Perfektionismus

ausgemalter Papageienkopf in Nahaufnahme

Wer möchte das nicht sein? Perfekt in dem, was mensch tut und macht?
Leider klappt das nicht von alleine. Bis das mit dem Perfekt so weit ist, muss so manches getan werden.
Nämlich das böse Wort Üben.

Mit dem Üben ist das dann wieder eine andere Sache. Dafür wird Zeit gebraucht. Und Motivation. Und es kommt auf das WAS an, bei dem mensch besser bis perfekt werden will.

Früher war das bei mir Text lernen fürs Theater. Und ich habe festgestellt, dass ich mich nicht einfach zu Hause hinsetzen kann, um da meine Texte zu lernen und aufzusagen. Aus dem (nicht hilfreichen) Gedanken heraus, dass ja draußen jemand vorbeigehen könnte, und diese Person dann vielleicht hört, das ich drinnen komische Selbstgespräche führe und sich dabei sonst was denkt. Wie gesagt, dieser Gedankengang war nicht hilfreich.

Waldweg der aufwärts zur Burgruine führtSo hat es erst ab Rottweil bei mir ‚Klick‘ gemacht mit dem Text lernen, als ich dafür raus bin, und ihn beim Spazieren gelernt habe. Auf einmal gings. Ich konnte mich bewegen (wichtiger Punkt), und meine Textstellen so oft ich wollte wiederholen. Wenn mir jemand entgegen kam, konnte ich die Klappe halten und danach einfach wieder weitermachen.
So habe ich seither Texte gelernt. Raus in die Natur und los.
Anschließend war es gut genug, um damit auf der Bühne zu proben. Perfekt vielleicht nicht.
Wobei, was wäre für die Bühne perfekt?

Meiner Nichte geht es wohl so ähnlich mit dem Zeichnen, bzw. Malen. Worauf sie zwar Lust hätte, von dem sie ihr Perfektionismus aber abhält. Weil sie weiß/denkt, dass sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden wäre. Es also dann nicht so perfekt wird, wie sie es gerne möchte. Also lieber etwas anderes gemacht.

Blick in einen schwarzen aufgeklappten Koffer mit bunten Stiften links, Pinsel, Spitzer und bunten Kreiden in der Mitte und Tuben mit Farben rechtsDa hätte ich wiederum nicht so eine Scheu vor. Da ich in dem Bereich so gut wie keine Erfahrungen habe und für mich das alles eh ein Experimentieren ist/wird. Das könnte ich tatsächlich einfach für mich zu Hause machen… aber da sind andere Ablenkungen einfach noch zu groß. So wird es erstmal nur bei den Ausmalbüchern bleiben. Doch irgendwann finden wir schon einen gemeinsamen Termin + setzen uns zusammen hin zum Experimentieren.
Doch wie ich von ihr gehört habe, testet sie ihre Stifte vom Koffer jetzt auch schon mal bei Ausmalbüchern. :oD

Theoretisch habe ich also keine Scheu davor, etwas zu machen oder zu üben, solange es niemand mitbekommt. Also, DAS ich übe, und nicht perfekt dabei bin.
Praktisch ist das wohl auch so. Denn das ich keine Drehleier übe, liegt ja auch daran, dass ich mir eher Gedanken mache über alle, die es vielleicht hören könnten, und die ich mit Fingerübungen (wichtig!) etc. nicht nerven will. Weil es mal nur mit 5 Minuten ja nicht getan ist. Also bleibt sie unangetastet.
Im Moment noch.
Doch ich hoffe ja, dass sich dies ab nächstem Jahr ändert… *Daumen drücken!*

Mit dem Schreiben ist das dagegen wieder gar kein Problem. Das schreibe ich hier in mein Büchchen, und zu Hause tippe ich es früher oder später in mein Monster, um es dann auf meinen Blog zu setzen. Da habe ich vielleicht nicht das Gefühl, das alles so perfekt ist, doch gut genug. Letztendlich sehe ich alles Schreiben als Übung an. Was da perfekt wäre… vielleicht haben Literatur’gstudierte‘ da ’ne Ahnung. Mir genügt schon, wenn ich nicht zu viele Rechtschreibfehler habe. Da greift mein Perfektionismus dann doch etwas. ;o)

Ich meine, ich tippe es dann nicht nur einfach ab und haue es raus. Nein, dann verbessere ich doch noch ein wenig herum. Stimmt die Rechtschreibung? Gefällt mir eine Umstellung im Satzbau noch etwas besser? Und vor allem, habe ich Bilder zum Text unterstützen?

Danach ist der Beitrag vielleicht immer noch nicht perfekt, aber – wie gesagt – gut genug.

Und so lange mir bei dem ganzen Vorgang niemand über die Schulter guckt, ist das in Ordnung für mich.
Das Ergebnis zählt.
Das ‚Unperfekte‘ davor braucht niemand zu sehen. ;o)

Notizbuch in hellem Grün, mit Gummi verschlossen

Nur geträumt

Lichter von Frankfurt bei Nacht und im Main gespiegelt

Was mensch halt so macht, in der Nacht.
Und was für ein Zeug. *augenroll*

Ich war diese Woche krankgeschrieben, und ab morgen geht es für mich wieder zum Flughafen. Als ich am Montagmorgen kurz vor 2 wachgeworden bin, und ich mich entschlossen habe, doch an dem Tag erstmal zum Arzt zu gehen, habe ich mich nach dem telefonischen Krankmelden erstmal wieder hingelegt. Denn um diese Uhr hat ja noch kein Arzt auf.

Was ich da noch für ein Zeug bis zum Aufstehen geträumt habe.
Eine Kombination aus Arbeit und Bundeswehr, und auch irgendwie woanders. Mit Arbeitskollegen und Stube und Zeug… Das war nur in der ersten Stunde. Dann war ich nämlich wieder kurz wach – weswegen ich das ja noch in ein paar Punkten weiß. In der nächsten Stunde war es fast eine Fortsetzung – denn da habe ich den Weg in die Stube zurück wieder automatisch gewusst.
*schulterzuck*

Ich habe daran gedacht, darüber am Montag zu schreiben. Habe ich dann doch nicht gemacht. So interessant war es nun auch nicht.

Heute Morgen gab es dann wieder mal einen anderen Traum.
Denn ich habe tatsächlich wieder mal von der Frau geträumt, die mir meinen ersten Korb gegeben hat. Vor bald 40 Jahren. Und wieder, weil ich irgendwie das Gefühl habe, dass ich schon mal von ihr geträumt habe. Aber wann – keine Ahnung.

Warum, bitte, träume ich anscheinend nur von ihr?
Ich kann mich nicht erinnern, dass ich von anderen Flammen von mir mal geträumt habe. *nachdenk*
Obwohl – doch, von Zicke kann ich mal geträumt haben – oder ich wurde im Traum an sie erinnert. Aber von der Person an sich… warum da von ihr? Und warum jetzt? Ist Frühling, oder was?

