Traumwelten

Vollmond hinter und durch Wolken

Ich habe letzte Nacht tatsächlich mal wieder einen Theatertraum gehabt. Was ja schon alleine deshalb erstaunlich ist, da es schon Ewigkeiten her ist, dass ich das letzte Mal auf einer Bühne stand. Das war nämlich 2013 – also inzwischen 12 Jahre bald. Für den Zerbrochenen Krug in Steinau.
(Ich dachte ja erst 2012, aber mein Blog hat mich eines besseren belehrt. Denn 2013 haben wir Tartuffe beendet – und meines Wissens auch den Krug.)
Meine letzte Theaterwerkstatt müsste die 2016 gewesen sein. Danach haben sich die Termine teilweise mit meiner Drehleierwerkstatt in Bad Homburg überschnitten. Oder ich hatte keine Lust. (Konnte ich alles in alten Beiträgen nachlesen. Gute Gedächtnisstütze, so ein Blog. ;o))
Also ist mein letztes eigenes Theatergeschehen lange her. Und trotzdem habe ich nach all den Jahren immer noch immer wieder mal Theaterträume. Das Hirn ist schon so ’ne Sache.

Ich glaube, der Traum müsste bei Lim angesiedelt gewesen sein, denn wir waren recht viele auf der Bühne. Und bevor es für mich auf die Bühne ging, durfte ich feststellen, dass ich meine Kostümsachen nicht dabei hatte. Also habe ich da improvisiert.

Ein Eisberg, dessen Spitze wie ein Würfel aussieht, in der GletscherlaguneIch war ein Diener eines Industriellen und das Stück soll von 1921 gewesen sein? Hatte irgendwer der Gruppe nachgesehen. Die letzte Aufführung war schon eine Weile her – deswegen auch Kostüm vergessen – und ich war mir nicht sicher, ob ich den Text noch hinbekomme. Allerdings hat mich das dieses Mal irgendwie nicht aufgeregt. Ich dachte, das wird schon.
Es hatte auch irgendwas mit Schnee zu tun…
Keine Ahnung, ob es da wirklich irgendein Stück gibt aus diesem Jahresbereich. Ich habe zumindest selbst keines jemals gespielt. Also, im Wachen. ;o)

Während der Aufführung bin ich dann wach geworden. Und dachte, dass ich darüber schreiben will/muss. Was ich jetzt tue.

Während meiner aktiven Zeit hatte ich das Gefühl eines textlichen Blindfluges wirklich nur einmal. Und zwar im zweiten Jahr in Rottweil. Als wir Kunst nochmal als Gastspiel während der Sommernachtstraum-Zeit gemacht haben. Das heißt, es waren seit der letzten Aufführung bereits einige Wochen vergangen und wir hatten uns seitdem nur mit dem Sommernachtstraum befasst. Und dann, auf einmal, zwischendurch das Gastspiel.
Ohne Probe vorher.

Da hatte ich auch das Gefühl, mit Vollgas durch einen Tunnel zu heizen – ohne Licht. Wird schon schiefgehen. Wir kennen ja den Weg. Augen zu und durch.
Huuuuiiii!!!

Pritschenfahrzeug des Bauhofs von Rottweil, mit Requisiten beladenGut, es hat tatsächlich geklappt und wir kamen gut durch die Aufführung. Da war das bemerkenswerteste an der Sache noch, dass es das Bild auf dem Rückweg vom Pritschenwagen gefegt hat.
Ups.

So ein bisschen hatte der Traum was von der Fahrt durch den Tunnel mit Kunst. Doch war ich für diese Fahrt gefühlt entspannter als damals vor 22 Jahren vor Kunst.

Bin gespannt, wann ich das nächste Mal im Traum auf einer Bühne stehen werde. Und wie lange mich solche Träume weiterhin besuchen werden…
Doch besser Theaterträume als Koffer im Traum zu röntgen, oder andere Arbeiten wiederzuerleben. ;o)

Arlecchino-Maske der Commedia dell'arte auf Knie

20 Jahre

Arlecchino-Maske der Commedia dell'arte auf Knie

Heute vor 20 Jahren war die Premiere vom Sommernachtstraum von der Confusion, wenn ich mich nicht total falsch erinnere.

Das war mein zweiter Lauf bei der Confusion. Zu ihm bin ich durch Drachenechse gekommen, mit der ich mich bei der Premiere von der Confusionschefin für „Die Zofen“ gut verstanden hatte. So gut, dass wir zusammen mit zwei weiteren Confusionären 2004 zur Theaterwerkstatt nach Meiningen gefahren sind. Habe ich bestimmt schon irgendwo mal hier geschrieben.
Nun, die Confusion hat noch einen Techniker gebraucht. Ich hatte Zeit, da arbeitslos… also habe ich sie zu einer Probe begleitet und habe der Chefin dabei mal wieder Hallo gesagt.

Ich habe meinen ersten Lauf bei der Confusion ’99 beendet, nach „Yvonne, die Burgunderprinzessin“. Mit 30 wollte ich nicht mehr wirklich in einer Jugendgruppe mitspielen. Auch wenn ich mich nicht alt gefühlt habe – und immer noch nicht tue. Zumindest lange nicht so alt wie das, was auf meinem Ausweis steht. ;o)
Doch Technik ist ja was anderes. Da kann ich auch unterstützen, wenn ich nicht mehr das Zielalter habe. Und ich glaube, die anderen Confusionäre hatten mich teilweise erst für einen Schulkameraden von Drachenechse gehalten. :oD

Requisiten für den Sommernachtstraum: Eine Leiter und eine Strickleiter am Baum im BockshofDer Sommernachtstraum war das letzte Stück, bei dem ich in Rottweil mitgemacht habe. Und ein Jahr später die Technik zu Hause für zu machen – prima.

Die Premiere war also am 03. Juli 2004, wenn ich nicht irre. Denn der Tag drauf wurde dann auch wichtig.
Lang ist’s her.

An dieser Stelle ganz besonders liebe Grüße in den Pott. ;o)

Das Interessanteste an diesem Projekt vom Sommernachtstraum war dann, dass wir es im Sommer auch mal einfach so im Park von Wilhelmsbad gespielt haben. Beleuchtet mit Taschenlampen, Eintritt frei. Das war cool.

Keine Ahnung, was die ganzen Confusionäre von damals jetzt so anstellen. Wahrscheinlich auf der ganzen Welt verstreut.

Immerhin weiß ich, wo Drachenechse steckt. :o)

4 Halloween-Elementar"geister" ind Blau, Rot, Weiß und Grün

Erinnerungen an Rottweil

Pulverturm und davor aufgebaute Zuschauertribüne am Bockshof in Rottweil

Es ist erstaunlich. Anscheinend habe ich bisher Rottweil vielleicht immer mal wieder erwähnt, doch einen gesonderten Beitrag habe ich noch nicht geschrieben, wie es scheint. Zumindest kann ich da in meinem Beitrags-Archiv auf die Schnelle keinen kompletten Beitrag finden.

Warum ich den jetzt machen werde?

