Perfektionismus

ausgemalter Papageienkopf in Nahaufnahme

Wer möchte das nicht sein? Perfekt in dem, was mensch tut und macht?
Leider klappt das nicht von alleine. Bis das mit dem Perfekt so weit ist, muss so manches getan werden.
Nämlich das böse Wort Üben.

Mit dem Üben ist das dann wieder eine andere Sache. Dafür wird Zeit gebraucht. Und Motivation. Und es kommt auf das WAS an, bei dem mensch besser bis perfekt werden will.

Früher war das bei mir Text lernen fürs Theater. Und ich habe festgestellt, dass ich mich nicht einfach zu Hause hinsetzen kann, um da meine Texte zu lernen und aufzusagen. Aus dem (nicht hilfreichen) Gedanken heraus, dass ja draußen jemand vorbeigehen könnte, und diese Person dann vielleicht hört, das ich drinnen komische Selbstgespräche führe und sich dabei sonst was denkt. Wie gesagt, dieser Gedankengang war nicht hilfreich.

Waldweg der aufwärts zur Burgruine führtSo hat es erst ab Rottweil bei mir ‚Klick‘ gemacht mit dem Text lernen, als ich dafür raus bin, und ihn beim Spazieren gelernt habe. Auf einmal gings. Ich konnte mich bewegen (wichtiger Punkt), und meine Textstellen so oft ich wollte wiederholen. Wenn mir jemand entgegen kam, konnte ich die Klappe halten und danach einfach wieder weitermachen.
So habe ich seither Texte gelernt. Raus in die Natur und los.
Anschließend war es gut genug, um damit auf der Bühne zu proben. Perfekt vielleicht nicht.
Wobei, was wäre für die Bühne perfekt?

Meiner Nichte geht es wohl so ähnlich mit dem Zeichnen, bzw. Malen. Worauf sie zwar Lust hätte, von dem sie ihr Perfektionismus aber abhält. Weil sie weiß/denkt, dass sie mit dem Ergebnis nicht zufrieden wäre. Es also dann nicht so perfekt wird, wie sie es gerne möchte. Also lieber etwas anderes gemacht.

Blick in einen schwarzen aufgeklappten Koffer mit bunten Stiften links, Pinsel, Spitzer und bunten Kreiden in der Mitte und Tuben mit Farben rechtsDa hätte ich wiederum nicht so eine Scheu vor. Da ich in dem Bereich so gut wie keine Erfahrungen habe und für mich das alles eh ein Experimentieren ist/wird. Das könnte ich tatsächlich einfach für mich zu Hause machen… aber da sind andere Ablenkungen einfach noch zu groß. So wird es erstmal nur bei den Ausmalbüchern bleiben. Doch irgendwann finden wir schon einen gemeinsamen Termin + setzen uns zusammen hin zum Experimentieren.
Doch wie ich von ihr gehört habe, testet sie ihre Stifte vom Koffer jetzt auch schon mal bei Ausmalbüchern. :oD

Theoretisch habe ich also keine Scheu davor, etwas zu machen oder zu üben, solange es niemand mitbekommt. Also, DAS ich übe, und nicht perfekt dabei bin.
Praktisch ist das wohl auch so. Denn das ich keine Drehleier übe, liegt ja auch daran, dass ich mir eher Gedanken mache über alle, die es vielleicht hören könnten, und die ich mit Fingerübungen (wichtig!) etc. nicht nerven will. Weil es mal nur mit 5 Minuten ja nicht getan ist. Also bleibt sie unangetastet.
Im Moment noch.
Doch ich hoffe ja, dass sich dies ab nächstem Jahr ändert… *Daumen drücken!*

Mit dem Schreiben ist das dagegen wieder gar kein Problem. Das schreibe ich hier in mein Büchchen, und zu Hause tippe ich es früher oder später in mein Monster, um es dann auf meinen Blog zu setzen. Da habe ich vielleicht nicht das Gefühl, das alles so perfekt ist, doch gut genug. Letztendlich sehe ich alles Schreiben als Übung an. Was da perfekt wäre… vielleicht haben Literatur’gstudierte‘ da ’ne Ahnung. Mir genügt schon, wenn ich nicht zu viele Rechtschreibfehler habe. Da greift mein Perfektionismus dann doch etwas. ;o)

Ich meine, ich tippe es dann nicht nur einfach ab und haue es raus. Nein, dann verbessere ich doch noch ein wenig herum. Stimmt die Rechtschreibung? Gefällt mir eine Umstellung im Satzbau noch etwas besser? Und vor allem, habe ich Bilder zum Text unterstützen?

Danach ist der Beitrag vielleicht immer noch nicht perfekt, aber – wie gesagt – gut genug.

Und so lange mir bei dem ganzen Vorgang niemand über die Schulter guckt, ist das in Ordnung für mich.
Das Ergebnis zählt.
Das ‚Unperfekte‘ davor braucht niemand zu sehen. ;o)

Notizbuch in hellem Grün, mit Gummi verschlossen

Will ich haben…

Blick in einen schwarzen aufgeklappten Koffer mit bunten Stiften links, Pinsel, Spitzer und bunten Kreiden in der Mitte und Tuben mit Farben rechts

In meinem Beitrag gestern über die Postbank und ihre freundliche Kommunikation hatte ich ja erwähnt, dass ich mit meiner Nichte die Köpfe zusammengesteckt habe. So von wegen Weihnachten + Geschenk + so…

Dabei ging es um etwas, was ich ihr am 2. Adventssonntag nach dem Kuchenessen mal gezeigt habe. Nämlich um ein jetzt-nicht-mehr-aktuelles Angebot für einen Kunst-Koffer. Mit Acrylfarben, Aquarellfarben, Ölfarben, Buntstiften und einigem mehr (siehe oben).

Jetzt habe ich mir im Laufe der Jahre ja bereits einiges ‚für die Kunst‘ zugelegt. Leinwände… Pinsel… Farben, Stifte, Staffeleien…
Und was habe ich bisher gemacht?

