Huuiiiii – Urlaubsaktivitäten + Nachtrag Familientreffen 2017

Mein Urlaub ist vorbei, und der Flughafen hat mich wieder. Ich kann nicht sagen, dass ich ihn vermisst hätte.

Komisch. ;o)

Immerhin war meine Firma so nett zu mir, mir direkt nach meinem Urlaub als erstes Nachtschicht zu geben. So habe ich doch direkt noch einen Tag mehr frei. Quasi.
Auch wenn diese Nachtschicht geringfügig mit dem nächsten Wochenende ins Gehege kommt. Bzw. den Plänen dafür. Doch das kriegen wir dann.

Jedoch hatte ich keine Lust, schon einen Tag früher meinen Urlaub zu beenden, um einem Kollegen dafür einen Tag frei zu verschaffen. Ich habe da nicht grundsätzlich etwas dagegen, einen Tag von einem Kollegen zu übernehmen. Doch mache ich das lieber, wenn ich kurz drauf mehrere Tage frei habe, statt gleich mit 7 Tagen anzufangen. Vor allem wusste ich da noch nicht mal, das ich anschließend Nachtschicht haben werde.

Jetzt sitze ich also wieder hier, mit meiner kleinen Leuchte, und fasse mal so meinen Urlaub zusammen.

Als erstes der Nachtrag zum Familientreffen:

Was ich dabei sehr interessant fand, und beim Bericht vergessen habe – Schande! – war ein Blick in die Geschichte.
Freitags im Elternhaus konnte ich ein Taufkleidchen, in dem bereits fast die versammelte Familie gesteckt hat, genau in Augenschein nehmen.
Meine Cousins + Cousinen, deren Kinder, deren Eltern… Ich hab‘ halt gefehlt.

Ach – woran man sehen konnte, wer in dem Kleidchen schon alles getauft wurde? Die Namen und die Daten waren alle auf dem Kleid eingestickt.

Wie gesagt, meiner hat gefehlt. Doch ansonsten gab es da viele Namen zu lesen. Und die ältesten waren nicht die meiner Tanten, Onkels + Vaters-nicht-vor-Ort (in Zukunft kürze ich das am besten mit VnvO ab.  😉 Doch ich schweif grad wieder ab, zurück zum Taufkleid.)
Also, nicht die ältere Schwester meines VnvO war das älteste Datum, irgendwann in den 1940ern… Nein. Das älteste Datum war 1892! Und 1895?
Den Verwandtschaftsgrad bekomme ich allerdings gerade nicht mehr zusammen. Uroma und deren Bruder? Nicht ganz so wichtig. Das Datum zählt.

So, wie es aussieht, wird da wohl letzte/vorletzte Woche wieder ein Name dazugekommen sein. Nämlich das vierte Kind von meinem Cousin.

Dieses Taufkleid fand ich wirklich interessant.

Und man sieht diesem Taufkleidchen das Alter nicht an. Nur die letzten Namen sind nicht mehr so sauber gestickt. Das fiel auf.

Geschichte zum Anfassen. Sogar die eigene Familiengeschichte.

Einfach wow.

Das zum Nachtrag. Dass ich das vergessen habe…

Dann jetzt zu meinen weiteren Urlaubsaktivitäten.

Mittwochs hatte ich mit meinem VnvO grob spontan den Besuch des Europaparks verabredet. Aus diesem Grund: Mein VnvO wohnt in Freiburg – und war noch nie dort.
Ich hatte ja Urlaub + bis dahin nichts vor… also, was liegt da näher, als dann einfach mal zusammen hinzugehen?
Die Termine meines VnvO mit seinem Auto fielen alle zufriedenstellend aus. Es konnte also fahren. So stand die Verabredung „11 Uhr Europapark.“.