Zum einen musste ich hier wegen der Festspiele mal daran zurückdenken. Und zum Zweiten ist mein Finale in Rottweil jetzt fast genau 20 Jahre her. Fast genau, weil ich nicht genau weiß, wann vor 20 Jahren die letzte Aufführung unseres Sommernachtstraums war. Irgendwann Ende Juli, Anfang August. Auch hier konnte ich es (noch) nicht genauer einschränken. Doch ich denke, FAST genau 20 Jahre ist ein genauso guter Grund wie jeder andere auch. Also nach Rottweil.

Wie hat es mich dahin verschlagen?

Requisiten für den Sommernachtstraum: Eine Leiter und eine Strickleiter am Baum im BockshofGelernt habe ich nach der Schule Industriekaufmensch. Und als Hobby habe ich zu diesem Zeitpunkt Theater gespielt. Nach der Lehre + Bund hatte ich ein kurzes Zwischenspiel bei einer Firma in Frankfurt, bevor ich zu meiner langjährigen Firma nach Maintal, später Nidderau kam.

Und nebenbei Theater, seit 1986. Ab 1992 sogar in 2 Gruppen.

1991 habe ich bei der Hessisch-Thüringischen Theaterwerkstatt zu meinem Interviewpartner noch das Argument der brotlosen Kunst gesagt zu seinem Wunsch, Schauspieler zu werden. Und 10 Jahre später MUSSTE ich es einfach selbst ausprobieren.

Ich hatte mich in der Firma eingelebt, aber es war alles irgendwie nicht besonders erfüllend. Alle kaufmännischen Stellenangebote waren für mich auch nicht sonderlich spannend. Und eine Bewerbung mit der Begründung zu schreiben, wechseln zu wollen… nah.
Dann habe ich beim Arbeitsamtportal die Stelle am Zimmertheater in Rottweil gesehen, die GENAU auf mich gepasst hat. Als erstes war es ein Festengagement für ein Jahr. Nicht nur zwei/drei Monate, wie die anderen Schauspielergesuche für irgendwelche Freizeitparks oder so. Außerdem gab es eine konkrete Geldaussage, mit der ich rechnen konnte. Ich wusste also, ich würde 1000 DM weniger verdienen.
Gesucht wurde ein ausgebildeter Schauspieler oder erfahrener Amateur. Das hat bei mir sowas von gepasst.
Also habe ich mich da einfach mal beworben – und durfte tatsächlich zum Vorsprechen. Und nach einer Wartezeit von einer Woche, wo ich schon von einer Absage ausgegangen bin, kam doch eine Zusage. Da war dann noch eine kleine Bedenkzeit nötig – in der ich mich für Rottweil entschieden habe.
(Ich wollte mir ja tatsächlich die Option offenlassen und hatte in meiner Firma nach einem Jahr unbezahltem Urlaub gefragt, der natürlich nicht genehmigt wurde. Also meine Kündigung nach 9½ Jahren. Und während ich in Rottweil war, hat die Firma tatsächlich zugemacht. Ha!)

Das erste Jahr war zwar nicht so das, was ich mir vorgestellt hatte. Da hatte ich so einige Male das Gefühl, dass ich das auch bei einer ambitionierten Laiengruppe hätte machen können so.

In diesem ersten Jahr wurde durch die Stadt die alte Leitung ausgebootet + ein Verein für die Leitung installiert, der dann zwei Leute aus Mainz als Intendanten angeheuert hat.
Auch wenn ich mit der Art dieses Vorgangs nicht ganz einverstanden bin – immer noch nicht – hat dies dem Theater gutgetan.

Bühnendekoration auf der Bühne im Klosterhof von Oberndorf am Neckar: Eine große Klappleiter, die mit grünen Stoffbahnen umwickelt ist.Die beiden Intendanten (ein Paar) haben das Zimmertheater tatsächlich 10 Jahre geleitet, bis sie an ein anderes Theater gewechselt sind. Und ich denke, sie haben das mit recht gutem Erfolg gemacht. Auch wenn sie und ich wohl nicht ganz so kompatibel waren.

Ein Beispiel für die Prioritäten der alten Leitung war, dass sie sich einen neuen Drucker zugelegt hat. Mit dem dann bessere Vorlagen für T-Shirts für den Pferde- oder Reitverein druckbar waren… *schulterzuck*

Im ersten Jahr liefen „Gretchen 98 ff.“; „Die Frau in Schwarz“; „Jim Knopf und die Wilde 13“; „Ein Inspektor kommt“; „Außer Kontrolle“; „Mutter Courage“ und im Sommer „D’r Entaklemmer“.
Allerdings nicht in dieser Reihenfolge.

Im zweiten Jahr, unter der neuen Leitung, haben wir als erstes das Theater umgestaltet. Die festen Bühnen wurden abgebaut, der Innenraum neu gestrichen – da war ich fleißig mit dabei. So konnte ab da der Theaterraum flexibel bespielt werden. Mit Bühne links, rechts, Mitte, vorne oder hinten… wie jeweils gewünscht. Keine festen Kulissen mehr, doch das war ich eh von meinen Jugendgruppen gewöhnt.
Gespielt wurde da dann „Leonce und Lena“; „Klaus Klettermaus und die anderen Tiere im Hackebackewald“; „Kunst“ und der Sommernachtstraum. Zumindest soweit ich mich erinnern kann. Zwanzig Jahre und so…
Außerdem hat die neue Leitung dann auch sowas wie Bespaßung für Weihnachtsfeiern eingeführt (dazu komme ich nochmal), oder die Schreibspuren ans Theater geholt. Das ist ein Schreibwettbewerb von Rottweiler Schulen – und die Gewinner wurden von Schauspielern im Theater präsentiert. Außerdem ging es das erste Mal mit Gastspielen auf Tour.

(Den Sommernachtstraum haben wir gespielt am Wasserschloss Glatt am 18.07.2003, in Schiltach am 19.07.2003 und am/beim Kloster in Oberndorf am 08.08.2003. Das haben mir die Fotos verraten, die ich in diesem Sommer dort überall aufgenommen habe, weil ich meine neue Kamera ausprobieren wollte. Also all die verteilten Fotos hier im Beitrag. Und dann war der Abschluss wohl doch erst Mitte August. Egal. ;o)

Pritschenfahrzeug des Bauhofs von Rottweil, mit Requisiten beladenNoch ’n Einschub: Für den Sommernachtstraum haben wir Handwerker unser Stück im Stück auf einem Pritschenwagen von der Stadt Rottweil gemacht. Den habe ich vor den Aufführungen immer abgeholt und danach wieder zurückgebracht.
Jetzt hatten wir immer im Hellen geprobt. Da war immer alles gut zu sehen, wo ich hinfahre und so. Denn ich habe den Pritschenwagen dann im Bockshof auf die Bühne gefahren, damit wir auf ihm spielen konnten. Allerdings war bei der Premiere die Beleuchtung neu. Und als ich zum Wenden zurückstieß um wieder Abzufahren von der Bühne, habe ich teilweise nichts gesehen, weil die Beleuchtung mich geblendet hat. Und es waren noch zusätzlich Bänke auf dem Rasen aufgestellt… auf dem Weg, den ich beim Wenden fahren musste. Ich habe zwar nichts gesehen, aber ich habe ein allgemeines Atemholen gehört. Da dachte ich mir, ich trete besser mal auf die Bremse. Zum Wenden hat es gereicht und wir sind davongefahren. Später habe ich gehört, dass es vielleicht noch eine Armlänge bis zur ersten Bank gewesen wären. Ups… )

Das zweite Jahr hat wirklich mehr dem entsprochen, was ich mir unter dem Beruf vorgestellt hatte. Mehr Proben, mehr Verknüpfungen und Kooperationen mit anderen…

Als ich im September 2001 nach Rottweil kam, habe ich angefangen, ein Tagebuch zu schreiben. Ich wollte jeden Tag des Jahres festhalten. Das erste Jahr habe ich es auch durchgezogen. Doch wie weit ich das im zweiten Jahr noch durchgehalten habe, das müsste ich mal nachsehen.
Zum Ende des ersten Jahres haben ein paar Kollegen mit ihrer eigenen Theatergruppe selbst ein Freilichtstück inszeniert, bei dem ich auch mitgemacht habe. Mir fällt der Name des Stückes allerdings gerade nicht ein. Doch es war eine schwäbische Variante von „Der Widerspenstigen Zähmung“.

