Der Perspektivensucher – und meine Rolle dafür

Ich hatte ja bereits vor über einem Jahr mal einen Beitrag verfasst über

Gedanken zu „Wie tarne ich einen Fotografen beim LARP“

Ich habe diesen Gedanken weiterverfolgt und möchte jetzt berichten, wie es gelaufen ist – und wie ich meinen Perspektivensucher nun gebaut habe.

Als erstes: Hatte ich ursprünglich an eine „richtige“ Kamera gedacht, hat sich mein Gedankengang nach meinem Urlaub letztes Jahr ein wenig geändert.
Weil die Fotos letztes Jahr im Urlaub von/mit ihm echt gut geworden sind, habe ich nun letztendlich die Fotos mit meinem Communicator gemacht. Dieser befand sich auf einem Selfie-Stick und in einer Art Kasten, so dass er selber nicht zu sehen war.

Ich habe tatsächlich – dann doch endlich Mal – Anfang April angefangen, meinen Gedanken umzusetzen. Nämlich, mir aus einem festen Karton eine Art Gehäuse zu formen, in das mein Communicator passen sollte. Nach einem ersten Fehlversuch (weil zu schmal) habe ich mich dann für eine Breite von 15 cm entschieden, mit einer Höhe und Tiefe von 14 cm. Hinten war offen und vorne hatte ich ein Loch geschnitten, welches groß genug für meine Communicator-Linsen war. Gehalten habe ich diesen Fotoersatz mit einem Selfie-Stick, den ich durch den Boden des Kastens gebohrt habe.

Beim ersten Präsentieren dieser Konstruktion war diese noch recht wackelig. Stabilisiert habe ich sie dann später bei einem weiteren Basteltermin. Da habe ich den Kasten außen verstärkt und mit Papier verkleidet. Später habe ich noch im Innenbereich des Kartons die Teile fixiert und verstärkt, die dafür sorgten, dass mein Communicator nicht herumwackelt. Zum Schluss bekam dieser Kasten noch eine bunte Bemalung, um das verklebte Zeitungspapier zu tarnen.

Muss jetzt mal sehen, was ich an Fotos von der ganzen Konstruktion habe.

Funktioniert hat die ganze Sache jetzt so:

Ich habe meinen Perspektivensucher in meiner Rolle ständig in der linken Hand getragen, so dass ich die offene Seite nach Möglichkeit ver- oder abgedeckt habe.

Darinnen steckte mein Communicator auf dem Selfie-Stick; die ganze Zeit im Foto-Modus und den Ruhezustand abgeschaltet. Denn um ihn aus dem Ruhezustand wieder zu „wecken“, hätte ich ja in den Kasten greifen müssen. So war er fast sofort einsatzbereit. Gekoppelt war er via Bluetooth mit dem Stick. So konnte ich relativ unauffällig durch Drücken auf den Selfie-Stick-Auslöser neue „Perspektiven suchen“. ;o)

Natürlich sind am Freitagabend nicht alle Perspektiven gelungen. Da der Blitz ausgeschaltet war, sind einige etwas unscharf und verwackelt. Doch für den Samstagmorgen hat es dann ganz gut geklappt.
Noch was zum Technischen:
Dadurch, das der Communicator durchgängig an war, hat er auch entsprechend Energie geschluckt. Ich glaube, ich bin so mit 65% Energie am Freitagabend ins Spiel gegangen. Als ich ihn dann kurz vor 0 Uhr ausgemacht habe, war er bei 2%!
Nochmal Glück gehabt. ;o)

Jetzt was zu meiner dazugehörigen Rolle:

Mein Charakter war ein Maler mit dem Künstlernamen Bernhardee vom Pfeifengrund. Ich habe im Vorfeld einige meiner Fotos von Island letztes Jahr mit der App „Paper Artist“ zu Gemäldevarianten „verarbeitet“, und von diesen Varianten dann ein paar auf Leinwand drucken lassen. Da ich zu Weihnachten eh Fotosachen verschenkt habe (Kalender) und mir was habe drucken lassen, war die Idee mit den Leinwänden naheliegend. Zumal es da noch Rabatte drauf gab. ;o)

Der erste Versuch war mir vom Ergebnis allerdings zu dunkel, weswegen ich nochmal drei andere Motive drucken ließ. Die waren soweit auch in Ordnung, dass ich „als Künstler“ mit dem Ergebnis zufrieden sein konnte – weswegen ich sie auch beim Larp dabeihatte. Letztendlich waren sie in der Taverne zu besichtigen. Eine Woche vorher habe ich auch noch mein Zeichen darauf gemalt. So konnte ich mit Fug und Recht sagen: Diese Werke sind von mir. Sie waren auch der Aufhänger für meine Anwesenheit, denn meine Legende war, dass der Herzog meine Arbeit gesehen hatte, gut fand und mich deshalb als Maler für die Feierlichkeiten engagiert und eingeladen hat. Auf meinen Perspektivensucher angesprochen, was tatsächlich mehrmals geschah: „Was ist das für ein wunderlicher Apparat in Eurer Hand?“, konnte ich dann erklären, dass dies mein Perspektivensucher sei. Denn bei dem ganzen Ummichher hätte ich einfach zu viel Auswahl an Motiven und ich könnte mich dann nicht entscheiden. Dafür habe ich diesen Perspektivensucher gebaut. Ich schaue dann hindurch, blende die Umwelt soweit aus – und kann sehen, ob dies eine gute Perspektive für ein Gemälde ist.

Auf die Farben auf dem Kasten angesprochen und gefragt, war meine Begründung, dass durch die bunten Farben auf dem Perspektivensucher ich innen die Farben besser wahrnehmen kann. Künstler halt. :oD

Alle waren mit meinen Erklärungen und Ausführungen völlig einverstanden und ich konnte abends in der Taverne dann auch schon einige Perspektiven suchen. Aber ich bin halt anspruchsvoll – die eine Richtige war da nirgends dabei.

Ich muss sagen, dieser Charakter war irgendwie eine völlig neue Erfahrung für mich.

Bei meinen 2-3 Larperfahrungen bisher, habe ich immer feststellen dürfen, dass ich die Zähne kaum auseinander bekam.

Mein erster Char hat mir vom Hintergrund schreiben eine Menge Spaß gemacht. So sehr, dass ich über ihn vielleicht auch nochmal irgendwann was schreiben werde. Aber: Ich konnte ihn nicht spielen.

Wie gesagt, bisher war ich nie so der gesprächige Char. Doch mit dem Maler… Noch nie habe ich bei einem Larp so viel geredet wie mit ihm. Und es fiel mir auch noch nie so leicht. Ich war irgendwie selbst überrascht. Sicherlich auch geholfen hat, dass es wirklich was von mir zum Ansehen gab. Da wurde dann auch schon mal über diese Gemälde gesprochen und diskutiert.
So wurde meine Schwachstelle auch bemerkt und erkannt. Nämlich, dass ich bisher nur Landschaften gemalt hatte und mit Menschen keine Malerfahrungen habe. Doch war ich sicher, dass da der Unterschied nicht so groß sein kann und wird. :oD

Samstags morgens habe ich dann tatsächlich eine Zeitlang eine Staffelei mit Leinwand mit mir herumgetragen. Später habe ich diese dann vorerst in der Taverne gelassen.

