Nicht zu glauben

Lichter von Frankfurt bei Nacht und im Main gespiegelt

Heute war der erste Tag nach einem meiner Wochenenden. Wie passend. Wo doch heute tatsächlich auch für alle anderen Montag ist. Für manche sogar Rosenmontag. ;o)

Ich hatte heute die gleiche Schicht wie letzte Woche, nur an einem anderen Einsatzort. Statt Leitstelle E am anderen Ende des Terminals 2 habe ich diesen Block in der Halle Mitte. Mitten im Geschehen, sozusagen. Denn während zur Leitstelle E nicht so viel Gepäck zur weiteren Kontrolle kommt, steht in der Halle Mitte öfters das Band kaum still.

Eigentlich habe ich in der Halle Mitte meinen Lieblingsarbeitsplatz. Da, wo mit am meisten vorbeikommt – weswegen ich in der Regel kaum Konkurrenz um diesen Platz zu fürchten habe. Oder diese Seite der Halle.
Heute war ich aber tatsächlich zu spät. Beide Plätze links waren schon besetzt. Ja, ist es denn…

Also bin ich nach rechts, und hatte da auch genug zu tun. Und musste wirklich mal wieder den Kopf schütteln, was Passagiere so alles mitnehmen.

Letztes Jahr im August hatte ich in einem Koffer Rüstungsteile einer Ritterrüstung samt Schwert.
Das war mal etwas anderes – aber das ist ja auch erlaubt.
Heute dagegen war mein erster Koffer, den ich bekommen habe, direkt so für mich ‚Hä?‘

Ausschnitt eines Röntgenbildes mit E-Zigaretten und SpraydoseBevor ein Mensch ein Flugticket buchen kann, werden auch die Sachen angezeigt, die NICHT mitgenommen werden dürfen.
Die Sachen, die dann bei uns entnommen werden. *fies grins*
Dazu gehören Feuerzeuge, Benzinfeuerzeuge, Powerbanks, Motorsägen, E-Zigaretten und alle möglichen Arten von Akkus mit Lithium. Unter anderem.
Sollte jemand den Akku eines Laptops im Koffer haben, aber kein Laptop dazu, dann hat er/sie danach meist auch keinen Akku mehr.
Teilweise können die Sachen am Flughafen noch abgeholt werden, wenn es wirklich teure Sachen sind. Wenn nicht: Auf Wiedersehen.

in einer Box liegen viele Verpackungen von E-ZigarettenIm ersten Koffer heute war soviel elektrisches mit Batterie zu sehen… ich dachte mir schon: ‚Sind das E-Zigaretten?‘ Aber es waren SO VIELE. Über den ganzen Koffer verteilt. Ich konnte es mir nicht vorstellen.
Also habe ich ihn aufmachen lassen als §5-Maßnahme. Um bei der ersten E-Zigarette direkt den Koffer auf DGR (Dangerous Goods) zu setzen und an die Stufe 4 weiterzugeben.
Meistens sind es vielleicht mal 2-3 E-Zigaretten, die in einem Koffer sind.
Heute waren die Kollegen fleißig beschäftigt, den ganzen Koffer umzukrempeln, um die ganzen E-Zigaretten rauszufischen.
Ich habe nicht mitbekommen, wie viele es jetzt endgültig gewesen sind. Aber ich gehe mal von mindestens 50 Stück aus – und die Box war danach gut gefüllt mit dem Scheiß.

Auf einem Metalltisch stehen 52 Spraydosen wie Deo etcMit Spraydosen ist es dagegen so eine Sache. Haarspray und Deo darf ja mitgenommen werden. Aber nur in Maßen. Die da lauten maximal 2 Liter insgesamt. Das scheint ein paar Koffer und Taschen später die Person nicht interessiert oder gewusst zu haben. Denn die Tasche war VOLL mit Spraydosen.
Alleine die, die dann entnommen wurden, waren 52 Stück!
Wofür braucht jemand so viel Deo? Nutzt das dann überhaupt noch was?
Als ich die Tasche wieder ins System zum Weiterfahren eingeschleust habe, war sie um einiges leichter. ;o)

Es kann ja eigentlich nicht so schwer sein, sich VORHER zu informieren, was in das Reisegepäck überhaupt darf. Ich bin diesbezüglich im Laufe der Jahre schon mehrfach von Familienmitgliedern deswegen gefragt worden. Und wenn das Ticket gebucht wird, muss jede/r bestätigen, dass sie/er diese Verbote gesehen hat. Wenn sich dann allerdings nicht daran gehalten wird… ist die Möglichkeit groß, dass danach der Koffer/die Tasche vielleicht leichter ist als vorher.

Also – vorher überlegen, was Ihr einpacken wollt in den Koffer. Denn sonst… ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Was für ein Start von 2025

Selfie mit FFP2-Maske im Bett Ohne Brille, blutiger Stelle auf der Nase über der Maske, etwas wie eine Beule links oben und dreckige Stelle rechts auf der Stirn

So.
Ich war am Sonntag den dritten Tag wieder im Dienst. Da wird es doch endlich mal Zeit, mich darüber auszulassen, wie ich das neue Jahr begonnen habe. Quasi. ;o)

Ich hatte ja erwähnt, dass wir für den 3. Januar einen Spieleabend angesetzt hatten. Aber es hat dann doch nicht sollen sein – zumindest für mich nicht.

Ich saß also alleine an meiner letzten Einsatzstelle für diesen 3. Januar herum, es ging auf den Feierabend zu… dann hatte ich vielleicht eine Stunde, bevor ich abgelöst werden sollte das Gefühl, dass mir mein Essen in der Kantine ein paar Stunden vorher wohl nicht so gut bekommen ist. Dieses flaue Gefühl, von dem ich inzwischen weiß, dass es irgendwie mit dem Essen zu tun hat. Doch es war ja nur noch ’ne Stunde. Das kann mensch doch aussitzen.

Dann kam noch langsam das Gefühl dazu, das etwas den Körper unten verlassen möchte. Wie das so ist, wenn der Körper nicht mit bestimmter zugeführter Nahrung einverstanden ist.

