die letzten Meter navigieren lassen. Wie ich das das letzte Mal geschafft habe? Keine Ahnung mehr. Vielleicht lag es an der Baustelle auf dem Weg?
*Ausrede such…*

Eintrittskarte von Reservix für Kælan Mikla & Kanga Tour 2022 Samstag, 14.05.2022 20:00 Uhr im MS Connection Complex, MannheimNun, ich habe es hingeschafft. Und dies auch pünktlich. Losgehen sollte es um 20 Uhr.
Tat es dann auch – mit einer Vor-Vorgruppe.
Die Synthie-Bedienerin fand ich ja interessant – die Gruppe (?) an sich jetzt nicht so. Die bestand aus ihr und dem Sänger. Und es klang fast so, als würde sie nur an dem Tag mal spielen. *Schulter zuck*

Nach dem Auftritt habe ich sie zumindest schnell gehen sehen.

Wen ich da auch gesehen habe, während der Vor-Vor-Gruppe, das war Laufey. Die Hauptsängerin von Kælan Mikla. Die stand zu dem Zeitpunkt nämlich direkt links hinter mir und hat sich auch die Gruppe angesehen – und Fotos + Filmchen für ihren Instafeed gemacht. Auf dem habe ich mich dann auch mal von hinten gesehen. :oD
Aber fragt mich jetzt nicht nach dem Namen dieser Gruppe.

Als nächstes kam dann Kanga. Auch viel Elektro-Musik, wozu sie gesungen hat. Hm… joa.
Besser als davor – in meinen Ohren – doch auch nicht so meines. Auch wenn Kælan Mikla und Kanga beim gleichen Label sind. Weswegen sie sich vielleicht auch zum Touren zusammengefunden haben? Könnte ich mir als einen Grund vorstellen.

Gut – ihre Musik war vielleicht nicht 100% meins, mitgetanzt habe ich wohl doch etwas dazu. Die Bässe waren zumindest ziemlich… vibrierend. :o)
Auch den Anfang von Kanga über stand Laufey noch hinter mir, bis sie dann doch mal im Backstage verschwunden ist.

Das fand ich überhaupt interessant.
Ich glaube, ich hätte dazu keinen Nerv gehabt, mir vor einem Auftritt noch das Vorgeplänkel ansehen. Zumindest beim Theater wäre ich davor zu so etwas nicht zu gebrauchen gewesen. Oder wenn ich selbst mit Instrument aufgetreten wäre. Doch vielleicht ist es etwas anderes, wenn das Hauptinstrument die Stimme ist?
Hmm… *Grübel*

Nach Kanga wurde ein letztes Mal umgebaut.
Das heißt, auch Kangas Synthies verschwanden von der Bühne, dafür erschien Margréts Bass.

Bühne im Umbaulicht. 2 Synthesizer stehen da, mit Mikrofonständer. Rechts daneben steht noch der Aufbau eines anderes Synthesizers, der gerade hinter die Bühne getragen wird von einem Helfer.Ich habe aber das Gefühl, dass hier beim Umbau irgendwas nicht (mehr ?) geklappt hat? Denn ein Beamer, der in der Bühnenmitte hinter einem Stützbalken hing, wurde dann beim Konzert nicht genutzt. Stattdessen wurden sich irgendwie die Stecker der Verbindung angesehen – ohne dass dies irgendetwas geändert hätte.
Ich frage mich, ob dies auch damit zusammenhängen könnte, das ein Zuschauer nach der ersten Gruppe an dem herunterhängenden Kabel gezogen hat? Wahrscheinlich, weil es ihm im Sichtfeld hing?
Zum Schluss sind die Jungs dann irgendwie unverrichteter Dinge abgezogen, wobei einer noch ein wenig mehr als nur sich mit hinter die Bühne genommen hat.
Das Beamer-Steuergerät vielleicht?
Einen Tag später in Leipzig war zumindest ein Beamer im Einsatz.
Hmmm…

So war dann die Bühne zum Konzert ziemlich dunkel. Respekt da für Sólveig und Margrét, ihre Instrumente auch im so-gut-wie-dunklem spielen zu können.

Es gab viel Gegenlicht – sodass insgesamt eine eher dunkle Atmosphäre erzeugt wurde, da so die drei Damen hauptsächlich im Dunklen oder als Silhouetten zu sehen waren.
Die Silhouette von Maggi hat mich beim Zusehen erheitert. Wie sie da mit ihrem Bass abgerockt hat.
Den Bass fand ich ziemlich fett. Teilweise etwas verzerrt, aber insgesamt alles schön anzuhören. Genau richtig, um sich auch zur Musik mitzubewegen.

In grünem Scheinwerfergegenlicht steht Sólveig Querflöte spielend hinter ihren Synthesizern

Ich fand das Konzert richtig gut.

