Lebenszeichen

Ich lebe noch.

Tatsächlich. Warum auch nicht. ;o)

Ich habe nun bereits seit längerer Zeit nichts mehr hier geschrieben.
Um genau zu sein, über einen Monat.
Deswegen wird es mal wieder Zeit für ein kleines Lebenszeichen. Und ein: Was hab ich gemacht?

Kurz gesagt: Nicht viel.
Also – kaum was.

Ich denke, das produktivste, was ich zusammen bekommen habe, war einen neuen Kratzbaum für mein Katzenmonster aufzubauen.
Nach gut 14 Jahren oder so konnte da auch mal wieder ein neuer Kratzbaum her.
Et voilà!

Tatsächlich hat sie das obere Häuschen auch recht schnell mal ausprobiert, wie mensch hier ja sehen kann – aber irgendwie liegt sie eigentlich immer noch eher hier im Karton herum, als auf dem neuen Kratzbaum. Aber was soll’s. Wichtig ist, dass sie die Möglichkeit hat – und wenn sie will, kann sie. Wenn es schön ist und die Tür zum Balkon offen, liegt sie eh meist draußen unterm Pflanztisch.
Ich habe nur die ursprüngliche Fassung des neuen Kratzbaumes leicht abgewandelt – denn ich fand, dass er – für einen Kratzbaum – eigentlich ziemlich wenig Kratzflächen hat. Also habe ich 2 Teile des alten Kratzbaums, die noch gut aussahen, aufgehoben und einen Stamm, der eigentlich nur mit Plüsch ummantelt gewesen wäre, gegen einen komplett mit Sisal umwickelten Stamm gewechselt. (Das ist der oben links.) Und seitdem hat sie da schon einige Male wieder die Krallen gewetzt – aber tatsächlich auch am dem kleinen Stämmchen oben rechts.

Im letzten Beitrag hatte ich ja nur mal erwähnt, dass unsere Firma jetzt also auch Kurzarbeit hat – und dass ich nicht wüßte, wie oft ich im April zum Flughafen müsse…
Das Ergebnis war: 0 (in Worten: Null) Tage.

Mein letzter Arbeitstag war der 31. März – und im April hatte ich 5 Tage Bereitschaft geplant bekommen, für die ich aber nicht gezogen wurde. Dann hatte ich frei auf Kurzarbeit – und dann Urlaub. Jetzt bis zum 11. Mai inklusive. Der 12. Mai wäre der letzte Tag von 6 Wochen Abwesenheit vom Flughafen gewesen. Wenn ich da auch nicht arbeiten gehen hätten dürfen/müssen, hätte ich theoretisch eine Wiedereingliederung machen müssen.
Aber zum Glück wurde ich für den 12. Mai zum Arbeiten eingeplant. Und für den 13. Mai.
Beide Tage ab 5 Uhr bis 14:30 Uhr. Die gute lange Gate-Schicht.

Und das war es dann auch schon wieder für mich für den Mai. Jetzt habe ich wieder Frei auf Kurzarbeit und nochmal einen Tag Urlaub. Und damit komme ich auf etwas über 90 Stunden, Dank meinen Urlaubstagen. Aber da damit für die nächste Zeit meine Urlaubstage nun verplant sind, bedeutet das, dass ich im Juni dann wieder mehr Tage arbeiten gehen darf. Nehme ich zumindest an. ;o)

An dem Dienstag konnte ich auch das frühe Aufstehen und am Stadion stehen und auf die Bahn warten nutzen, ein Foto von Saturn, Jupiter und Mond zu machen. Auf dem Foto von Links nach Rechts zu sehen/erahnen. ;o)

Die Arbeitstage selbst waren voll anstrengend – nicht. ;o)
Na gut, am Dienstag gab es tatsächlich ein paar Gepäckstücke zum Bearbeiten und sogar zum Öffnen – dafür war der Mittwoch typisch Mittwoch ruhig.
Und wenn mensch sich mal die große Anzeigetafel des Flughafens in Halle B so anschaut: Normalerweise kann mensch da nur die Flugverbindungen für gut die nächsten zwei Stunden sehen. Am Dienstag war es aber der komplette Tag – bis zu den ersten Verbindungen des nächsten Tages. Etwas mehr als 40 Flüge – denn die meisten Verbindungen dort müssten sogar Zugverbindungen sein. (Gezählt habe ich sie jetzt nicht – aber sie sind leicht zu erkennen, weil innerdeutsch und als Flugsteig steht da ein T irgendwas – und T steht für den Fernbahnhof.)

