Flughafenausblicke

Flugzeug im Landeanflug von unten gesehen

Der August ist da. Zeit für einen kleinen neuen Beitrag. Wollte ihn zwar noch Ende Juli fertigmachen, aber ich habe ihn nicht von meinem Communicator abgeschickt bekommen. Dann also jetzt, mit einem Foto mehr.

Skyline von Frankfurt im Morgengrauen, mit Flugzeugen im Vordergrund rechts

Denn jetzt habe ich zumindest zwei auch mal selbst gesehen, von denen mir ein Kollege bereits einige Fotos gezeigt hat: Gottesanbeterinnen.
Die scheint es hier am Terminal 3 massig zu geben.

Und damit einen schönen August allerseits.

Grüne Gottesanbeterin

Frei haben oder geben

Blick auf Flughafen-Rollfeld kurz vor Sonnenaufgang, der sich tiefrot ankündigt.

Mai. Der Monat der Feiertage.

Das geht schon los mit dem 1. Mai. Dann gibt es diesen Monat noch die Himmelfahrt der Väter, quasi. Und dieses Jahr hat dieser Monat auch noch Pfingsten. Das sind nochmal 2 Tage.
Also insgesamt 4 Feiertage diesen Monat.

Von diesen vier Feiertagen waren nur 2 mit Dienst belegt für mich. Denn die väterliche Himmelfahrt gestern wäre der erste Tag meines 3-Tage-Wochenendes gewesen. Und Pfingstsonntag ist tatsächlich ein Sonntag für mich.
Doch an 2 Feiertagen zu arbeiten läppert sich ja auch schon. Vor allem, wenn es 8,5 Stunden-Arbeitstage sind.

Ich weiß gar nicht mehr genau, wann sich das bei + für uns geändert hatte. Irgendwo zwischen 2022 und 2024. Seitdem sind die sonntäglichen Feiertage – Oster- und Pfingstsonntag – wieder richtige Feiertage für uns, mit vollem Feiertagszuschlag, statt ‚einfachen‘ Sonntagszuschlag. Und dieser Feiertagszuschlag wurde dann für uns auch noch von 100% auf 125% erhöht. Da kann mensch ja richtig €-Zeichen in die Augen bekommen. ;o)
Vor allem, bei dem Grundstundenlohn, den wir inzwischen bekommen.
Da fällt das Arbeiten an Feiertagen erstaunlich leicht. Wer hätte das gedacht? ;o)

Vollmond hinter WolkenNun, wie erwähnt, hätte ich gestern frei gehabt.
Jetzt habe ich aber am Samstagmorgen, als ich auf meine Bahn zum Flughafen gewartet habe, mir gedacht, dass ich diesen freien Tag nicht wirklich bräuchte. Ich bin kein Vater und ziehe an diesem Tag auch nicht mit anderen Männern um die Blöcke.
Also habe ich spontan nochmal in unserer Plan-App nachgesehen, ob noch irgendwer irgendwas tauschen wollte. Und ja, es wollte tatsächlich spontan noch ein Kollege am Donnerstag frei haben. Und er hatte die gleiche Schicht, die ich auch schon den ganzen Block hatte.
Hmm… verlockend.

Nach ein-zwei Stunden Bedenkzeit habe ich dem in-die-Runde-vorgeschlagenem Tauschantrag zugestimmt. Und ein paar Stunden später war er schon bearbeitet + genehmigt.
Ratzfatz.

Anscheinend ist dem Kollegen auch erst am Freitag eingefallen, freihaben zu wollen. So wie mir am Samstag freihaben abzugeben. Also habe ich gestern den Vormittag auch wieder am Flughafen verbracht, statt zu Hause auszuschlafen.
Dafür wird dann Ende Juni noch etwas mehr Geld auf mein Konto regnen.
Gut für meine Leier.
Und ich bekomme wieder mal ein paar Stunden auf mein Arbeitszeitkonto – mit denen ich mir irgendwann mal wieder frei nehmen kann. Oder es zumindest versuchen kann. ;o)

Der Diensttausch ging schnell. Erstaunlicherweise. Doch die Bearbeitung meiner Resturlaubstage dauert um einiges länger. Ist wohl komplizierter. ;o)
Oder weil das System angeblich Probleme hat/macht, laut Info der Firma.

Mal sehen, wie lange sie dazu noch brauchen. An meinen einen Antrag habe ich nun zumindest noch einen Alternativvorschlag angehängt.

Schau ’n mer ma.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Training oder Konditionierung

Blick auf Flughafen-Rollfeld nach Sonnenaufgang mit Morgennebel über der Bahn

Nun will ich mal wieder etwas über meine Arbeit schreiben. Aber da muss ich jetzt aufpassen, was + wie ich schreibe, weil… psst.
Dann schaue ich mal, wie ich mich durchlaviere. ;o)
Aaalso…

Meine Kollegen und ich sind für die Kontrolle des Reisegepäcks am Flughafen zuständig. Das nichts mitgeht, was nicht mitgehen darf. Grob gesagt. Denn natürlich gibt es Abstufungen in dem, was alles nicht mit darf.
Da wir im Auftrag der Bundespolizei arbeiten – das ist auch kein Geheimnis ;o) – ist die Priorität unserer Suche natürlich alles, was zur Explosion gebracht werden könnte. Denn Explosion und Flugzeug vertragen sich nicht so gut. Deswegen kommen „Witze“ über Bomben im Gepäck in der Regel gar nicht gut an. Das hat bereits bei einigen Personen dafür gesorgt, dass der geplante Flug ohne sie geflogen ist. Da verstehen wir keinen Spaß. Wer hätte das gedacht?
Also: Besser nicht machen! ;o)

Gut, abgesehen von Bomben gibt es ja noch viele Sachen mehr, die nicht mit dürfen. Was jeder Fluggast auch bestätigen muss, dass er/sie das weiß. Oder zumindest gesehen hat. Auch wenn er/sie sich dann vielleicht nicht daran hält, weil schon so lange her. Sowas wie Feuerzeuge, Pyrotechnik (Feuerwerk), Wunderkerzen, Gaskartuschen, Benzin, Powerbanks, Benzinmotorsägen.
Halt alles oder vieles, was eine gewisse Feuergefährlichkeit hat. Das ist auch alles kein Geheimnis.

