Kalender 2022 – Januar

Als erstes wünsche ich Euch allen ein gesundes und frohes neues Jahr.
Auf das Eure Wünsche und Vorsätze in Erfüllung gehen mögen.

Und als nächstes möchte ich Euch nun mit dem Januar-Bild des Kalenders beglücken.

Das Motiv ist unsere erste Unterkunft unserer Reise nach Island vom letzten Jahr.

Schön beleuchtete assimilierte Borg… ;o)

 

Januar Unsere erste Unterkunft in Grindavík, Heimagisting Bork, in der Dämmerung schön beleuchtet. Ein rotes Haus mit ebensolcher Garage und weißem Dach, mit gemütlich beleuchteten Fenstern

Kalender 2022 – Deckblatt

Wie erwähnt, bekommt Ihr jetzt alle von mir pro Monat das neue Monatsbild meines gebauten Kalenders.
Öfter mal was Neues. ;o)

Und heute, am letzten Tag des alten Jahres, geht es los mit dem Deckblatt des Kalenders, als Vorschau auf das Jahr 2022.

Ich wünsche Euch alles Gute, kommt gut ins neue Jahr.

Guten Rutsch!

Bis 2022.

 

Kalender-Deckblatt Titel "Island-Impressionen" 2022 Zu sehen ist ein zweigeteiltes Bild: Oben, und damit die meiste Fläche nutzend, ist die Halbinsel von Dyrhólaey vom Westen aus zu sehen. Es ist dunkel, im Himmel über der Halbinsel sind Sterne und Wolken zu sehen, auch ist das Licht des Leuchtturms zu sehen. Im Vordergrund ist ein scheinbar beleuchtetes Feld zu sehen. Das zweite Bild ist nur ein Streifen, mit der Jahreszahl 2022 in der Mitte. Auch auf dem ist die Halbinsel zu sehen, aber hier vom Blickwinkel von Reynisfjara aus gesehen, mit Wellen im Voerdergrund und bewölktem Himmel

Nach der Bescherung

Weihnachtsbaum mit Geschenken

Sodele. Weihnachten ist wieder mal rum. Wir befinden uns in der Zeit zwischen den Jahren. Genau die richtige Zeit, um nun mal die Geschenke von mir + an mich auf den Tisch zu packen. ;o)

In welcher Reihenfolge fange ich an? Die, welche ich zuerst oder zuletzt hatte? Oder was ich bekommen habe?
Nein, erst meine verschenkten Sachen.

Und ich fange hinten an. Was das bedeutet, seht ihr gleich. Aaaalso…

Mein letztes Geschenk, das ich besorgt habe…
Na gut, sagen wir so: Ich war am 22. nochmal einkaufen. Da habe ich auch einfach mal einen Stapel Merci-Schokolade geholt. Damit ich für Onkels + Tanten überhaupt auch ’ne Kleinigkeit hatte. Denn auf jeden Fall letztes Jahr habe ich von denen auch etwas bekommen. Da sollte es wenigstens was kleines gehaltvolles geben, dieses Jahr. Auch haben meine Eltern eine Tafel davon zum Auspacken bekommen. Und ich denke, ihnen ist klar, dass ich ihnen noch einige Male Essen gehen schulde. ;o)

Für wen ich keinen Wunsch rechtzeitig übermittelt bekommen hatte, war für einen meiner Neffen. Da war ich dann so frei, zwei meiner Grimmschecks weiterzugeben. Ja, das ist nicht sonderlich einfallsreich, aber vielleicht findet er ja dann damit etwas.

Mein Schwager hat zu seinem Geburtstag wieder, wie gewünscht, eine Filmdose bekommen. In der befanden sich Gutscheine für 2 x Eintritt, 2 x Snacks + 2 Getränke des örtlichen Kinos. Dazu hatte ich vorher mit meiner Schwester noch abgeklärt, ob sie lieber 2D oder 3D schauen. So gab es „nur“ die 2D-Box.