Irgendwie wurde meine Karte, die ich mir ja so kurzfristig besorgt hatte, gar nicht kontrolliert. Am Eingang wurde ich direkt reingelassen, ohne das wer das Ticket sehen wollte – welches ich in der Hand hatte.

Nach dem Konzert war dann für mich die Frage, wie ich sie denn noch am Merch-Stand unterstützen könnte… Über Patreon mache ich das ja bereits seit 2 Jahren. Da gab es in der Zwischenzeit so einige Bandcamp-Freitage – wo sie ja auch zu finden sind. Das heißt, dass ich soweit fast alles bereits habe. Vielleicht nicht alle T-Shirts – aber mein Schrank ist halt auch nicht unendlich. Dennoch habe ich mehrere T-Shirts, Hoodies, Vinyl-Platten… Ich habe mir dann halt die aktuelle CD gekauft. Auch wenn ich sie bereits Digital und als Vinyl besitze. Aber so konnte ich sie zumindest auf der Rückfahrt direkt nochmal anhören. Außerdem ein Stickerset in klein, weil in groß habe ich die Motive auch schon ;o) – und noch ein Poster mit den Unterschriften von Sólveig, Laufey und Margrét. Das hatte ich soweit noch nicht.

Das wäre also mein erstes richtiges (Steh-)Konzert seit letztem Oktober gewesen. Bis jetzt wird dann mein nächstes das von Aurora im Juni sein.
Oh – noch etwas mehr als ein Monat bis dahin.
Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich darüber dann auch etwas schreiben werde.

Lasst Euch überraschen.

 

 

Geplante Spontanität

3 CDs von Aurora: All My Demons Greeting Me As A Friend Infections Of A Different Kind - Step 1 A Different Kind of Human - Step 2

Ich bin am überlegen…

Also, eigentlich ist der Titel ja ein wenig irreführend.
Denn wenn ich jetzt überlege und eventuell plane, hat das ja nun gar nichts mit Spontanität zu tun. Genau genommen.
Andererseits gefällt mir der Titel… *schulterzuck*

Ich bleibe also mal bei diesem Titel.

Und um was geht es eigentlich?

Eine meiner Musik“entdeckungen“ der letzten beiden Jahre ist Aurora. Andere kennen sie schon Jahre, ich habe sie so richtig erst seit Januar 2020 entdeckt.
Das erste Mal hatte ich sie zwar im Oktober 2017 gesehen, in einem Video von Wardruna, mit dem Lied „Helvegen“ aus einer Höhle in Norwegen. Ich hatte da zwar mal nach ihr gesucht – aber in nichts hineingehört.
Bis mir „Running with the Wolves“ untergekommen ist.

Wer Aurora noch nicht kennt:
Sofern jemand auf Disney-Filme steht, besteht aber zumindest die Möglichkeit, sie dennoch bereits gehört zu haben. Denn Aurora singt die Stimme des Nordwindes in Frozen 2.

Was hat das nun mit Spontanität zu tun?

Aurora gibt dieses Jahr wieder Konzerte. In Deutschland aber leider nur eines. Und dieses in Berlin. Das ist leider nicht unbedingt um die Ecke von Frankfurt – MAIN. Von daher war dieses Thema für mich erstmal erledigt. Der ursprüngliche Termin war außerdem am 24. Februar geplant – ein Termin der mitten in einem Arbeitsblock von mir liegt. Also zweimal nichts. Entfernung UND Zeit.

Jetzt wurde der Termin verlegt – auf den 21.06.2022. Zwar immer noch Berlin – aber dieser Tag (ein Dienstag) ist nun mein Samstag. Der erste freie Tag meines Wochenendes.
Und ich beginne zu überlegen: Soll ich einfach für dieses Konzert „spontan“ nach Berlin fahren?

Ich habe mal die Bahn befragt, was sie so zu den Verbindungen dazu sagen würde.
Und tatsächlich käme ich im Moment für knapp 18 Euro hin und für 28 zurück. Also gut 46 Euro. Bis zum Anhalter Bahnhof – der gerade mal 200 Meter vom Tempodrom weg ist.
Ich denke, die 200 Meter sollte ich mich auch zurechtfinden.

Ich bin ja tatsächlich schon mal wirklich recht spontan nach Berlin gefahren.
Da war ich aber noch jung. *hust* Das werden bald 30 Jahre…
Da bin ich einfach mal so mit dem Wochenendticket zur Reichstagsverhüllung gefahren. Dann die Nacht um die Ohren gehauen, indem ich ein wenig mit der 100 durch die Gegend gefahren bin… Das Unangenehmste an diesem Wochenende war eigentlich, dass es auch das Wochenende des DFB-Pokals war. Bedeutet massig Fußballfans in der Nacht unterwegs. *narf*

Doch dies wäre an diesem Tag ja eher unwahrscheinlich. Schliesslich ist das ein Dienstag.
Wie… mutig bin ich da inzwischen noch, dies einfach zu machen? Nachmittags losfahren, gemütlich mit dem ICE, zum Konzert bummeln, eine gute Zeit ver- und eine tolle Frau und Musikerin er-leben… dann ein paar Stunden um die Ohren schlagen, bis ich mit einem Zug wieder zurück gondeln kann…?

