Ewige Hochzeit

verschiedene Würfel - 6-seitige, 10-seitige, 8-seitige, 12-seitige. 20-seitige und einen W100

Vorgestern stand wieder unsere monatliche D&D-Runde an.
Bisher erwähnte ich dies ja eher mal sporadisch. Allerdings kann es durchaus sein, dass ich in Zukunft öfters darüber schreiben werde.
Denn es sieht so aus, als würde ich die Runde als Spielleiter übernehmen.

:-O

Der letzte Termin war also nun mein erster als Leiter. Und damit wir das erstmal Testen, wie es da so mit uns läuft, haben wir noch nicht mit unserer Kampagne weitergemacht. Die wurde ja noch von Werner gestartet und von Drachenechse weitergeführt.
Stattdessen habe ich als Erstes etwas Kleines entworfen, über das ich nun berichten werde.
Ihr habt es sicher schon geahnt. (Oder befürchtet.) ;o)

Wie mach ich jetzt weiter – erst mit meinem Gefühl zum Abend, oder erst mit der Geschichte, mit der wir uns beschäftigt haben? Hmm…
Ich denke, erst mein Gefühl.

Ich habe also den Plot für einen kleinen Einschub in die Kampagne entworfen. Und ich glaube, es fällt mir (noch) leichter, Plot zu überlegen und zu entwickeln, als ihn so 100%ig als SL rüberzubringen. Schriftlich etwas zu erzählen liegt mir im Moment noch mehr, als dies dann auszumalen und am (virtuellen) Spieltisch darzustellen und auszuspielen.
Dies ist meine momentane Einschätzung.

Es ist ja nicht so, dass ich nichts darstellen könnte – ich denke, da haben mich meine Jahre des Theaterspielens schon so einiges gelehrt. Aber improvisieren ist halt immer noch etwas anderes, als einen festen Text zu interpretieren.
Und ich habe mir ja keine festen Texte überlegt, sondern „nur“ den Handlungsfaden.
Komme ich also mal zu dem.

 

Die Hochzeit

Hof, vorbereitet zur Feier, mit Tanzfläche, Tische und Bänken

Bereit zur Feier
(Karte erstellt auf Roll20)

Da es ja nur eine kurze Unterbrechung der Kampagne sein soll, musste es sich eher um etwas Kleines, örtlich Begrenztes handeln, als etwas groß Weltbewegendes.
Was könnte mensch denn da machen…

Die Helden sind auf der Reise und wollen noch bis zum nächsten Ort zum Übernachten, statt in der Wildnis schlafen zu müssen.
Die Sonne ist untergegangen und die ersten Häuser sind zu erkennen – und davor liegt ein hell erleuchteter Bauernhof, bei dem gerade eine große Feier stattfindet.

Als die Spieler diesen Hof passieren, werden sie von zwei Leuten angesprochen und eingeladen, doch mitzufeiern.
Geheiratet haben Althea Nachthauch (20 – Halbelfin), Tochter von Mara (41 – Mensch) und Lancian Naïlo, (Mondelf – 170 Jahre); und Bron Blankholz (24 – Mensch), Sohn von Amafrey (40) und Stor (44) Blankholz.

Eingeladen werden sie von Immith (25), einer Rashemi – eine eher kleine muskulöse Frau mit dunkler Haut, dunklen Augen und schwarzen Haaren; sowie dem Chondathaner Randal, einem schlanken, großen, jungen Mann mit blonden Haaren und grünen Augen (26).

Immith und Randal sind Freunde vom Bräutigam Bron, mit dem sie – zusammen mit Brons Trauzeugen Mordai Nirgendwo, einem Tiefling von 26 Jahren – in einer Bande waren. Dazu komme ich dann noch.

Sie werden also eingeladen, doch hierzubleiben und mitzufeiern, weil wegen Ernte-/Pflanzzeit längst nicht so viele Nachbarn mitfeiern können/wollen wie gedacht. Es gibt Verpflegung satt – und in der Scheune einen Platz auf Stroh und Heu zum Schlafen.

Nun, die Möglichkeit, kostenlos etwas zu Essen und Trinken zu bekommen und dann auch noch ein Dach über den Kopf für die Nacht zu haben, lassen sich die Helden nicht entgehen.

Also werden sie als erstes zur Scheune gebracht, wo sie in der Ecke links neben dem Tor ihr überschüssiges Gepäck ablegen können. Danach bekommen sie ihren Tisch gezeigt, wo Platz für sie ist – und es kann gefeiert werden.

