Konzerte 2023

GIF von Pau von The Warning am Schlagzeug

Ich war ja dieses Jahr auf ein paar Konzerten. Ich habe auch jeweils dann über die entsprechenden Konzerte geschrieben. Trotzdem habe ich jetzt nochmal Lust, kurz über sie zu schreiben.

Geschafft habe ich es immerhin zu drei Terminen. Wobei es ja noch einige mehr gegeben hätte, die mich interessiert haben.

Geschafft habe ich es im Mai zu Nordic Giants, GGGOLDDD + MONO nach Aschaffenburg + zu THE WARNING nach Berlin. Und dann, kurz vor Jahresende, ging es noch zu BABYMETAL nach Offenbach.

Wer dazu noch mehr wissen möchte, als was ich hier noch schreiben werde, kann sich ja die entsprechend verlinkten Beiträge durchlesen. Ich möchte jetzt nur nochmal sagen, dass sich jedes dieser Konzerte gelohnt hat.

Im grünen Bühnenlicht steht ein Mann mit nacktem Oberkörper und Maske mit Gitarre auf der Bühne, die er mit einem Bogen streichtBei den Nordic Giants, GGGOLDDD + MONO waren besonders MONO eine tolle „neue“ Band für mich.
Bei The Warning wusste ich ja, was mich erwartet. Und diese Erwartung wurde voll erfüllt. Tatsächlich ist laut der Statistik meines Blogs der Beitrag dazu dieses Jahr der meistgeklickte. Stand heute, 30.12. – 09:30 Uhr, mit 107 Direktaufrufen. Danach, mit einigem Abstand, kommt mein bisheriger Dauerbrenner mit dem Vergleich der Übersetzungen von Witches Abroad von Terry Pratchett mit 78.
Mal sehen, wie dies in den nächsten Jahren so aussehen wird.
Da The Warning ja in den Startlöchern für Großes steht, sehe ich hier noch Klickpotential. ;o)
BABYMETAL kommt immerhin auf 6 Klicks.

Ja, genau… bei BABYMETAL hat mich das Abgehen der Fans und teilweise die Musik überrascht. Angenehm überrascht. ;o)

Wen oder was habe ich denn nun verpasst?

Deine Lakaien waren in der Batschkapp – ausverkauft, wenn ich nicht irre. Am Tag drauf waren Sólstafir in der Batschkapp. Da hätte ich tatsächlich frei gehabt. Keine Ahnung, warum ich mich hier nicht aufgerafft habe. Oh, war das tatsächlich 2019, das ich sie gesehen habe? Krass.

Le Comte Caspar auf den Schultern von Bastille beim Konzert von Coppelius in Leipzig auf dem WGT im Heidnischen Dorf.Dann hat Coppelius wieder im Das Bett gespielt. Allerdings mitten in meinem Block. Und wenn ich kurz nach 2 Uhr aufstehen darf, ist mir nicht so danach, am Abend vorher auszugehen.
Ähnliches galt für Alien Weaponry, die an meinem und aller anderen auch-Sonntag in Wiesbaden waren. Auch wenn ich da „erst“ kurz nach 3 habe aufstehen müssen.
Also, am Tag danach. ;o)

Auch Brutus spielten in Aschaffenburg mitten in meinem Block, von daher… Sorry.

Gleiches gilt für Cellar Darling, die im Nachtleben gespielt haben. Auch wenn ich Anna Murphy mit ihrer Drehleier gerne mal wieder gesehen hätte.

Das müssten soweit alle gewesen sein, die ich näher ins Auge gefasst hatte.

Sicher hat es auch einige Konzerte gegeben, die mich hätten interessieren können, die ich mir schon gar nicht notiert habe – wie z.B. OMD – oder die ich gar nicht mitbekommen habe. Doch dann habe ich auch keinen Grund, mich zu ärgern, dass ich sie verpasst habe. ;o)

Das war also 2023.

Habe ich schon was für 2024?

Bisher nicht.

The Warning kommen zwar wieder im April nach Europa, doch in Deutschland bisher nur nach München, Berlin + Köln. Allerdings passen die Termine dieses Mal nicht zu meinem Schichtrhythmus. Tja. Dabei wurden hier schon in allen drei Städten die Locations zum Größeren gewechselt. In München spielen sie jetzt im Backstage. Dort war ich schon mal mit Timon bei Coppelius.

Ich hoffe ja, dass es im Sommer dann noch ein paar zusätzliche Termine gibt, wenn sie eh im Lande sind, um in Wacken zu spielen. *Daumen drück*

Auch Coppelius kommen nicht in die Gegend hier… und sonst habe ich noch keine Ideen, wer wie wo kommt. Das Warum ist für mich dann keine Frage. ;o)

Doch ich denke, bei ein oder zwei Konzerten werde ich sicher nächstes Jahr auch wieder sein. Muss ich halt mal die üblichen Verdächtigen abklappern, was bei denen so läuft.
Und dann werdet Ihr es sicher hier erfahren. ;o)

Kommt gut ins Neue Jahr.
2024 lässt grüßen. ;o)

GIF von Pau von The Warning am Schlagzeug

The Warning-Konzert in Berlin – 31.05.2023

Die Unterschriften von Dany, Pau und Ale auf der Fan-Eintrittskarte zum Konzert der Band The Warning im Hole 44 in Berlin am Mittwoch, den 31. Mai 23 ab 20 Uhr. Zu sehen sind von links nach rechts Ale, Dany und Pau. Alle drei mit Sonnenbrillen und Dany streckt noch zusätzlich die Zunge raus.

Die ersten Tage des Junis sind vorbei. Zeit, endlich über meinen letzten Trip nach Berlin zu berichten. (Genaugenommen haben wir inzwischen sogar schon Mitte Juni, doch mit dem Abtippen hat es dieses Mal ein ganzes Weilchen gedauert. Aber jetzt, endlich…) Also, mein Trip nach Berlin, und da vom ersten Konzert von The Warning in Deutschland überhaupt.
Theoretisch könnte ich auch sagen, das erste offizielle Headliner-Konzert in Europa. Doch will ich das Privatkonzert in London nicht unwichtig machen, nur weil ich selbst nicht hingefahren bin. Dafür habe ich mir davon doch noch das T-Shirt bestellt – und vorgestern bekommen. :o)

Also – zurück zum 31. Mai.