Gebäude des Klinikum Groß-GerauEine halbe Stunde vor Ablösung dachte ich mir, dass ich doch mal auf Toilette gehen sollte. Bis zum Feierabend warten wäre wohl nicht so gut.
Also habe ich den Kollegen vom BVD (Bodenverkehrsdiensten) gesagt, dass ich mal auf Toilette gehe. Falls in der Zwischenzeit was zum Röntgen gekommen wäre. Der nahm das zur Kenntnis… und als ich mich auf den Weg machen will, geht mein Kreislauf in den Keller. Aber sowas von. Ich denke mir noch ‚Ohh…‘, stütze mich am Röntgengerät ab… und mache unten am Boden in meinem kleinen Arbeitsbereich die Augen wieder auf. Aber ich musste ja zur Toilette… also aufgestanden… und das nächste Mal mache ich die Augen vor der Tür meines Arbeitsbereichs auf. Sowas doofes. Und da war ja immer noch der Toilettenwunsch. Also wieder aufgerappelt.
Vom BVD haben wohl ein-zwei gesehen, dass ich vom Boden wieder aufgestanden bin + haben verwundert geguckt. Ich winke noch ab, während ich aufstehe…

Und das nächste Mal klopft mir ein Kollege vom BVD auf die Schulter, sagt, das der Notruf abgesetzt ist + alles in Ordnung kommen wird. Ich glaube, dieses Mal lag ich in der Seitenlage? Auf jeden Fall war dann alles gelaufen. :o/

Erst kamen Kollegen von der Flughafenfeuerwehr, die sich ein wenig gekümmert haben. Die haben mich nach meinem Namen + Geburtstag gefragt… und zehn Minuten später nochmal/schon wieder. Wahrscheinlich ging ihnen der Gesprächsstoff aus. ;o)

Als bei mir das dritte Mal das Licht ausging, bin ich nämlich nicht nur nochmal einfach umgefallen, sondern bin dieses Mal vorwärts gegen einen der dort stehenden Gepäckwagen gefallen und von dort weiter auf den Boden.
K.O.!

Tropf über dem BettSobald ich wieder wach war, war ich eigentlich wieder normal da. Nur fertig. Und das mit der Toilette hatte sich dann auch erledigt. Das war mir peinlich. Aber nicht mehr zu ändern.

Später habe ich einen unserer OTLs gesehen + meine Ablösung… da war dann auch der Rettungswagen da. Als sie mich auf die Trage gehievt hatten + die Trage hochgebockt/-gestellt haben, musste ich das erste Mal kotzen. Lecker.
Im Krankenwagen mussten wir dann erstmal ’ne Weile warten, bis ihnen der Empfangsort für mich mitgeteilt wurde. Wenn es nach ihnen gegangen wäre, hätten sie mich nach Frankfurt in die Uniklinik gefahren. Bringen durften/mussten sie mich dann nach Groß-Gerau.

Als wir dann dort waren, habe ich aus der Notaufnahme meine Nachrichten abgesetzt, dass es mit dem Spielen wohl nichts wird und auch an meine Eltern, das ich nicht anrufen werde heute. Nur war das so ein Bunker… keine der Nachrichten ging raus. Erst als gegen kurz nach 8, auf dem Weg ins Zimmer, die Verbindung wieder besser wurde. So lange wusste keiner, was + wo ich war. Wixhausen hat mich dann tatsächlich kurz vor 8 noch unten in der Notaufnahme mal telefonisch erreicht. Da konnte ich es schon kurz schildern.

In der Notaufnahme habe ich dann noch 3 Mal gebrochen, glaube ich. Einmal kombiniert mit… das will ich hier jetzt nicht weiter ausführen. Nur, dass ich meine Hosen habe entsorgen lassen. Und solange ich im Krankenhaus war, habe ich sicherheitshalber lieber auf die angebotenen Einwegwindeln zugegriffen.

Ich bin dann in einem 3er-Zimmer gelandet, bei 2 älteren Herren. Von denen hat mich später hauptsächlich einer etwas genervt. Doch erst so ab etwa Sonntag.

Suppe mit Markklößchen und GemüseBei meiner Ankunft am Freitag bin ich, aufgrund meiner Sturzwunde am Kopf, direkt auch zu einem Kopf-CT gekommen. Doch dem ging (und geht) es soweit ganz gut. Dickkopf halt. ;o)

Samstag war mit mir nicht viel anzufangen. Da habe ich die meiste Zeit gedöst. Bei meinen verschiedenen Temperaturmessungen den Tag über kam ich – bis auf einmal – immer so auf 38°. Und Hunger/Appetit hatte ich auch noch keinen. So habe ich von meiner Suppe am Samstag gerade mal ein halbes Markklößchen + eine Karottenscheibe zu mir genommen. Sonntags war es dann schon etwas besser. Von dem Geschnetzelten + den Spätzle hätte ich ja gerne alles gegessen. Aber das habe ich noch nicht geschafft. Montags den Schweinekammbraten mit Knödel + Bayrisch Kraut habe ich dann wieder ganz verputzt. Und es war lecker. Dienstags gab’s dann noch Putenschnitzel mit Kartoffeln und Rotkraut. Mnjami. ;o)

Portionsteller mit Geschnetzeltem und Soße oben, und Spätzle untenSamstags lag ich also nur rum + habe gedöst. Nachmittags wurde ich nochmal zum Röntgen gefahren. Da haben sie meinen Brustkorb frontal + seitlich geröntgt. Sonntags erfuhr ich dann, warum. Denn da bekam ich mitgeteilt, dass sie eine Lungenentzündung festgestellt haben. Wahrscheinlich sind sie darauf auch durch meine ganzen Blutspenden zwischendurch gekommen. ;o)

Sonntags sind meine Eltern mal vorbeigekommen und haben Klamotten von meinem VvO mitgebracht. So bin ich am Montag endlich aus dem Krankenhaushemdchen rausgekommen.

Meine Brille Links das Glas hat einen groben Kratzer und der Nasenbügel ist total verbogen. Auch die Fassung ist etwas angekratzt.Da meine Brille meinen Sturz abgefangen hatte, war sie entsprechend nicht mehr zu gebrauchen. Ich habe sie auch erst am Dienstag wieder gefunden, als ich meine Sachen für meine Heimreise gepackt habe. Bis ich Dienstagabend wieder zu Hause war, bin ich also die Tage im Krankenhaus in dauerhafter Unschärfe herumgelaufen. So hatte ich auch keine Verwendung für den Monitor neben meinem Bett – die bei meinen Zimmergenossen fast durchgängig liefen. Doch fernsehen habe ich mir tatsächlich schon lange abgewöhnt.
Am Montag habe ich daher wieder zu meinem ebook-Reader gegriffen + habe weiter in den Flüssen von London geschmökert.
Auch bin ich am Montag das erste Mal aus dem Zimmer auf eigenen Füßen raus + ein wenig im Flur auf + ab gelaufen. Später habe ich mich auf die Suche nach dem toGo-Laden gemacht, von dem mein Zimmergenosse zurückkam, als ich auf dem Flur war. Dort habe ich mir das erste Mal wieder das schwarze Zeug zum Trinken geholt… und einen Multivitamin-Saft.