Da meine Anfahrtsstrecke geringfügig größer war *hust*, bin ich tatsächlich schon um 6:00 Uhr gestartet. Sogar kurz vor – um 5 nach 6 schon im ersten Stau, bzw stockendem Verkehr zu stehen. Nämlich in dem, um überhaupt erstmal auf die Autobahn zu kommen.
Dann noch eine kurze Stippvisite am Flughafen zum Tanken und Dienstplan holen – und ab ging es in den Süden.

Bei Karlsruhe gab es um 8 noch einen Stau, so dass ich erst gegen halb 10 in Rust war, statt wie gehofft vor 9 und Parköffnung.
Es gab dann noch einen Klumpen am Sicherheitscheck, die Kasse wiederum war dann recht frei. So war ich gegen 9:50 im Park.

Yay!

Es fanden erste Orientierungsschritte statt, dann wartete ich nach dem Einlass auf meinen VnvO. Als dieser dann den weiten Weg von 3 oder 4 Ausfahrten von Freiburg aus auch geschafft hatte, machten wir uns einen gemütlichen, heißen Tag im Europapark.

Als erstes wurde die neueste Attraktion getestet – einen Flug im Kino durch + über Europa. Sanft, aber doch magenbewegend. Weswegen wir (uns) dann auf die einfachen Bahnen setzten: Europapark-Express, Panoramabahn, später noch die Monorail-Bahn, Fjord Rafting + die daVinci-Flugmaschine. Ach ja, die Piraten in Holland nicht zu vergessen. Ich meine Batavia + Niederlande. Dort haben wir nämlich die Show mit Artisten des Chinesischen Nationalzirkuses angesehen. Und die Zeit bis dorthin mit den Piraten überbrückt.

Arrrrr.

Es war ein schöner, gemütlicher Tag, der meinen VnvO vielleicht jetzt ja öfters dorthin fahren lässt. Wenn ICH in Freiburg wohnen würde – ich denke, ich hätte direkt eine Jahreskarte.
Ansonsten haben wir es super getroffen. Nicht so viel los, warm bis heiß, und unsere längste Wartezeit war beim Fjord Rafting mit etwa 20 Minuten. Das ist für solche Wetterverhältnisse nix. Es waren auch nicht alle Restaurants + Fressbuden geöffnet. Waren halt keine Ferien irgendwo. Sah eine Woche vorher + jetzt bestimmt anders aus.

Heimzus gab es wieder Stau bei Karlsruhe. Eher mehr zähfließender Verkehr. Noch ein abschließendes Tanken und meine Couch (bzw. ja jetzt Bett) und meine Katzenmonster hatten mich wieder.

Donnerstags stand mein Allergietest an – mit größter Reaktion bei Hausstaub + Katze.
Okee…
Mal sehen, was die Blutuntersuchung bringt. Nachmittags gab’s Geburtstagseis mit Familie + meinen Geburtstagsneffen…

Freitags ging es nach Frankfurt in den Nidda Park, um Fuchs in „Shaun das Schaf“ vom Kinder- und Jugendtheater Frankfurt anzusehen. Und im Gegensatz vom Mama Schaf hier habe ich mir das Ganze mit offenen Augen angesehen. ;o)

Anschließend habe ich sie noch nach Hause chauffiert – und wir haben uns alle drei was vom Pizzadienst bringen lassen. War sehr lecker – doch wegen dem Nachtisch musste er nochmal anrücken.

Samstags war das Sommerfest des Sportvereines, in dessen Bogensportgruppe ich hin und wieder Pfeile fliegen lasse. Zu diesem Sommerfest hat unsere Gruppe Bogenschießen auf unserem Gelände angeboten. War ich also am Samstag dort. Dadurch, dass wir so viele von unserer Gruppe waren, hat sich die Last des Betreuens dieses Mal auch gut verteilt, wie ich finde.

Sonntags war der „offizielle“ Geburtstagskaffee + -kuchen für die Jungs. War ich also an dem Tag auch beschäftigt. Dabei habe ich erfahren, dass meine Nichte wohl vor einigen Monaten Schach entdeckt hat. Mal sehen, wie ich dies in Zukunft unterstützen kann.

