Nachtrag zu War ich das?

Vollmond hinter Wolken

Ich habe gestern wieder mal mit meinem VnvO telefoniert. Bevor er es sich nun hoffentlich bald sehr gut gehen lässt im Fernen Süden, wollte er nochmal mit mir quatschen. Seinen ersten Versuch gestern früh hatte ich noch abgeblockt, da ich da gerade bei der Arbeit saß. Aber von zu Hause war das dann kein Problem. So haben wir uns also zumindest wenigstens virtuell wiedergesehen, der modernen Technik sei Dank. ;o)
Dabei hat er mich auch nochmal auf meinen Beitrag „War ich das?“ angesprochen. Und hat mir berichtet, an was er sich davon noch erinnert hat. Nämlich, dass er dieses Buch gelesen hatte und er es mir hätte geben wollen, ich dazu aber – in etwa – gesagt habe, dass ich das Buch zwar in den Läden gesehen habe + mal geschaut hätte, um was es ging. Das würde mich nun aber nicht so interessieren und deswegen hätte ich auch kein Interesse an dem Buch.

Hm… ja. Das könnte ich sein.

Ich denke, ich kann mich jetzt schwach an so einen gearteten „Fall“ erinnern, wo mir mein VnvO ein Buch hatte geben wollen, ich aber zu diesem Zeitpunkt kein Interesse daran hatte. Weswegen ich den Vorschlag von meinem VnvO auch abgeblockt habe. Ob es nun dieses Buch war, oder ich noch anderen erstmal keine Chance gegeben habe, das weiß ich jetzt aber nicht.

Ich denke zumindest, dass ich zum Zeitpunkt dieses Vorfalls gerade selbst noch genug Bücher zum Lesen hatte, und ich deshalb kein Buch wollte, von dem ich annahm, es wäre nichts für mich.

Buch mit Farbschnitt (einem fliegenden goldenen Drachen über Gewitterwolken) Das Buch ist das Hardcover von Iron Flame - Flammengeküsst von Rebecca Yarros.Jetzt ist das aber anscheinend nicht in Fels gehauen (meine Abneigung), sondern wohl eher eine Momentaufnahme. Nur, weil ich zum damaligen Zeitpunkt kein Interesse hatte, bedeutet nicht, dass ich generell kein Interesse daran habe. Das ist nachweislich nicht richtig. Schließlich habe ich es jetzt gelesen + sogar schon Nummer 2 geholt. Mir fällt jetzt tatsächlich nur ein Buch ein, dem ich keine Chance gegeben habe. Geschickterweise auch ein Geschenk von meinem VnvO. Die Biographie des „Literaturpapstes“ hat mich nie interessiert oder gereizt – weil ich ihn nicht leiden konnte.
Sorry.

Tja, also war ich es wohl doch, auf den sich mein Vater bezogen hat. Ups. Doch ich denke, es war nicht ganz so schlimm, wie ich erst dachte. Ich kann ja nicht alle Bücher lesen wollen. *hüstel*

Ja. Ich dachte, das sollte ich also nochmal hinterhergetragen haben. Und vielleicht schaffe ich es ja in den nächsten Tagen auch mal, meinen Beitrag zu diesem Buch fertig vorzuschreiben.
Bis dahin wünsche ich meinem VnvO nun noch einen guten Flug + eine aufbauende Zeit. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Interesse und der richtige Zeitpunkt

Vollmond und Jupiter über Wald

Mit dem ‚jemanden finden‘ ist es ja oftmals nicht so einfach. Denn selbst wenn ich irgendwann denke, ich habe jemanden gefunden, gehört da ja noch ein wenig mehr dazu. Vor allem Dingen: Besteht denn von der anderen Seite auch Interesse an meiner Person?
Und dann kann es auch noch vom richtigen Zeitpunkt abhängen. Und ist der verpasst – tja, dann war’s das.

Wichtig für mich ist ja überhaupt erstmal, dass ich mit der anderen Person reden kann. Normales Unterhalten. Wir beide reden miteinander, ohne das wir uns gegenseitig die Worte aus der Nase ziehen müssen.

Ein grünes AugeDas finde ich wichtig, auch wenn ich ehrlich gestehen muss, dass sicher auch die Optik eine Rolle spielt. Wäre je gelogen, würde ich etwas anderes sagen.

Also, ich weiß, wann ich Interesse habe.
Aber ich habe so Scheuklappen auf den Augen, das ich nicht mitbekomme, wenn dies jemand an mir hat. Wohl auch, weil ich mir das nicht vorstellen kann. Interesse an mir? Kann ja gar nicht sein. *schulterzuck*

Von daher: Wenn ich Interesse habe, kommuniziere ich gerne mit der anderen Person. Das wird ja heutzutage erleichtert durch Messengerdienste der verschiedensten Art. Threema, Telegram, Signal. Oder auch SMS schreiben oder wie auch immer.
Und dann merke ich mir vielleicht auch den ein oder anderen Kommunikationspunkt. Doch weiß ich, ob von der anderen Seite auch Interesse bestehen könnte? Nein.
Allerdings sage ich es auch dann vielleicht irgendwann zu spät, das ich Interesse hätte. Und dann ist der richtige Zeitpunkt eventuell schon vorbei.