Portionsteller mit Schweinekammnbraten und Soße unten, und 2 Knödel und Bayrisch Kraut obenSo wurden meine Werte also von Sonntag an immer besser. Die Temperatur ging wieder auf 36ebbes runter, mein Blutdruck war auch ok… und auch meine mehrfach täglichen Fingeranpieksungen für den Blutzucker zeigten wieder gute Werte.
Montag wurde mir von der Ärztin noch ein Herzultraschall + ein Langzeit-EKG angekündigt. Das passierte am Montag aber nicht mehr, weswegen ich dann schon dachte, dass ich bis Mittwoch bleiben „darf“. Weil ein Langzeit-EKG (LZ-EKG in Zukunft) ja über eine längere Dauer geht. Von daher war ich überrascht, als es am Dienstag kurz vor dem Mittagessen auf einmal hieß, dass ich heute gehen kann. Da lief mein Antibiotika gerade noch durch den Tropf, als die Schwester kam, dies verkündete und alles abzog + verband. Dabei waren noch ein paar Tropfen drinnen, ich bin mir ganz sicher.
Portionsteller mit Kartoffeln unten und Putenschitzel mit Soße obenUnd während ich also quasi bei meiner letzten Krankenhaus-Mahlzeit war, stand auf einmal ein Pfleger für eine Herz-Ultraschall-Abholung im Raum. Die mir galt… darum musste ich ihn um 5 Minuten vertrösten, damit ich meinen Rest noch schnell essen konnte. So bekam ich also zumindest noch das Herz-Ultraschall. Und das Gute daran war ja, das die Bediener nicht gleich beim ersten Blick entsetzt aufgesprungen sind. Im Gegenteil, mein leichter Fehler, von dem ich schon ewig weiß, hat sich wohl gut versteckt. ;o)

Die Nachricht, dass ich nach Hause kann, habe ich um 11:58 Uhr in die Familiengruppe abgesetzt. Meine Eltern waren dann 13:58 Uhr da. Und dann hat es noch bis 16:35 Uhr gedauert, bis ich endlich meine Entlassungspapiere in der Hand hatte. Um 10 vor 6 war ich dann wieder zu Hause. Und während ich bei meinen gepackten Sachen auf die Entlassungspapiere gewartet habe, kam tatsächlich nochmal ’ne Schwester vorbei, und hat einen Finger ein letztes Mal für meinen Blutzucker angepiekst.

Blick auf die Armbanduhr, Uhrzeit 16 Uhr 17 Minuten. Im unscharfen Hintergrund ist ein Bett zu sehen, auf dem meine gelbe Arbeitsjacke und mein Rucksack zu erkennen ist.Tja. Da war ich also wieder zu Hause.
Ein Klo, nur für mich + keine Zimmernachbarn mehr, die noch nie etwas vom Händewaschen nach dem Toilettengang gehört zu haben scheinen. *kopfschüttel*
Dienstagabend habe ich mich tatsächlich erstmal für eine gemütliche Zeit unter die Dusche gestellt – so weit das gemütlich geht. Mittwochs gings zu meinem Hausarzt, der mich erst nur bis Freitag krankschreiben wollte, dann aber doch ’ne Woche draus gemacht hat. Der andere Arzt der Praxis hat das dann noch zwei Mal verlängert. Einmal eine Woche und dann nochmal 2 Tage – für mein LZ-EKG. Dafür durfte ich mir ja selbst wen suchen, was ’ne Geschichte für sich wäre. (Und wird.)
Letztendlich habe ich es in Offenbach bei einem Kardiologen ohne Probleme bekommen. Und so habe ich nun auch einen an der Hand, sollte ich da mal was brauchen.

Zuhause habe ich dann schön meine Antibiotika fertig genommen. Danach hat sich dann auch langsam mein Stuhl wieder normalisiert.

Selfie im Bett, inzwischen wieder mit Bart, ohne BrilleDie ersten Tage zu Hause war mit mir auch noch nicht viel anzufangen. Mittwochs, nach dem Aufsuchen meiner Hausarztpraxis und noch etwas einkaufen, bin ich mit dem Bus gefahren, statt die 10 Minuten zu gehen. Samstags bin ich auch nochmal was einkaufen gegangen, und nach dem 45-Minuten-Ausflug war ich erstmal fertig.

Inzwischen kann ich also wieder arbeiten gehen. Vom Ergebnis des LZ-EKGs habe ich bisher nichts mehr gehört, was für mich in Ordnung klingt, weil es dann nichts superauffälliges gab + gibt.

So war ich also am Freitag das erste Mal nach ziemlich genau 3 Wochen wieder am Flughafen. Und bis jetzt habe ich die letzten Mahlzeiten wieder besser vertragen. Was immer das vor 3 Wochen auch gewesen sein mag.

Oh, und ich habe inzwischen gehört, dass in so einem Fall wie meinen, ich meine Nachrichten aus dem Notaufnahme-Bunker wohl besser als SMS geschickt hätte. Weil da die Chance, dass sie bei ein bisschen Empfang eher rausgehen, größer ist.

Ich hoffe, dass ich diese Information lange nicht brauche. Und für Euch hoffe ich das auch. ;o)

Blick aus dem Fenster auf eine verschneite Fläche mit Fußspuren, Bäumen und etwas geräumten Weg.

Sag aaaaah

Unscharfe Röntgenaufnahme eines Gebisses auf einem großen Wandmonitor

Auch heute habe ich noch frei.
Und wie erwähnt: zu Halloween nichts vor.
Außer heute Morgen. Da wurde die Operation Lücke-im-Unterkiefer-schließen gestartet.

Eigentlich dachte ich, dass ich die Sache recht gelassen sehe. Allerdings hatte ich dann so einen komischen Alptraum vor dem Aufwachen… anscheinend also nicht. Es ging in dem Traum darum, das ich mit ein paar Freunden wohin fliegen wollte. Und irgendwie habe ich die Sicherheitskontrollen am Flughafen irgendwie nicht gebacken bekommen. Erst habe ich vergessen, meinen Laptop mitzunehmen… den ich schon ewig überhaupt nicht mehr mitnehme. Und dann habe ich ihn wieder in Empfang nehmen können, nachdem ich nochmal zurück bin und ihn vor dem Fundbüro gerettet habe… dann muss ich nochmal durch die Kontrolle, und da ging ja überhaupt nichts. *kopfschüttel* Wie kann ich mich da so anstellen, wo ich doch am Flughafen arbeite? Das geht doch überhaupt nicht! Ich dachte mir dann, das ich den Flug nun sicher bereits verpasst habe – da bin ich aufgewacht. Und habe mich nochmal gewundert, wie ich so etwas träumen kann.
Ich bin sogar noch VOR meinem Wecker aufgewacht, den ich heute gestellt habe, da ich gut gefrühstückt zum Termin bei meiner Zahnärztin kommen sollte.
Nun gut, so hatte ich auf jeden Fall genug Zeit zum Frühstücken gehabt.

Und dann ging es zum Termin.

Ich musste da unbedingt mal ein Foto von meinem Gebissröntgenbild auf dem großen Monitor machen. Das gemachte Foto ist natürlich scharf und klar – aber für mich sah es von meinem Platz ohne Brille etwa so aus. Und wenn ich auch nicht viel erkennen konnte, so doch zumindest das große Loch in meinem Unterkiefer.

Ich hatte einen ganzen Packen Papiere vor ein paar Tagen per Post bekommen. Unterlagen zum Unterschreiben. Da ich da jedoch keine Ahnung hatte, was damit machen, habe ich sie einfach komplett mit in die Praxis genommen, wo ich dann alle unterschrieben habe und sie dort losgeworden bin.
Und ab ging es auf den Stuhl – mit dieser Aussicht (s.o.). Wobei ich während dem ganzen Rumgewerke eh die Augen zu hatte.