Zum Trainieren der Bildschirmauswertung haben wir ein Trainingsprogramm, über das wir die Hand- und Reisegepäckauswertung üben können. Denn im Handgepäck sind ja auch Gegenstände wie Messer oder Werkzeug verboten, die uns im Reisegepäck so gut wie gar nicht interessieren… solange es sich nicht um eine verbotene Waffe nach WaffG handelt. Dann ja.
Doch mir geht es jetzt mehr um die Dangerous Goods – DGR – oder halt gefährlichen Gegenstände wie Feuerzeuge etc.

Tatsächlich ist es in der Regel nicht schwer, ein einzelnes Feuerzeug in einem Koffer zu erkennen, oder gar mehrere. Im Gegenteil, sind es sehr viele zusammen, komme ich eher ins Grübeln, ob das wirklich Feuerzeuge sind, denn so viele wird doch niemand mitnehmen… (Doch. ^^)
Lampen an einem Röntgengerät, die anzeigen, dass das Gerät in Betrieb ist (Weiß) und ein Röntgenvorgang läuft (Rot)Das Röntgengerät enthüllt alles.
Auch wenn jemand noch so sehr versucht, diese Feuerzeuge zu tarnen. Alufolie blockiert keine Röntgenstrahlen.
Hm… ist das nun schon ein Betriebsgeheimnis? Kann ich mir nicht vorstellen.
Also, Feuerzeuge sind recht einfach zu entdecken. Aber sie gehören nur zur Kategorie der DGR. Sie sind zwar feuergefährlich, gehen von selbst aber in der Regel nicht in Flammen auf. Das bedeutet: ja, wir kümmern uns auch um die DGR in den Koffern, doch erst, wenn wir sicher sind, das nichts gefährlicheres in diesem Koffer ist.

Jetzt kommen immer wieder, im Laufe der Jahre, an unsere Kontrollstellen Kollegen von der Bundespolizei – unserem Auftraggeber – vorbei, die uns interviewen und befragen, um zu sehen, ob wir auch wissen, was und warum wir da eigentlich tun. Wenn wir dann auf die Frage, nach was wir in den Koffern schauen, als erste Antwort: „Feuerzeuge.“ geben würden, wären sie über diese Antwort nicht sehr glücklich. Und wir wären es dann auch nicht. ;o)
So – und damit nochmal zurück zum Trainingsprogramm.

In der Anfangszeit dieses Programms vor x Jahren, hatten wir im Reisegepäck nur Bomben zu finden. Das ist unser Job + von daher kein Betriebsgeheimnis. Irgendwann kam dann auch das Üben des Handgepäcks dazu. Und im Reisegepäck das ein oder andere DGR.
Wenn ich mir so meine Auswertungsstatistik das Programms ansehe, hätte ich bei DGR sicher um einiges höher sein können. Doch mir sind Bomben etwas wichtiger als irgendwelche Spraydosen, die vielleicht verboten sind. Dafür gibt’s nämlich genug Spraydosen, die mit dürfen. Und zu viele weiße Mäuse sind auch nicht gut. Also markierte Sachen, die dann nichts sind – außer falsch.

Vor ein paar Wochen gab es mal wieder Aktualisierungen im Trainingsprogramm. Da wurden die Bilder für 2D-Hand- und Reisegepäck von der Qualität der Bilder wieder besser, dafür in 3D… ähm… das Gegenteil. Und irgendwie gibt es momentan im Reisegepäck nur DGR zu finden. Das ist insofern gut, dass ich mehr Pyrotechnik finde… allerdings wäre der Stand momentan, dass es jetzt fast wie eine Konditionierung auf DGR wirkt.

Na, was da wohl einige Personen mit Sternen auf der Schulter dazu zu sagen hätten?
Will ich das wissen?

Zumindest habe ich meinen Quartalstest mit nur 2 weißen Mäusen bestanden. Ich dachte, ich hätte mehr gefangen.

Dann bis zum nächsten Quartal – und das es bald auch mal wieder mehr als nur DGR beim Training gibt.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Fast schon wieder Februar

Blick auf Flughafen-Rollfeld kurz vor Sonnenaufgang, der sich tiefrot ankündigt.

Und das Jahr schreitet voran – wie immer. Inzwischen ist schon fast wieder Ende Januar. Und ich habe immer noch nicht über Geschenke geschrieben – oder mein Bahn-Generve. Ob ich das nun noch machen werde… mal sehen.