Reizen würde es mich ja schon. Und Alter schützt vor Torheit nicht.

Und heißt es nicht auch, 50 ist das neue 30?

Zumindest fühle ich mich eher so.

Gibt es Meinungen (die ich hören will ^^) ?

Strahler bei einem Konzert

 

Wasnluuus?

Es ist mal wieder Zeit, ein paar Zeilen in die Tasten zu hauen und mitzuteilen, was für mich gerade so wichtig ist, bzw was so los ist.

Überall ist das ja wohl gerade COVID-19.
Auf der ganzen Welt werden immer mehr Personen positiv getestet. Nur nicht in den USA. Denn wo es keine Tests gibt (oder nicht genug) und deshalb nicht getestet werden kann, gibt es auch keine positiv getesteten Krankheitsfälle.
Ja doch – klingt logisch. Und der 45 würdig.
Wo ist bitte der nächste Tisch, damit ich dort mal meinen Kopf draufhauen kann?

Okay – weg von dem …

Aber doch beschäftigt auch mich C19.
Denn wenn bisher in meiner Familie noch kein Fall direkt eingeschlagen ist, so betreffen uns doch auch die Umstände.

Mein VnvO hätte ursprünglich übermorgen nach China zum Arbeiten fliegen sollen.
Das ist schonmal geplatzt.
Dann war er in Italien in Urlaub, unter anderem auch in Venedig – und auch dorthin hat ihn der Virus verfolgt. Doch immerhin ist er noch nach Deutschland zurückgekommen. Allerdings ist der dann, statt China geplante, Urlaub in Sizilien jetzt auch hinfällig geworden. Letzter Stand ist jetzt Schwarzwald.

Ich will/wollte ja an meinem Urlaub nach Schottland flüchten. Allerdings hatte ich dafür immer noch nichts gebucht, bis zumindest vorgestern. Da habe ich jetzt immerhin mal meine Flüge nach und von Glasgow, samt einem Mietwagen gebucht…
Allerdings frage ich mich jetzt: Wird das wirklich was?
Soll ich mir jetzt wirklich für die nun geplanten 11 Tage Unterkünfte suchen und buchen… wenn in ein-zwei Wochen vielleicht gar nichts mehr geht?

Ich denke mir, dass ich die möglichen Kosten für Flug und Auto verkraften kann – wobei…
Auch da sollte doch innerhalb 14 Tagen eine Stornierung möglich sein?
Doch wenn ich für diese 11 Tage bzw Nächte Unterkünfte buche… Wie ist/wird das dann?

Ich stehe da gerade ein wenig auf dem Schlauch.

Soll ich planen – oder blase ich die Sache ab und bleibe die ganze Zeit hier?
Gibt es Meinungen?

Es ist ja nur, dass ich mir die Vorgabe gegeben habe, bis zu meinem 50.sten wieder in Schottland gewesen zu sein…
Wenn ich mich jetzt schon selbst nicht an meine Vorgaben halte, warum dann überhaupt welche machen?

Hmpf!

Nun gut – ansonsten kann ich aber auch noch ein-zwei nette Sachen berichten.

Zum Beispiel habe ich es ENDLICH geschafft, für meine geplante Geburtstagsnachfeier die Einladungen zu verschicken. Yay!
Bei meiner ersten Liste, wen ich alles gerne einladen würde, kam ich so auf ca 110 Leutchen. Das habe ich nun gut halbiert. 50 Leute zum 50.sten reichen auch. ;o)
Und als Briefmarken habe ich die schöne mit den Figuren der Sesamstraße genommen. Dadurch habe ich zwar ein wenig draufgelegt, weil ein Umschlag in Deutschland nur auf 1,55 kommt, doch dafür ist das eine schöne Marke, die durchaus zu mir passt.

Von meinem Arbeitgeber her gibt es eine sogenannte Shopping Card – da wird immer eine Anwesenheitsprämie draufgebucht pro Monat – und letztes Jahr sogar teilweise nochmal extra 10 Euro pro Tag an den besonderen Tagen, die viele Mitarbeiter erfordern. So kam ich zum Ende des Jahres tatsächlich auf gut 600 Euro auf dieser Karte. Da habe ich meiner Mutter im Januar gesagt, wenn sie sich wirklich ein Smartphone holen wollte (da hatte sie erste Überlegungen geäußert, damit sie mit den Enkeln im Kontakt bleiben kann, wenn die nach Kanada zur Rope-Skipping-WM und Urlaub fahren), dann soll sie mir Bescheid geben, und ich hole ihr eines mit meiner Shoppingkarte.