Ein ausgemalter Nikolausstiefel in rötlichen Farben, mit Zuckerstange und Geschenk vor bläulichem Hintergrund.Na ja, immerhin ein paar Bildchen ausgemalt.
Besser als nichts.

Wenn ich so nachdenke… habe ich in das Buch von Drachenechse + Fuchs von vor 6 Jahren eigentlich schonmal etwas skizziert?
Muss ich mal schauen. Vielleicht eines?
Hoffentlich.

(Ja, tatsächlich. Auch wenn ich nicht wirklich eine Ahnung habe, was ich da versucht habe, nachzuzeichnen. Einen Helm mit Kettengehänge?)

Skizze, die aussieht, als könnte sie einen einfachen Helm mit Kettengehänge darstellen.Nun, meine Nichte lässt sich zumindest auch für sowas begeistern. Weswegen ich sie gefragt habe, ob der vielleicht etwas als Weihnachtsgeschenk für sie wäre, dieser Koffer mit allem Möglichen.
Und das ich mir auch so einen holen möchte.

Mit dem Geschenkvorschlag war sie einverstanden. Und dann kam direkt noch ein Vorschlag von ihr, den ich auch im Kopf hatte. Nämlich, dass wir uns dann mal an einem Nachmittag nächstes Jahr einfach mal treffen, um irgendetwas damit zu machen. Und meine Schwester kann dann auch gleich mitmachen. Genug Zeug haben wir ja.
Das wird dann ein Kunst-mach-Nachmittag.

Denn alleine bekommen wir es wohl nicht gebacken, sich einfach mal hinzusetzen. Ich lass mich dann eher von meinem Monster verführen.
Quatsch – da muss ich nicht verführt werden. ;o)
Meine Abende sind immer PC-Abende. Deswegen habe ich ja auch keinen Fernseher mehr.

geöffnete Reißverschlusstasche, darinnen 72 Aquarell-Buntstifte samt Pinsel, Stiftverlängerer, Spitzer und Pinsel mit WasserreservoirDoch meiner Nichte geht das ja auch so. Dass sie sich einfach anderweitig beschäftigt. Doch wenn es dafür mal einen Termin gibt, kann einfach ausprobiert werden. Und in Gemeinschaft macht es vielleicht auch mehr Spaß.
Ich meine, das letzte – bzw. das erste – Mal, dass ich zumindest die Aquarellstifte getestet habe, war im Urlaub in Dillingen, wo ich nicht vom Computer abgelenkt worden bin.

Na, ich bin gespannt.

Für diese Kunstkoffer habe ich mir auch mal die digitale Kundenkarte meiner Mutter schicken lassen. Das hat einen Koffer nämlich direkt 10 € günstiger gemacht. Und das sind ganz schöne Klötzer.

Inwiefern und -wieweit ich die Sachen aus dem Koffer nutzen werde, muss ich sehen. Offene Acrylfarben trocknen ja auch gerne mal aus.
Auf die Kreiden bin ich gespannt.

Auch, das wird bestimmt lustig, die Malstunde.
Und bunt. :o)

Das ausgemalte runde Motiv von vorher, nun noch mit Regenbogenfarben drumherum hinzugefügt

Schreiben

Notizbuch in hellem Lila

Ich glaube, ich habe noch nie über das Schreiben geschrieben.

Nun – inzwischen weiß ich, dass ich mich da geirrt hatte, als ich diesen Blog vorgeschrieben habe. Ich habe mich nämlich bereits im Oktober 2016 über verschiedene Punkte ausgelassen, die ich jetzt auch nochmal geschrieben hatte. Da ich mich da aber ungern wiederhole, könnt ihr bei dem Link zum Oktober 2016 selber nachlesen, was ich da geschrieben habe. Und ich kann jetzt mein Vorgeschriebenes insofern überarbeiten, dass die doppelten Punkte einfach wegfallen und dadurch mein Text kürzer wird.
Wie praktisch. ;o)

Als ich den Beitrag vorgeschrieben habe, wollte ich halt gerne mal wieder etwas schreiben. Nun ist es ja nicht unbedingt so, als würde ich besonders viel schreiben. Andererseits wahrscheinlich mehr als manch andere.

Schreiben ist halt etwas, wofür ich nicht viel brauche. Nur ein Stift und Papier. Und etwas Licht, damit ich auch sehe, was ich schreibe, wäre auch ganz praktisch.
Theoretisch könnte ich mit einem Stift + Papier ja auch versuchen, Skizzen zu machen. Doch das habe ich vielleicht gerade 2 oder 3 Mal versucht. Das Ergebnis war meiner Meinung nach entsprechend.
Dann lieber schreiben.

8 verschiedene Ansichtskarten von Borkum rund aufgefächert. Es ist zu erkennen, dass es mehrere Karten von den einzelnen Varianten gibt. Oben liegen 4 Zehnerstreifen der Briefmarke für 70 ct. Außerdem 2 Briefmarken zu 10 ct und eine zu 5 ct.In der Vergangenheit war wohl insgesamt gesehen der Großteil meines Geschriebenen Kommunikation. Briefe, Karten, Nachrichten in diversen Pseudoforen und -zeitschriften. Hier jetzt im Blog ist es nochmal etwas anderes. Ich will nicht wirklich kommunizieren, d.h. ich erwarte keine Antworten. Es ist eher ein Monolog.
Ganz viele Monologe.
Oder so. ;o)

Wenn ich mich nun tatsächlich mal an Skizzen versucht hätte – wie gut könnte ich jetzt wohl sein? Statt auf der Niveau-Höhe eines Strichmännchens zu stehen? Und für Strichmännchen gibt es andere Experten, siehe KriegundFreitag. ;o)

Ich mag Schreiben halt, weil ich dafür nichts brauche, außer Stift und Papier. Keinen Strom, kein Handy… nicht immer auf dem Bildschirm rumwischen…

Ich denke nicht, dass ich mich im Schreiben groß verbessert habe. Vielleicht habe ich die ein oder andere aktuelle Rechtschreibung drauf. Dennoch sehe ich mir immer nach dem Texterfassen am Rechner die Markierungen des Textprogrammes an.