Also, Theater hatte ich einiges in den zwei Jahren.
Teilweise auch nicht nur auf der Bühne. Denn natürlich konnte ich es nicht lassen, mich besonders in die Tochter einer Kollegin zu vergucken. Das ging bei mir dann auch mal soweit, dass ich sie total versucht habe zu ignorieren, wenn sie zu einer Vorstellung kam.
Tattoo eines Trolls mit Mütze auf dem Oberarm eines KollegenBis ich es bei einer Nach-Theater-Feier, für die wir alle zum Bahnhof gegangen sind, nicht mehr ausgehalten habe. Dort war an dem Abend eine Musikveranstaltung. Und als wir gerade mal alleine dasaßen, habe ich sie angehauen, sie soll mir doch endlich ihren Korb geben. Sie dann so „Och bitte nicht. Ich will keine Körbe geben…“, womit ich ihn ja aber doch bekommen habe. Ab da konnten wir eigentlich wieder miteinander reden. Auch darüber, welcher Kollege sie eher interessieren würde. Joa, der Junge hatte es drauf. Der hat dann die nächste Dame abbekommen, die mich interessiert hätte, nachdem ich aus Rottweil weg war.

Garderobenbereich in Schiltach - mehrere Stühle, auf denen Klamotten liegen und ein Tisch, der beladen ist.Doch die Tochter der Kollegin zeigte mir auch mal wieder, dass ich Frauen irgendwie nicht verstehe. Denn auch wenn sie ja nichts von mir wollte außer Freundschaft, hat sie nach mir gesehen, wo ich stecke. Da saß ich mit unserer Akkordeonspielerin vom Sommernachtstraum zu zweit im Café nach der Aufführung. Der Rest der Truppe war nebenan im Pub, und sie wollte, dass ich da auch noch dazukomme.
Doch ich hätte ja gerade ein Rendezvous mit unserer Akkordeonistin haben können? Mit der habe ich mich schließlich auch gut verstanden.
Hm… andererseits hat es das Töchterchen irgendwie auch mal auf dem falschen Fuß erwischt, als wir gefragt wurden, ob wir zusammen wären. Denn so wirkte es wohl auf den Fragenden.
Und das war der Kollege, der sie mehr interessiert hätte als ich. Vielleicht fand sie deshalb den Gedanken nicht gut.
(Na, zumindest das scheine ich zu beherrschen. Von anderen für DEN Freund von Freundinnen gehalten zu werden. Doch das hatte ich alles auch schonmal hier im Beitrag erwähnt.)

Aufgebaute Bühnenteile und Stühle am Wasserschloss GlattJetzt doch nochmal etwas theatermässiges.

Ich bin ja geboren und die ersten Jahre aufgewachsen in Unterfranken. Wer Unterfranken kennt, weiß, dass da durchaus ein rollendes R in der gesprochenen Sprache existiert. Welches ich mir natürlich total angeeignet habe/hatte.
Jetzt sind rollende Rs im Theater nicht mehr so existent. Die Zeiten von Adele Sandrock sind halt lange vorbei, als dies noch eine gute Bühnensprache war.

So hatte im ersten Jahr ein Kollege schonmal zu mir gesagt, ich müsste daran arbeiten. Dann kam lange nichts. Und ich selbst höre es nicht, wenn ich es rolle. Es sei denn, ich WILL es.
Großes Plakat im Zimmertheater Rottweil mit vielen Fotos der Aufführung von Leonce und LenaAls die neue Intendanz kam, war die eine Dame davon vorher auch als Sprachlehrerin an der Schauspielschule gewesen.
Sie kamen Ende August / Anfang September. Und es hätte viele Gelegenheiten gegeben, eine störende Aussprache anzusprechen.
Angesprochen wurde es dann im Dezember, in der Vorbereitung der Weihnachtsfeier, zu der wir etwas beitragen sollten, so wie vorhin erwähnt.
Wir haben da „Erna, der Baum nadelt.“ gelesen.
Einen Sketch, den es in vielen Dialekten geschrieben gibt. Also komplett: einmal auf bayrisch, hessisch, schwäbisch etc. Jetzt sind Schwaben empfindlich, wenn Nicht-Schwaben schwäbeln wollen. Geht für sie gar nicht. Entsprechend dachte ich, dass ich dann halt die hochdeutsche Rolle des Professors lese. Dann ging es an die Rollenverteilungen… und ich bekam dann gesagt: „Nein. Du rollst das R zu sehr. Da geht Hochdeutsch nicht.“ und ich dachte ‚Bitte?!?‘
Das kam für mich so unvermittelt, als hätte mir jemand plötzlich einen Zaunpfahl um die Ohren gehauen. Schließlich hätte sie längst etwas sagen können? Aber so?
Immerhin war ich nicht der Einzige, für den das überraschend kam. Meine eine Kollegin, Mutter meiner Flamme, fand das auch überraschend.
Ab diesem Zeitpunkt habe ich manche Sachen von dem weiblichen Teil unserer Chefs mit anderen Augen betrachtet.
Auch das sie solange gewartet haben, bis mir der Mann im Mai (!) mitgeteilt hat, dass sie ab September keine Rollen mehr für mich hätten… Da hat es ihn wohl verwundert, als ich einfach nur „Ok.“ sagte. Denn tatsächlich hatte ich es mir schon gedacht und mit Freunden darüber gesprochen. Da ist Mai natürlich sehr früh und rechtzeitig, um sich für September noch woanders bewerben zu können… nicht wirklich.

Tatsächlich hätte ich ja im Sommerstück 2004 nochmal mitmachen können. Daran musste ich nach Hans im Glück zurückdenken. Auch ein Grund für diesen Beitrag.
Denn im Sommer 2004 haben sie „Die Möwe“ gespielt. Und ich wurde gefragt, ob ich den Lehrer spielen könnte…

Haitattoo auf den Fussrücken einer Kollegin, die in einem Baum sitztAls sie im September 2003 angefangen haben, haben sie 2 Kollegen aus Mainz „mitgebracht“. Die haben dann die großen Rollen bei Leonce + Lena gemacht, also Leonce und seinen Diener. Die Aussage dazu war, dass man ja keine Leute mit kleinen Rollen anlocken könnte. Da müssten ihnen schon große Rollen geboten werden. Hm…
Wer jetzt „Die Möwe“ kennt, hat vielleicht auch eine Idee zu der Rolle. Und die Rolle des Lehrers ist – gefühlt – die Kleinste, die es da gibt, Der von seiner Frau dann auch noch zusätzlich abgebügelt wird.