Meinem zweiten Neffen ist noch rechtzeitig was eingefallen. So hat er die Ritter-Comics zum Selberspielen von Pegasus Spiele bekommen, Band 2 + 3.
(Ich denke, ich sollte auch meinen Vorschlag mal wiederholen, ein kleines Einführungsabenteuer in D&D für Neffen, Schwager + vielleicht auch Nichte zu leiten. Ok – es gibt ja jetzt eine neue Einführungsbox davon. Vielleicht…)

Doch weiter bei meinen Geschenken.

Mein Schwager durfte das Weihnachtsgeschenk für die Familie aufmachen, den Kalender mit Bildern vom Urlaub. Die er durch Instagram zum großen Teil schon kannte.
Guter Punkt – da muss ich das nächste Mal drauf achten.
Hihi… und er kam ein wenig durcheinander mit den Jahreszahlen. :oD

Und jetzt kommen wir in den Bereich, den ich schon früh erledigt hatte.
Die Bücher für meine Nichte sind in meine Kassenzettelsammlung für die Grimmschecks eingeflossen, genau wie meine Kalenderbestellungen für Drachenechse + Fuchs.

Da ich Drachenechse in den letzten Jahren mit Schafen übersättigt habe, hatte sie davon erstmal genug und meinte, sie könnte dieses Mal auch auf einen Kalender verzichten. Stattdessen würde sie mal ein Comic interessieren, weil zumindest die Grundästhetik für sie ansprechend war.
Nämlich „Lady Mechanika“, eine wohl eher düstere Steampunk-Reihe, im Deutschen vom Splitter Verlag.

Ich hätte ja durchaus auch die De Luxe-Variante besorgt, doch war sie sich noch unsicher, ob es ihr wirklich gefällt. Na, das kann sie jetzt mit den ersten beiden Bänden ja mal herausfinden. Und natürlich gab es DOCH einen Kalender von mir. Halt dieses Mal mit Lamas. Auch süß. ;o)

Und da ich ja schon bei ihr mit dem normalen Trott gebrochen hatte, war die Frage, wie ich das bei Fuchs mache. Letztes Jahr gab es für sie ja schon den Holozän-Kalender. Auf meine Frage, ob wieder was fuchsiges oder wie letztes Jahr kam ein „Überrasch mich.“.

Naaa toll. OH MEIN GOTT… Gedanken machen für Geschenke. Aaaaaah…

Ich habe dann mal Drachenechse gefragt. Von ihr kam auch ein Geschenktipp, der jetzt zum Geburtstagsgeschenk wurde. Und habe ich sie gefragt, ob es vielleicht einen Künstler gibt, den Fuchs gut findet.
So kam es zum Kauf eines großen Kalenders von Munch.
(Der wurde auch direkt aufgehängt – auch wenn dadurch kein Platz mehr war für den Holozän-Kalender.)

Wie schon oben erwähnt: Auch diese Kalender + Comics brachten mir Grimmscheck-Punkte. Gut, wenn mensch früh Wünsche geäußert bekommt. ;o)

Dann bekam ich über Drachenechse noch mit, dass durch dumme Umstände die Flip-Boxen der beiden in einer Tasche waren, welche in der Bahn vergessen wurde.
Und sie wurden seitdem nicht mehr gesehen.
Das veranlasste mich spontan, mich umzusehen – und eine Flip 5 in Waldgrün für die beiden zu besorgen.

Auch bekam ich ja bei meinem kurzen Besuch nach dem Drehleierkurs in Bad Homburg mit, dass die beiden schon fleißig + viel Selbsttests nutzen. Die bekommen wir von der Firma gestellt – und ich habe seither ganze 3 Test gemacht. Und da wir 5er Packungen bekommen haben, hatte ich noch entsprechend viele zu Hause. So habe ich mir im November wieder mal eine 7-Wochen-Ration von 15 Stück geholt… und noch eine 4. Packung dazugegeben.