Warum habe ich nie von der Tochter meiner Kollegin aus Rottweil geträumt?
Oder vielleicht von Drachenechse?
(Vielleicht habe ich nach fast 5 gemeinsamen Jahre da ausgeträumt? (Das ist ein Spaß, Drachenechse. ;o)))

Ich denke ja, dass ich damals so oft zu meiner Familie nach Euerdorf gefahren bin, weil ich vielleicht auch irgendwie gehofft/gedacht habe, da eine Freundin zu finden. Das ich dann bei der Nachbarstochter bei der Aussprache und dem Korberhalt direkt gekniffen habe, machte es nicht besser.

Doch warum muss ich jetzt von ihr träumen, als gäbe es da nun irgendeine Chance ist sooo…
*Hand vorn Kopf*
Peinlich!

Also, könnte mein Hirn bitte wieder auf den Boden der Tatsachen zurückkommen?

Vielen Dank.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Traumwelten

Vollmond hinter und durch Wolken

Ich habe letzte Nacht tatsächlich mal wieder einen Theatertraum gehabt. Was ja schon alleine deshalb erstaunlich ist, da es schon Ewigkeiten her ist, dass ich das letzte Mal auf einer Bühne stand. Das war nämlich 2013 – also inzwischen 12 Jahre bald. Für den Zerbrochenen Krug in Steinau.
(Ich dachte ja erst 2012, aber mein Blog hat mich eines besseren belehrt. Denn 2013 haben wir Tartuffe beendet – und meines Wissens auch den Krug.)
Meine letzte Theaterwerkstatt müsste die 2016 gewesen sein. Danach haben sich die Termine teilweise mit meiner Drehleierwerkstatt in Bad Homburg überschnitten. Oder ich hatte keine Lust. (Konnte ich alles in alten Beiträgen nachlesen. Gute Gedächtnisstütze, so ein Blog. ;o))
Also ist mein letztes eigenes Theatergeschehen lange her. Und trotzdem habe ich nach all den Jahren immer noch immer wieder mal Theaterträume. Das Hirn ist schon so ’ne Sache.

Ich glaube, der Traum müsste bei Lim angesiedelt gewesen sein, denn wir waren recht viele auf der Bühne. Und bevor es für mich auf die Bühne ging, durfte ich feststellen, dass ich meine Kostümsachen nicht dabei hatte. Also habe ich da improvisiert.

Ein Eisberg, dessen Spitze wie ein Würfel aussieht, in der GletscherlaguneIch war ein Diener eines Industriellen und das Stück soll von 1921 gewesen sein? Hatte irgendwer der Gruppe nachgesehen. Die letzte Aufführung war schon eine Weile her – deswegen auch Kostüm vergessen – und ich war mir nicht sicher, ob ich den Text noch hinbekomme. Allerdings hat mich das dieses Mal irgendwie nicht aufgeregt. Ich dachte, das wird schon.
Es hatte auch irgendwas mit Schnee zu tun…
Keine Ahnung, ob es da wirklich irgendein Stück gibt aus diesem Jahresbereich. Ich habe zumindest selbst keines jemals gespielt. Also, im Wachen. ;o)

Während der Aufführung bin ich dann wach geworden. Und dachte, dass ich darüber schreiben will/muss. Was ich jetzt tue.

Während meiner aktiven Zeit hatte ich das Gefühl eines textlichen Blindfluges wirklich nur einmal. Und zwar im zweiten Jahr in Rottweil. Als wir Kunst nochmal als Gastspiel während der Sommernachtstraum-Zeit gemacht haben. Das heißt, es waren seit der letzten Aufführung bereits einige Wochen vergangen und wir hatten uns seitdem nur mit dem Sommernachtstraum befasst. Und dann, auf einmal, zwischendurch das Gastspiel.
Ohne Probe vorher.

Da hatte ich auch das Gefühl, mit Vollgas durch einen Tunnel zu heizen – ohne Licht. Wird schon schiefgehen. Wir kennen ja den Weg. Augen zu und durch.
Huuuuiiii!!!

Pritschenfahrzeug des Bauhofs von Rottweil, mit Requisiten beladenGut, es hat tatsächlich geklappt und wir kamen gut durch die Aufführung. Da war das bemerkenswerteste an der Sache noch, dass es das Bild auf dem Rückweg vom Pritschenwagen gefegt hat.
Ups.

So ein bisschen hatte der Traum was von der Fahrt durch den Tunnel mit Kunst. Doch war ich für diese Fahrt gefühlt entspannter als damals vor 22 Jahren vor Kunst.

Bin gespannt, wann ich das nächste Mal im Traum auf einer Bühne stehen werde. Und wie lange mich solche Träume weiterhin besuchen werden…
Doch besser Theaterträume als Koffer im Traum zu röntgen, oder andere Arbeiten wiederzuerleben. ;o)

Arlecchino-Maske der Commedia dell'arte auf Knie

Einkäufe + Termine

Blechdose mit Strichsternchen und der Aufschrift Cadence Create Capture und f4 f5.5 fossil

Und April.
Zack.
So schnell kann’s gehen.

Ich habe gerade ein wenig übers Lesen nachgedacht und überlegt, ob ich darüber schreiben will, und wie. Aber ich denke, wenn, dann schreibe ich da ganz normal darüber, und nicht als Gespräch.

– Vielen Dank.

– Äh, bitteschön.

Ich meine… äh… jetzt hab ich mich selbst rausgebracht. Muss ich auch erstmal schaffen. Also. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich darüber irgendwann schreiben werde – oder halt nicht.

Worüber ich aber nun mal schreiben kann, sind meine letzten Erwerbungen, weil sie mir optisch so gut gefallen. ;o)

Zwei skeletierte Armbanduhren eine mit großem Sekundenzeiger und die andere mit einem extra kleinen Sekundenzifferblatt über der 6.Da wären zum Einen… eine neue Armbanduhr.
Ich habe sie hier am Flughafen im Crew-Shop gesehen und bin ein paar Tage um sie rumgeschlichen, bis ich sie mir letzte Woche geholt habe. Und dazu habe ich meine Benefit-Card genutzt. Eine Karte, auf die unsere Anwesenheitsprämie von der Arbeit gutgeschrieben wird. Entsprechend ist da inzwischen so einiges drauf. Genug, um damit dieses Ührchen zu holen.
Und wie ich gestern festgestellt habe, anscheinend noch rechtzeitig. Denn gestern waren alle anderen Uhren, die mich noch hätten interessieren können, weg. Sortimentswechsel?

Zwei Kappen, eine mit Bernd und "MIST" und eine mit einem B, eine braune Mütze mit Bernd und ein Bernd 3D-Pin.Dann konnte ich auch nicht widerstehen, und musste zum 25.sten Geburtstag von meinem Namensvetter, dem Brot, ein wenig was kaufen. Das erste Mal habe ich ja erst 2001 in Rottweil von ihm gehört.
Um mit seinen Worten zu sprechen: Mist.

Der nächste wichtige Termin ist Ende der Woche.
Die Hochzeit von Timon in Augsburg.
Da hat sich spontan noch eine kleine Erweiterung ergeben, da bereits am Freitag ein Treffen stattfindet. Zum Glück kann ich schon einen Tag früher anreisen.