Nachdem ich das Stück gelesen hatte, musste ich an das Einführungsgespräch denken, mit kleinen Rollen locken und so… Nun, bei mir schien das wohl kein Problem zu sein. Da konnte mir auch der kleinste Pf… angeboten werden – war ja nur ich.
Ich weiß echt nicht, was sie sich wirklich dabei gedacht haben. Ich kann mir auch durchaus vorstellen, dass dieses Angebot vielleicht nur auf Rücksprache vom Verein kam. Weil ich da vielleicht besser angekommen bin, als bei den wirklichen Chefs. Denen unterstelle ich jetzt eine gewisse gefühlte Hochnäsigkeit gegenüber Laienspielern.

Ich habe dieses Angebot abgelehnt.
Zum einen wegen der Größe der Rolle, als auch wegen der Rolle an sich. Von Frauen abgebügelt zu werden, hatte ich ständig im realen Leben, da brauchte ich das nicht auch noch auf der Bühne.

Einrichtung der Bühnenteile am Marktplatz von Schiltach. Die Zuschauerbänke und -tribüne steht bereits.Die Absage hat anscheinend erstmal verwundert. Doch ich habe in meiner Absage diese Überlegungen von wegen ‚mit kleiner Rolle keinen kommen lassen können – aber bei mir geht das schon‘ auch geschrieben. Darauf kam zwar nochmal zurück, dass sie die Rolle vergrößert hätten mit Texten von Sorin, Dorn und dem Lehrer. Doch wie sieht das aus, später in meiner Rollenübersicht, was ich alles gespielt habe? Da hätte da gestanden „Lehrer“. Anders herum wäre es vielleicht etwas anderes gewesen. Sorin hätte ich wahrscheinlich genommen. Aber so? Nein.
So bin ich zu Hause geblieben und habe mich in Drachenechse verguckt. Zur Abwechslung in Gegenseitigkeit. :o)

Einen Punkt, den „die Neuen“ auch eingeführt haben, waren szenische Lesungen zum Buch, welches in dem Schuljahr in den Schulen behandelt wurde. Das war 2003 „Arnes Nachlaß“ von Siegfried Lenz.
Das sah so aus, dass mein Herzensbrecher-Kollege ;o) und ich an Schulen sind, dort mit Requisiten eine maritime Stimmung gemacht haben – das Buch spielt in Hamburg – und dann Ausschnitte gelesen oder fast eher gespielt haben. Wobei auch hier der größte Teil von meinem Kollegen gemacht wurde. Ich war da mehr das Beiwerk oder zur Unterstützung da. Allerdings… ich habe das Buch nie zum Lesen bekommen. Ich hatte nur die Ausschnitte, mit denen wir gearbeitet haben. Deswegen habe ich mir dann tatsächlich dieses Buch in der Stadtbücherei ausgeliehen, damit ich es mal komplett lesen konnte. Um zu wissen, um was es überhaupt geht und wie es endet. Ich denke, diese Mühe hat sich mein Kollege nicht gemacht. Das war dann natürlich etwas hinderlich dafür, dass wir nach den Lesungen teilweise noch mit den Schülern diskutieren durften. Und da er keine Ahnung hatte, habe ich dann das Wort ergriffen und meine Meinung zur Geschichte kundgetan. Dafür hat er sich danach auch bedankt.

Eine eingestöpselte Kabeltrommel mit Kabel auf dem Gestänge eines Brunnens, in dem Wasser ist.Bei den erwähnten Schreibspuren wurden die besten Texte von Schauspielern auf der Bühne gelesen – oder Teile davon. Da hat dann ein anderer Kollege die Sache so… theatralisch gelesen, dass es schon wieder peinlich wurde. Entsprechend haben Schüler im Publikum gekichert. Auch ich konnte diesen Vortrag nicht ernst nehmen.
Meinen habe ich dann nach bestem Wissen + Gewissen gemacht. Vor allem, da es der Text von einem der Jungs meines Kollegen der Frau in Schwarz war. Dessen Familie hatte sich ja zu einer Art Familienanschluss für mich entwickelt. Das habe ich ja hier in dem Beitrag auch erwähnt.

Der Kollege von der Schreibspuren-Lesung war auch so ein typischer Künstler. Fest von sich überzeugt. *Augen roll*

Die erste Chefin übrigens auch. Die war so von sich und ihren Sangeskünsten überzeugt, dass sie Liederabende gemacht hat, für die ich das Licht fahren durfte… und ich mich dabei innerlich gewunden habe, weil es so falsch klang. *schauder*

Es waren zwei interessante Jahre, in denen das Beste an dem Ganzen noch das Stehen auf der Bühne war. Da wurde ich noch 10 Jahre später in Mainz bei einer Einweihungsfeier einer Mitspielerin von einer Mitstudentin von ihr aus Rottweil noch als ehemaliger Schauspieler erkannt. Das war auch witzig.

Nun, anscheinend hat diese Zeit doch irgendwelche Spuren hinterlassen.

Versuch eines Selbstportraits mit der neuen Kamera am Wasserschloss in Glatt

Was ein Theater…

Verschiedene Masken der Commedia Dell'Arte

Ich war im Juli seit Ewigkeiten mal wieder in einem Theaterstück. Meine Neffen sind nämlich mit mir zur Aufführung von „Robin Hood“ vom Kinder- und Jugendtheater Frankfurt im Nidda-Park.
Doch darüber will ich jetzt gar nicht schreiben.
Auch Fotos habe ich keine gemacht. Wer sich da ein paar Bilder ansehen möchte, muss auf die Instagram-Seite des Theaters gehen. Da kann mensch dann Fuchs als Robin sehen.

Ich habe mir vorhin für mich Gedanken zu dieser Aufführung gemacht, was mich dazu brachte, mal über meine Theaterzeit(en) nachzudenken und zu überlegen, welche Rollen/Stücke für mich am besondersten/wichtigsten waren.

Ich denke jetzt nur an den Zeitraum von 1986 bis 2012. Das ist ein gutes Vierteljahrhundert. Meine Zeit vom Jugendtheater über das Zimmertheater bis zu den eigenen Inszenierungen.

Ich denke, sehr wichtig ist „Die Frau in Schwarz“ vom Zimmertheater Rottweil. Sie steht so weit oben, da dies das erste (und einzige) Zwei-Personen-Stück war, in dem ich mitgemacht habe.
Kein Verstecken hinter anderen Schauspielern. Mensch muss die ganze Zeit voll bei der Sache sein. Das war eine Herausforderung. Und mein Kollege war klasse. Er und seine Familie haben sich damals ein wenig zu einem Familienanschluss für mich entwickelt.
Also – die Frau in Schwarz ganz oben, als allererstes.