Mein erstes Fazit von der Idee bis zur Verwirklichung und Ausführung:
Es hat erstaunlich gut funktioniert. Doch es gibt noch Platz für Verbesserungen und Änderungen.

1) Das Energieproblem.

Ist nicht wirklich eines, denn im Kasten wäre theoretisch noch Platz für eine Powerbank. Die könnte man locker noch auf dem Boden des Kästchens befestigen. Wahrscheinlich wäre das Schwierigste, den Stecker noch in den Communicator gesteckt zu bekommen. Ansonsten baut mensch halt einen entsprechend vergrößerten Perspektivensucher.

2) Eine richtige Kamera.

Will man hier jetzt eine richtige Kamera verwenden, funktioniert hier wohl nur eine Festbrennweite. Nimmt man eine digitale Spiegelreflex halt entsprechend 50 mm, zum Beispiel. Auch hier sollte man das Geschehen hinten auf dem Bildschirm sehen können VOR dem Bild machen.
Ich denke aber, dass der Perspektivensucher dann mit der Zeit recht schwer werden dürfte. Schließlich ist (und hat) eine große Kamera ein ganz anderes Gewicht als ein Mobiltelefon.

Und mensch muss sich Gedanken machen, wie man die Kamera auslösen kann.
Wenn Bluetooth geht, wäre vielleicht ein Fernauslöser möglich. Oder ein Drahtauslöser, denn man mit/am Griff befestigt. Dieser Griff wäre in diesem Fall wohl ein kleines Stativ.

Es soll wohl auch Drahtauslöser geben, die man um den normalen Auslöser der Kamera mit einem Band befestigt. Drückt mensch dann den Auslöserknopf an diesem Fern- oder Drahtauslöser, wird der Auslöser der Kamera mechanisch gedrückt. Dies könnte ich mir für eine kleine Kompaktkamera vorstellen. Der bzw. die Vorteile dieser Bauweise wären:
– nicht so schwer wie eine Spiegelreflex-Kamera
– benötigt nicht so viel Energie wie ein Mobiltelefon
– vielleicht auch Qualität der Bilder , die besser sein könnten/dürften als manches Mobiltelefon.

Auch hier wäre der Griff zum Halten ein Ministativ.

Ja… das wäre es jetzt zu meinem Perspektivensucher + meiner Rolle. Das Schöne eigentlich war: Alle wussten, was ich da mache und was das ist.
„Aha – Du hast es getarnt.“ (Ja – hatte ich. Weil nämlich keine Handys und Fotoapparate zum Fotografieren sichtbar erwünscht waren.)
Doch weil alle wussten, was das ist und was ich da mache und es zu meiner Rolle gepasst hat, haben viele mir gerne beim Perspektiven suchen geholfen. :oD

Island 2018 – 2. Woche

Wir gehen in Runde – und damit auch Woche – 2 meines kleinen Referates:
Meine Erlebnisse in den Ferien.

Könnte man zumindest so sehen. ;o)

Wo waren wir (ich) denn…? Ach ja, angekommen in Seyðísfjörður, mit Sauna im Keller.

 

1. Juni

Kurz nach dem Frühstück ging es wieder weiter. Ich hatte mich noch kurz mit einem anderen Gast unterhalten, der dort anscheinend mit einem Kollegen 2 Wochen warten darf, bis irgendwelche Busfahrzeugpapiere umgeschrieben sind. Und dann geht es für sie wohl wieder mit der Fähre zurück.

Vor dem Auto wurde noch eine isländische Katze gestreichelt. Nach diesem wichtigen Punkt ging es wieder los.

Die Wolken, die gestern oben auf der Höhe gelegen hatten, waren über Nacht ins Fjord gerutscht. Entsprechend war jetzt auf dem Berg alles frei und strahlend blauer Himmel.

Heute sollte es zum HI Hostel Vagnsstaðir gehen, nochmal gut 50 Kilometer hinter Höfn. Den Weg dorthin wollte ich nochmal über die Fjorde machen und nicht über die überall vermerkte 1. Stattdessen wollte ich die 92 + 96 nehmen. Wie ich dann feststellen durfte, hatten sie die Nummern der Straßen im November 2017 geändert. So wurde aus der 92 die 1. Und als Schleife habe ich hier die 955 genommen, einmal um die Landspitze Vattarnes herum.

Der Dunst + Nebel, der in Seyðísfjörður im Fjord gelegen hatte, lag weiter auf der offenen See herum. In die anderen Fjorde hat er sich nur Bruchstückhaft getraut. Ansonsten herrschte in den Fjorden schönster Sonnenschein. Bis ich die Landspitze von Hvalnes erreichte.

Irgendwie hatten sich hier der Nebel und die Wolken auf der anderen Seite gesammelt und wurden vom Wind dann aber gegen und über den Berg gedrückt + geschoben. Das war wirklich ein toller Anblick. Kennt ihr ja auch schon von meinen „Foto des Tages„-Beitrag. Vielleicht kann ich es Euch ja mal als Video zeigen…

Sobald ich dann dort in den Dunst eingetaucht war, ging er für den Rest des Tages auch nicht mehr weg. Er hob sich zwar noch etwas an, aber am Abend fiel einem der Himmel auf den Kopf. Allerdings war bei Höfn die Wolkendecke so niedrig, dass ich den Gedanken, einen kleinen Umweg über den Berg zu machen, direkt verwarf. Bei Höfn begann ich ein kleines Lotteriespiel. Meine Tankanzeige gab mir noch gut 100 Kilometer zu fahren. So beschloss ich, erstmal zur Herberge zu fahren zum Einchecken, und dann nochmal nach Höfn zum Tanken + Einkaufen.

Ich habe es geschafft, wenn auch wohl knapp.

Als ich wieder zurück in Höfn war und getankt hatte, vermute ich, dass ich wohl noch so 1-2 Liter im Tank hatte. (Mein Meriva zählt ja runter bis 0 – und dann weiß ich, dass nun noch so 5-6 Liter im Tank sind. Beim i10 geht er nicht unter 50 km. Stattdessen gibt er gar nichts mehr an. Äußerst irritierend.)

Bei meiner ersten Fahrt zur Herberge von Höfn aus, musste ich feststellen, wie sehr man sich doch verschätzen kann, was die Übertragung von Entfernung auf Landkarte + Natur betrifft. Ich dachte immer wieder ‚ich muss doch bald da sein…‘ und dann ging es immer noch weiter. Auch hier habe ich tatsächlich mehrmals meine Offlinekarte befragt, ob ich nicht schon längst vorbei bin. Und dann war es immer noch ein Stück.

Letztendlich konnte ich die Abfahrt zur Herberge gar nicht verpassen. Doch weiß mensch das ja vorher nie.