Für diesen Termin war ich einkaufen – und auch endlich mal wieder bei der Schur – um ordentlich auszusehen. Ein paar neue Klamotten. Nicht, dass ich nicht genug habe… ;o)

Cover des Buchs EISLOTUS von Liza Grimm Untertitel WASSER FINDET SEINEN WEG von Knaur Das Cover ist in blau mit goldenen Verzierungen, die wie Metallbänder und -ecken einer Kiste aussehen, wie um dieses Buch sicher verschließen zu können. In der Mitte ist eine stilisierte Blüte mit einer durchsichtigen Perle zu sehen.Am 1. April wurde der Termin für ein Konzert in der Batschkapp bekanntgegeben. Das habe ich aber erst ab dem 2. April wirklich geglaubt. Auch wenn die Batschkapp auf diesen Kommentar von mir geantwortet hat, dass sie bei Konzerten keinen Spaß machen. ;o)
Darüber gibt’s nochmal was separates, dann nur über The Warning. Denn deren Konzert im April steht ja auch bald an.

Ein neues Buch gab es auch mal wieder. „EISLOTUS“ von Liza Grimm. Ein Softcover mit einer tollen Aufmachung. Das sieht schon nur gut aus, wenn es im Regal steht. ;o)

Und ich habe mir Theaterstrüppi geleistet.
Einfach aus Prinzip, weil ihn sonst keiner haben wollte. Jetzt muss ich ihn nur irgendwie an meinem Monitor festmachen können.

Und das war es im Kurzen von ein paar Neuerwerbungen. Da kommen in Zukunft sicher noch neue Sachen hinzu – doch fürs erste langts. ;o)

Theaterstrüppi - ein gezeichneter Busch - mit Schnurrbart und erhobenen Händen steht mit geschlossenen Augen vor einem roten Vorhang.

Interesse und der richtige Zeitpunkt

Vollmond und Jupiter über Wald

Mit dem ‚jemanden finden‘ ist es ja oftmals nicht so einfach. Denn selbst wenn ich irgendwann denke, ich habe jemanden gefunden, gehört da ja noch ein wenig mehr dazu. Vor allem Dingen: Besteht denn von der anderen Seite auch Interesse an meiner Person?
Und dann kann es auch noch vom richtigen Zeitpunkt abhängen. Und ist der verpasst – tja, dann war’s das.

Wichtig für mich ist ja überhaupt erstmal, dass ich mit der anderen Person reden kann. Normales Unterhalten. Wir beide reden miteinander, ohne das wir uns gegenseitig die Worte aus der Nase ziehen müssen.

Ein grünes AugeDas finde ich wichtig, auch wenn ich ehrlich gestehen muss, dass sicher auch die Optik eine Rolle spielt. Wäre je gelogen, würde ich etwas anderes sagen.

Also, ich weiß, wann ich Interesse habe.
Aber ich habe so Scheuklappen auf den Augen, das ich nicht mitbekomme, wenn dies jemand an mir hat. Wohl auch, weil ich mir das nicht vorstellen kann. Interesse an mir? Kann ja gar nicht sein. *schulterzuck*

Von daher: Wenn ich Interesse habe, kommuniziere ich gerne mit der anderen Person. Das wird ja heutzutage erleichtert durch Messengerdienste der verschiedensten Art. Threema, Telegram, Signal. Oder auch SMS schreiben oder wie auch immer.
Und dann merke ich mir vielleicht auch den ein oder anderen Kommunikationspunkt. Doch weiß ich, ob von der anderen Seite auch Interesse bestehen könnte? Nein.
Allerdings sage ich es auch dann vielleicht irgendwann zu spät, das ich Interesse hätte. Und dann ist der richtige Zeitpunkt eventuell schon vorbei.

Das hatte ich definitiv ’99-2000.
Ich war interessiert an – ich nenne sie jetzt mal Zicke, weil sie sich selbst dieses Namensschild bei einer Party von mir verpasst hat. Zicke habe ich beim Macbeth-Projekt in Gelnhausen kennengelernt. Da gehörte sie zu den Tänzern.
Sie überhaupt in der großen Truppe mal anzusprechen… ich glaube, wir haben das erste Mal ein paar Worte nach der Premiere gewechselt, weil sie oder jemand von ihr Geburtstag hatte? Ich glaube sie.  Egal. Irgendwann haben wir auf jeden Fall mal geredet. Nach meiner Party bin ich dann mal zu einem Spieleabend bei ihr eingeladen worden. Da war auch eine Mittänzerin-Freundin von ihr dabei. Halt ein Spieleabend mit Freunden.
Taschenuhr an einer KetteAls der Abend zu Ende war und alle aufgebrochen sind, hätte ich tatsächlich eher Lust gehabt, noch ein wenig zu bleiben. Ich wollte ihr das dann auch sagen, als ich mit dem Auto an ihr vorbeigefahren bin… allerdings hatte da die Tanzfreundin noch irgendwas, das ihr noch eingefallen war, und war nochmal mit ihr auf dem Weg nach oben.
Also bin ich gefahren.
Und habe so den richtigen Zeitpunkt verpasst. Denn das wäre er gewesen.
Wie ich später von Zicke gehört habe.

Sowas ähnliches hatte ich schonmal vorher. Da wurde ich noch zu einem Kaffee eingeladen – und ich Depp hatte keine Zeit. *Hand gegen Stirn*

Hm… in Rottweil hatte ich noch keinen blassen Dunst zum Begriff ‚horny‘. Und das mit 31. *kopfschüttel* Was hätte sich aus dieser Unterhaltung noch entwickeln können?

Alles möglicherweise verpasste richtige Zeitpunkte.

Ich habe ja nur Glück gehabt, das Drachenechse eine größere Zeitspanne für den richtigen Zeitpunkt hatte. Da habe ich es immerhin noch rechtzeitig kapiert.

Wenigstens einmal.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

20 Jahre

Arlecchino-Maske der Commedia dell'arte auf Knie

Heute vor 20 Jahren war die Premiere vom Sommernachtstraum von der Confusion, wenn ich mich nicht total falsch erinnere.

Das war mein zweiter Lauf bei der Confusion. Zu ihm bin ich durch Drachenechse gekommen, mit der ich mich bei der Premiere von der Confusionschefin für „Die Zofen“ gut verstanden hatte. So gut, dass wir zusammen mit zwei weiteren Confusionären 2004 zur Theaterwerkstatt nach Meiningen gefahren sind. Habe ich bestimmt schon irgendwo mal hier geschrieben.
Nun, die Confusion hat noch einen Techniker gebraucht. Ich hatte Zeit, da arbeitslos… also habe ich sie zu einer Probe begleitet und habe der Chefin dabei mal wieder Hallo gesagt.

Ich habe meinen ersten Lauf bei der Confusion ’99 beendet, nach „Yvonne, die Burgunderprinzessin“. Mit 30 wollte ich nicht mehr wirklich in einer Jugendgruppe mitspielen. Auch wenn ich mich nicht alt gefühlt habe – und immer noch nicht tue. Zumindest lange nicht so alt wie das, was auf meinem Ausweis steht. ;o)
Doch Technik ist ja was anderes. Da kann ich auch unterstützen, wenn ich nicht mehr das Zielalter habe. Und ich glaube, die anderen Confusionäre hatten mich teilweise erst für einen Schulkameraden von Drachenechse gehalten. :oD

Requisiten für den Sommernachtstraum: Eine Leiter und eine Strickleiter am Baum im BockshofDer Sommernachtstraum war das letzte Stück, bei dem ich in Rottweil mitgemacht habe. Und ein Jahr später die Technik zu Hause für zu machen – prima.