Jetzt bin ich also wieder zu Hause.

Mein Urlaub… fand nun also nicht in Schottland statt, sondern auf der Couch bzw Bett. Nachdem ich den Plan für Mai gesehen hatte, kam in mir der Gedanke auf, ich könnte mir ja mal ein neues Fahrrad kaufen – und mal wieder Fahrrad fahren, wenn ich so viel Zeit habe.
Deswegen habe ich nun vorerst ein Fahrrad von meinem VvO ausgeliehen, um seit langem wieder mal erste Fahrradversuche und Popo-ans-Fahrradfahren-gewöhnen-Runden zu drehen.
Zwei Mal bin ich tatsächlich jetzt schon mal gefahren – erst mal mit der Großmaschinenschubserin ein Ründchen von so 9-10 Kilometer – und direkt am Tag drauf alleine nochmal so 16. Und ja, war mal wieder schön – und ich habe festgestellt, dass das zur Verfügung gestellte Fahrrad von meinem VvO nicht wirklich was für mich ist. Denn… es hat eine Rücktrittbremse – und das bin ich ja so gar nicht mehr gewöhnt – auch wenn ich schon über – keine Ahnung, aber auf jeden Fall – 10 Jahre kein Fahrrad mehr gefahren bin.
Vielleicht drehe ich in den nächsten Tagen mal wieder ne Runde.

Meinen neuen Schreibtisch habe ich auch noch nicht auf seinen neuen angedachten Platz verfrachtet. Hmm… mal sehen, wann ich mich mal dazu aufraffe. (Kann noch dauern, fürchte ich…)

Wenn ich jetzt gerade mal in einem älteren Beitrag nachlese, worüber ich alles so geschrieben habe… da könnte ich inzwischen einiges aktualisieren…

Also kurz: Meine Geburtstagsfeier hatte ich geplant, für jetzt im Mai – und habe ich dann Ende April abgesagt, weil a) so wenig Rückmeldungen kamen und b) noch nicht wirklich abzusehen ist, ob diese Feier so hätte stattfinden können. An meinem Geburtstag war ich jetzt also nicht in Schottland, dafür habe ich dann abends ein wenig mit ein paar Freunden geskyped. Das war immerhin etwas.
Es ist einiges an neuem Kram bei mir gelandet. Einerseits neue CDs, die ich mir bestellt habe – von Aurora und der Band Gold. Außerdem Sachen von Terry Pratchett – Pins von Granny und die Marke der Stadtwache, zB.
Desweitern ein Merch-Pulli von Kælan Mikla, für die ich jetzt tatsächlich Patreon geworden bin.
Gestern habe ich ein Online-Konzert von Apocalyptica verfolgt – und dann auch Kram bestellt (neue CD + T-Shirt).

Also – eingekauft habe ich schon einiges… auch etwas gespendet – für Künstler und für die Festspiele hier in Hanau.
Und ich denke, für die Navajos wollte ich mich auch nochmal aufraffen zum Spenden…

Ja – ach, ich denke, damit habt Ihr erstmal wieder genug zum Lesen.
Vielleicht dauert es bis zum nächsten Beitrag ja nicht wieder so lange – zumindest Zeit hätte ich ja genug. Sozusagen.

Dann wünsche ich allen, die es bis hierhin geschafft haben: Bleibt gesund.
Und bis zum nächsten Mal – hier in diesem Theater. ^^

Impressionen

Es ist April 2020 – und seid heute hat unsere Firma Kurzarbeit.

Da ich jetzt nicht weiß, ob und wenn ja wie oft ich diesen Monat zum Flughafen muss/darf, mach ich jetzt mal was ganz Neues, und gebe Euch hier mal ein paar Impressionen der letzten Tage von einigen Stellen des Flughafens.