Karte der Scheune zum Schlafen

Innere der Scheune zum Schlafen
(Karte erstellt auf Roll20)

Als sie ankommen und den Schlafplatz gezeigt bekommen, wird draußen eine alte Hochzeitsballade vorgetragen. In der Scheune machen sie sich dann erst Mal mit dem neuen Mitspieler der Runde bekannt – und bis sie wieder rauskommen, ist der Vortrag gerade fertig, so dass sie den Vortragenden nicht sehen. Sie bekommen nur mit, wie sich die Braut Althea bei Hadarai Galanodel für den schönen Vortrag bedankt und dann alle Anwesenden auffordert, nun beim Essen ordentlich zuzuschlagen. (Selbst wenn sie vorher wieder herausgekommen wären, hätten sie Hadarai nicht gesehen. Auch dazu später mehr.)

Bei ihnen am Tisch sitzt noch ein örtlicher Kleriker von Chaunthea, Göttin der Landwirtschaft, der sich ein wenig beschwert, dass er an den letzten Tisch platziert worden ist. Wahrscheinlich, weil es das Brautpaar lieber mit Lliira hält, der Göttin der Freude. Denn der Kleriker von Lliira sitzt neben der Hochzeitstafel, zusammen mit den Trauzeugen, sowie dem Bruder von Bron samt dessen Frau. Also fast im Familienbereich.
Bedient werden sie an ihrem Tisch von der Halblingsdame Verna Grünflasche, die jedem etwas zu trinken bringt – und wenn eine der Schalen geleert sein sollte, diese wieder auffüllt. Gereicht werden Bier, Wein – und auch Wasser, wenn gewünscht. Zu Essen gibt es Braten, Gemüse, Keulen, Brot… was das Herz begehrt. Die Familien haben sich diese Feier durchaus etwas kosten lassen.

Nach der ersten großen Fresserei stimmen die Musiker – ein buntgemischter Trupp aus einem Halbling, einem Menschen und einem Zwerg – ihre Instrumente, die sich auf der kleinen Bühne links neben dem aufgebauten Bretterboden zum Tanzen befinden. Danach finden noch einige Hochzeitsspiele statt – das Übliche: anhand der Beine die Braut, bzw. den Bräutigam erkennen. Dazu werden die Gäste von den Zeremonien- und Spielleitern Immith und Randal animiert, mitzumachen.
Auch unsere Helden waren sich teilweise nicht zu schade.

Als letztes Spiel vor der richtigen Tanzer- und Feierei gab es noch eine Runde „Reise nach Baldurs Tor“, für das statt Stühle Strohballen auf die Fläche geschafft wurden.
Tatsächlich gewann dieses Spiel unser Drachengeborener – was vielleicht auch anhand seiner Größe und seines Gewichtes zu erklären sein könnte. Doch er war von allen Spielerteilnehmern tatsächlich der Geschickteste – und ob er wirklich gewinnt, habe ich ihn selbst auswürfeln lassen. Er sollte nur sagen Gerade oder Ungerade – und dann hatte er es selbst in der Hand. Bzw. der Maus. ;o)

Die Feiergesellschaft war schon eine bunte Truppe mit verschiedenen Menschennationalitäten, als auch an Rassen – Halblinge, Tiefling, Elfen…
Doch ein Drachengeborener war auch da eher ungewöhnlich. Deswegen waren die herumtobenden Kinder ganz begeistert. Ihnen machte er weiß, dass sich seine Flügel in der Scheune befanden, weil er sie abnehmen könnte – da hatte er kurz wieder seine Ruhe. Doch später machte er wirklich beim Fangen spielen mit und scheuchte die Kinder gut durch die Gegend.

Scheune mit Schläfern

Scheune mit Schläfern
(Karte erstellt auf Roll20)

Irgendwann wurden die Kinder in die Scheune zum Schlafen gebracht – und nach und nach zogen sich auch unsere Helden in die Scheune zurück.
Nur die ganz Hartnäckigen feierten noch weiter – bis zum Ende.

Denn als der erste Hahnenschrei ertönte, war von draußen Kampflärm zu hören. Dies bekamen fast alle mit, nur Grimm hatte wohl zu gut getrunken und schlief weiter.

In der Scheune wurde die Feiergesellschaft wach – die Kinder bekamen es mit der Angst zu tun und begannen sich zu verstecken. Ein paar im Schrank in der Ecke. Eine anwesende Frau hob anscheinend unsichtbare Kinder auf den Schrank. Sie waren zwar zu hören, aber zu sehen waren sie nicht.

Der zweite Hahnenschrei ertönte, und die ersten Angreifer stürmten in die Scheune. Zu sehen waren zwei – die unsere Helden direkt angreifen wollten. Allerdings ging der Eldritch Blast – ein Art Blitzschlag – einfach durch den Angreifer durch und der beachtete diesen nicht weiter. Auch der Schlag mit dem Schwert vom Drachengeborenen ging einfach durch den Angreifer hindurch. Dafür wurde dieser von der Frau, die die unsichtbaren Kinder auf den Schrank gehoben hatte, niedergestreckt. Und verschwand.
Auch der zweite Angreifer wurde getötet und löste sich auf. Doch auch die Frau wurde von einem unsichtbaren Angreifer aufgespießt und verschwand.