Ja, in meinem Kiefer hatten sie einiges zu tun. Anscheinend habe ich einen festen Knochen. Um in ihn reinzukommen, musste sich die Ärztin ganz schön reinlegen. Was dann hoffentlich auch ein gutes Zeichen dafür ist, dass das Implantat gescheit hält. *Daumen drück*

Zum Abschluss wurde nochmal ein Einzelröntgenfoto von der entsprechenden Stelle meines Kiefers gemacht – und da, wo im großen Röntgenbild diese Lücke/dieses Loch klafft, steckt nun genau in der Mitte der Grundsatz für mein Implantat. Und jetzt kann er erstmal heilen.

Morgen wird direkt nochmal kontrolliert – und nächste Woche kommen die Fäden raus.

Erst hatte ich die Backe gekühlt. Später habe ich tatsächlich mal eine Tablette genommen. Inzwischen geht es eigentlich. Meine Zunge geht schon langsam wieder auf Fädenerkundung. Endlich wieder was zum Rumspielen im Mund. ;o)

So habe ich also auch diesen freien Tage sinnvoll genutzt.

Weeeeeiiit aufmachen! ^^

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Weltspartag

Rote Telefonzelle Zu sehen ist ein Geldautomat in der Telefonzelle, oben mit der Aufschrift FREE CASH an der rechten Seite ist noch ein Telefon zumn Telefonieren, oben mit Aufschrift TELEPHONE

Heute ist Weltspartag.
Morgen ist Halloween.
Doch während ich für dieses Jahr nichts zu Halloween geplant habe, auch wenn ich momentan frei habe – das Final ist halt schon 5 Jahre zu – kann ich sagen, dass ich dieses Jahr gewissermaßen etwas für den Weltspartag getan habe…

Früher war das ja ein besonderer Tag – so vor 40 Jahren. Wie jede/r noch die Spardosen in die Sparkassen gebracht hat, um das Geld auf die Sparbücher zu bringen. Und dafür gab es tatsächlich auch noch ’ne Kleinigkeit von der Bank. Und sei es das Knax-Heft. ;o)
Tja – damals gab es auf Sparbücher ja zumindest noch ein wenig Zinsen. Nicht die Welt, doch immerhin. Inzwischen… *abwink*

Als ich vor jetzt bald 20 Jahren am Flughafen angefangen habe, war der Stundenlohn 7 Euro 58! Das war vielleicht besser als nichts, doch die Welt war es auch nicht. Darüber habe ich mich ja hier kurz ausgelassen, in meinem Beitrag zum Thema Streik.
Mein Lohn in den ersten Flughafenjahren war auf jeden Fall nicht genug, um davon auch noch groß was anlegen zu können. Ich habe dann zumindest einen ersten Sparplan mit 15 Euro im Monat angefangen, damit ich meiner Nichte zu ihrem 18. etwas mehr als nur 10 Euro hätte geben können.
Inzwischen ist dieser erste Sparplan auf über 3000 angewachsen – und ich habe dann doch langsam mal genug verdient, dass ich meiner Nichte nicht von dem Sparplan was geben musste, sondern ich konnte es mir so leisten. :o)

Vor ein paar Jahren – genauer 2017 – habe ich dann mal mit anderen Sparplänen angefangen. Zwei Fonds, auf die ich im Monat immer 25 Euro angespart habe. Rein nach dem Motto ‚Kleinvieh macht auch Mist‘.
Dreifaltigkeitskirche EschenauMein VnvO war von dieser Variante des Anlegens nicht so begeistert. Daran kann ich mich noch erinnern, als wir beim Familientreffen darüber mal gesprochen haben. Er hat mir nach dem Treffen dann sogar eine Mail mit einem entsprechenden Finanz-Newsletter weitergeleitet. :oD
Da ich aber ja nicht wirklich viel zum Anlegen hatte, war mir dieser Widerspruch nicht so wichtig. Ich war halt der Meinung: Überhaupt erstmal mit was anfangen. Und 50 Euro im Monat war nicht wirklich viel. Doch immerhin etwas.

Wenn ich nicht irre, habe ich diesen Sparplänen auch zu verdanken, dass ich auf das Online Banking umgestiegen bin. Keine Ausdrucke mehr von Kontoauszügen, die dann noch irgendwo übersichtlich abgeheftet werden sollten. Stattdessen einmal im Monat einen digitalen Auszug, den ich einfach in digitalen Ordnern auf meinem Rechner ablegen kann. :o)
Komplettes Online-Banking war das dann zwar noch nicht – das kam dann 2022? Etwa. Hätte ich es vorher schon richtig gemacht, hätte ich mir vielleicht 2020 mal ein paar Anteile mehr von einer Sache geleistet. *schulterzuck*

Nun – ich habe also 2017 angefangen – und bin immer noch dabei. Inzwischen sogar ein wenig mehr – weil der Lohn am Flughafen auch mehr geworden ist. Und mal ehrlich: Wieso soll mein überschüssiges Geld auf meinem Girokonto Spinnweben ansetzen? Da kann ich es auch ein wenig arbeiten lassen. Sozusagen.

Mitte Oktober habe ich nun eine Werbung bei der Sparkasse gesehen, um junge Sparer für Fonds zu interessieren. Und da dachte ich mir, dass ich meine Niffen ja vielleicht dafür interessieren könnte, wenn ich ihnen die Sache für ein Jahr finanziere? Einfach, damit sie damit überhaupt mal angefangen haben. Und nach dem Jahr können sie es ja einfach stehen lassen.
Erst habe ich meiner Nichte von diesem Gedanken erzählt, und dann allen dreien eine Mail geschrieben, in der ich ihnen den Vorschlag unterbreitet habe. Zusammen mit einem Link, damit sie sich die Sache mal ansehen können. Denn die Jungs waren da noch mal mit den Eltern im Urlaub, bzw. Ferien.

Lange Haare mit SchneeflockenGestern nun war der erste Termin zu dieser Geschichte: Ich war mit meiner Nichte beim Bankberater. Der war sehr nett, und hat sich auch die Zeit genommen, mit ihr mal über das Thema Finanzen, Zinsen, Sparen und Investieren zu reden und zu erklären. Und ich war dabei, quasi als Unterstützer.

Sie hat mit ihm nun also besprochen, wieviel und was sie sparen will/wird. Wir waren da fast zwei Stunden in dem Gespräch. Er wird nun alles weitere vorbereiten, und dann machen sie am Montag alles weitere alleine klar – und ich brauch dann nur die entsprechende Kontonummer, damit ich weiß, wohin mit meinem Geld. ;o)

Morgen geht es mit einem Neffen hin, der bereits erste Erfahrungen diesbezüglich mit dem Opa gemacht hat. Das bedeutet, das wir morgen wohl nicht mehr so lange brauchen, da er schon angefangen hat mit Sparen und tatsächlich von sich aus noch was anderes sparen wollte. Da kommt meine Unterstützung ja genau richtig. :o)

Neffe Zwei muss noch einen Termin beantragen. Anscheinend wollte er mich deswegen nochmal anrufen, doch bisher habe ich noch nichts gehört. Ich habe ihm jetzt mal meinen Novemberplan geschickt und ich konnte ihn auch schon informieren, dass – wenn ich dann zu seinem Termin nicht kann, der Opa auch mitgehen würde. Jetzt muss er halt nur mal zu Potte kommen. Die Aktion geht noch bis Ende November.