Das Geschenk von nun also 20 Tests war einerseits ein bisschen Spaß, andererseits könnten sie wirklich gebraucht werden. Doch wie würde das ankommen?
Ich habe überlebt. ;o)
Jeder durfte 2 Geschenke aufmachen, so war das auch schön ausgeglichen.

Bleibt das Geschenk für meine Schwester.
Das war ursprünglich eigentlich als Mitbringsel von Island gedacht. Denn am Seljalandsfoss gab es im Souvenir + Geschenkeladen auch Socken mit Puffins, also Papageientauchern, drauf. Davon habe ich mir ein Paar mitgenommen – in Grün – und dann kam mir der Gedanke, dass die vielleicht auch ihr gefallen könnten. Zumindest damals in Schottland hätte sie gerne welche gesehen.
Puffins – nicht Socken.
Aber welche Farbe?
Wozu gibt es die modernen Kommunikationsmittel?
Also einfach mal nach der Lieblingsfarbe gefragt. Orange oder Dunkelblau… Na gut – also gab es blaue Puffins-Socken. Und da wir uns in der Zwischenzeit nicht gesehen haben, wurde aus dem Mitbringsel ein Weihnachtsgeschenk. ;o)

Ach ja – wie erwähnt, gab es für meinen VnvO auch einen der Islandmotiv-Kalender, genau wie für Timon. Doch eigentlich wollte ich meinem VnvO auch nochmal – ich sage mal „A-Geld“ schicken. Damit er seinen Reader betanken kann mit neuem Stoff. Das muss ich noch machen.
Am besten noch VOR Veröffentlichung DIESES Beitrags.
*Erledigt!*

Das wären soweit meine Geschenke gewesen.

Was habe ich bekommen?

Geld, Süssigkeiten, einen Gutschein für den Buchladen meines Vertrauens ^^, viel Katzenfutter mit Flüssigkeit… Auch für mich gab’s Kalender, selbstgemacht und gekauft (Verrückte Tiere). Was von wem ist da nicht ganz so wichtig.

Das letzte Geschenk, welches ich bekommen habe, erwähne ich aber nochmal extra. Das war von Drachenechse + Fuchs. Die hatten mich natürlich auch gefragt, was ich mir wünsche. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich aber nichts Spruchreifes. Ende November habe ich dann was in einem Prospekt gesehen, was mich schon im Sommer mal in der Nase gejuckt hatte.
Bluetooth-Ohrstecker von JBL.
Das habe ich dann mal an die Damen weitergeleitet. Als möööögliche Geschenkidee…
Jetzt sind sie hier in meinem Rucksack für die Arbeit, in meinem Für-alle-Fälle-Schlampermäppchen.
Ich könnte mir vorstellen, dass ich sie auch unter meine Micky-Maus aufsetzen könnte. Aber… ach nein, noch nicht. Aber bald. Der Test lief schonmal gut. :oD

Das wars von + für mich.

Ach halt! Das hätte ich ja fast vergessen!
Von Coppelius habe ich ein individuell bearbeitetes T-Shirt bekommen, von Chris Riddell ein erstes Postkartengroßes Bild, vom Buchladen meines Vertrauens ein Buch – und von einem Kollegen einen Original Dresdner Christstollen in einer schönen Dose und ein Räucherfass.
Ordnung muss sein – und ich will ja nichts unterschlagen und für mich behalten.
Also… doch, schon. Doch ihr sollt zumindest wissentlich daran teilhaben dürfen. *G*

Was gab’s bei Euch?