Ich komme zurecht. Vielleicht habe ich ja irgendwann in der Zukunft mal wieder die Muse, an einer Geschichte zu schreiben. Meine Drachengeschichte steht schon auf den Zehenspitzen.

Nun, ab morgen stehen bei der Arbeit die Chancen gut, dass die Nebenbeschäftigung „Schreiben“ wieder etwas befeuert wird. Es könnten in diesem Monat also eventuell noch ein paar Beiträge entstehen. Oder vielleicht spontan ein paar Zeilen geschrieben werden. Ein-zwei Sachen hätte ich auch schon: Platten, Musik, Rollenspiel…

Das mit den Beiträgen , das werdet ihr dann ja mitbekommen.

Augen auf.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Noch 5 Seiten

5 Notizbücher in DIN A5 - eines in Grün, drei in Schwarz und eines in Lila, von links nach rechts

Und es wird weniger + weniger Platz hier.

Ich sollte also jetzt keine Geschichte in der Größe von… sagen wir mal Krieg und Frieden oder Fackeln im Sturm anfangen. Oder gar von Der Herr der Ringe. Das wäre ja eh eher mein Genre. ;o)

Doch wenn ich so etwas anfangen würde, wäre selbst ein frisches Notizbuch nicht groß genug dafür. Nicht zu reden von 5 oder vielleicht 6 Seiten.

Ich will sie jetzt voll bekommen, damit ich dann Zuhause mein nächstes Exemplar auswählen + einpacken kann. Für weitere Schreib… ähm… ergüsse. *hust* ;o)

Skizzenversuch eines Gesichtes, darunter Mund, Nase, Augen und AugenbrauenEigentlich wären diese unlinierten und -karierten Seiten für Skizzen ja schön geeignet gewesen. Oh, ich habe das einmal versucht. Äh… ja.
Nun, ich denke nicht, das meine Vorlage zu erkennen ist. Würde mich wundern. Doch das ist wohl ganz gut so.

Stattdessen habe ich gestern mal wieder ein wenig die Buntstifte geschwungen. Denn ich hatte keine Lust, ein Buch – egal ob analog oder elektronisch – in die Hand zu nehmen. Also ging es mal wieder ans Malbuch. Da hatte ich mir bereits ein neues Motiv zum Bearbeiten ausgesucht. Und gestern war DIE Gelegenheit, das neue Motiv mit Farbe zu füllen. Oder zumindest damit zu beginnen. Immerhin die Blümchen sind fertig.
Der Rest… den kriegen wir noch.

Ein Kollege hatte mich da gefragt, ob ich das nach einer Vorlage ausmale – und wie lange ich dafür brauchen würde. Die erste Antwort war frei Schnauze wie ich Lust habe, die zweite konnte ich ihm nicht konkret beantworten. Da kommt es ja darauf an, wie oft ich inspiriert bin… und das ich wo sitze, wo ich das nebenbei mal machen kann.

Blumen in einem Ausmalbuch Die Blumen selbst haben schon Farbe, das drumherum braucht noch.Bis dieses Bild also fertig ausgemalt ist, das wird noch eine ganze Weile dauern. Denn meine Planänderungen für nächsten Monat bringen mich an Stellen, wo ich wahrscheinlich nicht wirklich Zeit dafür haben werde. Da kann ich froh sein, wenn ich die Zeitung vom Vortag schaffe zu lesen. Ich hatte das Vergnügen letzte Woche… wobei, eher „das Vergnügen“. ;o)

Immer noch wenigstens 3 Seiten.

Mir wird doch noch was zum Schwafeln einfallen? ;o)
Oh ja.

Also, Zeichnen ist also bisher noch nicht so meines. Wahrscheinlich mangels Übung. Zumindest hoffe ich, dass dies auch ein Grund für meine Künste ist. Ich denke, mein kreativer Schaffensbereich liegt eher im Bereich von Buchstaben.

Vorhin kam mir der Gedanke, dass ich wohl statt ein Maler eher ein Worteweber bin. Im Arbeiten mit Buchstaben webe ich Worte, und aus denen dann Sätze.

Musste ich natürlich mal nachsehen, und selbstverständlich hatten diesen Gedanken schon einige andere. Also bin ich nicht wirklich einzigartig. ;o)
Dennoch finde ich die Idee ganz in Ordnung.
Außerdem mache ich hier im Blog ja nichts anderes. Ich muss mal nachsehen, bei wie vielen Beiträgen ich momentan bin. (601 – plus diesen jetzt)

Oh, ich habe gelesen, dass die Festspiele einen offenen Schreibwettbewerb über einen eigenen Märchenstoff machen. Fällt mir dafür was ein, oder kann ich vielleicht etwas Altes von mir verwenden? Ich hätte da schon was im Sinn…

Die letzten beiden Seiten.

Dann schreibe ich jetzt noch was zu meinem Balkon. Beziehungsweise die geflügelten Besucher desselben. ;o)

Meine Meisenknödel haben in der Zwischenzeit für einigen Besuch gesorgt.
Blau- und Kohlmeisen waren ja bereits altbekannte Besucher. Der freiliegende Knödel hat nun auch noch erst ein Amselweibchen und dann auch ein Amselmännchen angelockt. (Heute waren beide gleichzeitig hier – ob sie irgendwann auch ihre Kinderchen mitbringen?)
Außerdem war inzwischen mehrmals ein Kleiber da. Auch ein Rotkehlchen hat mehrfach vorbeigeschaut.
Gestern dann gab es einen neuen Vogel zu sehen. Der hat auch direkt mehrmals vorbeigeschaut (heute habe ich ihn auch schon gesehen) – und ich hatte mal wieder keine Ahnung, was das für ein Gast war. Mein Communicator war mir da dieses Mal mit der Bildsuchfunktion auch keine Hilfe. Da dieses Vögelchen nämlich schwarz war, wurden mir da Krähen und Elstern präsentiert.