Ich selbst fand das Gespräch gestern auch nochmal so interessant, dass ich heute selbst in meinen Sparplänen noch ein wenig rumgeändert habe. Das hatte ich schon Mitte des Monats mal, doch jetzt nochmal. Denn eine der Sachen, die meine Nichte empfohlen bekommen hat, hat mich selbst auch interessiert. Also fang ich das nun auch noch an, ein wenig zu sparen.

Vorhin wollte ich es dann auch mal genauer wissen. Ich habe mich hingesetzt, und habe meine ganzen Beträge, die ich für dieses Sparen bisher bezahlt habe (plus die jährlichen Gebühren) zusammenaddiert – und habe es mit meinem aktuellen Wertestand heute verglichen. Da komme ich immerhin auf ein Plus von etwas mehr als 14%. Das ist definitiv mehr, als irgendein Sparbuch ausgespuckt hätte. ;o)

Und das war also mein Wort zum Weltspartag. ;o)

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Umgangston und -formen (am Flughafen)

Anzeigetafel am Flughafen mit stattfindenen und gecancelten Flugverbindungen zwischen 07:51 und 08:45 Uhr

Zu einem guten Umgangston würde als erstes sicher das Reden in ganzen Sätzen gehören. Außerdem eine ordentliche Anrede. Wenn ich eine mir fremde Person anspreche, gehört erstmal ein „Entschuldigen Sie“ oder „Entschuldigung“ vorweg.

Jetzt gibt es hier am Flughafen natürlich auch viele Leute mit gutem Umgangston und -formen, die sich entschuldigen oder fragen, ob sie mich was fragen können.
Doch wir sind hier ja am Flughafen. Da haben es so manche Leute eilig. Da bleibt keine Zeit für ganze Sätze. Stattdessen kommen diese Eilenden mit dem Ticket/Bordkarte in der Hand auf einen zugelaufen, fuchteln damit vor einem herum und bekommen gerade noch Einwortsätze heraus.
„Izmir?“ „Madrid?“ „Istanbul?“ Oder wie immer die Stadt heißt, zu der geflogen werden soll.

Nun ist Frankfurt ja ein internationaler Flughafen. Wenn jemand nun kein Deutsch spricht, kann ich nachvollziehen, wenn diese/r Jemand auf Einwortsätze verfällt. Allerdings ändert das nichts daran, dass ich im seltensten Fall eine Ahnung habe, wo welcher Flieger ab- und hinfliegt. Die einzige Fluggesellschaft, die mit ihrem Flieger immer von ein und demselben Gate startet, das ist die El Al.
Und oft gibt’s ja auch mehrere Flüge fast gleichzeitig z.B. nach „Mallorca?“

Gang im Flughafen. Zu sehen ist einleuchtend blauer Würfel mit der weißen Aufschrift A15.Sollte das suchende Wesen nun immerhin die rudimentärsten Umgangsformen beachtet haben, versuche ich meist auch, mit meinen bescheidenen Möglichkeiten hilfreich zu sein. Durch einen genauen Blick auf die Bordkarte/Ticket ist oft das entsprechende Gate zu entdecken. Sollte es aber noch nicht feststehen… *schulterzuck*
Für meinen Flug nach Dublin im April wurde das Gate zwei Mal geändert.
Eine Bekannte flog letztens nach Porto. Da wurde das Gate fast im Minutentakt geändert. Ok, nicht ganz so schlimm, aber dennoch.
Von A14 auf A15 auf A24 auf A20, A22… A30!
Da soll mensch jemanden den richtigen Weg weisen.….

Ich habe von Kollegen schon öfters gehört, dass sie auf Ein-Wort-Fragesätze „Berlin?“ „Spanien?“ „London?“ „Stadt-Ihrer-Wahl?“ mit „Nein, hier ist Frankfurt.“ oder nur „Frankfurt.“ geantwortet haben (sollen). Soweit war ich noch nicht. Doch als mich letztens jemand fragte „Info?“, meinte ich nur „Einen Stock tiefer.“ Ob es das war, was er wissen wollte? Weiß ich nicht. Tatsächlich war ich auf dem Weg zur Bahn. Da gebe ich dann nur kurze Antwort auf eine Frage und frage nicht noch groß nach dem was, wie, warum.

Ich hatte es auch schon, dass ich jemanden eine genaue Antwort auf seine Frage gegeben habe. Dann geht dieser Jemand ein paar Meter weiter und fragt jemand anderen die gleiche Frage. Da dachte ich auch ‚Was? Wieso fragst du mich überhaupt, wenn du mir danach nicht glaubst?‘

Tja, so können die Umgangsformen hier durchaus etwas… ähm… verkürzt sein. Weil wir ja immer weniger Zeit haben.

Vor allem zum Feierabend hin. ;o)

Flügelspitze eines Flugzeugs. Unten sind Wolken zu sehen, und über der Spitze ebenfalls eine Wolkendecke, in der die Sonne zu erkennen ist.

2 Seiten der (Arbeits)Medaille

Gang im Flughafen. Zu sehen ist einleuchtend blauer Würfel mit der weißen Aufschrift A15.

Wie heißt es so schön? Alles hat 2 Seiten.

Das ist tatsächlich auch bei meiner Arbeit so, bzw. meiner Firma. Letztes Mal habe ich mich ja nur über die eher nicht so gute Seite ausgelassen. Jetzt will ich auch mal über die gute Seite sprechen. Oder diese zumindest kurz anreißen.

Prinzipiell bin ich froh, in meiner Abteilung zu sein. Die Arbeit ist erträglich und Kollegen kann mensch zur Not übersehen. ;o) Müsste ich mich dazu noch mit Fluggästen herumschlagen, und irgendwelchen Vorgesetzten, die der Meinung sind, sie müssten sich auf Kosten der Mitarbeiter hervortun…
Bei uns steht seltenst mal ein OTL hinter uns zum Beobachten. Mancher Kollege hat mal als positiven Punkt genannt, dass das Geld immer pünktlich da ist. Nun, das ist in meinen Augen ja eher was normales.