Alle Gäste, die in der Scheune geschlafen hatten, waren inzwischen von Unsichtbaren getötet worden und selbst verschwunden. Dann wurde das Brautpaar gefesselt von weiteren Unsichtbaren hereingestoßen und Richtung Bodenklappe gestoßen, wo es in einen kleinen Vorratskellerraum ging.
Die Helden konnten noch hören, wie eine Frauenstimme sagte „Ihr wolltet ja für immer zusammen sein…“ – was von höhnischem Gelächter quittiert wurde.

Dann ertönte der dritte Hahnenschrei – und die Szenerie war eine ganz andere.

Scheune in der Realität, eingefallen, Dreck und Pflanzen wachsen

Scheune in der Realität
(Karte erstellt auf Roll20)

Die Scheune war eingefallen, nur noch Dreck am Boden, in der Ecke wuchs schon ein Bäumchen durch das kaputte Dach und wo die Bodenklappe war, wucherte Gesträuch und Gebüsch und überall lagen Trümmer herum.
Außerdem war auf einmal jeder wieder Nüchtern und auch nicht mehr satt.

Sie entfernten das Gestrüpp und konnten die Bodenklappe freilegen, die noch vorhanden war. Allerdings war sie erst nicht zu öffnen – aus magischen Gründen, wie der Hexenmeister feststellte. Doch mit Gewalt ließ sich auch das regeln – und als die Klappe geöffnet wurde, fanden sie in diesem Keller die Überreste von zwei Leichen – welche sie anhand der Kleiderreste als Althea und Bron identifizierten.

Nähere /weitere Informationen bekamen sie dann noch von einem vorbeikommenden Holzfäller, der sie ansprach.

Die da sind – jetzt aus Spielleitersicht:

– Die Hochzeitsfeier findet seit 10 Jahren jede Nacht statt – seit kurz nach der eigentlichen Hochzeitsfeier.

– Für den Überfall verantwortlich ist die ehemalige Bande, der Bron angehörte, wie oben erwähnt. Der Grund: Die Anführerin der Bande, Miri Falbdrache, ist die Ex von Bron und konnte sich mit dieser Hochzeit nicht abfinden.
(Genau wie der Ex von Althea – Dorn Grauffels, ein örtlicher Kauffmannsohn. Der war zwar nicht bei dem Überfall mit dabei, doch ist er ein Strippenzieher und benutzt auch sonst die Bande von Miri hin und wieder.)

– Das Zeichen der Bande ist ein schwarzes Geweih, welches außerdem das Zeichen für Beshaba ist, Göttin des Unglücks. Zufall? ;o)

– alle Gäste, die bei dem Überfall ums Leben kamen, sind bei der Geisterfeier richtig zu sehen und zu fühlen. Oder anders ausgedrückt: Jeden, den die Spieler gesehen haben, hat die Nacht nicht überlebt.

– alle, die die Nacht überlebt haben (also zB die Kinder, die sich auf dem Schrank versteckt haben und nicht zu sehen waren, oder Hadarai Galanodel, der die Feier schon nach einer Stunde verließ, weil er noch weiterreiste), sind bei der Geisterfeier nicht zu sehen, aber zu hören.

– dass der Hof nicht mehr genutzt wird, liegt auch daran, dass die Feier jede Nacht stattfindet – und ein arbeitender Mensch dann einfach keine Ruhe finden kann.
(Wie Naaro treffend meinte „Ruhestörung durch Geister“.)

– ab dem ersten Hahnenschrei sind alle Geister nicht mehr feststofflich für lebendige Gäste

– ab dem zweiten Hahnenschrei lösen sich alle bis dahin Getöteten auf

– beim dritten Hahnenschrei ist der Spuk immer vorbei

– alles Gegessene oder was getrunken wurde, hält nur für die Nacht vor. Am nächsten Morgen ist alles verflogen.

– die erste Geisterfeier fand nicht direkt nach dem Überfall wieder statt, sondern es zeigten sich erste Lichterscheinungen etwas mehr als eine Woche nach dem Geschehen und dann nach knapp eineinhalb Wochen die richtige Feierwiederholung. Da waren dann beide im Keller gestorben.

– alle Getöteten wurden gefunden und beerdigt, nur das Brautpaar wurde nicht gefunden – da die Bodenklappe durch Pflanzenwachstum (Spruch eines Druiden) überwuchert und außerdem noch zusätzlich durch ein Arkanes Schloss (Spruch eines Magiers) gesichert war. So geriet die Klappe in Vergessenheit.