Ich habe heute eigentlich meinen Samstag, und morgen wäre mein Sonntag. Da meine Firma aber tatsächlich auf den Gedanken kam, sie müsste mir zwei Tage Spätdienst planen, nächste Woche, habe ich die Tage mit einem Kollegen getauscht. Der braucht morgen frei, dafür bekomme ich seinen einen Tag frei nächste Woche, der mein zweiter Tag Spätdienst wäre. Also mal nur einen Tag frei. Dafür habe ich dann nächste und übernächste Woche je 3 Tage frei.
Na gut.
Am nervigsten war da dann noch, dass sie bis Dienstag gebraucht haben, um unsere drei Tage Diensttausch (eingereicht bereits am 25.12.!) zu bearbeiten. Muss wohl sehr schwierig sein, diese Arbeit. *Augenroll*

Mandala-Motiv in Schwarz-Weiß zum AusmalenIm Februar will ich seit langem mal wieder nach Essen. Ich möchte/muss unbedingt mal wieder mit Fuchs was Kochen. Na gut – sie kocht, aber ich gehe ein wenig zur Hand. Dafür kam dann von ihr der Vorschlag des Faschings-Wochenendes. Da hatte ich zwar nicht frei, doch habe einfach mal Urlaub beantragt. Ich hatte eh noch so viele freie Tage zu verplanen.
Den Antrag habe ich Online Anfang Januar eingereicht – und der wurde dann doch mal am Mittwoch bearbeitet und genehmigt. Ist auch schwierig.
*nochmal Augenverdreh*
Wahrscheinlich geht es dann auch mal mit ihr ins Theater – doch die Chancen stehen gut, das ich NACH dem Wochenende wahrscheinlich darüber berichten werde. *zwinker*

Die letzten Tage habe ich zwei Fotos zu Sonnenaufgängen gemacht, direkt vor unserem Arbeitsbüro. Die muss ich hier einfach mal zeigen. Irgendwo in dem Beitrag. Sonnenaufgänge werdet ihr schon erkennen. ;o)

Mandala-Motiv in Schwarz-Weiß zum AusmalenDann habe ich zumindest zwei neue Mandalas in Arbeit gehabt. Da gibt es hier allerdings nur mal einen Ausblick auf die unausgemalten Varianten. Auch hier irgendwo im Beitrag eingestreut.

Heute Morgen habe ich mich mit meiner Mutter getroffen. Ich habe sie abgeholt und dann sind wir Frühstücken gegangen. Dabei haben wir dann zusammen eine Rechnung von ihr über ihr Handy überwiesen. Denn mit dem Online-Banking am Rechner ging es noch nicht so wie gedacht – aber über das Handy hat es funktioniert. Da hatte sie mir den Test-Euro, den ich ihr zur Eröffnung ihres Kontos überwiesen habe wieder zurückgeschickt. :oD
Noch ein-zwei Mal, und dann macht sie das locker auch alleine, gemütlich von zu Hause aus. Dann muss sie dafür nicht mehr in die Stadt gehen, wie bisher.
Anschließend haben wir noch die Zeitung besucht, dass die das Abo für sie entsprechend auf ihr neues Konto umstellen können.

Nachdem ich sie dann wieder abgeliefert hatte, bin ich nochmal in die Stadt. Ich habe da etwas in die Wege geleitet, über das ich irgendwann in der Zukunft wohl sicher etwas mehr schreiben werde.
Uhh… das klingt ominös. *zwinker*

Und dann bin ich nochmal Kalender zum halben Preis einkaufen gegangen. Einen großen für meine Küche, der dann später zu Geschenkpapier wird. ;o)
Und ich habe mich mal für einen anderen als üblich entschieden. Keinen Landschafts- oder Tierkalender, nein, sondern einen mit Tanz-Bewegungsbildern. Da wurde mir inzwischen auch mehrmals was auf TikTok vorgeschlagen, was ziemlich interessant war. Aber keine Ahnung, ob das dieselben Künstler sind. Aber die Ergebnisse sind ähnliche.

Titelbild des Kalenders THE ART OF MOVEMENT 2026 vom Weingarten Verlag Autoren: Deborah Ory & Ken Browar Eine Frau im blauen flatterndem Kleid im Ballet-Sprung nach oben

Tja – und das war es für heute.
Morgen geht es dann also schon wieder arbeiten, nachdem wir heute Abend tatsächlich seit Ewigkeiten mal wieder Shadowrun spielen werden.
Na, schauen wir mal. ;o)

Blick auf Flughafen-Rollfeld nach Sonnenaufgang mit Morgennebel über der Bahn

Arbeitskollegen

Vollmond hinter Wolken

Da ich jetzt Urlaub habe, schreibe ich nun mal darüber, was mir da wohl eher nicht fehlen wird:
meine Arbeitskollegen.

Davon habe ich ja genug. Und mit ein paar davon komme ich auch zurecht. Mit manchen sogar recht gut. Ein paar habe ich tatsächlich in meinem Communicator stehen – und kommuniziere hin und wieder mit einigen davon. Die lassen sich aber fast an einer Hand abzählen.
Klasse statt Masse. ;o)

Dann gibt es einige, mit denen ich zurecht komme und auch mal etwas reden kann. So das Mittelfeld, sozusagen. Das sind einige mehr als die Handvoll oben.

Und dann gibt es noch… die „Elite“.
Diejenigen, bei denen ich froh bin, wenn ich sie so wenig wie möglich sehe.
Inwieweit das da jeweils auf Gegenseitigkeit beruht, kann ich nicht sagen.

Es gab schon Kollegen, mit denen ich gerne zusammengearbeitet habe, bei denen andere jedoch die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen habe, quasi.