Bluetooth-Ohrhörer in ihrer Ladestation

Kurztrip nach Island 2021

Ich in einem T-Shirt mit der Beschriftung

Da war ja noch was…

Die Gelegenheit ist gerade günstig, also schreibe ich doch jetzt (endlich) über unseren kleinen Kurztrip zum Vulkan…

Ich vor einer Islandkarte auf einem großem Bildschirm, mit einem Stift auf den Bereich des Golden Circles deutend

Im Sommer haben wir recht kurzfristig beschlossen, dass wir doch vielleicht mal nach dem Vulkan schauen könnten. Wir, das waren die üblichen WGT-Reiseverdächtigen: Die GMS, das Drummertier und Wixhausen… et moi. ;o) Nur sollte die Reise dieses Mal halt nicht nach Leipzig gehen, sondern ein bisschen weiter. Auch wenn die Reisezeit in etwa gleich sein dürfte. Und vom ersten Gedanken der Reise bis zur Genehmigung meines ganzen passenden Resturlaubs hat es nicht so lange gedauert. Also wurde geplant. Dazu hatte ich ja sogar mal ein Foto bei Insta gepostet. Wo hab‘ ich das denn… *wühl, such* Ah, da. Entweder war das Foto vom Drummertier oder von Wixhausen. Kann ich grad nicht mehr genau nachvollziehen, da die Kommunikation mit diesem Foto noch über meinen alten Communicator lief – und ich zu blöd war, auch die Chats zu sichern.

Nun. Wir haben also geplant, an 2 Terminen.

Es war nämlich als Erstes die Frage:
Was wollen wir machen, bzw. wie weit wollen wir?
Wir sind über den Zeitraum einer WGT-Fahrt nach Island geflogen, sprich 6 Tage, also 5 Übernachtungen. Davon am letzten Tag der Rückflug bereits um 07:25 Uhr. Also eigentlich nur knapp 5 Tage.
Was tun in diesem relativ kurzen Zeitrahmen? Wollen wir wirklich bis Jökulsárlón?

Ein Lava-Ausläufer des Lavafeldes

Was wir auf jeden Fall vorhatten, war, nach dem Vulkan in Fagradalsfjall zu sehen. Und irgendwo in heißere Wasser legen… Aber was noch alles?
Reiten? Schneemobil?

Beim ersten Treffen haben wir nur die erste + letzte Unterkunft gesichert. Beim zweiten waren wir alle dabei, also konnten wir den Rest besprechen + planen.

Auf jeden Fall wollten wir bis Vík í Mýrdal.

Inselberg in Island, nördlich von Hjörleifshöfði. Name mir nicht bekannt - und darüber die Sonne als heller Fleck

Von Grindavík bis zur Gletscherlagune Jökulsárlón sind es etwa 405 Kilometer, nach diversen Routenplanern. Da liegt Vík ziemlich genau in der Mitte.
Nun sind 200 Kilometer eine gute Strecke, um sie an einem Tag gemütlich, mit Stopps + Pausen, zu schaffen. Auch 300 Kilometer geht da noch einigermaßen. Bei 400 Kilometer werden die Möglichkeiten für Halts und sich Umschauen schon eng. Und das wäre dann die Strecke Vík – Jökulsárlón – Vík gewesen. Und am Golden Circle wollten wir uns auch umsehen…

Deswegen wurde die Gletscherlagune von dieser Reise gestrichen, und es konnte der Rest geplant und -bucht werden: Unterkünfte + Auto

Handgepäck für vier Personen

Am 28. September war es dann soweit. Vor unserem Flug durften wir noch einen Antigen-Test machen, um ganz sicher zu gehen. Auch, weil das eine der Einreisebedingungen von Island war.
Den Test erledigten wir alle am Montag, damit wir unsere elektronische Anmeldung fertig machen konnten.
Am Reisetag bin ich dann morgens mit GMS per Bus zum Hauptbahnhof gefahren. Da war Drummertier gerade am Kaffeeschlürfen und auf uns warten. Zusammen ging es anschließend mit der Regionalbahn zum Fluchhafen. Da habe ich noch kurz mein Kreuzchen für die BR-Wahl gemacht, und danach haben wir uns auf die Suche nach Wixhausen ins T2 begeben.