Von Höfn aus gab es auch den ersten Ausblick auf den Vatnajökull, den größten Gletscher Europas außerhalb des Polargebietes. Das war schon beeindruckend.

Das zweite Mal in der Herberge, nachdem ich in Höfn tanken + einkaufen war, gab es was zu essen. Anschließend wurden die letzten Karten geschrieben. Auch hier gab es wieder deutsche Gäste, u.a. 2 Mädels aus Regensburg. Als ich beide zusammen sah, habe ich direkt gefragt, ob sie „nur“ Schwestern oder gar Zwillinge sind. Denn sie sahen sich schon recht ähnlich. Aber ansonsten habe ich mich bei den beiden wohl recht verschätzt, wie ich am nächsten Tag erfahren habe.

Ach ja, der nächste Tag…

Da der Himmel – wie gesagt – auf die Erde gefallen war, bin ich nach dem Kartenschreiben ins Bett, im vollen 6er Zimmer – in dem sich die Regensburgerinnen vor dem Schlafengehen zusammen im oberen Bett ihres Doppelstockbettes noch eine Ausgabe „Die Drei ???“ angehört haben. :oD

 

2. Juni

Heute bin ich nur an der Küste hin- + hergefahren, da ich in Vagnsstaðir 2 Nächte geblieben bin.

War mir die Whale Watching Tour durchaus die zw. 65 + 80 Euro wert, war mir ein Preis von fast 200 Euro für eine Gletschertour definitiv zu teuer. Stattdessen ging es am Gletscher entlang. Erstmal zur Gletscherlagune Jökulsárlón. Genau wie die beiden Regensburgerinnen. Haben wir uns auch noch etwas unterhalten, bis sie weitergestartet sind gen Vík. Für mich ging es „nur“ noch bis Svinafellsjökull, bevor es wieder zurück bis Höfn ging. Nochmal einkaufen + Karten einwerfen.

Das Wetter war bewölkt, aber wenigstens trocken.

So machte ich mich nach meinem Essen in der Herberge nochmal auf den Weg zum Strand. Und wieder waren meine Stiefel nicht zu schlagen gegen die Feuchtigkeit.

In dieser Nacht hatte ich das 6er-Zimmer auch ganz alleine für mich. :oD

 

3. Juni

Heute ging es auch für mich weiter, bis Vík. Streckenmässig ca. 219 Kilometer.

Am Anfang ging es für mich direkt nochmal zur Jökulsárlón Gletscherlagune, nochmal Fotos machen ohne so viele Leute drauf. Dann habe ich mir noch eine weitere angesehen, nämlich Fjallsárlón. Und dann ging es weiter in den Westen.

Hatte ich mir am Tag vorher noch gedacht, dass ich es erstaunlich finde, dass bis dahin an allen Sehenswürdigkeiten das Parken frei ist, wurde ich heute eines Besseren belehrt. Nämlich bei Skaftafell / am Vatnajökull National Park. So entging mir einer von vielen Wasserfällen, der Svartifoss. Dafür bekam ich andere zu Gesicht. Nämlich den Foss a Sidu, und die beiden Fälle bei Kirkjubæjarklaustur. Davon erinnert mich der Systrafoss eher an eine Wasserrutsche. ;o) Aber ich denke, runterrutschen würde ich da auch nicht wollen.

Ein Zufallshalt wegen Dixiklos brachte mir ein Feld mit lauter Steindomen oder Steinmännchen, wie man hier wohl sagen wird. Ein kleines habe ich auch dazu errichtet, damit meine Fahrt weiter gut verläuft. Dieser Halt hört auf den Namen Laufskálavarða.

Auf der Fahrt vom einem zum anderen Gletscher kam ich auch an den verbogenen Stahlträgern einer Brücke vorbei, die dem Gletscherlauf nach dem Vulkanausbruch von 1996 zum Opfer fiel. Den Gletscher Mýrdalsjökull konnte man bereits über die Entfernung hinweg sehen, da war ich vom Vatnajökull noch gar nicht weit weg. Auf dem Weg dann über die Ebene hatte sich die Sicht etwas zugezogen. Wahrscheinlich war dieser Schleier die Vorstufe eines Sandsturms, die ja anscheinend öfters über diese Ebene ziehen.

Kurz vor Vík hatte ich mein überraschendes Highlight des Tages, als ich einen Abstecher zum Hjörleifshöfði machte, und dort dem Rundweg nachging. Wieder steil bergauf bis zum höchsten Punkt und dem Friedhof dort. Meine zweite „Bergtour“ nach Kirkjubæjarklaustur und dem Aufstieg zum Systravatn.

Das war ja auch mein Foto des Tages, die Inschrift oben am Grabmal. Auch dort konnte man sich übrigens in ein Gästebuch eintragen.

Oben auf dem Hjörleifshöfði angekommen, mit dem ersten Blick auf Grab + „Friedhof“, habe ich mich in Größe und Entfernung wieder ganz schön verschätzt.

Ich dachte: „Ah, da ist das Grab und das Grabmal. Schnell ein Foto machen, bevor die Leute vor mir wieder ins Bild laufen…“

Ha!

Es hat danach noch ein paar Minuten gedauert, bis ich mich gefragt habe, was dies für kleine Strichchen am Grab sind… und gemerkt habe ‚Oh… das sind ja Menschen… wie groß ist denn das Grab? Und wie weit ist es denn noch bis dorthin?‘

Es werden dann so etwa 500 Meter gewesen sein – und das „Grab“ war dann der eingefasste Friedhof mit 3 Gräbern und das Grabmal ein aufgeschichteter großer Stein… hm… haufen. Wahrscheinlich/vielleicht war/ist dies das Grab des zweiten Siedlers, auf welches sich die Inschrift bezieht.

Da oben auf dem Hügel, im T-Shirt bei Sonnenschein, das war für mich das Highlight des Tages, wenn nicht gar irgendwie vom ganzen Urlaub. Zumindest habe ich dies als erstes meinem Cousin genannt, als der mit seiner Freundin wieder aus Island eintraf und ich sie zum Bahnhof gefahren habe.

Anschließend ging es weiter nach Vík, wo ich wieder mal zum Communicator + zur Offlinekarte greifen musste, um die Jugendherberge zu finden. Ich war zumindest dicht dran. ;o)

Einchecken konnte ich dort auf Deutsch – da mein Gegenüber eine Wienerin war. Und mittendrinnen tauchte noch meine ‚alte Bekannte‘ aus Korpudalur + Akureyri auf, völlig überraschend. Für uns beide, als auch für die Wienerin. „Ihr kennts Euch?“ :oD

Abends habe ich mich noch an den Strand begeben, auf der Suche + Jagd nach einem Puffin (Papageientaucher), um ein gescheites Foto zu machen. Die Ausbeute war nicht so dolle. Sie flogen einfach zu hoch + mir wurde dann auch kalt. Ich denke, die Regensburgerinnen habe ich knapp verpasst. Zumindest sah ich 2 Gestalten in den passenden Farben weggehen. Na ja. Pech.