Eine leere Gepäckwanne steht quer in der Einfahrt zur Parkposition für wartende, leere Gepäckwannen. Kurz hinter der Einfahrt geht nach links eine Einzweigung des Weges ab, in dem eine leere Wanne steht und auf das nächste abzufördernde Gepäckstück wartet.Jetzt ist die Arbeit, der wir hier nachgehen, nicht wirklich körperlich anstrengend. Zumindest in unserer Abteilung. Die Fluggastkontrolle steht da auf einem anderen Blatt. Aber Reisegepäck diskutiert und widerspricht nicht und ist überhaupt geduldig. Doch obwohl sie also nicht anstrengend ist, haben es einige Kollegen lieber, wenn sie am besten noch weniger tun müssen. Daher gibt es einige Arbeitsplätze, die bei ihnen beliebter sind als andere.
Nun, ich habe auch solche Arbeitsplätze, an denen ich lieber arbeite. An denen ich auch etwas zu tun habe…
Wenn aber ein fauler Kollege einen anderen faulen Kollegen als faul bezeichnet… dann entbehrt das nicht einer gewissen Komik.
Das es der andere geschafft hat, weniger zu tun als der Faule selbst… unerhört.

Ich mag beide nicht so.

Doch jetzt habe ich erstmal Ruhe vor Kollegen aller möglichen Art.
Puh.
Und sie vor mir.
Wer weiß, wer die braucht. Ich gönne sie denjenigen. ;o)

Nachtrag: Das war übrigens vor dem Flughafen auch nicht anders.
Gut, da gab es nicht so viele Kollegen, trotzdem gab es da auch immer mal welche, mit denen ich irgendwie/-wann so gar nicht mehr konnte/wollte.

Speziell denke ich nun an einen, der zu Fuß vielleicht gerade mal 10 Minuten zur Arbeit gebraucht hätte, wenn überhaupt. Statt aber rechtzeitig loszugehen, um pünktlich zu sein, ist er dann bei Kollegen zugestiegen, die gerade dorthin unterwegs waren und meist an einer Ampel warten mussten.
Auch beim mir – bis ich ihm gesagt habe, dass zumindest ICH ihn nicht mehr mitnehmen werde.
Danach ging’s mir gut, und er hat sich bei Kollegen aufgeregt/beschwert. :o)
Irgendwann hat ihn niemand mehr mitgenommen und er hat einen Firmenwagen vom Lager genommen. Und hat es trotzdem nicht geschafft, pünktlich zu sein. *kopfschüttel*

Davor hatte ich eine Kollegin, bei der mir schon schlecht wurde, wenn ich ihr Auto vor der Firma nur gesehen habe. *schauder*

Doch die beiden sind zum Glück schon laaange her.
Wenn die auch noch hier wären… oje.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Bahngeschichten

leere S-Bahn innen

Und es ist Juni.
Mit was fange ich den denn an?
Ich hatte es ja schon lange nicht mehr mit der Bahn. Na dann… ;o)

Es ist immer wieder eine Freude *hust*, besonders am Wochenende mit der S-Bahn um 03:46 Uhr zum Flughafen zu fahren.
Wenn sie fährt. ;o)

Besonders im Sommer ist es da immer wieder schön, wenn unterwegs die Wochenend-Party-People einsteigen, um dann doch mal nach Hause zu fahren. Meistens ja mehr als weniger laut.
Sei es in Mühlheim-Dietesheim von den Steinbrüchen… oder später Kaiserlei oder Konstabler/Hauptwache. Yay. *Augenroll*

Zum Glück (?) wird momentan (mal wieder) im Tunnel gebaut. Dieses Mal im Offenbacher Tunnel. Das bedeutet, dass die S-Bahnen über Offenbach Ost, OF Hbf. + Frankfurt-Süd umgeleitet werden. Heißt, die üblichen Partyleute aus Offenbach + Frankfurt haben es etwas schwerer, in diese Bahn zu kommen. Von daher ist da der Ansturm geringer im Moment.

Als der Tunnel vor Jahren das erste Mal gesperrt war, wurde die Bahn auch über Offenbach und Frankfurt-Süd umgeleitet. Allerdings war da die Fahrtdauer dann der Strecke angepasst, also kürzer. Da haben wir vielleicht 20-25 Minuten gebraucht statt normal 45.
Dieses Mal wurde die Fahrtdauer aber an die normale Zeit angepasst. Wir stehen also zwischendurch mehr an Bahnhöfen herum. Schade eigentlich. Ich fand die Schnell-S-Bahn damals ganz praktisch.

Anzeigentafel der Abfahrten an der Station Stadion Der erste Zug nach Hanau fällt aus.Was anderes sind zur Zeit viele Bahnen, die am Wochenende fahren. Normal ist 3:46, dann 4:31, 5:01 usw.
Momentan fahren sie 3:46, 4:16, 4:46…
Auch nach Hanau habe ich gestern + heute viele Bahnen gesehen. Mehr, als es sonst gibt. Doch ist dies wohl nur ums Wochenende herum der Fall, aber darüber gelesen habe ich nirgendwo etwas. Weder auf den ausgedruckten Fahrplänen im Bahnhof, noch als Bemerkung in der App. Es fahren halt einfach mehr Bahnen.
Warum auch immer.

Auch hier habe ich nichts dagegen. So verteilen sich die möglichen Fahr“freuden“ auf mehr Bahnen, als wenn sie nur stündlich fährt.