Hausrotschwanz auf dem Balkon am LavendeltopfÄhm, nein…

Für diese vorgeschlagenen Vögel hätte ich nicht nachschlagen müssen. Die erkenne ich noch selbst. ;o)
Doch mit der richtigen Beschreibung gibt’s auch einen treffenden Vorschlag. So hatte ich nun also auch mal einen männlichen Hausrotschwanz zu Besuch.

Ich denke mal, der Amseldame werde ich es auch zu verdanken haben, dass mein freiliegender Knödel inzwischen bereits mehrmals runtergeschmissen wurde. Gestern sogar ganz von meinem Balkon. Ich habe ihn unten auf der Terrasse meiner Vermieterin liegen sehen. Ob er ihr aufgefallen ist?

Ich sollte diesen Knödel also auch irgendwie fixieren. Ein Netz ist nicht gut. Vielleicht eine Art Gitter zum darüber befestigen?
Vielleicht Gummibänder, die ich je nach Knödelform auch verkleinern kann?

Hm.

Ich wollte ja eh noch eine längere Schraube fürs Knödelgehänge. *prust*
Vielleicht hat es da im Baumarkt ja auch was mit Gummibändern zum Festzurren?

Muss ich mal sehen.

Und damit habe ich dieses Buch auch geschafft.
Angefangen hatte ich es am 22.08.
7 Monate
Nicht schlecht.

Mal sehen, welches mein nächstes Buch wird. ;o)

5 Notizbücher in DIN A5 - eines in Grün, drei in Schwarz und eines in Lila, von links nach rechts

Drachenechse

Kopf einer Schaufensterpuppe auf einem schwarzen Kissen

Drachenechse hatte Geburtstag.

Und natürlich habe ich wenigstens mal bei den beiden vorbeigesehen. Und voll gefüllt mit Kuchen ging es wieder zurück.

Abends hat sie noch einen Extra-Twitch-Geburtstagsstream bekommen.
Nicht von mir. Doch ich habe mal reingesehen, bevor es für mich ins frühe Bett ging. Und ich fühle mich jetzt inspiriert, einen Beitrag über sie zu schreiben.
Ehre wem Ehre… und so.
(Weißte Bescheid, Drachenechse. ;o))

Fenster der VHS MeinigngenSo im Oktober oder November müsste es sein, dass sie mich ihr halbes Leben kennt. Denn kennengelernt haben wir uns so zwei-drei Monate vor ihrem 18.ten, bei einem Theaterstück, bei dem wir geholfen haben. Sie als Kasse, ich als Technik. Kurze Zeit später sind wir, zusammen mit wenigstens Titania (und Zettel?) dann zur Theater-Werkstatt nach Meiningen gefahren. Die war da noch im alten VHS-Gebäude und nicht im Kloster.

Lang ist’s her.

Bis ich sie mein halbes Leben kenne, das dauert dann allerdings noch etwas. Da habe ich ihr ein paar Jahre voraus.

Was kann – oder besser: was WILL ich denn über sie schreiben?
Am besten ja etwas, was ich bisher noch nicht geschrieben habe.

Mein erster Gedanke überhaupt zu diesem Beitrag war ja, wie faszinierend ich es finde, wie sie sich in neue Sachen reinknien kann.

Nachdem sie, durch Werner (und mich) mit dem Rollenspielen bekannt gemacht wurde, hat sie dann auch mal die Variante einer Schulkameradin von ihr ausprobiert. Die war zu diesem Zeitpunkt mit ihrer Zwillingsschwester in einem Online-Rollenspiel unterwegs. Also hat Drachenechse das dann auch mal getestet… und war dort dann lange Zeit ziemlich aktiv.
In der Anfangsphase sah das dann so aus, dass sie öfters so lange gespielt hat, bis ich wieder aufgestanden bin. (Ist jetzt nicht SO die Kunst, wenn ich um halb 3 aufstehen darf.) Da hatte sie dann wenigstens zwei, sogar drei Charaktere gleichzeitig, die alle bespielt werden wollten und mussten.

Ich habe mich ja insoweit inspirieren lassen von ihr, dass ich auch dort eine Zeitlang unterwegs war, mit erst einem, dann zwei Charakteren. Doch bedingt durch Technikprobleme habe ich dann den Anschluss verloren und es letztendlich sein lassen.
Auch war ich da längst nicht so engagiert wie sie. Sie hat ihren Wirkungsbereich von Alathair dann auch noch auf nicht nur eines, sondern gleich mehrere Foren-Rollenspiele ausgeweitet.

Wie der aktuelle Stand da bei ihr ist, weiß ich nicht genau. Ich glaube, Ala wollte sie aufhören, und Foren-RPGs… da weiß ich nicht, wie viele + welche sie da noch macht.

Rote DSA-RegelwerkeAnsonsten leitet sie inzwischen ihre DSA-Gruppe (im Wechsel), hat (noch) das Zepter in der Hand bei unserer D&D-Onlinerunde… und das nächste LARP wartet darauf, das wieder LARPs gemacht werden können.
Dann würden wir da zu viert etwas in Angriff nehmen, zusammen mit Fuchs + … ja, wie nenn ich ihn denn jetzt? (Hab ich noch keinen Blog-Namen, aber es ist einer von Nadines Brüdern, sozusagen.)
Zumindest war das der letzte Teamstand.