Das Vorher

Setlist vom Konzert in Berlin, Hole 44 am 31. Mai 2023: Disciple Z Animosity Queen of the Murder Scene (hinzugefügt mi Stift) Choke Amour Dust to dust Dull Knives KAK More Money SURVIVE ENTER SANDMAN ERROR Narcisista Martirio Evolve außerdem haben alle drei die Setlist unterschriebenGeschlafen habe ich in der Nacht schonmal nicht so gut. Dafür hatte mich zu viel beschäftigt. Denn bevor ich meine Reise nach Berlin starten konnte, hatte sich noch der Schornsteinfeger angemeldet. Von daher war ich gedanklich beschäftigt mit ‚wann kommt er?‘; ‚kommt er rechtzeitig?‘; ‚komme ich rechtzeitig zum Bahnhof?‘ bis zu ‚hoffentlich bekomme ich meine Öfen an.‘. Entsprechend war ich das erste Mal schon so nach 4 Stunden wach und es wurde danach nicht viel besser.
Aber… es hat alles prima geklappt. Ich habe meine Öfen anbekommen und dann kam er sogar schon kurz nach 8 Uhr 30 – und nach gut 20 Minuten war alles erledigt. So kannte ich in aller Ruhe kurz nach 9 zum Bahnhof aufbrechen. Noch kurz ein wenig Proviant für unterwegs besorgt…
Bevor der Bus am Hauptbahnhof ankam, fiel mir auf, dass ich anscheinend für die Hinfahrt keinen Sitzplatz reserviert hatte. Dabei dachte ich, ich hätte für beide Tage den gleichen reserviert: Wagen 11, Platz 74. Letztendlich hatte ich diesen Platz aber wohl nur für die Rückfahrt reserviert.
Technik die begeistert. ;o)

Blick auf Bäume und Häuser - im Hintergrund ist der MDR-Tower von Leipzig zu sehenNa ja, ich würde schon einen Platz finden.
In Hanau hatte der Zug gut 10 Minuten Verspätung. Als er dann kam, habe ich mich also im Wagen 11 auf die Suche nach einem freien Fenstersitzplatz gemacht und schnell einen gefunden. Und bin da direkt mit meinem Namen angesprochen worden. Denn in der 3er-Reihe, in der ich mir den einzelnen Fenstersitzplatz ausgeguckt hatte, saß noch ein anderer Mensch, unreserviert. Und da ich mein T-Shirt + Kappe für den Abend anhatte, konnte derjenige mein Ziel erahnen. Außerdem hatten wir vor einiger Zeit über das Fahren nach Berlin geschrieben.
So hatte ich mich zufälligerweise genau neben einen anderen Fan gesetzt. Mit dem ich dann auch den Weg zum Veranstaltungsort in Berlin gefunden habe. Und danach habe wir uns gemeinsam die Nacht um die Ohren gehauen, bis unsere Züge zurückgefahren sind.

Blick auf das Schild "Leipzig Hbf" - Messestadt LeipzigDie 10-Minuten-Verspätung von Hanau hatte der ICE bis Eisenach wieder raus. Bei Leipzig habe ich dann meinen Leipziger Bekannten Nachrichten geschrieben – und meinen WGT-Freunden. :o)
In Berlin-Südkreuz waren wir pünktlich, haben da direkt auch einen Warning-Fan getroffen, sind dort in die richtige Bahn gestiegen… und haben dann auch das Hole 44 gefunden.

(Die Berliner Hausnummern sind seltsam. Von überall sonst bin ich es inzwischen gewohnt: Eine Seite gerade – andere Seite ungerade Hausnummern. In Berlin nicht. Die eine Straßenseite war durchlaufend nummeriert – und auf der anderen Straßenseite gingen die Nummern dann in die andere Richtung. Also sowas wie die eine Seite 1 bis 250, und auf der anderen Seite dann von 251 weiter aufwärts zurück. Ich frage mich, ob das was mit den Franzosen + den Preußen zu tun haben könnte? *kopfkratz*)

Nun, wir haben das Hole44 anhand der Hausnummer identifiziert. Ansonsten sah da nicht viel nach Veranstaltungsort aus. Nicht mal ein Plakat von The Warning war zu sehen. Hm…
The Warning-Kappe mit Bitz-Symbol und Zipp-Hoodie mit der Aufschrift "The Warning" - beide in SchwarzDafür war auf der Straßenseite gegenüber eine Gruppe von Leuten zu sehen. Schön gemütlich im Schatten, im Außenbereich von einer kleinen Pizzeria. Aus dem Patreon-Discord hatte ich unterwegs schon mitbekommen, dass sich da The Warning-Patreons sammelten. Beim Hinübergehen waren dann auch die entsprechenden T-Shirts + Kappen erkennbar. Es hatte sich bereits eine Gruppe von vielleicht 10 Leutchen gesammelt, die die Zeit bis Beginn + Meet & Greet absitzen durften, und sich noch ’ne Pizza oder Nudeln gegönnt hatten. Habe ich dann auch gemacht. Kurz war ich versucht, eine der beliebten Discord-Streitthemen zu bestellen – Pizza Hawaii – doch dann nahm ich einfach eine mit Pilzen.

Von unserem Platz waren immer wieder Menschen auf der Suche nach dem Hole zu sehen. Irgendwann kurz vor 4 konnte dann auch das erste bekannte Gesicht des Gruppenumfeldes erspäht werden. Hogweva von IG, der aus einem Taxi Kartons mit Merch (wahrscheinlich) bekam. Darauf beschloss ein Teil der versammelten Mannschaft, bestehend aus Fans aus Deutschland, Türkei, Niederlanden und mehr, nun auch die Straßenseite zu wechseln. So konnte dort dann Rudy, dem Manager, ein Hallo gesagt werden. Auch traf dann ein großer Fan aus den USA/Mexico ein, gleichzeitig Moderatorin der beiden Warning-Discord-Server. Bei ihr sammelten sich dann die anwesenden Ultimate-Patreons und wurden als Erstes hineingebracht

Das Meet & Greet

Schwarzes Kreuz auf HandrückenDas angekündigte Meet & Greet begann so auch etwas später. Statt um 16 Uhr, wie angekündigt, gegen 17 Uhr. Dafür hatte ich mich am Pfingstsonntag auch angemeldet, nachdem ich wieder zuhause war. Die Bestätigung, das ich teilnehmen kann, kam dann einen Tag vorher. Yay!

Rudy und Hogweva organisierten das M&G. Rudy kontrollierte die Namen, Hogweva malte Kreuzchen auf die Hände. Anschließend hieß es sich anstellen. Wahrscheinlich ging es mit dem M&G auch erst 20 nach 5, halb 6 los. Zumindest sind meine Fotos von 17:43 Uhr.