Montags habe ich meine Eltern besucht – weil ich mir am Sonntag von meiner Mutter Geld gewechselt hatte, ihr dann allerdings den falschen Schein in ihren Geldbeutel zurückgelegt habe. Ähem. Peinlich. Das musste ich natürlich direkt am Montag wieder korrigieren.

Dabei habe ich gleich auch noch einen kleinen Räumtermin mit meiner Mutter für Dienstag und Frühstücken mit beiden für Mittwoch ausgemacht.

Dienstag kam also meine Mutter vorbei, und wir haben einen Teil meines Schrankes ausgemistet. Geht in Gesellschaft einfach besser – und ich kann jetzt tatsächlich wieder die Wand hinten in den Fächern sehen. Zumindest in den wichtigsten.

Gebracht hat es: Platz – und 4 Säcke für die Altkleidercontainer.

Mittwochs haben wir zusammen gefrühstückt, und mittags bin ich wieder nach Frankfurt, um mir dieses Mal „Alice im Wunderland“ anzusehen. Dabei handelte es sich um das diesmalige Projekt des Gewächshauses; der Theaterschule, in der Drachenechse und Fuchs Gruppen leiten.

Der Abschluss dieses Projektes wurde noch mit einem Eis begessen. Anschließend bin ich noch kurz mit zu den beiden, um etwas abzuholen + ihnen ein paar der aussortierten Sachen zu bringen. Danach bin ich jedoch direkt nach Hause, statt wie vorher angedacht noch mit meiner Drehleier zur Bal-Folk-Session nach Mörfelden zu fahren.

Donnerstags habe ich dann tatsächlich mal

NICHTS

gemacht. Halt vom Zocken abgesehen. ;o)

Freitags ging es abends mit ’ner Freundin seit langem mal wieder ins Final.
Nicht so lang, doch geschwitzt habe ich genug. Nachdem der DJ den Veitstanz + Paulas Spiel direkt hintereinander gespielt hatte… Danach habe ich sie noch vor’s Haus ihres Freundes gefahren, und auf dem Heimweg meine Altkleidersäcke eingeworfen.

Und das war es so im Groben.

Samstags + Sonntags habe ich mich dann bereits langsam auf den Nachtrhythmus eingestellt, mit Computerspielen bis um Uhr ;o) – und jetzt habe ich inzwischen meine dritte Nacht. Und bis ich das alles dann noch abgetippt habe, ist auch die vierte Nacht geschafft, und damit sind es nur noch zwo.

Samstags hat mein Schwesterchen Geburtstag, da muss ich mir keine Verpflegungsgedanken machen. Und Sonntag geht es nach Büdingen. Zum ersten Mal meine neuen Gewandungsteile ausführen.

*ächz*

Wenn ich das alles jetzt so schreibe, fände ich einen Urlaub nach dem Urlaub zum Erholen vom Urlaub fast angebracht.

Doch dafür habe ich ja jetzt Nachtschicht. ;o)

Ist ja fast so gut wie Urlaub. Zumindest zeitweise.

Und es gibt dafür Nachtschichtzuschlag.

YAY!

 

Halloween 2014

Wir haben schon über Mitte November – und ich habe noch nichts über das diesjährigen Halloween geschrieben. Der Grund dafür: Ich hatte das Bildmaterial noch nicht. Aber jetzt hab ich’s – also kann ich loslegen.

