Großbrummseltankstelle

Es gibt dieses Mal nur kurz eine Aktualisierung zu meinem Balkon. Genauer: zu meinem Vogelbad. Das hat vorgestern den ersten großen gelb-schwarz-gestreiften Brummer für einmal Wasserfassen angelockt. Bzw. das erste Mal, dass ich es mitbekommen habe.

Großbrummsel (Hornisse ?) trinkt aus der Vogeltränke.

Ich schreibe jetzt mal schnell einen kleinen Beitrag mit meinem Communicator, statt mit meinem Rechner. Auch wenn ich das eher unpraktisch finde. Andererseits wird es sonst die nächsten Tage auch nichts. Tja, irgendwas ist immer. ;o)

Ich bin die letzten Tage viel in Niederursel, um Fuchs im Auszugs-Endstadium beizustehen. Aber dazu kommt dann vielleicht noch was. Das nur als Rechtfertigung, dass ich den Beitrag hier per Communicator schreibe. Und das ich deswegen eventuelle vorherigen Tankaufenthalte der Großbrummsel nicht mitbekommen habe.

Nun, vorgestern habe ich es aber – und musste direkt den ersten Fotonachweis festhalten.

Brauner Teller, auf dem 10 unterschiedlich große Steine liegen, gefüllt mit Wasser

Das brachte mich dann dazu, mir Gedanken über eine kleinere Insektenbar oder -tankstelle zu machen. Einen kleinere Untersetzer mit mehreren Steinen, gefüllt mit Wasser. Wie es der Zufall wollte, wurde etwas derartiges vom Balkon von Fuchs und Drachenechse aussortiert. Also habe ich mich dessen direkt mal angenommen. So musste ich wenigstens keine Steine sammeln. ;o)

Vogelbad/tränke aus Beton, gefüllt mit Wasser und einem kleinen Stein. Daneben der kleinere braune Teller mit Wasser und Steinen.

Zuhause habe ich den auserwählten Teller dann sauber gewaschen, genau wie die Steine. Anschließend wurden die Steine erst auf dem Teller verteilt und danach der Teller unter Wasser gesetzt.

Jetzt steht er neben dem Vogelbad auf dem Pflanztisch. Ein wenig in der Ecke. Auch in der Hoffnung, dass – wenn die Planschvögel wieder da sind – beim Planschen vielleicht nicht alles auf dem Tisch landet, sondern eventuell auch ein wenig in der Insektenbar. ;o)

Vogelbad auf Pflanztisch. Um das Vogelbad herum steht alles unter Wasser.

In der Zeit, in der ich die neue Insektenbar einsatzbereit gemacht habe, ist tatsächlich die Großbrummsel wieder zum Tanken vorbeigekommen.

(Ja, ich weiß. Das Tierchen ist keine Brummsel. Aber bevor ich es jetzt irgendwie falsch bezeichne und sage, es sei vielleicht eine Hornisse und dann ist es doch was anderes… Da bleibe ich doch bei Brummsel. Oder in diesem Fall Großbrummsel.)

Und damit fliegt sie davon in den Sonnenuntergang…

Technik 3…

Blau leuchtender Rechner

Ach ja. Technik ist was Feines.
Wenn sie funktioniert.

Mein neuer Rechner, jetzt 8 Monate alt, hat letzte Woche einfach entschieden, auszugehen.
Blubb…. aus.

Am nächsten Tag habe ich dann nochmal mehrere Startversuche unternommen. Alle von keinen Lebenszeichen begleitet.
Deswegen bin ich nach Rücksprache mit Wixhausen auch der Meinung, dass es wohl am Netzteil liegen dürfte.

Jetzt hatten wir letzte Woche wieder unseren D&D-Spieltermin. Und gespielt wird online.
Bevor ich den Rechner hatte… ich habe ja noch gar keinen Namen für ihn, fällt mir ein. :oO
Also, davor lief das Spielen über den Laptop. Allerdings immer wieder mit Störungen und Unterbrechungen. Auch habe ich mich an die zwei Monitore gewöhnt…

Alleine in Erinnerung an die ständigen Schwierigkeiten hatte ich schon zum Balkonbauer in Wixhausen gemeint, dass ich über den Laptop nicht spielen würde.

Ich hatte aber ein paar Tage Vorlauf – zum Glück – vor dem Spielen. So hatte ich Zeit, mich an den momentanen Ersatz zu gewöhnen.

Auf dem Schreibtisch steht links ein Laptop vor einem Monitor, auf dem das aufgeklappte Notizbuch steht. Rechts ist der Monitor mit der geöffneten Textdatei.Jetzt steht also mein Laptop auf dem Schreibtisch. Der neue Monitor ist an ihn angeschlossen. So habe ich immer noch meine 2 Monitore.
Ich hatte erst versucht, den alten Monitor ans Laptop zu hängen. Doch eventuell mag er da den Adapter nicht. Denn da hat sich nichts getan. Beim neuen Monitor war das dagegen gar kein Problem.

Bei meinem Communicator hatte ich jetzt auch schon längere Zeit das Problem, dass ich ihn nicht mehr über Kabel laden konnte. Ich hatte zwar schon mal etwas Staub aus der Buchse geholt – doch das war anscheinend nicht genug.
Also habe ich letzte Woche nun mit einer Nähnadel in der Buchse herumgepopelt, wie es der Balkonbauer vorgeschlagen hatte.
Was habe ich da noch für Zeug rausgeholt.
:oO

Aber jetzt klappt es auch wieder mit dem USB-C-Anschluss.

Ich glaube ja, dass ich bei diesem Communicator das Glück habe, dass er Wasserdicht ist. Entsprechend konnte der ganze Dreck von der Buchse aus sich nicht noch weiter in ihm ausbreiten – das Problem hatte ich bei meinem alten.