 

4. Juni

Die Strecke von Vík nach Blesastaðìr war mit die kürzeste Strecke überhaupt. Laut dem Netz 122 Kilometer. Entsprechend hatte ich viel Zeit und bin nach dem Auschecken + Hühner fotografieren erst nochmal für locker 2 Stunden an den Strand, auf der Jagd nach einem besseren Puffin-Foto. Das Ergebnis habt ihr ja schon sehen können. (Foto des Tages)
Da hatte die Freundin meines Cousins irgendwie mehr Erfolg. Tja. Frage ich halt beim nächsten Treffen einfach mal, ob ich eines von ihr haben kann. 😉

Auf dem Weg lagen dann noch… ein kaputtes Flugzeug, ein bekanntes Gesicht aus Vík, Wasserfälle…

In diesem Fall der Skógafoss Live – und der Seljalandsfoss im Vorbeifahren, denn dort wollten sie das zweite Mal Parkgebühren haben. Also nichts für mich.

Auch an diesem Tag habe ich dann erst mal meine Unterkunft zum Einchecken gesucht, bevor ich nach Selfoss zum Einkaufen gefahren bin.

Nach dem Essen bin ich noch für ein paar Meter gehen und Fotos machen nach draußen. Da war strahlender Sonnenschein, blauer Himmel mit ein paar Wölkchen und ein freier Blick auf den Hekla. Die Sonne war an dem Tag so strahlend, ich hatte da im Auto schon durchaus das Gefühl, mich leicht sonnig verbrannt zu haben.

Das Besondere an dieser ersten Nacht dort war: Ich hatte die Herberge ganz für mich alleine. In der zweiten Nacht gab es dann auch andere Gäste. Unter anderem ein Paar, das auch in Vík bereits im gleichen Zimmer wie ich geschlafen. Dieses Mal hatte aber jeder von uns sein eigenes. :oD

Aber vorher musste ich ja noch den Tag rumbringen. Nämlich den…

 

5. Juni

Mein Tag im „Golden Circle“.

Als erstes ging es über die 30 zum Gullfoss. Anschließend zum Geysir. Stokkum habe ich Euch ja schon vorgestellt. ;o) Bewegt sieht der Gulfoss etwa so aus:

Ich bin froh, dass ich so rum gefahren bin, denn die Masse macht es wohl andersherum.

Statt dann noch ins Þingvellir zu fahren, bin ich einem anderen Tipp meiner Vermieterin gefolgt. Nämlich über die 32 + 28 bis kurz vors Hochland. Dies hat mir nochmal zwei weitere Wasserfälle gebracht – aber hauptsächlich Fahrerei.

Im Gegensatz zum Vortag, wo ich ja den Hekla deutlich sehen konnte, war ab dem 5. Juni in den Tieflanden geschlossene Wolkendecke angesagt. So konnte ich ihn mir nicht näher ansehen.

Hatte ich ursprünglich noch vor, abends wenigstens mal in die Secret Lagoon zu gehen, konnte ich mich dann doch nicht aufraffen. Stattdessen habe ich mich mit anderen Gästen noch gut unterhalten.

 

6. Juni

Heute ging’s nach Reykjavík. Jetzt aber wirklich die kürzeste Tagesstrecke, die ich dann gestreckt habe, indem ich, statt die 1 zu fahren, über die 38 + 427 + 42 an der Küste langgefahren bin. Nachdem ich vorher in Selfoss noch 2 Island-T-Shirts gekauft habe. (Für Drachenechse + mich, für die Fußball-WM, die mich überhaupt nicht interessiert hat. Aber ein Shirt kann man ja mal kaufen. (Doch das Tragen hat nichts genutzt. ;o)))

Und bei Hveragerði einen Ausflug zum heißen Fluß gemacht habe. (Siehe auch Foto des Tages.)

Auch sonst gab es später auf der 42 nochmal dampfende Landschaften zu sehen. Ansonsten halt wieder Wasser, Lavafelder mit Mosen, einen See…

Kurze Zeit hatte ich einen Tanklaster vor mir, der rückwärts eine Steigung hinuntergerollt ist und dabei die vorhandene Schotterpiste bewässert hat.

Öfter mal was Neues. ;o)

Dann ging es nach Reykjavík hinein. Im Gegensatz zu den letzten Tagen war dieses Stadtgeschehen und der -verkehr nun völlig ungewohnt.

Meine dortige Jugendherberge war Reykjavík City, die ich tatsächlich ohne Navihilfe gefunden habe. So gegen halb 4 müsste ich dort aufgeschlagen sein. Diese Jugendherberge war auch die einzige in Island, in der man seine Schuhe nicht ausziehen musste. Auch war dies die einzige, die NICHT gefragt hatte, ob ich Mitglied beim Jugendherbergsverband bin. Entsprechend mussten sie meiner Kreditkarte dann wieder etwas gutschreiben. ;o)

Ich habe den Nachmittag zu einem Spaziergang in die Stadt genutzt. In der Hallgrimskirkja, meine einzige besuchte Kirche, habe ich meine letzten Kronenstücke auf den Kopf gehauen: 100 für eine Kerze für meine Großeltern, und die letzten 7 Einzelkronen-Stücke als Spende für die Orgelpfeifen.

Wieder zurück in der Herberge gab es mein gekauftes Essen (Lasagne in der Mikrowelle) und ich habe meine wirklich wirklich allerletzte Karte geschrieben.

Und das war dann der vorletzte ganze Tag.

 

7. Juni

Der letzte ganze Tag Island begann mit einem Frühstücksbuffett in der Jugendherberge. Ich fand den Toaster klasse. Nicht, wie sonst üblich, zum Runterdrücken. Vielmehr wurde das Brot auf eine Art Förderband zwischen den röstenden Einheiten unter + über dem Band durchtransportiert und fiel danach leicht gebräunt runter. Hätte ich mal ein Bild machen sollen von. ;o)

An diesem Tag habe ich mich nur noch auf der Landspitze von Reykjavík und Keflavík bewegt.

Als erstes ging es wieder aus der Stadt raus – irgendwie ;o) – und dann wieder über die 42 in den Süden. Und dann immer an der Küste lang: 427, 425, 45, 422…

Dabei kam ich vorbei an: einer Mist-Ausbring-Stelle für die neue Schaffung von Mutterboden auf Island – mit Pilzen *g*; Lavafelder; heiße Quellen; Vogelfelsen; Kontinente… na gut, Kontinentalplatten. ;o)

Doch vor der „Brücke zwischen den Kontinenten“ (siehe Foto des Tages) war die Landspitze Reykjanesskagi dran, wieder mal auch mit Touristen, die sich nicht an Absperrungen halten können. :o(

Und einem Vogel, der sich einen etwas ungünstigen Brutplatz ausgesucht hatte – nämlich mitten auf einem frei zugänglichen Platz. Sobald da jemand in die Nähe kam, ist er los, von seinem Nest ablenken – und dann wieder zurück. Bis der nächste Dussel vorbeikam.