Doch Drachenechse interessiert sich nicht nur für Rollenspiele. Sie begeistert sich auch fürs Zeichnen. In unserer gemeinsamen Zeit hatte sie da auch an VHS-Kursen teilgenommen. Und einmal habe ich dort sogar Modell gespielt. Deswegen könnte ich bei einer Frage, mit was ich schon alles Geld verdient habe, tatsächlich auch Aktmodell aufführen. :oD
Das hatte sie dann tatsächlich soweit inspiriert (bilde ich mir jetzt ein), dass sie später, in München, auch als Aktmodell gearbeitet hat. Und da gibt es echt schlimmere Jobs.

Schwarze Barbapapa-Figur mit Pinsel und Farbpalette in den HändenLetztes Jahr hat sie diese Begeisterung fürs Zeichnen wiederbelebt und beim ersten Online-Con sich direkt gut mit einem der teilnehmenden Künstler verstanden. Inzwischen war/ist er (auch) ihr Lehrer – gut, mit dem „ist“ bin ich mir gerade nicht sicher – sie ist Moderatorin bei seinem Twitch-Kanal und jetzt hat er für sie diesen Geburtstagsstream getwicht. Zusammen mit Künstlerfreundinnen, die sie ordentlich gefeiert haben.
Verdient.

Und das finde ich ja so faszinierend und auch bewundernd.
Sie hat sich in diesem einem Jahr diesen Künstlerkreis erschlossen, mit viel Einsatz (Moderation des Kanals direkt beim Kennenlernen bis um Uhr). So hat sie inzwischen so viele Kreise um sich…
Ach, zum Glück bin ich auch einer davon.

Während Drachenechse sich dieses Jahr wieder der Zeichnerei zugewandt hat, habe ich mich ja mit Musik beschäftigt. Allerdings nur konsumierender weise. Weil ich immer noch nicht übe. Erinnert mich ein wenig an meine Jugendtheatergruppenzeit. Da habe ich auch keine Texte gelernt.

Während ich mich also ein wenig beschäftige mit Schreiben, mehr Musik hören + stumpf fertige Spiele am Zocken bin, ist Drachenechse dabei, ihren Zeichenstil zu verfeinern; am plotten von Rollenspielabenteuern und dann noch kreativ am Schreiben in Foren-RPGs.

Und Fuchs ist irgendwie alles. Und macht und kann alles. Malen, Zeichnen, Theater… Vielleicht sollte ich sie Kreativfuchs nennen? ;o)

Mir gefällt es so sehr, die beiden zusammen zu sehen. Und dazu müssen sie sich nicht mal knuddeln. Ich mag und finde es einfach gut, wie sie miteinander umgehen. Sie passen so gut zusammen.
Deswegen – um jetzt mal zum Schluss dieser Lobhudelei zu kommen:

Ich wünsche mir für Drachenechse, dass sie und Fuchs noch ganz viel Zeit mit- + füreinander haben. Und vielleicht bleiben da auch ab und zu ein paar Zeitkrümmelchen mit den beiden für mich über?
Ach, ich bin egoistisch wie immer.

Ganz viele und gute Dinge für dich, Drachenechse.
Am besten zusammen mit Fuchs.

Und damit: Schluss jetzt!
Sonst wird es (noch) peinlicher für mich. ;o)

4 Halloween-Elementar"geister" ind Blau, Rot, Weiß und Grün

Gesten, Heute, Morgen – 2020

Das Jahr 2020 ist jetzt bald einen Monat alt. Eigentlich ein guter Zeitpunkt, um mal wieder einen längeren gemischten Beitrag zu schreiben. Und zwar über das was war, was ist und was sein wird. In nächster und vielleicht übernächster Zeit. Mal sehen, wie weit mein Blick in die Zukunft gehen wird. Musste nur eben mal nachsehen, was so die letzten „Werke“ waren…

Die letzten Beiträge waren ja eher ein paar kleine, spontane.
Weihnachtsbäume… Weihnachtsbeleuchtung…

Theoretisch habe ich auch einen Beitrag über Weihnachten + Geschenke angefangen… also, praktisch auch. Allerdings ist er im praktischen Bereich nicht vollendet worden. Wieder eines meiner Unvollendeten. Denn inzwischen liegt Weihnachten über einen Monat zurück. Von daher ist die Haltbarkeit dieses Beitrags eh abgelaufen. Aber ich möchte dennoch das beste Geschenk für mich hervorheben/erwähnen.

Der Preis dafür geht an Drachenechse und Fuchs. Von denen bekam ich ein – in Leder gebundenes – Notizbuch, zusammen mit Kohlestiften unterschiedlicher Stärke und Zeichenkohle. Die Stifte + die Kohle bekamen für die Aufbewahrung und den Transport ein Holzkästchen samt Tuch dazu. Das bedeutet, das ich dann wohl mal anfangen muss, damit zu werkeln. Oh hauer hauer ha! Um mal mit Torfrock zu sprechen.

Bisher habe ich noch nichts ins Buch gemalt. Dafür habe ich mir letzte Woche noch Radiergummis geholt, die ich dafür nutzen kann/will – und habe endlich alles ins Kästchen gepackt. Dann kann’s ja losgehen…
Irgendwann.

Fuchs meinte schon „Du lebst nicht ewig. Fang an.“

Mach ich noch. Ehrlich.

Was fällt denn noch unter „Gestern“?

Das Thema Arbeiten und Spätschichten.

Inzwischen habe ich einen Hinweis bekommen, woran dies liegen könnte. Nämlich daran, dass unser Ressourcen-Management für meine Personal-Nummer die Schichtnummern für Spätdienste eingetragen hat. Und damit ein anderes Feld wohl total ignoriert hat, in welchem immer noch meine eigentliche Wunschdienste stehen: Früh + 1 Block Nacht im Monat.

Nun habe ich also einen neuen Wunschzeiten-Zettel ausgefüllt und abgegeben, auf dem ich nun nochmal explizit Frühschichten angekreuzt habe und „keine Spätschichten“. Damit dies abgeändert wird/werden kann.