Das war eine schöne Sache. Würde ich jederzeit wieder machen.
Es ging einzeln zum Tisch mit Ale, Pau und Dany. Ich wurde nett von ihnen begrüßt und gefragt, wie’s mir geht. Ich habe auch entsprechend Hallo zurückgesagt. Doch statt mich vorzustellen, habe ich erstmal meine beiden Sachen zum Signieren auf den Tisch gelegt – Eintrittskarte und Kappe – und habe dann mein Mitbringsel für sie und ihr Team rausgekramt:
3 Beutel deutsche Süßigkeiten (aus Bonn ;o)) gegen den Stress beim Touren.
Worauf Rudy meinte, dass dann alle drei Beutel für ihn sind. :oD
Dann gings zum Foto machen – wo mir nichts anderes einfiel als eine Winke-Hand.
*Hand gegen Stirn*

Ich hinter den Ladys von The Warning von Links nach Rechts: Ale, Pau und Dany

Meine Kappe mit der Aufschrift "The Warning" mit den Autogrammen von Dany, Pau und AleAnschließend gings wieder nach draußen, zu den anderen Fans. Und es wurde wieder gewartet + sich unterhalten. Wir waren ein buntes, mit schwarzen T-Shirts bekleidetes, Trüppchen. ;o)

Als dann der Einlass losging, war ich noch recht weit vorne. Die Fans, mit denen ich zusammengestanden hatte, haben es alle an den Bühnenrand geschafft. Ich musste drinnen aber erstmal die Keramikabteilung aufsuchen + dann den Merchstand. Den hatte Rudy-Junior unter seiner Fittiche.
Cooler erster oder vielleicht gar nur Ferienjob. ;o)
Ich brauchte noch einen Zip-Hoodie, wie es da auf der Merchseite der Band heißt, und eine zweite Kappe. Bis ich die Sachen dann hatte – und einen Becher Wasser – war kein Durchkommen mehr zur Bühne. So war ich nun vielleicht 7-8 Meter weg. Das war zumindest eine gute Entfernung, um beim Filmen alle drei Damen auf einmal draufzubekommen. ;o)

Das Konzert

Vorband von The Warning, die Gruppe Hal Johnson aus MünsterEine unerwartete Überraschung war, dass es tatsächlich eine Vorgruppe gab. Deutlich erkennbar durch das Schlagzeug direkt vorne auf der Bühne. Da die nicht so groß war, machten zwei Schlagzeuge in der Mitte die Bühne schon sehr voll. ;o)

Die Vorgruppe war eine Band aus Münster namens Hal Johnson, bestehend aus 3 Mann an Gitarren + Bass und ein Mann am Schlagzeug. Sie hatten eine gute Energie und haben, denke ich, auch ebensolche von uns zurückbekommen. Sie haben eine halbe Stunde gespielt, etwa. Von 20:00 Uhr bis 20:30. Dann der letzte, wichtige, Umbau.

GIF von Carlos, der beide Daumen nach oben zeigt
Zu sehen dabei gab es die bekannten Gesichter aus den ganzen Videos – Carlos, Rudy, Hogweva… und ein paar Neue. Um 9:00 Uhr – sprich 21 Uhr – ging es dann richtig los. Intro 404 lief… und Einstieg mit Disciple.

The Warning auf der Bühne in BerlinGespielt haben sie bis kurz nach 22 Uhr – und in diesem Zeitraum haben sie 17 ihrer Lieder gespielt. Ohne ein Überraschungslied, wie sie es bei den letzten Konzerten in den USA gemacht hatten. Dafür aber mit einigen Liedern aus der Vor-ERROR-Zeit. ;o)
Queen of the Murder Scene, Dust to Dust + SURVIVE!
Diese Lieder live zu hören, war etwas Besonderes. Schade, dass Rudy seinen Auftritt bei Dust to Dust nicht Live gemacht hat. Das hätte noch gefehlt. ;o)
Bei SURVIVE musste ich wenigstens mal Ausschnitte mitfilmen. Nämlich erst eine von Paus Strophen – in der zwei Interaktionen von Ale + Dany passierten, und dann noch eine Ale-Pau-Kombi. :oD Und dann natürlich das Finale. Auch das MUSSTE ich festhalten.
Ansonsten habe ich eher ein paar Fotos gemacht, anstatt zu filmen. Tatsächlich komplett aufgenommen habe ich „nur“ Z und Amour.

(Nachdem ich vor bald vier Wochen bei MONO ja 3,5 Minuten mitgefilmt hatte – und da war das Lied noch lange nicht fertig – sind die Lieder von The Warning ja eh meist unter 4 Minuten. Also hatte ich mir vorgenommen, wenigstens zwei Lieder mitzufilmen. Die stellten sich dann halt als Z und Amour heraus. Außerdem noch die erwähnten Ausschnitte von SURVIVE – und tatsächlich nochmal zwei Ausschnitte von Narcisista. Die dann auch mal im Hochformat, damit ich noch eine Kleinigkeit für Insta hatte.)
GIF von Pau von The Warning am Schlagzeug
Die Videos von Z, Amour + SURVIVE habe ich vor gut 2 Wochen bei YouTube hochgeladen. Da haben sie mir am Tag danach tatsächlich einen Kommentarregen gebracht – und irgendwer mag wohl Z nicht. ;o)
Die Narcisista-Mitschnitte habe ich bisher nur bei Insta gepostet. Da ich aber nun vorhin festgestellt habe, dass sie für meine Medienabteilung hier auch zu groß sind, habe ich sie nun ebenfalls bei YouTube hochgeladen. Außerdem hatte ich sie noch im Patreon-Discord-Server hochgeladen.
GIF von Pau von The Warning am Schlagzeug
Die Bilder + Minivideos, die ich aus ein paar Fotos gemacht habe –
(Eine Funktion der Kamera ist Top-Foto. Da wird nicht nur ein Foto gemacht, sondern ein Mini-Video. Und ich weiß jetzt, wie ich daraus wieder ein Video machen kann. Habe ich extra nachgeschlagen. ;o)) –
die verstreue ich hier im ganzen Text. Und ich lasse sie wahrscheinlich auch alle groß. Die Links zu den Videos gibt es jetzt hier:

Videoecke

Im Hole44 war es ziemlich warm. Kann vielleicht auch an der Menge an Menschen gelegen haben. Denn auf dem Weg nach Berlin kam die Nachricht, dass es ausverkauft ist. Woohoo.
Dany am Singen und Gitarre spielenNachdem dann das Konzert rum war, gab es endlich wieder mehr Luft.
Zum Abschluss gab es noch das übliche Foto vor der Meute – von dem bisher auf den üblichen Kanälen nichts zu sehen war. Schade.
Dann hat Pau noch 3 Trommelstöcke verteilt. Einer ging an ein junges Mädel, welches das Konzert auf der Schulter verbracht hatte. Zwei Sticks flogen so in die Menge. Die Setliste habe ich bei einer jungen Dame abfotografieren dürfen, nachdem ich sie mit der Liste habe herumstehen sehen. Gut für die Erinnerung. ;o)
Im Nachhinein betrachtet, bin ich jetzt eigentlich ganz froh, nicht noch etwas weiter vorne gestanden zu haben. Denn da haben sich im Laufe des Konzerts vier Typen hingedrängt, um dort rumzuspringen und sich anzurempeln. Sozusagen ein Mini-Moshpit.
Und ich war zum Glück weit genug weg.