Dort hat die Rasselbande dann eingecheckt – das war die Aussage des Schaltermitarbeiters zu unserem Grüppchen, die für viel Erheiterung gesorgt hat.

Ab durch die Sicherheitskontrolle.
In Frankfurt lief alles ohne Probleme. Sie haben nochmal meine Stiefel gecheckt, das war’s aber auch. Dann hieß es warten.
Haben wir auch überstanden. ;o)

Sicht auf ein Flugzeug von unserem Flugzeug aus

Als wir schließlich das Flugzeug geentert haben, haben wir erst unsere regulären Plätze eingenommen. Nämlich die Reihe in der Mitte plus einen Gangplatz auf einer Fensterseite. Da allerdings noch so viele Plätze im Flugzeug frei waren, konnten wir uns alle an Fensterplätze setzen.

Das war dann auch mein Programm für die 3½ Stunden Flugzeit.

*GLUBSCH!*

In Island am Flughafen haben wir dann erst das Auto organisiert (nachdem der Zollfreie Einkauf gut genutzt wurde…), dann sind wir direkt die ersten Nahrungsmittel einkaufen gegangen. Danach haben wir unsere erste Unterkunft gesucht.

Von dort gings anschließend zum Vulkan. Bzw. zumindest zum Lavafeld in der Nähe des Parkplatzes 3.

Lavafeld des Vulkans von Fagradalsfjall

Bis dahin haben wir es auf jeden Fall geschafft. Dann waren uns allerdings die Wettergötter nicht ganz gewogen. Denn der Wind war teilweise so stark, dass wir den ersten Berg nicht erklommen haben, sondern umgedreht sind.
Das war zumindest gut für ein Mädel einer anderen Gruppe, denn so haben wir bei der Suche ihrer fortgewehten Mütze geholfen + sie sogar noch gefunden. In der Dämmerung nicht so einfach. Das war die gute Tat des Tages. ;o)

So sind wir in unsere Unterkunft gefahren und haben erstmal was gegessen. Draußen wurde in der Zwischenzeit nicht übel herumgeweht. Wahrscheinlich waren der ganze Wind und das Schneegestöber Auswirkungen der orangenen Wetterwarnung, die an diesem Tag weiter nördlich angesagt war.

Das war der erste Tag.

Große Hummerfigur

Der zweite Tag begann auch trübe und feucht.
Es ging über die 427 und dann die 34 an der Küste entlang. Es gab zu sehen: Regenwolken, einen großen Hummer vor einem geschlossenen Restaurant, Regenbögen, ein Gefängnis… so sah es zumindest aus. (Und wie ich jetzt eben beim virtuellen Fliegen über die Karte feststelle, handelte es sich dabei um Litla-Hraun.)

Blick auf Keldur

In Selfoss sind wir in eine Bäckerei eingekehrt und haben gehaltvolle Stückchen zu uns genommen. Auch habe ich da erste Souvenirs + meine benötigten Briefmarken besorgt. Und weiter ging es jetzt auf der 1, mit einem kleinen Halt beim Urriðafoss und einem Abstecher nach Keldur. Da war auch der letzte Versuch des Regens, uns zu erwischen. Doch wir haben ihn überlistet und uns einfach nochmal 5 Minuten ins Auto gesetzt. Das hat ihn so irritiert, dass er uns die nächsten Tage in Ruhe gelassen hat, wenn wir unterwegs im Freien waren. Ha!

Skógafoss mit Regenbogen

Zu viert sind wir dieses Mal auch zum Seljalandsfoss gefahren. Den hatte ich 2018 ja rechts liegen lassen. War aber durchaus interessant. Und wir waren vor der ganz großen Meute da. Von daher war das erträglich.