Letztens durfte ich zwischendurch mal zum Offenen Coaching und unter Aufsicht 4 Koffer auswerten. Wenn du da den richtigen Trainer aus der Schulungsabteilung hast, dann ist dies auch relativ gut zu bewältigen. Doch auch bei den Trainern gibt es sicherlich den ein oder anderen, der eher Freude empfindet, wenn der Prüfling reingeritten werden kann. Von daher bin ich froh, da einen guten Trainer gehabt zu haben. :o)

Es gibt halt an allen Stellen Personen, mit denen ich eher etwas anfangen kann. Das gilt auch fürs Betriebsbüro. Da haben fast alle Kollegen EINEN Bearbeiter, bei dem alle versuchen, ihn als erstes zu erreichen. Einfach weil alle wissen, das derjenige tut was er kann, wenn jemand mal ein Problem hat. Und wenn bei ihm nichts geht, dann geht nichts. Bei anderen steht da eher die Frage im Raum: Wurde da jetzt wirklich nachgesehen + geprüft, oder halt nicht?

Ich hatte meine Fragen bzgl. Urlaubsplanungen erwähnt. Als Reaktion kam vom Personalbüro im Chat die Nachricht, das „wir haben Ihre Anfrage bezüglich der Urlaubsplanungen weitergeleitet. Den aktuellen Urlaubsanspruch lassen wir überprüfen. Beste Grüße…“.
Diese Chat-Nachricht war vom 23. Juli.

Leerer Flur am FlughafenHöflich, wie ich bin, habe ich mich für diese Antwort bedankt… und eigentlich gedacht, es kommt dann noch eine genaue Antwort.
Da kam aber nichts mehr.
Deswegen habe ich am 29. Juli nochmal alle meine Fragen an das Personalbüro gestellt. Darauf gab es dann auch eine Antwort.
„…wir haben erfahren, dass sich die Urlaubsberechnung nicht durch das „wunschfrei“ verändert, da sich die Anzahl der Jahresarbeitstage dadurch nicht verändert. Auch die Formel der Berechnung verändert sich dadurch nicht… weitere Fragen zur Urlaubsplanung… Betriebsbüro.“
So weit, so gut.
Als weitere Nachricht kam dann noch, das Anfragen in der Regel von Montag bis Freitag innerhalb von 24 Stunden beantwortet werden. Hm. Deswegen hatte ich auf eine richtige Antwort auf meine erste Fragen überhaupt eine Woche nichts gehört. *Augenroll*

Ich hätte dies natürlich auch im Chat antworten können, doch das ist mir zu blöd. Immerhin hatte ich ja jetzt einen Teil meiner gewünschten Antworten, auch wenn ich mir nicht vorstellen kann, dass sich bei der Berechnung nichts geändert haben soll/wird? Denn zumindest im August habe ich bereits einen Arbeitstag mehr als nach meinem alten Rhythmus. Doch da werde ich wohl einfach nochmal bei unserem Betriebsrat nachhaken. Irgendwo muss es ja eine Berechnungsgrundlage für Urlaubstage geben. Da hat uns unsere Firma eh schon in zu vielen Jahren reingelegt. Von wegen 24 Urlaubstage… und von denen noch welche abziehen, wenn Einzelurlaubstage genommen wurden. :o/

Und hier zeigt sich jetzt, dass es vielleicht doch ganz praktisch ist, dass ich den Beitrag nicht direkt abgetippt habe. Denn vorgeschrieben habe ich ihn am 30. Juli. Und seitdem hat sich in der Sache noch ein bisschen was getan, was ich hier doch direkt auch noch mitteilen kann, wenn ich eh grad dabei bin. ;o)

Also, ich hatte mich wunschgemäß wegen der Urlaubsplanung an unseren besten Mann im Betriebsbüro gewendet, und habe IHM auch nochmal die ganzen Fragen gestellt.
(Wie viele Resturlaubstage? Wie ist das mit dem 3. freien Tag bei einer bereits genehmigten Urlaubswoche? Ist dann die komplette Woche frei? Wie viele Tage sind nächstes Jahr zu verplanen? Und nach welchem Rhythmus sollte ich da planen?)
Kalender für 2024 Zu sehen ist Januar bis Juni. Mit lila Textmarker sind die hessischen Ferien markiert.Die Antwort hatte ich innerhalb von ein paar Stunden. Er ist nicht umsonst unser bester Mann. ;o)
Er hat mir also mitgeteilt, dass die geplante Woche komplett frei ist und ich dafür keinen extra Tag mehr beantragen muss. Und von ihm kam nun auch die Nachricht, dass es nächstes Jahr wieder 32 Tage zum Verplanen sind. Also doch 2 Tage mehr, und nicht wie von Personalbüro mitgeteilt. *Kopf schüttel*
Entsprechend habe ich meinen Resturlaub beantragt, und den größten Teil meines Urlaub für nächstes Jahr.
Und heute waren tatsächlich die Resturlaubsanträge und der vom ersten Quartal bearbeitet in meinem Postfach. Der eine gewünschte klappt nicht – da werde ich nun tatsächlich mal einen Tag Wunschfrei beantragen. Meinen ersten. Denn an der Jubiläumskonfirmation von meinem VvO wäre ich schon gerne dabei. Ansonsten mal sehen, ob nicht vielleicht doch noch ein Tag dazukommt. Der Rest klappt. Und der Rest nächstes Jahr… nun, das werde ich dann um Weihnachten herum sehen.
Immerhin etwas.

Wenn mich jemand fragen würde, wie die Arbeit hier ist + nach einem Job fragt, würde ich demjenigen nicht unbedingt zuraten. (Ich sehe inzwischen immer Werbung meiner Firma bei Instagram. Ach du Schreck. :oO)
Jedoch wegen dem Her- und Wegkommen würde ich definitiv eher abraten. Denn der Öffentliche ist ein Horror.

GIF von der Skyline von Frankfurt bei anbrechender Dunkelheit Im Vodergrund sind immer wieder Brückenpfeiler zu sehen und es wieder holt sich immer wieder.

55 Punkte – Bestanden.

Einladung zur Rezertifizierung

Datum 24.02.2016

Datum: 10.03.2016
Uhrzeit: 12-13 Uhr
Raumnummer: 201.7078

Ich hatte ja angedro…kündigt, das ich heute was kurzes schreiben werde.
Et voilà!

Ich hatte heute wieder das zweifelhafte Vergnügen meiner… Leistungsüberprüfung?
Nun, ich durfte heute wieder mal meine Rezertifizierung machen. Wie alle etwa 3 Jahre. Das letzte Mal war im November 2021. Von daher war mir schon klar, dass ich dieses Jahr irgendwann wieder „fällig“ bin. Genau wusste ich es seit letzter Woche. Da durfte ich im Betriebsbüro anrufen. Ich dachte ja erst, das es um meine Urlaubsbeantragungen ging, doch nein. Stattdessen wurde ich über meine Rezi heute informiert.