Nach dem Konzert

Ale mit ihrem Bass und ACDC-T-ShirtNachdem alles soweit vorbei war, konnte ich wieder zu den Fans vorstoßen, mit denen ich mich schon vor dem Konzert unterhalten hatte. Es wurden erste persönliche Einschätzungen geteilt… und so langsam wurden wir der Lokalität verwiesen.
„Wenn Ihr nicht noch an den Merchstand wollt…“
Draußen trennten sich dann so nach und nach unsere Wege. Niederlande und Türkei gingen zurück in ihr Hotel, USA/Mexico auch… und wir beiden Deutschen, die sich im Zug getroffen hatten, machten sich ganz langsam daran, zum Südkreuz zu gehen, um mit den ersten Zügen wieder in die Heimat zu fahren.
Zwischendurch haben wir Rast an einer momentan nicht angefahrenen Bushaltestelle gemacht. Solange, bis ein anderer Nachtschwärmer kam und die Unterhaltung empfindlich gestört hat. So ging es dann weiter gen Südkreuz. Kurz davor fanden wir noch ein gelbes M, das tatsächlich durchgängig geöffnet hatte. Das wurde für einen Imbiss + etwas zum Trinken genutzt. Außerdem für Besuche der Keramikabteilung. ;o)

Kurz nach 2 haben wir uns auf die restlichen Meter zum Südkreuz gemacht, wo wir uns gegen 10 vor 3 auf einer Sitzgelegenheit am Bahnsteig niederließen.
Zwei Uhren am Bahnhof Berlin Südkreuz hängen nebeneinander. Die eine zeigt sechs Minuten nach 4 an, die andere sechs Minuten nach 5.Während wir da so auf unsere Züge warteten, kam noch ein dritter Fan von der Band vorbei. Der fuhr auch als erstes, weil er zurück nach München durfte. Dann kam der Zug für meinen Begleiter – und gegen halb 6 dann auch meiner. (Die Uhren am Bahnsteig waren so eingestellt, dass sie Winter- UND Sommerzeit angezeigt haben. Ob das wohl Absicht war? ;o)) Auf meinem – diesmal reservierten – Platz machte ich es mir gemütlich und habe die meiste Zeit schlafend verbracht. Ich glaube, Leipzig habe ich mal mitbekommen, und Eisenach. Ansonsten bin ich im Kinzigtal langsam wieder munter geworden. Pünktlich gegen halb 10 war ich in Hanau, noch nach Hause, mit einem kleinen Abstecher in die Buchhandlung… und um 10:15 Uhr konnte ich der Familie + Freunden mitteilen, dass ich wieder zu Hause bin.

Pau im blauen Licht am SchlagzeugErst dachte ich ja, ich leg mich direkt nochmal hin… doch da kam ich mir nicht müde vor. Also habe ich es mir nur noch kurz so auf dem Bett gemütlich gemacht + gedacht, dass ich mir ja dann auch einen Tee machen kann… und plötzlich war es kurz vor 17 Uhr.
Ups.
War ich wohl doch müder, als noch um 11 gedacht. Wahrscheinlich noch wegen der Nacht davor. ;o)

Doch jetzt bin ich wieder voll im Trott. Die Ladys haben vor zwei Wochen bei Rock im Park und Rock am Ring gespielt, während ich gerade von der Arbeit auf dem Nachhauseweg war. Heute spielten sie in Madrid, morgen dann Barcelona. Mal sehen, wann sie dann mal wieder nach Deutschland kommen. Das wird jetzt dauern. Aber es gibt ja Videos.

Let’s rock!

;o)

Eintrittskarte zum Konzert von The Warning in Berlin am 31. Mai 2023 und schwarze Kappe mit Aufschrift "The Warning" - auf beiden sind die Autogramme von Dany, Pau und Ale

Neuzugänge

die andere in blau. Darüber schaut nochmal der oberste Bereich des Covers heraus, mit dem Schriftzug "The Warning - ERROR"

Dann komme ich doch jetzt (endlich) mal zu diesem Beitrag, den ich schon längst hätte schreiben wollen. Denn je länger ich warte, desto mehr kommt dazu. Deswegen wird es endlich Zeit.

Mit was fange ich an?

Mit den Scheiben.

In meinem Beitrag vom 16.4. – Neue Musik angekommen – erwähnte ich, dass ich noch eine Platte erwarte. Inzwischen ist diese da.
Nämlich die Platte von Neil Gaiman & FourPlay String Quartet.

„Signs of Life“

Cover der Platte Signs of Life von Neil Gaiman und dem FourPlay String Quartet. Zu sehen ist in Totenschädel, der bemalt ist auf ebenso bemaltem Boden An dem Schädel ist eine Leiter angelehnt. Auf dem Schädel malt ein Mann mit Hut, und hiter der Leiter ist ein Fenster mit Vorhängen im Schädel zu sehen. Vor der Leiter laufen drei Hühner herum. Rechts im dunkler werden Hintergrund steht ein Windrad über einer kleinen Hütte.

Doppelseite innen der Platte Signs of Life von Neil Gaiman und dem FourPlay String Quartet, mit jeweils einem Foto auf jeder Seite der Künstler zusammen

Vinyl-LP Signs of Life von Neil Gaiman und dem FourPlay String Quartet in der Farbe Lila

Theoretisch hätte dies meine letzte Vinyl-Platte sein sollen, da mein Regalfach voll ist. Doch wie das so ist… konnte ich beim letzten Bandcamp-Freitag doch meinen Klickfinger nicht an mich halten, und musste noch eine Vinyl-Platte von Garmarna kaufen. Nämlich „6“ in einem tollen Rot.

Cover der LP "6" von GARMARNA Rechts unten im Eck sind ein zwei Häuser vor hellem Hintergrund zu sehen, während der Rest der Seite Schwarz ist

Vinyl-Platte "6" der Band GARMARNA Die Farbe der Platte ist ein leicht transparentes Rot.

Entweder muss ich nun ein paar dicke Schutzhüllen-Umschläge aussortieren, oder diese Platte erstmal ein Fach tiefer lagern.

Das war die Musik – zumindest zum Anfassen.
Nur zum Hören gab es dazu noch von Garmarna „Hildegard Von Bingen“ und von aYia „aYia“ beim letzten Bandcamp-Freitag in Digital.