Vorgestern war es endlich soweit.

Meine Eltern hier und ich haben uns erst zum Frühstücken getroffen, und dann sind wir zusammen zum örtlichen beringten Planeten gegangen und haben uns die Auswahl dort angesehen. Ich bin jetzt auch nicht so der Experte – und schon gar nicht verfolge ich alle neuen Modelle und was sie können (sollen). Ist mir wurscht. Doch ein-zwei Sachen konnte ich sagen – und sie hat sich dann für ein Samsung A40 entschieden. Dazu dann auch gleich noch eine Hülle mit Deckel – weil besser ist das. Wie ich finde. Und zu dem Zeitpunkt hatte ich noch 300ebbes auf der Karte. Von daher wäre da auch was anderes möglich gewesen. Kein Problem.

Nachmittags habe ich sie dann Zuhause besucht und zusammen mit meiner Mutter ein paar erste kleine Einrichtungen vorgenommen. Zum Beispiel schon mal die Verbindung zum WLAN meiner Eltern. Auch habe ich ihr noch eine Speicherkarte mitgebracht, die ich noch hatte. Da habe ich auch vorher noch ein wenig Musik draufgespielt und ein-zwei Videos vom Drehleierwochenende in Bad Homburg. So konnten wir dann direkt einen extra Klingelton einrichten. Sollte sie jetzt jemand auf ihrer ersten Nummer anrufen (Dual-Sim), dann läuft der kleine Elefant durch die Gegend. ;o)
Heute waren sie wohl wieder zum Essen machen bei meiner Schwester samt Familie – da wird ihr dann bestimmt bei der Eröffnung, dass sie jetzt eines hat, viel Hilfe angeboten worden sein. *g*

Ich hatte mir vorher auch was von meiner Shoppingkarte geleistet. Nämlich einen kleinen Wunschschreibtisch. Der kam vor 2 Wochen – am Stück. Zum Glück wurde der Karton von den Lieferwagenfahrern bis vor die Wohnungstür im zweiten Stock getragen.
Dort habe ich ihn dann mit meinem Nachbarn befreit – und jetzt steht er hier herum. Noch nicht da, wo ich ihn mir hinwünsche – das will ich an den nicht verplanten Urlaubstagen machen. Den Platz freischaffen und alles ein wenig umstellen… Die nicht verplanten Urlaubstage nach Schottland… ja, hmm…
Ich freue mich auf jeden Fall schon darauf, wenn er in seiner (zukünftigen) Ecke steht. Und ich dann auch Zuhause mal an meiner Geschichte weiterschreiben kann, die mich schon einige Jahre begleitet, innerlich. Denn irgendwie will ich nicht mehr warten, bis ich auf der Arbeit mal wieder Zeit UND Muse habe…

Das besondere an diesem Tisch von Ergotron ist, dass er höhenverstellbar ist. Und dann von ca. 81 cm auf bis zu 132 cm erhöht werden kann – mit einem einfachen Handgriff.
Ich habe diese Art Tisch auf der Arbeit gesehen… und ich wollte ihn haben.
Als ich im Januar mal wieder danach gesehen habe beim großen a, kostete er um die 260 Euro. Als ich ihn dann endlich wirklich bestellt habe, kam er „nur“ noch auf 240 Euro.
Gekauft habe ich ihn auch mit meiner Shoppingkarte – mit Gutscheinen, die ich beim beringten Planeten gekauft habe. Ich dachte, ich müsste den Rest noch draufzahlen – dann hatte ich sogar noch was über. Praktisch.
Vor allem, weil ich mir sicher war, dass ich ihn ursprünglich für über 700 gesehen hatte.

Mein Tisch war der letzte vorerst. Ich nehme an, sie wollten Platz schaffen, deswegen ging er soweit runter. Denn als ich NACH meinem Kauf nochmal nachgesehen habe, stand er wieder bei 738,52. Inzwischen ist er schon wieder im Preis gefallen. Er nimmt wohl wieder Platz weg. *lach* Jetzt kommt er – Stand 13.03.20 – 18:06 – auf 649.
Geduld ist eine Tugend…

Dann…

War ich gestern noch auf einem Konzert.

Ich fürchte, das wird auch das letzte für einige Zeit gewesen sein. Zumindest hat das ein Kollege, der auch dort war, auch erzählt.

Nämlich waren wir bei Faun und ihrer „Märchen und Mythen“-Tour.