Viel Spaß beim Angucken.

 

 

 

 

 

 

Und manchmal liegt das Geld quasi wirklich auf dem Boden rum…

 

Zeit der komischen… Arbeitsträume?!?

Ich glaube, vorgestern beim Dösen war es das erste Mal jetzt.
Es war also noch nicht mal ein normaler Schlaf während der Nacht, der mir dieses „Erlebnis“ bescherte. Es war ein Traum über eine frühere Arbeit. Wobei ich noch nicht mal sagen kann, ob es wirklich eine frühere Arbeit war oder eher eine eingebildete. Ich tippe auf zweiteres. Denn es war weder hier am Flughafen, noch am Zimmertheater, noch bei der Arbeit davor. Doch inzwischen kann ich nicht mehr genau sagen, um was es ging – doch es war seltsam. Und definitiv was mit Arbeit.

Und letzte Nacht ging es damit weiter. (Also die Nacht auf gestern.)

Dieses Mal war es definitiv mein aktueller Arbeitsplatz. Zumindest von der Grundvoraussetzung her. Und hier kann ich auch (noch) etwas mehr dazu erzählen.

Ich arbeite ja am Flughafen. Dort sehe ich zu, dass die lieben Fluggäste keine bösen Gegenstände in ihrem Reisegepäck haben. (Sowas wie Feuerzeuge, Powerbanks, Wunderkerzen oder Sachen, die „Boom!“ machen können.)

Für diese Kontrolle hatten wir vor vielen Jahren, sagen wir 2010, im Bereich B zwei Sperrgepäck-Röntgengeräte im öffentlichen Bereich. B1 auf der einen Seite der Halle, B2 auf der gegenüberliegenden Seite.
Inzwischen sind beide Geräte aufs Vorfeld verlegt worden, so dass mensch dort nicht mehr im Sichtbereich der Passagiere liegt – oder eher sitzt. ^^

Soweit, so gut. So in der Realität. Jetzt zu meinem Traumwerk von meiner letzten Schlaf-Nacht.

Ich komme auf die Arbeit, wie üblich so zehn-fünfzehn Minuten vor Dienstbeginn. In der Regel (der Realität) bekommen wir unsere Aufträge dann über den Auftrags-Monitor angezeigt. In meinem Traum dieses Mal nicht. Ich bekam den Auftrag irgendwie akustisch übermittelt. Und der Auftrag lautete, zum alten Sperrgepäckgerät B1 (oder B2?) zu gehen, welches jetzt iiiirgendwo im öffentlichen Bereich stehen soll.

Das Beste daran eigentlich: Ich glaubte mich sogar zu erinnern, dass ich es irgendwo hatte stehen sehen. Trotzdem: Ich hatte keine Ahnung, wo es sein soll. Deswegen habe ich meine Steuerung angerufen, um a) zu sagen, dass ich keine Ahnung habe, wo das Gerät steht, und ob sie mir da weiterhelfen kann und b) eventuell die Kollegen über eine verspätete Ablösung zu warnen. Die Steuerung konnte mir da nicht wirklich weiterhelfen, also bin ich losgezogen. In eine Richtung, die ich mir da gedacht habe. Und das bestimmt zehn Minuten vor der Zeit.

Tja.
Was soll ich sagen…

Erst bin ich bei sowas wie einem Einkaufszentrumbereich des Flughafens rumgelaufen. (Allerdings haben wir so einen nicht wirklich. Eher war es eine Mischung aus Hessen-Center + dem Ding hier in Hanau am Freiheitsplatz.) Zu diesem Zeitpunkt war ich definitiv noch in meiner Arbeitskleidung, und ich habe auch ein paar Kollegen getroffen, die mir aber nicht weiterhelfen konnten.

Also habe ich weitergesucht. Und bin dann durch alte Kneipenräume mit Billiardtischen und Tischfußballspielen gekommen. Und Treppen… und zu einem Parkplatz, der aussah, wie von einer Gaststätte an einem Wald der Mitarbeiterparkplatz. Zu diesem Zeitpunkt etwa habe ich dann auch gemerkt, dass ich jetzt in zivil unterwegs war. Und ich war (gefühlt) einige Zeit unterwegs und nirgends eine Spur des Sperrgerätes.