Wenn ich jetzt so in den Tiefen meines Blogs nachsehe, stelle ich fest, dass dies bereits meine 5. Rezi gewesen ist. Ach, das Ergebnis von heute seht ihr ja oben im Titel. Und Dank der ganzen Beiträge hier kann ich sogar nachvollziehen, wann ich wieviel Punkte gemacht habe. Wie praktisch.
Am besten war ich noch bei der ersten. 57 Punkte von 60 waren schon nicht schlecht. Dann ging’s abwärts: 51 Punkte, 49 Punkte… 2021 ging es dann wieder leicht nach oben mit 51 Punkten – und heute also 55. (Und damit einen Punkt mehr als ein Kollege aus meiner Abteilung, der auch mit mir Rezi hatte. Ha. ^^)

Es ging direkt los mit dem ersten Gegenstand im ersten Koffer. Etwas elektronisches. In der Schulungsabteilung würde da auch gerne mal eine Bombe draus gemacht. Um sicherzugehen, habe ich mich also erstmal dafür entschieden. Und dann kam Koffer um Koffer… aber keine weitere Bombe.
Tatsächlich kam die erste richtige dann in Koffer Zwölf von Fünfzehn. Und war sowas von eindeutig. Die zweite und damit letzte kam dann im letzten Koffer, genauso eindeutig. Also habe ich den ersten Gegenstand in einen Alltagsgegenstand geändert.

Die verbotenen Gegenstände waren eigentlich auch ziemlich eindeutig. Allerdings ist bei mir dann die Unsicherheit vorhanden, was wirklich verbotene Gegenstände in der Fluggastkontrolle sind. So heißt es, das Werkzeuge verboten sind. Doch ein Phasenprüfer… zählt er jetzt als Werkzeug? Oder doch nicht? Und wie ist das mit der ein oder anderen Flüssigkeit?
Gut, unser Prüfer hat erst über alles gesprochen, wobei auch die Sache mit den Flaschen erwähnt wurden. Außerdem das die Messer eindeutig zu erkennen sein werden, und es dann nicht um die Zentimeter der Klinge gehen wird.
Trotzdem bin ich mir in manchen Sachen unsicher.
Ich weiß, dass ich bei der Prüfung mit den 49 Punkten Klebebänder als verboten markiert hatte, weil… ich wohl einfach zu viel Phantasie hatte. Dieses Mal nicht. Auch die Zündkerze war für mich dieses Mal Alltag – auch wenn da irgendwann in der Schulung mal Zeug erzählt worden ist.

Egal. Geschafft. Wieder mal.

Ich hatte zwar vorher gut in der Kantine in meiner Pause gegessen – doch zur Feier des Tages habe ich dann, wieder zurück im Gamma-Raum, die letzte Wurst verdrückt, die heute von Kollegen ausgegeben wurde. Da halte ich mich meist raus, da ich immer in die Kantine gehe, doch zur Feier der bestandenen Rezi habe ich da mal eine Ausnahme gemacht. Jetzt habe ich wieder etwas mehr als 2 Jahre Ruhe, denke ich.

Und wie ich an der Stechuhr dann zum Schluss gehört habe, ist wohl tatsächlich einer unserer Kollegen aus der Spätschicht durchgefallen wegen irgendwas mit Flaschen.

Sicher ist sicher.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Zu Warm

Schrift auf schwarzem Grund; SONNE MACHT alBeRn! Darunter die stilisierten Initialen vom Final Destination Club

Es ist mir einfach zu warm.
Ich sitze hier bei geschlossener Balkontür, mein einer Ventilator bebläst mich und mir ist trotzdem zu warm.
Wenn ich auf das Thermometer draußen schaue, sagt mir das etwas über 30°. Und das um Viertel nach Acht und die Sonne ist schon kurz vorm verschwinden.
Wie schnell das doch schon wieder geht bis Mitte August.

Ich bin gerade mal wieder in einer Art Stimmung, die mir nicht so gefällt. Und ich schiebe das jetzt auch auf die Hitze. Aber vielleicht auch auf die Sache mit dem nicht mehr vorhandenen Arbeitsrhythmus. Ich meine, ich kann mich nicht wirklich beschweren für den August. Immerhin habe ich nur Frühdienste bekommen. Das sah auch schon anders aus. Allerdings die gefühlte Gewohnheit, meine normalen Wochenenden nicht mehr zu haben…
Gut, ich hatte jetzt zwei Mal zwei Tage frei, getrennt durch nicht so viele Tage wie üblich. Und auch dieser Block ist kürzer als sonst – allerdings habe ich danach dann nur einen Tag frei. Dann arbeite ich wieder fünf, danach wieder einen Tag frei und dann nochmal fünf Tage arbeiten.
Und dann habe ich zum Glück Urlaub.
Nicht zum Flughafen müssen… darauf freue ich mich.

Ich denke, das mir eine gehäufte Tagesanzahl weg vom Flughafen wieder gut tun wird.

Momentan kann ich mich mal wieder nicht aufraffen, vorgeschriebene Beiträge abzutippen und hochzuladen. Gut – im Moment sind es nur zwei, dennoch.

Ich denke, am Donnerstag werde ich auf jeden Fall etwas kurzes schreiben. Habe ich die letzten Jahre auch getan. Das seht ihr dann, wenn es soweit ist.
Ansonsten hätte ich auch noch neue Platten zu zeigen. Und über meine Lieferung und Planung für das nächste Konzert von The Warning wollte ich auch noch was schreiben.

Hey, ich habe meinen Resturlaub und Urlaub fürs nächste Jahr beantragt. Immerhin das habe ich geregelt bekommen.
Aber sonst?

Heißt es wohl abwarten und schwitzen.

Feuer vor schwarzem Hintergrund

Rund um die Arbeit

Sonnengrauen in orange bis gelb über dem Vorfeld

Ich mache jetzt mal einen Beitrag über alles Mögliche, was mich momentan immer wieder mal rund um die Arbeit beschäftigt. Sei es das Planen vom Urlaub, das Hin- und Wegkommen vom Flughafen oder mich mal über Kollegen auslassen. Ob ich alles berücksichtige, das werde ich sehen. Wie ich mich kenne, werde ich sicher wieder etwas vergessen. ;o)

Fange ich also mal mit den Schwierigkeiten Planungen zu machen an.

Kalender für 2024 Zu sehen ist Januar bis Juni. Mit lila Textmarker sind die hessischen Ferien markiert.Bis 30. Juni 2024 lief eine Vereinbarung, nach der wir einen Schichtrhythmus  von 6-2, 6-2, 5-3 hatten. Da sich aber die Leute vom Betriebsrat und vom Arbeitgeber nicht einigen konnten, lief diese Vereinbarung aus.
Stattdessen wurde nun wieder eine alte Vereinbarung in Betrieb genommen, die angeblich eigentlich offiziell beide nicht wollen: Wunschfrei

Diese tolle *hust* Regelung wurde 2018 eingeführt und ist damals krachend gescheitert. 2019 habe ich einen längeren Beitrag zu Firma, Rhythmus, Planungen etc. geschrieben, hier nachzulesen.
Da die zwischenzeitliche 6-2er Regelung aber nicht als dauerhaft festgeschrieben wurde, ging es jetzt also wieder auf „Wunschfrei“ zurück. Und im Zuge dessen haben sich auf der Firmen-App-Seite Vertreter der Geschäftsführung und des Betriebsrates gegenseitig die Schuld an den gescheiterten Verhandlungen zugeschoben und sich aufgeführt wie Kinder im Kindergarten. *Augenroll*
Und die Belegschaft darf es vorerst ausbaden, bis endlich eine neue – hoffentlich gescheitere – Lösung gefunden wird.