Und da ich ihn nun wieder schnell laden kann, kann ich ihn wieder als HotSpot für mein Laptop nutzen, während er selbst aufs WLAN zugreift. Denn das WLAN meines neuen Routers hat mein Laptop noch nie gesehen – und mit Kabel ist er alle naselang rausgeflogen. Wahrscheinlich wegen der Buchse, *schulterzuck* Doch so läuft meine Netzverbindung nun auch erstmal wieder.

Jetzt muss ich nur das Netzteil aus dem neuen Rechner ausbauen und einschicken. Nicht den ganzen Rechner. Immerhin etwas.
Das bedeutet, dass es demnächst einen kleinen Ausflug zum Balkonbauer nach Wixhausen gibt, um die wichtige OP durchzuführen.

Und dann bleibt nur zu hoffen, dass es wirklich das Netzteil ist/war.
*Daumendrück*

Nachtrag:

Ich habe den Text gestern vorgeschrieben – und gestern Nachmittag bin ich direkt mal mit dem Kasten hier zu seiner OP gefahren.
Der erste Eindruck des Balkonbauers war, dass es vielleicht doch besser gewesen wäre, den kompletten Rechner einzuschicken – weil die Verkabelung ziemlich… sagen wir: wild … war.
Doch er hat das Netzteil herausbekommen – mitsamt den dazugehörigen Kabeln. Und ich hatte noch einen Karton mit passender Polsterung hier rumliegen, so dass das gute Stück zumindest schonmal gut und sicher verpackt ist.
Jetzt muss ich es nur noch einschicken.
Und wenn der Ersatz (hoffentlich) dann kommt, muss ja nur wieder alles wieder irgendwie in den Kasten rein.

Aaaaaaahhhhhhh….

 

Blick ins Innere des PCs Zu sehen ist Grafikkarte, Motherboard, SSC,Festplatten, Ventilatorenausgebautes Netzteil mit anhängenden KabelnNochmal Innereien des PCs mit vielen Kabeln

Schwing die Hufe… äh, Stifte!

Ausmalbild: Oben ein Frauenkopf, der nach unten eine Art Frisur aus lauter Blumen und Blättern hat, zusammen mit ein paar Schmetterlingen, Käfer und Biene Dazu steht neben dem Kopf dieser Text: Na, glücklich? Geht auch vorbei. Über dem Ausmalbild liegen noch ein paar Buntstifte.

Ich hatte es ja sicherlich hier schon mal gelegentlich erwähnt, dass ich während meiner Arbeitszeit hin und wieder etwas nebenher erledige.
Lesen, Schreiben, Musik hören um das Gelaber meiner Kollegen nicht hören zu müssen…

Allerdings bin ich da seit einiger Zeit auch etwas… sagen wir mal: eingerostet.
Das heißt, die Zeitung bekomme ich noch hin zu lesen… aber dann fehlt mir im Moment ein wenig die Ausdauer. Ich kann mich seltenst dazu aufraffen, ein Buch in die Hand zu nehmen, da ich dann meist nach kurzer Zeit schon anfange, Seiten zu überspringen.
Ich hoffe ja, dass dies beim neuen Aaronovitch nicht der Fall sein wird. Der kommt ja bald – und ich habe das Buch wieder über Twitter bestellt. :oD

Also – lesen und schreiben ist irgendwie nicht so. Aber ich habe auch nur bedingt Lust, die ganze Zeit meinen Communicator in der Hand zu haben – auch wenn ich es (leider) doch in letzter Zeit mache. Hmpf.

Ein bunt ausgemaltes Ausmalbild einer KuckucksuhrIch dachte, ich hätte es erwähnt – aber wenn ich meine Medienansicht so sehe, ist das wohl nicht der Fall. Denn ich hatte vor ein paar Jahren zum Geburtstag ein Ausmalbilderbuch mit Buntstiften geschenkt bekommen.
Und dieses Geschenk habe ich letztes Jahr aktiviert. :oD

Das heißt, ich habe angefangen, mein erstes Bild nebenher auszumalen. Das ist das oben.
In der Zwischenzeit habe ich noch ein weiteres bekommen… und damit habe ich mich in den letzten Tagen ein wenig beschäftigt.

Nun – so sonderlich kreativ ist es jetzt vielleicht nicht, vorgefertigte Bilder auszumalen. Allerdings finde ich es besser, als nur stumpf auf Monitoren herumzuwischen. Irgendwie. Und tatsächlich fanden ein paar Kollegen diese Idee wohl auch gar nicht so schlecht, wie es schien.

Die nächsten Tage werde ich da wohl eher nicht dazu kommen – aber zum Ende des Monats können wir wieder drüber reden.
Ich bin inzwischen sogar soweit, dass ich mich frage, ob mir diese 12 Buntstifte wirklich reichen – oder ob ich nicht doch noch mehr Auswahl an Farben haben wollte.

Mal sehen…

Ein ausgemaltes Ausmalbild mit Blumen, Blättern und Ranken

Buch gleich voll

Notizbuch A5

Es ist wieder mal soweit.

In meinem Vorschreibe-Buch habe ich jetzt noch fünf A5-Seiten. Die mach ich nun voll. Mal schauen, was alles noch reinpasst.

Mit das Wichtigste: Meine alte Madame.

Meine Katze Socke schaut aus der Höhlr des neuen Kratzbaums heraus.Seit 2-3 Tagen habe ich das Gefühl, dass sie inzwischen wohl wieder etwas mehr Bröckchen vom Futter zu sich nimmt. Gestern + Vorgestern habe ich längst nicht so viel weggeworfen wie davor. Außerdem kam sie in den letzten Tagen an einigen Abenden nach dem Licht-aus tatsächlich noch zu mir und ist für kurze Zeit unter die Decke geschlüpft. Nicht jeden Abend, aber 3-4 waren es schon. Immerhin.