Und dann bin ich wach geworden.

Und habe mich gefragt, was das soll?

Warum träume ich so kurz hintereinander (relativ) solche komischen Träume übers Arbeiten?

Das geht fast in die Richtung der Träume, in denen ich bei irgendwelchen Theaterstücken mitspiele, die ich eigentlich glaube zu kennen, wofür ich aber keinen Text gelernt habe – und mein Einsatz rückt näher und näher.

Das geht ein wenig in die Richtung. Auch wenn ein Traum dieser Art schon länger her ist – auch wenn ich schon 7 Jahre kein Theater mehr gespielt habe.

Wieso also so ein seltsamer Traum?

Zumindest diese Nacht bleibe ich traumfrei. Denn ich bin wieder mal in der Nachtschicht. Doch mal sehen, was dann morgen (heute) früh geträumt wird. ;o)

Nachtrag: Nichts, von dem ich jetzt noch was wüsste. ^^

 

Island – Foto des Tages

Jetzt sollte ich mir also mal langsam Gedanken machen, was ich so alles zu meinem Urlaub zu erzählen habe. Ich denke, da richtig zu was schreiben, werde ich dann ab übermorgen Nacht, wenn ich wieder für einen Block in der Nachtschicht bin, und dann hoffentlich nicht mehr so viele Zeitungen zum Lesen auf mich zukommen. ;o)

Ich war ja gut 2 Wochen dort im Urlaub, und habe dann so nach ein paar Tagen angefangen, ein paar Freunden auf diversen Messengern „Foto des Tages“ zu schicken. Und ich denke, diesen Gedanken werde ich jetzt als erstes aufgreifen, und werde hier jetzt mal 17 Fotos posten, welche diese 14 Tage Urlaub fürs Erste repräsentieren sollen.
Diese Fotos sind teilweise identisch mit denen, die ich meinen Freunden geschickt habe, andererseits waren das alles Communicator-Fotos, wo ein Foto von der Spiegelreflexkamera vielleicht schöner gewesen wäre.
Deswegen wird dies hier meine aktuelle Interpretation der „Foto des Tages“, halt so im Nachhinein. Mal sehen, was haben wir denn da…

24. Mai 2018

Am ersten Tag habe ich noch nicht so viele Fotos gemacht, da der Tag in Island doch eher kurz war. Ich nehme jetzt mal mein Mietwägelchen, dass mich gut durch und über die Insel gebracht hat für zwei Wochen. ;o)

25. Mai 2018

Ja, da gab es viel Landschaft zu sehen, aber mich kann auch die Natur begeistern – deswegen nehme ich für diesen Tag diese Lupine, der es langsam warm genug ist zum Blühen.

26. Mai 2018

Da nehme ich mal meinen ersten GROSSEN Wasserfall, den Dynjandi. Aufgenommen mit meinem Communicator.
Klar, der Sonnenschein durch die Wolken in Korpudalar ist auch toll – aber das Foto kennt ihr ja schon vom letzten Urlaubspost. 😉

27. Mai 2018

Dies war tatsächlich mein erstes „Bild des Tages“-Motiv: Ich im Schnee.
Hier nehme ich aber besser mal das Foto der Kamera, denn da kann man mich deutlicher erkennen. ^^

28. Mai 2018

Dieses hier war mein zweites „Communicator-Bild des Tages“.
Es gab soo viel zu sehen, Landschaft- und Pflanzen- und Tiertechnisch… da habe ich mich für eine vierte Option entschieden. :oD

29. Mai 2018

Das Grundmotiv ist dasselbe wie von meinem Original „Foto des Tages“ – allerdings nehme ich hier die Kamera-Variante, weil ich mein Gesicht nicht draufhaben muss und weil es hier schöner rauskommt:
Hvítserkur