Es war toll. Zwar bestuhlt, aber ich saß direkt am Gang. Was es mir erleichterte, mich zu denen zu gesellen, die im Gang getanzt haben.

Ich habe mir die Karte erst am 21. Februar geholt – da sah die Hugenottenhalle in Neu Isenburg ziemlich ausgebucht aus. Nur noch wenige Plätze.

Allerdings sah das dann gestern Abend nicht mehr so aus. So viele freie Plätze, wie da jetzt noch waren. Anscheinend greift die C19-Angst doch ganz schön um sich.

Ja… Das war es dann mal wieder mit einer kleinen Aufdatierung.

In einer dreiviertel Stunde wird wieder D&D gespielt – online, ohne Fremdkontakt ;o) – so dass ich den Blog dann wohl danach erst noch hochziehen und veröffentlichen werde.
Jetzt wird erstmal was gegessen…

Ach ja, genau: Meine Reduzierung geht voran. Heute nach dem Aufstehen kam ich auf 92,5. Und mein Blutdruck war auch im guten Bereich.

Zumindest das wenigstens:

Läuft!

 

Urlaub vorbei – wieder mal

Die letzten Stunden meines Urlaubs laufen. Morgen früh darf ich wieder raus und ran.
Yay…

Nun ja.

Was habe ich denn in den paar Tagen alles angestellt – wenn ich schon nicht weggefahren bin?

Angefangen hat mein Urlaub letzte Woche mit einem Konzert im Bett.
Denn Coppelius haben ihre „Bühnenabstinenzverweigerungskonzertreise“ am 7.11. gestartet und waren dann am 8.11. im ‚Das Bett‘ in Frankfurt – mit der Gruppe „Smeltz“ als Vorgruppe. Wie sie sich selbst bezeichneten: „die wienerisch’ste Band Frankfurts“.
Ich habe hier auch nur ein Foto mit zwei Leuten von Smeltz, dass ich gemacht habe, weil ich zu Recht dachte, dass der Sänger von Smeltz auch bei „Die Kammer“ mitmacht.
Das hat er im Laufe der 45 Minuten denn auch selbst bestätigt.

Von Coppelius habe ich kein Foto gemacht – da habe ich das Konzert so genossen.
Vielleicht gibt es ja eines Ende des Monats – wenn eine Freundin aus München mit mir nochmal zu deren Konzert in München gehen.

Samstags bin ich abends mit meinem Kollegen erstmal in Niederissigheim zur „Magic Monday Show“ gegangen, die dort einen Auftritt hatten, für den mein Kollege zwei Karten gewonnen hatte.
Das war tatsächlich ganz spaßig.

Anschließend ging es dann noch zum Geburtstags-Sit-In der Großmaschinenschubserin, deren Geburtstag ich tatsächlich verpasst habe. Schande!
Da sie doch nicht in Urlaub weg war, hat sie gefeiert – und da bin ich noch zum Schluss dazu gekommen. War gemütlich.

Sonntags war tatsächlich mal wieder Spieleabend bei Fuchs und Drachenechse – zusammen mit einem Bruder von Drachenechse. Wie der feststellen musste, hatte er die Motivation von Fuchs, etwas zu Kochen, unterschätzt. Wir saßen gut gefüllt am Spieltisch. :oD

Montags habe ich dann meine Leier zu ihrem Papa, bzw. Erbauer gebracht. Denn beim Kurs jetzt Anfang des Monats in Bad Homburg hatte ich auf einmal die Kurbel in der Hand. Es hatte sich wohl schon angekündigt und ein Dozent hatte im März schon gesagt, da müsste mal nach gesehen werden – doch ich Dödel war der Meinung, dass es für mich schon reicht. Tja. Irgendwann halt nicht mehr.
Zum Glück gab es noch das Schmuckstück unseres Organisators – da konnte ich mit der zumindest spielen.
Und jetzt ist sie in Frankfurt und bekommt eine neue Achse – und ist danach hoffentlich wieder wie neu.
Immerhin hatte ich sie im September vor der Bal-Folk-Session mal ordentlich abgestaubt. So fand der Bauer sie dann gut gepflegt. Und das mit über 50… also die Leier jetzt. ;o)

Mittwochs habe ich mich dann mit dem Freund aus Wixhausen in Langen getroffen – zu einem kleinen Umtrunk und etwas zu essen. Der Umtrunk sollte erst in Hanau sein, weil aber da jemand abgesagt hatte, dachte ich mir ‚warum soll er immer hierher fahren – geht doch auch mal andersrum‘. Zum Schluss habe ich ihm dann noch meine überzählige Warnweste gegeben, damit er im Dunkeln nicht schwarzgekleidet mit dem Fahrrad nach Wixhausen zurückfahren muss. Die war eh zu viel – da ich im Auto schon 5 Warnwesten habe und ich mit dem Auto noch einen dazu bekommen habe. :oD