Das bedeutet jetzt nicht, dass eine Wunderheilung erfolgt ist, und alles wird wie vorher – aber zumindest sind wir jetzt bereits fast 3 Wochen im neuen Jahr. Das ist mehr, als ich mir vor 3 Wochen ausgemalt hätte. Solange sie noch reinhauen kann…

Was gibt es noch…

Kontakt-Tagebuchanzeigen der Corona-App: Dienstag 11.01.22 Erhöhtes Risiko aufgrund von mehreren Begegnungen mit niedrigem Risiko. Montag, 10.01.22 Erhöhtes Risiko aufgrund der von der App ausgewerteten Begegnungen Sonntag, 09.01.22 Erhöhtes Risiko aufgrund der von der App ausgewerteten Begnungen. Samstag, 08.01.22 Erhöhtes RisikoMeine Kollegen hier nerven. Und der letzte Block oben in der Fluggastkontrolle hat mir 6 Tage Begegnungsalarm bei der Corona-App beschert.
Na Dankeschön.

Auch habe ich heute nochmal telefonisch abgeklopft, wann 2 Wochen Urlaub möglich wären – da mir der Alternativ“vorschlag“ für meinen Jahresurlaub nicht gefällt. Denn der wäre dann Ende März/Anfang April – statt Mitte April. Da ich allerdings auch Anfang März gut 1 Woche beantragt hatte – in Vermutung auf einen Drehleierkurs – brauche ich da (noch) keinen Jahresurlaub.

Hab‘ ich also einen neuen Antrag ausgefüllt, mit einer Woche Ende April über meinen Geburtstag, und eine Woche im November angehängt, an eine Woche, die ich da bereits beantragt (und genehmigt bekommen) hatte. Dann wären das 2 Wochen Jahresurlaub im November.
Why not.

Mein Communicator hatte vorhin Schluckauf. Plötzlich lief keine Musik mehr. :oO
Und keine Videos, egal ob von Insta oder vom Communicator selbst. Also musste er mal wieder neu gestartet werden. Und jetzt geht’s auch wieder mit der Musik.

Tatsächlich nutze ich dafür jetzt meine geschenkten Ohrstecker von Drachenechse + Fuchs. Denn da ich für die App ja eh Blauzahn anhabe… So ist es vielleicht nicht so auffällig wie sonst mit MP3-Player + Kabelhörer.
Was ich da noch nicht wirklich getestet habe, wäre das Telefonieren.

2 Seiten noch…

Da wird mich doch nicht etwa die Inspiration verlassen?! Hallo?

Draufsicht Regelwerke D&D 5Gut. Zu D&D.

Wir haben letzten Freitag endlich unseren Ausflug nach Dürrstein abgeschlossen. Der „One Shot“…
Hm. Das waren jetzt… *an den Fingern abzähl…* gut 7-8 Abende. Und es hätte definitiv noch Zeug zum Entdecken gegeben. Vielleicht ja auch, wer die böse Chefin der Bande wirklich gewesen sein könnte…
Nun, erstmal nicht.

Allerdings ist uns in der Stadt dann eine Mitspielerin verlustig gegangen. Doch der Rest kam mit meinem „Führungsstil“ wohl soweit zurecht.

Und für den einen Abgang gibt es wohl beim nächsten Mal zwei Neuzugänge. GMS will es mal versuchen – und der Aufruf eines Mitspielers hatte auch Erfolg. Wie er dann beim letzten Spieleabend mitteilte, sogar noch mehr. Er hätte wohl noch 5 weitere Spieler mitbringen können. Kraaass…

Ja, Jetzt muss noch nach Extrawünschen beim Steigern gesehen werden. Außerdem eine helfende Hand bei der Charakter-Erschaffung der Neuen…
Na, wenn ich Glück habe, habe ich nur noch morgen, und Mittwoch dann frei. Einen Tag mehr Wochenende. Da kann ich auch da mal nachsehen.Anschlüsse des PCs

Letzte Woche habe ich mir jetzt einen Adapter von VGA auf HDMI organisiert. Und nach Rumpfriemeln + Fummeln + Umstellen + Ausprobieren klappt es tatsächlich nun mit 2 Monitoren bei meinem neuen Rechner. Und den richtigen Anschluss für meine Lautsprecherboxen vom alten Rechner habe ich auch rausbekommen.
Da waren halt einfach zu viele möglichen Anschlussmöglichkeiten.

Sodele.

Damit hätte ich jetzt dieses Buch auch gefüllt. Wie lange habe ich dafür gebraucht?
Der erste Beitrag hier war „Augen auf“ vom 19.11.2020. Jetzt ist der 17.01.2022…
Also ein bisschen länger als ein Jahr.
Mal sehen, wie lange ich für das nächste brauche.

Und dies ist übrigens mein veröffentlichter Beitrag Nummer 401.
(Ok – einen hatte ich mal gelöscht… also wohl in Wirklichkeit Beitrag Nummer 402 – aber halt existierender Beitrag Nummer 401.)

 

Kleiner Schreibtisch mit PC und zwei funktionierenden Monitoren

Großes Spielzeug

Großer Karton

Ich bin in den letzten Monaten immer wieder von meinem Laptop hier genervt worden…
Hatte ich ja erwähnt.
Der verliert immer mal wieder die WLAN-Verbindung… und mit Kabel klappt es auch nicht immer…
Gut – inzwischen denke ich, dass es beim LAN wohl eher hier an der Buchse vom Laptop liegt. Denn es lief jetzt eine ganze Zeit relativ stabil. Allerdings gerade in den letzten Tagen, nach einem Windoof-Update, war es wieder nicht zum Aushalten.