Natürlich war das für den Februar zu spät. (Nur Spät und Nacht.) Doch vielleicht klappt es ja ab März? Zumindest die nächste Schulung im März konnte ich bereits in Früh ändern lassen, BEVOR der Plan rauskommt. Dies wurde allerdings von einer Aussage begleitet, die bei mir wieder neue Fragen aufwirft. Doch die lasse ich jetzt mal so im Raum stehen.

Das Thema „Arbeit“ gehört eigentlich zu allen Bereichen, da ich mir ja gerne etwas Neues suchen würde. Allerdings bin ich seit meinem Beitrag dazu im Oktober [hier] nicht wirklich weitergekommen. Immerhin: Ein Zwischenzeugnis habe ich schon mal. Doch so langsam sollte ich auch mal mein letztes Zeugnis von vor jetzt bald 20 Jahren raussuchen. Vom Theater habe ich ja keines bekommen. Ich weiß auch ehrlich nicht, ob ich da eines hätte bekommen können… Hm… *kopfkratz*
Jetzt ist es eh zu spät. Also muss ich damit arbeiten, was ich habe. Doch ich weiß immer noch nicht, wohin ich mich bewerben will. Im Oktober wäre mir auch ’ne Stelle als Bäckerei-Verkäufer recht gewesen – nur weg hier. Inzwischen… könnte ich es z.B. einfach als Quereinsteiger als Buchhändler versuchen? Ich weiß es (noch) nicht.
(Da hat die Großmaschinenschubserin es besser gemacht. Die fängt wohl bald in einem neuen Job an. Yay! Wenigstens einer mit dann hoffentlich weniger Stress. *Daumendrück*)

Irgendwie bin ich eh wieder ziemlich träge.
Ich war schon ewig nicht mehr beim Bogentraining, habe keinen Plan mehr, wo ich mal zum Abzappeln hinkönnte, nachdem letztes Jahr das Final zugemacht hat… und auch sonst.
Heimkommen, Katzenmonster füttern + knuddeln… und dann geht’s an den Klappkasten. An dem sitz ich meistens, bis ich wieder ins Bett gehe.

Welch Abwechslung.

Kein Wunder, dass ich mir fast wieder vorkomme wie in einer Luftblase, und nichts weiter um mich rum mitbekomme. So in der Art.

Ich hatte es ja vor Zeiten mal mit Flirtseiten versucht. Darüber habe ich ja auch ein-zwei Beiträge geschrieben. Doch verlinken werde ich die jetzt nicht. Oder doch?
Ach – ich weiß es nicht! (Noch nicht.) – Nein!

Langer Rede, kurzer Sinn:

Irgendwann letztes Jahr habe ich meine Teilnahme an einer dieser Seiten beendet und mein Konto gelöscht.
Ich hatte da keine Lust mehr. Ganz einfach.
Also auch keine falschen Erwartungen mehr.

Allerdings kann ich gar nicht genau sagen, wann genau das war. Ich dachte, ich hätte es mir aufgeschrieben. Oder habe ich es Drachenechse geschrieben? Hm…
Eigentlich egal. Weg ist weg.

–Gedankeneinschub: Wieso schreibt sich weg wie „nicht da“ eigentlich wie Weg, wird aber anders ausgesprochen? Einschub-Ende–

Was wäre noch?

Ein anderer Punkt, der sich aus diesem „war“ bis ins „wird“ hinüberzieht, ist gewichtig. Um nicht zu sagen „mein Gewicht“. Denn nachdem mich mein Dienstplan im Oktober hingehauen hat, hat meine Ärztin während meiner Krankenwoche und kurz danach festgestellt, dass ich leichten Bluthochdruck habe. Zu diesem Zeitpunkt im Oktober habe ich tatsächlich drei Stellen vor dem Koma auf die Waage gebracht.

Daher war eine Aussage meiner Ärztin: Gewicht reduzieren!

Mein erster Ansatzpunkt war die Reduzierung meines Cola-Verbrauchs, da dies mein Hauptgetränk war. Da ging es minimal runter. Einen Sprung hat es dann gemacht, als mich im Dezember die Erkältung erwischt hat – und ich deshalb nicht so viel gegessen habe. Letztendlich ist mein Versuch der Reduktion jetzt eine Zuckerminimierung, kombiniert mit einer Art Intervallfasten. Und FDH. So habe ich zumindest schon mal 5-6 % geschafft. Allerdings durfte ich feststellen, dass ein klein wenig schleifen lassen die Tendenz direkt wieder nach oben bringt. Also zusammenreißen – dann geht es auch wieder ein wenig nach unten.

Zumindest bei meiner eigenen Kontrolle sah der Blutdruck wieder etwas besser aus. Fürs erste.

Und ich hoffe, dass ich es noch etwas mehr nach unten bekomme, mein Gewicht. Vor kurzem haben mich auch direkt an zwei Tagen hintereinander Kollegen angesprochen, ob ich abgenommen hätte. Doch ich kann mir echt nicht vorstellen, das 5 % – mensch könnte auch 5 kg sagen – so viel ausmachen. Zumal ich vorher ja auch schonmal so viel gewogen habe.

Ein Effekt ist aber tatsächlich, dass mir die drei Hosen, die ich mir kaufen musste/durfte, weil keine anderen mehr gepasst haben, jetzt bereits schon wieder so weit vorkommen. Erstaunlich. Vielleicht berichte ich dazu weiter. ;o)

Was beschäftigt mich noch gerade?

Im Zustand „War“ und „Ist“ ist ja, dass meine letzte „Dating“-Zeit jetzt bereits wieder 5 Jahre her ist.
Nun bin ich gerade wieder mal in so einer komplizierten Phase, in der ich denke, wenn ich das Gefühl habe, Interesse von meiner Seite aus hat so gar keine Chance – ohne die andere Seite darüber informiert zu haben – dann will ich die andere Seite lieber überhaupt nicht sehen.
Doch da die andere Seite ja davon wohl noch nichts weiß (?)…
Vielleicht will ich sie dann doch sehen und irgendwie weiter forschen, ob vielleicht doch eine Chance besteht?