30. Mai 2018

Mein offizielles „Bild des Tages“ war das Bild mit den Trollen und mir. Das könnt ihr im letzten Island-Beitrag schon sehen. Mein eigentliches Bild dieses Tages finde ich aber die Walflossen von der Whale Watching Tour. Hatte ich zwar auch schon im letzten Beitrag – aber trotzdem hier nochmal. 😉

31. Mai 2018

 

Hmm… hier wird’s schwierig. Ich könnte Wolken nehmen, die über einen Berg kommen… oder den nächsten großen Wasserfall, Goðafoss… Freunden habe ich Selfies von Dimmuborgir geschickt und von den Fotos von thermalen Aktivitäten…
Hier nehme ich jetzt mal ZWEI Bilder des Tages und keines der erwähnten Fotomotive. Ich nehme nämlich mal einen kleinen Einblick in die Flora beim Goðafoss, von dem ich mich frage, wie viele der dort herumlaufenden Touris dafür überhaupt ein Auge hatten…

1. Juni 2018

Definitiv das Motiv für das „Bild des Tages“ war an dem Tag die Wolken, die sich über die Berge der Landspitze beim Hvalnes Lighthouse drücken mussten. Hier nehme ich aber eines der Bilder meiner Kamera, nicht das meines Communicators. 😉

2. Juni 2018

Dieser Tag stand im Zeichen des Eises. Entsprechend gab es über meinen Communicator auch das erste Panoramabild „des Tages“, nämlich von der Eislagune Jökulsárlón.
Allerdings nehme ich hier jetzt als Foto die Stelle, an der ich am dichtesten am Gletscher dran war. Das ist die Gletscherzunge Svínafellsjökull.
(Auch, weil ich nicht weiß, wie eine Panoramaaufnahme hier auf dem Blog aussähe…)
Und ich entscheide mich für eine Version meines Communicators.

3. Juni 2018

Heute gab es wieder Wasserfälle… Lupinen… Eis… Doch mein persönliches Highlight und damit „Bild des Tages“ wurde dies auf meinem Weg nach Vík í Mýrdal. Und ich nehme meine Communicator-Version, weil da die Farbe irgendwie schöner aussieht.

4. Juni 2018

Mein Original-„Bild des Tages“ kennt ihr schon – nämlich das Hühnerbild des letzten Islands-Beitrags. Deshalb nehme ich hier jetzt noch ein anderes.
An diesem Tag gab es Wasserfälle, Pferde, eine Herberge nur für mich… und direkt am Anfang, direkt nach Aufbruch aus der Jugendherberge, erst nochmal 2 Stunden Strand in Vík zur „Jagd“ auf die Puffins, die Papageientaucher. Ich brauchte da doch wenigstens EIN erkennbares Bild von ihnen.
Und ich nehme jetzt dieses hier, weil er da zumindest etwas zu erkennen ist. ^^

5. Juni 2018

Nun ging die Reise langsam dem Ende zu. Ich hatte einen Tag im Golden Circle und habe ein entsprechendes Motiv zu meinem „Bild des Tages“ gemacht – das ich auch hier nehmen werde. In der Communicator-Version. Bewegtes Bild geht leider nicht – aber da werde ich bis zum großen Beitrag nochmal sehen, was da machbar wäre. ^^
Darf ich vorstellen? Strokkur.

6. Juni 2018

Heute ging es nach Reykjavik. Entsprechend habe ich bei fast all meinen Leuten und auch bei Twitter ein Bild der Hallgrímskirkja genommen. Als Zeichen ‚Ich bin jetzt in Reykjavik‘. Doch interessanter für den Tag – und eigentlich auch total ideal für so einen Tag, sofern man das entsprechende Zeug dabei hatte (was bei mir aber schon alles weggepackt war…) – finde ich das hier:
Reykjadalur mit dem Reykjadalsá

7. Juni 2018

Mein letzter ganzer Tag in Island. Mal sehen, was ich da noch anbieten kann… ;o)
Zu sahen gab es nochmal Blüten, Mose, Basalt, Thermalgebiete, Meer, Vögel… Und das hier:
Brú milli heimsálfa – Die Brücke zwischen den Kontinenten
(in der Version der Kamera – ohne mein Gesicht drauf ^^ – und Nord-Amerika ist Rechts, Eurasien Links. Quasi. ;))

8. Juni 2018

An diesem Tag stand nur noch Flughafen auf dem Programm, da mein Flug um 6 Uhr morgens ging. Von daher bleibt nicht so viel Auswahl. Was tat mir zu Hause mein Hintern weh…
Zum Glück ging mein Flug nach Frankfurt – wenn ich nach Dublin oder Lyon gemusst hätte, hätte ich mich bestimmt geärgert, diese Nacht sinnlos im ungemütlichen Flughafen verbracht zu haben.

