
Da ich jetzt Urlaub habe, schreibe ich nun mal darüber, was mir da wohl eher nicht fehlen wird:
meine Arbeitskollegen.
Davon habe ich ja genug. Und mit ein paar davon komme ich auch zurecht. Mit manchen sogar recht gut. Ein paar habe ich tatsächlich in meinem Communicator stehen – und kommuniziere hin und wieder mit einigen davon. Die lassen sich aber fast an einer Hand abzählen.
Klasse statt Masse. ;o)
Dann gibt es einige, mit denen ich zurecht komme und auch mal etwas reden kann. So das Mittelfeld, sozusagen. Das sind einige mehr als die Handvoll oben.
Und dann gibt es noch… die „Elite“.
Diejenigen, bei denen ich froh bin, wenn ich sie so wenig wie möglich sehe.
Inwieweit das da jeweils auf Gegenseitigkeit beruht, kann ich nicht sagen.
Es gab schon Kollegen, mit denen ich gerne zusammengearbeitet habe, bei denen andere jedoch die Hände über dem Kopf zusammengeschlagen habe, quasi.
Jetzt ist die Arbeit, der wir hier nachgehen, nicht wirklich körperlich anstrengend. Zumindest in unserer Abteilung. Die Fluggastkontrolle steht da auf einem anderen Blatt. Aber Reisegepäck diskutiert und widerspricht nicht und ist überhaupt geduldig. Doch obwohl sie also nicht anstrengend ist, haben es einige Kollegen lieber, wenn sie am besten noch weniger tun müssen. Daher gibt es einige Arbeitsplätze, die bei ihnen beliebter sind als andere.
Nun, ich habe auch solche Arbeitsplätze, an denen ich lieber arbeite. An denen ich auch etwas zu tun habe…
Wenn aber ein fauler Kollege einen anderen faulen Kollegen als faul bezeichnet… dann entbehrt das nicht einer gewissen Komik.
Das es der andere geschafft hat, weniger zu tun als der Faule selbst… unerhört.
Ich mag beide nicht so.
Doch jetzt habe ich erstmal Ruhe vor Kollegen aller möglichen Art.
Puh.
Und sie vor mir.
Wer weiß, wer die braucht. Ich gönne sie denjenigen. ;o)
Nachtrag: Das war übrigens vor dem Flughafen auch nicht anders.
Gut, da gab es nicht so viele Kollegen, trotzdem gab es da auch immer mal welche, mit denen ich irgendwie/-wann so gar nicht mehr konnte/wollte.
Speziell denke ich nun an einen, der zu Fuß vielleicht gerade mal 10 Minuten zur Arbeit gebraucht hätte, wenn überhaupt. Statt aber rechtzeitig loszugehen, um pünktlich zu sein, ist er dann bei Kollegen zugestiegen, die gerade dorthin unterwegs waren und meist an einer Ampel warten mussten.
Auch beim mir – bis ich ihm gesagt habe, dass zumindest ICH ihn nicht mehr mitnehmen werde.
Danach ging’s mir gut, und er hat sich bei Kollegen aufgeregt/beschwert. :o)
Irgendwann hat ihn niemand mehr mitgenommen und er hat einen Firmenwagen vom Lager genommen. Und hat es trotzdem nicht geschafft, pünktlich zu sein. *kopfschüttel*
Davor hatte ich eine Kollegin, bei der mir schon schlecht wurde, wenn ich ihr Auto vor der Firma nur gesehen habe. *schauder*
Doch die beiden sind zum Glück schon laaange her.
Wenn die auch noch hier wären… oje.