Ob das was mit dem Ei geworden ist, bei dem ganzen Betrieb, der da los war? Ich wünsche es ihm.

Da ich ja nun schon nicht in Þingvellir war, habe ich die Kontinentalspalte wenigstens an der Brücke der Kontinente mitgenommen. Und dann war ich nur noch in der nördlichen Landspitze unterwegs.

In Ásgaður habe ich meinen kleinen Imbiss am Leuchtturm eingenommen – und dann auf einer Bank + Tisch dort meinen Kram fertig verpackt + verstaut… damit ich endlich mein Auto wieder zurückbringen konnte.

Das habe ich gemacht – lt. offiziellem Dokument – um 19:24 Uhr am 7. Juni 2018. Also nach 13 Tagen und 22 Stunden. Auch war es nicht mehr ganz so dreckig wie mal zwischendurch, doch dazu stand ja auch nichts im Vertrag.

Da ich davon ausgehe, dass es stimmt – ich hatte den Kilometerstand nicht gecheckt am Anfang, da ja eh alle inklusive – bin ich in 14 Tagen 3.645 Kilometer gefahren. Dies entspricht einem Durchschnitt von etwas mehr als 260 Kilometern am Tag, bei 14 Tagen. Das kann schon hinkommen. Vor allem, wenn man nicht die kürzesten Wege nimmt. (Die Þjođvegur <Ringstraße [1]> kommt auf eine Länge von 1.332 Kilometer {Stand 2017 – Quelle Wikipedia: Hringvegu}. Kommen dann noch die Westfjorde + Schleifen dazu…)

Ich habe also das Auto um 19:24 Uhr abgeliefert und bin dann die paarhundert Meter zum Terminal gelaufen. Schließlich: Warum habe ich mir sonst einen Koffer mit Rollen besorgt. ;o)

Und dann hieß es sitzen, warten, rumstehen, warten, wieder sitzen…

 

8. Juni

Der Freitag begann, wie der Donnerstag aufhörte: mit warten, sitzen… aufstehen, weil man nicht mehr sitzen kann…

Um 01:23 Uhr Ortszeit musste ich wenigstens noch ein Foto machen, um festzuhalten, wie hell es um diese Zeit hier noch war. Nacht kenne ich irgendwie anders. ;o)

So gegen halb 4 ging es dann doch endlich mit dem Einchecken los. Der Flug nach Frankfurt sollte ja wenigstens pünktlich gehen.

Ich habe es wieder als drittes geschafft, meinen Koffer loszuwerden.

Kurz nach 4 war ich dann auch durch die Sicherheitskontrolle durch. Jetzt hieß es vor dem Gate warten. Doch auch hier ging die Zeit rum, und pünktlicher als beim Hinflug machte sich der Rückflug auf den Weg. Nach gut 3 Stunden und 15 Minuten landeten wir in Frankfurt auf der Nordbahn.

Diesen Flug habe ich ziemlich verschlafen. Die Nacht wollte nachgeholt werden.  Und weil mir nach der ganzen Sitzerei mein Hintern so wehtat, habe ich ab der Landung + dem Ausstieg bis zuhause nicht mehr gesessen. Weder im Bus, der uns ins Terminal brachte, noch in der S-Bahn, und dann auch nicht in den Bussen vom Bahnhof bis vor meine Tür.

Um 14 Uhr habe ich die Wohnungstür hinter mir zugemacht – und mein Urlaub war rum. Am selben Tag habe ich noch mein Auto aus der Werkstatt geholt, am Samstag dann mein Katzenmonster… und dann war wieder alles wie vorher.

Na ja, fast.

 

Mit meinen Island-Reiseführern habe ich mich jetzt im Nachhinein erst befasst. Da war es ein ganz anderes Lesen als vorher.

Mein Cousin ist ja auch gut eine Woche später mit seiner Freundin nach Island – auch 14 Tage, auch im Uhrzeigersinn… Da habe ich unterwegs so einiges gesammelt, was ich ihnen dann in einen großen Umschlag gesteckt und zugeschickt habe. :oD

Am 30. Juni kamen sie wieder + wir haben erste Fotos verglichen. Richtig ausgiebig werden wir uns dann wohl Ende September unterhalten, wenn seine Eltern zusammen 100 feiern. ;oD

In Island habe ich drei Steine gesammelt, für meine Oma + Opa mütterlicherseits – und meiner Oma väterlicherseits. Noch liegen sie zuhause rum – mal sehen, wann ich es schaffe, ins Frankenland zu fahren + auf die Friedhöfe zu gehen, um die Steine auf die Gräber zu legen.

Ja…

Jetzt ist eigentlich nur noch die Geldfrage, die immer mal wieder gestellt wird, und die mich selbst ja auch interessiert. Wieviel hat mich dieser Urlaub jetzt gekostet – außer 2 Wochen Lebenszeit? ^^

Ich habe tatsächlich immer noch nicht alles zusammengerechnet. Muss ich jetzt grad mal so überschlagen…
Ich komme jetzt, bei grober Addierung meiner Abrechnungen (Kreditkarte + Kontoauszug) auf – abgerundet – 2.450 Euro. Hätte ich mehr mit Kreditkarte und weniger bar gezahlt, wäre ich einiges günstiger gefahren.

Nun gut – beim nächsten Mal.

Was bleibt mir nun noch zu sagen?

Mir hat der Urlaub gefallen und ich kann mir durchaus vorstellen, nochmal hinzufahren bzw. zu fliegen. Die Polarlichter fehlen mir noch. Auch habe ich längst nicht alles gesehen. Der Westen der Westfjorde fehlt mir noch, Snæfellsness… Im Norden gibt es noch viel zu sehen, der Nordosten, die Ostfjorde in Ruhe, und auf jeden Fall noch Þingvellir.

Aber dieses Jahr wohl eher nicht mehr. Doch irgendwann demnächst bestimmt, denn ich habe das Gefühl, Island sitzt mir unter der Haut.

 

Island – Foto des Tages

Jetzt sollte ich mir also mal langsam Gedanken machen, was ich so alles zu meinem Urlaub zu erzählen habe. Ich denke, da richtig zu was schreiben, werde ich dann ab übermorgen Nacht, wenn ich wieder für einen Block in der Nachtschicht bin, und dann hoffentlich nicht mehr so viele Zeitungen zum Lesen auf mich zukommen. ;o)

Ich war ja gut 2 Wochen dort im Urlaub, und habe dann so nach ein paar Tagen angefangen, ein paar Freunden auf diversen Messengern „Foto des Tages“ zu schicken. Und ich denke, diesen Gedanken werde ich jetzt als erstes aufgreifen, und werde hier jetzt mal 17 Fotos posten, welche diese 14 Tage Urlaub fürs Erste repräsentieren sollen.
Diese Fotos sind teilweise identisch mit denen, die ich meinen Freunden geschickt habe, andererseits waren das alles Communicator-Fotos, wo ein Foto von der Spiegelreflexkamera vielleicht schöner gewesen wäre.
Deswegen wird dies hier meine aktuelle Interpretation der „Foto des Tages“, halt so im Nachhinein. Mal sehen, was haben wir denn da…

24. Mai 2018

Am ersten Tag habe ich noch nicht so viele Fotos gemacht, da der Tag in Island doch eher kurz war. Ich nehme jetzt mal mein Mietwägelchen, dass mich gut durch und über die Insel gebracht hat für zwei Wochen. ;o)

25. Mai 2018

Ja, da gab es viel Landschaft zu sehen, aber mich kann auch die Natur begeistern – deswegen nehme ich für diesen Tag diese Lupine, der es langsam warm genug ist zum Blühen.

