Passive Suche

In der Regel schreibe ich ja meine Beiträge in meinem Notizbuch während der Arbeit vor – wenn ich bei der Arbeit auf etwas zum Röntgen warte, oder um mich beim ständigen Nur-auf-den-Bildschirm-glotzen-und-warten-das-Bilder-aufgeschaltet-werden wach zu halten. Ich hätte da auch noch so zwei-drei Sachen, über die ich in der nächsten Zeit vielleicht mal was schreiben will: Die Jugendbuch-Serie „Chroniken der Weltensucher“; was über das Thema Kinder- und Jugendtheater… und heute hat sich etwas aufgetan, über das ich jetzt direkt schreiben möchte – direkt in die Tasten gehauen. (Na gut – erst im Word vorgeschrieben, und dann in WordPress übertragen. Will ja die Tippfehler so gut als möglich reduzieren. 😉 Aber ohne Umweg über Papier.)

Ich hatte ja in der Vergangenheit schon mehrmals u.a. auch als Thema meine Suche nach einem passenden Gegenstück. Von verschiedenen Flirtforen, dass ich keine Frauen anschreibe… Nun, heute muss ich sagen, dass ich in der Zwischenzeit tatsächlich auch mal ein paar Frauen angeschrieben habe – so ’ne gute Handvoll, würde ich sagen. Das Antwortverhalten ist zwar immer noch sehr niedrig, aber na ja.
Auch hatte ich es ja schon mal über die Spam-Mails, die ich dort bekomme. Da sind mittlerweile etliche neu dazugekommen. Seit dem Jahresbeginn um die 22 Stück – plus die, die nach dem entsprechenden Beitrag noch letztes Jahr dazugekommen sind. Auch hier hatte ich mal mit dem Gedanken gespielt, ob ich da mal ein Update mache. Mails hätte ich ja genug. ;o)
Will sowas jemand lesen?

Ja… das Suchen…

Es gibt da ja mehrere Möglichkeiten, interessante Menschen kennenzulernen. Viele Beziehungen finden sich ja über gemeinsame Interessen oder Vereine. Da ist beim Bogenschießen nichts für mich zu finden. Interessante Menschen gibt es schon – aber halt nichts für eine Beziehung.

Eine andere Möglichkeit ist ja über die Arbeit. Da ist es jetzt nicht so, dass es in unserer Firma keine Frauen gäbe. Allerdings sind sie in unserer Abteilung – dem Reisegepäck – eher spärlich gesät. Da Frauen halt nun mal eher in der Fluggastkontrolle gebraucht werden – weswegen unsere Gate-Frauen auch in schönster Regelmäßigkeit „nach oben verkauft“ werden.
Langer Rede, kurzer Sinn: Im Gate nicht wirklich was zu wollen – und ich bin froh, wenn ich nicht in die Fluggastkontrolle muss. Dumm gelaufen. ^^

Viele Beziehungen lernen sich ja auch über gemeinsame Freunde kennen. Nun, Drachenechse hatte tatsächlich mal mit dem Gedanken gespielt, mich mit der Spielleiterin ihrer DSA-Gruppe zu verkuppeln. Bis sie festgestellt hat, dass diese in einer Beziehung ist. Sie musste also nicht verkuppelt werden. Gut für sie. 😉
Auch im sonstigen Freundeskreis ist die Single-Frau eher schwach verbreitet.

Also ist da auch nicht so viel zu wollen.

Bis zu einer Message heute Morgen aus Nürnberg.
Na ja – die Message kam wohl gestern Abend schon, aber ich habe sie heute Morgen nach dem Aufstehen erst gesehen. Wahrscheinlich zum Glück – wer weiß, wie ich da sonst geschlafen hätte, wenn ich sie schon gestern Abend gesehen hätte. ^^
Da hat mir nämlich die Trolline aus Nürnberg ein Bild einer Freundin geschickt, und gefragt, ob ich Interesse hätte.

Äääh…

Das ist überraschend.
Wie sie auf diese Idee kommt?

Nun – dieses Bild ist auf jeden Fall ein interessanter Anblick.
Und vielleicht ist sie ja wirklich jemand, mit dem man eventuell zumindest ein bisschen hin-und-her-texten kann, oder am Telefon sprechen?

Bisher habe ich Trolline noch nicht auf ihre Nachricht geantwortet.
Ich wollte da nicht gleich drauf schreiben und mich verhalten wie ein Hund, dem man ein Stöckchen vor die Schnauze hält und der deswegen aus dem Schwanzwedeln nicht herauskommt und aufgeregt hin und her springt. Ich musste das erst mal in aller Ruhe setzen lassen.

Und diesen Beitrag fabrizieren.

Und jetzt entschuldigt mich, ich muss nach Nürnberg schreiben…

;o)

 

 

Zusammen – oder besser nicht Zusammen…

Mir wurde letztens mitgeteilt, dass ich ja schon länger nichts mehr gebloggt hätte.
Nun, das ist richtig –  doch ich brauche dafür die nötige Inspiration.
Doch vielleicht geht’s auch mal so… ;o)