Ach, und die neue Single von The Warning „MORE“ habe ich mir beim großen A gekauft.

Das war jetzt das Thema Musik.

Ach halt, nicht ganz.

Merchandise der Band The Warning: Ein schwarzer Kapuzenpulli mit weißem Warning-Blitz, eine schwarze Jogginghose mit Blitz und Aufschrift, sowie eine Baseballkappe mit der Beschriftung The Warning - auch in SchwarzSchließlich habe ich mir selbst zu meinem Geburtstag was geleistet und nochmal beim Merchandise-Laden von The Warning Sachen bestellt. Ich habe nämlich meine Leidenschaft für Kapuzenpullis entdeckt, außerdem mir eine Jogginghose und eine Snapbackkappe dazu bestellt.
Die Hose ist jetzt meine momentane gemütliche Heimathose, und den Kapuzenpulli werde ich im Winter wieder brauchen können. Mal sehen, was sie in Berlin an Merch dabeihaben. ;o)
Dieses Mal habe ich auch NICHT extra für einen Paketdienst bezahlt – und durfte mir das Paket dann bei der Post abholen. Das war dann eine nicht ganz so weite Fahrerei wie beim Paket davor.

Dabei fällt mir ein: Meine Bestellung von Band-Maid ist dann wohl irgendwo verschollen, genau wie die Comics zu den Foxes in Love. Nun gut. Ein bisschen Schwund ist immer. *Schulterzuck*

Das war jetzt Musik, auch im weiteren Sinne.
Was ist noch eingetrudelt?

5 Notizbücher in DIN A5 - eines in Grün, drei in Schwarz und eines in Lila, von links nach rechtsAch, ich sehe gerade: Ende April habe ich ja meine Notizbuchvorräte aufgestockt. Die gab es da im Angebot für 2,99. Da konnte ich nicht widerstehen. ;o)

Ansonsten… ist u.a. meine Karte für das The Warning-Konzert Ende Mai in Berlin angekommen. (Doch nochmal was mit Musik. ^^) Noch etwas mehr als eine Woche. :o)
Und während Aurora letztes Jahr dann ja tatsächlich noch in die Nähe gekommen ist, wird das mit The Warning sicher nicht der Fall sein. Da ist die Fahrt nach Berlin total gerechtfertigt.
*Hornzeichen mit der Hand*

Fan-Eintrittskarte zum Konzert der Band The Warning im Hole 44 in Berlin am Mittwoch, den 31. Mai 23 ab 20 Uhr. Zu sehen sind von links nach rechts Ale, Dany und Pau. Alle drei mit Sonnenbrillen und Dany streckt noch zusätzlich die Zunge raus.

Mein Regelwerk zu den Flüssen von London ist ebenso angekommen, und ich bin schon fleißig am drin-rumblättern.

Gießkanne in anthrazit, mit Litermarkierungen und oben der Füllmenge 2,5L Dabei ist ein Brausekopf mit kleinen Löchern.Für meinen Balkon habe ich mir nochmal eine Gießkanne gekauft. Die ist so ein Zwischending zwischen der 5L-Kanne + der 1L-Kanne die ich schon habe, nämlich 2,5L. Und sie hat einen Brausenkopf mit feinen kleinen Löchern. Genau das Richtige für meinen Pflanztrog.Pflanztrog auf Balkon, gefüllt mit Erde und einiges an Grün, was dort inzwischen wächst

Armbanduhr mit neuem schwarzem ArmbandAls letztes noch etwas zu meiner Armbanduhr. Da ist das Lederarmband kaputtgegangen. Von daher musste da ein neues Armband her. Ich habe mir nun ein Kunststoffband besorgt. Ich hoffe, dieses hält nun länger. Und leider ist das nicht so leicht zu entfernen wie das Originalband. Denn diesen leichten Wechselverschluß gibt’s wohl nur bei Originalbändern. Tja.

Das müsste es jetzt alles sein. Habe ich was vergessen?

Ich denke nicht.

Cover des Rivers of London RPG. Peter Grant und der Hund Toby stehen vor einem Torbogen

Kleiner Ausflug nach Berlin zum Konzert von AURORA am 21.06.2022

Aurora als Silhouette mit Mikrofonständer in der linken Hand vor einem großen rötlich leuchtenden Ausschnitt eine Kreises - herangezoomt

Ich hatte ja bereits in meinem Beitrag vom 05.02.2022 – guckst Du hier – über den Gedanken des Konzertbesuchs von Aurora in Berlin geschrieben.

Handy-Ticket 21.06.2022 Hanau Hbr - Berlin Anhalter Bf Storno ausgeschlossen Auftrags-Nr: (ausgestrichen) Gesamtpreis: 64,80 EUR Gebucht am 13.02.2022 um 18:25 Uhr ----- Reservierung: Hanau Hbf - Berlin Hbf am 21.06.2022, ICE 796, ab 14:33 Wg. 11, Pl. 62, 1 Fenster, Tisch, Nichtraucher, Handy (ausgestrichen) ----- Reservierung: Berlin Hbf - Hanau Hbf am 22.06.2022, ICE 275, ab 04:30 Wg. 11, Pl. 61, 1 Fenster, Tisch, Nichtraucher, Handy (ausgestrichen)Dieses Konzert fand nun letzten Dienstag statt. Und ich bin hin – und es war klasse!

Da ich ja nun nicht so oft mit dem ICE fahre… ich glaube, regulär mal vom WGT in Leipzig bis nach Fulda? Ja, 2014. Steht auch in meinem WGT-Beitrag. Ansonsten höchstens mal in Zeiten der Flughafen-Tunnel-Sperrung vom Flughafen weg. Da war das nämlich ICE-fahren auch mit Jobticket ma zugelassen.

Nun, dieses Mal also hochoffiziell regulär. Und weil ich das so selten fahre (so gut wie nie), und ich ja auch entsprechend früh gebucht hatte, habe ich nun für Hin- + Rückfahrt in der 1. Klasse gerade mal 64,80 bezahlt. Und direkt gleich mal Sitzplätze mit reserviert. Yay.
Theoretisch zumindest.
Denn natürlich war direkt der erste Zug nach Berlin ein Ersatzzug. Und in dem gab es keinen Wagen 11.