Die Premiere war also am 03. Juli 2004, wenn ich nicht irre. Denn der Tag drauf wurde dann auch wichtig.
Lang ist’s her.

An dieser Stelle ganz besonders liebe Grüße in den Pott. ;o)

Das Interessanteste an diesem Projekt vom Sommernachtstraum war dann, dass wir es im Sommer auch mal einfach so im Park von Wilhelmsbad gespielt haben. Beleuchtet mit Taschenlampen, Eintritt frei. Das war cool.

Keine Ahnung, was die ganzen Confusionäre von damals jetzt so anstellen. Wahrscheinlich auf der ganzen Welt verstreut.

Immerhin weiß ich, wo Drachenechse steckt. :o)

4 Halloween-Elementar"geister" ind Blau, Rot, Weiß und Grün

Es war Bescherung

Ein blaues Säckchen mit Goldband und kleinen Kügelchen verschlossen.

DIES ist jetzt mein jährlicher Bescherungs- und Geschenkebeitrag. Denn das letzte Weihnachtsgeschenk ist nun beim entsprechenden Empfänger angekommen, zusammen mit dem diesjährigen Geburtstagsgeschenk für Fuchs.
Obwohl… hat Drachenechses Mama inzwischen ihr Geschenk abgeholt? Hmm…

Also, was gab’s denn so für mich, und was habe ich verschenkt?

Nun, für mich gab es ein paar Buch- und Schrifterzeugnisse, z.B. von Drachenechse + Fuchs ein Buch über/zu Runeterra. Das ist die Hintergrundwelt der League of Legends. Nicht, dass ich das jemals gespielt habe – aber ich finde die Serie ARCANE gut. Über sie habe ich ja auch schon geschrieben. Dazu müsst Ihr nur auf den Namen klicken. ;o)
Und mir gefällt sie so gut, dass ich immer noch Reaktion-Videos dazu ansehe. Und nun kann ich mich mehr mit der Welt als solche beschäftigen.

Außerdem gab es einen Krimi von meinem VnvO + etwas von Drachenechses Mama, mit dem ich mich vielleicht mal beschäftige. Des Weiteren gab es von allen Elternteilen von mir noch nicht-schnödes Mammon. ;o)

Ich meine, das beste Geschenk dieses Jahr war ja eh, dass meine Nichte da war. Das hatte ich ja schon erwähnt. :o)

Auch gab es diverse Naschsachen von verschiedensten Verschenkern. So von meinen Neffen + den hiesigen Onkels + Tanten.
Obwohl, halt. Da gab es auch mal eine positive Überraschung. Nämlich zwei kleine Krimi-Rätsel-Blöcke. Die finde ich richtig gut.

Von meiner Nichte gab es einen irischen Schlüsselanhänger und von meiner Schwester + Mann einen Gutschein vom Buchladen meines Vertrauens. Der wird dann demnächst in einen irischen Reiseführer angelegt… ;o)

Ich denke, dass war so im Groben, was ich bekommen habe. Ach ja, nicht zu vergessen den elterlichen üblichen Monats-Fotokalender. Mit einem hässlichen Foto von mir… weswegen ich für den nächsten eine bessere Bildauswahl gewünscht habe.

Es gab noch ein paar Weihnachtskarten von Onkels + Tanten und sogar eine aus Rottweil, von den beiden Damen der Bücherei, mit denen ich am meisten zu tun hatte. Die eine davon steht auch immer auf meiner Urlaubs-Postkartenliste drauf.
Das war eine Überraschung.
Und es kamen Weihnachtsmails, hier besonders von meinem Rottweiler Familienanschluss – wie ich das damals für mich bezeichnet habe.

Ich denke, das war nun soweit alles FÜR mich.

Und was gab es dieses – also letztes ;o) – Jahr von mir?

5 Packungen der OMNOM Chocholate WINTER COLLECTION. Eine schwarze Verpackung mit der Zeichnung eines Narwals und anderer Tiere in Gold,Teilweise gab es auch von mir Süßigkeiten. Nämlich die dieswintrige Kollektion von OMNOM, einer Schokoladenmarke aus Island. Allerdings dieses Mal über einen deutschen Importeur und Händler aus Bonn. Dadurch habe ich es frei Haus bekommen + mir damit Zollgebühren und Porto gespart. Dafür konnte ich direkt noch eine Packung mehr kaufen, als wenn ich es wieder in Island bestellt hätte. Und ich habe die Schokolade breit gestreut:
In den Pott, an die Familie, nach Augsburg…
Ich habe sogar nochmal welche bestellt, weil mir noch weitere Empfänger in den Sinn kamen. Jedoch habe ich die dann wieder vergessen, denn zwei waren irgendwie noch übrig.

Nun, die gingen dann spontan zwischen den Jahren noch an meine Rottweiler Bibliothekarinnen und meinen Rottweiler Familienanschluss, der jetzt im Norden wohnt.

Schokolade der Starbrook Airlines. Links Dunkle Schokolade mit Mandeln, mit einer Pilotin mit Lederjacke als Motiv - 400g. Rechts eine Propellermaschine, auf die zwei Kinder zugehen - Milchschokolade mit Haselnuss. Auch 400g.Für meine Niffen gab es auch Schokolade + Geld; für deren Eltern zur isländischen Schokolade noch eine Kinodose + eine Kleinigkeit für deren Heimtierzoo. ;o)
Mein VnvO hat zur Schoki noch den letzten Moers bekommen und in den Pott habe ich für Fuchs einen Kalender mitgebracht – wie jedes Jahr. Dieses Jahr nur mal mit anderen Motiven.
Timon hat zu ihrer Schokolade auch einen Kalender bekommen.
Drachenechse hatte bereits im August bei meinem Besuch ihren Kalender bekommen, also musste ich mir für sie was Neues überlegen. Deswegen gab es für sie einen Drachenschal. Etsy sei Dank.

Das waren dann übrigens auch die letzten Geschenke, die noch ankommen mussten. Davon einer gleich mal als Geburtstagsgeschenk für Fuchs. Jetzt ist das eine ganze Drachenfamilie im Pott. ;o)

Bin gespannt, wann nun Drachenechses Mama ihre Schoki bekommt, nachdem sie nun doch nicht in den Pott gefahren ist zur Bescherung. Mal sehen, ob ich das erfahre.

Ach ja – und eine Sache habe ich mir quasi noch selbst geschenkt, und die habe ich tatsächlich auch am 24.sten von der Packstation abgeholt. Denn ich habe mir von den Damen von Kælan Mikla nochmal ihre letzte Platte mit Autogrammen und einer geschriebenen Grußkarte schicken lassen. Zumindest eine kleine Möglichkeit, sie ein wenig zu unterstützen. Ich bin auf die neue Musik von ihnen gespannt.

Das war 2023.

Ho ho ho.