Mit „Kunst“ haben wir später da noch ein 3-Personen-Stück gemacht, doch das finde ich für mich längst nicht so wichtig. Am wichtigsten von „Kunst“ war da der 1½-Seiten-Monolog… und die Filzstifte in der Nase, die es auch in die Zeitung geschafft haben.
Wuhuu… welch Wunder…

Weit vor „Kunst“ liegt bei mir da noch eher „Macbeth“ von 1999 in Gelnhausen. In dem Jahr war ich im „Theaterstress“ – 3 Premieren in 3 Monaten. Als hätten mir meine beiden festen Theatergruppen nicht gereicht, musste/wollte ich unbedingt beim Macbeth-Projekt mitmachen. Eigentlich wollte ich ja ‚nur‘ Soldat sein und kämpfen. Allerdings hat das zeitlich nicht gepasst. Also habe ich die kleine Rolle des Arztes übernommen. „Ein Arzt“ – auf der Besetzungsliste die zuletzt aufgeführte Rolle. Ein Auftritt von vielleicht 5 Minuten, wenn’s hochkommt. Kurz vor Schluss, zusammen mit Lady Macbeth. Und ihrer Zofe.
Und mit diesem kurzen Auftritt habe ich es geschafft, eine namentliche Erwähnung in der Zeitung herauszuschlagen. Bei locker über 50 Mitspielern macht mich das immer noch stolz. :oD

Etwa auf einer Ebene würde ich danach 3 Rollen/Stücke ansiedeln. Das wären die beiden ersten Projekte in den Jugendgruppen, bei denen ich mitgemacht habe – und ein Stück etwas ‚weiter hinten‘.

Das erste Stück von Lim war „Der eingebildete Kranke“ von Molière.
So kamen wir ja überhaupt zum Namen unserer Gruppe. Aus ‚Le Malade imaginaire‘ wurde ‚L’imagination malade‘ = L’im oder einfach Lim.
Ach ja, da habe ich Argan gespielt. Den eingebildeten Kranken, angelegt als ein Pantalone der Commedia Dell‘Arte – nur ohne Maske.
Das war 1987.

Lim war damals die eine Jugendtheatergruppe des Jugendbildungswerkes Hanau. Die andere Gruppe war die Confusion. In die stieg ich dann 1992 mit ein. Da war ich in der aktuellen Lim-Produktion nicht groß beschäftigt, also suchte ich mir eine andere Theaterauslastung.
Hi hi… der erste Kommentar zur Begrüßung einer Alt-Confusionärin war, als ich zu einer ersten Probe für Neue kam: „Was machst Du denn hier?“

Ja – unsere Gruppen kannten sich ein wenig. :oD

Die Confusion suchte für ihr neues Projekt noch Mitspieler. Das Projekt war „Draußen vor der Tür“ – und ich wurde da zu einem von erst 4, dann 3 Beckmännern. Der vierte machte irgendwann den Abgang – seine Diva-Allüren wurden nicht ordentlich gewürdigt. Also wurde sein Teil auf die anderen drei aufgeteilt. Das machte dann die Szene beim Oberst erst richtig gut.
Also Danke nochmal für deine verletzte Eitelkeit, Nr. 4.

Ja, das war klasse. Und diese Produktion hat meinen Mit-Lims gut gefallen. Seitdem war die kleine Rivalität, die es vielleicht gegeben hatte, weg.

Ja, der Beckmann war etwas Besonderes. Genau wie der Argan. Und als drittes kommt da jetzt noch Cathy dazu.

Mit Lim spielten wir 1995 – glaub ich – „Der siebte Himmel“ von Caryl Churchill, oder im Original Cloud Nine.
Im ersten Akt war ich Clive, der Kolonialheer – im zweiten Akt dann Cathy. Eine Fünfjährige.

Und die hat mir richtig Spaß gemacht zu spielen. So sehr, dass eine Mitspielerin, die in dem Stück ein paar Ohrfeigen verteilen durfte, ein paar sehr gute hingelegt hat. Eine bei mir, weil ich das nervende 5jährige-sein wohl gut gemacht habe.

Arlecchino-Maske der Commedia dell'arte auf KnieSpäter meinte dann einer unserer Leiter, dass ich mit Cathy einen neuen Punkt des Spielens erreicht hätte. So konnte ich danach tatsächlich ENDLICH auch mal den Arlecchino in der Commedia Dell’Arte spielen. In diesem Fall dann Misu, den männlichen Tel des Arlecchino-Duos Tira + Misu.

Misu war auch klasse. Die Zeit dieses Projektes wurde nur insofern eher schwierig für mich, weil ich total und hoffnungslos verschossen in die Darstellerin der Tira war. Das war dann eher Fegefeuer… :o|

Wenn es jetzt einmal unwahrscheinlicher weise zu einer Begegnung mit ihr kommen sollte, würde ich vielleicht „Hallo“ sagen. Mehr aber auch nicht. (Ich glaube, das habe ich irgendwo hier an einer Stelle meines gesamten Blogs auch schon mal erwähnt.)
Aber darum soll’s ja gar nicht gehen.

Also – Misu war auch wichtig für mich.

Gibt es denn jetzt noch irgendeine Rolle/Projekt, welches in mir heraussticht? *Grübel*

Ich denke, den Zettel möchte ich noch erwähnen. Den durfte ich im Sommernachtstraum in Rottweil spielen. Das letzte Stück als Profi dort am Zimmertheater. Und ich durfte da die Handwerker immer mit ein paar Prominenten der Stadt spielen. Leitern von Ämtern und der Sparkasse, Lehrern (das war die schlimmste Gruppe) und Leiter der Narrenzünfte.
Die Gruppen haben mal mehr, mal weniger Spaß gemacht. Aber meine Mit-Handwerker haben das Spielen mit mir wohl immerhin so sehr geschätzt, dass ich zum Schluss als Dank für die Mühen mit ihnen eine gefüllte Sparsau bekommen habe. Und das von denen, mit denen die Arbeit Spaß gemacht hat. Da hätte es kein Extra-Geld gebraucht. Von den Lehrern hätte ich schon was genommen. *fg*

Das waren die besonderen Stücke, in denen ich selbst mitgespielt habe. Ich denke, 2 Stücke/Projekte hätte ich noch, die für mich besonders sind/waren.

Das eine ist „Salome“ von Oscar Wilde.

Kopf einer Schaufensterpuppe auf einem schwarzen KissenDas dürfte das erste Stück sein, in dem ich den Großteil inszeniert habe. Mit Drachenechse als Jochanaan und Herodias. Ihren Kopf hat sie jetzt noch. :oD
(Und als Mitchefin. ;o))

Da wir die Handlung modern anlegten, waren mit die ersten Gedanken, die ich mir machte, zum Tanz der Salome. Da wurde dann ein Lapdance zu Apocalypticas ‚I’m not Jesus‘ draus.
Und deswegen ist das ein wichtiger Punkt für mich.
Diese Musik gefunden und eine coole Szene und ein gutes Stück gemacht zu haben. (Aber ich bin da parteiisch. ^^)

Und das letzte Stück, das ich erwähnen möchte, wäre jetzt noch das letzte Stück, welches ich gemacht habe. „Tartuffe“ von Molière. Dies ist wirklich das erste Stück, das ich alleine aufgezogen und geleitet habe. Drachenechse hatte mal mit nach den Strichen gesehen, von München aus. Ansonsten hatte ich alles in der Hand. Sogar das Motiv für unser Programmheft und das Plakat habe ich entworfen, nachdem ein Mitspieler, der eigentlich zeichentechnisch in seiner Freizeit unterwegs war, nicht mit einem Entwurf zu Potte kam. Deswegen nahm ich das irgendwann in die Hand. Damit war er dann zwar nicht so einverstanden und wollte so dann eigentlich nicht beworben werden, aber das war mir dann wurscht.