Ich sag ja: Kompliziert.

Von letzter Woche bis gestern war ich der Meinung: Dann lieber gar nicht. Gestern zumindest mal auf dem Heimweg gewunken und jetzt doch?
Wenn ich sie heute auf dem Nachhauseweg doch im Laden treffen sollte, werde ich mal nach „was Trinken gehen“ fragen. Wahrscheinlich – bei meinem Glück – ist sie heute eh wieder nicht da.

Das bringt mich jetzt zu „Ist“ und „Wird“.

Meine Nichte hat Geburtstag. Und sie hat sich über meine Schwester gewünscht: „wünscht sich ein Überraschungsevent mit dir, so in der Art wie Kino/Theater/Museum gehen. Da fällt Dir bestimmt was ein…“

Cooler Wunsch. Ist aber auch ’ne coole Nichte. ;o)

Da ich erstmal nicht wusste, wie lange es dauert, ihn erfüllen zu können, habe ich auch etwas feststoffliches besorgt. Einmal das erste Buch vom „Goldenen Kompass“ + eine Tafel Schokolade. Und heute besorge ich noch eine schöne Klappkarte. (Erledigt. ^^)

Den Wunsch habe ich am 10. Januar mitgeteilt bekommen. Und wie es der Zufall will, spielen am Donnerstag, den 30.01. zwei Musiker, die ich gerne mal Live sehen möchte – Igudesman & Joo – in Mainz im Frankfurter Hof. Und spontan gehen wir da jetzt zusammen hin, da ich mir vorstellen kann, dass ihr dies auch gefallen könnte.

Ich hatte schonmal versucht, mit Onkel + Tanten zu den beiden nach Bad Kissingen zu gehen – doch die Verwandtschaft hat nicht so ganz mitgezogen. Da bin ich auch nicht gefahren. Doch dieses Mal passt es prima – und so fahr ich auch nicht alleine hin. Wir werden zwar „nur“ oben in einer Ecke sitzen, doch ich denke, das geht auch. Bin gespannt, wie es ihr gefällt.

Das bringt mich noch zu weiteren „Wird“.

Nämlich weitere Musikquellen.

Im März spielt Faun in Neu-Isenburg. 2017 bin ich mit meiner Mutter zu Faun in Hanau ins Amphitheater gegangen, und es hat ihr gut gefallen. Jetzt überlege ich, ob ich im März wieder mit meiner Mutter hinfahre. Das Konzert liegt günstig auf einem Wochenende von mir – also, warum nicht? Karten gibt es noch. Vielleicht ja auch mit meiner Nichte? Muss ich am Samstag abklären in Ruhe – da ist die offizielle Geburtstagsfeier.

Vielleicht nehme ich dorthin dann ja auch mal mein gewonnenes Kleid von den – damals noch – Märchenfestspielen mit. Damit sie mal ein Prinzessinnenkleid anprobieren kann. Ich glaube, sie würde inzwischen reinpassen. ;o)

Ende Februar drehe ich dann mal wieder am Rad. Dann geht es nämlich wieder nach Bad Homburg.
(Wobei mich ja nichts daran hindert, meine Leier zu Hause einfach mal auszupacken. Außer ich mich selbst.
Habe ich eigentlich bereits über die Reparatur berichtet? Wenn nicht ist das noch ein möglicher zukünftiger Beitrag.)

Vor 30 Jahren war ich mal Pet Shop Boys-Fan. Habe sie dann aber aus den Augen verloren. Jetzt haben sie ja wieder was Neues gemacht. Vielleicht fällt mir das mal in die Finger – und ich nochmal auf ein Konzert von ihnen?

Eine andere Gruppe, die ich dachte nicht mehr sehen zu können und worüber ich auch DA drüber geschrieben habe, ist Gåte aus Norwegen. Entdeckt von mir 2012 durch den Freund aus Wixhausen. Allerdings hatten sie da wohl 2010 schon ihr Abschiedskonzert gegeben.
Jetzt habe ich vor einigen Tagen durch den Umweg über das WGT-Forum erfahren, dass es sie wieder gibt. Seit 2017 – mit neuer EP + CD 2017+18. Da bleibt mir jetzt ja die Hoffnung, dass sie von Norwegen auch mal den Weg nach Deutschland finden mögen. Wie ich an ihre neue Musik komme, dass weiß ich aber noch nicht so ganz.

Weitere Musik aus dem Norden, die ich in letzter Zeit auf Youtube so angesehen/angehört habe, wäre Aurora aus Norwegen und „Of Monsters and Men“ aus Island.

Mal sehen, ob von deren Musik-Scheiben welche den Weg zu mir finden werden. Und ob es Möglichkeiten von Konzertbesuchen geben wird.

Ich sollte endlich meinen Urlaub planen.
Dieser Punkt ist ja sowas von „Wird“.

Und die Einladungskarten für meine Feier dieses Jahr entwerfen. Zu diesem Zwecke sollte ich am besten auch mal wieder meine Steuer der letzten 3 Jahre machen. Zur Unterstützung. ;o)
Doch zu diesem Thema gibt es sicherlich in der Zukunft nochmal gesondert etwas zu lesen.

Ja – ich denke, damit habe ich meinen Beitrag fast vollendet.

Klar, ich hätte auch noch über die Silvesterfeier berichten können, oder meinen Star Wars 9-Besuch. Doch so unter den Fingernägeln hat es mir wohl nicht gebrannt.

Deswegen habe ich hier jetzt mal fertig und freue mich auf meine 5 freien Tage ab 13 Uhr.