So eine „Freude“ wie die Dame, die ich öfters am Hanauer Hbf. sehe, oder auch am Flughafen. Ich vermute, sie ist obdachlos – da sie immer einen Haufen Tüten mitschleppt. Und sie spricht auch gerne mal mit sich selbst. Und wenn sie in der Bahn sitzt, schafft sie es, die Viertelbahn um sich herum zu leeren…
Laut einem Kollegen hat sie wohl ein Ticket, dennoch habe ich es in den letzten Wochen einmal erlebt, dass sie von der Bahn-Security am Stadion der Bahn verwiesen wurde. Eigentlich hat mich gewundert, dass sie nicht wieder eingestiegen ist, nachdem wir da dann noch so lange herumstanden.

Heute stand eine Dame am Bahnhof, von der ich vermute, dass sie etwas bedröhnt war. Von was auch immer. Nicht super auffällig, aber doch etwas… neben der Spur. Wenn sie schon ungefragt in meine Richtung sagt, dass sie ein Ticket hat, als die Bahn einfuhr. Auch wenn ich das gar nicht wissen wollte.
Kurz vor Steinheim, der ersten Haltestelle nach Hanau Hbf., kam sie um meine Ecke und fragte nach Höchst. Ich meinte dann, Frankfurt-Süd umsteigen. Davon hat sie aber anscheinend nur irgendwie Frankfurt gehört?
Ich sagte dann, dass dies die Bahn nach Wiesbaden ist. Was ja auch stimmte. Darauf meinte sie, sie will nicht nach Wiesbaden, worauf ich meinte, dass sie dann im falschen Zug ist. Also ist sie in Steinheim ausgestiegen. Aber erst, als ich ihr gesagt habe, dass der Bahnsteig und damit der Ausstieg auf der anderen Seite ist.

Und ich hatte wieder meine Ruhe. Und einen Grund, etwas zu schreiben. Schlechtes Gewissen? Minimal.

Ich habe zwar Knöpfe für in-meine-Ohren zum Beschallen dabei. Die nutze ich aber meist nur auf der Arbeit, um Kollegen ausblenden zu können. In der Bahn mag ich sie nicht. Unterwegs will ich meist lieber hören können, was um mich herum abgeht.
Es sei denn, ich will schlafen. Doch auch das mache ich ohne Knöpfe im Ohr. Daher fällt das Ausblenden von diversen Fahrgästen am Wochenende schon teilweise schwer. Und wenn ich morgens auf dem Weg zur Arbeit bin, will ich eher meine Ruhe, anstatt irgendwelche Gespräche aufgedrängt zu bekommen, denen ich schlecht entkommen kann. Deswegen hält sich mein schlechtes Gewissen heute in Grenzen.

Bahnfahren ist so ein Abenteuer, dass sich inzwischen recht viele Kollegen eine teure Parkmarke für den Flughafen gönnen. Denn da sind sie meist schneller hier + wieder weg als mit der Bahn… und sie können so den verschiedensten Bahnmitfahrern entgehen. Was oftmals alleine schon der größte Vorteil vom Ganzen ist.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Augenmagnet

Ein grünes Auge

Ich durfte letztens mal wieder feststellen, wie es manche Menschen gibt, die auf mich einfach wie Augenmagneten wirken. Bedeutet, dass ich einfach immer wieder in die Richtung sehen muss. Und auch wenn ich versuche, dies nicht ZU auffällig zu machen, denke ich, dass mir dieses wohl eher nicht gelingt. Ich meine, ich habe meinen Kollegen nicht gefragt, ob ich auffällig war… doch ich denke, so etwas ist doch sichtbarer als mensch denkt.

Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich unauffällig auffällig immer wieder zu einer Person schauen musste. Natürlich weiblicher Natur… und inzwischen in einem Altersbereich, in dem ich mich immer mehr zum ‚creepy Alten‘ mache. *Augenroll*

Ich glaube, das erste Mal, dass ich selbst wohl jemanden ins Auge gefallen bin, war irgendwann in den 80ern. Irgendwo zwischen 15 + 17? Da waren wir (die Familie) in den Ferien im Allgäu, zwischen Wangen + Ravensburg. Von dort sind wir einige Male zum Blausee zum Baden gefahren. Und einmal habe ich mich wohl nicht unsichtbar genug gemacht. Da lag ich auf meinem Handtuch… und wurde plötzlich geblendet. Von einem Mädel, das mit ein paar Leuten rumlag, und die es schaffte, mich mit irgendwas spiegelnden zu blenden. Das war schon kein Zufall mehr, sondern pure Absicht.
Habe ich es genutzt, um sie mal anzusprechen?
Natürlich nicht. *nochmal Augenroll*

Dann hatte ich ein gegenseitiges – denke ich – Ansehen während meiner Bundeswehrzeit in Schwalmstadt. Auch hier natürlich ohne Kontaktaufnahme.
In Schwalmstadt ist mir dann auch mal selbst aufgefallen, das jemand meine Begleiterin nicht aufhören konnte, anzusehen. Dafür, dass ich eigentlich selbst was von ihr wollte, habe ich es recht locker genommen. Wohl auch wegen der Entfernung. Ihr ist es natürlich auch aufgefallen. Und sie hat zu ihm dann, als wir gegangen sind, Tschüss gesagt. Wie gemein? ;o)

Vor 10 Jahren, als ich im Final wieder einen Augenmagneten hatte, habe ich sie nach Ewigkeiten dann doch mal angesprochen + nach ihrem Namen gefragt. Kurz darauf hat das Final zugemacht + ich konnte ihren Namen Yvonne nie anwenden. *schulterzuck*

Auch hier am Flughafen gibt es immer wieder mal Damen, bei denen es mir schwerfällt, NICHT hinzusehen. Und wenn ich nun so darüber nachdenke, fürchte ich fast, dass sie das auch wissen oder mitbekommen. Wie peinlich. Irgendwie.
Und es ist ja nicht so, dass ich aufhören kann, hinzusehen, nur weil ich das weiß.
Da ist bei mir wohl Hopfen +  Malz verloren. *schulterzuck*

Vielleicht geht’s ja dem einen oder der anderen ähnlich? Das würde mich beruhigen. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Zurück am Fluchhafen

Verfallene Gewächshäuser

Ja, was soll ich sagen. Meine freien Tage im April sind vorbei. Zumindest die urlaubsmässigen. Der Hafen der Flugzeuge hat mich wieder. Yay…?