Auch zum Skógafoss sind wir und haben da außerdem den Weg nach oben genommen. (Darauf hatte ich 2018 ebenfalls verzichtet.) Hier hatten wir auch einen von vielen Regenbögen der Woche bei schöner Sonne im Skógafoss.

Von dort ging es anschließend als nächstes zu unserer Unterkunft. Da hat sich uns, auf dem Weg zu unserer Hütte + beim darauf folgenden Spaziergang zum Strand, einer der Hofhunde angeschlossen. Er wollte gerne Stöckchen + Steinchen holen. Da hat ignorieren nichts gebracht. :oD

Zum Abendessen ging’s nach Vík in die Nähe der Tankstelle. War lecker.
Als wir wieder zurück bei unserer Hütte waren, war es dunkel und sternenklar. Das haben Wixhausen und GMS genutzt, um mit dem Feldstecher nach den Sternen zu sehen, Drummertier ist auf dem Bett eingedöst und ich konnte die Astrofotofunktion meines Communicators testen. Yes!

Sternenhimmel mit Andromedanebel (?)

An dem Abend war von Polarlichtern nichts zu sehen, trotz sternenklarem Himmel. Mensch kann nicht alles haben.

Drummertier, Wixhausen und GMS bei Fotosession im Freien - Berge im Hintergrund

Am nächsten Morgen haben wir die Hütte wieder geräumt und alles ins Auto geschafft… wohl bis auf die Sachen, die im Kühlschrank gelegen haben. Dort haben wir wohl vergessen, nachzuschauen. *Hand gegen Stirn klatsch*

Für diesen Tag hatten wir uns spontan am Abend vorher entschieden, eine Tour zu einer Eishöhle zu buchen. Also auf nach Vík, zur Tour.

Von dort ging es mit einem GROSSEM Auto zu einer Eishöhle nördlich der 1.
Na gut, momentan ist es eher noch ein Eishöhlchen, da die alte eingestürzt ist. Dennoch war dies ein sehr interessanter Ausflug. Das lag auch an unserem Führer Sven, mit seiner Begleiterin Miss Spice. Ein Original mit aktivem Hund. Coole Sache.Star Wars Höhle unter Hjörleifshöfði

(Wer mehr von unserem Führer sehen möchte, der sollte nach Sveinn Snorri Sighvatsson suchen. Doch Vorsicht! Vielleicht sieht mensch mehr als mensch möchte…*g*)

Anschließend haben wir uns bei Kaffee + Kakao im Schulbus aufgewärmt, und nach einem weiteren Einkauf in Vík ging es erstmal gen Hjörleifshöfði. Nur dieses Mal zur Höhle, bei der wohl auch irgendwas starwarsiges gedreht wurde.

Warnschild vor unberechenbaren Wellen am Strand von Reynisfjara

Hier war auch das einzige Mal, dass ich meine Drohne habe aufsteigen lassen. Sonst war der Wind zu stark. Wir haben es allerdings nicht bis zum Strand geschafft, da der Weg weiter war als gedacht. Stattdessen sind wir nochmal an die Black Sand Beach gefahren, nach Reynisfjara.
Auch die war ein Punkt, den ich 2018 links liegen gelassen habe.
An diesem Strand wird groß vor Sneaker Waves gewarnt, also unberechenbare Wellen, die Leute ins tiefe Wasser mitziehen. Einen Monat später hat es dort wirklich wieder eine Touristin erwischt. Trotz Warnungen. Wir sind aber heil dort weggekommen.

Weil es nun langsam Zeit wurde, haben wir uns zur nächsten Unterkunft aufgemacht. Wieder ein schickes Hüttchen… mit Hot Tub auf der Terrasse. Der wurde von uns denn auch direkt an diesem Abend und am nächsten genutzt. Das war gemütlich. Im warmen Wasser liegen… und die gewünschten Polarlichter sehen.

Sind das da? – Nee. Das ist nur ne Wolke. – Das jetzt vielleicht? – Nee, auch nicht. – DAS bewegt sich jetzt aber! (Tataa!!)