Cover der Platte Undir Köldum Norðurljósum von der Band Kælan Mikla Das Cover ist Schwarz, mit der Eisfrau aus den Mumin-Geschichten, der "Kælan Mikla", die mit ihrem Kleid die Landschaft mit Schnee und Eis überdeckt. Über ihrer rechten Hand schwebt ein siebenzackicker Stern in einem Kreis - wie eine Art Schneeflocke - und sie trägt eine siebenzackicke Krone. Der Schriftzug von Kælan Mikla und dem Titel ist in silber geschreiben, in der selben Farbe wie die 3 Nordlichter auf dem Cover. Außerdem ist das Cover mit allen drei Autogrammen der Musikerinnen unterschrieben - und links ist noch eine eine Weihnachtskarte, in der Kinder im Schnee spielen und einen Schneemann bauen.

Die Zeiten ändern sich

Pferd auf Wiese, im Hintergrund ist die Sonne durch den Morgendunst zu erkennen

Meine Nichte ist jetzt seit einem Monat in Irland.
Ich finde das gut und denke, so etwas hätte ich damals nicht gemacht. Bzw. auf so etwas wäre ich gar nicht gekommen. Was vielleicht auch damit zu tun hat, dass ich a) „nur“ Realschule gemacht und dadurch b) nach der Schule direkt eine Lehre gemacht habe. Das bedeutet, als ich so alt war wie meine Nichte jetzt, war ich gerade mit meiner Lehre fertig. Danach wurde ich ein halbes Jahr übernommen und musste mich danach eher nach einer neuen Stelle umsehen. Die im Ausland zu suchen, dieser Gedanke wäre mir nicht gekommen. Obwohl… irgendwann hatte ich mal den fixen Gedanken eines Au pair-Jobs. Wann das genau war, kann ich nun aber nicht mehr sagen. Ich hatte zumindest deswegen wenigstens einmal telefoniert… und hatte damit mein Gegenüber überrascht. Einfach durch die Tatsache, dass ich als männliches Wesen mich danach erkundigt hatte.

Lange Haare mit SchneeflockenIch habe ja das Gefühl, dass in dem Programm, bei dem meine Nichte ihr Jahr macht, hauptsächlich junge (und alte?) Damen teilnehmen. Wollen Männer nicht in Ställen arbeiten?
Ok, ich vermute, so sehr haben sich die Zeiten nicht geändert. Pferdeställe sind hauptsächlich immer noch fest in weiblicher Hand.

Doch eigentlich ging es mir mit dem Titel darum, wie sehr sich inzwischen die Kommunikationsmöglichkeiten geändert haben.

Vor etwa zwei Wochen war eine Geburtstagsfeier in der Familie. Und als wir so zusammen saßen, hat meine Nichte meine Schwester angerufen… und dann konnten sie alle mal sehen + Hallo sagen.

Vor 20 Jahren waren wir noch nicht soweit.

Da habe ich aus Rottweil fleißig Briefe geschrieben und ab+zu mal per Festnetz durchgeklingelt, weil mobil telefonieren noch einiges gekostet hat.
Und heute?

Wenn auch momentan so gut wie alles teurer wird… ich denke, auf die Telefon-Flatrates wird das keine Auswirkungen haben.

         *klingeling*

 

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Treffen mit Bands und anderen Künstlern

The Warning auf der Bühne in Berlin

Den Grundgedanken für diesen Beitrag hatte ich bereits vor ’ner Weile. Ich denke, der lässt sich in den letzten 4 Seiten des Buches noch niederschreiben.

Ende Mai war ich ja in Berlin, um The Warning das erste Mal live zu sehen. Die Damen gehören ja zu einer der Bands, die ich über Patreon unterstütze. Jetzt haben sie vor dem Konzert noch ein Meet & Greet-Kurztreffen angeboten. 50 Leute konnten sie vorher treffen, ein paar Worte wechseln und Fotos machen lassen. Dies gegen die Zahlung eines gewissen Betrags, den ich hier jetzt aber nicht nennen werde. Bei meiner GST + ihrem Mann rief dieser Betrag ein ’so viel‘ als Reaktion hervor. Auch ein Kollege meinte das.
Doch ich bin da anderer Ansicht.

Die Band nimmt sich extra Zeit vor ihrem Auftritt, um ein paar Fans zu begrüßen. Wem dieser Beitrag zu hoch war/ist, muss ja nicht mitmachen. Die Sache ist von beiden Seiten schließlich freiwillig. Und wem ein persönliches Hallo soviel wert ist, zahlt auch gerne dafür einen gewissen Betrag.

Jetzt nehmen wir doch mal an, eine der ‚alten‘ großen Bands würde ein Meet & Greet vor ihrem Konzert anbieten. Metallica zum Beispiel, oder die Rolling Stones.
Ihren Stars mal persönlich ‚Hallo‘ zu sagen, das würden sicherlich gerne viele Fans mal tun. Da würde dieses Vorab-Treffen total überlaufen werden. Also am besten gegen eine Gebühr, um die Größe des Andrangs zu reduzieren. Zumal ja keine Band dazu verpflichtet ist, wertvolle Freizeit mit Fans zu verbringen, diesem lästigen Pack.
(Das war ein Scherz – nur um sicher zu gehen. Wobei…
manche Fans können sicherlich unter die Bezeichnung „lästig“ fallen.
Anyway…)

Le Comte Caspar auf den Schultern von Bastille beim Konzert von Coppelius in Leipzig auf dem WGT im Heidnischen Dorf.Coppelius habe ich nach Konzerten im Saal gesehen und auch was signieren lassen, doch das war dann längst nicht so geordnet wie ein Extratreff vorneweg. Dafür haben diese Zufallstreffen dann auch nichts extra gekostet. Außer der Extra-Zeit, die du danach noch warten darfst, bis sie vielleicht hinter der Bühne hervorkommen. Doch dann muss sich nur einer der Künstler schon umziehen, und um alle Unterschriften zusammenzubekommen, kannst du warten.

Damals, nach unseren Theateraufführungen, sind wir danach ja auch immer im Theater ‚ausgeschwärmt‘, um bekannte Gesichter zu begrüßen. Das habe ich natürlich eher bei meinen Freizeitgruppen mitgemacht. Denn in Rottweil kannte ich anfangs ja eher nicht so viele.
Aber im Kindertheaterbereich werden natürlich gerne die Hauptfiguren von den lieben Kleinen nochmal besonders gefeiert + begrüßt.  Und dann werden selbstverständlich Fotos der Kleinen mit Pipi, Jim Knopf, Janosch, Shawn oder welchem Titelhelden auch immer gemacht. Doch das ist nochmal was anderes, würde ich sagen.

Aurora als Silhouette vor dem rot leuchtenden runden Hintergrund, mit Mikrofon in der Hand beim SingenAurora wird oftmals nach ihren Konzerten noch von ihren Fans getroffen, wenn diese auf sie am Hallenausgang warten. Ich denke, sie macht das auch gerne mit. Die Videos, die ich davon so gesehen habe, da ist sie immer so herzlich.

Um Aurora einmal persönlich Hallo zu sagen, dafür würde ich auch extra zahlen.

Denn das danach-auf-die-Künstler-warten…
einerseits will/muss ich danach ja auch oft noch nach Hause. Andererseits denke ich dann manchmal, dass die Künstler ja auch ihren Feierabend verdient haben. Und den dann noch zu verzögern, weil ich auf ihn/sie warte… Ich denke, das ist nicht so meines.
Dann nutze ich lieber das ehrliche Angebot eines Meet & Greets.
Die Künstler opfern einen Teil ihrer kostbaren Freizeit, und ich opfere dafür ein Teil meines Geldes. Und dafür können sie hinterher vielleicht noch etwas essen gehen. Es sei ihnen gegönnt.