Das hatte ich definitiv ’99-2000.
Ich war interessiert an – ich nenne sie jetzt mal Zicke, weil sie sich selbst dieses Namensschild bei einer Party von mir verpasst hat. Zicke habe ich beim Macbeth-Projekt in Gelnhausen kennengelernt. Da gehörte sie zu den Tänzern.
Sie überhaupt in der großen Truppe mal anzusprechen… ich glaube, wir haben das erste Mal ein paar Worte nach der Premiere gewechselt, weil sie oder jemand von ihr Geburtstag hatte? Ich glaube sie.  Egal. Irgendwann haben wir auf jeden Fall mal geredet. Nach meiner Party bin ich dann mal zu einem Spieleabend bei ihr eingeladen worden. Da war auch eine Mittänzerin-Freundin von ihr dabei. Halt ein Spieleabend mit Freunden.
Taschenuhr an einer KetteAls der Abend zu Ende war und alle aufgebrochen sind, hätte ich tatsächlich eher Lust gehabt, noch ein wenig zu bleiben. Ich wollte ihr das dann auch sagen, als ich mit dem Auto an ihr vorbeigefahren bin… allerdings hatte da die Tanzfreundin noch irgendwas, das ihr noch eingefallen war, und war nochmal mit ihr auf dem Weg nach oben.
Also bin ich gefahren.
Und habe so den richtigen Zeitpunkt verpasst. Denn das wäre er gewesen.
Wie ich später von Zicke gehört habe.

Sowas ähnliches hatte ich schonmal vorher. Da wurde ich noch zu einem Kaffee eingeladen – und ich Depp hatte keine Zeit. *Hand gegen Stirn*

Hm… in Rottweil hatte ich noch keinen blassen Dunst zum Begriff ‚horny‘. Und das mit 31. *kopfschüttel* Was hätte sich aus dieser Unterhaltung noch entwickeln können?

Alles möglicherweise verpasste richtige Zeitpunkte.

Ich habe ja nur Glück gehabt, das Drachenechse eine größere Zeitspanne für den richtigen Zeitpunkt hatte. Da habe ich es immerhin noch rechtzeitig kapiert.

Wenigstens einmal.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Hirnflausen – zwischendurch

Ich sollte mir im Moment ja eher mal Gedanken zu meinem Urlaubsblog machen, wie angekündigt. Stattdessen schiebe ich gerade mal schnell einen Beitrag ein über etwas, das mich momentan immer wieder beschäftigt.
Nicht durchgängig + dauernd, sondern immer wieder mal etwas, so dass ich mir schon gedacht habe ´Maaaaaaaan!!! Darf doch wohl nicht wahr sein. *leicht genervt*´

Und zwar habe ich letztes Wochenende erfahren, das eine Frau, die ich richtig klasse finde + mit der ich mich stundenlang unterhalten könnte, hier in diese Stadt zieht.
So weit, so gut – Leute ziehen ja immer wieder mal um, z.B., um etwas näher bei der Arbeit zu sein.
Nun, die Umzugsmitteilung fand ich interessant, da wir halt bisher nicht so viel miteinander zu tun hatten.
Was mich dann WIRKLICH interessiert hat, war ihr Nachtrag, warum sie umzieht.
Weil sie sich nämlich von ihrem Freund getrennt hat.
Und ich innerlich so:

WHAAAAT???? DU BIST WIEDER SINGLE?!?

Tja. Diese Information, das eine tolle Frau, quasi fast vor der Haustür, sich getrennt hat, beschäftigt mich jetzt natürlich mehr als die Information, wenn sich eine interessante Frau in 300/400 Kilometer Entfernung trennt.

Und mein Hirn kriegt wieder Flausen.
Echt jetzt.

Denn wieso sollte sie sich auf einmal für mich interessieren?
Nach 10 Jahren Beziehung genießt man die Freiheit ja vielleicht erst mal so sehr und freut sich darauf, wieder machen zu können, was + wann man will.
Da wird man sich nicht wieder gleich umschauen, was es so gibt. Obwohl das wohl auch von Person zu Person unterschiedlich ist, denke ich.

Ich hoffe also, dass sich meine Hirnsperenzchen wieder einkriegen und nicht ständig wieder von neuem anfangen. Ich habe ihr ja meine Hilfe beim Umzug/Einzug angeboten – mal sehen, ob sie angefordert wird über mögliche Kanäle. Denn natürlich habe ich ihr nicht gleich meine Telefonnummer aufgeschwätzt.

Auch wenn das vielleicht am praktischsten gewesen wäre.

Nun gut – dies beschäftigt mich + ich habe es tatsächlich noch niemanden mitgeteilt. Aber meinem elektronischen Tagebuch/Kummerkasten kann ich das ja mal schreiben.