26. Mai 2018

Da nehme ich mal meinen ersten GROSSEN Wasserfall, den Dynjandi. Aufgenommen mit meinem Communicator.
Klar, der Sonnenschein durch die Wolken in Korpudalar ist auch toll – aber das Foto kennt ihr ja schon vom letzten Urlaubspost. 😉

27. Mai 2018

Dies war tatsächlich mein erstes „Bild des Tages“-Motiv: Ich im Schnee.
Hier nehme ich aber besser mal das Foto der Kamera, denn da kann man mich deutlicher erkennen. ^^

28. Mai 2018

Dieses hier war mein zweites „Communicator-Bild des Tages“.
Es gab soo viel zu sehen, Landschaft- und Pflanzen- und Tiertechnisch… da habe ich mich für eine vierte Option entschieden. :oD

29. Mai 2018

Das Grundmotiv ist dasselbe wie von meinem Original „Foto des Tages“ – allerdings nehme ich hier die Kamera-Variante, weil ich mein Gesicht nicht draufhaben muss und weil es hier schöner rauskommt:
Hvítserkur

30. Mai 2018

Mein offizielles „Bild des Tages“ war das Bild mit den Trollen und mir. Das könnt ihr im letzten Island-Beitrag schon sehen. Mein eigentliches Bild dieses Tages finde ich aber die Walflossen von der Whale Watching Tour. Hatte ich zwar auch schon im letzten Beitrag – aber trotzdem hier nochmal. 😉

31. Mai 2018

 

Hmm… hier wird’s schwierig. Ich könnte Wolken nehmen, die über einen Berg kommen… oder den nächsten großen Wasserfall, Goðafoss… Freunden habe ich Selfies von Dimmuborgir geschickt und von den Fotos von thermalen Aktivitäten…
Hier nehme ich jetzt mal ZWEI Bilder des Tages und keines der erwähnten Fotomotive. Ich nehme nämlich mal einen kleinen Einblick in die Flora beim Goðafoss, von dem ich mich frage, wie viele der dort herumlaufenden Touris dafür überhaupt ein Auge hatten…

1. Juni 2018

Definitiv das Motiv für das „Bild des Tages“ war an dem Tag die Wolken, die sich über die Berge der Landspitze beim Hvalnes Lighthouse drücken mussten. Hier nehme ich aber eines der Bilder meiner Kamera, nicht das meines Communicators. 😉

2. Juni 2018

Dieser Tag stand im Zeichen des Eises. Entsprechend gab es über meinen Communicator auch das erste Panoramabild „des Tages“, nämlich von der Eislagune Jökulsárlón.
Allerdings nehme ich hier jetzt als Foto die Stelle, an der ich am dichtesten am Gletscher dran war. Das ist die Gletscherzunge Svínafellsjökull.
(Auch, weil ich nicht weiß, wie eine Panoramaaufnahme hier auf dem Blog aussähe…)
Und ich entscheide mich für eine Version meines Communicators.

3. Juni 2018

Heute gab es wieder Wasserfälle… Lupinen… Eis… Doch mein persönliches Highlight und damit „Bild des Tages“ wurde dies auf meinem Weg nach Vík í Mýrdal. Und ich nehme meine Communicator-Version, weil da die Farbe irgendwie schöner aussieht.

4. Juni 2018

Mein Original-„Bild des Tages“ kennt ihr schon – nämlich das Hühnerbild des letzten Islands-Beitrags. Deshalb nehme ich hier jetzt noch ein anderes.
An diesem Tag gab es Wasserfälle, Pferde, eine Herberge nur für mich… und direkt am Anfang, direkt nach Aufbruch aus der Jugendherberge, erst nochmal 2 Stunden Strand in Vík zur „Jagd“ auf die Puffins, die Papageientaucher. Ich brauchte da doch wenigstens EIN erkennbares Bild von ihnen.
Und ich nehme jetzt dieses hier, weil er da zumindest etwas zu erkennen ist. ^^

5. Juni 2018

Nun ging die Reise langsam dem Ende zu. Ich hatte einen Tag im Golden Circle und habe ein entsprechendes Motiv zu meinem „Bild des Tages“ gemacht – das ich auch hier nehmen werde. In der Communicator-Version. Bewegtes Bild geht leider nicht – aber da werde ich bis zum großen Beitrag nochmal sehen, was da machbar wäre. ^^
Darf ich vorstellen? Strokkur.

6. Juni 2018

Heute ging es nach Reykjavik. Entsprechend habe ich bei fast all meinen Leuten und auch bei Twitter ein Bild der Hallgrímskirkja genommen. Als Zeichen ‚Ich bin jetzt in Reykjavik‘. Doch interessanter für den Tag – und eigentlich auch total ideal für so einen Tag, sofern man das entsprechende Zeug dabei hatte (was bei mir aber schon alles weggepackt war…) – finde ich das hier:
Reykjadalur mit dem Reykjadalsá

7. Juni 2018

Mein letzter ganzer Tag in Island. Mal sehen, was ich da noch anbieten kann… ;o)
Zu sahen gab es nochmal Blüten, Mose, Basalt, Thermalgebiete, Meer, Vögel… Und das hier:
Brú milli heimsálfa – Die Brücke zwischen den Kontinenten
(in der Version der Kamera – ohne mein Gesicht drauf ^^ – und Nord-Amerika ist Rechts, Eurasien Links. Quasi. ;))

8. Juni 2018

An diesem Tag stand nur noch Flughafen auf dem Programm, da mein Flug um 6 Uhr morgens ging. Von daher bleibt nicht so viel Auswahl. Was tat mir zu Hause mein Hintern weh…
Zum Glück ging mein Flug nach Frankfurt – wenn ich nach Dublin oder Lyon gemusst hätte, hätte ich mich bestimmt geärgert, diese Nacht sinnlos im ungemütlichen Flughafen verbracht zu haben.

Das waren meine „Bilder der Tage“ – vielleicht ist was für Euch dabei.
Ansonsten müsst Ihr jetzt warten, bis ich die nächsten Beiträge demnächst geschrieben und vor allem übertragen habe.
Ich denke, ich mache 2 Blogs draus – erste Woche und zweite Woche.

 

Sögulok.