– falls die Spieler durch irgendwelche Punkte misstrauisch geworden wären (wenn sie etwas gehört hätten, aber niemanden dazu gesehen zB), hätten sie eine Wahrnehmungsprobe machen können. Je früher am Abend, desto schwieriger. Hätten sie es tatsächlich geschafft, hätten sie einen kurzen Blick auf die Wirklichkeit gehabt, wären aber direkt danach wieder durch etwas abgelenkt worden. Und dann hätte der Schein der Feier die Wirklichkeit wieder überlagert.

– wie wird der Fluch jetzt gebrochen? Durch eine einfache Beisetzung des Paares – oder dadurch, die Drahtzieher zur Verantwortung zu ziehen?

Hof in der Realität, verfallen und wuchernden Pflanzen

Hof in der Realität
(Karte erstellt auf Roll20)

Ich denke, dass werden wir dann beim nächsten Mal schauen.
Denn tatsächlich war die ganze Sache schneller fertig als gedacht. So waren wir bereits um gut 21:40 Uhr fertig – wo wir sonst bis 23 Uhr spielen… Und ich hatte nichts weiter mehr vorbereitet.

Das ist nun auch etwas, an dem ich arbeiten muss: Die Sache für den Abend anzupassen. Und etwas mehr Beschreibungen zu liefern.
Zumindest habe ich mit mir greifbaren Material den Hof und die Scheune in Schein und Wirklichkeit als Karten gebaut. Die Bilder seht ihr ja oben. Und zumindest diese Karten erleichterten es, das Szenario zu beschreiben – indem die Spieler ja quasi einen einfachen Überblick hatten.

Ich denke also, dass wir beim nächsten Mal nochmal in meinem erstellten Spiel spielen werden, welches ich auf das neue Szenario vorbereiten darf; bevor wir wieder auf das Spiel der Kampagne wechseln.
Dies wird dann mein erstes fertiges D&D-Spiel werden. Denn abgesehen vom Cthulhu-Schnellstarterszenario und den einen Ausflug zu Beyond the Wall, habe ich bisher nur Selbstgebautes geleitet bei D&D. Mal sehen, wie das werden wird.

Und ich muss mir jetzt noch Gedanken machen, wieviel Erfahrungspunkte die Herrschaften bekommen sollen. Das ist auch immer so etwas. *sfz*

Nun gut – dies war nun mein gedanklicher Nachtrag meines ersten kleinen (neuen) Szenarios für D&D. Nichts weltbewegendes, sondern nur etwas begrenzt lokal-Interessantes. Aber für ein erstes Beschnuppern, denke ich, ganz ok.
(Und sollte sich jemand inspiriert fühlen, diese Plot-Idee selbst für einen Spieleabend zu nutzen, kann er/sie dies gerne tun. Mich würden dann die Rückmeldungen der Mitspieler interessieren.)

Zumindest habe ich nichts Negatives zum Spielleiten gehört. Nur ein technisches Problem kam auf und konnte jetzt wohl behoben werden.

Es kann also nun sein, dass ich hier mein nächstes Szenario auch etwas ausbreiten werde. Einfach weil es „Meins“ ist. Wenn wir wieder in die Kampagne gehen, wahrscheinlich dann nicht mehr so.

Wir werden sehen…

Regelwerke Seitenansicht D&D 5

Freie Tage…

Ahoi.

Ja, ich habe/hatte ja jetzt ein paar freie Tage und wollte hier direkt mal in die Tasten hauen, was ich da so angestellt habe. Für den Fall, dass es wen interessiert. ;o)

Als erstes – und mit wichtigstes – kann ich sagen, dass ich jetzt mit Montag und gestern mein Limit für Filmbesuche eines Filmes auf fünf (5!) erhöht habe.
Denn ich war am Montag und gestern, am Mittwoch, nochmal/wieder in Alita: Battle Angel.
Außerdem habe ich mir nun den Soundtrack gekauft, weil ich diesen Film und was damit zusammenhängt unterstützen will.
(Ich bin nicht sicher, ob dieser Laptop hier jetzt ein Blueray oder nur DVD-Laufwerk hat. Doch das werde ich dann feststellen, wenn es den Film zu kaufen gibt. ^^)

Das war jetzt der Montag Abend und ein Teil vom Mittwoch. Was war so am Rest der Tage?

Am Dienstag hatte ich einen kurzen Termin in meiner Sparkasse. Doch da eigentlich nicht wirklich viel zu klären war, hat der jetzt nicht so lange gedauert. Anschließend habe ich wieder mal meine Frisur in Ordnung gebracht und mich scheren lassen. Jetzt seh ich wieder ordentlich aus.
Das nächste Mal muss ich dann in der Woche nach Ostern – vor der Hochzeit. ^^
Ach ja – und den Soundtrack habe ich mir geholt.