Die Woche habe ich mir dann auch mal wieder bei Steam ein paar Spiele gekauft, mit denen ich mich die Tage ein wenig beschäftigt habe. Um es mal so zu sagen. ^^

Auch wenn ich „Graveyard Keeper“ ziemlich… zäh finde. Viel Gelaufe, nichts (oder kaum etwas) erklärt… und alles selbst rauszufinden… Dennoch habe ich da inzwischen, lt. Steam, schon 29 Stunden mit zugebracht. Mehr als mit dem zweiten Spiel. „Foundation“ habe ich bisher nur mal angespielt. Gerade mal 116 Minuten…

Damit komme ich langsam zum Ende meines Urlaubs…

Freitags abends habe ich seit Ewigkeiten mal wieder etwas länger telefoniert – mit der Freundin in München, mit der es dann in zwei Wochen zu Coppelius geht.
Dabei hat mein Katzenmonsterchen einen neuen Karton für sich entdeckt, in den sie UNBEDINGT rein musste. Vorhin lag sie da auch wieder drinnen. :oD

Gestern war der Dreieich-Con.
Banane wollte da ursprünglich eine „Ratten“-Spielrunde leiten. Allerdings wurde sein Eintragungszettel von der Organisation zu den Kindern gehängt – so hat sich niemand dafür eingetragen. Drachenechse und ich hatten extra nochmal nachgefragt und dachten dann, dass die Gruppe schon voll gewesen wäre und haben uns dann zusammen für die letzten 2 Plätze einer Goblin-Spielrunde eingetragen.
Die war geschickter weise direkt neben dem Tisch von Banane – und wurde von einem 13jährigem geleitet. Macht Rollenspiel, seit er 6 (!) ist und leitet seit einem Jahr – und das war seine erste Con-Runde UND sein eigenes System.
So schade es war, dass es nicht mit der Rattenrunde geklappt hat – als Goblins hatten wir auch unseren Spaß. Wie sich herausgestellt hat, sind zumindest 3 der Mitspieler auch nur auf dieses Runde ausgewichen – weil sie die Ratten-Runde auch nicht gefunden haben, die sie eigentlich spielen wollten.
Nun – Banane hat es nicht so schwergenommen – er musste nicht leiten und ist trotzdem umsonst reingekommen.

Nach der Runde haben wir uns dann umgesehen – ich habe 2 alte Bekannte getroffen und ein gemeinsamer alter Kumpel mit Sohn war auch da… Hatten wir was zu Quatschen, was zum Gucken… und dann zum Schluss auch was zum Einkaufen.
Hier mal meine Beute…

Und heute war dann der Geburtstags-Brunch dieses gemeinsamen Kumpels. Zu seinem 50.sten!
Ja – das Essen war gut. Aber andererseits… Ich saß bei ein paar alten Bekannten, mit denen mich aber nicht mehr sehr viel verbindet. Und so fand ich diese Feier eher… hm.

Nun ja.
Jetzt ist er also rum, mein Urlaub.

Zum Glück habe ich nun nur zwei Tage Frühschicht. Da kann ich langsam wieder reinkommen – und mich danach direkt wieder erholen von. ^^
Zum Ende der Woche geht dann wieder meine nächster Nachtschichtblock los.
Mal sehen, wie ich den überstehen werde – und mit was ich mich in diesem beschäftigen werde.

Vielleicht lest ihr ja da wieder was von mir, falls mich die Muse an den Haaren packt.
Muss sie nur gut zupacken, meine Haare sind recht kurz.

 

Konzerttime – Sólstafir

Ich bin in der Nachtschicht, und habe Zeit zu schreiben. Unter anderem auch…

über den Tag vor meiner Nachtschicht. Bzw. genauer: den Abend vor meiner Nachtschicht. Denn…

Ich war mal wieder im Konzert.

Ich meine, über meinen Besuch des Konzertes der Ukes in der alten Oper habe ich zwar auch (noch) nichts geschrieben (Es war klasse… und voll… und die Orgel sieht auch klasse aus… ;o)), doch über das Konzert vom Montag im Colos-Saal will ich doch kurz was schreiben.

Ich war bei:

Sólstafir

Eine Band aus Island.

Ich glaube, ich habe von ihr das erste Mal gehört als Band, welche die Tochter eines ehemaligen Kollegen gut findet. Und was ich da dann von der Band gesehen/gehört habe, war so interessant, dass ich die Gelegenheit eines eigenen Besuchs genutzt habe.

Das Konzert ging pünktlich um 20 Uhr los. Und irgendwie habe ich wohl was an mir… Ich stand so in der Mitte, etwas hinter einem Tisch. Ich hatte einen guten Blick auf die Bühne und noch etwas Platz vor mir. War eigentlich alles in Ordnung. Das hat sich wohl dann auch ein Pärchen gedacht – und sich vor mich gequetscht.