Im Juli hatte ich nun fast komplett Dienst nach meinem alten Rhythmus, bis auf mein letztes Wochenende. Da habe ich nun Freitag + Montag frei, statt Sonntag und Montag. Und wie der Augustplan aussehen wird, muss ich noch abwarten.

Notiz: Sie haben noch 1 offene/n Urlaubstag/e.Jetzt ist es ja so, dass ich noch ein paar Resturlaubstage verplanen darf/muss. Allerdings ist da jetzt die Frage: Wie viele Tage sind das jetzt noch? Ändert sich durch das Ändern des Rhythmus nun auch die Anzahl der Urlaubstage? Und was ist mit dem Urlaub, den ich auf einem 5er-Block gelegt hatte? Muss ich nun noch einen extra Tag beantragen, um die komplette Woche frei zu haben?
Die Frage der Urlaubstage gilt dann auch fürs nächste Jahr: Wie viele Urlaubstage stehen uns nun zu? Bei einem 6-2-Rhythmus waren es 32 Tage. Bei 6-2, 6-2, 5-3 waren es noch 30. (Dafür 18 Tage mehr Wochenende – da verzichte ich doch gerne auf 2 Urlaubstage. ^^)
Wie ist das nun mit dem tollen Wunschfrei? Was gilt da? Wie berechnen sich da die Urlaubstage? Und wie soll ich sie planen? Nach dem momentan noch vorhandenen Masterplan? Ich kann in meine Kalender ja ohne Probleme meinen eigenen Schichtrhythmus eintragen. Doch gilt der nächstes Jahr noch für die Planungen?

By the way: Ich hasse Wunschfrei.

Ich habe diese Fragen inzwischen auch mal an die Herrschaften der GF + des BR gerichtet, die sich ja gerne in der App beharkt hatten. Bisher habe ich da aber keine Antwort erhalten. Allerdings hat mich inzwischen das Personal Team im Chat diesbezüglich angeschrieben. Antworten habe ich da aber noch keine bekommen.
Muss ich wohl nochmal nachhaken.

Eigentlich hätte ich ja letzte Woche schon gerne mal meinen Resturlaub + einen Teil meines Urlaubs für 2025 geplant. Das war aber nix. *Augenroll*

Dann komme ich jetzt mal zum Meckern über die Bahn. Denn inzwischen ist es echt krass.

Gestern auf der Heimfahrt musste ich daran denken, das noch 2008-2010, als ich nach dem Flughafen noch zum Telefonieren bin, tatsächlich die Bahnen noch pünktlich kamen. Ich habe es da fast immer geschafft, bis 15 Uhr an meine zweite Arbeitsstelle zu kommen.
Heutzutage kannst du froh sein, vom Flughafen überhaupt wegzukommen.

gedrängtes Stehen im Bus - lauter BeineInzwischen fahre ich bei Dienstende um 14 Uhr ja mit dem Bus X61 zum Südbahnhof. Wenn die S-Bahn aber Sperenzchen macht, ist das auch im Bus zu merken. *QUETSCH!*
Die S9, die ich brauche, um nach Hanau zu kommen, fällt mittlerweile gerne aus – weil sie nordmainisch umgeleitet wird. Da soll mensch nach Hanau kommen. Es ist eine wachsende Quelle der Freude. *Sarkasmus*
Die Begründungen gehen von Stellwerksstörung über Weichenstörung oder Personen im Gleis und Personenschaden bis gar keine Begründungen. Wahrscheinlich je nachdem, was auf der Entschuldigungs-Drehscheibe getroffen wurde.

Dann komme ich jetzt noch zu meinen Kollegen.
Ich habe gerade die letzten Tage irgendwo was gelesen, wie gut es ist, mit den Lieblingskollegen zusammenzuarbeiten.
Na ja, oder vielleicht auch nicht. Also mit den normalen Kollegen.

Bluetooth-Ohrhörer in ihrer LadestationKollegen habe ich hier ja mehr als genug. Und nach bald 20 Jahren kann ich vielleicht noch um die 2 Handvoll ohne Abzüge ertragen. Die meisten nerven mich inzwischen mehr oder weniger an. Sei es durch Aussagen, die so tagsüber fallen, oder an den Arbeitsweisen. Gerade heute Morgen wieder, als sie aus gegebenem Anlass versucht haben, sich an Strafen/Reaktionen für Klimakleber zu übertrumpfen.
Da wundert es mich nicht, dass es in Deutschland inzwischen soviel blraun gibt.
Eine Farbkombination, die mit mir ja so gar nicht harmoniert.

Wenn ich das wieder mal tageweise aushalten und ertragen darf, gibt’s für mich jetzt meine Knöpfe ins Ohr und die ungebetene Lärmkulisse reduziert sich erträglich.

Ein Hoch auf die Musik!

Feuer vor schwarzem Hintergrund

ZEIT

Zwei silberne Blechdosen, mit einem stilisierten Auto und dem Aufdruck www.fsz-rhein-main.de als Fahrzeugboden.

Gestern haben meine Neffen es auch geschafft: Sie sind 18 geworden.
Wie die Zeit vergeht…

Ich musste jetzt daran denken, dass die Jungs es gar nicht anders kennen, als das ich beim Flughafen arbeite. Schließlich bin ich jetzt in meinem 20.sten Jahr am Flughafen. Das bedeutet, dass auch meine Nichte es gar nicht anders kennt, als das ich beim Flughafen arbeite. Und sie wird 21.
Meine Güte, es gäbe auch bald einen 20. Jahrestag. :oO

Zeit geht so schnell rum. Je älter jemand (ich) wird, desto schneller.

Ich hätte nie gedacht, dass ich so lange hier bleiben werde. Das ist inzwischen locker doppelt so lange als mein längster Job davor. Doch müsste ich das kurz nachrechnen. ;o)
Oh ja, ziemlich genau.
Denn bei mika/diazit als Industriekaufmensch und später Mädchen für vieles war ich um die 116 Monate, etwa. Und hier bin ich jetzt 232 Monate und mehr werdend. Das ist ziemlich genau doppelt so lange. Und es kommt mir um einiges länger vor. Es wird auf jeden Fall auch noch um einiges länger werden.

Erschreckend, das alles.

Gut, zumindest das Geschenk für die Jungs fiel mir dieses Jahr leicht. Denn sie haben, genau wie ihre Schwester, jeder einen Gutschein für ein Fahrsicherheitstraining bekommen. Anscheinend ist einer schon am überlegen, sich ein Auto zuzulegen. Was für ihn eher machbar ist, da er in der Lehre ist. Da ist das Finanzieren der Nebenkosten leichter möglich.

Und mit was für einem Auto sie ihr Training dann machen, das müssen sie selber schauen.

Und ich schaue wohl weiter auf meine Uhr.

*tick… tick*

Skeletierte Armbanduhr