Polarlicht über Hot Tub-Abdeckung

Der Abend wurde feucht-fröhlich, da hier die erste besorgte Flasche aus dem Duty Free-Shop mit besonderem Inhalt geleert wurde. ;o)

Blick auf Hekla

Dafür ging der nächste Tag ruhig + spät los. Ich habe die Zeit vor dem Frühstück direkt für meine Postkarten-Schreibaktion genutzt. 30 Karten schreiben sich halt nicht von jetzt auf gleich. ;o)

Dieser Tag brachte uns nun in den Golden Circle.
Geysir, Strokkur, Gullfoss…mit einem kleinen Abstecher Richtung Þingvellir.Eruption von Strokkur

Abends wollten wir wieder Essen gehen. Direkt in unserer Nachbarschaft waren die Räumlichkeiten des Ingólfsskáli Viking Restaurants, von dem ich über YouTube schon gehört hatte. Das war aber für eine Firmenfeier geschlossen. Eine Dame der Firma meinte bei einem kurzen, witzigen Gespräch, dass wir uns ja auch mit einschleichen könnten. Sie hätten sich durch Corona sowieso schon ewig nicht mehr gesehen.
Vielleicht lag es deshalb auch daran, dass sie mich mit einem Kollegen verwechselt und mir deshalb den Stinkefinger gezeigt hatte. Weswegen wir überhaupt ins Gespräch kamen. Ich hatte es nicht mal registriert… aber das war soo witzig. :oD

Wir haben uns jedoch nicht getraut und sind lieber nach Sellfoss gefahren. Der Abend nach dem Essen war dann nicht ganz so lang und innerlich feucht. Auch gab es dieses Mal keinen Blick auf mögliche Polarlichter von unserem Hot Tub aus. Tja, so isses halt.

Der letzte Tag brachte uns schließlich zum heißen Fluss nach Reykjadalur. Auch hier durfte ich feststellen, was sich in 3 Jahren alles geändert hat.
Ein Kaffeehaus, eine neue Zufahrt, Parkplatz zum Bezahlen, und auch am Fluss oben war der Weg geändert und etwas verlegt worden. Weg von den heißen Dampfstellen.

Schatten von 4 Reisenden

Und ich habe mich nicht getraut, mich ins heiße oder warme Wasser zu legen. Mir war zu kalt. Aber GMS + Wixhausen haben sich todesmutig in die warmen Fluten gestürzt. ;o)
(Das Drummertier ist unterwegs umgedreht.)

Danach musste GMS noch etwas besorgen, was uns zu einem Abstecher in ein Einkaufszentrum nach Reykjavík brachte. (Es war ungewohnt, so viele Menschen auf einem Haufen + dann noch zum großen Teil maskenlos zu sehen. Inzwischen wird das sicher wieder anders aussehen…)

Blick auf Þingvellir

Als letzten Punkt gab es nochmal Schwefeldüfte und bunte Erde satt – in/bei Krýsuvík – bevor wir zu unserer letzten Unterkunft fuhren. Hier ging es nochmal Burger essen, bevor wir früh zu Bett gingen.

Um 4 Uhr war Frühstück… und das war es.

Anzeigentafel zum Flug nach Frankfurt mit Flug-Nr. FI520 um 07:25 Uhr bei Gate C21

Auto zurückbringen. Einchecken. Beim Security Check die Reste meiner Zahncreme loswerden, weil der Kontrolleur in Island bemerkt hat, dass es sich um eine fast leere 150 ml-Tube handelte. Na gut – zumindest von Deutschland nach Island hatte ich es geschafft, sie zu schmuggeln. Und zu Hause habe ich ja noch Zahncreme.
Dafür waren die Stiefel egal.
Aufs Boarden warten. Ab ins volle Flugzeug. Dieses Mal keine Plätze zum Wechseln. Von daher keinen Fensterplatz. Daher auf dem Rückweg Musik vom Flugzeugprogramm gehört. Natürlich was Isländisches: MAMMÚT.