Außerdem habe ich mir am Montag den neuen Moers besorgt – und das Pixi-Buch „Wir gehen in die Buchhandlung“. Denn in dem ist zumindest in unserer Ausgabe hier der Buchladen meines Vertrauens mit abgebildet. ^^ Dienstag gab es dann noch ein bestelltes Buch über das Drehleier spielen-Lernen. Das wurde kurz beim Workshop in Bad Homburg vorgestellt.
Sonst habe ich Dienstag nicht mehr wirklich was gemacht. Obwohl… doch. Ich habe endlich mal wieder alle meine gekauften CDs, welche ich noch nicht digitalisiert hatte, in mein altes Laptop verfrachtet. Und weil ich dann meinen großen Stick, auf dem ich meinen Musikordner schon mal gezogen hatte, auf die schnelle nicht gefunden habe, habe ich ihn dann halt nochmal auf einen anderen Stick gezogen. Der ist jetzt damit tatsächlich so gut wie voll, und das bei nominalen 64 GB. Und hat natürlich entsprechend lange gedauert. Auch wenn es ein USB3-Stick war.
Jetzt habe ich also meine CDs von Sólstafir, den Soundtrack von Alita, sowie eine CD von Forndom und den Helden auch auf dem Kasten.

Das war der Dienstag.

Am Mittwoch – gestern – ging es erstmal mit den Eltern frühstücken.
Anschließend habe ich mich am Kinzigbogen mal umgesehen. Denn…

Meine Katze ist auch nicht mehr die Jüngste und ich habe das Gefühl, sie tut sich inzwischen immer schwerer, von einem Schränkchen in meinem Flur auf den Schrank hoch zu springen. Und dabei liegt sie da oben doch so oft und wohl auch gerne. Also habe ich mal nachgesehen, was es vielleicht für Kletterhilfen geben könnte. Sowas wie Leitern für Kratzbäume oder so.
Nun, in den Tierfachgeschäften gab es sowas nicht wirklich. Im ersten Baumarkt bin ich auf den Gedanken gekommen, sowas vielleicht selber zu bauen, aus Besenstielen und die zurechtsägen und schrauben. Meine Mutter brachte da dann auch Vierkanthölzer statt Besenstiele ins Spiel.
Im zweiten Baumarkt habe ich dann Rankhilfen gesehen, die in die Richtung gingen, woran ich gedacht hatte – und dann Betbegrenzungen. Und ich denke, damit werde ich es mal probieren.

Doch ich war nicht nur deswegen in den Baumärkten. Nein, ich habe mich nochmal nach Bäumchen aus Gründen umgesehen, die vielleicht – wahrscheinlich – später hier auf diesem Kanal erklärt werden. ^^

Müsst ihr euch noch bis Ende April / Anfang Mai gedulden. ^^

Außerdem habe ich noch eine Leinwand in groß besorgt. Auch dies wird in der Zukunft näher erklärt werden. Ich sage nur soviel: Hochzeit.

Nachdem ich dann wieder einen kleine Verschnaufpause zu Hause hatte, bin ich dann auch schon wieder los. Nämlich, wie erwähnt zu Alita-Kinobesuch No. 5.
Hatte ich am Montag abend in Nidderau (bei meiner ersten 2D-Vorstellung) tatsächlich den Kinosaal ganz für mich alleine, waren es gestern in Offenbach – wieder in 3D – wenigstens so um die 15-20 Zuschauer. Und ich hatte da sowas von einer Pubktlandung: Als ich in den Kinosaal bin, lief bereits die Werbung.
Puh!

Nach dem Kino bin ich dann direkt weitergefahren nach Mörfelden in den Kultur-Bahnhof. Da war gestern nämlich wieder Bal-Folk Session. Und ich hatte meine Drehleier zufälligerweise im Auto liegen – weil ich sie da reingetan habe, um zur Session zu fahren. 😉
Bei dieser Session habe ich auch tatsächlich das erste Mal so richtig bei mehreren Sachen versucht, irgendwas dazu zu spielen. Da ich ja nicht übe – Schande – waren mir auch keine der gespielten Lieder in den Fingern. Aber ich habe tatsächlich immer wieder Töne gefunden, die ich mit und zu dem gespielten dazu spielen kann. Einmal habe ich auch nur ein wenig geschnarrt…
Erstaunlich.