Bei den Festspielen wird nach den Aufführungen immer Geld für gute Zwecke gesammelt. Auch nochmal die Gelegenheit, dem oder der SchauspielerIn ein Hallo zu sagen.

Ist ein Meet & Greet gegen Geld nun professioneller als das Warten danach auf die KünstlerInnen?
Es ist zumindest organisierter. Und für die KünstlerInnen vorher vielleicht besser einfach mal einzuschieben, wenn der Soundcheck durch + noch Zeit bis zum Auftritt ist. Hinterher muss ja meist wieder alles abgebaut werden. Das dauert ja auch. Wenn abbauen auch schneller geht als aufbauen. Selbst oft genug gemacht.

Ich würde es auf jeden Fall wieder tun, für ein Meet & Greet zu zahlen. Denn es ist ja kein Muss für mich, es ist ein Kann. Genauso wie für die Auftretenden. Und alle sind froh.

Und nun ist mein Buch voll.

Notizbuch, auf dem ein Faultier abgebildet ist und daneben steht geschrieben: Gar nichts erlebt heute. AUCH SCHÖN!

Erinnerungen an Rottweil

Pulverturm und davor aufgebaute Zuschauertribüne am Bockshof in Rottweil

Es ist erstaunlich. Anscheinend habe ich bisher Rottweil vielleicht immer mal wieder erwähnt, doch einen gesonderten Beitrag habe ich noch nicht geschrieben, wie es scheint. Zumindest kann ich da in meinem Beitrags-Archiv auf die Schnelle keinen kompletten Beitrag finden.

Warum ich den jetzt machen werde?

Zum einen musste ich hier wegen der Festspiele mal daran zurückdenken. Und zum Zweiten ist mein Finale in Rottweil jetzt fast genau 20 Jahre her. Fast genau, weil ich nicht genau weiß, wann vor 20 Jahren die letzte Aufführung unseres Sommernachtstraums war. Irgendwann Ende Juli, Anfang August. Auch hier konnte ich es (noch) nicht genauer einschränken. Doch ich denke, FAST genau 20 Jahre ist ein genauso guter Grund wie jeder andere auch. Also nach Rottweil.

Wie hat es mich dahin verschlagen?

Requisiten für den Sommernachtstraum: Eine Leiter und eine Strickleiter am Baum im BockshofGelernt habe ich nach der Schule Industriekaufmensch. Und als Hobby habe ich zu diesem Zeitpunkt Theater gespielt. Nach der Lehre + Bund hatte ich ein kurzes Zwischenspiel bei einer Firma in Frankfurt, bevor ich zu meiner langjährigen Firma nach Maintal, später Nidderau kam.

Und nebenbei Theater, seit 1986. Ab 1992 sogar in 2 Gruppen.

1991 habe ich bei der Hessisch-Thüringischen Theaterwerkstatt zu meinem Interviewpartner noch das Argument der brotlosen Kunst gesagt zu seinem Wunsch, Schauspieler zu werden. Und 10 Jahre später MUSSTE ich es einfach selbst ausprobieren.

Ich hatte mich in der Firma eingelebt, aber es war alles irgendwie nicht besonders erfüllend. Alle kaufmännischen Stellenangebote waren für mich auch nicht sonderlich spannend. Und eine Bewerbung mit der Begründung zu schreiben, wechseln zu wollen… nah.
Dann habe ich beim Arbeitsamtportal die Stelle am Zimmertheater in Rottweil gesehen, die GENAU auf mich gepasst hat. Als erstes war es ein Festengagement für ein Jahr. Nicht nur zwei/drei Monate, wie die anderen Schauspielergesuche für irgendwelche Freizeitparks oder so. Außerdem gab es eine konkrete Geldaussage, mit der ich rechnen konnte. Ich wusste also, ich würde 1000 DM weniger verdienen.
Gesucht wurde ein ausgebildeter Schauspieler oder erfahrener Amateur. Das hat bei mir sowas von gepasst.
Also habe ich mich da einfach mal beworben – und durfte tatsächlich zum Vorsprechen. Und nach einer Wartezeit von einer Woche, wo ich schon von einer Absage ausgegangen bin, kam doch eine Zusage. Da war dann noch eine kleine Bedenkzeit nötig – in der ich mich für Rottweil entschieden habe.
(Ich wollte mir ja tatsächlich die Option offenlassen und hatte in meiner Firma nach einem Jahr unbezahltem Urlaub gefragt, der natürlich nicht genehmigt wurde. Also meine Kündigung nach 9½ Jahren. Und während ich in Rottweil war, hat die Firma tatsächlich zugemacht. Ha!)

Das erste Jahr war zwar nicht so das, was ich mir vorgestellt hatte. Da hatte ich so einige Male das Gefühl, dass ich das auch bei einer ambitionierten Laiengruppe hätte machen können so.

In diesem ersten Jahr wurde durch die Stadt die alte Leitung ausgebootet + ein Verein für die Leitung installiert, der dann zwei Leute aus Mainz als Intendanten angeheuert hat.
Auch wenn ich mit der Art dieses Vorgangs nicht ganz einverstanden bin – immer noch nicht – hat dies dem Theater gutgetan.

Bühnendekoration auf der Bühne im Klosterhof von Oberndorf am Neckar: Eine große Klappleiter, die mit grünen Stoffbahnen umwickelt ist.Die beiden Intendanten (ein Paar) haben das Zimmertheater tatsächlich 10 Jahre geleitet, bis sie an ein anderes Theater gewechselt sind. Und ich denke, sie haben das mit recht gutem Erfolg gemacht. Auch wenn sie und ich wohl nicht ganz so kompatibel waren.

Ein Beispiel für die Prioritäten der alten Leitung war, dass sie sich einen neuen Drucker zugelegt hat. Mit dem dann bessere Vorlagen für T-Shirts für den Pferde- oder Reitverein druckbar waren… *schulterzuck*

Im ersten Jahr liefen „Gretchen 98 ff.“; „Die Frau in Schwarz“; „Jim Knopf und die Wilde 13“; „Ein Inspektor kommt“; „Außer Kontrolle“; „Mutter Courage“ und im Sommer „D’r Entaklemmer“.
Allerdings nicht in dieser Reihenfolge.

Im zweiten Jahr, unter der neuen Leitung, haben wir als erstes das Theater umgestaltet. Die festen Bühnen wurden abgebaut, der Innenraum neu gestrichen – da war ich fleißig mit dabei. So konnte ab da der Theaterraum flexibel bespielt werden. Mit Bühne links, rechts, Mitte, vorne oder hinten… wie jeweils gewünscht. Keine festen Kulissen mehr, doch das war ich eh von meinen Jugendgruppen gewöhnt.
Gespielt wurde da dann „Leonce und Lena“; „Klaus Klettermaus und die anderen Tiere im Hackebackewald“; „Kunst“ und der Sommernachtstraum. Zumindest soweit ich mich erinnern kann. Zwanzig Jahre und so…
Außerdem hat die neue Leitung dann auch sowas wie Bespaßung für Weihnachtsfeiern eingeführt (dazu komme ich nochmal), oder die Schreibspuren ans Theater geholt. Das ist ein Schreibwettbewerb von Rottweiler Schulen – und die Gewinner wurden von Schauspielern im Theater präsentiert. Außerdem ging es das erste Mal mit Gastspielen auf Tour.