Jetzt habe ich tatsächlich vor einiger Zeit meinen Festnetz-Vertrag geändert. Wie es so schön bei „Hör mal wer da hämmert“ heißt:
Mehr Power – wouw wouw wouw!
Dafür brauchte ich dann aber einen neuen Router, der damit auch umgehen kann.
Was soll ich sagen… den sieht mein Kasten hier ja mal ÜBERHAUPT nicht… Mein Communicator hat dagegen kein Problem.
Deswegen war ich sogar mal in Wixhausen, wo wir getestet haben, wie er sich dort verhält. Da hat der Kasten sich natürlich von seiner guten Seite gezeigt. Hat sofort das WLAN gesehen und konnte sich da auch anmelden. Und das in beiden Frequenzen. Tja…

Katzen auf großem KartonNun… diese Sperenzchen haben mich aber dazu gebracht, mir Gedanken um ein neues Rechnerwerk zu machen.

Aber ich hatte keine Lust, mir jetzt den dritten Laptop zu kaufen.

Also habe ich Drachenechse genervt, wo sie ihren Rechner besorgt hat – und auch Wixhausen.

Vollgepackter Schreibtisch - voller Bücher, Zeitungen, Blättern, Kabel, Papiere, Router, Kartons - davor großer brauner Karton, auf dem ein Monitor-Karton liegt, sowie Tastatur- und MauskartonSo habe ich mich dort mal umgesehen… und irgendwann angefangen, rumzubauen. Sprich: Es wurden da Grundrechner vorgeschlagen – und mensch konnte sich dann jeweils schön durch die möglichen Komponenten klicken. Wieviel jede mehr oder weniger kostet, etc…

Ich habe hin und her geschaltet… Diese Komponente… oder doch eher diese… Und damit Wixhausen und auch Drachenechse ziemlich stark beansprucht. ;o)

Und Anfang des Monats habe ich es getan… und mir einen Rechner bestellt.

Ich hatte mir ja letztes Jahr schon einen höhenverstellbaren kleinen Schreibtisch bestellt – und ihn dieses Jahr irgendwann endlich da hinbekommen, wo er hinsollte.

Und dann stand er da… und hat Patina angesetzt.

Oder eher Papier in verschiedenen Formen… und Kabel…
Zeug halt.
Viel Zeug.

Freier Schreibtisch mit 2 Monitoren, Schreibtischlampe, Tastatur, MausUnd der Kauf dieses Rechners war dann auch dem Gedanken geschuldet, diesen Zustand endlich mal zu ändern.

Samstag letzte Woche, am 11. Dezember, kam das „kleine“ *hust* Paket bei mir an. Habe die Anlieferung extra die paar Tage bis zum Samstag verzögert, da ich da ja arbeiten durfte – und ein 14-Kilo-Paket nicht unbedingt von der Filiale abholen und schleppen wollte.

Und damit war ich dann gestern Nachmittag ein wenig beschäftigt.

Erstmal meinen alten Monitor meines alten Rechners herüberschleppen – und die Boxen und den Basswoofer. Dann den neu gekauften Monitor aufbauen, die neue Tastatur und Maus auspacken… Meine neue Schreibtischlampe anbringen und die Steckdosenleiste am Tisch befestigen…

Als ich dann irgendwann beim Rechner angekommen war und ihn aus seinen Kartons befreit habe, durfte ich feststellen, dass ich im Moment meinen alten Monitor noch nicht verwenden kann. Aus dem einfachen Grund, da der Rechner einfach keinen Anschluss mehr dafür hat.

Freier Schreibtisch mit einem Monitor, Schreibtischlampe, Tastatur, Maus und TischsteckdoseEventuell gibt es dafür einen Adapter, von HDMI auf VGA – dann könnte ich es nochmal versuchen. Oder vielleicht kann ich aus Wixhausen einen Monitor bekommen, welcher dort nicht mehr benutzt wird. Das werde ich dann mal sehen. Allerdings hieß es da dann erstmal für mich: alten Monitor wieder rüber schaffen – und alles ein wenig umdekorieren. So wanderte der neue Monitor in die Mitte, dafür die Steckdosenleiste an die Seite… und ich durfte anschließend feststellen, dass der neue Monitor sogar zwei Anschlussmöglichkeiten hat: HDMI und DisplayPort
Was nehme ich da jetzt?!

Geöffneter Karton mit weiterem Karton mit Rechneraufdruck in ihmNach ein wenig Nachforschen und Nachfragen in Wixhausen und Niederursel, habe ich mich erstmal für HDMI entschieden. Und das, bevor die Antworten eingetrudelt sind.

Blau leuchtender RechnerUnd dann habe ich soweit alles verkabelt… und es sieht so aus, als würde es laufen. :oD

Ich habe anschließend noch Daten von meinem Laptop über Stick auf den neuen Rechner gezogen – Musik, Fotos, Videos, diverse Ordner…
Das Laden von hier auf den Stick hat um einiges länger gedauert, als danach vom Stick auf den neuen Rechner.
USB 3 ist schon praktisch.

Schreibtisch mit einem Monitor, auf dem der blau leuchtende Ladebildschirm zu sehen ist, zusammen mit leuchtender Tastatur, leuchtender Maus und leuchtenden Rechner neben dem SchreibtischJetzt sitze ich noch am Laptop – meine Verbindung in die große weite Welt läuft momentan via WLAN über meinen Communicator, der selbst mit dem WLAN des Routers verbunden ist. Klassische Bandenspiel. Und ich schreibe hier den Beitrag vor, bis ich irgendwann demnächst diese Programme auch auf den Rechner ziehen werde. Ich bin da ganz zuversichtlich. Aber ich habe es jetzt auch nicht SO eilig – wichtig ist, es steht jetzt erstmal alles soweit und ich kann es nutzen. Dann kann ich mich langsam ans Umgewöhnen machen.