Burgruine SteckelbergNa ja.

Das waren jetzt fast zwei Wochen weg vom Flughafen. Auch wenn ich ihn zwischendurch mal passiert habe.

Was habe ich denn so gemacht, in den gut 2 Wochen? Bzw., was hatte ich denn so als Möglichkeiten gedacht, was ich machen könnte? Möglichkeiten waren es einige. Was habe ich gemacht?
Nix.

Nun, zumindest die Sachen habe ich gemacht, die mit Wegfahren in Verbindung standen: die Hochzeit in Augsburg, Konzert in Köln… oh, ja, das ist immer noch nicht der angekündigte Konzertbericht. Aber ich habe das Foto vom Meet & Greet jetzt endlich gefunden. Das bedeutet, ich kann mich demnächst auch dransetzen. ;o)

Schloss RamholzMeinen letzten Ausflug habe ich am Montag gemacht. Für die meisten Leute der Ostermontag, dieses Jahr für mich auch mein Geburtstag. Schnapszahl. Meine Familie habe ich dafür am Freitag in den Brückenkopf eingeladen. Die Kneipe, in der ich mich auch gerne mal so mit Freunden treffe. Von der Familie kann dann wohl die Familie von meiner Schwester nicht. Na ja. Dann nicht. Da wollte ich meine Schwester, Schwager + Nichte dann schon am Montag hin einladen. Jedoch hatte meine Schwester mit ’nem Onkel bereits Kaffee + Kuchen für den Tag bei ihr ausgemacht. Tja. *Schulterzuck*
Ich bin zumindest nicht zum Kaffee + Kuchen. Denn wenigstens an meinem Geburtstag verplane ich gerne meinen Tag selbst. Außerdem habe ich ja meine Familie erst am Sonntag zum Essen bei den Eltern gesehen. Da hat mich dann meine Schwester auch mal gefragt, ob ich mir am Tag drauf auch die Ehre gebe. Das konnte ich verneinen. Stattdessen bin ich mal nach Ramholz bei Schlüchtern gefahren und habe da ’ne kleine Runde gedreht. Vom Schloss Ramholz über die Burgruine Steckelberg, vorbei an einer Gruftkapelle im Wald und wieder zurück. Auf Ramholz bin ich gekommen, weil ich da ja vor Jahren für die Proben vom Krug hingefahren bin.

GIF von über kleinen Wasserfällen plätscherndem BachZurück gab’s dann einen kleinen Stau auf der A66 vor Bad Soden-Salmünster, weil auf eine Spur verringert wurde wegen Baustelle. So war ich dann Viertel/20 nach 3 wieder zurück. Wäre ja noch rechtzeitig für Kaffee + Kuchen gewesen… aber ich habe einen familiären Sturkopf. (Habe ich heute nochmal von meinem VnvO bestätigt bekommen. :o)) So habe ich mir also dann lieber zu Hause einen gemütlichen Nachmittag mit Tee gemacht. Das hat anscheinend den Rest der Familie überrascht, das ich nicht auch auftauche… aber hey, das ist deren Sache.

Jetzt bin ich also wieder hier.

Heute hatte jede Person meiner Schicht den Auftrag, zwischendurch ja 1 x 2D- und 1 x 3D-Tutor zu machen.
Nun… Ich bin mit meinen Tutorstunden eh gut im Plus. Trotzdem habe ich bereits beide Runden durchgezogen. Und das noch vor der Tarifpause. Das werden auch die meisten Koffer gewesen sein, die ich heute sehen werde. (Nachtrag: Jepp, waren sie.)
Das Gute ist: Ich habe heute um 9:00 Uhr Tarifpause. D.h., ich kann dann den Erbseneintopf genießen. Mnjami – da freu ich mich schon drauf.

GruftkapelleNochmal zu meinem Geburtstag: Dafür haben sich inzwischen alle mir wichtigen Menschen bei mir gemeldet. Ein Kumpel hat es wohl vergessen, doch wir werden alle nicht jünger.
Von Timon gab’s ein Buch über Irland – und von Wixhausen gab’s ein Monsterquellenbuch der anderen (Hentai) Art. :oD Und mein VnvO hat es wieder auf mein Konto regnen lassen. Dafür hat er von mir was zum Kindlefüllen bekommen. ;o)
Und heute lag dann noch ein weiteres Päckchen von ihm im Haus – Flammengeküsst. Da bin ich gespannt drauf – und vielleicht schreibe ich nochmal extra was zu einer kleinen Unterhaltung mit meinem VnvO darüber.

Und das war mein Urlaub.

Oh, ich habe mich jetzt für Oktober in Nürnberg zu einem Leier-Wartungs-Kurs angemeldet. Das heißt, bis dahin sollte ich meine geplante Tasche fertiger machen. ;o)
Ach ja, und Kurse in Bad Homburg wird es nicht mehr geben. Vor allem aus dem Grund, da der Organisator verstorben ist. :o(

Danke Thomas, dass ich bei Euch das erste Mal reinschnuppern konnte. Mach’s gut.