(Den Sommernachtstraum haben wir gespielt am Wasserschloss Glatt am 18.07.2003, in Schiltach am 19.07.2003 und am/beim Kloster in Oberndorf am 08.08.2003. Das haben mir die Fotos verraten, die ich in diesem Sommer dort überall aufgenommen habe, weil ich meine neue Kamera ausprobieren wollte. Also all die verteilten Fotos hier im Beitrag. Und dann war der Abschluss wohl doch erst Mitte August. Egal. ;o)

Pritschenfahrzeug des Bauhofs von Rottweil, mit Requisiten beladenNoch ’n Einschub: Für den Sommernachtstraum haben wir Handwerker unser Stück im Stück auf einem Pritschenwagen von der Stadt Rottweil gemacht. Den habe ich vor den Aufführungen immer abgeholt und danach wieder zurückgebracht.
Jetzt hatten wir immer im Hellen geprobt. Da war immer alles gut zu sehen, wo ich hinfahre und so. Denn ich habe den Pritschenwagen dann im Bockshof auf die Bühne gefahren, damit wir auf ihm spielen konnten. Allerdings war bei der Premiere die Beleuchtung neu. Und als ich zum Wenden zurückstieß um wieder Abzufahren von der Bühne, habe ich teilweise nichts gesehen, weil die Beleuchtung mich geblendet hat. Und es waren noch zusätzlich Bänke auf dem Rasen aufgestellt… auf dem Weg, den ich beim Wenden fahren musste. Ich habe zwar nichts gesehen, aber ich habe ein allgemeines Atemholen gehört. Da dachte ich mir, ich trete besser mal auf die Bremse. Zum Wenden hat es gereicht und wir sind davongefahren. Später habe ich gehört, dass es vielleicht noch eine Armlänge bis zur ersten Bank gewesen wären. Ups… )

Das zweite Jahr hat wirklich mehr dem entsprochen, was ich mir unter dem Beruf vorgestellt hatte. Mehr Proben, mehr Verknüpfungen und Kooperationen mit anderen…

Als ich im September 2001 nach Rottweil kam, habe ich angefangen, ein Tagebuch zu schreiben. Ich wollte jeden Tag des Jahres festhalten. Das erste Jahr habe ich es auch durchgezogen. Doch wie weit ich das im zweiten Jahr noch durchgehalten habe, das müsste ich mal nachsehen.
Zum Ende des ersten Jahres haben ein paar Kollegen mit ihrer eigenen Theatergruppe selbst ein Freilichtstück inszeniert, bei dem ich auch mitgemacht habe. Mir fällt der Name des Stückes allerdings gerade nicht ein. Doch es war eine schwäbische Variante von „Der Widerspenstigen Zähmung“.

Also, Theater hatte ich einiges in den zwei Jahren.
Teilweise auch nicht nur auf der Bühne. Denn natürlich konnte ich es nicht lassen, mich besonders in die Tochter einer Kollegin zu vergucken. Das ging bei mir dann auch mal soweit, dass ich sie total versucht habe zu ignorieren, wenn sie zu einer Vorstellung kam.
Tattoo eines Trolls mit Mütze auf dem Oberarm eines KollegenBis ich es bei einer Nach-Theater-Feier, für die wir alle zum Bahnhof gegangen sind, nicht mehr ausgehalten habe. Dort war an dem Abend eine Musikveranstaltung. Und als wir gerade mal alleine dasaßen, habe ich sie angehauen, sie soll mir doch endlich ihren Korb geben. Sie dann so „Och bitte nicht. Ich will keine Körbe geben…“, womit ich ihn ja aber doch bekommen habe. Ab da konnten wir eigentlich wieder miteinander reden. Auch darüber, welcher Kollege sie eher interessieren würde. Joa, der Junge hatte es drauf. Der hat dann die nächste Dame abbekommen, die mich interessiert hätte, nachdem ich aus Rottweil weg war.

Garderobenbereich in Schiltach - mehrere Stühle, auf denen Klamotten liegen und ein Tisch, der beladen ist.Doch die Tochter der Kollegin zeigte mir auch mal wieder, dass ich Frauen irgendwie nicht verstehe. Denn auch wenn sie ja nichts von mir wollte außer Freundschaft, hat sie nach mir gesehen, wo ich stecke. Da saß ich mit unserer Akkordeonspielerin vom Sommernachtstraum zu zweit im Café nach der Aufführung. Der Rest der Truppe war nebenan im Pub, und sie wollte, dass ich da auch noch dazukomme.
Doch ich hätte ja gerade ein Rendezvous mit unserer Akkordeonistin haben können? Mit der habe ich mich schließlich auch gut verstanden.
Hm… andererseits hat es das Töchterchen irgendwie auch mal auf dem falschen Fuß erwischt, als wir gefragt wurden, ob wir zusammen wären. Denn so wirkte es wohl auf den Fragenden.
Und das war der Kollege, der sie mehr interessiert hätte als ich. Vielleicht fand sie deshalb den Gedanken nicht gut.
(Na, zumindest das scheine ich zu beherrschen. Von anderen für DEN Freund von Freundinnen gehalten zu werden. Doch das hatte ich alles auch schonmal hier im Beitrag erwähnt.)

Aufgebaute Bühnenteile und Stühle am Wasserschloss GlattJetzt doch nochmal etwas theatermässiges.

Ich bin ja geboren und die ersten Jahre aufgewachsen in Unterfranken. Wer Unterfranken kennt, weiß, dass da durchaus ein rollendes R in der gesprochenen Sprache existiert. Welches ich mir natürlich total angeeignet habe/hatte.
Jetzt sind rollende Rs im Theater nicht mehr so existent. Die Zeiten von Adele Sandrock sind halt lange vorbei, als dies noch eine gute Bühnensprache war.

So hatte im ersten Jahr ein Kollege schonmal zu mir gesagt, ich müsste daran arbeiten. Dann kam lange nichts. Und ich selbst höre es nicht, wenn ich es rolle. Es sei denn, ich WILL es.
Großes Plakat im Zimmertheater Rottweil mit vielen Fotos der Aufführung von Leonce und LenaAls die neue Intendanz kam, war die eine Dame davon vorher auch als Sprachlehrerin an der Schauspielschule gewesen.
Sie kamen Ende August / Anfang September. Und es hätte viele Gelegenheiten gegeben, eine störende Aussprache anzusprechen.
Angesprochen wurde es dann im Dezember, in der Vorbereitung der Weihnachtsfeier, zu der wir etwas beitragen sollten, so wie vorhin erwähnt.
Wir haben da „Erna, der Baum nadelt.“ gelesen.
Einen Sketch, den es in vielen Dialekten geschrieben gibt. Also komplett: einmal auf bayrisch, hessisch, schwäbisch etc. Jetzt sind Schwaben empfindlich, wenn Nicht-Schwaben schwäbeln wollen. Geht für sie gar nicht. Entsprechend dachte ich, dass ich dann halt die hochdeutsche Rolle des Professors lese. Dann ging es an die Rollenverteilungen… und ich bekam dann gesagt: „Nein. Du rollst das R zu sehr. Da geht Hochdeutsch nicht.“ und ich dachte ‚Bitte?!?‘
Das kam für mich so unvermittelt, als hätte mir jemand plötzlich einen Zaunpfahl um die Ohren gehauen. Schließlich hätte sie längst etwas sagen können? Aber so?
Immerhin war ich nicht der Einzige, für den das überraschend kam. Meine eine Kollegin, Mutter meiner Flamme, fand das auch überraschend.
Ab diesem Zeitpunkt habe ich manche Sachen von dem weiblichen Teil unserer Chefs mit anderen Augen betrachtet.
Auch das sie solange gewartet haben, bis mir der Mann im Mai (!) mitgeteilt hat, dass sie ab September keine Rollen mehr für mich hätten… Da hat es ihn wohl verwundert, als ich einfach nur „Ok.“ sagte. Denn tatsächlich hatte ich es mir schon gedacht und mit Freunden darüber gesprochen. Da ist Mai natürlich sehr früh und rechtzeitig, um sich für September noch woanders bewerben zu können… nicht wirklich.