Ich schwebe ja mit dem Gedanken, mir eine neue Leier bauen zu lassen. Auch wenn ich noch keine/n Bauer deswegen angeschrieben habe, bisher. Denn eigentlich will ich auch erst mal meine Schulden an meine Eltern abzahlen… Aber schauen kann ich ja mal – und ich denke, ich weiß, welche Farbe sie haben soll. Nämlich grün – so ähnlich wie meine Ukulele, die ich mir ja nur wegen ihrer Farbe gekauft habe. Da gab es in Bad Homburg tatsächlich ein paar verschiedene zum Ansehen…

Live gesehen, sah die obere farblich nicht schlecht aus – doch wenn ich mir jetzt so die Fotos betrachte und vergleiche… dann ist mir das dunklere Grün irgendwie lieber. Mal sehen.

Tja – und damit ist heute.
Heute habe ich mir jetzt wieder einen Anwohnerparkausweis organisiert, da ich bisher nichts von meinen Garagenvermietern gehört habe, ob ich noch etwas länger drinnen bleiben kann. Dann mach ich lieber Nägel mit Köpfen.

Und gleich geht es dann nach Frankfurt – zur Übergabe der Leinwand. ^^

Ja – und damit wäre es das schon fast gewesen.
Ich konnte zumindest meine ersten Spätschicht-Tage des nächsten Blockes schon in Früh umwandeln. Aber den ersten April bin ich nicht losgeworden. Da bleibt es dann wohl bei Spät. Und wegen den restlichen Spätschicht-Tagen, da muss ich dann noch schauen.

Daumendrücken ist wieder erwünscht. ^^

 

 

 

Kristallkugel… wo steckt die nochma?

Morgengrauen am Flughafen ^^

 

Wo hab ich sie denn? Letztens hatt ich sie doch noch…

*gruschtel, kram*

Hm. Nee.
Hier vielleicht?

*untern Tisch guck*

Sach e ma… Gibt’s ja nich… Wo…

*Geistesblitz hab – überprüf*

Ach daaaa.
Da hab ich die aber letztes Mal nicht hingetan. Da bin ich mir sicher. Diese Heinzelmännchen…
Also denn.

*Staubtuch wegzieh, Kugel auf Tisch stell, anhauch, polier, tiiiieeefen Blick hineinwerf*

 

Ja. Jetzt habe ich noch 2 Nächte meines Nachtschichtblockes. Die muss ich nochmal nutzen, um ein paar Sachen vorzuschreiben + abzutippen, damit ich noch für ein paar Tage was zum Hochladen habe. ;o)

Mal sehen… da wäre noch was in Richtung Arbeit… und wohl mal ein kleenes Update zum Thema Flirtforen.
Das ist der Schreibplan bis jetzt.

Ansonsten…

Fuchs + Drachenechse ist noch was zur Hochzeit eingefallen. Das kriegen wir dann Anfang April zu hören. Was das wohl wird?
Drachenechse wollte gestern noch nichts verraten. Menno. ;o)

Was noch…

Nach der Nachtschicht habe ich 4 Tage frei. „2“ als normales Wochenende + 2 freie Tage vom Arbeitszeitkonto genommen. Da werde ich am Montag Drachenechses Mama helfen. Außerdem habe ich mal wieder einen Termin bei meiner Sparkassenberaterin. Dann will ich mal anfangen mit Musik sammeln für die Hochzeit. Auch würde ich gerne nochmal in Alita gehen. Das letzte Mal ist schon so lange her. ;o)

Vielleicht versuche ich mich auch mal an einem ersten Perspektivensucher-Versuch.

Ansonsten wäre von der Banane noch eine Hausaufgabe für die neue mögliche Shadowrun-Runde zu machen. Einen ersten Gedanken habe ich schon. Aber ob ich da zuhause dran schreibe?

Ich habe heute einen Miniatur-Entwurf für meinen derzeit gespielten Barbaren gemacht. Allerdings weiß ich jetzt gerade nicht, ob ich – so rechtlich gesehen – den hier zeigen darf/kann.
Anscheinend darf ich. ^^

for personal, non-commercial use only. These personal, non-commercial purposes include networked and public viewing viewing such as on social media.

Na denn. Darf ich vorstellen? Mein Barbar Mum.

(erstellt über Hero Forge Custom Miniatures http://www.heroforge.com)

Hm…

Noch was?

Jo – die Karten vom WGT sind bestellt.

Wenn ich weiß, wann nächstes Jahr die Konfirmation meiner Neffen ist, weiß ich, wann ich den Urlaub für nächstes Jahr planen kann. Ach – ich habe ja noch 8 Tage für dieses Jahr. Sollte ich auch mal beantragen.

Das sollte erstmal reichen.

Und wenn ich jetzt die Kristallkugel wieder wegstelle, muss ich mir genau merken, wohin.

*In das Tuch hüll und auf Schrank stell*

So. Da sollte ich sie gleich finden.

 

Es laden ein…

Kurz mitgeteilt:
Die erste Woche habe ich zumindest von meinem Urlaub schon mal festgehalten. Muss ich noch übertragen. Die zweite Woche – da hoffe ich, dass ich das die nächsten zwei Tage hinbekomme mit dem Vorschreiben.