Aufzeichnung der Wanderung von Schloss Ramholz über Burgruine Steckelberg und zurück Abgeschlossen am 21. April 2025 Unter der Karte mit dem eingezeichneten gewanderten Weg stehen die Daten: Dauer: 1 Std.24, Entfernung 5,79 km Durchschnittsgeschwindigkeit 4,1 km/h Aufwärts 150 Meter

P.S.: Jetzt hatte ich fast zwei Wochen frei, und habe es nicht hinbekommen, mal wirklich länger zu schlafen. Selbst zu Ostern. Gehe kurz vor 2 ins Bett – und bin um 7 wieder wach. Naag. Na gut, dafür war ich dann heute, an meinem ersten Tag, wieder 2 Minuten vor meinem Wecker (der auf 2:25 gestellt war) wach.
Ha!

Vollmond hinter Wolken

Kaufräusche und anderer Kram

Flip, mein grüner Corsa, steht mit geöffneter Fahrertür auf einem Parkplatz

Ich habe wieder Wochenende.
Daher hatte ich heute Morgen Zeit, um Einkaufen zu fahren und danach mal wieder ein Paket beim Kiosk und ein Buch für einen Kollegen im Buchladen abzuholen.

grüne Ledertasche für den Gürtel für Mittelaltermarkt und LARPZum Einkaufen hat es mich nach Maintal gezogen, da sie dort etwas im Angebot diese Woche haben, das ich interessant finde, an was ich aber vorher nie gedacht habe. Nämlich ein kleines Regal für die Küche, welches über die Mikrowelle gestellt werden kann. Entsprechend schimpft es sich auch Mikrowellenregal. Warum nicht? Dann kann ich alles, was bisher auf der Mikrowelle liegt, auf dieses Regal legen und sie bekommt etwas Luft.
Dann habe ich mir noch ein paar andere Sachen aus dem Prospekt rausgepickt und auf eine Einkaufsliste gesetzt – von denen ich dann doch zwei Sachen wieder vergessen habe. Dann waren die doch nicht so wichtig. Also kein Gemüsebrüh-Pulver oder Schokoküsse. ;o)

Umhängetasche in grünDas Paket, welches ich abgeholt habe, war von Mytholon, wo ich mich am St. Patricks-Day nicht zusammenreißen konnte und runtergesetzte Sachen in Grün kaufen musste. Zwei Taschen – eine für den Gürtel (s.o.) und eine zum Umhängen (rechts), und dann noch einen Mantel. Aber anscheinend halte ich mich für größer als ich bin. Eigentlich ist er mir nämlich zu groß. Hmm… Mist.
Und dabei hatte ich erst im Februar bei Mytholon wieder mal zugeschlagen. Weswegen ich ja auch die neue Plastikbox benötigte. Da gab es nämlich einen Umhang, eine Gugel und eine Umhängetasche für mich. Und weil ich ja sowieso was gekauft habe, habe ich für Wixhausen noch ein LARP-Beil mitbestellt. Und bei beiden Bestellungen gab es dann noch Kleinigkeiten frei dazu.LARP-Beil

Grüner Stoff und grüne GarnrolleFür mein Drehleiertaschen-Projekt habe ich endlich mal Stoff fürs Füttern bestellt und bekommen. Bin gespannt, wann ich da weiter mache – und wie ich das geregelt bekomme. *schluck*

Eben konnte ich mich nicht zurückhalten bei Arcane-Fanmaterial. Da berichte ich dann von, wenn es hier eingetroffen ist.

Skeletierte Armbanduhr mit schwarzem Zifferblatt von Fossil in DoseGestern, an meinem letzten Arbeitstag meines letzten Blocks, bin ich mal wieder in den Crew-Shop am Flughafen für Flughafenmitarbeiter gegangen. Da habe ich meinen Leuten GMS und Wixhausen mal ein Foto der Crew-Shop-Whiskys geschickt, falls es da was für sie gäbe. Und ich habe wieder eine Uhr entdeckt, die mich sehr an meine Armbanduhr erinnert, nur dass der Sekundenzeiger ein separates kleines Ziffernblatt hat. Hmm… brauch/will ich noch eine? *am Kopf kratz*

Das wäre alles Richtung Kaufräusche. Der andere Kram ist dann unter anderem, dass die Stadt hier irgendwann die Parkzone für Anwohner geändert hat.
Ich wohne hier bald 15 Jahre und konnte immer am Parkplatz am Schwimmbad stehen. Das wurde wohl geändert – und nun habe ich Tickets dafür bekommen, weil ein paar fleißige Stadtpolizisten anscheinend an zwei Tagen hintereinander hier unterwegs waren und Flip dort aufgeschrieben haben. Hmpf. Wenn sie die Zone ändern, hätten sie ja mal besser informieren können. Ich habe auch an Autos von Nachbarn Tickets gesehen, die da auch immer standen.
Ansicht der Preise eines Parkscheinautomats Gebührenpflicht Mo-Sa 09:00 - 22:00 Höchstparkdauer 3 Stunden Parkgebühren 1 Stunde € 1,50 3 Stunden € 4,50 Zwischen 0,50 € und 4,50 € sind Bezahlschritte von 0,10 € möglich Mindestgebühr € 0,50 Höchstgebühr € 4,50 Hinweise Automat wechselt nicht! Keine Geldrückgabe! Bei Defekt anderen Automaten nutzen.Nun habe ich zwar beiden widersprochen, aber bisher nur von einem etwas gehört und diesbezüglich bezahlt. Bei dem anderen warte ich noch auf Reaktion.
Ich denke, sie haben es letztes Jahr geändert, wie sie alles auf Parkscheibe für alle umgestellt haben – für 3 Stunden, nur Anwohner immer frei. Das hat nun zwar einige Dauerparker vertrieben, dafür darf ich jetzt immer schauen, wo ich zum Feierabend einen Platz finde. Immerhin kann ich mich aber Sonntags nach der Arbeit auf den Parkplatz stellen, wenn ich Montags eh wieder früh los muss. Zumindest habe ich mir das heute mal genauer angesehen.