Also hieß es, einen Platz schnappen, an dem noch niemand sitzt. Habe ich gut hinbekommen. ;o)
(Direkt vor mir war eine Sitzplatzgruppe mit Tisch, an dem sich 4 junge Männer niedergelassen hatten und Karten gespielt haben. Von denen hatte wohl einer nur ein 2. Klasse-Ticket. Da hat die Dame von der Bahn wohl was zu gesagt, und er hätte wohl auch einen Aufpreis zahlen wollen… wie auch immer – letztendlich ist er mit seinen Kumpels da bis Berlin gefahren. *schulterzuck*)

Anzeige auf dem ICE-Bildschirm: ICE 796 Wagen 26 nach Berlin Hbf (Berlin Ostbf ist gestrichen) Ankunft 18:15 am Bahnhof Berlin-Spandau Gleis 6 weiter nach Berlin Hbf (gestrichen sind Berlin Hbf und Berlin Ostbf) 252 km/h - 17:39 UhrFür die Fahrt habe ich mir noch zwei Käse-Laugenstangen besorgt, und was zum Trinken… und damit war ich versorgt und konnte die Fahrt soweit genießen.
Huiii…
Die höchste Geschwindigkeit hatten wir zwischen Braunschweig und Berlin-Spandau. 252 km/h.
Doch auch davor haben wir die 250er-Marke zwei Mal geknackt. Das musste ich direkt ein wenig in der Welt verbreiten. ;o)

Ankunft in Berlin war dann pünktlich – allerdings über Berlin Tief. Entsprechend lautete die Ansage in Hanau am Bahnhof bereits:
„Achtung, der Zug hält in Berlin Hauptbahnhof.
Achtung, der Zug hält nicht in Berlin-Hauptbahnhof.“
:oD
Ääh, ja.

Also – Ankunft auf Tief, dann hoch zur S3, Richtung Erkner. Eine Station zur Friedrichsstraße gefahren + da sollte es mit der S25 Richtung Berlin-Südkreuz weitergehen… um 18:43 Uhr… Allerdings hatte es an der Haltestelle vorher wohl einen Notarzteinsatz gegeben. So ging die 5-Minuten-Anzeige für die S25 wohl mal auf 4 Minuten runter – um dann wieder auf 5 Minuten zu springen.
Thea Wang mit Gitarre am MikrofonNach gut einer halben Stunde kam dann ENDLICH wieder eine Bahn in die richtige Richtung, die entsprechend mit Applaus am Bahnsteig gefeiert wurde. Und so war ich statt etwa 18:50 Uhr oder so erst um 19:21 Uhr vor dem Tempodrom.
Und um 19:30 Uhr ging es direkt los mit der ersten Vorsängerin.

Erst alleine mit ihrer Gitarre, später mit Unterstützung von Fredrik von Auroras Band, spielte Thea Wang ein paar ihrer Lieder zur ersten Einstimmung für den Abend. Das klappte auch ziemlich gut. Alle ihre Lieder wurden mit einem herzlichen Applaus belohnt. Dann gab es eine kurze Umbaupause – und danach trat Sei Selina mit 2 Mann Unterstützung auf. Auch ihre Beiträge wurden begeistert beklatscht – wofür sich Aurora kurz vor Schluss auch noch einmal herzlich bedankte.
Sei Selina spielte vielleicht eine halbe-dreiviertel Stunde, wonach ein letztes Mal umgebaut wurde.

Sei Selina am MikrofonWenn es mit der letzten Verbindung etwas besser geklappt hätte, hätte ich vielleicht noch ein paar Meter weiter vorne einen Platz gefunden. So stand ich nun – keine Ahnung, 30 Meter oder etwas mehr? – von der Bühne entfernt. Und vom Start mit Thea Wang bis Auroras Auftritt hatte sich mein Standort noch leicht Richtung Mitte und nach vorne verlagert. So stand ich zum Schluss auf der Höhe von 2 Mädels, die zu Beginn noch 1-2 Meter vor mir gestanden hatten.
Direkt bei mir standen zwei andere Mädels, von denen die kleinere die letzte Umbaupause für eine wichtige Erledigung nutzte… nach reiflicher Überlegung + Furcht, es könnte gleich weitergehen. Aber zum Glück ließ sich der Bühnenarbeiter beim nochmaligen Saugen der Bühne Zeit – bzw. er machte die Sache gründlich, damit die Hauptperson des Abends sich ohne große Gefahren barfuß auf der Bühne bewegen konnte. Und dann ging es kurz nach 21 Uhr los.

Ich war nun inzwischen schon auf dem ein und anderen Konzert gewesen. Doch dieses Mal habe ich irgendwie das erste Mal dieses… Kreischen? erlebt. Dieser Jubel, als sie endlich auf der Bühne erschien.
Gut, den ein oder anderen Dezibel habe ich auch dazu beigetragen.
Doch meist war der Jubel erst am Ende der anderen Konzerte so richtig am Toben. Hier ging es direkt damit los. :oO

Jetzt hatte ich im Vorfeld noch versucht, etwas Reserveplatz auf dem Communicator zu schaffen, für Fotos + Videos von meinem kleinen Ausflug.
Letztendlich habe ich beim Konzert aber nur ein paar Fotos gemacht und dann eher versucht, eine ihrer schönen Zwischenmoderationen zu erwischen. Auch, da hier jemand mit Handy am Filmen vielleicht nicht gar so stört. Leider habe ich aber – wie ich finde – ihre besten Passagen verpasst.
Direkt nach dem ersten Lied hat sie kurz Deutsch gesprochen – und gesagt, dass sie das mal in der Schule hatte, aber inzwischen vergessen hat. Und danach ging es für den Rest des Abends auf Englisch weiter.

Aurora, mit Mikrofon in der Hand, in blauem Licht wohl gerade singend

Der zweite witzige Punkt war, wie sie sich über den Inhalt ihres Kleides lustig gemacht hat – „Fake Boobs (?)“. Außerdem hat sie sich auch über ihr Lachen lustig gemacht. Und dem ursprünglichen hohen „Hihihi…“ ein „Hehehe“ bis tiefen „Höhöhö….“ Folgen lassen.

Wenn ihre Lieder und ihr Bewegen und Performen auf der Bühne nicht wäre – alleine für ihre Zwischengespräche würde sich immer wieder ein Konzert von ihr lohnen. Sie redet einfach darüber, was ihr gerade in den Sinn kommt. So… erfrischend. ;o)
Es war eine gute Mischung aus neuen und alten Liedern. Das offiziell letzte Lied – vor der Zugabe – war „Running with the Wolves“. Das war Live einfach großartig. Auch mit dem Chor des Publikums. Das hat auch vorher schon fleißig mitgesungen. So habe ich mehrmals in dieser Menge gestanden, und das Lied von Aurora kam über den Lautsprecher und um mich herum aus dem Publikum.
Ja, das wäre filmenswert gewesen, genau wie das Meer der Handytaschenlampen bei „The River“.
(Tatsächlich hatte ich mir den Titel nicht gemerkt – doch Dank YouTube konnte ich das noch rausbekommen. Da kommen später noch zwei Links für.)
Taschenlampen statt Feuerzeuge oder gar Wunderkerzen hat auch was. Vor allem, wenn viele mitmachen.