Das diesjährige Halloween mit Feier im Final Destination stand unter ungünstigen Vorzeichen.
Im Februar – als klar war, dass wir dieses Jahr (Ein Dank an den ausgehandelten Manteltarfivertrag.) 2 Tage Urlaub mehr bekommen würden, gab ich meine Planung für meine letzten nichtverplanten Tage ab – für Anfang Dezember – sowie direkt die bekanntgewordenen 2 zusätzlichen Tage für 31. Oktober und 1. November. Der Urlaub für Dezember wurde auch genehmigt – da geht es nächstes Wochenende wieder für eine Woche nach Borkum – die 2 Tage wurden aber abgelehnt, „da nicht genug Urlaub vorhanden“. Es war zwar klar, dass es 2 Tage mehr geben wird – aber solange nichts schriftliches vorlag, wurden sie nicht gewährt. Da hieß es also Warten, bis irgendwo was schriftliches auftauchen würde.
März, April, Mai gingen vorbei – immer noch nichts.
Mein Jahresurlaub kam – und als ich von dem im Juni wieder auf die Arbeit kam, waren es auf einmal nicht mehr 2 zusätzliche Tage zum verplanen, sondern sogar deren 4. Weil endlich einem aufgefallen war, das wir nicht wirklich in einer 5-Tage-Woche arbeiten.
Also direkt wieder 2 Tage für Halloween beantragt.
Da kam dieses Mal der Antrag zurück mit einer Genehmigung für den 31.10. – aber einer Ablehnung für den 1. November, da an dem Tag schon zu viele Leute Urlaub genehmigt bekommen hatten. Nach einer kurzen Rücksprache im Betriebsbüro, bei dem dieses nochmal bestätigt wurde, gab ich direkt eine Stornierung für den 31.10. ab und dachte mir, dass somit dieses Jahr die Halloween-Party ohne mich stattfinden muss. Denn wenn ich auf eine Party will, brauche ich weniger am Tag der Party Urlaub, als vielmehr am Tag drauf.
Also kein Halloween 2014 für mich.
Aber wie es manchmal so ist…

Zwei Freundinnen von mir sind im August nach Frankfurt gezogen. Die eine wieder (quasi), die andere ganz neu. Beide kamen von München hierher.
Im Oktober hieß es dann, dass die kleine Schwester in den Herbstferien zu Besuch kommen wolle. Ohne jetzt den genauen Termin zu wissen, konnte ich aber vermuten, dass der Besuch wohl über Halloween sein dürfte. Da kam das erste Mal der Gedanke auf, doch zur Halloween-Party zu gehen – wenn halt auch nur kurz. Direkt am Anfang da sein, um 21:00 Uhr – und gegen 23 Uhr wieder gehen. Schließlich hatte ich am 1. November Frühschicht – zum Glück erst ab 6 Uhr.
Jedoch wollte ich es maskentechnisch nicht so aufwändig machen wie letztes Jahr. Auch, damit ich nach der Party schnell ins Bett gehen könnte.
Ein Gedanke war dann, ganz simpel Knöpfe als Augen zu nehmen, und den Rest bekleidungs- technisch so zu lassen wie normal. Und natürlich wollte ich nicht alleine auf die Party, sondern wenigstens mit dem Besuch.

Eine Woche vorher war ich dann mal wieder bei den Jetzt-Frankfurter-Mädels – und da haben wir noch mal in Ruhe darüber gequatscht – auch wegen der möglichen Kostümierung… heißt das da tatsächlich auch Kostüm? Wie beim blöden Fasching/Karneval?!
Wie es auch immer heißt – wir haben uns darüber Gedanken gemacht. Dabei wurde festgehalten, dass die erfahrene Frankfurterin keine Lust auf Knopfaugen hatte. Als Alternative für eine einfache Maskierung kamen dann halbe Neutralmasken ins Gespräch, die wir vor Jahren für eine Theatersache gemacht hatten.
(Für die Hexenküche von Faust hatten wir geplant, Elementargeister mit diesen Masken tanzen zu lassen. Entsprechend der Elemente Feuer, Erde, Wasser und Luft bemalt in Rot, Grün und Blau.)
Und dem ursprünglichen Hintergrund dieser Masken geschuldet, kamen wir auf die Elemente – oder halt wieder Elementargeister: Rot für Feuer, Grün für Erde, Blau für Wasser und für Luft wurde noch eine weiße Maske besorgt. Zusätzlich wollten wir uns der Maske gemäß in die entsprechende Farbe kleiden. Als I-Tüpfelchen wurde noch Haarspray in den entsprechenden Farben besorgt.
Und am 31. Oktober gegen halb 9 sah ich also dieses Jahr SO aus:Wasser-Brot