Und als letzten Kram: Ich habe der Recruiterin heute endlich geantwortet. Dazu habe ich mich seit Ewigkeiten mal wieder in dem Portal angemeldet. Und beim Nachsehen auch nochmal explizit gesehen, dass ich tatsächlich angegeben hatte, das ich keine Jobangebote will. Aber hey, wenn sie reden will, von mir aus. Mal sehen, ob da nochmal was kommt.

Ja, das wäre es, was ich heute so loswerden wollte.
Ich hoffe, ihr habt alle noch eine wundertolle Restwoche. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Hmmm…

GIF von der Skyline von Frankfurt bei anbrechender Dunkelheit Im Vodergrund sind immer wieder Brückenpfeiler zu sehen und es wieder holt sich immer wieder.

Es ist jetzt bald 2 Jahre her, dass ich hier berichtet habe, das ich seit Ewigkeiten mal wieder eine Bewerbung geschrieben hatte. Für diese Bewerbung war es natürlich notwendig, einen Lebenslauf zu erstellen. Dazu habe ich auf die Hilfe eines Jobportals zurückgegriffen, wo ich diesen Lebenslauf erstellen, speichern + online nutzen konnte. Über dieses Portal kann ich mich auch mit Leuten vernetzen, die ich kenne… und mit denen ich vielleicht schon zusammengearbeitet habe.

Das ich mich darüber vernetzt habe, ist aber schon lange her. Das habe ich bei meinem ersten Zeitraum in diesem Portal gemacht. Irgendwann habe ich mich da abgemeldet + gelöscht, da ich nicht mehr viel Sinn darinnen gesehen habe.
Und dieses Mal habe ich mich nur mal für die Nutzung der Lebensläufe dort wieder angemeldet. Weder habe ich dort alte Kontakte gesucht, noch Kontaktvorschläge des Portals angenommen.

Nun habe ich eine Nachricht von einer Recruiterin einer Vermittlungsfirma bekommen. Genauer gesagt schon die zweite. Die erste hatte ich damals direkt abgesagt. Und nun hat sie sich nach einer Weile wieder gemeldet. Sogar mehrmals, weil ich bisher nicht reagiert habe. Denn irgendwie weiß ich nicht genau, wie.

Ich bin nun seit 20 Jahren am Flughafen. Ich habe mich an das Schichtarbeiten – auch an Wochenenden + Feiertagen – gewöhnt. Gut, das Wochenend- + Feiertagsarbeiten kannte ich ja auch vom Theater. Nur waren da die Arbeitszeiten anders. ;o)
Jetzt stehe ich halt früh auf, mach auf der Arbeit was nötig ist, und pünktlich zum Feierabend ist auch Feierabend. Ich weiß gar nicht, ob ich noch „normal“ arbeiten kann oder will. Für den Job des Buchhändlers hätte ich es mal versucht. Aber alles andere?

Sicher habe ich jetzt eine andere Arbeitsmoral als vor 30 Jahren. Ich hoffe, eine bessere. ;o)
Aber sonst?

Skeletierte ArmbanduhrIn einem Monat bin ich 55.
Das, was ich jetzt bekomme, ist etwas ganz anderes als vor 20 Jahren und reicht mir so gut aus, das ich meinen Niffen ja noch was Gutes tun kann. Das habe ich ja auch schon mal erwähnt. (Hier  + hier)
Und Fragen wie „Wo sehe ich mich in 5 Jahren?“ habe ich vor 30 Jahren schon nicht gemocht. Weil ich keine Antworten darauf hatte.

Was soll ich also jemanden erzählen, der mich diesbezüglich fragt?

Überhaupt: Das jemand meinen Lebenslauf interessant genug findet, um sich diesbezüglich bei mir zu melden?
Hmmm… ich denke, ich habe – selbstwertgefühlstechnisch – nicht so viel drauf. Da brauche ich wohl eher andere, die mich deswegen bewerten oder bestärken.
Allerdings… ein Gespräch hat noch niemanden geschadet. So hatte ich ja vor fast 30 Jahren auch mal eines mit einer Dame, die sich bei mir gemeldet hatte wegen einem neuen Job im Finanzdienstleistungsbereich. Das war aber so gar nichts für mich. Himmel, als eine Mitazubine von mir mich nach der Lehre mal zu einem Vorstellungstermin der Deutschen Vermögensberatung mitgenommen hatte – mit der Vorwarnung, mich ordentlich und schick anzuziehen… durfte ich fast wieder direkt gehen, weil ich keine Krawatte getragen habe. *Augenroll*
Doch abgesehen davon war das damals auch nichts für mich, auch wenn ich die beiden Termine mitgemacht habe.

Vielleicht/wahrscheinlich sollte ich ihr also endlich mal antworten + hören, was genau sie eigentlich will + sucht.

Vielleicht raffe ich mich dazu ja endlich mal auf?

Feuer vor schwarzem Hintergrund