Hmm…

Ich denke, manche Menschen sind nicht gut für einen. Und steckt man mit diesen Menschen sogar in einer Beziehung – um so schlechter. Vielleicht trifft das ja sogar für beide in dieser Beziehung steckenden zu…
Entsprechend wäre es dann für den einzelnen (oder halt für beide) besser, diese Beziehung so schnell wie möglich zu beenden – und einen möglichst großen Abstand zum anderen zu schaffen. Und zwar, bevor man sich gegenseitig mental herunterzieht – oder der eine vom anderen so abhängig geworden ist, dass er an nichts mehr anderes denken kann – und dann anfängt zu stalken, weil man dann doch verlassen wurde – oder noch schlimmeres.
Es heißt ja so schön: „Drum prüfe, wer sich ewig bindet.“
Doch sollte das Prüfen auch in jeder anderen Beziehung gelten.
Nur – wo sind die Prüfpunkte, nach denen man prüfen kann, ob diese Beziehung gut für einen ist oder nicht? Warum gibt es da keinen TÜV? Auch liegen die Grenzwerte der Prüfpunkte bei jedem woanders. Dennoch sollte man für sich checken: Geht das noch – oder sind zu viele Werte im roten Bereich?
Und wenn letzteres zutrifft, sollte am besten danach gehandelt werden – auch wenn es zu diesem Zeitpunkt schwer fällt – sich auf längere Zeit aber bestimmt rechnet. Das ist auf jeden Fall besser, als dann zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht eingewiesen zu werden – oder gar im Knast zu landen. (Obwohl das nur eine andere Art der Einweisung ist.)

Manche Personen tun einem einfach nicht gut – und man sollte versuchen, dies zu erkennen und danach zu handeln. In diesem Sinne – lasst es Euch gutgehen.

Ich mache hier Schluß für heute – da ich jetzt los muss, ein paar e-mail-Adressen und Telefonnummern löschen… ;o)

Kommandounternehmen „Beziehungssuche“

Ich habe mich letztens mit meinem Vater getroffen. Dabei war dann auch mal das Thema Beziehung und das Suchen nach derselben im Gespräch. Dazu hat er mir folgende Punkte erzählt, über die ich mich jetzt mal auslassen will. Er sprach davon, dass da Frauen wohl pragmatischer an die Sache gehen würden…

Zum einen hätte seine Frau erzählt, dass – wenn man wirklich eine Beziehung wollte – man sich überlegen müsse, wo man steht und für wenn dies gut und/oder attraktiv ist. Wohl so nach dem Tenor: Bin jetzt über 40 – also läge der potentielle Partnerpool bei… keine Ahnung – etwas über 30? Und da ich jetzt nicht die Millionärsvergütung habe, ist das für jüngere Damen wohl auch nicht interessant… In diese Richtung halt.
Diese Herangehensweise kollidiert nur leider mit einen meiner persönlichen Problemzonen:
Der erzwungenen Selbsteinschätzung.
Wo steh ich und wo sehe ich mich in x Jahren… Das mochte ich vor 20 Jahren schon nicht – und das hat sich nicht geändert.
Ich will mir keine Gedanken über „mich“ machen. Ich hasse das. Da denke ich lieber an alles andere – z.B. das hier, als mir irgendetwas über mich zwanghaft klar werden zu müssen. Wahrscheinlich würde mir nicht gefallen, was ich finde. Dann bleib ich nach dieser Variante wohl also solo…

Ein weiterer Punkt zu diesem Thema war die Geschichte einer Frau, die das Thema Beziehungsfindung als Projekt mit mehreren Punkten in Angriff genommen hat.
„Kommandounternehmen Beziehungssuche“ – sozusagen.

Punkt Eins: Mehr mit Männern ins Gespräch kommen!
Diesen Punkt kann ich sogar nachvollziehen. Ich hatte mir schon mal etwas ähnliches überlegt, damit ich einfach mal Frauen mehr anspreche: Komplimente machen. Ohne Hintergedanken – einfach nur Frauen, denen ich begegne positives „Feedback“ geben. Einfach so – und um selber mal die Scheu vor dem Ansprechen etwas abzubauen. Dieser Gedanke ist entsprechend in unserer Unterhaltung wieder aufgetaucht – und vielleicht findet er ja auch bei Gelegenheit eine Umsetzung.

Punkt Zwei: Mit Männern etwas unternehmen.
In diesem Stadium wohl auch alles völlig ohne Hintergedanken – einfach wohl eher, zum Männer besser kennenzulernen. Die Spezies an sich, nehm ich an.

Punkt Drei: Steigerung von Punkt Zwei
Jetzt wurde wohl schon spezifischer sondiert und gezielter mit Männern verkehrt. Aus diesen wurde dann weiter sortiert, bis wohl

Punkt Vier: Beziehung
da war.

Dieses Projekt zog sich wohl über bald 1,5 – 2 Jahre – und war anscheinend von Erfolg gekrönt – wenn man eine Beziehung und baldiges Zusammenziehen so bewerten kann.

Doch so… taktisch heranzugehen – dass wäre/ist auch nichts für mich. Zur Zeit zumindest. Vielleicht wenn ich noch viel verzweifelter werde… wenn das überhaupt noch geht. ;o)

Irgendwie widerstrebt es mir, mich im Vorfeld auf irgendwelche Grenzen zu beschränken. Na gut – zumindest die gesetzlichen müssen sein – besser wär’s. ;o) Aber im Vorfeld zu sagen: Mein/e Freund/in darf/soll nur/höchstens x Jahre älter/jünger sein als ich… Bullshit!
Wenn andere dies können – gut für sie.
Doch wenn sie nach einem Jahr solche selbstgezogenen Grenzen plötzlich sogar noch mehr überschreiten, als es vorher zur Debatte stand… Ach, das ist ein anderer Punkt.
Zurück zum Kern dieses Blogs:
Irgendwie sind beide Varianten nicht wirklich was für mich. Weder Selbstreflexion – da bin ich ein blinder Fleck – noch taktische Planung, da zu planlos. Ich will jetzt auch nicht sagen, dass diese Herangehensweisen für ALLE Frauen typisch wären – und das nicht auch Männer so planen können…
Doch ich muß da passen. Und muß hoffen, das es hoffentlich auch noch anders, chaotischer, klappen kann.
Sonst… na gut – die Hoffnung stirbt zuletzt.