Und in der Gemeinschaft alle zusammen so:Geister-Gruppe

 

 

 

 

 

Genau so sind wir dann mit der U-Bahn zur Hauptwache gefahren, um von dort den Rest zu laufen. Auch wenn wohl nicht alle von uns wirklich geglaubt haben, dass wir das tun und statt dessen mit dem Auto fahren…
Die Reaktionen unterwegs waren teilweise interessant – und auf jeden Fall war auf dem Weg zurück die Scheu schon geringer. ;o)

Wir liefen also gegen kurz nach 21 Uhr im Final ein. Am Eingang musste ich erst nochmal unsere Idee erklären und das wir alle maskiert waren – als wenn Leute SO normalerweise herumlaufen würden…
Im Gegensatz zu den letzten Jahren, an denen ich immer spät dort ankam, nach elf, war zu Beginn noch gar nichts los. Aber es füllte sich langsam – und Freunde, die dann auch zur Party kamen, standen dann schon in einer kleinen Schlange.

Um kurz nach elf sind wir wieder gegangen – doch bis dahin hatte ich zumindest ein bischen getanzt und mich mit allen gut unterhalten. Ich denke + hoffe, das es den anderen Geistern auch etwas gefallen hat.
(Man kann tatsächlich im Gesichtsbuch Bilder von einigen Veranstaltungen vom Final ansehen. Natürlich auch von Halloween. Doch weder habe ich es letztes Jahr geschafft, erspäht zu werden (zu spät da?) – noch dieses Jahr. (Zu früh weg?) Aber immerhin konnte ich ein paar Freunde – meine WGT-Weggefährten – auf Bildern erspähen.)

Ich fand, an Maskierungen war dieses Mal nicht so viel besonderes zu sehen. Oder bei mir tritt ein Gewöhnungs-Effekt ein. Doch ich denke und hoffe auf ersteres. Vor allem, da ich diese Meinung auch von anderer Seite gehört habe.

Die Party ging für uns also bis kurz nach elf, dann haben wir tatsächlich gleich eine U-Bahn zurück erwischt, so dass ich mich dort direkt in mein Auto setzen und heimfahren konnte. Etwa um 0:20 Uhr war ich zuhause. Dort hab ich mich erst Mal „entfärbt“ – dank Brause und Waschlappen ging das relativ gut.  Noch ein bischen antrocknen lassen und dann gegen 1:20 Uhr ins Bett – um gegen 3:45 wieder aufzustehen, um mich fertigzumachen und zur Arbeit zu fahren.
Den Tag hab ich überraschender weise recht gut durchgehalten – aber kurz nach 15 Uhr zu Hause wieder angekommen, musste ich mich doch erst mal lang legen.

Das war also Halloween 2014. Mal sehen, was Halloween 2015 bringen wird. Zumindest da sollte ich am 1. November meinen Samstag haben… Muss ich mir wenigstens keinen Gedanken wegen Urlaub machen – es sei denn, ich habe Nachtschicht. Aber das seh ich, wenn’s soweit ist. Auch, was ich machen werde.
Mal sehen…

Halloweenparty 2012…

Mein letzter Blog ist ja schon ewig her… Dann wäre es eigentlich mal wieder dringend Zeit für was Neues… mal überlegen… ;o)

Ok – ich hab was!