Im Innenraum des Tempdroms Viele Leute zwischen mir un der Bühne, teilweise noch am Boden sitzend Vor einem schwarzen Hintergrund in der Mitte sind ein Schlagzeug und Schlagzeugbecken zu sehen.Von den beiden zuletzt erwähnten Mädels bei/vor mir war die kleinere mehrere Male nah am Wasser gebaut.. Um es mal so auszudrücken. Das lag wohl einerseits an der Freude, Aurora live zu sehen – und dann auch an dem ein oder anderen, was Aurora sagte.
Als sie nämlich sagte, das nächste Lied sei für diejenigen, die verletzt worden sind, musste ihre Freundin sie erstmal in den Arm nehmen und trösten, weil das hat sie wirklich getroffen, wie es aussah.
Zum Schluss hat – glaube ich – die Kleine auch nochmal versucht, näher zur Bühne zu kommen.

Es war ein super Konzert. Es hat sich total gelohnt, dafür nach Berlin zu fahren.

Am Berliner Hauptbahnhof habe ich auch die ersten anderen Fans gesehen, die damit bestimmt den gleichen Weg wie ich hatten. Schließlich war das Tempodrom ausverkauft.
Kein Wunder, bei nur einem anderen Konzert von ihr in Deutschland – und das andere halt auf einem Festival.

Als die Zugabe beendet war, hatte ich noch ein paar Stunden zu überbrücken, bevor mein Zug zurück gehen sollte. Theoretisch hätte ich mehr als genug Zeit gehabt, an der Halle zu warten, um Aurora nochmal zu sehen. Doch das mache ich irgendwie so gut wie nie. So auch dieses Mal nicht.
Stattdessen dachte ich mir, dass ich mal langsam zum Hauptbahnhof gehen könnte. Auch wenn ich mit dem 9 €-Ticket ja auch in der Stadt hätte rumfahren können. Doch mir war mehr nach einem Stadtbummel.
Zu Ende war das Konzert so gegen/kurz nach halb elf, würde ich sagen. Habe ich auf die Uhr geguckt? Weiß ich nicht mehr. *schulterzuck*
Ich hatte auf jeden Fall viel Zeit.

Holocaust-DenkmalIn der Nähe des Tempodroms, in Sichtweite vom Anhalter Bahnhof – also der alten Fassade – war ein Pizza/Dönerladen. Da war nach dem Konzert entsprechend viel los. (Zum Glück bin ich kein Biertrinker. Ich glaube, im Tempodrom habe ich ein Schild mit 9 € gesehen…)
Beim Anblick des Pizzaladens dachte ich mir, das ich jetzt eigentlich auch mal wieder was essen könnte. Da sollte sich doch in einer großen Stadt irgendwo was finden lassen, auf dem Weg zum Hauptbahnhof – oder dann halt im Hbf. So ging ich gemütlich weiter.

Brandenburger Tor von Westseite aus gesehenDas letzte Mal am Brandenburger Tor war ich zur Reichstagsverhüllung, 1995. Seitdem hat sich da einiges verändert. Denke ich. Ist ja schon eine Weile her. Was für mich auf jeden Fall neu war, war das Holocaust-Denkmal, welches sich ja direkt neben dem Brandenburger Tor befindet.
Hinter oder vor dem Tor – je nach Standort – war noch eine Open Air-Musikveranstaltung. Die war dann wohl auch gerade zu Ende, als ich am Tor stand. Für eine Sportveranstaltung waren außerdem auch einige Straßen gesperrt. Praktisch für einen Abendspaziergang.
Beleuchtetes ReichstagsgebäudeAm Reichstag vorbei… an dem die ersten Rasensprenger der Nacht begannen. Auch denke ich, das mir da ein Fuchs vor die Füße lief. Erst dachte ich, es sei ein streunender Hund, doch die Statur dann… Auch wenn ich ihn für einen Fuchs ziemlich hochbeinig fand. Von daher hätte es auch ein Mähnenwolf sein können, von den langen Beinen her. Nun – für ein Foto von dem Herrn oder Dame Tier war ich nicht fix genug.

Am Hauptbahnhof angekommen, hatte ich doch langsam Hunger. Allerdings waren die üblichen Fressläden wie Burger King kurz nach Elf auch schon zu.
Alles dicht… bis auf den Laden vom „Backwerk“. Nun gut – habe ich mir da halt zwei Schnitzel-Ciabatta-Brötchen und was zum Trinken geholt. Anschließend habe ich mir eine Bank gesucht + gefunden, wo ich in Ruhe essen konnte.
Und dann war 0 Uhr – und  dich hatte immer noch viereinhalb Stunden bis Abfahrt. *sfz*

Deswegen habe ich mich entschlossen, zum „Hohlen Zahn“ zu gehen, der Gedächtniskirche.

Rasensprenger vor Schloss Bellevue in AktionGemütlich an der Spree entlang, am Schloss Bellevue vorbei – wo DA dann die Rasensprenger ansprangen – an der Siegessäule vorbei… an der wohl auch gerade eine Verfolgungsfahrt stattfand – ein schnell fahrendes größeres Auto, welches vor einem Polizeiwagen mit Blaulicht, aber ohne Sirene, davonfuhr.
Vermute ich. Etwas später kam noch ein Polizei-Transporter mit Blaulicht ohne Sirene vorbei.
Beleuchteter Schriftzug vom Zoo Berlin - mit Gorillafigur zwischen Zoo und BerlinZur Gedächtniskirche – und dann wieder am Zoo vorbei zurück. Dann habe ich mich noch ne ganze Weile an die Spree gesetzt, um die Zeit zu überbrücken. Am anderen Ufer fand in einem Haus noch irgendeine Party statt. Ich konnte die Glitzerkugel sehen – und der Musik ohne Probleme folgen. Die müssen dort eine ziemliche Lautstärke drauf gehabt haben. Wenn ich jetzt nochmal so nachsehe – HKW steht wohl für Haus der Kulturen. Nun – da war Party.

breiter Fuß- und Fahrradweg an der Spree, beleuchtet von Straßenlaternen

Doch kurz nach 3 hatte ich auch keine Lust mehr, da rumzuhocken, und bin wieder gen Hauptbahnhof gewackelt.

Dort durfte ich dann feststellen, das Getränke am Automaten an den Bahnsteigen im Hauptbahnhof günstiger sind als im Backwerk – oder anderen Läden.
Und das für meine Bahn eine Verspätung von 20 Minuten angegeben war. Naaa toll.