Um was es jetzt eigentlich nur kurz gehen soll:

Drachenechse und Fuchs haben ja im Mai geheiratet – yay! :oD
Die Party steigt dann nächstes Jahr – als LARP-Hochzeit.
Und ich wollte nur mal loswerden, dass ich mich da gestern gerade noch rechtzeitig offiziell angemeldet habe für. 😉

Allerdings habe ich nur bedingt Lust, da alleine hinzugehen – weswegen ich einfach mal 2 Personen angemeldet habe: mich und… ?
Das weiß ich noch nicht. ^^

Drachenechse meinte, man kann ja auch einen Freund mitbringen…

Ich habe jetzt also noch niemanden konkretes – aber da ich ja noch ein paar Tage Zeit habe, werde ich bis dahin bestimmt jemanden finden, der Lust hat, mitzugehen.
Ich bin mal zuversichtlich. Deswegen habe ich einfach schon mal eine Person mehr mit angemeldet – besser als eine zu wenig, denke ich.

Jetzt ist dann nur schon mal die Frage: Was für einen Char mache ich dann bei dem LARP?

Kleine Auf-Datierung ;)

Urlaubstage erreicht:  Check!

Flug gebucht:  Check!

Mietwagen gebucht:  Check!

Unterkunft für Katzenmonster: gefunden – Check!

Unterkünfte gebucht:  noch offen

 

Aber:
neuen Koffer gekauft
Badeshorts für Hot Pots gekauft
ebook-Reader für die Reise gekauft

Kamera bekomme ich nächsten Dienstag von meinem VnvO – geschickterweise Übergabe am Flughafen.
(Dann kann ich auch gleich noch meine Kreuzchen bei unserer Betriebsratswahl machen.)

Und als letztes – hat überhaupt nichts mit Urlaub und all dem hier zu tun, ich will es aber gerne mal Rausposaunen:

 

Drachenechse und Fuchs haben geheiratet! Yaaaaay!!!

 

Letzten Freitag war es so weit – ganz überraschend für mich. Dachte, der Termin wäre vielleicht erst Ende Mai. Hab ich mich geirrt – und dann erstmal bei den beiden angerufen und rumge“AAAAAAAAAHHHHHHH“t. ;o)

Wollte ich nur auch mal loswerden. *g*

Und morgen geht es zum Rollenspielen nach Büdingen…
Na ja – habe mir das Abenteuer mal angesehen. Das Improvisieren wird schon schief gehen… 😉

In diesem Sinne – schöne Pfingstfeiertage allerseits.

Gedanken zu „Wie tarne ich einen Fotografen beim LARP“

LARPs gibt es ja für alle Genres.
Während es nun bei einem Endzeit- oder Sci-Fi-LARP weniger auffällig ist, wenn jemand mit einem Fotoapparat herumläuft, wird dies bei einem Fantasy-LARP schon schwieriger.

Gut, vielleicht gibt es bei einigen LARPs möglicherweise jemanden direkt von der SL, der mit SL-Markierung und Kamera herumläuft. Da müssen die Spieler dann halt drüber hinwegsehen. SL ist ja eh eher OT, und damit offiziell unsichtbar. Dennoch… Andererseits kann es natürlich auch sein, dass die SL nicht will, dass die ganze Zeit ein „Zeitreisender“ herumläuft.
Was kann man da machen – und warum mache ich mir darüber überhaupt Gedanken?

Nun…

Drachenechse und Fuchs – oder eher Fähe? Sollte ich sie wohl mal fragen, was ihre Meinung dazu ist. Äh, ja. Also Drachenechse und Fuchs/Fähe werden im Mai im kleinen Rahmen heiraten. Kleiner Rahmen bedeutet: Standesbeamter/in, Drachenechse, Fuchs/Fähe + eine gemeinsame Schulfreundin der beiden.
Die große Party steigt dann nächstes Jahr. Aber natürlich keine normale, nein.

In der gemeinsamen Zeit von Drachenechse und mir habe ich sie mit dem „Rollenspiel-Virus“ infiziert. Und dieser Virus hat sie seitdem nicht verlassen. Weswegen sie nun in einer DSA-Runde mitspielt, FATE anleitet, in einem Online-RPG eine Templerin + eine S4-Hexe spielt, und ihren Geburtstag jetzt an Pfingsten in einer Ferienwohnung bei Büdingen mit Rollenspielrunden nachfeiern will.
Und die Hochzeitsparty wird ein Hochzeits-LARP in einem Wasserschloss!