Nun – wollte also mal berichten – wen es interessiert und wer es wissen will – von meinem Party-Abend gestern – bzw. inzwischen schon vorgestern, wenn man es Datumsmässig genau nimmt… ;o)

Zur Zeit stehe ich mitten zwei Nachtschicht-Blöcken. Bedeutet: bis gestern(vorgestern) früh hatte ich Nachtschicht – und ab morgen(heute) abend wieder.
Da hat es sich getroffen, das gestern(vorgestern – bla – ihr wisst was gemeint ist, also lass ich das jetzt!) abend ja Halloween war, ich heute ausschlafen konnte – und das Final zur Halloweenparty gerufen hat. Auch mal unter der Woche auf beiden Tanzflächen – und auf der Hauptfläche wieder mit „Nacht der Irrlichter“ – welches meist eine gute Mischung an durchaus-zum-Tanz-lockender Musik ist… Ein bischen Mittelalter, etwas Härte, Gothic, EBM… was das Herz begehrt und die Füße zum Zucken bringt. (Nein, kein Sauerstoffmangel!)

Nun – ich hatte mir also vorgenommen, zur Party zu gehen. Und als Kostüm wollte ich das vom letzten Jahr nochmal „auftragen“…

Gut… jetzt war ich am Abend aber irgendwann schon recht früh – oder noch? – kaputt… und alleine weggehen…?
Die Party sollte ab 20 Uhr starten, ab 21 Uhr dann Musik auf Tanzfläche 1, 22 Uhr auf Tanzfläche 2 – wobei ich eh nur Interesse an Floor 1 hatte… Ich hätte also schon kurz nach 20 Uhr mit fertigmachen sollen… wenn ich ganz früh erscheinen wollte, wie sonst immer.
Doch hatte mich irgendwie zu diesem Zeitpunkt ein Sekundenschlaf gepackt… mit dem Laptop auf dem Schoß… denn ich glaube, mir fehlt ein wenig Zeit zu diesem Zeitraum… Irgendwann kurz vor 21 Uhr war ich dann aber wieder da… tja – und dann war es zu überlegen: Mach ich es jetzt doch nicht und bleib gemütlich zu Hause – oder raff ich mich nochmal auf…

Ich hab dann erstmal meine Bestände gecheckt, ob ich auch alles da habe zum Maskieren… yupp – alles da.

Also gut – scheiß auf zuhause sitzen… fertig machen!

Erst nochmal das Grundsätzliche aufpoliert und fein gemacht: Rasiert etc – was man halt so macht *g* – dann die Linsen eingeworfen und zu den Farbtöpfen gegriffen…

Ergebnis:
Das hier, dieses Mal mit eigenen Händen fabriziert:

Dann Stiefel angezogen, Mantel übergeworfen, ab ins Auto und los.

Inzwischen war es kurz nach 22 Uhr – aber zu Partys soll man ja eh nicht so früh kommen. ;o)

Unterwegs, an eine der vielen Ampeln – ich glaube, es war die am Zoo Richtung Friedberger – stand dann ein Auto vor mir, von dem ich mitbekommen habe, das sich die Insassen – oder Insassinnen – zu mir umgedreht haben… aber es war dunkel und mehr hab ich nicht wirklich bemerkt. Aber so ein Gesicht fällt halt auch im Dunkeln auf. ;o)
Das Auto ist dann links abgebogen – ich gerade aus und hab mich wieder bei meinen üblichen Parkplätzen hingestellt.
(Tipp: Abends kann man meistens hervorragend am Anfang der Zeil stehen – vor dem Gericht. Etwas weiter wäre auch ein Polizeirevier gegenüber – wenn man sein Auto eher mal unter Aufsicht haben möchte… Aber da hab ich bisher immer was gefunden – und ruckzuck ist man an der Konstabler Wache.)

Ich also geparkt, dann ab zum Final.
Unterwegs waren da kurz vor 23 Uhr noch einige Leute auf der Konstabler und Zeil – aber die wenigstens kostümiert oder geschminkt. War schon etwas seltsam – in der Gemeinschaft geht das natürlich besser.
Aber dann im Final sah das dann anders aus: Erstmal hat diese Maskierung ausgereicht, umsonst reinzukommen statt sonst 2 Euros zahlen zu müssen (Oh – welch hoher Betrag!), und kaum war man dann im Keller, da waren einige maskiert unterwegs. Auch hatten sie vom Haus sich die Mühe gemacht, das Final schön zu dekorieren – mit Spinnenweben, Skeletten usw undsofort…
Und es war richtig viel los – also richtig… um die Bar musste man sich herumquetschen – zu Floor 2 bin ich kaum gekommen – und an der Theke war auch Hölle los… Mehr, als ich an einem Wochenende erlebt habe. Vielleicht weil ich sonst früher da war?
Ab dann war ich – bis auf einen kleinen Ausflug – sowieso nur noch auf Floor 1…