Auch mein Katzenmonster muss sich dann umgewöhnen.
Aber ich denke, über sie werde ich morgen noch was schreiben.

Also – bis dahin.

Ach ja – könnte jemand vielleicht Luftpolsterfolie gebrauchen?

Luftpolsterfolie mit großen Kammern

 

Ich mache mir ein Bild…

Flügelspitze vor weißem Hintergrund

 

Genaugenommen habe ich davon einige gemacht, vor einem Monat… ach du Schreck!… als wir in Island waren.

Und jetzt wird es langsam mal Zeit, dass ich die ma genauer in Augenschein nehme und ein wenig aussortiere…

Insgesamt hatte ich da 972 Dateien. Davon gut 100 Videodateien, etwa. Allerdings sind da – logischerweise – auch einige dabei, die ich direkt löschen kann. Weil a) unscharf, oder b) mehrere Versuche, und davon hoffentlich wenigstens einer einigermaßen passend.

Vorgestern habe ich also angefangen, die Fotos durchzugehen. Da flogen ein paar ganz raus, und ein paar wenige habe ich tatsächlich mal zurechtgeschnitten. Und dann habe ich die, welche mir am besten gefielen, direkt in die neuen Ordner „Besondere Quer“ und „Besondere Hoch“ kopiert. Von wegen Querformat und Hochformat.
Mal sehen, was ich dann mit diesen besonderen Fotos mache.

Bei meiner Fahrt 2018 war ja ein tolles Motiv ein Panoramabild von den Westfjorden.
Wenn ich ein Foto stark genug beschneide, kann ich aus allen Fotos ein Panoramabild machen. Ob das sinnvoll ist…
Doch ich denke, hier geht das.

Panoramaschnitt der Halbinsel Dyrholaey

Und nur mal im Vergleich das Ursprungsfoto.

Dyrholaey mit Black Sand Beach im Vordergrund

Bis jetzt bin ich die Fotos von meiner Drohne, der Lumix und der geliehenen Nikon durchgegangen. Ein paar habe ich ein wenig beschnitten, wie erwähnt. Zum Beispiel das Panoramabild oben. Oder hier.
Da habe ich ein paar Köpfe weggeschnitten.

Seljalandsfoss von der Seite aufgenommen, mit Sonneneinfall von rechts

Beim momentanen Sichten fand ich ja auch interessant, was für einen Unterschied ein leicht veränderter Sonnenstand macht. Auch hierfür das Beispielexemplar, bei dem es mir aufgefallen ist. Der Seljalandsfoss einmal mit dem Sonnenschein mehr von der Seite, beim zweiten mehr frontal. Und das frontalere Licht lässt den Fels besser aussehen – und den Fall mehr leuchten.

Seljalandsfoss, mit Sonneneinfall von rechs

Seljalandsfoss, mit Sonne mehr von vorne

 

Dann darf ich jetzt noch die ganzen Fotos meines Communicators durchgehen. Sind ja „nur“ 508 Dateien.

Obwohl ich da – ehrlich gesagt – gar nicht weiß, ob es nicht noch bessere Bildalternativen gibt? Denn einige Fotos hat der Kasten im Modus „Fotos mit Bewegtbild“ aufgenommen. Das bedeutet, ich habe bei manchen nicht EIN Foto, sondern eine Sequenz von einigen mehreren Fotos, aus denen ich eine Alternative auswählen könnte.
Aber was ist eigentlich mit all diesen Bewegtbildern? Wie werden die gespeichert? Werden sie gespeichert? Oder muss ich Alternativen am Gerät auswählen, speichern und kann sie erst dann nutzen?

Eine Frage habe ich auch zu meinen Zeitlupenvideos. Da kann ich am Communicator die Stelle, die als Zeitlupe ablaufen soll, eingrenzen. Übertrage ich es dann aber, ist das ganze Video in Zeitlupe. Hmm… *grübel*

Habe ich noch einiges in Erfahrung zu bringen und zu sichten.

Als Abschluss gibt es jetzt ein kleines Video, welches beim Erstellen eines Astrofotos entsteht. Da wird die 4-Minuten-Aufnahmesequenz in einem 1-Sekunden-Video zusammengefasst. Und Videos habe ich ja hier noch nie eingebunden. Dann fange ich doch mal damit an.

Hm… Hoch- oder Querformat?

Mal sehen… Vielleicht auch beides…

Und vielleicht gibt es dann auch mal eine Reisezusammenfassung. Irgendwann. Ist ja erst 1 Monat her.
*Ach du Schreck.*

 

Technik 2 und Kram

Ich habe das Gefühl, ich habe das Bedürfnis nach einer kleinen Aktualisierung.

Und zwar zum Thema Technik und Communicator.

Als erstes: Ich habe ihn endlich wieder.

Das wäre der positive Punkt.

Alles andere…

Oh, ok – Telegram hat nichts verloren.

Noch ein positiver Punkt.

Was wäre da noch?

Nun – anscheinend hätte ich vor meiner Rücksetzung des Communicators eine Backup-Sicherung von Threema machen müssen. Habe ich wohl nicht – zumindest nicht das ich wüsste. Das bedeutet jetzt wohl letztendlich, dass ich eine neue ID für Threema anlegen muss. Und alle alten Kontakte futsch sind. :o(

Außerdem war ich der Annahme, ich hätte zumindest den Communicator an sich vor dem Zurücksetzen gesichert. Dumm nur, wenn ich dann nicht finde was – wie – wo.

Also da auch alles neu machen. Und Kalendereinträge machen… und überhaupt.