Toll.

Dann musste das Mädel auch noch öfters unbedingt mit ihrem Typen quatschen… naaag.

Davon abgesehen fand ich das Konzert ziemlich gut. Ich denke, die Band an sich besteht wohl aus den beiden Gitarristen (von denen einer auch der Sänger ist), dem Bassisten, dem Keyboarder und dem Schlagzeuger. Nehme ich an.

Aber auf der Bühne hatten sie nun noch 4 Streicherinnen dabei: 2 Geigen, 1 Viola und eine Goth-Cellistin.

Die Musikstücke waren Klangteppiche, die mich an das Hochland von Island erinnert haben. Und dann kam der Vulkanausbruch.

Sozusagen.

Nach so 40-45 Minuten gab es eine Pause, und nach der Pause ging es noch bis so Viertel nach 10 – dann war Schluß. Keine Zugabe(n) mehr.

Dafür stand kurz danach fast die gesamte Truppe vorne am Eingang und hat sich fotografieren lassen und Autogramme gegeben.

Fand ich schonmal gut – auch wenn ich beides nicht genutzt habe.

Dafür habe ich mir noch 3 CDs geholt und ein T-Shirt. Wenn ich das VOR dem Konzert schon geholt hätte, wäre ich schneller fertig gewesen. Dann wäre ich nämlich so ziemlich der einzige gewesen. Nur hätte ich dat Zeuch dann die ganze Zeit halten müssen.

Aber ich hatte ja Zeit.

Doch, war schon cool.

Jetzt muss ich die CDs nur mal schleunigst auf meinen Rechner ziehen.

Und bei einem Kollegen habe ich schonma etwas Werbung gemacht.
Mal sehen/hören, was er davon hält.

Ich fand’s gut.

Alveg geðveik tónlist!

Relativ oder der Besuch bei ONUKA

Nun kommt ONUKA.

Jetzt nicht Live, denn heute spielen sie nicht, sondern erst wieder am 7. November in Odessa. Und wenn ich sage „spielen“, dann ist ja klar, dass es sich dabei entweder um eine Theater- oder Musikgruppe handelt.
Das Letztere ist hier der Fall.

ONUKA ist eine Band aus der Ukraine.
Diese Band hat am Montag in Offenbach im Hafen 2 gespielt. Auch eine Location, welche ich bis dato noch nicht kannte. Glaub ich.
Vor 20 Jahren (oh Gott) sind wir von Lim wohl auch mal nach Offenbach zum Zappeln gegangen – ich war dort vielleicht 2 oder 3 Mal. Aber ich habe mir den Namen nicht gemerkt. Oder halt… das hieß MTW. Die Ecke würde schon stimmen, aber dort sah es anders aus. Also, innen. Aber das tut ja jetzt nichts zur Sache. (Doch ich will’s natürlich mal wieder genau wissen und musste gucken – das muss wohl direkt neben dem Hafen 2 sein. Sag ich doch, die Ecke stimmte…)

Das Konzert fand nun auf jeden Fall im Hafen 2 statt.

Wie bereits erwähnt, ist ONUKA eine Band aus der Ukraine. Die wurde mir auf den Schirm gebracht kurz nach dem ESC (Eurovision Song Contest) dieses Jahr in Kiew. Da hat nämlich Markus Heitz die Band als das Beste am ESC bezeichnet.
(https://twitter.com/markus_heitz/status/863677650879094784)
Und auch gleich ein Video dazu verlinkt.
Beim ESC haben sie nämlich außer Konkurrenz als Pausenfüller gespielt, während man seine telefonische Stimme abgeben konnte. (Und nachdem ich jetzt tatsächlich letztens das erste Mal selbst ein Video verlinkt habe – das der nGw, mache ich das jetzt doch auch nochmal mit dem Video vom ESC.)


(Quelle: Youtube, Kanal ONUKA )

Ich habe mir damals das gepostete Video angesehen, welches Markus Heitz verlinkt hatte, und war auch recht begeistert. Also habe ich ONUKA in meinen Lesezeichenordner „Bands“ aufgenommen, um leichter an Neuigkeiten von ihnen zu kommen. Den Platz im Ordner teilen sie sich z.B. mit Coppelius, Nits, Faun, Lambda, Eluveitie und einigen anderen mehr.

Lange Zeit sah es nicht wirklich aus, als würden sie im absehbarem Zeitrahmen in die Gegend kommen. Bis ich vor vielleicht 3 – 4 Wochen bei einem Kontrollbesuch auf deren Seite feststellen durfte: Oh, sie kommen nach Offenbach! In ein paar Wochen.