 

Wieder da…

So, Ihr Lieben…

Mein Urlaub ist so gut wie rum, ich bin von der großen Insel wieder zurück und darf mich jetzt durch meine ganzen Fotos durcharbeiten.
Dazu sei kurz erwähnt, dass ich je eigentlich nicht vorhatte, mit meinem neuen Communicator so viele Fotos zu machen, da ich ja extra eine digitale Spiegelreflex von meinem VnvO ausgeliehen hatte.

Nun… da war der Wunsch wohl Vater des Gedanken…

Es sei hiermit kurz erwähnt:
Auf meinem Communicator befanden sich nach Ankunft hier wieder in deutschen Landen

932 !  Fotodateien,
79 Videodateien

und auf meiner Speicherkarte der Spiegelreflexkamera

1674 Fotodateien.
(Wenn ich nur mal anhand der Bildnum-mern gehe und nachrechne, komme ich da zwar auf 1678 Dateien – aber ich glaube, ein paar habe ich wohl direkt wieder gelöscht.)

Ich werde hier jetzt nur mal einen klitzekleinen Anteil zeigen – ein Schmankerl, sozusagen – und für demnächst überlegen, was ich so zum Urlaub schreiben werde.
Das wird aber dauern, denn 2 Wochen irgendwie zusammenzufassen…
ich befürchte, das würde einen Beitrag sprengen.
Vielleicht schaffe ich es, alles auf 2 Wochenbeiträge zusammenzufassen.

Also, lasst Euch überraschen und harret der Dinge, die da vielleicht kommen werden. *g*

Aber zum Abschluß noch zwei Fotochens…

 

 

 

Der Wal sagt „Bye, bye!“

Morgen bin ich dann ma weg…

Die Zeit läuft…

Das Pfingstwochenende haben wir mit verschiedenen Rollenspielen und -systemen verbracht: Beyond the Wall, 7te See + Savage Worlds
Direkt am Freitag Abend habe ich mit dem allerersten und einfachsten Szenario von Beyond the Wall angefangen. War auch ganz ok, denke ich.

Samstag waren wir dann mit „7te See“ in den Eisenlanden unterwegs. Den ganzen Tag. So dass wir abends entsprechend fertig waren. ;o)
Dieses System hat Drachenechse angeleitet und sie hat ihre Sache wieder gut gemacht.

Am Sonntag kam dann das System Savage Worlds zum Spielen. Geleitet von Drachenechses DSA-Gruppenleiterin.
Das System ist schon interessant. Vor allem die Ermittlung der Initiative in Action- oder Drama-Sequenzen: Es wird nichts ausgewürfelt, sondern es werden für jede neue Runde Karten gezogen. Das ist interessant.

Montag gings dann wieder nach Hause – und ich habe mich tatsächlich mal auf die Suche nach dem Pin für meine Kreditkarte gemacht. Dabei habe ich als erstes meine verschollene digitale Spiegelreflex-Kamera gefunden. Und tatsächlich auch etwas wie einen Pin, der zur Kreditkarte passen könnte. Nur ausprobiert habe ich ihn noch nicht. Dazu war ich heute in der Sparkasse und habe mal gefragt, wie man das am einfachsten feststellen kann – der Mitarbeiter meinte „etwas kaufen“. Habe ich gemacht – und durfte dann unterschreiben. *Meeeep!* Fail!
Ich habe dann mal so getan, als wollte ich die PIN-Nummer ändern… da hat der Automat sich nach der Eingabe meines Pins zumindest nicht beschwert. Von daher denke ich, er wird schon passen. Und habe den Änderungsvorgang deshalb abgebrochen.

Gestern hatte ich morgens einen Termin bei meiner neuen Hausärztin zum Blutabzapfen und Ultraschallen… Joa… Sind wohl alle Organe da, zusätzlich zu einem Gallenstein.
Gut das zu wissen. 😉

Danach ging es zum Flughfafen, mich mit meinem VnvO treffen, der nach Calgary gestartet ist. Und mir nochmal eine Kamera mitgebracht hat. Die leihe ich mir jetzt für den Urlaub aus – auch, weil eine EOS 500D auch filmen kann. Das könnte meine 10D noch nicht – und ich habe sie auch noch nicht reinigen können.

Abends habe ich mein Monster dann zu ihrer Unterkunft für die nächsten zwei Wochen gebracht. Eine Freundin hat sich bereit erklärt, sie zu nehmen.
Dort angekommen, ist sie erstmal nicht aus der Box raus, dann war sie wieder ganz schüchtern und hat sich zum Schluß hinter ein CD-Regal in die Ecke gehockt.
Allerdings war sie heute nacht dann wohl schon mal unterwegs in der Wohnung… und hat heute tagsüber wohl beide Katzenklos ignoriert und auf das Sofa gepinkelt… Oh Katze… :o(

Heute habe ich meinen Voucher für den Mietwagen ausgedruckt, Karten für die Kamera gekauft (mit Kreditkarte, zum Test… der ja dann fehlgeschlagen ist. Meh!), mir nochmal den Kopf scheren lassen, damit ich die nächsten zwei Wochen ordentlich aussehe… und dann noch mein Auto in die Werkstatt zur Inspektion gebracht. Dann haben sie 2 Wochen Zeit, endlich mal zu finden, warum immer wieder mal ein Warnlämpchen leuchtet… und dann wieder nicht… und dann wieder… Sicher ist auf jeden Fall: Es braucht einen neuen Auspuff. *röööööhr!*

Ach ja… und wie ich aus der Stadt nach Hause bin und nochmal beim Buchladen meines Vertrauens vorbeikam, habe ich noch genau das richtige Buch für meinen Urlaub gefunden.

 

Wenn das nicht passt…

Morgen geht es also los. Und ich bin… hmm… keine Ahnung.
Witzig ist nur, dass ich heute von einem Cousin gehört habe, dass er demnächst mit seiner Freundin auch nach Island macht. :oD

Die Welt ist klein.

Dann eine gute Zeit Euch – ich werde mich wohl erst NACH meinem Urlaub wieder hier melden – und vielleicht gibt es dann auch ein paar Bilder zu sehen. Wer weiß…

^^

 

April April…

Ich denke, ich mache hier mal eine allgemeine Zusammenfassung, was sich im April so alles getan hat.
Einfach mal so.
Doch ich werde mir die berichtenswerten Sachen rauspicken. ;o)

Als erstes finde ich es berichtenswert, dass ich beides Mal meine geplanten Spätschichten nach meinen Nachtschichten in Frühschichten getauscht bekommen habe.
Oh, und das mir auf dem Weg zu den Nachtschichten wieder ein paar interessante Bilder mit meinem Communicator gelungen sind. :oD

 

Und das, obwohl mein Communicatortyp bei Tests in Bezug auf Bilder eher mäßig bewertet wurde.
Doch für mich reicht das. Erstmal. ^^

Ich hatte tatsächlich im April ein Wochenende frei – abgesehen von meinem Urlaubswochenende am letzten WE. An diesem freien Wochenende gab es einen Besuch auf dem Mittelaltermarkt am Schiffenberg, zusammen mit ein paar Freunden. Am Tag drauf ging es mit zu einer Wanderung in den Vogelsberg, zum Hoherodskopf. Auch hier durfte mein Communicator wieder ein paar Bilder machen, bei beiden Veranstaltungen.