Und so kam letztens diese Frage auf, wie man einen Fotoapparat tarnen könnte. Wobei mir da ad hoc keine Idee einfiel. Doch Drachenechse will keine Zeitreisenden. Also haben meine Gehirnmühlen weitergemahlen… und heute Morgen kam mir eine Idee zu diesem Problem.

Ich bin ja ein Fan der Scheibenwelt von Terry Pratchett. Wer die Scheibenwelt kennt, weiß:
Dort gibt es auch die Fotografie. Trotz Fantasywelt.
Den Nicht-Scheibenwelt-Kennern sei jetzt kurz erklärt: Dies funktioniert rein fantastisch. Denn in diesem Kasten, in dem die Bilder entstehen, steckt ein kleiner Kobold, der schnell alles malt, was er gesehen hat. Wenn man dann viele Bilder gemacht hat, kann es vorkommen, dass vielleicht eine der Komplementärfarben ausgeht. Dann bekommen die Bilder einen Stich. Doch dies teilt der Kobold dann schon mit. Hoffentlich rechtzeitig vorher. ;o)

In diese Richtung ging mein erster Gedanke. Dieser hat sich jetzt weiterentwickelt. Meine Idee ist jetzt:

Nein, DE – das ist IMMER NOCH NICHT DARTH VADER !!!

Der Fotograf wird offiziell zum Maler. Überall, wo etwas Wichtiges passieren wird, ist er schon vorher da und hat seine Staffelei samt Leinwand aufgebaut. Doch weil er sich bei sooooviel Auswahl nicht entscheiden kann (typischer Künstler *g*), was er malen soll, hat er als Hilfsmittel ein Kästchen dabei, das ihm bei der Suche hilft, indem er sich damit nur Ausschnitte der großen Welt ringsumher ansieht, und sich so entscheidet, was als Motiv geeignet ist.
Dieses Kästchen ist dann natürlich der eigentliche Fotoapparat. Er wird nur anders verkauft.
Praktisch wäre natürlich wirklich nur eine Kastenkamera. Am besten mit der Möglichkeit, dass man aufgenommene Texte abspielen kann, welche die Koboldidee unterstützen.
Sowas wie „Mir geht das Grün aus. Nimm mal andere Motive als immer nur Bäume oder Orks.“
Irgendsowas.

Witzig stelle ich es mir vor, wenn der Maler einen Kampf unterbricht (nachdem er sich das Motiv mit seinem Kasten betrachtet und die Bilder bereits im Kasten hat) und sagt: „Oh. Das war aber gerade eine schöne Haltung. Können Sie gerade nochmal zurück? Das möchte ich gerne malen. Ja, sehr schön. Und jetzt nicht bewegen, bitte.“ Und dann fängt er an zu skizzieren und malen.
Wie lange zwei oder gar mehrere Kämpfer so etwas mitmachen würden? *G*

Dieser Maler könnte den Fotoapparat natürlich auch auf einem Stativ stehen haben. Schließlich hatten Maler ja auch durchaus mal Hilfsmittel parat.

Wenn man keine Kastenkamera hat, geht es wohl auch mit einer „normalen“ Kamera, bei der man durch einen Sucher blickt – also wohl eher eine Spiegelreflex-Kamera. Doch hier dann mit einer Festbrennweite, denn einen Zoom zu erklären macht es nochmal schwieriger. Außerdem sollte bei einer Digitalkamera der Monitor ausgeschaltet werden, der die gemachten Bilder nochmals anzeigt. Dann muss man sich mit dem Betrachten der Bilder halt warten. Früher konnte man sich die auch nicht gleich ansehen.

Die Möglichkeit einer Kommunikation mit seinem Hilfsgerät würde auf jeden Fall den fantastischen Aspekt unterstützen.
So ist man nicht einfach „nur“ ein Zeitreisender.

Das wären jetzt meine ersten Gedanken dazu.
Ich frage mich ja, wie dies in anderen LARPs gehandhabt wird. Oder ob man sich noch keine Gedanken zur Fotografentarnung gemacht hat. Doch das kann ich mir allerdings nicht vorstellen. In all den Jahren, die es jetzt bereits LARPs gibt, wird sich diesbezüglich doch sicher bereits jemand Gedanken darüber gemacht haben?

Vielleicht weiß jemand meiner Leser was darüber oder hat eigene Vorschläge?

Ich werde wohl nun auch noch ein wenig recherchieren. Zum Glück ist bis zum Stichtag noch etwas Zeit.

 

Bitte lächeln….

 

Und hier nochmal ein paar Begriffe und Abkürzungen zur Erklärung:

LARP = Life Action Role Play = Liferollenspiel

SL = Spielleitung = diejenigen, die die Fäden ziehen 😉

OT = Out-Time
Während das Spiel läuft, ist man IT = In-Time. Muss man etwas nachfragen, unterbricht man kurz und ist dann OT.