Jetzt habe ich 87 Kontakte – ich bin sicher, vorher waren es über 100-120. Zumindest, wenn ich mich recht erinnere.

Und die Krönung des Ganzen:
Meine Speicherkarte, die ich im Communicator hatte.

Mensch kann Speicherkarten bei meinem Communicator so einrichten, dass sie entnehmbar sind für Fotos etc. zum Weitergeben. Oder rein für das Gerät.
Ich habe mich für die Gerätvariante entschieden. Und war ja durchaus fleißig in dem einem Jahr und zehn Monaten. Alleine Island waren ja so 930 Fotos. Plus 77 Videos.

Ich habe alleine schon gut über 50 Fotos gemacht aus Namenstechnischen Gründen. Über 100, glaube ich, von Frankfurt. Fast immer, wenn ich über die Brücke an der EZB mit der Bahn gefahren bin. Und Fotos von meinem letzten Monster… und Katze… den Kackpratzen von Drachenechse + Fuchs… das LARP!

Ich hatte, vor der Rücksetzung, ja noch – versehentlich – alles von der Speicherkarte auf den Communicator verschoben. Wobei das ja totaler Quatsch war und ich es wieder zurückgespeichert habe, mit den letzten Energiereserven, die er da noch hatte. Schließlich wollte ich die Sachen ja behalten!

Tja.

Und nun, da ich ihn wiederhabe, sagt er er erkennt die Karte nicht + ob + wie sie eingerichtet werden soll.

HALLO?!?

Die Karte wurde schon von dir eingerichtet, blöder Kasten!

Wie komme ich jetzt, bitte schön, an den ganzen Kram von meiner Karte? Als Speicherkarte so zumindest schon mal nicht.

So froh ich eigentlich war, dass ich ihn wieder habe… und wie gut ich ihn fand, als ich ihn mir zugelegt hatte… aber bei den ganzen Problemen jetzt, da freu ich mich jetzt nicht so sehr. Eher das Gegenteil. Alles wieder neu machen, einrichten…

Die Fotoapp wollte einen Zugriff auf den Standort! Hat sie beim ersten Mal doch auch nicht nach gefragt.

Ach ja – diese „mechanische Beschädigung“, die dafür gesorgt hat, dass es kein Garantiefall mehr war, waren wohl irgendwelche Flusseln, die irgendwie in das Gerät gekommen sind. Man hat mir Fotos gezeigt, die ich mir nochmal habe mailen lassen – und die ich jetzt einfach mal hier zeige. Rechtliche Frage daran? Ööööh…

Das ist schon mal der Technikteil. Der mich bereits annervt. Dann kommt jetzt noch die Arbeit dazu, weil ich wieder mal Spätdienst machen „darf“. Und ich bin ihn nicht losgeworden. Und wenn ich dann von Kollegen gefragt werde „Du in Spät?“, macht das meinen Hals nur noch dicker.

Ich denke, meine Muffeligkeit deswegen kann mensch mir schon ansehen. Zumindest wurde ich von unserem FBL + dessem Vertreter nicht vorgestern darauf angesprochen, dass ich in der Spätschicht. Besser war das. Dafür werde ich bei so Fragen von Kollegen „Machst du jetzt mehr Spätschicht?“ leicht agro…

Was habe wir eigentlich nochmal für eine Kündigungsfrist? Muss ich mal Kollegen vom Betriebsrat fragen.

Also insgesamt ist momentan Gefühlshaushalt eher bescheiden.
Communicator-Probleme, Arbeit…

Alles meh!

Ich hoffe, ihr habt einen besseren Herbstanfang.

 

Technik…

Ja ja… Technik ist schon was feines.
Kann sie sein.

Sie kann aber auch ganz schön nerven.
*Augenroll*

Ich habe im Moment zwei Punkte, die mich gerade ein wenig nerven.

1) Mein Communicator!

Ich habe es geschafft und habe meine Rechnung samt Quittung ausgegraben, damit ich ihn aus Garantiegründen zum Planet mit den Ringen bringen konnte.
Letzte Woche.
Schließlich habe ich ihn mir im November 2017 gekauft – in meinen Augen habe ich da also noch Garantie für. Und laden sollte er in der kurzen Zeit (relativ) also schon noch.

Heute habe ich also eine Mail bekommen diesbezüglich.
Ich zitiere mal:

Schadensbeschreibung:
Mechanische beschädigung (von der Garantie ausgeschlossen).
Reparaturkosten:
Das Gerät weist mechanische Beschädigungen auf! Eine Garantiereparatur ist lt. Herstellervorgaben somit leider nicht möglich!

Na super.

Wahrscheinlich sind diese „mechanischen Beschädigungen“ daher gekommen, dass ich versucht habe, den Stecker wie ein Ochse in die Buchse zu drücken, damit ich überhaupt einen Ladekontakt zustande bekomme.
Und das wollen sie jetzt ausschließen?

Nett.

Nun – immerhin beläuft sich das Reparaturangebot incl. Versand auf einen Fünfziger – was natürlich einiges günstiger ist, als ein neues Handy.
Aber ihr könnt Euch sicher sein, dass ich mein nächstes Handy dann sicherlich nicht dort kaufen werde.

Jetzt soll ich diese PDF ausdrucken und unterschrieben zurückschicken. Von wegen, ob ich das will oder nicht oder wie oder was.
Ich hoffe ja, dass die Reparatur dann auch wirklich funktioniert, wenn ich sie beauftrage. Nicht, dass ihnen dann noch was anderes ein/auffällt. Ach ja – und was macht mensch, wenn mensch momentan keinen Zugriff auf einen Drucker hat?
*hmpf*

Der zweite Punkt dieser neuen dollen Technik…

2) Das Blu-Ray-Laufwerk an meinem Laptop.