Schönes Wochenende allerseits. ;o)

 

Krickel-krakel

So. Mein Arbeitsblock ist wieder rum – mit dem letzten Tag Spätschicht bis 23 Uhr. *wärks*

Ich habe ja hier schon öfters erwähnt, dass ich während meiner Arbeit gerne mal etwas schreibe.
Briefe, Geschichten, Blogbeiträge…

Leider drehen unsere grauen Herren auf der Arbeit momentan ein wenig am Rad.
Das bedeutet: Elektronische Geräte am Arbeitsplatz sind total untersagt.
Sehe ich auch ein und habe kein Problem damit.
Allerdings sind nun auch „Druckerzeugnisse“ – also Zeitungen und Bücher – nicht mehr gestattet.
Und einer der grauen Herren meint wohl, dass Lesen (und Schreiben) in eine Kladde oder ein Notizbuch auch unter Druckerzeugniss fällt.
Damit habe ich dann allerdings ein Problem.

Kurz zur Erklärung:
Es gibt Stellen, an den Sperrgepäckgeräten, an denen mensch alleine so 2, 3 oder bis zu 4 Stunden sitzen darf. Und nur weil mensch da sitzt, heißt das nicht, das mensch die ganzen 2, 3 oder 4 Stunden ununterbrochen zu tun hat.

Nein.

Denn manchmal kommt eine ganze Ladung Gepäck zum Röntgen – und dann ist wieder eine halbe Stunde oder mehr nichts zu tun.

Das war die Zeit, die ich zum Lesen und auch zum Schreiben genommen und -nutzt habe. Bis jetzt neulich… denn, wenn ich die ganze Zeit über einen längeren Zeitraum hinweg nur stumpf da sitzen darf und warten soll, das iiiiirgendwann einmal etwas zum Arbeiten kommt… dann schlaf ich ein.
Hmm… allerdings wollen sie (die Herren in Grau) natürlich niemanden auf einer Position beim Schlafen antreffen.

Tja… was nun?

Das mir der eine Herr in Grau untersagt, mein Notizbuch zu lesen oder reinzuschreiben (obwohl dies explizit nicht in einem Briefing oder Anweisung untersagt wird – denn in meinen Augen ist ein selbst ausgefülltes Notizbuch kein Druckerzeugniss)… was bleibt mir dann noch zu tun? Außer Schlafen (BÖÖÖSE!)?

Ein Kollege hat mir erzählt, dass er jetzt alte Spiele von Zuhause mitbringt. Gestern war es wohl Mikado. Andere haben ihre Rubiks Magic-Würfel wieder ausgepackt. Und ich? Ich bleibe beim Papier bearbeiten. Allerdings dieses Mal nicht mit Buchstaben – denn die scheinen ja auch BÖÖÖSE zu sein, sondern mit einem Bleistift. Ich krickel da jetzt ein wenig rum. Hauptsache Hirnbeschäftigung. Und ich warte darauf, dass dieser Herr in Grau dann mal vorbeikommt, während ich am krickeln bin, und mir das auch untersagen will.

Ich hatte jetzt Ende letzter Woche den ersten Einsatz meiner Krickelblätter. Da habe ich wirklich nur ein wenig gekritzelt.

Heute hatte ich dann also Spätschicht – und saß dort von 16:30 Uhr bis 22 Uhr (abgesehen von meiner einen Stunde Pause dann zwischendurch) auf Sperrgepäck-Plätzen.
Und da habe ich ein wenig mehr gekrickelt.

Mein erstes Krickel-Krakel war ein Landschafts…versuch.

(Ganz zum Schluß habe ich dann noch versucht, einmal die Perspektive zu drehen, quasi. Also von der anderen Seite zu schauen.)

Auch wenn sie zeitlich nicht direkt hintereinander entstanden sind, dachte ich mir, sie hier jetzt untereinander zu sehen macht das Vergleichen einfacher.

Mein zweites Krickelkrakel war dann der Versuch eines Baumes.

 

Ein Teil dieses Bildes hat mich dann zu meinem dritten Werk inspiriert. Welcher Teil kann das wohl gewesen sein? ^^

Dies ist also mein kreativer Output heute gewesen. 😉
Und ich stelle fest – rumzukritzeln kann schon interessant sein. Vielleicht sollte ich mich doch mal mit einem Zeichen- oder Malkurs beschäftigen.
Vor allem, da ich mit meinen Werken (natürlich) nicht so ganz zufrieden bin. Ich stelle nämlich wieder mal fest, wie schwer es mir irgendwie fällt, da so eine Art Perspektive oder Tiefe hineinzubekommen. Es sind Draufsichten – aber dann nur in zwei Dimensionen. Einfach plattes 2 D. Beim Baum z.B.: Die großen Äste nach links und rechts finde ich gar nicht so schlecht. Doch was ist mit den Ästen, die ja auf mich zukommen? Wie male ich sowas?
Beim letzten Bild würde ich ja sagen, dass die Schatten den… sagen wir mal: Steinen ^^ zumindest etwas Tiefe geben. Aber die Steine an sich finde ich wieder erstaunlich flach. Schwierig.

Na ja.

Große Kunst ist das jetzt nicht – doch ich dachte mir, ich bringe hier mal wieder etwas Abwechslung und Neues ins Spiel.
Vielleicht kommt da in Zukunft ja noch mal etwas in die Richtung? Wer weiß…

Zumindest ist mein nächster Block dann mal wieder ein Nachtschicht-Block, an einer Stelle, an der ich auch wieder offiziell etwas Lesen und Schreiben kann, während ich auf Arbeit warte. Das bedeutet, ich kann dann wieder so ein-zwei Beiträge ausklabüstern. Zumindest habe ich ein paar Ideen/Gedanken dafür.
Und dann ist auch schon fast die Hochzeit da.

AAAAAAAAAAAhhhhhhh!!!!!!

Wieso schreie ich denn? Ich heirate ja nicht.
Dann kann ich ja (eigentlich) ganz locker sein.

Also Gute Nacht allerseits. ^^