Plakat/Flyer für Tartuffe von Molière von der Thatergruppe Spiel-Wut. Ein paar weiße Flügel, die einen roten Teufelsschanz und einen goldenen Heiligenschein haben, auf dem 2 rote Hörner sitzenTatsächlich könnt ihr zu Tartuffe und den Proben und überhaupt dazu in meinem Blog so einiges lesen. Dazu müsst ihr allerdings ganz an den Anfang springen. Denn die Proben und das Drumherum dazu haben mich in der Anfangszeit meines Blogs zu ein paar Beiträgen „inspiriert“.

Tartuffe wäre also das letzte Projekt, das ich theatertechnisch hier hervorheben und erwähnen möchte. Tatsächlich ist Tartuffe auch das letzte Projekt, an dem ich mitgemacht habe, theatertechnisch. (Könnte sich vielleicht noch mit dem zerbrochenen Krug überschneiden, aber gefühlt ist Tartuffe das letzte.)

Wenn ich jetzt so überlege, dann wäre das jetzt ein vollendeter Bogen.

Angefangen mit Molière – aufgehört mit Molière.
Ist fast passend.

Damit schließe ich diesen Beitrag ab, mit diesem Kreis… oder Bogen… oder Kurve… je nachdem, wie mensch es bezeichnen möchte. Vielleicht geht es von diesem Punkt ja auch irgendwann wieder weiter.

Wer weiß…

 

P.S.: Einen Nachtrag hätte ich noch. Kein komplettes Stück, sondern nur eine Szene. Nämlich bei der Theaterwerkstatt von den Tohuwabohus in Meiningen, ich glaube 1999? Die Werkstatt, bei der ich mitgemacht hatte, war „Regie-Theater, Theater-Regie“ – und es war das erste Mal, dass ich mich in Richtung Regie umgesehen habe. Letztendlich habe ich dann in der Szene, die wir bearbeitet hatten gespielt und nicht inszeniert, doch das macht nichts.
Wir haben an der Mordszene von Woyzeck an Maria gearbeitet, und ich durfte einen Woyzeck machen.
Und das war auch toll. Und das Besondere hierbei war, dass danach eine damals gute Freundin meinte, dass sie mich gar nicht erkannt hätte, weil ich doch eher immer fröhlich wäre und lachen würde, aber da richtig böse gewesen sei.

Ja – das muss unbedingt noch hier mit zum Beitrag. Auch wenn ich diese Episode eventuell auch schon mal erwähnt habe?
Aber halt alt… und vergesslich… und schon sooo viele Beiträge. (367)
Da verliere ich dann schon mal den Überblick. ^^

 

P.P.S.: Heute unterwegs ist mir doch noch eine Sache eingefallen, die ich besonders und damit erwähnenswert finde. Auch hierbei handelt es sich nicht um ein komplettes Stück, deswegen denke ich da nicht sehr oft dran. Doch heute habe ich. ;o)
Ich glaube, es müsste 1996 gewesen sein, ein Projekt vom JBW Hanau mit den französischen Partnerstädten. Eine Art Austausch, bei dem Hanauer und Franzosen aus Francheville und wahrscheinlich Umgebung für knapp 10 Tagen zusammen in Dietzenbach untergebracht waren und mit verschiedenen Kunstarten eine Aufführung erarbeitet haben. Das waren Kunstarten wie Tanz, Video, Masken und Theater.
Eigentlich wollte ich zur Videogruppe. Allerdings waren von etwa 40 Teilnehmer gerade mal 5-6 Jungs. Wie üblich eigentlich. Und von diesen wenigen männlichen Teilnehmern war einer der Franzosen schon fest für die Videogruppe „gebucht“, weil seine Freundin, glaube ich, auch dort war. Also bin ich in die Theatergruppe, damit dort wenigstens auch eine männliche Person war. Da kannte ich auch die Teamerin, da es sich hierbei um die Leiterin der Confusion handelte.

Wir haben dann Figuren erdacht, mit denen wir durch einen Zeittunnel in das nächste Jahrtausend gehen wollten, aber abgeschnitten wurden vom Rest.
Da kam ich dann auf den Gedanken, dass ich ja dann vielleicht einen Videoreporter machen könnte. Ich fragte bei der Videogruppe nach, ob ich vielleicht für die Aufführung als Requisit eine Kamera bekommen könnte – und da mir dies zugesagt wurde, wurde ich Maximilian Schäfer vom Sender 23. Und es lief dann tatsächlich darauf hinaus, dass ich mit der Videokamera auf der Bühne stand – und das Bild der Kamera live via Kabel über einen Beamer auf eine Leinwand geworfen wurde. Liveberichterstattung aus dem Zeittunnel.
Und ich konnte doch noch mit der Videokamera arbeiten. :oD

Ich denke, inzwischen ist das sowas von alltäglich, dass in Theaterstücken live Videoeinspielungen gemacht werden. Und zwar nicht nur Aufgezeichnetes, sondern auch live gespieltes. Zumindest habe ich inzwischen schon oft darüber gelesen. Doch ich denke, 1996 war das noch nicht soo üblich.
Von daher ist diese Sache für mich noch extra erwähnenswert.
Wir waren Vorreiter.

Bilde ich mir jetzt einfach mal ein. ;o)

Commedia Dell'Arte-Maske von einem Totenschädel, mit Filter bearbeitet

Das Genre ‚Fantasy‘

Ist groß.
Soviel sei direkt am Anfang mal klargestellt.

Ich hatte mich über dieses Thema vor einiger Zeit mal mit einer meiner Lieblingsbuchhändlerinnen – inzwischen leider Ex-Buchhändlerin – unterhalten. Da sie nämlich selbst bisher kein Fantasy gelesen hat. Und gerade letzte Woche habe ich in einem Kommentar auf meinen Autorenbeitrag zu meinen besonderen Fantasyautoren verwiesen. Dabei kam mir der Gedanke: Warum nicht mal einen Beitrag zu diesem Thema schreiben? Wenn mir in einer Unterhaltung schon so viel einfällt, dann doch bestimmt auch, wenn ich meine Gedanken dazu mal sammle und niederschreibe. Damit sich Leute, für die das Genre „Fantasy“ bisher noch nicht auf der Lesekarte stand, vielleicht doch mal reinschnuppern wollen/können.

Diese Zusammenfassung spiegelt rein meine eigene Meinung wieder. Wenn jemand anderer Meinung ist, oder zusätzliche Autoren- + Büchervorschläge machen möchte, ist dies in der Kommentarecke ganz einfach möglich.

So wie dies hier auch nur meine Meinung wiedergibt, kann ich natürlich auch nur Autoren und eventuell Bücher nennen, die mir bekannt sind oder meinem Geschmack entsprechen. Da die Geschmäcker nun mal verschieden sind, muss dies anderen Menschen nicht gefallen. Es kann sich hier also nur um einen Ansatzpunkt für das Genre „Fantasy“ handeln. Doch genug des Vorgeplänkels. Auf ins Getümmel. ;o)

Wo fange ich an?