Immerhin: Ja, es IST ein Blu-Ray Laufwerk. Habe ich jetzt vorhin endlich mal getestet. Er erkennt die eingelegte Blu-Ray von Alita: Battle Angel.
Das Problem: Blu-Rays lassen sich auf Laptops wohl nicht so einfach abspielen. Zumindest gekaufte. Anscheinend ist das bei DVDs inzwischen auch so.

Ich bin… dings… na… wie hieß das doch gleich…?
Ach ja: Begeistert!

Der VLC Player kann sie nicht abspielen, weil auf irgendwelche ACCS zugegriffen werden muss.

Blu-ray-Fehler:
Diese Blu-ray-Disc benötigt eine Bibliothek zum Dekodieren von AACS. Auf diesem System ist keine vorhanden.
S&chließen:
VLC kann die Medienadresse ‚bluray:///D:/‘ nicht öffnen. Für Details bitte im Fehlerprotokoll nachsehen.

Alle Varianten, die ich jetzt aus dem Netz herausgelesen habe, scheitern aber bisher an meinem Rechner, weil er die Installationsprogramme als gefählich einstuft und verschiebt.

Hab ich es schon mal gesagt?

Ich bin begeistert.

Nicht wirklich.

Wo ist die Zeit hin, als mensch einen Film auf DVD ins Laufwerk legen konnte und einfach so ansehen?

*sfz*

Tja – das ist also mein momentaner Technik-Stand. Ich wünsche Euch allen bessere Stände als mir/ich. ^^

Der Perspektivensucher – und meine Rolle dafür

Ich hatte ja bereits vor über einem Jahr mal einen Beitrag verfasst über

Gedanken zu „Wie tarne ich einen Fotografen beim LARP“

Ich habe diesen Gedanken weiterverfolgt und möchte jetzt berichten, wie es gelaufen ist – und wie ich meinen Perspektivensucher nun gebaut habe.

Als erstes: Hatte ich ursprünglich an eine „richtige“ Kamera gedacht, hat sich mein Gedankengang nach meinem Urlaub letztes Jahr ein wenig geändert.
Weil die Fotos letztes Jahr im Urlaub von/mit ihm echt gut geworden sind, habe ich nun letztendlich die Fotos mit meinem Communicator gemacht. Dieser befand sich auf einem Selfie-Stick und in einer Art Kasten, so dass er selber nicht zu sehen war.

Ich habe tatsächlich – dann doch endlich Mal – Anfang April angefangen, meinen Gedanken umzusetzen. Nämlich, mir aus einem festen Karton eine Art Gehäuse zu formen, in das mein Communicator passen sollte. Nach einem ersten Fehlversuch (weil zu schmal) habe ich mich dann für eine Breite von 15 cm entschieden, mit einer Höhe und Tiefe von 14 cm. Hinten war offen und vorne hatte ich ein Loch geschnitten, welches groß genug für meine Communicator-Linsen war. Gehalten habe ich diesen Fotoersatz mit einem Selfie-Stick, den ich durch den Boden des Kastens gebohrt habe.

Beim ersten Präsentieren dieser Konstruktion war diese noch recht wackelig. Stabilisiert habe ich sie dann später bei einem weiteren Basteltermin. Da habe ich den Kasten außen verstärkt und mit Papier verkleidet. Später habe ich noch im Innenbereich des Kartons die Teile fixiert und verstärkt, die dafür sorgten, dass mein Communicator nicht herumwackelt. Zum Schluss bekam dieser Kasten noch eine bunte Bemalung, um das verklebte Zeitungspapier zu tarnen.

Muss jetzt mal sehen, was ich an Fotos von der ganzen Konstruktion habe.

Funktioniert hat die ganze Sache jetzt so:

Ich habe meinen Perspektivensucher in meiner Rolle ständig in der linken Hand getragen, so dass ich die offene Seite nach Möglichkeit ver- oder abgedeckt habe.

Darinnen steckte mein Communicator auf dem Selfie-Stick; die ganze Zeit im Foto-Modus und den Ruhezustand abgeschaltet. Denn um ihn aus dem Ruhezustand wieder zu „wecken“, hätte ich ja in den Kasten greifen müssen. So war er fast sofort einsatzbereit. Gekoppelt war er via Bluetooth mit dem Stick. So konnte ich relativ unauffällig durch Drücken auf den Selfie-Stick-Auslöser neue „Perspektiven suchen“. ;o)

Natürlich sind am Freitagabend nicht alle Perspektiven gelungen. Da der Blitz ausgeschaltet war, sind einige etwas unscharf und verwackelt. Doch für den Samstagmorgen hat es dann ganz gut geklappt.
Noch was zum Technischen:
Dadurch, das der Communicator durchgängig an war, hat er auch entsprechend Energie geschluckt. Ich glaube, ich bin so mit 65% Energie am Freitagabend ins Spiel gegangen. Als ich ihn dann kurz vor 0 Uhr ausgemacht habe, war er bei 2%!
Nochmal Glück gehabt. ;o)

Jetzt was zu meiner dazugehörigen Rolle:

Mein Charakter war ein Maler mit dem Künstlernamen Bernhardee vom Pfeifengrund. Ich habe im Vorfeld einige meiner Fotos von Island letztes Jahr mit der App „Paper Artist“ zu Gemäldevarianten „verarbeitet“, und von diesen Varianten dann ein paar auf Leinwand drucken lassen. Da ich zu Weihnachten eh Fotosachen verschenkt habe (Kalender) und mir was habe drucken lassen, war die Idee mit den Leinwänden naheliegend. Zumal es da noch Rabatte drauf gab. ;o)