Tatsächlich hätte ich ja im Sommerstück 2004 nochmal mitmachen können. Daran musste ich nach Hans im Glück zurückdenken. Auch ein Grund für diesen Beitrag.
Denn im Sommer 2004 haben sie „Die Möwe“ gespielt. Und ich wurde gefragt, ob ich den Lehrer spielen könnte…

Haitattoo auf den Fussrücken einer Kollegin, die in einem Baum sitztAls sie im September 2003 angefangen haben, haben sie 2 Kollegen aus Mainz „mitgebracht“. Die haben dann die großen Rollen bei Leonce + Lena gemacht, also Leonce und seinen Diener. Die Aussage dazu war, dass man ja keine Leute mit kleinen Rollen anlocken könnte. Da müssten ihnen schon große Rollen geboten werden. Hm…
Wer jetzt „Die Möwe“ kennt, hat vielleicht auch eine Idee zu der Rolle. Und die Rolle des Lehrers ist – gefühlt – die Kleinste, die es da gibt, Der von seiner Frau dann auch noch zusätzlich abgebügelt wird.

Nachdem ich das Stück gelesen hatte, musste ich an das Einführungsgespräch denken, mit kleinen Rollen locken und so… Nun, bei mir schien das wohl kein Problem zu sein. Da konnte mir auch der kleinste Pf… angeboten werden – war ja nur ich.
Ich weiß echt nicht, was sie sich wirklich dabei gedacht haben. Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass dieses Angebot vielleicht nur auf Rücksprache vom Verein kam. Weil ich da vielleicht besser angekommen bin, als bei den wirklichen Chefs. Denen unterstelle ich jetzt eine gewisse gefühlte Hochnäsigkeit gegenüber Laienspielern.

Ich habe dieses Angebot abgelehnt.
Zum einen wegen der Größe der Rolle, als auch wegen der Rolle an sich. Von Frauen abgebügelt zu werden, hatte ich ständig im realen Leben, da brauchte ich das nicht auch noch auf der Bühne.

Einrichtung der Bühnenteile am Marktplatz von Schiltach. Die Zuschauerbänke und -tribüne steht bereits.Die Absage hat anscheinend erstmal verwundert. Doch ich habe in meiner Absage diese Überlegungen von wegen ‚mit kleiner Rolle keinen kommen lassen können – aber bei mir geht das schon‘ auch geschrieben. Darauf kam zwar nochmal zurück, dass sie die Rolle vergrößert hätten mit Texten von Sorin, Dorn und dem Lehrer. Doch wie sieht das aus, später in meiner Rollenübersicht, was ich alles gespielt habe? Da hätte da gestanden „Lehrer“. Anders herum wäre es vielleicht etwas anderes gewesen. Sorin hätte ich wahrscheinlich genommen. Aber so? Nein.
So bin ich zu Hause geblieben und habe mich in Drachenechse verguckt. Zur Abwechslung in Gegenseitigkeit. :o)

Einen Punkt, den „die Neuen“ auch eingeführt haben, waren szenische Lesungen zum Buch, welches in dem Schuljahr in den Schulen behandelt wurde. Das war 2003 „Arnes Nachlaß“ von Siegfried Lenz.
Das sah so aus, dass mein Herzensbrecher-Kollege ;o) und ich an Schulen sind, dort mit Requisiten eine maritime Stimmung gemacht haben – das Buch spielt in Hamburg – und dann Ausschnitte gelesen oder fast eher gespielt haben. Wobei auch hier der größte Teil von meinem Kollegen gemacht wurde. Ich war da mehr das Beiwerk oder zur Unterstützung da. Allerdings… ich habe das Buch nie zum Lesen bekommen. Ich hatte nur die Ausschnitte, mit denen wir gearbeitet haben. Deswegen habe ich mir dann tatsächlich dieses Buch in der Stadtbücherei ausgeliehen, damit ich es mal komplett lesen konnte. Um zu wissen, um was es überhaupt geht und wie es endet. Ich denke, diese Mühe hat sich mein Kollege nicht gemacht. Das war dann natürlich etwas hinderlich dafür, dass wir nach den Lesungen teilweise noch mit den Schülern diskutieren durften. Und da er keine Ahnung hatte, habe ich dann das Wort ergriffen und meine Meinung zur Geschichte kundgetan. Dafür hat er sich danach auch bedankt.

Eine eingestöpselte Kabeltrommel mit Kabel auf dem Gestänge eines Brunnens, in dem Wasser ist.Bei den erwähnten Schreibspuren wurden die besten Texte von Schauspielern auf der Bühne gelesen – oder Teile davon. Da hat dann ein anderer Kollege die Sache so… theatralisch gelesen, dass es schon wieder peinlich wurde. Entsprechend haben Schüler im Publikum gekichert. Auch ich konnte diesen Vortrag nicht ernst nehmen.
Meinen habe ich dann nach bestem Wissen + Gewissen gemacht. Vor allem, da es der Text von einem der Jungs meines Kollegen der Frau in Schwarz war. Dessen Familie hatte sich ja zu einer Art Familienanschluss für mich entwickelt. Das habe ich ja hier in dem Beitrag auch erwähnt.

Der Kollege von der Schreibspuren-Lesung war auch so ein typischer Künstler. Fest von sich überzeugt. *Augen roll*

Die erste Chefin übrigens auch. Die war so von sich und ihren Sangeskünsten überzeugt, dass sie Liederabende gemacht hat, für die ich das Licht fahren durfte… und ich mich dabei innerlich gewunden habe, weil es so falsch klang. *schauder*

Es waren zwei interessante Jahre, in denen das Beste an dem Ganzen noch das Stehen auf der Bühne war. Da wurde ich noch 10 Jahre später in Mainz bei einer Einweihungsfeier einer Mitspielerin von einer Mitstudentin von ihr aus Rottweil noch als ehemaliger Schauspieler erkannt. Das war auch witzig.

Nun, anscheinend hat diese Zeit doch irgendwelche Spuren hinterlassen.

Versuch eines Selbstportraits mit der neuen Kamera am Wasserschloss in Glatt