Wie gesagt, das Genre Fantasy ist groß.

Nun, grob gesagt, würde ich behaupten, Fantasy ist alles, das fantastische Elemente enthält: Hexen, Magier, Zauberer, Magie, Riesen, Götter, Dämonen, Teufel, Werwölfe, Geister, Trolle, Elfen, Zwerge, Drachen, Vampire… usw. usf.

Wenn ich dies jetzt so betrachte, kann ich durchaus behaupten, dass zum Beispiel Goethes „Faust“ Fantasy ist. Schließlich gibt es darinnen Teufel, Magie…
Das der „Sommernachtstraum“ von Shakespeare erst recht ins Fantasygenre fällt, steht dann ganz außer Frage. Hallo? Elfen? Magie? Fantasy. Ganz klar.
Wenn jemand diese Theaterstücke lesen oder ansehen kann, ohne gleich zu meckern „Das geht ja alles gar nicht. Das ist ja voll unlogisch!“, besteht zumindest die Möglichkeit, dass sie/er auch anderen fantastischen Variationen offen gegenübersteht. (Zum Beispiel „Macbeth„.) ;o)

In den Fantastischen Bereich fallen in meinen Augen auch alle Arten von Mythen + Mythensammlungen. Egal ob ägyptische, griechische oder nordische Götter…
Zu den nordischen Göttern hat Neil Gaiman gerade erst – quasi – eine eigene Bearbeitung herausgebracht. Auf Deutsch heißt diese „Nordische Mythen und Sagen“ und erscheint beim Eichborn Verlag. Stephen Fry hat sich der Griechen angenommen. Sein Buch heißt „Mythos“ – und gibt es wohl bisher nur auf Englisch.
Beide Bücher habe ich jedoch selbst (noch) nicht gelesen. Neil Gaiman hat auch bereits in einigen seiner vorherigen Bücher mit Göttern gearbeitet. Ich denke, darauf werde ich dann nochmal zurückkommen.

Wenn jemand also das erste Mal ins Genre hineinschnuppern will, ginge dies durchaus über Mythologie. Allerdings könnte das noch zu… unfantastisch empfunden werden, weil gesagt werden könnte: Fantasy ist Fantasy – und Mythologie ist Mythologie.

Nun… wie fängt mensch dann an?

Da sei jetzt direkt gesagt: Niemand muss mit dem „Herrn der Ringe“ anfangen. Es gibt genug Möglichkeiten, sich an die Fantasy heranzutasten.

Ein Weg führt über die Kinder- und Jugendbuchabteilung. (Diese Bücher dürfen übrigens auch Erwachsene lesen – nur um Unklarheiten vorzubeugen. ;o))

Als Beispiele dafür möchte ich die Harry Potter-Bücher von J.K. Rowling vorschlagen. Oder „Die Unendliche Geschichte“ von Michael Ende.
Diese beiden Vorschläge sind im Altersbereich ja so ab 10/11 angesiedelt, denke ich. Entsprechend „einfach“ ist da noch der Einstieg. Bei Harry Potter sollte man aber auf jeden Fall mit dem ersten Buch anfangen, dem „Stein der Weisen„, um sich dieser Welt langsam anzunähern. Ich fand den ersten Band damals ok – doch so richtig gepackt hat es mich erst ab dem Ende vom zweiten Buch. Davor war es eher so… informelles lesen.

Auch in die Jugendecke fällt Jonathan Stroud. Einmal mit der „Bartimäus„-Trilogie (plus Teil 4, den ich… ‚hmm‘ fand.) Noch etwas düsterer wird es dann mit „Lockwood & Co„. Über die Serie will ich vielleicht noch mal einen eigenen Extra-Beitrag schreiben. Jetzt möchte ich nur schon mal anmerken, dass sie zwar in der Buchhandlung in den Altersbereich ab 11 einsortiert wird, ich dieser Einteilung jedoch etwas skeptisch gegenüberstehe. Da es hierbei um Geister und den Kampf gegen solche geht, würde ich das Alter wohl etwas höher ansetzen. Es sei denn, ein Kind/Jugendlicher hat wirklich schon sehr viel gelesen, unter anderem vielleicht auch mehr mit Geistern etc. (Meine Nichte bekommt den ersten Teil jetzt von mir demnächst zu ihrer Konfirmation. Ich denke, ihr könnte das gefallen.) Wahrscheinlich bin ich mit der Altersangabe auch einfach skeptisch, weil meine Neffen jetzt 11 sind, ich aber denke, dass sie noch nicht soweit sind.

Für etwas furchtsamere Gemüter (und meine Neffen) würde ich empfehlen, erst mal die Bartimäus-Bücher zu lesen. Darinnen geht es um Zauberer und beschworene Dschinns.

Wo wir gerade bei Geistern, gruselig und Kinderbücher waren, fallen mir doch grad noch zwei Bücher von Neil Gaiman ein. Nämlich „Das Graveyard Buch“ und „Coraline„. Auch zwei gute Bücher. Von „Coraline“ gibt es ja auch einen Animations-Film, und im „Graveyard Buch“ geht es um einen Jungen, der auf einem Friedhof aufwächst und von Geistern und anderen Wesen umsorgt wird.

Wenn wir gerade in der Gruselabteilung sind, schauen wir uns hier doch noch ein wenig um. Denn ja, auch so einige Horrorbücher kann man der Fantasyecke zuschieben. Vielleicht jetzt nicht alle + offiziell, aber doch so einige. Mir fällt da „Es“ von Stephen King ein, oder „Cabal“ von Clive Barker. Ob es gute Fantasy-Einstiegsbücher sind? Wenn man auf Horror steht, vielleicht.

Die klassischsten Vertreter des Horrors sind ja eigentlich auch die Gründer dieses Genres überhaupt: Mary Shelleys „Frankenstein“ und Bram Stokers „Dracula„.
Frankenstein habe ich, ehrlich gesagt, selbst noch nicht ‚vollendet‘. Und auch Dracula habe ich erst beim zweiten Versuch geschafft.
Weitere klassische Vertreter in diese Richtung wären wohl noch E.T.A. Hoffmann und Edgar Allan Poe. Allerdings habe ich selbst auch diese beiden Autoren nur stückchenweise geschafft – wenn überhaupt. ;o)

Wo wir gerade auch bei Vampiren waren, muss ich auf jeden Fall noch „Die Chronik der Vampire“ von Anne Rice nennen. Deren erste drei Bücher fand ich richtig gut: „Interview mit einem Vampir“ (oder wie es in der ersten deutschen Ausgabe noch hieß „Schule der Vampire“), „Der Fürst der Finsternis“ + „Königin der Verdammten„.
Dann hat Anne Rice u.a. noch eine Serie über die „Mayfair-Hexen“ geschrieben, doch davon habe ich noch nichts gelesen.

Sollte mensch sich mit dem Vampirismus infiziert haben, gibt es inzwischen genug andere Werke, mit denen mensch sich dann weiter beschäftigen kann. Ich würde das schon fast als „Schwemme“ bezeichnen. Doch vielleicht ist sie ja inzwischen wieder etwas abgeklungen.
Als ein etwas anderes Horror- und/oder Vampirbuch möchte ich hier von A. Lee Martinez wenigstens noch kurz „Diner des Grauens“ erwähnen: ein Werwolf und ein Vampir sind unterwegs und retten wohl immer wieder mal die Welt.