Baum in Blüte auf dem Schiffenberg

 

Jetzt letztes Wochenende habe ich mir ein Urlaubswochenende gegönnt. So kam ich zu vier Tagen frei am Stück. Denn bis Februar hatten wir noch einen Schichtrhythmus. Und nach dem hatte ich Montag + Dienstag frei.
Seid März haben wir keinen Rhythmus mehr – aber die Wochenenden, die an genehmigten Urlaubstagen grenzen, werden dieses Jahr noch entsprechend als „Frei“ berücksichtigt. (Toll wird das dann nächstes Jahr… :o/)
Ich habe mir den Urlaub aus geburtstagstechnischen Gründen gegönnt. Was praktisch war, da am Sonntag meine Nichte Konfirmation hatte. Da hatte ich für dieses Wochenende längst Urlaub gewährt bekommen und musste mich nicht um extra frei bemühen.
So wurde dies ein Eurointensives Wochenende.

Ursprünglich wollte ich mit Freunden + Familie weggehen. Allerdings habe ich mich zu spät um die gewünschte Räumlichkeit gekümmert. So war der gedachte Nebenraum schon weg.
Also habe ich umgedacht.
Zumal nicht alle Freunde gekonnt hätten, bedingt durch Urlaub in Kuba.

¡Hola! ;o)

Mein Umdenken sah erst so aus, dass ich nichts mache. Dann wurde da ein Mittags-essen-gehen mit Eltern + Familie der Schwester draus. Und abends mit Fuchs + Drachenechse noch mal zum Essen.
Weil ich es aber blöd fand, einen Tisch nur für drei zu bestellen, habe ich kurzfristig noch in Wixhausen angefragt, ob er Zeit hat + mitkommen will.

Mit der Familie waren wir im Klara in Hanau – abends dann im Mutz in Niederursel. Da nämlich keine Wünsche geäußert wurden, habe ich das dann genommen, da es quasi ums Eck von den Mädels ist. Im „Lahmen Esel“ waren wir vor 2 Jahren schon, also dieses Mal das Mutz. Ich dachte, das ist so nah, da waren sie bestimmt noch nicht. Waren sie auch nicht, doch eher aus Kostengründen. War auf jeden Fall alles sehr lecker. Fuchs hat das erste Mal grüne Soße gegessen, und Drachenechse hatte zum Abschluss noch einen Lavakuchenschokogasmus. :oD
Anschließend haben wir noch zwei Runden Dixit-Tagträume bei den Damen gespielt.
Doch – ein schöner Tagesabschluss.
Und Sonntag war dann also die Konfirmation meiner Lieblingsnichte.
Wieder Essen satt.

Da meine Schwester aus versorgungstechnischen Gedanken damals den Bruder meines VvO zum Paten gemacht hat, habe ich kurz danach einen Sparvertrag abgeschlossen, weil ich meiner Nichte dann wenigstens zur Konfirmation + zum 18.ten nicht nur 10 Euro schenken wollte.
Und vor 14 Jahren wäre es nicht viel mehr gewesen, was ich hätte schenken können. Doch inzwischen geht etwas mehr. Ich habe aber in der Zwischenzeit die geplante Summe halbiert. Doch auch damit habe ich für große Augen gesorgt.
Überhaupt – meine Nichte ist so süß. Sie hatte eher mit 10ern oder vielleicht 20ern gerechnet. Nachdem sie aber alles geöffnet hatte, waren es ein paar Euros mehr. ;o)
Als Abschluss hatte ich noch ein … „Spezialgeschenk“ für sie: Den ersten Teil von Lockwood & Co, zusammen mit einer Reisetoilette – quasi einen Eimer mit Klobrille + -deckel. Für den Fall, dass sie sich nicht in die dunkle Wohnung traut nach dem Lesen.
Und ihr hat dieses Klo tatsächlich gefallen. Auch wenn es wohl eher in den Garten hinauskommt. Da es eh als Gag gedacht war, umso besser, wenn es tatsächlich Verwendung findet.
Damit war auch dieses Wochenende rum.

Bleiben noch die letzten 2 freien Tage…

Da diese absehbar waren, habe ich dorthin Termine von meiner Zahnärztin + neuer Hausärztin gelegt. Bei meiner Zahnärztin für meine erste komplette Zahnreinigung + Unterweisung in Zahnseide etc.
Bei meiner Hausärztin war es ein Antrittsbesuch, da meine alte Ärztin die Praxis geschlossen hat. Na, mal sehen, wie oft ich in Zukunft zum Arzt muss. Aus Prinzip hoffe ich hoffentlich nicht so oft. ;o)

Gestern Nachmittag habe ich dann eingekauft.
Einmal Ausstattung Zahnpflege, bitte. ^^
Oh – und einen Koffer.

Den hatte ich mir am Samstag schon ausgeguckt, denn ich wollte einen neuen, gescheiten Koffer. Am liebsten in Grün, Hartschale + mittelgroß. Und sowas stand im Kaufhof rum. Genau in dem Farbton + Größe, wie ich wollte.
Ich bin dann davon ausgegangen, dass er – genau wie alle anderen Koffer in der Größe + dem Hersteller – auch 110 Euro kosten wird. Denn er hatte als einziges kein Preisschild oder ähnliches anhängen.
Als ich mit ihm dann gestern an der Kasse stand und die Dame an der Kasse die Artikelnummer von einem kleinen, eingenähten Zettel übertragen hatte… kostete er nur 40.
Da war ich überrascht. Positiv. :oD
Was für ein Schnäppchen!
Und so schön grün… *GGG*

Jetzt sollte ich mich wirklich mal ums Flugticket kümmern.
Wird langsam Zeit.
(Und was soll ich sagen – es geht schneller als man denkt. Bevor ich meinen Beitrag hier übertragen und abgetippt habe, habe ich jetzt meinen Hin- und Rückflug gesichert. Jetzt brauche ich nur noch ein Auto… und meine Unterkünfte.)

Island – ich komme.

 

Wanderung im Morgennebel

Heut habe ich mal nichts groß weiter zu sagen – nur dass ich heute aus der Nachtschicht gekommen bin, und dann die Gelegenheit genutzt habe, bei einer Wanderung im Nahbereich von unserem Wanderverein mitzulaufen. Auch, damit ich mich möglichst lange wach halte, um schnell wieder in meinen Frühschicht-Rhythmus zu kommen.

Dabei haben wir den günstigen Zeitraum erwischt, dass die Sonne schon am Himmel stand, jedoch den Frühnebel noch nicht komplett besiegt hatte.

So konnte ich mal wieder ein paar Fotos mit meinem Communicator machen, von denen ich Euch jetzt mal ein paar zeigen möchte – denn wozu macht man sie sonst?

Das ist alles. ^^