Das waren meine „Bilder der Tage“ – vielleicht ist was für Euch dabei.
Ansonsten müsst Ihr jetzt warten, bis ich die nächsten Beiträge demnächst geschrieben und vor allem übertragen habe.
Ich denke, ich mache 2 Blogs draus – erste Woche und zweite Woche.

 

Sögulok.

 

51 Punkte – Bestanden

Vor allem das letzte Wort war, worauf ich gehofft hatte.

„Bestanden.“

Ja!

Puh.

Blogbild Einladung Rezi 2016.jpg

Heute war es mal wieder soweit.
Ich hatte ja schon mal HIER vor gut 3 Jahren geschrieben, dass wir nun alle 3 Jahre unsere Fähigkeit, Röntgenbilder richtig zu erkennen, unter Beweis stellen müssen. Alle 3 Jahre müssen wir „rezertifiziert“ werden. Einen Dank für diese Maßnahme geht an die EU.
Besten Dank.
Wirklich.
*geheimer Ironiemodus aus*

Da ich in der Reisegepäckkontrolle arbeite, habe ich ja nichts anderes zu tun, als Röntgenbilder auszuwerten. Allerdings besteht zwischen Reise- und Handgepäck ein kleiner Unterschied:
Während uns im Reisegepäck weder Flüssigkeiten, noch Werkzeug oder Messer interessieren – es sei denn, sie sind verbotene Waffen wie z.B. ein Butterflymesser oder ein Faustkampfdolch – ist davon im Handgepäck das meiste nicht erlaubt.

Und die Rezertifizierung wird nun mal nach dem Handgepäckstandard durchgeführt.

Entsprechend müssen wir Reisegepäckler davor erst mal umschalten, gedanklich. Und falls wir es dann doch nicht schaffen sollten, hat uns das Reisegepäck erst mal für einige Zeit gesehen, und wir „dürfen“ bis zur Nachprüfung hoch in die Fluggastkontrolle, zum Einweisen der Passagiere und Boxen schieben. Und sich oben mit OTLs der Fluggastkontrolle und vielleicht auch noch Fluggästen rumärgern.

Heute hatte ich also wieder „Rezi“.

Und ich habe sie mit 51 Punkten von 60 möglichen geschafft. Das bedeutet, ich habe 9 Gegenstände von 60 falsch zugeordnet und verbotener gemacht als sie sind. Anders herum wäre ich nämlich durchgefallen. Da gehe ich lieber auf Nummer sicher. Da ich nicht sicher weiß, ob z.B. Bits, Zündkerzen oder ein Klebebandabroller als Werkzeug – und damit als verboten im Handgepäck –gilt oder nicht. Besser mal verbieten, bis zu den 36 Mindestpunkten ist ja etwas Spiel.

Zum Glück habe ich dieses Spiel nicht ganz ausgereizt. Noch über 50 Punkte ist für mich voll ausreichend. „Bestanden“ ist das, was zählt.
Jetzt habe ich also wieder Ruhe bis 2019.

Was für ein Glück.

Dann kann ich mich 2019 wieder nervös machen lassen. Und bis zur Rente muss ich ja nur – wenn ich bis dahin hier bleibe – mich noch 6 – 7 Mal rezertifizieren.

Ach du Schreck.

😮

Geschafft!