All diese Vampir- und Horrorbücher fallen auch unter den großen Fantasy-Genrebereich „Urbane Fantasy“. Dabei handelt es sich um Fantasy, welche in einer (der) normalen Welt angesiedelt ist. Hierunter fällt zum Beispiel auch „Oneiros“ von Markus Heitz, in dem jemand den Tod herbeischlafen kann. Oder wieder mehrere Werke von Neil Gaiman: „American Gods“ – wieder ein Werk mit Götterbeteiligung; „Niemalsland“ (oder im Original „Neverwhere“) über ein Leben unter London; oder auch „Der Ozean am Ende der Straße„.
Außerdem auch gibt es die Reihe um Peter Grant von Ben Aaranovich, „Die Flüsse von London„, mit Zauberei, Flußgöttern und vielem anderem. ;o)

Wenn mensch gerne historische Romane liest, könnte er/sie sich dem Fantasygenre auch über die „Feuerreiter Seiner Majestät“ von Naomi Novik annähern: Diese Bücher spielen zur Zeit der Napoleonischen Kriege – nur mit Drachen auf allen Seiten. Als Kurierflieger, Bomber, Lasttiere + Waffen. Auch hier sollte mensch mit dem ersten Buch der Reihe, „Drachenbrut„, beginnen, um leichter hineinzukommen.

Damit komme ich jetzt in den „normalen“ Fantasybereich, den ich durchaus noch weiter unterteilen könnte, z.B. in „High Fantasy“ und „Low Fantasy“, doch gibt es diese Unterteilungen an den Bücherregalen auch nicht. Kann ich mich zumindest nicht dran erinnern. ;o)

Ich beginne mal mit dem humorvollen Teil, wie ich finde. Denn jetzt komme ich zur Scheibenwelt von Terry Pratchett! Eine meiner absoluten Leseheimaten. Definitv.
Insgesamt gibt es – Wikipedia sei Dank – von der Scheibenwelt 41 Romane. Wobei ich die ersten beiden – „Die Farben der Magie“ und „Das Licht der Phantasie“ – nicht als Einstieg in die Scheibenwelt empfehlen würde. Dafür eignen sich das dritte Buch „Das Erbe des Zauberers“ oder das vierte „Gevatter Tod“ irgendwie besser. Denn die ersten beiden sind, in meinen Augen, eher eine Fantasy-Parodie, und Terry Pratchett war da wohl noch auf Erkundungstour. Doch ab dem dritten und allen weiteren Büchern hat er aus der mittelalterlichen eine immer modernere Scheibenwelt geschaffen. Und diesem Fortschritt zu folgen war klasse.

Wie gesagt: Dies ist meine persönliche Meinung.

Terry Pratchett hat übrigens zusammen mit Neil Gaiman auch ein Werk der urbanen Fantasy geschaffen: „Ein gutes Omen“ (Good Omens). Ein Buch, in dem ein Engel und ein Dämon den Weltuntergang und das Jüngste Gericht verhindern wollen, da es ihnen auf der Erde eigentlich ganz gut gefällt. Ein alleiniges, reines Fantasywerk von Neil Gaiman dagegen ist „Der Sternenwanderer„. Ein sehr schönes Buch und ein toller Film.

Was fallen mir denn jetzt noch für Lesevorschläge ein, abgesehen wirklich vom Klassiker „Der Herr der Ringe“ von J.R.R. Tolkien – oder dem neuen Klassiker (kann man das schon sagen?) „Das Lied von Eis und Feuer“ (Game of Thrones) von Georg R. R. Martin?

In den amüsanten Bereich fällt definitiv die „Dämon zuviel„-Reihe von Robert Asprin. (Bei ihm sind Dämonen übrigens Dimesionsreisende.) Inwiefern mensch die Bücher dazu aber noch im Handel findet – schwer zu sagen.

Wenn jemand sich dem Genre über die Literaturschiene nähern will – weil mensch vielleicht ein/e begeisterte/r Leser/in der Werke von Brontë oder anderer klassischer Autoren ist, sollte man einen Blick in die „Thursday Next„-Reihe von Jasper Fforde werfen. Hier haben literarische Figuren ein Leben neben ihrem Leben in ihren eigenen Geschichten. Vielleicht etwas ähnlich wie mit der „Tintenherz„-Reihe von Cornelia Funke. In beiden schaffen es Figuren, in die Realität zu „entkommen“.

Abgesehen von seinen Urban Fantasy-Büchern wie ja z.B. schon erwähnt „Oneiros“ hat Markus Heitz auch „richtige“ Fantasy geschrieben. Am bekanntesten dürfte wohl seine „Die Zwerge„-Reihe sein. In den Bereich der Fantasy-Reihen für Kinder und Jugendliche fallen mir dann jetzt noch die „Narnia„-Bücher von C.S. Lewis ein. Wobei mir persönlich irgendwann das verpackte Christentum zu viel wurde. Aber es gibt auch noch die „Der Goldene Kompass„-Reihe von Philip Pullman. Oder nochmal mit griechischem Göttereinschlag „Percy Jackson“ von Rick Riordan.

Was noch…

Irgendwie fällt mir jetzt nicht mehr viel ein.

Mensch kann natürlich auch einfach mal in die Buchhandlung seines/ihres Vertrauens und Wahl gehen, und sehen, was das Fantasyregal dort so zu bieten hat.

Dort wird es dann bestimmt auch so dicke Bücher von z.B. Tad Williams geben. Da sollte mensch sich dann überlegen: Will ich wirklich mit so einem dicken Schmöker den ersten Versuch starten? 😉

Oh – mir fällt gerade ein, dass ich Walter Moers ja ganz vergessen habe. Diese ganz eigene Fantasierichtung von ihm… damit kann mensch auch prima beginnen. Ich sage nur „Die 13½ Leben des Käpt’n Blaubär„.

Oh – und die Klippenrand-Chroniken habe ich auch vergessen. Das ist definitiv Fantasy, die für Kinder (auch) gedacht ist, weswegen man sie auch im Kinder- und Jugendbuchbereich finden dürfte. Geschrieben sind sie von Paul Stewart und wunderbar illustriert von Chris Ridell.

Denn – wie gesagt – man muss nicht mit dem „Der Herr der Ringe“ beginnen. Er ist kein „Muss“ für dieses Genre. Nur, wenn mensch sich dann wirklich dafür interessieren sollte, kann sie/er sich auch daran machen, ihn zu lesen. Aber so ist das ja eigentlich mit allen Büchern.

Ich hoffe, ich habe jetzt mit diesem Beitrag mehr informiert als verwirrt. Sicher habe ich auch noch viele Autoren und Autorinnen vergessen. Und je länger ich für die Be- und Verarbeitung dieses Blogbeitrags benötige, desto mehr fallen mir noch ein. Doch jetzt schließe ich dieses Werk ab. Falls irgendjemand etwas dazu sagen möchte:

Ich bin ganz Ohr.

Und Papier ist ja geduldig. ;o)