In Frankfurt dann noch von einer Kollegin vom Drummertier abgeholt und bis nach Hanau gefahren worden.

Karte des geplanten Fluges mit Standort des Flugzeugs kurz vor Schottland

Und DAS war der Kurztrip dieses Jahr nach Island.

Die Fotos haben wir schon ausgetauscht.

Zu Weihnachten habe ich mit Fotos von mir einen Kalender für meinen VnvO, für Timon + für die Familie meiner Schwester gebaut.

Irgendwann in der nächsten Zeit werde ich noch ein bis vielleicht zwei Fotobücher bauen.
Mal sehen, wie die werden.

Vielleicht poste ich hier ja auch nächstes Jahr pro Monat ein Kalenderblatt des Kalenders? Das wäre ja auch mal was.

Ich wünsche Euch ein besseres Jahr 2022, als es 2021 war, im Großen und Ganzen.

Blick auf Berge nördlich von Reykjavík

Kalender-Recycling

Geschenk in Schottland-Kalenderfoto verpackt, mit Meer und Felsen

Nur mal gaaanz schnell zwischendurch…

Ich habe ja Anfang des Jahres angefangen, alte Kalenderfotos als Geschenkpapier wiederzuverwenden.

Eulebild eine Eulenkalenders als Geschenkverpackung

Unter anderem hatte mein VnvO vor ein paar Tagen Geburtstag, und ich fragte meine Buchhändlerin, ob sie mir das Buch als Geschenk einpacken könnte – und habe das dann revidiert, weil ich ja noch Kalender zum Verwerten habe.

Kauz eines Eulenkalenders als Geschenkverpackung

Ich muss sagen – alle meine bisherigen Geschenke in Kalenderblättern sehen tatsächlich nicht schlecht aus.
Und wenn ich den großen Schottlandkalender von 2014 nehme, passen auch A4-große Bücher ohne Probleme rein.
Und das Papier davon ist so fest – das könnte auch gut als ein Verpackung für den Versand herhalten.

Doch – bis jetzt gefallen mir die Ergebnisse ganz gut.

Und aus dem Wochenkalender kann ich dann vielleicht wenigstens Kartenumschläge draus machen.

Foto eines Schottlandkalenders als Geschenkverpackung - zu sehen ist die Ruine Castle Moil bei Kyleakin

Gaaaaaanz kurz…

Ha!

Ich habe mich heute in die Tiefen meiner Wohnung begeben, um mal ein wenig auszumisten – mit tatkräftiger Unterstützung.
Und dabei ist mir doch tatsächlich einer meiner verbliebenen Scorches in die Hände gefallen!
Deswegen werde ich das Foto von einem Scorch hiermit nachliefern. :oD

Außerdem habe ich gestern mal alte Kalender zu Altpapier verarbeitet – und versucht, meinem letztjährigen Eulenkalender mal ein neues Betätigungsfeld zuzuweisen.
Nämlich als Geschenkpapier.

Ich finde, es ist gar nicht mal soo schlecht geworden.

Mal sehen, was meine Nichte dann zu diesem Geschenkpapier sagt. Bisher sind sie von mir viel altes Zeitungspapier als Geschenkpapier gewöhnt.
(Das ist halt auch ein Papier, wo mensch sich nicht so angestrengt fühlt, es ooooooordentlich aufzumachen. Sondern stattdessen RATSCH !!!)

Jepp.
Das war es auch schon für heute.

So habe ich also für weitere Geschenke noch 11 weitere Eulen – und einen alten Schottlandkalender.
Oder ich mache Briefumschläge draus, wie die Mama von Fuchs vorgeschlagen hat.
Dann muss ich aber wieder mehr Briefe schreiben…