Damit kann ich mich dann wohl gedanklich endlich mit dem Urlaubsbericht beschäftigen.
Aber nächste Woche habe ich Nachtschicht – da ist das günstiger. ;o)

 

Mal was anderes…

Gestern habe ich mich nach dem Beitrag für/über meine Urlaubsplanungen 2018 daran gemacht, endlich mal für unsere Fate-Gruppe Hintergrundgedanken festzuhalten und einerseits diese meinen Mitspielern per mail zu schicken. Des Weiteren wollte ich aber gerne bei diesen Hintergrundsachen ein paar Bilder einfügen, als kleine Zugaben, quasi.

Doch wie sollte ich meinen Mitspielern diese Kombination zukommen lassen?!?

Ich hatte zwar den Gedanken, dass dies über meinen Blog am leichtesten gehen würde. Allerdings war mein Gedanke auch, dass sowas ja niemanden interessieren dürfte, der nicht mit in der Rollenspielgruppe ist. Also schied diese Möglichkeit für mich damit erstmal wieder aus.

Bis mir Drachenechse sagte, dass man Beiträge ja auch auf Privat stellen könnte, oder sie mit Passwort versehen. So dass es nur von Personen gelesen werden kann, die es betrifft.

So habe ich also erst mal den Urlaubsblog geschrieben – und dann mal alles an Hintergrund zusammengefasst, als Extra-Word-Dokument.
Dieses anschließend in meinen Blog übertragen, habe ich als erstes die „Privat“-Variante ausprobiert. Ich konnte es mir problemlos ansehen – doch Probandin Drachenechse nicht. Für sie gab es unter diesem Link keinen Beitrag.

Also die Passwort-Variante.

Und da unterlag mein Hirn einem kleinen Dankfehler.
Denn eigentlich dachte ich – oder wollte es so gerne haben und glauben – dass diesen Beitrag dann auch nur diejenigen sehen können, die ich mit einem Link + entsprechendem Passwort ausgestattet habe. Doch wurde mir dieser Denkfehler schnell vor Augen geführt, als ich eine entsprechende Fragemail aus Wien bekam.

Die zeigte mir „Ups – der Beitrag wird öffentlich angezeigt – aber versperrt mit einem Passwort.“
Ich habe mit Wien dann noch kurz hin + her gemehlt und habe versucht zu erklären, dass dieser Beitrag total uninteressant für alle Nichtmitspieler ist – und er deshalb geschützt ist. Und dass ich eigentlich gewollt hatte, das er gar nicht angezeigt wird.
Doch irgendwie wollte mir Wien das nicht so recht glauben, dass ich mir Gedanken mache, wen mein Schreibzeugs überhaupt interessieren könnte, bei dem, was ich da manchmal schreibe.

Aber so ist es.

Ich mache mir durchaus Gedanken – wenn ich mich auch nicht als Denkfabrik bezeichnen wollte. ;o)
Sicher schreibe ich hier größtenteils das, was mir so durch den Kopf geht und mich beschäftigt, ohne mich darum zu kümmern, wen es interessieren könnte. Doch Background für ein Spiel, welches 6 Leute spielen… DAS interessiert wirklich keinen. Außer (hoffentlich) die betroffenen Mitspieler.

Doch – wie gesagt: Wien bezweifelte das.

Kleingeist, Du! ;o)

Aber diese Korrespondenz brachte mich zum Überlegen.
(Ich hoffe, du bist stolz auf Dich! *g*)
In meinen 6 Jahren, die ich jetzt hier blogge (wow, schon so lange…. Krass.), war bisher alles öffentlich. Es gab 2 oder 3 Beiträge, bei denen ich meine Meinung geändert und sie dann ganz gelöscht oder sie zusammengestrichen habe. Bis gestern hatte ich es nicht nötig, etwas durch ein Passwort zu schützen.
Wozu auch?

Zumal das, was da momentan geschützt wird, sowas von Banane ist…

Ich denke, wenn ich dies als Blogger direkt von Anfang an genutzt hätte – irgendwelche Beiträge mit Passwort zu schützen oder sie vielleicht einfach nur auf „Privat“ zu setzen – dann wäre dies ein normaler Vorgang im betreffenden Blog: Manche sollen dieses, andere jenes zu lesen bekommen.
Doch war dies nie meine Intention. Und ist es auch weiterhin nicht. Deswegen habe ich mir nun folgendes überlegt:

Ich führe eine neue Kategorie für Rollenspiel ein. Darunter werde ich dann alle Beiträge mit dazu sortieren, in denen es um Rollenspiel geht – oder wirklich konkrete Rollenspielbeiträge. So wie jetzt gestern meinen Beitrag.

Und dann setze ich diesen Beitrag auf öffentlich – und es kann wieder jeder selbst entscheiden, ob ihn so etwas Spezielles interessiert.
Dazu werde ich ihn auch noch kurz bearbeiten, um damit vorzuwarnen, was einen erwartet – und noch 2-3 Bilder mehr einfügen.

Und dann kann auch Wien wieder alles lesen, ohne Passwort.

Egal, ob es dich interessiert oder nicht.

So! ;o)