Der erste Versuch war mir vom Ergebnis allerdings zu dunkel, weswegen ich nochmal drei andere Motive drucken ließ. Die waren soweit auch in Ordnung, dass ich „als Künstler“ mit dem Ergebnis zufrieden sein konnte – weswegen ich sie auch beim Larp dabeihatte. Letztendlich waren sie in der Taverne zu besichtigen. Eine Woche vorher habe ich auch noch mein Zeichen darauf gemalt. So konnte ich mit Fug und Recht sagen: Diese Werke sind von mir. Sie waren auch der Aufhänger für meine Anwesenheit, denn meine Legende war, dass der Herzog meine Arbeit gesehen hatte, gut fand und mich deshalb als Maler für die Feierlichkeiten engagiert und eingeladen hat. Auf meinen Perspektivensucher angesprochen, was tatsächlich mehrmals geschah: „Was ist das für ein wunderlicher Apparat in Eurer Hand?“, konnte ich dann erklären, dass dies mein Perspektivensucher sei. Denn bei dem ganzen Ummichher hätte ich einfach zu viel Auswahl an Motiven und ich könnte mich dann nicht entscheiden. Dafür habe ich diesen Perspektivensucher gebaut. Ich schaue dann hindurch, blende die Umwelt soweit aus – und kann sehen, ob dies eine gute Perspektive für ein Gemälde ist.

Auf die Farben auf dem Kasten angesprochen und gefragt, war meine Begründung, dass durch die bunten Farben auf dem Perspektivensucher ich innen die Farben besser wahrnehmen kann. Künstler halt. :oD

Alle waren mit meinen Erklärungen und Ausführungen völlig einverstanden und ich konnte abends in der Taverne dann auch schon einige Perspektiven suchen. Aber ich bin halt anspruchsvoll – die eine Richtige war da nirgends dabei.

Ich muss sagen, dieser Charakter war irgendwie eine völlig neue Erfahrung für mich.

Bei meinen 2-3 Larperfahrungen bisher, habe ich immer feststellen dürfen, dass ich die Zähne kaum auseinander bekam.

Mein erster Char hat mir vom Hintergrund schreiben eine Menge Spaß gemacht. So sehr, dass ich über ihn vielleicht auch nochmal irgendwann was schreiben werde. Aber: Ich konnte ihn nicht spielen.

Wie gesagt, bisher war ich nie so der gesprächige Char. Doch mit dem Maler… Noch nie habe ich bei einem Larp so viel geredet wie mit ihm. Und es fiel mir auch noch nie so leicht. Ich war irgendwie selbst überrascht. Sicherlich auch geholfen hat, dass es wirklich was von mir zum Ansehen gab. Da wurde dann auch schon mal über diese Gemälde gesprochen und diskutiert.
So wurde meine Schwachstelle auch bemerkt und erkannt. Nämlich, dass ich bisher nur Landschaften gemalt hatte und mit Menschen keine Malerfahrungen habe. Doch war ich sicher, dass da der Unterschied nicht so groß sein kann und wird. :oD

Samstags morgens habe ich dann tatsächlich eine Zeitlang eine Staffelei mit Leinwand mit mir herumgetragen. Später habe ich diese dann vorerst in der Taverne gelassen.

Mein erstes Fazit von der Idee bis zur Verwirklichung und Ausführung:
Es hat erstaunlich gut funktioniert. Doch es gibt noch Platz für Verbesserungen und Änderungen.

1) Das Energieproblem.

Ist nicht wirklich eines, denn im Kasten wäre theoretisch noch Platz für eine Powerbank. Die könnte man locker noch auf dem Boden des Kästchens befestigen. Wahrscheinlich wäre das Schwierigste, den Stecker noch in den Communicator gesteckt zu bekommen. Ansonsten baut mensch halt einen entsprechend vergrößerten Perspektivensucher.

2) Eine richtige Kamera.

Will man hier jetzt eine richtige Kamera verwenden, funktioniert hier wohl nur eine Festbrennweite. Nimmt man eine digitale Spiegelreflex halt entsprechend 50 mm, zum Beispiel. Auch hier sollte man das Geschehen hinten auf dem Bildschirm sehen können VOR dem Bild machen.
Ich denke aber, dass der Perspektivensucher dann mit der Zeit recht schwer werden dürfte. Schließlich ist (und hat) eine große Kamera ein ganz anderes Gewicht als ein Mobiltelefon.

Und mensch muss sich Gedanken machen, wie man die Kamera auslösen kann.
Wenn Bluetooth geht, wäre vielleicht ein Fernauslöser möglich. Oder ein Drahtauslöser, denn man mit/am Griff befestigt. Dieser Griff wäre in diesem Fall wohl ein kleines Stativ.

Es soll wohl auch Drahtauslöser geben, die man um den normalen Auslöser der Kamera mit einem Band befestigt. Drückt mensch dann den Auslöserknopf an diesem Fern- oder Drahtauslöser, wird der Auslöser der Kamera mechanisch gedrückt. Dies könnte ich mir für eine kleine Kompaktkamera vorstellen. Der bzw. die Vorteile dieser Bauweise wären:
– nicht so schwer wie eine Spiegelreflex-Kamera
– benötigt nicht so viel Energie wie ein Mobiltelefon
– vielleicht auch Qualität der Bilder , die besser sein könnten/dürften als manches Mobiltelefon.

Auch hier wäre der Griff zum Halten ein Ministativ.

Ja… das wäre es jetzt zu meinem Perspektivensucher + meiner Rolle. Das Schöne eigentlich war: Alle wussten, was ich da mache und was das ist.
„Aha – Du hast es getarnt.“ (Ja – hatte ich. Weil nämlich keine Handys und Fotoapparate zum Fotografieren sichtbar erwünscht waren.)
Doch weil alle wussten, was das ist und was ich da mache und es zu meiner Rolle gepasst hat, haben viele mir gerne beim Perspektiven suchen geholfen. :oD