Nach dem Gegencheck im Kalender wusste ich, dass es an meinem Sonntag stattfindet + ich am nächsten Tag um 5 Uhr anfangen darf. Aber nur 5 Stunden lang arbeiten muss. Das klang durchaus überschaubar. Also…?
Muss ich hin. Und war ich auch.
Wie gesagt: Am Montag.

Einlass sollte ab 19:30 Uhr sein – und ich glaube Beginn ab… war es 20:30 Uhr? Hab ich mir nicht aufgeschrieben.

War ich also kurz vor halb 8 dort. Auch wegen der Parkplatzsuche. Nach dem Auto abstellen, habe ich bereits auf dem Weg zur Halle + dort im Wartebereich Russisch gehört.
Oder Ukrainisch?
Gibt es da Unterschiede?

Ich glaube, man hatte mir mal gesagt, dass ja, doch für mich hört sich das alles gleich an. Sorry an alle Sprachgewandten + Landsleute dieses Landes, falls euch diese Aussage entsetzt/beleidigt. Doch meine Ohren wissen es nicht besser.

Der Eingangsbereich der Halle begann sich also bereits zu füllen, während noch Musik aus der Halle dröhnte. Der Soundcheck lief noch. Deswegen wurde der Zutritt in die Halle und zur Garderobe auch erst kurz nach 8 geöffnet.

Nachdem ich es dann auch in die Halle geschafft hatte, standen wir dann alle da.

Lange.

Denn es ging nicht um 20:30 Uhr los, und auch nicht um 21 Uhr. So gegen 21:30 Uhr war es dann fast so weit.

Das – muss ich sagen – fand ich nervigsten. Das Rumgestehe und die Warterei. Dann sollen sie doch nächstens bitte gleich die Zeit später ansetzen.

Doch kurz nach halb 10 ging es dann doch endlich mal los. Und es wurde immer wieder fleißig mitgefilmt und fotografiert. Und immer wieder Selfies gemacht, mit Bühne + Band im Hintergrund. Immer wieder diese Rumleuchterei + Geblitze… Auch schon während der Wartezeit.

Auch dieses Mal hatte ich meine kleine Kamera dabei – und ja, auch ich habe ein paar Bilder gemacht – könnt ihr ja hier sehen – doch bei mir ging das ohne Blitz. Die Bühne war ja hell genug.

Die Musik war ok. Hatte ich soweit alles schon mal via YouTube gehört. So ab der Hälfte, als das bekannteste Lied gespielt wurde, Vidlik, war das Eis dann gebrochen. Zumindest bei mir. Hatte ich mich bis dahin im leichten Zappeln betätigt, war es in der zweiten Hälfte in meinen Augen, bzw. Ohren, besser.

Sie haben ohne Pause gespielt und eine Zugabe gegeben – nochmal Vidlik. Dann war es gegen 23 Uhr, und ich habe mich nach dem Kauf wenigstens einer CD auf den zügigen Heimweg gemacht. Ich denke auch nicht, dass sie noch eine zweite Zugabe gegeben haben. Das sah beim Verlassen der Halle für mich nicht wirklich so aus. Auch war meine Nacht eh schon so kurz.

Ich fand es gut, sie gesehen zu haben. Denn wer weiß, ob sie noch mal in die Gegend kommen werden. Die Moderationen waren für mich kaum verständlich, da sie meist auf Ukrainisch/Russisch gesprochen hat, und nur ein paar Mal in mir eher weniger verständlichem Englisch. Vielleicht lag es ja auch an der Akustik. ;o)

Doch ich war ja dort, um die Musik zu hören. Da ist eine verständliche Sprache ja manchmal störend, wenn man versteht, was für ein Quatsch da möglicherweise gerade gesungen wird. ;o)

Ich hatte einen Platz, der wohl ziemlich in Blickrichtung der Keyboarderin lag. Da hatte ich öfters das Gefühl, sie würde in meine Richtung sehen – also zu mir. Ausgerechnet. In einem Saal mit wer weiß wieviel hundert Menschen.
Ja, im Einbilden bin ich manchmal durchaus nicht schlecht. ;o)

Mal sehen, wann ich jetzt die CD auf meinen Kasten gezogen kriege. Dauert ja manchmal etwas länger bei mir… Wenn sie wieder mal ins Rhein-Main-Gebiet kommen, würde ich auch wieder versuchen, hinzugehen. Definitiv.

Dafür, dass die Nacht nach dem Konzert mit gut 3 Stunden Schlaf dann doch recht kurz war, habe ich den Folgetag recht gut überstanden. Manchmal können halt auch 3 Stunden Schlaf ausreichend sein. Nur vielleicht nicht zu oft.
Aber Schlaf- oder Wartezeit – es ist halt alles…

Relativ.