Zu sehen gab es einiges… Kostüme… Frauen… ;o)

Zu den Kostümen/Maskierungen:
Einige Totenschädel – ganz oder teilweise maskiert – bei den teilweise sah es nur skelettiert an einigen Stellen aus… ; etliche Zombies und blutige Menschen – Kranke Schwestern etc… ; ein paar Videospielfiguren hab ich glaub ich gesehen… (zB ein Mädel mit schwarzen Zöpfen und blauem Kleid… – ich vermute, dass sie einen Spielcharakter dargestellt hat); ein Mädel, dessen Kostüm ich sehr stylisch fand in der Zusammenstellung -Zylinder mit Pfauenfeder, Kratzern im Gesicht und blindem Auge und so ner Art Falten/Flickenrock dazu – cool. Deren Freund hatte aber das wahrscheinlich wärmste Kostüm – denn ich denke, das war so etwas wie ein Sandmensch von Star Wars. Daran hab ich jedenfalls gedacht, auch wenn ich jetzt kein entsprechendes Bild finde… Also ganz eingehüllt – und unter der Kapuze hat man kein Gesicht gesehen, sondern nur 2 leuchtende blaue Punkte, die durchaus auf die Entfernung die Augen darstellen konnten. Klasse – aber warm… Und das war es mir schon zwischendurch…
Dann fällt mir als letztes noch ein Mädel ein, bei der ich an die böse Königin von Schneewittchen gedacht habe – aber das war wohl auch eine Fehlinterpretation. Zumindest wäre sie eine sehr sexy Version der Königin gewesen: Die dunklen Haare wie zwei Hörner nach hinten geformt… und den Rest kann ich nicht wirklich sinnvoll beschreiben – außer das sie nicht wirklich ein Kleid getragen hat, sondern mehr… Streifen… Und dazwischen… Haut. Und die konnte sich durchaus sehen lassen. ;o)

Es war also für mich einiges für’s Auge dabei – und auch für die Ohren – und es hatte sich auf jeden Fall gelohnt, den Abend NICHT zu Hause zu bleiben.

Ich hab mich dann um 2 Uhr wieder langsam auf dem Weg zurück zu meinem Auto gemacht. Und dann ist mir noch vor der Konstabler Wache ein leicht angetrunkenes Mädchen in männlicher Begleitung begegnet, die dann meinte: „He, du warst doch vorhin im Auto hinter unserem Taxi! Wir habe gewunken und gewunken und du hast nichma gelächelt.“ … Äh ja. Ist Frankfurt ein Dorf. ;o)
Ich hab dann gemeint, dass es dunkel gewesen ist und ich das nicht gesehen hätte – dann wollte sie noch wissen, ob ich auch im Final war – ja, war ich – und warum sie mich da nicht gesehen hätte… Und als wir alle weiter unserer Wege gingen, meinte sie noch, das sie das unbedingt noch ihrer Freundin erzählen müsste – und hat mir auch einen schönen Nachhauseweg gewünscht…

Das sie mich da überhaupt noch erkannt hat… denn da sah ich dann nämlich so aus:

Also war eine gewisse Ähnlichkeit zu dem Ich von vorhin im Auto wohl noch vorhanden…

Jetzt hab ich also ein Jahr Zeit, um mir zu überlegen, was ich nächstes Jahr machen könnte – denn dann nochmal das Gleiche… och nee…

Wo bekommt man eigentlich Voll-Kontaktlinsen her? *recherchier*

Das war es dieses Jahr zu Halloween…