Also gammelte ich die Wartezeit noch am Bahnsteig ab, weil ich nicht mehr rumlaufen wollte. Aus den 20 Minuten wurden dann nur 12 Minuten – und die waren bis Hanau auch weg.

Und dieses Mal gab es auch „meinen“ Wagen 11 mit meinem reservierten Platz. Yay!

Zuganzeige am Bahnhof - darauf steht: Information zu RE 7: Streckensperrung zwische 04:20 Uhr - Verspätung ca. 15 Min. RE 2 / 63957 Wismar ein Monitor darunter steht: 04:32 +20 - ICE 275 Interlaken Ost - ungspflicht 05:11 - RE 1 Magdeburg HbfDas erste, was ich am Platz gemacht habe, war die drahtlose Stromübertragung zu aktivieren. 10% waren mir a bissl wenig. Zwischen Braunschweig und Fulda habe ich dann auch mal die Augen zugemacht. Und um halb 9 waren wir in Hanau und ich um 9 Uhr zu Hause – und so zwanzig nach am Schlaf nachholen.
*razepüüüh…*

Das war also mein voll spontaner *hust* Ausflug nach Berlin und der Besuch eines tollen Konzertes von Aurora.
Jederzeit wieder.

Im Vordergrund die Spree, links der Alex, etwas rechts über dem Alex der Mars, weiter rechts der Mond und rechst über dem Mond der Jupiter. Der Morgen scheint zu dämmern.

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Ich habe jetzt ja lange genug gebraucht, um das hier festzuhalten – und ich habe erwähnt, dass ich nicht wirklich etwas gefilmt habe.
Aber ich habe nun zwei Videos gefunden, in welchen das komplette Konzert festgehalten wurde. Und die möchte ich hier nochmal für alle Interessierten verlinken.

Das erste ist von Thomas Krell. Aufnahmeort ist wohl von der Tribüne gegenüber der Bühne. Entsprechend ist Aurora eher klein im Video, aber der Ton ist ziemlich gut.

https://youtu.be/sHRrF-XcOX4

 

Das zweite ist auf dem Kanal von Abaddonna zu finden.
Erst ein kleines bisschen zur Anreise und dem Warten vor dem Tempodrom – und dann direkt an der Bühne aufgenommen. Entsprechend ist Aurora hier super groß zu sehen – und es ist viel von der Stimmung unten zu hören.

https://youtu.be/c4hZ4FzUbn8

 

Schaut doch mal dort vorbei.

WERBEBLOCK ENDE

Eintrittskarte zu Konzert von Aurora im Tempodrom Berlin am 21. Juni 2022, 20 Uhr - Manege Stehplatz Aurora in ihrem grünen Kleid halt die bemalte weiße Maske vor sich. Die Karte liegt auf einem dunklem Hintergrund, auf dem steht: THE GODS WE CAN TOUCH

Geplante Spontanität

3 CDs von Aurora: All My Demons Greeting Me As A Friend Infections Of A Different Kind - Step 1 A Different Kind of Human - Step 2

Ich bin am überlegen…

Also, eigentlich ist der Titel ja ein wenig irreführend.
Denn wenn ich jetzt überlege und eventuell plane, hat das ja nun gar nichts mit Spontanität zu tun. Genau genommen.
Andererseits gefällt mir der Titel… *schulterzuck*

Ich bleibe also mal bei diesem Titel.

Und um was geht es eigentlich?

Eine meiner Musik“entdeckungen“ der letzten beiden Jahre ist Aurora. Andere kennen sie schon Jahre, ich habe sie so richtig erst seit Januar 2020 entdeckt.
Das erste Mal hatte ich sie zwar im Oktober 2017 gesehen, in einem Video von Wardruna, mit dem Lied „Helvegen“ aus einer Höhle in Norwegen. Ich hatte da zwar mal nach ihr gesucht – aber in nichts hineingehört.
Bis mir „Running with the Wolves“ untergekommen ist.

Wer Aurora noch nicht kennt:
Sofern jemand auf Disney-Filme steht, besteht aber zumindest die Möglichkeit, sie dennoch bereits gehört zu haben. Denn Aurora singt die Stimme des Nordwindes in Frozen 2.

Was hat das nun mit Spontanität zu tun?

Aurora gibt dieses Jahr wieder Konzerte. In Deutschland aber leider nur eines. Und dieses in Berlin. Das ist leider nicht unbedingt um die Ecke von Frankfurt – MAIN. Von daher war dieses Thema für mich erstmal erledigt. Der ursprüngliche Termin war außerdem am 24. Februar geplant – ein Termin der mitten in einem Arbeitsblock von mir liegt. Also zweimal nichts. Entfernung UND Zeit.

Jetzt wurde der Termin verlegt – auf den 21.06.2022. Zwar immer noch Berlin – aber dieser Tag (ein Dienstag) ist nun mein Samstag. Der erste freie Tag meines Wochenendes.
Und ich beginne zu überlegen: Soll ich einfach für dieses Konzert „spontan“ nach Berlin fahren?

Ich habe mal die Bahn befragt, was sie so zu den Verbindungen dazu sagen würde.
Und tatsächlich käme ich im Moment für knapp 18 Euro hin und für 28 zurück. Also gut 46 Euro. Bis zum Anhalter Bahnhof – der gerade mal 200 Meter vom Tempodrom weg ist.
Ich denke, die 200 Meter sollte ich mich auch zurechtfinden.

Ich bin ja tatsächlich schon mal wirklich recht spontan nach Berlin gefahren.
Da war ich aber noch jung. *hust* Das werden bald 30 Jahre…
Da bin ich einfach mal so mit dem Wochenendticket zur Reichstagsverhüllung gefahren. Dann die Nacht um die Ohren gehauen, indem ich ein wenig mit der 100 durch die Gegend gefahren bin… Das Unangenehmste an diesem Wochenende war eigentlich, dass es auch das Wochenende des DFB-Pokals war. Bedeutet massig Fußballfans in der Nacht unterwegs. *narf*

Doch dies wäre an diesem Tag ja eher unwahrscheinlich. Schliesslich ist das ein Dienstag.
Wie… mutig bin ich da inzwischen noch, dies einfach zu machen? Nachmittags losfahren, gemütlich mit dem ICE, zum Konzert bummeln, eine gute Zeit ver- und eine tolle Frau und Musikerin er-leben… dann ein paar Stunden um die Ohren schlagen, bis ich mit einem Zug wieder zurück gondeln kann…?

Reizen würde es mich ja schon. Und Alter schützt vor Torheit nicht.

Und heißt es nicht auch, 50 ist das neue 30?

Zumindest fühle ich mich eher so.

Gibt es Meinungen (die ich hören will ^^) ?

Strahler bei einem Konzert