Ich verdiene meine täglichen Brötchen damit, an einem deutschen Flughafen danach zu schauen, dass die lieben Fluggäste nichts im Reisegepäck haben, was die Sicherheit gefährdet. Also Feuerzeuge, Gaskartuschen, Wunderkerzen… oder gar verbotene Waffen, deren Besitz in Deutschland strafbar sind – hier sei nur kurz der Schlagring und das Butterflymesser genannt.
Und natürlich soll auch nichts mitgehen, das unterwegs „BUMM!“ und Löcher macht…

Das Gute an dieser Abteilung „Reisegepäck“ ist, dass das Gepäck nicht diskutiert. Und es ist nicht so schweißtreibend zu kontrollieren, wie damals auf der sogenannten „Sonderkontrolle“ wie z.B. B22 – wo prinzipiell jeder Fluggast nochmal per Handsonde „bearbeitet“ wurde. Vor dem Flug eine kleine Massage – am besten Fußmassage inclusive.
Klingt ja vielleicht nicht schlecht – doch darf in Deutschland nur gleichgeschlechtlich untersucht werden. Und wer sich heutzutage auf der Straße mal umsieht… Es sind nicht alle Leute Traumkörper besitzende Adonise – von möglichen Transpirationsgeschädigten und somit fast total unter Wasser stehenden Gästen mal ganz abgesehen…
Also – auch wenn sich in der Fluggastkontrolle seit den dunklen Sonderkontrollzeiten viel getan hat – wir Mädels und Jungs aus dem Gate, dem Erdgeschoß des Flughafens – sind in unserer Abgeschiedenhet + Ruhe (vor Passagieren) so glücklich, dass wir jede Möglichkeit nutzen, um eben im Gate zu bleiben – und sei es noch so kalt und laut…

Nun hat sich die „liebe“ EU wieder etwas neues einfallen lassen und verlangt jetzt, das unser Berufszweig „Luftsicherheitsassistent“ nach 3 Jahren beweisen soll, dass er noch weiß, was er da so auf den Röntgengeräten sieht. Man darf aus 15 Koffern je 4 Gegenstände bewerten nach Alltagsgegenstand, gefährlich… und Bombe!
Es sind also insgesamt 60 Gegenstände – wenigstens 36 sollten richtig gewertet sein – wobei die gefährlichen Gegenstände + Bomben zu 100% erkannt werden müssen.
So weit, so gut.
Wobei wir „Gaties“ dann immer noch mal umdenken müssen – denn dieser Test richtet sich nach der Handgepäck-Basis – und was da verboten ist (große Messer, Flüssigkeiten über 100ml etc.), ist uns im Reisegepäck egal.
In Maßen. ;o)
Wenn man bei diesem Test durchfällt – etwas „böses“ nicht erkennt – dann muß man den Test noch mal machen. Und darf solange nicht an den Monitor zum Auswerten.
Dies macht für unsere Kollegen von „oben“ kaum einen Unterschied – während wir „unten“ ja nichts anderes machen. Was bedeutet: Durchgefallen = Ab nach oben! Für unbestimmte Zeit, bis man es nochmal versuchen kann. (Ein Kollege war gut 21/2 Monate oben…. NOOOIIIIIN!)
Entsprechend steht für uns „Gaties“ etwas mehr auf dem Spiel…

Heute war ich eeendlich dran.
Endlich diesen Test (die „Rezi“) überhaupt machen – und gut ist. Für hoffentlich 3 Jahre.
Doch eine gewisse Nervosität war natürlich schon da. Weil… siehe oben.

Der Test lief ganz gut – nur die blöden Bomben haben gewartet bis zu den letzten 2 Koffern. Da kann einem schon anders werden, ein wenig. Doch dann kamen sie endlich.
Also eigentlich alles im grünen Bereich.
Danach blieb nur noch die Auswertung abzuwarten.
Die Wartezeit habe ich mir mit einem Mettbrötchen und einer Cola aus der Kantine versüsst. Das habe ich mir da mal gegönnt. War nötig.
Dann das Ergebnis: Alle bestanden. Puh. Und selber sogar 57 von 60 Punkten erreicht. Wunderbar.
Dann kann ich jetzt wieder zum normalen Tagesgeschäft zurückkehren.
Geschafft.
Für die nächsten 3 Jahre.
Falls bis dahin in Brüssel nicht noch was Neues ausgebrütet wird…